[0001] Die Erfindung betrifft eine Staubsaugeranordnung mit einem Staubsaugergehäuse, mit
einem in dem Staubsaugergehäuse angeordneten Gebläse zur Erzeugung eines Saugluftstroms,
mit einem elektrischen Gebläsemotor zum Antreiben des Gebläses, einer in dem Staubsaugergehäuse
angeordneten Schmutzabscheidevorrichtung zur Abtrennung von in dem Saugluftstrom mitgeführten
Schmutzpartikeln sowie einer Staubsaugerdüse und einem die Staubsaugerdüse mit dem
Staubsaugergehäuse lösbar verbindenden Saugrohr. Die Erfindung geht von einer gattungsgemäßen
Staubsaugeranordnung aus, bei der ferner an dem Saugrohr zumindest eine externe Energiespeichereinheit
angeordnet ist.
[0002] Eine gattungsgemäße Staubsaugeranordnung ist beispielsweise aus der Offenlegungsschrift
DE 10 2016 105 687 A1 der Anmelderin vorbekannt. Die externe Energiespeichereinheit dient dabei der Versorgung
einer innerhalb der Staubsaugerdüse angeordneten mechanischen Reinigungsvorrichtung
mit elektrischer Energie. Nachteilig bei dieser Anordnung ist jedoch die Verwendung
eines herkömmlichen Staubsaugers, welcher die Mobilität und Flexibilität der Staubsaugeranordnung
einschränkt.
[0003] Weiterhin hat sich in der vergangenen Zeit vermehrt ein Marktsegment etabliert, bei
dem akkubetriebene Handstaubsauger mit einem konventionellen Saugrohr und einer Staubsaugerbodendüse
gekoppelt werden. Diese sogenannten "Stick-Cleaner" lassen sich vielfältig für Bodenreinigungsaufgaben
einsetzen. Insbesondere lassen sie sich auch bei schlechter Zugänglichkeit oder in
großer Entfernung von Steckdosen - etwa auf Treppen - verwenden. Um eine ausreichende
Handlichkeit zu gewährleisten und das vom Benutzer zu tragende Gewicht nach Möglichkeit
zu reduzieren, ist jedoch in der Mehrzahl der Fälle die Akkukapazität derartiger Stick-Cleaner
stark begrenzt.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Laufzeit und
Reinigungsleistung einer gattungsgemäßen Staubsaugeranordnung zu erhöhen. Dabei soll
eine größtmögliche Flexibilität der Handhabung gewährleistet werden.
[0005] Gegenstand der Erfindung und Lösung dieser Aufgabe ist eine Staubsaugeranordnung
gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 5. Bevorzugte Ausgestaltungen sind
in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0006] Ausgehend von der gattungsgemäßen Staubsaugeranordnung ist erfindungsgemäß vorgesehen,
dass die externe Energiespeichereinheit mit einem das Gebläse antreibenden Gebläsemotor
verbindbar ist. Hierdurch ist die in der von dem Saugrohr getragenen externen Energiespeichereinheit
gespeicherte elektrische Energie auch für das Gebläse innerhalb des Staubsaugergehäuses
nutzbar. Das zusätzliche Gewicht des an dem Saugrohr gehaltenen Energiespeichers lässt
sich dabei besonders gut handhaben, da es sich mit einem niedrigen Schwerpunkt in
der Nähe der Staubsaugerdüse anordnen lässt. Die Staubsaugerdüse kann dabei insbesondere
als Bodendüse ausgebildet sein, welche die Gewichtskraft - insbesondere der externen
Energiespeichereinheit - zumindest teilweise in den Boden ableitet.
[0007] Weiterhin liegt der Schwerpunkt der externen Energiespeicheranordnung nah an der
Längsachse des Saugrohres, welche im üblichen Bedienverhalten regelmäßig auch eine
Schwenkachse zur Steuerung der Staubsaugerdüse ist. Die nah an dieser Schwenkachse
angeordneten Massen führen zu einem geringen Trägheitsmoment, welches ebenfalls die
Benutzung erleichtert.
[0008] Trotz des identischen Gewichtes eines gleichgroßen Energiespeichers führt dieser
bei einer Anordnung an dem Saugrohr zu einer besseren Bedienbarkeit als bei einer
Anordnung innerhalb des Staubsaugergehäuses. Bei ähnlichen Bedienungseigenschaften
kann umgekehrt ein schwererer Energiespeicher mit einer größeren Kapazität eingesetzt
werden. Zusätzlich lässt sich das Staubsaugergehäuse auch von dem Saugrohr - und damit
von der externen Energiespeichereinheit - trennen und im "Solobetrieb" verwenden,
so dass das Gewicht der externen Energiespeichereinheit bei der Handhabung des Staubsaugergehäuses
allein nicht ins Gewicht fällt.
[0009] Eine besonders leichte Bauform des Staubsaugergehäuses kann erzielt werden, wenn
dieses keine eigene Energiespeichereinheit aufweist und der Gebläsemotor im Betrieb
der Staubsaugeranordnung ausschließlich durch die externe Energiespeichereinheit versorgt
wird. Eine solche Ausgestaltung kann zu einer besonderen Konzentration der trägen
Massen im unteren Bereich des Saugrohres in der Nähe der Staubsaugerdüse genutzt werden.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist zum Solobetrieb des Staubsaugergehäuses eine
alternative Energieversorgung - insbesondere in Form einer Kabelverbindung - vorzusehen.
