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EP 3 869 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2022 Patentblatt 2022/39 |
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Anmeldetag: 15.02.2021 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VORRICHTUNG ZUM BLENDUNGSREDUZIERTEN BELEUCHTEN VONEINANDER GETRENNTER ARBEITSBEREICHE
DEVICE FOR ILLUMINATING SEPARATED WORKING AREAS WITH REDUCED GLARE
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE À ÉBLOUISSEMENT RÉDUIT DES ZONES DE TRAVAIL SÉPARÉES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
20.02.2020 AT 501272020
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2021 Patentblatt 2021/34 |
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Patentinhaber: Molto Luce GmbH |
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4616 Weisskirchen (AT) |
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Erfinder: |
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- Hechenberger, Josef
4622 Eggendorf im Traunkreis (AT)
- Brunmayr, Wolfgang
4616 Weißkirchen an der Traun (AT)
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Vertreter: Hübscher & Partner Patentanwälte GmbH |
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Spittelwiese 4 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102008 031 987 US-A1- 2012 319 616
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DE-A1-102011 080 313
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum blendungsreduzierten Beleuchten
voneinander getrennter Arbeitsbereiche mit einer gemeinsamen Abstrahlfläche und je
einem Arbeitsbereich zugeordneten, wahlweise schaltbaren Gruppen von Leuchtquellen.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Beleuchten voneinander getrennter
Arbeitsbereiche bekannt, die beispielsweise beim Ausleuchten von gegenüberliegenden
Arbeitsplätzen auf Schreibtischen Anwendung finden. Dabei weisen die Vorrichtungen
beispielsweise zwei getrennt schaltbare Leuchtsegmente auf, die jeweils einen Arbeitsbereich
ausleuchten. Trotz Ausschalten eines der Leuchtsegmente bleibt bei solchen Vorrichtungen
aber die subjektiv empfundene Blendung am weiterhin beleuchteten Arbeitsbereich gleich,
da die Leuchtdichte, also die abgestrahlte Leuchtstärke über die Abstrahlfläche des
dem beleuchteten Arbeitsbereich zugeordneten Leuchtsegmentes konstant bleibt.
[0003] Die
US20040105264A1 offenbart eine Vorrichtung, bei der mehrere Leuchtquellen auf einem konvexen Träger
angeordnet sind und einzeln ein- und ausgeschaltet werden können, um unterschiedliche
Arbeitsbereiche in Hinblick auf Lichtstärke und Lichtfarbe unterschiedlich auszuleuchten.
Das Ausschalten einzelner Leuchtquellen führt allerdings auch bei dieser Ausführungsform
nicht zu einer Reduktion der subjektiv empfundenen Blendung am weiterhin beleuchteten
Arbeitsbereich, es sei denn, die Beleuchtungsstärke selbst wird für diesen Arbeitsbereich
reduziert.
[0004] Die
US5086375A zeigt ein Lichtsystem zum Ausleuchten mehrerer Raumbereiche, bei der, je ein Leuchtsegment
einem Raumbereich fest zugewiesen ist und die Leuchtsegmente wahlweise je nach auszuleuchtendem
Raumbereich aktiviert werden können. Nachteilig ist daran allerdings, dass beim Aktivieren
nur eines Leuchtsegments die wirksame Abstrahlfläche der Leuchte auf das aktive Leuchtsegment
begrenzt ist, sodass sich eine verhältnismäßig hohe Blendung ergibt. Darüber hinaus
können nur diejenigen Raumbereiche ausgeleuchtet werden, auf die die Leuchtsegmente
ausgerichtet sind.
[0005] Die
DE102008031987A1 zeigt eine LED-Leuchtvorrichtung, bei der LEDs in einem Hohlkörper angeordnet sind.
Der Hohlkörper ist an seiner Innenseite mit einer diffus reflektierenden Schicht versehen.
Die LEDs sind so angeordnet, dass das von ihnen emittierte Licht überwiegend auf die
diffus reflektierende Schicht gestrahlt und von dort weiter in einen Raumbereich geleitet
wird. Das Licht der im Wesentlichen punktförmigen LED wird also über eine verglichen
zur LED große diffuse Abstrahlfläche in den Raumbereich umgelenkt, wodurch sich die
Blendung reduziert. Dies ermöglicht eine weitere Anpassung des Abstrahlwinkels bei
einer hohen Leuchtintensität und nach wie vor geringen Blendung.
[0006] In der
EP3293441A1 wird eine Leuchte gezeigt, die mehrere Leuchtsegmente umfasst. Jedes Leuchtsegment
weist eine vordefinierte Abstrahlcharakteristik auf und wird zum gezielten Ausleuchten
eines Raumbereichs verwendet.
