[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur trockenen Massage mittels
Wasserstrahlen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur
trockenen Massage mit Wasserstrahlen, mit der der Körper eines Benutzers oder Patienten
vielseitig mit einer Vielzahl von Massage-Schrittfolgen mittels Wasserstrahlen massiert
werden kann, ohne eine Nässung des Körpers in Kauf nehmen zu müssen.
[0002] Eine Wasserstrahl-Massage ist eine seit langem bewährte Art der Massage, bei der
der Körper eines Benutzers der massierenden Behandlung eines Wasserstrahls ausgesetzt
wird. Dabei werden bestimmte, von dem Wasserstrahl erreichte Körperpartien einer Person
durch das mechanische Auftreffen des Wasserstrahls unter einem gewissen Druck berührt.
Durch die wiederkehrende und/oder über längere Zeit anhaltende Druckbeaufschlagung
der bestimmten Körperpartien der Person wird eine angenehme, entspannende und in vielen
Fällen heilsame Massage bestimmter Körperpartien oder des ganzen Körpers der behandelten
Person erreicht. Solche Massagen sind insbesondere als sogenannte "Unterwassermassagen"
seit langer Zeit fester Bestandteil des Behandlungsplans vieler einer Massagebehandlung
bedürftiger Personen.
[0003] Inzwischen sind im Stand der Technik auch Geräte zur trockenen Wasserstrahl-Massage
bekannt geworden. Unter "trockener Wasserstrahl-Massage" wird vorliegend in der vorliegenden
Beschreibung und in den Patentansprüchen - wie auch im Stand der Technik - verstanden,
dass der Körper eines Benutzers einer entsprechenden Vorrichtung oder der Körper eines
einer Massage Bedürftigen, z. B. eines Patienten, auf einem einen Druckimpuls übertragenden
Material, beispielsweise auf einer Kunststoff-Folie oder einer Gummifolie, einer Vorrichtung
gebettet ist. Unter diesem Material weist die Vorrichtung eine Einrichtung zur Abgabe
eines unter einstellbarem Druck stehenden, beweglichen Strahl-Impulses, beispielsweise
eine oder mehrere jeweils einen Wasserstrahl ejizierende Düse(n), mit Strahlrichtung
auf die Unterseite des Druckimpulse übertragenden Folienmaterials angebracht auf.
Die genannte Einrichtung besteht aus einem über einen Zahnriemenantrieb entlang der
Längsachse der Vorrichtung bewegbaren, auf Rollen auf einer - häufig zweigleisigen
- Schiene auf dem Wannenboden "fahrenden" Düsenwagen mit einem Unterteil, auf dem
ein Oberteil mit einer oder mehreren Düsen angebracht ist. Diese Düse(n) ist/sind
in Querrichtung zur Bewegungsrichtung des Düsenwagens schwenkbar angebracht. Der/die
von der/den Düse(n) ejizierte(n) Wasserstrahl(en) überträgt/übertragen den Impuls
auf das Kunststoff- oder Gummi-Folienmaterial, z. B. die Liegefläche aus Naturkautschuk,
und diese(s) überträgt den Impuls auf die Körperstellen des auf dem Material liegenden
Benutzers/Patienten. Der Impuls hat die gewünschte massierende Wirkung auf die Körperpartien,
die mit dem einen Impuls übertragenden Folienmaterial in Berührung sind, und simuliert
so eine Massage-Behandlung, die einer Unterwasser-Massage ähnlich ist. Dies gilt auch
hinsichtlich der Übertragung von Wärme des Massage-Mediums (Wasser) auf den auf dem
Folienmaterial liegenden Körper eines Benutzers/Patienten. Bei einer derartigen Massage-Behandlung
bleibt der Benutzer der Vorrichtung bzw. die zu behandelnde Person trocken. Vorgegebene
oder von einem Masseur oder Therapeuten zusammengestellte Massageprogramme können
über eine Chipkarte auf die Steuerung der Vorrichtung übertragen werden. Solche Vorrichtungen
sind beispielsweise unter Bezeichnung "HYDROJET" von der Firma Wellsystem GmbH im
Handel. Sie ermöglichen eine Wasserstrahl-Massage sowohl in einer Umgebung, in der
Vorrichtungen für eine richtige Unterwassermassage nicht zur Verfügung stehen oder
dafür notwendige Nassräume nicht eingerichtet werden können, als auch bei Personen/Patienten,
die aus hygienischen oder gesundheitlichen Gründen nicht unter Wasser behandelt werden
können, beispielsweise wegen noch nicht verheilter Wunden.
[0004] EP 0 880 958 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahlmassage, bei der eine mit Massagewasser
gefüllte, sich von einem Kopfende in Längsrichtung zu einem Fußende und von einer
linken Seite in Querrichtung zu einer rechten Seite erstreckende Wanne mit einem gleichzeitig
als Liegefläche für eine zu behandelnde Person dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglichenden Folien-Material als die Wanne auf der Oberseite wasserdicht schließende
Abdeckung vorgesehen ist. Die Vorrichtung umfasst ferner einen in Längsrichtung der
Wanne verfahrbaren, zwei Düsen tragenden Düsenwagen, wobei die Düsen zum Ejizieren
je eines Wasserstrahls gegen die Unterseite des Folien-Materials über eine flexible
Schlauchverbindung mit Massagewasser aus der Wanne mittels einer Pumpe speisbar sind.
Die Vorrichtung umfasst ferner einen ersten Antrieb zum Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen
des Düsenwagens in Längsrichtung der Wanne, wobei die Bewegung der mindestens zwei
Düsen vorwärts und rückwärts in Längsrichtung der Wanne mit der Bewegung des Düsenwagens
erfolgt, sowie einen zweiten Antrieb, der die Düsen in Querrichtung der Wanne 2verlagert.
[0005] US 2003 212 303 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur feuchten oder trockenen Massage, umfassend eine mit
Massagewasser gefüllte, sich von einem Kopfende in Längsrichtung zu einem Fußende
und von einer linken Seite in Querrichtung zu einer rechten Seite erstreckende Wanne,
in der eine zu behandelnde Person aufgenommen sein kann, oder alternativ bei der die
Wanne auf der Oberseite wahlweise wasserdicht oder wasserdurchlässig von einem gleichzeitig
als Liegefläche für eine zu behandelnde Person dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglichenden Folien-Material bedeckt ist. Hierbei umfasst die Vorrichtung einen
in Längsrichtung der Wanne verfahrbaren Wagen, der einen Stab zum Beaufschlagen der
Person trägt. Mittels eines ersten Antriebs kann der Wagen vorwärts und rückwärts
bewegt werden, also in Längsrichtung der Wanne, während ein zweiter Antrieb die Verlagerung
der Stäbe, insbesondere in die vertikale Richtung ermöglicht.
[0006] US 6 681 770 B1 beschreibt eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahlmassage, bei der eine an den
Rückenverlauf angepasste Liegefläche für eine zu behandelnde Person, die eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglicht, einen wannenförmigen Behälter überbaut, wobei ein in Längsrichtung der
Wanne verfahrbarer, mit einer einzigen Düse ausgestatteter Düsenwagen vorgesehen ist,
wobei die Düse zum Ejizieren eines Wasserstrahls gegen die Unterseite des Folien-Materials
gegen die Wirbelsäule einer darauf ruhenden Person über eine flexible Schlauchverbindung
mit Massagewasser aus der Wanne mittels einer Pumpe speisbar ist, wobei ein erster
Antrieb zum Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens in Längsrichtung der Wanne
vorgesehen ist.
[0007] US 6 036 663 A beschreibt eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahlmassage, umfassend ein mit
Massagewasser gefülltes Kissen, dass sich entlang der Rückenlehne eines stuhlartigen
Gebildes erstreckt und eine Anlagefläche für den Rücken einer zu behandelnden Person
bildet, wobei in das Kissen mehrere Düsen münden, die zum Ejizieren je eines Wasserstrahls
gegen die Unterseite der Vorderseite des Kissens vorgesehen sind und mittels eines
starren Verrohrungssystems Wasser von einer Pumpe zugeführt bekommen, wobei an der
Vorderseite des Kissens mehrere Stäbe horizontal angeordnet sind, wobei das Kissen
sich in den Zwischenräumen zwischen zwei benachbarten Stäben oder einer Randbegrenzung
und einem Stab hervorquillt.
[0008] KR 10 2011 129 315 A beschreibt eine als Massagestuhl ausgebildete Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage,
bei der der Bereich einer Rückenlehne mit einer eben ausgebildeten Folie belegt ist,
und insbesondere der Bereich der Sitzfläche mit einem Behältnis für Wasser vorgesehen
ist. Über einem Gurtantrieb und einen in der Rückenlehne vorgesehenen Motor wird ein
Düsenwagen, der zwei Düsen trägt, in einer Ebene entlang einer Führung bewegt. Die
Düsen zum Ejizieren von Massagewasser sind individuell über einen Riemenantrieb mit
einem Motor und einem Riemen in eine Richtung senkrecht zu der Verlagerungsrichtung
des Düsenwagens verfahrbar. Ferner können die Düsen durch einen separaten Antrieb
und ein dazugehöriges Getriebe um eine parallel zu der Verlagerungsrichtung des Düsenwagens
ausgerichtete Schwenkachse verschwenkt werden. Nachteilig bei der bekannten Vorrichtung
ist zum einen, dass nur der Rücken massiert werden kann. Ferner werden die Partien
des Körpers, die nicht unmittelbar auf der Folie aufliegen, von dem Massagestrahl
nicht erreicht.
[0009] US 2009 031 26 80 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage, die wahlweise als
Bett oder als Massage-Stuhl ausgebildet ist, bei der eine mit Massagewasser gefüllte
Wanne mit einem gleichzeitig als Liegefläche für eine zu behandelnde Person dienenden,
einen Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden Folienmaterial als die Wanne auf der
Oberseite wasserdicht schließende Abdeckung. Hierbei ist ein Düsenwagen vorgesehen,
der entlang von oberhalb des Grundes der Wanne angeordneten Schienen mittels eines
endseitig an dem Düsenwagen angeschlossenen Schlitten mit Rädern verfahrbar ist, wobei
der Düsenwagen über eine an diesem angeschlossene Spindelmutter und einem zwischen
den Schienen die Wanne in Längsrichtung durchsetzende Spindelschraube, die von einem
Motor angetrieben wird, in Längsrichtung innerhalb der Wanne verlagerbar ist. Hierbei
weist der Düsenwagen einen hohlen äußeren Plattenkörper auf, auf dem mehrere mittels
einer Pumpe speisbare Düsen zum Ejizieren eines Wasserstrahls gegen die Unterseite
des Folien-Materials vorgesehen sind, die über eine flexible Schlauchverbindung mit
Massagewasser aus der Wanne versorgt werden. Hierbei erfolgt die Bewegung der Düsen
vorwärts und rückwärts in Längsrichtung der Wanne mit der Bewegung des Düsenwagens,
während eine Bewegung in Querrichtung nicht vorgesehen ist. Unterhalb der Folie sind
an Stellen, an denen der Wasserstrahl konzentriert werden soll, oberhalb der Düsen
Ableiteinrichtungen nach Art von Ableitblechen vorgesehen, die entweder im Bereich
des Kopfes/Nackens das ejizierte Wasser zentral auf die Folie konzentrieren oder beispielswiese
im Bereich des Fußes derart verteilen, dass zwei Berge in der Folie erzeugt werden.
[0010] Die Druckschrift
EP 1 666 017 A1 beschreibt ein Gerät zur trockenen Wasserstrahlmassage mit einer Wanne, die durch
eine als Auflagefläche für den Patienten dienende Folie abgedeckt ist, und mit einem
innerhalb der Wanne angeordneten Düsenwagen-Mechanismus zur Erzeugung mindestens eines
gegen die Unterseite der Folie gerichteten Massage-Wasserstrahls. Dabei weist der
Düsenwagen-Mechanismus mindestens eine innerhalb der Wanne um eine längsverlaufende
Drehachse motorisch drehbare Führungsschiene auf und weist der Düsenwagen-Mechanismus
auf der drehbaren Führungsschiene einen motorisch entlang der Führungsschiene beweglichen
Düsenwagen oder Düsenschlitten auf, der mindestens eine aus einer Pumpe gespeiste
Düse zur Erzeugung eines Massagewasserstrahls trägt. Bei Schwenken der um die längsverlaufende
Drehachse motorisch drehbaren Führungsschiene schwenkt auch der parallel zur Drehachse
auf der Führungsschiene laufende Düsenwagen oder Düsenschlitten mit, so dass die auf
seiner Oberseite angeordnete Düse die Richtung des unter Druck austretenden Wasserstrahls
im rechten Winkel zur Drehachse ändern kann. Zusammen mit dem längs der Achse laufenden
Weg des Düsenwagens lässt sich der Massage-Wasserstrahl in auf der Unterseite der
Liegefolie auftreffenden flächigen Mustern lenken, deren Verlauf in Längsrichtung
der Wanne durch den Lauf des Düsenwagens auf der Führungsschiene bestimmt wird und
deren Verlauf in Querrichtung der Wanne durch das Schwenken der Führungsschiene und
des mit der Führungsschiene schwenkenden Düsenwagens mit der darauf angeordneten Düse
bestimmt wird.
[0011] Als weiterer Stand der Technik beschreibt die Druckschrift
EP 2 327 386 A1 eine wannenförmige Vorrichtung zur trockenen Massage mittels Wasserstrahlen des bereits
eingangs genannten Typs, d. h. des Typs mit einem auf am Wannenboden in Längsrichtung
fixierten Schienen auf Rollen verfahrbaren, mittels eines außerhalb der Wanne betreibbaren
Motors angetriebenen Düsenwagen unter einer die Wanne abdeckenden und abdichtenden
Liegefolie. Der Düsenwagen trägt mindestens zwei in Querrichtung zu den Schienen schwenkbare
Düsen zum Ejizieren je eines Wasserstrahls gegen die Unterseite der Liegefolie. Die
unabhängige Steuerung der zwei schwenkbaren Düsen erfolgt mittels jeweils einer in
Längsrichtung der Wanne um ihre eigene Achse drehbar gelagerten, durch jeweils eine
Gleitbuchse im Düsenwagen lastfrei laufenden Keilwelle. Die motorisch beliebig (auch
elektronisch über ein Programm) steuerbare Hin- und Her-Bewegung jeder Keilwelle überträgt
sich über eine am Düsenwagen angeordnete Kinematik mit formschlüssiger Kraftübertragung
letztlich auf jeweils die Lagerung einer der mindestens zwei schwenkbaren Düsen, so
dass diese - in Abhängigkeit von dem Umfang der Drehbewegung der zugeordneten Keilwelle
- den jeweiligen Wasserstrahl quer zur Laufrichtung des Düsenwagens mehr oder weniger
stark auslenkt, wodurch sich gewünschte Wasserstrahl-Massagemuster auf der Unterseite
der Liegefolie erzeugen lassen.
[0012] Nachteil der aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zur trockenen Wasserstrahl-Massage
ist, dass - ohne Ausnahme - alle Vorrichtungen darauf beschränkt sind, eine Massagewirkung
nur an den Stellen des Körpers der einer Massage bedürftigen Person, z. B. eines Patienten,
zu erzeugen, die in unmittelbarer Berührung mit der Liegefolie sind, wenn der Patient
für die Massage auf der Liegefolie Platz genommen hat. Dies ist insofern unbefriedigend,
als Körperstellen wie die obere Schulter-Muskulatur, die Seitenbereiche des Halses,
die Innen- und Außenseiten der Arme und Beine bei vielen Menschen Stellen sind, an
denen Schmerzen und Unpässlichkeiten auftreten, die sich mit einer Massage - und auch
mit einer trockenen Massage mittels Wasserstrahlen - behandeln ließen. Diese Stellen
lassen sich jedoch nicht mit der Liegefolie in Kontakt bringen. Sie sind daher mit
einer trockenen Massage mittels Wasserstrahlen mit den bisher bekannten Geräten nicht
massierbar.
[0013] Es ist die Aufgabe, eine verbesserte Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage
sowie ein Verfahren zum nicht-therapeutischen Betreiben einer solchen Vorrichtung
anzugeben.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage
mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren zum nicht-therapeutischen
Betreiben einer Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 15 gelöst.
[0015] Die Erfindung stellt überraschenderweise eine Vorrichtung zur trockenen Massage mittels
Wasserstrahlen zur Verfügung, die den Körper auch an Stellen massieren kann, die bisher
einer trockenen Massage mittels Wasserstrahlen nicht zugänglich waren. Als Beispiele
werden die Schultern oder die Fußsohlen genannt.
[0016] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage
geschaffen, umfassend eine mit Massagewasser gefüllte, sich von einem Kopfende in
Längsrichtung zu einem Fußende und von einer linken Seite in Querrichtung zu einer
rechten Seite erstreckende Wanne mit einem gleichzeitig als Liegefläche für eine zu
behandelnde Person dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden Folien-Material
als die Wanne auf der Oberseite wasserdicht schließender Abdeckung; einen in Längsrichtung
der Wanne verfahrbaren, mindestens zwei Düsen tragenden Düsenwagen, wobei die Düsen
zum Ejizieren je eines Wasserstrahls gegen die Unterseite des Folien-Materials über
eine flexible Schlauchverbindung mit Massagewasser aus der Wanne mittels einer Pumpe
speisbar sind; einen ersten Antrieb zum Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens
in Längsrichtung der Wanne, wobei die Bewegung der mindestens zwei Düsen vorwärts
und rückwärts in Längsrichtung der Wanne mit der Bewegung des Düsenwagens erfolgt;
und einen zweiten Antrieb, der die Düsen in Querrichtung der Wanne verlagert, und
die sich dadurch auszeichnet, dass das Folien-Material einen oder mehrere, sich in
Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material liegende Person gerichtete(n)
und die Folie zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en)
ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume aufweist.
[0017] Eine günstige Weiterbildung ergibt sich dadurch, dass Mittel zur Verlagerung bzw.
Verschwenkung der Düsen aus der Ebene der Wanne heraus vorgesehen sind, die ein Richten
des ejizierten Wasserstrahls gegen die Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume und
insbesondere gegen eine zur Ebene der Folie geneigte Fläche der Folien-unterseitige(n)
Hohlraum/Hohlräume ermöglicht. Diese Mittel erlauben insbesondere die Verschwenkung
von die Düsen tragenden Düsenhalterungen um eine zur Verlagerungsrichtung des Düsenwagen
senkrechte Achse, wodurch der von der Düse ejizierte Wasserstrahl eine Komponente
der Orientierung entgegen oder in Verlagerungsrichtung des Düsenwagens verliehen bekommt,
so dass insbesondere der Bereich eines Folien-unterseitigen Hohlraums, der von der
Folie nahezu senkrecht absteht, gut erreicht werden kann, und insbesondere unter einem
relativ kleinen Winkel zur Normalen mit dem Wasserstrahl behandelt werden kann. Hierdurch
lassen sich insbesondere die Schultern eines Patienten, aber auch andere an den Erhöhungen
anliegende Körperpartien, wirksam mit dem Massagestrahl beaufschlagen.
[0018] Vorzugsweise ist weiter vorgesehen, dass ein die Düsen tragender Teil des Düsenwagens
gegenüber dem Düsenwagen um eine Achse in Richtung auf die Folie verschwenkbar ist,
und dass der ejizierte Wasserstrahl durch das Verschwenken einen Winkel zur Normalen
der Folie einnimmt.
[0019] Die Schwenkbewegung des die Düsen tragenden Teils wird zweckmäßig durch eine in der
Wanne angeordnete Rampe erreicht, wobei die von dem ersten Antrieb erzeugte Vorwärts-
und Rückwärts-Bewegung das Teil bezüglich der Rampe verlagert und damit um eine zu
der Verlagerungsrichtung des Düsenwagens vorzugsweise senkrechte horizontale Achse
nach oben verschwenkt.
[0020] Hierbei ist die Düse in günstiger Ausgestaltung mittels des einen Lenker bildenden
Düsenhalterung exzentrisch zu der Schwenkachse gehalten, so dass die Verschwenkung
nicht nur vorteilhaft eine Änderung der Winkels des Wasserstrahls bewirkt, sondern
zugleich auch eine Verlagerung mit einer Komponente in z-Richtung, die zu der Verlagerungsrichtung
des Düsenwagens und zu der hierzu senkrechten Verlagerungsrichtung des Düsenhalters
jeweils senkrecht ist. Hierdurch kann vorteilhaft der Abstand der Düse zu der Folie
verändert werden, ohne dass der Düsenwagen selbst seine Verfahrebene verlassen muss,
wodurch dessen Antrieb einfach ausgestaltet werden kann.
