[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte zum Einbau in eine Decke, insbesondere zum Einbau
in eine abgehängte Decke, ein Leuchtensystem aufweisend eine solche Leuchte sowie
ein weiteres Leuchtensystem.
[0002] Leuchten der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik prinzipiell bekannt.
Diese werden in der Regel in Decken, insbesondere in abgehängten Decken, eingebaut,
um zur Unterseite der Decke Licht abzugeben bzw. um den unterhalb der Leuchte befindlichen
Raum (einen Büroraum oder andere Räume) zu beleuchten. Zur Kühlung solcher Leuchten
ist es bekannt, dass Luft, die aus dem unterhalb der Leuchte befindlichen Raum stammt,
durch die Leuchte hindurch oder seitlich an der Leuchte vorbeiströmt, um die Wärme,
die die Leuchte beim Betrieb abgibt, aufzunehmen. Schließlich strömt die Luft aus
der Leuchte in den oberhalb der Decke liegenden Zwischendeckenbereich oder Raum. In
diesem Raum sammelt sich folglich die durch die Leuchte erwärmte Luft, da dieser Raum
zu dem unterhalb der Leuchte befindlichen Raum im Wesentlichen abgeschlossen ist.
[0003] Es hat sich nunmehr in dem Stand der Technik gezeigt, dass der Raum oberhalb der
Decke, also der Zwischendeckenbereich, sich wegen der sich dort ansammelnden und erwärmten
Luft kontinuierlich aufheizt. Mithin ist keine effiziente Luftzirkulation mehr möglich,
sodass die Leuchte nicht hinreichend gekühlt werden kann. Hierdurch ist insbesondere
auch die Lebensdauer einer solchen Leuchte wegen der nicht ausreichenden Kühlung beeinträchtigt.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, die oben genannten Nachteile aus
dem Stand der Technik zu überwinden. Es ist insbesondere eine Aufgabe der Erfindung,
eine Leuchte der eingangs genannten Art bereitzustellen, die besser gekühlt wird.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß für die Leuchte und die Leuchtensysteme durch die
Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand
der hierauf rückbezogenen Unteransprüche.
[0007] Eine erfindungsgemäße Leuchte zum Einbau in eine Decke, insbesondere zum Einbau in
eine abgehängte Decke, weist auf: ein Gehäuse mit (wenigstens) einem Einlasskanal
zum Kühlen eines in dem Gehäuse aufgenommenen Leuchtmittels mittels in dem Einlasskanal
aufgrund freier Konvektion in Richtung einer Hauptströmungsrichtung strömender Luft.
Der Einlasskanal weist eine erste Lufteinlassöffnung zum Einlass der strömenden Luft
in den Einlasskanal und eine erste Luftauslassöffnung zum Abführen der in dem Einlasskanal
strömenden Luft aus dem Einlasskanal auf. Die Leuchte weist ferner wenigstens einen
Abluftkanal auf. Der Abluftkanal weist eine zweite Lufteinlassöffnung zum Einlass
der aus der ersten Luftauslassöffnung strömenden Luft in den Abluftkanal und eine
zweite Luftauslassöffnung zum Abführen der in dem Abluftkanal strömenden Luft aus
dem Abluftkanal auf. Die zweite Luftauslassöffnung ist relativ zur ersten Lufteinlassöffnung
in Richtung der Hauptströmungsrichtung versetzt (angeordnet).
[0008] Das Gehäuse ist also derart gestaltet, dass die Kühlung eines darin aufgenommenen
Leuchtmittels ohne erzwungene Konvektion, d. h. passiv ohne Strömungsmaschinen wie
Ventilatoren oder dergleichen, erfolgt. Vielmehr erfolgt die Kühlung mittels freier
Konvektion, genauer gesagt mittels des sogenannten Kamineffektes: durch Erwärmen von
Luft innerhalb des Einlasskanal werden Dichteunterschiede bedingt, wodurch Luft im
Einlasskanal in Vertikalrichtung (also in die Hauptströmungsrichtung bzw. entgegen
der Schwerkraft) strömt bzw. gesaugt wird. Die somit an dem Leuchtmittel vorbeiströmende
Luft nimmt die von dem Leuchtmittel abgegebene Wärme auf und transportiert diese über
die erste Luftauslassöffnung nach außerhalb des Gehäuses, wodurch die Leuchte gekühlt
wird.
[0009] Durch den Versatz der zweiten Luftauslassöffnung relativ zur ersten Lufteinlassöffnung
- also wegen des gewollt nicht bündigen Abschließens der ersten Lufteinlassöffnung
mit der zweiten Luftauslassöffnung - wird zwischen der zweiten Luftauslassöffnung
und der ersten Lufteinlassöffnung ein Druckunterschied erzeugt. Der Druckunterschied
bewirkt sodann eine durch den Einlasskanal und den Abluftkanal führende Luftzirkulation,
wodurch kalte Frischluft aus der Umgebung ungehindert in den Einlasskanal strömen
kann. Die Luft zirkuliert also, weil die Luft an der ersten Lufteinlassöffnung eine
niedrigere potentielle Energie hat gegenüber der zweiten Luftauslassöffnung und damit
eine höhere kinetische Energie hat. Durch diese Luftzirkulation kann die sich durch
Betrieb des Leuchtmittels erwärmte Luft abgeführt werden, sodass insbesondere auf
Seiten der ersten Luftauslassöffnung sich keine erwärmte Luft aufstauen kann.
[0010] Folglich wird die Kühlung der Leuchte insgesamt verbessert, insbesondere auch deshalb,
weil sich an der zweiten Luftauslassöffnung wegen des Versatzes und der dadurch bedingten
Abstufung keine erwärmte Luft ansammeln kann.
[0011] Gemäß der vorliegenden Erfindung, weist der Abluftkanal ein seitlich von dem Gehäuse
vorgesehenes, vorzugsweise plattenförmiges Element auf, wobei das Element einen Teil
des Abluftkanals und einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung begrenzt. Folglich
kann der Abluftkanal durch das Element einfach gebildet werden, sodass der Montageaufwand
der Leuchte reduziert ist. Ein plattenförmiges Element (Flanke) ist dabei insbesondere
von Vorteil, da ein solches Element einfach herzustellen ist. Begrenzt das Element
außerdem einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung, so können zusätzliche Schritte
zum Vorsehen der jeweiligen Luftauslassöffnung entfallen.
[0012] Vorteilhafterweise begrenzt ein Wandbereich des Gehäuses einen Teil des Abluftkanals.
Somit wird der Abluftkanal teilweise durch das Gehäuse gebildet, sodass eine insgesamt
kompakte Leuchte bereitgestellt wird. Ferner bevorzugt ist es, wenn der Wandbereich
zudem einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung begrenzt. Somit kann die jeweilige
Luftauslassöffnung einfach bereitgestellt werden. Außerdem wird somit die jeweilige
Luftauslassöffnung noch näher zum Gehäuse gebracht, sodass die Leuchte insgesamt kompakt
ausgeführt werden kann.
