[0001] Der Gegenstand betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Anschlussteils für elektrische
Anlagen, insbesondere für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs. Der Gegenstand betrifft
darüber hinaus ein Anschlussteil für elektrische Anlagen sowie die Verbindung eines
Anschlussteils mit einem aus mehreren Drähten oder Litzen gebildeten Kabel.
[0003] Kraftfahrzeuge weisen heutzutage im Zuge der Elektrifizierung eine zunehmende Anzahl
an elektrischen Verbrauchern auf. Zur elektrischen Verbindung von elektrischen Anlagen
mit den stromführenden Leitungen bzw. Kabeln eines Kraftfahrzeugs werden üblicherweise
Anschlussteile verwendet. Aufgrund der zunehmenden Verwendung von Anschlussteilen
sowie eines enormen Kostenddrucks werden an Anschlussteile immer höhere Anforderungen
gestellt.
[0004] So müssen die Anschlussteile nicht nur besonders einfach an die stromführenden Leitungen
bzw. Kabel eines Kraftfahrzeugs angeschlossen werden können, sondern sollen ebenfalls
eine gute elektrische Leitfähigkeit sowie ein möglichst geringes Gewicht aufweisen.
Darüber hinaus soll der Herstellungsprozess der Anschlussteile kostengünstig sowie
prozesssicher umsetzbar sein.
[0005] Aufgrund der zunehmenden Anzahl an elektrischen Verbrauchern sowie einer dadurch
bedingten Zunahme von stromführenden Leitungen bzw. Kabeln werden bevorzugt kleine
Kabelquerschnitte verwendet und dadurch auch Anschlussteile mit geringem Querschnitt
und einer dadurch resultierenden geringen Größe benötigt.
[0006] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Blechmaterial zu strecken und anschließend
umzubiegen, um ein Anschlussteil herzustellen. Ein derartiges Herstellungsverfahren
ist allerdings insofern nachteilig, als dass durch die Streckung - insbesondere bei
kleinen Anschlussteilen - keine ausreichend dicker Wandstärke des Anschlussteils zur
Verfügung gestellt werden kann, wodurch eine Schweißverbindung mit einem elektrischen
Leiter bzw. Kabel nicht zuverlässig hergestellt werden kann.
[0007] Ebenfalls ist es bekannt, ein Anschlussteil mehrteilig auszugestalten. Dies ist allerdings
hinsichtlich der mechanischen Belastbarkeit des Anschlussteils nachteilig und führt
zu einem ressourcenaufwendigen Montageprozess.
[0008] Davon ausgehend lag dem Gegenstand die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
eines Anschlussteils, ein Anschlussteil sowie eine Verbindung eines Anschlussteils
mit einem aus mehreren Drähten oder Litzen gebildeten Kabel anzugeben, mit welchen
kleine Geometrien prozesssicher und kostengünstig hergestellt werden können sowie
eine zuverlässige Verbindung mit einem Kabel ermöglicht wird.
[0009] Diese Aufgabe wird gegenständlich durch ein vorgenanntes Verfahren zur Herstellung
eines Anschlussteils gelöst, welches die nachfolgenden Schritte umfasst:
- Tiefziehen eines Blechzuschnitts zur Herstellung einer einen ersten Endbereich und
einen zweiten Endbereich aufweisenden Hülse, wobei der erste Endbereich einen Boden
aufweist und wobei der zweite Endbereich offen ist,
- Umformen, insbesondere Verpressen, des zweiten Endbereichs zur Erstellung einer Lasche
und
- Einbringen eines Durchgangslochs in die Lasche.
[0010] Der Tiefziehprozess ermöglicht es, eine Hülse prozesssicher mit nur geringen Toleranzen
herzustellen. Dies ist insbesondere für die Produktion von Anschlussteilen mit geringen
Maßen vorteilhaft. Des Weiteren weist der Boden des ersten Endbereichs der Hülse aufgrund
des Tiefziehprozesses geringe Außenradien auf.
[0011] Hierdurch kann der Boden des ersten Endbereichs in vorteilhafter Weise mittels einer
Schweißnaht mit einem elektrischen Kabel sowohl mechanisch als auch elektrisch verbunden
werden. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn es sich bei der Schweißnaht um eine
Reibschweißnaht handelt, also um eine Schweißnaht, die mittels einer Reibschweißung
erstellt wurde.
[0012] Ebenfalls ist es möglich, einen vorgenannten Tiefziehprozess mit hohen Stückzahlen
und niedrigen Taktzeiten durchzuführen, wodurch sich die Anschlussteile kostengünstig
produzieren lassen. Auch das Umformen, insbesondere Verpressen, des zweiten Endbereichs
zur Erstellung einer Lasche und das Einbringen eines Durchgangslochs in die Lasche
ist mit hoher Prozesssicherheit kostengünstig möglich.
