[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Auslaufeinheit mit einem Strahlregler, der einen
zuströmseitigen Strahlzerleger mit Zerlegeröffnungen aufweist, welche das zuströmende
Wasser in eine Mehrzahl von Einzelstrahlen aufteilen, und der eine abströmseitige
Lochstruktur aus einer Mehrzahl von Sprayöffnungen hat, durch welche das Wasser aus
dem Strahlregler in Form vereinzelter Spraystrahlen austritt, sowie mit einem Auslaufmundstück,
das zumindest an seinem zuströmseitigen Umfangsteilbereich ein Anschlussgewinde aufweist,
mit welchem das Auslaufmundstück an einem Gegengewinde am Wasserauslauf einer sanitären
Auslaufarmatur anschraubbar ist.
[0002] Es ist bereits bekannt, am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur einen Strahlregler
zu montieren, um das dort austretende Wasser beispielsweise zu einem homogenen, nichtspritzenden
und gegebenenfalls perlend-weichen Wasserstrahl zu formen.
[0003] Auch hat man bereits Strahlregler geschaffen, die das am Wasserauslauf einer sanitären
Auslaufarmatur ausströmende Wasser in voneinander getrennten Einzelstrahlen austreten
lassen. Einige dieser auch als Spray-Strahlregler bezeichneten Auslaufeinheiten der
eingangs erwähnten Art weisen ein Auslaufmundstück auf, das an seinem zuströmseitigen
Umfangs-Teilbereich innen- oder außenseitig ein Anschlussgewinde aufweist, mit welchem
das Auslaufmundstück an einem Gegengewinde am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur
anschraubbar ist. Diese vorbekannten Auslaufeinheiten haben einen zuströmseitigen
Strahlzerleger, welcher das zuströmende Wasser in eine Mehrzahl von Einzelstrahlen
aufteilt, bevor diese Einzelstrahlen im Inneren des Auslaufmundstücks zu einer abströmseitigen
Lochstruktur fließen, die eine Mehrzahl von Sprayöffnungen hat, durch welche das Wasser
aus dem Strahlregler in Form vereinzelter Spraystrahlen austritt.
[0004] Man ist bestrebt, verschiedenen sanitären Auslaufarmaturen auch unterschiedlicher
Hersteller eine charakteristische Form zu geben. Dabei werden die Auslaufarmaturen
auch im Bereich ihres Wasserauslaufs abweichend von dem üblichen kreisrunden Auslaufquerschnitt
außenumfangseitig mit einem viereckigen oder sonstwie unrunden Querschnitt ausgestaltet.
Dabei besteht ein Problem darin, auch an diesem unrunden Wasserauslauf der sanitären
Auslaufarmatur das Auslaufmundstück einer sanitären Auslaufeinheit mittels einer Schraubverbindung
zu montieren, die regelmäßig einen runden Querschnitt der beiden miteinander zu verbindenden
Komponenten zumindest im Bereich der Schraubverbindung voraussetzt.
[0005] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine sanitäre Auslaufeinheit der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, bei der die Strahlform des austretenden Wassers an den
unrunden Querschnitt der Sanitärarmatur im Bereich ihres Wasserauslaufs angepasst
ist.
[0006] Eineerfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der sanitären Auslaufeinheit
der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass die randseitigen Sprayöffnungen
der abströmseitigen Lochstruktur außerhalb einer axial in Richtung zur Lochstruktur
projizierten Kreisfläche angeordnet sind, welche die Zerlegeröffnungen des zuströmseitigen
Strahlzerlegers bilden.
[0007] Zusätzlich oder stattdessen kann eine weitere erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe
bei der sanitären Auslaufeinheit der eingangs erwähnten Art insbesondere darin bestehen,
dass das Auslaufmundstück außenumfangsseitig einen drei- oder viereckigen oder polygonen
Querschnitt hat, und dass die durch die Eckpunkte des von den Sprayöffnungen gebildeten
Lochbildes verlaufenden Linien ein gleichförmiges Drei-, Vier- oder Vieleck begrenzen.
