[0001] Die Erfindung betrifft ein Set für eine modulare Leuchtenanordnung, eine Leuchtenanordnung,
eine Leuchte sowie ein Verfahren zur Realisierung einer Leuchtenanordnung mittels
eines erfindungsgemäßen Sets.
[0002] Gattungsgemäße Sets weisen mehrere langgestreckte Leuchtenmodule auf, die zu Realisierung
einer Leuchtenanordnung miteinander verbindbar und relativ zueinander festlegbar sind.
Die Leuchtenmodule sind modular aufgebaut, um in einem breiten Anwendungsspektrum
einsetzbar zu sein. Typischerweise werden die Leuchtenmodule dadurch verbunden, dass
an sie an ihren Modulenden jeweils einen Modulendabschnitt aufweisen, der ausgebildet
ist, mit einem Modulendabschnitt eines anschließenden Leuchtenmoduls verbunden zu
werden. Dabei werden die Leuchtenmodule miteinander elektrisch verbunden. Weiterhin
sind gattungsgemäße Leuchtenmodule häufig direkt aneinander anliegend in ihren Positionen
zueinander festgelegt, wobei sie an ihren Modulendabschnitten Befestigungsmittel,
wie beispielsweise einen oder mehrere Anlage- und/oder Gegenanlageabschnitte, Haltefedern,
Befestigungsschrauben und/oder dergleichen aufweisen. Mittels der Modulendabschnitte
sind zwei Leuchtenmodule zu einer sich in einer Betriebsposition befindlichen Leuchtenanordnung
miteinander verbindbar, insbesondere unter kraft- und/oder formschlüssiger Festlegung
der Leuchtenmodule zueinander, wobei die Leuchtenanordnung durch eine modulare Bauweise
mittels der Leuchtenmodule auch nachträglich einfach und kostengünstig veränderbar
ist. Gattungsgemäße Leuchtenmodule weisen häufig einen Geräteträger auf, an dem verschiedene
elektrische Funktionselemente befestigt sind, wie beispielsweise Platinen mit Lichtquellen,
insbesondere LEDs, Betriebsgeräte, Funkmodule, optische Elemente, wie beispielsweise
Diffusoren, Reflektoren und/oder Linsenelemente. Die Leuchtenmodule umfassen häufig
einen Lichtaustrittbereich, aus dem von den Lichtquellen erzeugtes Licht aus dem Leuchtenmodul
austreten kann. Dabei ist die Lichtquelle meist von der Umgebung abgeschirmt, sodass
das Leuchtenmodul einen lichtdurchlässig gestalteten Bereich aufweist. In vielen Ausführungen
sind gattungsgemäße Leuchtenmodule derart miteinander elektrisch verbindbar, dass
eine Energieversorgung und Ansteuerung der Leuchtenmodule einer gattungsgemäßen Leuchtenanordnung
durch eine gemeinsame zentrale Energieversorgung bzw. Steuerung ermöglicht ist. Für
die mechanische Verbindung wird meist zumindest ein von den Leuchtenmodulen separates
mechanisches Adapterelement in zu dem Adapterelement korrespondierend ausgeführte
Aufnahmen der Leuchtenmodule eingeführt und an diesen beispielsweise mittels Schrauben,
Stiften oder Schnapphaken festgelegt. Für die elektrische Verbindung wird häufig mindestens
ein elektrisches Adapterelement in eine branchenübliche Steckeinrichtung des ersten
und des zweiten Leuchtenmoduls eingeführt.
[0003] Nachteilig ist, dass die gattungsgemäßen Leuchtenmodule durch die vielen verschiedenen
erforderlichen Teile, die zum Verbinden der Leuchtenmodule dienen, besonders aufwendig
zu montieren sind. Da diese Leuchtenmodule üblicherweise an Decken, die mehrere Meter
von einem trittsicheren Boden beabstandet sind, in einer schwer zu erreichenden Lage
anzuordnen und zu montieren sind, ist eine Montage weiterhin zeitintensiv und zudem
gefährlich durchzuführen. Gattungsgemäße Sets sind zudem häufig ungeeignet, ohne zusätzliche
Vorrichtungen in Umgebungen eingesetzt zu werden, in denen Schmutz und Flüssigkeiten,
wie Staub und Wasser, in Kontakt mit den miteinander verbundenen Leuchtenmodulen gelangen
können. Die Verbindungsstellen zwischen den Leuchtenmodulen weisen aufgrund der komplizierten
gattungsgemäßen Verbindungsarten häufig eine mangelhafte Dichtigkeit gegenüber derartigen
Umwelteinflüssen auf, sodass Schmutz, Feuchtigkeit und Flüssigkeiten in die Leuchte
gelangen und diese beschädigen können. Die Erfindung bezieht sich im besonderen Maße
zumindest auch auf solche abgedichteten Leuchten bzw. Leuchtenanordnungen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zumindest einen der Nachteile
gattungsgemäßer Sets, Leuchtenanordnungen, Leuchtmodule und/oder Verfahren zumindest
teilweise zu beheben.
[0005] Als eine Lösung für zumindest eine der genannten Aufgaben schlägt die Erfindung ein
Set mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor.
[0006] Das erfindungsgemäße Set für eine Leuchtenanordnung umfasst mehrere Leuchtenmodule,
die sich jeweils zwischen zwei Modulenden, insbesondere entlang einer Längsrichtung,
langgestreckt erstrecken. Bevorzugt weisen die Leuchtenmodule jeweils einen Erstreckungsverlauf
auf, mit dem sie sich zwischen ihren Modulenden erstrecken, wobei der Erstreckungsverlauf
bevorzugt geradlinig ist, beispielsweise jedoch auch gekrümmt sein kann. Die Leuchtenmodule
weisen an jeder Stelle entlang des Erstreckungsverlaufs einen Querschnitt senkrecht
zum Erstreckungsverlauf auf, wobei besonders bevorzugt die Leuchtenmodule einen Innenraum
aufweisen, der über mindestens 80%, insbesondere mindestens 90%, insbesondere mindestens
95% der Erstreckungslänge entlang des Erstreckungsverlaufs in einer Ebene senkrecht
zum Erstreckungsverlauf voll umfänglich geschlossen ist, beispielsweise durch einen
Gehäuseabschnitt oder einen sonstigen Wandungsabschnitt des Leuchtenmoduls. Bevorzugt
sind die Leuchtenmodule dergestalt langgestreckt ausgebildet, dass sie sich über eine
Erstreckungslänge entlang des Erstreckungsverlaufs zwischen ihren Modulenden erstrecken,
die größer, insbesondere mindestens doppelt so groß, insbesondere mindestens viermal
so groß, ist als jede sich für jede Position entlang des Erstreckungsverlaufs ergebende
Erstreckung senkrecht zum Erstreckungsverlauf, so dass an jeder Position entlang des
Erstreckungsverlaufs die maximale Erstreckung senkrecht zum Erstreckungsverlauf kleiner,
insbesondere höchstens halb so groß, insbesondere höchstens ein Viertel so groß, ist
als die Erstreckungslänge des Moduls entlang des Erstreckungsverlaufs. Die Modulenden
der Leuchtenmodule sind jeweils durch einen Modulendabschnitt ausgebildet. Insbesondere
weisen die Leuchtenmodule jeweils zumindest einen Modulendabschnitt, vorzugsweise
zwei Modulendabschnitte auf, mittels der die Leuchtenmodule miteinander verbindbar
sind unter Realisierung einer Montageposition. Ein erstes Leuchtenmodul und ein zweites
Leuchtenmodul, insbesondere jedes der Leuchtenmodule des Sets, weist zumindest einen
ersten Modulendabschnitt auf. Die ersten Modulendabschnitte sind zueinander korrespondierend
ausgebildet. Insbesondere bildet der erste Modulendabschnitt über seine Erstreckung
entlang des Erstreckungsverlaufs hinweg auch sämtliche Enden des Leuchtenmoduls senkrecht
zum Erstreckungsverlauf aus. Bevorzugt ist jedem Modulendabschnitt jeweils eine Längsrichtung
zugeordnet, die der Richtung des Erstreckungsverlaufs am durch den jeweiligen Modulendabschnitt
gebildeten Modulende entspricht, wobei die Längsrichtungen zweier Modulendabschnitte,
zwischen denen sich das jeweilige Leuchtenmodul erstreckt, identisch, parallel verlaufen
können. Der erste Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls weist einen Anlageabschnitt
auf. Der erste Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls weist einen Gegenanlageabschnitt
auf. Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt sind zueinander korrespondierend ausgebildet,
wobei sie insbesondere dazu ausgebildet sind, formschlüssig, vorzugsweise lösbar miteinander
gefügt zu werden, wobei vorzugsweise einer von Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt
umlaufend um den anderen verläuft, insbesondere diesen umgreift. Dabei bildet der
Anlageabschnitt eine Anlagefläche und der Gegenanlageabschnitt eine Gegenfläche aus,
wobei Anlagefläche und Gegenanlagefläche dazu ausgebildet sind, in einer Montageposition
mit flächigem Kontakt aneinander anzuliegen, wodurch eine Relativposition von Anlageabschnitt
und Gegenanlageabschnitt zueinander entlang zumindest einer Querrichtung, die in einer
Querebene liegt, insbesondere in allen durch die Querebene definierten Richtungen,
festgelegt ist. Die Querebene liegt dabei senkrecht zur. Insbesondere ist durch die
Festlegung von Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt die Relationsposition der
beiden ersten Modulendabschnitte zueinander festgelegt. Die Montageposition bezeichnet
dabei eine definierte Position der Bestandteile der Leuchtenanordnung zueinander.
Insbesondere sind ausgehend von der Montageposition Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt
entlang der Längsrichtung bewegbar, so dass ihre Relativposition entlang der Längsrichtung
nicht durch das Zusammenwirken von Anlagefläche und Gegenanlagefläche festgelegt ist.
