[0001] Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr einer Schusswaffe
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Zielfernrohre zur Montage auf Schusswaffen sind bekannt und insbesondere für die
Verwendung an Gewehren weit verbreitet. Durch ein Zielfernrohr kann ein auch weiter
entferntes Ziel exakt erfasst werden. Für die Montage von Zielfernrohren sind Montagevorrichtungen
bekannt, welche feststehende Haltezapfen und bewegliche Haltezapfen aufweisen, die
in entsprechend geformten Ausnehmungen der Schusswaffe eingebracht werden und dadurch
eine Montagebrücke mit daran befestigtem Zielfernrohr festzuklemmen. Üblicherweise
sind für die Bewegung der beweglichen Haltezapfen Schwenkhebel vorgesehen, die beim
Aufsetzen der Montagebrücke auf die Schusswaffe senkrecht nach oben ragen und direkt
neben dem Zielfernrohr stehen. Durch Verschwenken der Schwenkhebel kann die Montagebrücke
festgeklemmt werden. Die Handhabung ist durch die unmittelbare Nähe zu einer Aufnahme
für das Zielfernrohr umständlich. Zudem können die Schwenkhebel mit dem Zielfernrohr
kollidieren. Es ist weiterhin verbreitet, die Schwenkhebel in unterschiedliche Richtungen
zu verschwenken, was die Handhabung ebenso erschwert. Eine solche Montagevorrichtung
ist beispielsweise der
DE 42 29 089 C2 zu entnehmen.
[0003] Weitere herkömmliche Montagevorrichtungen für Zielfernrohre sind in
DE 10 2006 055 997 A1,
DE 10 2009 011 905 A1 und
DE 103 58 666 A1 offenbart. Nachteilig an den dort beschriebenen Lösungen ist aber die komplizierte
Kopplung der Schwenkhebel mit den Haltezapfen, die leicht zu einem Verkanten führen
kann.
[0004] Es ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine alternative Montagevorrichtung
für ein Zielfernrohr zu schaffen, die mechanisch zuverlässig, einfach und leicht handhabbar
ist und bei der zudem auch eine Kollision zwischen Schwenkhebeln und Zielfernrohr
vermieden wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Montagevorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche
2 bis 12.
[0006] Es wird eine Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr einer Schusswaffe vorgeschlagen,
aufweisend eine Montagebasis mit einer ersten Längsseite, einer zweiten Längsseite,
einer zwischen der ersten Längsseite und der zweiten Längsseite eingeschlossenen Längsachse
und einer Aufnahme zum Halten des Zielfernrohrs, einen vorderen und einen hinteren
Einsteckzapfen, mindestens einen bewegbaren Klemmzapfen, und jeweils eine Betätigungseinrichtung
für den mindestens einen bewegbaren Klemmzapfen, wobei die Einsteckzapfen lateral
an der ersten Längsseite der Montagebasis entlang der Längsachse zum Eingreifen in
erste Ausnehmungen eines Laufs der Schusswaffe angeordnet sind, wobei der mindestens
eine bewegbare Klemmzapfen zum selektiven Eingreifen in eine korrespondierende zweite
Ausnehmung des Laufs an der zweiten Längsseite angeordnet und quer zu der Längsachse
bewegbar ist. Die Erfindung sieht vor, dass die jeweilige Betätigungseinrichtung ein
mit einem Betätigungselement gekoppeltes längliches Verstellglied aufweist, das sich
durch eine in der Montagebasis angeordnete Öffnung erstreckt, ein auf der ersten Längsseite
angeordnetes erstes Ende und ein auf der zweiten Längsseite angeordnetes zweites Ende
aufweist, wobei das zweite Ende fest mit dem mindestens einen Klemmzapfen verbunden
ist, und wobei die Betätigungseinrichtung dazu ausgebildet ist, durch eine über das
Betätigungselement ausgeübte Rotation den zugehörigen Klemmzapfen in Richtung der
ersten Längsseite zu ziehen. Dadurch, dass der mindestens eine Klemmzapfen fest mit
dem zweiten Ende des länglichen Verstellglieds verbunden ist, kann jegliches Verkanten
zwischen einer Arbeitsfläche des Verstellglieds und der Gegenfläche des Klemmzapfens
beim Anziehen des Betätigungselements zum Festklemmen der Montagevorrichtung ausgeschlossen
werden. Vorzugsweise ist der mindestens eine Klemmzapfen an dem zweiten Ende des länglichen
Verstellglieds angeformt, bzw. einstückig mit diesem hergestellt.