[0008] Die erfindungsgemäße sanitäre Auslaufeinheit weist einen Strahlregler auf, der einen
zuströmseitigen Strahlzerleger hat, der das zuströmende Wasser im Inneren des Strahlreglers
in eine Mehrzahl von Einzelstrahlen aufteilt. Das im Strahlregler derart aufgeteilte
und verwirbelte Wasser strömt zu einer Lochstruktur, welche die Abströmseite des Strahlreglers
bildet, wo das Wasser aus der Auslaufeinheit austritt. Diese Lochstruktur hat eine
Mehrzahl von Sprayöffnungen, durch welche das Wasser aus dem Strahlregler in Form
vereinzelter Spraystrahlen austritt. Der Strahlregler ist in einem Auslaufmundstück
angeordnet, das an seinem zuströmseitigen Umfangs-Teilbereich innen- oder außenseitig
ein Anschlussgewinde hat, mit dem das Auslaufmundstück an einem Außen- oder Innengewinde
am Wasserauslauf der sanitären Auslaufarmatur anschraubbar ist. Um das Auslaufmundstück
in seinem Außenumfang an den unrunden Auslaufquerschnitt einer sanitären Auslaufarmatur
formangepasst ausgestalten zu können, weist das Auslaufmundstück außenumfangsseitig
beispielsweise einen drei- oder viereckigen oder polygonen Querschnitt auf. Um das
ausströmende Wasser mit einem unrunden und insbesondere einem drei-, vier- oder vieleckigen
Strahlquerschnitt austreten zu lassen, obwohl das Auslaufmundstück der erfindungsgemäßen
Auslaufeinheit an einem Gegengewinde am Wasserauflauf der sanitären Auslaufarmatur
anschraubbar ist und obwohl das Auslaufmundstück deshalb zumindest in diesem Bereich
einen runden Querschnitt aufweist, sieht die eine erfindungsgemäße Lösung vor, dass
die randseitigen Sprayöffnungen der abströmseitigen Lochstruktur außerhalb einer axial
in Richtung zur Lochstruktur projizierten Kreisfläche angeordnet sind, welche Kreisfläche
die Zerlegeröffnungen des zuströmseitigen Strahlzerlegers bilden.
[0009] Um das ausströmende Wasser formangepasst insbesondere mit einem drei- oder viereckigen
oder polygonen Strahlquerschnitt austreten zu lassen, sieht der weitere Erfindungsvorschlag
vor, dass die durch die Eckpunkte des von den Sprayöffnungen gebildeten Lochbildes
verlaufenden Linien ein gleichförmiges Drei- oder Viereck oder ein Polygon begrenzt.
Der in vereinzelten Spraystrahlen austretende Wasserstrahl hat somit einen drei- oder
viereckigen oder polygonen Strahlquerschnitt und ist somit in Bezug auf den Außenumfang
des Auslaufmundstücks gleichförmig. Da dieser unrunde Strahlquerschnitt des austretenden
Wassers durch die vereinzelten Spraystrahlen geformt wird, ist sichergestellt, dass
das austretende Wasser sein unrundes, d.h. drei- oder viereckiges oder polygones Auslaufstrahlbild
auch über eine längere Wegstrecke beibehält, ohne dass dieses Wasser sich zwangsläufig
zu einem unruhigen runden Strahlquerschnitt zu verändern versucht.
[0010] Vorteilhaft ist es, wenn die Sprayöffnungen einlaufseitig in voneinander beabstandeten
parallelen Reihen angeordnet sind. Auf diese Weise können die Spraystrahlen in etwa
gleichmäßig über den Strahlquerschnitt verteilt werden.
[0011] Eine konstruktiv einfache und leicht herstellbare Ausführung gemäß der Erfindung
sieht vor, dass der Strahlzerleger als Lochplatte ausgebildet ist, die eine Mehrzahl
voneinander beabstandeter Zerlegeröffnungen aufweist.
[0012] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Zerlegeröffnungen des als Lochplatte ausgebildeten
Strahlzerlegers in konzentrischen Lochkreisen zueinander angeordnet sind.
[0013] Eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht demgegenüber vor, dass der
Strahlzerleger als Diffusor ausgebildet ist, der einen topfförmige Diffusoreinsatz
mit einem als Prallfläche dienenden Topfboden aufweist, und das am Topfumfang des
topfförmigen Diffusoreinsatzes in Umfangsrichtung voneinander beanstandete Zerlegeröffnungen
vorgesehen sind, die in einem, sich in Durchströmrichtung verengenden Ringspalt münden.
Ist der Strahlregler als Diffusor ausgebildet, lässt sich das zuströmende Wasser auch
im Niederdruckbereich gut in die Einzelstrahlen aufteilen, welche anschließend in
der abströmseitigen Lochstruktur zu den Spraystrahlen umgeformt werden. Dieser Diffusor
weist einen topfförmigen Diffusoreinsatz auf, der einen Topfboden hat, welcher dem
zuströmenden Wasser als Prallfläche dient. An dieser Prallfläche wird das zum Strahlzerleger
strömende Wasser abgebremst und radial nach außen umgelenkt, wo am Umfang des topfförmigen
Diffusoreinsatzes in Umfangsrichtung voneinander beanstandete Zerlegeröffnungen vorgesehen
sind. Diese Zerlegeröffnungen münden in einem Ringspalt, der sich in Durchströmrichtung
verengt. Da der Ringspalt sich in Durchströmrichtung verengt, wird gemäß der Bernoulli'schen
Gleichung auf der Abströmseite dieses Ringspaltes ein Unterdruck erzeugt, der bei
Bedarf in einem belüfteten Strahlregler auch zum Ansaugen von Umgebungsluft genutzt
werden kann.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß Erfindung sieht vor, dass der Diffusoreinsatz
von der Zustromseite aus in einen Diffusorring des Diffusors vorzugsweise lösbar eingesetzt
ist, und dass der Diffusoreinsatz und der Diffusorring den Ringspalt zwischen sich
begrenzen.
