| (19) |
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(11) |
EP 3 868 954 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2024 Patentblatt 2024/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.2021 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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BETONPFLASTERSTEIN SOWIE VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES BETONPLASTERSTEINS
CONCRETE PAVING BLOCK AND METHOD FOR MANUFACTURING THE SAME
PAVÉ EN BÉTON, AINSI QUE PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN PAVÉ EN BÉTON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.02.2020 DE 102020104770
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2021 Patentblatt 2021/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Godelmann GmbH & Co. KG |
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92269 Fensterbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Godelmann, Bernhard
922445 Kümmersbruck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Glück Kritzenberger Patentanwälte PartGmbB |
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Hermann-Köhl-Strasse 2a 93049 Regensburg 93049 Regensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 431 458 FR-A1- 2 891 562
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DE-A1-102017 102 821 US-A- 5 787 666
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Betonpflasterstein gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 sowie Verfahren zum Herstellung eines Betonpflastersteins gemäß dem Oberbegriff
Patentanspruches 12 und 15.
[0002] Betonsteine, insbesondere Pflastersteine, Treppenstufen, Mauer- und Begrenzungssteine
aus Beton sind hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt. Derartige Betonsteine
werden häufig im Straßen-, Verkehrswege- und Landschaftsbau zur Herstellung von Flächenbelägen,
Mauern, Treppen oder sonstigen fest mit dem Boden verbauten Bauwerken eingesetzt.
[0003] Zur Erstellung von Flächenbelägen werden neben bekannten Beton- oder Asphaltflächen
häufig im städtischen Bereich, beispielsweise zur Gestaltung von Plätzen und Straßenzügen
auch derartige Betonsteine oder Betonplatten eingesetzt. Derartige Flächenbeläge sind
insbesondere auch dazu geeignet, nicht nur von Fußgängern begangen zu werden, sondern
auch von Fahrzeugen befahren zu werden. Daher unterliegen aus den genannten Betonsteinen
bzw. Betonplatten hergestellte Flächenbeläge häufig einer starken dynamischen Belastung,
durch das Beschleunigen und Abbremsen von Personenkraftwägen, Lastkraftwägen oder
sonstige Schwerlastfahrzeugen. Dadurch kann es zu einer Beschädigung der mit den Betonsteinen
erstellten Verkehrsfläche kommen.
[0004] Die genannten dynamischen Kräfte führen dazu, dass sich das Gefüge der üblicherweise
im Verbund verlegten Flächenbeläge und damit einzelne der Betonsteine bzw. Betonplatten
sich in relativ kurzer Zeit lockern. Dadurch wird nicht nur die Optik des Flächenbelages
unansehnlich, sondern darüber hinaus kann es zu einer Beschädigung des Flächenbelages
bei einem weiteren Befahren der gelockerten Beläge kommen.
[0005] Um diesen dynamischen Kräften entgegenzuwirken bzw. diese Aufzufangen finden im Stand
der Technik bereits so genannte Verschiebesicherung Verwendung, welche unterschiedlich
ausgebildet sein können. Bekannten Verschiebesicherungen ist gemein, dass diese beim
Verlegen der Betonsteine bzw. Betonplatten derart verwendet werden, dass diese an
den Betonsteinen bzw. Betonplatten anliegen und eine Abstützung bzw. Verankerung dessen
im Untergrund bzw. der Bettung oder der Tragschicht zumindest in einer vorgegebenen
Verschieberichtung bewirken.
[0006] Beispielsweise sind plattenförmige Verschiebesicherungen aus der
DE 20 2013 005 763 U1 oder der
DE20 2017 005 452 U1 bekannt, die eine aus Metall hergestellte, vorzugsweise ebene Grundplatte mit mehreren
Gewindebohrungen aufweist. In die Gewindebohrungen sind Gewindestifte einbringbar,
welche so genannte Spikes zur Verankerung der Grundplatte im Untergrund bewirken.
Die Gewindestifte können sich auch von der Unterseite der Grundplatte durch die Gewindebohrung
über die Oberseite der Grundplatte hinaus erstrecken und von dieser nach oben wegestehen.
Dadurch werden Anlageflächen bzw. Anlagestege für die Seitenflächen der Betonsteine
bzw. Betonplatten geschaffen, welche eine Verschiebung dessen in zumindest einer Verschieberichtung
effektiv verhindern. Nachteilig ist ein Einbringen derartiger plattenförmiger Verschiebesicherungen
unterhalb des Flächenbelages, insbesondere vor dem Verlegen der Betonsteine bzw. Betonplatten
erforderlich. Weiterhin nachteilig greifen derartige Verschiebesicherungen nur im
Randbereich der Betonsteine bzw. Betonplatten an und sind damit auch nur im Hinblick
auf eine vorgegebene Verschieberichtung wirksam. Eine zentrale Verankerung der Betonsteine
bzw. Betonplatten im Untergrund ist damit nicht möglich.
[0007] Aus der
US 5 787 666 A1 ist ein System aus Mauerwerksplatten bekannt, welche serpentinenförmige Nahtabdeckungskanten
aufweisen. Diese bestehen aus Mauerwerkselementen aus Stein oder Ziegel, die durch
ein zement- oder mörtelartiges Material miteinander verbunden sind.
