[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Common Rail für eine Vorrichtung zum intermittierenden
Einspritzen von unter Hochdruck stehendem Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine,
wobei die Vorrichtung eine Hochdruckförderpumpe für Brennstoff, umfassend einen Niederdruckeingang
und einen Hochdruckausgang, und Einspritzventile aufweist, qemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein Common Rail dieser Art ist beispielsweise im Artikel "
3. Generation Pkw-Common-Rail von Bosch mit Piezo-Inline-Injektoren" in der Zeitschrift
MTZ 3/2004 Jahrgang 65, Seiten 180 bis 189 offenbart. Die bekannte Vorrichtung weist eine mengengeregelte Hochdruckpumpe auf,
welche den Hochdruckspeicherraum in zwei rohrförmigen Railkörpern des Common Rails
mit unter Hochdruck stehendem Brennstoff speist. Die Hochdruckauslässe der Railkörper
sind mit den Einspritzventilen verbunden. An einer axialen Stirnseite eines Railkörpers
ist ein Druckregelventil und an der gegenüberliegenden axialen Stirnseite des Railkörpers
ist ein Raildrucksensor angeordnet.
[0003] Das Dokument
US 5 626 121 A beschreibt eine Kraftstoffpumpe für ein Hochdruck-Kraftstoffeinspritzsystem, umfassend
eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe zum Zuführen von Hochdruck-Kraftstoff zu Injektoren
zum Einspritzen von Hochdruck-Kraftstoff in Zylinder eines Motors und ein Druckregelventil
zum Steuern des Kraftstoffdrucks der Hochdruck-Kraftstoffpumpe, wobei die Hochdruck-Kraftstoffpumpe
und das Druckregelventil integriert sind, um eine Pumpeneinheit zu bilden, und die
Pumpeneinheit zur Montage am Motor angepasst ist. Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe umfasst
einen Deckel, ein Pumpengehäuse und einen Flansch, und das Druckregelventil weist
ein Einheitsgehäuse auf, das einstückig mit dem Deckel der Hochdruck-Kraftstoffpumpe
ausgebildet ist.
[0004] Weiter offenbart das Dokument
WO 95/13474 eine Steuereinrichtung für eine Füllgrad-Verstellpumpe, bei welcher ein Saugdrosselventil
als Treibstoffmengenregelventil für die Hochdruckförderpumpe dient. Auch elektrisch
angesteuerte Saugdrosselventile zur Treibstoffmengenregelung von Common Rail Einspritzvorrichtungen
sind allgemein bekannt.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Common Rail derart weiterzubilden,
dass ein kompakter und revisionsfreundlicher Aufbau gegeben ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Common Rail mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Das Common Rail weist einen Railkörper auf, welcher einen Hochdruckspeicherraum, einen
mit dem Hochdruckspeicherraum verbundenen Hochdruckeinlass und mit dem Hochdruckspeicherraum
verbundene Hochdruckauslässe aufweist. Der Hochdruckeinlass ist dazu bestimmt, mit
einem Hochdruckausgang einer Hochdruckförderpumpe verbunden zu sein, welche das Common
Rail mit unter Hochdruck stehendem Brennstoff versorgt. Die Hochdruckauslässe sind
dazu bestimmt, mit Einspritzventilen verbunden zu sein, mit welchen in bekannter Art
und Weise unter Hochdruck stehender Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine
intermittierend eingespritzt wird.
[0007] Der Hochdruckausgang der Hochdruckförderpumpe ist mit dem Hochdruckeinlass des Railkörpers
bevorzugt über eine Hochdruckspeiseleitung verbunden, während die Hochdruckauslässe
des Railkörpers bevorzugt über Hochdruckverbindungsleitungen mit den zugeordneten
Einspritzventilen verbunden sind.
[0008] Erfindungsgemäss ist am Railkörper ein Treibstoffmengenregelventil zur Regelung der
von der Hochdruckförderpumpe angesaugten Brennstoffmenge angeordnet. Bevorzugt ist
das Treibstoffmengenregelventil als elektrisch gesteuertes Saugdrosselventil ausgebildet.
Das Treibstoffmengenregelventil ist zwischen einen Niederdruckspeiseeinlass des Railkörpers
und einen Niederdruckspeiseauslass des Railkörpers geschaltet. Der Niederdruckspeiseeinlass
ist dazu bestimmt, an eine Niederdruckspeiseleitung angeschlossen zu sein, welche
unter Niederdruck von üblicherweise 2 bis 10 bar stehenden Brennstoff aus einem Brennstoffspeichertank
zuführt. Der Niederdruckspeiseauslass ist dazu bestimmt, mit einem Niederdruckeingang
der Hochdruckförderpumpe verbunden zu sein, dies vorzugsweise über eine Niederdruckverbindungsleitung.
[0009] Gegenüber dem Stand der Technik ist das Treibstoffmengenregelventil nicht mehr in
die Hochdruckförderpumpe integriert, sondern dem Commom Rail zugeordnet. Dies ermöglicht
einerseits einen vereinfachten Aufbau der Hochdruckförderpumpe und andererseits eine
ausgezeichnete Zugänglichkeit zum Treibstoffmengenregelventil.
[0010] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass im Railkörper eine Niederdruckverbindung
zwischen dem Niederdruckspeiseeinlass und dem Niederdruckspeiseauslass ausgebildet
ist, in welche das Treibstoffmengenregelventil geschaltet ist. Der Niederdruckspeiseeinlass,
der Niederdruckspeiseauslass und die Niederdruckverbindungsleitung sind selbstredend
vom Hochdruckspeicherraum getrennt.
[0011] Bevorzugt ist am Railkörper weiter mindestens ein Drucksensor angeordnet, welcher
der Messung des Drucks des Brennstoffs im Hochdruckspeicherraum dient.
[0012] Bevorzugt ist am Railkörper ein Drucksteuerventil angeordnet, welches zwischen den
Hochdruckspeicherraum und einen Rücklaufauslass des Railkörpers geschaltet ist. Das
Drucksteuerventil dient bevorzugt der Reduktion des Drucks des Brennstoffs im Hochdruckspeicherraum
bei rascher Reduktion der von der Verbrennungskraftmaschine verlangten Leistung.
[0013] Der Rücklaufauslass ist bevorzugt über eine Rücklaufleitung mit dem Brennstoffspeichertank
verbunden.