[0015] Das unrunde äußere Erscheinungsbild des aus der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit
austretenden Wassers wird insbesondere durch die Sprayöffnungen bestimmt, welche die
Eckpunkte dieses Lochbildes bilden. Damit diese prägende Wirkung der in den Eckbereichen
austretenden Spraystrahlen noch zusätzlich begünstigt wird, ist es vorteilhaft, wenn
die in den Eckbereichen des Lochbildes der Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen
einen im Vergleich zu den übrigen Sprayöffnungen der Lochstruktur größeren lichten
Durchflussquerschnitt aufweisen.
[0016] Um die reinigende Wirkung des in Spraystrahlen austretenden Wassers zu begünstigen
und um diese Spraystrahlen über eine möglichst weite Wegstrecke nicht unkontrolliert
zusammenfließen zu lassen, ist es vorteilhaft, wenn die Längsachsen der Sprayöffnungen
in den Außenbereichen der Lochstruktur nach außen angewinkelt sind.
[0017] Eine gleichmäßige Verteilung der Spraystrahlen in dem von ihnen erzeugten Strahlquerschnitt
des Gesamtstrahles begünstigt, wenn die Längsachsen der in einem Zentralbereich der
Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen etwa koaxial zur Längsachse des Strahlreglers
verlaufen, und wenn die übrigen Sprayöffnungen zum Außenbereich der Lochstruktur hin
zunehmend nach außen abgewinkelt sind.
[0018] Eine gleichmäßige Verteilung der Spraystrahlen über den gesamten Strahlquerschnitt
des austretenden Wassers hinweg wird bereits im Inneren des Strahlreglers der erfindungsgemäßen
Auslaufeinheit begünstigt, wenn der Strahlzerleger einen runden Außenumfang hat.
[0019] Dazu ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung vorgesehen,
dass der Diffusoreinsatz und/oder der Diffusorring einen runden Außenumfang aufweist.
[0020] Eine konstruktiv einfache und vergleichsweise leicht herstellbare Ausführungsform
gemäß der Erfindung sieht vor, dass der Strahlregler ein Strahlreglergehäuse aufweist,
das zumindest in seinem abströmseitigen Teilbereich topfförmig ausgebildet ist, und
dass der Topfboden dieses topfförmigen Gehäuse-Teilbereiches durch die die Sprayöffnungen
aufweisende Lochstruktur gebildet ist.
[0021] Um den in der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit verwendeten Strahlregler mit möglichst
geringem Aufwand herstellen zu können, auch wenn das Strahlreglergehäuse im Bereich
der Schraubverbindung der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit noch einen runden Querschnitt
aufweist, der im Bereich der abströmseitigen Lochstruktur in einen drei- oder viereckigen
oder in einen polygonen Querschnitt übergeht, ist es vorteilhaft, wenn der Strahlregler
ein zumindest zweiteiliges Strahlreglergehäuse aufweist und wenigstens ein zuströmseitiges
sowie mindestens ein topfförmiges abströmseitiges Gehäuseteil hat.
[0022] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass das zumindest
eine zuströmseitige Gehäuseteil von der Zuströmseite aus bis zu einem ersten Einsetzanschlag
in das Auslaufmundstück einsetzbar ist, und dass das mindestens eine abströmseitige
Gehäuseteil von der Abströmseite aus bis zu einem zweiten Einsetzanschlag in das Auslaufmundstück
einsetzbar ist.
[0023] Um diese Gehäuseteile unverlierbar, gegebenenfalls aber auch leicht löslich, im Auslaufmundstück
der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit zu montieren, kann es zweckmäßig sein, wenn das
zumindest eine zuströmseitige Gehäuseteil und das mindestens eine abströmseitige Gehäuseteil
im Auslaufmundstück ineinander vorzugsweise lösbar verrastbar sind.
[0024] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform gemäß der Erfindung ist vorgesehen,
dass das mindestens eine abströmseitige Gehäuseteil als Hohlkörper ausgebildet ist,
der außenumfangsseitig einen an das Auslaufmundstück formangepassten drei- oder viereckigen
oder polygonen Querschnitt aufweist, und dass dieser Hohlkörper an seiner zuströmseitigen
Stirnseite eine runde Einsetzöffnung zum Einsetzen des zumindest einen, in Querschnitt
außenumfangsseitig runden zuströmseitigen Gehäuseteils hat.