Insbesondere sind in der Montageposition Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt
um eine Achse, die senkrecht zur Querrichtung verläuft, insbesondere in Längsrichtung
verläuft, verdrehsicher festgelegt, sodass vorzugsweise der Anlageabschnitt und der
Gegenanlageabschnitt in zumindest drei, insbesondere fünf Freiheitsgraden zueinander
festgelegt sind. Bevorzugt sind die Anlagefläche und die Gegenanlagefläche ausschließlich
durch eine durchgehende, insbesondere eindimensionale Bewegung, insbesondere in Längsrichtung,
des ersten Leuchtenmoduls und des zweiten Leuchtenmoduls zueinander, insbesondere
unter Realisierung der Montageposition miteinander in Kontakt bringbar. Dabei wird
Bezug genommen auf die dem ersten Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls zugeordnete
Längsrichtung, wobei bevorzugt die Längsrichtungen der beiden ersten Modulendabschnitte
der beiden Leuchtenmodule zunächst parallel zueinander auszurichten sind, bevor die
Leuchtenmodule durch die Bewegung und das in Kontakt Bringen von Anlagefläche und
Gegenanlagefläche miteinander verbindbar sind. Der erste Modulendabschnitt des ersten
Leuchtenmoduls und der erste Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls weisen zueinander
korrespondierend ausgebildete elektrische Steckeinrichtungen auf. Die Steckeinrichtungen
sind miteinander verbindbar. Vorzugsweise sind die Steckeinrichtungen miteinander
durch eine eindimensionale, insbesondere entlang der Längsrichtung gerichtete Bewegung
verbindbar. Vorzugsweise sind Gegenanlageabschnitt und Anlageabschnitt einerseits
und die Steckeinrichtungen andererseits durch eine einzige Bewegung der Leuchtenmodule
zueinander gleichzeitig zumindest mechanisch verbindbar. Unter flächigem Kontakt zwischen
Anlagefläche und Gegenanlagefläche ist vorzugsweise ein unmittelbarer Kontakt zu verstehen,
wobei sich Anlagefläche und Gegenanlagefläche an mehreren Punkten, die von einander
beabstandet sind, berühren.
[0007] Das erste Leuchtenmodul weist eine Fixiervorrichtung auf, die zu dem Anlageabschnitt
beweglich gelagert ist. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung relativ zu der Steckeinrichtung,
insbesondere zu dem Anlageabschnitt, insbesondere zu dem ersten Modulendabschnitt
des ersten Leuchtenmoduls beweglich gelagert. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung
drehbeweglich, vorzugsweise um eine Achse, die senkrecht zur Längsrichtung verläuft,
zu dem Anlageabschnitt, insbesondere zu der Steckeinrichtung gelagert. Die Fixiervorrichtung
ist vorzugsweise mittels einer Gleitlagerverbindung zu dem Anlageabschnitt beweglich
gelagert. Die Fixiervorrichtung ist vorzugsweise aus Kunststoff und/oder Metall, insbesondere
als Blech- und/oder als Spritzgussteil ausgeführt. Das zweite Leuchtenmodul weist
eine Fixiereinrichtung auf, die insbesondere relativ zu dem Gegenanlageabschnitt festgelegt
ist, wobei ausgehend von der Montageposition die Fixiereinrichtung relativ zur Fixiervorrichtung
beweglich ist, insbesondere während Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt unbewegt
in ihrer Relativposition zueinander verharren, die sie in der Montageposition innehaben.
Insbesondere ist die Fixiervorrichtung zu dem Anlageabschnitt lösbar gelagert, wobei
insbesondere die Lagerung durch ein elastisches Verformen der Fixiervorrichtung und/oder
des Fixierabschnitts lösbar ist. Die Fixiervorrichtung ist ausgehend von der Montageposition
mittels einer Bewegung, insbesondere einer Drehbewegung, insbesondere einer Verrastungsbewegung
relativ zur Fixiereinrichtung in Eingriff bringbar unter Realisierung einer Betriebsposition.
Der flächige Kontakt zwischen der Anlagefläche und der Gegenanlagefläche ist während
dieser Bewegung aufrechterhalten. Vorzugsweise ist die Fixiervorrichtung ausgehend
von der Betriebsposition mittels einer insbesondere gleichen, entgegengerichteten
Bewegung relativ zur Fixiereinrichtung aus dem Eingriff bringbar, insbesondere unter
Realisierung der Montageposition. Insbesondere erfolgt während der Bewegung der Fixiervorrichtung
relativ zur Fixiereinrichtung unter Realisierung der Betriebsposition eine Relativbewegung,
insbesondere eine Gleitbewegung zwischen der Anlagefläche und der Gegenanlagefläche
zueinander und insbesondere der korrespondierenden elektrischen Steckeinrichtungen
zueinander, insbesondere entlang der Längsrichtung. Die korrespondierenden Steckeinrichtungen
sind in der Betriebsposition elektrisch leitend verbunden. Insbesondere weisen die
Steckeinrichtungen jeweils mehrere, voneinander insbesondere senkrecht zur Längsrichtung
des jeweiligen Modulendabschnitts beabstandete, galvanisch getrennte Kontaktstellen
auf. Bevorzugt werden die korrespondierenden Steckeinrichtungen während der Bewegung
der Fixiervorrichtung relativ zur Fixiereinrichtung zur Realisierung der Betriebsposition
ausgehend von der Montageposition mit zumindest einigen ihrer Kontaktstellen elektrisch
leitend verbunden, alternativ sind sie bereits im Montagezustand elektrisch leitend
verbunden. Insbesondere wird während der Bewegung ein hemmender Kraftschluss zwischen
den Steckereinrichtungen erzeugt. Insbesondere sind die korrespondierenden Steckereinrichtungen
ausgebildet, zwischen einander elektrische Informationssignale und Versorgungsleistung
zu übertragen. In der Betriebsposition ist durch den Eingriff der Fixiervorrichtung
mit der Fixiereinrichtung eine Relativposition der Leuchtenmodule in einer Längsrichtung
festgelegt. Die Längsrichtung verläuft senkrecht zur Querrichtung, wobei bevorzugt
die Längsrichtung dem ersten Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls zugeordnet
ist. Insbesondere ist in der Betriebsposition zwischen der Fixiervorrichtung und der
Fixiereinrichtung eine Haltekraft in Längsrichtung wirksam, wobei die Fixiereinrichtung
und die Fixiervorrichtung durch die Haltekraft aneinander angelegt sind. Bevorzugt
sind durch den Eingriff von Fixiereinrichtung und Fixiervorrichtung die zueinander
weisenden, durch die ersten Modulendabschnitte ausgebildeten Stirnseiten der beiden
Leuchtenmodule in Längsrichtung gegeneinander gepresst. Vorzugsweise ist die Fixiereinrichtung
und/oder die Fixiervorrichtung elektrisch isolierend ausgebildet, sodass durch diese
kein von dem jeweiligen Leuchtenmodul übertragenes elektrisches Signal leitbar ist.
Insbesondere sind das erste und das zweite Leuchtenmodul in der Betriebsposition zueinander
formschlüssig festgelegt, insbesondere dergestalt, dass ein Verdrehen und/oder ein
Verschieben zueinander vermieden ist. Das erfindungsgemäße Set kann weitere Merkmale
aufweisen, die aus den Erläuterungen gattungsgemäßer Sets ersichtlich sind.
[0008] Das erfindungsgemäße Set bringt im Vergleich zu herkömmlichen Sets für Leuchtenanordnungen
wesentliche Vorteile mit sich. Denn durch das Set ist es ermöglicht, eine Leuchtenanordnung
ohne zusätzliches Adapterelemente und damit mit einer relativ geringen Anzahl an Teilen
zu realisieren. Dadurch ist eine besonders kostengünstige Herstellung des Sets ermöglicht.
Die Leuchtenmodule sind an ihren Modulendabschnitten mittels einer einfachen Bewegung
verbindbar. Dadurch ist zum einen die erforderliche Montagezeit zum Verbinden der
Leuchtenmodule des Sets unter Realisierung der Betriebsposition und zum anderen die
Arbeitssicherheit erheblich verbessert, da die zur Realisierung der Betriebsposition
erforderlichen Arbeitsschritte auf einfache Bewegungen reduziert ist. Die modulare
Gestaltung der Leuchtenmodule des Sets lässt es weiterhin zu, verschiedene Leuchtenmodule
mit verschiedenen Längen und Eigenschaften zu unterschiedlichsten Anordnungen zu verbinden,
ohne die Leuchtenmodule an die Umgebung anzupassen. So kann es allgemein gewünscht
sein, zwischen Leuchtenmodulen, die mittels einer Lichtquelle Licht emittieren, ein
Leuchtenmodul anzuordnen, welches weitere elektrische Komponenten, wie drahtlose Kommunikationsschnittstellen,
Betriebsgeräte und/oder Sensoren und insbesondere keine Lichtquellen aufweist. Dadurch,
dass sich Fixiervorrichtung und Fixiereinrichtung in der Betriebsposition im Eingriff
befinden, sind die miteinander verbundenen Leuchtenmodule fest aneinander gehalten
gegen ein versehentliches Lösen gesichert. Allgemein kann natürlich zumindest ein
Leuchtenmodul einen Modulendabschnitt aufweisen, der nicht dazu ausgebildet ist, mit
einem Modulendabschnitt eines weiteren Leuchtenmoduls verbunden zu werden. Dadurch
ist es ermöglicht, Endabschnitte der Leuchtenanordnung in optisch ansprechender Weise
zu gestalten, die weiterhin zusätzliche Eigenschaften aufweisen können, wie beispielsweise
Leitungszuführungen, dekorative Endabschnittselemente, oder Befestigungsmöglichkeiten
an in der Umgebung der Leuchtenanordnung befindlichen Elementen. Durch die erfindungsgemäße
einfache und kompakte Gestaltung ist es außerdem möglich, erhöhte Dichtigkeitsanforderungen
zu erfüllen, wie sie in Feuchtraumanwendungen oder auch in Reinraumanwendungen gefordert
sind.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Fixiervorrichtung zumindest zwei Fixiervorrichtungsabschnitte
auf. Insbesondere bildet sie die Fixiervorrichtungsabschnitte, vorzugsweise integral,
aus. Insbesondere können die Fixiervorrichtungsabschnitte jeweils Merkmale eines anderen
Fixiervorrichtungsabschnitts aufweisen, insbesondere identisch gestaltet sein. Die
Fixiervorrichtungsabschnitte sind voneinander entlang der Querrichtung beabstandet
angeordnet. Insbesondere sind die Fixiervorrichtungsabschnitte voneinander zusätzlich
oder alternativ entlang einer Richtung, die senkrecht zu Quer- und zur Längsrichtung
verläuft, voneinander beabstandet. In der bevorzugten Ausführungsform weist die Fixiereinrichtung
zumindest zwei Fixiereinrichtungsabschnitte auf. Insbesondere bildet sie die Fixiereinrichtungsabschnitte,
vorzugsweise integral, aus. Insbesondere können die Fixiereinrichtungsabschnitte jeweils
Merkmale eines anderen Fixiereinrichtungsabschnitts aufweisen, insbesondere identisch
gestaltet sein. Die Fixiereinrichtungsabschnitte sind voneinander entlang der Querrichtung
beabstandet angeordnet. Insbesondere sind die Fixiereinrichtungsabschnitte voneinander
zusätzlich oder alternativ entlang einer Richtung, die senkrecht zu Quer- und zur
Längsrichtung verläuft, voneinander beabstandet. Insbesondere ist jeweils einer der
Fixiervorrichtungsabschnitte jeweils einem der Fixiereinrichtungsabschnitte zugeordnet.
