[0001] Die vorliegende Patentanmeldung betrifft einen teleskopierbaren Schwenkarm für eine
Hebebühne, wobei die Hebebühne bevorzugt eine Säulenhebebühne, Unterflurhebebühne
bzw. eine Tragarmhebebühne ist, beispielsweise eine Zwei-Säulenhebebühne für Kraftfahrzeuge,
die an jeder Säule zwei Schwenkarme aufweisen kann. Der hier beanspruchte ausfahrbare
Schwenkarm der Hebebühne weist insbesondere einfach montierbare Tragesegmente auf,
die eine präzise Längeneinstellung des teleskopierbaren Schwenkarms ermöglichen. Zusätzlich
ist eine höhere Gewichts- und/oder Druckbelastung durch die besondere Form der Konstruktion
möglich.
[0002] Die Erfindung bietet unter anderem den technischen Vorteil, dass Kraftfahrzeuge sicherer
im Hinblick auf die Absturzsicherheit und unter Vermeidung von unbeabsichtigten Beschädigungen
des Kraftfahrzeuges angehoben werden können. Dies wird insbesondere dadurch erreicht,
dass der Schwenkarm der Kraftfahrzeug-Hebevorrichtung präziser aus- und eingefahren
werden kann. Die präzisere Ausrichtung wird insbesondere dadurch erreicht, dass der
Schwenkarm vor dem Anheben des Kraftfahrzeuges einfach und reibungsarm derart ausgerichtet
werden kann, dass ein vorbestimmter Teil des Tragarmes mit einem sogenannten Aufbockbereich
bzw. einer Auflagerposition der Karosserie des Kraftfahrzeuges in Kontakt gebracht
wird. Dieses Ausrichten wird aufgrund der Erfindung vereinfacht und ist auch präziser
möglich.
[0003] Fahrzeuge, wie beispielsweise Personenkraftwagen, werden mittels Hebebühne und Trageelementen,
die an der Hebebühne verfahrbar befestigt sind, in eine angehobene Position gebracht,
um Wartungs- oder Reparaturarbeiten an dem angehobenen Fahrzeug durchführen zu können.
Hierbei sind die Tragesegmente, auch als Tragarm oder Schwenkarm bezeichnet, besonders
hohen Gewichtsbelastungen ausgesetzt. Da die Arbeiten unterhalb des angehobenen Fahrzeuges
stattfinden, bedarf es deshalb einer besonders stabilen Konstruktion, um das Gewicht
der Fahrzeuge auch beim Einsatz der Schwenkarme über mehrere Jahre hinweg zuverlässig
heben zu können, ohne dass eine Materialermüdung der Schwenkarme auftritt. Dies führt
zu einer erhöhten Sicherheit im Betrieb.
[0004] Weiterhin ist ein bekanntes Problem, dass im Werkstattbereich, in denen Hebebühnen
mit teleskopierbaren Schwenkarmen eingesetzt werden, Staub, Öle und Schmierfette zu
groben Verschmutzungen der Reibflächen innerhalb des Schwenkarms führen. Dies wiederum
führt dazu, dass die Tragesegmente des Schwenkarms nicht mehr so leichtläufig ineinander
ein- und/oder ausfahrbar sind. Dies erschwert eine präzise Positionierung des Schwenkarms
in die Auflagerposition der Karosserie des Kraftfahrzeuges. Deshalb ist eine hohe
Robustheit gegenüber Verschmutzungen notwendig und/oder eine möglichst geringe Reibung
der Tragesegmente zueinander.
[0005] Im Hinblick auf die vorbeschriebene Situation wäre es wünschenswert, einen Schwenkarm
für eine Hebebühne bereitzustellen, der kostengünstig und mit geringer baulicher Komplexität
realisierbar ist. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung einen teleskopierbaren Schwenkarm
für eine Hebebühne bereitzustellen, welcher eine verringerte Materialabnutzung und
eine erhöhte Robustheit gegenüber Verschmutzungen aufweist, und weiterhin eine vereinfachte
Montage und präzise Positionierung des Schwenkarms in den sogenannten Aufbockbereich
des Fahrzeugs durch eine erleichterte Ein- und Ausfuhrbewegung der Tragesegmente des
Schwenkarms erlaubt.
[0006] Die Aufgabe wird gemäß den beigefügten Patentansprüchen gelöst. Bevorzugte Weiterentwicklungen
werden insbesondere in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
[0007] Die Hebebühne kann eine oder mehrere Säulen umfassen. Besonders bevorzugt werden
hier Ein- Säulen-, Zwei-Säulen-, Vier-Säulen-Hebebühnen und/oder Stempelhebebühnen
umfasst und jede Hebebühne kann einen oder mehrere teleskopierbare Schwenkarme umfassen.
[0008] Der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm kann ein Trägersegment, das einen inneren
Endbereich und einen äußeren Endbereich hat, aufweisen. Der innere Endbereich kann
mit einer Säule der Hebebühne in Verbindung stehen und der äußere Endbereich kann
ein inneres Endanschlagelement aufweisen.
[0009] Des Weiteren kann der teleskopierbare Schwenkarm ein Auszugsegment aufweisen. Vorteilhafterweise
ist das Auszugsegment in einer Öffnung des Trägersegments verschiebbar angeordnet.
