[0001] Die Erfindung betrifft eine Halbschalenklemmhülse, einen Rundsteckverbinder und ein
Stecksystem mit einem Rundsteckverbinder und einem komplementären Steckelement.
[0002] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Steckverbindertechnik, insbesondere auf dem
Gebiet der Rundsteckverbinder für ein Push-Pull-Stecksystem. Bei einem Rundsteckverbinder
für ein Stecksystem weist der Rundsteckverbinder häufig ein Schirmelement für den
Teil des Rundsteckverbinders auf, bei dem durch die Kontaktierung von Kabeladern eines
Kabels an ein Anschlusselement des Rundsteckverbinders kein Schirmgeflecht des Kabels
mehr über den Kabeladern angeordnet ist. Insbesondere bei Rundsteckverbindern, die
für Anwendungen in der Hochfrequenztechnik eingesetzt werden, sind eine vollständige
elektrische Schirmung aller Kabelbereiche, der Kabelkontaktbereiche und der Steckbereiche
eine wichtige Voraussetzung, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen.
[0003] Bei der Konfiguration von herkömmlichen Rundsteckverbindern weist der Rundsteckverbinder
für den zu schirmenden Bereich häufig ein hohlzylinderförmiges Schirmelement auf,
das fest mit einem Anschlusselement des Rundsteckverbinders verbunden ist und das
um den zu schirmenden Kabelbereich angeordnet ist. Dabei stellt ein sicheres Kontaktieren
des Schirmgeflechts des Kabels mit dem Schirmelement des Rundsteckverbinders häufig
ein Problem dar, da das Schirmelement meist ein starrer Metallzylinder ist und der
Kontakt mit dem Schirmgeflecht des Kabels durch Bewegung des Kabels im Bereich des
Rundsteckverbinders ungewollt gelöst werden kann. Eine Möglichkeit für eine zuverlässigere
Schirmung stellt eine Konfiguration dar, bei der zwei metallische Halbschalen zur
elektrischen Schirmung jeweils an dem Anschlusselement des Rundsteckverbinders ausgerichtet
und um das Kabel herum angeordnet werden und zusätzlich eine metallische Klemmhülse
an der Seite der metallischen Halbschalen ausgerichtet wird, die dem Anschlusselement
gegenüber liegt. Dabei wird das Schirmgeflecht des Kabels von den metallischen Halbschalen
und der Klemmhülse eingeklemmt. Durch das Verschrauben eines Rundsteckverbindergehäuses
mit einer Verschlusskappe werden die ausgerichteten beiden Halbschalen und die Klemmhülse
in ihrer Anordnung fixiert. Zudem schließt sich die Klemmhülse durch das Verschrauben
um eine Isolierung des Kabels und bildet eine feste Verbindung zwischen Rundsteckverbinder
und Kabel.
[0004] Eine Montage eines solchen Rundsteckverbinders mit einem Kabel gestaltet sich schwierig,
da sowohl die beiden Halbschalen an dem Anschlusselement, als auch die Klemmhülse
an den Halbschalen ausgerichtet werden müssen und zusätzlich das Schirmgeflecht bei
der Montage nicht zwischen den Halbschalen und der Klemmhülse herausrutschen darf,
um die elektrische Schirmung sicherzustellen.
[0005] US 4 611 878 A beschreibt einen elektrischen Steckverbinder des Steckertyps mit einem dielektrischen
Gehäuseelement und darin befestigten Kontaktabschnitten der elektrischen Anschlüsse,
wobei Metallschalen auf dem Gehäuseelement und auf der Abschirmung eines abgeschirmten
Kabels zur Schirmung angebracht sind.
[0006] US 2002/028607 A1 beschreibt einen Steckverbinder zur Verwendung in der Messtechnik, insbesondere in
der Umweltmesstechnik, wobei der Verbinder mit einer Kupplung und einem Stecker ausgestattet
ist und wobei ein Gehäuse am Stecker und ein Gehäuse an der Kupplung an ihren Innen-
bzw. Außenflächen mit einem Keil und einem Kanal versehen sind.
[0007] US 5 895 291 A beschreibt einen abgeschirmten Kabelverbinder mit einem Anschlussabschnitt und einem
Kabelabschnitt, wobei der Kabelabschnitt Stützschalen umfasst, die über der Abschirmung
des Kabels angebracht werden können.
[0008] EP 2 731 201 B1 beschreibt einen Push-Pull-Verbinder, umfassend zumindest zwei identische Schalenelemente,-
eine Kabelendvorrichtung, mit-- zumindest einem Kontaktelement, mit welchem eine zugeordnete
elektrische Leitung eines Kabels elektrisch kontaktierbar ist und zumindest zwei Anordnungsbereichen,
an welchen ein zugeordnetes Schalenelement befestigbar ist, wodurch gemeinsam zumindest
eine Schale um die Kabelendvorrichtung ausbildbar ist sowie ein entsprechendes Montageverfahren.
[0009] US 2002/146930 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Verbinden einer Vielzahl von Leitern in einem Kabel
mit einem entsprechenden Gegenstück und umfasst eine Vielzahl von Crimpkontakten,
einen Kunststoffnaseneinsatz, eine Elastomernase und ein Paar von Kunststoffgehäusen,
die nach Art einer Muschelschale aneinander befestigt werden und in denen die Leiter
enthalten und befestigt sind.
[0010] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vereinfachtes Schirmelement
sowie eine vereinfachte Konfiguration und Montage der elektrischen Schirmung eines
Rundsteckverbinders bereitzustellen, die eine sichere elektrische Schirmung einer
Kontaktierung zwischen einem Rundsteckverbinder und einem Kabel ermöglichen.
[0011] Die beanspruchte Erfindung wird durch die unabhängigen Ansprüche definiert, während
bevorzugte Ausführungsformen den Gegenstand der abhängigen Ansprüche bilden.
[0012] Ein erster Aspekt zur Lösung der Aufgabe betrifft eine Halbschalenklemmhülse zum
elektrischen Abschirmen eines Kabels in einem Rundsteckverbinder, aufweisend einen
hohlförmigen, metallischen Halbzylinder; wobei an einer ersten Stirnseite des Halbzylinders
eine Nut in Längsachsenrichtung des Halbzylinders ausgebildet ist; wobei eine zweite,
gegenüberliegende Stirnseite des Halbzylinders als Klemmhülse ausgebildet ist; und
wobei die Halbschalenklemmhülse derart ausgelegt ist, dass in einem montierten Zustand
in einem Rundsteckverbinder die erste Stirnseite des Halbzylinders formschlüssig an
einem Anschlusselement des Rundsteckverbinders ausrichtbar ist, ein mit dem Anschlusselement
verbundenes Kabel mittels der Klemmhülse mechanisch fixierbar ist und die Klemmhülse
mit einem Schirmgeflecht des Kabels elektrisch verbindbar ist.
[0013] Unter einem montierten Zustand wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Zustand
verstanden, bei dem ein Rundsteckverbinder, der mindestens eine erfindungsmäßige Halbschalenklemmhülse
aufweist, mit einem Kabel elektrisch verbunden ist. Dabei ist mindestens eine Halbschalenklemmhülse
in dem Rundsteckverbinder angeordnet, die an einem Anschlusselement des Rundsteckverbinders
formschlüssig ausgerichtet ist. Die Klemmhülse der Halbschalenklemmhülse fixiert das
Kabel mechanisch und ist elektrisch mit dem Schirmgeflecht des Kabels verbunden.
[0014] Die zur elektrischen Abschirmung eines Kabels vorgesehene erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse
ersetzt eine der Halbschalen und eine Hälfte der Klemmhülse, die in einem herkömmlichen,
eingangs beschriebenen Rundsteckverbinder zum Abschirmen eines Kabels angeordnet sind.
Zwei Halbschalenklemmhülsen ersetzen somit die herkömmlichen zwei Halbschalen und
die Klemmhülse, die zur Konfiguration eines geschirmten Rundsteckverbinders notwendig
sind.
[0015] Unter elektrischer Abschirmung ist eine geschlossene Hülle aus einem elektrischen
Leiter, z.B. einem Drahtgeflecht und/oder einem Metallzylinder, um einen Gegenstand
verstanden, die auch als ein faradayscher Käfig bezeichnet wird. Diese elektrische
Abschirmung bewirkt selbst bei äußeren statischen elektrischen Feldern infolge von
Influenz einen feldfreien Bereich innerhalb der geschlossenen Hülle. Eine geschlossene
Hülle aus einem elektrischen Leiter schirmt auch hochfrequente Wechselfelder ab, weil
auf der Oberfläche der Abschirmung Wirbelströme induziert werden, die dem äußeren
Feld nach der Lenzschen Regel entgegenwirken. Die Schirmwirkung ist in diesem Fall
aber nicht ideal, sondern durch endliche Schirmdämpfungen und Eindringtiefen in den
Schirm gekennzeichnet. Abschirmungen aus nicht-ferromagnetischem Metall schirmen aufgrund
ihrer endlichen Leitfähigkeit dann hochfrequente Wechselfelder ab, wenn die Metallschicht
deutlich stärker und/oder dicker als die Eindringtiefe der induzierten Ströme ist.
Die Schirmwirkung ist dabei nicht an eine bestimmte Form gebunden. Statische oder
langsam variierende Magnetfelder, wie das Erdmagnetfeld, werden durch eine elektrische
Abschirmung nicht geschirmt.