[0007] Die Montagebasis ist als eine Art Grundkörper der Montagevorrichtung anzusehen, der
die vorangehend genannten Elemente bereitstellen oder aufnehmen kann. Die erste Längsseite
und die zweite Längsseite schließen die Längsachse der Montagebasis ein, die bei auf
der Schusswaffe montierter Montagevorrichtung parallel zum Lauf verläuft. Ein Zielfernrohr
kann durch geeignete Befestigungsmittel in der Aufnahme der Montagevorrichtung befestigt
werden. Beispielsweise könnte die Montagebasis hierzu korrespondierende Befestigungsmittel
aufweisen.
[0008] Die Einsteckzapfen sind bevorzugt auf einer der Aufnahme abgewandten Unterseite der
Montagebasis angeordnet. Sie erlauben das Einstecken der Montagevorrichtung in entsprechende
erste Ausnehmungen des Laufs der Schusswaffe. Die Abstände und Abmessungen der ersten
Ausnehmungen können einer Norm oder Empfehlung entsprechen, sodass sich hieraus die
Größen der Einsteckzapfen sowie deren Abstände zueinander ergeben. Die Einsteckzapfen
sind bevorzugt starr und unbeweglich an der Montagebasis ausgebildet oder angeordnet.
Beim Aufsetzen der Montagevorrichtung auf den Lauf reicht es aus, die Einsteckzapfen
grob zu positionieren. Durch kleine, korrigierende Verschiebebewegungen an der Montagevorrichtung
geraten die Einsteckzapfen in Fluchtung mit den ersten Ausnehmungen und werden in
sie hineingeführt. Es kann sich empfehlen, die Einsteckzapfen in einem Bereich eines
äußeren Endes mit einer leichten Verjüngung oder die ersten Ausnehmungen im Bereich
einer Öffnungskontur mit einer leichten Aufweitung zu versehen. Die Einsteckzapfen
werden dann leichter in die ersten Ausnehmungen geführt werden.
[0009] Der mindestens eine bewegbare Klemmzapfen an der zweiten Längsseite ist dafür vorgesehen,
selektiv in eine zweite Ausnehmung einzugreifen. Aufgrund der an entgegengesetzten
Längsseiten angeordneten ersten und zweiten Ausnehmungen kann bei eingesteckten Einsteckzapfen
durch das Eingreifen des mindestens einen Klemmzapfens ein Festklemmen der Montagevorrichtung
erreicht werden. Das Bewegen des mindestens einen Klemmzapfens kann durch die Betätigungseinrichtung
durchgeführt werden. Der betreffende Klemmzapfen ist dabei quer zu der Längsachse
der Montagebasis bewegbar und vollzieht folglich eine Bewegung, deren zumindest überwiegender
Anteil senkrecht zu der Längsachse verläuft.
[0010] Erfindungsgemäß ist eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, welche ein längliches
Verstellglied aufweist, das sich durch die in der Montagebasis angeordnete Öffnung
erstreckt. Die Öffnung kann dabei als Bohrung ausgebildet sein, die sich dabei quer
zu der Längsachse durch die Montagebasis hindurch erstreckt und zu beiden Längsseiten
hin geöffnet ist. Die Betätigungseinrichtung ist dazu ausgebildet, das Verstellglied
entlang seiner Längsachse zu bewegen, wenn es rotiert wird. Das Verstellglied übt
dann eine Zugkraft auf den Klemmzapfen aus, der mit dem Verstellglied fest verbunden
und vorzugsweise sogar einstückig mit diesem ausgebildet ist. Die axiale Bewegung
des Verstellglieds kann durch eine mechanische Wechselwirkung mit in oder an der Öffnung
angeordneten Mitteln erfolgen, die exemplarisch weiter nachfolgend erläutert werden.
Beispielsweise könnten Kurvenflächen oder ähnliches vorgesehen sein, um ein axiales
Bewegen des Verstellglieds durch eine mit dem Betätigungselement eingeleitete Rotation
zu erlauben.
