[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gas/Gas-Mischer, mit welchem Gas in den
Abgasstrom einer Brennkraftmaschine eingeleitet werden kann.
[0002] Aus der
DE 10 2018 108 592 A1 ist ein Gas/Gas-Mischer bekannt, bei welchem ein im Querschnitt tropfenartiger Mischerkörper
in einen in einem rohrartigen Abgasführungselement gebildeten Abgasströmungskanal
hineinragt. Der Mischerkörper ist nach Art einer Tragfläche von im Abgaskanal strömendem
Abgas umströmbar und weist eine Mehrzahl von Gasabgabeöffnungen auf, über welche ein
Gaszuführvolumen im Inneren des Mischerkörpers durchströmendes Gas in den den Mischerkörper
umströmenden Abgasstrom abgegeben wird.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gas/Gas-Mischer zum Einleiten
von Gas in den Abgasstrom einer Brennkraftmaschine vorzusehen, mit welchem eine verbesserte
Durchmischung von Abgas mit in den Abgasstrom einzuleitendem Gas erreicht werden kann.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Gas/Gas-Mischer zum Einleiten
von Gas, beispielsweise Luft oder Brennerabgas, in den Abgasstrom einer Brennkraftmaschine,
umfassend einen Abgasströmungskanal in einem von Abgas durchströmbaren Abgasführungselement,
einen in dem Abgasführungselement angeordneten Mischerkörper mit einer Mehrzahl von
im Abgasströmungskanal strömendem Abgas durchströmbaren Abgas-Durchströmöffnungen,
wobei in dem Mischerkörper ein von in den Abgasstrom einzuleitendem Gas durchströmbares
Gaszuführvolumen gebildet ist, und wobei das Gaszuführvolumen über eine Mehrzahl von
Gasabgabeöffnungen zu dem Abgasströmungskanal offen ist.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau weist der Gas/Gas-Mischer nicht nur die Gasabgabeöffnungen
auf, durch welche hindurch das in den Abgasstrom einzuleitende Abgas abgegeben wird,
sondern weist auch Abgas-Durchströmöffnungen auf, durch welche das oder zumindest
ein wesentlicher Teil des im Abgasströmungskanal strömenden Abgases hindurchströmt.
Dadurch wird beim Hindurchströmen des Abgases durch die Abgas-Durchströmöffnungen
an der stromabwärtigen Seite des Mischerkörpers eine Verwirbelung erzeugt, welche
eine effiziente Durchmischung des aus den Gasabgabeöffnungen des Mischerkörpers abgegebenen
und von dem Abgasstrom mitgetragenen Gases bewirkt.
[0006] Für einen einfach zu realisierenden und eine effiziente Durchströmung des Mischerkörpers
mit Abgas herbeiführenden Aufbau wird vorgeschlagen, dass der Mischerkörper plattenartig
ausgebildet ist und im Abgasführungselement quer zu einer Abgashauptströmungsrichtung
des den Abgasströmungskanal durchströmenden Abgases angeordnet ist.
[0007] Das Gaszuführvolumen kann im Mischerkörper beispielsweise dadurch bereitgestellt
werden, dass der Mischerkörper ein in dem Abgasführungselement in Richtung stromaufwärts
orientiert angeordnetes erstes Mischerkörperteil und ein in dem Abgasführungselement
in Richtung stromabwärts orientiert angeordnetes zweites Mischerkörperteil umfasst,
wobei das Gaszuführvolumen im Wesentlichen zwischen dem ersten Mischerkörperteil und
dem zweiten Mischerkörperteil gebildet ist.
[0008] Dabei können zum Erhalt der plattenartigen Gestalt des Mischerkörpers das erste Mischerkörperteil
im Wesentlichen plattenartig ausgebildet sein und das zweite Mischerkörperteil im
Wesentlichen plattenartig ausgebildet sein.
[0009] Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass im Sinne der vorliegenden
Erfindung mit dem Ausdruck "plattenartig" eine Struktur des Mischerkörpers bzw. der
Mischerkörperteile angesprochen ist, bei welcher diese eine deutlich geringere Dicke
aufweisen, als ihre Ausdehnung quer zur Dickenrichtung.
[0010] Zur einfach zu realisierenden Festlegung des Mischerkörpers am Abgasführungselement
wird vorgeschlagen, dass an einem der Mischerkörperteile, vorzugsweise dem zweiten
Mischerkörperteil, ein an dem Abgasführungselement festgelegter Befestigungsbereich
vorgesehen ist, und dass an dem anderen Mischerkörperteil, vorzugsweise dem ersten
Mischerkörperteil, ein an dem einen Mischerkörperteil festgelegter zweiter Befestigungsbereich
vorgesehen ist.