[0013] Der Abluftkanal, nämlich das Element, weist eine Durchgangsöffnung auf, welche die
zweite Lufteinlassöffnung bildet. Da eine Durchgangsöffnung einfach vorgesehen werden
kann, kann somit die zweite Lufteinlassöffnung einfach bereitgestellt werden. Das
heißt, insbesondere der Herstellungsaufwand der zweiten Lufteinlassöffnung ist somit
reduziert.
[0014] Bevorzugt ist, wenn die zweite Lufteinlassöffnung bzw. die Durchgangsöffnung länglich
und/oder als Schlitz ausgebildet ist. Eine solche Lufteinlassöffnung kann einfach
vorgesehen werden. Durch die bevorzugt längliche Ausbildung des Schlitzes oder der
zweiten Lufteinlassöffnung kann außerdem mehr Luft durch die zweite Lufteinlassöffnung
in den Abluftkanal strömen, sodass die Kühlung der Leuchte bzw. die Abfuhr der durch
Betrieb des Leuchtmittels erwärmten Luft weiter verbessert ist.
[0015] Vorzugsweise weist die Leuchte zwei wie zuvor beschriebene Abluftkanäle auf. Dadurch
kann noch mehr durch Betrieb des Leuchtmittels erwärmte Luft abgeführt werden, sodass
die Kühlung der Leuchte weiter verbessert ist. Vorzugsweise sind die beiden Auslasskanäle
seitlich von dem Gehäuse vorgesehen. Mit anderen Worten ist das Gehäuse vorzugsweise
zwischen den Auslasskanälen angeordnet. Somit kann die erwärmte Luft effizient abgeführt
werden.
[0016] Das Gehäuse kann ferner wenigstens eine Lichtabstrahlöffnung zum Abstrahlen des von
einem in dem Gehäuse aufgenommenen Leuchtmittel emittierten Lichts aufweisen, wobei
die erste Lufteinlassöffnung seitlich von der Lichtabstrahlöffnung vorgesehen ist.
Alternativ oder zusätzlich kann die erste Lufteinlassöffnung die Lichtabstrahlöffnung
teilweise oder geschlossen, vorzugsweise rotationssymmetrisch umlaufen, also beispielsweise
bogenförmig oder kreisförmig; dies insbesondere dann, wenn die Lichtabstrahlöffnung
rotationssymmetrisch, beispielsweise rund ausgeführt ist, sodass die Rotationsachsen
der ersten Lufteinlassöffnung und der Lichtabstrahlöffnung im Wesentlichen vorzugsweise
deckungsgleich sind. Somit kann das Gehäuse und folglich auch die Leuchte kompakt
ausgeführt werden. Außerdem kann somit der Einlasskanal an die die Lichtabstrahlöffnung
definierenden Bauteile, also beispielsweise das Leuchtmittel, ein das Leuchtmittel
aufnehmendes Bauteil und/oder optische Elemente wie beispielsweise ein Reflektor oder
eine Linse, direkt angrenzen, sodass von dem Leuchtmittel abgegebene Wärme effektiv
durch die in dem Einlasskanal strömende Luft von dem Leuchtmittel weg befördert werden
kann. Die Kühlung des Leuchtmittels ist somit noch weiter verbessert.
[0017] Das Gehäuse kann wenigstens zwei, vorzugsweise drei oder mehr, besonders bevorzugt
fünf oder mehr als fünf Einlasskanäle mit jeweils einer ersten Lufteinlassöffnung
aufweisen, wobei in einer bevorzugten Ausgestaltungsform in Draufsicht des Gehäuses
gesehen zwischen zwei benachbarten ersten Lufteinlassöffnungen jeweils eine der wenigstens
einen Lichtabstrahlöffnungen vorgesehen ist. Alternativ oder zusätzlich können die
ersten Lufteinlassöffnungen jeweils eine der wenigstens einen Lichtabstrahlöffnung
teilweise oder geschlossen, vorzugsweise rotationssymmetrisch umlaufen. Somit kann
die Menge der in bzw. durch das Gehäuse strömende Luft erhöht werden, was folglich
der Kühlung der Leuchte bzw. des Leuchtmittels zugutekommt.
[0018] Die erste Luftauslassöffnung kann in Draufsicht des Gehäuses gesehen mittig bezüglich
des Gehäuses vorgesehen sein. Somit kann die aus der ersten Luftauslassöffnung ausströmende
Luft gleichmäßig nach seitlich des Gehäuses aus der ersten Luftauslassöffnung strömen,
sodass die Luftzirkulation und somit die Kühlung der Leuchte verbessert ist.
[0019] Alternativ oder zusätzlich kann die erste Luftauslassöffnung seitlich in dem Gehäuse
vorgesehen sein. Somit kann die erste Luftauslassöffnung direkt in den Abluftkanal
münden, was einer effizienten Kühlung der Leuchte zugutekommt.
[0020] Die Erfindung betrifft ferner ein Leuchtensystem, aufweisend eine Decke, beispielsweise
eine abgehängte Decke, und eine wie zuvor beschriebene Leuchte. Die Leuchte ist dabei
derart in der Decke vorgesehen, dass die in dem Einlasskanal aufgrund freier Konvektion
strömende Luft von einer Vorderseite der Decke über die erste Lufteinlassöffnung in
den Einlasskanal eingelassen und über die erste Luftauslassöffnung aus dem Einlasskanal
auf eine Rückseite der Decke ausgelassen (abgeführt) wird. Die Leuchte ist ferner
derart in der Decke vorgesehen, dass die aus der ersten Luftauslassöffnung strömende
und sich somit auf der Rückseite der Decke befindliche Luft über die zweite Lufteinlassöffnung
in den Abluftkanal eingelassen und über die zweite Luftauslassöffnung aus dem Abluftkanal
zur Vorderseite der Decke ausgelassen wird.
[0021] Mit anderen Worten ist die zweite Luftauslassöffnung relativ zur ersten Lufteinlassöffnung
in einer Richtung von der Vorderseite zur Rückseite der Decke versetzt angeordnet;
die erste Lufteintrittsöffnung ragt von der Vorderseite der Decke also hervor. Dies
bedingt wiederum die wie oben beschriebene Luftzirkulation.
[0022] Durch die unter anderem durch den Einlasskanal und den Abluftkanal führende Luftzirkulation
wird folglich die auf der Rückseite der Decke und durch Betrieb der Leuchte erwärmte
Luft zur Vorderseite der Decke abgeführt. Die Rückseite der Decke ist in der Regel
ein im Wesentlichen abgeschlossener Raum wie beispielsweise der Zwischenbereich zwischen
einer (abgehängten) Decke und einer die (abgehängte) Decke tragenden Decke. Die Vorderseite
der Decke ist in der Regel der durch die Leuchte zu beleuchtende Raum. Durch die Luftzirkulation
kann sich somit auf der Rückseite der Decke bzw. in dem im Wesentlichen abgeschlossenen
Raum auf Seiten der Rückseite der Decke keine erwärmte Luft aufstauen, sodass die
freie Konvektion zur Kühlung des Leuchtmittels in dem Gehäuse nicht unterbrochen wird
und somit eine effiziente Kühlung der Leuchte erfolgt. Ferner wird die aus der zweiten
Luftauslassöffnung abgeführte und erwärmte Luft entlang der Oberfläche der Vorderseite
der Decke geführt und somit effektiv von der Leuchte weggeführt.