[0016] Unter dem Kabel ist ein mit Isolierstoffen ummantelter ein- oder mehradriger Verbund
von Kabeladern und/oder Einzelleitungen zu verstehen, welches der Übertragung von
Energie und/oder Information dient. Als Isolierstoffe kommen üblicherweise unterschiedliche
Kunststoffe zur Anwendung, welche die als Leiter genutzten Adern umgeben und gegeneinander
isolieren. Elektrische Leiter bestehen meist aus Kupfer, seltener auch aus Aluminium
oder geeigneten Metalllegierungen. Dreidimensional betrachtet folgt das Kabel einer
meist zylindrischen oder ähnlichen Geometrie und kann im Gesamtaufbau noch weitere
Mantellagen aus isolierendem Material oder metallische Folien und/oder Schirmgeflechte
zum Zweck der elektromagnetischen Abschirmung und/oder als mechanischen Schutz enthalten.
[0017] Der Rundsteckverbinder kann als ein männlicher oder ein weiblicher Steckverbinder
ausgebildet sein. Insbesondere kann der Steckverbinder als eine Steckbuchse oder ein
Stecksockel ausgebildet sein. Der Rundsteckverbinder kann in einem Steckbereich mit
einem komplementären Steckelement und/oder einem komplementären Steckverbinder, insbesondere
einem weiblichen oder männlichen Rundsteckverbinder, verbunden werden. Im eingesteckten
Zustand überlappen sich dabei der Steckbereich des Rundsteck-verbinders mit dem Steckbereich
des komplementären Steckelements und/oder komplementären Steckverbinders in einem
gemeinsamen Steckbereich. Ist der Rundsteckverbinder z.B. ein männlicher Rundsteckverbinder,
so kann er mit einem dazu komplementären weiblichen Steckverbinder verbunden werden.
Ist der Rundsteckverbinder z.B. ein weiblicher Rundsteckverbinder, so kann er mit
einem dazu komplementären männlichen Steckverbinder verbunden werden.
[0018] Unter einem eingesteckten Zustand wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Zustand
verstanden, bei dem der Steckverbinder mit einem komplementären Steckelement elektrisch
und mechanisch verbunden ist.
[0019] Mit dem Begriff "Verbinden" wird für die strukturellen Komponenten insbesondere ein
mechanisches Verbinden und/oder Zusammenfügen verstanden, für die elektrischen Komponenten
insbesondere zusätzlich ein elektrisches Verbinden und/oder Kontaktieren.
[0020] Im eingesteckten Zustand weisen der Rundsteckverbinder und das komplementäre Steckelement
eine Rundsteckverbindung auf. Dabei ist unter einer Rundsteckverbindung zu verstehen,
dass der gemeinsame Steckbereich eine zylindrische Form und/oder annähernd zylindrische
Form aufweist. Die Einsteckflächen des Rundsteck-verbinders und des komplementären
Rundsteckverbinders, das heißt die beiden Flächen, die sich beim Einsteckvorgang zunächst
direkt gegenüberstehen und/oder übereinanderliegen, stellen jeweils eine kreisförmige
Fläche orthogonal zu Einsteckrichtung dar. Alle Flächen parallel zu den Einsteckflächen
werden im Weiteren als Querschnittsflächen des Rundsteckverbindung und des komplementären
Rundsteckverbinder angesehen. Die Mittelachse und/oder Längsachse des Rundsteck-verbinders
und des komplementären Steckelements verläuft dabei parallel zur Einsteckrichtung
durch den Mittelpunkt der beiden Kreisflächen. Dabei ist die Einsteckfläche am steckseitigen
Ende des Rundsteckverbinders angeordnet und stellt eine virtuelle Fläche dar.
[0021] Der hohlförmige metallische Halbzylinder der Halbschalenklemmhülse ist als elektrische
Abschirmung des Kabelbereichs vorgesehen, der in dem montierten Zustand des Rundsteckverbinders
nicht von dem Schirmgeflecht des Kabels umgeben ist. Im montierten Zustand werden
dabei zwei hohlförmige metallische Halbzylinder so angeordnet, dass sie einen Hohlzylinder
bilden und somit eine geschlossene Abschirmung um das Kabel. Die Wandstärke des Halbzylinders,
also der Bereich zwischen Innenfläche und Außenfläche des Halbzylinders, kann dabei
mindestens so ausgelegt sein, dass sie die Eindringtiefe der zu erwartenden induzierten
Ströme übersteigt. Die zu verwendende Wandstärke kann sich also nach dem Frequenzbereich
der strahlenden elektromagnetischen Komponenten richten, die sich im Umfeld der Abschirmung
befinden. Bevorzugt ist die Wandstärke ausgelegt, um eine Abschirmung von hochfrequenten
elektromagnetischen Wellen zu ermöglichen. Mit hochfrequent wird dabei ein Frequenzbereich
von 3 MHz bis 30 THz verstanden, und im Besonderen der Kurzwellenbereich von 3 MHz
bis 30 MHz, der UKW (Ultrakurzwelle) und/oder VHF (Very High Frequency) Bereich von
30 MHz bis 300 MHz, der UHF (Ultra High Frequency) Bereich für 300 MHz bis 3 GHz,
der SHF (Super High Frequency) Bereich für 3 GHz bis 30 Ghz, der EHF (Extremely High
Frequency) für 300 GHz bis 3 THz und der THF (Tremendously High Frequency) Bereich
für 3 THz bis 30 THz.
[0022] Zwei Längsseiten des Halbzylinders sind parallel zu einer virtuellen Längsachse des
Halbzylinders angeordnet. Die virtuelle Längsachse des Halbzylinders ist dabei als
Zylinderachse eines aus zwei Halbzylindern zusammengesetzten Vollzylinders zu verstehen.
Dabei ist die Längssachse des Halbzylinders ausgelegt, im montierten Zustand die Längsachse
des Rundsteckverbinders zu überlagern und/oder parallel zu ihr oder annähern parallel
zu ihr angeordnet zu sein. Die beiden Längsseiten bilden jeweils eine Fläche zwischen
einer Außenfläche und einer Innenfläche des Halbzylinders aus. Diese Flächen der Längsseiten
können ausgelegt sein, um zwei Halbzylinder formschlüssig aneinander auszurichten
und um einen hohlförmigen Vollzylinder zum elektrischen Abschirmen zu bilden. Die
beiden Flächen an den Längsseiten können entlang Längsachsenrichtung und/oder in radialer
Richtung und/oder in Umfangsrichtung eine Nut und/oder eine dazu komplementäre Ausbuchtung
aufweisen, um mit einer komplementären Längsseite eines zweiten Halbzylinders eingreifbar
ausgelegt zu sein.
[0023] Die erste und zweite Stirnseite des Halbzylinders kann als eine halbkreisförmige
und/oder annähernd halbkreisförmige und/oder eine annähernd ellipsenförmige Seite
ausgebildet sein. Dabei bilden die erste und zweite Stirnseite jeweils eine Fläche
zwischen der halbkreisförmigen Außenfläche und der halbkreisförmigen Innenfläche des
Halbzylinders aus. Die Stirnseiten begrenzen den Halbzylinder in Längsachsenrichtung
[0024] Die Fläche der ersten Stirnseite ist ausgelegt, um im montierten Zustand formschlüssig
an dem Anschlusselement des Rundsteckverbinders ausrichtbar zu sein. Die Fläche der
ersten Stirnseite des Halbzylinders richtet sich an einer der Einsteckfläche des Anschlusselements
entgegengesetzten Seite aus. Dabei kann die der Einsteckfläche des Anschlusselements
entgegengesetzte Seite als Vollzylinder aus einem elektrisch isolierenden Material,
z.B. aus Keramik und/oder Polyethylen, ausgelegt sein. Dieser Vollzylinder des Anschlusselements
kann entlang des Außenradius eine Nut aufweisen, in welche die erste Stirnseite des
Halbzylinders im montierten Zustand eingreifbar und formschlüssig ausrichtbar ist.
Die Fläche der ersten Stirnseite und die Nut am Außenradius des Anschlusselements
können dabei als eine glatte Querschnittsfläche ausgebildet sein und/oder Ausbuchtungen
in und/oder entgegen der Längsachse ausbilden.
[0025] Die erste Stirnseite des Halbzylinders weist zudem eine Nut in Längsachsenrichtung
des Halbzylinders auf. Dabei ist die Längsachsenrichtung des Halbzylinders eine Richtung
parallel zur Längsachse, das heißt Zylinderachse, eines virtuellen Vollzylinders des
Halbzylinders. Die Seitenwände der Nut, also die Wände zwischen Außenfläche und Innenfläche
sowie der Längsachsenrichtung des Halbzylinders, können dabei vorzugsweise mindestens
teilweise annähernd parallel zur Längsachse angeordnet sein. Alternativ können die
Seitenwände auch eine sich in Längsachsenrichtung verjüngende Form einnehmen. Die
Nut kann am Nutgrund rund und/oder annähernd rund und/oder annähernd parallel zu einer
Umfangsrichtung der ersten Stirnseite ausgelegt sein. Dabei ist die Nut so geformt,
dass sie komplementär zu einer Ausbuchtung ausgebildet ist, mit der sie im montierten
Zustand eingreifbar ausgelegt ist.
