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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMD..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 1.7.2 (20 November 2019) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3865218</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20210818</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>20156690.8</B210><B220><date>20200211</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20210818</date><bnum>202133</bnum></B405><B430><date>20210818</date><bnum>202133</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B04B  11/08        20060101AFI20200817BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B04B   1/08        20060101ALI20200817BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN ZUM BETRIEB EINER ZENTRIFUGE UND EINE ANORDNUNG UMFASSEND EINE ZENTRIFUGE UND EIN GASRESERVOIR</B542><B541>en</B541><B542>METHOD FOR OPERATING A CENTRIFUGE AND AN ARRANGEMENT COMPRISING A CENTRIFUGE AND A GAS RESERVOIR</B542><B541>fr</B541><B542>PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UNE CENTRIFUGEUSE ET AGENCEMENT COMPRENANT UNE CENTRIFUGEUSE ET UN RÉSERVOIR À GAZ</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>GEA Mechanical Equipment GmbH</snm><iid>101214317</iid><irf>36140EP   2/16/</irf><adr><str>Werner-Habig-Strasse 1</str><city>59302 Oelde</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>STRÖFER, Björn</snm><adr><str>Herzfelder Str. 30a</str><city>59269 Beckum</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Dantz, Jan Henning</snm><sfx>et al</sfx><iid>101237057</iid><adr><str>Loesenbeck - Specht - Dantz 
Patent- und Rechtsanwälte 
Am Zwinger 2</str><city>33602 Bielefeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>KH</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MD</ctry></B849EP><B849EP><ctry>TN</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Ein Verfahren zum Betrieb einer Zentrifuge (1), wobei die Zentrifuge ein Einlaufrohr (4) und eine rotierbar gelagerte Trommel (2) mit vertikaler Drehachse aufweist und wobei die Zentrifuge mindestens eine Greiferkammer (5) zum Ableiten von geklärter oder abgetrennter Flüssigkeit aufweist und wobei die Zentrifuge (1) oberhalb der Greiferkammer (5) eine Sperrkammer (7) aufweist mit einer in die Sperrkammer hineinragende Sperrscheibe (9), wobei sich im Betrieb der Zentrifuge ein Sperrgas (13), welches schwerer ist als Luft, in der Sperrkammer befindet und welches durch einen Kanal (11), welcher in der Sperrkammer (7) mündet, in die Sperrkammer eingebracht wird, sowie eine Anordnung umfassend eine Zentrifuge (1) und ein Gasreservoir (30) für ein Sperrgas.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="89" he="97" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Zentrifuge nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Anordnung umfassend eine Zentrifuge und ein Gasreservoir nach dem Oberbegriff des Anspruchs 6.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zentrifugen mit Sperrfunktion oberhalb eines Greifers sind aus dem Stand der Technik bekannt. In einer gattungsgemäßen Zentrifugentrommel befindet sich im Kopf eine Kammer, in welche eine stillstehende Sperrscheibe hineinragt. Die Kammer wird entweder diskontinuierlich über Pulse mit Wasser von außen befüllt oder durch einen Kanal in der Sperrscheibe direkt befüllt. Hierbei wird der Druck über die Sperrscheibe konstant gehalten, ähnlich wie ein Greifer welcher rückwärts die Kammer füllt. Die Sperrscheibe taucht im Wasserring ein und dichtet somit den Greifer- und Trommelraum zum Raum außerhalb der Trommel ab, so dass ein Produkt in der Trommel nicht in Kontakt zur sauerstoffreichen Atmosphäre kommt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Diesbezüglich ist als relevanter Stand der Technik u.a. die <patcit id="pcit0001" dnum="DE2737463C2"><text>DE 2 737 463 C2</text></patcit> und <patcit id="pcit0002" dnum="DE19631226C2"><text>DE 196 31 226 C2</text></patcit> zu nennen. Herausfordernd hierbei ist, die Sperrkammer immer gefüllt zu halten, was z.B. durch ein gezieltes Überlaufen erreicht werden kann. Weiterhin eine Sperrflüssigkeit zu verwenden, die keinen Sauerstoff beinhaltet (z.B. entgastes Wasser), da es Produkte gibt, in denen bereits sehr kleine Spuren von Sauerstoff negativ ist. Weiterhin zu vermeiden, dass die Sperrflüssigkeit nach unten ins Produkt läuft.</p>