[0021] Zweckmäßig ist jede der Düsen jeweils in einer eigenen Düsenhalterung angeordnet,
die selbständig bezüglich dem Verfahrweg des Düsenwagens nach oben verschwenkt werden
kann. Vorzugsweise werden alle Düsenhalterungen hierbei gemeinsam verschwenkt, zum
Beispiel indem diese mit einem Teil des Düsenwagens, der von der Rampe oder den Rampen
ausgelenkt wird, gekoppelt sind. Die Kopplung erfolgt zweckmäßigerweise über eine
starre Achse, die alle Düsenhalterungen schwenkbar durchsetzt.
[0022] Gemäß einer günstigen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Düsenhalterung mit einer
Zahnstange verbunden ist, die als Teil des zweiten Antriebs mit einem Zahnrad des
Antriebs eine individuelle Verstellung der Düsenhalterung in Querrichtung der Wanne
ermöglicht. Die Zahnstange wird zweckmäßig an einem Käfig angeschlossen, der axial
entlang einer ersten Achse verlagerbar ist und der die Düsenhalterungen in Richtung
dieser Achse mitnimmt, beispielsweise indem er die Düsenhalterungen beidseitig umgreift.
Hierdurch wird vorteilhalft die Verlagerung der Käfige mit der Zahnstange in Querrichtung,
also senkrecht zu der Verlagerungsrichtung des Düsenwagens, auf die Düsenhalterungen
übertragen, und zwar unabhängig von dem Winkel, den die Düsenhalterung um seine Schwenkachse
annimmt. Hierdurch ist vorteilhaft die Kopplung der Zahnstange mit dem zugehörigen
zweiten Antrieb jederzeit gegeben, selbst wenn eine Rampe überfahren wird, sodass
auch während des Verschwenkens der Düsenhalterungen eine Verstellung oder ein Verfahren
der Düse in Querrichtung gewährleistet ist.
[0023] Vorzugsweise ist die Düsenhalterung daher auch gegenüber der Zahnstange verschwenkbar,
wobei in einer günstigen Variante die Zahnstange an zwei Achsen des Düsenwagens verlagerbar
angeschlossen ist, von denen vorzugsweise die eine zugleich die Achse ist, um die
sich die Düsenhalterung verschwenken lässt.
[0024] Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, dass die Düsenhalterung an einer starren Achse
des Düsenwagens sowohl axial verlagerbar als auch verschwenkbar angeschlossen ist.
[0025] Ein Aspekt betrifft eine Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage, die umfasst:
- (a) eine mit Massagewasser gefüllte, sich von einem Kopfende in Längsrichtung zu einem
Fußende und von einer linken Seite in Querrichtung zu einer rechten Seite erstreckende
Wanne mit einem gleichzeitig als Liegefläche für eine zu behandelnde Person dienenden,
eine Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden Folien-Material als die Wanne auf der
Oberseite wasserdicht schließender Abdeckung;
- (b) wobei das Folien-Material einen oder mehrere, sich in Querrichtung erstreckende(n),
auf die auf dem Folien-Material liegende Person gerichtete(n) und die Folie zu einer
oder mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en) ausformende(n),
Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume aufweist;
- (c) einen auf zwei auf dem Boden der Wanne fixierten Schienen auf Rädern in Längsrichtung
der Wanne verfahrbaren, mindestens zwei Düsen tragenden Düsenwagen mit einem mittels
eines innerhalb der Wanne gelagerten und von außerhalb der Wanne mittels Motor betreibbaren,
auf der Unterseite des Düsenwagens angreifenden Antrieb zum auf den Rädern fahrenden
Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens in Längsrichtung der Wanne;
- (d) wobei der Düsenwagen parallel zum Wannenboden eine auf den Rädern in Wannen-Längsrichtung
verfahrbare horizontale Bodenplatte mit je einer an der Bodenplatte linksseitig und
rechtsseitig fixierten vertikalen Seitenplatte umfasst, wobei eine in Querrichtung
der Wanne verlaufende erste Schwenkachse und optional eine in Querrichtung der Wanne
verlaufende, versetzt zur ersten Schwenkachse angeordnete zweite Schwenkachse, die
befähigt ist, zu Führungszwecken zu dienen, die vertikalen Seitenplatten fest verbindet,
- (e) wobei an den jeweiligen Außenseiten der Seitenplatten je ein Kippblech um die
in Querrichtung der Wannenverlaufende erste Schwenkachse schwenkbar an dieser angeschlagen
ist und ein in Querrichtung der Wanne verlaufende starre Achse die Kippbleche miteinander
verbindet, wobei jedes der Kippbleche auf der (in Querrichtung) Außenseite an dem
dem Kippblech-Anschlag gegenüber liegenden Ende je ein Laufrad mit je einer zu den
ersten und zweiten Schwenkachsen parallelen Rad-Achse aufweist;
- (f) und wobei der Düsenwagen mindestens zwei auf dem Düsenwagen bewegbare, über eine
flexible Schlauchverbindung mit Massagewasser aus der Wanne mittels einer Pumpe speisbare
Düsen zum Ejizieren je eines Wasserstrahls gegen die Unterseite des Folien-Materials
aufweist,
- (g) wobei die Bewegung der mindestens zwei Düsen vorwärts und rückwärts in Längsrichtung
der Wanne mit der Bewegung des Düsenwagens erfolgt; die Bewegung der mindestens zwei
Düsen in Querrichtung der Wanne mittels zweier parallel zur Längsachse der Vorrichtung
durch je eine Laufbuchse auf der Unterseite des Düsenwagens verlaufender, im Eingriff
mit je einem auf der Unterseite des Düsenwagenbodens angeordneten Zahnrad mit Radachse
konzentrisch mit je einer der Keilwellen bewirkt werden kann, und die Keilwellen kopfseitig
in je einem im Wannen-Innern liegenden Lager um die eigene Achse drehbar gelagert
sind und fußseitig von je einem außerhalb der Wanne liegenden Antriebsmotor zur Ausführung
einer drehenden Hin- und Her-Bewegung um die jeweilige Keilwellen-Längsachse angesteuert
sind, wobei die mit je einer Keilwelle im Eingriff befindlichen Zahnräder ihrerseits
im Eingriff mit parallel zu den Schwenkachsen an unteren Düsenhalterungen angeordneten,
eine Düsenbewegung in Querrichtung der Wanne entlang der Schwenkachsen bewirkenden
Zahnstangen sind, ohne dass den Keilwellen lastentragende, insbesondere den Düsenwagen
tragende Funktion zukommt;
- (h) wobei mindestens eine der Düsen dafür befähigt ist, ihren ejizierten Wasserstrahl
auf der Unterseite des Folien-Materials auf das Innere des einen oder der mehreren,
auf der Oberseite des Folien-Materials konvex ausgebildete Erhöhungen ausformenden,
Folien-unterseitigen Hohlräume zu richten.
[0026] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den abhängigen
Ansprüchen beansprucht.
[0027] Ein Aspekt der Erfindung betrifft auch ein trockenes Wasserstrahl-Massageverfahren,
bei dem man den Körper einer zu behandelnden Person, den man auf einem eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglichenden Folien-Material als oberer Abdeckung einer Vorrichtung gemäß der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung anordnet, einem durch wenigstens eine Düse auf die Unterseite
des Folien-Materials und gegebenenfalls in das Innere wenigstens eines der einen oder
mehreren, sich in Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material liegende
Person gerichtete(n) und die Folie zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig konvex
ausgebildete Erhöhung(en) ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraums/Hohlräume
ejizierten Wasserstrahl-Druckimpuls unter Translationsbewegung mindestens einer der
den Impuls liefernden Düsen in Längsrichtung und Querrichtung der Wanne für eine Zeit
aussetzt, die einen Massage-Effekt auf den Körper der zu behandelnden bzw. der einer
Massage bedürftigen Person bewirkt.
[0028] Ganz besonders wird durch die Vorrichtung der Erfindung eine Massage einer zu behandelnden
Person bzw. einer einer Massage bedürftigen Person durch die "trockene Wasserstrahlen"
an sich selbst ermöglicht bzw. erleichtert, so dass unter bestimmten Bedingungen der
Masseur/die Masseurin entbehrlich ist oder sich parallel der Massage mehrerer Personen
durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung widmen kann.
[0029] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung
zur trockenen Wasserstrahl-Massage wie vorstehend beschrieben geschaffen, mit dem
Schritt Richten des von einer Düse ejizierten Wasserstrahls gegen dass das Folien-Material
und/oder einen der Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume bei gleichzeitiger Verschwenkung
eines die Düse tragenden Düsenhalters um eine zur Verlagerungsrichtung des Düsenwagens
senkrecht verlaufende Achse, wodurch der Abstand der Düse von der Folie verringert
wird und/oder der Teile der Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume gezielt mit
dem Wasserstrahl beaufschlagt werden. Hierdurch ist es insbesondere nicht erforderlich,
Leit- oder Umlenkbleche in der Wanne vorzusehen, die den Wasserstrahl dämpfen und
den Gebrauch der Vorrichtung extrem einschränken.
[0030] Gemäß einem günstigen Merkmal ist vorgesehen, dass die Düse bis in den Hohlraum hinein
angehoben bzw. verschwenkt wird, um die Innenumfangswandung des Hohlraums mit dem
Wasserstrahl zu beaufschlagen. Hierdurch ist die Besonderheit gegeben, dass die Düse
oberhalb des eigentlichen Niveaus der Folie bzw. der Liegefläche zum Einsatz kommt,
so dass eine sehr platzierte Massage ermöglicht ist.
[0031] Vorzugsweise kann der Auftreff-Winkel des auf die Unterseite der Folie ejizierten
Wasserstrahls von einem Wert von 90 °, also senkrecht zur Unterseite der Folie, hin
zu spitzen Winkeln verkleinert, vorzugsweise auf einen Wert des Auftreff-Winkels von
< 10 °, beispielsweise etwa 6 ° verkleinert werden. Entsprechend ist der Schwenkwinkel,
den eine Düsenhalterung überstreicht, nahezu bei 90°.
[0032] Weitere Vorteile, Eigenschaften und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0033] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figuren beschrieben, die lediglich
bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß der Erfindung beschreiben. Weder
die nachfolgend in Bezug genommenen Figuren noch die nachfolgende Beschreibung sind
jedoch als Beschränkung der Erfindung auf die abgebildeten oder beschriebenen bevorzugten
Ausführungsformen zu verstehen.
- Fig. 1A
- zeigt eine Wasserstrahl-Massagevorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
- Fig. 1 B
- zeigt eine Wasserstrahl-Massagevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 2A
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Folienmaterial-Wannenabdeckung W von oben.
- Figur 2B
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Folienmaterial-Wannenabdeckung von unten.
- Fig. 3
- zeigt eine Figur 1B ähnliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wasserstrahl-Massagevorrichtung,
jedoch ohne die obere Folien-Abdeckung; gezeigt sind beispielsweise auch links und
rechts des Kopfes der zu massierenden Person Pe je eine Auflagefläche S für die Folienabdeckung.
- Fig. 4A und 4B
- zeigt den Düsenwagen der erfindungsgemäßen Wasserstrahl-Massagevorrichtung.
- Fig. 5
- zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wasserstrahl-Massagevorrichtung ohne
abdeckende Liege-Folie mit dem die Düsen D, D' tragenden und in Position zum Ejizieren
von Massagewasser bringenden Düsenwagen 1 in der Ausgangsposition am Fußende der Wanne.
- Fig. 6A und 6B
- zeigt zwei Ansichten einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wasserstrahl-Massagevorrichtung
in einem Stadium, in dem der Düsenwagen über den dafür vorgesehenen Antrieb weiter
in Richtung auf das Kopfende der Vorrichtung bewegt wurde.
- Fig. 7A bis 7E
- zeigt fünf weitere Ansichten einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wasserstrahl-Massagevorrichtung,
in denen die Düsen des Düsenwagens mit dem Ziel, Massagewasser in in der Unterseite
der Liegefolie gebildete konkave Hohlräume zu ejizieren, auf das Kopfende der Wanne
bewegt wird, wo die Laufräder der Kippbleche über eine in Richtung auf das Kopfende
der Wanne ansteigende Rampe aus der Position nahe den Schienen auf dem Wannenboden
gefahren werden und sich der Auftreff-Winkel des auf die Unterseite der Folie ejizierten
Wasserstrahls von einem Wert von 90 °, also senkrecht zur Unterseite der Folie, hin
zu spitzen Winkeln verkleinert, vorzugsweise auf einen Wert des Auftreff-Winkels von
< 10 °, beispielsweise etwa 6 °.
- Fig. 8A bis 8C
- zeigt drei weitere Ansichten desselben Vorgangs, wie er in den Figuren 7A bis 7E gezeigt
ist, jedoch in seitlicher Ansicht.
- Fig. 9A bis 9B
- zeigt beispielhaft Antriebe für die Bewegung des Düsenwagens in der Längsrichtung
der Wanne, also einen Zahnriemen und ein metallenes Lochband.
- Fig. 10
- zeigt beispielhaft Skizzen von möglichen, durch die erfindungsgemäße Wasserstrahl-Massagevorrichtung
ausführbaren Massagebildern an der zu massierenden Person.
[0034] Es wird nun auf Figuren 1A und 1B Bezug genommen. Figur 1A zeigt eine Vorrichtung
V zur trockenen Wasserstrahl-Massage nach dem Stand der Technik, beispielsweise eine
Vorrichtung, wie sie unter der Bezeichnung "HYDROJET" bereits seit längerem auf dem
Markt ist und von der Firma Wellsystem GmbH angeboten wird; und Figur 1B zeigt eine
Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0035] Derartige Vorrichtungen V zur trockenen Wasserstrahl-Massage - zur Definition dieses
Begriffes wird auf die Einleitung der Beschreibung Bezug genommen - bestehen üblicherweise
aus einer Wanne W, die in ihrem Innern für den Permanent-Kontakt mit Wasser oder wässrigen
Flüssigkeiten ausgelegt ist, beispielsweise hinsichtlich Temperatur, Dichtheit und
Rostfestigkeit. Eine solche Vorrichtung V ist üblicherweise zum Schutz gegen umherspritzendes
und aus der Wanne W austretendes Wasser einerseits und zum Aufliegen einer zu behandelnden
Person Pe andererseits mit einem als Abdeckung und gleichzeitig als Liegefläche dienenden
Folien-Material F versehen, das geschlossen und damit flüssigkeitsdicht an der oberen
Kante der Wanne W befestigt und gespannt ist. Die Elastizität des Materials der Folie
F erlaubt nicht nur ein bequemes Auf- und Absteigen der zu behandelnden Person Pe
auf die bzw. von der Folie F und ein bequemes Liegen der zu behandelnden Person Pe,
sondern sie erlaubt auch die Übertragung eines Druckimpulses eines auf die Unterseite
der Folie F auftreffenden Wasserstrahls (oder mehrerer Wasserstrahlen) von der Folien-Fläche
auf den Körper der auf dem Folien-Material F liegenden Person Pe. Weitere Erfordernisse
dieses Folien-Materials F sind insbesondere hygienische: Das Material muss sich dazu
eignen, mit für Reinigungs- und Desinfektions-Zwecke vorgesehenen Mitteln behandelt
zu werden. Weiter sollte das Folien-Material F auch durchlässig für mit dem Wasserstrahl
transportierte Wärme sein. Damit kann die massierende Wirkung des Wasserstrahl-Impulses
durch - sofern von der zu behandelnden Person PE erwünscht oder vom Behandelnden verordnet
- aufgebrachte Wärme verstärkt werden. Der Fachmann kennt zahlreiche für die gewünschten
Zwecke einsetzbare Materialien für die Abdeck-/Liege-Folie F und kann diese anhand
der vorgegebenen Parameter leicht auf ihre Eignung testen und auswählen. Als besonders
vorteilhaft hat sich Naturkautschuk als Material für die Abdeck-/ Liege-Folie F erwiesen,
und Naturkautschuk-Folien sind daher bevorzugt, gegebenenfalls mit einer Trägerschicht
aus chlorsulfoniertem Polyethylen (CSM).
[0036] In Figur 2A ist eine perspektivische Ansicht der Folienmaterial-Wannenabdeckung W
im gespannten (wie auf der Oberseite der Wanne W angeordneten) Zustand von oben gezeigt,
und in Figur 2B ist eine perspektivische Ansicht der Folienmaterial-Wannenabdeckung
im gespannten (wie auf der Oberseite der Wanne W angeordneten) Zustand von unten gezeigt.
[0037] Erfindungsgemäß weist das Folien-Material F einen oder mehrere, sich in Querrichtung
erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material F liegende Person Pe gerichtete(n)
und die Folie F zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en)
100 ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume 100 auf. In bevorzugten
Ausführungen der Erfindung kann ein Hohlraum oder können zwei Hohlräume, drei Hohlräume,
vier Hohlräume oder sogar noch mehr Hohlräume ausgebildet sein. Ganz besonders bevorzugt
weist das Folien-Material F zwei sich in Querrichtung der Folie F erstreckende, auf
die auf dem Folien-Material F liegende Person Pe gerichtete und die Folie F zu einer
oder mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en) 100 ausformende,
Folien-unterseitige Hohlräume auf. Beispielhaft, jedoch nicht beschränkend, sind zwei
derartige sich in Querrichtung erstreckende, auf die auf dem Folien-Material F liegende
Person Pe gerichtete und die Folie F zu zwei Folien-oberseitig konvex ausgebildeten
Erhöhungen 100 ausformende, Folien-unterseitige Hohlraum/Hohlräume in Figur 1B sowie
in den Figuren 2A und 2B ersichtlich.
[0038] Die Herstellung derartiger, auf der Folien-Oberseite (siehe Figur 2A) als konvex
ausgebildete Erhöhungen 100 erscheinender, auf der Folien-Unterseite (siehe Figur
2B) als konkav ausgebildete Hohlräume 100 erscheinender "Höcker" kann auf jede beliebige,
dem Fachmann bekannte Art und Weise erfolgen und hängt praktisch von dem für die Folie
F verwendeten Material ab. In der bevorzugten Ausführungsform einer Naturkautschuk-Folie
kann eine den "Höckern" entsprechende Formung gleichzeitig mit der Herstellung der
Folie, beispielsweise in einem Vulkanisierprozess, erfolgen: Werkzeuge mit den entsprechenden
Formen werden unter Belassung eines passend gewählten Hohlraums zwischen zwei Werkzeug-Hälften
aufeinandergepasst, wobei die Dicke der Folie entsprechend dem belassenen Hohlraum
vom Fachmann den Gegebenheiten entsprechend gewählt werden kann. An den gewünschten
Partien der Werkzeuge werden - beispielsweise zur Formung einer in den Figuren 2A
und 2B gezeigten Folie - die die Höcker formenden Erhöhungen und Vertiefungen vorgesehen.
Der Hohlraum wird mit dem Polymer für die Herstellung des Folien-Materials F gefüllt,
und die eingefüllte Polymer-Schicht wird unter den geeigneten Bedingungen (z. B. unter
Erwärmen oder unter Verwendung von Vulkanisier-Hilfen) polymerisiert bzw. vulkanisiert.
Die fertige, mit dem/den Hohlraum/Hohlräumen versehene Folie wird dann nach Abschluss
der Polymerisation bzw. Vulkanisation entnommen. Die Herstellung solcher Folien sowie
geeignete Vorrichtung zum Einsatz bei der Herstellung sind dem Fachmann bekannt und
können für die vorliegende Erfindung den Gegebenheiten entsprechend bereitgestellt
werden, ohne dass die vorliegende Erfindung hierzu irgendwelche Beschränkungen auferlegt.