[0025] Um im Auslaufmundstück der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit den Strahlzerleger zu
montieren, ist es vorteilhaft, wenn die die Zerlegeröffnungen aufweisende Lochplatte
von der Zuströmseite des Auslaufmundstücks in dieses bis zu einem Einsetzanschlag
einsetzbar ist.
[0026] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen in Verbindung
mit den Ansprüchen sowie der Beschreibung. Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung noch näher dargestellt.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine sanitäre Auslaufeinheit, in deren außenumfangsseitig viereckigen Auslaufmundstück
ein Strahlregler angeordnet ist, der das durchströmende Wasser an der Auslaufstirnseite
der Auslaufeinheit in voneinander getrennten Spraystrahlen austreten lässt, wobei
die Auslaufeinheit hier in einer perspektivischen Draufsicht auf ihre Zuströmseite
dargestellt ist,
- Fig. 2
- die Auslaufeinheit aus Fig. 1 in einer perspektivischen Draufsicht auf ihre Abströmseite,
wobei an der Abströmseite dieser Auslaufeinheit eine Lochstruktur erkennbar ist, die
eine Mehrzahl von Sprayöffnungen hat, durch welche das Wasser aus dem Strahlregler
in Form vereinzelter Spraystrahlen austritt,
- Fig. 3
- die Auslaufeinheit aus den Figuren 1 und 2 in einer Draufsicht auf die Abströmseite
der Auslaufeinheit,
- Fig. 4
- die Auslaufeinheit aus den Figuren 1 bis 3 in einer Seitenansicht,
- Fig. 5
- die Auslaufeinheit aus den Figuren 1 bis 4 in einer Draufsicht auf deren Zuströmseite,
- Fig. 6
- die Auslaufeinheit mit dem im Auslaufmundstück vorgesehenen Strahlregler, wobei diese
bereits in den Figuren 1 bis 5 dargestellte Auslaufeinheit hier in einem Längsschnitt
durch Schnittebene VI-VI gemäß Fig. 4 dargestellt ist,
- Fig. 7
- die die Auslaufeinheit gemäß den Figuren 1 bis 6 bildenden Bestandteile in einer auseinandergezogenen
perspektivischen Einzelteildarstellung,
- Fig. 8
- eine andere Auslaufeinheit, deren am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur
montierbares Auslaufmundstück außenumfangsseitig ebenfalls viereckig ausgebildet ist,
wobei die Auslaufeinheit in Fig. 8 in einer auseinandergezogenen perspektivischen
Einzelteildarstellung seiner Bestandteile abgebildet ist,
- Fig. 9
- die Auslaufeinheit aus Figur 8 in einer Seitenansicht,
- Fig. 10
- die Auslaufeinheit aus den Figuren 8 und 9 in einem Längsschnitt durch Schnittebene
X-X gemäß Fig. 9,
- Fig. 11
- eine weitere Auslaufeinheit mit außenumfangsseitig viereckigem Auslaufmundstück in
einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung seiner Bestandteile,
- Fig. 12
- die Auslaufeinheit aus Fig. 11 in einer Seitenansicht,
- Fig. 13
- die Auslaufeinheit aus Fig. 11 und 12 in einem Längsschnitt durch Schnittebene XII-XII
gemäß Fig. 12,
- Fig. 14
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer sanitären Auslaufeinheit, wobei die in Fig.
14 abgebildete Auslaufeinheit ein im Außenumfang dreieckig geformtes Auslaufmundstück
aufweist, in welchem Auslaufmundstück ein Strahlregler angeordnet ist, und wobei die
Auslaufeinheit hier in einer perspektivischen Draufsicht auf die Zuströmseite dieser
Auslaufeinheit dargestellt ist,
- Fig. 15
- die Auslaufeinheit aus Fig. 14 in einer perspektivischen Draufsicht auf die Abströmseite
dieser Auslaufeinheit, wobei eine abströmseitige Lochstruktur mit einer Mehrzahl von
Sprayöffnungen erkennbar ist, und wobei die durch die Eckpunkte des von den Sprayöffnungen
gebildeten Lochbildes verlaufenden Linien hier ebenfalls ein Dreieck begrenzen,
- Fig. 16
- die sanitäre Auslaufeinheit aus den Figuren 14 und 15 in einer Draufsicht auf ihre
Abströmseite,
- Fig. 17
- beispielhaft die bereits in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Auslaufeinheit in einer
zuströmseitigen Draufsicht, wobei der Diffusor mit dem topfförmigen Diffusoreinsatz
erkennbar ist und wobei die in der abströmseitigen Lochstruktur vorgesehenen Sprayöffnungen
durch gestrichelte Linien dargestellt sind, und
- Fig. 18
- beispielhaft die bereits in den Fig. 11 bis 13 dargestellte Auslaufeinheit in einer
zuströmseitigen Draufsicht, wobei die als Strahlzerleger dienende Lochplatte mit ihren
Zerlegeröffnungen erkennbar ist und wobei die Sprayöffnungen der abströmseitigen Lochstruktur
durch gestrichelte Linien abgebildet sind.