[0008] Aus der
DE 10 2017 102821 A1 ist weiter ein Pflasterstein mit einem Ankermittel bekannt, welches als Spatenkeil
ausgebildete Krallen aufweist.
[0009] Ausgehend davon ist es Aufgabe der Erfindung, einen Betonpflasterstein in Form eines
im Verbund verlegbaren Flächenelementes anzugeben, welches die Bereitstellung einer
verbesserten Verschiebesicherung ermöglicht. Die Aufgabe wird durch einen Betonpflasterstein
gemäß Patentanspruch 1 sowie durch Verfahren zur Herstellung eines Betonpflastersteins
gemäß der Patentansprüche 12 und 15 gelöst. Betonpflastersteine im Sinne der Erfindung
können insbesondere Betonplatten und Pflastersteine aus Beton sein.
[0010] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung einen Betonpflasterstein,
bei dem in den Betonsteinkörper im Bereich der Betonsteinunterseite zumindest ein
plattenförmiges Halteelement integriert ist, wobei das plattenförmige Halteelement
zumindest eine von der Betonsteinunterseite zugängliche, sich in Richtung der Betonsteinoberseite
erstreckende Befestigungsöffnung zur Aufnahme und Befestigung eines Verschiebesicherungselementes
aufweist. Besonders vorteilhaft wird bereits bei der Produktion des Pflastersteins
aus Beton bereits ein Teil des vorgesehenen Verschiebesystems fest in den Steinkörper
eingebunden, und zwar vorzugsweise im Bereich der Steinunterseite, so dass eine zentrale
Verankerung des Betonpflastersteinsystems im Untergrund möglich ist. Weiterhin vorteilhaft
werden die Verschiebesicherungselemente erst vor oder beim Verlegen, d.h. auf der
Baustelle in das im Betonpflasterstein vorbereite Haltelement eingebracht, wobei die
Anzahl und/oder Anordnung dessen abhängig vom Anwendungsfall gewählt werden kann.
Hierzu können beispielsweise mehrere Befestigungsöffnungen, verteilt über das plattenförmige
Halteelement vorgesehen sein. Auch ermöglicht die Einbindung des Verschiebeschutzsystems
in den Betonpflasterstein einen erleichterten Transport.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführungsvariante ist das zumindest eine plattenförmige
Halteelement flächenbündig mit der Betonsteinunterseite im Betonsteinkörper aufgenommen.
Dadurch wird eine optimale Anwendung des Verschiebeschutzes erreicht.
[0012] Weiterhin vorteilhaft ist das Verschiebesicherungselement durch einen länglichen
und/oder stabförmigen Sicherungsstift oder Sicherungsdorn gebildet. Alternativ kann
das Verschiebesicherungselement zumindest abschnittsweise in Form eines Profilelementes
realisiert sein.
[0013] Dabei sind in einer bevorzugten Ausführungsvariante das zumindest eine plattenförmige
Halteelement und/oder das Verschiebesicherungselement aus Metall oder Kunststoff hergestellt,
so dass auch eine Aufnahme von hohen dynamischen Kräften gewährleistet ist.
[0014] In einer weiteren Ausführungsvariante ist die zumindest eine Befestigungsöffnung
durch eine Lochbohrung oder Durchgangsbohrung, vorzugsweise jeweils mit Innengewinde.
Beispielsweise kann die Lochbohrung oder Durchgangsbohrung einen sechskantförmigen
Querschnitt aufweisen, der zur vorzugsweise formschlüssigen Aufnahme einer Sechskantschraubmutter
ausgebildet ist.
[0015] Beispielsweise weist das Verschiebesicherungselement zumindest einen freiendseitigen
Verbindungsabschnitt auf, über den eine lösbare Schraub- oder Steckverbindung mit
dem plattenförmigen Halteelement herstellbar ist, und zwar durch Einschrauben bzw.
Einstecken in die Befestigungsöffnung.
[0016] Besonders vorteilhaft kann der freiendseitige Verbindungsabschnitt zur Herstellung
der lösbaren Schraubverbindung zumindest abschnittsweise ein Außengewinde aufweisen.
Alternativ kann der freiendseitige Verbindungsabschnitt zur Herstellung der lösbaren
Steckverbindung zumindest abschnittsweise einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt
und/oder Steckverbindungsmittel aufweisen.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsvariante bilden das zumindest eine plattenförmige
Halteelement und/oder das Verschiebesicherungselement ein zumindest teilweise im Betonstein
integriertes Verschiebeschutzsystem aus.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das plattenförmige Halteelement zumindest
ein von der Oberseite in Richtung der Betonsteinoberseite abstehenden Verankerungs-
oder Bewehrungselement aufweisen, wodurch eine verbesserte Einbindung in den Beton
erreicht wird.
[0019] Weiterhin vorteilhaft weist das plattenförmige Halteelement einen rechtwinkligen
oder L-förmigen Querschnitt auf.
[0020] Ebenfalls ist Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Betonpflastersteins,
bei dem eine Schalung mit zumindest einer Produktionsplatte bereitgestellt wird, bei
dem Beton in die Schalung eingebracht wird, der eingebrachte Beton anschließend verdichtet
und ausgehärtet wird und die Schalung vom Beton entfernt wird. Besonders vorteilhaft
wird vor dem Einbringen des Betons in die Schalung auf der Produktionsplatte zumindest
ein plattenförmiges Halteelement lage- und positionsgenau eingebracht und fixiert.
