[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungs-Vorrichtung für Leuchtmittel nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Es ist hinlänglich bekannt, einen Tragkörper vorzusehen, der beispielsweise eine
U-förmige Querschnittskontur aufweist, um an diesem eine Vielzahl von Leuchtmitteln,
insbesondere LEDs arretieren zu können. Die Leuchtmittel sind dabei mittels elektrischer
Leitungen mit einer elektrischen Energiequelle verbunden. Die Leuchtmittel können
wahlweise ein- bzw. ausgeschaltet werden.
[0003] Solche Tragkörper können unmittelbar an Decken oder Wänden von Räumen angebracht
sein; es ist auch möglich, die Tragkörper von der Decke abzuhängen. Darüber hinaus
sind solche Tragkörper, die oftmals eine Längenerstreckung von mehreren Metern aufweisen,
in Böden eingelassen und durch eine begehbare transparente Abdeckplatte verschlossen.
Die Leuchtmittel senden unabhängig von der Einbausituation eine Vielzahl von Lichtstrahlen
aus, die somit einen Strahlengang bilden und die benachbarten Bereiche beleuchten.
[0004] Der Tragkörper kann auch als Unterkonstruktion bzw. als Versteifung für einen Reflektor,
der mit dem jeweiligen Tragkörper mechanisch gekoppelt ist, dienen. Der Reflektor
besteht üblicherweise aus einem metallischen Werkstoff in Leichtbauweise, beispielsweise
Aluminium. Der Reflektor ist im Querschnitt U-förmig ausgestaltet und die Leuchtmittel
sind im Inneren des Reflektors angeordnet, sodass durch die beiden Seitenwände des
Reflektors die von den Leuchtmitteln ausgestrahlten Lichtwellen in Raumrichtung geleitet
sind.
[0005] In dem Strahlengang der Leuchtmittel ist ferner ein Diffusor vorgesehen, durch den
eine möglichst homogene und die Helligkeit beeinflussende Ausleuchtung eines bestimmten
Bereiches erreicht ist.
[0006] Bei solchen Befestigungs-Vorrichtungen hat sich einerseits als nachteilig herausgestellt,
dass jedes einzelne Leuchtmittel mit dem Reflektor zu verbinden ist. Eine weitere
Befestigungsalternative besteht darin, eine Platine mit einer Vielzahl der Leuchtmittel
auszurüsten, so dass die Platine an dem Reflektor zu fixieren ist. Solche Montagearbeiten
sind jedoch äußerst zeitaufwendig und oftmals sind die Tragkörper bereits an den Decken
oder Wänden befestigt und eine nachfolgende Anbringung der Leuchtmittel ist aufgrund
von eng bemessenen Raumsituationen schwierig. Bei einem Austausch der Leuchtmittel
sind diese Umrüstarbeiten schwierig und erfordern fachmännische Kenntnisse. An den
Seiten entsteht oftmals ein Strahlengang, der seitlich nahe des Tragkörpers blendet,
da die Lichtwellen in einen Bereich außerhalb der gewünschten Ausrichtung einstrahlen.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungs-Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung derart weiterzubilden, dass eine Vielzahl von Leuchtmitteln vormontiert werden
kann, um diese zeitsparend und unkompliziert an dem Reflektor und dem Tragkörper befestigen
zu können. Darüber hinaus soll die Vielzahl der Leuchtmittel eine ästhetisch ansprechende
Leuchten-Ausgestaltung aufweisen und eine möglichst homogene Ausleuchtung eines vorgegebenen
Bereiches ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von
Patentanspruch 1 gelöst.
[0009] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Dadurch, dass in dem jeweiligen Strahlengang der Leuchtmittel ein Einsatzelement
vorgesehen ist und dass das jeweilige Einsatzelement durch den Diffusor zentriert
gehalten ist und sobald der Tragkörper an einer Decke, einer Wand oder dergleichen
befestigt ist, kann das jeweilige Einsatzelement in den Diffusor eingeschoben oder
eingeknipst werden und wird mit der Anbringung des Diffusors gleichzeitig fluchtend
zu der Längsachse des Tragkörper ausgerichtet, so dass durch das jeweilige Einsatzelement
der Strahlengang derart beeinfluss ist, dass seitliche Abstrahlungen der Lichtwellen
verhindert sind, durch die eine Blendwirkung entsteht.
[0011] Um die Ausgestaltung möglichst ohne störende seitliche Blendeinflüsse zu erreichen,
ist ein Reflektor vorgesehen, der an dem Tragkörper und dem Diffusor befestigt ist.
[0012] Da an jedem der Einsatzelemente mindestens zwei Stützarme angeformt oder angebracht
sind, liegen diese an der Innenwand des Diffusors an und dieser wiederum ist seitlich
von dem Halteclip und dem Reflektor gehalten. Folglich entsteht eine modulare Bauweise
und das jeweilige Einsatzelement ist durch den Diffusor verklemmt an dem Reflektor
fixiert, so dass eine Montage und ein Austausch einfach und zeitsparend durchgeführt
werden kann.