[0028] In den Fig. 1 bis 18 sind verschiedene Ausführungen 100,108, 111, 114 einer sanitären
Auslaufeinheit dargestellt. Die hier dargestellten Auslaufeinheiten 100, 108, 111,
114 weisen ein Auslaufmundstück 1 auf, das zumindest an seinem zuströmseitigen Umfangs-Teilbereich
ein Anschlussgewinde 2 aufweist, mit welchem das Auslaufmundstück 1 an einem Gegengewinde
am Wasserauslauf eine hier nicht weiter gezeigten sanitären Auslaufarmatur anschraubbar
ist. Das Anschlussgewinde 2, das bei entsprechender Ausgestaltung des Auslaufmundstücks
1 auch als Außengewinde ausgebildet sein kann, ist hier als Innengewinde ausgestaltet.
Wie aus einem Vergleich der Fig. 1 bis 18 deutlich wird, weist das Auslaufmundstück
außenumfangsseitig einen drei- oder viereckigen, gegebenenfalls aber auch einen polygonen
Querschnitt auf. Während das Auslaufmundstück 1 der in den Fig. 1 bis 13 und 17 bis
18 gezeigten Auslaufeinheiten 100, 108 und 111 außenumfangsseitig einen viereckigen
Querschnitt hat, ist die in den Fig. 14 bis 16 dargestellte Auslaufeinheit 114 mit
einem außenumfangsseitig dreieckigen Querschnitt ausgebildet.
[0029] Aus den Fig. 1, 5 bis 7, 8, 10, 11, 13, 14 und 17 bis 18 wird deutlich, dass die
hier dargestellten Auslaufeinheiten 100, 108, 111 und 114 einen Strahlregler 3 aufweisen,
der einen zuströmseitigen Strahlzerleger 4 oder 5 aufweist, welcher das zuströmende
Wasser in eine Mehrzahl von Einzelstrahlen aufteilt. Dieser Strahlregler 3 weist eine
abströmseitige und in den Figuren 2, 3, 6, 8, 10, 13 und 15 bis 16 näher dargestellte
Lochstruktur aus einer Mehrzahl von Sprayöffnungen 6 auf, durch welche das Wasser
aus dem Strahlregler 3 in Form vereinzelter Spraystrahlen austritt. Um das Auslaufmundstück
1 der Auslaufeinheiten 100, 108, 111 und 114 in seinem Außenumfang an den unrunden
Auslaufquerschnitt der sanitären Auslaufarmatur formangepasst ausgestalten zu können,
sind die Auslaufmundstücke 1 der Auslaufeinheiten 100, 108, 111 und 114 außenumfangsseitig
ebenfalls im Querschnitt drei-, vier- oder sonstwie vieleckig und somit gleichförmig
ausgebildet. Um auch das ausströmende Wasser formangepasst mit einem drei- oder viereckigen
oder polygonen Strahlquerschnitt austreten zu lassen, ist vorgesehen, dass die durch
die Eckpunkte des von den Sprayöffnungen 6 gebildeten Lochbildes verlaufenden Linien
ein entsprechend gleichförmiges Drei-, Vier- oder Vieleck begrenzt. Da dieser unrunde
Strahlquerschnitt des austretenden Wassers durch die vereinzelten Spraystrahlen geformt
wird, ist sichergestellt, dass das austretende Wasser sein unrundes, d.h. drei- oder
viereckiges oder polygones Auslaufstrahlbild auch über eine längere Wegstrecke des
Wasserstrahles beibehält, ohne dass dieses Wasser sich zwangsläufig zu einem unruhigen
runden Strahlquerschnitt zu verändern versucht. In den Fig. 2, 3, 8, 15, 16 und 17
bis 18 ist erkennbar, dass die die abströmseitige Lochstruktur bildenden Sprayöffnungen
6 einlaufseitig in voneinander beanstandeten parallelen Reihen angeordnet sind. Auf
diese Weise wird sichergestellt, dass das an der abströmseitigen Lochstruktur des
Strahlreglers 3 austretende Wasser über den gesamten Strahlquerschnitt des Auslaufstrahles
hinweg etwa gleichmäßig verteilt austritt.
[0030] Aus einem Vergleich der Fig. 13 und 18 einerseits sowie der Fig. 1 bis 12 und 14
bis 17 andererseits wird deutlich, dass der im Strahlregler 3 der Auslaufeinheiten
100, 108, 111 und 114 vorgesehene Strahlzerleger 3 entweder als Lochplatte oder als
Diffusor ausgebildet sein kann. So ist der Strahlzerleger 5 der in den Fig. 11 bis
13 und 18 abgebildeten Auslaufeinheit 111 als Lochplatte ausgebildet, die eine Mehrzahl
voneinander beanstandeter Zerlegeröffnungen 7 aufweist. Diese Zerlegeröffnungen 7
des als Lochplatte ausgebildeten Strahlzerlegers 5 sind in konzentrischen Lochkreisen
zueinander angeordnet.