[0026] Die Nut weist dabei eine Form auf, bei der eine komplementäre Ausbuchtung im montierten
Zustand gegen das Verschieben des Halbzylinders in Längsachsenrichtung sichert. Die
Sicherung ist durch eine Ausbuchtung der Nut in Umfangsrichtung des Halbzylinders
ausgelegt . Dabei rastet im montierten Zustand die komplementäre Ausbuchtung in die
Ausbuchtung der Nut ein.
[0027] Die Nut kann zudem stirnseitig gegenüber der komplementären Ausbuchtung in Umfangsrichtung
geweitet sein, um ein vereinfachtes Einführen der Ausbuchtung bei der Montage der
Halbschalenklemmhülse zu ermöglichen.
[0028] Die zweite Stirnseite des Halbzylinders ist gegenüber der ersten Stirnseite des Halbzylinders
angeordnet und bildet im montierten Zustand des Rundsteckverbinders eine Querfläche
des Rundsteckverbinders in Längsachsenrichtung, wobei die Querfläche an dem Ende des
Rundsteckverbinders ausgebildet ist, welcher der Einsteckfläche des Rundsteckverbinders
entgegengesetzt ist.
[0029] Die zweite Stirnseite des Halbzylinders ist als Klemmhülse ausgebildet. Unter einer
Klemmhülse ist ein Bereich des Halbzylinders zu verstehen, der im montierten Zustand
des Rundsteckverbinders radial zur Längsachse hin elastisch bewegbar ist und an welchen
der Halbzylinder einen verengten Innenumfang aufweist, zum Einklemmen eines Außenumfangs
des Kabels. Dabei erstreckt sich der Bereich der Klemmhülse zumindest teilweise in
Umfangsrichtung und teilweise in Längsachsenrichtung von der zweiten Stirnseite des
Halbzylinders weg in Richtung der ersten Stirnseite des Halbzylinders. Die Klemmhülse
kann entlang der Längsachse unterschiedlich stark in radialer Richtung bewegbar und/oder
verengbar sein. Die Klemmhülse kann z.B. an der Stirnseite maximal in radialer Richtung
bewegbar sein und an der Seite der Klemmhülse, die der ersten Stirnseite am nächsten
ist, minimal bewegbar sein und/oder gar nicht bewegbar sein. Durch die Verengung des
Innenradius an der zweiten Stirnseite des Halbzylinders bis hin zum Außenradius des
Kabels wird der Halbzylinder im montierten Zustand fest mit dem Kabel verbunden und/oder
gegen Relativbewegungen der beiden Komponenten in Längsachsenrichtung, in radialer
Richtung und/oder in Umfangsrichtung mechanisch fixiert.
[0030] Die Klemmhülse der Halbschalenklemmhülse ist derart ausgelegt, dass im montierten
Zustand das Schirmgeflecht des Kabels mechanisch und elektrisch verbindbar ist. Dabei
wird bei der Montage die isolierende Außenhülle des Kabels für einen Bereich, der
im montierten Zustand unter dem Halbzylinder angeordnet ist, entfernt. Dadurch liegt
das Schirmgeflecht in diesem Bereich des Kabels nach außen hin frei zugänglich. Das
Schirmgeflecht kann bei der Montage auch entgegen der Einsteckrichtung umgeschlagen
und über die isolierende Außenhülle des Kabels angeordnet werden. Der Halbzylinder
und/oder die Klemmhülse der Halbschalenklemmhülse sind mit dem frei zugänglichen Schirmgeflecht
und/oder mit dem umgeschlagenen Schirmgeflecht verbindbar. Dabei ist bevorzugt die
Klemmhülse elektrisch mit dem Schirmgeflecht verbindbar und besonders bevorzugt ein
Teilbereich der Klemmhülse benachbart zur zweiten Stirnseite des Halbzylinders. Der
zur Verbindung konfigurierte Teilbereich der Klemmhülse nimmt dabei in Längsachsenrichtung
bevorzugt etwa die Hälfte und/oder 0,7 mm der Klemmhülse und weiter bevorzugt etwa
ein Drittel und/oder 0,5 mm der Klemmhülse ein.
[0031] Die Innenseite des Halbzylinders kann Teilbereiche mit unterschiedlichen Innenradien
aufweisen. Die Teilbereiche mit geringerem Innenradius können im montierten Zustand
verbindbar zum Außenradius des Kabels und/oder Schirmgeflechts sein und als zusätzliche
elektrische Kontaktbereiche und/oder als Abstandhalter und/oder zur Versteifung des
Halbzylinders ausgelegt sein. Der Innenradius dieser Teilbereiche ist dabei bevorzugt
2 mm kleiner und besonders bevorzugt 1 mm kleiner als der Innenradius der anderen
Teilbereiche der Innenseite.
[0032] Die Außenseite des Halbzylinders kann Teilbereiche mit unterschiedlichen Außenradien
aufweisen. Die Teilbereiche mit größerem Außenradius können im montierten Zustand
mechanisch verbindbar mit einem Rundsteckverbindergehäuse sein und als zusätzlicher
Anschlag in Längsrichtung des Rundsteckverbinder und/oder als Abstandhalter zum Rundsteckverbindergehäuse
und/oder zur Versteifung des Halbzylinders ausgelegt sein. Der Außenradius dieser
Teilbereiche ist dabei bevorzugt 2 mm größer und besonders bevorzugt 1 mm größer als
der Außenradius der anderen Teilbereiche der Außenseite.
[0033] Die Längsachsenausdehnung des Halbzylinders von der ersten Stirnseite zur zweiten
Stirnseite entlang der Längsachse ist ausgelegt, um in einem montierten Zustand formschlüssig
zwischen dem Anschlusselement und einer Verschlusskappe des Rundsteckverbinders ausrichtbar
zu sein. Die radiale Ausdehnung der Innenseite des Halbzylinders kann ausgelegt sein,
um in einem montierten Zustand formschlüssig und/oder annähern formschlüssig an der
Außenseite des (abisolierten) Kabels ausrichtbar zu sein. Die radiale Ausdehnung der
Außenseite des Halbzylinders kann ausgelegt sein, um in einem montierten Zustand formschlüssig
und/oder annähernd formschlüssig an der Innenseite des Rundsteckverbindergehäuses
ausrichtbar zu sein.
[0034] In einer bevorzugten Ausführungsform der Halbschalenklemmhülse ist die Halbschalenklemmhülse
einstückig ausgebildet. Die Klemmhülse der Halbschalenklemmhülse ist somit nicht trennbar
von dem Halbzylinder der Halbschalenklemmhülse. Bei der Montage des Rundsteckverbinders
kann somit die Halbschalenklemmhülse nur an der ersten Stirnseite mit dem Anschlusselement
des Rundsteckverbinders ausrichtbar sein und an der zweiten Stirnseite mit der Verschlusskappe
des Rundsteckverbinders fixierbar sein. Ein Ausrichten des Halbzylinders und der Klemmhülse
wie bei der Montage einer herkömmlichen Abschirmung des Rundsteckverbinders entfällt.
[0035] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Halbschalenklemmhülse weist die
Klemmhülse mindestens einen Klemmarm auf und der Teil des mindestens einen Klemmarms,
der die zweite Stirnseite des Halbzylinders bildet, ist zur Richtung der Längsachse
des Halbzylinders radial elastisch bewegbar.
[0036] Dabei kann der mindestens eine Klemmarm in Umfangsrichtung beabstandet sein von einem
benachbarten Klemmarm und zwei Längsseiten aufweisen. Längsseiten des zumindest einen
Klemmarms können zumindest teilweise parallel zu den Längsseiten des Halbzylinders
ausgebildet sein. Dabei weisen die Längsseiten des zumindest einen Klemmarms jeweils
einen Mindestabstand in Umfangsrichtung zu einem weiteren Klemmarm der Halbschalenklemmhülse
und/oder zu einer zweiten Halbschalenklemmhülse auf. Der Mindestabstand in Umfangsrichtung
kann dabei bevorzugt 1 mm und besonders bevorzugt 0,5 mm betragen. Der Mindestabstand
in Umfangsrichtung kann dabei derart ausgelegt sein, dass im montierten Zustand des
Rundsteckverbinders an der zweiten Stirnseite des Halbzylinders der mindestens eine
Klemmarm in Umfangsrichtung nicht und/oder annähernd nicht beabstandet zu einem weiteren
Klemmarm der Halbschalenklemmhülse und/oder zu einer zweiten Halbschalen-klemmhülse
ausrichtbar ist.
[0037] Der mit dem Schirmgeflecht des Kabels verbindbare Teilbereich an der Innenseite der
Klemmhülse kann mindestens ein Fixierelement aufweisen. Im montierten Zustand des
Rundsteckverbinders ist das mindestens eine Fixierelement ausgelegt, um die Halbschalenklemmhülse
und des Kabel fixierbar zu verbinden und damit eine Relativbewegung der Halbschalenklemmhülse
und/oder eine Relativbewegung des Rundsteckverbinders zum Kabel zu unterbinden. Das
mindestens eine Fixierelement kann als Rasthaken ausgebildet sein, der in das Schirmgeflecht
des Kabels eingreifbar ist. Bevorzugt weist der verbindbare Teilbereich an der Innenseite
der Klemmhülse mindestens zwei Rasthaken, besonders bevorzugt mindestens drei und
am meisten bevorzugt mindestens fünf Rasthaken auf.