[0011] Dabei kann beispielsweise der erste Befestigungsbereich einen, vorzugsweise im Wesentlichen
zylindrischen, an einer Innenumfangsfläche des Abgasführungselements festgelegten
Befestigungsrand in einem Außenumfangsbereich des einen Mischerkörperteils umfassen,
oder/und der zweite Befestigungsbereich kann einen, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrischen,
am einen Mischerkörperteil festgelegten Befestigungsrand in einem Außenumfangsbereich
des anderen Mischerkörperteils umfassen.
[0012] Zum Bereitstellen der Abgas-Durchströmöffnungen kann in dem zweiten Mischerkörperteil
eine Mehrzahl von Durchströmlöchern vorgesehen sein, und in dem ersten Mischerkörperteil
kann dann in Zuordnung zu jedem Durchströmloch des zweiten Mischerkörperteils eine
auf das zweite Mischerkörperteil sich zu erstreckende und Abgas in Richtung zu dem
zugeordneten Durchströmloch leitende, einen Durchströmkanal des ersten Mischerkörperteils
bereitstellende, vorzugsweise rohrartige oder trichterartige, Durchströmausformung
vorgesehen sein.
[0013] Eine effiziente Durchmischung von Abgas und in dieses einzuleitenden Gas kann weiter
dadurch unterstützt werden, dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Abgas-Durchströmöffnung
eine Gasabgabeöffnung zwischen einem das Durchströmloch im zweiten Mischerkörperteil
umgebenden Durchströmloch-Randbereich des zweiten Mischerkörperteils und der Durchströmausformung
des ersten Mischerkörperteils gebildet ist. Die Gasabgabeöffnungen weisen damit eine
ringartige Struktur auf und umgehen mit dieser ringartigen Struktur jeweils einen
Bereich, in welchem eine jeweilige Abgas-Durchströmöffnung durchströmendes Abgas geführt
ist.
[0014] Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens eine Gasabgabeöffnung in dem zweiten Mischerkörperteil
zwischen den im zweiten Mischerkörperteil vorgesehenen Durchströmlöchern vorgesehen
sein. Weiter kann wenigstens eine Gasabgabeöffnung in dem ersten Mischerkörperteil,
vorzugsweise im Bereich wenigstens einer Durchströmausformung, vorgesehen sein.
[0015] Dabei kann für eine definierte Einleitung des Gases in den Abgasstrom zwischen den
Abgas-Durchströmöffnungen bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Abgas-Durchströmöffnung
die Durchströmausformung an einem das Durchströmloch im zweiten Mischerkörperteil
umgebenden Durchströmloch-Randbereich des zweiten Mischerkörperteils anliegen, vorzugsweise
derart, dass das Gaszuführvolumen im Bereich dieser Abgas-Durchströmöffnung gegen
den Austritt von Gas im Wesentlichen abgeschlossen ist.
[0016] Für einen thermisch stabilen, einfach und kostengünstig zu realisierenden Aufbau
wird vorgeschlagen, dass das erste Mischerkörperteil ein Blechumformteil ist, oder/und
dass das zweite Mischerkörperteil ein Blechumformteil ist.
[0017] Zum Zuführen des in den Abgasstrom einzuleitenden Gases kann an einem Außenumfangsbereich
des Mischerkörpers ein durch eine Wandung des Abgasführungselements hindurchgeführter
Gaszuführkanal zu dem Gaszuführvolumen offen sein.
[0018] Eine effiziente Durchmischung von Gas und Abgas kann weiter dadurch gewährleistet
werden, dass der Mischerkörper im Abgasführungselement derart angeordnet ist, dass
Abgas im Abgasströmungskanal im Bereich des Mischerkörpers im Wesentlichen nur durch
die Abgas-Durchströmöffnungen hindurchdurchströmt. Somit wird gewährleistet, dass
im Wesentlichen das gesamte im Abgasströmungskanal strömende Abgas die im Mischerkörper
vorgesehenen Abgas-Durchströmöffnungen durchströmt und somit in einen Bereich geleitet
wird, in welchem das in das Abgas einzuleitende Gas aus dem Mischerkörper austritt.
[0019] Die Erfindung betrifft ferner eine Abgasanlage für eine Brennkraftmaschine eines
Fahrzeugs, umfassend einen Gas/Gas-Mischer mit erfindungsgemäßem Aufbau. Die vorliegende
Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren detailliert beschrieben.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teil-Längsschnittansicht eines Gas/Gas-Mischers in einer Abgasanlage einer Brennkraftmaschine;
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart des
Gas/Gas-Mischers;
- Fig. 3
- eine Darstellung einer alternativen Ausgestaltungsart eines Gas/Gas-Mischers im Bereich
einer Abgas-Durchströmöffnung.