[0039] Grundsätzlich kann ein Fachmann die Lage der Erhöhungen/Vertiefungen/Höcker 100 im
Bereich des Folienmaterials frei wählen. Im Hinblick auf die Funktion, auch (bei einer
liegenden Person Pe wie in Figur 1B) vertikale Teile des Körpers der zu massierenden
Person mit den Wasserstrahlen einer trockenen Wasserstrahl-Massage zu erreichen, werden
derartige Erhöhungen/Vertiefungen/Höcker 100 vorzugsweise angebracht beispielsweise
in den Bereichen der Folie F, die den Schultern, den Fußsohlen, den Arm-Innen- und
-Außenseiten und den Bein-Innen- und -Außenseiten der auf dem Folien-Material F liegenden
Person Pe entspricht. Vorzugsweise werden die Erhöhungen/Vertiefungen/Höcker angebracht
in den Bereichen der Folie F, die den Schultern oder den Fußsohlen der auf dem Folien-Material
F liegenden Person Pe entspricht. Demgemäß zeigen die beiden Abbildungen 2A und 2B
das (nicht beschränkende) Beispiel, dass zwei Erhöhungen/Vertiefungen/Höcker 100 vorzugsweise
angebracht sind beispielsweise in den Bereichen der Folie F, die den Schultern der
auf dem Folien-Material F liegenden Person Pe entsprechen. In aller Regel wird daher
die auf der Oberseite der Wanne W angeordnete Folie so hergestellt, dass die Erhöhungen/Vertiefungen/Höcker
100 sich an einer Stelle der Folie F befinden, die sich für die trockene Wasserstrahl-Massage
eines der vorstehend angegebenen Bereiche (also beispielsweise der Schultern der Person
Pe im Fall der in den Figuren 1B, 2A und 2B gezeigten Fälle) eignet.
[0040] In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, die allein oder in Kombination zusammen
mit einer anderen Ausführungsform oder einem anderen Merkmal oder mit mehreren oder
allen anderen Ausführungsformen oder Merkmalen der Erfindung verwirklicht werden können,
ohne darauf beschränkt zu sein, weisen in der erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahl-Massagevorrichtung
V die sich in Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material F liegende
Person Pe gerichtete(n) und die Folie F zu einer oder mehreren, vorzugsweise zwei,
Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en) 100 ausformende(n), Folien-unterseitige(n)
Hohlraum/Hohlräume des Folien-Materials F konkave Rundform oder eine konkave Längsform
(siehe Figuren 2A, 2B) mit einer Tiefe im Bereich von 1 mm bis 200 mm auf, gerechnet
von der Innenfläche des Folien-Materials F, und vorzugsweise mit einer Tiefe im Bereich
von 1 mm bis 100 mm. Dies ist erfindungsgemäß deswegen vorteilhaft, weil bei dieser
Tiefe von einer der Düsen D, D', D", D‴ in den Hohlraum/die Hohlräume ejizierte Wasserstrahlen
eine besonders gute Massagewirkung auf vertikal angeordnete Bereiche des Körpers der
auf der Folie liegenden Person Pe ausüben können.
[0041] Nachfolgend wird die Erfindung weiter unter Bezugnahme auf konkave Ausformungen/
Hohlräume 100 erläutert, wie sie in Figur 2A und in Figur 2B gezeigt sind. Die für
die Einbeziehung derartiger, in den Figuren 2A und 2B gezeigter konkaver Ausformungen/Hohlräume
100 gezeigten und beschriebenen Merkmale sind jedoch nicht beschränkend, sondern sind
beispielhaft und sollen lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung dienen.
[0042] Wie aus Figur 3 ersichtlich, sind konkave Ausformungen/Hohlräume 100 "auf" der Folien-Oberfläche,
auf der die zu behandelnde Person P / der Patient liegt, so platziert, dass die zu
behandelnde Person P / der Patient sich auf der Folie F so niederlegen kann, dass
seine/ihre Schultern auf der "Fuß-"seitigen Seite der beiden konkaven Ausformungen/Hohlräume
100 zu liegen kommen bzw. sich an die "Fuß-"seitigen Seiten anlehnen. Alternativ dazu
oder zusammen damit (nicht gezeigt) sind konkave Ausformungen/Hohlräume 100 "auf"
der Folien-Oberfläche, auf der die zu behandelnde Person P / der Patient liegt, so
platziert, dass die zu behandelnde Person P / der Patient sich auf der Folie F so
niederlegen kann, dass seine/ihre Arm-Innenseite auf der rechten bzw. linken Seite
der beiden konkaven Ausformungen/Hohlräume zu liegen kommen bzw. sich an die rechten
bzw. linken Seiten anlehnen. Alternativ dazu oder zusammen damit (nicht gezeigt) sind
konkave Ausformungen/Hohlräume 100 "auf" der Folien-Oberfläche, auf der die zu behandelnde
Person P / der Patient liegt, so platziert, dass die zu behandelnde Person Pe sich
auf der Folie F so niederlegen kann, dass seine/ihre Fußsohlen auf der "Kopf-"seitigen
Seite der beiden konkaven Ausformungen/Hohlräume zu liegen kommen bzw. sich an die
"Kopf-"seitigen Seiten der konkaven Ausformungen/Hohlräume anlehnen.
[0043] In dieser Position der zu massierenden Person Pe / des Patienten können alle Körper-Partien
der zu massierenden Person Pe wie bisher durch eine trockene Wasserstrahl-Massage
behandelt werden, die durch das Liegen der zu behandelnden Person Pe / des Patienten
(wie bisher) mit dem Folien-Material in Kontakt kommen können: Wie dem Fachmann bekannt,
werden durch Verfahren des Düsenwagens 1 in Längsrichtung der Wanne W mit Hilfe eines
entsprechenden Motors 2 und durch Verschieben der auf dem Düsenwagen 1 verschiebbar
angeordneten mindestens zwei Düsen D, D' senkrecht zur Wannen-Längsrichtung mittels
der durch einen oder mehrere geeignete(n) Motoren) 2', 2" um ihre Längsachse drehbaren
Keilwellen 5, 5' werden die nachfolgend in Figur 10 gezeigten Massagemuster auf der
Unterseite des Folien-Materials F erzeugt und werden die Druck-Impulse und die Wärme
des Massagemediums (z. B. des Wassers) mittels des Folien-Materials F auf die mit
dem Folien-Material F in Kontakt kommenden Partien des Körpers der zu behandelnden
Person Pe / des Patienten übertragen.
[0044] Auf diesem Wege können Muster der trockenen Wasserstrahl-Massage erzeugt werden,
wie sie sich aus Figur 10 und den nachfolgend beschriebenen Massage-Experimenten ergeben.
[0045] So ist es (linke Skizze in Figur 10) möglich, der zu behandelnden Person eine Kreis-Massage
zu geben. Dazu wird der Düsenschlitten 1 langsam in Wannen-Längsrichtung verfahren,
während die beiden Keilwellen spiegelbildlich (im Uhrzeigersinn bzw. im Gegen-Uhrzeigersinn)
zueinander langsam hin- und her bewegt werden. Auf diesem Weg erzeugen die zwei Düsen
eine zueinander spiegelbildliche Spiral-Bewegung. Der zu behandelnden Person Pe wird
also eine Spiralkreis-förmigen Massage beispielsweise des Rückens gegeben.
[0046] Das Parallelmassagen-Bild in Figur 10 (zweite Figur oben von links) ergibt sich bei
langsamem Verfahren des Düsenschlittens 1 in Wannen-Längsrichtung und paralleler Zick-Zack-Bewegung
der Düsen D, D' durch paralleles Ansteuern der Keilwellen 5, 5' (d. h. gemeinsam im
Uhrzeigersinn oder gemeinsam im Gegen-Uhrzeigersinn).
[0047] Entsprechend ergibt sich die Spiegelbildmassage in Figur 10 (vierte Figur oben von
links) bei langsamem Verfahren des Düsenschlittens in Wannen-Längsrichtung und spiegelbildliches
Zick-Zack-Bewegen der Düsen D, D' durch gegenläufiges Ansteuern der Keilwellen 5,
5' (d. h. im Uhrzeigersinn für Düse D und im Gegen-Uhrzeigersinn für Düse D' und umgekehrt).
[0048] Entsprechend lassen sich Punkt-Massagen (Figur 10, dritte Figur oben von links) durch
nacheinander erfolgendes Massieren, jeweils für eine gewisse Zeit, unter Feststellen
der Düsen (d. h. für die Zeit der Massage des bestimmten Punktes weder ein Verfahren
des Düsenschlittens in Wannen-Längsrichtung noch ein Verschieben der Düsen in Richtung
quer zur Wannen-Längsrichtung) geben.
[0049] Parallele Streich-Massagen (Siehe Figur 10, Figur unten) werden gegeben durch nacheinander
erfolgendes Einstellen der Düsen D, D' auf jeweils einen Punkt (in Richtung quer zur
Wannen-Längsrichtung) durch Feststellen der Keilwellen 5, 5' und Verfahren des Düsenschlittens
in Wannen-Längsrichtung jeweils hin und zurück, anschließendes Neu-Einstellen der
Düsen in Richtung quer zur Wannen-Längsrichtung mittels der Keilwellen 5, 5' und erneutes
Verfahren des Düsenschlittens 1 in Wannen-Längsrichtung jeweils hin und zurück, usw..
[0050] Die genannten Massage-Muster stellen lediglich Beispiele dar, und die Erfindung ist
nicht auf diese Muster beschränkt. Der Fachmann erkennt, dass durch beliebiges Kombinieren
der Bewegungen (d. h. Verfahren des Düsenschlittens in Wannen-Längsrichtung und seitliches
Verschieben der Düsen mittels der Keilwellen 5, 5' in Richtung auf die Wannen-Längswände
oder weg von diesen, jeweils mittels geeigneter Motoren 2) beliebige Strahlkombinationen
erzeugt werden können (einschließlich unsymmetrischer oder gar willkürlich spontan
erzeugter).
[0051] In dem Fachmann bekannter Weise ist es möglich, die Steuerung der (Elektro-) Motoren
2, 2', 2" manuell oder elektronisch gesteuert vorzunehmen, so dass sich bestimmte
Massagemuster vorprogrammieren und an zu behandelnden Personen nach Wunsch oder Erfordernis
ausführen und sogar wiederholbar ausführen lassen.
[0052] Dadurch wird es erfindungsgemäß möglich, die oben im Detail beschriebene Vorrichtung
zur Körpermassage zu verwenden, konkret zur trockenen Körpermassage einer zu behandelnden
Person mittels Wasserstrahlen, deren Impuls auf die Unterseite der Liege-/ Abdeckfolie
und von dort auf die auf der Folie liegende Person übertragen wird. Grundsätzlich
denkbar ist auch die Massage nur eines Teils des Körpers einer zu behandelnden Person,
der einer trockenen Wasserstrahlmassage-Behandlung bedarf, oder die Massage eines
Körpers eines zu behandelnden Tiers.
[0053] Die Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahl-Massage umfasst weiter einen auf zwei
auf dem Boden B der Wanne W fixierten Schienen auf Rädern 4, 4', 4" in Längsrichtung
der Wanne W verfahrbaren Düsenwagen 1. Ein bevorzugtes, nicht als Beschränkung der
Erfindung zu verstehendes und vornehmlich der besseren und verständlicheren Beschreibung
der Erfindung dienendes Beispiel eines solchen Düsenwagens ist aus den Figuren 4A
und 4B ersichtlich. Die Räder 4, 4', mittels derer der Düsenwagen 1 auf den beiden
auf dem Boden B der Wanne W fixierten Schienen fährt und dabei in Längsrichtung der
Wanne W verfahren wird, haben Radachsen, die quer zur Bewegungsrichtung des Düsenwagens
1 angeordnet sind. Der Düsenwagen kann auf vier oder sechs oder acht Rädern verfahrbar
sein, deren Achsen so angeordnet sind, dass eine gleichmäßige Verteilung der Last
über den gesamten Düsenwagen möglich ist. Demgemäß liegt die volle Last des Gewichts
des Düsenwagens und die Last der Impulskräfte, die durch die Ejektion des Massagewassers
aus den Düsen auf die Unterseite des Folien-Materials F ausgeübt wird, auf den Rädern
4, 4' und wird von diesen auf die beiden Schienen auf dem Boden der Wanne W übertragen.
Zwar ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Räder 4, 4' auf den beiden Seiten
des Düsenwagens 1 "in jeweils einer linken und rechten Spur" auf den Schienen fahren,
doch ist es bevorzugt, wenn die Räder auf den Schienen "in Spur" fahren. Wesentlicher
Vorteil ist die gleichmäßige Lastverteilung und Lastübertragung vom Düsenwagen 1 auf
die Räder 4, 4' und von diesen auf die beiden Schienen.
[0054] Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen, Last tragenden Rädern 4, 4' am Düsenwagen
kann ein Rad 4" oder können mehrere Räder 4" auf beiden Seiten des Düsenwagens 1 oder
mehrere Räder 4" auf einer Seite des Düsenwagens angebracht sein, deren Achsen vertikal
angeordnet sind und die sich seitlich an einer Schiene oder an beiden Schienen oder
an zwei Seiten einer Schiene entlang bewegen und damit den Düsenwagen "in der Spur"
bzw. auf der Schiene halten. Der Fachmann weiß anhand der im Einzelfall auftretenden
Erfordernisse, ob solche Räder 4" vorgesehen werden sollten oder müssen und kann dementsprechend
solche Räder 4" vorteilhafterweise zur Sicherung eines dauerhaften und zuverlässigen
Laufs des Düsenwagens 1 auf den Schienen vorsehen und auch deren Zahl auswählen.
[0055] Zum auf den Rädern 4, 4', 4" fahrenden Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens
1 in Längsrichtung der Wanne W ist an der Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage
ein Antrieb 3 vorgesehen. Der Fachmann kennt aus dem Stand der Technik geeignete Antriebe
3 und kann sie aufgrund seiner technischen Kenntnisse den Gegebenheiten entsprechend
auswählen, ohne bei der Auswahl eines Antriebs 3 Beschränkungen unterworfen zu sein.
Beispiele für entsprechende Antriebe 3 sind Zahnriemen (siehe Figur 9A), mit Perforationen
versehene Stahlbänder (siehe Figur 9B), Ketten, Seile (z. B. Drahtseile), eine Trapezgewindespindel,
eine Zahnstange und andere. Für derartige Antriebe 3 ist üblicherweise (so auch im
Rahmen der Erfindung) ein Antriebsmotor 2 vorgesehen, der außerhalb des Nassbereichs
der Wanne W angeordnet ist. Der Antriebsmotor 2 außerhalb der Wanne überträgt eine
Drehbewegung von der Außenseite der Wanne W, beispielsweise vom Boden der Wanne W,
in die Wanne W über eine ineinandergreifende Zahnrad-Kombination, wie sie der Fachmann
aus üblichen Kraftübertragungs-Einrichtungen kennt, auf eine Umlenk-Rolle 11. Die
Umlenk-Rolle 11 dreht sich um eine senkrecht zur Wannen-Längsrichtung stehende (in
der in Betrieb befindlichen Vorrichtung im Wesentlichen vertikal stehende) Achse und
überträgt ihre Drehbewegung in eine Translationsbewegung des Düsenschlittens bzw.
Düsenwagens 1 in Längsrichtung der Wanne W. Üblicherweise sind zwei derartige Umlenk-Rollen
vorhanden, von denen beispielsweise eine am Kopfende der Wanne W und eine am Fußende
der Wanne W angeordnet ist. Eine oder beide Umlenk-Rolle(n) kann/können von je einem
Antrieb 3 angetrieben sein, oder es kann eine Ausführungsform gewählt werden, in der
nur eine der Umlenk-Rollen von einem Antrieb 3 angetrieben ist und die andere "passiv"
mitläuft.
[0056] In einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Übertragung der Drehbewegung der
Umlenkrolle(n) in eine Translationsbewegung des Düsenschlittens 1 in Wannen-Längsrichtung
mittels eines Zahnriemens (siehe Figur 9A). Der Zahnriemen greift in ein korrespondierendes
Zahnrad in der angetriebenen Umlenk-Rolle einerseits und in dem Düsenschlitten 1 andererseits
ein. Eine Drehung der Umlenk-Rolle bewegt den Zahnriemen in Wannen-Längsrichtung.
Der Zahnriemen 12 verfährt den Düsenschlitten auf beiden Gleisen der Führungsschiene
ebenfalls in Wannen-Längsrichtung.
[0057] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Übertragung der Drehbewegung
der Umlenkrolle(n) in eine Translationsbewegung des Düsenschlittens 1 in Längsrichtung
der Wanne W mittels eines perforierten Bandes (siehe Figur 9B), beispielsweise eines
perforierten Edelstahl-Bandes. Das perforierte Band 13 greift in die Erhebungen auf
dem Führungsbereich der korrespondierenden Umlenk-Rolle einerseits und in den Düsenschlitten
1 andererseits ein. Eine Drehung der Umlenk-Rolle 11 bewegt das Lochband in Wannen-Längsrichtung,
und das Lochband verfährt den Düsenschlitten 1 auf den Führungsschienen ebenfalls
in Wannen-Längsrichtung.
[0058] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen kann die Übertragung der Drehbewegung der
Umlenkrolle(n) in eine Translationsbewegung des Düsenschlittens 1 in Längsrichtung
der Wanne in der oben näher beschriebenen Weise auch mittels anderer Übertragungs-Mittel
erfolgen als Zahnriemen 12 und perforiertes Band 13. Der Fachmann kennt solche Übertragungs-Mittel
und kann beispielhaft eine Kette oder ein Seil, beispielsweise ein Drahtseil, eine
Trapezgewindespindel, eine Zahnstange oder andere vergleichbare Mittel vorsehen.
[0059] Erfindungsgemäß trägt der Düsenwagen 1 die das Massagewasser auf die Unterseite des
Folienmaterials F ejizierenden Düsen. Erfindungsgemäß sind auf dem Düsenwagen 1 mindestens
zwei Düsen D, D', D" vorgesehen.
[0060] Grundsätzlich ist die Zahl der Düsen nicht beschränkt. So können zwei, drei, vier
oder sogar noch mehr Düsen auf dem Düsenwagen 1 angeordnet sein bzw. von der Vorrichtung
V zur trockenen Wasserstrahl-Massage umfasst sein. Es hat sich jedoch aus Gründen
einer zuverlässigen Operabilität der Wasserstrahl-Massagevorrichtung V bewährt, mindestens
zwei Düsen D, D' vorzusehen. Diese sind in weiter bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung (auf und daher mit dem Düsenwagen 1) nicht nur in Längsrichtung der Wanne
verfahrbar, sondern können mittels eines nachfolgend getrennt zu beschreibenden Mechanismus
auch in Querrichtung zur Wannen-Längsrichtung bewegt werden, was - wie nachfolgend
beschrieben wird - dazu führt, dass diese (vorzugsweise beiden) Düsen D, D' in Längsrichtung
der Wanne W und in Querrichtung der Wanne W unabhängig voneinander oder auch mit gleichem
Bewegungsmuster bewegt werden können. Dies schafft die Möglichkeit, eine Vielzahl
von trockenen Wasserstrahl-Massage-Mustern durch die auf die Unterseite des Folien-Materials
F ejizierten Wasserstrahlen auf der Unterseite der Folie F (und damit im Ergebnis
auch auf dem Körper der zu massierenden Person Pe) zu erzeugen. Damit kann die Art
der trockenen Wasserstrahl-Massage über eine Vielzahl solcher Massage-Muster gewählt
werden.
[0061] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen, die allein oder in Kombination zusammen
mit einer anderen Ausführungsform oder einem anderen Merkmal oder mit mehreren oder
allen anderen Ausführungsformen oder Merkmalen verwirklicht werden können, ohne darauf
beschränkt zu sein, sind auf dem Düsenwagen 1 neben den mindestens zwei Düsen D, D'
noch eine weitere Düse D" angebracht. Vorzugsweise kann diese weitere Düse D" auf
dem Düsenwagen 1 fixiert angeordnet sein. Damit würde diese zusätzliche Düse D" auf
dem Düsenwagen 1 Massagewasser auf die Unterseite des Folien-Materials F so ejizieren,
dass das Massagemuster nur durch die Translationsbewegung des Düsenwagens 1 mit der
darauf fixiert angebrachten Düse D" in Längsrichtung der Wanne W variiert werden kann.
Im Ergebnis würde dann, wenn die zusätzliche Düse D" kontinuierlich Massagewasser
auf die Unterseite des Folien-Materials F ejiziert, also ein in Form eine geraden
Linie längs der Längsrichtung der Wanne verlaufendes Wasserstrahl-Massagemuster erzeugen.
Diese zusätzliche Düsen könnte jedoch auch so betrieben werden, dass sie das Massagewasser
grundsätzlich in dem vorstehend beschrieben Linien-Massagemuster ejizieren könnte,
jedoch so betrieben wird, dass sie ihren Wasserstrahl - bei einer bestimmten Position
des Düsenwagens 1 bei fixierter Wasserstrahl-Ejektionsrichtung der Düse D" und gegebenenfalls
bei Anhalten der Translationsbewegung des Düsenwagens unter dem konkaven Hohlraum
100 - genau in einen der konkaven Hohlräume 100/ Höcker auf der Unterseite der Folie
F ejiziert. Bei einem derartigen Betrieb könnte eine von den sonstigen Massage-Aktionen
der Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage unabhängige "Sonder-Massage"
der Körperteile der zu massierenden Person Pe bewirkt werden, die dem folienunterseitigen
konkaven Hohlraum 100 bzw. den folienunterseitigen konkaven Hohlräumen 100 auf der
Folien-Oberseite benachbart sind.
