[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Berge- und Quarantänebehälter, insbesondere
Abrollbehälter, Absetzbehälter oder ISO-Container, für havarierte Fahrzeuge, insbesondere
für havarierte Elektrofahrzeuge, mit einem Behälterboden und mehreren Seitenwänden,
die einen Aufnahmebereich für das Fahrzeug definieren und einer verschließbaren Öffnung
zum Überführen des Fahrzeugs in den oder aus dem Aufnahmebereich.
[0002] Behälter der eingangs bezeichneten Art sind beispielsweise von der Anmelderin allgemein
bekannt. So zeigt
EP 3263402 B1 einen solchen Behälter, der dazu eingerichtet ist, havarierte Fahrzeuge mittels einer
Winde in den Aufnahmebereich des Behälters hineinzuziehen, um sie dann im Aufnahmebereich
in einer kontrollierten Umgebung mit Kühl- und/oder Löschmittel versorgen zu können.
Dadurch wird auf sehr zuverlässige Weise dem sogenannten Thermal Runaway entgegengewirkt,
der bei Fahrzeugen mit elektrischen Speicherzellen ein großes Sicherheitsrisiko darstellt.
Der Behälter kann in gleicher Weise zum Bergen havarierter Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor
oder anderen Antriebsarten verwendet werden. Ein zentraler Vorteil der bekannten Technologie
ist es, dass das zum Kühlen beziehungsweise Löschen des Fahrzeugs verwendete Fluid
im Container verbleiben kann, und kein Kontaminationsrisiko für die Umwelt besteht.
[0003] Um havarierte Fahrzeuge zuverlässig in den Aufnahmebereich befördern zu können, muss
bei dem vorbekannten System eine Winde mit ausreichender Zugkraft benutzt werden,
da die Fahrzeuge nicht mehr unbedingt rollfähig sind, nachdem sie verunfallt sind.
[0004] Eine weitere Herausforderung besteht darin, das an der Winde angeschlossene Zugmittel
sicher mit dem havarierten Fahrzeug zu verbinden.
[0005] DE 693 08 971 T2 betrifft eine umwandelbare Tragstruktur mit zwei Ladeebenen innerhalb einer geschlossenen
Transporteinheit. Die Transporteinheit, ausgebildet als Mehrzweck-Container, weist
einen beweglichen, in eine Fahrzeug-Trageinrichtung verwandelbaren Boden auf, welcher
fester Bestandteil des Containers ist.
[0006] WO 2016/153361 A1 zeigt einen Materiallader zum Laden von Material, insbesondere Paletten, in einen
Container. Der Materiallader umfasst eine Stützstruktur, entlang der ein Schieber
beweglich aufgenommen ist. Mittels des Schiebers können Warenpaletten über den Boden
des Behälters in den Innenraum hineingeschoben werden.
[0007] US 2005/226706 A1 betrifft ein bordeigenes Ladungsübertragungssystem für Lastkraftwagen für das Be-
und Entladen von Warenpaletten auf und von der Ladefläche mit einer aus drei zueinander
verschwenkbaren Segmenten gebildeten Plattform.
[0008] US 7,402,013 B2 offenbart eine Plattform zum Transport von Fahrzeugen. Die Plattform kann mitsamt
eines darauf befindlichen Fahrzeuges auf der Ladefläche eines Containers verschoben
und mittels Hubeinrichtungen im Container angehoben werden.
[0009] Hierfür, und für bestimmte Einsatzorte bestand daher der Wunsch, einen weiterentwickelten
Container anzugeben, bei dem das Verbringen der havarierten Fahrzeuge in den Aufnahmebereich
erleichtert wird. Insbesondere bestand ferner der Wunsch, die Vielseitigkeit eines
solchen Behälters für unterschiedliche Anwendungszwecke zu erhöhen.
[0010] Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs bezeichneten
Art dahingehend weiterzuentwickeln, dass das Verbringen der Fahrzeuge in den Aufnahmebereich
erleichtert wird. Ferner lag der Erfindung insbesondere die Aufgabe zugrunde, die
Vielseitigkeit des Behälters für unterschiedliche Anwendungszwecke zu erhöhen.
[0011] Die Erfindung löst die ihr zugrunde liegende Aufgabe bei einem Behälter der eingangs
bezeichneten Art, indem dem Behälter gemäß Anspruch 1 ein Bergeschlitten zugeordnet
wird, der reversibel lösbar mit dem Behälter gekoppelt ist, und zwischen einer eingefahrenen
Position und einer ausgefahrenen Position hin und her bewegbar ist, wobei der Rollschlitten
in der eingefahrenen Position vollständig innerhalb des Aufnahmebereichs angeordnet
ist, und in der ausgefahrenen Position größtenteils oder vollständig außerhalb des
Aufnahmebereichs angeordnet ist. Unter "größtenteils" ist zu verstehen, dass sich
der Massenschwerpunkt des Bergeschlittens in der ausgefahrenen Position außerhalb
des Aufnahmebereichs befindet.
[0012] Der erfindungsgemäße Bergeschlitten bietet den Vorteil, dass er aus dem Aufnahmebereich
herausgefahren werden kann und damit im ausgefahrenen Bereich deutlich einfacher zu
beladen ist. Das havarierte Fahrzeug kann beispielsweise vom Kran eines Abschleppdiensts,
oder auf eigenen Rädern, sofern es noch rollfähig ist, auf den Bergeschlitten verbracht
werden, und der Bergeschlitten kann dann im Anschluss gemeinsam mit dem havarierten
Fahrzeug in den Behälter und in die eingefahrene Position bewegt werden. Das Verladen
ist deswegen einfacher, weil der Bergeschlitten eine definierte Bewegung zwischen
dem ausgefahrenen Zustand und dem eingefahrenen Zustand vollführt, und das Fahrzeug
sich schon auf dem Bergeschlitten befindet, also dieselbe definierte Bewegung ausführt.
Insbesondere die Seitenwände des Behälters, welche den Aufnahmebereich seitlich begrenzen,
stellen somit für die eventuell seitlichen Bewegungen des havarierten Fahrzeuges kein
Hindernis mehr dar, was bei einem ungünstig gewählten Abstellort des Behälters (relativ
zur Lage des Fahrzeugs) im Stand der Technik sonst gegebenenfalls noch ein Verladehindernis
sein konnte.
[0013] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Behälters wird darin gesehen, dass der
Bergeschlitten reversibel lösbar mit dem Behälter gekoppelt ist. Das bedeutet, dass
er auch vom Behälter entkoppelt und aus ihm entfernt werden kann. Ist der Bergeschlitten
vollständig aus dem Behälter entfernt, kann dieser auch für andere Transportzwecke
eingesetzt werden, beispielsweise für die elektrischen Speicherzellen von Elektrofahrzeugen,
oder für andere Gefahrgüter, die eine Überwachung vor, während oder nach dem Transport
fordern, und die im Bedarfsfall zu kühlen oder zu löschen sind.
[0014] Vorzugsweise ist an einer der Seitenwände, im Bereich einer Behälterdecke oder im
Bereich einer der Stirnwände eine Kamera zugeordnet, vorzugsweise eine Infrarotkamera
und/oder eine oder mehrere den Aufnahmebereich ausleuchtende Leuchtmittel, die zur
Inspektion des Behälterinhalts eingerichtet sind. Alternativ oder zusätzlich weist
der Behälter zusätzlich eine, insbesondere fluiddicht, verschließbare Öffnung zum
visuellen Inspizieren des Aufnahmebereichs auf. Mit einer solchen Öffnung kann das
Innere des Behälters begutachtet werden, ohne die Aufnahmebereichsöffnung betätigen
zu müssen, durch welche das Fahrzeug in den oder aus dem Aufnahmebereich geführt wird.
[0015] Der erfindungsgemäße Behälter ist zum Transport von Kraftfahrzeugen eingerichtet.
Vorzugsweise weist der Behälter Außenabmessungen in einem Bereich von etwa 5,9 m x
2,4 m x 1,7 m bis 6,9 m x 2,6 m x 2,6 m auf. Erfindungsgemäß sind jedoch auch Behälter,
die größere Außenabmessungen aufweisen, insbesondere für Einsatzzwecke, in denen größere
Kraftfahrzeuge wie beispielsweise Kleinlastwagen, SUVs, Minivans und dergleichen transportiert
werden müssen.
[0016] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der Bergeschlitten Rollen
auf, mittels derer der Bergeschlitten zwischen der eingefahrenen Position und der
ausgefahrenen Position hin und her bewegbar ist. Die Rollen sind vorzugsweise dazu
eingerichtet, auf dem Behälterboden abzurollen. Alternativ weist der Behälter erfindungsgemäß
Rollenaufnahmen im Bereich der Seitenwand auf, und der Bergeschlitten ist dazu eingerichtet,
in den Rollenaufnahmen zwischen der eingefahrenen Position und der ausgefahrenen Position
hin und her bewegt zu werden.
[0017] Erfindungsgemäß weist der Behälter ein Zugmittel auf, beispielsweise ein Zugseil
oder eine Kette, sowie einen mit dem Zugmittel wirkverbundenen Zugmittelantrieb, beispielsweise
eine Winde oder einen Kettenantrieb, und der Bergeschlitten ist dazu eingerichtet,
mittels des Zugmittels reversibel mit dem Zugmittelantrieb gekoppelt zu werden. Falls
der Zugmittelantrieb eine Winde aufweist, so ist die Winde vorzugsweise im Aufnahmebereich
angeordnet, und weist weiter vorzugsweise zum Behälterboden einen Abstand von wenigstens
1,2 m auf. Dadurch bleibt der Zugmittelantrieb trocken, wenn der Behälter bis unterhalb
der Abstandshöhe mit Löschmittel oder Kühlmittel geflutet wird.