[0020] Die Fig. 1 zeigt einen in einer Abgasanlage 10 einer Brennkraftmaschine angeordneten
Gas/Gas-Mischer 12. Der Gas/Gas-Mischer 12 umfasst ein rohrartiges, beispielsweise
im Wesentlichen zylindrisches Abgasführungselement 14, das mit einer rohrartigen Wandung
16 einen Abgasströmungskanal 18 umgrenzt. Im Abgasströmungskanal 18 strömt Abgas A
im Wesentlichen in einer Abgas-Hauptströmungsrichtung H entlang des Abgasführungselements
14. Es ist darauf hinzuweisen, dass lokal von der Abgas-Hauptströmungsrichtung H abweichende
Strömungsrichtungen vorhanden sein können. Grundsätzlich kann die Abgas-Hauptströmungsrichtung
H im Wesentlichen auch der Längserstreckungsrichtung bzw. einer Längsmittenachse L
des rohrartigen Abgasführungselements 14 entsprechen.
[0021] Der Gas/Gas-Mischer 12 umfasst in dem Abgasführungselement 14 einen Mischerkörper
20. Der Mischerkörper 20 ist grundsätzlich im Wesentlichen plattenartig ausgebildet,
was bedeutet, dass seine Ausdehnung beispielsweise quer zur Abgas-Hauptströmungsrichtung
H bzw. zur Längsmittenachse L deutlich größer ist, als seine Ausdehnung in der Abgas-Hauptströmungsrichtung
H. Der Mischerkörper 20 ist im Abgasführungselement 14 bzw. im Abgasströmungskanal
18 im Wesentlichen quer bzw. orthogonal zur Abgas-Hauptströmungsrichtung H angeordnet,
was bedeutet, dass der Mischerkörper 20 mit seiner Dickenrichtung bzw. Dickenausdehnung
im Wesentlichen in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H bzw. in Richtung der Längsmittenachse
L orientiert ist.
[0022] Der Mischerkörper 20 umfasst zwei Mischerkörperteile 22, 24. Das erste Mischerkörperteil
22 ist im Abgasströmungskanal 18 grundsätzlich so angeordnet, dass es in Richtung
stromaufwärts orientiert ist, so dass das in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H auf
den Mischerkörper 20 zu strömende Abgas A zunächst auf das erste Mischerkörperteil
22 auftrifft. Das zweite Mischerkörperteil 24 ist im Abgasströmungskanal 18 in Richtung
stromabwärts orientiert und ist somit im Wesentlichen an der stromabwärtigen Seite
des ersten Mischerkörperteils 22 positioniert. Auch die beiden Mischerkörperteile
22, 24 sind plattenartig ausgebildet und sind beispielsweise als Blechumformteile
bereitgestellt.
[0023] Das zweite Mischerkörperteil 24 ist in seiner Außenumfangskontur an die Innenumfangskontur
der Wandung 16 des rohrartigen Abgasführungselements 14 angepasst. Weist das Abgasführungselement
14 in dem Bereich, in welchem der Mischerkörper 20 positioniert ist, beispielsweise
eine kreisrunde Innenumfangskontur auf, ist dann vorteilhafterweise die Außenumfangskontur
des zweiten Mischerkörperteils gleichermaßen kreisförmig.
[0024] Zur Festlegung an der Wandung 16 des Abgasführungselements 14 weist das zweite Mischerkörperteil
20 in einem Außenumfangsbereich 26 desselben einen in der Abgas-Hauptströmungsrichtung
H abgebogenen, in Umfangsrichtung vorzugsweise vollständig umlaufenden Befestigungsrand
28 auf. In einem Endbereich ist der Befestigungsrand 18 durch Verschweißung 30 an
der Innenoberfläche der Wandung 16 des Abgasführungselements 14 festgelegt, so dass
bei in Umfangsrichtung vollständig umlaufender Ausgestaltung des Befestigungsrands
28 ein Durchtritt von Abgas zwischen der Wandung 16 des Abgasführungselements 14 und
dem zweiten Mischerkörperteil 24 nicht möglich ist.
[0025] Es ist darauf hinzuweisen, dass grundsätzlich der Befestigungsrand 28 auch mit mehreren
in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H abgebogenen und mit Abstand zueinander vorgesehenen
und beispielsweise jeweils durch Verschweißung am Abgasführungselement 14 festgelegten
Befestigungsrandlaschen ausgebildet sein könnte.