Das Auszugsegment kann einen inneren Abschnitt und einen äußeren Abschnitt aufweisen.
Der äußere Abschnitt kann mit einem Aufnahmeelement für eine Last ausgebildet sein.
Im Bereich des inneren Abschnitts kann ein äußeres Endanschlagelement vorgesehen sein.
Das Auszugsegment kann vorteilhafterweise derart ausgebildet sein, dass es in das
Trägersegment teleskopartig ein- und ausführbar ist.
[0010] Im Folgenden, wenn auf Tragesegmente im Allgemeinen Bezug genommen wird, sind die
Tragesegmente des teleskopierbaren Schwenkarms gemeint, insbesondere das beanspruchte
Träger- und Auszugsegment.
[0011] Die Endanschlagelemente, das innere Endanschlagelement des äußeren Endbereichs des
Trägersegments und das äußere Endanschlagelement des inneren Abschnitts des Auszugsegments,
sind vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass ein absichtliches Herausziehen oder
ungewolltes Herausrutschen des Auszugsegments aus dem Trägersegment durch die beiden
sich blockierenden Endanschlagelemente verhindert wird. Dadurch wird eine erhöhte
Betriebssicherheit gewährleistet. Zusätzlich haben die Endanschlagelemente den Vorteil,
dass sie kraftabtragend wirken und somit zu einer Verstärkung des Träger- und Auszugsegments
beitragen. Dadurch wird eine längere Lebensdauer des Schwenkarms ermöglicht, ohne
dass wegen der hohen Gewichtsbelastung Materialermüdungserscheinungen, wie Verformungen
bis hin zu Brüchen, auftreten. Darüber hinaus können die erforderlichen Wandstärken
der Tragesegmente geringer gewählt werden.
[0012] Das bedeutet, dass die Endanschlagelemente der Tragesegmente des Schwenkarms multifunktional
sind. Zum einem haben die Endanschlagelemente eine Stoppfunktion als mechanische Begrenzung,
um die Tragesegmente ineinander zu halten, und gleichzeitig führt die Verwendung der
Endanschlagelemente zu einer Reduzierung der auftretenden Spannungen und/oder Kräfte
in den Tragesegmenten. Dadurch wird der Schwenkarm signifikant weniger elastisch verformt,
was zu einer Verbesserung der Stabilität des Schwenkarms und zu einer geringeren Durchbiegung
unter Belastung führt.
[0013] Des Weiteren ist am beanspruchten teleskopierbaren Schwenkarm besonders vorteilhaft,
dass zumindest der äußere Endbereich des Trägersegments und der innere Abschnitt des
Auszugsegments jeweils eine schräge Abschlussfläche aufweisen können.
[0014] Dies hat den Vorteil, dass eine vereinfachte Montage und Positionierung des Auszugsegments
in das Trägersegment ermöglicht wird. Besonders ein Erstkontakt zwischen den beiden
Tragesegmenten wird optimiert, sodass ein einfaches und optimiertes montieren des
Auszugsegments ermöglicht wird.
[0015] Des Weiteren kann das innere Endanschlagelement in dem äußeren Endbereich des Trägersegments
derart angebracht sein, dass es näher an der Außenkante des äußeren Endbereichs des
Trägersegments vorgesehen ist als das äußere Endanschlagelement des Auszugsegments
zur Innenkannte des inneren Abschnitts.
[0016] Dies hat den Vorteil, dass eine besonders effiziente Montage möglich ist, ohne dass
die Endanschlagelemente sich gegenseitig blockieren und eine Installation des Auszugsegments
in das Trägersegment verhindern würden. Ebenso vorteilhaft ist, dass bei einer Demontage
das Auszugsegment nicht am Trägersegment hängen bleibt, sondern besonders einfach
aus dem Trägersegment herausgehoben werden kann.
[0017] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart eingerichtet
sein, dass das innere Endanschlagelement in dem äußeren Endbereich des Trägersegments
auf einer Innenfläche der Unterseite des Trägersegments angebracht sein kann und dass
es im Wesentlichen über die gesamte Breite der Innenfläche der Unterseite des Trägersegments
verlaufen kann.
[0018] Dies hat den Vorteil, dass das Trägersegment durch das innere Endanschlagelement
besonders verstärkt wird, da das Endanschlagelement kraftabtragend wirkt. Dadurch
dass die Tragesegmente an ihren Unterseiten im Wesentlichen nur über die Anschlagelemente
in Kontakt treten, wird vorteilhafterweise die Reibfläche verringert. Dies führt vorteilhafterweise
dazu, dass der benötigte Kraftaufwand minimiert wird und das Aus- und/oder Einfahren
des Auszugsegments im Trägersegment erleichtert wird.
[0019] Außerdem weiter vorteilhaft ist, dass das innere Endanschlagelement und das äußere
Endanschlagelement im Vertikalquerschnitt unterschiedlich hoch sein können und sich
auch in ihrer weiteren Dimensionierung unterscheiden können. Durch die Anpassung der
Dimensionierung kann ein Verklemmen der Auszüge bzw. der Auszugssegmente verhindert
werden.
