[0001] Die Erfindung betrifft ein Aufnahmeprofil zur Festlegung eines Flächenelements in
einer Ebene, mit einem Basisstück zur Befestigung an einem Untergrund und zumindest
einem Festlegestück, wobei das Basisstück eine erste Verbindungsfläche zur Verbindung
mit dem aufzunehmenden Flächenelement parallel zur Ebene aufweist, wobei das Festlegestück
eine der ersten Verbindungsfläche gegenüberliegenden zweite Verbindungsfläche zur
Verbindung mit dem aufzunehmenden Flächenelement parallel zur Ebene aufweist, und
wobei das Aufnahmeprofil eine Abdeckleiste aufweist.
[0002] Solche Profile finden insbesondere im Bereich von Glas- oder Kunststoffwänden oder
- paneelen, sowie bei großen Bildschirmen Anwendung.
[0003] Damit Unebenheiten im Untergrund, also auf der Fläche, an der das Profil angebracht
werden soll, ausgeglichen werden, sind verschiedene komplexe Systeme bekannt. Diese
sind meist sehr kompliziert und erfordern einen hohen Montageaufwand.
[0004] In der
DE 10 2016 101 464 A1 wird ein Aufnahmeprofil offenbart, bei dem das Festlegestück und auch die Abdeckleiste
im Wesentlichen parallel zur Ebene in das Basisstück eingeschoben wird. Dies ist unvorteilhaft,
da dies im Bereich einer Wand oder Untergrundes aufgrund des Platzmangels sehr schwierig
ist. Darüber hinaus kann auf Unebenheiten des Basisstücks, welche sich aus dem Untergrund
ergeben, nicht reagiert werden. So ergibt sich ein uneinheitliches Gesamtbild mit
einer mitunter unebenen Abdeckleiste.
[0005] Ziel der Erfindung ist, ein Flächenelement bereitzustellen, das schnell und einfach
aufbaubar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Abdeckleiste auf dem
Festlegestück im Wesentlichen entlang der Ebene aufschiebbar ist und dass das Basisstück
eine in Richtung der Ebene öffnende Aufnahmenut aufweist und das Festlegestück in
die Aufnahmenut eingebracht ist.
[0007] Die Öffnung der Aufnahmenut liegt damit im Wesentlichen normal zur Ebene.
[0008] Das Flächenelement ist ein flächiges Element, das vorzugsweise ein Glaselement oder
Kunststoffelement ist.
[0009] Mit Untergrund ist dabei eine Fläche gemeint, an der das Aufnahmeprofil angeordnet
werden soll, also beispielsweise ein Boden, Decke oder Wand.
[0010] Das Festlegestück ist vorzugsweise in die Aufnahmenut eingedrückt, eingeschlagen
oder eingehämmert.
[0011] Die Abdeckleiste erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte oder im Wesentlichen
über die gesamte Länge des Basisstücks und/oder des Flächenelements.
[0012] Vorzugsweise ist entlang der Länge des Basiselements etwa alle 60 cm ein Festlegestück
angeordnet.
[0013] Vorzugsweise ist zumindest das Basisstück, zumindest ein Festlegestück und die Abdeckleiste
aus Metall, vorzugsweise Aluminium.
[0014] Damit sind nur wenige Bauteile notwendig, was das System besonders einfach und schnell
montierbar macht. Die Abdeckleiste kann Unebenheiten des Untergrunds, welche durch
die fixe Montage des Basisstücks teilweise auch bei diesem vorhanden sind, wegen seiner
Verschiebbarkeit ausgleichen. Damit wird mit der Abdeckleiste eine stets gerade Oberfläche
geschaffen, welche optisch ansprechend ist. Darüber hinaus ist eine derartige Anordnung
auch leicht wieder abbaubar und das Flächenelement leicht wieder aus dem Profil lösbar.
