[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung die einen Regalboden und mindestens ein Trennelement
umfasst, wobei sich der Regalboden zusammensetzt aus
- einer mit ihrer Oberseite eine rechteckige Warenlagerfläche bildenden Platte mit zwei
Querrändern und zwei Längsrändern,
- Hohlkammern, die sich entlang der Längsränder erstrecken und als Profilquerschnitte
ausgebildet sind, wobei die Profilquerschnitte nach oben durch einen Randstreifen
der Platte, nach außen durch eine Außenwand, nach unten durch einen Boden und nach
innen durch eine Innenwand begrenzt sind, wobei sich die Innenwand von dem Boden in
Richtung zu der Platte erstreckt,
und wobei sich das Trennelement zusammensetzt aus
- einem Flächenelement, das zur Aufteilung der Oberseite des Regalbodens in mindestens
zwei Bereiche ausgebildet ist,
- mindestens zwei Füßen zur Positionierung des Trennelements an dem Regalboden,
[0002] Regalböden, deren Oberseite durch Trennelemente in mehrere Bereiche aufgeteilt werden,
sind allgemein bekannt und finden in diversen Regalsystemen Anwendung. Zur Aussteifung
der Regalböden sind, meist längsseitig, an der Unterseite Profile angeordnet. Die
Profile werden durch eine Außen- und Innenwand, einen Boden und nach oben hin durch
die Platte selbst begrenzt. Die verstärkenden Profile sind einteilig mit dem Regalboden
ausgebildet, indem der Regalboden und die Profile aus einem einzigen Blechformteil
durch Umformtechniken ausgebildet werden. Oft ist es gewünscht, die Lagerfläche auf
der Oberseite eines Regalbodens durch ein Trennelement zu unterteilen. Insbesondere
bei Regalböden mit aussteifenden Profilen sind diese dazu mit Löchern versehen. Das
Trennelement umfasst ein Flächenelement sowie zwei Füße in Form von Stäben. Die Stäbe
führen durch Löcher im Regalboden hindurch und ragen mit ihren freien, unteren Enden
in vertikal zu den Löchern fluchtende Ausnehmungen. Die Ausnehmungen sind am Boden
der Profile angeordnet. Durch die Arretierung der beiden Füße des Trennelements einerseits
in dem Loch des Regalbodens und andererseits in der Ausnehmung am darunter liegenden
Boden des Profils, wird das Trennelement fixiert.
[0003] Wird ein Regalboden mit vertikal höheren oder weniger hohen Profil gewünscht, ist
es erforderlich, auch die Füße des Trennelements entsprechend zu verlängern bzw. zu
verkürzen. Andernfalls würde, bei zu kurzen Füßen, das Trennelement nur in den Löchern
auf der Oberseite arretiert. Dies hätte zur Folge, dass das Trennelement keine stabile
Position einnimmt. Würde hingegen ein Regalboden mit niedrigerem Profil gewählt, jedoch
im Verhältnis dazu ein Trennelement mit zu langen Füßen, stünden diese an der Unterseite
des Regalbodens hervor. Daraus resultiert eine Verletzungsgefahr, verursacht durch
ungewollten Kontakt mit den nach unten hervorstehenden Füßen. Somit ist es nötig,
für jede Regalbodendicke Trennelemente mit genau passender Höhe der Füße zu verwenden,
und entsprechend bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Anordnung aus Regalboden
und Trennelement derart weiterzuentwickeln, dass eine einzige Ausführungsform des
Trennelements, unabhängig von der Höhe des Regalbodens, einsetzbar ist.
[0005] Zur
Lösung der Aufgabe wird eine Anordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
[0006] Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst einen Regalboden und mindestens ein Trennelement,
wobei sich der Regalboden zusammensetzt aus
- einer mit ihrer Oberseite eine rechteckige Warenlagerfläche bildenden Platte mit zwei
Querrändern und zwei Längsrändern,
- Hohlkammern, die sich entlang der Längsränder erstrecken und als Profilquerschnitte
ausgebildet sind, wobei die Profilquerschnitte nach oben durch einen Randstreifen
der Platte, nach außen durch eine Außenwand, nach unten durch einen Boden und nach
innen durch eine Innenwand begrenzt sind, wobei sich die Innenwand von dem Boden in
Richtung zu der Platte erstrecken,
und wobei sich das Trennelement zusammensetzt aus
- einem Flächenelement, das zur Aufteilung der Oberseite des Regalbodens in mindestens
zwei Bereiche ausgebildet ist,
- mindestens zwei Füßen zur Positionierung des Trennelements an dem Regalboden,
wobei die Platte über den Hohlkammern mit Löchern versehen ist, wobei die Löcher vertikal
fluchtend zu Aussparungen in den Innenwänden ausgebildet sind, und wobei jeweils ein
Loch gemeinsam mit einer Aussparung einen Fuß des Trennelements aufnimmt.