[0038] Eine Außenseite der Klemmhülse in radialer Richtung kann mindestens eine Nut und/oder
mindestens eine Ausbuchtung aufweisen, in welche eine Innenseite der Verschlusskappe
des Rundsteckverbinders im montierten Zustand eingreifbar und/oder formschlüssig ausrichtbar
ist.
[0039] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Halbschalenklemmhülse weist die
Klemmhülse mindestens zwei Klemmarme auf und die mindestens zwei Klemmarme sind zueinander
beabstandet.
[0040] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Klemmhülse mindestens drei
Klemmarme auf und in einer am meisten bevorzugten Ausführungsform weist die Klemmhülse
mindestens vier Klemmarme auf.
[0041] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Halbschalenklemmhülse liegt die
Wandstärke der Halbschalenklemmhülse in einem Bereich von etwa 0,1 mm bis etwa 1 mm.
Dabei ist die Wandstärke der Halbschalenklemmhülse ausgelegt, um größer als eine Eindringtiefe
von induzierten Strömen aus äußeren, hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeldern
zu sein.
[0042] Ein weiterer Aspekt zur Lösung der Aufgabe betrifft einen Rundsteckverbinder zum
Verbinden mit einem komplementären Steckelement, aufweisend mindestens eine Halbschalenklemmhülse
nach einem der vorangehenden Ausführungsformen; ein Anschlusselement zum Verbinden
mit einem komplementären Anschlusselement des komplementären Steckelements; ein Rundsteckverbindergehäuse
und eine Verschlusskappe zum Fixieren des Kabels; wobei das Anschlusselement innerhalb
des Rundsteckverbindergehäuses angeordnet ist und fest mit dem Rundsteckverbindergehäuse
verbunden ist; wobei die mindestens eine Halbschalenklemmhülse innerhalb des Rundsteckverbindergehäuses
angeordnet ist; und wobei die mindestens eine Halbschalenklemmhülse zwischen dem Anschlusselement
und der Verschlusskappe fixiert ist.
[0043] Von der Einsteckfläche, oder auch Einsteckseite des Rundsteckverbinders aus entgegen
der Einsteckrichtung, also von der Einsteckfläche aus entlang der Längsachse des Rundsteckverbinders,
ist als Teilelement des Rundsteckverbinders ein Anschlusselement angeordnet. Das Anschlusselement
kann dabei entlang der Längsachse einen Einsteckbereich, einen Kontaktelementhaltebereich
und einen Kabelkontaktbereich aufweisen.
[0044] Der Einsteckbereich des Anschlusselements kann sich innerhalb des Steckbereichs des
Rundsteckverbinders befinden und sich dabei annähernd konzentrisch um die Längsachse
erstrecken. Für einen männlichen Rundsteckverbinder kann das Anschlusselement im Einsteckbereich
einen Hohlzylinder um die Längsachse ausbilden. Dieser Hohlzylinder ist ausgebildet,
um einen weiblichen Einsteckbereich eines komplementären Anschlusselements des komplementären
Steckelements aufzunehmen, der als Vollzylinder ausgebildet sein kann. Für einen männlichen
Rundsteckverbinder muss aber kein Hohlzylinder im Einsteckbereich des Anschlusselements
vorhanden sein. Für einen weiblichen Rundsteckverbinder kann das Anschlusselement
bis zu einer maximalen radialen Ausdehnung bezüglich der Längsachse im Einsteckbereich
als Vollzylinder ausgebildet sein. Dieser Vollzylinder ist ausgebildet, um in einen
männlichen Einsteckbereich eines komplementären Anschlusselements des komplementären
Steckelements eingesteckt zu werden, der als Hohlzylinder ausgebildet sein kann. Sowohl
der Hohlzylinder bei einem männlichen Rundsteckverbinder, als auch der Vollzylinder
des weiblichen Rundsteckverbinders sind aus einem elektrisch isolierenden Material
gefertigt. Bei einem männlichen Rundsteckverbinder ragt mindestens ein metallisches,
elektrisch leitfähiges Kontaktelement zur elektrischen Kontaktierung und/oder mindestens
ein Kontaktpin in Einsteckrichtung aus dem Kontaktelementhaltebereich in den Einsteckbereich.
Bei einem weiblichen Rundsteckverbinder ragt mindestens ein metallisches Kontaktelement
zur elektrischen Kontaktierung und/oder mindestens eine Kontakthülse in Einsteckrichtung
aus dem Kontaktelementhaltebereich in den Einsteckbereich und verläuft in Einsteckrichtung
vollständig durch den Vollzylinder.
[0045] Im Kontaktelementhaltebereich des Anschlusselements ist das mindestens eine Kontaktelement
durch den Kabelkontaktbereich hindurch angeordnet und/oder gelagert, wobei der Vollzylinder
aus einem elektrisch isolierenden Material besteht.
[0046] Im Kabelkontaktbereich des Anschlusselements ragt das mindestens eine Kontaktelement
ebenfalls durch den Vollzylinder aus einem elektrisch isolierenden Material bis zu
einer der Einsteckseite des Anschlusselements gegenüberliegenden Seite des Anschlusselements.
Das mindestens eine Kontaktelement bildet im Kabelkontaktbereich eine Kontakthülse
aus, die für die Kontaktierung mit einem Kabel ausgelegt ist.
[0047] Die mindestens eine Halbschalenklemmhülse kann entlang der Längsachse zumindest teilweise
den Kabelkontaktbereich umgeben oder den Kabelkontaktbereich vollständig und den Kontaktelementhaltebereich
zumindest teilweise umgeben. Dabei ist die zumindest eine Halbschalenklemmhülse im
montierten Zustand formschlüssig an dem Anschlusselement ausgerichtet und ausgelegt,
den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang der Längsachse zu umgeben. Zudem ist
die zumindest eine Halbschalenklemmhülse im montierten Zustand elektrisch mit dem
Schirmgeflecht des Kabels verbunden.
[0048] Das Rundsteckverbindergehäuse ist um das Anschlusselement angeordnet und umgibt entlang
der Längsachse den Einsteckbereich, den Kontaktelementhaltebereich und den Kabelkontaktbereich
des Anschlusselements. Zudem ist das Rundsteckverbindergehäuse entlang der Längsachse
teilweise um die mindestens eine Halbschalenklemmhülse angeordnet. Das Rundsteckverbindergehäuse
kann an einer der Einsteckseite des Rundsteckverbinders gegenüber liegenden Seite
ein Gewinde aufweisen, das in Einsteckrichtung auf der Außenseite des Rundsteckverbindergehäuses
angeordnet ist.
[0049] Die Verschlusskappe umgibt entlang der Längsachse den Teilbereich der Halbschalenklemmhülse,
der vom Rundsteckverbindergehäuse nicht umgeben ist. Die Verschlusskappe kann an der
Innenseite in Einsteckrichtung ein zum Gewinde des Rundsteckverbindergehäuses komplementäres
Gewinde aufweisen. Das Gewinde des Rundsteckverbindergehäuses und das komplementäre
Gewinde der Verschlusskappe können eingreifbar ausgelegt sein. Im montierten Zustand
kann das Gewinde des Rundsteckverbindergehäuses in das komplementäre Gewinde der Verschlusskappe
eingreifen und die Verschlusskappe fixiert die Halbschalenklemmhülse in Längsrichtung.
Zudem fixiert im montierten Zustand die Klemmhülse der Halbschalen-klemmhülse das
Kabel und verbindet das Schirmgeflecht des Kabels elektrisch.
[0050] Der Rundsteckverbinder kann im montierten Zustand genau eine erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse
und genau eine nicht erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse aufweisen. Dabei sind
die erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse und die nicht erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse
ausgelegt, den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang der Längsachse vollständig
zu umgeben.
[0051] In einer bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinders weist der Rundsteckverbinder
eine erste und eine zweite Halbschalenklemmhülse auf. Dabei sind die beiden erfindungsgemäßen
Halbschalenklemmhülsen ausgelegt, den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang
der Längsachse vollständig zu umgeben.
[0052] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinders ist die Nut
der mindestens einen Halbschalenklemmhülse mit einer zur Nut komplementären Ausbuchtung
des Rundsteckverbindergehäuses in Eingriff gebracht, und/oder die Nut der mindestens
einen Halbschalenklemmhülse ist mit einer zur Nut komplementären Ausbuchtung des Anschlusselements
in Eingriff gebracht.
[0053] Dabei kann der Rundsteckverbinder im montierten Zustand genau eine erfindungsgemäße
Halbschalenklemmhülse und genau eine nicht erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse
oder zwei erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülsen aufweisen. Die beiden Halbschalenklemmhülsen
sind dabei ausgelegt, den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang der Längsachse
jeweils vollständig zu umgeben.
[0054] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinders ist die Nut
der ersten Halbschalenklemmhülse mit einer zur Nut komplementären Ausbuchtung des
Rundsteckverbindergehäuses in Eingriff gebracht und die Nut der zweiten Halbschalenklemmhülse
ist mit einer zur Nut komplementären Ausbuchtung des Anschlusselements in Eingriff
gebracht. Dabei sind die beiden erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülsen ausgelegt,
den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang der Längsachse vollständig zu umgeben.
