Technisches Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Doppelmembranpumpe mit einem mechanischen
Antriebsmechanismus.
Stand der Technik
[0002] Membranpumpen werden zum Fördern von Fluiden eingesetzt, insbesondere Flüssigkeiten
und Gasen. Allgemein weist eine Membranpumpe eine in einer Membrankammer angeordnete
Membran auf, welche einen Förderraum bzw. Fluidraum oder Produktkammer von einem Antriebsraum
trennt, d.h. von einem Antriebsmechanismus der Pumpe. Demnach stehen die im Antriebsraum
befindlichen Antriebselemente nicht in Kontakt mit dem zumindest teilweise aggressiven,
zu fördernden Fluid. Die Membran wird in eine Bewegung durch einen hydraulischen,
pneumatischen, mechanischen oder elektromagnetischen Antriebsmechanismus versetzt.
Eine mechanische Membranpumpe zeigt im Allgemeinen einen höheren Wirkungsgrad, eine
geringere Pulsation und universelle Einsatzbarkeit als beispielsweise eine pneumatische
Membranpumpen. Bei mechanischen Membranpumpen kann der Antrieb mittels eines Elektromotors
über einen Exzenter und einen Hubkolben oder Pleuel erfolgen.
[0003] Doppelmembranpumpen umfassen ein Pumpengehäuse mit zwei parallelen Leitungsabschnitten,
welche eine erste Membrankammer und eine zweite Membrankammer ausbilden. In jeder
der Membrankammern ist eine Membran angeordnet, die den jeweiligen Fluidraum von dem
Antriebsraum dichtend trennt. Der Antriebsmechanismus der Doppelmembranpumpe ist eingerichtet,
um die Membranen periodisch zu bewegen. Gemäss einem Membrantyp sind die Membranen
mit einer Verbindungswelle, bezeichnet auch als Kopplungsstange, koppelbar und bewegen
sich im Gleichtakt. Bekannt sind auch unabhängige Antriebsmittel der Membranen, welche
mittels einer Steuerung synchronisierbar sind.
[0004] Durch Bewegung der Membranen ändern sich die Volumina des Förder- bzw. Fluidraums
und des Antriebsraums komplementär zueinander, so dass in einer Saugbewegung der Fluidraum
mit zu förderndem Medium gefüllt und in einer Druckbewegung der Fluidraum entleert
wird. Mittels angeordneter Ventileinrichtungen wird die Förderrichtung vorgegeben,
so dass bei der Saugbewegung eine Auslassseite und bei einer Druckbewegung eine Einlassseite
blockiert ist. Doppelmembranpumpen saugen zeitgleich Fluid an und drücken Fluid heraus.
[0005] Bekannt sind Membranpumpen mit einem mehrteiligen Pumpengehäuse, wobei die einzelnen
Gehäuseteile des Pumpengehäuses im Wesentlichen plattenförmig, entlang einer Längsachse
angeordnet, gegeneinander abgedichtet und beispielsweise mittels Befestigungsmitteln
verspannt sind. Die Gehäuseteile sind z.B. aus Metall, so dass axial aufzubringende
Abdichtkräfte verzugsfrei und ohne Setzerscheinungen aufgebracht werden können. Bei
gewissen Ausführungen modular aufgebauter Membranpumpen, bzw. Doppelmembranpumpen,
sind Sauganschluss und Druckanschluss je nach Anforderung in einer geeigneten Orientierung
anordenbar. Derartige Membranpumpen sind in ihrer Fertigung teuer und können über
ihre Lebenszeit bei ungünstigen Einsatzbedingungen ihre Festigkeit bzw. Dichtheit
verlieren.
[0006] Im Allgemeinen haben Doppelmembranpumpen mit im Gleichklang, d.h. synchron zueinander,
hin und her bewegter Membranen, um abwechselnd den Förderraum zu füllen und zu evakuieren,
den Nachteil, dass es an der Auslassseite zu periodisch wiederkehrenden Förderdruckabfällen
kommt. Damit kommt es zu mehr oder weniger starken Förderunterbrüchen und Vibrationen,
welche eine nachgeschaltete Dämpfung erforderlich machen. Ferner zeigt der Förderdruck
aufgrund von Materialeigenschaften der Membranen einen sägezahnförmigen zeitlichen
Verlauf.
[0007] Es ist bekannt, Membranpumpen mit Druckluft zu betätigen, wobei dies den Einsatz
von teurer und nur begrenzt zur Verfügung stehender Druckluft erfordert. Demnach bedarf
es einer speziell abgestimmten Infrastruktur, um Druckluft am Einsatzort verfügbar
zu machen, so dass ein mobiler Einsatz der Membranpumpe problematisch ist.
[0008] Es sind elektromechanisch betriebene Doppelmembranpumpen bekannt, wobei eine Kolbenstange
in Wirkverbindung mit einem Kurbelzapfen steht, welcher an einem freien Ende einer
Abtriebswelle eines Getriebemotors angeordnet ist. So wird eine von dem Antriebsmotor
ausgehende Drehbewegung in die Linearbewegung der Kolbenstange bzw. der damit verbundenen
Membranen umgewandelt, wie dies beispielsweise in
DE 20109650 U1 beschrieben ist.
[0009] In einer Membranpumpe unterliegt die Membran während eines Pumpenzyklus einer mechanischen
Verformung, so dass über die Lebenszeit der Membranpumpe Verschleisserscheinungen
und mechanische Defekte der Membran häufig zum Ausfall der Pumpe führen. Bekannte
Membrane sind aus einem Material mit einer gewissen Elastizität gefertigt, z.B. Elastomere,
wie NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk). Bekannt sind auch Verbundmembrane in Sandwichbauweise
mit einer Schicht eines Elastomer und einer weiteren z.B. extrudierten Schicht, beispielsweise
PTFE, welche sich durch Chemiebeständigkeit gegenüber aggressiven Medien auszeichnet
und demnach an der Mediumseite vorgesehen ist.
[0010] Damit die Membran gleichzeitig ausreichend formstabil und ausreichend elastisch ist,
um während des Pumpenbetriebs durch die auf gegenüberliegenden Membranseiten wirkenden
gegensätzlichen Druckkräfte verformt zu werden, sind Strukturmembrane bekannt. Diese
können beispielsweise an ihrer dem Fluidraum abgewandten Seite konzentrische Stege
oder radiale Rippen aufweisen, welche eine definierte Walkbewegung der Strukturmembran
während des Pumpbetriebes erlauben. Form- und Strukturmembrane können an ihrer dreidimensionalen
Oberfläche zur Mediumseite hin eine Beschichtung aus Teflon aufweisen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Doppelmembranpumpe mit einem mechanischen
Antriebsmechanismus weiterzuentwickeln. Die erfindungsgemässe Doppelmembranpumpe kann
kostengünstig gefertigt werden und weist eine kompakte Bauweise auf. Die Doppelmembranpumpe
ist demontierbar und Verschleissteile sind einfach austauschbar, wobei Dichtmittel
im Bereich der Produkt- bzw. Mediumseite nicht erforderlich sind. Ferner ist die Doppelmembranpumpe
gemäss der Erfindung auch zum Fördern aggressiver Chemikalien sowie von Fluiden mit
einem Feststoffanteil geeignet. Darüber hinaus zeichnet sich die Doppelmembranpumpe
durch einen hohen Wirkungsgrad und einen nahezu vibrationsfreien Betrieb aus, so dass
die gute Standfestigkeit einen universellen Einsatz erlaubt.