[0007] Mit anderen Worten werden die Füße, wie bereits bekannt, einerseits in einem Loch
auf der Oberseite des Regalbodens arretiert, jedoch dient als zweiter Fixierpunkt
nicht eine Ausnehmung im Bodenbereich der Hohlkammer, sondern eine zum Fuß komplementär
ausgebildete Aussparung in der Innenwand. Diese Aussparung stützt den Fuß durch ihre
formschlüssig anliegenden Flanken. Durch die zweite Fixierung des Fußes in der Aussparung
der Innenwand ergibt sich der Vorteil, dass die Höhe des Regalbodens, insbesondere
die Höhe des Profils, weitgehend unabhängig von der Länge des Fußes des Trennelements
gewählt werden kann.
[0008] Im Profilquerschnitt betrachtet ist die mit den Aussparungen versehene Innenwand
entweder schräg, oder im rechten Winkel zu der Platte angeordnet. Die Variante mit
schräger Anordnung der Innenwand kann zu dem Vorteil führen, dass die Hohlkammer sehr
steif ausgebildet ist. Ist hingegen die Innenwand im rechten Winkel zu der Platte
angeordnet, kann diese Variante produktionstechnisch bei der Umformung des Blechmaterials
die vorteilhaftere Variante sein.
[0009] Die Innenwand, ungeachtet ihrer rechtwinkligen oder schrägen Ausrichtung, überspannt
in gerader Linie die Strecke zwischen der eigentlichen Unterseite des Regalbodens
und der Platte. Diese Strecke entspricht mindestens der Dicke bzw. Tiefe des Fußes,
wobei der Fuß und das Loch im Regalboden auf dieser Strecke angeordnet sind. Auch
im Fall einer anderen Profilhöhe kann die Dicke bzw. Tiefe des Fußes unverändert bleiben,
woraus der Vorteil resultiert, dass der einheitliche Fuß bei allen alternativen Profilhöhen
in der Aussparung der Innenwand sicher zur Anlage kommt.
[0010] Vorzugsweise erstreckt sich die Innenwand geradlinig zwischen der Platte und dem
Boden und verbindet diese Profilteile somit auf kürzestem Wege miteinander. Der geradlinige
Verlauf der Innenwand ist ein Resultat der Zielstellung, möglichst wenige Herstellungsschritte
und einen geringen Materialaufwand bis zum fertigen Produkt zu benötigen. Reduzierte
Verfahrensschritte sowie Zeitersparnis manifestieren sich in geringeren Produktionskosten.
[0011] Vorzugsweise sind die Platte, der Boden, die Außenwand und die Innenwand einteilig
aus einem einstückigen Blechformteil ausgebildet. Durch die Einheit der Bestandteile
von Platte, Boden sowie Außen- und Innenwand ergibt sich der Vorteil, dass zur schlussendlichen
Formgebung des Regalbodens der Aufwand für form-, reib- und/oder stoffschlüssige Verbindungen
zwischen den genannten Komponenten gering ist. Lediglich Biegevorgänge sind nötig,
um das ursprüngliche Blechformteil in die Form des fertigen Regalbodens zu überführen.
Die Reduzierung des Aufwands, für Verbindungsarbeiten, resultiert ebenfalls in einer
Zeit- als auch insbesondere in einer Kostenreduzierung für den Herstellungsprozess.
[0012] Vorzugsweise sind die die Hohlkammern bildenden Profilquerschnitte geschlossen, wobei
die Innenwand mit einem an der Innenwand entlang ausgebildeten Streifen an der Platte
anliegt. Neben den zuvor genannten Biegevorgängen, zur Herstellung der Form des Regalbodens,
stellt der Berührungspunkt des Streifens mit der Platte den einzigen verbindungstechnischen
Arbeitsschritt durch Reib, Form oder Stoffschluss dar.