[0062] In der in der Figur 1A gezeigten Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahlmassage gemäß
dem Stand der Technik (Figur 1A) ist auf einer zweigleisigen Führungsschiene, die
am Boden der Wanne W fixiert ist, ein mehrteiliger Düsenwagen angeordnet, der auf
der zweigleisigen Führungsschiene parallel zu der Längsachse der Wanne W (definiert
hier und zweigleisigen Führungsschiene, die am Boden der Wanne W fixiert ist, ein
mehrteiliger Düsenwagen angeordnet, der auf der zweigleisigen Führungsschiene parallel
zu der Längsachse der Wanne W (definiert hier und im Nachfolgenden auch für die vorliegende
Erfindung als "X-Richtung") auf Rädern verfahren werden kann. Der Düsenwagen dieses
Standes der Technik besteht aus einem Oberteil mit einer oder mehreren feststehenden
Düse(n) und aus einem Unterteil mit einem über ein umlaufendes Zahnriemenwerk betreibbaren
Vorrichtung zum Verfahren der Düsen in einer mehr oder weniger zur X-Richtung senkrechten,
zumindest in einem Winkel zwischen 30 und 60 ° zur X-Richtung liegenden Richtung (definiert
hier und im Nachfolgenden auch für die vorliegende Erfindung als "Y-Richtung"). Durch
das Betreiben der letztgenannten, eine Bewegung der Düsen in Y-Richtung bewirkenden
Vorrichtung kann ein Richten des Massage-Wasserstrahls über eine Fläche bewirkt werden,
die durch die Länge der Bewegung der einen oder mehreren, gewöhnlich zwei, Düse(n)
auf dem Düsenwagen durch das Verfahren in X-Richtung und durch die jeweilige Bewegung
der Düse(n) durch das Verfahren in Y-Richtung definiert ist. Nachteilig an dieser
Lösung ist, dass nur ein in Y-Richtung vergleichsweise enger Massage-"Korridor" der
beiden Düsen mit Wasser beaufschlagt werden kann und - bei mehreren, beispielsweise
zwei, Düsen nur eine völlig identische, nur in Y-Richtung verschobene Bewegung (und
damit Massage-Betätigung) der Düsen verwirklicht werden kann.
[0063] Dieser an sich gegenüber noch früheren Lösung bereits fortschrittlichen Lösung stellt
vorliegende Erfindung einen anderen Ansatz zur Seite: Der ermöglicht überraschenderweise
eine zumindest in Querrichtung der Wanne W völlig unabhängige Bewegung der Düsen und
erlaubt damit - wie nachfolgend im Einzelnen beschrieben wird - eine Vielzahl neuer
Massageformen für die trockene Wasserstrahl-Massage (siehe Figur 10). Darüber hinaus
können mindestens zwei von dem Düsenwagen 1 getragene Düsen D, D' auch Wasserstrahl-Massagewasser
in die auf der Unterseite des Folien-Materials F gebildeten Hohlräume 100 ejizieren
und dadurch auch Stellen des Körpers der zu massierenden Person Pe massieren, die
vertikal (also mehr oder weniger im rechten Winkel zur Oberfläche des Folien-Materials
F) angeordnet sind, wie beispielsweise Schultern oder Fußsohlen der zu massierenden
Person. Dies war mit den bisher bekannten Wasserstrahl-Massagevorrichtungen nicht
möglich.
[0064] Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage weiter
einen Düsenwagen 1. Dieser wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 4A und
4B näher beschrieben. Der Düsenwagen 1 umfasst parallel zum Wannenboden B eine auf
den Rädern 4, 4', 4" in Wannen-Längsrichtung verfahrbare horizontale Bodenplatte 10
mit je einer an der Bodenplatte 10 linksseitig und rechtsseitig fixierten vertikalen
Seitenplatte 12, 12'. Dabei verbindet eine in Querrichtung der Wanne W verlaufende
erste Schwenkachse 14 und optional eine in Querrichtung der Wanne W verlaufende, versetzt
zur ersten Schwenkachse 14 angeordnete zweite Schwenkachse 14`, die befähigt ist,
zu Führungszwecken zu dienen, die vertikalen Seitenplatten 12, 12' starr miteinander.
[0065] Weiter umfasst die Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage an den jeweiligen
Außenseiten der Seitenplatten 12, 12' je ein sich vertikal erstreckendes Kippblech
16, 16', das jeweils um die in Querrichtung der Wanne W verlaufende erste Schwenkachse
14 schwenkbar an je einer dieser Seitenplatten 12, 12' angeschlagen ist. Dabei verbindet
ein an der Unterseite der beiden vertikalen Kippbleche 16, 16' horizontal angebrachter
Verbindungsträger 16a und eine in Querrichtung der Wanne W verlaufende starre Achse
14" die Kippbleche 16, 16' starr miteinander. Weiter weist jedes der Kippbleche 16,
16' auf der (in Querrichtung) Außenseite an dem dem Kippblech-Anschlag gegenüber liegenden
Ende des Kippblechs je ein Laufrad 17, 17` mit je einer zu den ersten und zweiten
Schwenkachsen 14, 14` parallelen Rad-Achse auf.
[0066] Wie aus den Figuren 4A und 4B ersichtlich, sind die beiden Kippbleche 16, 16' zusammen
mit dem horizontalen Verbindungsträger 16a und der starren Achse 14" zu einer um die
horizontale Schwenkachse 14 schwenkbaren starren Einheit verbunden. Die die Düsen
D, D' tragenden Düsenhalterungen DH sind ebenfalls um die Schwenkachse 14 schwenkbar
und werden aus der horizontalen "Ruheposition" unter Einwirkung der starren, ebenfalls
horizontal verlaufenden Achse 14" angehoben, sobald der Düsenwagen 1 mit den an den
Kippblechen 16, 16' angeordneten, auf den zusätzlichen Schienen 18, 18' und den Rampen
R laufenden Laufrädern 17, 17` die Rampen R aufwärts verfahren wird. Durch die zusätzliche
optionale, ebenfalls in Querrichtung der Wanne W verlaufende, versetzt zur ersten
Schwenkachse 14 angeordnete zweite Schwenkachse 14' kann ein Anheben der Düsen für
das Ausrichten auf die Ausformungen/Höhlungen 100 des Folienmaterials F und ein anschließendes
Ejizieren von Wasser in diese für Massagezwecke nicht allein in Abhängigkeit vom Anstieg
der Laufräder 17, 17` auf die Rampen R erfolgen, sondern kann durch die versetzte
Anordnung der beiden horizontalen Schwenkachsen 14, 14` in ein überproportionales
Anheben (verglichen mit dem Anstieg der Laufräder 17, 17` die Rampen hinauf) übersetzt
werden. Dadurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass mit vergleichsweise geringem
Kraftaufwand und einfachen mechanischen Mitteln die Wasserejektions-Richtung der Düsen
D, D' in den Düsenhalterungen DH von (im Wesentlichen) senkrecht nach oben (Ausgangsposition,
vergleiche Figuren 7A, 7B, 8A) über eine Übergangsposition (vergleiche Figuren 7C,
7D) in (im Wesentlichen) horizontal in Richtung auf das Fußende der Wanne W (Ejektionsposition,
vergleiche Figuren 7E, 8B) geändert werden kann. In der Ejektionsposition wird das
Massagewasser im Wesentlichen in die Ausformungen/Höhlungen 100 in dem Folienmaterial
F ejiziert und so eine Massage der Teile des Körpers der zu behandelnden Person Pe
bewirkt, die den Ausbuchtungen/Höhlungen 100 benachbart sind. Dies ist beispielhaft
für das Massieren der Schulter einer zu behandelnden Person Pe in Figur 8C gezeigt,
wo mit "F" die Folie insgesamt bezeichnet ist und die Ausbuchtung/Höhlung mit "100"
bezeichnet ist.
[0067] Der wesentliche Vorteil dieses erfindungsgemäßen Aufbaus des Düsenwagens 1 ist, dass
er ermöglicht, Massagewasser nicht nur senkrecht (d. h. in einem Winkel von im Wesentlichen
90 ° im Verhältnis zur Folien-Unterseite) auf die Unterseite des Folien-Materials
zu richten, während der Düsenwagen, und mit ihm die mindestens zwei Düsen D, D', in
Längsrichtung der Wanne W bewegt wird und die mindestens zwei Düsen D, D' - wie nachfolgend
im Detail erläutert - in Querrichtung der Wanne W bewegt werden, um so ein gewünschtes
Massagemuster (siehe Figur 10) auf der Unterseite des Folien-Materials F und damit
auch auf dem Körper der zu massierenden Person Pe zu erzeugen. Vielmehr können darüber
hinaus (und im Unterschied zum Stand der Technik) die mindestens zwei Düsen D, D'
auf dem Düsenwagen 1 mittels der schwenkbaren Kippbleche 16, 16' aus der Ebene der
Bodenplatte 10 heraus bewegt werden und damit ihren Massagewasserstrahl in speziellen
Positionen des Düsenwagens 1 auch in die auf der Unterseite des Folien-Materials F
gebildeten Hohlräume 100/Höcker/Ausbuchtungen ejizieren. Dies wird im Einzelnen nachfolgend
beschrieben.
[0068] Wie im Stand der Technik weist der von der Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage
umfasste Düsenwagen 1 mindestens zwei auf dem Düsenwagen 1 bewegbare, über eine flexible
Schlauchverbindung mit Massagewasser aus der Wanne W mittels einer Pumpe P speisbare
Düsen D, D', D" zum Ejizieren je eines Wasserstrahls gegen die Unterseite des Folien-Materials
F und/oder gegen die Folien-unterseitigen Hohlräume auf. Die Pumpe zum Einspeisen
von Massagewasser aus der Wanne W in die mindestens zwei Düsen kann eine herkömmliche
Pumpe zum Fördern von Flüssigkeiten in die mindestens zwei Düsen D, D' sein, wie sie
der Fachmann kennt und den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend auswählen kann.
Deren förderseitiger Ausgang ist mit vorzugsweise flexiblen Schläuchen aus einem dem
Dauerbetrieb im Massagewasser widerstehenden und angepassten Material mit dem Düseneingang
der mindestens zwei Düsen D, D' verbunden. Im Betrieb der Vorrichtung V zur trockenen
Wasserstrahl-Massage ejizieren die mindestens zwei Düsen dann Massagewasser im Wesentlichen
senkrecht auf die Unterseite des Folien-Materials F und/oder gegen die Folien-unterseitigen
Hohlräume.
[0069] Dabei erfolgt die Bewegung der mindestens zwei Düsen D, D' vorwärts und rückwärts
in Längsrichtung der Wanne W mit der Bewegung des Düsenwagens 1. Wird also der Düsenwagen
1, angetrieben mittels eines Motors 2 über den Antrieb 3, auf den Rädern 4, 4' in
Längsrichtung der Wanne W verfahren, bewegen sich auch die auf dem Düsenwagen 1 nebeneinander
in Breitenrichtung der Wanne W montierten mindestens zwei Düsen D, D', D" parallel
zueinander in Längsrichtung der Wanne W. Bei Betrieb der Pumpe (ohne Querbewegung
der mindestens zwei Düsen D, D', D") würden also zwei/drei parallel zueinander in
Längsrichtung der Wanne W auf der Folienunterseite auftreffende Massage-Wasserstrahlen
von den mindestens zwei Düsen D, D', D" ejiziert.
[0070] Unabhängig von der Bewegung der mindestens zwei Düsen D, D', D" in Wannen-Längsrichtung
kann die Bewegung der mindestens zwei Düsen D, D' in Querrichtung der Wanne W dadurch
erfolgen, dass zwei parallel zur Längsachse der Vorrichtung V durch je eine Laufbuchse
LB auf der Unterseite des Düsenwagens 1 verlaufende Keilwellen 5, 5' von einem Antrieb
zur Ausführung einer drehenden Hin- und Her-Bewegung um die jeweilige Keilwellen-Längsachse
angesteuert sind. Die beiden Keilwellen 5, 5' sind kopfseitig in je einem im Wannen-Innern
liegenden Lager L, L' um die eigene Achse drehbar gelagert sind und fußseitig von
je einem außerhalb der Wanne W liegenden Antriebsmotor zur Ausführung der drehenden
Hin- und Her-Bewegung um die jeweilige Keilwellen-Längsachse angesteuert.
[0071] Weiter sind die beiden Keilwellen 5, 5' im Eingriff mit je einem auf der Unterseite
des Düsenwagenbodens angeordneten Zahnrad ZR mit einer Zahnrad-Achse konzentrisch
mit je einer der Keilwellen 5, 5'. Zusätzlich sind die beiden mit je einer Keilwelle
5, 5' im Eingriff befindlichen Zahnräder ZR ihrerseits im Eingriff mit zwei parallel
zu den Schwenkachsen 14, 14', 14" an unteren Düsenhalterungen DH angeordneten, eine
unabhängige Bewegung der Düsen in Querrichtung der Wanne entlang der Schwenkachsen
14, 14', 14" ermöglichenden Zahnstangen Z.
[0072] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen, die allein oder in Kombination zusammen
mit einer anderen Ausführungsform oder einem anderen Merkmal oder mit mehreren oder
allen anderen Ausführungsformen oder Merkmalen verwirklicht werden können, ohne darauf
beschränkt zu sein, ist also der (außerhalb der Wanne W angeordnete) mindestens eine
Antriebsmotor 2' befähigt, eine oder beide der innerhalb der Wanne W gelagerten Keilwellen
5, 5' unabhängig voneinander zu einer Hin- und Her-Drehung um die jeweilige entlang
der Längsrichtung der Wanne W verlaufende Keilwellen-Achse anzusteuern. Die an den
jeweiligen beiden Keilwellen-Enden gelagerten und jeweils durch je Laufbuchse verlaufenden
Keilwellen 5, 5' sind durch die Laufbuchsen LB nicht abgestützt, sondern verlaufen
durch diese (bei Bewegen des Düsenwagens 1 entlang der Längsrichtung der Wanne W)
im Wesentlichen berührungsfrei. Jeweils ein unterhalb des Düsenwagen-Bodens angeordnetes
Zahnrad ZR, dessen Zahnrad-Achse konzentrisch zur jeweiligen Drehachse der zugehörigen
Keilwelle 5, 5' ist, wird mit einer Hin- und Her-Bewegung der zugehörigen Keilwelle
5, 5' hin- und her-bewegt. Jede der mindestens zwei auf dem Düsenwagen 1 angeordneten
Düsen D, D', D" weist eine das untere Ende der jeweiligen Düse mit dem Düsenwagen
verbindende Düsenhalterung DH auf. Jede der Düsenhalterungen DH ist mit einer in Querrichtung
(also parallel zu den Schwenkachsen 14, 14', 14") angeordneten Zahnstange Z versehen.
Jede der beiden Zahnstangen Z ist mit dem unterhalb des Düsenwagen-Bodens angeordneten,
durch eine Lücke im Düsenwagen-Boden nach oberhalb des Düsenwagen-Bodens reichenden
zugehörigen Zahnrad ZR im Eingriff. Folglich wird die im Uhrzeigersinn oder im Gegen-Uhrzeigersinn
(gesehen entlang der Keilwellen-Achse) erfolgende Bewegung der beiden Keilwellen 5,
5' auf Ansteuerung durch den Keilwellen-Antrieb über den mindestens einen Motor 2'
in eine entsprechende Bewegung des jeweiligen Zahnrads ZR im Uhrzeigersinn oder im
Gegen-Uhrzeigersinn umgesetzt. Die beiden Zahnräder ZR, die im Eingriff mit jeweils
einer an einer der mindestens zwei Düsen D, D', D" angeordneten Zahnstangen Z sind,
versetzen die beiden Zahnräder in eine Bewegung zur linken oder rechten Seite der
Wanne W, die die zugeordneten Düsen D, D' entlang der Schwenkachsen 14, 14', 14" ausführen.
Die Bewegung der beiden Keilwellen resultiert also letzten Endes in einer Bewegung
der mindestens zwei Düsen D, D' in einer Richtung quer zur Längsachse der Wanne.
[0073] Werden also die mindestens zwei Düsen D, D' des Düsenwagens 1 zusammen mit dem Düsenwagen
1 in Längsrichtung der Wanne W bewegt, und werden die Düsen - unabhängig voneinander
einzeln, gemeinsam oder in unterschiedlicher Weise - durch Bewegen der Keilwellen
5, 5' (unabhängig von der Bewegung in Längsrichtung der Wanne W) im Uhrzeigersinn
oder im Gegen-Uhrzeigersinn zur rechten oder linken Seite der Wanne W bewegt, führt
dies zu einer Längsbewegung und gleichzeitigen Querbewegung der mindestens zwei Düsen.
Diese Querbewegung der mindestens zwei Düsen D, D' kann zusammen mit der Längsbewegung
der Düsen auf dem/zusammen mit dem Düsenwagen 1 zu beliebigen symmetrischen oder asymmetrischen
Wasserstrahl-Massagemustern auf der Folienmaterial-Unterseite und damit auch auf dem
Körper der zu massierenden Person Pe kombiniert werden (siehe Figur 10).
[0074] Bei alledem ist hinsichtlich der Funktionen der Keilwellen 5, 5' festzustellen, dass
den Keilwellen 5, 5' - auch über die Laufbuchsen LB - keine Lasten tragende, insbesondere
keine das Gewicht des Düsenwagens 1 tragende und keine den Druckimpuls der Massagewasser
ejizierenden mindestens zwei Düsen D, D' "abfangende" Funktion zukommt.
[0075] Die Keilwellen 5, 5' können beliebige, dem Fachmann bekannte, als Kraftübertragungs-Wellen
geeignete Stangen sein, beispielsweise zwei Stangen mit dreieckigem oder quadratischem
Querschnitt. Hierbei sind zwei solcher Keilwellen 5, 5' parallel zur Längsachse der
Vorrichtung V innerhalb der Wanne W angeordnet. Bevorzugt sind die Keilwellen 5, 5'
im Wanneninnern kopfseitig (also auf der Seite der Wanne W, an der üblicherweise der
Kopf der zu behandelnden Person liegt (vergleiche auch Figur 1B mit Skizze der zu
behandelnden Person) in je einem im Wanneninnern liegenden Lager L, L' um die Achse
drehbar gelagert. Die Keilwellen 5, 5' sind darüber hinaus fußseitig (also auf der
Seite der Wanne W, an der üblicherweise die Füße der zu behandelnden Person liegen
(vergleiche auch Figur 1B mit Skizze der zu behandelnden Person) von je einem Antriebsmotor
2', 2" angesteuert. Die Antriebsmotoren 2', 2" liegen außerhalb der Wanne W und können
dem Fachmann für diesen Zweck bekannte Motoren sein, die beliebig anhand bekannter
Kriterien ausgewählt werden können. Es sind in bevorzugten Ausführungsformen beispielsweise
Elektromotoren. Mittels dieser Motoren 2', 2" lassen sich die jeweiligen Keilwellen
5, 5' in eine Drehung um die Längsachse der Keilwellen 5, 5' versetzen, und zwar in
eine Drehung in beide Richtungen (Uhrzeigersinn und Gegen-Uhrzeigersinn, gesehen entlang
der Keilwellen-Achse). Damit werden Hin- und Her-Drehungen der Keilwellen 5, 5' um
ihre Längsachse möglich. Wie dem Fachmann bekannt, sind die Keilwellen 5, 5' fußseitig
durch abgedichtete Führungen vom Innern der Wanne W nach außen in Eingriff mit den
Motoren 2', 2" geführt.
[0076] Gemäß der Erfindung ist weiter mindestens eine der Düsen D, D', D" dafür befähigt,
ihren ejizierten Wasserstrahl auf der Unterseite des Folien-Materials F auf das Innere
des einen oder der mehreren, auf der Oberseite des Folien-Materials F konvex ausgebildete
Erhöhungen 100 ausformenden, Folien-unterseitigen Hohlräume 100 zu richten.