[0011] Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, dass die Betätigungseinrichtung
einen definierten Verstellweg des Verstellglieds bereitstellt, mit dem der Verstellweg
des betreffenden Klemmzapfens direkt korreliert. Die Klemmwirkung des Klemmzapfens
hängt nicht von einer Einschraubtiefe eines mit dem Klemmzapfen gekoppelten Bolzens
in einer Mutter ab und muss dadurch nicht aufwändig justiert werden. Zudem wird erlaubt,
dem Betätigungselement eine präzise, vordefinierte Anfangs- und Endposition zuzuordnen,
die ein Festklemmen und Lösen mit hoher Wiederholgenauigkeit ermöglichen. Da weiterhin
durch die Bewegbarkeit des Verstellglieds und das von einer Mutter unabhängige Klemmen
ermöglicht, das Betätigungselement auf einer beliebigen Seite der Montagevorrichtung
anzuordnen. Das Betätigungselement könnte demnach sowohl auf der in Schuss- bzw. Laufrichtung
rechten Seite als auch auf der in Schussrichtung linken Seite angeordnet werden. Wie
weiter nachfolgend ausgeführt kann sich insbesondere die rechte Seite anbieten. In
Kombination mit der präzise vorgegebenen Anfangs- und Endposition ist eine besonders
ergonomische Handhabung ermöglicht. Diese äußert sich etwa in einer blinden Bedienbarkeit
des Betätigungselements bei gleichzeitig hoher Präzision und geringem Justageaufwand.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Betätigungselement an dem ersten Ende
angeordnet. Das Betätigungselement kann sich dadurch auf einer anderen Seite befinden
als der zugehörige Klemmzapfen. Damit wird eine ergonomischere Anordnung des betreffenden
Betätigungselements begünstigt, die von der an einer Unterseite gelegenen Position
des Klemmzapfens unabhängig ist. Das betreffende Betätigungselement könnte sich demnach
beispielsweise oberhalb eines Einsteckzapfens befinden. Dies erlaubt, beim Betätigen
des Betätigungselements einen Daumen oder einen anderen Finger auf dem Zielfernrohr
abzustützen und gleichzeitig mit den anderen Fingern derselben Hand das Betätigungselement
zu handhaben.
[0013] Es ist bevorzugt, dass die Betätigungseinrichtung dazu ausgebildet ist, den mindestens
einen Klemmzapfen durch eine 90° umfassende Rotation des Betätigungselements in eine
Klemmposition oder eine gelöste Position zu bewegen. Das Betätigungselement lässt
sich damit beispielsweise in Form eines Betätigungshebels ausführen, dessen Bewegung
blind führbar ist. Wie vorangehend ausgeführt kann der Verstellweg des Betätigungselements
präzise vordefiniert werden, ohne eine besondere Justage zu erfordern. Der Verstellweg
kann folglich an die Ausgestaltung der Aufnahme angepasst sein, sodass eine Kollision
mit dem Zielfernrohr vermieden wird. Insbesondere ist es möglich, den Verstellweg
des Betätigungselements derart zu definieren, dass das Betätigungselement in keiner
Position entlang des Verstellwegs über die Aufnahme ragt. Wie weiter nachfolgend ausgeführt
kann es sich dabei anbieten, dass das Betätigungselement in einer Anfangsposition
quer zu der Längsachse steht. Bevorzugt ist das Betätigungselement dann vollständig
von der Aufnahme abgewandt. In der anderen Position könnte das Betätigungselement
dann im Wesentlichen parallel zu der Längsachse angeordnet sein.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn die Betätigungseinrichtung einen Grundkörper mit einer zu
dem Verstellglied gerichteten ersten Kurvenfläche aufweist, die zumindest bereichsweise
eine an der Montagebasis gebildete zweite Kurvenfläche berührt, wobei die erste Kurvenfläche
und die zweite Kurvenfläche dazu ausgebildet sind, um eine durch das Verstellglied
gebildete Achse rotierend aufeinander zu gleiten und beim rotierenden Gleiten den
Grundkörper und damit das Verstellglied entlang seiner Achse linear zu verschieben.
Der Grundkörper könnte mechanisch mit dem länglichen Verstellglied verbunden sein.
Sollte das Betätigungselement an dem ersten Ende angeordnet sein, könnte dies an dem
Grundkörper mittels eines Hebels, einer Lasche, eines Flügels oder ähnlichem realisiert
sein, um ein Drehmoment in den Grundkörper einzuleiten. Durch die Verwendung der genannten
Kurvenflächen ist die Betätigungseinrichtung mechanisch sehr einfach. Die Kurvenflächen
führen beim Rotieren des Betätigungselements unter Flächenkontakt eine Verdrehung
zueinander aus. Durch eine gezielte Ausformung eines Oberflächenprofils der beiden
Kurvenflächen ändert der Grundkörper seinen Abstand zu der Montagebasis und kann hierdurch
das Verstellglied in Richtung der ersten Längsseite ziehen und somit den zugehörigen
Klemmzapfen in eine Klemmposition führen. Umgekehrt kann durch eine entgegengesetzte
Bewegung eine gelöste Position erreicht werden. Die Kurvenflächen können weiterhin
so ausgeführt sein, dass ein Festklemmen des Klemmzapfens erst auf einem letzten Abschnitt
eines Verstellweg erfolgt. Dies kann die Wiederholgenauigkeit sowie die haptische
Wahrnehmung eines erfolgreichen Festklemmens verbessern.