[0007] Die
US2014168974A1 schlägt vor, gitterförmige Beleuchtungsmodule für Leuchten, welche eine gleichmäßige
Beleuchtung über eine große Fläche bereitstellen sollen, zu verwenden. Die vorgeschlagenen
Beleuchtungsmodule weisen dabei verbesserte mechanische Eigenschaften auf.
[0008] Die Leuchte der
US2017350564A1 umfasst mehrere Zonen von LED-Leuchten, wobei jede Zone wiederum eine oder mehrere
LEDs umfasst. Die LEDs weisen dabei unterschiedliche Spektren auf, sodass verschiedene
Abstrahlcharakteristika durch die Kombination von LEDs verschiedener Spektren erzeugt
werden können.
[0009] Der Fahrzeugscheinwerfer der
US6152584A weist eine Lichtquelle auf, die zwischen relativ zu einem Reflektor verschoben wird,
um zwischen Abblend- und Fernlicht umzuschalten.
[0010] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer Vorrichtung zum
blendungsreduzierten Beleuchten voneinander getrennter Arbeitsbereiche der eingangs
geschilderten Art die subjektive Blendung bei gleichbleibender Beleuchtungsstärke
im Fall von nichtgenutzten und damit nicht beleuchteten Arbeitsbereichen zu reduzieren.
[0011] Die
US20120319616A1 zeigt einen Beleuchtungskörper, der mehrere Leuchtsegmente aufweist, die mehrere
Leuchtquellen umfassen. Die Leuchtsegmente sind hinter einer gemeinsamen Abstrahlfläche
angeordnet. Ausgehend von einem zentralen Leuchtsegment können die weiteren, konzentrisch
um das zentrale Leuchtsegment angeordneten Leuchtsegmente zu- bzw. abgeschaltet werden,
um den Abstrahlwinkel des Beleuchtungskörpers zu ändern.
[0012] Die
DE102011080313A1 zeigt eine Rasterleuchte mit mehreren in einem Raster angeordneten Leuchtsegmenten,
die wiederum Leuchtquellen umfassen. Die Intensität und der Abstrahlwinkel können
verändert werden, indem einzelne Leuchtquellen zu- bzw. abgeschaltet werden.
[0013] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die gemeinsame Abstrahlfläche
von mehreren rasterförmig aneinander angrenzenden Leuchtsegmenten gebildet ist, die
jeweils wenigstens eine Leuchtquelle für jeden Arbeitsbereich und ein den Leuchtquellen
nachgelagertes optisches Element zum Richten des emittierten Lichtes auf den jeweiligen
einen Arbeitsbereich aufweisen.
[0014] Dadurch wird das emittierte Licht immer über die gesamte Abstrahlfläche der Vorrichtung
abgegeben, und zwar unabhängig davon, ob eine oder mehrere Arbeitsbereiche ausgeleuchtet
werden. Das bedeutet, dass selbst bei gruppenweiser Abschaltung der Leuchtquellen
die gesamte Abstrahlfläche der Vorrichtung zur Ausleuchtung der gewählten Arbeitsbereiche
genutzt wird. Es wird demzufolge also die für die Blendung verantwortliche Leuchtdichte
nicht über den sonst üblichen Parameter der Lichtstärke gesenkt, sondern über die
bessere Ausnützung der verfügbaren Abstrahlfläche.
[0015] Die optischen Elemente können als Reflektor und/oder als Linse ausgebildet sein.
Handelt es sich bei dem optischen Element um eine Linse, so kann diese zwischen der
Leuchtquelle und dem Arbeitsbereich angeordnet sein, sodass das von der Leuchtquelle
emittierte Licht erfindungsgemäß auf den der Leuchtquelle zugeordneten Arbeitsbereich
gerichtet ist. Wird ein Reflektor als optisches Element verwendet, so kann die Leuchtquelle
zwischen dem Reflektor und dem der Leuchtquelle zugeordneten Arbeitsbereich angeordnet
sein, um das Licht der Leuchtquelle erfindungsgemäß auf den ihr zugeordneten Arbeitsbereich
zu richten. Bei Verwendung von mehreren Linsen und/oder Reflektoren für eine Leuchtquelle
können die beschriebenen Anordnungen entsprechend kombiniert werden. Allen Ausführungsformen
ist dabei gemein, dass der ausgeleuchtete Raumwinkel durch die Positionierung der
Leuchtquelle relativ zu Linse und/oder Reflektor im Leuchtsegment festgelegt werden
kann.