[0013] Durch eine geschlossene Profilquerschnittsform, gegenüber einem offenen Profilquerschnitt,
ergibt sich eine günstige Verschiebung der neutralen Faser innerhalb des Profils.
Mit anderen Worten ergibt sich der Vorteil, dass die Steifigkeit des Profilquerschnitts,
der dazu eingerichtet ist, dem gesamten Regalboden die nötige strukturelle Integrität
zum Tragen von Lasten zu liefern, erhöht wird.
[0014] Der Fuß weist eine Breite in Querrichtung und eine Dicke in Längsrichtung des Regalbodens
auf, wobei die Breite des Fußes, ausgehend von dem unteren Rand des Flächenelements,
sich verjüngend oder gleichbleibend ist. Der Fuß ist dazu eingerichtet, das Trennelement
an dem Regalboden zu positionieren, wobei der Fuß in einem Loch in der Platte und
einer Aussparung auf der Innenwand arretiert.
[0015] Die Maße des Fußes, des Lochs und der Aussparung sind so gewählt, dass der Fuß sowohl
formschlüssig mit seinem am Flächenelement angeordneten Ende in dem Loch, als zumindest
auch über einen Teil der Fußflanke in der Aussparung anliegt. Mithin sind durch die
Auflage des Flächenelements auf der Oberseite des Regalbodens und durch die Fixierung
des Fußes in dem Loch sowie in der Aussparung Bewegungen des Trennelements, in Bezug
auf den Regalboden, ausgeschlossen. Die sich leicht verringernde Dicke des Fußes bietet
den Vorteil, dass der Fuß und das Loch auf der Oberseite des Regalbodens eine leichte
Übermaßpassung ergeben und der Fuß, bzw. das Trennelement folglich spielfrei arretiert
wird. Ferner wird die Einführung, durch die sich leicht verringernde Dicke der Füße,
für den Nutzer vereinfacht.
[0016] Bevorzugt ist die Höhe der Außenwand mindestens gleich der Höhe des Fußes. Die Limitierung
der Außenwandhöhe, bzw. der Höhe des Profilquerschnitts auf ein Mindestmaß, das der
Höhe des einheitlichen Fußes entsprechen muss, resultiert in dem Vorteil, dass die
Bauhöhe der Hohlkammer mindestens so hoch ausfällt, dass das Trennelement im Regalboden
arretiert und das untere Ende des Fußes nicht über die Hohlkammer nach unten hinausragt.
Insbesondere kann die Höhe des Profilquerschnitts höher gewählt werden, als die Höhe
des Fußes, wobei die Aussparungen auf der Innenwand der Höhe des Fußes angepasst werden.
Die Aussparungen sind zwar als Schlitze mit einer Haupterstreckung quer zu der Längserstreckung
der Hohlkammern gestaltet, jedoch müssen sich die Aussparungen nicht über die gesamte
Höhe der Innenwand erstrecken. Die Reduzierung der Höhe der Aussparung auf die Höhe
des Fußes bietet den Vorteil, dass die Steifigkeit und Widerstandskraft, mithin die
Tragfähigkeit des Regalbodens, erhöht wird. Unabhängig von der Höhe der Hohlkammern
lassen sich Trennelemente mit einheitlichen Maßen der Füße verwenden.
[0017] Vorzugsweise sind sowohl die Aussparungen in den Innenwänden, als auch die Löcher
in der Platte mit gleichbleibenden Abständen über die Länge des Regalbodens verteilt
angeordnet. Die Anordnung der Aussparungen und Löcher in gleichbleibenden Abständen
ergibt den Vorteil, dass eine möglichst große, individuelle Platzierung der Trennelemente
für den Benutzer ermöglicht wird. Beispielsweise kann der gleichbleibende Abstand
vorab bei der Herstellung variiert werden. Ferner können auch individuelle Maße für
die Abstände zwischen den Löchern bzw. Aussparungen zueinander gewählt werden.
[0018] Je nach Kundenanforderung und abhängig von fertigungstechnischen Möglichkeiten können
die Aussparungen und die Löcher aber auch mit unterschiedlichen bzw. wechselnden Abständen
über die Länge des Regalbodens verteilt angeordnet sein.