[0013] Wenn die Leuchtmittel eine längere Zeitspanne in Betrieb sind bzw. wenn sich die
Raumtemperatur verändert, können thermische Effekte auftreten, die dazu führen, dass
sich die Länge der Einsatzelemente in Abhängigkeit von der vorherrschenden Temperatur
verändert. Folglich ist es erforderlich, dass bei einer Vielzahl von in Reihe angeordneten
Einsatzelementen ein Längenausgleich stattfindet. Zu diesem Zweck sind an jeweils
einer Seite der Einsatzelemente mindestens eine Druckfeder angeformt oder vorgesehen,
die im unbelasteten Zustand über die freie Stirnseite der Einsatzelemente überstehen.
Zwei benachbarte Einsatzelemente sind demnach im unbelasteten Zustand über eine Anlagefläche
der Druckfedern miteinander gekoppelt und sobald eine entsprechende Längenausdehnung
der Einsatzelemente auftritt, wird das Paar der aneinander liegenden Druckfedern belastet
und aufgrund derer Ausgleichsbewegungen kann die Längenausdehnung der Einsatzelemente
kompensiert sein. Die Druckfedern biegen sich demnach nach innen oder außen und gleichen
die Längenausdehnung der Einsatzelemente dadurch aus.
[0014] Es ist auch möglich, mehrere Reihen von Einsatzelementen parallel zueinander anzuordnen.
Dabei liegen die Stützarme der jeweiligen Einsatzelemente aneinander an und der jeweilige
Diffusor umschließt die beiden äußeren Reihen von Einsatzelementen und fixiert somit
die gesamte Anordnung von Einsatzelementen an dem jeweiligen Tragkörper. Die Breite
der Einsatzelemente bzw. die parallel zueinander angeordnete Anzahl von Einsatzelementen
gibt demnach die Breite des Tragkörpers und des Diffusors vor.
[0015] Mithilfe der erfindungsgemäßen Befestigungs-Vorrichtung kann somit eine Vielzahl
von Leuchtmitteln in unterschiedlicher Anordnung an einem entsprechend vorgefertigten
Tragkörper zeitsparend befestigt oder demontiert werden und die elektrischen Zuleitungen
für die jeweiligen Leuchtmittel verlaufen zwischen dem Einsatzelement und dem Tragkörper
und sind folglich von außen nicht sichtbar. Zudem können die Einsatzelemente optische
Eigenschaften aufweisen, denn sowohl die Reflexionseigenschaften der jeweiligen Oberflächen
der Einsatzelemente kann unterschiedlich ausgestaltet sein und die vorhandene Winkelausrichtung
der Seitenwände der Einsatzelemente ist derart ausgestaltet, dass die Lichtstrahlen
maximal vorzugsweise in einem gesamten Öffnungswinkel zw. 40° und 70° abgestrahlt
sind.
[0016] Um weitere Lichtreflexionen zu vermeiden, sind zwischen dem jeweiligen benachbarten
Leuchtmittel Blendkörper vorgesehen, die eine rechteckige, elliptische, konkav oder
konvex gekrümmte Außenkontur aufweisen, durch die der jeweilige Strahlengang der Lichtstrahlen
des Leuchtmittel entsprechend beeinflusst und ausgerichtet ist.
[0017] Zudem sind die Einsatzelemente schwimmend an dem Tragkörper gelagert und weisen an
ihren jeweiligen Stirnseiten Druckfedern auf, die sowohl im belasteten als auch im
unbelasteten Zustand mit ihren jeweiligen Anlageflächen aneinander anliegen und folglich
die Längenausdehnung der in Reihe angeordneten Einsatzelemente ohne weiteres ausgleichen,
wenn entsprechende Temperaturschwankungen auftreten.
[0018] Vorteilhafterweise können bestehende Leuchten, die eine entsprechend ausgestaltete
Tragkonstruktion in Form des erfindungsgemäßen Tragkörpers aufweisen, mittels der
erfindungsgemäßen Befestigungs-Vorrichtung nachträglich ausgerüstet werden, denn die
Befestigungs-Vorrichtung weist einen modulartigen Aufbau auf, dessen einzelne Bauteile
ohne weiteres an die vorgegebene Einbausituation bzw. Geometrien von dem Tragkörper
angepasst werden können.