[0015] Ein solches Aufnahmeprofil eignet sich besonders zur Schnellverglasung, da das Flächenelement
besonders schnell in dem Aufnahmeprofil eingesetzt und fixiert werden kann.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Festlegestück einen Kabelkanal umgrenzt, und
dass der Kabelkanal vorzugsweise vollständig vom Festlegestück umrandet ist. Mit vollständig
umrandet ist dabei gemeint, dass der Kabelkanal im Schnitt vollständig vom Festlegestück
umschlossen ist. Damit können die Kabel leicht verlegt werden und werden im Kanal
geschützt. Insbesondere bei aktiven Flächenelementen wie beleuchteten Gläsern oder
Bildschirmen ist dies vorteilhaft. Der Kabelkanal ist dabei sehr leicht zugänglich,
solange die Abdeckleiste noch nicht aufgesetzt ist. Damit kann das Flächenelement
mit durch Positionieren der Festlegestücke fixiert werden und damit die Glaserarbeiten
abgeschlossen werden. Danach kann ohne Probleme ein Kabel durch den Kabelkanal gefädelt
werden und weitere Elektrikerarbeiten durchgeführt werden, ohne dass die nochmalige
Manipulation des Flächenelements notwendig wäre. Somit können die Gewerke zeitlich
voneinander getrennt werden.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Kabelkanal einen Verbindungskanal zur Verbindung
mit einer Stirnseitenabdeckung aufweist und dass der Verbindungskanal vorzugsweise
zur Aufnahme eines Steckbolzens und/oder einer Schraube geeignet ist. Damit kann an
der Stirnseite des Profils eine Abdeckung angeordnet werden. Dazu wird beispielsweise
eine Schraube, Bolzen oder anderes Verbindungsmittel der Abdeckung in den Verbindungskanal
eingeführt. Die Stirnseitenabdeckung kann beispielsweise ein Schraubenkanal sein.
[0018] Zum Schutz und auch zur optisch ansprechenderen Ansicht kann vorgesehen sein, dass
die Abdeckleiste das Festlegestück und die Aufnahmenut im Wesentlichen vollständig
verdeckt. Dies ist für jene Bereiche des Festlegestücks und der Aufnahmenut gemeint,
die nicht ohnehin schon durch andere Teile wie das Basisstück oder das Flächenelement
verdeckt sind.
[0019] Vorzugsweise zeigt die Aufnahmenut entlang der Ebene in Richtung des Flächenelements.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass das Festlegestück eine, vorzugsweise in Richtung des
Flächenelements zeigende, erste Schiebefläche aufweist und die Abdeckleiste an der
ersten Schiebefläche zumindest teilweise anliegt. Diese Schiebefläche kann auch gleichzeitig
als Haltefläche zum Halten der Abdeckleiste am Festlegestück dienen. Die Abdeckleiste
kann entlang der ersten Schiebefläche verschoben werden.
[0021] Darüber hinaus ist vorteilhaft, wenn das Basisstück eine, vorzugsweise vom Flächenelement
wegzeigende, zweite Schiebefläche aufweist und die Abdeckleiste an der zweiten Schiebefläche
zumindest teilweise anliegt. Somit kann ein optisch ansprechender Schluss mit dem
Basisstück erreicht werden.
[0022] Zur stabilen Fixierung des Festlegestücks kann vorgesehen sein, dass die Aufnahmenut
zwei gegenüberliegende Aufnahmeflächen aufweist, welche im Wesentlichen parallel zur
Ebene stehen und eine von der ersten Verbindungsfläche weiter entfernte Aufnahmefläche
entlang der Ebene länger ausgeführt ist als die andere Aufnahmefläche.
[0023] Weiters ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Festlegestück eine Länge aufweist,
welche maximal ein Zehntel, vorzugsweise maximal ein Zwanzigstel der Länge des Basisstücks
ausmacht. Mit Länge ist dabei die Längserstreckung der Teile entlang des gesamten
Profils und entlang der Stirnseite des Flächenelements gemeint.
