[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiteranschlussklemme
- mit einem Isolierstoffgehäuse, wobei das Isolierstoffgehäuse eine Montageöffnung und
eine Leitereinführungsöffnung hat,
- mit einem Verschlussteil, wobei das Verschlussteil in die Montageöffnung einführbar
ist,
- mit einem Kontakteinsatz, wobei der Kontakteinsatz eine Stromschiene und eine Klemmfeder
hat, wobei die Klemmfeder einen sich zur Stromschiene hin erstreckenden Klemmschenkel
mit einer Federklemmkante zum Anklemmen eines elektrischen Leiters hat, und
- mit einer zwischen dem Verschlussteil und dem Isolierstoffgehäuse angeordneten ersten
Rastverbindung, wobei das Verschlussteil und das Isolierstoffgehäuse durch die erste
Rastverbindung miteinander fixierbar sind.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer derartigen Leiteranschlussklemme.
[0003] DE 10 2013 101 830 A1 offenbart eine Leiteranschlussklemme mit einem Isolierstoffgehäuse und einem Kontakteinsatz
mit einer Klemmfeder, wobei der Kontakteinsatz auf ein Gehäuseteil aufgesetzt und
anschließend in Kombination in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt werden kann.
[0004] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Leiteranschlussklemme
zu schaffen.
[0005] Die Aufgabe wird mit einer Leiteranschlussklemme mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0006] Bei der gattungsgemäßen Leiteranschlussklemme wird vorgeschlagen, dass zwischen dem
Verschlussteil und dem Kontakteinsatz eine zweite Rastverbindung angeordnet ist, wobei
das Verschlussteil und der Kontakteinsatz durch die zweite Rastverbindung miteinander
verrastbar sind.
[0007] Durch die Ausbildung einer zweiten Rastverbindung zwischen dem Verschlussteil und
dem Kontakteinsatz, kann eine sicher zu handhabende Leiteranschlussklemme in einem
vormontierten Zustand bereitgestellt werden. Die zweifache Verrastung, nämlich des
Verschlussteils gegenüber dem Isolierstoffgehäuse und des Verschlussteils gegenüber
dem Kontakteinsatz, ermöglicht die Bereitstellung einer zumindest aus Verschlussteil
und Kontakteinsatz bestehenden Vormontageeinheit sowie eine stabilere Leiteranschlussklemme.
Krafteinflüsse führen somit zu keinen oder verminderten Verformungen der Leiteranschlussklemme.
[0008] Weiterhin wird das Verschlussteil sicher in dem Isolierstoffgehäuse, auch bei äußeren
Kräften wie zum Beispiel Zug- oder Torsionskräfte, die auf die Leiteranschlussklemme
wirken, gehalten.
[0009] Die Klemmfeder kann einen Anlageschenkel und einen zwischen dem Anlageschenkel und
Klemmschenkel angeordneten Federbogen haben.
[0010] Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen der ersten und der zweiten Rastverbindung
angeführt. Die Rastverbindungen der Leiteranschlussklemme sind nicht auf eine dieser
Ausführungsformen begrenzt. Vielmehr können diese Rastverbindungen auch in Kombination
oder in einer erhöhten Anzahl an der Leiteranschlussklemme ausgebildet sein. So ist
zum Beispiel denkbar, dass dieselbe Art der Rastverbindung wenigstens ein, zwei oder
drei Mal an der erfindungsgemäßen Leiteranschlussklemme ausgebildet ist.
[0011] Die zweite Rastverbindung kann als Rastarm des Verschlussteils ausgebildet sein,
wobei der Rastarm die Stromschiene des Kontakteinsatzes umgreift. Der Rastarm ist
dabei an dem Verschlussteil angeordnet. Beim montieren des Verschlussteils und des
Kontakteinsatzes wird der Rastarm an dem Kontakteinsatz vorbeigeführt, wobei das Ende
des Rastarmes den Kontakteinsatz umgreift und den Kontakteinsatz damit sicher an dem
Verschlussteil verrastet. Dabei kann es sinnvoll sein, dass an dem Verschlussteil
zwei Rastarme angeordnet sind, wobei die Rastarme jeweils an gegenüberliegenden Seiten
des Kontakteinsatzes vorbeigeführt werden, wobei die Rastarme den Kontakteinsatz umgreifen.
Vorzugsweise kann an dem Rastarm ein Rasthaken vorgesehen sein, der eine Rastkante
an der Stromschiene hintergreift.
[0012] Das Isolierstoffgehäuse kann ein Blockierelement haben, wobei das Blockierelement
ein Lösen des Rastelementes blockiert. Denkbar ist auch, dass das Isolierstoffgehäuse
selbst das Blockierelement ist. Wird das vormontierte Verschlussteil mit dem Kontakteinsatz
in das Isolierstoffgehäuse geführt, blockiert das Isolierstoffgehäuse ein Lösen der
zweiten Rastverbindung.
