[0001] Die Erfindung betrifft ein Heißwasser-Reinigungsgerät, umfassend einen Durchlauferhitzer
mit einer Heizeinrichtung, eine Düseneinrichtung zum Sprühen von Heißwasser, eine
Pumpe, welche mit dem Durchlauferhitzer fluidwirksam verbunden ist, und einen Anschluss
für eine Batterieeinrichtung und/oder eine Batterieeinrichtung, welche elektrische
Energie zum Betreiben der Heizeinrichtung bereitstellt, wobei die Heizeinrichtung
so betrieben ist, dass der Durchlauferhitzer Heißwasser ohne Dampf-Phasenübergang
bereitstellt.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Heißwasser-Reinigungsgeräts,
bei dem elektrische Energie zum Betrieb durch eine Batterieeinrichtung bereitgestellt
wird, Wasser durch eine Pumpe gefördert wird, an einem Durchlauferhitzer mit Heizeinrichtung
Heißwasser bereitgestellt wird, und wobei die Pumpe und/oder die Heizeinrichtung so
angesteuert werden, dass Heißwasser an dem Durchlauferhitzer ohne Dampf-Phasenübergang
bereitgestellt wird.
[0003] Die
DE 41 01 186 A1 offenbart einen Hochdruckreiniger mit einem Druckbehälter und einer Pumpe, wobei
Reinigungsflüssigkeit unter Druck einer Spritzlanze bzw. einer Düse zuführbar ist.
Dem Druckbehälter bzw. der Pumpe ist eine Heizeinrichtung vorgeschaltet und/oder nachgeschaltet.
[0004] Die
DE 10 2008 009 221 A1 offenbart ein System zur Bevorratung und Abgabe von flüssigem Reinigungszusatz für
Hochdruckreinigungsgeräte.
[0006] Die
EP 0 054 203 A1 offenbart einen Dampfsprayer und ein Verfahren zur Bereitstellung eines volatilen
Fluids als ein Dampfspray.
[0007] Die
WO 03/064224 A1 offenbart ein Fluidheizgerät, welches Waschfluid über einen kontinuierlichen Labyrinth-Strömungspfad
in einem thermisch leitenden Körper bereitstellt. Eine Heizquelle ist in dem thermisch
leitenden Körper angeordnet.
[0008] Die
CN 105772437 offenbart einen Hochdruckreiniger mit Solarbetrieb.
[0012] Die
GB 2 530 568 A offenbart ein Oberflächenreinigungsgerät mit einem Dampfgenerator, welcher ein Heizelement
aufweist. Eine Pumpe fördert Wasser von einem Vorratstank zu dem Dampfgenerator.
[0013] Die
CN 1 803 084 A offenbart eine Bodenreinigungsmaschine mit einer Ausgabevorrichtung für Reinigungslösung
und/oder Dampf.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Heißwasser-Reinigungsgerät bereitzustellen,
welches sich effektiv betreiben lässt.
[0015] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Heißwasser-Reinigungsgerät erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass eine Sensoreinrichtung vorgesehen ist, welche mindestens eines
der Folgenden umfasst:
- einen Drucksensor, welcher einen Betriebsdruck im Fluid ermittelt;
- einen Temperatursensor, welcher eine Temperatur für aufgeheiztes Fluid ermittelt.
[0016] Durch die Düseneinrichtung lässt sich Heißwasser sprühen. Es ergibt sich eine effektive
Reinigungswirkung für eine zu reinigende Fläche.
[0017] Das Heißwasser-Reinigungsgerät ist so betrieben, dass kein Phasenübergang erfolgt.
Dadurch ergibt sich eine energiesparende Betriebsweise und es lässt sich ein Reinigungsvorgang
mit einer Batterieeinrichtung durchführen. Dadurch ist das Heißwasser-Reinigungsgerät
nicht netzgebunden und es lässt sich auf einfache und vorteilhafte Weise "autark"
betreiben.
[0018] Es ergibt sich beispielsweise für die Aufheizung von Wasser von einer Temperatur
von 20°C auf 70°C im Vergleich zur Aufheizung von 20°C auf 140°C (mit der Erzeugung
von Dampf) ein Energieersparnis von circa 90 %. Es hat sich gezeigt, dass auch mit
Heißwasser bei entsprechendem Sprühbild eine effektive Reinigung möglich ist.
[0019] Durch Verwendung eines Durchlauferhitzers ergibt sich ein schnelles Aufheizen und
es ergibt sich auch ein geringes Gewicht für das Heißwasser-Reinigungsgerät. Insbesondere
lässt sich so auf einfache Weise ein autarkes handgehaltenes beziehungsweise handgeführtes
Heißwasser-Reinigungsgerät realisieren.
[0020] Durch die Pumpe lässt sich Wasser zu dem Durchlauferhitzer fördern. Ferner lässt
sich durch die Pumpe der erforderliche Betriebsdruck in dem Heißwasser-Reinigungsgerät
herstellen und auch einregeln.
[0021] Es ist eine Sensoreinrichtung vorgesehen, welche mindestens eines der Folgenden umfasst:
- einen Drucksensor, welcher einen Betriebsdruck im Fluid ermittelt;
- einen Temperatursensor, welcher eine Temperatur für aufgeheiztes Fluidermittelt.
[0022] Es kann auch noch ein Füllstandssensor vorgesehen sein, welcher einen Füllstand an
einer Vorratsbehältereinrichtung für Wasser ermittelt.
[0023] Es ergibt sich so eine optimierte Betriebsweise. Insbesondere lässt sich über den
Drucksensor und den Temperatursensor das Heißwasser-Reinigungsgerät derart steuern
beziehungsweise regeln, dass Heißwasser ohne Dampfphasenübergang erzeugt wird. Der
(mindestens eine) Temperatursensor ist beispielsweise im Bereich des Durchlauferhitzers
angeordnet. Er ermittelt beispielsweise eine Temperatur außen an dem Durchlauferhitzer,
worauf auf die Temperatur im (heißen) Fluid geschlossen werden kann.
[0024] Günstig ist es, wenn bei einem Betriebsdruck vom Durchlauferhitzer bereitgestelltes
Heißwasser eine Temperatur im Bereich zwischen 50°C und 95°C aufweist und insbesondere
eine Temperatur im Bereich zwischen 65°C und 75°C aufweist. Das Heißwasser-Reinigungsgerät
wird so betrieben, dass bei dem entsprechenden Betriebsdruck kein Phasenübergang zu
Dampf erfolgt.
[0025] Der Betriebsdruck liegt insbesondere im Bereich zwischen 3 bar und 4 bar und insbesondere
im Bereich zwischen 3,3 bar und 3,7 bar.
[0026] Bei einer konkreten Ausführungsform wird das Heißwasser-Reinigungsgerät bei einem
Betriebsdruck von circa 3,5 bar betrieben. Vom Durchlauferhitzer bereitgestelltes
Heißwasser hat insbesondere eine Temperatur im Bereich zwischen 69°C und 73°C.
[0027] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn ein Strömungsweg für Heißwasser zwischen
einem Ausgang des Durchlauferhitzers und einem Ventil eine Länge von höchstens 20
cm und insbesondere höchstens 15 cm und insbesondere von höchstens 10 cm und insbesondere
von höchstens 9 cm aufweist. Dadurch wird eine zu starke Abkühlung von Heißwasser
zwischen dem Ausgang des Durchlauferhitzers und der Düseneinrichtung weitgehend vermieden.
Außerdem lassen sich Wasserverluste innerhalb des Geräts vermeiden. Das Ventil ist
insbesondere ein Ventil, welches zur Heißwasserabgabe steuerbar ist.
[0028] Bei einer Ausführungsform ist der Düseneinrichtung bezogen auf eine Strömungsrichtung
ein Ventil vorgeschaltet. Das Ventil ist insbesondere über einen Bediener betätigbar.
Er kann dann über entsprechende Ansteuerung des Ventils (beispielsweise über einen
Schalter) das Sprühen von Heißwasser freigeben beziehungsweise sperren. Dadurch ergibt
sich eine einfache Betriebsweise.