[0015] Die Montagevorrichtung könnte weiterhin ein Federelement aufweisen, das mit dem Grundkörper
oder dem Verstellglied gekoppelt und dazu ausgebildet ist, den Grundkörper in Richtung
der zweiten Kurvenfläche zu drängen. Das Federelement drängt den Grundkörper in Richtung
der zweiten Kurvenfläche, sodass der Klemmzapfen stets in der durch die Betätigungseinrichtung
vorgegebenen Position liegt. Das Federelement könnte in Form einer Zugfeder ausgebildet
sein, die den Grundkörper stets zu der Kurvenfläche zieht. Alternativ dazu könnte
auch eine Druckfeder, etwa eine Schraubenfeder, eingesetzt werden, welche eine den
Klemmzapfen in eine geöffnete Stellung drückende Kraft ausübt und damit den Grundkörper
auf die zweite Kurvenfläche zieht.
[0016] Bevorzugt weist das Betätigungselement einen Hebel zum Bewegen des Betätigungselements
auf, wobei der Hebel sich quer von seiner Drehachse nach außen erstreckt. Der Benutzer
kann ein solches Betätigungselement einfach und intuitiv mit einem oder mehreren Fingern
einer Hand bedienen. Der Hebel kann durch die Begrenzung des Verstellwegs stets so
ausgerichtet sein, dass er nicht über die Aufnahme ragt.
[0017] Weiter bevorzugt ist die Betätigungseinrichtung dazu ausgebildet, dass der Hebel
in der einen Klemmposition des zugehörigen Klemmzapfens im Wesentlichen parallel zu
der Längsachse der Montagebasis verläuft. Bevorzugt erstreckt sich dieser dann nach
hinten, d.h. einem Benutzer zugewandt.
[0018] Die Betätigungseinrichtung könnte dazu ausgebildet sein, dass der Hebel bei gelöstem
zugehörigen Klemmzapfen im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse der Montagebasis
verläuft. Der Hebel erstreckt sich dann in eine um 90° versetzte Richtung und kollidiert
nicht mit dem Zielfernrohr. Das Heranziehen des Hebels ist intuitiv und bequem möglich.
[0019] Der Hebel könnte zudem bei gelöstem zugehörigen Klemmzapfen von der Aufnahme abgewandt
sein. Folglich steht der Hebel in dieser Position nach unten. Bei der Bewegung des
Hebels ist es nicht möglich, dass dieser an einer Seitenfläche des Zielfernrohrs schabt.
[0020] Es ist bevorzugt, dass der Hebel durch Schwenken entgegen einer Laufrichtung der
Schusswaffe bewegbar ist, um den Klemmzapfen festzuklemmen. Der Benutzer kann mit
einer Hand auf den parallel zur Laufrichtung ausgerichteten Hebel einwirken und diesen
durch Ziehen des Hebelendes um die Drehachse des Grundkörpers herum aus einer nach
unten gerichteten Position in eine waagerechte Position drehen. Wie vorangehend ausgeführt
kann der Benutzer sich dabei beispielsweise mit dem Daumen an dem Zielfernrohr abstützen
und beispielsweise mit dem Zeigefinger den Hebel rotieren.
[0021] Außerdem könnte die Montagebasis oder das Betätigungselement eine erste Anschlagfläche
und eine zweite Anschlagfläche zum Begrenzen der Bewegung des Betätigungselements
aufweisen. Dies kann die haptische Rückmeldung verbessern, denn das Anschlagen des
Grundkörpers führt zu einer eindeutigen Begrenzung der Bewegung und einem spürbar
spontan einsetzenden mechanischen Widerstand. Die Einfachheit der Bedienung wird dadurch
noch weiter verbessert und ein Festklemmen der Montagevorrichtung ist blind durchführbar.
[0022] Es ist bevorzugt, dass die erste Längsseite in einer Laufrichtung der Schusswaffe
rechts ist. Insbesondere bei der Anordnung des Betätigungselements an dem ersten Ende
des Verstellglieds ist eine ergonomische Handhabung durchführbar.
[0023] Die Erfindung betrifft ferner eine Schusswaffe, aufweisend einen Lauf mit umfangsseitig
angeordneten ersten Ausnehmungen, mindestens einer umfangsseitig angeordneten zweiten
Ausnehmung und einer Montagevorrichtung nach der vorhergehenden Beschreibung.
[0024] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut
der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1a und 1
- b eine Montagevorrichtung mit Klemmzapfen in Klemmposition (Fig. 1a) und mit gelöstem
Klemmzapfen (Fig. 1b) in dreidimensionalen Darstellungen.
- Fig. 2a und 2b
- die Montagevorrichtung mit Klemmzapfen in Klemmposition mit und ohne Lauf in Schnittdarstellungen.
- Fig. 2c und 2d
- die Montagevorrichtung mit Klemmzapfen in gelöster Position mit und ohne Lauf in Schnittdarstellungen.