[0010] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Staubsaugeranordnung ist in dem Staubsaugergehäuse
eine zusätzliche, interne Energiespeichereinheit zur Versorgung des Gebläses angeordnet.
Dies ermöglicht eine besonders flexible Nutzung sowohl im Gesamtverband der Staubsaugeranordnung
als auch im Solobetrieb des Staubsaugergehäuses als sogenannter "Handstaubsauger"
ohne Verwendung des Saugrohrs und der daran befestigten Staubsaugerdüse. Vorzugsweise
ist das Saugrohr mit dem Staubsaugergehäuse, mit der externen Energiespeichereinheit
und/oder der Staubsaugerdüse lösbar verbunden.
[0011] Dadurch kann ich Staubsaugeranordnung variabel in verschiedenen Konfigurationen verwendet
bzw. gelagert oder transportiert werden. Durch das Abtrennen des Staubsaugergehäuses
wird der Solobetrieb als Handsauger ermöglicht. Zum Reinigen von schwer zugänglichen
Stellen kann ferner die Staubsaugerdüse abgetrennt und das Staubsaugergehäuse mit
vorgeschaltetem Saugrohr verwendet werden. Vorzugsweise kann ebenfalls vorgesehen
sein, dass die Staubsaugerdüse unmittelbar mit dem Staubsaugergehäuse verbunden werden
kann.
[0012] Die Trennung der externen Energiespeichereinheit von dem Saugrohr ermöglicht - neben
einer kurzfristigen signifikanten Gewichtsreduktion - auch das separate Aufladen der
externen Energiespeichereinheit. Insbesondere im professionellen Einsatz ist auch
ein Ackutausch gegen eine vollständig geladene alternative externe Energiespeichereinheit
möglich.
[0013] Zur Bereitstellung der elektrischen Verbindung sind an den Verbindungsstellen zwischen
dem Saugrohr einerseits und der externen Energiespeichereinheit, der Staubsaugerdüse
und dem Staubsaugergehäuse andererseits paarweise zugeordnete Kontaktelemente angeordnet.
Diese stellen im verbundenen Zustand der Bauteile den elektrischen Kontakt untereinander
her. Durch die mechanische Verbindung von Saugrohr und Staubsaugerdüsengehäuse wird
somit auch der elektrische Kontakt zwischen der Energiespeichereinheit und dem Gebläsemotor
ermöglicht.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Energiespeichereinheit eine Messeinrichtung
zur Bestimmung des Ladestandes der Energiespeichereinheit auf. Die Messeinrichtung
ist zweckmäßigerweise mit einer in dem Staubsaugergehäuse angeordneten Steuer- und/oder
Regelungseinheit (Controller) verbindbar. Besonders bevorzugt ist an dem Staubsaugergehäuse
eine Ladestandsanzeige angeordnet, welche den Ladezustand der Energiespeichereinheit
wiedergeben kann. Die Wiedergabe kann insbesondere als separater Füllstandswert bezogen
ausschließlich auf die externe Energiespeichereinheit erfolgen. Bei einer zusätzlich
in dem Staubsaugergehäuse angeordneten internen Energiespeichereinheit kann auch deren
Ladestand separat oder als Gesamtwert einschließlich des Ladestands der externen Energiespeichereinheit
angegeben werden.
[0015] Die Messeinrichtung kann insbesondere auch als sogenannter Laderegler bzw. als Energiemanagementsystem
ausgebildet sein. Die Messeinrichtung ist dann ferner dazu ausgebildet, auch die Energieaufnahme
der Energiespeichereinheit im Ladebetrieb und/oder die Energieabgabe der Energiespeichereinheit
bei der Benutzung des Staubsaugers zu steuern. Diese ist besonders bevorzugt über
eine Datenleitung mit der Steuerelektronik innerhalb des Staubsaugergehäuses verbunden
und durch diese ansteuerbar.
[0016] Die Verbindung der Messeinheit mit dem Controller kann insbesondere über eine separate
Datenleitung erfolgen. Die Datenleitung kann jedoch ebenfalls durch eine Leitung der
Stromschiene gebildet werden, wobei die übertragenen Informationen als Wechselstromanteil
auf die Versorgungsspannung ausgeprägt werden. Bei der zweiten Variante ist hierdurch
eine zusätzliche Kontaktierung entbehrlich.
[0017] Erfindungsgemäß ist an der Staubsaugerdüse zumindest eine elektrisch angetriebene
Reinigungsvorrichtung angeordnet. Hierbei kann es sich insbesondere um eine drehbare
Reinigungswalze, insbesondere eine drehbar angetriebene Bürstwalze handeln. Die elektrische
Versorgung der Reinigungsvorrichtung erfolgt zweckmäßigerweise zumindest teilweise
durch die externe Energiespeichereinheit.
[0018] Zur Steuerung der Reinigungsvorrichtung ist erfindungsgemäß in der externen Energiespeichereinheit
oder der Staubsaugerdüse eine externe Steuereinheit angeordnet, welche die von der
externen Energiespeichereinheit an die Reinigungsvorrichtung zur Verfügung gestellte
elektrische Energie steuert. Die externe Steuereinheit wird dabei gemäß einer erfindungsgemäßen
Ausgestaltung durch manuelle Steuerelemente, insbesondere einen mechanischen Schalter
bedient.