[0014] Bevorzugt ist am Railkörper ebenfalls ein bevorzugt mechanisches Überdruckventil
angeordnet, welches ebenfalls zwischen den Hochdruckspeicherraum und den Rüoklaufauslass
geschaltet ist. Das Überdruckventil dient als Sicherheitselement für den Fall, dass
ein maximal zulässiger Druck des Brennstoffs im Hochdruckspeicherraum überschritten
werden sollte.
[0015] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Treibstoffmengenregelventil, der
Drucksensor und das Drucksteuerventil dazu bestimmt sind, elektrisch mit einer Steuereinrichtung
verbunden zu sein.
[0016] Bevorzugt weist der Railkörper eine wenigstens annähernd ebene Steuerfläche auf.
An dieser ist das Treibstoffmengenregelventil angeordnet. Weiter sind an dieser Steuerfläche
auch der Drucksensor beziehungsweise die Drucksensoren, das Drucksteuerventil und
das Überdruckventil angeordnet, falls diese vorhanden sind. Diese Ausführungsform
führt zu einem kompakten, wartungsfreundlichen Aufbau.
[0017] Bevorzugt weist der Railkörper auch eine wenigstens annähernd ebene Anschlussfläche
auf, wobei der Niederdruckspeiseeinlass und der Niederdruckspeiseauslass, als auch
der Hochdruckeinlass und die Hochdruckauslässe auf der Seite dieser Anschlussfläche
in dieser angeordnet sind. Falls ein Rückflussauslass vorhanden ist, ist auch dieser
bevorzugt auf der Seite der Anschlussfläche in dieser angeordnet. Diese Ausführungsform
führt dazu, dass sämtliche hydraulischen Anschlüsse des Railkörpers sich im Bereich
der Anschlussfläche befinden. Auch dies führt zu einem kompakten und servicefreundlichen
Aufbau.
[0018] Bevorzugt weist der Railkörper eine wenigstens annähernd quaderförmige Ausbildung
auf. Bevorzugt befinden sich die Steuerfläche und die Anschlussfläche auf voneinander
abgewandten Seiten des Railkörpers, wobei die Steuerfläche und die Anschlussfläche
wenigstens annähernd parallel zueinander verlaufen. Diese Ausführungsform wird bevorzugt
bei V-Motoren eingesetzt, wobei das Common Rail bevorzugt zwischen den beiden Zylinderbänken
an der Struktur der Verbrennungskraftmaschine befestigt ist, dies direkt oder bevorzugt
über einen Schutzdeckel, wie dies weiter unten beschrieben ist. Bevorzugt befindet
sich die Anschlussfläche auf der der Struktur der Verbrennungskraftmaschine abgewandten
Seite, sodass alle Hydraulikanschlüsse frei zugänglich sind.
[0019] Bei einem Reihenmotor bietet sich bevorzugt auch die Möglichkeit, die Anschlussfläche
obenliegend, zylinderkopfseitig anzuordnen und die Steuerfläche auf der der Motorenstruktur
abgewandten, freiliegenden Seite vorzusehen. Auch hier ist es jedoch möglich, die
Steuerfläche gegenüberliegend der Anschlussfläche auf der untenliegenden Seite des
Rail Gehäuses vorzusehen.
[0020] Bevorzugt ist der Railkörper durch einen einstückigen, integralen Körper gebildet,
beispielsweise einen Stahlkörper.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Hochdruckeinlass sowie alle oder ein
Teil der Hochdruckauslässe in einer geradlinigen ersten Anschlussreihe in Längsrichtung
des Railkörpers hintereinander angeordnet. Bevorzugt sind dabei der Niederdruckspeiseeinlass
sowie der Niederdruckspeiseauslass und, falls vorhanden, der Rücklaufauslass in einer
geradlinigen zweiten Anschlussreihe ebenfalls in Längsrichtung hintereinander angeordnet.
Die erste Anschlussreihe und die zweite Anschlussreihe sind somit wenigstens annähernd
parallel zueinander ausgerichtet. Falls sich nicht alle Hochdruckanschlüsse in der
ersten Anschlussreihe befinden, ist bevorzugt eine geradlinige dritte Anschlussreihe
vorgesehen, in welcher die nicht in der ersten Anschlussreihe vorhandenen Hochdruckauslässe
in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform befindet
sich die zweite Anschlussreihe bevorzugt mittig zwischen der ersten und der dritten
Anschlussreihe. Diese Ausführungsform wird bevorzugt bei V-Motoren angewendet.
[0022] Bevorzugt sind das Treibstoffmengenregelventil und, falls vorhanden, der Drucksensor
beziehungsweise die Drucksensoren, das Drucksteuerventil und das Überdruckventil in
einer geradlinigen Steuerreihe in Längsrichtung hintereinander angeordnet. Bevorzugt
befindet sich die Steuerreihe und die zweite Anschlussreihe in einer Längsmittelebene
des Railkörpers.
[0023] Der Speicherraum ist bevorzugt durch eine in Längsrichtung durch den Railkörper hindurchverlaufende
Längsbohrung begrenzt, welche an beiden Enden, beispielsweise mittels Verschlussschrauben,
verschlossen ist. Vom Hochdruckeinlass sowie von den zugeordneten Hochdruckauslässen
führen zur Längsbohrung Anschlussverbindungsbohrungen, welche jedoch im Querschnitt
kleiner ausgebildet sind als die Längsbohrung. Bevorzugt befinden sich die Achsen
der Längsbohrung und der Anschlussverbindungsbohrungen in derselben Ebene, in welcher
sich die erste Anschlussreihe befindet, wobei diese Ebene bevorzugt parallel zur Längsmittelebene
des Railkörpers und wenigstens annähernd rechtwinklig zur Anschlussfläche verläuft.
[0024] Falls eine dritte Anschlussreihe vorhanden ist, ist bevorzugt eine in Längsrichtung
durch den Railkörper hindurch verlaufende, an beiden Enden verschlossene zweite Längsbohrung
vorhanden, zu welcher von den zugeordneten Hochdruckauslässen ausgehende, im Querschnitt
kleinere weitere Anschlussverbindungsbohrungen führen. Die beiden parallelen Längsbohrungen
sind dabei bevorzugt über eine rechtwinklig zur Längsmittelebene verlaufende Verbindungsbohrung
miteinander strömungsmässig verbunden.
[0025] Bei dieser Ausführungsform sind bevorzugt der ersten Anschlussreihe der Hochdruckeinlass
und die Hälfte der Hochdruckauslässe zugeordnet, während die andere Hälfte der Hochdruckauslässe
der dritten Anschlussreihe zugeordnet sind. Dies bietet einerseits eine gute Zugänglichkeit
und andererseits die Möglichkeit für kurze Hochdruckverbindungsleitungen zwischen
den Hochdruckanschlüssen und den Einspritzventilen. Weiter ist Dank der wenigstens
annähernd quaderförmigen Ausführungsform des Railkörpers und den Längsbohrungen sowie
Querbohrungen eine einfache spanabhebende Herstellung ermöglicht.