[0077] Dies kann, wie weiter oben beschrieben, in der Weise geschehen, dass auf dem Düsenwagen
1 mindestens eine Düse starr in der Weise angeordnet ist, dass sie ihren Massage-Wasserstrahl
bei Erreichen einer bestimmten (einstellbaren) Position des Düsenwagens genau in einen
auf der Folienunterseite gebildeten unteren Hohlraum 100 (Höcker) richtet.
[0078] Diese Lösung ist eine der denkbaren Möglichkeiten, erfordert jedoch, dass der Düsenwagen
1 mit dem Ziel, den Massage-Wasserstrahl genau in den konkaven Hohlraum auf der Unterseite
des Folien-Materials F zu richten, in die konkrete Position verfahren werden muss,
die die Massagewasserstrahl-Ejektion in den gewünschten Hohlraum 100 / in die gewünschten
Hohlräume 100 erlaubt, und auch dort für eine eine trockene Wasserstrahl-Massage erlaubende
Zeit verbleibt. Denn die Düse D‴ ist starr auf dem Düsenwagen 1 angeordnet und kann
damit die Richtung der Massagewasserstrahl-Ejektion nur in Längsrichtung der Wanne
W zusammen mit einem Verfahren des Düsenwagens 1 ändern.
[0079] Alternativ dazu umfasst in einer bevorzugten Ausführungsform, die allein oder in
Kombination zusammen mit einer anderen Ausführungsform oder einem anderen Merkmal
oder mit mehreren oder allen anderen Ausführungsformen oder mehreren oder allen anderen
Merkmalen verwirklicht werden kann, ohne darauf beschränkt zu sein, die Vorrichtung
V zur trockenen Wasserstrahl-Massage mindestens zwei Düsen D, D' auf dem Düsenwagen
1, die dazu befähigt sind, bei Verfahren des Düsenwagens 1 in einer zum Boden der
Wanne 1 parallelen, durch die Längsseiten und die Querseiten der Wanne W aufgespannten
Ebene ihre jeweiligen ejizierten Wasserstrahlen im Wesentlichen senkrecht auf die
Unterseite des Folien-Materials F zu richten. Dies geschieht in der oben beschriebenen
Weise dadurch, dass der Düsenwagen 1 mit seinen Rädern 4, 4' auf den am Wannenboden
befestigten Schienen in Längsrichtung der Wanne W verfahren wird und die zwei Düsen
D, D' gleichzeitig mittels des Antriebs die Keilwellen 5, 5' im Uhrzeigersinn oder
im Gegen-Uhrzeigersinn gemeinsam oder unabhängig voneinander bewegt werden und sich
dadurch die mindestens zwei Düsen D, D' quer zur Wannen-Längsrichtung in Richtung
auf die Seiten oder in Richtung auf die Wannenmitte bewegen lassen.
[0080] In weiteren, noch mehr bevorzugten Ausführungsformen, die allein oder in Kombination
zusammen mit einer anderen Ausführungsform oder einem anderen Merkmal oder mit mehreren
oder allen anderen Ausführungsformen oder mehreren oder allen anderen Merkmalen verwirklicht
werden kann, ohne darauf beschränkt zu sein, umfasst die Vorrichtung V zur trockenen
Wasserstrahl-Massage auf den jeweiligen linken und rechten Außenseiten der zwei auf
dem Boden B der Wanne W in Längsrichtung der Wanne W fixierten Schienen zum Verfahren
des Düsenwagens 1 jeweils eine zusätzlichen Schiene 18, 18' für den Lauf der an den
beiden Kippblechen 16, 16' angebrachten Laufräder 17, 17' parallel zum Lauf der Räder
4, 4', 4" auf dem Boden der Wanne W bei Verfahren des Düsenwagens 1 in Längsrichtung
der Wanne W. Dabei verlaufen die Schienen 18, 18' an einer oder mehreren Stellen,
vorzugsweise im Bereich des Kopfendes und/oder im Bereich des Fußendes der Wanne W,
zum Wannenende hin auf ansteigenden Rampen. Die zum Wannenende hin ansteigenden Rampen
sind befähigt, die Düsenwagen-endseitigen Enden der Kippbleche 16, 16' beim Bergauf-Fahren
der Laufräder 17, 17` auf den Rampen um die erste Schwenkachse 14 vom Boden B der
Wanne W weg in Richtung auf die Folie F zu schwenken, wodurch sich der Winkel des
jeweiligen Massage-Wasserstrahls der jeweiligen mit dem Kippblech 16, 16' starr verbundenen
Düse D, D' mit der Folien-Unterseite mit zunehmendem Schwenken der Kippbleche 16,
16` von im Wesentlichen 90 ° zu spitzen Winkeln ändert, vorzugsweise bis zu einem
Winkel von < 10 °, beispielsweise bis zu einem Winkel von 6,5 °, bezogen auf die Unterseite
der Matte.
[0081] Infolge dessen sind die mindestens zwei Düsen D, D' auf dem Düsenwagen 1 dazu befähigt,
ihren jeweiligen ejizierten Wasserstrahl auf das Innere wenigstens eines der einen
oder mehreren, sich in Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material
F liegende Person Pe gerichtete(n) und die Folie F zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig
konvex ausgebildete Erhöhung(en) 100 ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraums
/ Hohlräume 100 zu richten. Die mit ihrem Körper, insbesondere mit dessen vertikalen
Partien, an den auf der Folienoberseite ausgebildeten Höckern 100 anliegende, einer
trockenen Wasserstrahl-Massage zu unterwerfende Person Pe empfängt über die Folienmaterial-Wände
der Höcker den Wasserstrahl-Massagen-Druckimpuls und wird so an diesen trocken massiert.
[0082] Dies wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 5, 6A und 6B, 7A bis 7E und
8A bis 8C weiter im Detail erläutert.
[0083] Unter der Annahme, dass Hohlräume/Höcker 100 auf der Folienmaterial-Unterseite im
Bereich des Kopfes ausgebildet sind, wie dies in den Figuren 2A und 2B gezeigt ist,
kann die in Figur 5A gezeigte Stellung des Düsenwagens 1 in der Nähe des Fußendes
der Wanne W und mit nahe dem Wannenboden "verharrenden" Düsen 2, 2` der Ausgangspunkt
des Verfahrens zur trockenen Wasserstrahl-Massage an einer zu massierenden Person
sein. Zur Vereinfachung der Darstellung ist in allen vorgenannten Figuren (außer wo
explizit anders angegeben) das dem Abdecken der Wanne W und dem Liegen der zu massierenden
Person Pe dienende Folien-Material F aus Gründen der Vereinfachung der Figuren nicht
in den Figuren gezeigt (Ausnahme: Figuren 8A, 8C).
[0084] Ausgehend vom Fußende der Wanne W kann der Düsenwagen 1 mit den beiden darauf angeordneten
mindestens zwei Düsen D, D', bevorzugt mit genau zwei Düsen D, D', in beliebiger (aus
Gründen einer gründlichen Massage eher langsamer) Geschwindigkeit auf den auf den
Schienen laufenden Rädern 4, 4' in Richtung auf das Kopfende der Wanne W, also in
Längsrichtung der Wanne W, verfahren werden. Die Geschwindigkeit des Verfahrens kann
in einem Bereich liegen, dass der Düsenwagen 1 die Entfernung zwischen Fußende und
Kopfende der Wanne in (beispielsweise und ohne Beschränkung) 1 bis 2 Minuten einmal
zurücklegt. Danach kann der Düsenwagen auf demselben Weg wieder zurück zum Fußende
der Wanne W verfahren werden; usw.. Die Zeit kann jedoch wegen der Erfordernisse einer
Massage im Einzelfall kürzer oder länger sein und kann beispielsweise von einer die
trockene Wasserstrahl-Massage an der zu massierenden Person Pe überwachenden Person
eingestellt werden. Solche Einstellungen können sein: sowohl die Bewegung der mindestens
zwei Düsen D, D', D" in Längsrichtung der Wanne W, als auch die (nachfolgend im Einzelnen
zu erläuternde) Bewegung der mindestens zwei Düsen D, D', D" in Querrichtung der Wanne
W, als auch die Bewegung der mindestens zwei Düsen D, D' mit Einstellung der Stahlrichtung
des Massage-Wasserstrahls auf einen der Düsen-unterseitigen Seite der Folie F angeordneten
Hohlräume 100.
[0085] Während des Verfahrens des Düsenwagens 1 mit den darauf angeordneten Düsen D, D'
vom Fußende der Wanne W zum Kopfende der Wanne W und zurück kann/können mittels einer
oder beider der Keilwellen 6, 6' eine oder beide der wenigstens zwei Düsen D, D' auf
dem Düsenwagen in seitlicher Richtung verfahren werden, also in Richtungen quer zur
Wannen-Längsrichtung. Dies kann gemeinsam durch synchrone Drehung der Keilwellen 6,
6' in dieselbe Richtung oder unabhängig voneinander durch asynchrone oder gegenläufige
Drehung der Keilwellen 6, 6' oder durch Bewegen einer Keilwelle unter Stillhalten
der anderen Keilwelle oder durch schnelles Bewegen einer Keilwelle 5 in eine beliebige
Richtung und durch langsames Bewegen der anderen Keilwelle 5' in eine beliebige Richtung
geschehen.
[0086] Die jeweilige Drehung der Keilwelle(n) im Uhrzeigersinn oder Gegen-Uhrzeigersinn
um ihre längs zur Wanne W verlaufende Achse bewirkt ein gleiches, gleich gerichtetes
und in gleichem Kreis-(Teil-)Umfang verlaufendes Drehen des konzentrisch mit der jeweiligen
Keilwelle angeordneten Zahnrads ZR. Beide Zahnräder ZR sind im Eingriff mit jeweiligen
oberhalb der Bodenplatte des Düsenwagens 1 angeordneten Zahnstangen Z. Letztere sind
in Querrichtung der Wanne W an den unteren Enden der Halterung der jeweiligen Düsen
D, D' befestigt. Die quer zur Wannen-Längsrichtung angeordneten Zahnstangen Z und
damit auch die Düsen D, D' werden also durch die durch die Keilwellen 6, 6' gesteuerten
Zahnräder ZR seitlich (nach links oder nach rechts) bewegt, und zwar entlang der Schwenkachsen
14, 14', 14', die ebenfalls quer zur Längsrichtung der Wanne W verlaufen.
[0087] Die Ansteuerung der Querbewegung der Düsen D, D' durch eine Drehung der Keilwellen
6, 6' im Uhrzeigersinn oder im Gegen-Uhrzeigersinn verläuft unabhängig von der Bewegung
der Düsen D, D' auf dem und mit dem Düsenwagen 1 in Wannen-Längsrichtung. Dies ermöglicht
das Abfahren einer bisher nicht gekannten Vielzahl von Wasserstrahl-Massagemustern,
von denen in Figur 10 nur wenige gezeigt sind. Die Querbewegung der Düsen D, D' ist
in keiner der Figuren gezeigt; der Fachmann versteht jedoch den Zusammenhang zwischen
der Ansteuerung der Bewegung der Düsen D, D' in Querrichtung der Wanne W durch eine
Bewegung einer oder beider der Keilwellen 6, 6' im Uhrzeigersinn bzw. Gegen-Uhrzeigersinn
und der tatsächlichen Bewegung der Düsen D, D' in Querrichtung der Wanne W über die
Zahnräder ZR und Zahnstangen Z anhand der obigen detaillierten Beschreibung.
[0088] Solange der Düsenwagen 1 mit den Rädern 4, 4', 4" auf dem Boden der Wanne W "in der
Ebene" mittels des Antriebs 3 verfahren wird und dabei (oder auch getrennt davon)
die Düsen D, D' in der oben beschriebenen Weise seitlich (quer zur Wannen-Längsrichtung)
hin und her bewegt werden, trifft der aus den Düsen D, D' ejizierte Massage-Wasserstrahl
unabhängig von der Bewegung des Düsenwagens 1 in Wannen-Längsrichtung (aufgrund des
Verfahrens des Düsenwagens 1 auf den Rädern 4, 4', 4") und auch unabhängig von der
mehr oder weniger starken Verschiebung der auf dem Düsenwagen 1 angeordneten Düsen
D, D' in Wannen-Querrichtung im Wesentlichen senkrecht auf die Unterseite des Folien-Materials
F auf, auf dem die zu massierende Person Pe liegt. Die zum Folien-Material zeigenden
und dem Druckimpuls des Massage-Wasserstrahls zugänglichen Körper-Partien der zu massierenden
Person Pe werden daher durch den auf die Folien-Unterseite im Wesentlichen senkrecht
auftreffenden Massage-Wasserstrahl in der gewünschten Weise massiert. Dieser Vorgang
ermöglicht, alle mit dem Material der Folie F in Kontakt kommenden, also auf der Folie
F aufliegenden Körperpartien der zu massierenden Person mit wählbarem, beispielsweise
(ohne Beschränkung) gleich bleibendem Druck des Massagewasserstrahls zu massieren.
Dies geschieht also - im vorstehend beschriebenen Beispiel erwähnt - ausgehend vom
Fußende der Wanne W, wo beispielsweise mit fortschreitendem Verfahren der mindestens
zwei Düsen D, D' auf dem Düsenwagen 1 in Längsrichtung der Wanne W in Richtung auf
deren Kopfende und unter gesteuertem Hin- und Her-Bewegen der mindestens zwei Düsen
D, D' in Wannen-Querrichtung durch ein synchrones oder asynchrones oder gänzlich unabhängiges
wiederholtes oder sogar nur einzelnes Bewegen einer der mindestens zwei Düsen D, D'
mittels der Keilwellen 5, 5' die Fersen der Füße, die Waden, die Unterseiten der Oberschenkel,
das Gesäß, die Hüften, der Rücken, die Schulterblätter (gegebenenfalls auch der Hals)
der zu massierenden Person mit den im Wesentlichen senkrecht auf die Folien-Unterseite
auftreffenden Massage-Wasserstrahlen trocken massiert werden. Für den Fall, dass sich
die zu massierende Person Pe bäuchlings auf die Abdeckfolie F legt, können auch vom
Fußende zum Kopfende der Wanne W die entsprechenden vorderseitigen Körperpartien der
zu massierenden Person bewegt werden.
[0089] Der Vorgang kann durch Verfahren des Düsenwagens in der umgekehrten Richtung (vom
Kopfende zum Fußende) und unter gesteuertem Hin- und Her-Bewegen der mindestens zwei
Düsen D, D' in Wannen-Querrichtung durch ein synchrones oder asynchrones oder gänzlich
unabhängiges wiederholtes oder sogar nur einzelnes Bewegen einer der mindestens zwei
Düsen D, D' mittels der Keilwellen 5, 5' wiederholt werden; usw..
[0090] Bei dieser Vorgehensweise kann der Düsenwagen 1 mit den mindestens zwei Düsen D,
D' mittels Verfahren auf den Rädern 4, 4', 4" unter gesteuertem Hin- und Her-Bewegen
der mindestens zwei Düsen D, D' in Wannen-Querrichtung durch ein synchrones oder asynchrones
oder gänzlich unabhängiges wiederholtes oder sogar nur einzelnes Bewegen einer der
auf dem Düsenwagen 1 angeordneten mindestens zwei Düsen D, D' mittels der Keilwellen
5, 5' von dem in Figur 5 gezeigten Zustand (ganz am Fußende, Düsen in der "Ebene")
bis zu dem in den Figuren 6A, 6B gezeigten Zustand (Düsen in der "Ebene"; Düsenwagen
nahe dem Kopfende) und zurück verfahren werden. Dies kann gewünschtenfalls geschehen
in mehreren hintereinander ablaufenden Zyklen oder in mehreren vorstehend beschriebenen
Bewegungsabläufen des Verfahrens des Düsenwagens 1 vom Fußende zum Kopfende oder vom
Kopfende zum Fußende mit jeweiligem Rückführen des Düsenwagens in die jeweilige Startposition
auf "schnellem" direktem Weg ohne Ejizieren von Massagewasser.
[0091] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine der mindestens
zwei auf dem Düsenwagen 1 angeordneten Düsen D, D' befähigt, bei weiterem Bewegen
des Düsenwagens 1 mit den mindestens zwei darauf angeordneten Düsen D, D' eine oder
zwei der mindestens zwei Düsen D, D' in eine Position zu bringen, in der mindestens
eine der mindestens zwei Düsen D, D', vorzugsweise sogar zwei der mindestens zwei
Düsen D, D', ihren jeweils ejizierten Massage-Wasserstrahl in mindestens einen, vorzugsweise
jeweils in mindestens einen der auf der Folien-Unterseite ausgebildeten Hohlräume
100 richten kann/können. Vorzugsweise sind zwei der mindestens zwei auf dem Düsenwagen
1 angeordneten Düsen D, D' befähigt, bei weiterem Bewegen des Düsenwagens 1 mit den
mindestens zwei darauf angeordneten Düsen D, D' eine oder zwei der mindestens zwei
Düsen D, D' in eine Position zu bringen, in der mindestens eine der mindestens zwei
Düsen D, D', vorzugsweise sogar zwei der mindestens zwei Düsen D, D', ihren jeweils
ejizierten Massage-Wasserstrahl in mindestens einen, vorzugsweise jeweils in mindestens
einen der auf der Folien-Unterseite ausgebildeten Hohlräume 100 richten kann/können.
Dieser Vorgang ist in den Figuren 7A bis 7E und 8A bis 8C dargestellt und wird nachfolgend
im Einzelnen beschrieben.
[0092] Wie in den Figuren 7A und 8A dargestellt ist, sind seitlich jeweils auf der Außenseite
der Schienen auf dem Boden B der Wanne, auf denen der Düsenwagen 1 auf den Rädern
4, 4', 4" verfahren wird, und jeweils parallel zu diesen auf dem Boden B der Wanne
W fixierten Schienen zumindest im Bereich des Kopfendes der Wanne W zusätzliche Schienen
18, 18' angelegt. Diese zusätzlichen Schienen 18, 18' verlaufen in weiter bevorzugten
Ausführungsformen der Vorrichtung V zum jeweiligen Wannenende hin, im hier beschriebenen
Fall also zum Kopfende der Wanne W hin, ansteigend. Der Anstiegswinkel im Vergleich
zum Wannenboden kann vom Fachmann in Anpassung an die technischen Erfordernisse, beispielsweise
in Anpassung an die zur Verfügung stehenden Raumerfordernisse, gewählt werden und
beträgt - beispielsweise und nicht beschränkend -10° bis 60°, vorzugsweise 15° bis
45°. Der Anstiegswinkel kann über die gesamte Länge der zusätzlichen Schienen 18,
18' der gleiche sein, so dass die Schienen 18, 18', ausgehend von einer bestimmten
Stelle aus, auf einer gleichmäßig ansteigenden Rampe verlaufen. Alternativ dazu kann
der Anstiegswinkel über den Verlauf der Rampe hinweg unterschiedlich sein, beispielsweise
(ohne Beschränkung) zum Ende der Rampe hin größer werden. Dies kann der Fachmann den
Gegebenheiten des Einzelfalls entsprechend wählen und entsprechend einstellen.
[0093] Sobald - wie insbesondere aus Figur 7A ersichtlich - der Düsenwagen 1 auf den auf
dem Boden B der Wanne W angeordneten Schienen auf dem Rädern 4, 4', 4" "in der Ebene",
also ohne Anheben der mindestens zwei Düsen D, D' mittels der Kippbleche 16, 16' und
deren außenseitigen Laufrädern 17, 17', so weit in Richtung auf das Wannenende - in
Figur 7A: in Richtung auf das Kopfende der Wanne W - verfahren wurde, dass sich die
den Kippblechen 16, 16' zugeordneten außenseitigen Laufräder 17, 17` am Beginn der
zu der Rampe ansteigenden Schiene 18, 18' befinden, führt jedes weitere Verfahren
des Düsenwagens 1 auf den auf dem Boden B der Wanne W angeordneten Schienen auf dem
Rädern 4, 4', 4" in Richtung auf das Ende der Wanne W - in Figur 7A: in Richtung auf
das Kopfende der Wanne W - dazu, dass der Düsenwagen 1 mit den darauf angeordneten
mindestens zwei Düsen D, D' auf den auf dem Boden B der Wanne W angeordneten Schienen
auf dem Rädern 4, 4', 4" weiter in Richtung auf das Kopfende der Wanne W verfahren
wird, jedoch die den Kippblechen 16, 16' zugeordneten außenseitigen Laufräder 17,
17` auf der jeweiligen zusätzlichen außenseitigen Parallelschiene 18, 18' auf die
beidseitigen Rampen beginnen "aufzulaufen". Dies zeigen beispielsweise Figuren 7A
und 7B. Die außenseitigen Laufräder 17, 17` und die mit diesen verbundenen Kippbleche
16, 16' werden entsprechend dem Anstieg der beidseitigen Rampen 18, 18' angehoben
und um die Schwenkachse 14 in Richtung auf die Unterseite der Folie F geschwenkt.