[0029] GVorteilhaft ist es, wenn die Pumpe dem Durchlauferhitzer vorgeschaltet ist.
[0030] Günstigerweise stellt die Batterieeinrichtung auch elektrische Energie zum Betrieb
der Pumpe bereit. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Batterieeinrichtung die
gesamte elektrische Energie zum Betreiben des Heißwasser-Reinigungsgeräts bereitstellt.
[0031] Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine Vorratsbehältereinrichtung für Wasser vorgesehen,
wobei in einem Betriebsmodus eine Pumpe Wasser von der Vorratsbehältereinrichtung
zu dem Durchlauferhitzer fördert. Die Vorratsbehältereinrichtung stellt einen Tank
für Wasser bereit beziehungsweise bildet einen Tank. Wenn diese an dem Heißwasser-Reinigungsgerät
angeordnet ist, lässt sich dieses autark betreiben.
[0032] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Vorratsbehältereinrichtung eine Entkalkungseinrichtung
zugeordnet. Diese ist beispielsweise als Ionentauscher ausgebildet. Dadurch lässt
sich der Wartungsaufwand beziehungsweise Entkalkungsaufwand für das Gesamtsystem gering
halten.
[0033] Bei einer Ausführungsform ist der Vorratsbehältereinrichtung ein Füllstandssensor
zugeordnet. Es kann dann ermittelt werden, wieviel Wasser noch in dem entsprechenden
Reservoir vorhanden ist. Es kann dadurch beispielsweise bei einem zu geringen Füllstand
ein Betrieb verhindert werden.
[0034] Bei einer Ausführungsform ist ein Sperrventil vorgesehen, welches in einem Fluidströmungsweg
zwischen einer Pumpe und der Düseneinrichtung angeordnet ist. Das Sperrventil kann
dafür sorgen, dass wenn Irregularitäten auftauchen, kein Fluid nach außen abgegeben
werden kann.
[0035] Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Sperrventil an eine Rückführungsleitung gekoppelt,
welche zu einer Vorratsbehältereinrichtung für Wasser führt, wobei in einem Sperrmodus
des Sperrventils ein Austritt von Fluid an der Düseneinrichtung gesperrt ist und Wasser
durch die Rückführungsleitung in die Vorratsbehältereinrichtung gefördert ist. Es
lässt sich dadurch eine Art von Wasserkreislauf realisieren, wobei verhindert ist,
dass Wasser austreten kann.
[0036] Insbesondere ist das Sperrventil als Sicherheitsventil ausgebildet. Wenn beispielsweise
eine obere Druckschwelle überschritten wird, tritt dieses in den Sperrmodus und es
wird ein Austritt von Fluid an der Düseneinrichtung verhindert.
[0037] Vorteilhafterweise ist eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung vorgesehen,
welche mindestens eines der Folgenden ansteuert:
- die Heizeinrichtung,
- die Pumpe,
wobei die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung signalwirksam mit einer Sensoreinrichtung
verbunden ist und Steuersignale auf Grundlage von Sensorsignalen der Sensoreinrichtung
ermittelt.
[0038] Insbesondere ermittelt die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung Steuerungssignale
auf Grundlage von Sensorsignalen eines Drucksensors, welcher einen Betriebsdruck in
Fluid ermittelt, und auf Grundlage von Temperatursignalen, welche von einem Temperatursensor
an dem Durchlauferhitzer (und insbesondere an Heißwasser) ermittelt sind, bestimmt.
Es kann dadurch das System so eingeregelt werden, dass Heißwasser erzeugt wird ohne
einen Phasenübergang. Ferner kann dadurch auch ein entsprechender Durchfluss an Heißwasser
an der Düseneinrichtung auf einen optimierten Wert insbesondere bezogen auf die Ausbildung
der Düseneinrichtung eingestellt werden.
[0039] Günstig ist es, wenn die Düseneinrichtung für einen Durchfluss von Heißwasser im
Bereich zwischen 20 ml/min und 90 ml/min ausgelegt ist. Dadurch ergibt sich bei einer
autarken Betriebsweise (mit einer Batterieeinrichtung und an dem Gerät angeordneter
Vorratsbehältereinrichtung für Wasser) ein optimiertes Reinigungsergebnis.
[0040] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Düseneinrichtung eine Vernebelungsdüse
ist oder umfasst. Beispielsweise ist die Vernebelungsdüse in Form einer Ölbrennerdüse
oder Hohlkegeldüse ausgebildet. Es ergibt sich ein optimiertes Sprühbild für Reinigungszwecke
bei relativ moderatem Durchfluss an Heißwasser und bei autarker Betriebsweise.
[0041] Es ist möglich, dass die Düseneinrichtung so angeordnet und ausgebildet ist, dass
eine zu reinigende Fläche direkt mit Heißwasser beaufschlagbar ist.
[0042] Es ist alternativ oder zusätzlich möglich, dass die Düseneinrichtung so angeordnet
und ausgebildet ist, dass ein Reinigungswerkzeug und insbesondere eine Reinigungsbürste
oder (textile) Reinigungswalze mit Heißwasser beaufschlagbar ist. Es ergeben sich
dadurch optimierte Reinigungsmöglichkeiten.
[0043] Günstig ist es, wenn ein Gehäuse vorgesehen ist, in welchem der Durchlauferhitzer
und eine Pumpe angeordnet sind, wobei der Anschluss für die Batterieeinrichtung und/oder
die Batterieeinrichtung an oder in dem Gehäuse angeordnet sind. Dadurch lässt sich
beispielsweise ein handgeführtes oder handgehaltenes oder selbstfahrendes und selbstlenkendes
Gerät realisieren. Es ergibt sich eine kompakte Bauweise. Insbesondere ist eine Vorratsbehältereinrichtung
für Wasser an oder in dem Gehäuse angeordnet.
[0044] Bei einer Ausführungsform ist das Heißwasser-Reinigungsgerät als handgehaltenes oder
handgeführtes Gerät ausgebildet. Es kann beispielsweise in einer Bedienerhand pistolenartig
gehalten werden, oder es ist möglich, das Heißwasser-Reinigungsgerät handgeführt über
eine zu reinigende Fläche wie einen Boden zu führen.
[0045] Es ist auch möglich, dass das Heißwasser-Reinigungsgerät selbstfahrend und selbstlenkend
und insbesondere als Reinigungsroboter ausgebildet ist.
[0046] Der Durchlauferhitzer kann eine gerade oder gebogene Form aufweisen und kann insbesondere
an ein Gehäuse angepasst sein und dem Verlauf eines Gehäuseteils folgen. Dadurch ergibt
sich eine optimierte Bauraumnutzung. Ferner wird erfindungsgemäß ein Verfahren zum
Betreiben eines Heißwasser-Reinigungsgeräts und insbesondere erfindungsgemäßen Heißwasser-Reinigungsgeräts
bereitgestellt, bei dem elektrische Energie zum Betrieb durch eine Batterieeinrichtung
bereitgestellt wird, an einem Durchlauferhitzer mit Heizeinrichtung Heißwasser bereitgestellt
wird, und wobei die Pumpe und/oder die Heizeinrichtung so angesteuert werden, dass
Heißwasser an dem Durchlauferhitzer ohne Dampf-Phasenübergang bereitgestellt wird,
bei dem ein Betriebsdruck am Fluid gemessen wird und eine Temperatur für aufgeheiztes
Fluid gemessen wird und auf Grundlage entsprechender Messsignale die Pumpe und/oder
die Heizeinrichtung angesteuert wird.
[0047] Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Heißwasser-Reinigungsgerät erläuterten Vorteile auf.
[0048] Es wird ein Betriebsdruck am Fluid gemessen und es wird eine Temperatur für aufgeheiztes
Fluid (beispielsweise an dem Durchlauferhitzer) gemessen und auf Grundlage entsprechender
Messsignale werden die Pumpe und/oder die Heizeinrichtung entsprechend angesteuert,
um Heißwasser ohne Dampf-Phasenübergang zu erzeugen.
[0049] Insbesondere wird das erzeugte Heißwasser über eine Düseneinrichtung versprüht.