[0026] Die genannte Längsbohrung kann als Sachlockbohrung beziehungsweise die genannten
Längsbohrungen können als Sachlockbohrungen ausgebildet sein. Entsprechend ist nur
jeweils an einem Ende ein beispielsweise durch eine Verschlussschraube gebildeter
Verschluss vorzusehen.
[0027] Wie bereits weiter oben erwähnt, ist bevorzugt ein am Railkörper angeordneter Schutzdeckel
vorhanden, welcher das Treibstoffmengenregelventil sowie den Drucksensor, das Drucksteuerventil
und das Überdruckventil, falls diese vorhanden sind, gegen die Umgebung schützend
umgibt. Somit sind die Steuer- und Messeelemente (wie das Treibstoffmengenregelventil
sowie das Drucksteuerventil und der Drucksensor beziehungsweise die Drucksensoren)
sowie Sicherheitselemente (wie das Überdruckventil) vom Schutzdeckel gegen die raue
Umgebung geschützt.
[0028] Bevorzugt liegt im montierten Zustand der Schutzdeckel mit seiner dem Railkörper
abgewandten Deckelseite an der Struktur der Verbrennungskraftmaschine an und ist dabei
der Railkörper mittels Schrauben an der Struktur befestigt, wobei die Schrauben ausserhalb
des Schutzdeckels oder durch diesen hindurch verlaufen. Dies ermöglicht einerseits
für die Steuer- und Messelemente sowie Sicherheitselemente einen ausgezeichneten Schutz
und andererseits eine einfache Montage an der Struktur der Verbrennungskraftmaschine
sowie einen freien Zugang zu den hydraulischen Anschlüssen.
[0029] Bevorzugt ist am Schutzdeckel eine elektrische Steckerbuchse angeordnet, bevorzugt
mantelseitig, mit welcher das elektrisch gesteuerte Treibstoffmengenregelventil sowie,
falls vorhanden, die Drucksensoren und das Drucksteuerventil über elektrische Leitungen
verbunden sind. An die Steckerbuchse ist ein Stecker anschliessbar, von welchem ein
Steuerkabel zur Steuerung der Einspritzvorrichtung verläuft.
[0030] Die vorliegende Offenbarung beschreibt auch eine eine Hochdruckförderpumpe für Brennstoff,
umfassend einen Niederdruckeingang und einen Hochdruckausgang, und Einspritzventile
aufweisende Vorrichtung zum intermittierenden Einspritzen von unter Hochdruck stehendem
Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine mit einem erfindungsgemässen
Common Rail.
[0031] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in isometrischer Darstellung von schräg oben eine Vorrichtung zum intermittierenden
Einspritzen von unter Hochdruck stehendem Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine
mit einer Hochdruckförderpumpe, einem von dieser gespeisten Common Rail und vom Common
Rail mit unter Hochdruck stehendem Brennstoff versorgten Einspritzventilen;
- Fig. 2
- in isometrischer Darstellung von schräg oben das Common Rail gemäss Fig. 1;
- Fig. 3
- in isometrischer Darstellung von schräg unten das Common Rail gemäss den Fig. 1 und
2 ohne Schutzdeckel;
- Fig. 4
- das Common Rail gemäss den Fig. 1 bis 3 mit Schutzdeckel in einem Längsschnitt entlang
der Längsmittelebene;
- Fig. 5
- das Common Rail gemäss den Fig. 1 bis 4 ohne Schutzdeckel in einem Schnitt parallel
zur Längsmittelebene durch eine erste Anschlussreihe, welche den Hochdruckeinlass
und sechs Hochdruckauslässe umfasst; und
- Fig. 6
- das Common Rail gemäss den Fig. 1 bis 5 in einem Schnitt entlang der Linie VI - VI
der Fig. 4.
[0032] In der folgenden Figurenbeschreibung und in allen Figuren werden für die gleichen
Merkmale dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0033] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum intermittierenden Einspritzen von unter Hochdruck
stehendem Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine 10. In gezeigtem
Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Verbrennungskraftmaschine 10 um einen
12-Zylinder V-Verbrennungsmotor mit zwei Zylinderbänken à je sechs Zylinder.
[0034] An der Struktur 12 der Verbrennungskraftmaschine 10, im gezeigten Ausführungsbeispiel
zwischen den beiden Zylinderbänken, sind eine Hochdruckförderpumpe 14 und ein erfindungsgemässes
Common Rail 16 befestigt.
[0035] Die in bekannter Art und Weise über einen Zahnriemen oder über Zahnräder von der
Verbrennungskraftmaschine 10 angetriebene Hochdruckförderpumpe 14 weist einen Niederdruckeingang
18 und einen Hochdruckausgang 20 auf. Mit einer Niederdruckverbindungsleitung 22 dem
Niederdruckeingang 18 zugeführter, unter Niederdruck von beispielsweise 2 bis 10 bar
stehender Brennstoff wird von der Hochdruckförderpumpe 14 in bekannter Art und Weise
auf Hochdruck von beispielsweise ca. 2000 bar gebracht und mit einer an den Hochdruckausgang
20 angeschlossenen Hochdruckspeiseleitung 24 dem Common Rail 16 zugeführt.
[0036] Das Common Rail 16 weist einen annähernd quaderförmigen Railkörper 26, bevorzugt
aus einem hochfestem Stahl, auf, in welchem ein Hochdruckspeicherraum 28 vorhanden
ist, wie dies Fig. 5 und 6 zeigen. Mit dem Hochdruckspeicherraum 28 ist ein Hochdruckeinlass
30, an welchem die Hochdruckspeiseleitung 24 angeschlossen ist, und sind die Hochdruckauslässe
32 verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist jeder der zwölf Hochdruckauslässe
32 über eine Hochdruckverbindungsleitung 34 mit einem zugeordneten Einspritzventil
36 verbunden, um dieses mit dem unter Hochdruck stehenden Brennstoff zu versorgen.
[0037] Der besseren Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 1 nur jene sechs Einspritzventile
36 gezeigt, welche den sechs Zylindern der einen Zylinderbank zugeordnet sind, um
in deren Zylinder intermittierend unter Hochdruck stehenden Brennstoff einzuspritzen.