[0012] Die Aufgaben werden gemäss der Erfindung mit einer Doppelmembranpumpe mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Doppelmembranpumpe
ergeben sich durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche.
[0013] Zwar bezieht sich die Erfindung auf eine Doppelmembranpumpe, doch sind auch andere
Membranpumpen mit einem mechanischen Antriebsmechanismus grundsätzlich umfasst.
[0014] Die erfindungsgemässe Doppelmembranpumpe mit einem mechanischen Antriebsmechanismus
umfasst ein Pumpengehäuse, welches mindestens einen Sauganschluss und mindestens einen
Druckanschluss sowie eine erste Membrankammer und eine zweite Membrankammer aufweist.
Dabei trennt in der ersten Membrankammer eine erste Membran einen ersten Förderraum
von einem Antriebsraum und in der zweiten Membrankammer eine zweite Membran einen
zweiten Förderraum von einer Luftkammer. Im Falle, dass beide Membranen durch einen
mechanischen Antriebsmechanismus bewegbar sind, ist die zweite Membrankammer spiegelbildlich
zur ersten Membrankammer ausgebildet. Die Förderräume sind mit mindestens einem Sauganschluss
einerseits und dem Druckanschluss andererseits über Ventileinrichtungen verbunden.
Ferner sind die erste Membran und die zweite Membran mit einer Kopplungsstange verbindbar.
Durch die mechanische Kopplung erfolgt eine Übertragung der Bewegung einer der Membranen,
erzeugt durch den mechanischen Antriebsmechanismus. Besonders vorteilhaft ist eine
symmetrische Gestaltung des Pumpengehäuses in Bezug auf den Saug- und Druckanschluss,
so dass dieses gegebenenfalls in einer umgekehrten Orientierung wieder für einen Einsatz
montierbar ist.
[0015] Der mechanische Antriebsmechanismus der Doppelmembranpumpe umfasst einen Antriebskolben
und ein darin aufnehmbares Kugelgelenk sowie eine mit dem Kugelgelenk verbindbare
Aufnahme, welche ausgebildet ist, um mit einer als Exzenterwelle ausgebildeten Abtriebswelle
einer Antriebseinheit koppelbar zu sein.
[0016] Demnach sind in dem Pumpengehäuse in zwei parallelen Leitungsabschnitten jeweils
eine Membrankammer ausgebildet, in denen freischwingende Membranen angeordnet sind,
so dass eine Produkt- bzw. Fluidkammer, bezeichnet als Förderraum und ein Antriebsraum
bzw. eine Luftkammer dichtend voneinander getrennt sind. Antriebsraum und Luftkammer
der beiden Membrankammern können mittels eines Luftkanals, vorzugsweise mit kleinem
Durchmesser, miteinander verbunden sein. Demnach wird bei einer Bewegung der Membranen
in der jeweils anderen Luftkammer bzw. dem Antriebsraum ein sich aufbauender und abbauender
Gegendruck erzeugt. Dieser Gegendruck unterstützt die Bewegung der Membranen und dient
zum Ausgleich von thermischen Effekten und Umpumpeffekten.
[0017] Die beiden Membranen, auch bezeichnet als erste Membran und als zweite Membran, sind
durch eine starre Kopplungsstange miteinander verbindbar, welche sich axial entlang
einer Längsachse durch den Mittelpunkt jeder der Membranen erstreckt und an den Membranen
jeweils lösbar befestigt ist. Hierfür ist an jeder der Membranen in einer Zentralzone
ein Befestigungselement vorgesehen, beispielsweise einvulkanisiert, das einerseits
zur lösbaren Befestigung der Kopplungsstange mit der jeweiligen Membran und andererseits
bei einer der Membranen zur axialen Sicherung gegenüber bzw. zur lösbaren Befestigung
mit dem Antriebskolben des mechanischen Antriebsmechanismus dient. Hierzu kann jedes
Befestigungselement ein Innengewinde aufweisen, in welches Aussengewinde, ausgebildet
an Enden der Kopplungsstange, eingeschraubt werden oder umgekehrt. Ferner kann an
einer Membran zur Verbindung mit dem mechanischen Antriebsmechanismus an dem Befestigungselement
ein Innengewinde vorgesehen sein, in welches ein Aussengewinde des Antriebskolbens
eingeschraubt wird oder umgekehrt. Eine Befestigung mittels Verschrauben hat den Vorteil,
dass die Montage einfach zu handhaben, preiswert und demontierbar ist, sowie eine
Einstellbarkeit ermöglicht, um ein Fördervolumen einzustellen. Vorzugsweise ist das
Befestigungselement scheibenförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser derart gewählt
ist, dass dieser weitgehend eine Zentralzone der Membran überdeckt. Insbesondere ist
das Befestigungselement aus Metall gefertigt, wodurch eine formstabile und präzise
Befestigung einerseits der Kopplungsstange und andererseits der Antriebskomponente
des Antriebsmechanismus möglich ist.
[0018] Mittels der Kopplungsstange und dem mechanischen Antriebsmechanismus werden die Membranen
im Gegentakt zwischen zwei Bewegungsendpunkten hin und her bewegt. Denkbar ist aber
auch, dass die Membranen durch separate Antriebsmittel bewegt werden, wobei mittels
einer umfassten Steuerung die Bewegung der Membranen koordinierbar ist. Bei dem Bewegungsablauf
wird abwechselnd in einer Saugbewegung einer der Förderräume mit zu förderndem Medium
bzw. Fluid gefüllt und bei einer Druckbewegung entleert. Ventileinrichtungen am Sauganschluss
und am Druckanschluss geben die Förderrichtung vor, in dem sie bei der Saugbewegung
die Auslassseite und bei der Druckbewegung die Einlassseite der jeweiligen Membrankammer
blockieren.
[0019] Zur Bewegung der Membranen ist eine Antriebseinheit, z.B. ein Motor, vorgesehen,
welcher mit dem mechanischen Antriebsmechanismus koppelbar ist. Die Antriebseinheit
ist an dem Pumpengehäuse lösbar verbindbar, beispielsweise mittels einer entsprechend
ausgebildeten Flanschverbindung. Eine Abtriebswelle der Antriebseinheit ragt mit einem
freien Ende in das Pumpengehäuse hinein und ist dort mit einem Exzenter versehen.