[0019] Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird die externe Steuereinheit
zusätzlich oder ausschließlich über eine in dem Staubsaugergehäuse angeordnete Regelungseinheit
(Controller) geregelt . Die Verbindung zwischen der externen Steuereinheit und dem
Controller wird dabei vorzugsweise über eine Datenleitung, insbesondere dieselbe Datenleitung,
wie eine etwaige Messeinheit bzw. Laderegler, mit dem Staubsaugerdüsengehäuse verbunden.
[0020] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren nach Anspruch 5 zum Betrieb einer
Staubsaugeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. Die Staubsaugeranordnung umfasst
dabei ein Staubsaugergehäuse mit einem in dem Gehäuse angeordneten Gebläse zur Erzeugung
eines Saugluftstromes, sowie einer in dem Staubsaugergehäuse angeordneten Schmutzabscheidevorrichtung
zur Abtrennung von in dem Saugluftstrom mitgeführten Schmutzpartikeln. Ferner umfasst
die Anordnung zumindest eine Staubsaugerdüse und ein die Staubsaugerdüse mit dem Staubsaugergehäuse
verbindendes Saugrohr. An dem Saugrohr ist eine externe Energiespeichereinheit angeordnet.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass das Gebläse durch
die externe Energiespeichereinheit an dem Saugrohr mit Energie versorgt wird. Durch
die Anordnungen der externen Energiespeichereinheit an dem Saugrohr wird die Handhabung
der - auch als Stick-Cleaner bezeichneten - Staubsaugeranordnung erheblich vereinfacht
bzw. eine Vergrößerung der Kapazität der elektrischen Energiespeichereinheit bei gleich
guter Handhabung ermöglicht.
[0021] Gemäß einer ersten Variante stellt die externe Energiespeichereinheit an dem Saugrohr
die einzige Energiequelle des Gebläses innerhalb der Staubsaugeranordnung dar. Optional
kann zur Verwendung eines Solobetriebs des Staubsaugergehäuses als Handstaubsauger
überdies ein Anschluss für eine externe Energiequelle, insbesondere ein Kabel vorgesehen
sein.
[0022] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist in dem Staubsaugergehäuse eine zusätzliche
interne Energiespeichereinheit zur Versorgung des Gebläses angeordnet. Diese kann
- insbesondere - im Solobetrieb des Staubsaugergehäuses als Handstaubsauger eingesetzt
werden, wenn eine Versorgung durch die Energiespeichereinheit an dem Saugrohr nicht
zur Verfügung steht.
[0023] Besonders bevorzugt weist die Staubsaugeranordnung eine in dem Staubsaugergehäuse
installierte Steuerelektronik (Controller) auf, welche die Energieströme innerhalb
der Staubsaugeranordnung steuert. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die an dem
Saugrohr angeordnete Energiespeichereinheit und die in dem Staubsaugergehäuse angeordnete
zusätzliche Energiespeichereinheit parallel und/oder seriell nacheinander zur Energieversorgung
des Gebläses verwendet werden.
[0024] Hierzu kann insbesondere innerhalb der Energiespeichereinheit eine Regelungselektronik
(Laderegler) angeordnet sein, welche die Energieabgabe und - aufnahme der jeweiligen
Energiespeichereinheit steuert.
[0025] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass priorisiert zunächst elektrische Energie
aus der an dem Saugrohr angeordneten externen Energiespeichereinheit dem Gebläse zugeführt
wird. Dieser Ausgestaltung wird im Normalbetrieb erst bei Unterschreiten eines bestimmten
Füllstandes dieser Energiespeichereinheit die zusätzliche, in dem Staubsaugergehäuse
angeordnete interne Energiespeichereinheit zugeschaltet. Hierdurch wird möglichst
lange ein möglichst hoher Ladestand der internen Energiespeichereinheit beibehalten,
sodass das Staubsaugergehäuse im Solobetrieb als Handsauger möglichst lange einsatzbereit
bleibt.
[0026] Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass zur Erzielung einer besonders
hohen Leistung (zum Beispiel als sogenannter "Boost-Modus") beide Energiespeichereinheiten
- zumindest für einen begrenzten Zeitraum - gleichzeitig verwendet werden und dabei
bevorzugt die maximal zulässige Leitung abgeben.
[0027] In einer Variante ist in der Staubsaugerdüse zumindest eine elektrisch angetriebene
Reinigungsvorrichtung vorgesehen. Diese wird ebenfalls von der an dem Saugrohr angeordneten
externen Energiespeichereinheit mit elektrischer Energie versorgt. Es ist jedoch ebenso
möglich, dass diese von der internen Energiespeichereinheit und/oder beiden Energiespeichereinheiten
gemeinsam versorgt wird.
[0028] Besonders bevorzugt wird die elektrisch angetriebene Reinigungsvorrichtung durch
eine elektronische Steuereinheit (Motorsteuerung) gesteuert bzw. ihre Geschwindigkeit
geregelt. Die Motorsteuerung kann dabei insbesondere in der Staubsaugerdüse oder in
oder an der externen Energiespeichereinheit angeordnet sein. Die Bedienung der Motorsteuerung
erfolgt dabei entweder über ein damit verbundenes Bedienelement - etwa einen Taster
oder Schalter, welcher an dem Gehäuse der Staubsaugerdüse bzw. der externen Energiespeichereinheit
angeordnet sein kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Steuereinheit auch durch
den Controller innerhalb des Staubsaugergehäuses angesteuert werden. Insbesondere
ist dabei vorgesehen, dass bei einer Aktivierung des Gebläsemotors gleichzeitig auch
die elektrische Reinigungsvorrichtung in Betrieb gesetzt wird. Diese kann aber auch
separat zu- bzw. abschaltbar sein.