[0013] So können zum Beispiel die vorgenannte Ausbildung der zweiten Rastverbindung als
Rastarme nicht mehr ausgelenkt werden, da diese durch das Vorhandensein des Isolierstoffgehäuses
und/oder des Blockierelementes blockiert werden. Auf diese Weise wird eine funktionssichere
und sicher zu handhabende Leiteranschlussklemme bereitgestellt, wobei die zweite Rastverbindung
nicht gelöst werden kann, ohne dass das Verschlussteil von dem Isolierstoffgehäuse
demontiert wird.
[0014] Die erste Rastverbindung kann als Rasthaken des Isolierstoffgehäuses ausgebildet
sein, wobei der Rasthaken in eine Öffnung im Verschlussteil eingreift. Der Rasthaken
ist dabei an dem Isolierstoffgehäuse angeordnet. Der Rasthaken kann in eine Öffnung
des Verschlussteils geführt werden, wobei der Rasthaken dort das Isolierstoffgehäuse
an dem Verschlussteil verrastet.
[0015] Es ist denkbar, dass zwischen dem Verschlussteil und dem Isolierstoffgehäuse ein
gewisser Abstand besteht, so dass das Verschlussteil bei Montage des Isolierstoffgehäuses
an das Verschlussteil durchfedern kann.
[0016] Die erste Rastverbindung kann als Lasche des Verschlussteils ausgebildet sein, wobei
die Lasche einen Steg am Isolierstoffgehäuse umgreift. Die Lasche ist dabei an dem
Verschlussteil angeordnet, wobei die Lasche als flaches Materialstück mit einem Befestigungsloch
ausgebildet ist. Bei der Montage des Verschlussteils an das Isolierstoffgehäuse wird
die Lasche über den Steg des Isolierstoffgehäuses geführt, wobei der Steg in das Befestigungsloch
gelangt und dort das Verschlussteil an das Isolierstoffgehäuse verrastet.
[0017] Die erste Rastverbindung kann als Vorsprung des Verschlussteils ausgebildet sein,
wobei der Vorsprung in eine Ausnehmung des Isolierstoffgehäuses eingreift. Der Vorsprung
kann insbesondere T-förmig ausgebildet sein. Der Vorsprung ist dabei an dem Verschlussteil
angeordnet, wobei das Verschlussteil bei der Montage des Verschlussteils an das Isolierstoffgehäuse
in eine Ausnehmung des Isolierstoffgehäuses geführt wird. Eine mögliche T-förmige
Ausgestaltung des Vorsprunges kann ein Lösen der ersten Rastverbindung verhindern.
Die Verbindung kann somit nicht mehr ohne eine Zerstörung der Leiteranschlussklemme
aufgehoben werden.
[0018] Derartige Ausgestaltungen der Rastverbindungen können in jeder denkbaren Kombination
auftreten. So ist zum Beispiel denkbar, dass die erste Rastverbindung als drei Vorsprünge
des Verschlussteils ausgebildet ist, wobei eine der Vorsprünge T-förmig ausgebildet
ist. Es ist aber auch denkbar, dass an dem Verschlussteil eine Lasche angeordnet ist
und an dem Isolierstoffgehäuse zwei Rasthaken, die wiederum jeweils in eine Öffnung
des Verschlussteils eingreifen. Durch die verschiedenen Kombinationen der Rastverbindungen
kann eine handlungssichere Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden.
[0019] An dem Verschlussteil kann eine Prüföffnung angeordnet sein. Die Prüföffnung kann
dabei quer zum anzuklemmenden elektrischen Leiter ausgerichtet sein, wobei sich die
Prüföffnung von einer Oberfläche des Verschlussteils durch das Verschlussteil hindurch
zum Kontakteinsatz hin erstreckt. Durch eine derartige Prüföffnung kann der Kontakteinsatz
mit externen Messgeräten kontaktiert werden.
[0020] Die Leiteranschlussklemme kann zumindest einen, vorzugsweise zwei Betätigungshebel
haben, wobei der Betätigungshebel zur Auslenkung des Klemmschenkels eingerichtet ist.
Dies ermöglicht ein einfaches Öffnen und/oder Schließen der Klemmstelle ohne eines
weiteren Hilfsmittels.
[0021] Die Leiteranschlussklemme kann eine Führungskontur zur Führung der ersten Rastverbindung
und/oder der zweiten Rastverbindung haben. Insbesondere kann die Führungskontur eine
Fase am Isolierstoffgehäuse und/oder Verschlussteil sein. Durch eine derartige Führungskontur
wird die Montage der Leiteranschlussklemme vereinfacht. So können zum Beispiel die
Öffnungen des Verschlussteils eine Fase haben, wobei der Rasthaken des Isolierstoffgehäuses
über die Fase in Rastposition geführt werden kann.
[0022] Das Isolierstoffgehäuse und das Verschlussteil können im Bereich der ersten Rastverbindung
gegeneinander verstemmt sein. Durch eine mechanische Verstemmung des Verschlussteils
gegenüber dem Isolierstoffgehäuse, die eine plastische Verformung des Verschlussteils
und/oder des Isolierstoffgehäuses bewirkt, können die Bauteile nicht mehr voneinander
gelöst werden, ohne diese durch einen entsprechenden Kraftaufwand zu zerstören.