[0020] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass das äußere Endanschlagelement im inneren Abschnitt des Auszugsegments vorteilhafterweise
auf einer Außenfläche der Unterseite des Auszugsegments angebracht sein kann.
[0021] Dies hat den Vorteil, dass durch das innere Endanschlagelement zusätzlich die Reibflächen
zwischen dem Träger- und Auszugsegment verringert werden können. Dies führt vorteilhafterweise
dazu, dass der benötigte Kraftaufwand minimiert wird und das Aus- und/oder Einfahren
des Auszugsegments im Trägersegment erleichtert wird.
[0022] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass zur schrägen Abschlussfläche des inneren Abschnitts des Auszugsegments
eine zur Längsrichtung im Wesentlichen vertikale Schnittfläche gebildet wird, wodurch
die schräge Abschlussfläche des inneren Abschnitts in der Längsrichtung eine abgeflachte
Nase bildet.
[0023] Dies hat den Vorteil, dass in einem belasteten Zustand des teleskopierbaren Schwenkarms,
beispielsweise bei einem angehobenen Fahrzeug, Druckspitzen in der schrägen Abschlussfläche
des inneren Abschnitts des Auszugsegments vermieden werden. Dies führt wiederum dazu,
dass die Lebensdauer des Schwenkarms erhöht wird, da Materialermüdung, wie Verformungen,
Risse und/oder Brüche in den Tragesegmenten, trotz der hohen Gewichts- und/oder Druckbelastung,
vermieden werden.
[0024] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass im inneren Abschnitt des Auszugsegments im Bereich der schrägen Abschlussfläche
ein Aushubsicherungsmittel vorgesehen ist.
[0025] Dies hat besonders den Vorteil, dass die Betriebssicherheit erhöht wird, da das Aushubsicherungsmittel
eine Kippschutzfunktion aufweist. Besonders in einem Zustand der maximalen Elongation
der Tragesegmente, vor allem in einem unbelasteten Zustand des Schwenkarms, entsteht
ein erhöhtes Risiko, dass das Auszugsegment über die Endanschlagelemente gehoben werden
kann und somit vollständig aus dem Trägersegment herausfallen würde. Durch das Aushubsicherungsmittel
wird eine Kippbewegung und somit das Anheben des Auszugsegments über die Endanschlagelemente
verhindert.
[0026] Das Aushubsicherungsmittel kann vorteilhafterweise eine Schraube beliebiger Art sein,
wobei ein Gewinde mindestens am Schraubenende vorhanden sein kann, um an dem Auszugsegment
befestigt werden zu können. Die Länge des Aushubsicherungsmittels im befestigten Zustand
ist vorteilhafterweise so dimensioniert, dass das Aushubsicherungsmittel bei Aus-
und Einfahrbewegungen nicht auf der Innenfläche der Unterseite des Trägersegments
schleift. Somit ist es von Vorteil, wenn die Länge des Aushubsicherungsmittels kleiner
gewählt wird als der Abstand zwischen den Innenflächen der Ober- und Unterseite des
Trägersegments.
[0027] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass ein optimaler Einschubwinkel beim Ein- und/oder Ausschieben des Auszugsegments
in das Trägersegment, welcher vom dem Schnittwinkel der schrägen Abschlussfläche des
äußeren Endbereichs des Trägersegments und der schrägen Abschlussfläche des inneren
Abschnitts des Auszugsegments abhängt, gebildet wird.
[0028] Dies hat zum Vorteil, dass eine Montage und Demontage besonders einfach, sicher und
präzise von einer Person durchgeführt werden kann, da das Aus- und Einschieben der
Tragesegmente ineinander durch die schrägen Abschlussflächen und den dadurch entstehenden
optimierten Winkel eine besonders vereinfachte (De-)Montage ermöglicht. Dies hat weiterhin
den Vorteil, dass am inneren Bereich der Schwenkarme Laschen und andere Baugruppen,
unabhängig von der Einschubrichtung montiert und durch den Anschlag gehalten werden
können.
[0029] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass das Auszugsegment rohrartig ausgebildet ist. Außerdem kann mindestens ein
weiteres Auszugsegment zwischen dem Trägersegment und dem Auszugsegment vorgesehen
sein und jedes weitere Auszugsegment kann mit einem inneren Abschnitt mit einem äußeren
Endanschlagelement und mit einem äußeren Endbereich mit einem inneren Endanschlagelement
ausgebildet sein. Die Endanschlagelemente, der jeden weiteren Auszugsegmente, können
zur Begrenzung eines maximalen Auszugs in Kontakt mit den anderen Endanschlagelementen
des Trägersegments und/oder der Auszugsegmente treten.
[0030] Ein Vorteil besteht darin, dass der teleskopierbare Schwenkarm beliebig erweitert
werden kann und somit für jede Anwendung eine individuelle Konfiguration des teleskopierbaren
Schwenkarms möglich ist. Das bedeutet unter anderem auch, dass es möglich ist den
unterschiedlichen Abstand zu den Aufbockbereichen der verschiedenen Fahrzeuge präzise
einzustellen. Das verhindert Beschädigungen am Fahrzeug und verhindert ein Abrutschen
vom Schwenkarm und erhöht somit die Sicherheit der Person, die sich während Reparaturarbeiten-
und/oder Wartungsdiensten unter dem angehobenen Fahrzeug aufhält.