[0024] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Festlegestück zumindest ein erstes elastisches
Element aufweist, welches an einer Aufnahmefläche der Aufnahmenut anliegt, und dass
die Aufnahmefläche im Wesentlichen parallel zur Ebene verläuft.
[0025] Das erste elastische Element kann dabei die Position des Festlegestücks in der Aufnahmenut
fixieren. Das elastische Element kann dabei einen zentralen Hohlraum aufweisen.
[0026] Die elastischen Elemente haben vorzugsweise ein Elastizitätsmodul von weniger als
10 GPa bei 20°C. Die elastischen Elemente sind dabei vorzugsweise ein dauerelastisches
Federglied, welches die Position des Festlegestücks in der Aufnahmenut festlegt und
gegebenenfalls kleinere Erschütterungen abfedert.
[0027] Zu besseren Fixierung kann dabei vorgesehen sein, dass die Aufnahmefläche zumindest
eine Einkerbung zur zumindest teilweisen Aufnahme des ersten elastischen Elements
aufweist.
[0028] Weiters vorteilhaft ist, wenn die Aufnahmenut zwei gegenüberliegende Aufnahmeflächen
aufweist und an jeder Aufnahmefläche zumindest jeweils ein erstes elastisches Element
des Festlegestücks anliegt.
[0029] Vorteilhaft ist auch, wenn das Festlegestück zumindest ein zweites elastisches Element
aufweist, welches an einer dritten Schiebefläche der Abdeckleiste anliegt und wenn
die dritte Schiebefläche im Wesentlichen parallel zur Ebene liegt. Damit wird die
Schiebeposition der Abdeckleiste zum Festlegestück reibschlüssig fixiert.
[0030] In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die zweite Verbindungsfläche
des Festlegestück zumindest ein drittes elastisches Element zum Anlegen an dem Flächenelement
aufweist. Dies stellt eine kratzfreie Verbindung zum Flächenelement her.
[0031] Es kann auch vorgesehen sein, dass die erste Verbindungsfläche des Basisstücks zumindest
ein erstes Dichtungselement zum Abdichten der Verbindung mit dem Flächenelement aufweist.
Das Dichtungselement kann als elastisches Element ausgeführt sein. Es dient der Verhinderung
des Eindringens von Flüssigkeit oder Schmutz in das Profil.
[0032] In diesem Sinne kann auch vorteilhaft sein, wenn die Abdeckleiste zumindest ein zweites
Dichtungselement zum Abdichten der Verbindung mit dem Flächenelement aufweist.
[0033] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Basisstück eine Auflagefläche zum Aufliegen
des Flächenelements und eine Befestigungsfläche zur Befestigung an einem Untergrund
aufweist und dass die Auflagefläche entlang der Ebene weiter von der Befestigungsfläche
entfernt ist als die Aufnahmenut.
[0034] In der Folge wird die vorliegende Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten
Ausführungsvarianten näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufnahmeprofils mit einer Verglasung
als Flächenelement in einer fertig zusammengebauten Form in einer Frontalansicht;
- Fig. 1b
- eine zweite Ausführungsform des Aufnahmeprofils mit einer Verglasung als Flächenelement
in einer teilweise zusammengebauten Form in einer Frontalansicht;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Abdeckleiste in einer erfindungsgemäßen ersten Ausführungsform;
- Fig. 3a
- bis Fig. 3c Schnitte durch verschiedene erfindungsgemäße Ausführungsformen von Festlegestücken;
- Fig. 4a
- bis Fig. 4b Schnitte durch verschiedene erfindungsgemäße Ausführungsformen von Basisstücken;
- Fig. 5a
- bis Fig. 5c Schnitte durch verschiedene erfindungsgemäße Aufnahmeprofile in zusammengebauten
Zustand;
- Fig. 6a
- bis Fig. 6d eine erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem Flächenelement in verschiedenen
Schritten während des Zusammenbaus.