Bevorzugt umfasst die Bewegung eine erste Teilbewegung und eine zweite Teilbewegung.
Dabei ist ausgehend von der Montageposition insbesondere durch die erste Teilbewegung
ein erster der Fixiervorrichtungsabschnitte ausgehend von der Montageposition mit
einem ersten der Fixiereinrichtungsabschnitte in Eingriff bringbar und durch die zweite
Teilbewegung ein zweiter der Fixiervorrichtungsabschnitte mit einem zweiten der Fixiereinrichtungsabschnitte
in Eingriff bringbar. Die Teilbewegungen können gleichzeitig ausführbar sein. Die
Teilbewegungen können gekoppelt sein, so dass beide Teilbewegungen nur gemeinsam ausführbar
sind, beispielsweise indem eine starre Verbindung zwischen den Fixiereinrichtungsabschnitten
und eine weitere starre Verbindung zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten vorgesehen
ist. Eine der Teilbewegungen oder jede Teilbewegung kann eine Rotation, eine Translation
oder einer überlagerte Rotation und Translation umfassen. Insbesondere werden die
Fixiereinrichtungsabschnitte und/oder die Fixiervorrichtungsabschnitte ausgehend von
der Montageposition unter Realisierung der Betriebsposition relativ zueinander, insbesondere
aneinander, elastisch verformt. Die Fixiervorrichtungsabschnitte können insbesondere
in der Betriebsposition ein absolutes Längsende des ersten Leuchtenmoduls ausbilden
und entlang der Längsrichtung mit dem zweiten Leuchtenmodul überlappen, so dass sie
bevorzugt über einen Abschnitt des Längsende des ersten Leuchtenmoduls, mit dem dieses
zu dem zweiten Leuchtenmodul weist, vorsteht. Insbesondere liegen in der Betriebsposition
die Fixiervorrichtungsabschnitte an ihrem jeweils zugeordneten Fixiereinrichtungsabschnitt
auf dessen entlang der Längsrichtung von dem ersten Leuchtenmodul weg weisenden Seite
an. Insbesondere ist zumindest einer der Fixiereinrichtungsabschnitte relativ zum
Gegenanlageabschnitt unbeweglich.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Fixiervorrichtung ausgehend von der
Montageposition mittels einer zweidimensionalen oder einer eindimensionalen Bewegung
relativ zu der Fixiereinrichtung mit dieser in Eingriff bringbar unter Realisierung
der Betriebsposition, wobei bevorzugt diese Bewegung eine eindimensionale Bewegung
relativ zur Anlagefläche ist. Insbesondere ist die Dimension der Bewegung durch die
Anzahl der nicht gesperrten Freiheitsgrade bedingt. Die Bewegung kann zwei aufeinanderfolgende
oder gleichzeitige Bewegungsverläufe in jeweils unterschiedlichen Dimensionen umfassen.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform bedingt vorzugsweise die Bewegung eine Relativbewegung
der Fixiervorrichtung ausgehend von der Montageposition relativ zu der von dem ersten
Leuchtenmodul umfassten Steckeinrichtung und/oder Anlagefläche. Insbesondere bedingt
die Bewegung eine Relativbewegung zwischen der Fixiereinrichtung und der Steckeinrichtung
des ersten Leuchtenmoduls und/oder der Anlagefläche. Insbesondere ist die Bewegung
der Fixiervorrichtung relativ zu Fixiereinrichtung nach Art einer Schubkurbel oder
einer Kurbelschleife. Insbesondere ist die Bewegung eine Starrkörperbewegung ohne
eine bewegungsrelevante Verformung der Fixiervorrichtung und/oder der Fixiereinrichtung.
Insbesondere beschreibt eine eindimensionale Bewegung eine Bewegung um eine Drehachse
bzw. Schwenkachse oder entlang einer Bewegungsachse. Insbesondere ist die Bewegung
ausgehend von der Montageposition in nur einer Bewegungsrichtung ausführbar und mit
Erreichen der Betriebsposition in der Bewegungsrichtung gesperrt.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der erste Modulendabschnitt des ersten
und des zweiten Leuchtenmoduls jeweils eine Stützfläche auf, wobei die Stützflächen
der Leuchtenmodule in der Betriebsposition aneinander anliegen, insbesondere aneinander
gepresst sind, insbesondere in Längsrichtung aneinander gepresst sind. Insbesondere
liegen die Stützflächen in der Montageposition aneinander an. Durch den Eingriff von
Fixiervorrichtung und Fixiereinrichtung ist die Relativposition der Leuchtenmodule
in einer ersten Richtung in Längsrichtung festgelegt. Insbesondere ist durch den Eingriff
von Fixiervorrichtung und Fixiereinrichtung die Relativposition der Leuchtenmodule
in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung in Längsrichtung,
und/oder insbesondere in einer Richtung senkrecht zu Längsrichtung, und/oder insbesondere
in zwei einander entgegengesetzten Richtungen senkrecht zur Längsrichtung festgelegt.
Insbesondere ist ausgehend von der Montageposition durch die Bewegung der Fixiervorrichtung
relativ zur Fixiereinrichtung eine Stützkraft entlang der Längsrichtung erzeugt, die
zwischen dem ersten und dem zweiten Leuchtenmodul wirkt, wobei durch die Stützkraft
die Stützflächen aneinander angelegt, und insbesondere aneinander angepresst sind.
Insbesondere sind die Stützflächen aus Dichtmaterial, wie beispielsweise aus einer
weichen Metalllegierung, Kunststoff und/oder einem Schaum gebildet. Insbesondere verlaufen
die Stützflächen senkrecht zur Längsrichtung. Insbesondere sind die Stützflächen,
vorzugsweise durchgehend, umlaufend ausgebildet. Insbesondere sind die Stützflächen
bezogen auf eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung von einer Mitte des jeweiligen
Leuchtenmoduls beabstandet. Insbesondere sind die Stützflächen ringförmig um die Mitte
erstreckt. Insbesondere erstreckt sich ein Abschnitt der Stützflächen in Längsrichtung.
Insbesondere sind die Stützflächen durch den Anlageabschnitt und/oder Gegenanlageabschnitt,
insbesondere durch die Anlagefläche und/oder Gegenanlagefläche ausgebildet. Insbesondere
weist zumindest eine der Stützflächen, insbesondere jede der Stützflächen, einen senkrecht
zur Längsrichtung verlaufenden Flächenabschnitt auf, der einen Abschnitt der Stirnseite
des jeweiligen Leuchtenmoduls ausbildet, der in Längsrichtung in der Montageposition
und in der Betriebsposition zum anderen Leuchtenmodul weist.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Fixiervorrichtung zu dem Anlageabschnitt
um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse verläuft insbesondere senkrecht
zur Längsrichtung. Insbesondere verläuft die Schwenkachse in der Querebene, insbesondere
in der Querrichtung. Insbesondere ist die Schwenkbarkeit in der Montageposition in
zumindest der Bewegungsrichtung, in der sie zur Realisierung der Betriebsposition
zu bewegen ist, auf eine diskrete Bewegungsstrecke begrenzt. Insbesondere umfasst
die Schwenkbarkeit sowohl eine translatorische und/oder rotatorische Bewegbarkeit.
Die Bewegung, mittels derer die Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung ausgehend
von der Montageposition in Eingriff bringbar ist unter Realisierung der Betriebsposition
umfasst, vorzugsweise ist eine Schwenkbewegung der Fixiervorrichtung relativ zum Anlageabschnitt.
Insbesondere ist die Fixiervorrichtung zwischen Montage- und Betriebsposition reversibel
schwenkbar. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung in der Betriebsposition am Ende
der Bewegungsstrecke relativ zu und insbesondere direkt mit der Fixiereinrichtung
verrastet. Insbesondere hintergreift die Fixiervorrichtung in der Betriebsposition
die Fixiereinrichtung entlang der Längsrichtung. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung
mit einem, insbesondere beiden der Fixiervorrichtungsabschnitte schwenkbar gelagert.
Insbesondere umfasst die erste und/oder die zweite Teilbewegung, insbesondere ist
die erste und/oder die zweite Teilbewegung eine Schwenkbewegung, insbesondere eine
Drehbewegung, die insbesondere entlang der Bewegungsstrecke verläuft. Insbesondere
hintergreift die Fixiervorrichtung mit zumindest einem, insbesondere beiden Fixiervorrichtungsabschnitten
die Fixiereinrichtung, insbesondere einen der, vorzugsweise beide der Fixiereinrichtungsabschnitte
entlang der Längsrichtung in der Betriebsposition.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen das erste und das zweite Leuchtenmodul
eine Außenfläche auf. Die Außenfläche ist dabei eine Fläche des jeweiligen Leuchtenmoduls
auf der Außenseite des Leuchtenmoduls. Die Außenflächen sind Flächenabschnitte von
den Außenseiten der Leuchtenmodule, die jeweils bezogen auf eine Richtung senkrecht
zur Längsrichtung von der Mitte, bezogen auf diese Richtung, des jeweiligen Leuchtenmoduls
weg weisen. Auf der Außenfläche des ersten Leuchtenmoduls ist die Fixiervorrichtung
angeordnet. Insbesondere weist die Außenfläche des ersten Leuchtenmoduls Mittel auf,
mittels derer die Fixiervorrichtung beweglich, insbesondere schwenkbeweglich, relativ
zu der Anlagefläche und insbesondere der Außenfläche des ersten Leuchtenmoduls gelagert
ist. Insbesondere sind die Fixiervorrichtungsabschnitte auf senkrecht zur Querrichtung
gegenüberliegenden Außenflächen angeordnet, sodass insbesondere zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten
senkrecht zur Längsrichtung die Mitte angeordnet ist. Insbesondere ist die Schwenkachse
dergestalt angeordnet, dass sie durch Außenflächenabschnitte verläuft, an denen die
Fixiervorrichtung beweglich gelagert sind. Die Fixiereinrichtung ist bevorzugt auf
der Außenfläche des zweiten Leuchtenmoduls angeordnet. Insbesondere ist die Fixiereinrichtung
relativ zu der Außenfläche des zweiten Leuchtenmoduls festgelegt. Insbesondere verlaufen
die Außenflächen des ersten und des zweiten Leuchtenmoduls in der Montage- und/oder
Betriebsposition parallel zueinander. Insbesondere sind die Fixiereinrichtungsabschnitte
beide unmittelbar auf der Außenfläche des zweiten Leuchtenmoduls angeordnet, wobei
sie einander insbesondere dergestalt gegenüberliegen, dass zwischen ihnen entlang
einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung die Mitte des zweiten Leuchtenmoduls verläuft.