[0023] Die erste Rastverbindung und/oder die zweite Rastverbindung können in einem Mittelbreich
der Leiteranschlussklemme angeordnet sein. Die Leiteranschlussklemme kann dabei einen
symmetrischen Aufbau haben, wobei die erste Rastverbindung und/oder die zweite Rastverbindung
in einer Symmetrieebene der Leiteranschlussklemme angeordnet sind. Insbesondere können
die erste Rastverbindung und/oder die zweite Rastverbindung auf der Symmetrieebene
der Leiteranschlussklemme angeordnet sein, wobei die Symmetrieebene sich senkrecht
zur Leitereinführungsrichtung erstreckt.
[0024] Auf diese Weise kann eine vollsymmetrische Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden,
wobei die Fertigung einer derartigen vollsymmetrischen Leiteranschlussklemme vereinfacht
wird.
[0025] Die Leiteranschlussklemme kann zwei Leitereinführungsöffnungen und zwei Klemmfedern
haben, wobei die Leitereinführungsöffnungen an einander diametral gegenüberliegenden
Enden der Leiteranschlussklemme angeordnet sind. Insbesondere können die erste Rastverbindung
und/oder die zweite Rastverbindung zwischen den Klemmfedern des Kontakteinsatzes angeordnet
sein. Alternativ oder zusätzlich kann insbesondere die erste Rastverbindung zwischen
dem Verschlussteil und dem Isolierstoffgehäuse an in Längserstreckungsrichtung diametral
gegenüberliegenden Endbereichen der Leiteranschlussklemme vorgesehen werden und somit
auch außerhalb der Symmetrieebene der Leiteranschlussklemme. Die Längserstreckungsrichtung
bezeichnet dabei die Richtung in welcher die elektrischen Leiter in die Leitereinführungsöffnungen
eingeführt werden.
[0026] So kann eine Leiteranschlussklemme mit zwei gegenüberliegenden Klemmstellen für zwei
elektrische Leiter bereitgestellt werden, die eine hohe Stabilität gegen Verformung
des Isolierstoffgehäuses und/oder des Verschlussteils hat. Dies bedeutet insbesondere,
dass sich das Isolierstoffgehäuse und/oder das Verschlussteil unter Krafteinwirkung,
zum Beispiel unter Zug auf eingesteckte elektrische Leiter, nicht plastisch und/oder
elastisch verformt und die Bauteile in Ihrer Position zueinander sicher gehalten werden.
[0027] Eine der oben genannten Leiteranschlussklemmen kann nach einem Verfahren mit den
folgenden Schritten montiert werden:
- Befestigung der Klemmfeder an der Stromschiene,
- Verrastung des Kontakteinsatzes am Verschlussteil,
- Einsetzen des Verschlussteils in die Montageöffnung des Isolierstoffgehäuses,
- Fixierung des Isolierstoffgehäuses an dem Verschlussteil,
- Verstemmung des Verschlussteils gegen das Isolierstoffgehäuse im Bereich der ersten
Rastverbindung.
[0028] Durch eine derartige Montage der erfindungsgemäßen Leiteranschlussklemme kann eine
Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden, die nicht durch Krafteinwirkung von außen
demontiert werden kann. Durch die doppelte Verrastung wird eine sehr stabile Verbindung
hergestellt, die durch das anschließende Verstemmen nicht mehr gelöst werden kann.
Der Benutzer kann somit die Leiteranschlussklemme nicht mehr demontieren, wodurch
die Funktion beeinträchtigt werden könnte.
[0029] Der unbestimmte Begriff "ein" ist als solcher und nicht als Zahlwort zu verstehen.
So ist auch denkbar, dass die erfindungsgemäße Leiteranschlussklemme eine Vielzahl
von nebeneinander angeordneten Kontakteinsätzen hat. Dabei können zum Beispiel zwei,
drei, vier oder fünf Kontakteinsätze nebeneinander in einem Isolierstoffgehäuse angeordnet
sein, wobei die Kontakteinsätze jeweils zwei Klemmfedern für zwei anzuklemmende elektrische
Leiter haben.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen beispielhaft mit
den beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- - eine Leiteranschlussklemme in einer perspektivischen Ansicht in einer ersten Ausführungsform;
- Figur 2
- - ein Verschlussteil mit zwei Betätigungshebeln einer Leiteranschlussklemme in einer
perspektivischen Ansicht nach Figur 1;
- Figur 3
- - eine Schnittansicht einer Leiteranschlussklemme nach Figur 1;
- Figur 4a
- - eine Leiteranschlussklemme nach Figur 1 in einer seitlichen Schnittansicht;
- Figur 4b
- - ein vergrößerter Ausschnitt einer Leiteranschlussklemme nach Figur 4a;
- Figur 5
- - eine Leiteranschlussklemme in einer perspektivischen Ansicht in einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 6
- - eine Leiteranschlussklemmen in einer perspektivischen Ansicht in dritten Ausführungsform;
- Figur 7
- - eine Leiteranschlussklemme nach Figur 6 in einer Draufsicht,
- Figur 8
- - einen Kontakteinsatz zum Einsatz in einer Leiteranschlussklemme;
- Figur 9
- - eine Leiteranschlussklemme in der ersten Ausführungsform nach den Figuren 1 bis
4 in einer Explosionsansicht.