[0013] Des Weiteren ist das Anschlussteil bevorzugt einstückig ausgestaltet ist. Dies führt
zu einer erhöhten Stabilität des Anschlussteils und ebenfalls zu geringen Produktionskosten,
da auf aufwendige Montagetätigkeiten verzichtet werden kann.
[0014] Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird der zweite Endbereich der Hülse derart umgeformt,
bevorzugt verpresst, dass Wandinnenseiten der Lasche zumindest teilweise aneinander
anliegen und der Querschnitt der Lasche im Wesentlichen ellipsenförmig gebildet ist,
wobei eine breite Ebene die maximale Querschnittsbreite der Lasche definiert. Die
breite Ebene ist dabei bevorzugt durch die zumindest teilweise aneinander anliegenden
Wandinnenseiten der Lasche gebildet. Durch ein Verpressen des zweiten Endbereichs
der Hülse kann ein gleichmäßig stabiler elektrischer Kontakt beispielsweise bei einer
Klemmkontaktierung an einer elektrisch leitenden Komponente gewährleistet werden.
Durch das Verpressen kann zudem die Größe des zweiten Endbereichs des Anschlussteils
reduziert werden, was hinsichtlich des benötigten Bauraums vorteilhaft ist.
[0015] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, dass das Durchgangsloch
im Wesentlichen orthogonal zu der breiten Ebene in die Lasche eingebracht wird. Die
Achse des Durchgangslochs steht somit orthogonal auf der breiten Ebene der Lasche.
Mittels eines derartigen Durchgangslochs kann das Anschlussteil beispielsweise mit
einem elektrischen Kabel oder mit einem elektrischen Verbraucher, insbesondere mittels
einer Schraube, in günstiger Weise verbunden werden. Es ist bevorzugt, dass das Durchgangsloch
im Wesentlichen mittig in der breiten Ebene der Lasche eingebracht wird und dass das
Durchgangsloch bevorzugt im Wesentlichen kreisförmig gebildet ist.
[0016] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Lasche, insbesondere nach Einbringen
des Durchgangslochs, ein- oder mehrfach verformt, bevorzugt verbogen. Es ist ebenfalls
bevorzugt, dass das Einbringen des Durchgangslochs und das Verformen der Lasche zeitgleich
in einem kombinierten Biege-/Stanzprozess durchgeführt werden. Durch ein Verformen,
insbesondere durch ein Verbiegen, der Lasche kann das Anschlussteil an verschiedene
Einbauszenarien bzw. den zur Verfügung stehenden Bauraum angepasst werden.
[0017] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es bevorzugt, dass die Lasche um eine
in der breiten Ebene liegende, im Wesentlichen in Querrichtung des Anschlussteils
verlaufende Achse verformt wird, insbesondere verbogen wird. Hierdurch lässt sich
erreichen, dass das Durchgangsloch in der konstruktionstechnisch geplanten Position
vorgesehen ist.
[0018] Es ist ebenfalls bevorzugt, dass die Lasche mehrmals verbogen wird, wobei die jeweiligen
Biegeachsen, also diejenigen Achsen, um welche die Lasche verbogen wird, im Wesentlichen
parallel oder quer zu der in der breite Ebene liegenden, im Wesentlichen in Querrichtung
des Anschlussteils verlaufenden Achse gebildet sind. Derartige Biegevorgänge ermöglichen
es, variable Befestigungsmöglichkeiten für das Anschlussteil vorzusehen, da die Position
des Durchgangslochs an verschiedenartige Einbauszenarien angepasst werden kann.
[0019] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es bevorzugt, dass die Hülse nach dem
Tiefziehen eine Wandstärke von zumindest 1 mm aufweist. Somit kann gewährleistet werden,
dass die Wandstärke des Bodens nach der weiteren Bearbeitung der Hülse eine ausreichende
Dicke aufweist, so dass diese mittels einer Schweißverbindung, insbesondere mit einer
Reibschweißverbindung, zuverlässig mit einem Kabel verbunden werden kann.
[0020] Ein weiterer Aspekt betrifft ein Anschlussteil für elektrische Anlagen, insbesondere
für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, mit einem ersten Endbereich und mit einem zweiten
Endbereich, wobei das Anschlussteil einstückig gebildet ist, wobei der erste Endbereich
als geschlossener, U-förmiger Rohrabschnitt gebildet ist, wobei der zweite Endbereich
als Lasche mit einem im Wesentlichen ellipsenförmigen Querschnitt gebildet ist und
wobei die Lasche ein Durchgangsloch aufweist.
[0021] Es ist bevorzugt, dass sich der geschlossene, U-förmige Rohrabschnitt bevorzugt aus
einer im Wesentlichen kreisförmig ausgestalteten Wand und einen die Wand unterseitig
begrenzenden, ebenfalls im Wesentlichen kreisförmig ausgestalteten Boden zusammensetzt.