[0018] Weiter vorzugsweise ist zwischen der Winde und dem Behälterboden eine Umlenkung angeordnet,
so dass das Zugmittel in Bodennähe geführt werden kann. Weiter vorzugsweise weist
der Behälter einen dedizierten Stromanschluss und/oder einen elektrischen Energiespeicher
zur Energieversorgung es Zugmittelantriebs auf.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter ein oder mehrere
mit dem Zugmittel wirkverbundene Umlenkungen auf, mittels derer das Zugmittel im Bereich
des Behälterbodens geführt wird, vorzugsweise zwischen dem Bergeschlitten und dem
Behälterboden. Hierdurch wird eine ungewollte Interaktion zwischen Bergeschlitten
und Zugmittel verhindert, und die Wirkverbindung auf die Transportfunktion zwischen
der ausgefahrenen Position und der eingefahrenen Position beschränkt.
[0020] Der Behälterboden des Aufnahmebereichs und/oder die den Aufnahmebereich seitlich
begrenzenden Seitenwände weisen vorzugsweise ein oder mehrere Zurrösen auf. Über diese
Zurrösen beziehungsweise Zurrpunkte kann der Bergeschlitten und/oder die im Behälter
befindliche Last, also ein havariertes Fahrzeug oder ein anderes zu transportierendes
Gut, für den Transport gesichert werden.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Bergeschlitten an seinem
der eingefahrenen Position zugewandten Ende einen Anfahrschutz auf. Das der eingefahrenen
Position zugewandten Ende ist diejenige Stirnseite des Bergeschlittens, welche im
eingefahrenen Zustand nicht auf die Öffnung des Aufnahmebereichs, sondern auf die
gegenüberliegende Stirnseite weist.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter eine Bergeschlittenführung
auf, und der Bergeschlitten ist dazu eingerichtet, zwischen der eingefahrenen und
der ausgefahrenen Position in die Bergeschlittenführung einzugreifen, oder auf ihr
aufzuliegen, insbesondere mittels seiner Rollen.
[0023] Die Bergeschlittenführung ist vorzugsweise dazu eingerichtet, den Bergeschlitten
zwischen der eingefahrenen Position und der ausgefahrenen Position teilweise oder
vollständig in einem zu der ausgefahrenen Position hin abfallenden Gefälle zu bewegen.
Aufgrund des Gefälles wird der Bergeschlitten bei geöffnetem Behälter aufgrund der
Schwerkraft in Richtung der ausgefahrenen Position bewegt. Wird zusätzlich ein Zugmittelantrieb
verwendet, so ist für das Bewegen des Bergeschlittens in die ausgefahrene Position
weniger Antriebskraft notwendig, im Idealfall keine Antriebskraft.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Bergeschlitten dazu eingerichtet unmittelbar
auf dem Behälterboden entlangzufahren.
[0025] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen weist der Bergeschlitten zwei parallel
angeordnete, mittels eines Kraftfahrzeugs befahrbare Planken auf, wobei die Planken
vorzugsweise mittels mehrerer Streben miteinander verbunden sind. Der Bergeschlitten
ist auf diese Weise im Wesentlichen so ausgebildet wie die Transportfläche von konventionellen
Abschleppfahrzeugen. Für den Anwender in der Praxis hat dies den Vorteil, dass die
Handhabung des Bergeschlittens in gewohnter Weise erfolgen kann. Das Beladen des Bergeschlittens
kann genauso vorgenommen werden, wie ein Abschleppfahrzeug beladen werden müsste.
Erfindungsgemäß hat dies den Vorteil, dass die Akzeptanz der Verwendung eines Bergeschlittens
aufgrund der intuitiven Bedienbarkeit hoch ist.
[0026] In einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Planken entlang der Längsseiten
des Bergeschlittens vorzugsweise aus mehreren hintereinander angeordneten Gitterrosten
ausgebildet.
[0027] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Bergeschlitten im Bereich seiner
ersten Stirnseite eine schwenkbare Auffahrschräge auf, die zwischen einer Transport-
und Lagerstellung einerseits und einer Befahrstellung andererseits hin- und herbewegbar
ist.
[0028] Vorzugsweise ist die Auffahrschräge um eine horizontale Schwenkachse bewegbar an
dem Bergeschlitten angeordnet.
[0029] Durch Verwendung einer Auffahrschräge als zusätzliche Komponente des Bergeschlittens
ist es möglich, den Bergeschlitten bei nahezu jeder Untergrundbeschaffenheit, und
auch bei unebenen Untergründen zu befahren bzw. zu beladen, weil der Höhenunterschied
zwischen dem Bergeschlitten und dem Untergrund durch die Auffahrschräge überbrückt
wird.
[0030] Vorzugsweise ist die Auffahrschräge so ausgebildet, dass in der Befahrstellung die
Aufstandsfläche des Bergeschlittens vergrößert ist.
[0031] Die Auffahrschräge hat zudem den Vorteil, dass sie in der Transport- und Lagerstellung,
platzsparend am Bergeschlitten angeordnet ist.
[0032] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Auffahrschräge mehrteilig ausgebildet
und weist eine Mehrzahl von Segmenten auf. Die Segmente sind vorzugsweise jeweils
unabhängig voneinander zwischen einer Transport- und Lagerstellung einerseits und
einer Befahrstellung andererseits hin und herbewegbar am Bergeschlitten angeordnet
sind. Die unabhängige Beweglichkeit der Segmente ermöglicht eine bessere Beladung
bei unterschiedlichen Höhen und Neigungen des Untergrunds unterhalb den verschiedenen
Segmente, weil alle Segmente auf dem Untergrund aufliegen können, während bei solchen
Bodenbeschaffenheiten bei einer einstückigen Auffahrschräge ggf. ein Abschnitt - etwa
links oder rechts - der Auffahrschräge in der Beladestellung in ungünstigen Konstellationen
noch in der Luft verharren könnte.
[0033] Alternativ oder zusätzlich ist die einteilige oder mehrteilige Auffahrschräge in
einer oder mehreren Richtungen quer zur Schwenkachse mit Bewegungsspiel gelagert.
Auf diese Weise können (zusätzlich) schräge Untergründe zumindest partiell ausgeglichen
werden, und das Auflageverhalten der Auffahrschräge auf dem Untergrund wird verbessert.
[0034] Vorzugsweise ist die Schwenkachse in Beladerichtung des Bergeschlittens vor oder
auf gleicher Höhe der am Bergeschlitten ausgebildeten Rollen angeordnet, wobei der
Schwenkwinkel γ der Auffahrschräge größer 90° beträgt. Unter der Beladerichtung wird
die Richtung von der ersten Stirnseite auf die zweite Stirnseite hinzu, parallel zur
Längsachse des Bergeschlittens, verstanden, welche der Entladerichtung entgegengesetzt
ist.
[0035] Durch das Verlagern der Auffahrschräge vor die Rolle am ersten Ende des Bergeschlittens
und damit außer halb der Aufstandsfläche für das Fahrzeug, kann der Bergeschlitten
im Außenprofil entlang der Seitenkanten der Auffahrschräge schlanker ausgestaltet
werden. Dadurch kann auch ein leicht schräg zum Bergeschlitten ausgerichtetes, havariertes
Fahrzeug ohne weitere Behinderung auf die Aufstandsfläche des Bergeschlittens verbracht
werden.
[0036] Bevorzugt beträgt der Schwenkwinkel der Auffahrschräge größer 90°, wobei die Auffahrschräge
in ihrer Anstellposition über ihre senkrechte Ausrichtung zur Aufstandsfläche des
Bergeschlittens hinaus verschwenkt wird. Diese ist in Richtung der zweiten Stirnseite
des Bergeschlittens geneigt. Damit ist die Auffahrschräge bevorzugt selbst arretierend
am Bergeschlitten ausgebildet und ein ungewolltes Verschwenken in die Befahrposition
vermieden. Vorzugsweise kann die schwenkbare Auffahrschräge mittels separater Arretiermittel
in ihrer Anstellposition gesichert werden.
[0037] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist die Auffahrschräge mit einem ein- oder
mehrteiligen Plattenkörper wenigstens teilweise, vorzugsweise zu mehr als zwei Dritteln
der Fläche, besonders bevorzugt vollständig beplankt. Die Auffahrschräge weist bevorzugt
eine über ihre gesamte Breite und Länge befahrbare Fläche auf. Dies vereinfacht das
Verbringen eines havarierten Fahrzeuges auf die Aufstandsfläche des Bergeschlittens.
Vorzugsweise wird die befahrbare Fläche an der Auffahrschräge aus einem Riffelblech
gebildet. Auf der Unterseite des die Auffahrschräge ausbildende Plattenkörper sind
ein oder mehrere Versteifungsstreben angeordnet. In einer Ausführungsform der Erfindung
wird die Auffahrkante der Auffahrschräge aus einem zylindrischen Profilelement gebildet,
das bevorzugt einen Durchmesser von etwa 30 mm hat. Damit erhält die Auffahrschräge
im Bereich ihrer Auffahrkante eine verbesserte Verwindungssteifigkeit.