So greift beispielsweise eine als Exzenterwelle ausgebildete Abtriebswelle in die
Aufnahme ein, wobei der Exzenter auf ein Wälz- Kugel- oder Nagellager setzbar ist
und ein Aussenring des Lagers in der Aufnahme aufnehmbar ist. In einer Ausführungsform
umfasst die Aufnahme an einer Seitenfläche und damit senkrecht zur Achse der Abtriebswelle
eine Gewindebohrung, in welche eine als Kugelgelenk ausgebildete Komponente des Antriebsmechanismus
einschraubbar und in Position klemmend gehalten ist. Das Kugelgelenk kann derart ausgebildet
sein, dass es einen Kugelkopf und einen sich davon erstreckenden Gewindeschaft aufweist,
an dessen freiem Ende ein Gewindebereich ausgebildet ist. Das Kugelgelenk ist ausgebildet,
um die von der Antriebseinheit und dem Exzenter ausgehende Bewegung auf eine der Membranen
zu übertragen.
[0020] In einer Ausführungsform ist die in der Aufnahme vorgesehene Gewindebohrung geschlitzt
ausgebildet, wobei eine Breite des Schlitzes mittels Schraubmitteln veränderbar ist.
Die Schraubmittel ermöglichen in einem gelösten Zustand die Positionierung des Gewindeschafts
in der Gewindebohrung und damit des Kugelgelenks relativ zu einer der Membranen und
legen in einem gespannten Zustand die einstellbare bzw. eingestellte Position fest.
[0021] Das Kugelgelenk ist in dem Antriebskolben aufgenommen, welcher mit einer der Membranen
verbindbar und innerhalb des Pumpengehäuses verschieblich aufgenommen ist. Eine Dichtung
steht im dichtenden Kontakt mit dem Antriebskolben und ist in einer am Pumpengehäuse
ausgebildeten Nut aufgenommen. Demnach sind keine Schmiermittel zur verschieblichen
Lagerung des Antriebskolbens erforderlich, sondern es liegt eine Anordnung mit Trockenschmierung
vor.
[0022] Das Kugelgelenk bzw. der Kugelkopf ist in einem in dem Antriebskolben aufnehmbaren
Lagerblock gelagert, so dass eine Drehbewegung der Abtriebswelle in eine Längsbewegung
des Antriebskolbens transformiert und auf eine der Membranen übertragbar ist. Der
Lagerblock selbst kann mehrteilig ausgebildet sein und ist innerhalb des Antriebskolbens
positionierbar. Beispielsweise kann der Lagerblock an Einlegeteilen anliegen, beispielsweise
zylinderförmigen Distanzstücken, aufgenommen in dem Antriebskolben. Alternativ können
Stirnflächen des Lagerblocks an entsprechend ausgebildeten Anschlägen im Innenraum
des Antriebskolbens anliegen.
[0023] In einer Ausführungsform weist der Antriebskolben eine Durchgangsbohrung auf, so
dass das Kugelgelenk in gelagerter Position aus der Aufnahme mittels eines einführbaren
Werkzeugs demontierbar ist. Hierbei kann an dem Kugelkopf eine Werkzeugaufnahme ausgebildet
sein, in welches ein durch die Durchgangsbohrung einführbares Werkzeug angreift und
drehfest mit dem Kugelgelenk verbindbar ist. Diese Durchgangsbohrung dient der Demontierbarkeit
der Komponenten des mechanischen Antriebsmechanismus.
[0024] Der Antriebskolben kann mehrteilig ausgebildet sein, wobei hülsenförmige Komponenten
miteinander durch eine Schraubverbindung verbindbar sind.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform sind in dem Antriebskolben Federmittel aufnehmbar,
zwischen welchen das Kugelgelenk vorgespannt lagerbar ist. Die Position des Kugelgelenks
ist demnach vorgespannt, so ist dieses stets in eine Ausgangslage rückstellbar. Die
Rückstellung erfolgt dabei gegen eine Federkraft eines der Federmittel. Durch die
Anordnung der Federmittel innerhalb des Antriebskolbens kann ein kompakter Aufbau
mit vermindertem Bauraum realisiert werden. Die Anordnung der Federmittel erlaubt
eine Art Überlastsicherung, welche das automatische Rückstellen des Kugelgelenks und
damit des Antriebskolbens in eine Ausgangsposition ermöglicht.
[0026] Das oder die Federmittel können in Form von Spiralfedern oder Tellerfedern ausgebildet
sein, wobei eine freie Federlänge an den Hub des Antriebskolbens anpassbar ist. Da
eine begrenzte Drehbewegung des Kugelgelenks um seine Längsachse aber keine Bewegung
in Richtung der Längsachse möglich ist, stellt das Kugelgelenk eine Kraftübertragung
mit einer stabilen zentrierten Lagerung bereit, welche ein Kippen oder Schlingern
vermeidet.
[0027] In einer Ausführungsform der Doppelmembranpumpe sind die Ventileinrichtungen in fluidleitenden
Verbindungen der Förderräume einerseits zu dem mindestens einen Sauganschluss und
andererseits zu dem mindestens einen Druckanschluss anordenbar. Demnach sind an mindestens
einer in jedem Förderraum vorgesehenen Saugöffnung eine passive Ventileinrichtungen
anordenbar, welche bei einer Saugbewegung der zugeordneten Membran öffnet. In einer
Ausführungsform ist die einsetzbare Ventileinrichtung als Plattenventil aus einem
elastischen Kunststoff ausgebildet. Die bewegliche Ventilplatte ist mit einem Stopfen
verbindbar, welcher an einem Verbindungskanal an der jeweiligen Saugöffnung aufnehmbar
ist. Dabei kann in Abhängigkeit der Stellung des Plattenventils eine fluidleitende
Verbindung zwischen Förderraum und Sauganschluss freigegeben oder verschlossen werden.
[0028] Ferner ist in der fluidleitenden Verbindung der Förderräume mit dem Druckanschluss
die dort anordenbare Ventileinrichtung als Klappenventil aus einem elastischen Kunststoff
ausgebildet. Insbesondere ist das Klappenventil in einen Kreuzungsbereich zwischen
den Verbindungskanälen und einem Auslasskanal einsetzbar, so dass das Klappenventil
abwechselnd eine der Drucköffnungen der Förderräume der ersten Membrankammer und der
zweiten Membrankammer öffnet oder schliesst. Das Klappenventil ist bevorzugt mehrteilig
ausgebildet. In einer Ausführungsform weist das Klappenventil eine V-Form auf, wobei
eine Scharnierwelle am Grund der V-Form klemmend gehalten und in ein Scharnierelement
einsetzbar ist. Demnach können die Klappen oder Flügel des Klappenventils eine Kippbewegung
ausführen.
[0029] In einer Ausführungsform ist das Klappenventil durch den Druckanschluss montierbar
und demontierbar. Hierbei ist zumindest das Scharnierelement fest in Position fixiert
und die Scharnierwelle, klemmend gehalten in der V-Form der Flügel, kann in Aufnahmen
am Scharnierelement eingepresst werden.