<p id="p0004" num="0004">Stand der Technik ist weiterhin die <patcit id="pcit0003" dnum="DE102011052142A1"><text>DE 10 2011 052 142 A1</text></patcit>, bei der ein Sperrgas allerdings direkt in die Greiferkammer(n) (nicht Sperrkammer) geleitet wird und sich dann auch mit dem Produkt vermischen kann.<br/>
Das gilt ebenso für die <patcit id="pcit0004" dnum="DE696796"><text>DE 696 796</text></patcit>, bei der diese Vermischung sogar gewünscht wird.</p>
<p id="p0005" num="0005">Weiterhin sind Verfahren bekannt, in welchen die ganze Trommel, oder sogar die ganze Zentrifuge mit N2 oder CO2 geflutet werden (z.B. <patcit id="pcit0005" dnum="GB252521A"><text>GB 252 521</text></patcit>). Bei dieser Vorgehensweise wird allerdings vergleichsweise viel Inertgas benötigt. Weiterhin besteht eine gewisse Gefahr für die Mitarbeiter im Falle einer Leckage, da CO2 ein Atemgift ist.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Bei Separatoren, die ein Produkt verarbeiten, welches bei Kontakt mit Sauerstoff ihre Produkteigenschaft verändert, muss die Trommel zur Umgebung derart abgedichtet werden, dass das Produkt nicht mit der sauerstoffhaltigen UmgebungsAtmosphäre in Kontakt kommt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Ausgehend von dem vorbeschriebenen Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Zentrifuge bereitzustellen, welches ein verbessertes Abdichten des Produktes in der Zentrifugentrommel gegenüber der sauerstoffreichen Umgebung aufweist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient dem Betrieb einer Zentrifuge. Dieser Betrieb kann Teil eines Prozessschrittes bei der Getränkeverarbeitung sein. Hier sollen vorrangig biologische Abbauprozesse und Oxidationen verhindert werden, welche u.a. die Farbe und den Geschmack des Getränks beeinflussen. Das Verfahren kann allerdings beispielsweise auch in der Synthesechemie genutzt werden, z.B. bei Reaktionen und Reaktionsprodukten, welche unter Schutzgas gehalten werden müssen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Zentrifuge verfügt über ein Einlaufrohr und eine rotierbar gelagerte Trommel mit vertikaler Drehachse.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Zentrifuge weist in an sich bekannter Weise mindestens eine Greiferkammer zum Ableiten von geklärter oder abgetrennter Flüssigkeit auf.</p>
<p id="p0012" num="0012">Oberhalb der Greiferkammer weist die Zentrifuge eine Sperrkammer auf mit einer in die Sperrkammer hineinragenden Sperrscheibe. Diese Konstruktion ist bereits seit langem bekannt und kann im Detail auch der <patcit id="pcit0006" dnum="DE19631226A1"><text>DE 196 31 226 A1</text></patcit> entnommen werden, auf welche im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwiesen wird.</p>
<p id="p0013" num="0013">Erfindungsgemäß befindet sich im Betrieb der Zentrifuge allerdings im Unterschied zum vorgenannten Stand der Technik anstelle einer Sperrflüssigkeit ein Sperrgas in der Sperrkammer, welches schwerer ist als Luft. Anders als bei einer vollständigen Flutung der Zentrifuge mit Inertgas, wird im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens das Sperrgas durch einen Kanal, welcher in der Sperrkammer mündet, in die Sperrkammer eingebracht.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Das Einbringen des Sperrgases kann vor der Inbetriebnahme und insbesondere auch während des Betriebes erfolgen. Beispielsweise kann es notwendig sein, während des Betriebs der Zentrifuge kontinuierlich oder zeitweise Sperrgas zusätzlich einzuleiten, sofern die Rotationsgeschwindigkeit der Zentrifuge zunimmt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Nutzung von Sperrgas führt zu einer deutlichen konstruktiven Vereinfachung des Aufbaus der Zentrifuge und gewährleistet einen geringen Gasverbrauch im Vergleich zu anderen Verfahren.</p>
<p id="p0016" num="0016">Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es ist von Vorteil, wenn das Sperrgas CO<sub>2</sub> und/oder ein Inertgas, insbesondere ein Edelgas, ist. Als bevorzugtes Edelgas kommt Argon in Betracht. Im Fall von CO<sub>2</sub> ist ein weiterer Vorteil, dass das Gas einerseits in großen Mengen verfügbar ist und andererseits von der Lebensmittel- und Getränkeindustrie in anderen Zusammenhängen häufig eingesetzt wird.</p>