[0038] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Zugmittelantrieb eine Winde
auf, und die Winde weist ihrerseits zwei Zugmittel auf und ist derart gewickelt, dass
bei einer Rotationsbewegung der Winde jeweils eines der Zugmittel aufgewickelt wird,
und das andere Zugmittel abgewickelt wird. Weiter vorzugsweise ist der Bergeschlitten
reversibel lösbar mit beiden Zugmitteln verbindbar und eines der Zugmittel läuft zwischen
der Winde und dem Bergeschlitten über eine im Bereich der Behälteröffnung angeordneten
Umlenkung. Ein besonderer Vorteil in der doppelt gewickelten Winde wird dahin gesehen,
dass eine aktive Antriebsbewegung des Bergeschlittens sowohl in Richtung der ausgefahrenen
Position als auch in Richtung der eingefahrenen Position unabhängig vom Gefälle erfolgen
kann, an dem der Behälter abgestellt ist. Es kann aufgrund des beidseitigen Koppelns
des Bergeschlittens mit dem Zugmittel nicht zu einer unkontrollierten Verfahrbewegung
kommen. Gleichzeitig bleibt das System mechanisch einfach beherrschbar und der Antrieb
in Form der Winde ist zuverlässig außerhalb des Bereichs, der im Ernstfall mit Löschmittel
geflutet wird.
[0039] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Bergeschlitten einen zweiten
Zugmittelantrieb, vorzugsweise eine Winde, auf, die mit einem dedizierten Zugmittel
versehen ist, und dazu eingerichtet ist, havarierte Fahrzeuge auf den Bergeschlitten
heraufzuziehen. Mittels einer eigenen Winde wird der Bergeschlitten noch flexibler
in der Anwendung, da es dann am Einsatzort möglich ist, auch dann ein Fahrzeug auf
den Bergeschlitten zu bewegen, wenn der Einsatz beispielsweise eines Krans nicht gewünscht
oder nicht möglich sein sollte.
[0040] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter einen oder mehrere
Anschlüsse zum Einleiten und/oder Abführen von Kühl- bzw. Löschmittel in den Aufnahmebereich
auf. Der beziehungsweise die Anschlüsse umfassen vorzugsweise einen oder mehrere Anschlüsse
mit einer Schlauchkupplung zum Anschluss von Saug- und/oder Druckschläuchen, vorzugsweise
Storz-Kupplungen, welche als Abgang vorzugsweise mit einem Absperrhahn ausgebildet
sind, und insbesondere in der Seitenwand, welche gegenüberliegend zur Öffnung des
Aufnahmebereichs angeordnet ist, und/oder in der die Öffnung verschließenden Tür angeordnet
sind.
[0041] Auch eine Anordnung von einem oder mehreren Anschlüssen zum Einleiten und/oder Abführen
von Kühl- bzw. Löschmittel in den seitlichen Seitenwänden ist erfindungsgemäß möglich.
Das gleiche gilt für das Anordnen von Anschlüssen, insbesondere Ablässen im Bereich
des Behälterbodens.
[0042] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter eine oder mehrere
Sprinklerleitungen zum Verteilen von Kühl- und/oder Löschmittel über den Aufnahmebereich
auf.
[0043] Weiter vorzugsweise weist der Behälter im Bereich des Behälterbodens einen Pumpensumpf
auf, der zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem Aufnahmebereich Fluidleiten mit einer
Pumpeinrichtung verbindbar ist, vorzugsweise einer außerhalb des Aufnahmebereichs
der angeordneten Pumpe verbindbar ist. Die Pumpe kann Teil des Behälters sein oder
ein separates, von Extern anschließbares Gerät.
[0044] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter eine fluiddichtverschließbare
Tür auf, wobei vorzugsweise eine oder mehrere Rampensegmente reversible lösbar an
der Tür befestigt sind, wo die Rampensegmente dazu eingerichtet sind, die Höhendifferenz
zwischen dem Behälterboden und dem Untergrund des Behälters zu überbrücken, wenn der
Behälter auf dem Untergrund steht.
[0045] Mittels der Rampenelemente, die vorzugsweise permanent in der Tür mitgeführt, kann
der Behälter beladen werden, wenn der Bergeschlitten gerade einmal nicht mit dem Behälter
mitgeführt wird, sondern entkoppelt ist. Ferner können die Rampensegmente mit anderen
Fahrzeugen, beispielsweise Staplern und dergleichen, befahren werden, um den Behälter
zu beladen und zu entladen
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Tür dazu eingerichtet, in verschlossenen
Zustand verplombt zu werden. Gerade in Fällen, in dem der Behälter als Quarantänebehälter
verwendet werden soll, kann durch eine Verplombung sicher gestellte werden, dass im
Quarantänezeitraum kein ungewollter Eingriff im Aufnahmebereich stattfindet.
[0046] Die Erfindung wurde vorstehend anhand eines ersten Aspekts unter Bezugnahme auf den
erfindungsgemäßen Behälter beschrieben. In einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung
ferner ein Transportfahrzeug gemäß Anspruch 15, insbesondere ein Wechsellader-Fahrzeug,
mit einem Fahrgestell oder einer Ladefläche, und einer Wechsellader-Einrichtung zum
Aufnehmen eines Behälters auf der Ladefläche und Absetzen des Behälters. Die Erfindung
löst die eingangs bezeichnete Aufgabe bei einem solchen Transportfahrzeug, indem der
Behälter nach einer der vorstehend beschriebene "bevorzugten Ausführungsform" des
ersten Aspekts ausgebildet ist. Das erfindungsgemäße Transportfahrzeug vereint in
sich dieselben Vorteile und dieselben bevorzugten Ausführungsformen wie der erfindungsgemäße
Behälter, weswegen zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehend bevorzugten
Ausführungsformen verwiesen wird.
[0047] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren gemäß Anspruch 16 zum
Bergen eines havarierten Fahrzeugs unter Verwendung eines Behälters, insbesondere
nach einerdervorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen. Das Verfahren
löst die eingangs bezeichnete Aufgabe, in dem es die Schritte aufweist:
- Bereitstellen des Behälters, welcher in seinem Aufnahmeraum einen Bergeschlitten aufweist,
der reversibel lösbar mit dem Behälter gekoppelt ist, oder aus dessen Aufnahmeraum
ein Bergeschlitten temporär entfernt worden ist,
- Absetzen des Behälters von einer Ladefläche eines Transportfahrzeuges an einem Einsatzort,
- Zugänglichmachen eines Aufnahmebereiches des Behälters, wobei vorzugsweise das Zugänglichmachen
des Aufnahmebereiches das Öffnen einer Tür an der hinteren Stirnseite des Behälters
beinhaltet;
- Verfahren des Bergeschlittens in seine ausgefahrene Position;
- Verbringen des havarierten Fahrzeugs auf den Bergeschlitten,
- Verfahren des Bergeschlittens samt Fahrzeug in seine eingefahrene Position im Aufnahmebereich
des Behälters;
wobei vorzugsweise das Verbringen des Fahrzeuges das Ziehen des Bergeschlittens oder
des Fahrzeuges mittels einer am Behälter angeordneten Winde in den Aufnahmebereich
umfasst; und
- Verschließen des Aufnahmebereiches.
[0048] Das erfindungsgemäße Verfahren weist dieselben Vorteile und bevorzugten Ausführungsformen
auf wie der vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Behälter des ersten Aspekts und
das Transportfahrzeug des zweiten Aspekts, weswegen zur Vermeidung von Wiederholungen
auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen wird.
[0049] Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise weitergebildet durch einen, mehrere
oder sämtliche der folgenden Schritte:
- temporäres Entfernen des Bergeschlittens aus dem Behälter oder reversibel lösbares
Verbinden des Bergeschlittens mit dem Behälter, wobei das temporäre Entfernen so zu
verstehen ist, dass es mittels Lösen der reversibel lösbaren Verbindung und Entnahme
des Bergeschlittens aus dem Aufnahmeraum des Behälters durchgeführt wird;
- Absetzen des Behälters mittels einer Wechsellader- oder Kran-Einrichtung am Transportfahrzeug;
- Schließen der Tür in eine abdichtende Schließstellung am Behälter;
- Einfüllen des Kühl- bzw. Löschmittels bis zu einem vorbestimmten Füllstand im Aufnahmebereich
über vorzugsweise an einer Stirnseite des Behälters angeordnete Löschmittel-Anschlüsse;
- Entleeren des Aufnahmebereichs durch vorzugsweises Überleiten des Kühl- bzw. Löschmittels
in einen mobilen Tank;
- Sichern des Fahrzeuges nach dem Bergen innerhalb des Aufnahmebereiches;
- Aufnehmen des Behälters zusammen mit dem im Aufnahmebereich befindlichen Fahrzeug
durch ein Transportfahrzeug;
- Einfüllen von Kühl- bzw. Löschmittel, insbesondere Löschwasser, in den Aufnahmebereich;
und/oder
- Verplomben der Tür, nach dem Schließen der Tür.
[0050] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung die Verwendung eines Behälters gemäß
Anspruch 18 zum Bergen, Transportieren, unter Quarantäne stellen, Kühlen und/oder
Löschen eines havarierten Fahrzeugs, vorzugsweise eines Elektrofahrzeugs, wobei der
Behälter einen reversibel lösbar mit dem Behälter verbundenen Bergeschlitten beinhaltet
und vorzugsweise nach einer der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
des ersten Aspekts ausgebildet ist.
[0051] Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines Behälters, insbesondere nach einer
der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen, zum Bergen, Transportieren,
unter Quarantäne stellen, Kühlen und/oder Löschen von Elektrobatterien oder Elektrobatterien
enthaltenen Geräten, wobei der Bergeschlitten vor der Verwendung vom Behälter reversibel
gelöst und temporär aus dem Behälter entfernt worden ist.