[0019] Weitere die Erfindung betreffende Maßnahmen werden nachstehend anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele und anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Regalbodens mit einem darauf angeordneten Trennelement,
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Darstellung des Regalbodens und Trennelements,
- Figur 3
- eine Schnittansicht des Regalbodens und des Trennelements zur Veranschaulichung des
Fußes und des Verlaufs der Innenwand,
- Figur 4
- eine Schnittansicht eines anderen Regalbodens, aber desselben Trennelements wie bei
Fig. 3, zur Veranschaulichung des Fußes und des Verlaufs der Innenwand,
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eine Regalbodens mit einem darauf angeordneten Trennelement
bei einer weitere Ausführungsform,
- Figur 6
- eine perspektivische Teilansicht des Regalbodens nach Figur 5,
- Figur 7
- eine Schnittansicht des Regalbodens und des Trennelements bei der weiteren Ausführungsform,
und
- Figur 8
- eine Schnittansicht eines anderen Regalbodens, aber desselben Trennelements wie bei
Figur 7.
[0020] Die Figuren 1 bis 4 zeigen in einer ersten Variante eine Anordnung aus einem Regalboden
1 und einem darauf aufgesteckten Trennelement 2. Gemäß Figur 1 und 2 setzt sich der
Regalboden 1 zusammen aus einer mit ihrer Oberseite 3 eine rechteckige Warenlagerfläche
bildenden Platte 4 mit zwei Querrändern 5 - hier nur einer dargestellt - und zwei
Längsrändern 6. Hohlkammern 7 sind entlang der Längsränder 6 angeordnet. Gemäß Figur
1 sind auf der Oberseite 9 des Regalbodens 1, entlang von Randstreifen 8 oberhalb
der Hohlkammern 7, zwei Reihen von Löchern 14 mit gleichbleibenden Abständen über
die Länge des Regalbodens 1 ausgebildet.
[0021] In den Figur 2 bis 4 sind die Hohlkammern 7 als Profilquerschnitte ausgebildet. Die
Profilquerschnitte werden nach oben durch einen Randstreifen 8 der Platte 4, nach
außen durch eine Außenwand 9, nach unten durch einen Boden 10 und nach innen durch
eine Innenwand 11 begrenzt. Die Innenwand 11 und die Außenwand 9 verbinden jeweils
den Boden 10 mit der Unterseite der Platte 4.
[0022] Gemäß Figur 2 setzt sich das aufgesteckte Trennelement 2 zusammen aus einem Flächenelement
12, welches zur Aufteilung der Oberseite 3 und damit der Warenauflage des Regalbodens
1 in mindestens zwei Bereiche ausgebildet ist, sowie aus mindestens zwei rechteckigen
oder trapezförmigen Füßen 13 am unteren Rand des Flächenelements. Die Füße 13 arretieren
das Trennelement 2 in dem Regalboden 1, während sich das Flächenelement 12 mit seinem
unteren Rand auf der Oberseite 3 der Platte 4 abstützt.
[0023] Die Platte 4 ist oberhalb der Hohlkammern 7 mit Schlitzen oder Löchern 14 versehen,
die vertikal fluchtend zu Aussparungen 15 in den Innenwänden 11 angeordnet sind. Diese
Aussparungen 15 sind Schlitze in der Innenwand 11, in die sich der jeweilige Fuß 13
vertikal einführen lässt.
[0024] Bei der Variante nach den Figuren 1 - 4 ist die Innenwand 11 des Profilquerschnitts
schräg zu der Platte 4 angeordnet. Die Platte 4, der Boden 10, die Außenwand 9 und
die Innenwand 11 sind einteilig aus einem einzigen Blechformteil ausgebildet. Die
schlitzförmigen Löcher 14 sind zusammen mit der jeweils darunter vorhandenen Aussparung
15 dazu eingerichtet, jeweils einen Fuß 13 des dort platzierten Trennelements 2 aufzunehmen.
Die Aussparungen 15 sind Schlitze, und können mit zueinander gleichbleibenden Abständen
über die Länge der Innenwand 11 verteilt angeordnet sein.
[0025] Gemäß den Figuren 3 und 4 ist der Profilquerschnitt ein über seinen Umfang geschlossener
Querschnitt, wobei die Innenwand 11 mit einem zu dieser abgewinkelten Streifen 16
von unten gegen die Platte 4 anliegt und dort befestigt ist, z. B. durch Schweißpunkte.