[0031] Figur 1 zeigt eine Leiteranschlussklemme 1 in einer perspektivischen Ansicht in einer
ersten Ausführungsform. Der Grundkörper der Leiteranschlussklemme 1 ist aus einem
Isolierstoffgehäuse 2 und einem Verschlussteil 3 gebildet, wobei das Verschlussteil
3 in eine Montageöffnung des Isolierstoffgehäuses 2 eingesetzt ist. Die Leiteranschlussklemme
1 hat zwei Leitereinführungsöffnungen 4a, 4b zur Aufnahme von elektrischen Leitern.
[0032] Weiterhin zu erkennen sind zwei Betätigungshebel 5a, 5b, wobei die Betätigungshebel
5a, 5b an dem Verschlussteil 3 angeordnet sind. An dem Verschlussteil 3 ist eine Prüföffnung
6 angeordnet, wobei sich die Prüferöffnung 6 von einer Oberfläche des Verschlussteils
3 senkrecht in den Innenraum des Isolierstoffgehäuses 2 erstreckt. Durch eine derartige
Prüföffnung kann der Zugang zu elektrisch leitenden Bauteilen innerhalb des Isolierstoffgehäuses
2 mit externen Messgeräten ermöglicht werden.
[0033] Deutlich wird, dass das Verschlussteil 3 über eine erste Rastverbindung 7 mit dem
Isolierstoffgehäuse 2 fixiert verbunden ist. Die erste Rastverbindung 7 ist dabei
als Vorsprung 8 des Verschlussteils 3 ausgebildet, wobei der Vorsprung 8 in eine Ausnehmung
9 des Isolierstoffgehäuse 2 eingreift und das Verschlussteil 3 damit mit dem Isolierstoffgehäuse
2 fixiert.
[0034] Erkennbar ist, dass die Leiteranschlussklemme 1 in Bezug auf eine Symmetrieebene
SE vollsymmetrisch aufgebaut ist, wobei die erste Rastverbindung 7 in der Symmetrieebene
SE angeordnet ist. Die Symmetrieebene SE erstreckt sich dabei senkrecht zu einer Leitereinführungsrichtung
L.
[0035] Figur 2 zeigt ein Verschlussteil 3 einer Leiteranschlussklemme 1 in einer perspektivischen
Ansicht nach Figur 1 mit daran angeordneten Betätigungshebeln 5a, 5b. Deutlich wird,
dass an dem Verschlussteil 3 eine zweite Rastverbindung 10 angeordnet ist, wobei die
zweite Rastverbindung 10 als Rastarm 11 ausgebildet ist. Die zweite Rastverbindung
ist dafür vorgesehen, das Verschlussteil 3 mit einem Kontakteinsatz 12 zu verrasten.
Die zweite Rastverbindung 10 ist dabei auf derselben Symmetrieebene SE wie die erste
Rastverbindung 7 angeordnet. Durch die zweifache Verrastung, nämlich des Verschlussteils
3 gegenüber dem Isolierstoffgehäuse 2 und des Verschlussteils 3 gegenüber dem Kontakteinsatz
12 kann eine sicher zu handhabende Leiteranschlussklemme 1 bereitgestellt werden.
[0036] Weiterhin zu erkennen ist, dass an einander gegenüberliegenden Seiten des Verschlussteils
3 zwei Vorsprünge 8 angeordnet sind, die zum Eingriff in eine Ausnehmung 9 des Isolierstoffgehäuses
2 vorgesehen sind.
[0037] Figur 3 zeigt eine Leiteranschlussklemme 1 nach Figur 1 in einer Schnittansicht wobei
der Schnitt in der Symmetrieebene SE liegt. Zu erkennen ist, dass im Innenraum des
Isolierstoffgehäuses 2 eine Stromschiene 13 des Kontakteinsatzes 12 angeordnet ist,
wobei die als Rastarme 11 ausgebildete zweite Rastverbindung 10 seitlich neben der
Stromschiene 13 vorbeigeführt sind und die Stromschiene 13 umgreifen. Die als Vorsprünge
8 ausgebildete erste Rastverbindung 7 greift in die Ausnehmungen 9 des Isolierstoffgehäuses
2 ein. Dadurch wird eine doppelte Verrastung des Verschlussteils 3 gegenüber dem Kontakteinsatz
12 und dem Isolierstoffgehäuse 2 erreicht.