[0050] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Heißwasser-Reinigungsgeräts
in Blockschaltbilddarstellung;
- Figur 2
- eine Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Heißwasser-Reinigungsgeräts
in Form eines handgehaltenen Geräts;
- Figur 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen Heißwasser-Reinigungsgeräts
in Schnittansicht;
- Figur 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen Heißwasser-Reinigungsgeräts
in Schnittansicht;
- Figur 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen oder handgeführten Heißwasser-Reinigungsgeräts
in Schnittansicht;
- Figur 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen oder handgeführten Heißwasser-Reinigungsgeräts;
- Figur 7
- ein Ausführungsbeispiel eines handgeführten Heißwasser-Reinigungsgeräts in Form eines
Wischmopps;
- Figur 8
- schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Heißwasser-Reinigungsgeräts,
welches handgeführt ist;
- Figur 9
- schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Heißwasser-Reinigungsgeräts in Schnittansicht
in Form eines Reinigungsroboters; und
- Figur 10
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Heißwasser-Reinigungsgeräts als bodenfahrbares
Reinigungsgerät.
[0051] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Heißwasser-Reinigungsgeräts, welches
in Figur 1 schematisch gezeigt und mit 10 bezeichnet ist, umfasst ein Gehäuse 12.
In dem Gehäuse 12 ist ein Durchlauferhitzer 14 angeordnet. Der Durchlauferhitzer 14
umfasst eine Heizeinrichtung 16. Die Heizeinrichtung 16 ist beispielsweise als Widerstands-Heizeinrichtung
ausgebildet. Der Durchlauferhitzer 14 ist mit Wasser durchströmbar, welches an dem
Durchlauferhitzer 14 aufheizbar ist.
[0052] An dem Durchlauferhitzer 14 ist ein Temperatursensor 18 angeordnet. Dieser umfasst
beispielsweise einen NTC-Widerstand. Über den Temperatursensor 18 ist eine Fluidtemperatur
von aufgeheiztem Fluid im Bereich des Durchlauferhitzers 14 ermittelbar. Der Temperatursensor
18 ermittelt beispielsweise eine Außentemperatur an einem Rohr des Durchlauferhitzers
14, wobei diese Außentemperatur mit der Temperatur im Fluid korreliert.
[0053] In dem Gehäuse ist eine Vorratsbehältereinrichtung 20 für Wasser angeordnet. Die
Vorratsbehältereinrichtung 20 ist abnehmbar an dem Gehäuse 12 angeordnet, oder sie
ist fest an dem Gehäuse 12 angeordnet. Bei fester Anordnung an dem Gehäuse ist sie
entsprechend befüllbar auch bei Fixierung an dem Gehäuse 12.
[0054] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Vorratsbehältereinrichtung 20 außerhalb
des Gehäuses 12 und dabei mit diesem verbindbar angeordnet ist.
[0055] Die Vorratsbehältereinrichtung 20 nimmt Wasser zur Zuführung zu dem Durchlauferhitzer
14 und dortigen Erhitzung auf.
[0056] Der Vorratsbehältereinrichtung 20 ist bei einem Ausführungsbeispiel ein Füllstandssensor
22 zugeordnet. Dieser ermittelt einen Füllstand an Wasser in der Vorratsbehältereinrichtung
20.
[0057] Bei einer Ausführungsform ist der Vorratsbehältereinrichtung 20 eine Entkalkungseinrichtung
24 zugeordnet. Diese ist beispielsweise als Ionentauscher ausgebildet. Es lässt sich
dadurch Wasser, welches sich in der Vorratsbehältereinrichtung 20 befindet beziehungsweise
dann dem Durchlauferhitzer 14 zugeführt wird, entkalken.
[0058] In dem Gehäuse 12 ist eine Pumpe 26 angeordnet. Diese ist fluidwirksam mit der Vorratsbehältereinrichtung
20 und mit dem Durchlauferhitzer 14 verbunden. Die Pumpe 26 dient dazu, Wasser aus
der Vorratsbehältereinrichtung 20 zu dem Durchlauferhitzer 14 zu fördern.
[0059] Ferner sorgt die Pumpe 26 für eine Einstellung eines (Fluid-)Betriebsdrucks in dem
Fluid-System des Heißwasser-Reinigungsgeräts 10.
[0060] In dem Gehäuse 12 ist ein Drucksensor 28 angeordnet. Dieser Drucksensor 28 ermittelt
einen Betriebsdruck.
[0061] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Drucksensor 28 zwischen
der Pumpe 26 und dem Durchlauferhitzer 14 angeordnet.
[0062] Es ist grundsätzlich möglich, dass der Drucksensor 28 dem Durchlauferhitzer 14 vorgeschaltet
ist (Figur 14) oder nachgeschaltet ist. Vorzugsweise ist der Durchlauferhitzer 28
vor einem Ausgang 30 für Heißwasser vorgeschaltet und dabei vorzugsweise einem Ventil
32 vorgeschaltet.
[0063] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 weist eine Düseneinrichtung 34 auf, über welche
Heißwasser sprühbar ist. Die Düseneinrichtung 34 ist so ausgebildet, dass ein für
Reinigungszwecke gutes Streubild erreicht wird. Sie ist insbesondere so ausgebildet,
dass auch ein relativ geringer Volumenstrom beispielsweise im Bereich zwischen 20
ml/min und 90 ml/min an Heißwasser mit effektiver Reinigungswirkung möglich ist.
[0064] Insbesondere ist oder umfasst die Düseneinrichtung 34 eine Vernebelungsdüse, welche
für ein entsprechendes Sprühbild sorgt.
[0065] In dem Gehäuse 12 ist ein Sperrventil 36 angeordnet, welches insbesondere als Sicherheitsventil
ausgebildet ist. An das Sperrventil 36 ist eine Rückführungsleitung 38 angeschlossen,
welche zu der Vorratsbehältereinrichtung 20 führt.
[0066] Wenn das Sperrventil 36 in einem Sperrmodus ist, dann lässt sich Wasser über die
Rückführungsleitung 38 in die Vorratsbehältereinrichtung 20 zurückführen. (In Figur
1 ist der Strömungsweg durch Pfeile angedeutet.) Auch wenn die Pumpe 26 in Betrieb
ist, lässt sich dadurch eine Art Wasserkreislauf mit Rückführung über die Rückführungsleitung
38 in die Vorratsbehältereinrichtung 20 realisieren.
[0067] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Sperrventil 36 zwischen der Pumpe 26
und dem Durchlauferhitzer 14 angeordnet.
[0068] Grundsätzlich ist es vorgesehen, dass das Sperrventil 36 zwischen der Pumpe 26 und
dem Ausgang 30 positioniert ist und dabei insbesondere dem Ventil 32 vorgeschaltet
ist.
[0069] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Sperrventil 36 dem Drucksensor 28 nachgeschaltet.
Das Sperrventil 36 kann auch dem Drucksensor 28 vorgeschaltet sein.
[0070] Das Sperrventil 36 ist insbesondere als Sicherheitsventil ausgebildet, welches beispielsweise
bei Überschreiten einer Druckschwelle in den Sperrmodus übergeht und damit ein Austritt
an Wasser aus dem Ausgang 30 verhindert.
[0071] Bei der in Figur 1 gezeigten Anordnung wird im Sperrmodus auch eine Förderung von
Wasser zu dem Durchlauferhitzer 14 verhindert.
[0072] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 umfasst eine Batterieeinrichtung 40 beziehungsweise
einen Anschluss 42 für eine Batterieeinrichtung. Die Batterieeinrichtung 40 ist dabei
insbesondere an oder in dem Gehäuse 12 angeordnet.
[0073] Die Batterieeinrichtung 40 ist vorzugsweise wiederaufladbar.
[0074] Die Batterieeinrichtung 40 stellt die notwendige elektrische Energie zum Betrieb
des Heißwasser-Reinigungsgeräts 10 und insbesondere zum Betrieb der Heizeinrichtung
16, des Durchlauferhitzers 14 und zum Betrieb der Pumpe 26 bereit.