Vorteilhaft wird die Lage und/oder Position, in und/oder auf der das zumindest eine
plattenförmige Halteelement eingebracht und fixiert werden soll, mittels Anzeigemitteln,
vorzugsweise einer Laser-Pointer-Einheiten auf die Produktionsplatte projiziert. Dadurch
wird eine hochgenaue Integration des Verschiebeschutzsystems in den Betonpflasterstein
produktionstechnisch realisierbar.
[0021] Gemäß einer Ausführungsvariante des Herstellungsverfahrens kann das plattenförmige
Halteelement auf der Produktionsplatte durch Beaufschlagen mit einer Magnetkraft eines
im oder am plattenförmigen Halteelement angeordneten Permanentmagneten gehalten bzw.
fixiert werden.
[0022] Gemäß einer alternativen Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens zur
Herstellung eines Betonpflastersteins mittels einer Hermetik-Presseinheit wird eine
Schalung bereitgestellt und Beton in die Schalung eingebracht, wobei der eingebrachte
Beton anschließend verdichtet und ausgehärtet wird und die Schalung vom Beton entfernt
wird. Besonders vorteilhaft wird vor dem Verpressen des eingebrachten Betons zumindest
ein plattenförmiges Halteelement lage- und positionsgenau in den in der Schalung befindlichen,
vorzugsweise bereits vorverdichteten Beton eingebracht und anschließend mitverdichtet
oder weiter verdichtet.
[0023] Die Ausdrucke "näherungsweise", "im Wesentlichen" oder "etwa" bedeuten im Sinne der
Erfindung Abweichungen vom jeweils exakten Wert um +/- 10%, bevorzugt um +/- 5% und/oder
Abweichungen in Form von für die Funktion unbedeutenden Änderungen.
[0024] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Betonpflastersteins,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die Betonsteinunterseite des erfindungsgemäßen Betonpflastersteins
gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Betonpflastersteins gemäß Figur
1,
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht eines integrierten Verschiebeschutzsystems umfassend
ein plattenförmiges Halteelement und zwei mit diesen verbundenen Verschiebesicherungselementen,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittdarstellung einer Schalung zur Herstellung des Betonpflastersteins
mit darin aufgenommenen plattenförmigen Halteelement und
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht auf die Betonsteinunterseite des erfindungsgemäßen Betonpflastersteins
gemäß Figur 2 mit einer alternativen Ausführungsvariante eines plattenförmigen Halteelements.
[0026] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden in den Figuren identische
Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersichtlichkeit halber nur Bezugszeichen
in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur
erforderlich sind.
[0027] Figur 1 ist beispielhaft eine schematische und perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Betonpflastersteins 1, nachfolgend Betonstein genannt, dargestellt. Der Betonstein
1 ist vorzugsweise in Form eines im Verbund verlegbaren Flächenelementes zur Erstellung
eines Flächenbelages ausgebildet. Im vorliegenden werden unter Betonstein oder Betonplatte
im Wesentlichen baugleiche Elemente verstanden, die zur Erstellung eines Flächenbelages
in an sich bekannter Weise verwendbar sind. Diese werden abhängig von gewählten Verlegemuster
miteinander verzahnt und oberflächenbündig verlegt, so dass ein vorzugsweise ebener
Flächenbelag entsteht.
[0028] Ein erfindungsgemäßer Betonstein 1 umfasst zumindest einen Betonsteinkörper 2 mit
zumindest einer ebenen Betonsteinunterseite 2.1 und einer dieser gegenüberliegenden
im Wesentlichen flachen Betonsteinoberseite 2.2, welche vorzugsweise die Trittfläche
bzw. befahrbare Fläche bildet. Die konkrete Ausgestaltung der seitlichen Flächenabschnitte
des Betonsteins 1 ist für die Erfindung nicht relevant, d.h. es konkrete Querschnittsform
des Betonsteins 1 kann nahezu beliebig gewählt werden, ohne dass hierdurch der Erfindungsgedanke
verlassen wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Betonstein 1 quaderförmig
oder quadratisch gewählt und weist jeweils zwei gleichflächige Betonsteinseiten 2.3,
2.4 auf.
[0029] Erfindungsgemäß ist in den Betonsteinkörper 2 im Bereich der Betonsteinunterseite
2.1 zumindest ein plattenförmiges Halteelement 3 integriert, wobei das plattenförmige
Halteelement 3 zumindest eine von der Betonsteinunterseite 2.1 zugängliche, sich in
Richtung der Betonsteinoberseite 2.2 erstreckende Befestigungsöffnung 4, 4' zur Aufnahme
und Befestigung eines Verschiebesicherungselementes 5 aufweist. Das zumindest plattenförmige
Halteelement 3 und zumindest ein Verschiebesicherungselementes 5, 5' bilden ein integriertes
Verschiebeschutzsystem aus. Das plattenförmige Halteelement 3 und/oder das Verschiebesicherungselement
5, 5' sind vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff hergestellt. Auch ist die Verwendung
von alternativen Materialien oder Materialkombinationen mit vergleichbaren Härteeigenschaften
möglich.