[0023] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Leuchtensystem aufweisend
eine Decke und eine in der Decke eingebaute Leuchte. Die Leuchte weist ein Gehäuse
mit einem Einlasskanal zum Kühlen eines in dem Gehäuse aufgenommenen Leuchtmittels
mittels in dem Einlasskanal aufgrund freier Konvektion in Richtung einer Hauptströmungsrichtung
strömender Luft auf. Der Einlasskanal hat eine erste Lufteinlassöffnung zum Einlass
der strömenden Luft von einer Vorderseite der Decke in den Einlasskanal und eine erste
Luftauslassöffnung zum Abführen der in dem Einlasskanal strömenden Luft aus dem Einlasskanal
zu einer Rückseite der Decke. Das Leuchtensystem, vorzugweise die Decke, weist wenigstens
einen Abluftkanal auf. Der Abluftkanal weist eine zweite Lufteinlassöffnung zum Einlass
der aus der ersten Luftauslassöffnung strömenden und sich somit auf der Rückseite
der Decke befindlichen Luft in den Abluftkanal und eine zweite Luftauslassöffnung
zum Abführen der in dem Abluftkanal strömenden Luft aus dem Abluftkanal zur Vorderseite
der Decke auf. Die zweite Luftauslassöffnung ist relativ zur ersten Lufteinlassöffnung
in Richtung der Hauptströmungsrichtung versetzt (angeordnet). Die oben erwähnten Vorteile
zur effizienteren Kühlung der Leuchte bzw. des Leuchtensystems gelten für dieses Leuchtensystem
analog. Zudem kann durch Vorsehen des Abluftkanals in der Decke die Leuchte als solche
kompakter ausgeführt werden.
[0024] In einer nicht beanspruchten Ausführungsform, ist der Abluftkanal vorzugsweise integral
mit der Decke ausgebildet. Dies ist vor allem für ein einfaches Vorsehen des Abluftkanals
in der Decke von Vorteil.
[0025] Gemäß der vorliegenden Erfindung, ist ein Einbauelement zum Einbauen in die Decke
vorgesehen, wobei das Einbauelement den Abluftkanal aufweist.
[0026] Somit kann beispielsweise je nach Anwendungsfall der Abluftkanal ausgetauscht werden.
Ferner weist ein solches Einbauelement zusätzliche Strukturen, beispielsweise das
oben beschriebene (plattenförmige) Element, zur herstellungstechnischen und/oder strömungstechnischen
Optimierung der Leuchte bzw. des Leuchtensystems auf. Vorzugsweise ist der Abluftkanal
als Durchgangsöffnung, insbesondere als Schlitz,
[0027] in der Decke vorgesehen. Dies ist besonders vorteilhaft für ein einfaches Vorsehen
des Abluftkanals und seiner Öffnungen in der Decke.
[0028] Die Decke kann zwei oder mehr der Abluftkanäle aufweisen. Dadurch kann noch mehr
durch Betrieb des Leuchtmittels erwärmte Luft abgeführt werden, sodass die Kühlung
der Leuchte weiter verbessert ist.
[0029] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren, in denen vorteilhafte Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt sind, beispielhaft beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1a
- eine schematische Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Leuchte bzw. des erfindungsgemäßen Leuchtensystems mit schematisch angedeuteter Zirkulation
der Luft zur Kühlung der Leuchte;
- Figur 1b
- die in Figur 1a dargestellte Leuchte in einer Draufsicht von unten;
- Figur 2
- ein Ausführungsbeispiel der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte in
einer perspektivischen Ansicht von oben;
- Figur 3
- eine schematische Schnittansicht des in den Figuren 1a und 1b gezeigten Leuchtensystems
mit Geschwindigkeitsprofil der Luft zur Kühlung der Leuchte;
- Figur 4
- ein Ausführungsbeispiel einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte
in einer perspektivischen Ansicht von oben;
- Figur 5
- eine schematische Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels eines Leuchtensystems
mit der Leuchte gemäß der zweiten Ausführungsform mit Geschwindigkeitsprofil der Luft
zur Kühlung der Leuchte.
[0030] In den Figuren sind jeweils beispielhaft eine Leuchte 1 bzw. ein Leuchtensystem dargestellt.
Wie insbesondere in den Figuren 1a, 3 und 5 erkennbar, kann die Leuchte 1 beispielsweise
zum Einbau in eine Decke 2 zur Anwendung kommen.
[0031] Wie in Figur 1a erkennbar, kann zum Einbau der Leuchte 1 in die Decke 2 die Decke
2 eine Öffnung 3 aufweisen, in welche die Leuchte 1 vorgesehen oder eingesetzt werden
kann. In der Öffnung 3 kann die Leuchte 1 mit nicht näher dargestellten Befestigungsmittel
befestigt werden. Geeignete Befestigungsmittel sind insbesondere kraft- und/oder formschlüssige
Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben- oder Clipsverbindungen. Die Öffnung
3 hat vorzugsweise eine längliche Form, beispielsweise in Form eines Schlitzes.
[0032] Die Decke 2 hat eine Vorderseite und eine Rückseite, die der Vorderseite abgewandt
ist. Die Vorderseite der Decke 2 ist in der Regel in Richtung des durch die Leuchte
1 zu beleuchtenden Raumes gerichtet, d. h. die Vorderseite der Decke 2 ist eine Seite
der Decke 2, die von dem zu beleuchtenden Raum aus sichtbar ist. Die Rückseite der
Decke 2 ist von dem zu beleuchten Raum aus in der Regel nicht sichtbar. Die Rückseite
der Decke 2 kann beispielsweise zu einem Raum R gerichtet sein, der von dem zu beleuchtenden
Raum nicht sichtbar ist, beispielsweise weil in dem Raum R (auch Zwischendeckenbereich
oder Einbauraum genannt) Verkabelungen oder sonstige (elektrische und/oder elektronische)
Komponenten zum Betrieb und/oder zur Montage der Leuchte 1 vorgesehen sind, die möglichst
verdeckt werden sollen. Die Decke 2 kann beispielsweise die Seitenwand eines Schachtes
zur Aufnahme und zum Betrieb der Leuchte 1 sein. Es kann jedoch auch sein, dass die
Decke 2 eine Decke ist, die von einer weiteren Decke D über entsprechende Tragemittel
4 getragen wird. Die Decke 2 kann beispielsweise eine abgehängte Decke sein. Die weitere
Decke D kann beispielsweise eine (Beton- oder Stahl-)Decke eines Hauses oder einer
sonstigen Immobilie sein. Decke 2, weitere Decke D und Tragemittel 4 können also beispielsweise
den auf der Rückseite der Decke 2 vorgesehenen, im Wesentlichen abgeschlossenen Raum
R bilden.
[0033] Die Leuchte 1 hat vorzugsweise eine der Öffnung 3 entsprechende Form, also beispielsweise
eine längliche Form. Die Leuchte 1 ist jedoch nicht auf eine längliche Form beschränkt,
sondern kann in Draufsicht der Leuchte 1 gesehen beispielsweise flächig oder dergleichen,
insbesondere rund, ausgebildet sein.