Insbesondere werden die Fixiereinrichtungsabschnitte von der Außenfläche des zweiten
Leuchtenmoduls ausgebildet.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das erste Leuchtenmodul ein Leuchtengehäuse
auf, wobei das Leuchtengehäuse mit dem ersten Modulendabschnitt, insbesondere unmittelbar,
verbunden ist. Insbesondere ist das Gehäuse innerhalb zumindest eines Abschnitts lichtdurchlässig
ausgeführt, wobei sich dieser Abschnitt bevorzugt über mindestens 70%, insbesondere
mindestens 80% der Erstreckungslänge des Leuchtenmoduls entlang seines Erstreckungsverlaufs
durchgehend erstreckt. Insbesondere ist das Leuchtengehäuse dergestalt ausgeführt,
dass es umlaufend, insbesondere durchgehend, um die Mitte, insbesondere um eine Achse
entlang des Erstreckungsverlaufs, insbesondere der dem ersten Modulendabschnitt zugeordneten
Längsrichtung, des ersten Leuchtenmoduls verläuft. Insbesondere ist das erste Leuchtengehäuse
durch einen Hohlkörper gebildet. Insbesondere weist das erste Leuchtenmodul einen
Abschnitt auf, innerhalb dessen das erste Leuchtengehäuse und der erste Modulendabschnitt
entlang der Längsrichtung ineinander angeordnet sind. Das zweite Leuchtenmodul weist
ein zweites Leuchtengehäuse auf, das mit dem zweiten Modulendabschnitt, insbesondere
unmittelbar, verbunden ist. Allgemein weist bevorzugt das zweite Leuchtenmodul eines
oder mehrere Merkmale des Leuchtenmoduls auf. Insbesondere sind das erste Leuchtengehäuse
und das zweite Leuchtengehäuse gleich ausgeführt. Insbesondere ist das Leuchtengehäuse,
insbesondere Leuchtengehäuse und Modulendabschnitt gemeinsam, insbesondere das jeweilige
Leuchtenmodul, rohrförmig ausgeführt. Insbesondere sind das erste und das zweite Leuchtenmodul
im Bereich des ersten Modulendabschnitts bezüglich einer Symmetrieachse, die senkrecht
zur Längsrichtung verläuft, symmetrisch, insbesondere achsensymmetrisch ausgebildet.
Die Leuchtengehäuse sind zwischen den Modulenden langgestreckt ausgebildet. Insbesondere
weisen die Leuchtengehäuse zwischen den Längsenden innerhalb einer Erstreckung von
zumindest 30 %, insbesondere 50 %, insbesondere 80 % eines Abstandes zwischen den
Längsenden eine konstante Querschnittsgeometrie auf, wobei die Querschnittsgeometrie
auf einen Querschnitt bezogen ist, der senkrecht zur Längsrichtung verläuft. Insbesondere
ist das Leuchtengehäuse aus Kunststoff, Glas und/oder Metall ausgeführt. Insbesondere
weist zumindest eines der Leuchtenmodule ein Gehäuse auf, das durch Leuchtengehäuse
und Modulendabschnitt gebildet ist, wobei das Gehäuse einen Innenraum bevorzugt senkrecht
zur Erstreckungsrichtung umschließt, bevorzugt abgedichtet umschließt. Das Gehäuse
ist bevorzugt ein in sich zusammenhängendes, einstückiges Bauteil. Insbesondere bildet
das jeweilige Leuchtengehäuse die Modulendabschnitte aus. Insbesondere ist das jeweilige
Leuchtengehäuse mit den Modulendabschnitten des jeweiligen Leuchtenmoduls unlösbar,
insbesondere stoffschlüssig verbunden, oder formschlüssig verbunden, wobei der Formschluss
insbesondere durch lösbare Verbindungsmittel, insbesondere Schnappverbindungsmittel
hergestellt ist. Die korrespondierenden Steckeinrichtungen sind senkrecht zur Längsrichtung
innerhalb des jeweiligen Leuchtengehäuses angeordnet. Insbesondere sind die Steckeinrichtungen
dergestalt ausgerichtet, dass sie mit Abschnitten, die dazu ausgebildet sind, Abschnitte
einer korrespondierenden Steckeinrichtung aufzunehmen, in Längsrichtung zu dem jeweiligen
Modulende weisen. Insbesondere sind die korrespondierenden Steckeinrichtungen in einer
Richtung, insbesondere in zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Richtungen, senkrecht
zur Längsrichtung zu dem jeweiligen Leuchtengehäuse, innerhalb dessen sie angeordnet
sind, festgelegt.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Leuchtenmodule dergestalt zueinander
korrespondierend ausgebildet, dass sie über eine relative Montagebewegung zueinander
in die Montageposition bewegbar sind. Insbesondere sind die Leuchtenmodule während
der Montagebewegung bezüglich ihrer Längserstreckung zueinander fluchtend ausgerichtet.
Insbesondere sind der erste Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls und der erste
Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls während der gesamten Montagebewegung
ununterbrochen einander zugewandt. In der Montageposition sind die korrespondierenden
Steckeinrichtungen, vorzugsweise unmittelbar, miteinander verbunden, insbesondere
elektrisch leitend verbunden. Allgemein sind die korrespondierenden Steckeinrichtungen
in der Betriebsposition vorzugsweise unmittelbar miteinander verbunden. Insbesondere
sind die korrespondierenden Steckeinrichtungen durch die Montagebewegung verbindbar.
Insbesondere greifen die Steckeinrichtungen in der Montageposition in einander, wobei
sie insbesondere nicht elektrisch verbunden sind. Als elektrisch verbunden wird eine
Verbindung verstanden, die zwischen zwei elektrisch leitfähigen Materialien hergestellt
ist, sodass ein elektrischer Strom zwischen den zwei elektrisch leitfähigen Materialien
fließen kann, insbesondere ohne dass der Strom durch einen Abschnitt gelangen muss,
der einen zumindest doppelt so hohen elektrischen Widerstand aufweist, wie die leitfähigen
Materialien. Insbesondere sind die Steckeinrichtungen während der gesamten Bewegung
der Fixiervorrichtung zur Fixiereinrichtung ausgehend vom Montageposition zum Erreichen
der Betriebsposition durchgehend, insbesondere elektrisch, miteinander verbunden.
Insbesondere bewegen sich die Leuchtenmodule durch die Montagebewegung aufeinander
zu. Insbesondere sind die Leuchtenmodule vor Erreichen der Montageposition durch die
Montagebewegung relativ zueinander frei beweglich. Insbesondere weist jedes Leuchtenmodul
an seinen Modulendabschnitten eine Schutzabdeckung auf, die mit den Modulendabschnitten,
insbesondere staubdicht und/oder wasserdicht, lösbar verbunden ist, wobei die Schutzabdeckung
des ersten Modulendabschnitts und die Schutzabdeckung des zweiten Modulendabschnitts
zum Ausführen der Montagebewegung, in der Montageposition und der Betriebsposition
von dem jeweiligen Modulendabschnitt entfernt ist. Insbesondere sind die Steckeinrichtungen
dazu ausgebildet, Spannungen von zumindest 12 V insbesondere von zumindest 230 V zu
übertragen. Insbesondere ist die Montagebewegung eine ein- oder zweidimensionale,
vorzugsweise eindimensionale, translatorische Bewegung zwischen dem ersten und dem
zweiten Leuchtenmodul.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Fixiervorrichtungsabschnitte ausgehend
von der Montageposition relativ zu der Fixiereinrichtung entlang einer gleichen Bewegungsachse
bewegbar, insbesondere um die gleiche Bewegungsachse bewegbar. Die Fixiervorrichtungsabschnitte
sind zum gemeinsamen Ausführen der Bewegung starr verbunden. Insbesondere sind die
erste Teilbewegung und die zweite Teilbewegung gleichzeitig ausgeführt. Insbesondere
sind die Fixiervorrichtungsabschnitte dergestalt ausgebildet, dass sie eine gleiche
in Längsrichtung verlaufende Querschnittsgeometrie aufweisen. Insbesondere sind die
Fixiereinrichtungsabschnitte dergestalt ausgebildet, dass sie eine gleiche in Längsrichtung
verlaufende Querschnittsgeometrie aufweisen. Insbesondere gleichen die erste Teilbewegung
des ersten Fixiervorrichtungsabschnitts und die zweite Teilbewegung des zweiten Fixiervorrichtungsabschnitts
einander bezüglich Bewegungsart und -richtung. Insbesondere bewegen sich bei der Bewegung
ausgehend von der Montageposition zum Erreichen der Betriebsposition beide Fixiervorrichtungsabschnitte
entlang der Längsrichtung auf die Fixiereinrichtungsabschnitte zu.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Fixiervorrichtung einen Fixierbügel
auf. Der Fixierbügel ist mit den Fixiervorrichtungsabschnitten starr verbunden. Vorzugsweise
ist die Fixiervorrichtung einstückig ausgeführt. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung
als Spritzgussteil oder als Blechbiegeteil ausgeführt. Insbesondere bildet der Fixierbügel
die einzige starre Verbindung zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten aus. Besonders
bevorzugt bewegt sich der Fixierbügel durch die Bewegung ausgehend von der Montageposition
zum Erreichen der Betriebsposition auf die Fixiereinrichtung entlang der Längsrichtung
zu. Insbesondere verläuft der Fixierbügel außerhalb der Bewegungsachse, vorzugsweise
der Schwenkachse. Insbesondere ist der Fixierbügel in der Montageposition und der
Betriebsposition, insbesondere von der Außenseite des ersten Leuchtenmoduls aus, betätigbar.
Der Fixiervorrichtungsbügel weist eine Betätigungsfläche auf, mittels derer er betätigbar
ist, wobei die Betätigungsfläche bevorzugt ausschließlich außerhalb der Bewegungsachse,
insbesondere Schwenkachse, und/oder bevorzugt in der Querrichtung ausschließlich zwischen
den Fixiervorrichtungsabschnitten verläuft, in der sie voneinander beabstandet sind.
Insbesondere erstreckt sich die Betätigungsfläche über zumindest 10 %, insbesondere
30 %, insbesondere 50 % der Erstreckung des ersten Leuchtenmoduls in einer Richtung
senkrecht zur Längsrichtung, insbesondere in der Querrichtung. Insbesondere kann die
Fixiervorrichtung als eine von dem ersten Modulendabschnitt lösbare Verbindungsklammer
ausgebildet sein, die zur Realisierung des Montage- und Betriebszustandes mit dem
ersten und dem zweiten Leuchtenmodul verbunden ist. Bevorzugt erstreckt sich der Fixierbügel
ausschließlich zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten. Insbesondere erstreckt
sich der Fixierbügel ausschließlich zwischen zwei parallelen Ebenen, wobei jede der
Ebenen entlang der Längsrichtung verläuft und wobei je eine der Ebenen durch einen
Punkt, in dem einer der Fixiervorrichtungsabschnitte beweglich gelagert ist, verläuft.