[0055] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinders weist der Rundsteckverbinder
eine erste und eine zweite Halbschalenklemmhülse auf und die erste und zweite Halbschalenklemmhülse
sind fest miteinander verbunden und bilden einen hohlförmigen metallischen Zylinder.
[0056] Durch die beiden fest miteinander verbundenen erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülsen
ist bei der Montage des Rundsteckverbinders kein Ausrichten der beiden Halbschalenklemmhülsen
gegeneinander nötig. Der hohlförmige metallische Zylinder kann über den Teilbereich
des Kabels ohne Isolierung gezogen werden und im Anschluss die erste Stirnseite der
Halbschalenklemmhülsen gemeinsam an dem Anschlusselement ausgerichtet werden.
[0057] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinders weist das Rundsteckverbindergehäuse
einen Fixierkörper zum lösbaren Fixieren mit einem komplementären Fixierkörper des
komplementären Steckelements auf und der Fixierkörper weist ein Rastmittel und/oder
ein Schraubmittel auf.
[0058] Das Anschlusselement des Rundsteckverbinders ist dabei bereichsweise in dem Fixierkörper
angeordnet. Der Fixierkörper erstreckt sich von der Einsteckfläche aus entlang der
Längsachse des Rundsteckverbinders über die gesamte Länge des Einsteckbereichs und
mindestens bereichsweise über den Kontaktelementhaltebereich. Der Fixierkörper kann
auch über die gesamte Länge um den Kontaktelementhaltebereich hinaus und mindestens
bereichsweise um den Kabelkontaktbereich angeordnet sein. Der Fixierkörper kann dabei
aus mehreren Komponenten bestehen.
[0059] Das Rastmittel kann z.B. als Rastmittel eines Push-Pull-Rundsteckverbinders ausgelegt
sein und das Schraubmittel kann z.B. als Gewindering ausgelegt sein.
[0060] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rundsteckverbinder weist der Rundsteckverbinder
zusätzlich einen Metallzylinder auf, wobei der Metallzylinder derart ausgelegt ist,
dass das Kabel fest mit dem Metallzylinder mechanisch verbindbar und das Schirmgeflecht
des Kabels elektrisch verbindbar ist und wobei der Metallzylinder derart ausgelegt
ist, dass die mindestens eine Halbschalenklemmhülse fest mit dem Metallzylinder verbindbar
ist.
[0061] Ein weiterer Aspekt zur Lösung der Aufgabe betrifft ein Stecksystem mit einem Rundsteckverbinder
nach einem der vorangehenden Ausführungsformen und einem komplementären Steckelement,
wobei das komplementäre Steckelement ein komplementäres Anschlusselement aufweist,
das mit dem Anschlusselement des Rundsteckverbinders verbunden werden kann.
[0062] In einer bevorzugten Ausführungsform des Stecksystems weist das komplementäre Steckelement
einen komplementären Fixierkörper auf, der mit dem Fixierkörper des Rundsteckverbinders
in Eingriff gebracht werden kann.
[0063] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Stecksystems ist das Stecksystem
als ein Push-Pull-Stecksystem ausgebildet.
[0064] Insbesondere kann das komplementäre Steckelement durch das Anwenden einer vorbestimmten
Kraft, die insbesondere von den elastischen Eigenschaften des komplementären Rastmittels
und/oder Federelements abhängt und/oder vorgegeben ist, entlang einer Einsteckrichtung
mit dem Rundsteckverbinder elektrisch und mechanisch verbunden und/oder fixiert werden.
Entsprechend kann das komplementäre Steckelement durch das Anwenden einer vorbestimmten
Kraft, die insbesondere von den elastischen Eigenschaften des komplementären Rastmittels
und/oder Federelements abhängt und/oder vorgegeben ist, entgegen der Einsteckrichtung
vom Steckverbinder gelöst werden, d.h. es kann dadurch eine im montierten Zustand
vorhandene Fixierung zwischen Rundsteckverbinder und komplementärem Steckelement aufgehoben
werden.
[0065] Optional können der Rundsteckverbinder und/oder das komplementäre Steckelement weitere
Komponenten aufweisen und/oder das Stecksystem kann weitere optionale Zusatzmodule
aufweisen, wie z.B. eine Abdichtung und/oder einen oder zwei Hemmringe, die ein unabsichtliches
Lösen der Steckverbindung behindern und/oder reduzieren.
[0066] Für die oben genannten weiteren unabhängigen Aspekte und insbesondere für diesbezügliche
bevorzugte Ausführungsformen gelten auch die vor- oder nachstehend gemachten Ausführungen
zu den Ausführungsformen des ersten Aspekts. Insbesondere gelten für einen unabhängigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung und für diesbezügliche bevorzugte Ausführungsformen
auch die vor- und nachstehend gemachten Ausführungen zu den Ausführungsformen des
jeweils anderen unabhängigen Aspekts.
[0067] Im Folgenden werden einzelne Ausführungsformen zur Lösung der Aufgabe anhand der
Figuren beispielhaft beschrieben. Dabei weisen die einzelnen beschriebenen Ausführungsformen
zum Teil Merkmale auf, die nicht zwingend erforderlich sind, um den beanspruchten
Gegenstand auszuführen, die aber in bestimmten Anwendungsfällen gewünschte Eigenschaften
bereitstellen. So sollen auch Ausführungsformen als unter die beschriebene technische
Lehre fallend offenbart angesehen werden, die nicht alle Merkmale der im Folgenden
beschriebenen Ausführungsformen aufweisen. Ferner werden, um unnötige Wiederholungen
zu vermeiden, bestimmte Merkmale nur in Bezug auf einzelne der im Folgenden beschriebenen
Ausführungsformen erwähnt. Es wird darauf hingewiesen, dass die einzelnen Ausführungsformen
daher nicht nur für sich genommen, sondern auch in einer Zusammenschau betrachtet
werden sollen. Anhand dieser Zusammenschau wird der Fachmann erkennen, dass einzelne
Ausführungsformen auch durch Einbeziehung von einzelnen oder mehreren Merkmalen anderer
Ausführungsformen modifiziert werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass eine
systematische Kombination der einzelnen Ausführungsformen mit einzelnen oder mehreren
Merkmalen, die in Bezug auf andere Ausführungsformen beschrieben werden, wünschenswert
und sinnvoll sein kann und daher in Erwägung gezogen und auch als von der Beschreibung
umfasst angesehen werden soll.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0068]
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Außenseite einer erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülse
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
- Figur 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Innenseite einer erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülse
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
- Figur 3
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Rundsteckverbinders gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform aus einer Vorderansicht;
- Figur 4
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Rundsteckverbinders gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform aus einer Rückansicht;
- Figur 5
- zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Rundsteck-verbinders gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform aus einer Rückansicht.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0069] Die in der vorliegenden Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten,
seitlich, usw., sind jeweils auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur
bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0070] Die
Figuren 1 und
2 zeigen jeweils eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülse
100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform. Figur 1 zeigt die Halbschalenklemmhülse
100 von ihrer Außenseite und Figur 2 zeigt die Halbschalenklemmhülse 100 von ihrer
Innenseite. Dabei ist die Halbschalenklemmhülse 100 einstückig ausgebildet.
[0071] Die Grundform der Halbschalenklemmhülse 100 ist als ein hohlförmiger metallischer
Halbzylinder 110 ausgebildet. Die beiden Längsseiten 140 des Halbzylinders110 verlaufen
parallel zu einer virtuellen Zylinderachse des Halbzylinders 110 und verlaufen im
montierten Zustand eines Rundsteckverbinders 200 parallel zu einer Einsteckrichtung
E. In radialer Richtung zwischen der Außenseite und der Innenseite des Halbzylinders
110 und in Längsachsenrichtung zwischen zwei Stirnseiten 150, 160 des Halbzylinders
110 spannt sich jeweils eine Längsfläche auf. Die Wandstärke des Halbzylinders 110
entspricht dabei einer radialen Ausbreitung der Längsseite 140 und die Länge des Halbzylinders
110 entspricht der Ausbreitung der Längsseite 140 in Längsrichtung.
[0072] Die beiden Stirnseiten 150, 160 des Halbzylinders 110 weichen von der Grundform eines
Halbzylinders ab. Die erste Stirnseite 150 ist dabei eine Seite, die im montierten
Zustand eines Rundsteckverbinders 200 einer Einsteckseite zugewandt ist. Die erste
Stirnseite 150 des Halbzylinders 110 ist annähernd halbkreisförmig ausgelegt. In radialer
Richtung zwischen dem Außenradius und dem Innenradius des Halbzylinders 110 und in
Umfangsrichtung zwischen den beiden Längsseiten des Halbzylinders 110 spannt sich
eine erste Stirnfläche auf.