Vorteile eines derart ausgestalteten Anschlussteils wurden bereits in Zusammenhang
mit dem Verfahren zur Herstellung des Anschlussteils erläutert.
[0022] Hinsichtlich einer Einsparung an Bauraum ist es vorteilhaft, dass der Außendurchmesser
des ersten Endbereichs größer als der Außendurchmesser des zweiten Endbereichs ist.
Denn der Außendurchmesser des ersten Endbereichs korrespondiert in der Regel mit dem
Außendurchmesser eines zu verbindenden Kabels. Somit können durch einen kleineren
Außendurchmesser des zweiten Endbereichs sowohl Bauraum eingespart werden als auch
die Verbindungsmöglichkeiten des Anschlussteils vergrößert werden.
[0023] Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass zwischen dem ersten Endbereich
und dem zweiten Endbereich ein Übergangsbereich angeordnet ist und dass sich der Übergangsbereich
ausgehend von dem ersten Endbereich in Richtung des zweiten Endbereichs im Wesentlichen
verjüngt. Es ist bevorzugt, dass der Übergangsbereich ausgehend von dem ersten Endbereich
in Richtung des zweiten Endbereichs konisch zuläuft. Allerdings sind ebenfalls andere
Arten der Verjüngung denkbar, beispielsweise eine kurvenförmige Verjüngung.
[0024] Hinsichtlich einer einfachen und prozesssicheren Herstellung des Anschlussteils ist
es bevorzugt, dass der erste Endbereich, der Übergangsbereich sowie zumindest ein
Teil des zweiten Endbereichs entlang der Längsachse des Anschlussteils im Wesentlichen
spiegelsymmetrisch ausgestaltet sind. Dabei ist es bevorzugt, dass der gesamte zweite
Endbereich, mit Ausnahme des verformten Teils der Lasche, ebenfalls spiegelsymmetrisch
ausgestaltet ist.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist es bevorzugt, dass der erste Endbereich einen
Außendurchmesser von maximal 25 mm, insbesondere von maximal 8 mm, aufweist. Derartige
Außendurchmesser lassen sich insbesondere durch das Tiefziehen eines Blechzuschnitts
mit nur geringen Toleranzen verwirklichen, so dass kleine Anschlussteile gefertigt
werden können, die entsprechend zu kleinen Kabeldurchmessern korrespondieren. Kleine
Anschlussteile sind ebenfalls hinsichtlich der Materialkosten sowie des Verbrauchs
an Bauraum vorteilhaft.
[0026] Hinsichtlich der Schweißeigenschaften sowie der Umformeigenschaften des Anschlussteils
ist es vorteilhaft, wenn dieses aus Aluminium, aus Kupfer, aus einer Aluminiumlegierung
oder aus einer Kupferlegierung gebildet ist.
[0027] Besonders kostengünstig lässt sich das Anschlussteil fertigen, wenn es ein Rohrkabelschuh
ist. Rohrkabelschuhe sind als Massenware besonders gefragt.
[0028] Ein weiterer Aspekt betrifft eine Verbindung eines vorgenannten Anschlussteils mit
einem aus mehreren Drähten oder Litzen gebildeten Kabel, wobei das Kabel von einer
Stützhülse zur Aufnahme einer endseitigen Stirnseite des Kabels derart umschlossen
ist, dass die Drähte oder Litzen des Kabels in der Stützhülse gehalten sind und wobei
die Stirnseite des ersten Endbereichs des Anschlussteils mittels einer Schweißnaht
mit der Stirnseite des Kabels und/oder der Stirnseite der Stützhülse verschweißt ist.
[0029] Indem das vorgenannte Anschlussteil tiefgezogen ist, kann eine ausreichende Bodendicke
für eine zuverlässige Schweißverbindung zur Verfügung gestellt werden. Durch die geschlossene
Ausgestaltung des Bodens des Anschlussteils ist das Anschlussteil längsdicht mit dem
Kabel verbunden, wodurch ein Eintritt von Flüssigkeit, beispielsweise aufgrund von
Kapilarkräften, in das Kabel zuverlässig verhindert werden kann.
[0030] Hinsichtlich produktionstechnischer Aspekte ist es ferner vorteilhaft, wenn die Schweißnaht
eine Reibschweißnaht ist, diese also mittels einer Reibschweißverbindung zwischen
der Stirnseite des ersten Endbereichs des Anschlussteils und der Stirnseite des Kabels
und/oder der Stirnseite der Stützhülse entsteht. Bevorzugt wird bei dem Schweißvorgang
das Anschlussteil rotiert. Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Reibschweißverbindung
der Stirnseite des ersten Endbereichs sowohl mit der Stirnseite des Kabels als auch
mit der Stirnseite der Stützhülse besteht. Die Reibschweißung kann eine Rotationsreibschweißung
sein.