[0019] In der Zeichnung ist eine Befestigungs-Vorrichtung dargestellt, die nachfolgend näher
erläutert ist. Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Raumes, an dessen Decke eine Befestigungs-Vorrichtung
für eine Vielzahl von Leuchtmitteln mit einem Uförmig ausgestalteten Tragkörper angebracht
ist,
- Figur 2a
- ein Schnitt durch die Befestigungs-Vorrichtung, entlang der Schnittlinie II-II gemäß
Figur 1, durch den der konstruktive Aufbau der Vorrichtung mit einem Reflektor, einem
jeweils abschnittsweise angebrachten Halteclip und mehreren in Reihe angeordnete Einsatzelemente
ersichtlich ist,
- Figur 2b
- die Befestigungs-Vorrichtung gemäß Figur 2a ohne Reflektor,
- Figur 3a
- ein vergrößerter Ausschnitt des Einsatzelementes zur Beeinflussung des Strahlenganges
der Leuchtmittel, gemäß Figur 2, in Draufsicht,
- Figur 3b
- zwei in Reihe angeordnete Einsatzelemente gemäß Figur 3a ohne Längenausdehnung, deren
benachbart angeordneten Druckfedern aneinander liegen und die Druckfedern belastet
sind,
- Figur 3c
- die Einsatzelemente gemäß Figur 3b, mit einer Längenausdehnung, durch die die jeweiligen
Einsatzelemente aneinander liegen, und
- Figur 4
- eine schematische Darstellung von mehreren in Reihe und parallel zu einander angeordneten
Einsatzelemente, gemäß Figur 3a.
[0020] In Figur 1 ist perspektivisch und schematisch ein Raum 10 eines Gebäudes abgebildet,
an dessen Decke eine Befestigungs-Vorrichtung 1 angebracht ist. Die Befestigungs-Vorrichtung
1 umfasst eine Vielzahl von Leuchtmitteln 2, durch die der Raum in einem bestimmten
Bereich beleuchtet werden soll, ohne dass seitlich austretende Lichtwellen entstehen,
um Blendwirkungen zu vermeiden.
[0021] Die jeweiligen Leuchtmittel 2, insbesondere LEDs, sind mittels elektrischer Leitungen
5 an einer elektrischen Energiequelle 6 angeschlossen. Um die Leuchtmittel 2 ein-
bzw. ausschalten zu können, ist zwischen dem jeweiligen Leuchtmittel 2 und der Energiequelle
6 ein Schalter 7 in den elektrischen Leitungen 5 vorgesehen, der üblicherweise von
außen betätigt werden kann. Ein solcher Schalter 7 kann durch eine Funksteuerung oder
WLAN-Verbindungen ersetzt sein.
[0022] Um die Leuchtmittel 2 an der Decke des Raumes 10 zu fixieren, ist ein Tragkörper
3 vorgesehen, dessen Querschnittskontur U-förmig ausgestaltet ist. Der Tragkörper
3 kann unmittelbar an die Decke des Raumes 10 angebracht werden oder der Tragkörper
3 ist beispielsweise mittels Drähten von der Decke abgehängt.
[0023] In Figur 2a ist der konstruktive Aufbau der Befestigungs-Vorrichtung 1 zu entnehmen.
Der U-förmige Tragkörper 3 ist mit seinem Boden der Decke des Raumes 10 zugewandt
und an dieser befestigt, sodass die dem Boden des Raumes 10 zugewandte Seite des Tragkörpers
3 offen ist, um zu gewährleisten, dass die von den Leuchtmitteln 2 ausgestrahlten
Lichtstrahlen in Richtung des Raumes 10 gelangen und daher einen vorgegebenen Strahlengang
20 aufweisen.
[0024] Durch den Tragkörper 3 ist ein Reflektor 16 aufzunehmen, dessen Querschnitt im wesentlichen
U- oder V-förmig ausgestaltet ist. Durch den Reflektor 16 sollen die Leuchtmittel
2 bzw. Platinen 2' aufgenommen sein. Die Platinen 2' tragen eine Vielzahl der Leuchtmittel
2.
[0025] Die beiden Seitenwände 18 des Reflektors 16 sind nach außen geneigt und der Strahlengang
20 der von den Leuchtmitteln 2 ausgestrahlten Lichtwellen verläuft demnach zwischen
den Seitenwänden 18 des Reflektors 16. Zudem sind an den Seitenwänden 18 jeweils eine
L-förmig ausgestaltete Blattfeder 21 vorgesehen, die zum einen über einen Art Scharnier
22 mit dem Reflektor 16 verbunden ist; und das freie Ende 24 der Blattfeder 21 ist
in eine in die Seitenwand 18 eingearbeiteten Bohrung 23 eingeführt und relativ in
dieser gelagert. Folglich kann die Blattfeder 21 in Richtung des Reflektors 16 zusammengedrückt
werden, um den Außenabstand zu verringern. Zwischen den Scharnieren 22 und der Bohrung
23, die im Bereich der freien Enden 19 der Seitenwände 18 vorgesehen ist, entsteht
demnach ein Abstand, so dass die Blattfedern 21 geringfügig in Richtung der Seitenwände
18 beweglich gelagert ist.
[0026] Im Inneren des Tragkörpers 3 sind nämlich Stützleisten 30 vorgesehen, die mit der
jeweiligen Blattfeder 21 zusammenwirken. Die mittlere Stützleiste 30 zentriert die
Blattfeder 21 derart, dass der Reflektor 16 mit seiner Längsachse koaxial zu der Längsachse
4 des Tragkörpers 3 ausgerichtet ist. Die der offenen Seite des Tragkörpers 3 zugeordnete
Stützleiste 30 ist dagegen in Richtung des Bodens des Tragkörpers 3 ausgerichtet und
die jeweilige Blattfeder 21 liegt auf dem freien Ende dieser Stützleiste 30 auf, sodass
durch die Blattfeder 21 der Reflektor 16 an der untersten Stützleiste 30 gehalten
ist.