Vorzugsweise befindet sich die Betätigungsfläche zumindest im Betriebszustand auf
der Außenseite des ersten Leuchtenmoduls. Insbesondere ist der Fixierbügel nach Art
eines Griffs betätigbar
In einer Ausführungsform ist der Fixierbügel mit seiner Betätigungsfläche von der
Außenseite des ersten Modulendabschnitts aus betätigbar. Insbesondere ist der Fixierbügel
außerhalb des ersten Leuchtengehäuses angeordnet. Insbesondere ist der Fixierbügel
an die Kontur des ersten Leuchtenmoduls dergestalt angepasst, dass er in der Betriebsposition
zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten in einem konstanten Abstand zu einer Außenseite
des ersten Leuchtengehäuses verläuft, die der Außenseite des ersten Leuchtenmoduls
entspricht, oder an dieser anliegt. Der Fixierbügel verläuft, insbesondere durchgehend,
außenseitig zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten. Insbesondere sind die Fixiervorrichtungsabschnitte
und insbesondere der Fixierbügel exzentrisch zu der Schwenkachse angeordnet, um die
die Fixiervorrichtung schwenkbar gelagert ist. Insbesondere weist der Fixierbügel
um eine Biegeachse senkrecht zu Längsrichtung eine höheres axiales Widerstandsmoment
auf als um eine Biegeachse, die in Längsrichtung verläuft. Insbesondere ist der Fixierbügel
mittels einer gleichförmigen Betätigungsbewegung betätigbar, wobei die Betätigungsbewegung
insbesondere entlang der Längsrichtung verläuft.
[0018] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der erste Modulendabschnitt
mit dem zweiten Modulendabschnitt in der Betriebsposition dichtend, insbesondere gegen
einen Eintritt und insbesondere gegen einen Durchtritt von Staub und/oder Wasser dichtend
miteinander verbunden. Insbesondere ist unter einer dichtenden Verbindung verstanden,
dass an einer Stelle der Verbindung, an der zwei Verbindungsflächen einander verbindend
berühren, zwischen den Verbindungsflächen kein Medium vorbeidrängen kann, gegen das
die Verbindungsflächen dichtend verbunden sind. Insbesondere sind die Modulendabschnitte
in der Betriebsposition dergestalt miteinander verbunden, dass die Leuchtenanordnung
anforderungsgemäß in Feuchtraumanwendungen einsetzbar ist. Insbesondere sind der erste
und der zweite Modulendabschnitt in der Betriebsposition miteinander dergestalt verbunden,
dass die Verbindung eine Schutzklasse gemäß IEC 529, EN 60529, DIN VDE 0470-1 und/oder
NF C 20-010 in einer gültigen Fassung gemäß Anmeldedatum dieser Anmeldung, insbesondere
eine oder mehrere der Schutzklassen IP65, IP66, IP67 und/oder IP68 erfüllt. Insbesondere
ist das Set zur Realisierung einer Leuchtenanordnung geeignet, die eine oder mehrere
der vorgenannten Schutzklassen erfüllt. Bevorzugt weist einer der ersten Modulendabschnitte
des ersten und zweiten Leuchtenmoduls einen Nutabschnitt auf und der andere der ersten
Modulendabschnitte des ersten und zweiten Leuchtenmoduls einen Federabschnitt auf.
Insbesondere weisen die Modulendabschnitte gemeinsam mehrere Federabschnitte und Nutabschnitte
auf, wobei in dem Betriebszustand jeweils ein Federabschnitt mit einem Nutabschnitt
verbunden ist, wobei die Nut- und/oder Federabschnitt eines der ersten Modulendabschnitte
insbesondere nebeneinander, insbesondere von einander beabstandet angeordnet sind.
Insbesondere ist in der Montageposition der Federabschnitt einer der ersten Modulendabschnitte
dem Nutabschnitt des anderen der ersten Modulendabschnitte zugewandt. Insbesondere
ist der Nutabschnitt mit dem Federabschnitt in der Betriebsposition miteinander verbunden,
wobei der Nutabschnitt und/oder der Federabschnitt, insbesondere in einer Richtung
senkrecht zur Längsrichtung, elastisch verformt ist. In der Betriebsposition liegt
der Federabschnitt bevorzugt senkrecht zur Längsrichtung, d. h. Erstreckungsrichtung
am vom ersten Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls ausgebildeten Modulende,
geschlossen umfänglich umlaufend um den Innenraum abdichtend in dem Nutabschnitt.
Insbesondere sind der erste Modulendabschnitt und der zweite Modulendabschnitt in
der Betriebsposition ausschließlich dadurch verbunden, dass die der Federabschnitt
abdichtend in dem Nutabschnitt liegt.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Fixiervorrichtung hakenförmig ausgebildet.
Insbesondere ist die Fixiervorrichtung an zumindest einem der beiden Fixiervorrichtungsabschnitte,
insbesondere an beiden Fixiervorrichtungsabschnitten hakenförmig ausgebildet. Insbesondere
ist die Fixiervorrichtung dergestalt ausgebildet, dass die Hakenform der Fixiervorrichtungsabschnitte
in die gleich Richtung geöffnet ist. Insbesondere ist durch die Hakenform bezeichnet,
dass die Fixiervorrichtung einen ersten Hakenabschnitt aufweist, der sich von der
Bewegungsachse, insbesondere der Schwenkachse weg erstreckt und dass an den ersten
Hakenabschnitt an der von der Bewegungsachse, insbesondere der Schwenkachse abgewandten
Seite ein zweiter Hakenabschnitt unmittelbar anschließt, der sich um die Bewegungsachse,
insbesondere die Schwenkachse, erstreckt, wobei die beiden Hakenabschnitte zwischen
sich eine Aufnahme ausbilden, bevorzugt mit gekrümmten, die Aufnahme begrenzenden
Seiten, bevorzugt unter Ausbildung eines Hinterschnitts, der in der Betriebsposition
einen Abschnitt der Fixiervorrichtung hintergreift. Ausgehend von der Montageposition
ist die Fixiervorrichtung unter Realisierung der Betriebsposition an der Fixiereinrichtung
selbstsperrend eingehakt. Insbesondere ist die Fixiervorrichtung in der Betriebsposition
an der Fixiereinrichtung eingehakt gehalten, sodass insbesondere die Fixiervorrichtung
relativ zur Fixiereinrichtung nur mittels einer Lösekraft aushakbar ist, unter Verlassen
der Betriebsposition. In einer bevorzugten Ausführungsform sind beide Fixiervorrichtungsabschnitte
hakenförmig ausgebildet. Dabei ist der erste Fixiervorrichtungsabschnitt mit dem ersten
Fixiereinrichtungsabschnitt durch die erste Teilbewegung ausgehend von der Montageposition
mit dem ihm zugeordneten ersten der Fixiereinrichtungsabschnitt in Eingriff einhakbar.
Der zweite Fixiervorrichtungsabschnitt ist durch die zweite Teilbewegung ausgehend
von der Montageposition mit dem ihm zugeordneten zweiten der Fixiereinrichtungsabschnitte
in Eingriff einhakbar. Durch das Einhaken des ersten und des zweiten Fixiervorrichtungsabschnitts
ist die Betriebsposition ausgehend von der Montageposition realisiert. Insbesondere
sind die Fixiervorrichtungsabschnitte gleichzeitig mit den Fixiereinrichtungsabschnitten
in Eingriff einhakbar. Insbesondere umfassen die erste und die zweite Teilbewegung
eine Schwenkbewegung mittels der die Fixiervorrichtungsabschnitte in Längsrichtung
hinter die dem jeweiligen Fixiervorrichtungsabschnitt zugeordneten Fixiereinrichtungsabschnitt
geschwenkt sind, wodurch sie insbesondere eingehakt, insbesondere verrastet sind.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform bildet die Fixiervorrichtung und/oder die Fixiereinrichtung
eine Keilfläche aus. Insbesondere verläuft die Keilfläche abgewinkelt zu der Bewegungsachse,
entlang derer die Fixiervorrichtung die Bewegung ausführt, und bevorzugt abgewinkelt
zur Längsrichtung. Insbesondere bildet die Fixiervorrichtung die von ihr ausgebildete
Keilfläche an einer, insbesondere an beiden Fixiervorrichtungsabschnitten aus und/oder
bildet die Fixiereinrichtung die von ihr ausgebildete Keilfläche an einer, insbesondere
an beiden Fixiereinrichtungsabschnitten aus. Ausgehend von der Montageposition ist
die Keilfläche der Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung in Anlage gebracht
und/oder die Keilfläche der Fixiereinrichtung mit der Fixiervorrichtung in Anlage
gebracht. Insbesondere ist die Keilfläche mit einem, insbesondere mit beiden Fixiereinrichtungsabschnitten
bzw. Fixiervorrichtungsabschnitten in die Anlage gebracht. Bevorzugt können Fixiereinrichtung
und Fixiervorrichtung jeweils eine von ihnen jeweils ausgebildete Keilfläche aufweisen,
wobei bevorzugt diese Keilflächen in Anlage bringbar sind. Insbesondere verläuft die
Keilfläche in der Anlage um einen Winkel von zumindest 2 °, insbesondere zumindest
5 ° insbesondere zumindest 10 ° versetzt zu einer Achse, die senkrecht zur Längsrichtung
verläuft. Während einer Fortsetzung der Bewegung nach Realisierung der Anlage ist
durch die Anlage der von der Fixiervorrichtung ausgebildeten Keilfläche mit der Fixiereinrichtung
ein Teil der Bewegung in eine Fügebewegung entlang der Längsrichtung zwischen dem
ersten und dem zweiten Leuchtenmodul, insbesondere zwischen deren zueinander gewandten
Modulenden, übersetzt und/oder ist durch die Anlage der von der Fixiereinrichtung
ausgebildeten Keilfläche mit der Fixiervorrichtung ein Teil der Bewegung in eine Fügebewegung
entlang der Längsrichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Leuchtenmodul, insbesondere
zwischen deren zueinander gewandten Modulenden, übersetzt. Insbesondere werden die
Leuchtenmodule durch die Fügebewegung entlang der Längsrichtung aufeinander zubewegt,
insbesondere an den Stützflächen aneinandergelegt, insbesondere aneinandergepresst.