Die der zweiten Zylinderbank zugeordneten sechs Einspritzventile 36 sind auf gleiche
Art und Weise an die verbleibenden Hochdruckauslässe 32 angeschlossen.
[0038] Der Railkörper 26 weist weiter einen Niederdruckspeiseeinlass 38 und einen Niederdruckspeiseauslass
40 auf. An Letzteren ist die Niederdruckverbindungsleitung 22 angeschlossen. An den
Niederdruckspeiseeinlass 38 ist eine in Fig. 2 schematisch angedeutete Niederdruckspeiseleitung
42 angeschlossen, durch welche der unter Niederdruck stehende Brennstoff von einem
Brennstofftank, beispielsweise mittels einer Niederdruckbrennstoffspeisepumpe, zugeführt
wird.
[0039] Wie dies insbesondere aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist der Railkörper 26 im
gezeigten Ausführungsbeispiel auf der obenliegenden Seite eine ebene Anschlussfläche
44 auf, auf deren Seite und in deren Bereich sämtliche hydraulischen Anschlüsse des
Common Rails 16, das heisst der Hochdruckeinlass 30, die Hochdruckauslässe 32, der
Niederdruckspeiseeinlass 38, der Niederdruckspeiseauslass 40 und, wie weiter unten
zu beschreiben ist, ein Rücklaufauslass 46 ausgebildet sind.
[0040] Wie dies besonders anschaulich Fig. 2 zeigt, sind der Hochdruckeinlass 30 und die
sechs der genannten Zylinderbank zugeordneten Hochdruckauslässe 32 in einer geradlinigen
ersten Anschlussreihe 48 hintereinander angeordnet, wobei die erste Anschlussreihe
48 in einer vom quaderförmigen Railkörper 26 definierten Längsrichtung L parallel
zur Längsmittelebene E und bezüglich dieser seitlich versetzt verläuft. Die Längsmittelebene
E verläuft weiter rechtwinklig zur Anschlussfläche 44.
[0041] Der Niederdruckspeiseeinlass 38, der Niederdruckspeiseauslass 40 und der Rücklaufauslass
46 sind in einer geradlinigen zweiten Anschlussreihe 50 in Längsrichtung L hintereinander
angeordnet, wobei sich die zweite Anschlussreihe 50 im gezeigten Ausführungsbeispiel
entlang der Längsmittelebene E erstreckt.
[0042] Die verbleibenden sechs, der andern Zylinderbank zugeordneten Hochdruckauslässe 32
sind in einer geradlinigen dritten Anschlussreihe 52 in Längsrichtung L hintereinander
angeordnet. Die dritte Anschlussreihe 52 verläuft bezüglich der Längsmittelebene E
symmetrisch zur ersten Anschlussreihe 48, wobei symmetrisch zum Hochdruckeinlass 30
sich einer der Hochdruckauslässe 32 befindet.
[0043] Dem Common Rail 16 ist, wie dies insbesondere aus den Fig. 1, 2 und 4 hervorgeht,
ein Schutzdeckel 54 zugeordnet, auf welchem der Railkörper 26 angeordnet ist und welcher
mit seiner untenliegenden Deckelwand 56 auf der Struktur 12 der Verbrennungskraftmaschine
10 anliegt. Der Schutzdeckel 54 und der Railkörper 26 sind mittels Schrauben aneinander
befestigt.
[0044] Der Railkörper 26 ist mit vier Schrauben 58, welche durch entsprechende Durchlässe
im Railkörper 26 und im Mantel 60 des Schutzdeckels 54 hindurch verlaufen, an der
Struktur 12 der Verbrennungskraftmaschine 10 lösbar befestigt. Der Vollständigkeit
halber sei erwähnt, dass der Schutzdeckel 54 mit dem Mantel 60 umfangsseitig ununterbrochen
verbunden ist und somit eine kappenartige Form aufweist.
[0045] Der Railkörper 26 weist auf seiner untenliegenden, der Anschlussfläche 44 abgewandten
und zu dieser parallelen Seite eine ebene Steuerfläche 62 auf (siehe auch Fig. 3 und
4), welche vom Schutzdeckel 54 überdeckt ist.
[0046] Die Anschlussfläche und die Steuerfläche 62 sind parallel zur Längsrichtung L.
[0047] An der Steuerfläche 62 ist ein Treibstoffmengenregelventil 64 angeordnet, welches
im gezeigten Ausführungsbeispiel durch ein allgemein bekanntes, elektrisch gesteuertes
Saugdrosselventil 66 gebildet ist, wie dies insbesondere aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht.
Das am Railkörper 26 angeordnete Treibstoffmengenregelventil 64 ist zwischen den Niederdruckspeiseeinlass
38 und den Niederdruckspeiseauslass 40 geschaltet und dient der Regelung der von der
Hochdruckförderpumpe 14 angesaugten beziehungsweise dieser zugeführten Brennstoffmenge.
[0048] Weiter sind am Railkörper 26, an der Steuerfläche 62, zwei Drucksensoren 68 angeordnet
und an diesem befestigt, welche dem Messen des Drucks des Brennstoffs im Hochdruckspeicherraum
28 des Common Rails 16 dienen; selbstverständlich ist es auch möglich, nur einen einzigen
Drucksensor 68 vorzusehen.
[0049] Weiter sind im gezeigten Ausführungsbeispiel am Railkörper 26, an dessen Steuerfläche
62, ein elektrisch gesteuertes Drucksteuerventil 70 und ein mechanisches Überdruckventil
72 angeordnet.
[0050] Das Drucksteuerventil 70 und das Überdruckventil 72 sind zwischen den Hochdruckspeicherraum
28 und den Rückflussauslass 46 geschaltet.
[0051] An den Rücklaufauslass 46 ist eine Rücklaufleitung 124 angeschlossen, welche den
bei geöffnetem Drucksteuerventil 70 oder Überdruckventil 72 aus dem Hochdruckspeicherraum
28 austretenden Brennstoff zum Brennstofftank zurückführt.
[0052] Das Drucksteuerventil 70 ist dazu vorgesehen, bei schnellem Abfall der von der Verbrennungskraftmaschine
10 verlangten Leistung, den Druck im Hochdruckspeicherraum 28 und somit auch in den
Einspritzventilen 36 rasch abzusenken.
[0053] Unter normalen Betriebsbedingungen ist das bevorzugt mechanisch ausgebildete Überdruckventil
72 geschlossen. Es öffnet, wenn im Hochdruckspeicherraum 28 ein maximaler Druckwert
überschritten wird und schliesst wieder, wenn ein vorbestimmter Druckwert unterschritten
wird.