[0038] Deutlich wird, dass das Isolierstoffgehäuse 2 als Blockierelement 14 ausgebildet
ist, wobei ein Teil des Isolierstoffgehäuses 2, vorzugsweise eine seitliche Wandung
ein Lösen der zweiten Rastverbindung 10 blockiert, indem ein Auslenken des Rastarms
11 verhindert wird. Das bedeutet, dass die Rastarme 11 der zweiten Rastverbindung
10 nur von der Stromschiene 13 gelöst werden können, wenn die erste Rastverbindung
7 von dem Isolierstoffgehäuse 2 zuvor gelöst wird. Die Rastarme 11 der zweiten Rastverbindung
10 werden durch das Vorhandensein des Isolierstoffgehäuses 2 blockiert.
[0039] Das in den Figuren 1-3 gezeigte Verschlussteil 3 der Leiteranschlussklemme 1 ist
im Bereich der ersten Rastverbindung 7 nicht gegen das Isolierstoffgehäuse 2 verstemmt.
Eine Verstemmung könnte aber z.B. durch eine Kraftbeaufschlagung F gegen den Vorsprung
8 des Verschlussteils 3 erfolgen. Dadurch wird der Vorsprung 8 derartig verformt,
dass Abschnitte des Vorsprunges 8 in Freischnitte 9a der Ausnehmung 9 fließen und
ein Lösen der ersten Rastverbindung 7 nicht mehr möglich ist. Die Vorsprünge 8 der
ersten Rastverbindung 7 können dann durch die Verformung des Vorsprunges 8 nicht mehr
aus den Ausnehmungen 9 herausgezogen werden. Eine Demontage der Leiteranschlussklemme
1 wäre nach einer Verstemmung des Verschlussteils 3 gegen das Isolierstoffgehäuse
2 nicht mehr zerstörungsfrei möglich.
[0040] Figur 4a zeigt die Leiteranschlussklemme 1 nach Figur 1 in einer seitlichen Schnittansicht.
Die Leiteranschlussklemme hat ein Isolierstoffgehäuse 2 und ein Verschlussteil 3,
wobei im Innenraum des Isolierstoffgehäuses 3 ein Kontakteinsatz 12 angeordnet ist.
[0041] Der Kontakteinsatz 12 hat eine Stromschiene 13 und zwei Klemmfedern 17a, 17b, wobei
die Klemmfedern 17a, 17b an einander diametral gegenüberliegenden Enden der Stromschiene
13 angeordnet sind. Die Klemmfedern 17a, 17b haben einen Anlageschenkel 18a, 18b,
der in einen Federbogen 19a, 19b übergeht und sich in einen Klemmschenkel 20a, 20b
erstreckt. Die Klemmschenkel 20a, 20b haben jeweils eine Federklemmkante 21a, 21 b,
wobei die Federklemmkanten 21a, 21b mit der Stromschiene 13 jeweils eine Klemmstelle
für einen anzuklemmende elektrischen Leiter bilden.
[0042] Die Leiteranschlussklemme 1 hat zwei Betätigungshebel 5a, 5b, wobei jeweils ein Betätigungshebel
5a, 5b mit einer Klemmfeder 17a, 17b in Wechselwirkung steht, sodass die Betätigungshebel
5a, 5b zur Auslenkung der Klemmschenkel 20a, 20b eingerichtet sind.
[0043] Deutlich wird, dass eine weitere erste Rastverbindung 7a zwischen dem Verschlussteil
3 und dem Isolierstoffgehäuse 3 als Rasthaken 22 des Isolierstoffgehäuses 2 ausgebildet
ist. Die Rasthaken 22 sind dabei an den diametral gegenüberliegenden Enden des Isolierstoffgehäuses
2 angeordnet. Die Rasthaken 22 greifen dabei in korrespondierende Öffnungen 23 am
Verschlussteil 3 ein und verrasten somit das Isolierstoffgehäuse 2 und das Verschlussteil
3 miteinander. Diese zusätzliche Rastverbindung 7a erfolgt somit an diametral gegenüberliegenden
Endbereichen der Leiteranschlussklemme 1. Die zusätzliche Rastverbindung 7a ist optional
und kann bei geringen Anforderungen an die Verrastung des Verschlussteils 3 gegenüber
dem Isolierstoffgehäuse 2 entfallen. Auch die weitere erste Rastverbindung 7a kann
durch eine Verstemmung des Vorsprunges oder auch des Isolierstoffgehäuses 2 gegen
ein Lösen der Verrastung gesichert werden.
[0044] Figur 4b zeigt einen vergrößerten Ausschnitt einer Leiteranschlussklemme nach Figur
4a. Dabei ist der Bereich der ersten Rastverbindung 7a vergrößert dargestellt. Deutlich
wird, dass sowohl an dem Isolierstoffgehäuse 2 und an dem Rasthaken 7a, 22 eine Fase
24 angeordnet ist. Diese Fasen 24 dienen als Führungskontur zur Führung des Rasthakens
22 der ersten Rastverbindung 7a in die Öffnung 23 des Verschlussteils 3. Dabei gleitet
der Rasthaken entlang der Fasen 24 in seine Rastposition und fixiert damit das Isolierstoffgehäuse
2 an dem Verschlussteil 3.