[0034] Die Leuchte 1 weist ferner ein Gehäuse 5 auf, welches ausgebildet ist, wenigstens
ein Leuchtmittel 6, beispielsweise eine LED, aufzunehmen. Das Gehäuse 5 kann insbesondere
ausgebildet sein, um mehrere Leuchtmittel 6 aufzunehmen. Das Gehäuse 5 kann ferner
ausgebildet sein, weitere (elektrische und/oder elektronische) Komponenten der Leuchte
1, beispielsweise eine Verkabelung und/oder ein Betriebsgerät zum Betreiben des Leuchtmittels
6, aufzunehmen. Das Leuchtmittel 6 ist in dem Gehäuse 5 derart vorgesehen, dass über
eine Lichtabstrahlöffnung 61 des Gehäuses 5 das Leuchtmittel 6 Licht abstrahlen kann,
insbesondere in Richtung des unterhalb der Decke 2 liegenden Raums. Die Lichtabstrahlöffnung
61 weist optional eine lichtdurchlässige Abdeckung auf. Die Lichtabstrahlöffnung 61
hat in Draufsicht gesehen vorzugsweise eine rechteckige (bspw. quadratische), runde,
ovale und/oder mehreckige Form. Das Gehäuse 5 hat vorzugsweise eine der Öffnung 3
entsprechende Form, also vorzugsweise eine längliche Form. Beispielsweise kann das
Gehäuse 5 kastenförmig ausgebildet sein.
[0035] Wie insbesondere Figur 1b erkennen lässt, kann das Gehäuse 5 auch mehrere, also insbesondere
zwei, drei oder mehr als drei Lichtabstrahlöffnungen 61 aufweisen. Jede der Lichtabstrahlöffnungen
61 kann wiederum ein wie oben beschriebenes Leuchtmittel 6 aufweisen. Die Lichtabstrahlöffnungen
61 sind vorzugsweise in einer Reihe angeordnet.
[0036] Das Gehäuse 5 weist ferner einen Einlasskanal mit einer ersten Lufteinlassöffnung
7 oder - wie insbesondere in Figur 1b erkennbar - mehrere, also wenigstens zwei, vorzugsweise
drei oder vier, besonders bevorzugt fünf oder mehr als fünf Einlasskanäle mit jeweils
einer ersten Lufteinlassöffnung 7 zum Kühlen des Leuchtmittels 6 und vorzugsweise
der weiteren Komponenten der Leuchte 1 mittels in dem (jeweiligen) Einlasskanal aufgrund
freier Konvektion in Richtung einer Hauptströmungsrichtung strömender Luft auf. In
dem in den Figuren beispielhaft gezeigten Gehäuse 5 entspricht die Hauptströmungsrichtung
einer Richtung von der Vorderseite der Decke 2 zur Rückseite der Decke 2, also beispielsweise
einer Vertikalrichtung. Die in dem Gehäuse 5 vorgesehenen, wärmeabgebenden Komponenten,
also insbesondere das Leuchtmittel 6, bewirken in dem Einlasskanal durch die Erwärmung
der darin befindlichen Luft Dichteunterschiede, sodass Luft in dem Einlasskanal in
Vertikalrichtung gemäß dem Kamineffekt strömt. Die strömende Luft wird demnach die
von dem Leuchtmittel 6 abgegebene Wärme aufnehmen und von dem Leuchtmittel 6 weg transportieren,
sodass die Leuchte 1 bzw. das Leuchtmittel 6 gekühlt wird.
[0037] In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel des Gehäuses 5 ist die erste
Lufteinlassöffnung 7 seitlich von der Lichtabstrahlöffnung 61 vorgesehen. Sind bevorzugt
mehrere Einlasskanäle bzw. Lufteinlassöffnungen 7 vorgesehen, so ist es bevorzugt,
wenn in Draufsicht des Gehäuses 5 gesehen wenigstens zwischen zwei benachbarten Lufteinlassöffnungen
7 jeweils eine der wenigstens einen Lichtabstrahlöffnung 61 vorgesehen ist. Ferner
kann - wie in Figur 1b erkennbar - zwischen einer Wandung des Gehäuses 5 und einer
der Wandung des Gehäuses 5 benachbarten Lichtabstrahlöffnung 61 eine Lufteinlassöffnung
7 vorgesehen sein. Beispielsweise bilden die beiden äußersten und jeweils einer Wandung
des Gehäuses 5 benachbarten Lichtabstrahlöffnungen 61 zusammen mit der jeweiligen
Wandung des Gehäuses 5 zwei Lufteinlassöffnungen 7. Mit anderen Worten bildet also
vorzugsweise die Wandung des Gehäuses 5 einen Teil des Einlasskanals bzw. der Einlasskanal
ist teilweise als Gehäuse(teil) gestaltet. Die Erfindung ist jedoch nicht auf einen
solchen Einlasskanal beschränkt. Es muss lediglich sichergestellt werden, dass die
durch den Einlasskanal strömenden Luft so strömt, dass sie die wenigstens von dem
Leuchtmittel 6 abgegebene Wärme aufnimmt, beispielsweise indem die durch den Einlasskanal
strömende Luft das Leuchtmittel 6 direkt oder indirekt umströmt. Die erste Lufteinlassöffnung
7 ist vorzugsweise an der Vorderseite des Gehäuses 5, also beispielsweise auf Seiten
des zu beleuchtenden Raums vorgesehen.
[0038] Der Einlasskanal weist ferner eine erste Luftauslassöffnung 8 zum Abführen der in
dem Einlasskanal strömenden Luft aus dem Einlasskanal auf. Wie in Figur 4 erkennbar,
kann die erste Luftauslassöffnung 8 seitlich in dem Gehäuse 5 vorgesehen sein. Beispielsweise
können zwei erste Luftauslassöffnungen 8 seitlich in dem Gehäuse 5 vorgesehen sein,
vorzugsweise so, dass das Leuchtmittel zwischen den Luftauslassöffnungen 8 vorgesehen
ist. Vorzugsweise ist die erste Luftauslassöffnung 8 so in dem Gehäuse 5 vorgesehen,
dass sie direkt in den wie nachfolgend noch beschriebenen Abluftkanal 9 mündet. Die
wenigstens eine erste Luftauslassöffnung 8 kann länglich ausgebildet sein, beispielsweise
derart, dass sich die wenigstens eine Luftauslassöffnung 8 in Richung der Längserstreckung
des Cehäauses 5 erstreckt. Besonders bevorzugt ist, wenn die Luftauslassöffnung 8
als Schlitz ausgebildet ist.
[0039] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass - wie beispielhaft in Figuren
1 und 2 erkennbar - in Draufsicht des Gehäuses 5 gesehen wenigstens eine erste Luftauslassöffnung
81 mittig bezüglich des Gehäuses 5 vorgesehen ist. Es können auch mehrere, insbesondere
vier sich quer, beispielsweise senkrecht zur (Längs- )Erstreckung der Leuchte 1 vorgesehene
Luftauslassöffnungen 81 vorgesehen sein. Die jeweilige Luftauslassöffnung 81 kann
beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein. Die Luftauslassöffnungen 81 können gleichmäßig
entlang der Erstreckung der Leuchte 1 vorgesehen sein. In Figur 3 ist das entsprechende
Geschwindigkeitsprofil der so bewirkten Luftzirkulation erkennbar. Bei Vergleich der
Figur 3 mit der Figur 5, die das Geschwindigkeitsprofil der Ausführungsform gemäß
Figur 4 darstellt, ist erkennbar, dass der (nach oberhalb) aus dem Gehäuse 5 strömende
Durchfluss an Luft zur Kühlung des Leuchtmittels 6 erhöht werden kann.