[0030] In einer weiteren Ausführungsform ist das Pumpengehäuse mehrteilig ausgebildet, wobei
ein Pumpendeckel, ein Steuerblock, in welchen der Sauganschluss für das Ansaugen eines
zu fördernden Fluid und der Druckanschluss für das Austreten des geförderten Fluid
vorgesehen sind und ein Antriebsgehäuse umfasst und miteinander dichtend verbindbar
sind.
[0031] Pumpendeckel und Steuerblock bilden demnach eine Art Pumpenkopf, welcher mit dem
Antriebsgehäuse verbindbar ist. Der Steuerblock selbst kann einteilig oder mehrteilig
ausgebildet sein. In einer Ausführungsform ist das Pumpengehäuse aus einem Kunststoff
gefertigt, welches insbesondere chemisch inert und resistent gegen das zu fördernde
Medium ist. Alternativ ist aber auch eine Ausführung aus Metall vorstellbar.
[0032] So kann eine der Membrankammern, hier bezeichnet als zweite Membrankammer, von dem
Pumpendeckel und dem Steuerblock gebildet werden und die andere der Membrankammern,
die erste Membrankammer, ist zwischen Steuerblock und Antriebsgehäuse ausgebildet.
An parallelen Aussenfläche des Steuerblocks können kreisförmige Vertiefungen ausgebildet
sein, die jeweils von einer der Membranen überwölbt sind. Insbesondere ist konzentrisch
um die kreisförmige Vertiefung auf jeder der zwei Aussenseiten des Steuerblocks eine
umlaufende Nut vorgesehen, in welche ein peripherer Ringwulst der jeweiligen Membran
aufnehmbar ist. Beim Zusammenfügen und Verbinden des mehrteiligen Pumpengehäuses können
die Membranen mit ihrem peripheren Ringwulst in einem jeweiligen Einspannbereich zusammengedrückt
und in der Nut gehalten werden. Die Trennflächen zwischen Pumpendeckel und Steuerblock
und zwischen Steuerblock und Antriebsgehäuse sind gegeneinander über die jeweils in
dieser Trennfläche anordenbare Membran abgedichtet. Beispielsweise können die mehreren
Teile des Pumpengehäuses mittels Schraubverbindungen miteinander verbunden werden,
welche in einer Anordnung vorgesehen sind, welche eine gleichmässige Kraftbeaufschlagung
ermöglicht.
[0033] In einer anderen Ausführungsform kann der Steuerblock mehrteilig ausgebildet sein.
Bei dem mehrteiligen Steuerblock können die einzelnen Blöcke durch Verpressen oder
einer anderen geeigneten Verbindungstechnik miteinander kraft- und/oder formschlüssig
dichtend verbunden sein.
[0034] Der Steuerblock umfasst einen Saugblock mit dem Sauganschluss sowie Einlasskanal
und Verbindungskanäle, einen Druckblock mit dem Druckanschluss sowie Auslasskanal
und Verbindungskanäle und einen zentralen Block, ausgebildet zur Aufnahme der Kopplungsstange.
In einem Saugbereich steht demnach der mindestens eine Sauganschluss über einen Einlasskanal
und jeweils einen Verbindungskanal mit einer Saugöffnung des jeweiligen Förderraums
der ersten Membrankammer und der zweiten Membrankammer in fluidleitender Verbindung.
Aus dem Förderraum wird das Fluid über einen Druckbereich über sogenannte Drucköffnungen
aus den Förderräumen über jeweilige Verbindungskanäle zu einem Auslasskanal und zum
Druckanschluss gefördert. Die Förderrichtung wird durch die Stellung der Ventileinrichtungen
bestimmt. Die Verbindungskanäle können beispielsweise im Saugbereich T-förmig und
im Druckbereich Y-förmig ausgebildet sein.
[0035] Die einsetzbaren Membranen sind ausgebildet, um ausreichend formstabil zu sein, so
dass sie nicht während des Pumpenbetriebs durch die auf gegenüberliegenden Membranseiten
einwirkenden gegensätzlichen Druckkräfte leistungsmindernd verformt werden. Insbesondere
ist jede Membran als Strukturmembran ausgebildet. In einer Zentralzone der Membran
kann ein Membrankern vorgesehen sein, welcher eine gewisse Versteifung der Zentralzone
bewirkt. In dieser ist auch das Befestigungselement zur Verbindung mit dem Antriebsmechanismus
und der Kopplungsstange einsetzbar.
[0036] Neben der Zentralzone kann die Membran eine oder weitere Zonen umfassen, welche jeweils
unterschiedliche Funktionen erfüllen. So umfasst die Membran am Aussenumfang den erwähnten
Ringwulst und damit eine Einspannzone, über welche die Membran zwischen Gehäuseteilen
des Pumpengehäuses eingespannt und umfangsseitig dichtend gehalten ist. Mittels der
Einspannzone ist eine Zentrierung und/oder Positionierung in Bezug auf den Antriebsmechanismus
möglich. Aufgrund der dichtenden Wirkung werden die Gehäuseteile des Pumpengehäuses
ohne zusätzliche Dichtmittel im Bereich des zu fördernden Mediums gegenüber der Umgebung
und gegenüber dem Antriebsmechanismus abgedichtet.
[0037] Zwischen Einspannzone und Zentralzone können sich eine oder mehrere radiale Zonen
der Membran anschliessen, welche im unbelasteten Zustand der Membran konvex und/oder
konkav geformt sind und beispielsweise eine Stützfunktion und/oder eine Ausgleichsfunktion
erfüllen. So ist eine möglichst sichere und schwingungsarme Membranführung möglich.
Dies begünstigt darüber hinaus einen geräuscharmen Betrieb.
[0038] Ferner sind die Membranen auf der Seite des Fluid- bzw. Förderraums aus einem Material
gefertigt, welches insbesondere gegenüber aggressiven Chemikalien weitgehend unempfindlich
ist. So kann die Membran aus einem chemikalienresistenten, aber auch gleichzeitig
sehr reissfesten sowie elastischen Material, wie Kunststoff, gefertigt sein. Bevorzugt
umfasst jede der Membranen mindestens zwei aufeinanderliegende und miteinander verbundene
Einzelmembranlagen. Insbesondere handelt es sich dabei um Kunststoffschichten aus
unterschiedlichen Materialien, beispielsweise einem PTFE (Polytetraflourethylen) bzw.
einem chemisch modifizierten PTFE mit einem gewissen Glasfaseranteil, welche nur geringe
Deformationsneigung unter Last und eine geringe Gasdurchlässigkeit zeigen. Für die
Produktseite eignen sich Kunststoffe mit hoher Beständigkeit, unteranderem gegen Mineralöle
und Chemikalien, sowie guten technologischen Eigenschaften wie Quellbeständigkeit,
Elastizität, Druckverformungsresistenz.