[0073] Die erste Stirnseite 150 des Halbzylinders 110 weist eine Nut 120 in Längsachsenrichtung
des Halbzylinders 110 auf. Die Nut 120 kann von der ersten Stirnseite 150 aus U-förmig
und/oder V-förmig und/oder rechteckig und/oder trapezförmig zwischen der Außenseite
und dem Innenseite des Halbzylinders 110 ausgebildet sein. Dabei richtet sich die
Form der Nut 120 an der komplementären Ausbuchtung aus, mit der sie im montierten
Zustand eingreifbar ausgelegt ist. Die Nut 120 kann dabei auch eine Form annehmen,
bei der eine komplementäre Ausbuchtung im montierten Zustand gegen das Verschieben
in Längsrichtung gesichert ist. Die Sicherung kann durch eine Ausbuchtung der Nut
120 in Umfangsrichtung des Halbzylinders 110 ausgelegt sein. Dabei rastet im montierten
Zustand die komplementäre Ausbuchtung in die Ausbuchtung der Nut 120 ein. Die Nut
120 kann zudem stirnseitig gegenüber der komplementären Ausbuchtung in Umfangsrichtung
geweitet sein, um ein vereinfachtes Einführen der Ausbuchtung bei der Montage und/oder
Ausrichtung der Halbschalenklemmhülse 100 zu ermöglichen.
[0074] Die zweite Stirnseite 160 des Halbzylinders 100 ist eine Seite, die im montierten
Zustand eines Rundsteckverbinders 200 einer Einsteckseite abgewandt ist. Die zweite
Stirnseite 160 des Halbzylinders 110 ist annähernd halbkreisförmig ausgelegt. In radialer
Richtung zwischen der Außenseite und der Innenseite des Halbzylinders 110 und in Umfangsrichtung
zwischen den beiden Längsseiten 140 des Halbzylinders 110 spannt sich eine zweite
Stirnfläche auf.
[0075] Die zweite Stirnseite 160 des Halbzylinders 110 ist als Klemmhülse 130 ausgebildet.
Dabei ist die Klemmhülse 130 radial zur Längsachse elastisch bewegbar. Dabei kann
sich der Bereich der Klemmhülse 130 zumindest teilweise in Umfangsrichtung und teilweise
in Längsachsenrichtung von der zweiten Stirnseite 160 des Halbzylinders 110 weg in
Richtung der ersten Stirnseite 150 des Halbzylinders 110 erstrecken. Die Klemmhülse
130 kann entlang der Längsachse unterschiedlich stark in radialer Richtung bewegbar
sein, z.B. maximal bewegbar an der zweiten Stirnseite 160 und minimal bewegbar an
der entgegengesetzten Seite der Klemmhülse 130.
[0076] Die Klemmhülse 130 kann ein oder mehrere Klemmarme 132 aufweisen. Dabei kann der
mindestens eine Klemmarm 132 in Umfangsrichtung beabstandet sein und zwei parallele
Längsseiten in Längsachsenrichtung aufweisen.
[0077] Der mit dem Schirmgeflecht eines Kabels verbindbare Teilbereich des Klemmarms 132
an der Innenseite der Klemmhülse 130 kann ein oder mehrere Fixierelemente, z.B. Rasthaken,
aufweisen. Die Fixierelemente sind ausgelegt, um die Klemmhülse 130 an das Schirmgeflecht
des Kabels zu fixieren.
[0078] Die Innenfläche, also die Innenseite und die Außenfläche, also die Außenseite des
Halbzylinders 110 können Teilbereiche mit unterschiedlichen Innen- und Außenradien
aufweisen. Diese Teilbereiche können als zusätzliche elektrische Kontaktbereiche und/oder
als Abstandhalter und/oder Rast-mittel und/oder zur Versteifung des Halbzylinders
110 ausgelegt sein.
[0079] Die
Figuren 3 und
4 zeigen jeweils eine perspektivische Ansicht des Rundsteckverbinders 200 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform. Figur 3 zeigt den Rundsteckverbinder 200 aus einer Vorderansicht
und Figur 4 zeigt den Rundsteckverbinder aus einer Rückansicht.
[0080] Der Rundsteckverbinder 200 weist von einer Einsteckseite aus entgegen der Einsteckrichtung
E und entlang der Längsachse des Rundsteckverbinders 200 ein Anschlusselement 210
und zwei Halbschalenklemmhülsen 100 auf. Das Anschlusselement 210 und die zwei Halbschalenhülsen
100 sind innerhalb eines Rundsteckverbindergehäuses 220 angeordnet und sind an einer
der Einsteckseite entgegengesetzten Seite des Rundsteckverbinders 200 durch das Rundsteckverbindergehäuse
220 und eine Verschlusskappe 230 in Längsrichtung fixiert. Dabei greift in einem montieren
Zustand ein Innengewinde der Verschlusskappe 230 in ein Außengewinde des Rundsteckverbindergehäuses
220 ein.
[0081] Das Rundsteckverbindergehäuse 220 kann einen Fixierkörper 222 zum lösbaren Fixieren
mit einem komplementären Fixierkörper eines komplementären Steckelements aufweisen.
Der Fixierkörper kann dabei als Rastmittel 224 und/oder ein Schraubmittel aufweisen.
Das Rastmittel 224 kann z.B. als Rastmittel eines Push-Pull-Rundsteckverbinders 200
ausgelegt sein und das Schraubmittel kann z.B. als Gewindering ausgelegt sein.
[0082] Ein männlicher Rundsteckverbinder 200 kann ein oder mehrere Kontaktpins in Einsteckrichtung
im Einsteckbereich aufweisen und ein weiblichen Rundsteckverbinder 200 kann ein oder
mehrere Kontakthülsen in Einsteckrichtung E aus im Einsteckbereich aufweisen.
[0083] Die
Figur 5 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Rundsteckverbinders gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform aus einer Rückansicht. Dabei sind das Anschlusselement
210, zwei Halbschalenklemmhülsen 100, das Rundsteckverbindergehäuse 220 mit seinem
Fixierkörper 222 und seinem Rastmittel 224 und die Verschlusskappe 230 als Einzelkomponenten
in einem nicht montieren Zustand gezeigt.
[0084] Das Anschlusselement 210 kann entlang der Längsachse einen Einsteckbereich mit Kontaktpins
und/oder Kontakthülsen, einen Kontaktelementhaltebereich und einen Kabelkontaktbereich
aufweisen. Die Kontaktpins oder Kontakthülsen sind derart im Kontaktelementhaltebereich
angeordnet, dass sie durch einen Vollzylinder aus einem elektrisch isolierenden Material
von der Einsteckseite parallel zur Längsachse geführt sind. Im Kabelkontaktbereich
des Anschlusselements 210 sind die Kontaktpins oder Kontakthülsen derart angeordnet,
dass sie mit den Kabeladern eines Kabels kontaktierbar sind.
[0085] Die erste Stirnfläche 150 einer Halbschalenklemmhülse 100 kann ausgelegt sein, um
im montierten Zustand formschlüssig an dem Anschlusselement 210 des Rundsteckverbinders
200 ausrichtbar zu sein. Die Fläche der ersten Stirnseite 150 des Halbzylinders 110
richtet sich an einer der Einsteckfläche des Anschlusselements 210 entgegen gesetzten
Seite aus. Dabei kann die der Einsteckfläche entgegen gesetzte Seite des Anschlusselements
210 als isolierender Vollzylinder ausgelegt sein. Dieser Vollzylinder des Anschlusselements
210 kann an der Außenfläche eine Nut aufweisen, in welche die erste Stirnseite 150
des Halbzylinders 110 im montierten Zustand eingreifbar und formschlüssig ausrichtbar
ist. Die Fläche der ersten Stirnseite 150 und die Nut am Außenradius des Anschlusselements
210 können dabei als eine glatte Querschnitts-fläche ausgebildet sein und/oder als
Ausbuchtungen in und/oder entgegen der Längsachse.
[0086] Die zwei Halbschalenklemmhülsen 100 können ausgelegt sein, entlang der Längsachse
zumindest teilweise den Kabelkontaktbereich vollständig und den Kontaktelementhaltebereich
zumindest teilweise zu umgeben. Dabei sind die zwei Halbschalenklemmhülsen 100 ausgelegt,
im montierten Zustand formschlüssig an dem Anschlusselement 210 ausrichtbar zu sein
und den nicht isolierten Bereich des Kabels entlang der Längsachse zu umgeben. Im
montierten Zustand sind die Halbschalenklemmhülsen 100 elektrisch mit dem Schirmgeflecht
des Kabels verbindbar.
[0087] Im montierten Zustand greift das Gewinde des Rundsteckverbindergehäuses 220 in das
komplementäre Gewinde der Verschlusskappe 230 ein und die Verschlusskappe 230 fixiert
die beiden Halbschalenklemmhülsen in Längsrichtung. Zudem fixiert im montierten Zustand
die Klemmhülsen 130 der beiden Halbschalenklemmhülsen 100 das Kabel und verbindet
das Schirmgeflecht des Kabels elektrisch.
[0088] Der Rundsteckverbinder 200 kann im montierten Zustand genau zwei erfindungsgemäße
Halbschalenklemmhülsen 100 aufweisen oder nur genau eine erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse
100 und genau eine nicht erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse aufweisen. Dabei kann
eine nicht erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse z.B. keine Nut 120 und/oder keine
Klemmhülse aufweisen.
[0089] Für den Fall von nur genau einer erfindungsgemäße Halbschalenklemmhülse 100 kann
in einem montierten Zustand die Nut 120 der erfindungsgemäßen Halbschalen-klemmhülse
100 mit einer zur Nut 120 komplementären Ausbuchtung des Rundsteckverbindergehäuses
220 oder mit einer zur Nut 120 komplementären Ausbuchtung 212 des Anschlusselements
210 in Eingriff gebracht werden.