Insbesondere überspannt die Innenwand 11 mit ihrer Schräglage zwischen sich und der
Platte 4 eine Strecke auf der Unterseite des Regalbodens 1. Diese Strecke ist mindestens
so groß, wie die Breite des Fußes 13, wobei das Loch 14 zur Aufnahme des Fußes 13
in dem Bereich dieser Strecke angeordnet ist. Ferner weist der Fuß 13 eine Breite
in Querrichtung und eine Dicke in Längsrichtung des Regalbodens 1 auf. Falls die Füße
13, wie weiter oben bereits beschrieben, rechteckig sind, so ist die Breite des Fußes,
ausgehend von dem unteren Rand des Flächenelements 12, über seine Höhe gleichbleibend.
Die Breite des Fußes 13 kann sich aber auch, ausgehend vom Flächenelement 12, nach
unten verjüngen, z. B. in Trapezform. Auch die Dicke kann sich nach unten verjüngen.
Die Höhe der Außenwand 9 ist mindestens gleich der Höhe des Fußes 13.
[0026] Figur 4 ist eine Schnittansicht eines Regalbodens 1 von anderer Höhe, jedoch demselben,
bereits in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Trennelement 2. Bei Figur 4 hat der Hohlkörper
7 eine weniger hohe Innenwand 11 und Außenwand 9. Mithin ergibt sich ein niedrigerer
Profilquerschnitt des Hohlkörpers 7, wobei dieser weniger tragfähig, aber leichter
und materialsparender ist.
[0027] Die Länge des Bodens 10 und des Randstreifens 8 ist aber bei Figur 4 gegenüber Figur
3 unverändert und somit auch die Strecke zwischen Innenwand 11 und Platte 4. Mithin
ist es möglich, auch bei verschiedenen Profilhöhen, Trennelemente 2 mit einheitlichen
Füßen 13 zu verwenden. Damit der Fuß 13 nicht auf dem Grund der Aussparung 15 oder
über die Hohlkammer 7 nach unten hin hinaus ragt, sondern durch das Loch 14 und die
Aussparung 15 arretiert wird, ist die Höhe der Außenwand 9 mindestens gleich der Höhe
des Fußes 13. Folglich ist bei einer einheitlichen Höhe des Fußes 13, die Höhe des
Profils nach unten auf ein Mindestmaß limitiert. Daher ist die mögliche maximale Höhe
des Profils ebenfalls auf ein Maß begrenzt, bei dem der Fuß 13, wegen der bei anwachsender
Profilhöhe größer werdenden Steigung der geradlinig verlaufenden Innenwand 11, nicht
mehr an den Flanken der Aussparung 15 zum Anliegen kommt.
[0028] Die Variante nach den Figuren 5 - 8 unterscheidet sich von der ersten Variante nach
den Figuren 1 - 4 hinsichtlich der Ausgestaltung der Innenwand 11 und des Streifens
16. Bei der Variante nach den Figuren 5 - 8 ist die Innenwand 11 nicht schräg zu der
Platte 4 und schräg zu dem Boden 10 angeordnet, sondern rechtwinklig zu der Platte
4 und zu dem Boden 10. Aber auch bei dieser Variante verbindet die Innenwand 11 in
gerader Linie, d. h. ohne Knicke oder Stufen, den Boden 10 mit der Unterseite der
Platte 4.
[0029] Die Aussparungen 15 sind auch bei dieser Variante als Schlitze gestaltet, wobei sich
diese Schlitze allerdings genau vertikal erstrecken. Unterschiedlich zu der ersten
Ausführungsform ist auch die Gestaltung des Streifens 16, welcher sich rechtwinklig
an die Innenwand 11 anschließt und so die unmittelbare Befestigung der Innenwand 11
an der Unterseite der Platte 4 herstellt. Denn die schlitzförmige Aussparung 15 in
der hier senkrechten Innenwand 11 setzt sich in diesem Streifen 16 fort.
[0030] Fertigungstechnisch wird dies vorteilhafterweise erreicht, indem noch vor der Umformung
des Bleches, aus dem der Regalboden 1 besteht, die Schlitze z. B. durch Stanzen hergestellt
werden, deren Schlitzanfang 18 sich in der späteren Innenwand 11 befindet, und die
sich von dort aus bis in den Streifen 16 hinein erstrecken, welcher die Innenwand
11 an der Platte 4 befestigt. Die Schlitze 15 können auch zu ihrem Ende hin ganz offen
sein, vergleichbar einem Kamm.