[0031] Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite des Kabels
mit der Stirnseite der Stützhülse im Wesentlichen bündig abschließt. Die Stirnseite
des Kabels ist vorzugsweise durch die Enden der Drähte oder Litzen gebildet. Dies
ermöglicht das zuverlässige Entstehen einer Reibschweißverbindung sowohl mit dem Kabel
als auch mit der Stützhülse.
[0032] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist es vorteilhaft, dass das Kabel im Bereich der
Stützhülse abisoliert ist. Hierdurch wird eine zuverlässige elektrische Verbindung
zwischen dem Kabel und der Stützhülse ermöglicht.
[0033] Nachfolgend wird der Gegenstand anhand einer Ausführungsbeispiele zeigenden Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Hülse während eines gegenständlichen
Verfahrens nach dem Tiefziehen im Schnitt,
- Fig. 1b
- das in Fig. 1a dargestellte Ausführungsbeispiel der Hülse nach dem Tiefziehen in einer
Vorderansicht,
- Fig. 2a
- eine Seitenansicht des in den Fig. 1a und 1b dargestellten Ausführungsbeispiels der
Hülse nach dem Verpressen im Schnitt,
- Fig. 2b
- das in Fig. 2a dargestellte Ausführungsbeispiel der Hülse nach dem Verpressen in einer
Vorderansicht,
- Fig.3a
- eine Draufsicht des zuvor dargestellten Ausführungsbeispiels der Hülse nach dem Einbringen
eines Durchgangslochs,
- Fig. 3b
- das in Fig. 3a dargestellte Ausführungsbeispiel der Hülse nach dem Einbringen des
Durchgangslochs in einer gedrehten Vorderansicht,
- Fig. 4a
- einen ersten Prozessschritt eines Fügens eines Ausführungsbeispiels des gegenständlichen
Anschlussteils mit einem Kabel mittels eines Rotation-Reibschweißverfahrens in einer
Seitenansicht,
- Fig. 4b
- einen zweiten Prozessschritt des in Fig. 4a dargestellten Fügens,
- Fig. 4c
- einen dritten Prozessschritt des in den Fig. 4a und 4b dargestellten Fügens,
- Fig. 5a
- ein Ausführungsbeispiel des gegenständlichen Anschlussteils in einer Seitenansicht,
- Fig. 5b
- das in Fig. 5a dargestellte Ausführungsbeispiel des Anschlussteils in einer Draufsicht,
- Fig. 6a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des gegenständlichen Anschlussteils in einer Seitenansicht,
- Fig. 6b
- das in Fig. 6a dargestellte Ausführungsbeispiel des Anschlussteils in einer Draufsicht,
- Fig. 7a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des gegenständlichen Anschlussteils in einer Seitenansicht,
- Fig. 7b
- das in Fig. 7a dargestellte Ausführungsbeispiel des Anschlussteils in einer Draufsicht,
- Fig. 8a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des gegenständlichen Anschlussteils in einer Seitenansicht
und
- Fig. 8b
- das in Fig. 8a dargestellte Ausführungsbeispiel des Anschlussteils in einer Draufsicht.
[0034] In der nachfolgenden Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele werden Bauteile
und Elemente mit gleicher Funktion und gleicher Wirkungsweise mit denselben Bezugszeichen
versehen, auch wenn die Bauteile und Elemente bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen
in ihrer Dimension oder Form Unterschiede aufweisen können.
[0035] Fig. 1a zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Hülse 2 während
eines gegenständlichen Verfahrens nach dem Tiefziehen. Die Hülse 2 ist rohrförmig
ausgestaltet und weist eine im Wesentlichen kreisförmig ausgestaltete Wand 4 auf.
Dies ist in der in Fig. 1b dargestellten Vorderansicht der Hülse 2 erkennbar. Des
Weiteren umfasst die Hülse einen ersten Endbereich 6, der einen Boden 8 aufweist und
einen zweiten Endbereich 10, welcher offen ausgestaltet ist. Die Hülse 2 weist ein
im Wesentlichen U-förmigen Querschnittsprofil auf und ist bevorzugt aus Kupfer, Aluminium
oder Legierungen davon gebildet. Die Wandstärke der Hülse 2 beträgt bevorzugt zumindest
1 mm.
[0036] In Fig. 2a ist eine Seitenansicht des in den Fig. 1a und 1b dargestellten Ausführungsbeispiels
der Hülse 2 nach dem Verpressen dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die Innenwände
12 bzw. die innere Mantelfläche der Wand 4 in dem zweiten Endbereich 10 im Wesentlichen
aneinander anliegen. Durch das Verpressen hat sich in dem zweiten Endbereich 10 eine
Lasche 14 mit einem im Wesentlichen elipsenförmigen Querschnitt gebildet (vgl. Fig.
2b). Der erste Endbereich 6 verjüngt sich mittels eines Übergangsbereichs 16 im Wesentlichen
konisch und geht anschließend in den zweiten Endbereich 10 bzw. die Lasche 14 über.