[0026] Das erste Mischerkörperteil 22 ist an der in Richtung stromaufwärts orientierten
Seite des plattenartigen zweiten Mischerkörperteils 24 festgelegt. Das erste Mischerkörperteil
22 weist eine Außenumfangskontur auf, welche näherungsweise der Außenumfangskontur
des zweiten Mischerkörperteils 24 bzw. der Innenumfangskontur des Abgasführungselements
entspricht, ist jedoch kleiner dimensioniert, als das zweite Mischerkörperteil 24.
In seinem Außenumfangsbereich 32 weist das erste Mischerkörperteil 24 einen in der
Abgas-Hauptströmungsrichtung H abgebogenen, im Umfangsrichtung vorzugsweise vollständig
umlaufenden Befestigungsrand 34 auf. Dieser ist durch Verschweißung 36 an der in Richtung
stromaufwärts orientierten Seite des zweiten Mischerkörperteils 24 festgelegt.
[0027] Es ist darauf hinzuweisen, dass die beiden Mischerkörperteile 22, 24 auch so gestaltet
sein könnten, dass das erste Mischerkörperteil 22 etwas größer dimensioniert ist,
als das zweite Mischerkörperteil 24 und einen in der Abgas-Hauptströmungsrichtung
H in größerem Ausmaß sich erstreckenden Befestigungsrand 34 aufweist. Dieser kann
dann den Befestigungsrand 28 des zweiten Mischerkörperteils 24 an seiner Außenseite
umgreifen, so dass das zweite Mischerkörperteil 24 in das erste Mischerkörperteil
22 eingesetzt werden kann. Der Befestigungsrand 34 des ersten Mischerkörperteils 22
wird durch Verschweißung an der Wandung 16 des Abgasführungselements 14 festgelegt,
und der Befestigungsrand 28 des zweiten Mischerkörperteils 24 wird durch Verschweißung
an dem Befestigungsrand 34 des ersten Mischerkörperteils 22 oder/und an der Wandung
16 des Abgasführungselements 14 festgelegt. Beispielsweise können die beiden Befestigungsrandbereiche
34, 28 so dimensioniert sein, dass sie in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H näherungsweise
im gleichen Bereich enden und durch eine gemeinsame Verschweißung an die Wandung 16
des Abgasführungselements 14 angebunden sind.
[0028] Zwischen den beiden Mischerkörperteilen 22, 24 ist ein Gaszuführvolumen 38 gebildet.
In einem Umfangsbereich ist eine Gaszuführleitung 40 durch die Wandung 16 des Abgasführungselements
14 und den Befestigungsrand 34 des ersten Mischerkörperteils 22 hindurchgeführt und
damit beispielsweise jeweils durch Verschweißung fest und gasdicht verbunden. In der
Abgaszuführleitung 40 ist ein in das Gaszuführvolumen 38 einmündender Gaszuführkanal
42 bereitgestellt, durch welchen hindurch in das Abgas A einzuleitendes Gas G in das
Gaszuführvolumen 38 geleitet wird.
[0029] Der Mischerkörper 20 weist eine Mehrzahl von Abgas-Durchströmöffnungen 44 auf, durch
welche hindurch das in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H auf den Mischerkörper 20
bzw. das erste Mischerkörperteil 22 zu strömende Abgas A durch den Mischerkörper 20
hindurchströmen kann. Zum Bereitstellen der Abgas-Durchströmöffnungen 44, die am Mischerkörper
20 beispielsweise in einem regelmäßigen Muster verteilt angeordnet sein können, weist
das zweite Mischerkörperteil 24 eine Mehrzahl von von einem Durchströmloch-Randbereich
46 umgebenen Durchströmlöchern 48 auf. Beispielsweise können die Durchströmlöcher
48 eine kreisartige Kontur aufweisen.
[0030] In Zuordnung zu jedem Durchströmloch 48 im zweiten Mischerkörperteil 24 ist am ersten
Mischerkörperteil 22 eine Durchströmausformung 50 vorgesehen. Diese kann beispielsweise
als Durchzug bereitgestellt werden und stellt mit ihrer rohrartigen bzw. trichterartigen
Struktur einen Durchströmkanal 52 für das Abgas A bereit. Aufgrund der im Bereich
der Abgas-Durchströmungsöffnungen 44 auftretenden Einschnürung des Strömungsquerschnitts
wird das durch die Abgas-Durchströmöffnungen 44 hindurch strömende Abgas A beim Hindurchtritt
durch die Abgas-Durchströmöffnungen A beschleunigt, so dass die Strömungsgeschwindigkeit
zunimmt.