[0031] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass die jeweiligen Abschlussflächen des Trägersegments und des Auszugsegments
im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet sind.
[0032] Dies hat insbesondere den Vorteil, dass durch die geringere bauliche Komplexität
die Herstellung der Tragesegmente des teleskopierbaren Schwenkarmes effizienter ist
und deshalb auch kostengünstiger. Außerdem ist ein weiterer Vorteil, dass die (De-)Montage
vereinfacht wird. Vor allem die Aus- und Einfuhr der Tragesegmente in das jeweilige
andere Tragesegment, wird durch die im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildeten
Abschlussflächen vereinfacht.
[0033] Weiter vorteilhaft kann der beanspruchte teleskopierbare Schwenkarm derart ausgebildet
sein, dass die Endanschlagelemente als Anschlagbleche ausgeformt sind.
[0034] Vorteilhafterweise werden die Tragesegmente des teleskopierbaren Schwenkarms durch
die Anschlagbleche besonders verstärkt, da die Anschlagbleche kraftabtragend wirken.
Insbesondere die Verformung der Tragesegmente, wie des Trägersegments und Auszugsegments,
wird die Gewichts-/Druckbelastung durch die Verwendung von den Anschlagblechen verringert.
Weiter vorteilhaft ist, dass zusätzlich die Reibflächen zwischen den Tragesegmenten
verringert werden. Dies führt dazu, dass der benötigte Kraftaufwand minimiert wird
und das Aus- und Einfahren und somit das präzise Positionieren der Tragesegmente ineinander
erleichtert wird.
[0035] Weiter vorteilhaft ist, dass durch die Verwendung der Anschlagsbleche verhindert
wird, dass die Tragesegmente, wenn in einer Profilansicht betrachtet, nicht an den
Außenseiten der Tragesegmente zur Verstärkung angebracht werden und somit nicht dazu
beitragen, dass das jeweilige Segmentprofil erhöht wird. Im Gegenteil, durch die Anbringung
der Anschlagsbleche vorteilhaft im Inneren des Trägersegments benötigt der Schwenkarm
einen geringeren Bauraum und somit ist mehr Platz zum Einschwenken unter dem Fahrzeugschweller
vorhanden.
[0036] Weiter vorteilhaft kann das innere Endanschlagelement (122) in dem äußeren Endbereich
(12) des Trägersegments (1) derart angebracht sein, dass eine im wesentlichen optimierte
kraftabtragende Wirkung erzielt wird. Dadurch trägt das Endanschlagelement (122) zu
einer Verstärkung des Trägersegments (1) bei
[0037] Die Endanschlagelemente der Tragesegmente des Schwenkarms sind somit multifunktional.
Zum einem haben die Endanschlagelemente eine Stoppfunktion als mechanische Begrenzung,
um die Tragesegmente ineinander zu halten und gleichzeitig führt die Verwendung der
Endanschlagelemente zu einer Reduzierung der auftretenden Spannungen und/oder Kräfte
in den Tragesegmenten. Dadurch biegt sich der Schwenkarm signifikant weniger durch
und führt letztlich zu einer Verbesserung der Stabilität des Schwenkarms und damit
zu einer Verringerung der notwendigen Materialstärke.
[0038] Zusammengefasst wird ein verbesserter teleskopierbarer Schwenkarm für eine Hebebühne
beschrieben, der insbesondere eine verbesserte Montage und Handhabung ermöglicht,
die baulich wenig komplex ist und trotz hoher Gewichts- und/oder Druckbelastungen
eine erhöhte Lebensdauer aufweist.
[0039] Vorliegende Gegenstände und Verfahren werden im Folgenden exemplarisch mit Bezug
auf die beigefügten, schematischen Figuren beschrieben.
- Figur 1
- zeigt schematisch eine perspektivische Gesamtansicht beispielsweise einer zwei-säuligen
Hebebühne mit insgesamt vier teleskopierbaren Schwenkarmen
- Figur 2
- zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht einen montierten zweigliedrigen teleskopierbaren
Schwenkarm mit einem Aufnahmeelement;
- Figur 3
- zeigt schematisch in Profilansicht einen demontierten zweigliedrigen teleskopierbaren
Schwenkarm mit Aufnahmeelement;
- Figuren 4a - 4e
- zeigen schematisch im vertikalen Längsschnitt die Einfuhr des inneren Abschnitts des
Auszugsegments in einen äußeren Endbereich des Trägersegments;
- Figur 5
- zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht einen Querschnitt des in den äußeren
Endbereich des Trägersegments eingefahrenen inneren Abschnitt des Auszugsegments mit
montiertem Aushubsicherungsmittel;
- Figur 6
- zeigt, das Auszugsegment mit montiertem Aushubsicherungsmittel, eingeführt im Trägersegment,
schematisch in einer Gesamtansicht im vertikalen Längsschnitt.