[0035] Fig. 1a zeigt eine zusammengebaute Form von mehreren Aufnahmeprofilen 1, die mehrere
Flächenelemente, in diesem Fall Glaselemente 2a und Bildschirme 2b, von verschiedenen
Seiten halten. Damit zwei Bildschirme 2b mit Strom versorgt werden können, ohne optisch
unästhetische oder baulich komplexe Lösungen zu verwenden, ist es vorteilhaft, wenn
die Versorgungs- und/oder Datenkabel in den daran anschließenden Aufnahmeprofilen
1 verlegt werden. Dazu sind die erfindungsgemäßen Kabelkanäle besonders sinnvoll.
[0036] In Fig. 1b wird eine Ausführungsform gezeigt, bei der ein Flächenelement 2a von allen
vier Seiten mit einem erfindungsgemäßen Aufnahmeprofil 1 gehalten wird, wobei bei
diesen die Abdeckleisten 4 noch nicht aufgesetzt wurden. Dabei ist sichtbar, dass
sich die Basisstücke 3 entlang ihrer Längen I im Wesentlichen über die gesamten Längen
der Seiten des Flächenelements 2a erstrecken, während die Längen L der Festlegestücke
5 nur jeweils einen Bruchteil der Längen I aufweisen. Etwa alle 60 cm entlang der
Längen I ist ein Festlegestück 5 angeordnet.
[0037] Fig. 2 zeigt eine Abdeckleiste 4 mit einem im Wesentlichen U-förmigen Schnitt. Dabei
weist es einen Schenkel mit einer inneren dritte Schiebefläche 401 auf, welche entlang
einer ersten Schiebefläche 506 eines Basisstücks 3 entlang geschoben werden kann.
Ihr gegenüber liegt eine weitere dritte Schiebefläche 401, welche auf dem gegenüberliegenden
Schenkel angeordnet ist und letzterer wesentlich kürzer ist als der andere Schenkel.
Er weist ein zweites Dichtungselement 402 auf, welches in zusammengebauter Stellung
in Richtung des Flächenelements 2a, 2b zeigt.
[0038] Figs. 3a bis Fig. 3c zeigen verschieden Ausführungsformen von Festlegestücken 5,
welche unterschiedlich geformte Kabelkanäle 504 und unterschiedlich ausgeführte elastische
Elemente 501, 502, 503 aufweisen.
[0039] Dabei weisen diese Ausführungsformen des Festlegestücks 5 rechteckige Form auf, wobei
an einem dem Glaselement in Einbaustellung zugewandten Eck eine Ausnehmung angeordnet
ist. Diese weist eine erste Schiebefläche 506 auf, welche in Einbaustellung zum Glaselement
zeigt und vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Ebene 600 ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite der ersten Schiebefläche 506 ist eine vierte Schiebefläche 507 angeordnet, welche
parallel zur ersten Schiebefläche 506 steht. Damit kann die Abdeckleiste 4 durch ihre
U-Form auf das Festlegestück 5 aufgeschoben werden, wodurch die dritten Schiebeflächen
401 an der ersten und der vierten Schiebefläche 506, 507 anliegen und die Abdeckleiste
entlang der Ebene verschoben werden kann. Damit kann die Höhe der Abdeckleiste 4 in
Bezug zum Festlegestücks 5 und dem Basisstücks 3 stufenlos verschoben werden.
[0040] Auf einer zweiten Verbindungsfläche 508, welche parallel zur Ebene 600 steht, ist
ein drittes elastisches Element 503 angeordnet, welches an dem Flächenelement 2a,2b
anliegen kann und damit dieses in Bezug zum Festlegestück 5 festlegt. Dabei ist die
erste Schiebefläche 506 weiter von der Ebene 600 entfernt als die zweite Verbindungsfläche
508.
[0041] Die Ausführungen aus Figs. 3a und 3b weisen Verbindungskanäle 505 auf, welche als
Schraubkanäle ausgeführt sind. Sie sind an einem vom Flächenelement 2a, 2b entfernten
Ende des Kabelkanals 504 angeordnet und weisen einen Durchmesser auf, der geringer
ist, als der des übrigen Kabelkanals 504.