[0027] Um den Strahlengang 20 der Leuchtmittel 2 zu optimieren und vorzugsweise einen Öffnungswinkel
des Strahlenganges 20 von 63° zu erreichen, ist jeweils ein Einsatzelement 11 im Strahlengang
20 vorgesehen bzw. angeordnet. Die Einsatzelemente 11 weisen zwei nach außen geneigt
verlaufende Seitenwände 31 auf, die einen Öffnungswinkel von 40 bis 70° einschließen,
zwischen denen der Strahlengang 20 ausgerichtet ist. Die Einsatzelemente 11 dienen
demnach dazu, die Blendwirkung der Leuchtmittel 2 möglichst auszuschließen, da die
Ausrichtung des Strahlenganges 20 exakt vorgegeben ist und folglich Blendwirkung im
seitlichen Bereich des Tragkörpers 3 vermieden sind.
[0028] Die Einsatzelemente 11 sind dabei in dem Reflektor 16 eingelegt und werden zum einen
durch einen Diffusor 8 und mehrere abschnittsweise angebrachte Halteclipse 25 - wie
nachfolgend näher erläutert - zentriert gehalten. Der Halteclips 25 weist zwei gegenüberliegend
zueinander ausgerichtete Stützfüße 27 auf, die jeweils in einer in die Seitenwand
18 des Reflektor 16 eingearbeitete Durchgangsöffnung 26 zugeordnet sind und diese
durchgreifen. Folglich verlaufen die Stützfüße 27 teilweise im Inneren des Reflektor
16 und wirken auf den Diffusor 8 ein, da diese nach Art einer Hinterschneidung miteinander
verbunden sind.
[0029] Da der Diffusor 8 einen kappenartigen Querschnitt aufweist, der eine Vorspannung
erzeugt und da die jeweiligen Halteclipse 25 eine nach innen gerichtete Kraft auf
den Diffusor 8 ausüben, ist der Diffusor 8 durch die abschnittsweise angebrachten
Halteclipse 25 mit dem Reflektor 6 gekoppelt. Darüber hinaus hält der Diffusor 8 die
Platine 2' und die im Strahlengang 20 angeordneten Einsatzelemente 11, da die Innenkonturen
des Diffusors 8 derart ausgestaltet ist, dass sowohl die Platine 2' als auch die Einsatzelemente
11 von dem Diffusor 8 fixiert sind.
[0030] Um die Einsatzelemente 11 an dem Reflektor 16 befestigen zu können, sind an den Einsatzelementen
11 jeweils paarweise an einer Längsseite zwei Stützarme 14 mit einer vorgegebenen
Verschwenkbewegungsmöglichkeit vorgesehen. Die Stützarme 14 stehen senkrecht von den
Seitenwänden 31 der Einsatzelemente 11 ab und sind im wesentlichen L-förmig gebogen,
sodass die Stützarme 14 nicht nur verschwenkbar an den Einsatzelementen 11 angebracht
bzw. gelagert sind, sondern die freien Enden der Stützarme 14 können auch in Richtung
des Einsatzelementes 11 zusammengedrückt sein, wenn eine entsprechend groß bemessene
Presskraft durch den Diffusor 8 auf diese einwirkt.
[0031] Die jeweiligen Einsatzelemente 11 werden auf den Boden des Reflektors 16 aufgelegt
und der Diffusor 8 umgreift oder umschließt das jeweilige Einsatzelement 11 derart,
dass der Diffusor 8 zum einen an der Innenwand der Schenkel des Halteclips 25 und
zum anderen an den Stützarmen 14 der Einsatzelemente 11 anliegt und folglich eine
dauerhafte Wirkverbindung zwischen dem Halteclips 25 und dem Einsatzelementen 11 herstellt,
durch die das Einsatzelement 11 schwimmend gelagert ist und durch die die Stützarme
14 des Einsatzelementes 11 fluchtend zu der Längsachse 4 des Tragkörpers 3 ausgerichtet
sind.
[0032] Die Leisten 30 des Tragkörpers 3 bilden einen Anschlag für die jeweilige Blattfeder
21, sodass das jeweilige Einsatzelement 11 zwischen den Leisten 30 des Tragkörpers
3 eingeknipst sind. Dabei werden die Blattfedern 21 in Richtung des Innenraumes des
Tragkörpers 3 zusammengedrückt, wodurch sich deren Abstand verringert. Sobald das
jeweilige Einsatzelement 11 in den Tragkörper 3 eingeknipst ist, üben die Blattfedern
21 eine nach außen gerichtete Haltekraft aus, sodass das jeweilige Einsatzelement
11 in dem Tragkörper 3 bzw. mit dem Tragkörper 3 lageorientiert verbunden ist.