[0040] Die Leuchte 1 weist ferner wenigstens einen Abluftkanal 9 auf. Der Abluftkanal 9
ist vorzugsweise seitlich von dem Gehäuse 5 vorgesehen. Bevorzugt ist, wenn die Leuchte
1 zwei oder nur zwei Abluftkanäle 9 aufweist, die vorzugsweise seitlich von dem Gehäuse
5 vorgesehen sind. Das Gehäuse 5 kann zwischen den beiden Abluftkanälen 9 vorgesehen
sein.
[0041] Der Einfachheit halber wird im Folgenden nur einer der beiden Abluftkanäle 9 näher
beschrieben. Die Beschreibung dieses Abluftkanals 9 gilt also für den anderen der
beiden Abluftkanäle 9 analog.
[0042] Gemäß der vorliegenden Erfindung, weist der Abluftkanal 9 ein seitlich von dem Gehäuse
vorgesehenes, vorzugsweise plattenförmiges Element 10 auf, das einen Teil des Abluftkanals
begrenzt.
[0043] In den Figuren ist das Element 10 beispielhaft plattenförmig ausgebildet. Das Element
10 kann jedoch eine beliebige flächige und/oder längliche Ausbildung haben. Insbesondere
kann das Element 10 aus einem dünnwandigen Material wie beispielsweise einem Blech
bestehen. Das Element 10 ist vorzugsweise gestaltet, dass dieses an der Decke 2, vorzugsweise
über eine flächige Seite des Elements 10, befestigt werden kann. Die Befestigung kann
mit einem Befestigungsmittel erfolgen, beispielsweise mit einem stoff-, kraft- und/oder
formschlüssigen Befestigungsmittel, insbesondere mit Schrauben. Ferner kann das Element
10 über wie zuvor beschriebene Befestigungsmittel mit dem Gehäuse 5 verbunden sein,
beispielsweise so, dass durch Montage der Leuchte 1 an der Decke 2 gleichzeitig das
Element 10 an der Decke 2 befestigt wird.
[0044] Ferner kann, wie in den Figuren beispielhaft gezeigt, ein Wandbereich des Gehäuses
5 einen Teil des Abluftkanals 9 begrenzen. Der Abluftkanal 9 kann also beispielsweise
gebildet werden, in dem das Element 10 neben dem Wandbereich des Gehäuses 5 angeordnet
wird; mit anderen Worten kann der Abluftkanal 9 der zwischen Element 10 und Gehäuse
5 vorgesehene Spalt sein.
[0045] Der Abluftkanal 9 weist eine zweite Lufteinlassöffnung zum Einlass der aus der ersten
Luftauslassöffnung 8, 81 strömenden Luft in den Abluftkanal 9 auf. Die Figuren, insbesondere
die Figuren 2 und 4, lassen erkennen, dass die zweite Lufteinlassöffnung durch eine
Durchgangsöffnung 11 gebildet ist.
[0046] Die Durchgangsöffnung 11 ist vorzugsweise auf Seiten der Rückseite der Decke 2, also
beispielsweise in dem Raum R, vorgesehen. Bevorzugt ist, wenn die Durchgangsöffnung
11 in der Nähe der Rückseite der Decke 2 vorgesehen ist. Die Durchgangsöffnung 11
kann eine längliche, insbesondere in Richtung der Längserstreckung der Leuchte 1 bzw.
des Gehäuses 5 erstreckende Durchgangsöffnung sein. Insbesondere kann die Durchgangsöffnung
11 als (länglicher) Schlitz ausgebildet sein. Bevorzugt ist, wenn die Durchgangsöffnung
11 in dem Element 10 ausgebildet ist.
[0047] Ferner weist der Abluftkanal 9 eine zweite Luftauslassöffnung 12 auf. Der Abluftkanal
9 ist vorzugsweise nur zwischen der zweiten Lufteinlassöffnung 11 und der zweiten
Luftauslassöffnung 12 ausgebildet. Die zweite Luftauslassöffnung 12 ist vorzugsweise
auf Seiten der Vorderseite der Decke 2 vorgesehen. Über die zweite Luftauslassöffnung
12 kann die in dem Abluftkanal 9 strömende bzw. vorgesehene Luft aus dem Abluftkanal
9 abgeführt, also beispielsweise in den zu beleuchtenden Raum abgeführt werden. Die
zweite Luftauslassöffnung 12 kann, wie in den Figuren beispielhaft dargestellt, so
vorgesehen sein, dass das Element 10 und/oder der Wandbereich des Gehäuses 5 einen
Teil der zweiten Luftauslassöffnung 12 bildet. Das heißt, eine Öffnung des zwischen
dem Gehäuse 5 und dem Element 10 vorgesehenen Spalts kann die zweite Luftauslassöffnung
12 bilden. Die zweite Luftauslassöffnung 12 hat somit vorzugsweise eine längliche
Form oder eine der Leuchte 1 bzw. dem Gehäuses 5 entsprechende Form.
[0048] Erfindungsgemäß ist nunmehr vorgesehen, dass die zweite Luftauslassöffnung 12 relativ
zur ersten Lufteinlassöffnung 7 in Richtung der Hauptströmungsrichtung, also beispielsweise
in Vertikalrichtung (in den Figuren also nach oben), versetzt ist. In dem in den Figuren
gezeigten Ausführungsbeispiel wird dieser Versatz gebildet, indem die erste Lufteinlassöffnung
7 ein wenig, also beispielsweise einige Millimeter, von der Vorderseite der Decke
2 bzw. von dem Raum R hervorragt. Bevorzugt ist, wenn die erste Lufteinlassöffnung
7 mit einem Versatz von 1 mm bis 20 mm, weiter bevorzugt von 2 mm bis 10 mm, besonders
bevorzugt von 4 mm, oder von bis zu 50%, weiter bevorzugt von bis zu 25%, besonders
bevorzugt von 5% bis 10%, beispielsweise 8% der Höhe der Leuchte 1 von der zweiten
Luftauslassöffnung 12 und/oder von der Vorderseite der Decke 2 hervorragt. Die (gesamte)
Höhe der Leuchte 1 beträgt vorzugsweise 50 mm. Durch einen solchen Versatz kann ein
effektiver Kühlstrom bewirkt werden, ohne das optische Erscheinungsbild der Leuchte
1 zu beeinflussen. Mit anderen Worten wird durch den Versatz eine Abstufung von der
ersten Lufteinlassöffnung 7 zur zweiten Luftauslassöffnung 12 gebildet. Wegen des
Versatzes wird somit zwischen der ersten Lufteinlassöffnung 7 und der zweiten Luftauslassöffnung
12 ein Druckunterschied erzeugt, welcher bewirkt, dass Luft wie in Figur 1 durch die
Pfeile angedeutet zirkuliert.