[0052] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die beigefügten Figuren näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht des Behälters gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht eines Behälters gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine schematische Vorderansicht für die Behälter gemäß den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine schematische Rückansicht der Behälter gemäß den Fig. 1 und 2,
- Fig. 5
- eine Detailansicht des Behälters gemäß den Fig. 1 und 2,
- Fig. 6a-c
- verschiedene Seitenansichten eines Bergeschlittens für den die Behälter gemäß den
Fig. 1 - 5, und
- Fig. 7a-f
- verschiedene Detailansichten des Behälters gemäß den Fig. 1 sowie 3 - 6 in unterschiedlichen
Betriebszuständen.
[0053] Fig. 1 zeigt zunächst einen Behälter 1, der ein erfindungsgemäßer Berge- und Quarantänebehälter
für havarierte Fahrzeuge, insbesondere havarierte Elektrofahrzeuge ist. Der Behälter
ist in den gewählten Ausführungsbeispielen als Abrollbehälter ausgebildet, kann erfindungsgemäß
aber auch als Absetzbehälter, ISO-Container und dergleichen ausgebildet sein.
[0054] Der Behälter 1 weist eine erste Stirnseite 3 und eine gegenüberliegende zweite Stirnseite
5 auf. Zwischen den beiden Stirnseiten 3, 5 weist der Behälter 1 zwei Seitenwände
7a, b auf. Im Bereich der zweiten Stirnwand 5 weist der Behälter 1 eine rückwärtige
Seitenwand auf.
[0055] Der Behälter 1 weist ferner einen Behälterboden 9 und eine Behälterdecke 11 auf,
die beispielsweise als festes Dach, wechselbares Dach, oder auch als Plane oder Faltdach
ausgebildet sein kann.
[0056] Im Bereich der zweiten Stirnseite 5 weist der Behälter einen Zugmittelantrieb 12
auf, der innerhalb eines Aufnahmebereichs 13 angeordnet ist. Der Zugmittelantrieb
12 ist vorliegend als Winde ausgebildet, auf die ein Zugmittel 14 (bzw. 14a, b) aufgewickelt
ist. Dies wird in den weiteren Figuren näher beschrieben.
[0057] In dem Aufnahmebereich 13 ist ein Bergeschlitten 15 angeordnet. Die Bergeschlitten
15 ist dem Behälter 1 derart zugeordnet, dass er zwischen einer eingefahrenen Position
E und einer ausgefahrenen Position A in Richtung des Pfeils P
1 hin und her verfahren werden kann. Der Bergeschlitten 15 ist reversibel lösbar mit
dem Zugmittel 14 des Behälters 1 gekoppelt und kann im entkoppeltem Zustand ganz aus
dem Behälter 1 beziehungsweise ganz aus dem Aufnahmebereich 13 entfernt werden. Wenn
der Bergeschlitten 15 vom Behälter 1 entfernt ist, ist ein Zugang zum Aufnahmebereich
13 des Behälters 1 über eine oder mehrere Rampensegmente 16 möglich, die ebenfalls
reversibel lösbar mit dem Behälter 1 gekoppelt werden. Auch hierauf wird später noch
eingegangen.
[0058] In Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines leicht modifizierten Behälters 1' gezeigt.
Der Behälter 1' gleicht in wesentlichen Funktionsmerkmalen dem Behälter 1 gemäß Fig.
1 weswegen hinsichtlich identischer Merkmale und Bezugszeichen auf die vorstehende
und nachfolgende Beschreibung verwiesen wird. Der Behälter 1' unterscheidet sich im
Wesentlichen dadurch von Behälter 1 gemäß Fig. 1, dass im Bereich der Seitenwände
7a, b Rollenaufnahmen 17 angeordnet sind. Die Rollenaufnahmen 17 sind dazu eingerichtet,
den Bergeschlitten 15 zwischen der eingefahrenen Position E und der ausgefahrenen
Position A in einem Gefälle in einem Winkel α zum Behälterboden 9 zu führen, damit
die Schwerkraft beim Bewegen des Bergeschlittens 15 in Richtung der ausgefahrenen
Position A unterstützen kann. Im Gegensatz dazu bewegt sich der Bergeschlitten 15
im Ausführungsbeispiel des Behälters 1 gemäß Fig. 1 unmittelbar auf dem Behälterboden
9.
[0059] Der Behälter 1 weist eine Anzahl von Anschlüssen 19a, b zum Einlassen von Löschmittel
beziehungsweise Kühlmittel in den Aufnahmeraum 13 auf, sowie einen weiteren Anschluss
21 zum Ablassen von jenen Lösch- beziehungsweise Kühlmittel. Der Ablass 21 ist vorzugsweise
mit einem Pumpensumpf 23 verbunden. Diese Merkmale sind vorzugsweise in beiden Ausführungsbeispielen
des Behälters 1, 1' gemein.
[0060] Zum Bewegen des Bergeschlittens 15 zwischen der eingefahrenen Position E und der
ausgefahrenen Position A sind im Aufnahmebereich 13 vorzugsweise eine oder mehrere
Umlenkungen 25 vorgesehen, die das Zugmittel 14 im Bereich des Behälterbodens 9 entlangführen.
[0061] Der Behälter 1, 1' weist im Bereich der ersten Stirnseite 3 eine Tür 29 auf, die
mittels eines oder mehrerer Spannverschlüsse 31 sowie einer oder mehreren Verriegelungen
33a, b verschließbar und verriegelbar ist. Zumindest einer dieser Verschlüsse ist
vorzugsweise dazu eingerichtet, eine Verplombung aufzunehmen. Alternativ kann eine
Verplombung auch anderweitig an der Tür 29 angebracht werden. Im unteren Bereich der
Tür 29 ist vorzugsweise ein Anlagebalken 35 zur temporären Anbringung der Rampensegmente
16 zum Befahren des Aufnahmebereichs 13 angebracht.
[0062] Die Figuren 3 - 6 a - c sind universell für beide Ausführungsbeispiele gültig. In
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die zweite Stirnseite 5 des Behälters 1, 1' gezeigt.
[0063] Auf der Zweiten Stirnseite 5 weist der Behälter 1, 1' eine Hakenaufnahme nach DIN
EN 10025 auf, mittels welcher der Behälter 1, 1' auf ein entsprechendes Transportfahrzeug
geladen werden kann und davon abgesetzt werden kann. Die Hakenaufnahme hat das Bezugszeichen
37.
[0064] An der Stirnseite 5 des Behälters 1, 1' ist eine Inspektionsöffnung 39 angeordnet,
welche einen Blick in den Aufnahmeraum 13 in geöffnetem Zustand frei gibt, und welche
ansonsten den Behälter 1, 1', vorzugsweise fluiddicht, verschließt. An der Oberseite
des Behälters 1, 1' ist eine Anzahl von Entlüftungsöffnungen 41 angeordnet. Ferner
ist an dem Behälter 1, 1' ein Handfeuerlöscher 43 vorgesehen, welcher zur kurzzeitigen
Bekämpfung kleinerer Brände eingesetzt werden kann. Unterseitig sind unter dem Behälterboden
9 zwei parallel zueinander verlaufende Stützprofile 41 angeordnet, auf denen der Behälter
1, 1' im abgesetzten Zustand stehen kann. Zum besseren Transport des Behälters 1,
1' verfügt dieser an der zweiten Stirnseite 5 über zwei schwenkbare und abklappbare
Rollen 45. Jene sind in Fig. 5 im Detail dargestellt.
[0065] In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die erste Stirnseite 3 des Behälters 1, 1' gezeigt.
An der ersten Stirnseite 3 des Behälters 1, 1' sind an der einflügelig schwenkbaren
Tür 29 insgesamt zwei Rampensegmente 47 reversibel lösbar befestigt, vorzugsweise
eingehängt. Die Rampensegmente 47 können permanent mit dem Behälter 1, 1' mitgeführt
werden und an in Fig. 2 gezeigte Aufnahmen 35 angelegt werden, um einen leichten Zugriff
auf den Aufnahmeraum 13 zu gewährleisten.
[0066] Der Behälter 1, 1' weist ferner eine Öffnungshilfe 49 zum Öffnen der Tür und einen
Sicherungsbügel 51 zum Sichern der geöffneten Tür 29 gegen unabsichtliches Zufallen
auf.
[0067] Unterseitig weist der Behälter 1, 1' im Bereich der ersten Stirnseite 3 zwei starre
Rollen 53 auf.
[0068] Die Funktion der schwenkbaren Rollen 45 an der zweiten Stirnseite 5 des Behälters
1, 1' ist in Fig. 5 dargestellt. Die Rollen 45 sind in der Stellung gemäß Fig. 5 in
ihrer heruntergeklappten Stellung gezeigt, und können in Richtung des Pfeils P
2 nach oben in eine Transportstellung verbracht werden, in der sie nicht mehr den Boden
berühren.
[0069] Die Figuren 6a und b zeigen den Bergeschlitten 15 des Behälters 1, 1' in Alleinstellung.
Der Bergeschlitten 15 weist zwei parallel zueinander verlaufende Planken 55 auf, die
sich im Wesentlichen von der ersten Stirnseite 56 bis zur zweiten Stirnseite 58 erstrecken,
und mittels Kfz befahrbar sind. Die Planken 55 sind mittels mehrerer Querstreben 57
verbunden und versteift.