[0075] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 umfasst eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
44, welche in dem Gehäuse 12 angeordnet ist.
[0076] Eine Sensoreinrichtung des Heißwasser-Reinigungsgeräts 10, welche den Temperatursensor
18, den Füllstandssensor 22 und den Drucksensor 28 umfasst, ist signalwirksam mit
der Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 verbunden. Diese stellen ihre entsprechenden
Sensorsignale der Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 bereit.
[0077] Entsprechende Signalleitungen sind in Figur 1 durch die Bezugszeichen 46a (welche
dem Temperatursensor 18 zugeordnet ist), 46b (welche dem Füllstandssensor 22 zugeordnet
ist) und 46c (welche dem Drucksensor 28 zugeordnet ist) angedeutet.
[0078] Elektrische Leitungen 48a, 48b, über welche die Pumpe 26 beziehungsweise die Heizeinrichtung
16 mit elektrischer Energie durch die Batterieeinrichtung 40 versorgt sind, sind in
Figur 1 durch die Bezugszeichen 48a, 48b angedeutet.
[0079] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 steuert die Pumpe 26 und die Heizeinrichtung
16 an. Entsprechende Steuerleitungen sind in Figur 1 durch die Bezugszeichen 50 und
52 angedeutet.
[0080] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 wird so betrieben, dass an der Düseneinrichtung
34 Heißwasser ohne Dampf-Phasenübergang bereitgestellt wird. Insbesondere wird Heißwasser
in einem Temperaturbereich zwischen 50°C und 95°C bereitgestellt. Ein typischer Betriebsdruck
liegt dabei im Bereich zwischen 3 bar und 4 bar.
[0081] Bei einer konkreten Ausführungsform liegt der Betriebsdruck bei circa 3,5 bar und
Heißwasser wird bei einer Temperatur von circa 70°C bereitgestellt.
[0082] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 führt dabei einen derartigen Steuerungsvorgang
beziehungsweise Regelungsvorgang durch, dass die genannten Betriebsparameter eingehalten
werden. Dazu werden die Pumpe 26 (zur Einstellung des Betriebsdrucks) und die Heizeinrichtung
16 (zur Einstellung der Temperatur) entsprechend angesteuert.
[0083] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 ermittelt dabei die entsprechenden
Ansteuerungssignale aus entsprechenden Messsignalen insbesondere des Temperatursensors
18 und des Drucksensors 28.
[0084] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 weist eine Anzeigeeinrichtung 54 auf, welche beispielsweise
mehrere LEDs umfasst. Insbesondere wird die Anzeigeeinrichtung 54 durch die Steuerungs-
und/oder Regelungseinrichtung 44 angesteuert. Es ist beispielsweise an der Anzeigeeinrichtung
54 anzeigbar, ob das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 in einem Betriebszustand ist oder
nicht, ob die Vorratsbehältereinrichtung 20 ausreichend gefüllt ist oder nicht, ob
die Entkalkungseinrichtung 24 abgenutzt ist oder nicht usw.
[0085] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 44 umfasst bei einer Ausführungsform
eine Laufdauerermittlungseinrichtung 56. Durch diese lässt sich eine Laufdauer des
Heißwasser-Reinigungsgeräts im Betrieb ermitteln. Beispielsweise wird ein Laufdauerbetrieb
der Pumpe 26 ermittelt. Dadurch lässt sich zumindest indirekt der Abnutzungsgrad der
Entkalkungseinrichtung 24 ermitteln. Es kann dann rechtzeitig ein Austauschsignal
abgegeben werden.
Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 wird wie folgt betrieben:
[0086] Flüssiges Wasser wird in der Vorratsbehältereinrichtung 20 aufgenommen. Im Betrieb
wird es durch die Pumpe 26 zu dem Durchlauferhitzer 14 gefördert. Die Pumpe 26 stellt
dabei auch einen entsprechenden Betriebsdruck ein. An dem Durchlauferhitzer 14 wird
Heißwasser ohne Phasenübergang zu Dampf erzeugt. Es wird also Heißwasser in einem
Einphasenzustand erzeugt. Dies wird durch die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
44 geregelt, welche die Heizeinrichtung 16 und die Pumpe 26 entsprechend ansteuert.
[0087] Die Ansteuerung erfolgt auf Grundlage von Sensordaten des Drucksensors 28 und des
Temperatursensors 18.
[0088] Das Heißwasser, welches an einem Ausgang 58 des Durchlauferhitzers bereitgestellt
ist, wird an der Düseneinrichtung 34 abgegeben. Die Düseneinrichtung 34 sorgt für
eine entsprechende Vernebelung oder Versprühung.
[0089] Die Batterieeinrichtung 40 sorgt für die notwendige elektrische Energie zum Betrieb
des Heißwasser-Reinigungsgeräts 10 und insbesondere der Pumpe 26 an der Heizeinrichtung
16.
[0090] Es lässt sich ein relativ geringer Volumenstrom (siehe oben) an Heißwasser erreichen,
wobei bei entsprechendem Streubild an der Düseneinrichtung 34 eine effektive Reinigungswirkung
mit Heißwasser erreichbar ist.
[0091] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 wird so betrieben, dass kein Dampf entsteht. Dadurch
lässt sich bei gutem Reinigungsergebnis eine hohe Energieeinsparung erreichen. Beispielsweise
lässt sich bezogen auf eine Erhitzung von Wasser von 20°C auf 70°C ohne Dampf-Phasenübergang
im Vergleich zu einer Erhitzung von 20°C auf 140°C eine Energieeinsparung von circa
90 % erreichen. Dadurch lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 optimiert mit
der Batterieeinrichtung 40 betreiben und es lässt sich ein effektiver Reinigungsvorgang
durchführen, ohne zu schnelle Entladung der Batterieeinrichtung 40.
[0092] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass ein Strömungsweg 60 zwischen dem Ausgang
58 des Durchlauferhitzers 14 und dem Ventil 32 kurz gehalten wird. Er weist eine Länge
von höchstens 20 cm und insbesondere höchstens 15 cm auf. Bei einem konkreten Ausführungsbeispiel
ist diese Länge des Strömungswegs 60 kleiner als 9 cm.
[0093] Durch eine relativ geringe Länge des Strömungswegs 60 lässt sich das Auslaufen von
Wasser gering halten. Ferner lässt sich eine Abkühlung von Wasser (von Heißwasser)
auf diesem Strömungsweg 60 minimieren.
[0094] Die Anordnung der einzelnen Komponenten in dem Gehäuse 12 hängt vom Typ des Heißwasser-Reinigungsgeräts
10 ab.
[0095] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 lässt sich beispielsweise als handgehaltenes Gerät
realisieren. Entsprechende Ausführungsbeispiele sind in den Figuren 2 bis 4 gezeigt,
wobei für gleiche Komponenten wie bei dem Heißwasser-Reinigungsgerät 10 gleiche Bezugszeichen
verwendet werden.
[0096] Ein Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen Heißwasser-Reinigungsgeräts 62 (Figur
2) umfasst ein Gehäuse 64, an welchem ein Griff 66 ausgebildet ist. An dem Griff 66
ist das Heißwasser-Reinigungsgerät 62 einhändig haltbar.
[0097] Dem Griff 66 ist ein Schalter 68 zugeordnet, welcher beispielsweise durch einen Zeigefinger
beim Halten des Heißwasser-Reinigungsgeräts an dem Griff 66 bedienbar ist. Der Schalter
68 wirkt insbesondere auf das Ventil 32, um das Aussprühen von Heißwasser freigeben
zu können.
[0098] Beispielsweise ist an dem Griff 66 die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
44 (insbesondere als ein oder mehrere elektronische Bauteile) angeordnet.
[0099] Beabstandet zu dem Griff 66 umfasst das Gehäuse 64 einen Steg 70. Zwischen dem Griff
66 und dem Steg 70 ist ein Freiraum 72 gebildet, durch den Finger einer Haltehand
zum Halten an dem Griff 66 durchtauchen können. Der Schalter 68 ragt in den Freiraum
72.