- Fig. 3
- die Montagevorrichtung mit Klemmzapfen in Klemmposition in einer Fünf-Seiten-Ansicht.
- Fig. 4
- die Montagevorrichtung mit Klemmzapfen in gelöster Position in einer Fünf-Seiten-Ansicht.
- Fig. 5a und 5b
- eine Montagebasis der Montagevorrichtung in zwei dreidimensionalen Darstellungen.
- Fig. 6
- die Montagebasis in einer Schnittdarstellung.
[0025] Fig. 1a und 1b zeigen eine exemplarische Ausführung einer Montagevorrichtung 2 für
ein Zielfernrohr einer Schusswaffe in einer dreidimensionalen Darstellung. Hier ist
exemplarisch in der Zeichnungsebene eine Vorderseite der Montagevorrichtung 2 sichtbar
und eine Rückseite ist verdeckt. Die Montagevorrichtung 2 weist eine Montagebasis
4 mit einer ersten Längsseite 6, einer zweiten Längsseite 8 und einer zwischen der
ersten Längsseite 6 und der zweiten Längsseite 8 eingeschlossenen Längsachse 26 auf.
Die erste Längsseite 6 ist beispielsweise bei montierter Montagevorrichtung 2 von
einem Benutzer der betreffenden Schusswaffe bei ihrer Benutzung aus gesehen rechts.
Die zweite Längsseite 8 ist folglich in Gebrauch vom Benutzer aus gesehen links. An
einer Oberseite der Montagebasis 4 ist eine Aufnahme 10 zum Halten eines Zielfernrohrs
ausgebildet. Diese kann eine Bodenfläche 9 aufweisen, die von zwei länglichen Stegen
11 eingeschlossen ist. Hierauf kann ein Zielfernrohr aufgesetzt und befestigt werden.
[0026] An der ersten Längsseite 6 befinden sich von der Aufnahme 10 abgewandt zwei Einsteckzapfen
12 und 14, die jeweils an einer Innenseite einer Auskragung der Montagebasis 4 angeordnet
sind. Sie sind exemplarisch schräg nach innen und von der Aufnahme 10 abgewandt ausgerichtet.
Die Einsteckzapfen 12 und 14 sind dazu vorgesehen, in erste Ausnehmungen eines Laufs
einer Schusswaffe eingesteckt zu werden. Die Einsteckzapfen 12 und 14 sind exemplarisch
zumindest teilweise flach und zylindrisch ausgeformt und weisen einen Durchmesser
auf, der ihre axiale Erstreckung übersteigt.
[0027] Die Einsteckzapfen 12 und 14 weisen einen Abstand zueinander auf, der durch die ersten
Ausnehmungen in dem Lauf bestimmt ist. Diese können beispielsweise einer bestimmten
Norm unterworfen sein. Hierdurch ergibt sich ungefähr eine Größe der Montagevorrichtung
2 entlang der Längsachse 26. Der Einsteckzapfen 14 ist dabei ein vorderer Einsteckzapfen,
wobei der Einsteckzapfen 12 ein hinterer Einsteckzapfen ist und in Schussrichtung
hinter dem vorderen Einsteckzapfen 14 liegt. Der hintere Einsteckzapfen 12 ist bei
auf der Schusswaffe aufgesetzter Montagevorrichtung 2 einem Benutzer zugewandt, der
die Schusswaffe benutzt.
[0028] Um die Montagevorrichtung 2 an dem Lauf festzuklemmen, sind beispielhaft zwei Klemmzapfen
16 vorgesehen, die an der zweiten Längsseite 8 angeordnet sind. Beispielhaft liegen
die Klemmzapfen 16 jeweils einem Einsteckzapfen 12 bzw. 14 gegenüber. Die Klemmzapfen
16 sind entlang einer Achse 28 axial bewegbar. Die Achse 28 verläuft dabei quer zu
der Längsachse 26 und durch eine Betätigungseinrichtung 18. Diese ist dafür vorgesehen,
die Klemmzapfen 16 entlang der Achse 28 zu bewegen und hierdurch selektiv die Montagevorrichtung
2 an dem Lauf der Schusswaffe festzuklemmen oder hiervon zu lösen.
[0029] Die Betätigungseinrichtung 18 weist ein Betätigungselement 20 auf, das hier in Form
eines Hebels an einem Grundkörper 24 ausgeführt ist. Der Grundkörper 24 ist mit einem
länglichen Verstellglied 22 verbunden, das sich zu den Klemmzapfen 16 erstreckt. Die
Betätigungseinrichtung 18 ist dabei so ausgeführt, dass der Hebel 20 in der Darstellung
in Fig. 1a parallel zu der Längsachse 26 verläuft und sich dabei die Klemmzapfen 16
in einer Klemmposition befinden. Die zwei Klemmzapfen 16 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
jeweils an dem zweiten Ende des Verstellglieds 22 angeformt also einstückig mit diesem
gebildet. Sie können aber auch als Einzelteile hergestellt sein, das dann kraftschlüssig
mit dem zweiten Ende des Verstellglieds 22 verbunden wird. Dadurch lässt sich beim
Festziehen des Betätigungselements 20 ein Verkanten zwischen Klemmzapfen 16 und Verstellglied
22 zuverlässig vermeiden.