[0042] Das Festlegestück 5 weist darüber hinaus zwei zueinander parallel stehende Einbringflächen
509, 510 auf, welche zur Verbindung von Aufnahmeflächen des Basisstücks 3 geeignet
sind. Dabei geht die zweite Verbindungsfläche 508 in eine Einbringfläche 509 über.
Die andere Einbringfläche ist näher an der Ebene 600 angeordnet als die vierte Schiebefläche
507.
[0043] Die Ausführung aus Fig. 3b weist einen Verbindungskanal 505 auf, welcher etwa so
breit wie der übrige Kabelkanal 504 ausgeführt ist und in etwa in der Mitte des Kabelkanals
504 entlang der Ebene 600 angeordnet ist.
[0044] In Fig. 3a ist eine Ausführungsform mit zwei zweiten elastischen Elementen 502 abgebildet,
welche an der vierten Schiebefläche 507 angeordnet sind und an der dritten Schiebefläche
in zusammengebauter Stellung anliegen. Damit wird ein ungewolltes Verschieben der
Abdeckleiste zum Festlegestück 5 verhindert. Diese Ausführungsform zeigt auch ein
erstes elastisches Element 501 an einer Einbringfläche 509 näher der Ebene 600 und
ein zweites Element 502 an einer anderen Einbringfläche 510 weiter der Ebene 600.
[0045] Die Ausführungsformen aus Figs. 3b und 3c zeigen hingegen jeweils zwei erste elastische
Elemente 501 und zwei zweite elastische Elemente 502. Es ist offensichtlich, dass
auch Ausführungen mit unterschiedlich vielen ersten oder zweiten elastischen Elementen
vorgesehen sein können. Auch können die elastischen Elemente jeweils zumindest teilweise
unterschiedlich sein. In den Figs. 3b und 3c sind beispielsweise die elastischen Elemente
teilweise voll und teilweise hohl ausgeführt.
[0046] Fig. 4a und Fig. 4b zeigen zwei Ausführungsformen von Basisstücken 3. Diese Basisstücke
3 weisen eine Auflagefläche 301 auf, auf der das Flächenelement direkt oder indirekt
- zum Beispiel über Distanzhalter - aufgelegt werden kann. Darüber hinaus erstreckt
sich normal zur Auflagefläche 301 eine erste Verbindungsfläche 303 mit einem in zwei
Einkerbungen der ersten Verbindungsfläche 303 gelagerten ersten Dichtungselement 304.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Auflagefläche 301 ist eine Aufnahmenut 7 in Form
einer Vertiefung des Basisstücks 3 angeordnet. Diese Aufnahmenut weist eine Befestigungsfläche
305 und zwei gegenüberliegende Aufnahmefläche 101 auf, welche parallel zueinanderstehen.
Die Aufnahmefläche 101 näher an der Ebene 700 ist dabei kürzer ausgeführt als die
andere Aufnahmefläche 101. Eine Öffnung 306 der Aufnahmenut 7 steht normal zur Ebene
600 und weist in Richtung des Flächenelements 2a, 2b in Einbaustellung. Weiters ist
an der, von der ersten Verbindungsfläche 303 abgewandten Seite der Aufnahmenut 7 eine
zweite Schiebefläche 302 vorgesehen.
[0047] Eine Befestigungsfläche 307 des Basisstücks 3 ist teilweise unterbrochen und wird
einerseits durch die Rückseite der Aufnahmenut 7 und andererseits durch einen Verlängerungsteil
im Bereich der ersten Verbindungsfläche 303 gebildet.
[0048] Die Ausführungsform aus Fig. 4b weist an jeder Aufnahmefläche 101 jeweils zwei Einkerbungen
308 auf, welche die elastischen Elemente 509,510 teilweise aufnehmen können und so
eine bessere Verbindung zwischen Basisstück 3 und Festlegestück 5 sicherstellen.