[0040] Im Folgenden werden verschiedene Beispiele detailliert unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben. Gleiche bzw. ähnliche Elemente in den Figuren werden hierbei mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet. Damit soll jedoch keine Einschränkung auf die beschriebenen
Beispiele einhergehen; vielmehr kann der beschriebene Gegenstand auch Modifikationen
von Merkmalen der beschriebenen Beispiele und Kombination von Merkmalen verschiedener
Beispiele umfassen.
[0041] Figur 1 zeigt exemplarisch eine perspektivische Gesamtansicht einer zwei-säuligen
Hebebühne 10 mit insgesamt vier teleskopierbaren Schwenkarmen 30. Jede Stütze bzw.
Tragsäule 3 ist beispielsweise, wie in Figur 1 gezeigt, mit zwei teleskopierbaren
Schwenkarmen 30 ausgestattet. Es ist auch möglich nur einen Schwenkarm 30 und/oder
auch mehr als die zwei Schwenkarme 30 je Tragsäule 3 vorzusehen. Auch gibt es weitere
Möglichkeiten den Schwenkarm 30 mit der Säule 3 fahrbar in Vertikalrichtung zu verbinden.
Zusätzlich können die Schwenkarme 30 schwenkbar um die jeweilige Tragsäule 3 gelagert
werden.
[0042] Als Vertikalrichtung wird im Folgenden eine Richtung parallel zur Tragsäule 3 verstanden.
Unter einer Längsrichtung LR, wird eine Richtung verstanden, die, wie in Figur 3 gezeigt,
parallel zum jeweiligen Trägerelement 1 verläuft. Unter "schwenkbar um die Tragsäule
3" wird eine Bewegung des Schwenkarms 30 in einer Ebene verstanden, die, wie in der
Figur 1 gezeigt, die Tragsäule 3 als Rotationsmittelpunkt aufweist.
[0043] Des Weiteren kann in der Konstellation eines drei- und/oder mehrgliedrigen teleskopierbaren
Schwenkarms 30, wie in Figur 1 gezeigt, der innere Abschnitt 21 des Auszugsegments
2 statt einer schrägen Abschlussfläche 7 eine vertikale Abschlussfläche aufweisen.
[0044] Figur 2 zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht einen montierten zweigliedrigen
teleskopierbaren Schwenkarm 30, bestehend aus einem Trägersegment 1 und einem Auszugsegment
2, das bereits in das Trägersegment 1 eingeschoben ist. Das Auszugsegment 2 ist außerdem
mit einem Aufnahmeelement 5 ausgebildet, das dazu dient einen Aufnahmeteller 51 montieren
zu können. Das ist in den Figuren 1 und 10 exemplarisch gezeigt. Das Aufnahmeelement
5 kann unterschiedlich ausgebildet sein und ist nicht auf die, beispielsweise in Figur
2, gezeigte Form beschränkt.
[0045] Das Trägersegment 1 weist einen inneren Endbereich 11 auf, der näher an der Tragsäule
3 ist als der äußere Endbereich 12. Im inneren Endbereich 11 ist in beispielhafter
Weise in Figur 2 eine Halterung 31 gezeigt, welche eine Möglichkeit bietet den Schwenkarm
30 mit der Säule 3 der Hebebühne 10 zu verbinden. Über eine Öffnung 4 (siehe Figur
3) im äußeren Endbereich 12 des Trägersegments 1 kann das Auszugsegment 2 eingeführt
werden. Dazu hat das Auszugsegment 2 einen inneren Abschnitt 21 und einen äußeren
Abschnitt 22, wobei der innere Abschnitt 21 näher an der Tragsäule 3 ist als der äußere
Abschnitt 22. In Figur 2 ist das Auszugsegment 2 teilweise in das Trägersegment 1
eingeschoben, so dass sich der innere Abschnitt des Auszugsegments 2 und der äußere
Endbereich 12 im Inneren des Trägersegments 1 überlappen.
[0046] Figur 3 zeigt schematisch in Profilansicht einen zweigliedrigen teleskopierbaren
Schwenkarm 30 mit demontiertem Trägersegment 1 und Auszugsegment 2. Der äußere Endbereich
12 des Trägersegments 1 und der innere Abschnitt 21, sowie der äußere Abschnitt 22
des Auszugsegments 2 weisen jeweils eine schräge Abschlussfläche 6; 7; 25 auf. Diese
ist im Wesentlichen in Längsrichtung ausgebildet. Das bedeutet, wie bspw. schematisch
in der Figur 3 gezeigt, dass die Schräge jeweils an der Unterseite 9 des Trägersegments
1 und an der Unterseite 14 des Auszugsegments 2 anfängt und in Längsrichtung LR, d.h.
in Richtung der Tragsäule 3, und nach oben zur jeweiligen Oberseite 91; 141 des Trägersegments
1 und Auszugsegments 2 führt.
[0047] Darüber hinaus zeigt Figur 3, dass im äußeren Endbereich 12 des Trägersegments 1
und in den Abschnitten 21, 22 das freie Ende nicht komplett spitz zuläuft sondern
eine Art stumpfe Nase 17 bildet, wie bspw. die Nase 17 im inneren Abschnitt 21 des
Auszugsegments 2. Diese dient dazu bei Gewichtsbelastungen den übermäßigen Druck,
der sich an diesen Spitzen sonst bilden würde, durch die Ausbildung einer abgeflachten
Nase 17 zu verringern. Wie in Figur 3 schematisch gezeigt, ist die abschließende Seite,
die die abgeflachte Nase 17 formt, vertikal zur Längsrichtung LR ausgebildet. Die
Nase 17 muss nicht zwangsweise mit einer Vertikalen beendet werden, andere Möglichkeiten
sind auch denkbar.