[0030] In Fig. 1b sind die Hebel 20 in eine senkrecht zu der Längsachse 26 verlaufenden
Position geschwenkt und ragen nach unten. Dabei sind sie von der Aufnahme 10 abgewandt.
In dieser Position sind die Klemmzapfen 16 gelöst und die Montagevorrichtung 2 kann
aufgesetzt oder abgesetzt werden. Bei der Bewegung des Betätigungselements 20 von
der in Fig. 1b gezeigten Position in die in Fig. 1a gezeigte Position kann das Betätigungselement
20 nicht an dem Zielfernrohr schaben.
[0031] In Fig. 2a ist das Verstellglied 22 beispielsweise ähnlich wie ein Schaft eines Gewindebolzens
ausgeführt, der mit den Klemmzapfen 16 fest verbunden bzw. an diesem angeformt ist.
Der Klemmzapfen 16 ist im gezeigten Beispiel als flache, runde Scheibe mit einer axial
nach außen gerichteten Fase ausgebildet. Die rotatorische Position des Klemmzapfens
16 ist bei kreisrunder Ausführung des Klemmzapfens unerheblich. Auf einer von den
Klemmzapfen 16 abgewandten Seite weist das Verstellglied 22 ein Gewinde 23 auf, das
in eine entsprechende Gewindebohrung 25 des Grundkörpers 24 eingeschraubt ist. Daran
angrenzend ist ein Konterelement 36 in Form einer Madenschraube oder einem ähnlichen
Element vorgesehen. Dies kann von einer Außenseite durch Einschrauben axial an das
Verstellglied 22 gepresst werden, sodass das Verstellglied 22 dreh- und zugfest mit
dem Grundkörper 24 verbunden ist.
[0032] An einer zu der Montagebasis 4 gewandten Seite des Grundkörpers 24 ist eine erste
Kurvenfläche 40 angeordnet, die mit einer zweiten Kurvenfläche 38 (siehe Fig. 5b)
komplementär ausgestaltet ist. Durch Drehen des Grundkörper 24 gleiten die beiden
Kurvenflächen 38, 40 aufeinander und führen so zu einer axialen Bewegung des Verstellglieds
22 und damit des Klemmzapfens 16 entlang der Achse 28 des Verstellglieds 22. Hierdurch
kann der Klemmzapfen 16 selektiv in eine zweite Ausnehmung 34 eines Laufs 30 einer
Schusswaffe bewegt oder aus ihr gelöst werde. Die zweiten Ausnehmungen 34 können sichel-
oder halbmondförmig ausgebildet sein.
[0033] Auf einer gegenüberliegenden Seite sind indes die vorangehend erwähnten ersten Ausnehmungen
32 vorgesehen, die zur Aufnahme der Einsteckzapfen 12 und 14 vorgesehen sind. Die
Montagevorrichtung 2 kann sich demgemäß zwischen den ersten Ausnehmungen 32 und den
zweiten Ausnehmungen 34 festklemmen.
[0034] In Fig. 2b wird dies noch einmal ohne Lauf 30 gezeigt. In beiden Darstellungen ist
eine Ausnehmung oder Einbuchtung 42 zu sehen, die von der Montagebasis 4 zu dem Klemmzapfen
16 gerichtet ist. Diese könnte eine Druckfeder, beispielsweise eine Schraubenfeder,
aufnehmen, die den Klemmzapfen 16 in eine von der Montagebasis 4 abgewandte Position
drängt. Dadurch wird gleichzeitig der Grundkörper 24 in Richtung der Montagebasis
4 gezogen und ein Flächenkontakt zwischen den Kurvenflächen 38 und 40 hervorgerufen.
[0035] In den Fig. 2c und 2d ist der Klemmzapfen 16 in einer gelösten Position gezeigt,
bei der das Betätigungselement 20 quer zu der Längsachse 26 verläuft und von der Aufnahme
10 abgewandt ist. In diesem Zustand kann, wie in Fig. 2c gut erkennbar, die Montagevorrichtung
2 auf den Lauf 30 gesetzt werden oder hiervon entfernt werden.