[0030] Zur verbesserten Integration bzw. Einbindung des plattenförmigen Halteelementes 3
in den Betonsteinkörper 2 kann das plattenförmige Halteelemente 3 von der Betonsteinoberseite
2.2 zugewandte Oberseite abstehende Verankerungs- oder Bewehrungselemente aufweisen,
welche entweder einstückig oder einteilig mit dem plattenförmigen Halteelement 3 ausgebildet
sind oder analog zu den Verschiebesicherungselementen 5, 5' in weitere Befestigungsöffnung
4, 4' im plattenförmigen Halteelement 3 eingeschraubt oder eingesteckt werden können.
[0031] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 und 3 ist ein plattenförmiges Halteelement
3 mit einer ersten und zweiten Befestigungsöffnung 4, 4' vorgesehen. Figur 2 zeigt
beispielhaft eine Draufsicht auf die Betonsteinunterseite 2.1 und Figur 3 zeigt eine
schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Betonsteinkörpers 2, wobei die Lage
und Position des in den Betonsteinkörper 2 integrierten plattenförmigen Halteelementes
3 mittels einer punktiert gezeichneten Linie angedeutet ist.
[0032] Figur 4 zeigt beispielhaft einen Schnitt entlang der beiden Befestigungsöffnungen
4, 4' mit jeweils einem darin aufgenommenen Verschiebesicherungselement 5, 5', welches
im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form eines so genannten "Spikes" gebildet ist.
[0033] Es versteht sich das ein oder mehrere derartiger plattenförmiger Halteelemente 3
im Betonsteinkörper 3 aufgenommen sein können, insbesondere in nahezu beliebiger Drehposition
bezogen auf die Mittenlängsachse MLA des Betonsteins 1. Besonders vorteilhaft kann
durch die Auswahl der Drehwinkelposition des plattenförmigen Halteelementes 3 in Bezug
auf die Mittenlängsachse MLA die Verschieberichtung eingestellt werden, in welcher
der durch das wirksame Verschiebeschutzrichtung eingestellt werden
[0034] In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist das zumindest eine plattenförmige Halteelement
3 flächenbündig mit der Betonsteinunterseite 2.1 im Betonsteinkörper 2 aufgenommen.
In Figur 2 ist beispielhaft eine entsprechende Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Betonsteins 1 gezeigt. Es versteht sich jedoch, dass das plattenförmige Halteelement
3 auch weiter nach innen versetzt, d.h. beabstandet zur Betonsteinunterseite 2.1 innerhalb
des Betonsteinkörper 2 und/oder vom Betonmaterial ummantelt sein kann.
[0035] Das Verschiebesicherungselement 5, 5' kann beispielsweise durch einen länglichen
und/oder stabförmigen Sicherungsstift oder Sicherungsdorn gebildet sein, wie beispielhaft
in Figur 4 dargestellt. Alternativ kann das Verschiebesicherungselement 5, 5' durch
ein Profilelement, vorzugsweise ein Metallprofil gebildet sein. Das Metallprofil kann
zumindest abschnittsweise einen S-förmig, U-förmig oder Z-förmig ausgebildet sein,
wobei diese dann zumindest einen freiendseitigen Verbindungsabschnitt 5.1, 5.1' aufweist,
über den eine vorzugsweise lösbare Schraub- oder Steckverbindung mit dem plattenförmigen
Halteelement 3 herstellbar.
[0036] Der freiendseitige Verbindungsabschnitt 5.1, 5.1' der Verschiebesicherungselemente
5, 5 ist vorzugsweise zur Herstellung einer lösbaren Schraub- oder Steckverbindung
mit dem plattenförmigen Halteelement 3 ausgebildet, und zwar durch Einschrauben bzw.
Einstecken in die jeweilige Befestigungsöffnung 4, 4'. Zusätzlich kann das Verschiebesicherungselement
5, 5' an dem gegenüberliegenden freien Endabschnitt 5.2, 5.2' spitz zulaufen oder
einen flach zulaufenden, d.h. spatenförmigen Endabschnitt bilden.
[0037] Die Befestigungsöffnung 4, 4' ist vorzugsweise durch eine Lochbohrung oder eine Durchgangsbohrung
gebildet, die zur Realisierung einer Schraubverbindung jeweils ein Innengewinde aufweisen
kann.
[0038] Der freiendseitige Verbindungsabschnitt 5.1, 5.1' weist beispielsweise zur Herstellung
der lösbaren Schraubverbindung zumindest abschnittsweise ein Außengewinde auf. Alternativ
kann der freiendseitige Verbindungsabschnitt 5.1, 5.1' zur Herstellung der lösbaren
Steckverbindung zumindest abschnittsweise einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt
und/oder Steckverbindungsmittel aufweisen oder ausbilden.
[0039] Die Herstellung bzw. Fertigung des erfindungsgemäßen Betonsteins 1 mit integrierten
Verschiebeschutzsystem kann mittels unterschiedlicher industrieller Herstellungsverfahren
erfolgen.