[0048] Außerdem zeigt Figur 3 wie das äußere Endanschlagelement 212 auf der Außenfläche
der Unterseite 12 des Auszugsegments 2 im Bereich des inneren Abschnitts 21 des Auszugsegments
2 angebracht sein kann. Dieses dient dazu, zusammen mit dem inneren Endanschlagelement
122 im äußeren Endbereich 12 des Trägersegments 1, ein vollständiges Herausziehen
zu verhindern. Das innere Endanschlagelement 122 des äußeren Endbereichs 12 des Trägersegments
1 in Figur 3 ist nicht sichtbar, da es wie in den Figuren 4 bis 10 im Querschnitt
gezeigt im Inneren des Trägersegments angebracht ist.
[0049] Figuren 4a bis 4e zeigen in beispielhafter Weise einzelne Momente des Montagevorgangs,
d.h. die Einfuhr des Auszugsegments 2 in das Trägersegment 1. Des Weiteren ist in
den Figuren 4a bis 4e beispielsweise gezeigt, dass das innere Endanschlagelement 122
des äußeren Endbereichs 12 näher an der Außenkante 8 des äußeren Endbereichs 121 und
auf einer Unterseite 15 des Trägersegments 1 vorgesehen ist als das äußere Endanschlagelement
212 des Auszugsegments 2 zur Innenkannte 13 des inneren Abschnitts 21 des Auszugsegments
2, das an einer Außenfläche 16 der Unterseite 14 des Auszugsegments 2 angebracht ist.
Dabei dienen die Figuren 4a bis 4e, 5 und 6 nur als ein mögliches Beispiel. Das innere
Endanschlagelement 122 kann auch in der Nähe der Außenkante 8 des äußeren Endbereichs
121 sein und muss nicht mit dieser bündig abschließen. Ebenso ist die genaue Positionierung
des äußeren Endanschlagelements 212 in den Figuren 4a bis 4e, 5 und 6 lediglich ein
mögliches Beispiel und kann auch auf der Unterseite 14 entlang der Längsrichtung LR
verschoben werden.
[0050] Wie die Figuren 4a bis 4e in beispielhafter Weise außerdem zeigen, ist das innere
Endanschlagelement 122 in dem äußeren Endbereich 12 des Trägersegments 1 auf der Innenfläche
15 der Unterseite 9 des Trägersegments 1 angebracht. Das äußere Endanschlagelement
212 im inneren Abschnitt 21 des Auszugsegments 2 ist dagegen an der Außenfläche 16
der Unterseite 14 des Auszugsegments 2 angebracht.
[0051] Außerdem ist in den Figuren 4c bis 4e in beispielhafter Weise gezeigt, dass das äußere
Endanschlagelement 212 des Auszugsegments 2 in dem schematisch dargestellten Querschnitt
eine geringere vertikale Höhe aufweist als das innere Endanschlagelement 122 des äußeren
Endbereichs 12 des Trägersegments 1.
[0052] Die gezeigte Dimensionierung der Endanschlagelemente 122; 212 in den Figuren 4a bis
4e, 5 und 6 ist lediglich ein Beispiel und hängt von der genauen Schräge der schrägen
Abschlussfläche 6 des Trägersegments 2 und der genauen Schräge der schrägen Abschlussfläche
7 des Auszugsegments 1 ab, im Zusammenspiel mit der genauen Positionierung der Endanschlagelemente
122; 212 in dem äußeren Endbereich 12 und inneren Abschnitt 21.
[0053] Wie beispielsweise in Figur 4c gezeigt, kann das äußere Endanschlagelement 212 maximal
so hoch sein, dass wenn die Außenfläche der Unterseite 14 des Auszugsegments 2 die
Innenfläche 15 der Unterseite 9 des Trägersegments 1 im unteren Kontaktbereich 42
berührt und die Außenfläche der Oberseite 141 des Auszugsegments 2 die Innenfläche
der Oberseite 91 des Trägersegments im oberen Kontaktbereich 43 berührt, die Endanschlagelemente
122; 212 sich gerade nicht berühren und nicht verkanten. Damit ergibt sich ein optimaler
Einschubwinkel beim Ein- und/oder Ausfahren zwischen Trägersegment 1 und Auszugsegment
2.
[0054] Des Weiteren können die Endanschlagelemente 122; 212 auch gleich hoch dimensioniert
werden. Je nach Ausbildung der schrägen Flächen 6; 7 der Tragesegmente 1; 2 müsste
die Positionierung der Endanschlagelemente 122; 212 angepasst werden.