<p id="p0018" num="0018">Das Zuleiten von Sperrgas kann im Betrieb der Zentrifuge in Abhängigkeit von der Rotationsgeschwindigkeit der Trommel erfolgen. Da Gas kompressibel ist, kann sich das Volumen innerhalb der Sperrkammer bei zunehmender G-Zahl der Trommel verringern. Daher ist ein Nachführen von Sperrgas bei zunehmender Rotationsgeschwindigkeit zur Vermeidung eines Ausfalls der Sperrfunktion von Vorteil.</p>
<p id="p0019" num="0019">Alternativ oder zusätzlich zur vorhergehenden Steuerung ist es von Vorteil, wenn die Zentrifuge einen Sensor zur Detektion von CO<sub>2</sub>, insbesondere in MEMS-Bauweise, aufweist, wobei ein Zuleiten von Sperrgas in Abhängigkeit von vom Sensor ermittelten Messdaten erfolgt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Des Weiteren kann die Sperrkammer eine untere Wandung und eine obere Wandung aufweisen, wobei sich "unten" und "oben" nach dem Erdgravitationsfeld definieren. Die Wände sind Teil der Trommel und begrenzen die Sperrkammer nach unten und nach oben.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Wandungen erstrecken sich radial von außen nach innen in Richtung des Einlaufrohres. Sie können vorzugsweise parallel zueinander und senkrecht zur Drehachse der Trommel verlaufen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Die Wandungen erreichen allerdings nicht das Einlaufrohr, sondern enden bereits zuvor unter Ausbildung eines Zwischenraumes zwischen der jeweiligen Wand und dem Einlaufrohr.</p>
<p id="p0023" num="0023">Der minimale Abstand zwischen der Drehachse und der unteren Wand ist dabei geringer als der minimale Abstand zwischen der Drehachse und der oberen Wand, so dass die obere Wand eine Überlaufkante ausbildet, über welche das Sperrgas, abfließen kann, beispielsweise in dem Fall, dass die Sperrkammer mit Sperrgas ausgefüllt ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Weiterhin erfindungsgemäß ist eine Anordnung umfassend eine Zentrifuge und ein Gasreservoir mit einem Sperrgas, welches schwerer ist als Luft, wobei die Zentrifuge ein Einlaufrohr und eine rotierbar gelagerte Trommel mit vertikaler Drehachse aufweist und wobei die Zentrifuge eine Greiferkammer zum Ableiten von geklärter Flüssigkeit aufweist.</p>
<p id="p0025" num="0025">Oberhalb der Greiferkammer ist eine Sperrkammer angeordnet mit einer in die Sperrkammer hineinragende Sperrscheibe, die Zentrifuge weist zudem einen Kanal auf, welcher in der Sperrkammer mündet.</p>
<p id="p0026" num="0026">Im Unterschied zum Stand der Technik weist die Anordnung eine Zuleitung zum Einleiten von Sperrgas in die Sperrkammer auf, welche sich zwischen dem Gasreservoir und dem Kanal erstreckt. Durch diese Zuleitung kann Sperrgas über den Kanal in die Sperrkammer geleitet werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">Bevorzugte Ausgestaltungsvariante der erfindungsgemäßen Anordnung sind Gegenstand der Unteransprüche.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Anordnung kann eine Steuereinheit aufweisen, welche ausgerüstet ist zur Durchführung des vorgenannten erfindungsgemäßen Verfahrens. Hierfür kann die Steuereinheit insbesondere ein Regelorgan ansteuern, welches an der vorgenannten Zuleitung oder ggf. am Kanal angeordnet ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Der Kanal kann vorzugsweise im Einlaufrohr, insbesondere parallel zur Drehachse der Trommel, angeordnet sein. Eine entsprechende Rohrstärke ist im Bereich des Kanals vorzuhalten.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Weiterhin kann die Zentrifuge eine Haube aufweisen, welche die Trommel umschließt, wobei die Haube einen Gasauslass, vorzugsweise ein Ventil zum Auslass von Gas bei Überdruck, aufweist. Alternativ kann die Haube auch eine Undichtigkeit aufweisen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Der Kanal kann in einem Bereich außerhalb der Haube der Zentrifuge münden, so dass von außen die Zuleitung für das Sperrgas angeschlossen werden kann, was u.a. Vorteile beim Austausch des Gasreservoirs, z.B. einer Gasflasche, hat.