[0016] Der Fertigungsaufwand der Vorrichtung kann reduziert werden, indem die Leuchtquellen
unterschiedlicher Gruppen eines Leuchtsegmentes außerhalb der optischen Achse des
optischen Elements angeordnet sind. Dadurch wird es möglich, gleiche optische Elemente
mit denselben optischen Eigenschaften in jedem Leuchtsegment zu verwenden. So wird
vermieden, dass jedes Leuchtsegment abhängig von seiner Relativposition bezüglich
der Abstrahlfläche unterschiedliche Richteigenschaften, wie beispielsweise Schliff,
Brennweite, usw. aufweisen muss, um das Licht der Leuchtquellen erfindungsgemäß auf
die Arbeitsbereiche zu richten.
[0017] Das Licht der Leuchtquellen lässt sich besonders einfach auf die jeweiligen Arbeitsbereiche
lenken, wenn sich die Leuchtquellen unterschiedlicher Gruppen eines Leuchtsegmentes
bezüglich der optischen Achse des optischen Elementes gegenüberliegen. Auf diese Weise
kann das optische Element bezüglich einer optischen Achse berechnet und gefertigt
werden, sodass beispielsweise auch komplexe Freiformflächenreflektoren oder -Linsen
zum Einsatz kommen können. Durch die Positionierung der Leuchtquellen außerhalb dieser
optischen Achse kann der ausgeleuchtete Raumwinkel und damit der ausgeleuchtete Arbeitsbereich
sodann ohne zusätzlichen Berechnungs- und Simulationsaufwand festgelegt werden. Dies
ist insbesondere dann der Fall, wenn die Leuchtquellen und auch die Arbeitsflächen
in Bezug auf die optische Achse des optischen Elementes symmetrisch angeordnet sind.
[0018] Die Blendung in den Randgebieten der ausgeleuchteten Fläche kann zusätzlich reduziert
werden, indem zwischen den Leuchtsegmenten von der Abstrahlfläche vorragende Blendlamellen
angeordnet sind. Die Blendung korreliert mit dem Raumwinkel der Lichtaustrittsfläche.
Die Blendlamellen bilden also eine Barriere für unerwünschtes Licht, welches in einem,
gemessen an der ausgeleuchteten Oberfläche, zu geringen Winkel austritt und absorbieren
dieses. So kann der ausgeleuchtete Raumwinkel genauer eingegrenzt werden, was insbesondere
die Blendung für Personen reduziert, die sich nicht direkt am ausgeleuchteten Arbeitsbereich
befinden.
[0019] Um die Strahlengänge an unterschiedliche Arbeitsbereiche anzupassen, wird vorgeschlagen,
dass die Leuchtquellen eines Leuchtsegmentes gruppenweise verlagerbar angeordnet sind.
Verändern sich die Relativposition der Arbeitsbereiche zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
beispielsweise durch einen höheren auszuleuchtenden Schreibtisch oder eine andere
Positionierung, vereinfacht sich dadurch das Neuausrichten des emittierten Lichtes.
Die Leuchtquellen einer Gruppe können dafür beispielsweise auf einem Schieber gelagert
sein, wobei auch ein durchgehender Schieber für mehrere Leuchtsegmente vorgesehen
sein kann.
[0020] Der von der Vorrichtung ausgeleuchtete Bereich kann einfach geändert werden, indem
das optische Element eines Leuchtsegmentes gegenüber den Leuchtquellen verlagerbar
am Leuchtsegment angeordnet ist. Die Strahlen des von den Leuchtquellen emittierten
Lichtes werden abhängig von der Relativposition der Leuchtquellen zum optischen Element
umgelenkt. Dadurch kann durch eine Verschiebung des optischen Elements entlang seiner
optischen Achse der Ausstrahlwinkel geändert werden, und durch eine Verschiebung quer
zur optischen Achse die Position der angestrahlten Fläche geändert werden, um die
auszuleuchtenden Arbeitsbereiche effizienter zu beleuchten.
[0021] Die blendungsreduzierende Ausleuchtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich
situationsflexibler und effizienter einsetzen, wenn jede Gruppe von Leuchtquellen
über einen den zugeordneten Arbeitsbereich erfassenden Anwesenheitssensor angesteuert
ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung nutzt unabhängig von der Anzahl der ausgeleuchteten
Arbeitsbereiche immer die gesamte Abstrahlfläche. Werden mehrere Arbeitsbereiche genutzt
und beleuchtet, steigt aufgrund der gleichbleibenden Abstrahlfläche die Leuchtdichte
und damit die Blendung. Entfernt sich eine Person wieder aus einem Arbeitsbereich,
kann der Anwesenheitssensor die diesem Arbeitsbereich zugeordneten Leuchtquellen einer
Gruppe sofort abschalten, um die Blendung der Benutzer der anderen Arbeitsbereiche
zu reduzieren. Dies reduziert nicht nur die Blendung, sondern spart auch Energie.