Der Übergangsbereich 16 und der erste Endbereich 6 schließen einen innenliegenden
Hohlraum 18 ein. In Fig. 2b ist weiter erkennbar, dass der Außendurchmesser d
1 des ersten Endbereichs 6 größer ist als der Außendurchmesser d
2 des zweiten Endbereichs 10 bzw. der Lasche 14. Bevorzugt beträgt der Außendurchmesser
d
1 maximal 10 mm, insbesondere maximal 8 mm.
[0037] In Fig. 3a ist eine Draufsicht des zuvor dargestellten Ausführungsbeispiels der Hülse
2 nach dem Einbringen eines Durchgangslochs 20 gezeigt. Nach Einbringen des Durchgangslochs
20 sind alle Prozessschritte vollzogen, so dass nun ein Anschlussteil 22 hergestellt
wurde. Das Durchgangsloch 20 ist mittig in eine breite Ebene E der Lasche 14 eingebracht.
Die breite Ebene E der Lasche 14 ist in Fig. 3b dargestellt und verläuft entlang der
maximalen Querschnittsbreite der Lasche 14. Die Längsachse X des Anschlussteils 22
verläuft bevorzugt mittig durch das Durchgangsloch 20.
[0038] Die Fig. 4a bis 4c zeigen die Verbindung eines gegenständlichen Anschlussteils 22
mit einem Kabel 24 mittels eines Rotation-Reibschweißverfahrens. Bei dem Kabel 24
handelt es sich vorzugsweise um ein Batteriekabel eines Kraftfahrzeugs, insbesondere
zur Verbindung einer Batterie mit einem Starter, einem Generator oder auch mit einer
anderen elektrischen Leitung eines Kraftfahrzeugs. Das Kabel 24 setzt sich aus mehreren
Litzen oder Drähten 26 zusammen, die von einer Isolation 28 ummantelt sind. Im Endbereich
des Kabels 24 ist die Isolation 26 entfernt, sodass die Drähte 26 freiliegen und von
einer Stützhülse 30 umschlossen sind. Die Stützhülse 30 ist vorzugweise rund und aus
Aluminium, Kupfer oder Legierungen davon gebildet. Zu erkennen ist, dass die Stirnseite
30a der Stützhülse 30 bündig mit dem stirnseitigen Ende 24a des Kabels 24 ist.
[0039] Die Stützhülse 30 ist vorzugsweise verpresst, so dass die Drähte 26 innerhalb der
Stützhülse 30 eng aneinander liegen. In einem ersten Prozessschritt des Rotations-Reibschweißverfahrens
wird das Anschlussteil 22 in Rotation versetzt, wohingegen das Kabel 24 in einem Halter
(nicht dargestellt) drehfest angeordnet ist.
[0040] In dem in Fig. 4b dargestellten Prozessschritt wird das Anschlussteil 22 derart mit
dem Kabel 24 in Kontakt gebracht, dass die Stirnseite 22a des Anschlussteils 22 in
Kontakt mit der Stirnseite 30a der Stützhülse 30 und der Stirnseite 24a des Kabels
24 tritt. Hierzu wird das Kabel 24 in Richtung des Pfeils Y auf das Anschlussteil
22 zubewegt.
[0041] Aufgrund der Rotation des Anschlussteils 22 entsteht zwischen dem Anschlussteil 22
und dem Kabel 24 bzw. der Stützhülse 30 Reibung, wodurch es zur Erwärmung und Plastifizierung
der zueinander in Kontakt stehenden Werkstoffe kommt. Hierdurch wird das Anschlussteil
22 stoffschlüssig mittels einer Reibschweißnaht 32 mit dem Kabel 24 und mit der Stützhülse
30 verschweißt. In Fig. 4c ist eine entsprechend entstandene Reibschweißnaht 32 dargestellt.
[0042] In den Fig. 5a bis 8b sind verschiedene Ausführungsbeispiele eines gegenständlichen
Anschlussteils 22 dargestellt. Die Anschlussteile 22 unterscheiden sich lediglich
durch die Biegeprozesse, denen sie unterzogen wurden. Es ist möglich die Biegeprozesse
zeitgleich mit dem Einbringen des Durchgangsloches 20 oder nach Einbringen des Durchgangsloches
20 vorzusehen.
[0043] Das in Fig. 5a und 5b dargestellte Anschlussteil 22 wurde keinem Biegeprozess unterzogen.
Es entspricht damit im Wesentlichen dem in den Fig. 3a, 3b sowie Fig. 4a bis 4c gezeigten
Anschlussteil 22.