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die Anordnung kann weiterhin ein Durchflussmessgerät zur Ermittlung des zugeleiteten Volumen- oder Massenstroms an Sperrgas aufweisen. Ein entsprechendes Durchflussmessgerät kann z.B. ein thermisches Durchflussmessgerät sein. Bei derartigen Messgeräten ist es auch möglich, z.B. aufgrund der Wärmeleitfähigkeit oder der Temperaturleitfähigkeit, einen Mediumswechsel von Sperrgas zu Luft zu erfassen. Die Wärmeleitfähigkeit von Luft beträgt unter Normbedingungen z.B. 0,0262 W/(m<sup>∗</sup>K) und von CO<sub>2</sub> unter Normbedingungen 0,0168 W/(m<sup>∗</sup>K) und ist somit signifikant geringer. Gleiches gilt für Argon. Platziert man einen solches Durchflussmessgerät im Bereich der vorgenannten Überlaufkante, so kann man eine Überwachung einer hinreichend vorhandenen CO<sub>2</sub>-Menge als Sperrgas in der Sperrkammer überwachen und zugleich die Menge an in die Haube ausströmenden Sperrgas ermitteln und dadurch den Zulaufstrom steuern.</p>
<p id="p0033" num="0033">Eine Verwendung der vorgenannten Anordnung mit besonderen Vorteilen findet sich in der Getränkeverarbeitung und/oder bei der chemischen Synthese einer Verbindung, insbesondere eines pharmazeutischen Produktes, unter Schutzgas.</p>
<p id="p0034" num="0034">Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert wird. Der Fachmann wird die in der Zeichnung, der Beschreibung und den Ansprüchen in Kombination offenbarten Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.</p>
<p id="p0035" num="0035">Es zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Darstellung einer Ausführungsvariante einer Zentrifuge als Teil einer erfindungsgemäßen Anordnung zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens; und<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Detaildarstellung des Kopfbereichs der Zentrifugentrommel der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref></dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante einer Zentrifuge zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens mit der Ergänzung einer optionalen hydrohermetischen Dichtung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Zentrifuge 1 in der Ausgestaltung als Tellerzentrifuge und <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt eine Detaildarstellung der Zentrifuge 1 der <figref idref="f0001">Fig.1</figref> im Vertikalschnitt im Kopfbereich der Zentrifugentrommel 2.</p>
<p id="p0037" num="0037">Weiter ist in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> schematisch ein Gasreservoir 30 dargestellt, welches Teil einer erfindungsgemäßen Anordnung ist.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Zentrifuge 1 weist eine drehbar an oder auf einer Spindel 23 gelagerten Zentrifugentrommel 2 oder eine Zentrifugentrommel 2 mit einer drehbar gelagerten Spindel 23, jeweils mit vertikaler Drehachse 3 auf. Weiterhin weist die Zentrifuge einen Kolbenschieber 22 und mehrere Austragsöffnung 20 auf. Um die Zentrifuge 1 ist ein Gehäuse bzw. einer Haube 21 angeordnet.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Zentrifuge 1 weist ein mittig angeordnetes ortsfestes Einlaufrohr 4 auf, über welches ein Zulauf eines Produktes in einen Verteilerraum 24 innerhalb der Trommel 2 erfolgen kann. Im Kopfbereich weist die Zentrifuge eine Kammer 5, z.B. eine Greiferkammer, auf, in welcher ein fest montierter Greifer 8 montiert ist. Durch einen oder mehrere Ablaufkanäle 25 innerhalb des Greifers 8 wird das geklärte Produkt durch das Ablaufrohr 17 abgeleitet.</p>
<p id="p0040" num="0040">Oberhalb der Kammer 5 ist eine mit der Schleudertrommel 2 umlaufende Sperrkammer 7 vorgesehen. In die mit der Schleudertrommel 2 umlaufende Sperrkammer 7 ragt eine Sperrscheibe 9, die mit dem Einlaufrohr 4 verbunden und somit ortsfest angeordnet ist.</p>
<p id="p0041" num="0041">Durch einen Kanal 11 und eine von diesem Kanal 11 abzweigende Bohrung 12 wird in die Sperrkammer 7 ein Sperrmedium geleitet. Dieses Sperrmedium wird aufgrund der Fliehkräfte bei rotierender Trommel in der Sperrkammer 7 radial nach außen gegen die Wandung gepresst.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Weiterhin weist die Zentrifuge zwischen dem Einlaufrohr 4 und einer die Sperrkammer 7 oberseitig begrenzenden Wand 14 eine Überlaufkante 15 auf. Auch eine die Sperrkammer 7 unterseitig begrenzende Wand 19 ist vorgesehen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die Besonderheit der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Gas 13 als Sperrmedium zur Verhinderung des Eindringens von Sauerstoff aus der Atmosphäre.</p>