[0090] Für den Fall von genau zwei erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülsen 100 kann in
einem montierten Zustand die Nut 120 einer ersten erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülse
100 mit einer zur Nut 120 komplementären Ausbuchtung des Rundsteckverbindergehäuses
220 und die Nut 120 einer zweiten erfindungsgemäßen Halbschalenklemmhülse 100 mit
einer zur Nut 120 komplementären Ausbuchtung 212 des Anschlusselements 210 in Eingriff
gebracht werden.
[0091] Die beiden Halbschalenklemmhülsen 100 sind dabei jeweils ausgelegt, den nicht isolierten
Bereich des Kabels entlang der Längsachse vollständig zu umgeben.
[0092] Die beiden Längsflächen der jeweiligen Halbschalenklemmhülsen 100 können ausgelegt
sein, um die Halbzylinder 110 von zwei Halbschalenklemmhülsen 100 formschlüssig aneinander
auszurichten und um einen hohlförmigen Vollzylinder zum elektrischen Abschirmen zu
bilden. Dabei können die Längsseiten 140 als glatte Flächen ohne Abweichung in einer
Umfangsrichtung ausgelegt sein. Die beiden Längsseiten 140 können aber auch Nuten
und/oder Ausbuchtungen entlang Längsachsenrichtung und/oder in radialer Richtung und/oder
in Umfangsrichtung aufweisen. Diese Nuten und/oder Ausbuchtungen können ausgelegt
sein, um mit dazu komplementäre Ausbuchtung einer zweiten Halbschalenklemmhülse 100
eingreifbar zu sein.
[0093] Durch die Verengung des Innenradius an der zweiten Stirnseite 160 des Halbzylinders
110 der Halbschalenklemmhülse 100, also im Bereich der Klemmhülse 130, bis hin zum
Außenradius des Kabels wird die Halbschalenklemmhülse 100 fest mit dem Kabel verbunden
und/oder gegen Relativbewegungen der beiden Komponenten in Längsrichtung, in radialer
Richtung und in Umfangsrichtung mechanisch fixiert.
[0094] Die Außenseite der Klemmhülse 130 kann mindestens eine Nut und/oder mindestens eine
Ausbuchtung aufweisen, in welche eine Innenseite der Verschlusskappe 230 des Rundsteckverbinders
200 im montierten Zustand eingreifbar und/oder formschlüssig ausrichtbar ist.
Bezugszeichenliste
[0095]
- 100
- Halbschalenklemmhülse
- 110
- Halbzylinder
- 120
- Nut
- 130
- Klemmhülse
- 132
- Klemmarm
- 140
- Längsseite
- 150
- erste Stirnseite
- 160
- zweite Stirnseite
- 200
- Rundsteckverbinder
- 210
- Anschlusselement
- 212
- Ausbuchtung des Anschlusselements
- 220
- Rundsteckverbindergehäuse
- 222
- Fixierkörper
- 224
- Rastmittel
- 230
- Verschlusskappe
- E
- Einsteckrichtung
1. Halbschalenklemmhülse (100) zum elektrischen Abschirmen eines Kabels in einem Rundsteckverbinder
(200), aufweisend:
einen hohlförmigen, metallischen Halbzylinder (110);
wobei an einer ersten Stirnseite des Halbzylinders (110) eine Nut (120) in Längsachsenrichtung
des Halbzylinders (110) ausgebildet ist ;
wobei eine zweite, gegenüberliegende Stirnseite des Halbzylinders (110) als Klemmhülse
(130) ausgebildet ist;
wobei die Klemmhülse (130) mindestens einen Klemmarm (132) aufweist und
wobei der Teil des mindestens einen Klemmarms (132), der die zweite Stirnseite des
Halbzylinders (110) bildet, zur Richtung der Längsachse des Halbzylinders (110) radial
elastisch bewegbar ist; und
wobei die Halbschalenklemmhülse (100) derart ausgelegt ist, dass in einem montierten
Zustand in einem Rundsteckverbinder (200) die erste Stirnseite des Halbzylinders (110)
formschlüssig an einem Anschlusselement (210) des Rundsteckverbinders (200) ausrichtbar
ist, ein mit dem Anschlusselement (210) verbundenes Kabel mittels der Klemmhülse (130)
mechanisch fixierbar ist und die Klemmhülse (130) mit einem Schirmgeflecht des Kabels
elektrisch verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (120) eine Ausbuchtung in Umfangsrichtung des Halbzylinders aufweist und
eine komplementäre Ausbuchtung (212) in die Ausbuchtung der Nut einrastbar ist.
2. Halbschalenklemmhülse (100) nach Anspruch 1, wobei die Halbschalenklemmhülse (100)
einstückig ausgebildet ist.
3. Halbschalenklemmhülse (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Klemmhülse
(130) mindestens zwei Klemmarme (132) aufweist und die mindestens zwei Klemmarme (132)
zueinander beabstandet sind.
4. Halbschalenklemmhülse (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Wandstärke
der Halbschalenklemmhülse (100) in einem Bereich von etwa 0,1 mm bis etwa 1 mm liegt.
5. Rundsteckverbinder (200), zum Verbinden mit einem komplementären Steckelement, aufweisend:
mindestens eine Halbschalenklemmhülse (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche;
ein Anschlusselement (210) zum Verbinden mit einem komplementären Anschlusselement
des komplementären Steckelements;
ein Rundsteckverbindergehäuse (220); und
eine Verschlusskappe (230) zum Fixieren des Kabels;
wobei das Anschlusselement (210) innerhalb des Rundsteckverbindergehäuses (220) angeordnet
ist und fest mit dem Rundsteckverbindergehäuse (220) verbunden ist;
wobei die mindestens eine Halbschalenklemmhülse (100) innerhalb des Rundsteckverbindergehäuses
(220) angeordnet ist; und
wobei die mindestens eine Halbschalenklemmhülse (100) zwischen dem Anschlusselement
(210) und der Verschlusskappe (230) fixiert ist.
6. Rundsteckverbinder (200) nach Anspruch 5, wobei der Rundsteckverbinder (200) eine
erste und eine zweite Halbschalenklemmhülse (100) aufweist.
7. Rundsteckverbinder (200) nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Nut (120) der mindestens
einen Halbschalenklemmhülse (100) mit einer zur Nut (120) komplementären Ausbuchtung
des Rundsteckverbindergehäuses (220) in Eingriff gebracht ist, und/oder
wobei die Nut (120) der mindestens einen Halbschalenklemmhülse (100) mit einer zur
Nut (120) komplementären Ausbuchtung (212) des Anschlusselements (210) in Eingriff
gebracht ist.
8. Rundsteckverbinder (200) nach Anspruch 6, wobei die Nut (120) der ersten Halbschalenklemmhülse
(100) mit einer zur Nut (120) komplementären Ausbuchtung des Rundsteckverbindergehäuses
(220) in Eingriff gebracht ist, und
wobei die Nut (120) der zweiten Halbschalenklemmhülse (100) mit einer zur Nut (120)
komplementären Ausbuchtung (212) des Anschlusselements (210) in Eingriff gebracht
ist.
9. Rundsteckverbinder (200) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei der Rundsteckverbinder
(200) eine erste und eine zweite Halbschalenklemmhülse (100) aufweist, und
wobei die erste und zweite Halbschalenklemmhülse (100) fest miteinander verbunden
sind und einen hohlförmigen metallischen Zylinder bilden.
10. Rundsteckverbinder (200) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei das Rundsteckverbindergehäuse
(220) einen Fixierkörper (222) zum lösbaren Fixieren mit einem komplementären Fixierkörper
des komplementären Steckelements aufweist, und
wobei der Fixierkörper (222) ein Rastmittel (224) und/oder ein Schraubmittel aufweist.
11. Rundsteckverbinder (200) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, wobei der Rundsteckverbinder
(200) zusätzlich einen Metallzylinder aufweist;
wobei der Metallzylinder derart ausgelegt ist, dass das Kabel fest mit dem Metallzylinder
mechanisch verbindbar und das Schirmgeflecht des Kabels elektrisch verbindbar ist;
und
wobei der Metallzylinder derart ausgelegt ist, dass die mindestens eine Halbschalenklemmhülse
(100) fest mit dem Metallzylinder verbindbar ist.
12. Stecksystem mit einem Rundsteckverbinder (200) nach einem der Ansprüche 5 bis 11 und
einem komplementären Steckelement,
wobei das komplementäre Steckelement ein komplementäres Anschlusselement aufweist,
das mit dem Anschlusselement (210) des Rundsteckverbinders (200) verbunden werden
kann.
1. Half-shell clamping sleeve (100) for electrically shielding a cable in a round plug
connector (200), comprising:
a hollow, metal semi-cylinder (110);
wherein a groove (120) is formed on a first end face of the semi-cylinder (110) in
the longitudinal axis direction of the semi-cylinder (110);
wherein a second, opposite end face of the semi-cylinder (110) is formed as a clamping
sleeve (130);
wherein the clamping sleeve (130) has at least one clamping arm (132), and
wherein the part of the at least one clamping arm (132), which forms the second end
face of the semi-cylinder (110), is elastically movable radially to the direction
of the longitudinal axis of the semi-cylinder (110); and
wherein the half-shell clamping sleeve (100) is configured in such a way that, when
assembled in a round plug connector (200), the first end face of the semi-cylinder
(110) can be oriented form-fittingly with a connection element (210) of the round
plug connector (200),
a cable connected to the connection element (210) is mechanically fixable by means
of the clamping sleeve (130) and the clamping sleeve (130) is electrically connectable
to a shielding braid of the cable,
characterised in that
the groove (120) has a projection in the circumferential direction of the semi-cylinder
and a complementary projection (212) is latchable with the projection of the groove.