[0029] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist die externe Energiespeichereinheit überdies
einen Laderegler bzw. ein Energiemanagementsystem auf. Dieser Laderegler kann automatisch
in Abhängigkeit von äußeren Betriebsparametern selbststeuernd sein oder durch externe
Steuersignale - etwa der Steuerelektronik (Controller) innerhalb des Staubsaugergehäuses
- angesteuert werden.
[0030] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Energieaufnahme bzw. -abgabe der externen Energiespeichereinheit
direkt von dem Controller geregelt werden kann. So kann es - insbesondere bei einer
begrenzten Ladeleistung - vorgesehen sein, dass im Ladebetrieb zunächst die interne
Energiespeichereinheit aufgeladen wird. Sobald diese gefüllt ist bzw. im Rahmen eines
üblichen Ladezyklus einen Schwellwert überschritten hat, welche eine Begrenzung des
Ladestroms auslöst, wird sukzessive auch die Aufladung der externen Energiespeichereinheit
eingeleitet bzw. verstärkt. Insbesondere kann durch die Laderegler und den Controller
ein Batteriemanagementsystem gebildet werden, welches eine priorisierte Aufladung
der internen Energiespeichereinheit vorsieht und mit darüber hinaus zur Verfügung
stehenden Ladestrom nachrangig die externe Energiespeichereinheit bedient.
[0031] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann es überdies vorgesehen
sein, dass - ohne Anschluss einer externen Stromquelle - die interne Energiespeichereinheit
mit aus der externen Energiespeichereinheit entnommener elektrischer Energie aufgeladen
wird. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn die interne Energiespeichereinheit im Solobetrieb
(teil-)entladen und anschließend wieder mit dem Saugrohr und der Staubsaugerdüse verbunden
wurde. Diese "Transfer-Ladung" kann insbesondere im abgeschalteten Zustand der Staubsaugeranordnung
erfolgen. Sofern es die elektrischen Parameter zulassen, kann dies auch im laufenden
Betrieb geschehen. Trotz der hierbei auftretenden Umwandlungsverluste kann damit die
elektrische Reichweite im Solobetrieb maximiert werden.
[0032] Die elektrische Verbindung zwischen der externen Energiespeichereinheit und dem Gebläse
erfolgt vorzugsweise über eine Stromschiene mit zumindest zwei separaten Leitern.
Diese ist zweckmäßigerweise an dem Übergang zwischen dem Saugrohr und dem Staubsaugergehäuse
durch eine Steck- bzw. Berührungskontaktierung gebildet. Somit erfolgt bei einer mechanischen
Trennung des Saugrohres von dem Staubsaugergehäuse gleichzeitig eine elektrische Trennung
der Spannungsschiene und umgekehrt ein automatisches wiederverbinden, sofern die beiden
Bauteile zusammengefügt werden. Vorzugsweise erstreckt sich die Stromschiene durchgängig
bis in die Staubsaugerdüse, wo sie den Betrieb einer Beleuchtung und/oder eines elektrisch
angetriebenen Reinigungsgerätes ermöglicht.
[0033] Zur Ansteuerung der Elektronik der externen Energiespeichereinheit und/oder der in
der Staubsaugerdüse verbauten elektrischen Bauteile kann eine Datenleitung vorgesehen
sein. Diese kann als separate weitere Leitung ausgebildet sein. Alternativ ist es
auch möglich, die Steuersignale als Wechselspannungsanteile auf die an der Stromschiene
anliegende Gleichspannung aufzuprägen. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Bauteilen
- insbesondere Laderegler, Controller und Motorsteuerung - erfolgt vorzugsweise über
ein Bussystem.
[0034] Alternativ können die Baukomponenten auch dazu ausgebildet sein, unabhängig voneinander
zu operieren. Diese Fähigkeit ist insbesondere von Vorteil, wenn eine zentrale Steuerung
durch einen Controller nicht vorgesehen ist oder nicht wie vorgesehen funktioniert.
Auch wird so ein gemischter Betrieb verschiedener Komponenten ermöglicht, welche nur
teilweise über die entsprechenden Steuerungsmöglichkeiten verfügen.
[0035] Beispielsweise kann es vorgesehen sein, sie Ladeelektronik des externen Energiespeichers
bzw. der internen Energiespeichereinheit bei Überschreiten einer bestimmten Grenzspannung
an der Stromschiene automatisch in den Lademodus schaltet und unter Entnahme elektrischer
Energie von der Stromschiene selbsttätig einen Ladevorgang durchführt.
[0036] Auch kann die maximale Spannung, welche von einer Energiespeichereinheit zur Verfügung
gestellt werden kann, von dem Ladezustand dieser Energiespeichereinheit abhängen.