[0031] Demgegenüber ist der Strahlzerleger 4 der in den Fig. 1 bis 10 und 14 bis 17 dargestellten
Auslaufeinheiten 100, 108 und 114 als Diffusor ausgebildet, der einen topfförmigen
Diffusoreinsatz 8 mit einem als Prallläche 9 dienenden Topfboden aufweist. Am Umfang
des topfförmigen Diffusoreinsatzes 8 sind in Umfangsrichtung voneinander beabstandete
Zerlegeröffnungen 10 vorgesehen, die in einem, sich in Durchströmrichtung Pf1 verengenden
Ringspalt 11 münden. In den Fig. 6, 7, 8 und 10 ist erkennbar, dass der Diffusoreinsatz
8 von der Zuströmseite aus in einen Diffusorring 12 des Diffusors 4 vorzugsweise lösbar
einsetzbar ist. Dabei begrenzen der Diffusoreinsatz 8 und der Diffusorring 12 den
sich in Durchströmrichtung verengenden Ringspalt 11.
[0032] Aus den Längsschnitten gemäß den Fig. 6, 10 und 13 sowie aus den Draufsichten in
den Fig. 17 und 18 ist erkennbar, dass die randseitigen Sprayöffnungen 6 in der abströmseitigen
Lochstruktur außerhalb einer axial in Richtung zur Lochstruktur projizierten Kreisfläche
angeordnet sind, welche Kreisfläche die Zerlegeröffnungen 7 des zuströmseitigen Strahlzerlegers
4, 5 bilden. In den Fig. 6, 10, 13 und 17 bis 18 ist erkennbar, dass die Längsachsen
der Sprayöffnungen 6 in der abströmseitigen Lochstruktur in den Außenbereichen der
Lochstruktur nach außen abgewinkelt sind. Demgegenüber verlaufen die Längsachsen der
in einem Zentralbereich der Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen 6 etwa koaxial
zur Längsachse des Strahlreglers 3, während die übrigen Sprayöffnungen 3 zum Außenbereich
der Lochstruktur hin zunehmend nach außen abgewinkelt sind.
[0033] Aus den Längsschnitten in den Fig. 6, 10 und 13 ist erkennbar, dass der Strahlzerleger
4, 5 der Auslaufeinheiten 100, 108, 111 und 114 einen runden Außenumfang hat. Dazu
ist bei den Auslaufeinheiten 100, 108 und 114 der Diffusoreinsatz 8 und der Diffusorring
12 jeweils mit einem runden Außenumfang ausgestaltet.
[0034] Während bei der in Fig. 8 bis 10 dargestellten Auslaufeinheit 108 die Bestandteile
des Strahlreglers 3 von der Zuströmseite aus unmittelbar in das Auslaufmundstück 1
eingesetzt werden, weist der Strahlregler 3 der Auslaufeinheiten 100, 111 und 114
ein Strahlreglergehäuse auf, das zumindest in seinem abströmseitigen Teilbereich topfförmig
ausgebildet ist. Dabei ist der Topfboden dieses topfförmigen Gehäuse-Teilbereiches
durch die die Sprayöffnungen 6 aufweisende Lochstruktur gebildet. Bei den hier dargestellten
Auslaufeinheiten 100, 111 und 114 weist der Strahlregler 3 ein zumindest zweiteiliges
Strahlreglergehäuse auf und hat dazu wenigstens ein zuströmseitiges Gehäuseteil 13
und mindestens ein topfförmiges abströmseitiges Gehäuseteil 14. Wie in Fig. 13 erkennbar
ist, kann bei der dort dargestellten Auslaufeinheit 111 das zumindest eine zuströmseitige
Gehäuseteil 13 von der Zuströmseite aus bis zu einem ersten Einsetzanschlag 15 in
das Auslaufmundstück 1 eingesetzt werden, während demgegenüber das abströmseitige
Gehäuseteil der Auslaufeinheit 111 von der Abströmseite aus bis zu einem zweiten Einsetzanschlag
16 in das Auslaufmundstück 1 eingesetzt wird. Dabei können das zuströmseitige Gehäuseteil
13 und das abströmseitige Gehäuseteil 14 im Auslaufmundstück 1 der Auslaufeinheit
111 derart ineinander verrastet werden, dass diese Gehäuseteile 13, 14 einen die Einsetzanschläge
15, 16 bildenden Ringflansch 17 am Innenumfang des Auslaufmundstücks 1 zwischen sich
einspannen.