[0039] Aufgrund der Ausbildung des mechanischen Antriebsmechanismus und seiner Verbindung
zu den Membranen kann die erfindungsgemässe Doppelmembranpumpe einfach in ihre Einzelteile
demontiert werden. Darüber hinaus können auch Verschleissteile, beispielsweise Ventileinrichtungen,
bei Bedarf einfach ausgetauscht werden, ohne die Doppelmembranpumpe komplett zu demontieren.
Mittels separater Zugangsmöglichkeiten können Membranen und Ventileinrichtungen getrennt
voneinander ausgetauscht werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0040] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Pumpengehäuses einer Doppelmembranpumpe
mit einer darin angeordneten Abtriebswelle einer Antriebseinheit;
Figur 2 einen Längsschnitt einer Doppelmembranpumpe in Seitenansicht mit einem Antriebsmechanismus
gemäss einer ersten Ausführungsform;
Figur 3 eine Detailansicht der Doppelmembranpumpe gemäss der ersten Ausführungsform
in Draufsicht;
Figur 4 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Doppelmembranpumpe
mit teilweise entfernten Ventileinrichtungen;
Figur 5 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Doppelmembranpumpe
gemäss Figur 4 mit eingesetzten Ventileinrichtungen;
Figur 6 eine perspektivische Detailansicht einer Ventileinrichtung, ausgebildet als
Plattenventil;
Figur 7 eine perspektivische Detailansicht einer Ventileinrichtung, ausgebildet als
Klappenventil;
Figur 8 eine perspektivische Ansicht eines Details des mechanischen Antriebsmechanismus;
Figur 9 eine Detailansicht einer Doppelmembranpumpe mit einem mechanischen Antriebsmechanismus
gemäss einer zweiten Ausführungsform.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung
[0041] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Pumpengehäuses 10 einer Doppelmembranpumpe
1. Das Pumpengehäuse 10 ist in der dargestellten Ausführungsform mehrteilig ausgebildet.
Es umfasst demnach einen Pumpendeckel 12, einen Steuerblock 14 und ein Antriebsgehäuse
16. Das Antriebsgehäuse 16 ist mit einer nicht dargestellten Antriebseinheit, beispielsweise
einem elektrischen Servomotor, bzw. einem üblichen Antriebsmotor oder Luftmotor verbindbar.
Eine als Exzenterwelle ausgebildete Abtriebswelle 20 der Antriebseinheit kann in dem
Antriebsgehäuse 16 gelagert gehalten sein und steht in Wirkverbindung mit einem noch
zu beschreibenden mechanischen Antriebsmechanismus. Die Drehbewegung der Abtriebswelle
20 der Antriebseinheit wird so in eine translatorische Bewegung des mechanischen Antriebsmechanismus
transformiert, d.h. in eine sinusförmige Bewegung. An einer der Seitenflächen des
Pumpengehäuses 10 ist schematisch eine Öffnung 30 dargestellt, welche einen Einlass
oder einen Auslass für das zu fördernde Fluid markiert. Das Pumpengehäuse 10 oder
Teile davon können aus einem Kunststoff gefertigt sein, beispielsweise aus Polytetrafluorethylen
oder einem anderen chemisch inerten Material.
[0042] Figur 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Doppelmembranpumpe 1. Die als Doppelmembranpumpe
1 dargestellte Membranpumpe ist nicht auf eine Ausführungsform als Doppelmembranpumpe
beschränkt, sondern deren technische Prinzipien sind vielmehr auf jede denkbare Ausführungsform
einer Membranpumpe übertragbar.
[0043] Wie angedeutet in Figur 2 kann die Antriebseinheit (nicht dargestellt) mittels einer
Flanschverbindung an dem Pumpengehäuse 10, bzw. dem Antriebsgehäuse 16, lösbar befestigt
werden. Dabei ragt die als Exzenterwelle ausgebildete Abtriebswelle 20 der Antriebseinheit
in das Innere des Antriebsgehäuses 16 und ist dort gelagert. Ferner steht der an der
Abtriebswelle 20 ausgebildete Exzenter in Kontakt mit einer Aufnahme 100, bzw. ist
in einem in der Aufnahme 100 angeordneten Lager aufgenommen. Die Abtriebswelle 20
ist mit dem noch näher zu beschreibenden mechanischen Antriebmechanismus koppelbar,
wobei hier auf die Figuren 3, 9 und 10 verwiesen wird. Der mechanische Antriebsmechanismus
umfasst Antriebskomponenten, welche als ein Pleuel bzw. eine Schub- oder Treibstange
ausgebildet und in Wirkverbindung mit der Abtriebswelle 20 bringbar sind. Insbesondere
ist ein Antriebskolben 120 vorgesehen, welcher mit einer Membran verbindbar ist, um
diese zu bewegen.
[0044] Die dargestellte Doppelmembranpumpe 1 weist in dem mehrteilig ausgebildeten Pumpengehäuse
10 zwischen dem Antriebsgehäuse 16 und dem Steuerblock 14 eine erste Membrankammer
40 sowie zwischen dem Steuerblock 14 und dem Pumpendeckel 12 eine zweite Membrankammer
50 auf. In der ersten Membrankammer 40 und in der zweiten Membrankammer 50 sind jeweils
eine Membran 42, 52 freischwingend angeordnet. Die Membranen 42, 52 weisen jeweils
einen peripheren Ringwulst 44, 54 auf, welcher zwischen Antriebsgehäuse 16 und Steuerblock
14 bzw. zwischen diesem und dem Pumpendeckel 12 in einem entsprechend ausgebildeten
Einspannbereich zusammengedrückt und dort dichtend gehalten sind. Die Membran 42 trennt
in der ersten Membrankammer 40 einen ersten Förderraum 46 von einem Antriebsraum 48
und die Membran 52 in der zweiten Membrankammer 50 einen zweiten Förderraum 56 von
einer Luftkammer 58 mit wechselnden Volumina ab.
[0045] Wie in der Figur 2 dargestellt sind der Antriebsraum 48 und die Luftkammer 58 miteinander
über einen Luftkanal 18 verbunden, welcher vorzugsweise mit kleinem Durchmesser ausgebildet
ist. Der Luftkanal 18 ist eingerichtet, dass bei einer Saugbewegung beispielsweise
der Membran 42 in der ersten Membrankammer 40 Luft aus dem Antriebsraum 48 in die
Luftkammer 58 der zweiten Membrankammer 50 gepresst wird. Dabei und bedingt durch
den kleinen Durchmesser des Luftkanals 18 baut sich ein Druck in der Membrankammer
50 auf, welcher die Druckbewegung der zweiten Membran 52 unterstützt und umgekehrt.
[0046] Materialien der Membranen 42, 52 sind vorzugsweise elastomere Verbundstoffe, beispielsweise
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk), welches in dem Verbundstoff die Funktion eines
elastischen Grundmaterials übernimmt. Zum Förderraum 46; 56 hin und damit zum geförderten
Medium hin kann an den Membranen 42; 52 eine chemisch inerte PTFE-Folie (Polytetrafluorethylen)
aufkaschiert sein.