[0040] Zunächst wird im Rahmen des Herstellungsverfahrens eine an sich bekannte Betonschalung
6 zur Herstellung von Betonsteinen 1 bereitgestellt, wobei im Bereich des Schalungsbodens
ein Produktionsplatte 7, auch "Produktionsblech" genannt, angeordnet ist. Die Produktionsplatte
7 ist vorzugsweise aus Metall, insbesondere Stahl hergestellt. Es können jedoch auch
andere Materialien wie Holz, Kunststoff oder Materialien mit dergleichen Materialeigenschaften
Verwendung finden. Mit dieser an sich bekannten Schalung 6 mit Produktionsplatte 7
werden aus dem Stand der Technik bekannte Betonsteine ohne integriertes Verschiebeschutzsystem
hergestellt, und zwar vorzugsweise lagenweise, d.h. mehrere Betonsteine gleichzeitig
in einer Lage.
[0041] Das Einbringen der plattenförmigen Halteelemente 3 pro herzustellenden Betonstein
1 in die Schalung 6 bzw. Form kann entweder händischer oder mittels eines programmgesteuerten
Roboterarmes erfolgen. Die plattenförmigen Halteelemente 3 werden hierzu auf vorgegebenen
Positionen der Produktionsplatte 7 positioniert, und zwar derart, dass diese später
an einer vorgegebenen Position im Bereich der Betonsteinunterseite 2.1 des Betonsteins
1 im Betonsteinkörper 2 integriert sind. Die vorgegebenen Positionen können auf der
Produktionsplatte 7 mittels Laser-Pointer-Einheiten markiert oder angezeigt werden,
so dass entweder händisch oder automatisiert das jeweilige plattenförmige Halteelemente
3 lage- und/oder positionsgenau auf der Produktionsplatte 7 positionierbar ist. Wie
bereits erwähnt kann das plattenförmige Halteelement 3 von der Oberseite abstehende
Verankerungs- oder Bewehrungselemente 8 aufweisen, um eine optimale Einbindung in
den Beton zu gewährleisten.
[0042] Bei Produktionsplatten 7 aus Metall kann zur vereinfachten Fixierung der plattenförmigen
Halteelemente 3 an der Produktionsplatte 7 im Halteelement 3 ein Permanentmagnet 9
aufgenommen sein. Nach Absetzen des plattenförmigen Halteelementes 3 auf der vorgegebenen
Position auf der Produktionsplatte 7 wird dieser mittels der vom Permanentmagneten
9 erzeugten Magnetkraft lage- und/oder positionsgenau fixiert. Der Permanentmagnet
9 kann entweder im plattenförmigen Halteelement 3 aufgenommen sein oder darauf aufgelegt
werden. Bei nichtmetallischen Produktionsplatten 7 können alternative Fixierungsmittel
zum Einsatz kommen. Figur 5 zeigt beispielhaft ein in die Schalung 6 eingebrachtes
und mittels eines Permanentmagnet 9 an der Produktionsplatte 7 fixierten plattenförmigen
Halteelementes 3 mit einem in den Innenraum der Schalung 6 abstehenden Verankerungs-
oder Bewehrungselement 8.
[0043] Die derart vorbereitete Schalung 6 wir im nächsten Schritt mit Kernbeton ausgegossen
und somit das plattenförmige Halteelement 3 bereits beim Produktionsprozess in den
Betonstein 1 integriert. Vorzugsweise erfolgt die Einbindung flächenbündig zur Betonsteinunterseite
2.1, d.h. ohne Überstand an der Unterseite des Betonsteins 1. Der eingebrachte Kernbeton
wird anschließend in an sich bekannter Weise vorverdichtet. Hierbei ist das plattenförmige
Halteelement 3 weiterhin vollständig vom Kernbeton umschlossen. Anschließend wird
Vorsatzbeton in die Schalung 6 eingebracht. Alternativ zum Einbringen von Kernbeton
und Vorsatzbeton kann auch lediglich eine Art Beton eingebracht werden.
[0044] Wird zur Herstellung der Betonsteine 1 ein Hermetik-Presseinheit verwendet, so ist
die zuvor beschrieben Produktionsreihenfolge umgekehrt, und zwar wird hier nach Einfüllen
des Vorsatz- und Kernbetons in die Schalung 6 das plattenförmige Halteelement 3 eingebracht,
und zwar im Vergleich zum zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel um 180° gedreht,
d.h. das plattenförmige Halteelement 3 wird mit den abstehenden Verankerungs- oder
Bewehrungselement 8 in den Kernbeton eingelegt. Auch erfolgt das Einlegen entweder
händisch oder automatisiert mittels eines Industrieroboters. Die lagerichtige Position
kann wieder über eine Laser-Pointer-Einheit angezeigt werden. Mittels der Hermetik-Presseinheit
wird der eingefüllte Kernbeton verdichtet und auch das plattenförmige Halteelement
3 flächenbündig mit der Betonsteinunterseite 2.1 ausgebildet.
[0045] In beiden Ausführungsvarianten erfolgt die Anbindung der Verschiebesicherungselemente
5, 5 an das im Betonstein 1 integrierte plattenförmige Halteelement 3 erst auf der
Baustelle, d.h. vor oder beim Verlegen der Betonsteine 1. Dies hat den Vorteil, dass
die Betonsteine 1 ohne Zwischenräume palettiert transportiert werden können.