Der Anwesenheitssensor kann dabei auch als Bewegungssensor ausgeführt sein.
[0022] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit exemplarisch
angedeuteten Strahlengängen einzelner Leuchtsegmente,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch ein Leuchtsegment mit einer Linse als optischem Element in einem
größeren Maßstab und
- Fig. 3
- einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt eines Leuchtsegmentes mit einem Reflektor
als optischem Element.
[0023] Eine Vorrichtung zum blendungsreduzierten Beleuchten voneinander getrennter Arbeitsbereiche
1a, 1b weist eine gemeinsame Abstrahlfläche 2 auf, die von mehreren, rasterförmig
angeordneten Leuchtsegmenten 3 gebildet wird. Jedes der Leuchtsegmente 3 weist wenigstens
eine Leuchtquelle 4a, 4b für jeden Arbeitsbereich 1, 1a auf, deren emittierte Lichtstrahlen
5a, 5b, 6a, 6b auf je einen Arbeitsbereich 1a, 1b gerichtet sind. Wie in der Fig.
1 ersichtlich ist, wurden die Lichtstrahlen 5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b, 8a, 8b nur für
zwei benachbarte Leuchtsegmente 3 eingezeichnet, wobei jedoch jeder Arbeitsbereich
1a, 1b von jedem Leuchtsegment 3 beleuchtet wird.
[0024] Wie insbesondere den Fig. 2 und Fig. 3 entnommen werden kann, wird das emittierte
Licht der Leuchtquellen 4a, 4b mittels eines optischen Elementes, bei dem es sich
beispielswiese um eine Linse 9, einen Reflektor 10, oder eine Kombination dieser Bauteile
handeln kann, auf die Arbeitsbereiche 1a, 1b gelenkt. Die Leuchtquellen 4a, 4b eines
Leuchtsegmentes 3 sind dabei außerhalb der optischen Achse des optischen Elementes
so angeordnet, dass nur durch die Relativposition der Leuchtquelle 4a, 4b zum optischen
Element die emittierten Lichtstrahlen 5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b, 8a, 8b auf die Arbeitsbereiche
1a, 1b gelenkt werden können, ohne weitere optische Bauteile vorzusehen, oder bestehende
zu modifizieren. So kann einfach auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert und der
Strahlengang durch eine Neupositionierung der Leuchtquelle 4a, 4b oder des optischen
Elementes 9, 10 angepasst werden.
[0025] Um den ausgeleuchteten Raumwinkel besser abzugrenzen, absorbieren Blendlamellen 11
die Strahlen der Leuchtquellen 4a, 4b die in einem, bezogen auf die Abstrahlfläche
2 zu flachem Winkel emittiert werden. Um die Blendung zu minimieren, wird jede Gruppe
von Leuchtquellen 4, 4a über einen Schalter 12 ein-, bzw. ausgeschaltet, wobei dieser
Schalter mit einem Anwesenheitssensor 13 verbunden sein kann, um die Arbeitsbereiche
1a, 1b nur dann über die Schaltung der jeweiligen Gruppe auszuleuchten, wenn der Anwesenheitssensor
13 eine Person am Arbeitsbereich 1a, 1b registriert.
1. Vorrichtung zum blendungsreduzierten Beleuchten voneinander getrennter Arbeitsbereiche
(1a, 1b) mit einer gemeinsamen Abstrahlfläche (2) und je einem Arbeitsbereich (1a,
1b) zugeordneten, wahlweise schaltbaren Gruppen von Leuchtquellen (4a, 4b), dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Abstrahlfläche (2) von mehreren rasterförmig aneinander angrenzenden
Leuchtsegmenten (3) gebildet ist, die jeweils wenigstens eine Leuchtquelle (4a, 4b)
für jeden Arbeitsbereich (1a, 1b) und ein den Leuchtquellen (4a, 4b) nachgelagertes
optisches Element (9, 10) zum Richten des emittierten Lichtes auf den jeweiligen einen
Arbeitsbereich (1a, 1b) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Elemente (9, 10) als Reflektor (10) und/oder als Linse (9) ausgebildet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (4a, 4b) unterschiedlicher Gruppen eines Leuchtsegmentes (3) außerhalb
der optischen Achse des optischen Elements (9, 10) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Leuchtquellen (4a, 4b) unterschiedlicher Gruppen eines Leuchtsegmentes (3)
bezüglich der optischen Achse des optischen Elementes (9, 10) gegenüberliegen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Leuchtsegmenten (3) von der Abstrahlfläche (2) vorragende Blendlamellen
(11) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (4a, 4b) eines Leuchtsegmentes (3) gruppenweise verlagerbar am
Leuchtsegment (3) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Element (9, 10) eines Leuchtsegmentes (3) gegenüber den Leuchtquellen
(4a, 4b) verlagerbar am Leuchtsegment (3) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gruppe von Leuchtquellen (4a, 4b) über einen den zugeordneten Arbeitsbereich
(1a, 1b) erfassenden Anwesenheitssensor (13) angesteuert ist.