[0033] Der Diffusor 8 dient demnach zum einen dazu, die von den Leuchtmitteln 2 emittierten
Lichtstrahlen 20 möglichst homogen zusammenzufassen und diese in Richtung des Inneren
des Raumes 10 in einer vorgegebenen Ausstrahlrichtung zu beeinflussen und zum anderen
fixiert der Diffusor 8 die jeweiligen Einsatzelemente 11, sodass diese koaxial zu
der Längsachse 4 des Tragkörpers 3 ausgerichtet sind. Die senkrecht von den jeweiligen
Einsatzelementen 11 abstehenden Stützarme 14 werden somit von dem Halteclip 25 und
dem Diffusor 8 mit einer Haltekraft beaufschlagt.
[0034] Aus Figur 2b ist ersichtlich, dass die Befestigungs-Vorrichtung 1 ausschließlich
aus dem Tragkörper 3, dem Diffusor 8 und dem Leuchtmittel 2 bzw. der Platine 2' mit
Leuchtmittel 2 bestehen kann. Die Verwendung eines Reflektors 16 gemäß Figur 2a ist
somit nicht erforderlich.
[0035] Der Tragkörper 3 übernimmt daher nicht nur die Arretierung der elektrischen Bauteile
2, 2' und 5 sondern auch die Fixierung der Einsatzelemente 11 und des Diffusors 8.
Die Halteclipse 25 sind dabei abschnittsweise mit dem Tragkörper 3 verbunden. In den
Tragkörper 3 sind an den entsprechenden Positionen Durchgangsöffnungen eingearbeitet,
durch die die Stützfüße 27 des Halteclips 25 hindurchgeführt sind und in Wirkkontakt
mit den Außenseiten des Diffusors 8 gelangen. Dabei sind die Stützfüße 27 derart ausgestaltet,
dass diese eine Art Hinterschneidung bilden und an dem Diffusor 8 sind damit korrespondierende
Stege vorgesehen, die durch die Stützfüße 27 umgriffen sind und folglich durch den
Halteclips 25 an dem Tragkörper 3 fixiert sind.
[0036] Im Inneren des Diffusors 8 sind die Einsatzelemente 11 und die Leuchtmittel 2 vorgesehen,
die durch den Diffusor 8 in vorgeschriebener Art und Weise zentriert gehalten sind.
Des Weiteren kann dem Diffusor 8 eine Folie 9 im Strahlengang 20 der Leuchtmittel
2 nachgeschaltet sein, durch die die Homogenität und die Ausstrahlrichtung der emittierten
Lichtwellen weiter beeinflusst ist.
[0037] Figur 3a ist das vereinzelte Einsatzelement 11 zu entnehmen, das als U-förmige Schiene
ausgestaltete ist. In das Einsatzelement 11 sind eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen
15 eingearbeitet, in die jeweils eines der Leuchtmittel 2 einsetzbar und an diesen
arretierbar ist. Oder die auf der Platine 2' vorgesehenen Leuchtmittel 2 sind im Bereich
der Aufnahmeöffnung 15 angeordnet.
[0038] Zwischen den Aufnahmeöffnung 15 sind jeweils Blendkörper 17 vorgesehen, die aus der
von der Aufnahmeöffnung 15 gebildeten Ebene überstehen und somit im Strahlengang 20
der Lichtwellen, die von den Leuchtmitteln 2 ausgestrahlt sind, liegen. Die Außenkontur
der Blendkörper 17 ist dabei elliptisch, konkav oder konvex gekrümmt ausgestaltet,
und zwar in Abhängigkeit von dem gewünschten Reflexionseffekt, der auf die jeweiligen
Lichtstrahlen der Leuchtmittel 2 ausgeübt werden soll. Darüber hinaus kann die Oberflächeneigenschaft
der Einsatzelemente 11 derart reflektierend oder gering reflektierend, beispielsweise
mittels entsprechender Farbauftragungen, ausgestaltet sein, um die Lichtintensität
und/oder die Ausleuchtungscharakteristik der Leuchtmittel 2 zu beeinflussen.
[0039] Darüber hinaus sind in die beiden gegenüberliegenden Seitenwände 31 der Einsatzelemente
11 jeweils um einen Winkel von 20 bis 35° nach außen abstehend ausgestaltet, sodass
der von den Leuchtmitteln 2 erzeugte Strahlengang 20 in einem maximalen Öffnungswinkel
von 70°, vorzugsweise 63°, von den jeweiligen Einsatzelementen 11 abgestrahlt sind,
denn die beiden Seitenwände 31 begrenzen die Streuung bzw. Blendwirkung der jeweiligen
Leuchtmittel 2.