[0046] In Figur 6 ist beispielhaft eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Betonsteins 1 gezeigt. Das plattenförmige Halteelement 3 ist beispielhaft winkelförmig
bzw. L-förmig ausgebildet, d.h. weist zwei in einem rechten Winkel miteinander verbundene
Plattenabschnitte auf. Die Plattenabschnitte weisen vorzugsweise dieselbe Platten-
bzw. Schenkellänge auf.
[0047] Das plattenförmige und rechtwinklige Halteelement 3 weist in der dargestellten Ausführungsvariante
mehrere, vorzugsweise drei Befestigungsöffnungen 4, 4', 4" auf, die von der Betonsteinunterseite
2.1 zugänglich sind und sich in Richtung der Betonsteinoberseite 2.2 erstrecken. Diese
sind wiederum jeweils zur Aufnahme und Befestigung eines Verschiebesicherungselementes
5, und zwar vorzugsweise in Form von stabförmigen Sicherungsstiften vorgesehen. Das
plattenförmige und rechtwinklige Halteelement 3 in Verbindung mit zumindest drei Verschiebesicherungselemente
5 bilden das integrierte Verschiebeschutzsystem aus. Hierbei sind im Übergangsbereich
zwischen den beiden Plattenabschnitten eine erste Befestigungsöffnung 4 und jeweils
eine weitere Befestigungsöffnung 4', 4" im Bereich des freien Endes der Plattenabschnitte
vorgesehen.
[0048] Die Befestigungsöffnungen 4, 4', 4" können zur Aufnahme von herkömmlichen Schraubmutterelementen
ausgebildet sein. Beispielsweise können diese einen Sechskantförmigen Querschnitt
aufweisen, der zur vorzugsweise formschlüssigen Aufnahme einer Sechskantschraubmutter
ausgebildet ist.
[0049] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Betonpflasterstein
- 2
- Betonsteinkörper
- 2.1
- Betonsteinunterseite
- 2.2
- Betonsteinoberseite
- 2.3
- Betonsteinseite
- 2.4
- Betonsteinseite
- 3
- plattenförmiges Halteelement
- 4, 4', 4"
- Befestigungsöffnung
- 5, 5'
- Verschiebesicherungselementes
- 5.1, 5.1'
- freiendseitiger Verbindungsabschnitt
- 5.2, 5.2'
- freier Endabschnitt
- 6
- Schalung
- 7
- Produktionsplatte
- 8
- Sicherungs- oder Bewehrungselement
- 9
- Permanentmagnet
- MLA
- Mittenlängsachse
1. Betonpflasterstein (1) in Form eines im Verbund verlegbaren Flächenelementes zur Erstellung
eines Flächenbelages, umfassend zumindest einen Betonsteinkörper (2) mit zumindest
einer ebenen Betonsteinunterseite (2.1) und einer dieser gegenüberliegenden im Wesentlichen
flachen Betonsteinoberseite (2.2), dadurch gekennzeichnet, dass in den Betonsteinkörper (2) im Bereich der Betonsteinunterseite (2.1) zumindest ein
plattenförmiges Halteelement (3) integriert ist, wobei das plattenförmige Halteelement
(3) zumindest eine von der Betonsteinunterseite (2.1) zugängliche, sich in Richtung
der Betonsteinoberseite (2.2) erstreckende Befestigungsöffnung (4, 4') zur Aufnahme
und Befestigung eines Verschiebesicherungselementes (5, 5') aufweist.
2. Betonpflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine plattenförmige Halteelement (3) flächenbündig mit der Betonsteinunterseite
(2.1) im Betonsteinkörper (2) aufgenommen ist.
3. Betonpflasterstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebesicherungselement (5, 5') durch einen länglichen und/oder stabförmigen
Sicherungsstift oder Sicherungsdorn gebildet ist.
4. Betonpflasterstein nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebesicherungselement (5, 5') durch ein Profilelement gebildet ist.
5. Betonpflasterstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine plattenförmige Halteelement (3) und/oder das Verschiebesicherungselement
(5, 5') aus Metall oder Kunststoff hergestellt sind.
6. Betonpflasterstein nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsöffnung (4, 4') durch eine Lochbohrung oder Durchgangsbohrung, vorzugsweise
jeweils mit Innengewinde gebildet ist.
7. Betonpflasterstein nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebesicherungselement (5, 5') zumindest einen freiendseitigen Verbindungsabschnitt
(5.1, 5.1') aufweist, über den eine lösbare Schraub- oder Steckverbindung mit dem
plattenförmigen Halteelement (3) herstellbar ist, und zwar durch Einschrauben bzw.
Einstecken in die Befestigungsöffnung (4, 4').
8. Betonpflasterstein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der freiendseitige Verbindungsabschnitt (5.1, 5.1') zur Herstellung der lösbaren
Schraubverbindung zumindest abschnittsweise ein Außengewinde aufweist.
9. Betonpflasterstein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der freiendseitige Verbindungsabschnitt (5.1, 5.1') zur Herstellung der lösbaren
Steckverbindung zumindest abschnittsweise einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt
und/oder Steckverbindungsmittel aufweist.