Insbesondere ist die Keilfläche ausgehend von der Fortsetzung der Bewegung bis zum
Erreichen der Betriebsposition durchgehend in Anlage mit der Fixiereinrichtung bzw.
Fixiervorrichtung.
[0021] In einer Ausführungsform weist der Modulendabschnitt des ersten und des zweiten Leuchtenmoduls
jeweils einen symmetrischen Querschnitt auf. Insbesondere weist der erste Modulendabschnitt
des ersten Leuchtenmoduls und der erste Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls
einen gleichen symmetrischen Querschnitt auf. Insbesondere bezieht sich die Symmetrie
des Querschnitts auf eine Achsensymmetrie zu einer Symmetrieachse, wobei die Symmetrieachse
senkrecht zur Längsrichtung insbesondere durch die Mitte des jeweiligen Leuchtenmoduls
verläuft. Insbesondere sind die ersten Modulabschnitte dazu ausgebildet, um in zwei
verschiedenen Montagepositionen, in denen sie jeweils die oben beschriebenen Eigenschaften
aufweisen können, gebracht zu werden, wobei ihre Relativposition, die sie in den beiden
verschiedenen Montagepositionen aufweisen, um die Längsrichtung zueinander verdreht
sind, bevorzugt um 180 °, um 90 °, um 60 °, oder um 25 °. Insbesondere sind die ersten
Modulabschnitt auch im Betriebszustand dergestalt zueinander verdreht. Allgemein kann
es vorteilhaft sein, die Fixiereinrichtung dazu auszubilden, in der Betriebsposition
insbesondere flächig, insbesondere mit ihrem Fixierbügel, an der Außenfläche anzuliegen.
Weiterhin kann insbesondere die Fixiervorrichtung relativ zu dem Anlageabschnitt lösbar
gelagert sein. Insbesondere kann sie um eine Achse, die senkrecht zu einer Achse verläuft,
die die beiden Fixiervorrichtungsabschnitte schneidet, symmetrisch ausgebildet sein.
Insbesondere kann die Fixiervorrichtung dergestalt ausgebildet sein, dass sie jeweils
mit ihren Fixiervorrichtungsabschnitten um die Schwenkachse schwenkbar gelagert ist,
wobei die Fixiervorrichtungsabschnitte insbesondere auf zwei einander gegenüberliegenden
Außenflächenabschnitten lösbar gelagert sind, sodass insbesondere der erste Fixiervorrichtungsabschnitt
an einem ersten Außenflächenabschnitt und der zweite Fixiervorrichtungsabschnitt an
einem zweiten Außenflächenabschnitt gelagert ist, wobei bevorzugt außerdem der erste
Fixiervorrichtungsabschnitt an dem zweiten Flächenabschnitt und der zweite Fixiervorrichtungsabschnitt
an dem ersten Außenflächenabschnitt schwenkbar lagerbar ist, so dass die zwei verschiedenen
Montagepositionen dergestalt realisierbar sind, dass in jeder der Montagepositionen
jeder der Fixiervorrichtungsabschnitte an einem jeweils anderen der Außenflächenabschnitte
gelagert ist.
[0022] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Leuchtenmodul, dass sich zwischen zwei Modulenden
langgestreckt erstreckt, wobei die Modulenden jeweils durch einen Modulendabschnitt
ausgebildet sind. Allgemein kann das Leuchtenmodul eines oder mehrere Merkmale der
Leuchtenmodule des Sets nach einem der Ansprüche 1 bis 16 umfassen. Zwischen seinen
Längsenden kann das Leuchtenmodul beliebig gekrümmt sein. Ein erster Modulendabschnitt
weist einen Anlageabschnitt auf und ein zweiter Modulendabschnitt weist einen Gegenanlageabschnitt
auf. Innerhalb des ersten und des zweiten Modulendabschnitts weist das Leuchtenmodul
zueinander korrespondierende elektrische Steckeinrichtungen auf. Der erste Modulendabschnitt
weist eine zu dem Anlageabschnitt beweglich gelagerte Fixiervorrichtung auf und der
zweite Modulendabschnitt eine zu der Fixiervorrichtung korrespondierende Fixiereinrichtung
auf. Das Leuchtenmodul ist dergestalt ausgebildet, dass es als erstes Leuchtenmodul
mit seinem ersten Modulendabschnitt mit dem zweiten Modulendabschnitt eines identisch
ausgebildeten zweiten Leuchtenmoduls verbindbar ist unter Realisierung einer in einer
Montageposition angeordneten Leuchtenanordnung. Der erste Modulendabschnitt kann Merkmale
aufweisen, die oben im Zusammenhang mit dem ersten Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls
erläutert sind, und der zweite Modulendabschnitt kann Merkmale aufweisen, die oben
im Zusammenhang mit dem ersten Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls eines
erfindungsgemäßen Sets erläutert sind. In der Montageposition liegt eine von dem Anlageabschnitt
des ersten Leuchtenmoduls ausgebildete Anlagefläche mit flächigem Kontakt an einer
von dem Gegenanlageabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls ausgebildeten Gegenanlagefläche
an unter Festlegung einer Relativposition von Anlageabschnitt und Gegenanlageabschnitt
zueinander in zumindest einer Querrichtung. Ausgehend von der Montageposition ist
mittels einer Bewegung der Fixiervorrichtung des ersten Leuchtenmoduls relativ zu
der Fixiereinrichtung des zweiten Leuchtenmoduls unter Aufrechterhaltung des flächigen
Kontakts zwischen der Anlagefläche des ersten Leuchtenmoduls und der Gegenanlagefläche
des zweiten Leuchtenmoduls die Fixiervorrichtung des ersten Leuchtenmoduls mit der
Fixiereinrichtung des zweiten Leuchtenmoduls in Eingriff bringbar unter Realisierung
einer Betriebsposition der Leuchtenanordnung. In der Betriebsposition ist durch den
Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung des ersten Leuchtenmoduls und der Fixiereinrichtung
des zweiten Leuchtenmoduls eine Relativposition der Leuchtenmodule in einer Längsrichtung
senkrecht zur Querrichtung festgelegt. Die korrespondierenden Steckeinrichtungen jeweils
eines Modulendabschnitts des ersten und des zweiten Leuchtenmoduls sind in der Betriebsposition
miteinander elektrisch leitend verbunden.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtenmodul ein Leuchtengehäuse
auf. Der erste Modulendabschnitt des Leuchtenmoduls und insbesondere der zweite Modulendabschnitt
des Leuchtenmoduls sind separat, insbesondere von einem Leuchtengehäuse, dass das
Leuchtenmodul aufweist, hergestellt. Nach der Herstellung sind das Leuchtengehäuse
und der erste Modulabschnitt sowie das Leuchtengehäuse und der zweite Modulabschnitt
miteinander positionsfest verbunden. Insbesondere sind nach der Herstellung das Leuchtengehäuses
und der erste Modulabschnitt miteinander verklebt und/oder verschweißt und/oder verschraubt
und/oder vernietet und/oder verrastet. Insbesondere ist der erste Modulabschnitt entlang
der Längsrichtung dergestalt an das Leuchtengehäuse angelegt, sodass Leuchtengehäuse
mit seinem in Längsrichtung äußeren Ende der Erstreckung und der erste Modulabschnitt
in einem Bereich in einander eingreifen.
[0024] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Leuchtenmodul ein Hohlprofil,
dass insbesondere zumindest einen Abschnitt des Leuchtengehäuses bildet. Insbesondere
ist das Hohlprofil ein Extrusionsprofil, wobei das Hohlprofil beispielsweise aus Kunststoff
hergestellt ist. Bevorzugt ist das Hohlprofil aus mehreren, senkrecht zur Längsrichtung
bzw. Erstreckungsrichtung zusammengesetzten Extrusionsteilprofilen gebildet, die sich
bevorzugt in der Erstreckungsrichtung jeweils durchgehend erstrecken. Insbesondere
ist das Hohlprofil rohrförmig ausgebildet. Insbesondere weist es dabei eine, insbesondere
polygonisierte, ringförmige oder elliptische Querschnittsgeometrie auf, die senkrecht
zur Längsrichtung verläuft. Insbesondere ist das Hohlprofil in einem Abschnitt lichtdurchlässig
ausgeführt. Insbesondere weist das Hohlprofil eine Lichtaustrittsfensteröffnung auf.
Vorzugsweise verläuft das Hohlprofil über mindestens 50 %, insbesondere mindestens
70%, insbesondere mindestens80% der durch die Modulenden begrenzten langgestreckten
Erstreckung des Leuchtenmoduls, wobei das Hohlprofil einen Innenraum ausbildet, innerhalb
dessen ein Geräteträger angeordnet ist. Der Geräteträger kann vorzugsweise relativ
zu dem Hohlprofil entlang mehrerer Richtungen festgelegt sein. Der Geräteträger ist
zumindest senkrecht zur Längsrichtung relativ zu dem Hohlprofil festgelegt. Insbesondere
ist der Innenraum von den Modulendabschnitten aus von außen zugänglich. Insbesondere
ist der Geräteträger mit einer oder mehreren Funktionseinrichtungen, wie beispielsweise
einer Platine, einem Leuchtmittel, einem Betriebsgerät oder drahtlosen Kommunikationsmodulen
bestückt.
[0025] Die Erfindung betrifft weiterhin ein erfindungsgemäßes Verfahren zu Realisierung
einer modularen Leuchtenanordnung, die insbesondere ein erfindungsgemäßes Leuchtenmodul
bzw. ein Leuchtenmodul eines erfindungsgemäßen Sets umfasst. Allgemein vorteilhaft
können das erste und/oder das zweite Leuchtenmodul zusätzlich oder alternativ eines
oder mehrere gattungsgemäße Merkmale umfassen. Das Verfahren betrifft ein erstes und
ein zweites Leuchtenmodul, die sich jeweils zwischen zwei Modulenden, die jeweils
durch einen Modulendabschnitt des jeweiligen Leuchtenmoduls ausgebildet sind, langgestreckt
erstrecken, wobei ein erster Modulendabschnitt eines ersten Leuchtenmoduls einen Anlageabschnitt
aufweist und ein erster Modulendabschnitt eines zweiten Leuchtenmoduls einen Gegenanlageabschnitt
aufweist, wobei das erste und das zweite Leuchtenmodul innerhalb ihrer ersten Modulendabschnitte
zueinander korrespondierende elektrische Steckeinrichtungen aufweisen, wobei das erste
Leuchtenmodul eine zu dem Anlageabschnitt beweglich gelagerte Fixiervorrichtung aufweist
und das zweite Leuchtenmodul eine zu der Fixiervorrichtung korrespondierende Fixiereinrichtung
aufweist, miteinander verbunden werden. Erfindungsgemäß werden die Leuchtenmodule
mit ihren ersten Modulendabschnitten miteinander verbunden unter Realisierung einer
Montageposition. Insbesondere werden die Leuchtenmodule mittels einer relativen Montagebewegung
zueinander in die Montageposition überführt, während die Leuchtenmodule, insbesondere
durch die Montagebewegung mit ihren Modulendabschnitten aufeinander zubewegt werden.