[0055] Außerdem ist von Vorteil, wie in den Figuren 4a bis 4e, 5 gezeigt, wenn in Längsrichtung
LR die Endanschlagelemente 122; 212 eine optimale Länge aufweisen. Dabei sind vor
allem zu lange Endanschlagelemente unvorteilhaft und würden die Einfuhr des Auszugsegments
2 erschweren und/oder unmöglich machen. Das würde weiterhin die Reibung zwischen dem
inneren Endanschlag 122 und der Außenfläche 16 der Unterseite 14 des Auszugsegments
2 und/oder dem äußeren Endanschlagelement 212 und der Innenfläche 15 der Unterseite
des Tragesegments 1 erhöhen.
[0056] In den Figuren 4a bis 4e wird nicht gezeigt, wie das innere Endanschlagelement 122
des Trägersegments 1 im Wesentlichen die gesamte Breite der Innenfläche 15 der Unterseite
9 des Trägersegments 1 einnimmt. Je nach Form des Trägersegments 1 im Querschnitt,
beispielsweise in Form eines Rechtecks, kann sich das innere Endanschlagelement 121
in der Breite von einer Außenwand bis zur nächsten Außenwand erstrecken. Das äußere
Endanschlagelement 212 des Auszugsegments 2 nimmt im Wesentlichen die gesamte Breite
der Außenfläche 16 der Unterseite 14 des Auszugsegments 2 ein. Dabei kann je nach
Form des Auszugsegments 2 im Querschnitt das äußere Endanschlagelement 122 in der
Breite bündig mit den Außenwänden des Auszugsegments 2 abschließen. Bildet die Form
des Trägersegments 1 und des Auszugsegments 2 im Querschnitt jeweils ein Rechteck
mit runden Ecken, so ist es eine Möglichkeit, dass die Endanschlagelemente 122; 212
in der Breite sich nur bis zum Beginn der Rundungen erstrecken. Andere Breiten sind
allerdings auch möglich.
[0057] Andererseits muss die Dimensionierung der Endanschlagelemente 122; 212 derart gewählt
werden, dass wie in Figur 4d beispielsweise gezeigt, ein Herausziehen des Auszugsegments
2entgegen der Längsrichtung LR durch die Endanschlagelemente 122; 212 blockiert wird.
[0058] Figur 4e zeigt beispielsweise wie bei der optimalen Dimensionierung sowie Positionierung
der Endanschlagelemente 122; 212 und der exakten Auslegung der schrägen Abschlussflächen
6; 7; 25 das Auszugsegment 2 erfolgreich in das Trägersegment 1 eingeführt wurde.
[0059] Figuren 4a, b, c, e und Figuren 5, 6 zeigen beispielsweise eine obere Aufnahme 181
im inneren Abschnitt 21 des Auszugsegments 2, welche dafür vorgesehen ist, dass das
Aushubsicherungsmittel 18 darin bzw. daran befestigt werden kann. Dazu ist es notwendig
das Auszugsegment 2 soweit in das Trägersegment 1 einzufahren, bis eine untere Bohrung
182, die sich in Figur 6 beispielsweise im inneren Endbereich 11 des Trägersegments
1 befindet und die obere Aufnahme 181 so übereinander positionieren sind, dass durch
die untere Bohrung 182 das Aushubsicherungsmittel 18 eingeschoben und in der oberen
Bohrung 181 befestigt werden kann.
[0060] Wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist die Länge des Aushubsicherungsmittels 18 so
proportioniert, dass das Aushubsicherungsmittel 18 soweit vollständig in dem Innenraum
des Trägersegments 1 versenkt werden kann, bis das Aushubsicherungsmittel 18 beim
Ein- und Ausfahren des Auszugsegments 2 nicht auf der Innenfläche 15 der Unterseite
9 des Trägersegments 1 reibt bzw. schleift.
[0061] Zusammengefasst zeigt die Erfindung einen verbesserten teleskopierbaren Schwenkarm
30 für eine Hebebühne 10, der insbesondere eine verbesserte Montage und Handhabung
ermöglicht, der baulich weniger komplex ist und trotz hoher Gewichts- und/oder Druckbelastungen
eine erhöhte Lebensdauer aufweist.