[0044] Das in den Fig. 6a und 6b dargestellte Anschlussteil 22 bzw. die Lasche 14 des Anschlussteils
22 wurde um zwei Biegeachsen B
1 und B
2 verbogen. Es ist erkennbar, dass die Biegeachsen B
1 und B
2 in Querrichtung des Anschlussteils 22 verlaufen, wobei die Biegeachse B
1 in der in Fig. 3b dargestellten Ebene E liegt und sich die Biegeachse B
2 parallel zu der Biegeachse B
1 erstreckt. Durch die zweifachen Biegung der Lasche 14 wird eine versetzte Anschraubfläche
für das Durchgangsloch 20 ermöglicht, wobei die durch das Durchgangsloch 20 verlaufende
Achse weiterhin in Querrichtung des Anschlussteils 22 verläuft.
[0045] Das ist den Fig. 7a und 7b dargestellte Ausführungsbeispiel des Anschlussteils 22
wurde im Wesentlichen um 90° um eine Biegeachse B
3 verbogen, so dass sich die durch das Durchgangsloch 20 verlaufende Achse im Wesentlichen
parallel zu der Längsachse X des Anschlussteils 22 erstreckt.
[0046] Fig. 8a sowie 8b zeigen ein Anschlussteil 22, dessen Lasche 14 um insgesamt drei
Biegeachsen B
4, B
5 und B
6 verbogen wurde. Hierdurch kann die Lasche 14 an spezielle bauliche Gegebenheiten
angepasst werden. Es ist erkennbar, dass die durch das Durchgangsloch 20 verlaufende
Achse schräg zu der Längs- und der Querachse des Anschlussteils 22 verläuft.
1. Verfahren zur Herstellung eines Anschlussteils für elektrische Anlagen, insbesondere
für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, umfassend:
- Tiefziehen eines Blechzuschnitts zur Herstellung einer einen ersten Endbereich und
einen zweiten Endbereich aufweisenden Hülse, wobei der erste Endbereich einen Boden
aufweist und wobei der zweite Endbereich offen ist,
- Umformen, insbesondere Verpressen, des zweiten Endbereichs zur Erstellung einer
Lasche und
- Einbringen eines Durchgangslochs in die Lasche.
2. Verfahren nach dem vorangehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der zweite Endbereich der Hülse derart umgeformt wird, dass Wandinnenseiten der Lasche
zumindest teilweise aneinander anliegen und der Querschnitt der Lasche im Wesentlichen
ellipsenförmig gebildet ist, wobei eine breite Ebene die maximale Querschnittsbreite
der Lasche definiert.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Durchgangsloch im Wesentlichen orthogonal zu der breiten Ebene in die Lasche
eingebracht wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Lasche, insbesondere nach Einbringen des Durchgangslochs, ein- oder mehrfach
verformt, bevorzugt verbogen, wird und/oder
- dass die Lasche um eine in der breiten Ebene liegende, im Wesentlichen in Querrichtung
des Anschlussteils verlaufende Achse verformt wird, bevorzugt verbogen wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Hülse nach dem Tiefziehen eine Wandstärke von zumindest 1 mm aufweist.
6. Anschlussteil für elektrische Anlagen, hergestellt durch ein Verfahren nach einem
der vorangehenden Ansprüche, insbesondere für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs,
- mit einem ersten Endbereich (6) und
- mit einem zweiten Endbereich (10),
- wobei das Anschlussteil (22) einstückig gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der erste und der zweite Endbereich (6, 10) aus einem tiefgezogenen Blechzuschnitt
hergestellt sind, wobei nach dem Tiefziehen der erste Endbereich einen Boden aufweist
und der zweite Endbereich offen ist, derart,
- dass der erste Endbereich (6) als geschlossener, U-förmiger Rohrabschnitt gebildet ist,
- dass der zweite Endbereich (10) nach dem Tiefziehen durch Umformen als Lasche (14) gebildet
ist und
- dass die Lasche (14) ein Durchgangsloch (20) aufweist.
7. Anschlussteil nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Lasche einen im Wesentlichen ellipsenförmigen Querschnitt hat.
8. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Außendurchmesser (d1) des ersten Endbereichs (6) größer ist als der Außendurchmesser (d2) des zweiten Endbereichs (10).
9. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zwischen dem ersten Endbereich (6) und dem zweiten Endbereich (10) ein Übergangsbereich
(16) angeordnet ist und
- dass sich der Übergangsbereich (16) ausgehend von dem ersten Endbereich (6) in Richtung
des zweiten Endbereichs (10) im Wesentlichen verjüngt.
10. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der erste Endbereich (6), der Übergangsbereich (16) sowie zumindest ein Teil des
zweiten Endbereichs (10) entlang der Längsachse (X) des Anschlussteils (22) im Wesentlichen
spiegelsymmetrisch ausgestaltet sind und/oder
- dass der erste Endbereich (6) einen Außendurchmesser (d1) von maximal 25 mm, insbesondere von maximal 8 mm, aufweist.
11. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Anschlussteil (22) aus Aluminium, aus Kupfer, aus einer Aluminiumlegierung oder
aus einer Kupferlegierung gebildet ist.
12. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Anschlussteil (22) als geschlossener Rohrkabelschuh gebildet ist.
13. Verbindung eines Anschlussteils (22) nach Anspruch 7 mit einem aus mehreren Drähten
(26) oder Litzen gebildeten Kabel (24),
- wobei das Kabel (24) von einer Stützhülse (30) zur Aufnahme einer endseitigen Stirnseite
(24a) des Kabels (24) derart umschlossen ist, dass die Drähte (26) oder Litzen des
Kabels (24) in der Stützhülse (30) gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Stirnseite (22a) des ersten Endbereichs (10) des Anschlussteils (22) mittels
einer Schweißnaht (32) mit der Stirnseite (24a) des Kabels (24) und/oder der Stirnseite
(30a) der Stützhülse (30) verschweißt ist.
14. Verbindung nach dem vorangehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Schweißnaht eine Reibschweißnaht (32) ist.
15. Verbindung nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Stirnseite (24a) des Kabels (24) mit der Stirnseite (30a) der Stützhülse (30)
im Wesentlichen bündig abschließt und/oder
- dass das Kabel (24) im Bereich der Stützhülse (30) abisoliert ist.
1. Method of manufacturing a connection part for electrical installations, in particular
for an on-board network of a motor vehicle, comprising:
- deep-drawing a sheet metal blank for producing a sleeve having a first end region
and a second end region, wherein the first end region has a bottom and wherein the
second end region is open,
- forming, in particular pressing, the second end region to produce a tab, and
- making a through hole in the tab.
2. Method according to the preceding claim,
characterized in that
- the second end region of the sleeve is formed in such a way that inner wall sides
of the tab at least partially abut one another and the cross-section of the tab is
formed substantially elliptically, wherein a wide plane defines the maximum cross-sectional
width of the tab.
3. A method according to any one of the preceding claims,
characterised in that
- the through hole is made in the tab substantially orthogonal to the wide plane.
4. Method according to any one of the preceding claims,
characterized in that
- the tab is deformed, preferably bent, one or more times, in particular after the
through hole has been introduced and/or
- the tab is deformed, in particular bent, about an axis lying in the broad plane
and running essentially in the transverse direction of the connecting part.
5. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
- the sleeve after deep drawing has a wall thickness of at least 1 mm after deep-drawing.
6. Connection part for electrical installations, in particular for an on-board network
of a motor vehicle,
- having a first end region (6) and
- with a second end region (10),
- wherein the connection part (22) is provided as one piece,
characterized in that
- the first and the second end region (6, 10) are manufactured from a deep-drawn sheet
metal blank, wherein after the deep-drawing the first end region comprises a bottom
and the second end region is open, in a way that
- the first end region (5) is provided as a closed, U-shaped tube section,
- that the second end region (10) is formed, after the deep drawing, as a tab (14),
and
- that the tab (14) has a through hole (20).
7. Connection part according to claim 6,
characterized in that
- the tab (14) has a substantially elliptical cross-section.
8. Connection part according to one of claims 6 or 7,
characterized in that
- the outer diameter (d1) of the first end portion (6) is larger than the outer diameter
(d2) of the second end portion (10).
9. Connection part according to one of claims 6 or 8,
characterized in that
- a transition region (16) is arranged between the first end region (6) and the second
end region (10), and
- that the transition region (16) essentially tapers from the first end region (6)
towards the second end region (10).
10. Connection part according to one of claims 6 to 9,
characterized in that
- the first end region (6), the transition region (16) and at least a part of the
second end region (10) are substantially mirror-symmetrical along the longitudinal
axis (X) of the connection part (22) and/or
- that the first end region (6) has an outer diameter (d1) of at most 25 mm, in particular
of at most 8 mm.
11. Connection part according to one of claims 6 to 10,
characterized in that
- the connection part (22) is made of aluminium, copper, an aluminium alloy or a copper
alloy.
12. Connection part according to one of claims 6 to 11,
characterised in that
- the connection part (22) is formed as a preferably closed tubular cable lug.
13. Connection of a connection part (22) according to claim 7 to a cable (24) made of
a plurality of wires (26) or strands,
- wherein the cable (24) is enclosed by a support sleeve (30) for receiving an end
face (24a) of the cable (24) in such a way that the wires (26) or strands of the cable
(24) are held in the support sleeve (30),
characterized in that
- the end face (22a) of the first end region (10) of the connection part (22) is welded
by means of a weld seam (32) to the end face (24a) of the cable (24) and/or the end
face (30a) of the support sleeve (30).
14. Connection according to the preceding claim,
characterized in that
- the weld is a friction weld (32).
15. Joint according to any one of claims 13 or 14,
characterized in that
- the end face (24a) of the cable (24) is substantially flush with the end face (30a)
of the support sleeve (30) and/or
- that the cable (24) is stripped in the region of the support sleeve (30).