[0031] Das erste Mischerkörperteil 22 ist im Bereich seiner Durchströmausformungen 50 so
dimensioniert bzw. geformt, dass zwischen den stromabwärtigen Endbereichen 54 der
Durchströmausformungen 50 und den zugehörigen Durchströmloch-Randbereichen 46 jeweils
ein eine Gasabgabeöffnung 56 bereitstellender ringartiger Zwischenraum gebildet ist.
Über diese ringartig gestalteten Gasabgabeöffnungen 56 tritt das in das Gaszuführvolumen
38 eingeleitete Gas G aus dem Gaszuführvolumen 38 aus und gelangt somit in den Strom
des durch die Durchströmausformungen 50 bzw. in den Durchströmkanälen 52 strömenden
Abgases A. Aufgrund des Umstandes, dass das Abgas A im Bereich der Abgas-Durchströmöffnungen
44 beschleunigt wird und beim Hindurchtritt durch die Durchströmlöcher 48 bzw. stromabwärts
davon eine Verwirbelung entsteht, wird das in diesen Bereichen in den Abgasstrom eingeleitete
Gas G effizient mit dem Abgas A durchmischt. Da die Durchströmausformungen 50 so dimensioniert
bzw. auf die Durchströmlöcher 48 abgestimmt sind, dass diese insbesondere im Bereich
ihrer stromabwärtigen Enden 54 eine kleinere Abmessung aufweisen, als die Durchströmlöcher
48, ist gewährleistet, dass das durch die Durchströmkanäle 52 hindurchströmende Abgas
A so durch die Durchströmlöcher 48 hindurchgeleitet wird, dass kein Abgas A über die
Gasabgabeöffnungen 56 in das Gaszuführvolumen 38 gelangen kann, auch wenn, wie in
Fig. 1 dargestellt, die Durchströmaussparungen 50 in der Abgas-Hauptströmungsrichtung
H vor dem zweiten Mischerkörperteil 24 und somit bereits vor den Durchströmlöchern
48 enden. Vielmehr wird aufgrund der vergleichsweise hohen Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases A im Bereich der Durchströmkanäle 52 ein Saugpumpeneffekt generiert, welcher
das in dem Abgaszuführvolumen 38 vorhandene Gas G unabhängig von einem möglicherweise
vorhandenen Gasüberdruck in den Strom des die Durchströmkanäle 52 durchströmenden
Abgases A saugt.
[0032] Die Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausgestaltungsart des Abgasmischers 12. Hinsichtlich
des grundsätzlichen Aufbaus des Mischerkörpers 20 mit seinen beiden Mischerkörperteilen
22, 24 entspricht der Aufbau dem vorangehend beschriebenen Aufbau. Auch bei dieser
Ausgestaltung sind die beiden Mischerkörperteile 22, 24 beispielsweise als Blechumformteile
plattenartig ausgebildet. Das zweite Mischerkörperteil 24 ist mit seinem Befestigungsrand
28 durch Verschweißung 30 an der Wandung 16 des Abgasführungselements 14 festgelegt,
und das erste Mischerkörperteil 22 ist mit seinem Befestigungsrand 34 durch Verschweißung
36 am zweiten Mischerkörperteil 24 festgelegt, so dass zwischen den beiden Mischerkörperteilen
22, 24 das Gaszuführvolumen 38 gebildet ist.
[0033] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausgestaltungsform sind die Durchströmausformungen
50 so geformt bzw. auf die diesen jeweils zugeordneten Durchströmlöcher 48 abgestimmt,
dass die stromabwärtigen Endbereiche 54 der Durchströmausformungen 50 an den Durchströmloch-Randbereichen
46 der jeweils zugeordneten Durchströmlöcher 48 anliegen. Es ist somit in dem Bereich,
in welchem die Durchströmausformungen 50 an die zugeordneten Durchströmloch-Randbereiche
46 angrenzen, im Wesentlichen kein Zwischenraum gebildet, so dass ein Austritt von
Gas G aus dem Gaszuführvolumen 38 unmittelbar im Bereich der Abgas-Durchströmöffnungen
44 im Wesentlichen nicht vorgesehen ist. Beispielsweise können die Durchströmausformungen
50 beim Verbinden des ersten Mischerkörperteils 22 mit dem zweiten Mischerkörperteil
24 mit ihren stromabwärtigen Endbereichen 54 gegen die zugeordneten Durchströmloch-Randbereiche
46 gepresst werden, so dass ein im Wesentlichen gasdichter Abschluss entsteht. Durch
Fertigungstoleranzen bedingte Gasleckagen in diesen Bereichen sind jedoch grundsätzlich
unschädlich, da einerseits der Gas/Gas-Mischer 12 ohnehin dafür vorgesehen ist, das
Gas G in das Abgas A einzuleiten, und da andererseits eine wesentliche Gasleckage
in diesen Bereichen nicht auftreten wird. Eine materialschlüssige Verbindung der beiden
Mischerkörperteile 22, 24 im Bereich der stromabwärtigen Endbereiche 54 der Durchströmausformungen
50 mit den Durchströmloch-Randbereichen 46 des zweiten Mischerkörperteils 24 kann
grundsätzlich zwar vorgesehen sein, ist jedoch nicht erforderlich.