[0047] In jeder der Membranen 42; 52 ist ein Befestigungselement 60 in einer Zentralzone
der Membranen 42; 52 aufnehmbar, z.B. eingebettet. Das Befestigungselement 60 kann
mit einem Ansatz ausgebildet sein, der durch eine in der Zentralzone der Membranen
42; 52 vorgesehene Öffnung geführt ist. Ferner kann an dem Befestigungselement 60
ein scheibenförmiger Bereich ausgebildet sein, welcher diese Öffnung bzw. die Zentralzone
der Membranen 42; 52 überdeckt und an dieser anliegt. Der Ansatz des Befestigungselements
60 ist als eine Komponente einer Schraubverbindung ausgebildet, d.h. weist z.B. ein
Innengewinde 62 auf, in welches ein Aussengewinde entweder eines Deckelelements 64
oder ein Aussengewinde eines vom Antriebsmechanismus umfassten Antriebskolbens 120
einschraubbar ist. Letzteres dient der lösbaren Verbindung einer der Membranen 42;
52 mit dem Antriebsmechanismus.
[0048] Ferner ist an einer dem Ansatz gegenüberliegenden Seite des Befestigungselements
60 ein zweites Innengewinde 66 ausgebildet, in welches ein Aussengewinde einer Kopplungsstange
68 zur starren Verbindung der ersten Membran 42 und der zweiten Membran 52 einschraubbar
ist. Die Anordnungen der Gewinde können auch umgekehrt sein. Mittels der vorgesehenen
Schraubverbindungen sind die Teile in einfacher Weise voneinander lösbar und demontierbar,
so dass ein Austausch einer der Membranen 42; 52 leicht durchführbar ist. Andere Verbindungsarten
der Membranen 42; 52 mit der Kopplungsstange 68 bzw. dem Deckelelement 64 und/oder
Antriebskolben 120 sind denkbar. So kann die Kopplungsstange 68 mit den Membranen
42; 52 mittels Formschluss verbunden sein, beispielsweise kann die Kopplungsstange
68 mit mindestens einer der Membranen 42; 52 umspritzt sein.
[0049] In der Figur 2 sind die Membranen 42; 52 als Strukturmembran ausgebildet, wobei zwischen
der Zentralzone und dem Ringwulst 44 mehrere Zonen ausgebildet sein können, welche
unterschiedliche Funktionen haben. Hierfür sind in Richtung Förderraum 46; 56 konkav
und/oder konvex gewölbte Zonen denkbar, welche als Stützzone und/oder als Ausgleichszone
ausgebildet sein können.
[0050] Die Membranen 42; 52 können einen Membrankern 41 aufweisen, welcher als ein Formkern
insbesondere die Zentralzone stabilisiert. Der Membrankern 41 kann aus Metall, Kunststoff
oder einem Elastomer in die Membranen 42; 52 einvulkanisiert oder eingeklebt sein,
um ein Durchbiegen der Membrane 42; 52 über den noch zu beschreibenden Saug- bzw.
Drucköffnungen in den Förderräumen 46; 56 vermindert oder aufgehoben wird.
[0051] Die Figur 3 zeigt einen Querschnitt eines Teils der Doppelmembranpumpe 1 gemäss der
Ausführungsform der Figur 2 in einer Draufsicht. Gleiche Elemente werden mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet.
[0052] In den Förderräumen 46; 56 der ersten Membrankammer 40 bzw. der zweiten Membrankammer
50 ist zumindest je eine Saugöffnung 70 und je eine Drucköffnung 80 ausgebildet. An
jeder Saugöffnung 70 ist eine als Plattenventil 90 ausgebildete Ventileinrichtung
aufgenommen, welche die Förderrichtung des zu fördernden Fluid bzw. Medium bestimmt.
Das zu fördernde Fluid wird über einen Sauganschluss 72 am Einlass, einen Einlasskanal
74 und einem der Verbindungskanäle 76 zu einer der Saugöffnungen 70 in den Förderraum
46; 56 der Membrankammern 40; 50 gefördert, in der sich die angeordnete Membran 42;
52 in Saugstellung befindet. Bei einer Saugbewegung der jeweiligen Membranen 42; 52
wird die zugeordnete Saugöffnung 70 von dem entsprechenden Plattenventil 90 freigegeben.
Details des Plattenventils 90 werden in Figur 7 dargestellt.
[0053] Das geförderte Fluid wird bei einer Druckbewegung der Membran 42; 52, bei welcher
das entsprechende Plattenventil 90 die Saugöffnung 70 in dem Förderraum 46; 56 schliesst,
über die Drucköffnung 80, den Verbindungskanal 76, einem geöffneten Klappenventil
92 und einem Auslasskanal 84 zu einem Druckanschluss 82 gefördert. Das Klappenventil
92 ist derart an einem Kreuzungsbereich zwischen den Verbindungskanälen 76 und dem
Auslasskanal 84 angeordnet und ausgebildet, dass mit der Druckbewegung der Membranen
42; 52 das Fluid aus einem der Förderräume 46; 56 ausgepresst wird. Details des Klappenventils
92 sind in der Figur 8 dargestellt. Insbesondere ist das Klappenventil 92 aus dem
Pumpengehäuse 10 über den Auslasskanal 84 einsetzbar bzw. demontierbar.
[0054] Aus Figur 3 geht auch hervor, dass an einem Aussenumfang des Antriebskolbens 120
eine Dichtung 122 vorgesehen ist, welche den zugeordneten Antriebsraum 48 abdichtet.
[0055] Die Figuren 4 und 5 zeigen jeweils unterschiedliche Phasen der Montage einer Doppelmembranpumpe
1 gemäss einer Ausführungsform. In den Figuren 4 und 5 ist der Steuerblock 14 zumindest
teilweise geschnitten dargestellt und zeigt jeweils sein Inneres. Sichtbar sind die
jeweiligen Verbindungskanäle 76, welche eine fluidleitende Verbindung einerseits auf
der Seite des Sauganschlusses 72 und andererseits auf der Seite des Druckanschlusses
82 zum Fördern von Fluid in bzw. aus dem ersten Förderraum 46 der ersten Membrankammer
40 und dem zweiten Förderraum 56 der zweiten Membrankammer 50 ermöglichen. Die Förderrichtung
des zu fördernden bzw. des geförderten Fluid wird durch die von der Bewegung der Membranen
42; 52 (nicht dargestellt) bedingte Stellung der Ventileinrichtungen 90, 92 vorgegeben.
In dem Saugbereich, in dem sich der Sauganschlusses 72 befindet, sind die Plattenventile
90 an den jeweiligen Saugöffnungen 70 anordenbar. Das Plattenventil 90 kann in dem
Verbindungskanal 76 eingesetzt werden, welcher eine entsprechende Ausnehmung bereitstellt.