[0040] Darüber hinaus ist Figur 3a zu entnehmen, dass die an den Außenseiten der Seitenwände
31 vorgesehenen Stützarme 14 paarweise auf einer Seite angeordnet sind und bezogen
auf die gegenüberliegende Seite versetzt zueinander verlaufen. Die freien Enden der
Stützarme 14 sind L-förmig gebogen, sodass eine möglichst punktuelle Anlage an dem
Diffusor 8 entsteht, sodass der Diffusor 8 eine Zentrierung bzw. Ausrichtung über
die jeweiligen Stützarme 14 des Einsatzelementes 11 vornimmt. Um thermisch bedingte
Längenänderungen der Einsatzelemente 11 ausgleichen zu können, ist oder sind an mindestens
einem der beiden Enden des jeweiligen Einsatzelementes 11 mindestens eine Druckfeder
12 vorgesehen, deren Länge derart bemessen ist, dass die Druckfedern 12 über die freien
Stirnseiten 13 der Einsatzelemente 11 im unbelasteten Zustand überstehen.
[0041] Gemäß den Figuren 3b und 3c sind mehrere der Einsatzelemente 11 in Reihe zueinander
angeordnet. Im unbelasteten Zustand bzw. wenn keine thermisch bedingten Längenänderungen
an den Einsatzelementen 11 vorliegt, entsteht ein Luftspalt Δs zwischen zwei benachbarten
Stirnseiten 13 der Einsatzelemente 12 und die Druckfedern 12 liegen mit ihren jeweiligen
als Anlageflächen 12' ausgestalteten freien Stirnseiten aneinander an und bilden demnach
eine Kraftkopplung. Sobald aufgrund von Temperatureinflüssen eine Längenänderung der
Einsatzelemente 11 entsteht und folglich ein belasteter Zustand erreicht ist, verringert
sich zunächst der Luftspalt Δs zwischen zwei benachbarten Einsatzelementen 11, solange
bis die freien Stirnseiten 13 der Einsatzelemente 11 aneinanderstoßen. Gleichzeitig
werden die aneinander anliegenden Druckfedern 12 nach innen, also in Richtung der
Einsatzelemente 11 verformt, wodurch zunächst eine der Längenänderung entgegenwirkende
Federkraft entsteht, durch die die entsprechend aufgetretene Längenänderung gleichmäßig
mit einer entgegengesetzt gerichteten Druckkraft beaufschlagt ist. Folglich kann eine
entsprechende Längenänderung von Einsatzelementen 11 durch die Druckfedern 12 ausgeglichen
werden, da die Einsatzelemente 11 schwimmend an dem Tragkörper 3 gelagert sind.
[0042] In Figur 4 ist eine weitere Anordnung von Einsatzelementen 11 abgebildet, denn diese
können nicht nur in Reihe, sondern vielmehr auch parallel zueinander angeordnet sein.
Falls eine solche Ausleuchtung oder Ausbildung einer Lampe gewünscht ist, dann sind
die Stützarme 14 zwischen den inneren Einsatzelementen 11 miteinander verbunden. Demnach
entsteht eine flächige Anordnung von mehreren parallel zueinander verlaufenden Einsatzelementen
11. Die beiden äußeren Einsatzelemente 11 weisen die nach außen abstehenden Stützarme
14 auf. Der Diffusor 8 umschließt die Anordnung von Einsatzelementen und zentriert
demnach diese in Bezug auf die Längsachse des Tragkörpers 3. Die Breite des Tragkörpers
3 ist an die Breite der vorhandenen Einsatzelemente 11, die in Reihe und parallel
zueinander ausgerichtet sind, angepasst.
[0043] Um ein Herausfallen der Einsatzelemente 11 aus dem Tragkörper 3 zu verhindern, können
die beiden Einsatzelemente 11, die den Anfang der Reihe von Einsatzelementen 11 bilden,
mittels Schrauben, Kleber oder Anschlägen an dem Tragkörper 3 fixiert sein.
1. Befestigungs-Vorrichtung (1) für Leuchtmittel (2),
bestehend aus
- einem Tragkörper (3), der an oder in einer Decke, einer Wand oder einem Boden befestigt
ist,
- einer Vielzahl von an dem Tragkörper (3) arretierten Leuchtmittel (2) in Form von
vereinzelten LEDs und/ oder in Form einer flächigen Platine (2') mit einer Vielzahl
von Leuchtmitteln (2),
- elektrische Leitungen (5), die mit dem jeweiligen Leuchtmittel (2) und einer elektrischen
Energiequelle (6) verbunden sind,
- und aus einem kappenartig ausgestalteten Diffusor (8), durch den die Leuchtmittel
(2) bzw. die Platine (2') abgedeckt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem jeweiligen Strahlengang (20) der Leuchtmittel (2) ein Einsatzelement (11)
vorgesehen ist und dass das jeweilige Einsatzelement (11) durch den Diffusor (8) zentriert
gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Tragkörper (3) ein Reflektor (16) angebracht oder eingesetzt ist, dass an
dem Reflektor (16) die Platine (2') und/oder die Leuchtmittel (2) arretiert sind und
dass der Reflektor (16) mit dem Diffusor (8) mechanisch gekoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor 16) an dem Diffusor (8) mittels eines oder mehrerer Halteclipse (25)
befestigt ist, die abschnittsweise an dem Tragkörper (3) vorgesehen und mit diesem
verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor (16) im Querschnitt U- oder V-förmig ausgestaltet ist, dass in die
beiden gegenüberliegenden Seitenwände (18) des Reflektors (16) Durchgangsöffnungen
(26) eingearbeitet sind, und dass der Halteclip (25) zwei zueinander gegenüberliegend