In der Montageposition liegt eine von dem Anlageabschnitt ausgebildete Anlagefläche
mit flächigem Kontakt an einer von dem Gegenanlageabschnitt ausgebildeten Gegenanlagefläche
an, wobei mit Erreichen der Montageposition eine Relativposition von Anlageabschnitt
und Gegenanlageabschnitt zueinander in zumindest einer Querrichtung festgelegt wird.
Insbesondere werden die korrespondierenden Steckeinrichtungen miteinander in Verbindung
gebracht, sodass sie insbesondere miteinander elektrisch verbunden sind. Die Fixiervorrichtung
wird ausgehend von der Montageposition mittels einer Bewegung der Fixiervorrichtung
relativ zur Fixiereinrichtung unter Aufrechterhaltung des flächigen Kontakts zwischen
der Anlagefläche und der Gegenanlagefläche mit der Fixiereinrichtung in Eingriff gebracht.
Die Bewegung wird insbesondere als Schwenkbewegung ausgeführt, wobei am Ende der Schwenkbewegung
die Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung in, insbesondere in Längsrichtung
hintergreifenden, Eingriff gebracht wird. Die Betriebsposition ist ausgehend von der
Montageposition erreicht, wenn die Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung in
Eingriff gebracht wurde. Insbesondere kann die Fixiervorrichtung durch eine der Bewegung
entgegengerichtete Bewegung aus dem Eingriff mit der Fixiereinrichtung gelöst werden
unter Verlassen der Betriebsposition. Durch den Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung
und der Fixiereinrichtung wird eine Relativposition der Leuchtenmodule in der Längsrichtung
senkrecht zur Querrichtung, sowie insbesondere außerdem in zumindest einer Richtung
senkrecht zur Längsrichtung, festgelegt. Die Steckeinrichtungen sind miteinander in
der Betriebsposition elektrisch verbunden, wobei sie insbesondere mittels der Bewegung
ausgehend von der Montageposition unter Erreichen der Betriebsposition elektrisch
verbunden werden. Insbesondere erfolgt während der Bewegung kein Verdrehen des ersten
Modulendabschnitts des ersten und zweiten Leuchtenmoduls zueinander um die Längsachse.
[0026] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Leuchte, die mit einem erfindungsgemäßen Set
realisiert ist. Die Leuchte umfasst mehrere Leuchtenmodule, die erfindungsgemäße Merkmale
aufweisen und eines oder mehrere gattungsgemäße Merkmale aufweisen können. Die Leuchtenmodule
sind in der Betriebsposition miteinander verbunden. Insbesondere umfasst die Leuchte
als ein erstes Leuchtenmodul ein Einspeisemodul. Das Einspeisemodul ist dadurch gekennzeichnet,
dass es an einer Modulseite eine mit sämtlichen Modulendabschnitten der anderen beiden
Leuchtenmodule inkompatible elektrische Versorgungsschnittstelle aufweist zum Anschließen
an ein Versorgungsnetz. Insbesondere ist das Einspeisemodul an einem seiner Modulenden
mit einem weiteren Leuchtenmodul der Leuchte verbunden, bevorzugt indem dieses Modulende
durch einen wie oben erläuterten Modulendabschnitt ausgebildet ist, der mit einem
korrespondierenden Modulendabschnitt eines der anderen Leuchtenmodule verbunden ist
analog zu der oben erläuterten Verbindung zwischen den oben erläuterten ersten Modulendabschnitten
von erstem und zweitem Leuchtenmodul. Bevorzugt weist das Einspeisemodul einen ersten
und zweiten Modulendabschnitt wie oben zu einem erfindungsgemäßen Leuchtenmodul auf,
wobei die Versorgungsschnittstelle zwischen den Modulendabschnitten ausgebildet ist.
Bevorzugt ist die Versorgungsschnittstelle mit der zumindest einen Steckeinrichtung
des Einspeisemoduls elektrisch leitend verbunden. Bevorzugt ist die Versorgungsschnittstelle
korrespondierend zu einem normierten Stecker, beispielsweise einem GST-Stecker, einem
Wieland RST Classic Stecker oder einem anderen standardmäßigen Stecker. Die Versorgungsleitungen
des Versorgungsnetzes können allgemein vorteilhaft als elektrische Leitungen ausgebildet
sein, die geeignet sind, Spannungen von bis zu 12 V, insbesondere bis zu 24 V, insbesondere
zumindest bis zu 230 V, insbesondere mehr als 230 V zu übertragen. Insbesondere weist
die Modulseite des Einspeisemoduls eine dichtende Abdeckung auf, durch die eine elektrische
Kontaktierung von außen ermöglicht ist, wobei die dichtende Abdeckung bevorzugt eine
wie oben erläuterte Abdichtung gewährleistet ausgebildet ist, eine IP-Schutzklasse
zu erfüllen. Insbesondere umfasst die Leuchte als ein zweites Leuchtenmodul ein Leuchtmodul.
Das Leuchtmodul ist ausgebildet, eine Lichtquelle aufzuweisen, wobei die Lichtquelle
dazu ausgebildet ist, Licht zu emittieren. Das Leuchtmodul ist weiterhin dazu ausgebildet,
das Licht der Lichtquelle, insbesondere durch einen lichtdurchlässigen Bereich, insbesondere
in einer definierten Abstrahlrichtung, auszustrahlen. Insbesondere umfasst die Leuchte
als ein drittes Leuchtenmodul ein Funktionsmodul. Insbesondere weist das Funktionsmodul
keine Lichtquelle auf. Insbesondere umfasst das Funktionsmodul elektrische Komponenten,
wie beispielsweise Betriebsgeräte, drahtgebundene und/oder drahtlose Kommunikationsschnittstellen,
Montageeinrichtungen zur Befestigung der Leuchte an einer Wand und/oder einer Decke.
Bevorzugt weisen das Leuchtenmodul und das Funktionsmodul jeweils einen ersten und
eine zweiten Modulendabschnitt auf. Bevorzugt weist die Leuchte an zumindest einem
ihrer Erstreckungsenden eine Endkappe auf, die einen Endkappenabschnitt aufweist,
der gemäß dem ersten Modulendabschnitt von erstem und zweitem Leuchtenmodul eines
erfindungsgemäßen Sets ausgebildet ist, wobei die Endkappe mit ihrem Endkappenabschnitt
mit einem Modulendabschnitt einer der Leuchtenmodule wie erläutert verbunden ist und
am ihrem dem Endkappenabschnitt gegenüberliegenden Ende vollständig geschlossen ist.
Insbesondere sind die Leuchtenmodule der Leuchte dergestalt miteinander verbunden,
dass sie gemeinsam ansteuerbar sind.
[0027] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf vier Figuren näher erläutert:
Es zeigen:
- Figur 1a:
- in einer Prinzipdarstellung eine erste Ansicht von Bestandteilen einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Sets;
- Figur 1b:
- in einer Prinzipdarstellung eine zweite Ansicht von Bestandteilen der Ausführungsform
gemäß Figur 1;
- Figur 2a:
- in einer Prinzipdarstellung eine Ansicht von Bestandteilen der Ausführungsform gemäß
Figur 1 in der Montageposition;
- Figur 2b:
- in einer Prinzipdarstellung eine Ansicht von Bestandteilen der Ausführungsform gemäß
Figur 1 in der Betriebsposition;
- Figur 3:
- in einer Prinzipdarstellung eine Ansicht von einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Leuchtenmoduls;
- Figur 4:
- in einer Prinzipdarstellung eine Ansicht von einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leuchte.
[0028] Figuren 1a und 1b zeigen schematisch ein erstes Leuchtenmodul 21 und ein zweites
Leuchtenmodul 22, die zueinander fluchtend und entlang einer Längsrichtung X beabstandet
angeordnet sind. Vorliegend und allgemein vorteilhaft erstrecken sich sämtliche Leuchtenmodule
21, 22, 23 mit ihrer Erstreckungsrichtung entlang der Längsrichtung X langgestreckt.
Die beiden Leuchtenmodule 21, 22 weisen jeweils einen ersten Modulendabschnitt 3,
4 auf, wobei der erste Modulendabschnitt 3 des ersten Leuchtenmoduls 21 und der erste
Modulendabschnitt 4 des zweiten Leuchtenmoduls 22 einander in Längsrichtung X zugewandt
sind. In Figur 1a ist die Perspektive zugunsten einer Ansicht auf den ersten Modulendabschnitt
3 des ersten Leuchtenmoduls 21 gewählt. In Figur 1b ist die Perspektive zugunsten
einer Ansicht auf den ersten Modulendabschnitt 4 des zweiten Leuchtenmoduls 22 gewählt.
Das erste Leuchtenmodul 21 ist als Funktionsmodul ausgebildet und an einem zweiten,
dem ersten Modulendabschnitt 21 in Längsrichtung X gegenüberliegenden Modulendabschnitt
mit einem weiteren, als Einspeisemodul 23 ausgebildeten Leuchtenmodul 23 verbunden.
Das erste Leuchtenmodul weist an seinem ersten Modulendabschnitt 3 einen Anlageabschnitt
31 mit eine Anlagefläche 32, eine Stützfläche 35, eine korrespondierend ausgebildete
Steckeinrichtung 34 und eine um eine Schwenkachse S schwenkbeweglich gelagerte und
an der Außenseite des Leuchtenmoduls ausgebildete Fixiervorrichtung 33 auf. Die Fixiervorrichtung
33 weist zwei in Querrichtung Y voneinander beabstandete Fixiervorrichtungsabschnitte
331, 332 auf, an denen Keilflächen 3311, 3322 ausgebildet sind. Weiterhin sind die
Fixiervorrichtungsabschnitte 331, 332 durch einen entlang einer Außenseite des ersten
Leuchtenmoduls 21 verlaufenden, anlegbaren Fixierbügel 333 starr miteinander verbunden.