[0049] Insbesondere Figur 1 lässt erkennen, dass die Luftzirkulation sowohl durch den Einlasskanal,
also beispielsweise durch das Gehäuse 5, als auch durch den Abluftkanal 9 führt. In
dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel des Leuchtenssystems wird somit durch
die Luftzirkulation die sich in dem Raum R aufstauende und durch Betrieb wenigstens
des Leuchtmittels 6 erwärmte Luft nach unterhalb der Leuchte, also insbesondere in
den zu beleuchtenden Raum, abgeführt. In dem zu beleuchtenden Raum steigt die abgeführte
und erwärmte Luft wieder auf, gelangt jedoch wegen der Luftzirkulation nicht zurück
in den Raum R, sondern wird entlang der Vorderseite der Decke 2 von der Leuchte 1
weggeführt. Auf diese Weise kann die Leuchte 1, also insbesondere das Leuchtmittel
6, effizient gekühlt werden. Es wurde insbesondere beobachtet, dass die Temperatur
der Leuchte 1 um über 8°C gesenkt werden kann.
[0050] Alternativ kann der Abluftkanal jedoch auch von der Leuchte 1 losgelöst vorgesehen
sein, beispielsweise in der Decke 2. Das bezüglich des Abluftkanals 9 Gesagte gilt
also für einen in der Decke 2 vorgesehenen Abluftkanal analog, sofern im Weiteren
nicht anders beschrieben.
[0051] Ein in der Decke 2 ausgebildeter Abluftkanal kann in der Decke 2, in einer nicht
beanspruchten Ausführungsform, beispielsweise
[0052] integral ausgebildet sein. Alternativ ist gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch
auch vorgesehen, dass ein Einbauelement, beispielsweise gestaltet entsprechend dem
wie oben beschriebenen Element 10, in der Decke 2 vorgesehen ist und den Abluftkanal
aufweist.
[0053] Der Abluftkanal ist vorzugsweise als Durchgangsöffnung in der Decke ausgebildet.
Der Abluftkanal kann also beispielsweise einfach vorgesehen werden, indem eine Durchgangsbohrung
in der Decke 2 vorgesehen wird. Die Durchgangsöffnung kann länglich und/oder als Schlitz
ausgebildet sein.
[0054] Vorzugsweise sind zwei oder mehrere der wie oben beschriebenen Abluftkanäle in der
Decke 2 vorgesehen. Beispielsweise können die zwei Abluftkanäle so vorgesehen sein,
dass die Leuchte 1 zwischen diesen Abluftkanälen vorgesehen ist. Die zwei oder mehreren
Abluftkanäle können auch um die Leuchte 1 herum angeordnet, insbesondere gleichmäßig
verteilt um die Leuchte 1 herum angeordnet sein.
[0055] Die Erfindung ist dabei nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Alle vorstehend beschriebenen Merkmale oder in den Figuren gezeigten Merkmale sind
im Rahmen der Erfindung beliebig vorteilhaft miteinander kombinierbar.
1. Leuchte (1) zum Einbau in eine Decke (2), insbesondere zum Einbau in eine abgehängte
Decke, aufweisend
- ein Gehäuse (5) mit einem Einlasskanal zum Kühlen eines in dem Gehäuse aufgenommenen
Leuchtmittels (6) mittels in dem Einlasskanal aufgrund freier Konvektion in Richtung
einer Hauptströmungsrichtung strömender Luft, wobei der Einlasskanal
o eine erste Lufteinlassöffnung (7) zum Einlass der strömenden Luft in den Einlasskanal
und
∘ eine erste Luftauslassöffnung (8, 81) zum Abführen der in dem Einlasskanal strömenden
Luft aus dem Einlasskanal aufweist, und
- wenigstens einen Abluftkanal (9) mit
∘ einer zweiten Lufteinlassöffnung (11) zum Einlass der aus der ersten Luftauslassöffnung
(8, 81) strömenden Luft in den Abluftkanal (9) und
∘ einer zweiten Luftauslassöffnung (12) zum Abführen der in dem Abluftkanal (9) strömenden
Luft aus dem Abluftkanal (9),
wobei die zweite Luftauslassöffnung (12) relativ zur ersten Lufteinlassöffnung (7)
in Richtung der Hauptströmungsrichtung versetzt ist, wobei der Abluftkanal (9) ein
seitlich von dem Gehäuse (5) vorgesehenes Element (10) aufweist, wobei das Element
(10) einen Teil des Abluftkanals (9) und einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung
(12) begrenzt, und
dadurch gekennzeichnet, dass
das Element (10) eine Durchgangsöffnung (11) aufweist, welche die zweite Lufteinlassöffnung
(11) bildet.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, wobei das Element (10) plattenförmig ist.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein Wandbereich des Gehäuses (5) einen Teil
des Abluftkanals (9) und vorzugsweise einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung (12)
begrenzt.
4. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweite Lufteinlassöffnung
(11) ein Schlitz ist.
5. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei Abluftkanälen (9), die
vorzugsweise seitlich von dem Gehäuse (5) vorgesehen sind.
6. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (5) wenigstens
eine Lichtabstrahlöffnung (61) zum Abstrahlen des von einem in dem Gehäuse (5) aufgenommen
Leuchtmittel (6) emittierten Lichts aufweist, wobei die erste Lufteinlassöffnung (7)
seitlich von der Lichtabstrahlöffnung (61) vorgesehen ist und/oder die Lichtabstrahlöffnung
(61) teilweise oder geschlossen, vorzugsweise rotationssymmetrisch umläuft.
7. Leuchte (1) nach Anspruch 6, wobei das Gehäuse (5) wenigstens zwei, vorzugsweise drei
oder mehr, besonders bevorzugt fünf oder mehr als fünf Einlasskanäle mit jeweils einer
ersten Lufteinlassöffnung (7) aufweist, wobei bevorzugt in Draufsicht des Gehäuses
(5) gesehen zwischen zwei benachbarten ersten Lufteinlassöffnungen (7) jeweils eine
der wenigstens einen Lichtabstrahlöffnung (61) vorgesehen ist, und/oder wobei die
ersten Lufteinlassöffnungen (7) jeweils eine der wenigstens einen Lichtabstrahlöffnung
(61) teilweise oder geschlossen, vorzugsweise rotationssymmetrisch umlaufen.
8. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Luftauslassöffnung
(8, 81) in Draufsicht des Gehäuses (5) gesehen mittig bezüglich des Gehäuses (5) und/oder
seitlich in dem Gehäuse (5) vorgesehen ist.
9. Leuchtensystem, aufweisend eine Decke (2), beispielsweise eine abgehängte Decke, und
eine Leuchte (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leuchte (1) derart
in der Decke (2) vorgesehen ist, dass
- die in dem Einlasskanal aufgrund freier Konvektion strömende Luft von einer Vorderseite
der Decke (2) über die erste Lufteinlassöffnung (7) in den Einlasskanal eingelassen
und über die erste Luftauslassöffnung (8, 81) aus dem Einlasskanal auf eine Rückseite
der Decke (2) ausgelassen wird, und dass
- die aus der ersten Lufteinlassöffnung (8, 81) strömende und sich somit auf der Rückseite
der Decke (2) befindliche Luft über die zweite Lufteinlassöffnung (11) in den Abluftkanal
(9) eingelassen und über die zweite Luftauslassöffnung (12) aus dem Abluftkanal (9)
zur Vorderseite der Decke (2) ausgelassen wird.