Dieser Schwenkvorgang erfolgt auf beiden Seiten des Düsenwagens mit gleichem Anstieg,
da die Kippbleche starr über die weitere Achse 14" verbunden sind. In Figur 7B ist
die Abstrahl- bzw. Ejektionsrichtung der mindestens zwei Düsen D, D' mit Pfeilen schematisch
skizziert. In Figur 7B wird ersichtlich, dass sich bereits in diesem Stadium der Winkel
der Massagewasser-Ejektionsrichtung mit der Unterseite des Folienmaterials F (im Wesentlichen
90 ° mit der Folien-Unterseite) zu einem kleineren, d. h. spitzeren Winkel ändert,
verglichen mit der Ejektionsrichtung des Massage-Wasserstrahls aus den mindestens
zwei Düsen D, D' bei Verfahren des Düsenwagens 1 mit den mindestens zwei Düsen D,
D' "in der Ebene".
[0094] Im Verlauf dieses Vorgangs kann die Bewegung der auf dem Düsenwagen 1 angeordneten
mindestens zwei Düsen D, D' in Querrichtung der Wanne unabhängig - wie oben beschrieben
- durch Drehen der beiden Keilwellen 5, 5' im Uhrzeigersinn oder im Gegen-Uhrzeigersinn
um die Längsachse der Keilwellen 5, 5' vollzogen werden, ohne dass dies - wie "in
der Ebene" - irgendwelchen Beschränkungen unterworfen ist.
[0095] Beim weiteren Verfahren des Düsenwagens 1 mit den darauf angeordneten mindestens
zwei Düsen D, D' in Richtung - beispielsweise (ohne Beschränkung) - auf das Kopfende
der Wanne W auf den auf dem Boden B der Wanne W angeordneten Schienen auf den Rädern
4, 4', 4" werden die außenseitigen Laufräder 17, 17` auf der zusätzlichen Schiene
auf der Rampe 18, 18' weiter Rampen-aufwärts verfahren. Die rampenaufwärts verlaufende
Bewegung der Laufräder 17, 17` wird - wie oben beschrieben und aus den Figuren 4A,
4B und 7A bis 7E ersichtlich - durch die versetzt angeordneten Schwenkachsen 14, 14`
in ein überproportionales Anheben der Kippbliche 16, 16' mit den darauf angeordneten
Düsen D, D' "übersetzt". Dies ist aus dem Vergleich der Figuren 7C und 7D mit Figur
7B ersichtlich. Durch den Anstieg der außenseitigen Laufräder 17, 17` auf den zusätzlichen
parallelen Schienen auf den Rampen 18, 18' erheben sich die Kippbleche 16, 16' weiter
und schwenken weiter in Richtung auf die Folienunterseite um die Schwenkachse 14",
zusammen mit den Düsenhalterungen und den mindestens zwei Düsen D, D'. Auch in diesen
beiden Figuren 7C und 7D ist die sich weiter ändernde Abstrahl- bzw. Ejektionsrichtung
der mindestens zwei Düsen D, D' mit Pfeilen schematisch skizziert. Ersichtlich wird,
dass sich der Winkel der Massagewasser-Ejektionsrichtung mit der Unterseite des Folienmaterials
F zu immer kleineren spitzen Winkeln ändert, verglichen mit Figur 7B.
[0096] Schließlich ist in Figur 7E gezeigt, dass beim weiteren Verfahren des Düsenwagens
1 mit den darauf angeordneten mindestens zwei Düsen D, D' in Richtung - beispielsweise
(ohne Beschränkung) - auf das Kopfende der Wanne W auf den auf dem Boden B der Wanne
W angeordneten Schienen auf den Rädern 4, 4', 4" die außenseitigen Laufräder 17, 17`
auf der zusätzlichen Schiene auf der Rampe 18, 18' weiter Rampen-aufwärts bis in die
(in Figur 7E gezeigte) Endstellung in Richtung auf das kopfseitige Ende der Wanne
W fahren. Durch den weiteren Anstieg der außenseitigen Laufräder 17, 17` auf den zusätzlichen
parallelen Schienen auf den Rampen 18, 18' erheben sich die Kippbleche 16, 16' weiter
bis in die in Figur 7E gezeigte Endstellung und schwenken in Richtung auf die Folienunterseite
um die Schwenkachse 14", zusammen mit den Düsenhalterungen und den mindestens zwei
Düsen D, D'. Figur 7E zeigt, dass sich - im Vergleich zu den Figuren 7C und 7D - der
Auftreff-Winkel des Massage-Wasserstrahls auf die Folienunterseite zum Verlauf der
Folienunterseite in der Endstellung des Düsenwagens 1 mit den mindestens zwei vollständig
aufgefahrenen Düsen D, D' weiter verkleinert hat. In Figur 7E sind außerdem auch die
(optionalen) Auflageflächen S für die Abdeck- und Liegefolie F gesondert bezeichnet.
[0097] Die gleiche Sequenz der Anstiegsbewegungen der außenseitigen Laufräder 17, 17` mit
Schwenkbewegung der Kippbleche 16, 16' um die Schwenkachse 14" wie in den Figuren
7A bis 7E zeigen in Seitenansicht des Düsenwagens 1 auch die Figuren 8A bis 8C. In
den Figuren 8A bis 8C sind ebenfalls die (optionalen) Auflageflächen S für die Abdeck-
und Liegefolie F oberhalb der Schultern neben dem Kopf der zu massierenden Person
gesondert bezeichnet. Dabei unterscheiden sich die seitlichen Ansichten der Figuren
8B und 8C nur dadurch, dass Figur 8B die Abdeck- und Liegefolie F nicht zeigt, die
Abdeck- und Liegefolie F jedoch in Figur 8C gezeigt ist.
[0098] Figur 8A zeigt eine Figur 7A vergleichbare Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
V zur trockenen Wasserstrahl-Massage, jedoch in seitlicher Ansicht des Düsenwagens
1. In der in Figur 8A gezeigten seitlichen Ansicht ist also der Düsenwagen 1 mit den
mindestens zwei Düsen D, D' gezeigt. Bis zu diesem Punkt ist also der Düsenwagen 1
in Längsrichtung der Wanne W von deren Fußende in Richtung auf das Kopfende der Massagewanne
W "in der Ebene" verfahren, also unter Verfahren auf den auf dem Wannenboden angeordneten
Schienen mittels der Räder 4, 4', 4` in Längsrichtung der Wanne W. Die auf dem Düsenwagen
1 angeordneten mindestens zwei Düsen D, D' bewegen sich also in Längsrichtung der
Wanne W zusammen mit dem Düsenwagen 1 und auf dem Düsenwagen 1. Gleichzeitig werden
bis zu diesem Punkt die mindestens zwei Düsen D, D' in Wannen-Querrichtung mittels
der beiden Keilwellen 5, 5' durch deren Drehen um ihre in Wannenlängsrichtung verlaufende
Drehachse in seitlicher Richtung (= Querrichtung der Massagewanne W) auf den Düsenhalterungen
DH nach außen (d. h. in Richtung auf die seitlichen Wannen-Wände) oder nach innen
(d. h. weg von den seitlichen Wannen-Wänden) entlang der Schwenkachsen 14, 14', 14"
verschoben. Das im (nahezu) rechten Winkel auf der Unterseite der Abdeck- bzw. Liegefolie
F auftreffende Massagewasser übt - wie oben beschrieben - einen Massage-Impuls auf
die Unterseite der Abdeck- bzw. Liegefolie aus, der auf den Körper der Person Pe übertragen
wird, die auf der Folie F liegt, und massiert diese Person auf diese Weise.
[0099] Die in Figur 8A gezeigte Position des Düsenwagens 1 ist diejenige, an der bei weiterem
Verfahren des Düsenwagens 1 in Richtung auf das Kopfende der Wanne die außenseitigen
Laufräder 17, 17` an den Außenseiten der beiden Kippbleche 16, 16' beginnen, auf den
zusätzlichen außenseitigen, eine Rampe hinauffahrenden Schienen 18, 18' "bergan" zu
fahren und damit die beiden Kippbleche 16, 16' gemeinsam um die Schwenkachse 14 aus
der Ebene in Richtung auf die Folien-Unterseite zu schwenken. Im Rahmen dieser Schwenkbewegung,
deren Fortsetzung mit weiterem Bergan-Fahren der außenseitigen Laufräder 17, 17' und
weiterem Schwenken der Kippbleche 16, 16' in den Figuren 8B und 8C gezeigt ist, ändert
sich die Wasserstrahl-Ejektions-Richtung der mindestens zwei Düsen D, D' vom (im Wesentlichen)
rechten Winkel im Verhältnis zur Folien-Unterseite (wie aus der Sequenz der Figuren
7A bis 7E ersichtlich ist) zu kleineren, im Wesentlichen zu kleinen spitzen Winkeln,
weiter bevorzugt zu Winkeln < 10 °.
[0100] Dies ist auch in den Figuren 8A, 8B und 8C gezeigt: Während der Winkel, bezogen auf
die Folien-Unterseite, in Figur 8A etwa 90 ° ist, ist der Ejektionswinkel in Figur
8B und 8C deutlich kleiner und ist bevorzugt ein kleiner spitzer Winkel < 10 °. Dies
führt - wie sich aus der Skizze von Figur 8C mit dem Ausschnitt der Abdeck- und Liegefolie
ergibt - zu einem Auftreff-Winkel des von den mindestens zwei Düsen D, D' auf die
Innenseiten der Folienhohlräume 100 ejizierten Massagewasserstrahls von etwa 90 °
und damit zu einer Aufbringung eines Massagewasser-Impulses durch mindestens eine
der mindestens zwei Düsen D, D' in einem vorteilhaften, weil eine gute Massagewirkung
erzielenden Winkel auf die konkave Hohlraumwand für die Massage der der Wand auf der
Folien-Oberseite benachbarten Körper-Oberflächen-Partie der zu massierenden Person.
[0101] Nach Erreichen dieser Massagewirkung, für eine für eine trockene Wasserstrahlmassage
ausreichende oder gewünschte Zeit oder zumindest einen Bruchteil davon, wobei sich
mehrere ähnliche und ähnlich lange Massagen zu einer gesamten Massage zusammensetzen
lassen, auf die den Hohlräumen 100 benachbarten Körper-Partien der zu massierenden
Person Pe, die im Wesentlichen senkrecht zur Liegefolie F angeordnet sind, wenn die
Person Pe auf der Liegefolie F liegt, beispielsweise der Schultern oder der Fußsohlen
der zu massierenden Person, wird der Düsenwagen von der am weitesten zum Kopfende
der Massagewanne liegenden Position (siehe Figuren 8B und 8C) in Richtung auf das
Fußende der Massagewanne verfahren. Dies kann unter Ablauf derselben Schritte der
Impulseinwirkung der von den mindestens zwei Düsen D, D' ejizierten Wasserstrahlen
in umgekehrter Reihenfolge wie vorstehend beschrieben (siehe Figuren 8C, 8B und 8A
bzw. Figuren 7E, 7D, 7C, 7B, 7A) geschehen oder kann in einem schnelleren Schritt
oder mehreren schnellen Schritten in umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben
geschehen. Die Vorgehensweise kann vom Fachmann den Gegebenheiten der vorgegebenen
Massage-Muster und/oder Wünschen der zu massierenden Person entsprechend gesteuert
werden.
[0102] Danach kann der Vorgang der trockenen Wasserstrahl-Massage gemäß der obigen Beschreibung
von Neuem gestartet werden, indem wieder begonnen wird, den Düsenwagen 1 und damit
auch die auf dem Düsenwagen 1 angeordneten mindestens zwei Düsen D, D' "in der Ebene"
vom Fußende aus auf den auf den am Wannenboden befestigten Schienen mittels der Räder
4, 4', 4" in Richtung auf das Kopfende der Wanne W zu verfahren und gleichzeitig die
mindestens zwei Düsen D, D' mittels der Keilwellen 5, 5' quer zur Wannen-Längsrichtung
zu verschieben und dadurch verschiedene Muster einer trockenen Wasserstrahl-Massage
(siehe Figur 10 für einige Beispiele) auf den auf der Folie F aufliegenden und mit
der Folie F in Kontakt kommenden Partien des Körpers einer zu massierenden Person
zu erzeugen.
[0103] Derartige "in der Ebene" stattfindende Massagevorgänge können in beliebiger Zahl
und Reihenfolge mit einer beliebigen Zahl (und in beliebiger Reihenfolge) von Massagevorgängen
in den auf der Folienunterseite gebildeten konkaven Hohlräumen 100 kombiniert werden.
Dies kann ein in diesem technischen Gebiet erfahrener Fachmann den auf die zu massierende
Person Pe abgestellten Gegebenheiten entsprechend den Erfordernissen, beispielsweise
den Wünschen der zu massierenden Person Pe oder der Behandlungsindikation für die
zu massierende Person, einstellen.
[0104] Weiter können alle beschriebenen Massage-Vorgänge mit Massage-Wasserstrahlen mit
kontinuierlichem, gleichbleibendem und für die jeweilige zu behandelnde Person Pe
angenehm empfundenem Druck durchgeführt werden. Alternative dazu ist es auch möglich,
den Druck im Verlauf der trockenen Wasserstrahl-Massage zu ändern oder ein "pulsierendes
Druckbild" aufzubringen. Dies kann der Fachmann den Gegebenheiten und den Erfordernissen
des Einzelfalls anpassen, beispielsweise auch den physiologischen Erfordernissen der
zu massierenden Person.
[0105] In bevorzugten (nicht in einer der Figuren gezeigten) Ausführungsformen, die allein
oder mit einem anderen Merkmal oder mit mehreren anderen Merkmalen der Erfindung oder
mit allen anderen Merkmalen gemeinsam verwirklicht werden können, ohne die Erfindung
hierauf zu beschränken, umfasst die Vorrichtung V weiter mindestens eine nicht auf
dem Düsenwagen 1 angeordnete Düse D‴, die befähigt ist, ihren ejizierten Wasserstrahl
auf das konkave Innere wenigstens einer der einen oder mehreren konkaven Ausformung(en)/Hohl-raum/Hohlräume
100 zu richten. Dies kann auf jede dem Fachmann bekannte Weise erfolgen, beispielsweise
kontinuierlich oder intermittierend oder pulsierend oder in einem auf die Massagewasser-Ejektion
der auf dem Düsenwagen 1 montierten Düsen abgestimmten Rhythmus. Dadurch, dass der
von der nicht auf dem Düsenwagen 1 angeordneten Düse D‴ ejizierte Wasserstrahl kontinuierlich
oder intermittierend oder pulsierend oder in einem auf die auf dem Düsenwagen 1 montierten
Düsen-Massagewasser-Ejektionen abgestimmten Rhythmus auf das Innere wenigstens einer
der einen der mehreren konkaven Ausformung(en)/Hohlraum/Hohlräume 100 gerichtet ist,
kann eine kontinuierliche oder intermittierende oder pulsierende oder auf den Massageimpuls
der auf dem Düsenwagen montierten Düse(n) abgestimmte Massagewirkung auf die Körperpartien
der zu massierenden Person Pe / des Patienten bewirkt werden, die hinsichtlich der
Liegeposition der zu behandelnden Person Pe / des Patienten der wenigstens einen der
einen oder mehreren konkaven Ausformung(en)/Hohlraum/Hohlräume 100 benachbart bzw.
anliegend sind. Diese Massagewirkung ist offensichtlich zeitlich wie auch räumlich
von derjenigen unabhängig, die die auf dem Düsenwagen montierte(n) Düsen D, D', D"
auf den Körper der zu behandelnden Person P / auf den Patienten ausüben. Denn während
die nicht auf dem Düsenwagen angeordnete Düse D‴ Massagewasser auf das Innere wenigstens
einer der einen der mehreren konkaven Ausformung(en) 100 ejiziert (oder auch nicht
ejiziert), kann der Düsenwagen 1 mit den darauf angeordneten Massagedüsen D, D', D"
unabhängig in Längsrichtung der Wanne verfahren werden oder können die Düsen D, D'
mittels der Keilwellen 5, 5' in Y-Richtung verschoben werden (und können dadurch -
wie oben beschrieben - unabhängig beliebige Massagemuster einer trockenen Wasserstrahl-Massage
erzeugt werden (oder bei Nicht-Verfahren bzw. Nicht-Verschieben der Düsen D, D' nicht
erzeugt werden)), ohne dass dies einen Einfluss auf die trockene Wasserstrahl-Massage
durch die nicht auf dem Düsenwagen 1 angeordnete Düse D‴ der Vorrichtung V hat.
[0106] In derselben Weise wie vorstehend beschrieben, kann weiter bevorzugt auch der durch
das Massagewasser der Düse D‴ ausgeübte Massage-Impuls auf die angesteuerte(n) konkave(n)
Ausformung(en) und damit auf die Körper-Partien der zu behandelnden Person P / des
Patienten unabhängig von den Massageimpulsen, die durch die anderen Düsen aufgebracht
werden, verändert werden oder auch gezielt an diese angepasst werden. Gleiches gilt
für die Massagewasser-Temperatur: Auch diese kann unabhängig gewählt, variiert oder
angepasst werden.
[0107] Die Erfindung betrifft auch ein trockenes Wasserstrahl-Massageverfahren. Bei diesem
setzt man den Körper einer zu behandelnden Person Pe / eines Patienten, den man auf
einem eine Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden Folien-Material F als oberer Abdeckung
einer Vorrichtung V anordnet, wie sie oben als erfindungsgemäß im Einzelnen beschrieben
wurde, einem durch wenigstens eine der Düsen D, D', D", D‴ auf die Unterseite des
Folien-Materials F und gegebenenfalls in das Innere wenigstens eines der einen oder
mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhungen 100 ausformenden, Folien-unterseitig
konkave Hohlräume 100 ausformenden Folienmaterials ejizierten Wasserstrahl-Druckimpuls
mindestens einer der den Impuls liefernden Düsen D, D', D" für eine Zeit aus, die
einen Massage-Effekt auf den Körper bewirkt.
[0108] Im Unterschied zum Stand der Technik können mit dem erfindungsgemäßen trockenen Wasserstrahl-Massageverfahren
nicht nur die oben beschriebenen vielfältigen flächigen Massage-Bilder auf der Unterseite
der Liegefolie F erzeugt werden, mit denen ein massierender Druckimpuls über die Liegefolie
F auf die Körperpartien der zu behandelnden Person aufgebracht werden kann, die direkt
auf dem Folienmaterial F aufliegen. Vielmehr können über die erfindungsgemäß auf der
Folie angebrachte(n), eine oder mehreren konkave(n) Ausformung(en)/Hohlraum/Hohlräume
100, die zur Unterseite der Folie offen sind, Massageimpulse auch auf Körperpartien
der zu behandelnden Person P aufgebracht werden, die sich über die Oberfläche der
Liegefolie vertikal erheben und die an der einen/den mehreren konkaven Ausformung(en)/Hohlraum/Hohlräume
100 anliegen. Dazu kann entweder mindestens eine, vorzugsweise eine, nicht auf dem
Düsenwagen 1 angeordnete Düse D‴, die dazu befähigt ist/sind, ihren ejizierten Wasserstrahl
auf das Innere wenigstens einer der einen oder mehreren konkaven Ausformungen 100
zu richten, oder mindestens eine, vorzugsweise eine, auf dem Düsenwagen 1 angeordnete
Düse D", die dazu befähigt ist/sind, ihren ejizierten Wasserstrahl auf das Innere
wenigstens einer der einen oder mehreren konkaven Ausformungen 100 zu richten, oder
mindestens zwei D, D' der Düsen auf dem Düsenwagen 1, die dazu befähigt ist/sind,
jeweils ihren ejizierten Wasserstrahl auf das Innere wenigstens einer oder zweier
der mehreren konkaven Ausformungen 100 zu richten, vorgesehen werden. Dies wurde vorstehend
jeweils im Einzelnen beschrieben, und für das erfindungsgemäße Verfahren zur trockenen
Wasserstrahl-Massage wird auf diese vorstehenden Beschreibungen Bezug genommen.