[0100] Das Gehäuse 64 weist einen unteren Gehäuseteil 74 auf, welcher unterhalb des Griffs
66 und des Stegs 70 angeordnet ist und diese miteinander verbindet.
[0101] An dem unteren Gehäuseteil 74 ist die Batterieeinrichtung 40 positioniert.
[0102] Ferner ist an dem unteren Gehäuseteil 74 die Vorratsbehältereinrichtung 20 (gegebenenfalls
mit einer Entkalkungseinrichtung 24) positioniert.
[0103] Das Gehäuse weist ferner einen oberen Gehäuseteil 76 auf. Dieser verbindet den Griff
66 und den Steg 70 beabstandet zu dem unteren Gehäuseteil 74; zwischen dem unteren
Gehäuseteil 74 und dem oberen Gehäuseteil 76 sind der Steg 70 und der Griff 66 positioniert.
[0104] In dem Steg 70 ist beispielsweise die Pumpe 26 positioniert.
[0105] In dem oberen Gehäuseteil 76 ist der Durchlauferhitzer 14 positioniert. Ferner ist
in ihm das Ventil 32 positioniert.
[0106] Es kann vorgesehen sein, dass das Sperrventil 36 und/oder der Drucksensor 28 in dem
oberen Gehäuseteil 76 positioniert sind.
[0107] Sie können jeweils beziehungsweise zusammen auch in dem Steg 70 positioniert sein.
[0108] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 62 ist pistolenartig ausgebildet. Es kann an dem Griff
66 gehalten werden. Über die Düseneinrichtung 34 an einem Ende des oberen Gehäuseteils
76 lässt sich eine zu reinigende Fläche mit Heißwasser beaufschlagen.
[0109] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen Heißwasser-Reinigungsgeräts
78 (Figur 3) umfasst ein Gehäuse 80. An dem Gehäuse 80 ist ein Bügelgriff 82 angeordnet.
Zwischen dem Gehäuse 80 und dem Bügelgriff ist ein Freiraum 84 gebildet, durch den
Finger einer Bedienerhand durchtauchen können.
[0110] An dem Bügelgriff 82 sitzt ein Schalter 86, welcher bei an dem Bügelgriff 82 insbesondere
einhändig gehaltenem Heißwasser-Reinigungsgerät 78 bedienbar ist. Über den Schalter
66 lässt sich insbesondere das Ventil 32 freigeben.
[0111] Bei einer Ausführungsform sitzt zumindest teilweise in dem Bügelgriff 82 die Steuerungs-
und/oder Regelungseinrichtung 44.
[0112] Das Gehäuse 80 weist einen Flansch 88 auf. An dem Flansch 88 oder an einem Reinigungsaufsatz
auf dem Flansch 88 (in Figur 3 nicht gezeigt) sitzt die Düseneinrichtung 34.
[0113] Bei einem Ausführungsbeispiel ist in dem Flansch 88 das Ventil 32 positioniert.
[0114] In dem Gehäuse 80 sind die Batterieeinrichtung 40, die Vorratsbehältereinrichtung
20, die Pumpe 26, das Sperrventil 36 und der Durchlauferhitzer 14 positioniert. Ferner
ist in ihm der Drucksensor 28 positioniert.
[0115] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel (Figur 3) ist der Drucksensor 28 zwischen dem
Durchlauferhitzer 14 und dem Ventil 32 angeordnet.
[0116] Der Temperatursensor 18 ist in Figur 3 nicht eingezeichnet.
[0117] Bei dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Durchlauferhitzer 14 gekrümmt
ausgebildet, um eine raumsparende Unterbringung in dem Gehäuse 80 zu ermöglichen.
[0118] In Figur 4 ist eine Variante 62' des Heißwasser-Reinigungsgeräts 62 gezeigt. Dieses
ist mit dem Bügelgriff 82 und dem Gehäuse 80 grundsätzlich gleich ausgebildet wie
das Heißwasser-Reinigungsgerät 62, wobei bei der gezeigten Variante der Drucksensor
28 zwischen der Pumpe 26 und dem Sperrventil 36 positioniert ist.
[0119] Die Heißwasser-Reinigungsgeräte 62, 62' lassen sich ebenfalls pistolenartig halten.
[0120] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen beziehungsweise handgeführten
Heißwasser-Reinigungsgeräts 90 (Figur 5) umfasst ein Gehäuse 92. An dem Gehäuse ist
ein Griff 94 ausgebildet. Das Gehäuse 92 weist eine Öffnung 96 auf, welche durchgehend
ist und durch den Griff 94 begrenzt ist. Durch die Öffnung 96 können Finger einer
Bedienerhand, welche das Heißwasser-Reinigungsgerät 90 an dem Griff 94 halten, durchtauchen.
[0121] In dem Gehäuse sind die Komponenten Vorratsbehältereinrichtung 20, Pumpe 26, Sperrventil
36, Durchlauferhitzer 14, Drucksensor 28, Ventil 32, Batterieeinrichtung 40 angeordnet.
[0122] An dem Gehäuse 92 sitzt ein Teleskoprohr 98. An dem Teleskoprohr 98 ist die Düseneinrichtung
34 über einen (lösbaren) Reinigungsaufsatz positioniert.
[0123] Der Griff 94 ist an einer Hinterseite und Oberseite des Gehäuses 92 positioniert.
Durch ihn lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät 90 gewissermaßen nach unten hängend
halten und führen.
[0124] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgehaltenen beziehungsweise handgeführten
Heißwasser-Reinigungsgeräts 102 (Figur 6) umfasst ein Gehäuse 104. Von dem Gehäuse
104 ragt von einer Hinterseite ein Bügelgriff 106 ab. Über diesen lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät
102 insbesondere nach unten hängend halten.
[0125] In dem Gehäuse 104 sind die entsprechenden Komponenten angeordnet.
[0126] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgeführten Heißwasser-Reinigungsgeräts
108 (Figur 7) ist beispielsweise als Wischmopp ausgebildet. Das Heißwasser-Reinigungsgerät
108 weist einen Reinigungskopf 110 auf. Er weist ferner einen Gehäusekörper 112 auf.
Der Reinigungskopf 110 ist fest oder beweglich mit dem Gehäusekörper 112 verbunden.
[0127] An einer Hinterseite 114 des Gehäusekörpers 112 ist ein Griff und insbesondere Bügelgriff
114 angeordnet. Über diesen lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät 108 über eine
zu reinigende Fläche und insbesondere über einen zu reinigenden Boden führen.
[0128] In dem Gehäusekörper 112 sind die entsprechenden Komponenten des Heißwasser-Reinigungsgeräts
108 wie oben beschrieben angeordnet.
[0129] Die Düseneinrichtung 34 ist in dem Reinigungskopf 110 positioniert. Eine zu reinigende
Fläche, an welcher insbesondere der Reinigungskopf 110 abgestützt ist, lässt sich
über die Düseneinrichtung 34 an dem Reinigungskopf 110 mit Heißwasser beaufschlagen.
[0130] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines handgeführten Heißwasser-Reinigungsgeräts
116, welches in Figur 8 gezeigt ist, weist einen grundsätzlichen gleichen Aufbau wie
das Heißwasser-Reinigungsgerät 108 mit einem Reinigungskopf 118, einem Gehäusekörper
120 und einem Bügelgriff 122 auf.
[0131] In dem Gehäusekörper 120 sind die entsprechenden funktionellen Komponenten des Heißwasser-Reinigungsgeräts
116 angeordnet.
[0132] An dem Reinigungskopf 118 ist ein Reinigungswerkzeug 124 angeordnet. Das Reinigungswerkzeug
124 ist beispielsweise eine Walze mit einem Besatz aus einem textilen Material und/oder
eine Reinigungsbürste. Es kann beispielsweise auch eine Walze vorgesehen sein, welche
einen Bürstenbesatz und einen textilen Besatz aufweist.
[0133] Insbesondere ist das Reinigungswerkzeug 124 um eine Rotationsachse 126 drehbar. Es
kann dem Reinigungswerkzeug 124 ein entsprechender Antriebsmotor zur Drehung um die
Rotationsachse 126 zugeordnet sein.