[0056] Bei der Saugbewegung der zugeordneten Membran 42 bzw. 52 öffnet das Plattenventil
90 die Saugöffnung 70 und das Fluid gelangt in den sich vergrössernden Förderraum
46; 56. Währenddessen ist in dem Druckbereich eine fluidleitende Verbindung zwischen
dem zu füllenden Förderraum 46 bzw. 56 und dem Druckanschluss 82 von dem dort angeordneten
Klappenventil 92 blockiert. Bei einer Bewegungsumkehr der entsprechenden Membran 42;
52 in die Druckbewegung schliesst das Plattenventil 90 die zugeordnete Saugöffnung
70. Das Klappenventil 92 bewegt sich in eine Stellung, so dass die fluidleitende Verbindung
zwischen dem zu entleerenden Förderraum 46; 56 freigegeben wird.
[0057] Mit Verweis auf Figur 6, welche eine perspektivische Ansicht eines Plattenventils
90 zeigt, umfasst das Plattenventil 90 eine bevorzugt aus einem elastischen Material
bzw. Kunststoff gefertigte, V-förmig gebogene Platte 91a. An einer Seite der V-förmigen
Platte 91a ist eine Bohrung vorgesehen, in welche eine Hülse 91b gehalten ist, die
in die Saugöffnung 70 bzw. den Verbindungskanal 76 einführbar ist.
[0058] Aus Figur 7 geht eine perspektivische Darstellung des Klappenventils 92 hervor. Das
Klappenventil 92 ist in einer V-förmigen Form gestaltet und weist zwei Klappenflügeln
93a, 93b auf. Das Material des Klappenventils 92 ist ebenfalls ein elastischer Kunststoff
mit sehr guten mechanischen Eigenschaften, z.B. hoher mechanischer Festigkeit, Steifigkeit
und Verschleissfestigkeit, welche für einen Dauerbetrieb des Klappenventils 92 geeignet
sind. Geeignet ist PEEK (Polyetheretherketon), welches sowohl für thermisch als auch
mechanisch stark belastete Teile empfohlen ist. Am Grund der V-Form des Klappenventils
92 ist eine Scharnierwelle 94 haltend aufgenommen, welche mit freien Enden über die
Flügel 93a, 93b vorsteht. Die freien Enden der Scharnierwelle 94 sind in ein Scharnierelement
95 (Figur 4) einrastbar, und darin frei drehbar, so dass das Klappenventil 92 eine
Kippbewegung ausführen kann. Das Scharnierelement 95 ist in einem Kreuzungsbereich
zwischen den Verbindungskanälen 76 und dem Auslasskanal 84 fest aufgenommen, so dass
bei eingerasteter Scharnierwelle 94 die damit verbundenen Klappenflügel 93a, 93b abwechselnd
eine der fluidleitenden Verbindungen zu den Förderräumen 46; 56 öffnet bzw. blockiert.
[0059] In Figur 8 ist ein Detail des mechanischen Antriebsmechanismus perspektivisch dargestellt.
Gezeigt ist die Aufnahme 100, in welche die Abtriebswelle 20 der Antriebseinheit (nicht
dargestellt) in einem dafür vorgesehenen Lager 110, hier ausgebildet als Kugellager,
drehbar gelagert ist. Die Aufnahme 100 bildet mit einem Kugelgelenk 112 eine Art Pleuel,
welches als Komponente des mechanischen Antriebsmechanismus betrachtet wird. Die Aufnahme
100 entspricht in gewisser Weise einem Pleuelkopf und weist weitgehend eine Quaderform
auf. An einer der Seitenflächen der Aufnahme 100 ist ein Schlitz 102 ausgebildet,
welcher parallel zu einer Grundfläche der Aufnahme 100 und so senkrecht zur Abtriebswelle
20 verläuft. Der Schlitz 102 schneidet eine Gewindebohrung 104, welche an der Seitenfläche
ausgebildet ist. Die Breite des Schlitzes 102 ist einstellbar. Hierfür sind Schraubmittel
106 vorgesehen, welche je nach Stellung die Breite des Schlitzes 102 verändern. Das
Kugelgelenk 112 umfasst an einem Ende einen Kugelkopf 114, von welchem sich ein Gewindeschaft
116 erstreckt, an dessen Ende ein Gewindebereich komplementär zur Gewindebohrung 104
ausgebildet ist. In der dargestellten Ausführungsform ist das Kugelgelenk 112 einstückig
ausgebildet, wobei auch eine mehrteilige Ausführung denkbar ist. Demnach kann das
Kugelgelenk 112 in die Aufnahme 100 eingeschraubt und klemmend in Position gehalten
werden, wobei die Breite des Schlitzes 102 entsprechend eingestellt ist.
[0060] An dem Kugelkopf 114 in Verlängerung des Gewindeschaftes 116 ist eine Werkzeugaufnahme
118 ausgebildet, in welche ein Werkzeug verdrehsicher aufnehmbar ist. Demnach kann
das Kugelgelenk 112 bei gelösten Schraubmitteln 106 aus der Aufnahme 100 gelöst werden.
So ist eine einfache Justierung der Spannung der mit dem Antriebsmechanismus verbindbaren
Membran 42; 52 möglich.
[0061] Die Figur 9 zeigt eine Detailansicht des mechanischen Antriebsmechanismus der Doppelmembranpumpe
1 in einer Schnittdarstellung. In dieser Darstellung ist das Kugelgelenk 112 über
den Gewindeschaft 116 mit der Aufnahme 100 verbunden, d.h. in die geschlitzte Gewindebohrung
104 eingeschraubt. In dem Lager 110 ist die als Exzenterwelle ausgebildete Abtriebswelle
20 aufgenommen.
[0062] Der Kugelkopf 114 des Kugelgelenks 112 ist in dem Antriebskolben 120 aufgenommen.
Hierfür ist der Kugelkopf 114 in einem mehrteiligen Lagerblock 130 drehbar gelagert,
welcher in dem als Hohlkolben ausgebildeten Antriebskolben 120 aufgenommen ist, beispielsweise
anliegend an einem oder mehreren einsetzbaren Distanzstücken (nicht dargestellt).
In der dargestellten Ausführungsform ist der Antriebskolben 120 mehrteilig ausgebildet,
wobei die Teile mittels einer Schraubverbindung 121 miteinander verbindbar sind. Der
Antriebskolben 120 weist an einer Stirnfläche eine Durchgangsbohrung 124 auf. Durch
die Durchgangsbohrung 124 ist von dem Antriebsraum 48 der ersten Membrankammer 40
aus ein Werkzeug bis zur Werkzeugaufnahme 118 am Kugelkopf 114 durchführbar ist, um
das Kugelgelenk 112 aus der Aufnahme 100 zu lösen.