[0034] In dem zweiten Mischerkörperteil 24 sind in Bereichen zwischen den Durchströmlöchern
48 die hier gleichermaßen lochartig ausgebildeten Gasbabgabeöffnungen 56 vorgesehen.
Diese können, ebenso wie die Durchströmlöcher 48, in einem regelmäßigen Muster vorgesehen
sein, um eine über den gesamten Querschnitt näherungsweise gleichmäßige Einleitung
des Gases G in das Abgas A zu erreichen. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass
die Strömungsgeschwindigkeit und damit der Durchsatz nahe der Wandung 16 kleiner sein
wird, als im zentralen Bereich des Abgasströmungskanals 18, kann bei allen erfindungsgemäßen
Ausgestaltungen vorgesehen sein, dass die Dichte der Abgas-Durchströmöffnungen 44
bzw. die durch die Abgas-Durchströmöffnungen 44 bereitgestellte Gesamt-Durchtrittsquerschnittsfläche
im zentralen Bereich des Abgasströmungskanals 18 größer ist, als in einem der Wandung
16 nahen Bereich bzw. von der Wandung 16 zum zentralen Bereich hin zunimmt. Dies kann
auch bei den Gasabgabeöffnungen 56 vorgesehen sein, so dass dort, wo ein besonders
großer Anteil des Abgases A strömt, auch ein großer Anteil des Gases G in das Abgas
A eingeleitet wird.
[0035] Es ist darauf hinzuweisen, dass, was ein Vergleich der Fig. 1 und 2 deutlich zeigt,
durch die Formgebung der beiden Mischerkörperteile 22, 24 auch ein wesentlicher Einfluss
auf die Dimensionierung des Mischerkörpers 20 genommen werden kann. So kann die Größe
des Gaszuführvolumens 38 beispielsweise durch die Länge der Durchströmausformungen
50 bzw. des Befestigungsrands 34 des ersten Mischerkörperteils 22 beeinflusst werden.
Während bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausgestaltungsbeispiel das Gaszuführvolumen
38 in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H eine größere Ausdehnung aufweist, ist der
Mischerkörper 22 in der Ausgestaltungsform der Fig. 2 durch eine entsprechende Formgebung
des ersten Mischerkörperteils 22 flacher gestaltet.
[0036] Weiter ist darauf hinzuweisen, dass selbstverständlich die in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausgestaltungsformen miteinander kombiniert sein können. So können Gasabgabeöffnungen
56 sowohl mit der in Fig. 1 dargestellten ringartigen Struktur im Bereich der Abgas-Durchströmöffnungen
44, als auch mit der in Fig. 2 dargestellten lochartigen Struktur im Bereich zwischen
den Abgas-Durchströmöffnungen 44 vorgesehen sein. Bei dieser Ausgestaltung können
beispielsweise einige der Abgas-Durchströmöffnungen 44 so ausgebildet sein, wie in
Fig. 1 dargestellt, also mit in Zuordnung dazu vorgesehener Gasabgabeöffnung 56, während
andere Abgas-Durchströmöffnungen 44 so ausgebildet sein können, wie in Fig. 2 dargestellt,
also ohne zugeordneter Gasabgabeöffnung.
[0037] Eine Abwandlung des Gas/Gas-Mischers insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung
im Bereich der Abgas-Durchströmöffnungen 44 ist in Fig. 3 dargestellt. Im Bereich
der in Fig. 3 zu erkennenden Abgas-Durchströmöffnung 44 ist das zweite Mischerkörperteil
24 so geformt, dass der das Durchströmloch 48 umgebende Durchströmloch-Randbereich
46 entgegen der Abgas-Hauptströmungsrichtung H abgebogen ist, beispielsweise als Durchzug
bereitgestellt ist. Der Durchströmloch-Randbereich 46 ist so geformt bzw. dimensioniert,
dass er einen größeren Öffnungsquerschnitt bereitstellt, als die Durchströmausformung
50 am ersten Mischerkörperteil 22. Insbesondere ist die Dimensionierung derart, dass
die Durchströmausformung 50 sich im Bereich des Durchströmlochs 48 in das vom Durchströmloch-Randbereich
46 umgebene Volumen hineinerstreckt und sich mit dem Durchströmloch-Randbereich 46
in der Abgas-Hauptströmungsrichtung A überlappt.