Stellt die Ladesteuerung fest, dass die gegenwärtig an der Stromschiene anliegende
Spannung höher ist als dieser Spannungswert, trennt sie die Energiespeichereinheit
von der Stromschiene - zumindest ohne entsprechende Steuereingabe - um ein ungewolltes
Aufladen der elektrischen Speicherzellen zu verhindern. Soweit der Spannungswert an
der Stromschiene - infolge der Entladung einer weiteren Energiespeichereinheit - unter
diesen Schwellwert gesunken ist, wird die jeweilige Energiespeichereinheit zugeschaltet,
so dass nunmehr beide als elektrische Energiequellen zur Verfügung stehen können.
Eine solche automatische Zu- und Abschaltung ermöglicht einen Betrieb, welche auf
eine zentrale Steuerung verzichten kann.
[0037] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von lediglich Ausführungsbeispiele zeigenden
Figuren erläutert. Es zeigen dabei schematisch:
- Fig. 1A
- eine erfindungsgemäße Staubsaugeranordnung in einer dreidimensionalen Darstellung,
- Fig. 1B
- die Staubsaugeranordnung aus Fig. 1A in einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 2B
- ein schematisches Schaltbild einer Staubsaugeranordnung gemäß der Erfindung und
Fig. 2A und 2C schematische Schaltbilder nicht erfindungsgemäßer Gestaltungen.
[0038] Die Fig. 1A zeigt eine erfindungsgemäße Staubsaugeranordnung 1 mit einem Staubsaugergehäuse
2. In dem Staubsaugergehäuse 2 ist ein Gebläse 3 zur Erzeugung eines Saugluftstromes
angeordnet, welches von einem elektrischen Gebläsemotor 4 antreibbar ist. In der Fig.
1 ist überdies eine Schmutzabscheidevorrichtung 5 zur Abtrennung von in dem Saugluftstrom
mitgeführten Schmutzpartikeln erkennbar. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist
die Schmutzabscheidevorrichtung als Kombination aus einem Zyklon- und einem Faserfilter
ausgebildet. Beliebige andere marktübliche Techniken sind hier jedoch ebenso einsetzbar.
[0039] Die Staubsaugeranordnung 1 umfasstfernereine Staubsaugerdüse 6 sowie ein die Staubsaugerdüse
6 mit dem Staubsaugergehäuse 2 verbindendes Saugrohr 7. An dem Saugrohr 7 ist eine
externe Energiespeichereinheit 8 angeordnet.
[0040] Die einzelnen Bestandteile der Staubsaugeranordnung 1 sind lösbar miteinander verbunden.
Die Fig. 1B zeigt diese Bestandteile in einer Explosionsdarstellung separat voneinander.
Insbesondere lässt sich das Staubsaugergehäuse 2 von den übrigen Komponenten der Staubsaugeranordnung
1 lösen und als sogenannter "Handsauger" im Solobetrieb nutzen. In der Gesamtanordnung
der Staubsaugeranordnung 1 - wie in Fig. 1A gezeigt - kann diese als sogenannter "Stick-Cleaner"
auch als vollwertiger Ersatz eines Staubsaugers - etwa zum flächigen Reinigen von
Fußböden - genutzt werden.
[0041] In der Fig. 2A ist eine mögliche Beschaltung der Staubsaugeranordnung 1 dargestellt:
Die Baugruppe des Saugrohres 7 ist durch eine gestrichelte Umrandung, die Baugruppe
des Staubsaugergehäuses 2 ist als strichpunktierte Umrandung angedeutet. Dem Saugrohr
7 ist die externe Energiespeichereinrichtung 8 zugeordnet, welche mehrere elektrische
Speicherzellen 9 sowie eine kombinierte Messeinheit und Energiemanagementsystem (Laderegler)
10 umfasst. Die externe Energiespeichereinrichtung 8 ist über eine Leiter umfassende
Stromschiene 11 mit einer Regelungseinheit (Controller) 12 innerhalb des Staubsaugergehäuses
2 verbunden. Dabei verläuft die Stromschiene 11 von der externen Energiespeichereinheit
8 über das Saugrohr 7 bis in das Staubsaugergehäuse 2 hinein. An den jeweiligen Schnittstellen
sind über eine erste Kontaktleiste 13a und eine zweite Kontaktleiste 13b jeweils lösbare
elektrische Kontakte bereitgestellt, welche sich beim mechanischen Verbinden und Trennen
der einzelnen Komponenten der Staubsaugeranordnung 1 automatisch mitverbinden und
trennen. Es ist vorgesehen, dass die externe Energiespeichereinheit 8 mit dem Gebläsemotor
4 verbindbar ist. Dies wird im Ausführungsbeispiel über die Stromschiene 11 und dem
Controller 12 realisiert.
[0042] Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist innerhalb des Staubsaugergehäuses 2 ebenfalls
eine interne Energiespeichereinheit 14 mit darin angeordneten internen Speicherzellen
15 und einem internen Laderegler 16 angeordnet. Im Rahmen der Figur ist schematisch
dargestellt, dass die interne Energiespeichereinheit 14 eine geringere Anzahl an Speicherzellen
15 bzw. eine geringere Kapazität - und damit ein geringeres Gewicht und kleinere Abmessungen
- aufweist.