[0063] Anstelle oder zusätzlich zu den in dem Antriebskolben 120 aufnehmbaren Distanzstücken
können Federmittel 140 angeordnet sein, welche eine vorgespannte Halterung des mehrteiligen
Lagerblocks 130 ermöglichen. Insbesondere ist der mehrteilige Lagerblock 130 zwischen
Federmitteln 140 angeordnet, so dass dieser stets in seine Ausgangsposition rückstellbar
ist. Auf diese Weise ist eine Art Überlastsicherung geschaffen, welche das Rückstellen
des mechanischen Antriebsmechanismus und der damit verbundenen ersten Membran 42 und
zweiten Membran 52 ermöglicht. Alternativ kann auch die Überlastsicherung in Form
einer elektronischen Überlastsicherung ausgebildet sein.
Bezugszeichen
1 |
Doppelmembranpumpe |
92 |
Klappenventil |
10 |
Pumpengehäuse |
93a,b |
Klappenflügel |
12 |
Pumpendeckel |
94 |
Scharnierwelle |
14 |
Steuerblock |
95 |
Scharnierelement |
16 |
Antriebsgehäuse |
|
|
18 |
Luftkanal |
100 |
Aufnahme |
20 |
Abtriebswelle |
102 |
Schlitz |
|
|
104 |
Gewindebohrung |
30 |
Öffnung |
106 |
Schraubmittel |
40 |
erste Membrankammer |
110 |
Lager |
50 |
zweite Membrankammer |
112 |
Kugelgelenk |
|
|
114 |
Kugelkopf |
41 |
Membrankern |
116 |
Gewindeschaft |
42 |
erste Membran |
118 |
Werkezugaufnahme |
44 |
Ringwulst |
120 |
Antriebskolben |
46 |
erster Förderraum |
121 |
Schraubverbindung |
48 |
Antriebsraum |
122 |
Dichtung |
|
|
124 |
Durchgangsbohrung |
52 |
zweite Membran |
|
|
54 |
Ringwulst |
130 |
Lagerblock |
56 |
zweiter Förderraum |
|
|
58 |
Luftkammer |
140 |
Federmittel |
60 |
Befestigungselement |
|
|
62 |
Innengewinde |
|
|
64 |
Deckelelement |
|
|
66 |
zweites Innengewinde |
|
|
68 |
Kopplungsstange |
|
|
70 |
Saugöffnung |
|
|
72 |
Sauganschluss |
|
|
74 |
Einlasskanal |
|
|
76 |
Verbindungskanal |
|
|
80 |
Drucköffnung |
|
|
82 |
Druckanschluss |
|
|
84 |
Auslasskanal |
|
|
90 |
Plattenventil |
|
|
91a |
V-förmig gebogene Platte |
|
|
91b |
Hülse |
|
|
1. Doppelmembranpumpe (1) mit einem mechanischen Antriebsmechanismus mit
- einem Pumpengehäuse (10), welches mindestens einen Sauganschluss (72) und mindestens
einen Druckanschluss (82) sowie eine erste Membrankammer (40) und eine zweite Membrankammer
(50) aufweist, wobei
- in der ersten Membrankammer (40) eine erste Membran (42) einen ersten Förderraum
(46) von einem Antriebsraum (48) und in der zweiten Membrankammer (50) eine zweite
Membran (52) einen zweiten Förderraum (56) von einer Luftkammer (58) trennt, wobei
die ersten und zweiten Förderräume (46; 56) mit dem mindestens einen Sauganschluss
(72) einerseits und dem mindestens einen Druckanschluss (82) andererseits über Ventileinrichtungen
(90; 92) verbunden sind, wobei
- die erste Membran (42) und die zweite Membran (52) mit einer Kopplungsstange (68)
verbindbar sind, und
- zumindest eine der Membranen (42; 52) mittels des mechanischen Antriebsmechanismus
bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mechanische Antriebsmechanismus einen Antriebskolben (120) und ein darin aufnehmbares
Kugelgelenk (112) sowie eine mit dem Kugelgelenk (112) verbindbare Aufnahme (100)
umfasst, welche ausgebildet ist, um mit einer als Exzenterwelle ausgebildeten Abtriebswelle
(20) einer Antriebseinheit koppelbar zu sein.
2. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskolben (120) mittels eines Befestigungselements (60) mit der ersten Membran
(42) lösbar verbindbar ist.
3. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (112) in einer an der Aufnahme (100) ausgebildeten Gewindebohrung
(104) einschraubbar und darin klemmend gehalten ist.
4. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebohrung (104) geschlitzt ausgebildet ist, wobei eine Breite des Schlitzes
(102) mittels Schraubmitteln (106) veränderbar ist.
5. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (112) einen Gewindeschaft (116) zum lösbaren Verbinden mit der Aufnahme
(100) und einen Kugelkopf (114) aufweist, welcher in einem in dem als Hohlkolben ausgebildeten
Antriebskolben (120) aufnehmbaren Lagerblock (130) gelagert ist, so dass eine Drehbewegung
der Abtriebswelle (20) in eine Längsbewegung des Antriebskolbens (120) transformiert
und auf eine der Membranen (42; 52) übertragbar ist.
6. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskolben (120) eine Durchgangsbohrung (124) aufweist, so dass mit einem
einführbaren Werkzeug das Kugelgelenk (112) in die Aufnahme (100) einschraubbar bzw.
aus der Aufnahme (100) demontierbar ist.
7. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Federmittel (140) in dem als Hohlkolben ausgebildeten Antriebskolben (120) aufgenommen
sind, um das Kugelgelenk (112) innerhalb des Antriebskolbens (120) vorgespannt zu
lagern.
8. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtungen (90), anordenbar in einer fluidleitenden Verbindung der Förderräume
(46; 56) mit dem Sauganschluss (72), als Plattenventile (90) aus einem elastischen
Kunststoff ausgebildet sind.
9. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (92), anordenbar in einer fluidleitenden Verbindung der Förderräume
(46; 56) mit dem Druckanschluss (82), als Klappenventil (92) aus einem elastischen
Kunststoff ausgebildet ist.
10. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappenventil (92) eine V-Form aufweist, mit einer Scharnierwelle (94), welche
am Grund der V-Form klemmend gehalten ist und welche in ein Scharnierelement (95)
einsetzbar ist, welches in der fluidleitenden Verbindung von dem Druckanschluss (82)
zu den Förderräumen (46; 56) aufgenommen ist.
11. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappenventil (92) durch den Druckanschluss (82) montierbar und demontierbar
ist.
12. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (10) mehrteilig ausgebildet ist, wobei ein Pumpendeckel (12), ein
Steuerblock (14) und ein Antriebsgehäuse (16) derart ausgebildet sind, dass sie ohne
Dichtungsmittel miteinander dichtend verbindbar sind.
13. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennfläche zwischen Pumpendeckel (12) und Steuerblock (14) und zwischen Steuerblock
(14) und Antriebsgehäuse (16) gegeneinander über die jeweils in dieser Trennfläche
anordenbaren Membran (42, 52) abgedichtet ist.
14. Doppelmembranpumpe (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerblock (14) mehrteilig ausgebildet ist.
15. Doppelmembranpumpe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsraum (48) und die Luftkammer (58) mittels eines Luftkanals (18) verbunden
sind.