[0045] Figur 5 zeigt eine Leiteranschlussklemme 1 in einer zweiten Ausführungsform in einer
perspektivischen Ansicht. Die Leiteranschlussklemme 1 in Figur 5 ist dabei kongruent
zu der Leiteranschlussklemme 1 der Figur 1 aufgebaut. Die Leiteranschlussklemme 1
in der Figur 5 unterscheidet sich dabei lediglich in der ersten Rastverbindung 7 zu
der Leiteranschlussklemme 1 der Figur 1.
[0046] Die erste Rastverbindung 7 ist als Lasche 15 ausgebildet, wobei die Lasche 15 am
Verschlussteil 3 der Leiteranschlussklemme 1 angeordnet ist. Die Lasche 15 ist als
flaches Materialstück mit einem Befestigungsloch 16 ausgebildet. An dem Isolierstoffgehäuse
2 ist ein Steg 17 angeordnet, wobei die Lasche 15 den Steg 17 umgreift, sodass der
Steg 17 in dem Befestigungsloch 16 verrastet und das Verschlussteil 3 damit an dem
Isolierstoffgehäuse 2 fixiert.
[0047] Figur 6 eine Leiteranschlussklemme 1 in einer dritten Ausführungsform in einer perspektivischen
Ansicht. Die Leiteranschlussklemme 1 in Figur 6 ist dabei kongruent zu der Leiteranschlussklemme
1 der Figuren 1 und 5 aufgebaut. Die Leiteranschlussklemme 1 in der Figur 6 unterscheidet
sich dabei in der Ausbildung der ersten Rastverbindung 7 von den Leiteranschlussklemmen
1 der Figuren 1 und 5.
[0048] Die Leiteranschlussklemmen 1 der zweiten Ausführungsform nach Figur 5 und dritten
Ausführungsform nach Figur 6 weisen neben der ersten Rastverbindung 7 vorzugsweise
weiterhin eine zweite Rastverbindung 10 entsprechend des ersten Ausführungsbeispiels
nach den Figuren 1 bis 4 auf. Weiterhin vorzugsweise weisen die Leiteranschlussklemmen
der zweiten und dritten Ausführungsform zusätzlich oder alternativ die weitere Rastverbindung
7a entsprechend den Figuren 4a und 4b auf.
[0049] Die erste Rastverbindung 7 hat auf sich einander gegenüberliegenden Seiten der Leiteranschlussklemme
1 jeweils drei Vorsprünge 8, wobei die Vorsprünge 8 jeweils in eine Ausnehmung 9 des
Isolierstoffgehäuses 2 eingreifen. Zu erkennen ist das einer der Vorsprünge 8 T-förmig
ausgebildet ist. Die T-förmige Ausbildung des einen Vorsprungs 8 verhindert durch
den so gebildeten Hinterschnitt von Verschlussteil 3 und Isolierstoffgehäuse 2 eine
Auslenkung der Wandung des Isolierstoffgehäuses 2 und wirkt somit einer Lösung der
Rastverbindung 7 entgegen.
[0050] Figur 7 zeigt eine Leiteranschlussklemme 1 nach Figur 6 in einer Draufsicht. Deutlich
wird die T-förmige Ausgestaltung der Vorsprünge 8, wodurch ein Lösen des Verschlussteils
3 von dem Isolierstoffgehäuse 2 erschwert wird. Die Ausnehmung 9 des Isolierstoffgehäuses
2 ist dabei derartig ausgebildet, dass es die T-Form des Vorsprung 8 hinter greift,
sodass der Vorsprung 8 in allen Freiheitsgraden bis auf einen blockiert ist.
[0051] Wird zusätzlich der nicht blockierte Freiheitsgrad durch einen anderen Vorsprung
8 blockiert, ist ein Lösen des Verschlussteils 3 von dem Isolierstoffgehäuse 2 nicht
mehr möglich, ohne die Leiteranschlussklemme 1 zu zerstören.
[0052] Figur 8 zeigt einen Kontakteinsatz 12 zum Einsatz in einer der vorgenannten Leiteranschlussklemmen
1. Der Kontakteinsatz 12 hat eine Stromschiene 13, wobei an den diametral gegenüberliegenden
Enden der Stromschiene 13 jeweils eine Klemmfeder 17a, 17b angeordnet ist. Die Klemmfedern
17a, 17b haben jeweils einen Anlageschenkel 18a, 18b, der in einen Federbogen 19a,
19b übergeht und sich in einen Klemmschenkel 20a, 20b erstreckt. Der Klemmschenkel
20a, 20b erstreckt sich dabei zur Stromschiene 13, wobei der Klemmschenkel 20a, 20b
eine Federklemmkante 21a, 21b hat und mit der Stromschiene 13 eine Klemmstelle für
einen anzuklemmenden elektrischen Leiter bildet.
[0053] Zu erkennen ist, dass jeweils an den diametral gegenüberliegenden Enden der Stromschiene
13 ein Leiteraufnahmeabschnitt 25 für den anzuklemmenden elektrischen Leiter angeordnet
ist. Deutlich wird, dass die Leiteraufnahmeabschnitte 25 umfangsseitig geschlossen
ausgebildet sind.