[0054] Das Treibstoffmengenregelventil 64, die Drucksensoren 68, das Drucksteuerventil 70
und das Überdruckventil 72 sind in einer geradlinigen Steuerreihe 74 in Längsrichtung
L hintereinander angeordnet, wobei sich die Steuerreihe 74 in der Längsmittelebene
E befindet.
[0055] Die Steuerelemente 76, das heisst im gezeigten Ausführungsbeispiel das Treibstoffmengenregelventil
64 und das Drucksteuerventil 70, die Messelemente 78, im gezeigten Ausführungsbeispiel
die Drucksensoren 68, und die Sicherheitselemente 80, im gezeigten Ausführungsbeispiel
das Überdruckventil 72, sind an der Steuerfläche 62 des Railkörpers 26 angeordnet
sowie an diesem befestigt und mittels des Schutzdeckels 54 gegenüber der Umgebung
geschützt gekapselt.
[0056] Die elektrischen Komponenten der Steuerelemente 76 - im gezeigten Ausführungsbeispiel
das Treibstoffmengenregelventil 64 und das Drucksteuerventil 70 - und der Messelemente
78 - im gezeigten Ausführungsbeispiel die Drucksensoren 68 - sind über elektrische
Leitungen 82 mit einer den Mantel 60 des Schutzdeckels 54 durchgreifenden Steckerbuchse
84 verbunden. Mittels eines Steuerkabels ist die Steckerbuchse 84 mit einer elektrischen
Steuerung 86 verbindbar, um die Vorrichtung zur intermittierenden Einspritzung von
unter Hochdruck stehendem Brennstoff in die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine
10 zu steuern und zu überwachen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass gegebenenfalls
auch elektrische Komponenten der Sicherheitselemente 80 in gleicher Art und Weise
mit der Steuerung 86 verbunden sein können.
[0057] Die Niederdruckanschlüsse des Common Rails 16, das heisst der Niederdruckspeiseeinlass
38, der Niederdruckspeiseauslass 40 und der Rücklaufauslass 46, sind identisch ausgebildet,
wie dies insbesondere Fig. 4 zeigt. Sie weisen je eine von der Anschlussfläche 24
ausgehende und rechtwinklig zu dieser verlaufende Sacklochbohrung 88 mit einem konischen
Bodenbereich und mit einem Innengewinde auf. In die Innengewinde sind in bekannter
Art und Weise die Anschlussschrauben der Niederdruckverbindungsleitung 22, der Niederdruckspeiseleitung
42 und der Rücklaufleitung 124 einschraubbar. Es ist jedoch auch möglich, diese Niederdruckanschlüsse
unterschiedlich auszubilden.
[0058] Demgegenüber sind alle Hochdruckanschlüsse, im gezeigten Ausführungsbeispiel der
Hochdruckeinlass 30 und die Hochdruckauslässe 32, an aus der Anschlussfläche 44 und
rechtwinklig zu dieser vorstehenden Zylinderstummeln 90 identisch ausgebildet, wobei
die Zylinderstummel 90 mit einem Aussengewinde versehen sind; siehe dazu insbesondere
Fig. 1, 2, 4 und 5. Auf die Aussengewinde sind in bekannter Art und Weise die Anschlussmuttern
der Hochdruckspeiseleitung 24 und der Hochdruckverbindungsleitungen 34 aufschraubbar.
[0059] Alternativ zu den Gewindestummeln 90 könnte der Railkörper 26 auch für die Hochdruckanschlüsse,
hier 30 und 32, für Hochdruck geeignete Innengewinde-Anschlüsse aufweisen, ähnlich
wie im Zusammenhang mit den Niderdruckanschlüssen, hier 38, 40 und 46, offenbart.
Es kann dann pro Hochdruckanschluss ein Hochdruck-Verbindungsnippel vorgesehen werden,
der in bekannter Art und Weise bei Injektoren und bei Common Rails eingeschraubt ist
und je nach Ausführungsform Rail seitig zusätzlich wie bekannt verschweisst sein kann.
[0060] Vom Bodenbereich der Sacklochbohrung 88 des Niederddruckspeiseeinlasses 38 verläuft
zum Bodenbereich einer sacklochartigen Aufnahmebohrung 94 für das Treibstoffmengenregelventil
64 eine Schrägbohrung 92; siehe Fig. 4 und 6. Die Aufnahmebohrung 94 verläuft von
der Steuerfläche 62 aus und rechtwinklig zu dieser. Weiter verläuft von der der Hochdruckförderpumpe
14 zugewandten ersten Stirnseite 96 des Railkörpers 26 eine in Längsrichtung L verlaufende
erste Längsbohrung 98 bis zur Aufnahmebohrung 94. Die erste Längsbohrung 98 ist bei
der ersten Stirnseite 96 mittels eines Dichtungselements 126 verschlossen.
[0061] Weiter verläuft vom Bodenbereich der Sacklochbohrung 88 des Niederdruckspeiseauslasses
40 eine Verbindungsbohrung 100 in die erste Längsbohrung 98. Die Schrägbohrung 92,
die erste Längsbohrung 98 und die Verbindungsbohrung 100 bilden eine Verbindungsleitung
zwischen dem Niederdruckspeiseeinlass 38 und dem Niederdruckspeiseauslass 40, in welche
das Treibstoffmengenregelventil 64 geschaltet ist.
[0062] An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass es auch möglich ist, bei sonst gleich ausgebildetem
Common Rail 16, das Treibstoffmengenregelventil 64, wie beim Stand der Technik, der
Hochdruckförderpumpe 14 zuzuordnen. Selbstredend wären in diesem Fall am Railkörper
26 kein Niederdruckspeiseeinlass 38, kein Niederdruckspeisauslass 40 und keine diese
miteinander verbindende Verbindungsleitung notwendig.
[0063] Achsparallel zur ersten Längsbohrung 98 verläuft von der der ersten Stirnseite 96
abgewandten zweiten Stirnseite 96' des Railkörpers 26 eine zweite Längsbohrung 102,
welche in eine vom Bodenbereich der dem Rücklaufauslass 46 zugeordneten Sacklochbohrung
88 ausgehenden weiteren Verbindungsbohrung 104 mündet und dort endet; vergl. Fig.
4. Die zweite Längsbohrung 102 ist bei der Stirnseite 96' mittels eines Dichtungselements
126' verschlossen.