[0031] Die Löcher 14, mit denen die Platte 4 oberhalb der jeweiligen Innenwand 11 versehen
ist, sind ebenfalls als Schlitze ausgebildet, wobei sich eine Teillänge des jeweiligen
Lochs 14 bezüglich der Regalboden-Mittellinie einwärts der Position der Innenwand
11, und die andere Teillänge des Lochs 14 sich auswärts der Position der Innenwand
11 befindet.
[0032] Wiederum zeigt die Figur 7 die Verwendung des Trennelements 2 bei einem Regalboden
mit höherer Hohlkammer 7, und die Figur 8 die Verwendung desselben Trennelements 2
bei einem Regalboden mit weniger hoher Hohlkammer 7.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Regalboden
- 2
- Trennelement
- 3
- Oberseite
- 4
- Platte
- 5
- Querrand
- 6
- Längsrand
- 7
- Hohlkammer
- 8
- Randstreifen
- 9
- Außenwand
- 10
- Boden
- 11
- Innenwand
- 12
- Flächenelement
- 13
- Fuß
- 14
- Loch
- 15
- Aussparung, Schlitz
- 16
- Streifen
- 18
- Schlitzanfang
1. Anordnung umfassend einen Regalboden (1) und mindestens ein Trennelement (2), wobei
sich der Regalboden (1) zusammensetzt aus
- einer mit ihrer Oberseite (3) eine rechteckige Warenlagerfläche bildenden Platte
(4) mit zwei Querrändern (5) und zwei Längsrändern (6),
- Hohlkammern (7), die sich entlang der Längsränder (6) erstrecken und als Profilquerschnitte
ausgebildet sind, wobei die Profilquerschnitte nach oben durch einen Randstreifen
(8) der Platte (4), nach außen durch eine Außenwand (9), nach unten durch einen Boden
(10) und nach innen durch eine Innenwand (11) begrenzt sind, wobei sich die Innenwand
(11) von dem Boden (10) in Richtung zu der Platte (4) erstreckt, und wobei sich das
Trennelement (2) zusammensetzt aus
- einem Flächenelement (12), das zur Aufteilung der Oberseite des Regalbodens (1)
in mindestens zwei Bereiche ausgebildet ist,
- mindestens zwei Füßen (13) zur Positionierung des Trennelements (2) an dem Regalboden
(1),
dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) über den Hohlkammern (7) mit Löchern (14) versehen ist, wobei die
Löcher (14) vertikal fluchtend zu Aussparungen (15) in den Innenwänden (11) ausgebildet
sind, wobei jeweils ein Loch (14) gemeinsam mit einer Aussparung (15) einen Fuß (13)
des Trennelements (2) aufnimmt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, im Profilquerschnitt die Innenwand (11) schräg oder im rechten Winkel zu der Platte
(4) angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Innenwand (11) geradlinig zwischen der Platte (4) und dem Boden (10) erstreckt
und diese miteinander verbindet.
4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4), der Boden (10), die Außenwand (9) und die Innenwand (11) einteilig
aus einem einstückigen Blechformteil ausgebildet sind.
5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hohlkammern (7) bildenden Profilquerschnitte geschlossene Profilquerschnitte
sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (11) mit einem an dieser entlang sich erstreckenden Streifen (16) an
der Platte (4) anliegt.
7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Flächenelement (12) des Trennelements (2) mit seinem unteren Rand auf der
Oberseite (3) der Platte (4) abstützt.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß (13) eine Breite in Querrichtung und eine Dicke in Längsrichtung des Regalbodens
(1) aufweist, und dass die Breite des Fußes (13), ausgehend von dem unteren Rand des
Flächenelements (12), sich verjüngend oder gleichbleibend ist.
9. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (15) Schlitze mit Haupterstreckung quer zur Längserstreckung der
Hohlkammern (7) sind.
10. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (15) Schlitze mit Schlitzanfang (18) in der Innenwand (11) sind,
wobei sich die Schlitze bis in einen Streifen (16) erstrecken, welcher gegenüber der
Innenwand (11) abgewinkelt ist und diese mit der Platte (4) verbindet.