[0070] An den beiden Stirnseiten 56, 58 weist der Bergeschlitten 15 jeweils der Unterseite
des Bergeschlitten 15 zugewandte Rollen 59 auf, mittels derer der Bergeschlitten 15
entlang des Bodens 9 des Behälters 1, 1' befahren kann, oder mittels derer er entlang
der Rollenaufnahmen 17 verfahren kann.
[0071] An der ersten Stirnseite 56 verläuft die Planke 55 jeweils in einem Winkel β nach
unten abfallend, um ein möglichst widerstandsarmes Befahren des Bergeschlittens 15
zu ermöglichen. An der zweiten Stirnseite 58 des Bergeschlittens 15 ist ein Anfahrschutz
61 angeordnet. Optional kann an dem Anfahrschutz 61 eine zusätzliche Winde 63 angeordnet
sein, die mittels eines eigenen Zugmittels dazu eingerichtet wäre, mittels eines eigenen
Zugmittels 65, Fahrzeuge auf den Bergeschlitten 15 heraufzuziehen.
[0072] Während Fig. 6a eine Draufsicht auf den Bergeschlitten 15 zeigt, zeigt die Fig. 6b
eine Seitenansicht von der zweiten Stirnseite 58 her. Die Fig. 6c zeigt eine seitliche
Ansicht des Bergeschlittens 15.
[0073] In den Figuren 7a-f ist exemplarisch der Betrieb des erfindungsgemäßen Behälters
1 gezeigt, mit anderen Worten eine Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Der Behälter 1 weist eine Öffnung 73 auf, die in Fig. 7a bereits nicht mehr durch
die Tür 29 verschlossen ist. Der Aufnahmebereich 13 ist somit freigegeben. Ein Fahrzeug
100 befindet sich auf dem Bergeschlitten 15. Es steht mit seinen Rädern auf den Planken
55 des Bergeschlittens 15 und ist dort in geeigneter Weise gegen Wegrollen gesichert.
Der Anfahrschutz 61 dient dazu, dass das Fahrzeug nicht zu weit auf dem Bergeschlitten
15 herauffährt, und dass es nicht vom Bergeschlitten 15 herunterrollt.
[0074] Der Bergeschlitten 15 ist mittels eines ersten Zugmittels 14a und eines zweiten Zugmittels
14b, beide vorzugsweise als Stahlseile ausgebildet, mit dem Zugmittelantrieb 12 verbunden
(siehe Fig. 1). Das erste Zugmittel 14a und das zweite Zugmittel 14b bewegen sich
gegenläufig zueinander. Das erste Zugmittel 14a ist an einem Befestigungspunkt 69
mit dem Bergeschlitten verbunden, und das zweite Zugmittel 14b läuft zunächst noch
über eine in der Nähe der Öffnung 73 des Behälters 1 angeordnete Umlenkung 67, bevor
es an einen zweiten Befestigungspunkt 71 mit dem Bergeschlitten gekoppelt wird.
[0075] Werden die beiden Zugmittel 14a, 14b vom Bergeschlitten 15 entkoppelt, kann dieser
vollständig entnommen werden.
[0076] In der in Fig. 7a gezeigten Stellung befinden sich die beiden Rollen 59, die schon
im Aufnahmebereich 13 sind, noch in der Luft, während die beiden nicht dargestellten
weiteren Rollen 59 auf dem Boden außerhalb des Behälters 1 abrollen. Durch Antreiben
des Zugmittelantriebs 12 wird das Zugmittel 14a in Richtung des Pfeils P
3 gezogen, während das zweite Zugmittel 14b in Richtung des Pfeils P
4 gezogen wird und gewissermaßen nachgibt. Dies wird über die Umlenkung 67 entsprechend
auf dem Bergeschlitten 15 übertragen. Das Fahrzeug 100 wird auf dem Bergeschlitten
15 in den Aufnahmebereich 13 hineingezogen. Sobald der Schwerpunkt der Baugruppe bestehend
aus Fahrzeug 100 und Bergeschlitten 15 die Kante der Öffnung 73 überschritten hat
und sich ebenfalls innerhalb des Aufnahmebereichs 13 befindet, kippt der Bergeschlitten
15 in eine Ebene parallel zum Behälterboden 9, sodass alles vier Rollen 59 auf dem
Behälterboden 9 abrollen können.
[0077] In Fig. 7d ist der Zugmittelantrieb 12, vorliegend in Form einer Winde, dargestellt.
Die Winde ist doppelt gewickelt, sodass bei Rotation in eine Richtung das erste Zugmittel
14a und das zweite Zugmittel 14b gegenläufig bewegt werden. Das bedeutet, dass immer
dann, wenn das erste Zugmittel 14a abgerollt wird, das zweite Zugmittel 14b aufgerollt
wird, und umgekehrt. Dadurch kann mittels des Zugmittelantriebs 12 auf sehr einfache
Art und Weise eine Zugbewegung des Bergeschlittens des 15 erreicht werden, um von
der ausgefahrenen Position A in die eingefahrene Position E verbracht zu werden, und
umgekehrt.
[0078] Der Bereich unterhalb des Zugmittelantriebs 12 ist in Fig. 7e dargestellt. Die beiden
Zugmittel 14a, 14b werden über eine im Bereich des Behälterbodens 9 angeordnete Umlenkung
75 in eine Ebene parallel zum Behälterboden 9 umgelenkt, sodass sie sich unterhalb
des Bergeschlittens 15 entlang bis zum Bergeschlitten 15 erstrecken können.
[0079] Mit dieser äußerst robusten Mechanik ist es in vergleichsweise kurzer Zeit möglich,
das Fahrzeug 100 umstandsgemäß Fig. 7a in einen vollständig eingefahrenen Zustand
gemäß Fig. 7f zu bringen. Der Bergeschlitten 15 befindet sich gemäß Fig. 7f vollständig
innerhalb des Aufnahmebereichs 13 des Behälters 1. Bei verschlossener Tür 29 kann
das Fahrzeug 100 durch die Inspektionsöffnung 39 überwacht werden, und das Fahrzeug
100 kann ohne Sicherheitsrisiken und in kurzer Zeit gelöscht beziehungsweise gekühlt
werden. Ferner ist ein längerfristiger Verbleib des Fahrzeugs 100 innerhalb des Behälters
1 zu Quarantänezwecken ohne weiteres möglich.
[0080] Soll der Behälter 1 einmal ohne den Bergeschlitten 15 verwendet werden, so muss der
Bergeschlitten 15 lediglich von den Zugmitteln 14a, 14b entkoppelt werden und kann
dann aus dem Aufnahmebereich 13 des Behälters 1 entfernt werden. Der Behälter 1 kann
dann seinen Aufnahmebereich 13 vollständig anderen Gütern, wie beispielsweise Batterien
oder anderen Batterien enthaltenden Geräten zur Verfügung stellen. Ebenso ist grundsätzlich
der Transport von nicht elektrifizierten, konventionellen Kraftfahrzeugen, etwa mit
Verbrennungsmotor, möglich.
[0081] Die Figuren 8a und b zeigen eine alternative Ausgestaltung eines in Verbindung mit
dem erfindungsgemäßen Behälter verwendbaren Bergeschlittens 15'. Der Bergeschlitten
15' ist in Alleinstellung gezeigt, wobei der Bergeschlitten 15' ähnlich dem in den
Figuren 6a - c gezeigten Bergeschlitten 15 ausgebildet ist. Gleiche oder ähnliche
Bestandteile beziehungsweise Komponenten des Bergeschlittens 15' sind mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet. Der Bergeschlitten 15' weist im Vergleich zum Bergeschlitten
15 zusätzlich im Bereich seiner ersten Stirnseite 56 eine schwenkbare Auffahrschräge
75 auf, die um eine horizontale Schwenkachse 77 beweglich aufgenommen ist. Die Auffahrschräge
75 ist zwischen einer Befahrposition, gezeigt in Fig. 8a und einer Anstellposition
gezeigt in Fig. 8b bewegbar. Die Auffahrschräge 75 erstreckt sich über die Gesamtbreite
des Bergeschlittens und weist etwa eine Länge von größer 0,8 m, insbesondere eine
Länge von 1,2 m auf.
[0082] Die Auffahrschräge 75 ist mittels mehrerer Drehlager 79 entlang der ersten Stirnseite
56 des Bergeschlittens drehbar befestigt. Die Schwenkachse 77 ist insbesondere in
Befahrrichtung des Bergeschlittens vor oder auf Höhe der an der ersten Stirnseite
56 angeordneten Rollen 59 zum Bewegen des Bergeschlittens 15' angeordnet. Der von
der Auffahrschräge 75 umgesetzte Schwenkwinkel ist in der gezeigten Ausführungsform
größer 90°. Dadurch steht die Auffahrschräge 75 in ihrer Anstellposition (Fig. 8b)
geneigt in Richtung der gegenüberliegenden Stirnseite des Bergeschlittens 15'.
[0083] Der Bergeschlitten 15' weist in der vorliegenden Ausführungsform als mehrere hintereinander
angeordnete Gitterroste ausgebildete Planken 55 auf. Die Planken 55 verlaufen entlang
der senkrecht zu den Stirnseiten ausgerichteten Längsseiten des Bergeschlittens. Die
Auffahrschräge 75 ist in der vorliegenden Ausführungsform vollständig beplankt, wobei
die Beplankung aus einem ein- oder mehrteiligen Plattenkörper ausgebildet sein kann.