angeordnete Stützfüsse (27) aufweist, der jeweils eine der Durchgangsöffnung durchgreift
und dadurch die Platine (2') und/ oder die Leuchtmittel (2) an dem Reflektor (16)
fixiert sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Einsatzelemente (11) in Reihe in dem Tragkörper (3) oder dem Reflektor (16)
angeordnet sind, dass jedes Einsatzelement (11) mindestens zwei Druckfedern (12) aufweist,
die im unbelasteten Zustand über die jeweilige Stirnseite (13) des Einsatzelements
(11) überstehen dass an jeder Druckfeder (12) eine Anlagefläche (12') vorgesehen ist,
die im unbelasteten Zustand der Druckfedern (12) an die jeweils benachbart angeordnete
Anlagefläche (12') einer der Druckfedern (12) anliegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Längenausdehnung des Einsatzelements (11) ein Bewegungsausgleich durch
die Auswölbung der Druckfedern (12) erreicht ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an jedem Einsatzelement (11) mindestens zwei Stützarme (14) angeformt oder angebracht
sind, die von diesen abstehen, und dass jeder Stützarm (14) im montierten Zustand
des Einsatzelements (11) an der Innenwand des Diffusors (8) anliegt und von diesem
lageorientiert gehalten ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in das jeweilige Einsatzelement (11) eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen (15) eingearbeitet
sind, in die jeweils eines der Leuchtmittel (2) einbaubar ist, oder dass die jeweilige
Aufnahmeöffnung (15) im Strahlengang (20) der Leuchtmittel (2) angeordnet bzw. ausgerichtet
ist, und dass die elektrischen Leitungen (5) im Bereich der Aufnahmeöffnungen (15)
mit dem jeweiligen Leuchtmittel (2) elektrisch verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das jeweilige Einsatzelement (11) als U-förmige Schiene ausgestaltet ist und dass
die beiden Seitenwände (31) der Schiene (11) einen Öffnungswinkel von 20° bis 35°
aufweisen, derart, dass ein Öffnungswinkel von 40° bis 70°, vorzugsweise von 63°,
für den Strahlengang (20) entsteht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen zwei benachbarten Aufnahmeöffnungen (15) ein Blendkörper (17) vorgesehen
ist und dass die Außenkontur des Blendkörpers (17) rechteckförmig, elliptisch, konkav
oder konvex gekrümmt ausgestaltet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von Einsatzelementen (11) in Reihe und/oder parallel zueinander in
dem Reflektor (16) angeordnet sind und von dem jeweiligen Diffusor (8) an diesem gehalten
und abgedeckt sind und dass die parallel zueinander verlaufenden Einsatzelemente (11)
mit den jeweiligen Stützarmen (14) aneinander liegen.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Tragkörper (3) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dass an den beiden gegenüberliegenden
Innenwänden des Tragkörpers (3) jeweils mindestens eine Leiste (30) vorgesehen ist,
und dass jede Leiste (30) den Reflektor (16) über eine Blattfeder (21) zentriert und
arretiert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die freien Enden (19) des Reflektors (16) eine Bohrung (23) eingearbeitet ist,
dass an dem Reflektor (16) ein Scharnier (22) vorgesehen ist, dass die Blattfeder
(21) einen L-förmigen Querschnitt aufweist und dass das freie Ende (24) der Blattfeder
(21) in die Bohrung (23) eingeführt und in dieser beweglich geführt ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche der jeweiligen Einsatzelemente (11) unterschiedliche Reflexionseigenschaften
aufweist, durch die die Homogenität bzw. die Helligkeit der Lichtwellen der Leuchtmittel
(2) beeinflusst ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Reihe angeordneten Einsatzelemente (11) jeweils einzeln oder durch das erste
und letzte der die Reihe bildenden Einsatzelemente (11) an dem Reflektor (16) oder
dem Tragkörper (3) arretiert sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Position des jeweiligen Einsatzelementes (11), beispielsweise mittels Zentrierhilfen,
vorgegeben ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Befestigungs-Vorrichtung (1) für Leuchtmittel (2), bestehend aus
- einem Tragkörper (3), der an oder in einer Decke, einer Wand oder einem Boden befestigt
ist,
- einer Vielzahl von an dem Tragkörper (3) arretierten Leuchtmittel (2) in Form von
vereinzelten LEDs und/ oder in Form einer flächigen Platine (2') mit einer Vielzahl
von Leuchtmitteln (2),
- elektrische Leitungen (5), die mit dem jeweiligen Leuchtmittel (2) und einer elektrischen
Energiequelle (6) verbunden sind,
- und aus einem kappenartig ausgestalteten Diffusor (8), durch den die Leuchtmittel
(2) bzw. die Platine (2') abgedeckt sind,
- einem in dem jeweiligen Strahlengang (20) der Leuchtmittel (2) vorgesehenen Einsatzelement
(11), wobei das jeweilige Einsatzelement (11) durch den Diffusor (8) zentriert gehalten