[0054] Weiterhin zu erkennen ist, dass an einer Deckenfläche 26 der Stromschiene 13 zwei
Halteabschnitte 27a, 27b angeordnet sind, wobei sich die Halteabschnitte 27a, 27b
jeweils an den diametral gegenüberliegenden Enden der Deckenfläche 26 angeordnet sind.
In den Halteabschnitten 27a, 27b ist jeweils eine der Klemmfeder 17a, 17b selbsttragend,
das bedeutet ohne zusätzliche Befestigungsmittel, eingehängt.
[0055] Es ist aber auch denkbar, dass die Klemmfedern 17a, 17b als eine einzelne Klemmfeder
mit zwei Klemmschenkeln 20a, 20b ausgebildet sind, wobei sich die einzelne Klemmfeder
über die Deckenfläche 9 der Stromschiene 13 erstreckt.
[0056] Figur 9 zeigt eine Leiteranschlussklemme 1 in der ersten Ausführungsform nach Figur
1 in einer Explosionsansicht. Zu erkennen ist, dass ein Kontakteinsatz 12 nach Figur
8 in das Isolierstoffgehäuse 2 der Leiteranschlussklemme 1 einsetzbar ist.
[0057] Deutlich wird, wie eine erfindungsgemäße Leiteranschlussklemme 1 montiert werden
kann. In einem ersten Schritt wird das Verschlussteil 3 mittels des als zweite Rastverbindung
10 ausgebildeten Rastarms 11 an der Stromschiene 13 des Kontakteinsatzes 12 verrastet.
Der Rastarm 11 untergreift dabei die U-förmig gebildete Stromschiene 13.
[0058] In einem zweiten Schritt können die Betätigungshebel 5a, 5b an dem Verschlussteil
3 und dem Kontakteinsatz 12 montiert werden. Dieser zweite Schritt kann auch optional
vor dem ersten Schritt erfolgen.
[0059] In einem dritten Schritt kann die Vormontageeinheit mit dem Verschlussteil 3, dem
Kontakteinsatz 12 und den Betätigungshebeln 5a, 5b in das Isolierstoffgehäuse 2 durch
eine Montageöffnung 28 in das Isolierstoffgehäuse 2 eingesetzt werden. Dabei wird
das Isolierstoffgehäuse 2 an dem Verschluss 3 durch die erste Rastverbindung 7 und
die weitere erste Rastverbindung 7a fixiert. Die erste Rastverbindung 7 ist dabei
an dem Verschlussteil 3 angeordnet und die weitere erste Rastverbindung 7a an dem
Isolierstoffgehäuse 2.
[0060] Deutlich wird, dass die erste Rastverbindung 7 in eine entsprechende Ausnehmung 9
am Isolierstoffgehäuse 2 eingreift. Dabei wird das Verschlussteil 3 an dem Isolierstoffgehäuse
2 fixiert. Die weiteren ersten Rastverbindungen 7a unterstützen diese Fixierung zusätzlich.
Die Ausnehmung 9 ist dabei umfangsseitig geschlossen ausgebildet. Das bedeutet insbesondere,
dass die erste Rastverbindung 7 nur in einem Freiheitsgrad in die Ausnehmung 9 geführt
werden kann.
[0061] In einem optionalen vierten Schritt kann das Verschlussteil 3 gegen das Isolierstoffgehäuse
2 im Bereich der ersten Rastverbindung 7 und/oder der weiteren ersten Rastverbindung
7a verstemmt werden.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Leiteranschlussklemme
- 2
- Isolierstoffgehäuse
- 3
- Verschlussteil
- 4a, 4b
- Leitereinführungsöffnung
- 5a, 5b
- Betätigungshebel
- 6
- Prüföffnung
- 7
- erste Rastverbindung
- 7a
- Weitere erste Rastverbindung
- 8
- Vorsprung
- 9
- Ausnehmung
- 9a
- Freischnitt der Ausnehmung
- 10
- zweite Rastverbindung
- 11
- Rastarm
- 12
- Kontakteinsatz
- 13
- Stromschiene
- 14
- Blockierelement
- 15
- Lasche
- 16
- Befestigungsloch
- 17a, 17b
- Klemmfeder
- 18a, 18b
- Anlageschenkel
- 19a, 19b
- Federbogen
- 20a, 20b
- Klemmschenkel
- 21a, 21b
- Federklemmkante
- 22
- Rasthaken
- 23
- Öffnung
- 24
- Fase
- 25
- Leiteraufnahmeabschnitt
- 26
- Deckenfläche
- 27a, 27b
- Halteabschnitt
- 28
- Montageöffnung
- F
- Kraftbeaufschlagung
- L
- Leitereinführungsrichtung
- SE
- Symmetrieebene
1. Leiteranschlussklemme (1)
- mit einem Isolierstoffgehäuse (2), wobei das Isolierstoffgehäuse (2) eine Montageöffnung
(28) und eine Leitereinführungsöffnung (4a, 4b) hat,
- mit einem Verschlussteil (3), wobei das Verschlussteil (3) in die Montageöffnung
einführbar ist,
- mit einem Kontakteinsatz(12), wobei der Kontakteinsatz (12) eine Stromschiene (13)
und eine Klemmfeder (17a, 17b) hat, wobei die Klemmfeder (17a, 17b) einen sich zur
Stromschiene (13) hin erstreckenden Klemmschenkel (20a, 20b) mit einer Federklemmkante
(21a, 21b) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters hat, und
- mit einer zwischen dem Verschlussteil (3) und dem Isolierstoffgehäuse (2) angeordneten
ersten Rastverbindung (7), wobei das Verschlussteil (3) und das Isolierstoffgehäuse
(2) durch die erste Rastverbindung (7) miteinander fixierbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlussteil (3) und dem Kontakteinsatz (12) eine zweite Rastverbindung
(10) angeordnet ist, wobei das Verschlussteil (3) und der Kontakteinsatz (12) durch
die zweite Rastverbindung (10) miteinander verrastbar sind.
2. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfeder (17a, 17b) einen Anlageschenkel (18a, 18b) und einen zwischen dem
Anlageschenkel (18a, 18b) und Klemmschenkel (20a, 20b) angeordneten Federbogen (19a,
19b) hat.
3. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Rastverbindung (10) als Rastarm (11) des Verschlussteils (3) ausgebildet
ist, wobei der Rastarm (11) die Stromschiene (13) des Kontakteinsatzes (12) umgreift.
4. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Isolierstoffgehäuse (2) ein Blockierelement (14) hat, wobei das Blockierelement (14)
ein Lösen der zweiten Rastverbindung (10) blockiert.
5. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) als Rasthaken (22) des Isolierstoffgehäuses (2) ausgebildet
ist, wobei der Rasthaken (22) in eine Öffnung (23) im Verschlussteil (3) eingreift.
6. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) als Lasche (15) des Verschlussteils (3) ausgebildet
ist, wobei die Lasche (15) einen Steg am Isolierstoffgehäuse (2) umgreift.
7. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) als Vorsprung (8) des Verschlussteils (3) ausgebildet
ist, wobei der Vorsprung (8) in eine Ausnehmung (9) des Isolierstoffgehäuses (2) eingreift.
8. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (8) T-förmig ausgebildet ist.
9. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verschlussteil (3) eine Prüföffnung (6) angeordnet ist.
10. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranschlussklemme (1) einen Betätigungshebel (5a, 5b) hat, wobei der Betätigungshebel
(5a, 5b) zur Auslenkung des Klemmschenkels (20a, 20b) eingerichtet ist.
11. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranschlussklemme (1) eine Führungskontur zur Führung der ersten Rastverbindung
(7) und/oder der zweiten Rastverbindung (10) hat.
12. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskontur eine Fase (24) am Isolierstoffgehäuse (2) und/oder Verschlussteil
(3) ist.
13. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (1) und das Verschlussteil (3) im Bereich der ersten Rastverbindung
(7) gegeneinander verstemmt sind.
14. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) und/oder die zweite Rastverbindung (10) in einem Mittelbereich
der Leiteranschlussklemme (1) angeordnet sind.
15. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranschlussklemme (1) einen symmetrischen Aufbau hat, wobei die erste Rastverbindung
(7) und/oder die zweite Rastverbindung (10) in einer Symmetrieebene (SE) der Leiteranschlussklemme
(1) angeordnet sind.
16. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) und/oder die zweite Rastverbindung (10) auf der Symmetrieebene
(SE) der Leiteranschlussklemme (1) angeordnet sind, wobei die Symmetrieebene (SE)
sich senkrecht zur Leitereinführungsrichtung (L) erstreckt.
17. Leiteranschlussklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranschlussklemme (1) zwei Leitereinführungsöffnungen (4a, 4b) und zwei Klemmfedern
(17a, 17b) hat, wobei die Leitereinführungsöffnungen (4a, 4b) an einander diametral
gegenüberliegenden Enden der Leiteranschlussklemme (1) angeordnet sind.
18. Leiteranschlussklemme (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastverbindung (7) und/oder die zweite Rastverbindung (10) zwischen den
Klemmfedern (17a, 17b) des Kontakteinsatzes (12) angeordnet sind.
19. Verfahren zur Montage eines Leiteranschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
18 mit den folgenden Schritten:
- Befestigung der Klemmfeder (17a, 17b) an der Stromschiene (13),
- Verrastung des Kontakteinsatzes (12) am Verschlussteil (3),
- Einsetzen des Verschlussteils (3) in die Montageöffnung (28) des Isolierstoffgehäuses
(2),
- Fixierung des Isolierstoffgehäuses (2) an dem Verschlussteil (3),
- Verstemmung des Verschlussteils (3) gegen das Isolierstoffgehäuse (2) im Bereich
der ersten Rastverbindung (7).