[0036] Fig. 3 zeigt eine 5-Seiten-Ansicht der Montagevorrichtung 2 mit Klemmzapfen 16 in
Klemmposition. Hier wird besonders gut deutlich, dass sich die Betätigungselemente
20 in der Klemmposition flach von unten an die Montagebasis 4 anschmiegen. Die Montagebasis
4 könnte beispielsweise dazu verwendet werden, den Verstellweg des Betätigungselements
20 in dieser Richtung zu begrenzen.
[0037] Fig. 4 zeigt indes eine 5-Seiten-Ansicht der Montagevorrichtung 2 mit gelockertem
Klemmzapfen 16. Es wird deutlich, dass die Betätigungselemente 20 während ihres gesamten
Verstellwegs, der bevorzugt 90° umfasst, stets von der Aufnahme 10 deutlich abgewandt
sind. Ein Schaben oder Kollidieren mit einem darauf aufgesetzten Zielfernrohr wird
vermieden.
[0038] Die Fig. 5a und 5b zeigen die Montagebasis 4 ohne die Betätigungseinrichtung 18.
Hier ist die zylindrische Form der Einsteckzapfen 12 und 14 erkennbar. Die zweiten
Kurvenflächen 38 weisen eine bestimmte Profilgebung auf, die zu einem Bewegen des
Grundkörpers 24 entlang der Achse 28 dient. Umfangsseitig sind die zweiten Kurvenflächen
28 mit unterschiedlichen Höhen entlang einer Längsachse der Öffnung 44 ausgebildet.
[0039] Schließlich zeigt Fig. 6 eine Schnittdarstellung der Montagebasis 4 im Bereich des
Einsteckzapfens 14. Wie angedeutet kann die zweite Kurvenfläche 38 auf einem Teil
ihrer Umfangsfläche einen Kurvenflächenboden 46 und ein Kurvenflächenplateau 48 aufweisen.
[0040] Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
[0041] Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Montagevorrichtung 2 für
ein Zielfernrohr einer Schusswaffe, die eine Montagebasis 4 mit einer ersten Längsseite
6, einer zweiten Längsseite 8 und einer Aufnahme 10 zum Halten des Zielfernrohrs,
einen vorderen und einen hinteren Einsteckzapfen 12, 14, mindestens einen bewegbaren
Klemmzapfen 16, und eine Betätigungseinrichtung 18 für den Klemmzapfen 16 aufweist.
Die Einsteckzapfen 12, 14 sind an der ersten Längsseite 6 zum Eingreifen in erste
Ausnehmungen 32 eines Laufs 30 der Schusswaffe angeordnet, wobei der Klemmzapfen 16
zum selektiven Eingreifen in eine korrespondierende zweite Ausnehmung 34 an der zweiten
Längsseite 8 angeordnet und quer zu der Längsachse 26 bewegbar ist. Die Betätigungseinrichtung
18 weist ein mit einem Betätigungselement 20 gekoppeltes längliches Verstellglied
22, das sich durch eine in der Montagebasis 2 angeordnete Öffnung 44 erstreckt, ein
auf der ersten Längsseite 6 angeordnetes erstes Ende und ein auf der zweiten Längsseite
8 angeordnetes zweites Ende auf, wobei das zweite Ende fest mit dem Klemmzapfen 16
verbunden und vorzugsweise daran angeformt ist. Die Betätigungseinrichtung 18 ist
dazu ausgebildet, durch eine Rotation den Klemmzapfen 16 in Richtung der ersten Längsseite
6 zu ziehen und so ein zuverlässiges Festklemmen der Montagevorrichtung in den Ausnehmungen
32, 34 des Laufs 30 der Schusswaffe zu ermöglichen, ohne dass dabei eine Arbeitsfläche
des Verstellglieds 22 mit einer Gegenfläche des Klemmzapfens 16 verkanten kann
[0042] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale
und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und
Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 2
- Montagevorrichtung
- 4
- Montagebasis
- 6
- erste Längsseite
- 8
- zweite Längsseite
- 9
- Bodenfläche
- 10
- Aufnahme
- 11
- Steg
- 12
- vorderer Einsteckzapfen
- 14
- hinterer Einsteckzapfen
- 16
- bewegbarer Klemmzapfen
- 18
- Betätigungseinrichtung
- 20
- Hebel / Betätigungselement
- 22
- Verstellglied
- 23
- Gewinde
- 24
- Grundkörper
- 25
- Gewindebohrung
- 26
- Längsachse
- 28
- Achse
- 30
- Lauf
- 32
- erste Ausnehmung
- 34
- zweite Ausnehmung
- 36
- Konterelement
- 38
- zweite Kurvenfläche
- 40
- erste Kurvenfläche
- 42
- Einbuchtung
- 44
- Öffnung
- 46
- Kurvenflächenboden
- 48
- Kurvenflächenplateau
1. Montagevorrichtung (2) für ein Zielfernrohr einer Schusswaffe, aufweisend:
▪ eine Montagebasis (4) mit einer ersten Längsseite (6), einer zweiten Längsseite
(8), einer zwischen der ersten Längsseite (6) und der zweiten Längsseite (8) eingeschlossenen
Längsachse und einer Aufnahme (10) zum Halten des Zielfernrohrs,
▪ einen vorderen und einen hinteren Einsteckzapfen (12, 14),