Bezugszeichen
[0062]
- 1
- Trägersegment
- 2
- Auszugsegment
- 3
- Stütze bzw. Tragsäule
- 4
- Öffnung des Trägersegments
- 5
- Aufnahmeelement
- 6
- (schräge) Abschlussfläche des Trägersegments
- 7
- (schräge) Abschlussfläche des Auszugsegments
- 8
- Außenkante (des äußeren Endbereichs)
- 9
- Unterseite des Trägersegments
- 10
- Hebebühne
- 11
- innerer Endbereich des Trägersegments
- 12
- äußerer Endbereich
- 13
- Innenkannte des inneren Abschnitts an einer Unterseite des Auszugsegments
- 14
- Unterseite des Auszugsegments
- 15
- Innenfläche der Unterseite des Trägersegment
- 16
- Außenfläche der Unterseite des Auszugsegments
- 17
- Nase
- 18
- Aushubsicherungsmittel
- 19
- weiteres Auszugsegment
- 21
- innerer Abschnitt des Auszugsegments
- 22
- äußerer Abschnitt des Auszugsegments
- 25
- schräge Abschlussfläche
- 30
- teleskopierbarer Schwenkarm
- 31
- Halterung
- 42
- unterer Kontaktbereich
- 43
- oberer Kontaktbereich
- 51
- Aufnahmeteller
- 91
- Oberseite des Trägersegments
- 141
- Oberseite des Auszugsegments
- 181
- obere Aufnahme
- 182
- untere Bohrung
- 122
- inneres Endanschlagelement
- 212
- äußeres Endanschlagelement
- LR
- Längsrichtung
1. Ein teleskopierbarer Schwenkarm für eine Hebebühne, mit:
einem Trägersegment (1), mit einem inneren Endbereich (11) und einem äußeren Endbereich
(12), wobei der innere Endbereich (11) mit einer Stütze (3) der Hebebühne in Verbindung
steht, und im äußeren Endbereich (12) ein inneres Endanschlagelement (122) vorgesehen
ist; und
mindestens einem Auszugsegment (2), das in einer Öffnung (4) des Trägersegments (1)
verschiebbar angeordnet ist, wobei das Auszugsegment (2) ein inneren Abschnitt (21)
und ein äußeren Abschnitt (22) mit einem Aufnahmeelement (5) für eine Last aufweist,
und im Bereich des inneren Abschnitts (21) ein äußeres Endanschlagelement (212) vorgesehen
ist, wobei das Auszugsegment (2) in das Trägersegment (1) teleskopartig ein- und ausführbar
ist; dadurch gekennzeichnet, dass:
zumindest der äußere Endbereich (12) des Trägersegments (1) und der innere Abschnitt
(21) des Auszugsegments (2) jeweils eine, in Längsrichtung (LR), schräge Abschlussfläche
(6; 7) aufweist.
2. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei das innere Endanschlagelement (122) in dem äußeren Endbereich (12) des Trägersegments
(1) derart angebracht ist, dass es näher an der Außenkante (8) des äußeren Endbereichs
(12) auf einer Unterseite (9) des Trägersegments (1) vorgesehen ist, als das äußere
Endanschlagelement (212) des Auszugsegments (2) zur Innenkannte (13) des inneren Abschnitts
(21) an einer Unterseite (14) des Auszugsegments (2).
3. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei das innere Endanschlagelement (122) in dem äußeren Endbereich (12) des Trägersegments
(1) auf einer Innenfläche (15) der Unterseite (9) des Trägersegments (1) derart angebracht
ist; dass es im Wesentlichen über die gesamte Breite der Innenfläche (15) der Unterseite
(9) des Trägersegment (1) verläuft.
4. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei das äußere Endanschlagelement (212) in dem inneren Abschnitt (21) des Auszugsegments
(2) auf einer Außenfläche (16) der Unterseite (14) des Auszugsegments (2) derart angebracht
ist, dass es im Wesentlichen über die gesamte Breite der Außenfläche (16) der Unterseite
(14) des Auszugsegments (2) verläuft.
5. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei zur schrägen Abschlussfläche (7) des inneren Abschnitts (21) des Auszugsegments
(2), eine zur Längsrichtung (LR) im Wesentlichen vertikale Schnittfläche gebildet
wird, wodurch die schräge Abschlussfläche (7) des inneren Abschnitts (21) in der Längsrichtung
(LR) eine abgeflachte Nase (17) bildet.
6. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei im inneren Abschnitt (21) des Auszugsegments (2) im Bereich der schrägen Abschlussfläche
(7) ein Aushubsicherungsmittel (18) vorgesehen ist.
7. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei ein optimaler Einschubwinkel beim Ein- und/oder Ausschieben des Auszugsegments
(2) in das Trägersegment (1), welcher vom dem Schnittwinkel der schrägen Abschlussfläche
(6) des äußeren Endbereichs (12) des Trägersegment (1) und der schrägen Abschlussfläche
(7) des inneren Abschnitts (21) des Auszugsegments (2) abhängt.
8. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei das Auszugsegment (2) rohrartig ausgebildet ist;
wobei mindestens ein weiteres Auszugsegment (19) zwischen dem Trägersegment (1) und
dem Auszugsegment (2) vorgesehen ist, und jedes weitere Auszugsegment (19) mit einem
inneren Abschnitt (192) mit einem äußeren Endanschlagelement (32) und mit einem äußeren
Endbereich (33) mit einem inneren Endanschlagelement (34) ausgebildet ist, wobei die
Endanschlagelemente (32; 34) der jeden weiteren Auszugsegmente (19) zur Begrenzung
eines maximalen Auszugs in Kontakt mit den anderen Endanschlagelementen (122, 212)
des Träger (1) - und/oder- der Auszugsegmenten (2) treten.
9. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei die jeweiligen Abschlussflächen (6; 7) des Trägersegments (1) und des Auszugsegments
(2) im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet sind.
10. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei die Endanschlagelemente (122, 212, 222) als Anschlagbleche ausgeformt sind.
11. Schwenkarm nach Anspruch 1,
wobei das innere Endanschlagelement (122) in dem äußeren Endbereich (12) des Trägersegments
(1) derart angebracht ist, dass eine im wesentlichen optimierte kraftabtragende Wirkung
erzielt wird und somit zu einer Verstärkung für das Trägersegment (1) beiträgt.