ist,
- und aus einem an dem Tragkörper (3) angebrachten oder eingesetzen Reflektor (16),
an dem die Platine (2') und/oder die Leuchtmittel (2) arretiert sind, wobei der Reflektor
(16) mit dem Diffusor (8) mechanisch gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor (16) an dem Diffusor (8) mittels eines oder mehrerer Halteclipse (25)
befestigt ist, die abschnittsweise an dem Tragkörper (3) vorgesehen und mit diesem
verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor (16) im Querschnitt U- oder V-förmig ausgestaltet ist, dass in die
beiden gegenüberliegenden Seitenwände (18) des Reflektors (16) Durchgangsöffnungen
(26) eingearbeitet sind, und dass der Halteclip (25) zwei zueinander gegenüberliegend
angeordnete Stützfüsse (27) aufweist, der jeweils eine der Durchgangsöffnung durchgreift
und dadurch die Platine (2') und/ oder die Leuchtmittel (2) an dem Reflektor (16)
fixiertsind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurchgekennzeichnet dass mehrere Einsatzelemente (11) in Reihe in dem Tragkörper
(3) oder dem Reflektor (16) angeordnet sind, dass jedes Einsatzelement (11) mindestens
zwei Druckfedern (12) aufweist, die im unbelasteten Zustand über die jeweilige Stirnseite
(13) des Einsatzelements (11) überstehen dass an jeder Druckfeder (12) eine Anlagefläche
(12') vorgesehen ist, die im unbelasteten Zustand der Druckfedern (12) an die jeweils
benachbart angeordnete Anlagefläche (12') einer der Druckfedern (12) anliegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurchgekennzeichnet,
dass bei einer Längenausdehnung des Einsatzelements (11) ein Bewegungsausgleich durch
die Auswölbung der Druckfedern (12) erreicht ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an jedem Einsatzelement (11) mindestens zwei Stützarme (14) angeformt oder angebracht
sind, die von diesen abstehen, und dass jeder Stützarm (14) im montierten Zustand
des Einsatzelements (11) an der Innenwand des Diffusors (8) anliegt und von diesem
lageorientiert gehalten ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in das jeweilige Einsatzelement (11) eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen (15) eingearbeitet
sind, in die jeweils eines der Leuchtmittel (2) einbaubar ist, oder dass die jeweilige
Aufnahmeöffnung (15) im Strahlengang (20) der Leuchtmittel (2) angeordnet bzw. ausgerichtet
ist, und dass die elektrischen Leitungen (5) im Bereich der Aufnahmeöffnungen (15)
mit dem jeweiligen Leuchtmittel (2) elektrisch verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das jeweilige Einsatzelement (11) als U-förmige Schiene ausgestaltet ist und dass
die beiden Seitenwände (31)der Schiene (11) einen Öffnungswinkel von 20° bis 35° aufweisen,
derart, dass ein Öffnungswinkel von 40° bis 70°, vorzugsweise von 63°, für den Strahlengang
(20) entsteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen zwei benachbarten Aufnahmeöffnungen (15) ein Blendkörper (17) vorgesehen
ist und dass die Außenkontur des Blendkörpers (17) recht- eckförmig, elliptisch, konkav
oder konvex gekrümmt ausgestaltet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von Einsatzelementen (11) in Reihe und/oder parallel zueinander in
dem Reflektor (16) angeordnet sind und von dem jeweiligen Diffusor (8) an diesem gehalten
und abgedeckt sind und dass die parallel zueinander verlaufenden Einsatzelemente (11)
mit den jeweiligen Stützarmen (14) aneinander liegen.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Tragkörper (3) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dass an den beiden gegenüberliegenden
Innenwänden des Tragkörpers (3) jeweils mindestens eine Leiste (30) vorgesehen ist,
und dass jede Leiste (30) den Reflektor (16) über eine Blattfeder (21) zentriert und
arretiert.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die freien Enden (19) des Reflektors (16) eine Bohrung (23) eingearbeitet ist,
dass an dem Reflektor (16) ein Scharnier (22) vorgesehen ist, dass die Blattfeder
(21) einen L-förmigen Querschnitt aufweist und dass das freie Ende (24) der Blattfeder
(21) in die Bohrung (23) eingeführt und in dieser beweglich geführt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche der jeweiligen Einsatzelemente (11) unterschiedliche Reflexionseigenschaften
aufweist, durch die die Homogenität bzw. die Helligkeit der Lichtwellen der Leuchtmittel
(2) beeinflusst ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche 3, 4 oder 9,
dadurchgekennzeichnet,
dass die in Reihe angeordneten Einsatzelemente (11) jeweils einzeln oder durch das
erste und letzte der die Reihe bildenden Einsatzelemente (11) an dem Reflektor (16)
oder dem Tragkörper (3) arretiert sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Position des jeweiligen Einsatzelementes (11), beispielsweise mittels Zentrierhilfen,
vorgegeben ist.