[0134] Die Düseneinrichtung 34 ist so ausgebildet, dass sie das Reinigungswerkzeug 124 an
dem Reinigungskopf 118 mit Heißwasser beispielsweise in Tropfenform beaufschlägt.
[0135] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Heißwasser-Reinigungsgeräts 128 (Figur 9)
ist selbstfahrend ausgebildet. Es weist ein Gehäuse 130 auf, in dem die entsprechenden
funktionellen Komponenten des Heißwasser-Reinigungsgeräts 128 angeordnet sind.
[0136] Das Heißwasser-Reinigungsgerät 128 ist selbstfahrend und selbstlenkend. (Eine entsprechende
Antriebseinrichtung und Rädereinrichtung ist in Figur 9 nicht gezeigt).
[0137] Das Gehäuse 130 hat eine Unterseite 132. Eine entsprechende Düseneinrichtung 34 ist
so angeordnet, dass über die Unterseite 132 eine zu reinigende Fläche mit Heißwasser
beaufschlagbar ist; das Heißwasser-Reinigungsgerät 128 kann als Reinigungsroboter
über die zu reinigende Fläche fahren und dabei über die Düseneinrichtung 34 mittels
der Unterseite 132 diese mit Heißwasser beaufschlagen.
[0138] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Heißwasser-Reinigungsgeräts 134 umfasst ein
Gehäuse 136. An dem Gehäuse 136 ist eine Radeinrichtung 138 mit Hinterrädern 140 und
einem oder mehreren Vorderrädern insbesondere in der Form von einer Stützrolle angeordnet.
Über die Radeinrichtung 138 lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät 134 auf einer
Unterlage aufstellen.
[0139] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass nur eine Aufstellung über die Hinterräder
140 erfolgt. Im Vergleich zu der in Figur 10 gezeigten Darstellung ist dann das Gehäuse
136 um 90° nach links gekippt.
[0140] In dem Gehäuse 136 sind die funktionellen Komponenten des Heißwasser-Reinigungsgeräts
134 angeordnet.
[0141] An dem Gehäuse 136 ist dem Ventil 32 nachgeschaltet ein Anschluss 144 positioniert.
An den Anschluss 144 ist beispielsweise ein Schlauch 146 (Verlängerungsschlauch) anschließbar.
An den Schlauch 146 ist wiederum ein Halter 148 für einen Reinigungsaufsatz 150 anschließbar
beziehungsweise angeschlossen. An dem Halter 150 sitzt der Reinigungsaufsatz 150 mit
der Düseneinrichtung 34.
[0142] Der Anschluss 144 ist so ausgebildet, dass unterschiedliche Zubehörteile anschließbar
sind.
[0143] Erfindungsgemäß wird ein Heißwasser-Reinigungsgerät 10 bereitgestellt, bei welchem
als Reinigungsfluid Heißwasser verwendet wird, wobei das Heißwasser-Reinigungsgerät
10 so betrieben wird, dass kein Dampf-Phasenübergang erfolgt.
[0144] Dadurch lässt sich das Heißwasser-Reinigungsgerät 10 energiesparend betreiben und
es lässt sich insbesondere mit der Batterieeinrichtung 40 betreiben. Die Batterieeinrichtung
40 ist vorteilhafterweise wiederaufladbar. Es kann dabei eine Wiederaufladung an dem
Heißwasser-Reinigungsgerät 10 vorgesehen sein, oder diese kann von diesem abnehmbar
sein und in einem getrennten Ladegerät aufladbar sein.
[0145] Es lässt sich so ohne Netzstrom ein effektiver Reinigungsvorgang durchführen.
[0146] Insbesondere umfasst die Düseneinrichtung 34 eine oder mehrere Vernebelungsdüsen,
um ein optimiertes Sprühbild für einen Reinigungsvorgang zu erreichen.
[0147] Grundsätzlich ist es möglich, dass alternativ zu der Batterieeinrichtung 40 das Heißwasser-Reinigungsgerät
10 auch mit Netzstrom betreibbar ist.
Bezugszeichenliste
[0148]
- 10
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 12
- Gehäuse
- 14
- Durchlauferhitzer
- 16
- Heizeinrichtung
- 18
- Temperatursensor
- 20
- Vorratsbehältereinrichtung
- 22
- Füllstandssensor
- 24
- Entkalkungseinrichtung
- 26
- Pumpe
- 28
- Drucksensor
- 30
- Ausgang
- 32
- Ventil
- 34
- Düseneinrichtung
- 36
- Sperrventil
- 38
- Rückführungsleitung
- 40
- Batterieeinrichtung
- 42
- Anschluss
- 44
- Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
- 46a
- Signalleitung
- 46b
- Signalleitung
- 46c
- Signalleitung
- 48a
- Elektrische Leitung
- 48b
- Elektrische Leitung
- 50
- Steuerleitung
- 52
- Steuerleitung
- 54
- Anzeigeeinrichtung
- 56
- Laufdauerermittlungseinrichtung
- 58
- Ausgang
- 60
- Strömungsweg
- 62
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 62'
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 64
- Gehäuse
- 66
- Griff
- 68
- Schalter
- 70
- Steg
- 72
- Freiraum
- 74
- Unterer Gehäuseteil
- 76
- Oberer Gehäuseteil
- 78
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 80
- Gehäuse
- 82
- Bügelgriff
- 84
- Freiraum
- 86
- Schalter
- 88
- Flansch
- 90
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 92
- Gehäuse
- 94
- Griff
- 96
- Öffnung
- 98
- Teleskoprohr
- 102
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 104
- Gehäuse
- 106
- Bügelgriff
- 108
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 110
- Reinigungskopf
- 112
- Gehäusekörper
- 114
- Bügelgriff
- 116
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 118
- Reinigungskopf
- 120
- Gehäusekörper
- 122
- Bügelgriff
- 124
- Reinigungswerkzeug
- 126
- Rotationsachse
- 128
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 130
- Gehäuse
- 132
- Unterseite
- 134
- Heißwasser-Reinigungsgerät
- 136
- Gehäuse
- 138
- Radeinrichtung
- 140
- Hinterrad
- 142
- Vorderrad
- 144
- Anschluss
- 146
- Schlauch
- 148
- Halter
- 150
- Reinigungsaufsatz
1. Heißwasser-Reinigungsgerät, umfassend einen Durchlauferhitzer (14) mit einer Heizeinrichtung
(16), eine Düseneinrichtung (34) zum Sprühen von Heißwasser, eine Pumpe (26), welche
mit dem Durchlauferhitzer (14) fluidwirksam verbunden ist, und einen Anschluss (42)
für eine Batterieeinrichtung (40) und/oder eine Batterieeinrichtung (40), welche elektrische
Energie zum Betreiben der Heizeinrichtung (16) bereitstellt, wobei die Heizeinrichtung
(16) so betrieben ist, dass der Durchlauferhitzer (14) Heißwasser ohne Dampf-Phasenübergang
bereitstellt,
gekennzeichnet durch eine Sensoreinrichtung, welche mindestens eines der Folgenden umfasst:
- einen Drucksensor (28), welcher einen Betriebsdruck im Fluid ermittelt;
- einen Temperatursensor (18), welcher eine Temperatur für aufgeheiztes Fluid ermittelt.
2. Heißwasser-Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Betriebsdruck vom Durchlauferhitzer (14) bereitgestelltes Heißwasser eine
Temperatur im Bereich zwischen 50°C und 95°C aufweist und insbesondere eine Temperatur
im Bereich zwischen 65°C und 75°C aufweist, und insbesondere
dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsdruck im Bereich zwischen 3 bar und 4 bar liegt und insbesondere im Bereich
zwischen 3,3 bar und 3,7 bar liegt.
3. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heißwasser-Reinigungsgerät bei einem Betriebsdruck von circa 3,5 bar betrieben
wird und vom Durchlauferhitzer (14) bereitgestelltes Heißwasser eine Temperatur im
Bereich zwischen 69°C und 73°C aufweist.
4. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strömungsweg (60) für Heißwasser zwischen einem Ausgang (58) des Durchlauferhitzers
(14) und einem Ventil (32) eine Länge von höchstens 20 cm und insbesondere höchstens
15 cm und insbesondere von höchstens 10 cm und insbesondere von höchstens 9 cm aufweist.
5. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mindestens eines der Folgenden:
- der Düseneinrichtung (34) ist bezogen auf eine Strömungsrichtung ein Ventil (32)
vorgeschaltet;
- die Pumpe (26) ist dem Durchlauferhitzer (14) vorgeschaltet;
- die Batterieeinrichtung (40) stellt elektrische Energie zum Betrieb der Pumpe (26)
bereit.
6. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Vorratsbehältereinrichtung (20) für Wasser, wobei in einem Betriebsmodus eine
Pumpe (26) Wasser von der Vorratsbehältereinrichtung zu dem Durchlauferhitzer (14)
fördert, insbesondere mit mindestens einem der Folgenden:
- der Vorratsbehältereinrichtung (20) ist eine Entkalkungseinrichtung (24) zugeordnet;
- der Vorratsbehältereinrichtung (20) ist ein Füllstandssensor (22) zugeordnet.
7. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Sperrventil (36), welches in einem Fluidströmungsweg zwischen einer Pumpe (26)
und der Düseneinrichtung (34) angeordnet ist, insbesondere mit mindestens einem der
Folgenden:
- das Sperrventil (36) ist an eine Rückführungsleitung (38) gekoppelt, welche zu einer
Vorratsbehältereinrichtung (20) für Wasser führt, wobei in einem Sperrmodus des Sperrventils
(36) ein Austritt von Fluid an der Düseneinrichtung (34) gesperrt ist und Wasser durch
die Rückführungsleitung (38) in die Vorratsbehältereinrichtung (20) gefördert ist;
- das Sperrventil (36) ist als Sicherheitsventil ausgebildet.
8. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Füllstandssensor (22), welcher einen Füllstand an einer Vorratsbehältereinrichtung
(20) für Wasser ermittelt.
9. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (44), welche mindestens eines der
Folgenden ansteuert:
- die Heizeinrichtung (16),
- die Pumpe (26),
wobei die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (44) signalwirksam mit einer Sensoreinrichtung
verbunden ist und Steuersignale auf Grundlage von Sensorsignalen der Sensoreinrichtung
ermittelt, insbesondere mit mindestens einem der Folgenden:
- die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (44) bestimmt Steuersignale auf Grundlage
von Sensorsignalen eines Drucksensors (28), welcher einen Betriebsdruck im Fluid ermittelt,
und auf Grundlage von Temperatursignalen, welche von einem Temperatursensor (18) für
das Fluid ermittelt sind;
- die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (44) weist eine Laufdauerermittlungseinrichtung
(56) auf, welche insbesondere zur Ermittlung einer Abnutzung einer Entkalkungseinrichtung
(24) dient.
10. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mindestens eines der Folgenden:
- die Düseneinrichtung (34) ist für einen Durchfluss von Heißwasser im Bereich zwischen
20 ml/min und 90 ml/min ausgelegt;
- die Düseneinrichtung (34) ist oder umfasst eine Vernebelungsdüse;
- die Düseneinrichtung (34) ist so angeordnet und ausgebildet, dass eine zu reinigende
Fläche direkt mit Heißwasser beaufschlagbar ist;
- die Düseneinrichtung (34) ist so angeordnet und ausgebildet, dass ein Reinigungswerkzeug
(124) und insbesondere eine Reinigungsbürste oder Reinigungswalze mit Heißwasser beaufschlagbar
ist.
11. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (12), in welchem der Durchlauferhitzer (14) und eine Pumpe (26) angeordnet
sind, wobei der Anschluss (42) für die Batterieeinrichtung (40) und/oder die Batterieeinrichtung
(40) an oder in dem Gehäuse (12) angeordnet sind.
12. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als handgehaltenes oder handgeführtes Gerät, oder gekennzeichnet durch eine Ausbildung als selbstfahrendes und selbstlenkendes Gerät.
13. Heißwasser-Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlauferhitzer (14) eine gerade oder gebogene Form aufweist und insbesondere
an ein Gehäuse (12) angepasst ist und dem Verlauf eines Gehäuseteils folgt.
14. Verfahren zum Betreiben eines Heißwasser-Reinigungsgeräts, insbesondere gemäß einem
der vorangehenden Ansprüche, bei dem elektrische Energie zum Betrieb durch eine Batterieeinrichtung
(40) bereitgestellt wird, Wasser durch eine Pumpe (26) gefördert wird, an einem Durchlauferhitzer
(14) mit Heizeinrichtung (16) Heißwasser bereitgestellt wird, und wobei die Pumpe
(26) und/oder die Heizeinrichtung (16) so angesteuert werden, dass Heißwasser an dem
Durchlauferhitzer (14) ohne Dampf-Phasenübergang bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betriebsdruck am Fluid gemessen wird und eine Temperatur für aufgeheiztes Fluid
gemessen wird und auf Grundlage entsprechender Messsignale die Pumpe (26) und/oder
die Heizeinrichtung (16) angesteuert wird.
1. Hot water cleaning apparatus, comprising a flow-through heater (14) having a heating
device (16), a nozzle device (34) for spraying hot water, a pump (26) which is operatively
connected with the flow-through heater (14) for fluid communication therewith, and
a connector (42) for a battery device (40) and/or a battery device (40) which provides
electrical energy for operating the heating device (16), wherein the heating device
(16) is operated such that the flow-through heater (14) provides hot water without
phase transition to steam,
characterized by a sensor device which comprises at least one of the following:
- a pressure sensor (28) which determines an operating pressure in the fluid;
- a temperature sensor (18) which determines a temperature for heated fluid.
2. Hot water cleaning apparatus in accordance with claim 1, characterized in that hot water provided by the flow-through heater (14) at an operating pressure has a
temperature in the range between 50 °C and 95 °C, and has in particular a temperature
in the range between 65 °C and 75 °C, and in particular
characterized in that the operating pressure is in the range between 3 bar and 4 bar, and in particular
in the range between 3.3 bar and 3.7 bar.
3. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the hot water cleaning apparatus is operated at an operating pressure of approximately
3.5 bar and in that hot water provided by the flow-through heater (14) has a temperature in the range
between 69 °C and 73 °C.
4. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a flow path (60) for hot water between an outlet (58) of the flow-through heater
(14) and a valve (32) has a length of no more than 20 cm, and in particular of no
more than 15 cm, and in particular of no more than 10 cm, and in particular of no
more than 9 cm.
5. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized by at least one of the following:
- a valve (32) is connected upstream of the nozzle device (34), with respect to a
flow direction;
- the pump (26) is connected upstream of the flow-through heater (14);
- the battery device (40) provides electrical energy for operating the pump (26).
6. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized by a storage container device (20) for water, wherein in an operating mode, a pump (26)
conveys water from the storage container device to the flow-through heater (14), in
particular with at least one of the following:
- the storage container device (20) is associated with a descaling device (24);
- the storage container device (20) is associated with a fill level sensor (22).
7. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized by a blocking valve (36) which is arranged in a fluid flow path between a pump (26)
and the nozzle device (34), in particular with at least one of the following:
- the blocking valve (36) is coupled to a return conduit (38) which leads to a storage
container device (20) for water, wherein in a blocking mode of the blocking valve
(36), fluid is blocked from exiting the nozzle device (34) and water is conveyed through
the return conduit (38) into the storage container device (20);
- the blocking valve (36) is configured as a safety valve.
8. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized by at least one fill level sensor (22) which determines a fill level at a storage container
device (20) for water.
9. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized by a control device (44) which controls at least one of the following:
- the heating device (16),
- the pump (26),
wherein the control device (44) is operatively connected to a sensor device for signal
communication therewith and determines control signals based on sensor signals of
the sensor device, in particular with at least one of the following:
- the control device (44) determines control signals based on sensor signals of a
pressure sensor (28) which determines an operating pressure in the fluid, and based
on temperature signals which are determined by a temperature sensor (18) for the fluid;
- the control device (44) comprises a run time determination device (56) which in
particular serves to determine wear of a descaling device (24).
10. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized by at least one of the following:
- the nozzle device (34) is designed for a flow rate of hot water in the range between
20 ml/min and 90 ml/min;
- the nozzle device (34) is or comprises a nebulizing nozzle;
- the nozzle device (34) is arranged and configured such that hot water is capable
of being applied directly onto a surface to be cleaned;
- the nozzle device (34) is arranged and configured such that hot water is capable
of being applied onto a cleaning tool (124), and in particular onto a cleaning brush
or a cleaning roller.
11. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized by a housing (12) in which the flow-through heater (14) and a pump (26) are arranged,
wherein the connector (42) for the battery device (40) and/or the battery device (40)
are arranged at or in the housing (12).
12. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized by being configured as a hand-held or hand-guided apparatus, or characterized by being configured as a self-propelling and self-steering apparatus.
13. Hot water cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the flow-through heater (14) has a straight or curved form, and in particular conforms
to a housing (12) and follows the course of a housing part.
14. Method for operating a hot water cleaning apparatus, in particular in accordance with
any one of the preceding claims, in which method electrical energy for operation is
provided by a battery device (40), water is conveyed by a pump (26), hot water is
provided at a flow-through heater (14) having a heating device (16), and wherein the
pump (26) and/or the heating device (16) are controlled such that hot water is provided
at the flow-through heater (14) without phase transition to steam, characterized in that an operating pressure is measured in the fluid and a temperature for heated fluid
is measured and the pump (26) and/or the heating device (16) is controlled based on
corresponding measurement signals.
1. Appareil de nettoyage à l'eau chaude, comprenant un chauffe-eau instantané (14) avec
un équipement de chauffage (16), un équipement de buse (34) pour pulvériser de l'eau
chaude, une pompe (26), laquelle est fluidiquement reliée au chauffe-eau instantané
(14) et un raccordement (42) pour un équipement de batterie (40) et/ou un équipement
de batterie (40), lequel fournit une énergie électrique pour l'exploitation de l'équipement
de chauffage (16), dans lequel l'équipement de chauffage (16) est exploité de sorte
que le chauffe-eau instantané (14) fournisse de l'eau chaude sans transition à la
phase vapeur,
caractérisé par un équipement de capteur, lequel comprend au moins l'un de ce qui suit :
- un capteur de pression (28), lequel établit une pression d'exploitation dans le
fluide ;
- un capteur de température (18), lequel établit une température pour un fluide réchauffé.
2. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une eau chaude fournie par le chauffe-eau instantané (14) sous une pression d'exploitation
présente une température dans la plage entre 50 °C et 95 °C et en particulier une
température dans la plage entre 65 °C et 75 °C, et en particulier
caractérisé en ce que la pression d'exploitation se situe dans la plage entre 3 bars et 4 bars et en particulier
se situe dans la plage entre 3,3 bars et 3,7 bars.
3. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage à l'eau chaude est exploité sous une pression d'exploitation
d'environ 3,5 bars et une eau chaude fournie par le chauffe-eau instantané (14) présente
une température dans la plage entre 69 °C et 73 °C.
4. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un chemin d'écoulement (60) pour l'eau chaude entre une sortie (58) du chauffe-eau
instantané (14) et une vanne (32) présente une longueur d'au plus 20 cm et en particulier
d'au plus 15 cm et en particulier d'au plus 10 cm et en particulier d'au plus 9 cm.
5. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par au moins l'un de ce qui suit :
- une vanne (32) est montée en amont de l'équipement de buse (34) par rapport à une
direction d'écoulement ;
- la pompe (26) est montée en amont du chauffe-eau instantané (14) ;
- l'équipement de batterie (40) fournit une énergie électrique pour l'exploitation
de la pompe (26).
6. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par un équipement de réservoir (20) pour de l'eau, dans lequel dans un mode d'exploitation
une pompe (26) propulse de l'eau depuis l'équipement de réservoir vers le chauffe-eau
instantané (14), en particulier avec au moins l'un de ce qui suit :
- un équipement de détartrage (24) est attribué à l'équipement de réservoir (20) ;
- un capteur de niveau de remplissage (22) est attribué à l'équipement de réservoir
(20).
7. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par une vanne de blocage (36), laquelle est agencée entre une pompe (26) et l'équipement
de buse (34) dans un chemin d'écoulement de fluide, en particulier avec au moins l'un
de ce qui suit :
- la vanne de blocage (36) est couplée à une conduite de retour (38), laquelle conduit
vers un équipement de réservoir (20) pour de l'eau, dans lequel dans un mode de blocage
de la vanne de blocage (36) une évacuation de fluide est bloquée au niveau de l'équipement
de buse (34) et de l'eau est propulsée à travers la conduite de retour (38) jusque
dans l'équipement de réservoir (20) ;
- la vanne de blocage (36) est conçue en tant que vanne de sécurité.
8. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins un capteur de niveau de remplissage (22), lequel établit un niveau de remplissage
au niveau d'un équipement de réservoir (20) pour de l'eau.
9. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par un équipement de commande et/ou de réglage (44) qui pilote au moins l'un de ce qui
suit :
- l'équipement de chauffage (16),
- la pompe (26),
dans lequel l'équipement de commande et/ou de réglage (44) est relié par signal à
un équipement de capteur et établit des signaux de commande sur la base de signaux
de capteur de l'équipement de capteur, en particulier avec au moins l'un de ce qui
suit :
- l'équipement de commande et/ou de réglage (44) détermine des signaux de commande
sur la base de signaux de capteur d'un capteur de pression (28), lequel établit une
pression d'exploitation dans le fluide, et sur la base de signaux de température,
lesquels sont établis par un capteur de température (18) pour le fluide ;
- l'équipement de commande et/ou de réglage (44) présente un équipement d'établissement
de temps de course (56), lequel sert en particulier à l'établissement d'une usure
d'un équipement de détartrage (24).
10. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par au moins l'un de ce qui suit :
- l'équipement de buse (34) est configuré pour un débit d'eau chaude dans la plage
entre 20 ml/min et 90 ml/min ;
- l'équipement de buse (34) est ou comprend une buse de brumisation ;
- l'équipement de buse (34) est agencé et conçu de sorte qu'une surface à nettoyer
puisse être directement sollicitée avec de l'eau chaude ;
- l'équipement de buse (34) est agencé et conçu de sorte qu'un outil de nettoyage
(124) et en particulier une brosse de nettoyage ou un rouleau de nettoyage puisse
être directement sollicité(e) avec de l'eau chaude.
11. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un logement (12) dans lequel sont agencés le chauffe-eau instantané (14) et la pompe
(26), dans lequel le raccordement (42) pour l'équipement de batterie (40) et/ou l'équipement
de batterie (40) sont agencés contre ou dans le logement (12).
12. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une conception en tant qu'appareil tenu à la main ou porté à la main, ou caractérisé par une conception en tant qu'appareil automoteur et autodirigeable.
13. Appareil de nettoyage à l'eau chaude selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le chauffe-eau instantané (14) présente une forme droite ou courbe et en particulier
est ajusté à un logement (12) et suit le tracé d'une partie de logement.
14. Procédé d'exploitation d'un appareil de nettoyage à l'eau chaude, en particulier selon
l'une des revendications précédentes, où une énergie électrique est fournie pour l'exploitation
par un équipement de batterie (40), de l'eau est propulsée par une pompe (26), de
l'eau chaude est fournie au niveau d'un chauffe-eau instantané (14) avec un équipement
de chauffage (16), et dans lequel la pompe (26) et/ou l'équipement de chauffage (16)
sont pilotés de sorte que de l'eau chaude soit fournie au niveau du chauffe-eau instantané
(14) sans transition à la phase vapeur, caractérisé en ce qu'une pression d'exploitation est mesurée au niveau du fluide et une température est
mesurée pour un fluide réchauffé et la pompe (26) et/ou l'équipement de chauffage
(16) est piloté(e) sur la base des signaux de mesure correspondants.