<p id="p0044" num="0044">Somit wird nach dem Konzept der vorliegenden Erfindung statt einer Sperrflüssigkeit ein Sperrgas 13, wie CO<sub>2</sub>, vom Gasreservoir 30 über die Zuleitung 31 und über den Kanal 11, welcher in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> oberhalb der Sperrscheibe angeordnet ist, allerdings auch in der Sperrscheibe 9 angeordnet sein kann, in die Sperrkammer 7 gefüllt. Da CO2 schwerer sind als Luft, wird es in der rotierenden Sperrkammer nach außen geschleudert, Luft wird aus der Sperrkammer verdrängt. Hierdurch entsteht eine wirksame Barriere gegen weiteres Eindringen von Luft und damit auch Sauerstoff in die Trommel.</p>
<p id="p0045" num="0045">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist zudem ein Regelorgan 32, z.B. ein Ventil, dargestellt, welches über eine Steuereinheit 40 ansteuerbar ist, so dass die Gaszufuhr gesteuert werden kann.</p>
<p id="p0046" num="0046">Eine Vermischung mit dem Produktstrom in der Greiferkammer 5 unterhalb der Sperrkammer findet nicht oder kaum statt. Falls doch, hat dies keinen negativen Einfluss auf das Produkt, anders als bei Sauerstoff. CO<sub>2</sub> wird typischerweise auch in der Getränkeindustrie eingesetzt. Alternativ zu CO<sub>2</sub> können auch andere Gase, welche schwerer sind als Luft, eingesetzt werden, so dass Luft, und somit auch der Sauerstoff in der Luft, verdrängt wird. Idealerweise sollte es sich dabei um ein Inertgas wie z.B. Argon handeln.</p>
<p id="p0047" num="0047">Da Gase im Unterschied zu Flüssigkeiten kompressibel sind, ist davon auszugehen, dass sich das Gasvolumen innerhalb der Sperrkammer bei zunehmender Geschwindigkeit der Trommel 2 verringert. Daher kann die Zuleitung des Gases im Betrieb der Trommel in Abhängigkeit von der Drehzahl erfolgen oder alternativ detektiert werden.</p>
<p id="p0048" num="0048">Im ersten Fall wird auf Erfahrungswerte zurückgegriffen, welche in Form eines Datensatzes auf dem Datenspeicher der Steuereinheit 40 vorliegen. Bei erhöhter Rotationsgeschwindigkeit wird mehr Gas zugeleitet. Wird zu viel Gas zugeleitet,<!-- EPO <DP n="8"> --> so kann dies über die Überlaufkante 15 in den Raum der Haube 21 abfließen. Die Haube 21 muss dabei nicht vollständig dicht abgeschlossen sein.</p>
<p id="p0049" num="0049">Optional kann ein Ventil 16, z.B. ein federbelastetes Überdruckventil, in der Haube 21 angeordnet sein, über welches das Luft/CO<sub>2</sub> Gemisch bei Überdruck abgeleitet werden kann.</p>
<p id="p0050" num="0050">Bei der alternativen oder zusätzlichen Variante kann im Bereich der Sperrscheibe 9 und/oder im Bereich der Überlaufkante 14 ein Gas-Sensor, insbesondere ein CO<sub>2</sub>-Sensor, angeordnet sein, welcher die Ausbreitung von CO<sub>2</sub> bei unterschiedlichen Drehzahlen überwachen kann. Wird beispielsweise am Sensor 18 kein CO<sub>2</sub> detektiert, so muss mehr CO<sub>2</sub> in die Sperrkammer 7 eingeleitet werden. Diese Steuerung erfolgt z.B. durch die Steuereinheit 40, welche entsprechend das Regelorgan ansteuert.</p>
<p id="p0051" num="0051">Im Fall der Position 18' kann CO<sub>2</sub> ermittelt werden, welches aus dem Überlaufspalt aufgrund einer zu hohen Zulaufmenge an CO<sub>2</sub> entweicht. In diesem Fall muss die Zulaufmenge an Gas 13 verringert werden.</p>
<p id="p0052" num="0052">Gassensoren in miniaturisierter Ausführung (z.B. MEMS-Sensoren) sind bereits seit geraumer Zeit, beispielsweise als sogenannter "smart nose"-Sensor oder basierend auf Infrarot-Sensorik kommerziell erhältlich und können für den vorgenannten Zweck eingesetzt werden. Es ist auch möglich lediglich einen Prototypen mit den Sensoren auszustatten um die notwendige Zulaufmenge bei einsprechender Drehzahl zu ermitteln. Dies kann dann als Datensatz zur Steuerung der Zulaufmenge an Gas in Abhängigkeit von der Drehzahl in einem Datenspeicher von Serienprodukten hinterlegt werden.</p>