Die Auffahrkante 81 der Auffahrschräge ist aus einem zylindrischen Profilkörper ausgebildet,
der die Auffahrschräge 75 im Bereich der Auffahrkante 81 zusätzlich verstärkt.
1. Berge- und Quarantänebehälter (1, 1'), insbesondere Abrollbehälter, Absetzbehälter
oder ISO-Container, für havarierte Fahrzeuge (100), insbesondere havarierte Elektro-Fahrzeuge,
mit
einem Behälterboden und mehreren Seitenwänden (7a, b), die einen Aufnahmebereich (13)
für das Fahrzeug (100) definieren,
einer verschließbaren Öffnung (71) zum Überführen des Fahrzeuges in den oder aus dem
Aufnahmebereich (13),
dadurch gekennzeichnet, dass dem Behälter (1) ein Bergeschlitten (15, 15') zugeordnet ist, der reversibel lösbar
mit dem Behälter (1) gekoppelt ist und zwischen einer eingefahrenen Position (E) und
einer ausgefahrenen Position (A) hin und herbewegbar ist, wobei der Bergeschlitten
(15, 15') in der eingefahrenen Position vollständig innerhalb des Aufnahmebereichs
angeordnet ist, und in der ausgefahrenen Position größtenteils oder vollständig außerhalb
des Aufnahmebereichs angeordnet ist, und
wobei der Behälter ein Zugmittel (14, 14a, 14b) aufweist, beispielsweise ein Zugseil
oder eine Kette, sowie einen mit dem Zugmittel wirkverbundenen Zugmittelantrieb (12),
beispielsweise eine Winde, und der Bergeschlitten dazu eingerichtet ist, mittels des
Zugmittels reversibel lösbar mit dem Zugmittelantrieb gekoppelt und vom Behälter entkoppelt
und aus ihm entfernt zu werden.
2. Behälter nach Anspruch 1,
wobei der Bergeschlitten (15, 15') Rollen (59) aufweist, mittels derer der Bergeschlitten
zwischen der eingefahrenen Position und der ausgefahrenen Position hin- und herbewegbar
ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
wobei der Behälter eine oder mehrere mit dem Zugmittel wirkverbundenen Umlenkungen
(67, 75) aufweist, mittels derer das Zugmittel im Bereich des Behälterbodens geführt
wird, vorzugsweise zwischen dem Bergeschlitten und dem Behälterboden.
4. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Bergeschlitten (15, 15') an seinem der eingefahrenen Position zugewandten
Ende einen Anfahrschutz (61) aufweist.
5. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Behälter eine Bergeschlittenführung aufweist, und der Bergeschlitten dazu
eingerichtet ist, zwischen der eingefahrenen und der ausgefahrenen Position in die
Bergeschlittenführung einzugreifen, insbesondere mittels seiner Rollen,
wobei vorzugsweise die Bergeschlittenführung dazu eingerichtet ist, den Bergeschlitten
zwischen der eingefahrenen Position und der ausgefahrenen Position teilweise oder
vollständig in einem zu der ausgefahrenen Position hin abfallenden Gefälle zu bewegen.
6. Behälter nach einem vorstehenden Ansprüche,
wobei der Bergeschlitten dazu eingerichtet ist, unmittelbar auf dem Behälterboden
entlang zu fahren, und/oder
wobei der Bergeschlitten (15, 15') zwei parallel angeordnete, mittels eines Kraftfahrzeugs
befahrbare Planken (55) aufweist, wobei die Planken vorzugsweise mittels mehrerer
Streben (57) miteinander verbunden sind.
7. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Bergeschlitten (15, 15') im Bereich seiner ersten Stirnseite (56) eine schwenkbare
Auffahrschräge (75) aufweist, die zwischen einer Transport- und Lagerstellung einerseits
und einer Befahrstellung andererseits hin- und herbewegbar ist, vorzugsweise um eine
horizontale Schwenkachse (77),
wobei vorzugsweise die Auffahrschräge mehrteilig ausgebildet ist und eine Mehrzahl
von Segmenten aufweist, wobei vorzugsweise die Segmente jeweils unabhängig voneinander
zwischen einer Transport- und Lagerstellung einerseits und einer Befahrstellung andererseits
hin und herbewegbar am Bergeschlitten angeordnet sind, und/oder,
wobei die einteilige oder mehrteilige Auffahrschräge vorzugsweise in einer oder mehreren
Richtungen quer zur Schwenkachse mit Bewegungsspiel gelagert ist.
8. Behälter nach Anspruch 7,
wobei die Schwenkachse (77) in Beladerichtung des Bergeschlittens (15, 15') vor oder
auf gleicher Höhe der Rollen (59) angeordnet ist, wobei der Schwenkwinkel (γ) der
Auffahrschräge größer 90° beträgt.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
wobei die Auffahrschräge (75) mit einem ein- oder mehrteiligen Plattenkörper wenigstens
teilweise, vorzugsweise zu mehr als zwei Dritteln der Fläche, besonders bevorzugt
vollständig vollständig beplankt ist.
10. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei
- der Zugmittelantrieb (12) eine Winde aufweist, und
- die Winde zwei Zugmittel (14, 14a, 14b) aufweist und derart gewickelt ist, dass
bei einer Rotationsbewegung der Winde jeweils eines der Zugmittel aufgewickelt wird
und das andere Zugmittel abgewickelt wird, wobei vorzugsweise der Bergeschlitten reversibel
lösbar mit beiden Zugmitteln verbindbar ist, und
- eines der Zugmittel zwischen der Winde und dem Bergeschlitten über eine im Bereich
der Behälteröffnung angeordnete Umlenkung (67) läuft.
11. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Bergeschlitten einen zweiten Zugmittelantrieb (63), vorzugsweise eine Winde,
mit einem dedizierten Zugmittel aufweist, welche dazu eingerichtet sind, havarierte
Fahrzeuge auf den Bergeschlitten herauf zu ziehen, und/oder
wobei der Behälter einen oder mehrere Anschlüsse zum Einleiten (19a, b) und/oder Abführen
(21) von Kühl- bzw. Löschmittel in den Aufnahmebereich aufweist, und/oder
wobei der Behälter eine oder mehrere Sprinklerleitungen zum Verteilen von Kühl- und/oder
Löschmittel über den Aufnahmebereich aufweist.
12. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Behälter im Bereich des Behälterbodens (9) einen Pumpensumpf aufweist, der
zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem Aufnahmebereich fluidleitend mit einer Pumpeinrichtung,
vorzugsweise einer außerhalb des Aufnahmebereichs angeordneten Pumpe verbindbar ist.
13. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der Behälter eine fluiddicht verschließbare Tür (29) aufweist, und wobei vorzugsweise
eine oder mehrere Rampensegmente (47) reversibel lösbar an der Tür befestigt sind,
wobei die Rampensegmente dazu eingerichtet sind, die Höhendifferenz zwischen dem Behälterboden
und dem Untergrund zu überbrücken, wenn der Behälter auf dem Untergrund steht, wobei
vorzugsweise die Tür dazu eingerichtet ist, in verschlossenem Zustand verplombt zu
werden.
14. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit einem Behälterdach, das den Aufnahmeraum nach oben begrenzt und, vorzugsweise
fluiddicht, verschließt.
15. Transportfahrzeug, insbesondere Wechsellader-Fahrzeug, mit
- einem Fahrgestell und einer Ladefläche, und
- einer Wechsellader-Einrichtung zum Aufnehmen eines Behälters (1) auf der Ladefläche
und Absetzen des Behälters (1), und
- einem Berge- und Quarantänebehälter (1, 1'), insbesondere Abrollbehälter, Absetzbehälter
oder ISO-Container, für havarierte Fahrzeuge (100), insbesondere havarierte ElektroFahrzeuge,
dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildet ist.
16. Verfahren zum Bergen eines havarierten Fahrzeuges unter Verwendung eines Behälters
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit den Schritten:
- Bereitstellen eines Behälters, welcher in seinem Aufnahmeraum einen Bergeschlitten
aufweist, der rerversibel lösbar mit dem Behälter gekoppelt ist, oder aus dessen Aufnahmeraum
der Bergeschlitten temporär entfernt worden ist,
- Absetzen des Behälters (1) von einer Ladefläche eines Transportfahrzeuges an einem
Einsatzort,
- Zugänglichmachen eines Aufnahmebereiches (13) des Behälters (1), wobei vorzugsweise
das Zugänglichmachen des Aufnahmebereiches (13) das Öffnen einer Tür (29) an der hinteren
Stirnseite (3) des Behälters (1) beinhaltet;
- Verfahren des Bergeschlittens (15) in seine ausgefahrene Position (A);
- Verbringen des havarierten Fahrzeugs (100) auf den Bergeschlitten (15, 15'),
- Verfahren des Bergeschlittens (15, 15') samt Fahrzeug (100) in seine eingefahrene
Position im Aufnahmebereich (13) des Behälters (1);
wobei vorzugsweise das Verbringen des Fahrzeuges das Ziehen des Bergeschlittens oder
des Fahrzeuges (100) mittels einer am Behälter (1) angeordneten Winde (38) in den
Aufnahmebereich (13) umfasst; und
- Verschließen des Aufnahmebereiches (13).