[0109] Wie bei einer üblichen Massage bzw. Wasserstrahlmassage, lässt sich die trockene
Wasserstrahl-Massage gemäß der Erfindung mit der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
durchführen und verwenden als Körpermassage, bevorzugt zum Lösen von Verkrampfungen,
Verspannungen (beispielsweise Muskelverspannungen), Anspannungen (beispielsweise stressbedingter
muskulärer Anspannungen), zum Abbau von Stress (beispielsweise zur Beseitigung stress-
oder haltungsbedingter Verhärtung des
Musculus Trapezius), zur Linderung oder Beseitigung von Schmerzen (beispielsweise bei Sportverletzungen
oder zur Linderung oder Beseitigung von Rücken- oder Gelenkschmerzen, von muskulären
Dysbalancen, von muskulärer Übermüdung, von Störungen des Muskeltonus), zur Verbesserung
der Durchblutung (beispielsweise zur Beseitigung eines (chronischen) venösen Stauungssyndroms
oder von Durchblutungs- und Stoffwechsel-Störungen), zur Behandlung von zervikaler
Migräne, zur Behandlung von Fibromyalgie, zur Beseitigung von reversiblen Funktionsstörungen
der Wirbelsäule sowie zur Bekämpfung des HWS- und des BWS-Syndroms und des sogenannten
Lumbal Syndroms. Dabei wird unter den Begriffen "HWS-Syndrom", "BWS-Syndrom" und "Lumbal-Syndrom"
jeweils verstanden ein Zustand des Vorhandenseins von Schmerzen im Bereich von Halswirbelsäule,
Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule jeweils allgemein und ohne spezifische Angabe
der Schmerzursache. Die jeweiligen Syndrome ließen sich allgemein nur schwer bekämpfen
oder lindern, werden jedoch erfindungsgemäß gezielt mit der neuen Vorrichtung gelindert
oder bekämpft.
[0110] Weitere Verwendungsmöglichkeiten bestehen darin, die erfindungsgemäße Vorrichtung
einzusetzen zur Steigerung der Stoffwechsel-Leistung, zur Lockerung des Unterhaut-Zellgewebes,
zur venösen und lymphatischen Entstauung, zum Lösen von Narbengewebe, zur Aktivierung
und Dämpfung des vegetativen Nervensystems mit günstigen Effekten auf die inneren
Organe.
[0111] Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung V zur trockenen Wasserstrahl-Massage gegenüber
dem Stand der Technik sind unter anderen:
- Für mehrere, vorteilhafterweise zwei, Düsen D, D' ist ein zentraler Wasser-Druckanschluß
installierbar. Beide Düsen sind D, D' auf einem einzigen Düsenschlitten 1 angebracht
und lassen sich in Querrichtung der Wanne W voneinander weg und aufeinander zu bewegen.
- Die Antriebsmotoren 2, 2', 2" sind außerhalb der Wanne anbringbar und können über
Toleranz-ausgleichende Kreuzkupplungen jeweils eine Welle (Keilwellen 5, 5' oder einen
Antrieb 3) antreiben.
- Düsenbewegungen in Längsrichtung und in Querrichtung der Wanne A sind gleichzeitig
möglich, können überlagert werden und erlauben Bewegungen der auf dem Düsenwagen montierten
mindestens zwei Düsen D, D' in Querrichtung der Wanne W unabhängig voneinander aufgrund
der unabhängig voneinander steuerbaren Keilwellen 5, 5`, denen keine Lasten tragende
Funktion zukommt; die Keilwellen 5, 5' dienen lediglich der durch die Bewegung der
Keilwellen 5, 5' um ihre eigene Längsachse initiierten Verschiebung der auf dem Düsenwagen
1 jeweils entlang der Schwenkachsen 14, 14' verschiebbaren Anordnungen der mindestens
zwei Düsen D, D'.
- Der Abstand der Düsen D, D' in Querrichtung ist stufenlos von minimal bis maximal
variierbar.
- Sämtliche Düsenpositionen sind von außerhalb der Wanne W über eine Drehwinkelmessung
der Keilwellen-Antriebe erfassbar.
- Die für das Verschieben der Düsen verantwortliche Einrichtung wie auch der Düsenwagen
sind komplett vormontierbar.
[0112] Die Erfindung wurde vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen lediglich beispielhaft
erläutert, ohne auf die bevorzugten Ausführungsformen beschränkt zu sein.
Bezugszeichenliste
[0113]
- B
- Boden der Wanne W
- D, D', D", D‴
- Düsen
- DH
- Düsenhalterungen
- F
- Folien-Material
- L, L`
- Lager der Keilwellen 5, 5'
- LB
- Laufbuchsen
- Pe
- Person
- R
- Rampe
- S
- Auflagefläche für Folienabdeckung F
- V
- Vorrichtung zur trockenen Wasserstrahlmassage
- W
- Wanne
- Z
- Zahnstangen angeordnet quer zur Wannen-Längsrichtung
- ZR
- Zahnräder koaxial und im Eingriff mit den Keilwellen 5, 5'
- 1
- Düsenwagen
- 2
- Motor
- 3
- Antrieb
- 4, 4', 4"
- Räder zum Verfahren des Düsenwagens 1 auf Schienen am Wannenboden
- 5, 5'
- Keilwellen
- 6, 6`
- Keilwellen
- 10
- Bodenplatte
- 12, 12'
- vertikale links-/rechtsseitige Seitenplatten
- 14, 14', 14"
- Schwenkachsen in Querrichtung der Wanne W
- 16, 16`
- Kippbleche
- 16a
- horizontaler Verbindungsträger
- 17, 17`
- außenseitige Laufräder an den Kippblechen 16, 16'
- 18, 18'
- Zusätzliche außenseitige parallele Schienen mit ansteigender Rampe
- 100
- Konvexe folien-oberseitige Ausformung / konkave folienunterseitige Höhlungen der Folie
F
1. Vorrichtung (V) zur trockenen Wasserstrahl-Massage, umfassend
eine mit Massagewasser gefüllte, sich von einem Kopfende in Längsrichtung zu einem
Fußende und von einer linken Seite in Querrichtung zu einer rechten Seite erstreckende
Wanne (W) mit einem gleichzeitig als Liegefläche für eine zu behandelnde Person (Pe)
dienenden, eine Druckimpuls-Übertragung ermöglichenden Folien-Material (F) als die
Wanne (W) auf der Oberseite wasserdicht schließender Abdeckung;
einen in Längsrichtung der Wanne (W) verfahrbaren, mindestens zwei Düsen (D, D') tragenden
Düsenwagen (1), wobei die Düsen (D, D') zum Ejizieren je eines Wasserstrahls gegen
die Unterseite des Folien-Materials (F) über eine flexible Schlauchverbindung mit
Massagewasser aus der Wanne (W) mittels einer Pumpe speisbar sind;
einen ersten Antrieb zum Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens (1) in Längsrichtung
der Wanne (W), wobei die Bewegung der mindestens zwei Düsen (D, D') vorwärts und rückwärts
in Längsrichtung der Wanne (W) mit der Bewegung des Düsenwagens (1) erfolgt; und
einen zweiten Antrieb (ZR, Z), der die Düsen (D, D') in Querrichtung der Wanne (W)
verlagert;
dadurch gekennzeichnet,
dass das Folien-Material (F) einen oder mehrere, sich in Querrichtung erstreckende(n),
auf die auf dem Folien-Material (F) liegende Person (Pe) gerichtete(n) und die Folie
(F) zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig konvex ausgebildete Erhöhung(en) (100)
ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume aufweist, und
dass Mittel zur Verschwenkung der mindestens zwei Düsen (D, D') um eine zu der Längsrichtung
der Wanne (W) senkrechte Achse (14') aus einer zu einem Boden der Wanne (1) parallelen,
durch die Längsseiten und die Querseiten der Wanne (W) aufgespannten Ebene der Wanne
(W) heraus vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Mittel zur Verschwenkung der Düsen (D, D')
aus der Ebene der Wanne (W) heraus ein Richten des ejizierten Wasserstrahls gegen
die Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume und insbesondere gegen eine zur Ebene
der Folie (F) geneigte Fläche der Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume ermöglichen,
wobei ein die mindestens zwei Düsen (D, D') tragender Teil (DH) des Düsenwagens (1)
gegenüber dem Düsenwagen (1) um die zu der Längsrichtung der Wanne (W) senkrechte
Achse (14') in Richtung auf die Folie (F) verschwenkbar ist, und wobei der ejizierte
Wasserstrahl durch das Verschwenken einen Winkel zur Normalen der Folie (F) einnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Schwenkbewegung des die mindestens zwei Düsen
(D, D') tragenden Teils (DH) durch eine in der Wanne (W) angeordnete Rampe (R) erreicht
wird, und wobei die von dem ersten Antrieb erzeugte Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung
das Teil (DH) bezüglich der Rampe (R) verlagert und damit um eine horizontale Achse
(14') nach oben verschwenkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Düsen jeweils in einer
Düsenhalterung (DH) angeordnet sind, und wobei die Düsenhalterung (DH) mit einer Zahnstange
(Z) verbunden ist, die als Teil des zweiten Antriebs mit einem Zahnrad des Antriebs
eine individuelle Verstellung der Düsenhalterung (DH) in Querrichtung der Wanne ermöglicht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Düsenhalterung (DH) gegenüber der Zahnstange
(Z) verschwenkbar ist, wobei die Zahnstange (Z) an zwei Achsen (14; 14') des Düsenwagens
(1) verlagerbar angeschlossen ist, und wobei die Düsenhalterung (DH) an einer starren
Achse (14') des Düsenwagens (1) axial verlagerbar und verschwenkbar angeschlossen
ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Düsenwagen (1) einen
auf zwei auf dem Boden (B) der Wanne (W) fixierten Schienen auf Rädern (4, 4', 4")
in Längsrichtung der Wanne (W) verfahrbar ist, und wobei der Düsenwagen (1) mit dem
mittels eines innerhalb der Wanne (W) gelagerten und von außerhalb der Wanne (W) mittels
Motor betreibbaren, auf der Unterseite des Düsenwagens (1) angreifenden ersten Antrieb
zum auf den Rädern (4, 4', 4") fahrenden Vorwärts- und Rückwärts-Bewegen des Düsenwagens
(1) in Längsrichtung der Wanne (W) betreibbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Düsenwagen (1) parallel
zum Wannenboden (B) eine auf den Rädern (4, 4', 4") in Wannen-Längsrichtung verfahrbare
horizontale Bodenplatte (10) mit je einer an der Bodenplatte (10) linksseitig und
rechtsseitig fixierten vertikalen Seitenplatte (12, 12`) umfasst, wobei eine in Querrichtung
der Wanne (W) verlaufende erste Schwenkachse (14) und optional eine in Querrichtung
der Wanne (W) verlaufende, versetzt zur ersten Schwenkachse (14) angeordnete zweite
Schwenkachse (14`), die befähigt ist, zu Führungszwecken zu dienen, die vertikalen
Seitenplatten (12, 12') starr verbindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei an den jeweiligen Außenseiten der Seitenplatten
(12, 12`) je ein sich vertikal erstreckendes Kippblech (16, 16') um die in Querrichtung
der Wanne (W) verlaufende erste Schwenkachse (14) schwenkbar an dieser angeschlagen
ist und eine in Querrichtung der Wanne (W) verlaufende starre Achse (14") die Kippbleche
(16, 16') miteinander starr verbindet, wobei jedes der Kippbleche (16, 16`) auf der
(in Querrichtung) Außenseite an dem dem Kippblech-Anschlag gegenüber liegenden Ende
je ein Laufrad (17, 17') mit je einer zu den ersten und zweiten Schwenkachsen (14,
14`) parallelen Rad-Achse aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bewegung der mindestens
zwei Düsen (D, D') in Querrichtung der Wanne mittels zweier parallel zur Längsachse
der Vorrichtung (V) durch je eine Laufbuchse (LB) auf der Unterseite des Düsenwagens
(1) verlaufender, im Eingriff mit je einem auf der Unterseite des Düsenwagenbodens
angeordneten Zahnrad (ZR) mit Radachse konzentrisch mit je einer der Keilwellen bewirkt
werden kann, und die Keilwellen kopfseitig in je einem im Wannen-Innern liegenden
Lager (L, L`) um die eigene Achse drehbar gelagert sind und fußseitig von je einem
außerhalb der Wanne (W) liegenden Antriebsmotor zur Ausführung einer drehenden Hin-
und Her-Bewegung um die jeweilige Keilwellen-Längsachse angesteuert sind, wobei die
mit je einer Keilwelle im Eingriff befindlichen Zahnräder (ZR) ihrerseits im Eingriff
mit parallel zu den Schwenkachsen (14, 14', 14") an unteren Düsenhalterungen (DH)
angeordneten, eine unabhängige Bewegung der Düsen in Querrichtung der Wanne entlang
der Schwenkachsen (14, 14', 14") bewirkenden Zahnstangen (Z) sind, ohne dass den Keilwellen
lastentragende, insbesondere den Düsenwagen (1) tragende Funktion zukommt.
10. Vorrichtung (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das eine Druckimpuls-Übertragung
ermöglichende Folien-Material (F) als obere Abdeckung der Vorrichtung (V) auch zu
einer Wärme-Übertragung befähigt ist; vorzugsweise wobei die als obere Abdeckung der
Wanne (W) dienende Folie (F) eine Naturkautschuk-Folie umfasst, gegebenenfalls mit
einer Trägerschicht aus chlorsulfoniertem Polyethylen (CSM), und wobei mindestens
eine der Düsen (D, D') dafür befähigt ist, ihren ejizierten Wasserstrahl auf der Unterseite
des Folien-Materials (F) auf das Innere des einen oder der mehreren, auf der Oberseite
des Folien-Materials (F) konvex ausgebildete Erhöhungen (100) ausformenden, Folien-unterseitigen
Hohlräume (100) zu richten.
11. Vorrichtung (V) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die eine oder
mehreren, sich in Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material (F)
liegende Person (Pe) gerichtete(n) und die Folie (F) zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig
konvex ausgebildete Erhöhung(en) (100) ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume
des Folien-Materials (F) eine Tiefe, gerechnet von der Innenfläche des Folien-Materials
(F), im Bereich von 1 mm bis 200 mm aufweisen, vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis
100 mm.
12. Vorrichtung (V) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, die befähigt
ist, dass sich die unabhängig steuerbare Drehung der beiden am Kopfende und Fußende
der Wanne (W) gelagerten und durch je eine Laufbuchse (LB) unter der Bodenplatte des
Düsenwagens (1) verlaufenden Keilwellen um ihre jeweilige in Längsrichtung der Wanne
(W) verlaufende Drehachse über die mit den beiden Keilwellen im Eingriff befindlichen
zwei Zahnräder (ZR) auf je eine mit je einem Zahnrad (ZR) im Eingriff befindliche,
in Querrichtung der Wanne bewegliche Zahnstange (Z) überträgt, die ihrerseits befähigt
ist, jeweils eine Düsenhalterung (DH) mit einer gegen die Unterseite des Folien-Materials
(F) gerichteten Düse (D, D') auf den Schwenkachsen (14, 14', 14") im rechten Winkel
zur Längsrichtung der Wanne (W) unabhängig von der anderen Düse zur rechten oder linken
Seite der Wanne (W) zu bewegen, wobei die Kombination der Bewegungen der Düsen (D,
D') auf dem Düsenwagen (1) in Längsrichtung und in Querrichtung der Wanne (W) die
Bildung beliebiger Wasserstrahl-Massagemuster auf der Unterseite des Folien-Materials
(F) ermöglicht.
13. Vorrichtung (V) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, umfassend weiter
mindestens eine nicht auf dem Düsenwagen (1) angeordnete Düse, die befähigt ist, ihren
ejizierten Wasserstrahl auf das Innere wenigstens eines der einen oder mehreren, sich
in Querrichtung erstreckende(n), auf die auf dem Folien-Material (F) liegende Person
(Pe) gerichtete(n) und die Folie (F) zu einer oder mehreren, Folien-oberseitig konvex
ausgebildete Erhöhung(en) (100) ausformende(n), Folien-unterseitige(n) Hohlraums /
Hohlräume zu richten.
14. Vorrichtung (V) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, umfassend auf
den jeweiligen linken und rechten Außenseiten zwei auf dem Boden (B) der Wanne (W)
in Längsrichtung der Wanne (W) fixierte Schienen zum Verfahren des Düsenwagens (1)
und jeweils eine zusätzliche Schiene (18, 18`) für den Lauf von an Kippblechen (16,
16') angebrachten Laufrädern (17, 17`) parallel zum Lauf der Räder (4, 4', 4") auf
dem Boden der Wanne (W) bei Verfahren des Düsenwagens (1) in Längsrichtung der Wanne
(W), wobei die Schienen (18, 18`) an mehreren Stellen, vorzugsweise im Bereich des
Kopfendes und/oder im Bereich des Fußendes der Wanne (W), zum Wannenende hin auf ansteigenden
Rampen verlaufen, die befähigt sind, die Düsenwagen-endseitigen Enden der Kippbleche
(16, 16') um die erste Schwenkachse (14) vom Boden (B) der Wanne (W) weg in Richtung
auf die Folie (F) zu schwenken, wodurch sich der Winkel des jeweiligen Massage-Wasserstrahls
der jeweilige mit dem Kippblech (16, 16`) starr verbundenen Düse (D, D') mit der Folien-Unterseite
mit zunehmendem Schwenken der Kippbleche (16, 16') von im Wesentlichen 90 ° zu spitzen
Winkeln ändert, vorzugsweise bis zu einem Winkel von < 10 °, bezogen auf die Unterseite
der Matte.
15. Verfahren zum nicht-therapeutischen Betreiben einer Vorrichtung (V) zur trockenen
Wasserstrahl-Massage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit den Schritten
Richten des von einer Düse (D; D') ejizierten Wasserstrahls gegen dass das Folien-Material
(F) und/oder einen der Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume (100) bei gleichzeitiger
Verschwenkung eines die Düse (D; D') tragenden Düsenhalters (DH) um eine zur Verlagerungsrichtung
des Düsenwagens senkrecht verlaufende Achse (14`), wodurch der Abstand der Düse (D;
D') von der Folie verringert wird und/oder der Teile der Folien-unterseitige(n) Hohlraum/Hohlräume
(100) gezielt mit dem Wasserstrahl beaufschlagt werden.
1. A device (V) for dry water-jet massage, comprising
a tub (W), which is filled with massage water and runs from a head end to a foot end
in the longitudinal direction and from a left side to a right side in the transverse
direction, having a film material (F) as a cover closing the tub (W) water-tight on
the top side, which film material is simultaneously used as a lying surface for a
person (Pe) to be treated and allows the transmission of pressure pulses;
a nozzle cart (1), which can be moved in the longitudinal direction of the tub (W)
and bears at least two nozzles (D, D', D"), which nozzles (D, D', D") can be fed via
a flexible hose connection with massage water from the tub (W) by means of a pump
(P) in order to eject one water jet per nozzle against the bottom side of the film
material (F);
a first drive (3) for forward and backward movement of the nozzle cart (1) in the
longitudinal direction of the tub (W), the at least two nozzles (D, D') moving forward
and backward in the longitudinal direction of the tub (W) with the movement of the
nozzle cart (1); and
a second drive (5, ZR, Z), which moves the nozzles (D, D') in the transverse direction
of the tub (W);
characterized in
that the film material (F) has one or more cavity/cavities on the bottom side of the film,
which run in the transverse direction, being directed at the person (PE) lying on
the film material (F), and shaping the film (F) into one or more elevated portions
(100), which are convex on the top side of the film, and
that means for pivoting the at least two nozzles (D, D') about an axis (14') perpendicular
to the longitudinal direction of the tub (W) out of a plane parallel to a bottom of
the tub (1), spanned by the long sides and the transverse sides of the tub (W), are
provided.
2. The device according to claim 1, wherein the means for pivoting the nozzles (D, D')
out of the plane of the tub (W) allow directing the ejected water jet against the
cavity/cavities on the bottom side of the film and in particular against a surface
inclined relative to the plane of the film (F) of the cavity/cavities on the bottom
side of the film, wherein a part (DH) of the nozzle cart (1) carrying the at least
two nozzles (D, D') is pivotable relative to the nozzle cart (1) about the axis (14')
perpendicular to the longitudinal direction of the tub (W) in the direction of the
film (F), and wherein the ejected water jet assumes an angle to the normal of the
film (F) by pivoting.
3. The device according to claim 2, wherein the pivoting movement of the part carrying
the at least two nozzles (D, D') is achieved by a ramp (R) arranged in the tub (W),
and wherein the forward and backward movement generated by the first drive displaces
the part (DH) with respect to the ramp (R) and thus pivots it upward about a horizontal
axis (14').