[0035] Aus einem Vergleich der Fig. 6 und 7 ist erkennbar, dass das abströmseitige Gehäuseteil
14 der Auslaufeinheit 100 als Hohlkörper ausgebildet sein kann, der außenumfangsseitig
einen an das Auslaufmundstück 1 formangepassten drei- oder - wie hier- viereckigen
oder auch einen polygonen Querschnitt aufweist. Dieser, hier im Querschnitt viereckige
Hohlkörper weist an seiner zuströmseitigen Stirnseite eine runde Einsetzöffnung 19
auf, in die das im Querschnitt außenumfangsseitig runde zuströmseitige Gehäuseteil
13 einsetzbar ist.
[0036] Bei der in den Fig. 8 bis 10 dargestellten Auslaufeinheit 108 ist der die Zerlegeröffnungen
10 aufweisende Diffusor einerseits und auch die die Sprayöffnungen 6 aufweisende plattenförmige
Lochstruktur 18 andererseits von der Abströmseite des Auslaufmundstücks 1 aus in das
Auslaufmundstück 1 jeweils bis zu einem Einsetzanschlag einsetzbar und dort gegebenenfalls
eingeclipst.
[0037] Bei dem in den Fig. 11 bis 13 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Strahlregler
111 ein mehrteiliges Gehäuse auf, wobei ein im Querschnitt kreisrundes zuströmseitiges
Gehäuseteil 13 in einer Einsetzöffnung eines quaderförmigen abströmseitigen Gehäuseteiles
14 verrastbar ist. Während des quaderförmige abströmseitige Gehäuseteil 14 von der
Abströmseite aus in die abströmseitige Aufnahmeöffnung eines ebenfalls quaderförmigen
Auslaufmundstücks 1 eingesetzt ist, wird das kreisrunde zuströmseitige Einsetzteil
13 in das Auslaufmundstück 1 eingeschoben, bis ein außenumfangsseitiger Ringabsatz
am zuströmseitigen Gehäuseteil 13 an einem als Einsetzanschlag dienenden Ringabsatz
im Hülseninneren des Auflaufmundstücks 1 anliegt und das zuströmseitige Gehäuseteil
13 in der Einsetzöffnung des quaderförmigen abströmseitigen Gehäuseteils 14 verrastet.
In dem Längsschnitt in Fig. 13 ist erkennbar, dass der Strahlzerleger 5 hier als eine
in das zuströmseitige Gehäuseteil 13 einstückig eingeformte Lochplatte ausgebildet
ist, die in der quer zur Durchflussrichtung orientierten Plattenebene der Lochplatte
die achsparallel zur Strahlregler-Längsachse orientierten Zerlegeröffnungen 7 aufweist.
Demgegenüber sind die Sprayöffnungen 6 an der abströmseitigen Stirnseite des Strahlreglers
3 vom Zentrum aus zunehmend nach außen abgewinkelt.
[0038] In den Fig. 17 und 18 ist angedeutet, dass die in den Eckpunkten des Lochbildes der
Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen 6 einen im Vergleich zu den übrigen Sprayöffnungen
6 der Lochstruktur größeren lichten Durchflussquerschnitt aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Auslaufmundstück
- 2
- Anschlussgewinde
- 3
- Strahlregler
- 4
- Strahlzerleger
- 5
- Strahlzerleger
- 6
- Sprayöffnungen
- 7
- Zerlegeröffnunen
- 8
- Diffusoreinsatz
- 9
- Prallfläche
- 10
- Zerlegeröffnungen
- 11
- Ringspalt
- 12
- Diffusorring
- 13
- zuströmseitiges Gehäuseteil
- 14
- abströmseitiges Gehäuseteil
- 15
- erster Einsetzanschlag
- 16
- zweiter Einsetzanschlag
- 17
- Ringflansch
- 18
- Lochplatte
- 19
- Einsetzöffnung
- 100
- Auslaufeinheit gemäß den Fig. 1 bis 7, 17
- 108
- Auslaufeinheit gemäß den Fig. 8 bis 10
- 111
- Auslaufeinheit gemäß den Fig. 11 bis 13 und 18
- 114
- Auslaufeinheit gemäß den Fig. 14 bis 16
- Pf1
- Durchströmrichtung durch die Auslaufeinheit
1. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) mit einem Strahlregler (3), der (3) einen
zuströmseitigen Strahlzerleger (4; 5) mit Zerlegeröffnungen (7), aufweist, welche
das zuströmende Wasser in eine Mehrzahl von Einzelstrahlen aufteilen, und der eine
abströmseitige Lochstruktur aus einer Mehrzahl von Sprayöffnungen (6) hat, durch welche
das Wasser aus dem Strahlregler (3) in Form vereinzelter Spraystrahlen austritt, sowie
mit einem Auslaufmundstück (1), das zumindest an seinem zuströmseitigen Umfang-Teilbereich
ein Anschlussgewinde (2) aufweist, mit welchem das Auslaufmundstück (1) an einem Gegengewinde
am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur anschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitigen Sprayöffnungen (6) der abströmseitigen Lochstruktur außerhalb einer
axial in Richtung zur Lochstruktur projizierten Kreisfläche angeordnet sind, welche
die Zerlegeröffnungen (7) des zuströmseitigen Strahlzerlgers (4; 5) bilden.
2. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,
insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslaufmundstück (1) außenumfangsseitig einen drei- oder viereckigen oder polygonen
Querschnitt hat, und dass die durch die Eckpunkte des von den Sprayöffnungen (6) gebildeten
Lochbildes verlaufenden Linien ein gleichförmiges Drei-, Vier- oder Vieleck begrenzen.
3. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprayöffnungen (6) einlaufseitig in voneinander beabstandeten parallelen Reihen
angeordnet sind.
4. Sanitäre Auslaufeinheit (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (5) als Lochplatte ausgebildet ist, die eine Mehrzahl voneinander
beabstandeter Zerlegeröffnungen (7) aufweist.
5. Sanitäre Auslaufeinheit (111) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegeröffnungen (7) des als Lochplatte ausgebildeten Strahlzerlegers (5) in
konzentrischen Lochkreisen zueinander angeordnet sind.
6. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (4) als Diffusor ausgebildet ist, der einen topfförmigen Diffusoreinsatz
(8) mit einem als Prallfläche (9) dienenden Topfboden aufweist, und dass am Umfang
des topfförmigen Diffusoreinsatzes (8) in Umfangsrichtung voneinander beabstandete
Zerlegeröffnungen (7) vorgesehen sind, die in einem, sich in Durchströmrichtung (Pf1)
verengenden Ringspalt (11) münden.
7. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 114) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusoreinsatz (8) von der Zuströmseite aus in einen Diffusorring (12) des Diffusors
vorzugsweise lösbar einsetzbar ist, und dass der Diffusoreinsatz (8) und der Diffusorring
(12) den Ringspalt (11) zwischen sich begrenzen.
8. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Eckpunkten des Lochbildes der Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen
(6) einen im Vergleich zu den übrigen Sprayöffnungen (6) der Lochstruktur größeren
lichten Durchflussquerschnitt aufweisen.
9. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen der Sprayöffnungen (6) in den Außenbereichen der Lochstruktur nach
außen abgewinkelt sind.
10. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen der in einem Zentralbereich der Lochstruktur angeordneten Sprayöffnungen
(6) etwa koaxial zur Längsachse des Strahlreglers (3) verlaufen, und dass die übrigen
Sprayöffnungen (6) zum Außenbereich der Lochstruktur hin zunehmend nach außen abgewinkelt
sind.
11. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (4; 5) einen runden Außenumfang hat.
12. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 108, 111, 114) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusoreinsatz (8) und/oder der Diffusorring (12) einen runden Außenumfang hat.
13. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 111) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (3) ein Strahlreglergehäuse aufweist, das zumindest in seinem abströmseitigen
Teilbereich topfförmig ausgebildet ist und dass der Topfboden dieses topfförmigen
Gehäuse-Teilbereiches durch die die Sprayöffnungen (6) aufweisende Lochstruktur gebildet
ist.
14. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 111) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (3) ein zumindest zweiteiliges Strahlreglergehäuse aufweist und
wenigstens ein zuströmseitiges sowie mindestens ein topfförmiges abströmseitiges Gehäuseteil
(13, 14) hat.
15. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 111) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zuströmseitige Gehäuseteil (13) von der Zuströmseite aus bis zu
einem ersten Einsetzanschlag (15) in das Auslaufmundstück (1) einsetzbar ist, und
dass das mindestens eine abströmseitige Gehäuseteil (14) von der Abströmseite aus
bis zu einem zweiten Einsetzanschlag (16) in das Auslaufmundstück (1) einsetzbar ist.
16. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 111) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zuströmseitige Gehäuseteil (13) und dass mindestens eine abströmseitige
Gehäuseteil (14) im Auslaufmundstück (1) ineinander vorzugsweise lösbar verrastbar
sind.
17. Sanitäre Auslaufeinheit (100, 111) nach zumindest einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine abströmseitige Gehäuseteil (14) als Hohlkörper ausgebildet ist,
der außenumfangsseitig einen an das Auslaufmundstück (1) formangepassten drei-, vier-
oder vieleckigen Querschnitt aufweist, und dass dieser Hohlkörper an seiner zuströmseitigen
Stirnseite eine runde Einsetzöffnung (19) zum Einsetzen des zumindest einen, im Querschnitt
außenumfangsseitig runden zuströmseitigen Gehäuseteils (13) hat.
18. Sanitäre Auslaufeinheit (108) nach einem der Ansprüche 4 bis 5 sowie 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zerlegeröffnungen (7) aufweisende Lochplatte von der Zuströmseite des Auslaufmundstücks
(1) aus in dieses bis zu einem Einsetzanschlag einsetzbar ist.