10. Leuchtensystem, aufweisend
eine Decke (2), und
eine in der Decke (2) eingebaute Leuchte aufweisend ein Gehäuse (5) mit einem Einlasskanal
zum Kühlen eines in dem Gehäuse (5) aufgenommenen Leuchtmittels (6) mittels in dem
Einlasskanal aufgrund freier Konvektion in Richtung einer Hauptströmungsrichtung strömender
Luft, wobei der Einlasskanal
- eine erste Lufteinlassöffnung (7) zum Einlass der strömenden Luft von einer Vorderseite
der Decke (2) in den Einlasskanal und
- eine erste Luftauslassöffnung (8, 81) zum Abführen der in dem Einlasskanal strömenden
Luft aus dem Einlasskanal zu einer Rückseite der Decke (2) aufweist, und
wobei das Leuchtensystem, vorzugsweise die Decke (2), ferner wenigstens einen Abluftkanal
aufweist, wobei der Abluftkanal aufweist:
- eine zweite Lufteinlassöffnung zum Einlass der aus der ersten Luftauslassöffnung
strömenden und sich somit auf der Rückseite der Decke befindlichen Luft in den Abluftkanal
und
- eine zweite Luftauslassöffnung zum Abführen der in dem Abluftkanal strömenden Luft
aus dem Abluftkanal zur Vorderseite der Decke,
wobei die zweite Luftauslassöffnung relativ zur ersten Lufteinlassöffnung (7) in Richtung
der Hauptströmungsrichtung versetzt ist,
ferner aufweisend ein Einbauelement zum Einbauen in die Decke, wobei das Einbauelement
den Abluftkanal aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einbauelement zusätzliche Strukturen, nämlich ein seitlich von dem Gehäuse (5)
vorgesehenes Element (10), aufweist, wobei das Element (10) einen Teil des Abluftkanals
und einen Teil der zweiten Luftauslassöffnung begrenzt, und
wobei das Element (10) eine Durchgangsöffnung (11) aufweist, welche die zweite Lufteinlassöffnung
bildet.
11. Leuchtensystem nach Anspruch 10, wobei der Abluftkanal als Durchgangsöffnung, vorzugsweise
als Schlitz, in der Decke (2) ausgebildet ist.
12. Leuchtensystem nach Anspruch 10 oder 11 mit wenigstens zwei Abluftkanälen.
1. Luminaire (1) for installation in a ceiling (2), in particular for installation in
a suspended ceiling, comprising
- a housing (5) with an inlet duct for cooling a lamp (6) accommodated in the housing
by means of air flowing in the inlet duct in the direction of a main flow direction
due to free convection, wherein the inlet duct has
∘ a first air inlet opening (7) for admitting the flowing air into the inlet duct
and
∘ a first air outlet opening (8, 81) for discharging the air flowing in the inlet
duct from the inlet duct, and
∘ at least one exhaust air duct (9) with
∘ a second air inlet opening (11) for admitting the air flowing from the first air
outlet opening (8, 81) into the exhaust air duct (9) and
∘ a second air outlet opening (12) for discharging the air flowing in the exhaust
air duct (9) from the exhaust air duct (9),
wherein the second air outlet opening (12) is offset relative to the first air inlet
opening (7) in the direction of the main flow direction,
wherein the exhaust air duct (9) has an element (10) provided laterally with respect
to the housing (5), wherein the element (10) delimits a part of the exhaust air duct
(9) and a part of the second air outlet opening (12), and
characterized in that
the element (10) has a through opening (11) which forms the second air inlet opening
(11).
2. Luminaire (1) according to claim 1, wherein the element (10) is plate-shaped.
3. Luminaire (1) according to claim 1 or 2, wherein a wall region of the housing (5)
delimits a part of the exhaust air duct (9) and preferably a part of the second air
outlet opening (12).
4. Luminaire (1) according to any of the preceding claims, wherein the second air inlet
opening (11) is a slit.
5. Luminaire (1) according to any of the preceding claims, comprising two exhaust air
ducts (9) which are preferably provided laterally with respect to the housing (5).
6. Luminaire (1) according to any of the preceding claims, wherein the housing (5) has
at least one light emission opening (61) for emitting the light emitted by a lamp
(6) accommodated in the housing (5), wherein the first air inlet opening (7) is provided
laterally with respect to the light emission opening (61) and/or partially or completely
surrounds the light emission opening (61), preferably rotationally symmetrically.
7. Luminaire (1) according to claim 6, wherein the housing (5) has at least two, preferably
three or more, particularly preferably five or more than five inlet ducts, each having
a first air inlet opening (7), wherein preferably, as seen in plan view of the housing
(5), one of the at least one light emission openings (61) is provided between two
adjacent first air inlet openings (7), and/or wherein the first air inlet openings
(7) each partially or completely surround one of the at least one light emitting openings
(61), preferably rotationally symmetrically.
8. Luminaire (1) according to any of the preceding claims, wherein the first air outlet
opening (8, 81) is provided centrally with respect to the housing (5) and/or laterally
in the housing (5), as seen in plan view of the housing (5).
9. Luminaire system comprising a ceiling (2), for example a suspended ceiling, and a
luminaire (1) according to any of the preceding claims, wherein the luminaire (1)
is provided in the ceiling (2) in such a way that
- the air flowing in the inlet duct due to free convection is admitted into the inlet
duct from a front side of the ceiling (2) via the first air inlet opening (7) and
is discharged from the inlet duct to a rear side of the ceiling (2) via the first
air outlet opening (8, 81), and that
- the air flowing from the first air inlet opening (8, 81), and thus located on the
rear side of the ceiling (2), is admitted into the exhaust air duct (9) via the second
air inlet opening (11) and is discharged from the exhaust air duct (9) to the front
side of the ceiling (2) via the second air outlet opening (12).
10. Luminaire system, comprising
a ceiling (2), and
a luminaire which is installed in the ceiling (2) and comprises a housing (5) with
an inlet duct for cooling a lamp (6) accommodated in the housing (5) by means of air
flowing in the inlet duct in the direction of a main flow direction due to free convection,
wherein the inlet duct has
- a first air inlet opening (7) for admitting the flowing air from a front side of
the ceiling (2) into the inlet duct and
- a first air outlet opening (8, 81) for discharging the air flowing in the inlet
duct from the inlet duct to a rear side of the ceiling (2), and
wherein the luminaire system, preferably the ceiling (2), further comprises at least
one exhaust air duct, wherein the exhaust air duct has:
- a second air inlet opening for admitting the air flowing from the first air outlet
opening, and thus located on the rear side of the ceiling, into the exhaust air duct,
and
- a second air outlet opening for discharging the air flowing in the exhaust air duct
from the exhaust air duct to the front side of the ceiling,
wherein the second air outlet opening is offset relative to the first air inlet opening
(7) in the direction of the main flow direction,
further comprising a mounting element for installation in the ceiling, wherein the
mounting element comprises the exhaust air duct,
characterized in that
the built-in element has additional structures, namely an element (10) provided laterally
with respect to the housing (5), wherein the element (10) delimits a part of the exhaust
air duct and a part of the second air outlet opening, and
wherein the element (10) has a through opening (11) which forms the second air inlet
opening.