[0049] Fig. 5a bis Fig. 5c zeigen die Teile aus den Figs. 1 bis 3c in zusammengebauter Stellung
mit einem Flächenelement 2a und einem Abstandhalter 8. Fig. 5a zeigt die Kombination
aus den Ausführungen von Fig. 1 mit Fig. 3a und Fig. 4a, Fig. 5b zeigt die Kombination
aus den Ausführungen von Fig. 1 mit Fig. 3b und Fig. 4a und Fig. 5c zeigt die Kombination
aus den Ausführungen von Fig. 1 mit Fig. 3c und Fig. 4b. Dabei liegen die Dichtungselemente
402, 303 an dem Flächenelement 2a an und dichten diese ab. Die Abdeckleiste 4 kann
entlang der Ebene 600 verschoben werden, wodurch die dritten 401 entlang der ersten
Schiebefläche 506, zweiten Schiebefläche 302 und vierten Schiebefläche 507 entlanggleiten.
Gibt es eine Höhendifferenz zwischen zwei hintereinander angeordneten Festlegestücken
5, so kann diese durch eine teilweise Verschiebung der Abdeckleiste 4 ausgeglichen
werden. Außenflächen 403, 309 des Abdeckleiste 4 und des Basisstücks 3, welche von
der Ebene 600 wegzeigen und übereinander stehen sind dabei auf gleicher Höhe und bilden
eine visuell ansprechend einheitliche Fläche.
[0050] In den Figs. 6a bis 6d wird ein Zusammenbau in unterschiedlichen Stadien gezeigt.
In einem ersten Montageschritt (Fig. 6a) werden Basisstücke 3, welche sich vorzugsweise
über die gesamte Seite des Flächenelements 2a erstrecken, an zwei gegenüberliegenden
Untergründen 9 fest verbunden. Danach wird das Flächenelement 2a in Form eines Glaselements
in die Basisstücke 3 eingebracht, sodass es auf einen Abstandhalter 8 und an den ersten
Verbindungsflächen 303 anliegt.
[0051] In einem zweiten Schritt (Fig. 6b) werden die Festlegestücke 5 mit einem Gummihammer
oder ähnlichen in die Aufnahmenuten 7 eingehämmert. Durch die abgestimmte Form des
Festlegestücks 5 mit der Aufnahmenut 7 wird die zweite Verbindungsfläche 508 gegen
das Flächenelement gedrückt und damit das Flächenelement 2a fixiert. Damit sind die
Glaserarbeiten abgeschlossen, das Aufbringen der Abdeckleiste benötigt keine besondere
Ausbildung mehr.
[0052] In einem dritten Schritt (Fig. 6c) können die Kabel im Kabelkanal 504 verlegt werden.
[0053] In einem vierten Schritt (Fig. 6d) werden nun die Abdeckleisten 4 mit den Festlegestücke
5 verbunden und soweit nach unten geschoben, dass sie möglichst dicht an ihren Basisstücken
3 anliegen aber trotzdem eine gleichmäßig hohe Oberfläche bilden.
1. Aufnahmeprofil (1) zur Festlegung eines Flächenelements (2a, 2b) in einer Ebene (600),
mit einem Basisstück (3) zur Befestigung an einem Untergrund (9) und zumindest einem
Festlegestück (5), wobei das Basisstück (3) eine erste Verbindungsfläche (303) zur
Verbindung mit dem aufzunehmenden Flächenelement (2a, 2b) parallel zur Ebene (600)
aufweist, wobei das Festlegestück (5) eine der ersten Verbindungsfläche (303) gegenüberliegenden
zweite Verbindungsfläche (508) zur Verbindung mit dem aufzunehmenden Flächenelement
(2a,2b) parallel zur Ebene (600) aufweist, und wobei das Aufnahmeprofil (1) eine Abdeckleiste
(4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleiste (4) auf dem Festlegestück (5) im Wesentlichen entlang der Ebene
(600) aufschiebbar ist und dass das Basisstück (3) eine in Richtung der Ebene (600)
öffnende Aufnahmenut (7) aufweist und das Festlegestück (5) in die Aufnahmenut (7)
eingebracht ist.
2. Aufnahmeprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegestück (5) einen Kabelkanal (504) umgrenzt, und dass der Kabelkanal (504)
vorzugsweise vollständig vom Festlegestück (5) umrandet ist.
3. Aufnahmeprofil (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal (504) einen Verbindungskanal (505) zur Verbindung mit einer Stirnseitenabdeckung
aufweist und dass der Verbindungskanal (505) vorzugsweise zur Aufnahme eines Steckbolzens
und/oder einer Schraube geeignet ist.
4. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleiste (4) das Festlegestück (5) und die Aufnahmenut (7) im Wesentlichen
vollständig verdeckt.
5. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (7) entlang der Ebene (600) in Richtung des Flächenelements (2a,2b)
zeigt.
6. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegestück (5) eine, vorzugsweise in Richtung des Flächenelements (2a,2b)
zeigende, erste Schiebefläche (506) aufweist und die Abdeckleiste (4) an der ersten
Schiebefläche (506) zumindest teilweise anliegt.
7. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisstück (5) eine, vorzugsweise vom Flächenelement (2a,2b) wegzeigende, zweite
Schiebefläche (302) aufweist und die Abdeckleiste (4) an der zweiten Schiebefläche
(302) zumindest teilweise anliegt.
8. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (7) zwei gegenüberliegende Aufnahmeflächen (101) aufweist, welche
im Wesentlichen parallel zur Ebene (600) stehen und eine von der ersten Verbindungsfläche
(303) weiter entfernte Aufnahmefläche (101) entlang der Ebene länger ausgeführt ist
als die andere Aufnahmefläche (101).
9. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegestück (5) eine Länge (L) aufweist, welche maximal ein Zehntel, vorzugsweise
maximal ein Zwanzigstel der Länge (I) des Basisstücks ausmacht.
10. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegestück (5) zumindest ein erstes elastisches Element (501) aufweist, welches
an einer Aufnahmefläche (101) der Aufnahmenut (7) anliegt, und dass die Aufnahmefläche
(101) im Wesentlichen parallel zur Ebene (600) verläuft.
11. Aufnahmeprofil (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (101) zumindest eine Einkerbung (308) zur zumindest teilweisen
Aufnahme des ersten elastischen Elements (501) aufweist.
12. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (7) zwei gegenüberliegende Aufnahmeflächen (101) aufweist und an
jeder Aufnahmefläche (101) zumindest jeweils ein erstes elastisches Element (501)
des Festlegestücks (5) anliegt.
13. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegestück (5) zumindest ein zweites elastisches Element (502) aufweist, welches
an einer dritten Schiebefläche (401) der Abdeckleiste (4) anliegt und dass die dritte
Schiebefläche (401) im Wesentlichen parallel zur Ebene (600) liegt.
14. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verbindungsfläche (508) des Festlegestück (5) zumindest ein drittes elastisches
Element (503) zum Anlegen an dem Flächenelement (2a,2b) aufweist.
15. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungsfläche (303) des Basisstücks (3) zumindest ein erstes Dichtungselement
(304) zum Abdichten der Verbindung mit dem Flächenelement (2a,2b) aufweist.
16. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleiste (4) zumindest ein zweites Dichtungselement (402) zum Abdichten der
Verbindung mit dem Flächenelement (2a,2b) aufweist.
17. Aufnahmeprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisstück (3) eine Auflagefläche (301) zum Aufliegen des Flächenelements (2a,2b)
und eine Befestigungsfläche (305) zur Befestigung an einem Untergrund (9) aufweist
und dass die Auflagefläche (301) entlang der Ebene (600) weiter von der Befestigungsfläche
(305) entfernt ist als die Aufnahmenut (7).