[0043] Der in dem Staubsaugergehäuse angeordnete Controller 12 führt die Motorsteuerung
in Abhängigkeit von der Schalterstellung eines Schiebewahlschalters 17 aus, welcher
in den Figuren 1A und 1B ebenfalls angedeutet ist. Weiterhin ist eine Ladestandsanzeige
18 vorgesehen, durch welche der Ladestand der externen Energiespeichereinheit 8 sowie
der internen Energiespeichereinheit 14 wiedergegeben wird. Hierzu liefert der externe
Laderegler 10 sowie der interne Laderegler 16 über eine Datenleitung 19 den gegenwärtigen
Füllstand der Akkuzellen 9 bzw. 15 an den Controller 12 zurück.
[0044] Weiterhin ist in der Fig. 2A ein Anschlusselement 20 zur externen Stromversorgung
des Staubsaugergehäuses 2 angedeutet. Dieses kann zum Laden der externen Energiespeichereinheit
8 sowie der internen Energiespeichereinheit 14 oder zur Energieversorgung im (Solo-)Betrieb
verwendet werden. Alternativ ist es auch denkbar, dass die Anschlusseinheit 20 im
Solobetrieb des Staubsaugergehäuses 2 zwingend verwendet werden muss, sofern keine
interne Energiespeichereinheit 14 ausgebildet ist.
[0045] Im Rahmen der Erfindung ist es ebenso denkbar, dass die externe Energiespeichereinheit
8 losgelöst in einer separaten Ladestation aufgeladen wird. Besonders bevorzugt weist
die externe Energiespeichereinheit 8 außerdem einen Ladestandsanzeiger 21 auf, welcher
entweder während des Ladebetriebs kontinuierlich oder nach dem Betätigen eines Drucktasters
21a den gegenwärtigen Ladestand wiedergibt. Hierzu kann insbesondere eine Reihe von
- vorzugsweise mehrfarbig ausgebildeten Anzeigeleuchten 21b vorgesehen sein.
[0046] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Verschaltung ist in der Fig. 2B dargestellt.
Diese entspricht im Wesentlichen der Fig. 2A. Zusätzlich ist hierbei in der gestrichelt
angedeuteten Staubsaugerdüse 6 eine durch einen Walzenmotor 22 angetriebene Reinigungswalze
23 vorgesehen. Die Reinigungswalze - vorzugsweise eine Bürstenwalze - ist dabei in
einem Walzenraum innerhalb der Staubsaugerdüse 6 angeordnet und löst im Betrieb mechanisch
an einer Bodenfläche anhaftende Schmutzpartikel. Diese werden anschließend mit dem
Saugluftstrom, welcher durch das Gebläse 3 erzeugt wurde, abtransportiert. In der
Fig. 2B ist die elektrische Verschaltung dieses Ausführungsbeispiels dargestellt:
Der Reinigungsmotor 22 wird durch eine in der Staubsaugerdüse 6 angeordnete Motorsteuerung
24 geregelt. Diese ist mit der Datenleitung 19 verbunden und durch diese von dem Controller
12 in dem Staubsaugergehäuse 2 ansteuerbar. Hierdurch kann automatisch - in Abhängigkeit
von der am Wahlschalter 17 ausgewählten Reinigungsstufe die Reinigungswalze 23 passend
zuoder abgeschaltet werden. Zusätzlich ist zur Steuerung ein Trittschalter 25 an der
Staubsaugerdüse vorgesehen. Dieser erlaubt eine separate Zu- oder Abschaltung, so
dass der Staubsauger auch im Saugbetrieb ohne Bürstenwalze - oder alternativ - nur
mit Reinigungswalze ohne Saugluftstrom betrieben werden kann. In der Fig. 1A ist der
Trittschalter 25 oberseitig an der Staubsaugerdüse 6 angeordnet. Demgegenüber liegend
ist weiterhin ein Wahlschalter 26 zur mechanischen Umschaltung der Staubsaugerbodendüse
6 zwischen einem Teppichboden- und einer Glattbodenstellung vorgesehen.
[0047] Eine weitere nicht erfindungsgemäße Variante der Verschaltung ist in der Fig. 2C
dargestellt: Dort wird vollständig auf Steuerungselektronik verzichtet. Sowohl die
interne Energiespeichereinheit 14 als auch die externe Energiespeichereinheit 8 sind
dabei ohne Regelung mit der gemeinsamen Stromschiene 11 verbunden. Sowohl der Gebläsemotor
4 als auch der Walzenmotor 22 sind jeweils durch einen einfachen mechanischen Schalter
27a bzw. 27b mit der Stromschiene verbindbar. Diese kann bevorzugt zur Leistungsauswahl
mit mehreren Schaltstellungen ausgebildet sein, welche unterschiedliche Drosselwiderstände
in den Stromkreis einfügen.