[0064] Die zweite Längsbohrung 102 wird durch weitere Aufnahmebohrungen 106 für das Drucksteuerventil
70 und das Überdruckventil 72 durchkreuzt. Diese sacklochartigen weiteren Aufnahmebohrungen
106 verlaufen von der Steuerfläche 62 aus und rechtwinklig zu dieser.
[0065] Von den Böden der weiteren Aufnahmebohrungen 106 für das Drucksteuerventil 70 und
das Überdruckventil 72 verlaufen Bohrungen, ebenfalls rechtwinklig zur Steuerfläche
62, welche in je eine Querbohrung 108 münden, wobei diese rechtwinklig zur Längsmittelebene
E verlaufenden Querbohrungen 108 je eine Strömungsverbindung zum Hochdruckspeicherraum
28 beziehungsweise deren weiter unten beschriebenen Bohrungen 114 darstellen; siehe
Fig. 5 und 6.
[0066] Öffnet das in die betreffende Aufnahmebohrung eingesetzte Überdruckventil 72, strömt
durch die zugeordnete Querbohrung 108 aus dem Hochruckspeicherraum 28 Brennsoff, welcher
durch die zweite Längsbohrung 102 - am Drucksteuerventil 70 vorbei - und die weitere
Verbindungsbohrung 104 zum Rückflussauslass 46 geleitet wird.
[0067] Entsprechend wird auch der, bei geöffnetem Drucksteuerventil 70, durch die zugeordnete
Querbohrung 108 aus dem Hochdruckspeicherraum 28 austretende Brennstoff durch die
zweite Längsbohrung 102 und die weitere Verbindungsbohrung 104 dem Rückflussauslass
46 zugeführt.
[0068] Weiter verlaufen von der Steuerfläche 62 aus und rechtwinklig zu dieser sacklochartige
Drucksensor-Aufnahmebohrungen 110. Von den Böden der beiden Drucksensor-Aufnahmebohrungen
110 verlaufen Bohrungen zu je einer weiteren Querbohrung 112, welche je eine hydraulische
Verbindung zum Hochdruckspeicherraum 28 beziehungsweise der zugeordneten Bohrung 114
herstellen. Wie dies insbesondere die Fig. 2, 3 und 6 zeigen, sind die Querbohrungen
108 und weiteren Querbohrungen 112 ebenfalls mittels Dichtungsschrauben gegen die
Umgebung verschlossen.
[0069] Wie dies aus Fig. 5 und 6 in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 hervorgeht, weist der
Hochdruckspeicherraum 28 die zwei Bohrungen 114 auf, welche in Längsrichtung L von
der ersten Stirnseite 96 zur zweiten Stirnseite 96' verlaufen und bei diesen beiden
Stirnseiten 96, 96' mittels Verschlussschrauben 116 dicht verschlossen sind. Die Achsen
der beiden Bohrungen 114 verlaufen in den parallel zur Längsmittelebene E verlaufenden
Ebenen, in welchen auch die erste beziehungsweise dritte Anschlussreihe 48, 52 sich
befinden.
[0070] Wie Fig. 5 und 6 zeigen, sind die beiden Bohrungen 114 über die weiteren Querbohrungen
108 miteinander verbunden, wobei in der Fig. 6 auch der zur Seitenfläche des Railkörpers
26 verlaufende und dort verschlossene Abschnitt dieser weiteren Querbohrungen 108
sichtbar ist.
[0071] Von den freien Enden der Zylinderstummel 90 verlaufen sacklochartige Anschlussbohrungen
120, deren konische Bodenfläche eine Dichtfläche bildet, welche mit entsprechenden
Dichtflächen der Hochdruckspeiseleitung 24 beziehungsweise Hochdruckverbindungsleitungen
34 zusammenwirken. Vom Boden jeder Anschlussbohrung 120 aus verläuft, rechtwinklig
zur Anschlussfläche 44, eine Anschlussverbindungsbohrung 122, welche in die zugeordnete
Bohrung 114 mündet.
[0072] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die beiden Bohrungen 114, welche einen
grossen Anteil des Hochdruckspeicherraums 28 bilden, im Durchmesser grösser ausgebildet
sind als die übrigen genannten Bohrungen, welche hydraulische Verbindungen darstellen.
[0073] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Railkörper 26 aus einem einzigen Metallblock
spanabhebend gefertigt. Die quaderförmige Ausführungsform des Railkörpers 26 erlaubt
auf einfache Art und Weise, durch insbesondere in Längsrichtung L und rechtwinklig
zur Anschlussfläche 44 beziehungsweise Steuerfläche 62 sowie den Seitenflächen verlaufende
Bohrungen, den Hochdruckspeicherraum 28 und die notwendigen hydraulischen Verbindungen
herzustellen.
[0074] Die beiden Bohrungen 114 können auch als Sacklochbohrungen ausgebildet sein, so dass
sie nur auf jener Stirnseite 96 beziehungsweise 96', von welcher sie ausgehen, mit
einer Verschlussschraube 116 zu verschliessen sind.
1. Common Rail für eine Vorrichtung zum intermittierenden Einspritzen von unter Hochdruck
stehendem Brennstoff in Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine (10), wobei die
Vorrichtung eine Hochdruckförderpumpe (14) für Brennstoff, umfassend einen Niederdruckeingang
(18) und einen Hochdruckausgang (20), und Einspritzventile (36) aufweist, mit einem
Railkörper (26), welcher einen Hochdruckspeicherraum (28), einen mit dem Hockdruckspeicherraum
(28) verbundenen Hockdruckeinlass (30) und mit dem Hochdruckspeicherraum (28) verbundene
Hockdruckauslässe (32) aufweist, wobei der Hochdruckeinlass (30) dazu bestimmt ist,
mit dem Hochdruckausgang (20) der Hockdruckförderpumpe (14) verbunden zu sein, und
die Hochdruckauslässe (32) dazu bestimmt sind, mit Einspritzventilen (36) verbunden
zu sein, gekennzeichnet durch ein am Railkörper (26) angeordnetes Treibstoffmengenregelventil (64) zur Regelung
der von der Hochdruckförderpumpe (14) angesaugten Brennstoffmenge, welches zwischen
einen Niederdruckspeiseeinlass (38) des Railkörpers (26) und einen Niederdruckspeiseauslass
(40) des Railkörpers (26) geschaltet ist, wobei der Niederdruckspeiseeinlass (38)
dazu bestimmt ist, mit einer unter Niederdruck stehenden Brennstoff zuführenden Niederdruckspeiseleitung
(42) verbunden zu sein, und der Niederdruckspeiseauslass (40) dazu bestimmt ist, mit
dem Niederdruckeingang (18) der Hockdruckförderpumpe (14) verbunden zu sein.