10. Betonpflasterstein nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine plattenförmige Halteelement (3) und/oder das Verschiebesicherungselement
(5, 5') ein im Betonpflasterstein (1) integriertes Verschiebeschutzsystem bilden.
11. Betonpflasterstein nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Halteelement (3) zumindest ein von der Oberseite in Richtung der
Betonsteinoberseite (2.2) abstehenden Verankerungs- oder Bewehrungselement (8) aufweist
und/oder dass das plattenförmige Halteelement (3) einen rechtwinkligen oder L-förmigen
Querschnitt aufweist.
12. Verfahren zur Herstellung eines Betonpflastersteins (1) gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei dem eine Schalung (6) mit einer Produktionsplatte (7) bereitgestellt
wird, bei dem Beton in die Schalung (6) eingebracht wird, der eingebrachte Beton anschließend
verdichtet und ausgehärtet wird und die Schalung (6) vom Beton entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen des Beton in die Schalung (6) auf der Produktionsplatte (7) zumindest
ein plattenförmiges Halteelement (3) lage- und positionsgenau eingebracht und fixiert
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage und/oder Position, in und/oder auf der das zumindest eine plattenförmige
Halteelement (3) eingebracht und fixiert werden soll, mittels Anzeigemitteln, vorzugsweise
einer Laser-Pointer-Einheiten auf die Produktionsplatte (7) projiziert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Halteelement (3) auf der Produktionsplatte (7) durch Beaufschlagen
mit einer Magnetkraft eines im oder am plattenförmigen Halteelement angeordneten Permanentmagneten
(9) fixiert wird.
15. Verfahren zur Herstellung eines Betonpflastersteins (1) mittels einer Hermetik-Presseinheit
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem eine Schalung (6) bereitgestellt wird,
bei dem Beton in die Schalung (6) eingebracht wird, der eingebrachte Beton anschließend
verdichtet und ausgehärtet wird und die Schalung (6) vom Beton entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verpressen des eingebrachten Betons zumindest ein plattenförmiges Halteelement
(3) lage- und positionsgenau im Beton eingebracht und anschließend mitverdichtet wird.
1. Concrete paving block (1) in the form of a surface element that can be laid in bond
to create a surface covering, comprising at least one concrete block body (2) with
at least one even concrete block underside (2.1) and an opposite, substantially flat
concrete block top side (2.2), characterised in that at least one plate-shaped holding element (3) is integrated in the concrete block
body (2) in the region of the concrete block underside (2.1), wherein the plate-shaped
holding element (3) comprises at least one fastening opening (4, 4'), which is accessible
from the concrete block underside (2.1) and which extends in the direction of the
concrete block top side (2.2), for accommodating and fastening an anti-displacement
element (5, 5').
2. Concrete paving block according to claim 1, characterised in that the at least one plate-shaped holding element (3) is accommodated flush with the
concrete block underside (2.1) in the concrete block body (2).
3. Concrete paving block according to claim 1 or 2, characterised in that the anti-displacement element (5, 5') is formed by an elongate and/or rod-shaped
securing pin or securing bolt.
4. Concrete paving block according to either of claims 1 or 2, characterised in that the anti-displacement element (5, 5') is formed by a profiled element.
5. Concrete paving block according to one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one plate-shaped holding element (3) and/or the anti-displacement element
(5, 5') are produced from metal or plastic.
6. Concrete paving block according to one of the preceding claims, characterised in that the fastening opening (4, 4') is formed by a boreholing or through-hole, preferably
each with an internal thread.
7. Concrete paving block according to one of the preceding claims, characterised in that the anti-displacement element (5, 5') comprises at least one connection portion (5.1,
5.1') at a free end-side, via which a detachable screw connection or plug-in connection
to the plate-shaped holding element (3) can be made, namely by screwing or plugging
into the fastening opening (4, 4').
8. Concrete paving block according to claim 7, characterised in that the connection portion (5.1, 5.1') at the free end-side for making the detachable
screw connection comprises an external thread at least in portions.
9. Concrete paving block according to claim 7, characterised in that the connection portion (5.1, 5.1') at the free end-side for making the detachable
plug-in connection comprises a cross section that differs from the circular shape
and/or plug-in connection means at least in portions.
10. Concrete paving block according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one plate-shaped holding element (3) and/or the anti-displacement element
(5, 5') form an anti-displacement system integrated in the concrete paving block (1).
11. Concrete paving block according to one of the preceding claims, characterised in that the plate-shaped holding element (3) comprises at least one anchoring or reinforcing
element (8) protruding from the top side in the direction of the concrete block top
side (2.2) and/or in that the plate-shaped holding element (3) comprises a right-angled or L-shaped cross section.
12. Method for producing a concrete paving block (1) according to one of the preceding
claims, in which a formwork (6) with a production plate (7) is provided, wherein concrete
is introduced into the formwork (6), the introduced concrete is then compacted and
set, and the formwork (6) is removed from the concrete, characterised in that before the concrete is introduced into the formwork (6), at least one plate-shaped
holding element (3) is introduced accurately in location and position on the production
plate (7) and is fixed in place.
13. Method according to claim 12, characterised in that the location and/or position at and/or in which the at least one plate-shaped holding
element (3) is to be introduced and fixed in place is projected onto the production
plate (7) by means of display means, preferably a laser pointer units.