1. Staubsaugeranordnung (1) mit einem Staubsaugergehäuse (2), mit einem in dem Staubsaugergehäuse
(2) angeordneten Gebläse (3) zur Erzeugung eines Saugluftstroms, mit einem elektrischen
Gebläsemotor (4) zum Antreiben des Gebläses (3), mit einer in dem Staubsaugergehäuse
(2) angeordneten Schmutzabscheidevorrichtung (5) zur Abtrennung von in dem Saugluftstrom
mitgeführten Schmutzpartikeln, mit einer Staubsaugerdüse (6) und mit einer die Staubsaugerdüse
(6) mit dem Staubsaugergehäuse (2) verbindenden Saugrohr (7), wobei an dem Saugrohr (7) zumindest eine externe Energiespeichereinheit
(8) angeordnet ist, wobei die externe Energiespeichereinheit (8) mit dem Gebläsemotor
(4) verbindbar ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Staubsaugergehäuse (2) ein Controller (12) zur Regelung der an den Gebläsemotor
(4) abgegebenen elektrischen Energie angeordnet ist, dass an der Staubsaugerdüse (6)
zumindest eine elektrisch angetriebene Reinigungsvorrichtung (22, 23) angeordnet ist,
welche mit der externen Energiespeichereinheit (8) verbindbar ist, dass zur Steuerung
der Reinigungsvorrichtung (22, 23) in der externen Energiespeichereinheit (8) oder
der Staubsaugerdüse (6) eine externe Steuereinheit angeordnet ist, welche die von
der externen Energiespeichereinheit (8) an die Reinigungsvorrichtung (22, 23) zur
Verfügung gestellte elektrische Energie steuert und dass die externe Steuereinheit
durch manuelle Steuerelemente, insbesondere einen mechanischen Schalter bedient werden
kann und/oder über den Controller (12) geregelt werden kann.
2. Staubsaugeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Staubsaugergehäuse (2) eine interne Energiespeichereinheit (14) zur Versorgung
des Gebläsemotors (4) angeordnet ist.
3. Staubsaugeranordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr (7) mit dem Staubsaugergehäuse (2), mit der externen Energiespeichereinheit
(8) und/oder der Staubsaugerdüse (6) lösbar verbunden ist.
4. Staubsaugeranordnung (1) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der externen Energiespeichereinheit (8) ein Laderegler (10) vorgesehen ist, welcher
mit dem Controller (12) über eine Datenleitung (19) verbunden ist.
5. Verfahren zum Betrieb einer Staubsaugeranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläsemotor (4) zumindest teilweise durch die externe Energiespeichereinrichtung
(8) versorgt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Energiespeichereinrichtung (8) einen externen Laderegler (10) aufweist,
dass in dem Staubsaugergehäuse (2) eine interne Energiespeichereinheit (14) mit einem
internen Laderegler (16) angeordnet ist, dass der Controller (12) des Staubsaugergehäuses
(2) mit dem internen Laderegler (16) und dem externen Laderegler (10) verbundenen
ist und dass der Controller (12) im Betrieb die Leistungsabgabe der externen Energiespeichereinheit
(8) und der internen Energiespeichereinheit (14) über die Laderegler (10, 16) steuert.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energie in einer ersten Betriebsphase vollständig oder überwiegend
der externen Energiespeichereinrichtung (8) und in einer anschließenden zweiten Betriebsphase,
insbesondere nach dem vollständigen Entleeren der externen Energiespeichereinrichtung
(8) vollständig oder überwiegend der internen Energiespeichereinrichtung (14) entnommen
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bereitstellen einer besonders hohen Leistungsabgabe (Boost-Modus) die externe
Energiespeichereinheit (8) und die interne Energiespeichereinheit (14) jeweils die
maximal zulässige Energieabgabe zur Verfügung stellen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Controller (12) in einem Transfer-Lade-Modus die externe Energiespeichereinheit
(8) zur Energieabgabe (Entladung) und die interne Energiespeichereinheit (14) zur
Energieaufnahme (Aufladung) ansteuert.
1. A vacuum cleaner assembly (1) comprising a vacuum cleaner housing (2), comprising
a fan (3) arranged in the vacuum cleaner housing (2) for generating a suction air
flow, comprising an electric fan motor (4) for driving the fan (3), comprising a dirt
separating device (5) arranged in the vacuum cleaner housing (2) for separating dirt
particles entrained in the suction air flow, comprising a vacuum cleaner nozzle (6),
and comprising a suction pipe (7) connecting the vacuum cleaner nozzle (6) to the
vacuum cleaner housing (2), wherein at least one external energy storage unit (8)
is arranged at the suction pipe (7), wherein the external energy storage unit (8)
can be connected to the fan motor (4), characterized in that a controller (12) for regulating the electrical energy output to the fan motor (4)
is arranged in the vacuum cleaner housing (2), that at least one electrically driven
cleaning device (22, 23), which can be connected to the external energy storage unit
(8), is arranged at the vacuum cleaner nozzle (6), that an external control unit is
arranged in the external energy storage unit (8) or the vacuum cleaner nozzle (6)
for controlling the cleaning device (22, 23), which external control unit controls
the electrical energy provided by the external energy storage unit (8) to the cleaning
device (22, 23) and that the external control unit can be operated by means of manual
control elements, in particular a mechanical switch and/or can be regulated via the
controller (12).
2. The vacuum cleaner assembly according to claim 1, characterized in that an internal energy storage unit (14) for supplying the fan motor (4) is arranged
in the vacuum cleaner housing (2).
3. The vacuum cleaner assembly according to one of claims 1 or 2, characterized in that the suction pipe (7) is detachably connected to the vacuum cleaner housing (2), to
the external energy storage unit (8) and/or the vacuum cleaner nozzle (6).
4. The vacuum cleaner assembly (1) according to claim 1 to 3, characterized in that a charge controller (10), which is connected to the controller (12) via a data line
(19), is provided in the external energy storage unit (8).
5. A method for operating a vacuum cleaner assembly (1) according to one of claims 1
to 4, characterized in that the fan motor (4) is at least partially supplied by means of the external energy
storage means (8).