<p id="p0053" num="0053">Ein erfindungsgemäßer Separator bzw. eine erfindungsgemäße Zentrifuge eignet sich bevorzugt, für alle Bearbeitungen, in welchen ein Ausschluss von Sauerstoff zur Vermeidung von unerwünschten Oxidationsprozessen von Vorteil ist.</p>
<p id="p0054" num="0054">Dies ist einerseits bei der Verarbeitung von Getränken, z.B. für Fruchtsäfte oder Bier der Fall. Beispielsweise reagiert Vitamin C von Zitrusfrüchten oder von anderem Obst und Gemüse, mit Sauerstoff. Auch andere Naturprodukte werden oxidiert und verändern dadurch ihre Farbe und Geschmack.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0055" num="0055">Ein weiteres Anwendungsgebiet sind sauerstoffsensible Reaktionen, welche beispielweise in der chemischen Synthese, beispielsweise von Pharmaprodukten, auftreten können. Typischerweise betrifft die Anwendung eine Vielzahl von Reaktionen unter Schutzgas. Hier kann anstelle von CO<sub>2</sub> insbesondere auch Argon aufgrund seiner chemischen Inertheit eingesetzt werden.</p>
<p id="p0056" num="0056"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt eine weitere Ausführungsvariante einer Zentrifuge 1' zur Ausführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens und in der Ausbildung als erfindungsgemäße Anordnung. Eine Steuereinheit und entsprechende Sensoren können analog zu <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> vorhanden sein.</p>
<p id="p0057" num="0057">Die Zentrifuge 1' der <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> weist eine Ergänzung gegenüber der Variante der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> mit einer optionalen hydrohermetischen Dichtung 26 auf, welche zwischen der Sperrkammer 7 und der Greiferkammer 5 angeordnet ist. Die hydrohermetische Dichtung 26 muss nicht zwingend vorhanden sein, bietet sich allerdings in einigen Anwendungen als zusätzliche Dichtungsvariante an.</p>
<p id="p0058" num="0058">Die hydrohermetische Dichtung umfasst eine flüssigkeitsbeaufschlagte Sperrkammer 27 und eine Sperrscheibe 28, welche in die Flüssigkeit 29 der Sperrkammer hineinragt.</p>
<p id="p0059" num="0059">Durch gesonderten Zulauf 33 kann Flüssigkeit 29 vorzugsweise in Form von entgasten oder sterilen Wasser in die Sperrkammer 27 zugeleitet werden, um eine Sauerstoffaufnahme am Greifer 8 auf einfache Weise zu vermeiden.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichen</heading>
<p id="p0060" num="0060">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Zentrifuge</dd>
<dt>2</dt><dd>Trommel bzw. Zentrifugentrommel</dd>
<dt>3</dt><dd>Drehachse</dd>
<dt>4</dt><dd>Einlaufrohr</dd>
<dt>5</dt><dd>Greiferkammer</dd>
<dt>7</dt><dd>Sperrkammer</dd>
<dt>8</dt><dd>Greifer</dd>
<dt>9</dt><dd>Sperrscheibe</dd>
<dt>11</dt><dd>Kanal</dd>
<dt>12</dt><dd>Bohrung</dd>
<dt>13</dt><dd>Sperrgas</dd>
<dt>14</dt><dd>Wand</dd>
<dt>15</dt><dd>Überlaufkante</dd>
<dt>16</dt><dd>Ventil</dd>
<dt>17</dt><dd>Ablaufrohr</dd>
<dt>18</dt><dd>Sensor</dd>
<dt>18'</dt><dd>Sensor</dd>
<dt>19</dt><dd>Wand</dd>
<dt>20</dt><dd>Austragsöffnung</dd>
<dt>21</dt><dd>Haube</dd>
<dt>22</dt><dd>Kolbenschieber</dd>
<dt>23</dt><dd>Spindel</dd>
<dt>24</dt><dd>Verteilerraum</dd>
<dt>25</dt><dd>Ablaufkanal</dd>
<dt>26</dt><dd>hydrohermetische Dichtung</dd>
<dt>27</dt><dd>Sperrkammer</dd>
<dt>28</dt><dd>Sperrscheibe</dd>
<dt>29</dt><dd>Flüssigkeit</dd>
<dt>30</dt><dd>Gasreservoir</dd>
<dt>31</dt><dd>Zuleitung</dd>
<dt>32</dt><dd>Regelorgan</dd>
<dt>33</dt><dd>Zulauf - Sperrflüssigkeit</dd>
<dt>40</dt><dd>Steuereinheit</dd>
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<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Betrieb einer Zentrifuge (1), wobei die Zentrifuge (1) ein Einlaufrohr (4) und eine rotierbar gelagerte Trommel (2) mit vertikaler Drehachse (3) aufweist und wobei die Zentrifuge (1) mindestens eine Greiferkammer (5) zum Ableiten von geklärter oder abgetrennter Flüssigkeit aufweist und wobei die Zentrifuge (1) oberhalb der Greiferkammer (5) eine Sperrkammer (7) aufweist mit einer in die Sperrkammer (7) hineinragende Sperrscheibe (9), <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sich im Betrieb der Zentrifuge (1) ein Sperrgas (13), welches schwerer ist als Luft, in der Sperrkammer (7) befindet und welches durch einen Kanal (11), welcher in der Sperrkammer (7) mündet, in die Sperrkammer (7) eingebracht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Sperrgas (13) CO<sub>2</sub> und/oder ein Inertgas, insbesondere ein Edelgas, ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein Zuleiten von Sperrgas (13) im Betrieb der Zentrifuge (1) in Abhängigkeit von der Rotationsgeschwindigkeit der Trommel (2) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Zentrifuge (1) einen Sensor (18, 18') zur Detektion von CO<sub>2</sub>, insbesondere in MEMS-Bauweise, aufweist, wobei ein Zuleiten von Sperrgas (13) in Abhängigkeit von vom Sensor (18, 18') ermittelten Messdaten erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Sperrkammer (7) eine untere Wandung (19) und eine obere Wandung (14), welche Teil der Trommel (2) sind, aufweist und welche sich radial von außen nach innen in Richtung des Einlaufrohres (4) unter Ausbildung eines Zwischenraumes zwischen der jeweiligen Wand (14, 19) und dem Einlaufrohr (4) erstrecken, wobei der minimale Abstand zwischen der Drehachse (3) und der unteren Wand (19) geringer ist als der minimale Abstand zwischen der Drehachse (3) und der oberen Wand (14), so dass die obere Wand (14) eine Überlaufkante (15) ausbildet, über welche das Sperrgas (13), insbesondere bei ausgefüllter Sperrkammer (7), abfließt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Anordnung umfassend eine Zentrifuge (1) und ein Gasreservoir (30) mit einem Sperrgas (13), welches schwerer ist als Luft,<br/>
<!-- EPO <DP n="12"> -->wobei die Zentrifuge (1) ein Einlaufrohr (4) und eine rotierbar gelagerte Trommel (2) mit vertikaler Drehachse (3) aufweist und wobei die Zentrifuge (1) mindestens eine Greiferkammer (5) zum Ableiten von geklärter oder abgetrennter Flüssigkeit aufweist und wobei die Zentrifuge (1) oberhalb der Greiferkammer (5) eine Sperrkammer (7) aufweist mit einer in die Sperrkammer (7) hineinragende Sperrscheibe (9), und wobei die Zentrifuge (1) einen Kanal (11) aufweist, welcher in der Sperrkammer mündet,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Anordnung eine Zuleitung (31) zum Einleiten von Sperrgas (13) in die Sperrkammer (7) aufweist, welche sich zwischen dem Gasreservoir (30) und dem Kanal (11) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Anordnung nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Anordnung, insbesondere die Zentrifuge (1), eine Steuereinheit (40) umfasst, welche ausgerüstet ist zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Kanal (11) im Einlaufrohr (4), insbesondere parallel zur Drehachse (3) der Trommel (2), angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Zentrifuge (1) eine Haube (21) aufweist, welche die Trommel (2) umschließt, wobei die Haube (21) einen Gasauslass, vorzugsweise ein Ventil (16) zum Auslass von Gas bei Überdruck, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Kanal (11) in einem Bereich außerhalb der Haube (21) der Zentrifuge (1) mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Anordnung ein Durchflussmessgerät zur Ermittlung des zugeleiteten Volumen- oder Massenstroms an Sperrgas aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Zentrifuge (1) eine hydrohermetische Dichtung (26) aufweist.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Anordnung nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die hydrohermetische Dichtung zwischen dem Greifer (8) und der Sperrkammer (7) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verwendung der Anordnung bei der Getränkeverarbeitung und/oder bei der chemischen Synthese einer Verbindung, insbesondere eines pharmazeutischen Produktes, insbesondere unter Schutzgas.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="162" he="176" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="185" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="156" he="183" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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 The search report data in XML is provided for the users' convenience only. It might differ from the search report of the PDF document, which contains the officially published data. The EPO disclaims any liability for incorrect or incomplete data in the XML for search reports.