14. Method according to claim 12, characterised in that the plate-shaped holding element (3) is fixed in place on the production plate (7)
by application of a magnetic force of a permanent magnet (9) arranged in or on the
plate-shaped holding element.
15. Method for producing a concrete paving block (1) by means of a hermetic press unit
according to one of claims 1 to 11, in which a formwork (6) is provided, wherein concrete
is introduced into the formwork (6), the introduced concrete is then compacted and
set, and the formwork (6) is removed from the concrete, characterised in that before the introduced concrete is compressed, at least one plate-shaped holding element
(3) is introduced accurately in location and position in the concrete and is then
compacted together with the concrete.
1. Pavé en béton (1) sous la forme d'un élément plan susceptible d'être posé en combinaison
pour créer un revêtement de surface, comprenant au moins un corps (2) de bloc de béton
avec au moins une face inférieure (2.1) de bloc de béton plane et une face supérieure
(2.2) de bloc de béton sensiblement plate, opposée à celle-ci, caractérisé en ce que dans le corps (2) de bloc de béton, dans la zone de la face inférieure (2.1) de bloc
de béton au moins un élément de maintien (3) en forme de plaque est intégré, l'élément
de maintien (3) en forme de plaque comportant au moins un orifice de fixation (4,
4'), accessible à partir de la face inférieure (2.1) de bloc de béton, s'étendant
dans la direction de la face supérieure (2.2) de bloc de béton, destiné à recevoir
et à fixer un élément anti-déplacement (5, 5').
2. Pavé en béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément de maintien (3) en forme de plaque est réceptionné à fleur
de surface avec la face inférieure (2.1) de bloc de béton dans le corps (2) en bloc
de béton.
3. Pavé en béton selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément anti-déplacement (5, 5') est constitué d'une tige de blocage ou d'un mandrin
de blocage allongé et / ou en forme de barre.
4. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément anti-déplacement (5, 5') est constitué d'un élément profilé.
5. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un élément de maintien (3) en forme de plaque et / ou l'élément anti-déplacement
(5, 5') sont fabriqués en métal ou en matière plastique.
6. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'orifice de fixation (4, 4') est constitué par un trou percé ou par un trou traversant,
de préférence doté chacun d'un taraudage.
7. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément anti-déplacement (5, 5') comporte au moins un segment d'assemblage (5.1,
5.1') sur le côté de son extrémité libre, par l'intermédiaire duquel un assemblage
amovible par vissage ou par enfichage avec l'élément de maintien (3) en forme de plaque
peut être établi, à savoir par vissage ou par enfichage dans l'orifice de fixation
(4, 4').
8. Pavé en béton selon la revendication 7, caractérisé en ce que pour établir l'assemblage amovible par vissage, le segment d'assemblage (5.1, 5.1')
du côté extrémité libre comporte au moins par tronçon un filetage extérieur.
9. Pavé en béton selon la revendication 7, caractérisé en ce que pour établir l'assemblage amovible par enfichage, le segment d'assemblage (5.1, 5.1')
du côté extrémité libre comporte au moins par tronçon une section transversale différente
de la forme circulaire et / ou des moyens d'assemblage par enfichage.
10. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément de maintien (3) en forme de plaque et / ou l'élément anti-déplacement
(5, 5') forme un système antidéplacement intégré dans le pavé en béton (1).
11. Pavé en béton selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de maintien (3) en forme de plaque comporte au moins un élément d'ancrage
ou d'armature (8), débordant de la face supérieure en direction de la face supérieure
(2.2) de bloc de béton et / ou en ce que l'élément de maintien (3) en forme de plaque comporte une section transversale à
angle droit ou en forme de L.
12. Procédé de fabrication d'un pavé en béton (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, lors duquel l'on met à disposition un coffrage (6) avec un plaque de
production (7), lors duquel l'on introduit du béton dans le coffrage (6), on compacte
ensuite le béton introduit et on le fait solidifier et on retire le coffrage (6) du
béton, caractérisé en ce qu'avant l'introduction du béton dans le coffrage (6), l'on introduit en emplacement
et position exacts sur la plaque de production (7) au moins un élément de maintien
(3) en forme de plaque.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'emplacement et / ou la position auquel et / ou dans laquelle l'au moins un élément
de maintien (3) en forme de plaque doit être introduit et fixé est projeté(e) sur
la plaque de production (7) à l'aide de moyens indicateurs, de préférence d'une unité
de pointeur laser.
14. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'on fixe l'élément de maintien (3) en forme de plaque sur la plaque de production
(7) en l'exposant à une force magnétique d'un aimant permanent (9) placé dans ou sur
l'élément de maintien en forme de plaque.
15. Procédé de fabrication d'un pavé en béton (1) à l'aide d'une unité de presse hermétique
selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, lors duquel l'on met à disposition
un coffrage (6), lors duquel l'on introduit du béton dans le coffrage (6), on compacte
ensuite le béton introduit et on le fait solidifier et on retire le coffrage (6) du
béton, caractérisé en ce qu'avant la compression du béton introduit, l'on introduit en emplacement et position
exacts sur la plaque de production au moins un élément de maintien (3) en forme de
plaque pour le compacter conjointement par la suite.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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