2. Common Rail nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Railkörper (26) angeordneten Drucksensor (68) zum Messen des Drucks des
Brennstoffs im Hockdruckspeicherraum (28).
3. Common Rail nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein am Railkörper (26) angeordnetes Drucksteuerventil (70) und/oder ein am Railkörper
(26) angeordnetes Überdruckventil (72), wobei das Drucksteuerventil (70) und/oder
das Überdruckventil (72) zwischen den Hochdruckspeicherraum (28) und einen Rücklaufauslass
(46) des Railkörpers (26) geschaltet ist beziehungsweise sind.
4. Common Rail nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Railkörper (26) eine wenigstens annähernd ebene Steuerfläche (62) aufweist, an
welcher das Treibstoffmengenregelventil (64) angeordnet ist und an welcher gegebenenfalls
der Drucksensor (68), das Drucksteuerventil (70) und das Überdruckventil (72) angeordnet
sind.
5. Common Rail nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Railkörper (26) eine wenigstens annähernd ebene Anschlussfläche (44) ausweist,
wobei der Niederdruckspeiseeinlass (38), der Niederdruckspeiseauslass (40), der Hockruckeinlass
(30) und die Hochdruckauslässe (32) sowie gegebenenfalls der Rücklaufauslass (46)
auf der Seite der Anschlussfläche (44) angeordnet sind.
6. Common Rail nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Railkörper (26) wenigstens annähernd quaderförmig ausgebildet ist, wobei die
Steuerfläche (62) und die Anschlussfläche (44) voneinander abgewandt wenigstens annähernd
parallel zueinander verlaufen.
7. Common Rail nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Railkörper (26) eine Längsrichtung (L) definiert, der Hochdruckeinlass (30) sowie
Hochdruckauslässe (32) in einer ersten Anschlussreihe (48) in Längsrichtung (L) hintereinander
angeordnet sind und der Niederdruckspeiseeinlass (38) sowie der Niederdruckspeiseauslass
(40) und gegebenenfalls der Rücklaufauslass (46) in einer zweiten Anschlussreihe (50)
in Längsrichtung (L) hintereinander angeordnet sind.
8. Common Rail nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibstoffmengenregelventil (64) und gegebenenfalls der Drucksensor (68), das
Drucksteuerventil (70) und das Überdruckventil (72) in einer Steuerreihe (74) in Längsrichtung
(L) hintereinander angeordnet sind.
9. Common Rail nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruckspeicherraum (28) durch eine in Längsrichtung (L) im Railkörper (26)
verlaufende, an einem Ende oder an beiden Enden mittels eines Verschlusses (116) verschlossene
Bohrung (114) und durch vom Hochdruckeinlass (30) sowie von den Hochdruckauslässen
(32) zur Bohrung (114) führende, im Querschnitt kleinere Anschlussverbindungsbohrungen
(122) begrenzt ist.
10. Common Rail nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen am Railkörper (26) angeordneten Schutzdeckel (54), welcher die Steuerfläche
(62), das Treibstoffmengenregelventil (64) sowie gegebenenfalls den Drucksensor (68),
das Drucksteuerventil (70) und das Überdruckventil (72) gegen die Umgebung schützend
umgibt.
11. Common Rail nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Schutzdeckel (54) eine elektrische Steckerbuchse (84) angeordnet ist, mit welcher
das Treibstoffmengenregelventil (64) sowie gegebenenfalls der Drucksensor (68) und
das Drucksteuerventil (70) elektrisch verbunden ist beziehungsweise sind.
12. Common Rail nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibstoffmengenregelventil (64) ein Saugdrosselventil (66) aufweist.
1. A common rail for an apparatus for intermittently injecting high pressure fuel into
combustion chambers of an internal combustion engine (10), the apparatus comprising
a high pressure feed pump (14) for fuel having a low pressure inlet (18) and a high
pressure outlet (20), and injection valves (36), a rail body (26) having a high pressure
storage chamber (28), a high pressure inlet (30) connected to the high pressure storage
chamber (28) and high pressure outlets (32) connected to the high pressure storage
chamber (28), the high pressure inlet (30) being intended to be connected to the high
pressure outlet (20) of the high pressure feed pump (14), and the high-pressure outlets
(32) are intended to be connected to injection valves (36), characterized by a fuel quantity regulating valve (64) arranged at the rail body (26) for regulating
the quantity of fuel sucked in by the high-pressure feed pump (14), which fuel quantity
regulating valve (64) is connected between a low-pressure feed inlet (38) of the rail
body (26) and a low-pressure feed outlet (40) of the rail body (26), wherein the low-pressure
feed inlet (38) is intended to be connected to a low-pressure feed line (42) supplying
fuel under low pressure, and the low-pressure feed outlet (40) is intended to be connected
to the low-pressure inlet (18) of the high-pressure feed pump (14).
2. Common rail according to claim 1, characterized by a pressure sensor (68) arranged at the rail body (26) for measuring the pressure
of the fuel in the high pressure storage chamber (28).
3. Common rail according to claim 1 or 2, characterized by a pressure control valve (70) arranged at the rail body (26) and/or a pressure relief
valve (72) arranged at the rail body (26), wherein the pressure control valve (70)
and/or the pressure relief valve (72) is or are connected between the high-pressure
storage chamber (28) and a return outlet (46) of the rail body (26).
4. Common rail according to one of claims 1 to 3, characterized in that the rail body (26) has an at least approximately flat control surface (62) at which
the fuel quantity regulating valve (64) is arranged and at which, if applicable, the
pressure sensor (68), the pressure control valve (70) and the pressure relief valve
(72) are arranged.
5. Common rail according to one of claims 1 to 4, characterized in that the rail body (26) has an at least approximately flat connection surface (44), the
low-pressure feed inlet (38), the low-pressure feed outlet (40), the high-pressure
inlet (30) and the high-pressure outlets (32) and, if applicable, the return outlet
(46) being arranged on the side of the connection surface (44).
6. Common rail according to claims 4 and 5, characterized in that the rail body (26) is at least approximately cuboid in shape, the control surface
(62) and the connecting surface (44) extending at least approximately parallel to
one another and facing away from one another.
7. Common rail according to claim 6, characterized in that the rail body (26) defines a longitudinal direction (L), the high-pressure inlet
(30) and high-pressure outlets (32) are arranged one behind the other in the longitudinal
direction (L)in a first connection row (48) and the low-pressure feed inlet (38) and
the low-pressure feed outlet (40) and, if applicable, the return outlet (46) are arranged
one behind the other in the longitudinal direction (L)in a second connection row (50).