1. Apparatus for illuminating mutually separated working regions (1a, 1b) with reduced
glare, comprising a common radiation surface (2) and groups of lighting sources (4a,
4b) which are each allocated to a working region (1a, 1b) and can be selectively switched,
characterised in that the common radiation surface (2) is formed by a plurality of lighting segments (3)
which adjoin one another in the form of a grid and each have at least one lighting
source (4a, 4b) for each working region (1a, 1b) and one optical element (9, 10),
which is arranged downstream of the lighting sources (4a, 4b), for directing the emitted
light onto the respective working region (1a, 1b).
2. Apparatus as claimed in claim 1, characterised in that the optical elements (9, 10) are designed as a reflector (10) and/or as a lens (9).
3. Apparatus as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the lighting sources (4a, 4b) of different groups of a lighting segment (3) are arranged
outside the optical axis of the optical element (9, 10).
4. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the lighting sources (4a, 4b) of different groups of a lighting segment (3) lie opposite
one another in relation to the optical axis of the optical element (9, 10).
5. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that diaphragm blades (11) which protrude from the radiation surface (2) are arranged
between the lighting segments (3).
6. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the lighting sources (4a, 4b) of a lighting segment (3) are arranged on the lighting
segment (3) so as to be displaceable in groups.
7. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that the optical element (9, 10) of a lighting segment (3) is arranged on the lighting
segment (3) so as to be displaceable with respect to the lighting sources (4a, 4b).
8. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that each group of lighting sources (4a, 4b) is activated via a presence sensor (13) which
detects the allocated working region (1a, 1b).
1. Dispositif pour l'éclairage à éblouissement réduit de zones de travail (1a, 1b) séparées
l'une de l'autre avec une surface de rayonnement commune (2) et un groupe de sources
lumineuses (4a, 4b) commutables à volonté, associées chacune à une zone de travail
(1a, 1b), caractérisé en ce que la surface de rayonnement commune (2) est formée de plusieurs segments de lampe (3)
adjacents les uns aux autres en forme grille qui comportent chacun au moins une source
lumineuse (4a, 4b) pour chaque zone de travail (1a, 1b) et un élément optique (9,
10) monté derrière les sources lumineuses (4a, 4b) pour diriger la lumière émise sur
la zone de travail (1a, 1b) correspondante.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments optiques (9, 10) sont configurés comme un réflecteur (10) et/ou comme
une lentille (9).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les sources lumineuses (4a, 4b) des différents groupes d'un segment de lampe (3)
sont disposées hors de l'axe optique de l'élément optique (9, 10).
4. Dispositif selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que les sources lumineuses (4a, 4b) des différents groupes d'un segment de lampe (3)
se font face par rapport à l'axe optique de l'élément optique (9, 10).
5. Dispositif selon la revendication 1 à 4, caractérisé en ce qu'entre les segments lumineux (3) de la surface de rayonnement (2) sont disposées des
lamelles anti-éblouissement (11) faisant saillie.
6. Dispositif selon la revendication 1 à 5, caractérisé en ce que les sources lumineuses (4a, 4b) d'un segment de lampe (3) sont disposées de façon
à pouvoir être déplacées en groupe sur le segment de lampe (3).
7. Dispositif selon la revendication 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément optique (9, 10) d'un segment de lampe (3) est disposé de façon à pouvoir
être déplacé par rapport aux sources lumineuses (4a, 4b) sur le segment de lampe (3).
8. Dispositif selon la revendication 1 à 7, caractérisé en ce que chaque groupe de sources lumineuses (4a, 4b) est contrôlé par un détecteur de présence
(13) couvrant la zone de travail (1a, 1b) associée.


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