1. Méthode de production d'une pièce de raccordement pour des installations électriques,
en particulier pour un réseau de bord d'un véhicule automobile, comprenant :
- emboutir une ébauche de tôle pour produire un manchon ayant une première zone d'extrémité
et une deuxième zone d'extrémité, où la première zone d'extrémité a un fond et où
la deuxième zone d'extrémité est ouverte,
- former, en particulier presser, la deuxième région d'extrémité pour produire une
languette, et
- percer un trou de passage dans la languette.
2. Méthode selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
- la deuxième zone d'extrémité du manchon est formée de telle sorte que les côtés
intérieures de la paroi de la languette se touchent au moins partiellement et que
la section transversale de la languette est formée de manière essentiellement elliptique,
où un plan large définit la largeur maximale de la section transversale de la languette.
3. Méthode selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- le trou de passage est introduit dans la languette d'une façon essentiellement orthogonale
au plan large.
4. Méthode selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- la languette est déformée, de préférence pliée, une ou plusieurs fois, en particulier
après l'introduction du trou de passage et/ou
- la languette est déformée, en particulier pliée, autour d'un axe situé dans le plan
large et s'étendant essentiellement dans la direction transversale de la pièce de
raccordement.
5. Méthode selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
- le manchon après emboutissage a une épaisseur de paroi d'au moins 1 mm.
6. Pièce de raccordement pour des installations électriques, en particulier pour un réseau
de bord d'un véhicule automobile,
- avec une première zone d'extrémité (6) et
- avec une deuxième zone d'extrémité (10),
- où la partie de connexion (22) est fournie en une seule pièce,
caractérisé en ce que
- la première et la deuxième zone d'extrémité (6, 10) sont fabriquées à partir d'une
ébauche de tôle emboutie, où, après l'emboutissage, la première zone d'extrémité comporte
un fond et la deuxième zone d'extrémité est ouverte, de manière à ce que
- la première zone d'extrémité (5) est sous forme d'un tube fermé en forme de U,
- la deuxième zone d'extrémité (10) est formée, après l'emboutissage, d'une languette
(14), et
- que la languette (14) comporte un trou de passage (20).
7. Pièce de raccordement selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
- la languette (14) a une section transversale essentiellement elliptique.
8. Pièce de raccordement selon l'une des revendications 6 ou 7,
caractérisé en ce que
- le diamètre extérieur (d1) de la première partie terminale (6) est plus grand que
le diamètre extérieur (d2) de la deuxième partie terminale (10).
9. Pièce de raccordement selon l'une des revendications 6 ou 8,
caractérisé par le fait que
- une région de transition (16) est arrangée entre la première région d'extrémité
(6) et la deuxième région d'extrémité (10), et
- que la zone de transition (16) se rétrécit essentiellement de la première zone d'extrémité
(6) vers la deuxième zone d'extrémité (10).
10. Pièce de raccordement selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que
- la première région d'extrémité (6), la région de transition (16) et au moins une
partie de la deuxième région d'extrémité (10) sont essentiellement symétriques par
rapport à l'axe longitudinal (X) de la partie de raccordement (22) et/ou
- la première zone d'extrémité (6) a un diamètre extérieur (d1) d'au plus 25 mm, en
particulier d'au plus 8 mm.
11. Pièce de raccordement selon l'une des revendications 6 à 10,
caractérisé en ce que
- la pièce de raccordement (22) est en aluminium, en cuivre, en alliage d'aluminium
ou en alliage de cuivre.
12. Pièce de raccordement selon l'une des revendications 6 à 11,
se caractérise en ce que
- la partie de raccordement (22) est constituée d'une cosse de câble tubulaire fermée.
13. Raccordement d'une pièce de raccordement (22) selon la revendication 7 à un câble
(24) ayant une pluralité de fils (26) ou de torons,
- où le câble (24) est entouré d'un manchon de support (30) pour recevoir une face
d'extrémité (24a) du câble (24) de manière à ce que les fils (26) ou les torons du
câble (24) sont maintenus dans le manchon de support (30),
caractérisé en ce que
- la face d'extrémité (22a) de la première zone d'extrémité (10) de la partie de raccordement
(22) est soudée au moyen d'un cordon de soudure (32) à la face d'extrémité (24a) du
câble (24) et/ou à la face d'extrémité (30a) du manchon de support (30).
14. Raccordement selon la revendication précédente,
caractérisé par le fait que
- la soudure est une soudure par friction (32).
15. Raccordement selon l'une des revendications 13 ou 14,
caractérisé par le fait que
- la face d'extrémité (24a) du câble (24) est essentiellement au même niveau que la
face d'extrémité (30a) du manchon de support (30) et/ou
- que le câble (24) est dénudé au niveau de la douille de support (30).