6. The method according to claim 5, characterized in that the external energy storage means (8) has an external charge controller (10), that
an internal energy storage unit (14) comprising an internal charge controller (16)
is arranged in the vacuum cleaner housing (2), that the controller (12) of the vacuum
cleaner housing (2) is connected to the internal charge controller (16) and the external
charge controller (10), and that during operation, the controller (12) controls the
power output of the external energy storage unit (8) and of the internal energy storage
unit (14) via the charge controllers (10, 16).
7. The method according to claim 6, characterized in that in a first operating phase, the electrical energy is completely or predominantly
taken from the external energy storage means (8) and in a subsequent second operating
phase, in particular after completely emptying the external energy storage means (8),
is taken completely or predominantly from the internal energy storage means (14).
8. The method according to claim 6 or 7, characterized in that for providing a particularly high power output (boost mode), the external energy
storage unit (8) and the internal energy storage unit (14) in each case provide the
maximally permissible energy output.
9. The method according to one of claims 5 to 8, characterized in that in a transfer-charge mode, the controller (12) activates the external energy storage
unit (8) to output energy (discharging) and the internal energy storage unit (14)
to absorb energy (charging).
1. Ensemble formant aspirateur (1), pourvu d'un carter d'aspirateur (2), pourvu d'un
ventilateur (3) placé dans le carter d'aspirateur (2), destiné à générer un flux d'air
d'aspiration, avec un moteur électrique (4) de ventilateur, destiné à entraîner le
ventilateur (3), avec un dispositif séparateur de saletés (5), placé dans le carter
d'aspirateur (2), destiné à enlever les particules de saleté entraînées dans le flux
d'air d'aspiration, pourvu d'un suceur (6) d'aspirateur et pourvu d'un tube (7) aspirant
reliant le suceur (6) d'aspirateur avec le carter d'aspirateur (2), sur le tube (7)
aspirant étant placée au moins une unité accumulatrice d'énergie (8) externe, l'unité
accumulatrice d'énergie (8) externe étant susceptible d'être reliée avec le moteur
(4) de ventilateur, caractérisé en ce que dans le carter d'aspirateur (2) est placé un contrôleur (12), destiné à réguler l'énergie
électrique délivrée au moteur (4) de ventilateur, en ce que sur le suceur (6) d'aspirateur est placé au moins un dispositif de nettoyage (22,
23) électriquement entraîné, lequel peut se relier sur l'unité accumulatrice d'énergie
(8) externe, en ce que pour commander le dispositif de nettoyage (22, 23), est placée dans l'unité accumulatrice
d'énergie (8) externe ou dans le suceur (6) d'aspirateur, une unité de commande externe,
laquelle commande l'énergie électrique mise à la disposition du dispositif de nettoyage
(22, 23) par l'unité accumulatrice d'énergie (8) externe et en ce que l'unité de commande externe peut être actionnée par des éléments de commande manuels,
notamment un interrupteur mécanique et /ou peut être régulée par l'intermédiaire du
contrôleur (12).
2. Ensemble formant aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le carter (2) d'aspirateur est placée une unité accumulatrice d'énergie (14)
interne, destinée à alimenter le moteur (4) de ventilateur.
3. Ensemble formant aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube (7) aspirant est relié de manière amovible avec le carter d'aspirateur (2),
avec l'unité accumulatrice d'énergie (8) externe et/ou avec le suceur (6) d'aspirateur.
4. Ensemble formant aspirateur (1) selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que dans l'unité accumulatrice d'énergie (8) externe est prévu un régulateur de charge
(10), lequel est relié avec le contrôleur (12) par l'intermédiaire d'une ligne de
données (19).
5. Procédé opérationnel d'un ensemble formant aspirateur (1) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moteur électrique (4) de ventilateur est alimenté au moins partiellement par le
système accumulateur d'énergie (8) externe.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système accumulateur d'énergie (8) externe comporte un régulateur de charge (10)
externe, en ce que dans le carter d'aspirateur (2) est placée une unité accumulatrice d'énergie (14)
interne, dotée d'un un contrôleur (12) du carter d'aspirateur (2) est relié avec le
régulateur de charge (16) interne et avec le régulateur de charge (10) externe et
en ce qu'en service, le contrôleur (12) commande la puissance délivrée par l'unité accumulatrice
d'énergie (8) externe et par l'unité accumulatrice d'énergie (14) interne par l'intermédiaire
du régulateur de charge (10, 16).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que dans une première phase de service, l'énergie électrique est prélevée en totalité
ou en majeure partie dans le système accumulateur d'énergie (8) externe et dans une
deuxième phase de service consécutive, notamment une fois que le système accumulateur
d'énergie (8) externe s'est totalement vidé, elle est prélevée en totalité ou en majeure
partie dans le système accumulateur d'énergie (14) interne.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que pour mettre à disposition une puissance délivrée particulièrement élevée (en mode
boost), l'unité accumulatrice d'énergie (8) externe et l'unité accumulatrice d'énergie
(14) interne mettent à disposition chacune le rendement électrique maximum autorisé.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que dans un mode de charge/de transfert, le contrôleur (12) active l'unité accumulatrice
d'énergie (8) externe en distribution d'énergie (décharge) et l'unité accumulatrice
d'énergie (14) interne en apport d'énergie (charge).