8. Common rail according to claim 7, characterized in that the fuel quantity regulating valve (64) and, if applicable, the pressure sensor (68),
the pressure control valve (70) and the pressure relief valve (72) are arranged one
behind the other in the longitudinal direction (L) in a control row (74) .
9. Common rail according to claim 7 or 8, characterized in that the high-pressure storage chamber (28) is bounded by a bore (114) running in the
longitudinal direction (L) in the rail body (26) and closed at one end or at both
ends by means of a closure (116), and by port connection bores (122) of smaller cross-section
leading from the high-pressure inlet (30) and from the high-pressure outlets (32)
to the bore (114).
10. Common rail according to one of claims 1 to 9, characterized by a protective cover (54) arranged at the rail body (26), which surrounds the control
surface (62), the fuel quantity regulating valve (64) and, if applicable, the pressure
sensor (68), the pressure control valve (70) and the pressure relief valve (72) so
as to protect them from the environment.
11. Common rail according to claim 10, characterized in that an electrical plug socket (84) is arranged at the protective cover (54), to which
electrical plug socket (84) the fuel quantity regulating valve (64) and, if applicable,
the pressure sensor (68) and the pressure control valve (70) is or are electrically
connected.
12. Common rail according to one of claims 1 to 11, characterized in that the fuel quantity regulating valve (64) comprises a suction throttle valve (66).
1. Common rail pour un dispositif d'injection intermittente de carburant sous haute pression
dans des chambres de combustion d'un moteur à combustion interne (10), le dispositif
présentant une pompe d'alimentation haute pression (14) pour le carburant, comprenant
une entrée basse pression (18) et une sortie haute pression (20), et des soupapes
d'injection (36), avec un corps de rail (26) qui présente une chambre d'accumulation
haute pression (28), une entrée haute pression (30) reliée à la chambre d'accumulation
haute pression (28) et des sorties haute pression (32) reliées à la chambre d'accumulation
haute pression (28), l'entrée haute pression (30) étant destinée à être reliée à la
sortie haute pression (20) de la pompe d'alimentation haute pression (14), et les
sorties haute pression (32) sont destinées à être reliées à des soupapes d'injection
(36), caractérisé par une soupape de régulation de quantité de carburant (64) disposée sur le corps de
rail (26) pour réguler la quantité de carburant aspirée par la pompe d'alimentation
haute pression (14), qui est connectée entre une entrée d'alimentation basse pression
(38) du corps de rail (26) et une sortie d'alimentation basse pression (40) du corps
de rail (26), l'entrée d'alimentation basse pression (38) étant destinée à être reliée
à une conduite d'alimentation basse pression (42) amenant du carburant à basse pression,
et la sortie d'alimentation basse pression (40) étant destinée à être reliée à l'entrée
basse pression (18) de la pompe d'alimentation haute pression (14).
2. Common rail selon la revendication 1, caractérisée par un capteur de pression (68) disposé sur le corps de rail (26) pour mesurer la pression
du carburant dans la chambre d'accumulation haute pression (28).
3. Common rail selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par une soupape de commande de pression (70) disposée sur le corps de rail (26) et/ou
une soupape de surpression (72) disposée sur le corps de rail (26), la soupape de
commande de pression (70) et/ou la soupape de surpression (72) étant montée(s) entre
la chambre d'accumulation haute pression (28) et une sortie de retour (46) du corps
de rail (26).
4. Common rail selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps de rail (26) présente une surface de commande (62) au moins approximativement
plane, sur laquelle est disposée la soupape de régulation de la quantité de carburant
(64) et sur laquelle ainsi que, le cas échéant, sont disposés le capteur de pression
(68), la soupape de commande de pression (70) et la soupape de surpression (72).
5. Common rail selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps de rail (26) présente une surface de raccordement (44) au moins approximativement
plane, l'entrée d'alimentation basse pression (38), la sortie d'alimentation basse
pression (40), l'entrée haute pression (30) et les sorties haute pression (32) ainsi
que, le cas échéant, la sortie de retour (46) étant disposées du côté de la surface
de raccordement (44).
6. Common rail selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le corps de rail (26) est au moins approximativement parallélépipédique, la surface
de commande (62) et la surface de raccordement (44) s'étendant au moins approximativement
parallèlement l'une à l'autre en étant opposées l'une à l'autre.
7. Common rail selon la revendication 6, caractérisé en ce que le corps de rail (26) définit une direction longitudinale (L), l'entrée haute pression
(30) ainsi que les sorties haute pression (32) sont disposées les unes derrière les
autres dans une première rangée de raccordement (48) dans la direction longitudinale
(L) et l'entrée d'alimentation basse pression (38) ainsi que la sortie d'alimentation
basse pression (40) et ainsi que, le cas échéant, la sortie de retour (46) sont disposées
les unes derrière les autres dans une deuxième rangée de raccordement (50) dans la
direction longitudinale (L).
8. Common rail selon la revendication 7, caractérisée en ce que la soupape de régulation de la quantité de carburant (64) et, le cas échéant, le
capteur de pression (68), la soupape de commande de pression (70) et la soupape de
surpression (72) sont disposés les uns derrière les autres dans une rangée de commande
(74) dans la direction longitudinale (L).
9. Common rail selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la chambre d'accumulation haute pression (28) est délimité par un alésage (114) s'étendant
dans la direction longitudinal (L) dans le corps de rail (26), fermé à une extrémité
ou aux deux extrémités au moyen d'une fermeture (116), et par des alésages de raccordement
(122) de section plus petite menant de l'entrée haute pression (30) ainsi que des
sorties haute pression (32) à l'alésage (114).
10. Common rail selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par un couvercle de protection (54) disposé sur le corps de rail (26), qui entoure la
surface de commande (62), la soupape de régulation de la quantité de carburant (64)
ainsi que, le cas échéant, le capteur de pression (68), la soupape de commande de
pression (70) et la soupape de surpression (72) en les protégeant de l'environnement.
11. Common rail selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une douille de connecteur électrique (84) est disposée sur le couvercle de protection
(54), avec laquelle la soupape de régulation de la quantité de carburant (64) ainsi
que, le cas échéant, le capteur de pression (68) et la soupape de commande de pression
(70) sont reliés électriquement.
12. Common rail selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la soupape de régulation de la quantité de carburant (64) comprend une soupape d'étranglement
d'aspiration (66).