17. Verfahren nach Anspruch 16, umfassend einen, mehrere oder sämtliche der nachfolgend
aufgeführten Schritte:
- temporäres Entfernen des Bergeschlittens aus dem Behälter oder reversibel lösbares
Verbinden des Bergeschlittens mit dem Behälter;
- Absetzen des Behälters (1) mittels einer Wechsellader- oder Kran-Einrichtung am
Transportfahrzeug;
- Schließen der Tür (29) in eine abdichtende Schließstellung am Behälter (1);
- Einfüllen des Kühl- bzw. Löschmittels bis zu einem vorbestimmten Füllstand im Aufnahmebereich
(13) über vorzugsweise an einer Stirnseite (5) des Behälters (1) angeordnete Löschmittel-Anschlüsse
(19a, b);
- Entleeren des Aufnahmebereichs (13) durch vorzugsweises Überleiten des Kühl- bzw.
Löschmittels in einen mobilen Tank;
- Sichern des Fahrzeuges (100) nach dem Bergen innerhalb des Aufnahmebereiches;
- Aufnehmen des Behälters (1) zusammen mit dem im Aufnahmebereich (13) befindlichen
Fahrzeug (100) durch ein Transportfahrzeug;
- Einfüllen von Kühl- bzw. Löschmittel, insbesondere Löschwasser, in den Aufnahmebereich
(13); und/oder
- Verplomben der Tür, nach dem Schließen der Tür.
18. Verwendung eines Behälters nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Behälter einen
reversibel lösbar mit dem Behälter verbundenen Bergeschlitten beinhaltet, zum Bergen,
Transportieren, unter Quarantäne stellen, Kühlen und/oder Löschen eines havarierten
Fahrzeugs, vorzugsweise eines Elektrofahrzeugs, wobei der Bergeschlitten vor der Verwendung
vom Behälter reversibel gelöst und temporär aus dem Behälter entfernt worden ist.
1. A recovery and quarantine container (1, 1'), in particular a roll-off container, skip
container, or ISO container, for damaged vehicles (100), in particular damaged electric
vehicles, having
a container floor and a plurality of side walls (7a, b), which define a receiving
area (13) for the vehicle (100) and
a closable opening (71) for transferring the vehicle into or out of the receiving
area (13),
characterized in that the container (1) is associated with a recovery bed (15, 15'), which is reversibly
coupled to the container (1) in a detachable way and can be moved back and forth between
a retracted position (E) and an extended position (A), where in the retracted position,
the recovery bed (15, 15') is positioned completely inside the receiving area and
in the extended position, it is positioned largely or completely outside the receiving
area, and
wherein the container has a traction mechanism (14, 14a, 14b) such as a towing cable
or chain as well as a traction mechanism drive unit (12) such as a winch operatively
connected to the traction mechanism, and the recovery bed is equipped to be reversibly
coupled to the traction mechanism drive unit in a detachable way by means of the traction
mechanism and to be uncoupled from the container and removed from the latter.
2. The container according to claim 1,
wherein the recovery bed (15, 15') has rollers (59) that allow the recovery bed to
be moved back and forth between the retracted position and the extended position.
3. The container according to claim 1 or 2,
wherein the container has one or more deflection pulleys (67, 75) that are operatively
connected to the traction mechanism and allow the traction mechanism to be guided
in the region of the container floor, preferably between the recovery bed and the
container floor.
4. The container according to one of the preceding claims,
wherein the recovery bed (15, 15') has a collision prevention device (61) at its end
facing the retracted position.
5. The container according to one of the preceding claims,
wherein the container has a recovery bed guide and the recovery bed is equipped to
engage in the recovery bed guide between the retracted position and the extended position,
in particular by means of its rollers,
wherein preferably, the recovery bed guide is equipped to move the recovery bed between
the retracted position and the extended position partially or completely on a slope
that is inclined downward toward the extended position.
6. The container according to one of the preceding claims,
wherein the recovery bed is equipped to travel along directly on the container floor
and/or
wherein the recovery bed (15, 15') has two parallel planks (55) that a motor vehicle
can drive on, wherein the planks are preferably connected to each other by means of
a plurality of struts (57).
7. The container according to one of the preceding claims,
wherein the recovery bed (15, 15') has a pivoting drive-on ramp (75) in the region
of its first end (56), which can be moved back and forth between a transport and storage
position on the one hand and a drive-on position on the other, preferably around a
horizontal pivot axis (77),
wherein preferably, the drive-on ramp is composed of multiple parts and has multiple
segments, wherein the segments can preferably be independently moved back and forth
on the recovery bed between a transport and storage position on the one hand and a
drive-on position on the other, and/or,
wherein the one-part or multi-part drive-on ramp is preferably mounted with movement
play in one or more directions transverse to the pivot axis.
8. The container according to claim 7,
wherein the pivot axis (77) is preferably positioned in front of or even with the
rollers (59) in the loading direction of the recovery bed (15, 15'), wherein the pivot
angle (y) of the drive-on ramp is greater than 90°.
9. The container according to one of claims 7 or 8,
wherein the drive-on ramp (75) is at least partially covered - preferably over more
than two-thirds of its area, and particularly preferably completely - by a one-part
or multi-part plate body.
10. The container according to one of the preceding claims,
wherein
- the traction mechanism drive unit (12) has a winch, and
- the winch has two traction mechanisms (14, 14a, 14b) and is wound in such a way
that when the winch rotates, one of the traction mechanisms is wound up and the other
traction mechanism is unwound, wherein preferably the recovery bed can be reversibly
connected to both traction mechanisms in a detachable manner, and
- one of the traction mechanisms extends between the winch and the recovery bed via
a deflection pulley (67) positioned in the region of the container opening.
11. The container according to one of the preceding claims,
wherein the recovery bed has a second traction mechanism drive unit (63), preferably
a winch, which is provided with a dedicated traction mechanism and is equipped to
pull damaged vehicles onto the recovery bed, and/or
wherein the container has one or more connections for introducing (19a, b) and/or
discharging (21) coolant or extinguishing agent to or from the receiving area, and/or
wherein the container has one or more sprinkler lines for dispersing coolant and/or
extinguishing agent over the receiving area.
12. The container according to one of the preceding claims,
wherein the container has a pump sump in the region of the container floor (9), which
can be connected to a pump device for draining liquid from the receiving area, preferably
a pump located outside the receiving area.
13. The container according to one of the preceding claims,
wherein the container has a door (29) that can be sealed in a fluid-tight way and
wherein preferably one or more ramp segments (47) is/are reversibly fastened to the
door in a detachable way, wherein the ramp segments are embodied so as to bridge the
height difference between the container floor and the ground when the container is
resting on the ground, wherein preferably, the door is embodied to be sealed when
closed.
14. The container according to one of the preceding claims,
having a container top that delimits the receiving space at the top and closes in
a preferably fluid-tight way.
15. A transport vehicle, in particular a swap body vehicle, having
- a chassis and a loading area,
- a swap body device for picking up a container (1) on the loading area and setting
down the container (1), and
- a recovery and quarantine container (1, 1'), in particular a roll-off container,
skip container, or ISO container, for damaged vehicles (100), in particular damaged
electric vehicles,
characterized in that the container (1) is embodied according to one of claims 1 to 14.
16. A method for recovering a damaged vehicle using a container (1) according to one of
claims 1 to 14, having the steps:
- Provision of a container, whose receiving space has a recovery bed that is reversibly
coupled to the container in a detachable way, or from whose receiving space the recovery
bed has been temporarily removed,
- Unloading of the container (1) from the loading area of a transport vehicle at a
location of use,
- Opening of access to a receiving area (13) of the container (1), wherein preferably
the opening of access to the receiving area (13) includes the opening of a door (29)
at the rear end (3) of the container (1);
- Moving of the recovery bed (15) into its extended position (A);
- Transfer of the damaged vehicle (100) onto the recovery bed (15, 15'),
- Moving of the recovery bed (15, 15') together with the vehicle (100) into its retracted
position in the receiving area (13) of the container (1);
wherein, preferably, the transfer of the vehicle comprises the pulling of the recovery
bed or vehicle (100) into the receiving area (13) by means of a winch (38) provided
on the container (1); and
- Closing of the receiving area (13).
17. The method according to claim 16, comprising one, several, or all of the steps listed
below:
- Temporary removal of the recovery bed from the container or reversible connection
of the recovery bed to the container in a detachable way;
- Setting down of the container (1) on the transport vehicle by means of a swap body
or crane device;
- Closing of the door (29) in a sealing closed position on the container (1);
- Dispensing of the coolant or extinguishing agent up to a predetermined fill level
in the receiving area (13), preferably via extinguishing agent connections (19a, b)
provided at one end (5) of the container (1);
- Emptying of the receiving area (13) preferably by transferring the coolant or extinguishing
agent to a mobile tank;
- Securing of the vehicle (100) inside the receiving area after recovery;
- Pickup of the container (1) together with the vehicle (100) contained in the receiving
area (13) by a transport vehicle;
- Dispensing of the coolant or extinguishing agent, in particular extinguishing water,
into the receiving area (13); and/or
- Sealing of the door after it is closed.
18. A use of a container according to one of claims 1 to 14, wherein the container contains
a recovery bed that is reversibly connected to the container in a detachable way for
recovering, transporting, quarantining, cooling, and/or extinguishing a damaged vehicle,
preferably an electric vehicle, wherein the recovery bed has been reversibly detached
from the container and temporarily removed from it prior to use.