▪ mindestens einen bewegbaren Klemmzapfen (16), und
▪ jeweils eine Betätigungseinrichtung (18) für den mindestens einen bewegbaren Klemmzapfen,
▪ wobei die Einsteckzapfen (12, 14) lateral an der ersten Längsseite (6) der Montagebasis
(4) entlang der Längsachse (26) zum Eingreifen in erste Ausnehmungen (32) eines Laufs
(30) der Schusswaffe angeordnet sind,
▪ wobei der mindestens eine bewegbare Klemmzapfen (16) zum selektiven Eingreifen in
eine korrespondierende zweite Ausnehmung (34) des Laufs (30) an der zweiten Längsseite
(8) angeordnet und quer zu der Längsachse (26) bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
▪ dass die jeweilige Betätigungseinrichtung (18) ein mit einem Betätigungselement
(20) gekoppeltes längliches Verstellglied (22) aufweist, das sich durch eine in der
Montagebasis (4) angeordnete Öffnung (44) erstreckt, und
▪ dass die jeweilige Betätigungseinrichtung (18) ein auf der ersten Längsseite (6)
angeordnetes erstes Ende und ein auf der zweiten Längsseite (8) angeordnetes zweites
Ende aufweist,
▪ wobei das zweite Ende fest dem mindestens einen Klemmzapfen (16) verbunden und vorzugsweise
an diesen angeformt ist, und
▪ wobei die Betätigungseinrichtung (18) dazu ausgebildet ist, durch eine über das
Betätigungselement (20) ausgeübte Rotation den zugehörigen Klemmzapfen (16) in Richtung
der ersten Längsseite (6) zu ziehen.
2. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) an dem ersten Ende angeordnet ist.
3. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) dazu ausgebildet ist, den mindestens einen Klemmzapfen
(16) durch eine 90° umfassende Rotation des Betätigungselements (20) in eine Klemmposition
oder eine gelöste Position zu bewegen.
4. Montagevorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) einen Grundkörper (24) mit einer zu dem Verstellglied
(22) gerichteten ersten Kurvenfläche (40) aufweist, die zumindest bereichsweise eine
an der Montagebasis (4) gebildete zweite Kurvenfläche (38) berührt, wobei die erste
Kurvenfläche (40) und die zweite Kurvenfläche (38) dazu ausgebildet sind, um eine
durch das Verstellglied (22) gebildete Achse (28) rotierend aufeinander zu gleiten
und beim rotierenden Gleiten den Grundkörper (24) und damit das Verstellglied (22)
entlang seiner Achse (28) linear zu verschieben.
5. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement mit dem Grundkörper (24) oder dem Verstellglied (22) gekoppelt und
dazu ausgebildet ist, den Grundkörper (24) in Richtung der zweiten Kurvenfläche (38)
zu drängen.
6. Montagevorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) einen Hebel zum Bewegen des Betätigungselements (20)
aufweist, der sich quer von der Achse (28) des Verstellglieds (22) nach außen erstreckt.
7. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) so ausgebildet ist, dass der Hebel (20) in einer
Klemmposition des zugehörigen Klemmzapfens (16) im Wesentlichen parallel zu der Längsachse
(26) der Montagebasis (4) verläuft.
8. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 7 oder 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) so ausgebildet ist, dass der Hebel (20) bei gelöstem
zugehörigen Klemmzapfen (16) im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse (26) der
Montagebasis (4) verläuft.
9. Montagevorrichtung (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (20) bei gelöstem Klemmzapfen (16) von der Aufnahme (10) abgewandt ist.
10. Montagevorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (20) durch Schwenken entgegen einer Schussrichtung der Schusswaffe bewegbar
ist, um den Klemmzapfen (16) festzuklemmen.
11. Montagevorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagebasis (4) oder das Betätigungselement (20) eine erste Anschlagfläche und
eine zweite Anschlagfläche zum Begrenzen der Bewegung des Betätigungselements (20)
aufweist.
12. Montagevorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Längsseite (6) in einer Schussrichtung der Schusswaffe rechts ist.
13. Schusswaffe, aufweisend einen Lauf (30) mit umfangsseitig angeordneten ersten Ausnehmungen
(32), mindestens einer umfangsseitig angeordneten zweiten Ausnehmung (34) und einer
Montagevorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.