2. Half-shell clamping sleeve (100) according to claim 1, wherein the half-shell clamping
sleeve (100) is formed in one piece.
3. Half-shell clamping sleeve (100) according to any one of the preceding claims, wherein
the clamping sleeve (130) has at least two clamping arms (132) and the at least two
clamping arms (132) are distanced from one another.
4. Half-shell clamping sleeve (100) according to any one of the preceding claims, wherein
the wall thickness of the half-shell clamping sleeve (100) lies in a range of from
approximately 0.1 mm to approximately 1 mm.
5. Round plug connector (200) for connection to a complementary plug element, comprising:
at least one half-shell clamping sleeve (100) according to any one of the preceding
claims;
a connection element (210) for connecting to a complementary connection element of
the complementary plug element;
a round plug connector housing (220); and
a closure cap (230) for fixing the cable;
wherein the connection element (210) is arranged within the round plug connector housing
(220) and is fixedly connected to the round plug connector housing (220);
wherein the at least one half-shell clamping sleeve (100) is arranged within the round
plug connector housing (220); and
wherein the at least one half-shell clamping sleeve (100) is fixed between the connection
element (210) and the closure cap (230).
6. Round plug connector (200) according to claim 5,
wherein the round plug connector (200) has a first and a second half-shell clamping
sleeve (100).
7. Round plug connector (200) according to claim 5 or 6,
wherein the groove (120) in the at least one half-shell clamping sleeve (100) is brought
into engagement with a projection of the round plug connector housing (220) complementary
to the groove (120), and/or
wherein the groove (120) in the at least one half-shell clamping sleeve (100) is brought
into engagement with a projection (212) of the connection element (210) complementary
to the groove (120).
8. Round plug connector (200) according to claim 6,
wherein the groove (120) in the first half-shell clamping sleeve (100) is brought
into engagement with a projection of the round plug connector housing (220) complementary
to the groove (120), and
wherein the groove (120) in the second half-shell clamping sleeve (100) is brought
into engagement with a projection (212) of the connection element (210) complementary
to the groove (120).
9. Round plug connector (200) according to any one of claims 5 to 8,
wherein the round plug connector (200) has a first and a second half-shell clamping
sleeve (100), and
wherein the first and second half-shell clamping sleeve (100) are fixedly connected
to one another and form a hollow metal cylinder.
10. Round plug connector (200) according to any one of claims 5 to 9,
wherein the round plug connector housing (220) has a fixing body (222) for releasable
fixing to a complementary fixing body of the complementary plug element, and
wherein the fixing body (222) has a detent means (224) and/or a screw means.
11. Round plug connector (200) according to any one of claims 5 to 10,
wherein the round plug connector (200) additionally has a metal cylinder;
wherein the metal cylinder is configured in such a way that the cable is fixedly mechanically
connectable to the metal cylinder and the shielding braid of the cable is electrically
connectable; and
wherein the metal cylinder is configured in such a way that the at least one half-shell
clamping sleeve (100) is fixedly connectable to the metal cylinder.
12. Plug system comprising a round plug connector (200) according to any one of claims
5 to 11 and a complementary plug element,
wherein the complementary plug element has a complementary connection element which
can be connected to the connection element (210) of the round plug connector (200).
1. Douille de serrage en demi-coque (100) pour le blindage électrique d'un câble dans
un connecteur enfichable circulaire (200), présentant :
un demi-cylindre métallique creux (110) ;
une rainure (120) étant réalisée sur un premier côté frontal du demi-cylindre (110)
dans la direction de l'axe longitudinal du demi-cylindre (110) ;
un deuxième côté frontal opposé du demi-cylindre (110) étant réalisé sous forme de
douille de serrage (130) ;
la douille de serrage (130) présentant au moins un bras de serrage (132) et
la partie de l'au moins un bras de serrage (132), qui forme le deuxième côté frontal
du demi-cylindre (110), pouvant être déplacée radialement de manière élastique par
rapport à la direction de l'axe longitudinal du demi-cylindre (110) ; et
la douille de serrage en demi-coque (100) étant conçue de telle sorte que, dans un
état monté dans un connecteur enfichable circulaire (200), le premier côté frontal
du demi-cylindre (110) peut être aligné par complémentarité de forme sur un élément
de raccordement (210) du connecteur enfichable circulaire (200), un câble relié à
l'élément de raccordement (210) peut être fixé mécaniquement au moyen de la douille
de serrage (130) et la douille de serrage (130) peut être reliée électriquement à
une tresse de blindage du câble,
caractérisée en ce que la rainure (120) présente un renflement dans la direction circonférentielle du demi-cylindre
et un renflement complémentaire (212) peut être encliqueté dans le renflement de la
rainure.
2. Douille de serrage en demi-coque (100) selon la revendication 1, la douille de serrage
en demi-coque (100) étant réalisée d'une seule pièce.
3. Douille de serrage en demi-coque (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
la douille de serrage (130) présentant au moins deux bras de serrage (132) et les
au moins deux bras de serrage (132) étant espacés l'un de l'autre.
4. Douille de serrage en demi-coque (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
l'épaisseur de paroi de la douille de serrage en demi-coque (100) se situant dans
une plage allant d'environ 0,1 mm à environ 1 mm.
5. Connecteur enfichable circulaire (200), destiné à être relié à un élément d'enfichage
complémentaire, présentant :
au moins une douille de serrage en demi-coque (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes ;
un élément de raccordement (210) destiné à être relié à un élément de raccordement
complémentaire de l'élément d'enfichage complémentaire ;
un boîtier de connecteur enfichable circulaire (220) ; et
un capuchon de fermeture (230) destiné à fixer le câble ;
l'élément de raccordement (210) étant agencé à l'intérieur du boîtier de connecteur
enfichable circulaire (220) et étant relié de manière fixe au boîtier de connecteur
enfichable circulaire (220) ;
l'au moins une douille de serrage en demi-coque (100) étant agencée à l'intérieur
du boîtier de connecteur enfichable circulaire (220) ; et
l'au moins une douille de serrage en demi-coque (100) étant fixée entre l'élément
de raccordement (210) et le capuchon de fermeture (230).
6. Connecteur enfichable circulaire (200) selon la revendication 5, le connecteur enfichable
circulaire (200) présentant une première et une deuxième douille de serrage en demi-coque
(100).
7. Connecteur enfichable circulaire (200) selon la revendication 5 ou 6, la rainure (120)
de l'au moins une douille de serrage en demi-coque (100) étant en prise avec un renflement
du boîtier de connecteur enfichable circulaire (220) complémentaire à la rainure (120),
et/ou
la rainure (120) de l'au moins une douille de serrage en demi-coque (100) étant en
prise avec un renflement (212) de l'élément de raccordement (210) complémentaire de
la rainure (120).
8. Connecteur enfichable circulaire (200) selon la revendication 6, la rainure (120)
de la première douille de serrage en demi-coque (100) étant en prise avec un renflement
du boîtier de connecteur enfichable circulaire (220) complémentaire de la rainure
(120), et
la rainure (120) de la deuxième douille de serrage en demi-coque (100) étant en prise
avec un renflement (212) de l'élément de raccordement (210) complémentaire de la rainure
(120).
9. Connecteur enfichable circulaire (200) selon l'une quelconque des revendications 5
à 8, le connecteur enfichable circulaire (200) présentant une première et une deuxième
douille de serrage en demi-coque (100), et
les première et deuxième douilles de serrage en demi-coque (100) étant reliées de
manière fixe l'une à l'autre et formant un cylindre métallique creux.
10. Connecteur enfichable circulaire (200) selon l'une quelconque des revendications 5
à 9, le boîtier de connecteur enfichable circulaire (220) présentant un corps de fixation
(222) destiné à être fixé de manière amovible à un corps de fixation complémentaire
de l'élément d'enfichage complémentaire, et
le corps de fixation (222) présentant un moyen d'encliquetage (224) et/ou un moyen
de vissage.
11. Connecteur enfichable circulaire (200) selon l'une quelconque des revendications 5
à 10, le connecteur enfichable circulaire (200) présentant en outre un cylindre métallique
;
le cylindre métallique étant conçu de telle sorte que le câble peut être relié mécaniquement
de manière fixe au cylindre métallique et la tresse de blindage du câble peut être
reliée électriquement ; et
le cylindre métallique étant conçu de telle sorte que l'au moins une douille de serrage
en demi-coque (100) peut être reliée de manière fixe au cylindre métallique.
12. Système d'enfichage avec un connecteur enfichable circulaire (200) selon l'une quelconque
des revendications 5 à 11 et un élément d'enfichage complémentaire,
l'élément d'enfichage complémentaire présentant un élément de raccordement complémentaire
qui peut être relié à l'élément de raccordement (210) du connecteur enfichable circulaire
(200).