11. Luminaire system according to claim 10, wherein the exhaust air duct is designed as
a through opening, preferably as a slit, in the ceiling (2).
12. Luminaire system according to claim 10 or 11, comprising at least two exhaust air
ducts.
1. Luminaire (1) destiné à être encastré dans un plafond (2), en particulier à être encastré
dans un plafond suspendu, présentant
- un boîtier (5) comportant un canal d'entrée pour le refroidissement d'un moyen d'éclairage
(6) logé dans le boîtier à l'aide d'air s'écoulant dans le canal d'entrée par convection
libre dans une direction d'un écoulement principal, dans lequel le canal d'entrée
présente
∘ une première ouverture d'entrée d'air (7) pour l'entrée de l'air circulant dans
le canal d'entrée, et
∘ une première ouverture de sortie d'air (8, 81) pour l'évacuation de l'air s'écoulant
dans le canal d'entrée hors du canal d'entrée, et
- au moins un canal d'évacuation d'air (9) comportant
∘ une seconde ouverture d'entrée d'air (11) pour l'entrée de l'air s'écoulant de la
première ouverture de sortie d'air (8, 81) dans le canal d'évacuation d'air (9), et
∘ une seconde ouverture de sortie d'air (12) pour l'évacuation de l'air s'écoulant
dans le canal d'évacuation d'air (9) hors du canal d'évacuation d'air (9),
dans lequel la seconde ouverture de sortie d'air (12) est décalée par rapport à la
première ouverture d'entrée d'air (7) dans la direction de l'écoulement principal,
dans lequel le canal d'évacuation d'air (9) présente un élément (10) prévu latéralement
par rapport au boîtier (5), dans lequel l'élément (10) délimite une partie du canal
d'évacuation d'air (9) et une partie de la seconde ouverture de sortie d'air (12),
et
caractérisé en ce que
l'élément (10) présente une ouverture de passage (11) qui forme la seconde ouverture
d'entrée d'air (11).
2. Luminaire (1) selon la revendication 1, dans lequel l'élément (10) est en forme de
plaque.
3. Luminaire (1) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel une zone de paroi du boîtier
(5) délimite une partie du canal d'évacuation d'air (9) et de préférence une partie
de la seconde ouverture de sortie d'air (12).
4. Luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la seconde ouverture
d'entrée d'air (11) est une fente.
5. Luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes comportant deux canaux d'évacuation
d'air (9), qui sont de préférence prévus latéralement par rapport au boîtier (5).
6. Luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le boîtier (5)
présente au moins une ouverture de diffusion de lumière (61) pour la diffusion de
la lumière émise par un moyen d'éclairage (6) logé dans le boîtier (5), dans lequel
la première ouverture d'entrée d'air (7) est prévue latéralement par rapport à l'ouverture
de diffusion de lumière (61) et/ou entoure l'ouverture de diffusion de lumière (61)
partiellement ou de manière fermée, de préférence avec une symétrie de rotation.
7. Luminaire (1) selon la revendication 6, dans lequel le boîtier (5) présente au moins
deux, de préférence trois ou plus, de manière particulièrement préférée cinq ou plus
de cinq canaux d'entrée comportant respectivement une première ouverture d'entrée
d'air (7), dans lequel, de préférence, vu en vue de dessus du boîtier (5), il est
prévu entre deux premières ouvertures d'entrée d'air (7) voisines respectivement l'une
de l'au moins une ouverture de diffusion de lumière (61), et/ou dans lequel les premières
ouvertures d'entrée d'air (7) entourent respectivement l'une de l'au moins une ouverture
de diffusion de lumière (61) partiellement ou de manière fermée, de préférence avec
une symétrie de rotation.
8. Luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la première
ouverture de sortie d'air (8, 81), vue en vue de dessus du boîtier (5), est prévue
au centre par rapport au boîtier (5) et/ou latéralement dans le boîtier (5).
9. Système d'éclairage présentant un plafond (2), par exemple un plafond suspendu, et
un luminaire (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le luminaire
(1) est prévu dans le plafond (2) de telle sorte que
- l'air s'écoulant dans le canal d'entrée par convection libre est admis dans le canal
d'entrée depuis un côté avant du plafond (2) par l'intermédiaire de la première ouverture
d'entrée d'air (7) et est évacué du canal d'entrée vers un côté arrière du plafond
(2) par l'intermédiaire de la première ouverture de sortie d'air (8, 81), et que
- l'air s'écoulant de la première ouverture d'entrée d'air (8, 81) et se trouvant
ainsi sur le côté arrière du plafond (2) est admis dans le canal d'évacuation d'air
(9) par l'intermédiaire de la seconde ouverture d'entrée d'air (11) et est évacué
du canal d'évacuation d'air (9) vers le côté avant du plafond (2) par l'intermédiaire
de la seconde ouverture de sortie d'air (12).
10. Système de luminaire, présentant
un plafond (2), et
un luminaire encastré dans le plafond (2) présentant un boîtier (5) comportant un
canal d'entrée pour le refroidissement d'un moyen d'éclairage (6) logé dans le boîtier
(5) à l'aide d'air s'écoulant dans le canal d'entrée par convection libre dans une
direction d'un écoulement principal, dans lequel le canal d'entrée présente
- une première ouverture d'entrée d'air (7) pour l'entrée de l'air s'écoulant depuis
un côté avant du plafond (2) dans le canal d'entrée, et
- une première ouverture de sortie d'air (8, 81) pour l'évacuation de l'air s'écoulant
dans le canal d'entrée hors du canal d'entrée vers un côté arrière du plafond (2),
et
dans lequel le système d'éclairage, de préférence le plafond (2), présente en outre
au moins un canal d'évacuation d'air, dans lequel le canal d'évacuation d'air présente
:
- une seconde ouverture d'entrée d'air pour l'entrée dans le canal d'évacuation d'air
de l'air s'écoulant de la première ouverture de sortie d'air et se trouvant ainsi
sur le côté arrière du plafond, et
- une seconde ouverture de sortie d'air pour l'évacuation de l'air s'écoulant dans
le canal d'évacuation d'air hors du canal d'évacuation d'air vers le côté avant du
plafond,
dans lequel la seconde ouverture de sortie d'air est décalée par rapport à la première
ouverture d'entrée d'air (7) dans la direction de l'écoulement principal,
présentant en outre un élément d'encastrement destiné à être encastré dans le plafond,
dans lequel l'élément d'encastrement présente le canal d'évacuation d'air,
caractérisé en ce que
l'élément d'encastrement présente des structures supplémentaires, à savoir un élément
(10) prévu latéralement par rapport au boîtier (5), dans lequel l'élément (10) délimite
une partie du canal d'évacuation d'air et une partie de la seconde ouverture de sortie
d'air, et
dans lequel l'élément (10) présente une ouverture de passage (11) qui forme la seconde
ouverture d'entrée d'air.
11. Système d'éclairage selon la revendication 10, dans lequel le canal d'évacuation d'air
est conçu comme une ouverture de passage, de préférence une fente, dans le plafond
(2).
12. Système d'éclairage selon la revendication 10 ou 11 comportant au moins deux canaux
d'évacuation d'air.