1. Conteneur de remorquage et de quarantaine (1, 1'), en particulier conteneur amovible,
conteneur de débarquement ou conteneur ISO, pour véhicules endommagés (100), en particulier
véhicules électriques endommagés, avec
un fond de conteneur et plusieurs parois latérales (7a, b), qui définissent une zone
de réception (13) pour le véhicule (100),
une ouverture (71) pouvant être fermée pour le transfert du véhicule dans ou hors
de la zone de réception (13),
caractérisé en ce qu'est associé au conteneur (1) un chariot de remorquage (15, 15'), qui est couplé de
manière amovible et réversible au conteneur (1) et qui peut être déplacé en va-et-vient
entre une position rentrée (E) et une position sortie (A), dans lequel le chariot
de remorquage (15, 15') est disposé entièrement à l'intérieur de la zone de réception
dans la position rentrée et est disposé en grande partie ou entièrement à l'extérieur
de la zone de réception dans la position sortie, et
dans lequel le conteneur présente un moyen de traction (14, 14a, 14b), par exemple
un câble de traction ou une chaîne, ainsi qu'un entraînement de moyen de traction
(12) relié activement au moyen de traction, par exemple un treuil, et le chariot de
remorquage est mis au point pour être couplé de manière amovible et réversible à l'entraînement
de moyen de traction et être découplé du conteneur et être retiré de celui-ci au moyen
du moyen de traction.
2. Conteneur selon la revendication 1,
dans lequel le chariot de remorquage (15, 15') présente des roues (59) au moyen desquelles
le chariot de remorquage peut être déplacé en va-et-vient entre la position rentrée
et la position sortie.
3. Conteneur selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel le conteneur présente un ou plusieurs systèmes de renvoi (67, 75) reliés
activement au moyen de traction, au moyen desquels le moyen de traction est guidé
dans la zone du fond de conteneur, de préférence entre le chariot de remorquage et
le fond de conteneur.
4. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le chariot de remorquage (15, 15') présente une protection anticollision
(61) sur son extrémité tournée vers la position rentrée.
5. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le conteneur présente un guidage de chariot de remorquage, et le chariot
de remorquage est mis au point pour venir en prise avec le guidage de chariot de remorquage
entre la position rentrée et la position sortie, en particulier au moyen de ses roues,
dans lequel, de préférence, le guidage de chariot de remorquage est mis au point pour
déplacer le chariot de remorquage entre la position rentrée et la position sortie
en partie ou entièrement dans une pente descendant vers la position sortie.
6. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le chariot de remorquage est mis au point pour se déplacer directement
le long du fond de conteneur, et/ou
dans lequel le chariot de remorquage (15, 15') présente deux planches (55) disposées
parallèlement, praticables au moyen d'un véhicule à moteur, dans lequel les planches
sont de reliées entre elles de préférence au moyen de plusieurs entretoises (57).
7. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le chariot de remorquage (15, 15') présente, dans la zone de sa première
face frontale (56), une inclinaison d'accès (75) pivotante qui peut être déplacée
en va-et-vient entre une position de transport et de stockage d'une part et une position
d'accès d'autre part, de préférence autour d'un axe de pivotement horizontal (77),
dans lequel, de préférence, l'inclinaison d'accès est réalisée en plusieurs parties
et présente une multitude de segments, dans lequel, de préférence, les segments sont
disposés sur le chariot de remorquage de manière à pouvoir être déplacés en va-et-vient
respectivement indépendamment les uns des autres entre une position de transport et
de stockage d'une part et une position d'accès d'autre part, et/ou,
dans lequel l'inclinaison d'accès en une partie ou en plusieurs parties est montée
de préférence dans une ou plusieurs directions perpendiculairement à l'axe de pivotement
avec un jeu de déplacement.
8. Conteneur selon la revendication 7,
dans lequel l'axe de pivotement (77) est disposé dans la direction de chargement du
chariot de remorquage (15, 15') devant ou à la même hauteur que les roues (59), dans
lequel l'angle de pivotement (y) de l'inclinaison d'accès est supérieur à 90°.
9. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8,
dans lequel l'inclinaison d'accès (75) est revêtue au moins en partie, de préférence
sur plus de deux tiers de la surface, de manière particulièrement préférée entièrement,
avec un corps de plaque en une partie ou en plusieurs parties.
10. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel
- l'entraînement de moyen de traction (12) présente un treuil, et
- le treuil présente deux moyens de traction (14, 14a, 14b) et est enroulé de telle
manière qu'en cas de déplacement par rotation du treuil, respectivement un des moyens
de traction est enroulé et l'autre moyen de traction est déroulé, dans lequel de préférence
le chariot de remorquage peut être relié de manière amovible et réversible aux deux
moyens de traction, et
- un des moyens de traction passe entre le treuil et le chariot de remorquage par
un système de renvoi (67) disposé dans la zone de l'ouverture de conteneur.
11. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le chariot de remorquage présente un deuxième entraînement de moyen de
traction (63), de préférence un treuil, avec un moyen de traction dédié, qui sont
mis au point pour remonter des véhicules endommagés sur le chariot de remorquage,
et/ou
dans lequel le conteneur présente un ou plusieurs raccords pour l'introduction (19a,
b) et/ou l'évacuation (21) d'agent réfrigérant ou d'extinction dans la zone de réception,
et/ou dans lequel le conteneur présente une ou plusieurs conduites de gicleurs pour
la distribution d'agent réfrigérant et/ou d'extinction sur la zone de réception.
12. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le conteneur présente, dans la zone du fond de conteneur (9), un puisard
qui peut être relié de manière à acheminer un fluide à un dispositif de pompage, de
préférence à une pompe disposée à l'extérieur de la zone de réception, pour vidanger
un liquide de la zone de réception.
13. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le conteneur présente une porte (29) pouvant être fermée de manière étanche
aux fluides, et dans lequel un ou plusieurs segments de rampe (47) sont de préférence
fixés de manière amovible et réversible sur la porte, dans lequel les segments de
rampe sont mis au point pour combler la différence de hauteur entre le fond du conteneur
et le sol lorsque le conteneur repose sur le sol, dans lequel la porte est de préférence
mise au point pour être plombée dans l'état fermé.
14. Conteneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
avec un toit de conteneur, qui délimite l'espace de réception vers le haut et le ferme,
de préférence de manière étanche aux fluides.
15. Véhicule de transport, en particulier véhicule ampliroll, avec
- un châssis et une surface de chargement, et
- un dispositif ampliroll destiné à recevoir un conteneur (1) sur la surface de chargement
et à déposer le conteneur (1), et
- un conteneur de remorquage et de quarantaine (1, 1'), en particulier un conteneur
amovible, un conteneur de débarquement ou un conteneur ISO, pour des véhicules endommagés
(100), en particulier les véhicules électriques endommagés,
caractérisé en ce que le conteneur (1) est réalisé selon l'une quelconque des revendications 1 à 14.
16. Procédé de remorquage d'un véhicule endommagé en utilisant un conteneur (1) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 14, avec les étapes :
- de mise à disposition d'un conteneur qui présente, dans son espace de réception,
un chariot de remorquage, qui est couplé de manière amovible et réversible au conteneur
ou hors de l'espace de réception duquel le chariot de remorquage a été temporairement
retiré,
- de dépose du conteneur (1) d'une surface de chargement d'un véhicule de transport
sur un lieu d'utilisation,
- d'accessibilité d'une zone de réception (13) du conteneur (1), dans lequel l'accessibilité
de la zone de réception (13) comprend de préférence l'ouverture d'une porte (29) sur
la face frontale arrière (3) du conteneur (1) ;
- de déplacement du chariot de remorquage (15) dans sa position sortie (A) ;
- de déplacement du véhicule endommagé (100) sur le chariot de remorquage (15, 15'),
- de déplacement du chariot de remorquage (15, 15') avec le véhicule (100) dans sa
position rentrée dans la zone de réception (13) du conteneur (1) ;
dans lequel le déplacement du véhicule comprend de préférence la traction du chariot
de remorquage ou du véhicule (100) au moyen d'un treuil (38) disposé sur le conteneur
(1) dans la zone de réception (13) ; et
- de fermeture de la zone de réception (13).
17. Procédé selon la revendication 16 comprenant une, plusieurs ou toutes les étapes réalisées
suivantes :
- de retrait temporaire du chariot de remorquage hors du conteneur ou de liaison amovible
et réversible du chariot de remorquage au conteneur ;
- de dépose du conteneur (1) sur le véhicule de transport au moyen d'un dispositif
ampliroll ou d'un dispositif à grue ;
- de fermeture de la porte (29) dans une position de fermeture étanche sur le conteneur
(1) ;
- de remplissage d'agent réfrigérant ou d'extinction jusqu'à un niveau de remplissage
prédéterminé dans la zone de réception (13) par l'intermédiaire de raccords d'agent
d'extinction (19a, b) disposés de préférence sur une face frontale (5) du conteneur
(1) ;
- de vidage de la zone de réception (13) par transfert de préférence de l'agent réfrigérant
ou d'extinction dans un réservoir mobile ;
- de sécurisation du véhicule (100) après le remorquage à l'intérieur de la zone de
réception ;
- de réception du conteneur (1) conjointement avec le véhicule (100) se trouvant dans
la zone de réception (13) par un véhicule de transport ;
- de remplissage d'agent réfrigérant ou d'extinction, en particulier d'eau d'extinction,
dans la zone de réception (13) ; et/ou
- de plombage de la porte, après la fermeture de la porte.
18. Utilisation d'un conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, dans
laquelle le conteneur comporte un chariot de remorquage relié de manière amovible
et réversible au conteneur, pour dépanner, transporter, mettre en quarantaine, refroidir
et/ou éteindre un véhicule endommagé, de préférence un véhicule électrique, dans laquelle
le chariot de remorquage a été détaché de manière réversible du conteneur et retiré
temporairement du conteneur avant l'utilisation.