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<srep-info><file-reference-id>36140EP   2/16/</file-reference-id><application-reference><document-id><country>EP</country><doc-number>20156690.8</doc-number></document-id></application-reference><applicant-name><name>GEA Mechanical Equipment GmbH</name></applicant-name><srep-established srep-established="yes"/><srep-invention-title title-approval="yes"/><srep-abstract abs-approval="yes"/><srep-figure-to-publish figinfo="by-applicant"><figure-to-publish><fig-number>1</fig-number></figure-to-publish></srep-figure-to-publish><srep-info-admin><srep-office><addressbook><text>MN</text></addressbook></srep-office><date-search-report-mailed><date>20200824</date></date-search-report-mailed></srep-info-admin></srep-info><srep-for-pub><srep-fields-searched><minimum-documentation><classifications-ipcr><classification-ipcr><text>B04B</text></classification-ipcr></classifications-ipcr></minimum-documentation></srep-fields-searched><srep-citations><citation id="sr-cit0001"><patcit dnum="DE8130833U1" id="sr-pcit0001" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE8130833&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>8130833</doc-number><kind>U1</kind><name>WESTFALIA SEPARATOR AG</name><date>19820204</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1,2,5-8,10,12-14</rel-claims><category>Y</category><rel-claims>3,4,11</rel-claims><rel-passage><passage>* Seite 4, Zeile 17 - Seite 6, letzter Zeile; Abbildung *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0002"><patcit dnum="DE202007009212U1" id="sr-pcit0002" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE202007009212&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>202007009212</doc-number><kind>U1</kind><name>GEA WESTFALIA SEPARATOR GMBH [DE]</name><date>20081211</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1,2,5-7,10,12-14</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0036] *</passage><passage>* Absatz [0039]; Abbildung 1 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0003"><patcit dnum="JPH09192215A" id="sr-pcit0003" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=JPH09192215&amp;CY=ep"><document-id><country>JP</country><doc-number>H09192215</doc-number><kind>A</kind><name>NAKANE TAKAHARU</name><date>19970729</date></document-id></patcit><category>Y</category><rel-claims>3,4</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0080]; Abbildung 4 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0004"><patcit dnum="US2008264841A1" id="sr-pcit0004" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=US2008264841&amp;CY=ep"><document-id><country>US</country><doc-number>2008264841</doc-number><kind>A1</kind><name>ROCHAT JEAN-DENIS [CH]</name><date>20081030</date></document-id></patcit><category>Y</category><rel-claims>11</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0038]; Abbildung 1 *</passage></rel-passage></citation></srep-citations><srep-admin><examiners><primary-examiner><name>Leitner, Josef</name></primary-examiner></examiners><srep-office><addressbook><text>Munich</text></addressbook></srep-office><date-search-completed><date>20200811</date></date-search-completed></srep-admin><!--							The annex lists the patent family members relating to the patent documents cited in the above mentioned European search report.							The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>8130833</doc-number><kind>U1</kind><date>19820204</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>202007009212</doc-number><kind>U1</kind><date>20081211</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AU</country><doc-number>2008271581</doc-number><kind>A1</kind><date>20090108</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>BR</country><doc-number>PI0813784</doc-number><kind>A2</kind><date>20141230</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CA</country><doc-number>2691931</doc-number><kind>A1</kind><date>20090108</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>CN</country><doc-number>101687204</doc-number><kind>A</kind><date>20100331</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>202007009212</doc-number><kind>U1</kind><date>20081211</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>2162225</doc-number><kind>A1</kind><date>20100317</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>RU</country><doc-number>2010102120</doc-number><kind>A</kind><date>20110810</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2010184579</doc-number><kind>A1</kind><date>20100722</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2009003639</doc-number><kind>A1</kind><date>20090108</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>JP</country><doc-number>H09192215</doc-number><kind>A</kind><date>19970729</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>US</country><doc-number>2008264841</doc-number><kind>A1</kind><date>20081030</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>AT</country><doc-number>544524</doc-number><kind>T</kind><date>20120215</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>1800754</doc-number><kind>A1</kind><date>20070627</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>1965925</doc-number><kind>A1</kind><date>20080910</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>US</country><doc-number>2008264841</doc-number><kind>A1</kind><date>20081030</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2007071086</doc-number><kind>A1</kind><date>20070628</date></document-id></family-member></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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