[0038] Der zwischen dem entgegen zur Abgas-Hauptströmungsrichtung H abgebogenen Durchströmloch-Randbereich
46 und der Durchströmausformung 50 gebildete ringartige Zwischenraum stellt eine Gasabgabeöffnung
56 bereit, welche, so wie im Ausgestaltungsbeispiel der Fig. 1, grundsätzlich eine
ringartige Gestalt aufweist und über welche das über das Gaszuführvolumen 38 zugeführte
Gas G in das den Abgasströmungskanal 52 im ersten Mischerkörperteil 22 durchströmende
Abgas A eingeleitet wird. Auch bei dieser Ausgestaltung ist aufgrund des Umstandes,
dass die in der Abgas-Hauptströmungsrichtung H sich erstreckende Durchströmausformung
50 in den entgegengesetzt zur Abgas-Hauptströmungsrichtung H sich erstreckenden Durchströmloch-Randbereich
46 bzw. das von diesem umgebene Volumen eingreift, ein Eintritt von Abgas A in das
Gaszuführvolumen 38 ausgeschlossen.
[0039] Es ist darauf hinzuweisen, dass der in den Figuren dargestellte Gas/Gas-Mischer 12
in verschiedensten Aspekten abgewandelt werden kann, ohne von den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung abzuweichen. So können beispielsweise bei der in Fig. 1 dargestellten Ausgestaltung
die Durchströmausformungen 50 auch so dimensioniert sein, dass sie sich in die Durchströmlöcher
48 hinein bzw. durch diese hindurch erstrecken. Bei allen Ausgestaltungsformen können
alternativ oder zusätzlich auch im Bereich der Durchströmausformungen 50 jeweils eine
oder mehrere Gasabgabeöffnungen 56 vorgesehen sein, so wie dies in Fig. 2 angedeutet
ist.
[0040] Die Abgas-Durchströmöffnungen 44 können beispielsweise einen kreisrunden Öffnungsquerschnitt
aufweisen, können aber auch elliptisch, oval oder mit anderer Querschnittsgeometrie
bereitgestellt sein. Entsprechendes gilt auch für die Gasabgabeöffnungen 56. Weiter
können die beiden Mischerkörperteile 22, 24 als integrale Bestandteile eines durch
Umformen eines Blechrohlings bereitgestellten Bauteils vorgehen sein, die über sich
gefaltet und dann bereichsweise z.B. durch Verschweißung aneinander festgelegt sein
können.
[0041] Mit dem erfindungsgemäßen Mischer wird es möglich, über den gesamten Querschnitt
des Abgasströmungskanals 18 Gas G in den Abgasstrom einzuleiten und effizient mit
dem im Abgasströmungskanal 18 strömenden Abgas zu vermischen. Dabei kann das dem Abgas
A beizumengende Gas G beispielsweise das von einem Brenner bereitgestellte Abgas sein,
welches in einer Startphase des Verbrennungsbetriebs einer Brennkraftmaschine bei
einer stromabwärts des Gas/Gas-Mischers positionierten noch kalten Katalysatoranordnung
für eine schnellere Erwärmung sorgen kann. Grundsätzlich könnte auch jede andere Art
von Gas, beispielsweise Luft, dem Abgasstrom beigemengt werden, um in stromabwärts
des Gas/Gas-Mischers 12 folgenden Systembereichen eine verbesserte Betriebscharakteristik
zu erhalten.
1. Gas/Gas-Mischer zum Einleiten von Gas in den Abgasstrom einer Brennkraftmaschine,
umfassend einen Abgasströmungskanal (18) in einem von Abgas (A) durchströmbaren Abgasführungselement
(14), einen in dem Abgasführungselement (14) angeordneten Mischerkörper (20) mit einer
Mehrzahl von im Abgasströmungskanal (18) strömendem Abgas (A) durchströmbaren Abgas-Durchströmöffnungen
(44), wobei in dem Mischerkörper (20) ein von in den Abgasstrom (A) einzuleitendem
Gas (G) durchströmbares Gaszuführvolumen (38) gebildet ist, und wobei das Gaszuführvolumen
(38) über eine Mehrzahl von Gasabgabeöffnungen (56) zu dem Abgasströmungskanal (18)
offen ist.
2. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischerkörper (20) plattenartig ausgebildet ist und im Abgasführungselement (14)
quer zu einer Abgashauptströmungsrichtung (H) des den Abgasströmungskanal (18) durchströmenden
Abgases (A) angeordnet ist.
3. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischerkörper (20) ein in dem Abgasführungselement (14) in Richtung stromaufwärts
orientiert angeordnetes erstes Mischerkörperteil (22) und ein in dem Abgasführungselement
(14) in Richtung stromabwärts orientiert angeordnetes zweites Mischerkörperteil (24)
umfasst, wobei das Gaszuführvolumen (38) im Wesentlichen zwischen dem ersten Mischerkörperteil
(22) und dem zweiten Mischerkörperteil (24) gebildet ist.
4. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 2 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mischerkörperteil (22) im Wesentlichen plattenartig ausgebildet ist, und
dass das zweite Mischerkörperteil (24) im Wesentlichen plattenartig ausgebildet ist.
5. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Mischerkörperteile, vorzugsweise dem zweiten Mischerkörperteil (24),
ein an dem Abgasführungselement (14) festgelegter Befestigungsbereich vorgesehen ist,
und dass an dem anderen Mischerkörperteil, vorzugsweise dem ersten Mischerkörperteil
(22), ein an dem einen Mischerkörperteil festgelegter zweiter Befestigungsbereich
vorgesehen ist.
6. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Befestigungsbereich einen, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrischen,
an einer Innenumfangsfläche des Abgasführungselements (14) festgelegten Befestigungsrand
(28) in einem Außenumfangsbereich (26) des einen Mischerkörperteils umfasst, oder/und
dass der zweite Befestigungsbereich einen, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrischen,
am einen Mischerkörperteil festgelegten Befestigungsrand (34) in einem Außenumfangsbereich
(32) des anderen Mischerkörperteils umfasst.
7. Gas/Gas-Mischer nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bereitstellen der Abgas-Durchströmöffnungen (44) in dem zweiten Mischerkörperteil
(24) eine Mehrzahl von Durchströmlöchern (48) vorgesehen ist, und dass in dem ersten
Mischerkörperteil (22) in Zuordnung zu jedem Durchströmloch (48) des zweiten Mischerkörperteils
(24) eine auf das zweite Mischerkörperteil (24) sich zu erstreckende und Abgas (A)
in Richtung zu dem zugeordneten Durchströmloch (48) leitende, einen Durchströmkanal
(52) des ersten Mischerkörperteils (22) bereitstellende, vorzugsweise rohrartige oder
trichterartige, Durchströmausformung (50) vorgesehen ist.
8. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Abgas-Durchströmöffnung (44) eine Gasabgabeöffnung
(56) zwischen einem das Durchströmloch (48) im zweiten Mischerkörperteil (24) umgebenden
Durchströmloch-Randbereich (46) des zweiten Mischerkörperteils (24) und der Durchströmausformung
(50) des ersten Mischerkörperteils (22) gebildet ist.
9. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Gasabgabeöffnung (56) in dem zweiten Mischerkörperteil (24) zwischen
den im zweiten Mischerkörperteil (24) vorgesehenen Durchströmlöchern (48) vorgesehen
ist, oder/und dass wenigstens eine Gasabgabeöffnung (56) in dem ersten Mischerkörperteil
(22), vorzugsweise im Bereich wenigstens einer Durchströmausformung (50), vorgesehen
ist.
10. Gas/Gas-Mischer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer, vorzugsweise jeder Abgas-Durchströmöffnung (44) die Durchströmausformung
(50) an einem das Durchströmloch (48) im zweiten Mischerkörperteil (22) umgebenden
Durchströmloch-Randbereich (46) des zweiten Mischerkörperteils (24) anliegt, vorzugsweise
derart, dass das Gaszuführvolumen (38) im Bereich dieser Abgas-Durchströmöffnung (44)
gegen den Austritt von Gas (G) im Wesentlichen abgeschlossen ist.
11. Gas/Gas-Mischer nach einem der Ansprüche 3-10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mischerkörperteil (22) ein Blechumformteil ist, oder/und dass das zweite
Mischerkörperteil (24) ein Blechumformteil ist.
12. Gas/Gas-Mischer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Außenumfangsbereich des Mischerkörpers (20) ein durch eine Wandung (16)
des Abgasführungselements (14) hindurchgeführter Gaszuführkanal (42) zu dem Gaszuführvolumen
(38) offen ist.
13. Gas/Gas-Mischer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischerkörper (20) im Abgasführungselement (12) derart angeordnet ist, dass Abgas
(A) im Abgasströmungskanal (18) im Bereich des Mischerkörpers (20) im Wesentlichen
nur durch die Abgas-Durchströmöffnungen (44) hindurchdurchströmt.
14. Abgasanlage für eine Brennkraftmaschine eines Fahrzeugs, umfassend einen Gas/Gas-Mischer
(12) nach einem der vorangehenden Ansprüche.