4. The device according to any of the preceding claims, wherein the nozzles are each
arranged in a nozzle holder (DH), and wherein the nozzle holder (DH) is connected
to a toothed rack (Z) which, as part of the second drive, allows an individual displacement
of the nozzle holder (DH) in the transverse direction of the tub by means of a gear
of the drive.
5. The device according to claim 4, wherein the nozzle holder (DH) can be pivoted relative
to the toothed rack (Z), wherein the toothed rack (Z) is movably connected to two
axes (14; 14`) of the nozzle cart (1), and wherein the nozzle holder (DH) is connected
to a rigid axle (14') of the nozzle cart (1) such that it can be axially displaced
and pivoted.
6. The device according to any of the preceding claims, wherein the nozzle cart (1) a
can be moved on wheels (4, 4`, 4") in the longitudinal direction of the tub (W) on
two rails that are fixed on the bottom (B) of the tub (W), and wherein the nozzle
cart (1) can be operated with the first drive (3) which acts on the bottom side of
the nozzle cart (1) by means of a motor (2") which is mounted inside the tub (W) and
can be operated from outside the tub (W) and can be operated for the forward and backward
movement of the nozzle cart (1) on the wheels (4, 4`, 4") in the longitudinal direction
of the tub (W).
7. The device according to any of the preceding claims, wherein the nozzle cart (1) comprises,
parallel to the tub bottom (B), a horizontal base plate (10) which can be moved in
the longitudinal direction of the tub on the wheels (4, 4', 4") and has a vertical
side plate (12, 12`) fixed to the bottom plate (10) in each case on the left and on
the right, wherein a first pivot axis (14) running in the transverse direction of
the tub (W) and optionally a second pivot axis (14`) running in the transverse direction
of the tub (W) and being offset from the first pivot axis (14) and being able to serve
for guiding purposes rigidly connects the vertical side plates (12, 12') together.
8. The device according to claim 7, wherein a vertically extending tilting plate (16,
16`) is mounted on each of the outer sides of the side plates (12, 12'), so as to
be pivotable about the first pivot axis (14) running in the transverse direction of
the tub (W) and a rigid axis (14") running in the transverse direction of the tub
(W) rigidly connects the tilting plates (16, 16`) to one another, wherein each of
the tilting plates (16, 16`) has an rolling wheel (17, 17`) on the outside (in the
transverse direction) at the end lying opposite the tilting plate stop in each case
with one wheel axis parallel to the first and second pivot axes (14, 14').
9. The device according to any of the preceding claims, wherein the movement of the at
least two nozzles (D, D') running in the transverse direction of the tub can be effected
by means of two spline shafts (5, 5`) running parallel to the longitudinal axis of
the device (V) in each case through a bushing (LB) on the bottom side of the nozzle
cart (1) and being in engagement with respectively a gear (ZR) with a gear axis arranged
on the bottom side of the nozzle cart bottom being concentric in each case with one
of the spline shafts, and the spline shafts (5, 5`) are mounted on a head side in
a bearing (L, L`) lying inside the tub so as to be rotatable about their own axis
and are controlled on a foot side by a drive motor (2, 2`) lying outside the tub (W)
to perform a rotating back- and-forth movement around each spline shaft longitudinal
axis, wherein the gears (ZR) that are each engaged with respectively a spline shaft
are in turn engaged with toothed racks (Z) that are arranged parallel to the pivot
axes (14, 14', 14") on the lower nozzle holders (DH) and cause an independent movement
of the nozzles in the transverse direction of the tub along the pivot axes (14, 14',
14"), without the spline shafts (5, 5`) having load-bearing function, in particular
nozzle cart (1)-bearing function.
10. The device (V) according to any of the preceding claims, wherein the film material
(F) which allows a transmission of pressure pulse as the top cover of the device (V)
is also capable of a heat transmission; preferably wherein the film (F) serving as
the top cover of the tub (W) comprises a natural rubber film, optionally with a carrier
layer made of chlorosulfonated polyethylene (CSM), and wherein at least one of the
nozzles (D, D') is able to direct its ejected water jet onto the interior of the one
or more cavities on the bottom side of the film, which run in the transverse direction,
being directed at the person (Pe) lying on the film material (F), and shaping the
film (F) into one or more elevated portions (100), which are convex on the top side
of the film.
11. The device (V) according to any of the preceding claims, wherein the one or more cavity/cavities
of the film material (F) on the bottom side of the film, which run in the transverse
direction, being directed at the person (Pe) lying on the film material (F) and shaping
the film (F) into one or more elevated portions (100), which are convex on the top
side of the film, have a depth, calculated from the inner surface of the film material
(F), in the range from 1 mm to 200 mm, preferably in the range from 1 mm to 100 mm.
12. The device (V) according to one or more of the preceding claims, which is able to
transfer the independently controllable rotation of the two spline shafts (5, 5`)
mounted at the head end and foot end of the tub (W) and in each case extending through
a bushing (LB) under the base plate of the nozzle cart (1) about their respective
axis of rotation running in the longitudinal direction of the tub (W) via the two
gear wheels (ZR) which are in engagement with the two spline shafts (5, 5`) in each
case to one toothed rack (Z) which is movable in the transverse direction of the tub
and is in each case in engagement with one gear wheel (ZR), which rack in turn is
able to move in each case a nozzle holder (DH) with a nozzle (D, D') directed against
the bottom side of the film material (F) on the pivot axes (14, 14', 14") at right
angles to the longitudinal direction of the tub (W) to the right or left side of the
tub (W) independently of the other nozzle, wherein the combination of the movements
of the nozzles (D, D', D") on the nozzle cart (1) in the longitudinal direction and
in the transverse direction of the tub (W) allows the formation of any water-jet massage
pattern on the bottom side of the film material (F).
13. The device (V) according to one or more of the preceding claims, comprising at least
one nozzle (D‴) which is not arranged on the nozzle cart (1) and is able to direct
its ejected water jet onto the interior of at least one of the one or more cavities
on the bottom side of the film, which run in the transverse direction, being directed
at the person (Pe) lying on the film material (F), and shaping the film (F) into one
or more elevated portions (100), which are convex on the top side of the film.
14. The device (V) according to one or more of the preceding claims, additionally comprising
in each case one additional rail (18, 18`) on the respective left and right outer
sides of the two rails fixed on the bottom (B) of the tub (W) in the longitudinal
direction of the tub (W) for moving the nozzle cart (1) for the run of the rolling
wheels (17, 17`) attached on the two tilting plates (16, 16`) parallel to the run
of the wheels (4, 4`, 4") on the bottom of the tub (W) when moving the nozzle cart
(1) in the longitudinal direction of the tub (W), wherein the rails (18, 18`) run
at a plurality of locations, preferably in the region of the head end and/or in the
region of the foot end of the tub (W), on rising ramps toward the tub end, which are
able to pivot the ends of the tilting plates (16, 16`) at the end of the nozzle cart
about the first pivot axis (14) away from the bottom (B) of the tub (W) in the direction
of the film (F), whereby the angle of each massage water jet of each nozzle (D, D')
rigidly connected to the tilting plate (16, 16')with the bottom side of the film changes
with increasing pivoting of the tilting plates (16, 16`) from substantially 90° to
acute angles, preferably up to an angle of <10°, based on the bottom side of the lying
mat.
15. A method for non-therapeutic operating a device (V) for dry water-jet massage according
to any of claims 1 to 14, comprising the steps of
directing the water jet ejected by a nozzle (D; D') against the film material (F)
and/or one of the cavity/cavities (100) on the bottom side of the film with simultaneous
pivoting of a nozzle holder (DH) carrying the nozzle (D; D') about an axis (14') running
perpendicular to the direction of displacement of the nozzle cart, whereby the distance
between the nozzle (D; D') and the film is reduced and/or the parts of the cavity/cavities
(100) on the bottom side of the film are charged with the water jet.
1. Dispositif (V) permettant le massage à sec par jets d'eau, comprenant
une cuve (W) remplie d'eau de massage, s'étendant dans la direction longitudinale
d'une extrémité de tête à une extrémité de pied et dans la direction transversale
d'un côté gauche à un côté droit et comportant un matériau en film (F) servant simultanément
de surface de couchage pour une personne (Pe) à traiter et permettant une transmission
d'impulsions de pression en faisant office de couvercle fermant la cuve (W) de manière
étanche à l'eau sur le côté supérieur;
un chariot à buses (1) pouvant être déplacé dans la direction longitudinale de la
cuve (W) et portant au moins deux buses (D, D'), les buses (D, D') pouvant être alimentées
en eau de massage par le biais d'un raccord de tuyau flexible à partir de la cuve
(W) à l'aide d'une pompe pour l'éjection de respectivement un jet d'eau contre le
côté inférieur du matériau en film (F) ;
un premier mécanisme d'entraînement permettant le mouvement du chariot à buses (1)
vers l'avant et vers l'arrière dans la direction longitudinale de la cuve (W), dans
lequel le mouvement des au moins deux buses (D, D') vers l'avant et vers l'arrière
dans la direction longitudinale de la cuve (W) est effectué avec le mouvement du chariot
à buses (1) ; et
un second mécanisme d'entraînement (ZR, Z) qui déplace les buses (D, D') dans la direction
transversale de la cuve (W) ;
caractérisé en ce
que le matériau en film (F) présente une ou plusieurs cavités s'étendant dans la direction
transversale, orientées vers la personne (Pe) couchée sur le matériau en film (F),
formant le film (F) en un ou plusieurs bossages (100) réalisés de manière convexe
sur le côté supérieur du film et se trouvant sur le ou les côtés inférieurs du film,
et
que des moyens sont prévus pour le pivotement des au moins deux buses (D, D') autour
d'un axe (14') perpendiculaire à la direction longitudinale de la cuve (W) à partir
d'un plan de la cuve (W) parallèle à un fond de la cuve (1) et défini par les côtés
longitudinaux et les côtés transversaux de la cuve (W).
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel les moyens de pivotement des buses
(D, D') à partir du plan de la cuve (W) permettent d'orienter le jet d'eau éjecté
contre la ou les cavités situées sur le ou les côtés inférieurs du film et en particulier
contre une surface de la ou des cavités situées sur le ou les côtés inférieurs du
film inclinée par rapport au plan du film (F), dans lequel une partie (DH) du chariot
à buses (1) portant les au moins deux buses (D, D') peut être pivotée par rapport
au chariot à buses (1) autour de l'axe (14') perpendiculaire à la direction longitudinale
de la cuve (W) en direction du film (F), et dans lequel le jet d'eau éjecté forme
un angle par rapport à la normale du film (F) en raison du pivotement.
3. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel le mouvement de pivotement de la
partie (DH) portant les au moins deux buses (D, D') est obtenu par une rampe (R) disposée
dans la cuve (W), et dans lequel le mouvement vers l'avant et vers l'arrière produit
par le premier mécanisme d'entraînement déplace la partie (DH) par rapport à la rampe
(R) et la fait ainsi pivoter vers le haut autour d'un axe horizontal (14').
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les buses sont
respectivement disposées dans un support de buses (DH), et dans lequel le support
de buses (DH) est relié à une crémaillère (Z) qui, en tant que partie du second mécanisme
d'entraînement, permet, à l'aide d'une roue dentée du mécanisme d'entraînement, un
réglage individuel du support de buses (DH) dans la direction transversale de la cuve.
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le support de buses (DH) peut être
pivoté par rapport à la crémaillère (Z), dans lequel la crémaillère (Z) est raccordée
de manière à pouvoir être déplacée au niveau de deux axes (14 ; 14') du chariot à
buses (1), et dans lequel le support de buses (DH) est raccordé de manière à pouvoir
être déplacé de façon axiale et pivoté au niveau d'un axe (14') rigide du chariot
à buses (1).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le chariot à buses
(1) peut être déplacé sur des roues (4, 4', 4") dans la direction longitudinale de
la cuve (W) sur deux rails fixés sur le fond (B) de la cuve (W), et dans lequel le
chariot à buses (1) peut être actionné à l'aide du à l'aide d'un premier mécanisme
d'entraînement monté à l'intérieur de la cuve (W), pouvant être actionné depuis l'extérieur
de la cuve (W) à l'aide d'un moteur et agissant sur le côté inférieur du chariot à
buses (1), pour le mouvement vers l'avant et vers l'arrière du chariot à buses (1)
dans la direction longitudinale de la cuve (W) en se déplaçant sur les roues (4, 4',
4").
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le chariot à buses
(1) comprend, parallèlement au fond (B) de la cuve, une plaque de fond (10) horizontale
pouvant être déplacée sur les roues (4, 4', 4") dans la direction longitudinale de
cuve, avec respectivement une plaque latérale (12, 12') verticale fixée sur la plaque
de fond (10) du côté gauche et du côté droit, dans lequel un premier axe de pivotement
(14) s'étendant dans la direction transversale de la cuve (W) et, éventuellement,
un second axe de pivotement (14') s'étendant dans la direction transversale de la
cuve (W), disposé de manière décalée par rapport au premier axe de pivotement (14)
et capable de servir à des fins de guidage, relient rigidement les plaques latérales
(12, 12') verticales.
8. Dispositif selon la revendication 7, dans lequel, sur les côtés extérieurs respectifs
des plaques latérales (12, 12'), respectivement une tôle basculante (16, 16') s'étendant
verticalement est accrochée au premier axe de pivotement (14) s'étendant dans la direction
transversale de la cuve (W)de manière à pouvoir pivoter autour de celui-ci, et un
axe rigide (14") s'étendant dans la direction transversale de la cuve (W) reliant
rigidement les tôles basculantes (16, 16') entre elles, dans lequel chacune des tôles
basculantes (16, 16') présente sur le côté extérieur (dans la direction transversale),
au niveau de l'extrémité opposée à la butée de tôle basculante, respectivement une
roue mobile (17, 17') comportant respectivement un axe de roue parallèle aux premier
et second axes de pivotement (14, 14').
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le mouvement des
au moins deux buses (D, D') dans la direction transversale de la cuve peut être effectué
au moyen de deux arbres cannelés s'étendant parallèlement à l'axe longitudinal du
dispositif (V) à travers respectivement une douille (LB) sur le côté inférieur du
chariot à buses (1) et étant en prise avec respectivement une roue dentée (ZR) disposée
sur le côté inférieur du fond de chariot à buses et comportant un axe de roue concentrique
avec respectivement l'un des arbres cannelés, et les arbres cannelés sont montés de
manière à pouvoir pivoter autour de leur propre axe côté tête dans respectivement
un palier (L, L') se trouvant à l'intérieur de la cuve et sont commandés côté pied
par respectivement un moteur d'entraînement se trouvant à l'extérieur de la cuve (W)
pour effectuer un mouvement rotatif de va-et-vient autour de l'axe longitudinal d'arbre
cannelé respectif, dans lequel les roues dentées (ZR) se trouvant en prise avec respectivement
un arbre cannelé sont elles-mêmes en prise avec des crémaillères (Z) disposées parallèlement
aux axes de pivotement (14, 14', 14") sur des supports de buses inférieurs (DH) et
provoquant un mouvement indépendant des buses dans la direction transversale de la
cuve le long des axes de pivotement (14, 14', 14"), sans que les arbres cannelés ne
remplissent une fonction de support de charges, en particulier de support du chariot
à buses (1).
10. Dispositif (V) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le matériau
en film (F) permettant une transmission d'impulsions de pression et faisant office
de couvercle supérieur du dispositif (V) est également capable de transmettre de la
chaleur ; de préférence, dans lequel le film (F) servant de couvercle supérieur de
la cuve (W) comprend un film en caoutchouc naturel, comportant éventuellement une
couche de support en polyéthylène chlorosulfoné (CSM), et dans lequel au moins l'une
des buses (D, D') est capable d'orienter son jet d'eau éjecté sur le côté inférieur
du matériau en film (F) vers l'intérieur de la ou des cavités (100) se trouvant sur
le côté inférieur du film et formant des bossages (100) réalisés de manière convexe
sur le côté supérieur du matériau en film (F).
11. Dispositif (V) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la ou les cavités
du matériau en film (F) s'étendant dans la direction transversale, orientées vers
la personne (Pe) couchée sur le matériau en film (F), formant le film (F) en un ou
plusieurs bossages (100) réalisés de manière convexe sur le côté supérieur du film
et se trouvant sur le ou les côtés inférieurs du film, présentent une profondeur,
calculée à partir de la surface intérieure du matériau en film (F), dans la plage
allant de 1 mm à 200 mm, de préférence dans la plage allant de 1 mm à 100 mm.
12. Dispositif (V) selon une ou plusieurs des revendications précédentes, capable de transmettre
la rotation pouvant être commandée de manière indépendante des deux arbres cannelés,
lesquels sont montés au niveau de l'extrémité de tête et de l'extrémité de pied de
la cuve (W) et s'étendent à travers respectivement une douille (LB) sous la plaque
de fond du chariot à buses (1), autour de leur axe de rotation respectif s'étendant
dans la direction longitudinale de la cuve (W), par l'intermédiaire des deux roues
dentées (ZR) se trouvant en prise avec les deux arbres cannelés, sur respectivement
une crémaillère (Z) se trouvant en prise avec respectivement une roue dentée (ZR)
et pouvant être déplacée dans la direction transversale de la cuve, laquelle crémaillère
est elle-même capable de déplacer respectivement un support de buses (DH) comportant
une buse (D, D') orientée contre le côté inférieur du matériau en film (F) sur les
axes de pivotement (14, 14', 14") à angle droit par rapport à la direction longitudinale
de la cuve (W), indépendamment de l'autre buse vers le côté droit ou gauche de la
cuve (W), dans lequel la combinaison des mouvements des buses (D, D') sur le chariot
à buses (1) dans la direction longitudinale et dans la direction transversale de la
cuve (W) permet la formation de motifs de massage par jets d'eau quelconques sur le
côté inférieur du matériau en film (F).
13. Dispositif (V) selon une ou plusieurs des revendications précédentes, comprenant en
outre au moins une buse non disposée sur le chariot à buses (1) et capable d'orienter
son jet d'eau éjecté vers l'intérieur d'au moins l'une de la ou des cavités s'étendant
dans la direction transversale, orientées vers la personne (Pe) couchée sur le matériau
en film (F), formant le film (F) en un ou plusieurs bossages (100) réalisés de manière
convexe sur le côté supérieur du film et se trouvant sur le ou les côtés inférieurs
du film.
14. Dispositif (V) selon une ou plusieurs des revendications précédentes, comprenant sur
les côtés extérieurs gauche et droit respectifs deux rails fixés sur le fond (B) de
la cuve (W) dans la direction longitudinale de la cuve (W) pour le déplacement du
chariot à buses (1) et respectivement un rail supplémentaire (18, 18') pour le roulement
de roues mobiles (17, 17') montées sur des tôles basculantes (16, 16') parallèlement
au roulement des roues (4, 4', 4") sur le fond de la cuve (W) lors du déplacement
du chariot à buses (1) dans la direction longitudinale de la cuve (W), dans lequel
les rails (18, 18') s'étendent à plusieurs emplacements, de préférence dans la zone
de l'extrémité de tête et/ou dans la zone de l'extrémité de pied de la cuve (W), vers
l'extrémité de la cuve sur des rampes montantes qui sont capables de faire pivoter
les extrémités des tôles basculantes (16, 16') côté extrémité de chariot à buses autour
du premier axe de pivotement (14) en s'éloignant du fond (B) de la cuve (W) en direction
du film (F), moyennant quoi l'angle du jet d'eau de massage respectif de la buse (D,
D') respective reliée rigidement à la tôle basculante (16, 16') avec le côté inférieur
du film varie au fur et à mesure du pivotement des tôles basculantes (16, 16'), de
sensiblement 90° à des angles aigus, de préférence jusqu'à un angle < 10°, par rapport
au côté inférieur de la couchette.
15. Procédé permettant de faire fonctionner de manière non thérapeutique un dispositif
(V) permettant le massage à sec par jets d'eau selon l'une des revendications 1 à
14, comprenant les étapes
Orientation du jet d'eau éjecté par une buse (D ; D') contre le matériau en film (F)
et/ou l'une des cavités (100) se trouvant sur le ou les côtés inférieurs du film,
tout en faisant pivoter simultanément un support de buses (DH) portant les buses (D
; D') autour d'un axe (14') s'étendant perpendiculairement à la direction de déplacement
du chariot à buses, moyennant quoi la distance entre la buse (D ; D') et le film est
réduite et/ou des parties de la ou des cavités (100) se trouvant sur le ou les côtés
inférieurs du film sont exposées au jet d'eau de manière ciblée.