Das zweite Leuchtenmodul 22 weist an seinem ersten Modulendabschnitt einen Gegenanlageabschnitt
41 mit einer Gegenanlagefläche 42, eine Stützfläche 45, eine korrespondierend ausgebildete
Steckeinrichtung 43 und eine Fixiereinrichtung 44 auf. Die Fixiereinrichtung 44 weist
zwei Fixiereinrichtungsabschnitte 441, 442 auf, die an der Außenseite des zweiten
Leuchtenmoduls 22 und entlang der Querrichtung Y voneinander beabstandet sind, sodass
ein erster Fixiervorrichtungsabschnitt 331 mit einem ersten Fixiereinrichtungsabschnitt
441 und ein zweiter Fixiervorrichtungsabschnitt 332 mit einem zweiten Fixiereinrichtungsabschnitt
442 verbindbar entlang der Längsachse X gegenüberliegt. Ausgehend von der dargestellten
Position sind das erste und das zweite Leuchtenmodul 21, 22 miteinander mittels einer
Montagebewegung in eine erste Richtung X1 entlang der Längsrichtung X in eine Montageposition
bringbar, in derer der Anlageabschnitt mit dem Gegenanlageabschnitt in flächiger Anlage
ist und die korrespondierenden Steckeinrichtungen miteinander verbunden sind. Durch
eine Bewegung in eine zweite Richtung X2 entlang der Längsrichtung X sind das erste
und das zweite Leuchtenmodul 21, 22 aus der Montageposition bringbar. Dadurch sind
die ersten Modulendabschnitte 3, 4 zueinander entlang jeder Richtung senkrecht zur
Längsrichtung X festgelegt. Durch eine Bewegung der Fixiervorrichtung 33 sind die
Fixiervorrichtungsabschnitte 331, 332 mit den Fixiereinrichtungsabschnitten 441, 442
in Eingriff bringbar unter Realisierung einer Betriebsposition.
[0029] Die Realisierung der Betriebsposition ausgehend von der Montageposition ist in den
Figuren 2a und 2b schematisch ersichtlich. In den Figuren ist auf eine Darstellung
von Bauteilen der Leuchtenmodule neben denen des jeweiligen ersten Modulendabschnitts
3, 4 verzichtet. Bezugnehmend auf Figur 2a liegen in der Montageposition die ersten
Modulendabschnitte 3, 4 mit Anlageabschnitt 31 und Gegenanlageabschnitt 41 aneinander
an. Die korrespondierenden Steckeinrichtungen 34, 43 sind miteinander dergestalt verbunden,
dass sie ineinandergesteckt sind. Ausgehend von der Montageposition ist die in Figur
2b dargestellte Betriebsposition durch eine Schwenkbewegung der Fixiervorrichtung
33 erreichbar. Die Fixiervorrichtung 33 ist über eine Betätigungsfläche 3331 des Fixierhebels
333 von der Außenseite des ersten Leuchtenmoduls 21 betätigbar. Durch die Schwenkbewegung
kommt die Fixiervorrichtung 33 mit ihren Keilflächen 3311, 3322 mit den Fixiereinrichtungsabschnitten
441, 442 in gleitende Anlage, wobei ein Abstand zwischen den Modulendabschnitten 3,
4 in Längsrichtung abgebaut wird, indem mittels der Keilflächen 3311, 3322 die Schwenkbewegung
in eine Bewegung entlang der Längsrichtung X übersetzt wird, die die ersten Modulendabschnitte
3, 4 aufeinander zu zieht. Dabei wird eine Stützkraft aufgebaut, die die Stützflächen
35, 45 aneinander presst. Mit Erreichend der in Figur 2b dargestellten Lage der Fixiervorrichtung
33 relativ zur Fixiereinrichtung 44 ist die Betriebsposition erreicht. In der Betriebsposition
ist sind die ersten Modulendabschnitte 3, 4 zueinander entlang aller Richtungen festgelegt.
Die korrespondierenden Steckeinrichtungen 34, 43 sind miteinander elektrisch verbunden.
[0030] Figur 3 zeigt eine Prinzipdarstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Leuchtenmoduls 21 eines Sets. Das Leuchtenmodul weist an seinen beiden Modulenden
Modulendabschnitte 213, 214 auf, die zueinander korrespondierend ausgebildet sind,
sodass zwei identische Leuchtenmodule 21 miteinander an ihren Modulendabschnitten
213, 214 miteinander wie oben erläutert verbindbar sind. Der erste Modulendabschnitt
213 weist Merkmale des ersten Modulendabschnitt 3 des ersten Leuchtenmoduls 21 des
oben erläuterten Sets auf. Der zweite Modulendabschnitt 214 weist Merkmale des ersten
Modulendabschnitt 4 des zweiten Leuchtenmoduls 22 des oben erläuterten Sets auf.
[0031] Figur 4 zeigt schematisch eine Leuchte, gebildet durch eine Leuchtenanordnung bestehend
aus mehreren Leuchtenmodulen: Einem Leuchtmodul 22, einem Funktionsmodul 21 und zwei
Einspeisemodulen 23. Die Leuchtenmodule sind miteinander an ihren Modulendabschnitten
verbunden und entlang der Längsrichtung X angeordnet zur Bildung einer langgestreckten
Leuchte.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Set
- 21
- Leuchtenmodul
- 213
- erster Modulendabschnitt
- 214
- zweiter Modulendabschnitt
- 22
- zweites Leuchtenmodul
- 23
- drittes Leuchtenmodul
- 3
- erster Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls
- 4
- erster Modulendabschnitt des zweiten Leuchtenmoduls
- 31
- Anlageabschnitt
- 32
- Anlagefläche
- 33
- Fixiervorrichtung
- 331
- Fixiervorrichtungsabschnitt
- 3311
- Keilfläche
- 332
- Fixiervorrichtungsabschnitt
- 3322
- Keilfläche
- 333
- Fixierbügel
- 3331
- Betätigungsfläche
- 34
- Korrespondierende Steckeinrichtung
- 35
- Stützfläche
- 41
- Gegenanlageabschnitt
- 42
- Gegenanlagefläche
- 43
- Korrespondierende Steckeinrichtung
- 44
- Fixiereinrichtung
- 441
- Fixiereinrichtungsabschnitt
- 442
- Fixiereinrichtungsabschnitt
- 45
- Stützfläche
- S
- Schwenkachse
- X
- Längsrichtung
- X1
- erste Richtung
- X2
- zweite Richtung
- Y
- Querrichtung
1. Set (1) für eine modulare Leuchtenanordnung, das Set umfassend mehrere Leuchtenmodule
(21, 22), die sich jeweils zwischen zwei Modulenden, die jeweils durch einen Modulendabschnitt
(3, 4) des jeweiligen Leuchtenmoduls (21, 22) ausgebildet sind, langgestreckt erstrecken,
wobei ein erster Modulendabschnitt (3) eines ersten Leuchtenmoduls (21) einen Anlageabschnitt
(31) aufweist und ein erster Modulendabschnitt (4) eines zweiten Leuchtenmoduls (22)
einen Gegenanlageabschnitt (41) aufweist, wobei das erste und das zweite Leuchtenmodul
(21, 22) mit ihren ersten Modulendabschnitten (3, 4) miteinander verbindbar sind unter
Realisierung einer Montageposition, in der eine von dem Anlageabschnitt (31) ausgebildete
Anlagefläche (32) mit flächigem Kontakt an einer von dem Gegenanlageabschnitt (41)
ausgebildeten Gegenanlagefläche (42) anliegt unter Festlegung einer Relativposition
von Anlageabschnitt (31) und Gegenanlageabschnitt (41) zueinander in zumindest einer
Querrichtung (Y), wobei das erste und das zweite Leuchtenmodul (21, 22) innerhalb
ihrer ersten Modulendabschnitte (3, 4) zueinander korrespondierende elektrische Steckeinrichtungen
(34, 43) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Leuchtenmodul (21) eine zu dem Anlageabschnitt (31) beweglich gelagerte
Fixiervorrichtung (33) aufweist und das zweite Leuchtenmodul (22) eine zu der Fixiervorrichtung
(33) korrespondierende Fixiereinrichtung (44) aufweist, wobei ausgehend von der Montageposition
mittels einer Bewegung der Fixiervorrichtung (33) relativ zu der Fixiereinrichtung
(44) unter Aufrechterhaltung des flächigen Kontakts zwischen Anlagefläche (32) und
Gegenanlagefläche (42) die Fixiervorrichtung (33) mit der Fixiereinrichtung (44) in
Eingriff bringbar ist unter Realisierung einer Betriebsposition, in der durch den
Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung (33) und der Fixiereinrichtung (44) eine Relativposition
der Leuchtenmodule in einer Längsrichtung (X) senkrecht zur Querrichtung (Y) festgelegt
ist und die korrespondierenden Steckeinrichtungen (34, 43) miteinander elektrisch
leitend verbunden sind.
2. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtung zumindest zwei Fixiervorrichtungsabschnitte aufweist, die senkrecht
zur Längsrichtung voneinander beabstandet angeordnet sind und die Fixiereinrichtung
zwei Fixiereinrichtungsabschnitte aufweist, die entlang der Querrichtung voneinander
beabstandet angeordnet sind, wobei die Bewegung eine erste Teilbewegung umfasst, mit
der ein erster der Fixiervorrichtungsabschnitte ausgehend von der Montageposition
mit einem ihm zugeordneten ersten der Fixiereinrichtungsabschnitte in Eingriff bringbar
ist, und eine zweite Teilbewegung umfasst, mit der ein zweiter der Fixiervorrichtungsabschnitte
ausgehend von der Montageposition mit einem ihm zugeordneten zweiten der Fixiereinrichtungsabschnitte
in Eingriff bringbar ist unter Realisierung der Betriebsposition.
3. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegung, mittels derer die Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung ausgehend
von der Montageposition unter Realisierung der Betriebsposition in Eingriff bringbar
ist, eine zwei- oder eindimensionale Bewegung ist, wobei insbesondere die Bewegung
eine Relativbewegung der Fixiervorrichtung ausgehend von der Montageposition relativ
zu der von dem ersten Leuchtenmodul umfassten Steckeinrichtung und/oder Anlagefläche
bedingt.
4. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Modulendabschnitte jeweils eine Stützfläche aufweisen, die in der Betriebsposition
aneinander anliegen, wobei durch den Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung und der
Fixiereinrichtung die Relativposition der Leuchtenmodule in einer ersten Richtung
in Längsrichtung festgelegt ist und wobei durch das Anliegen der Stützflächen aneinander
die Relativposition der Leuchtenmodule in einer zweiten, der ersten Richtung entgegengesetzten
Richtung in Längsrichtung festgelegt ist, wobei insbesondere der erste Modulendabschnitt
des ersten und des zweiten Leuchtenmoduls bezogen auf einen Querschnitt, der senkrecht
zu Längsrichtung verläuft, symmetrisch, insbesondere bezogen auf eine Symmetrieachse,
die senkrecht zur Längsrichtung verläuft, achsensymmetrisch ausgebildet ist.
5. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtung zu dem Anlageabschnitt um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert
ist, wobei die Bewegung, mittels derer die Fixiervorrichtung mit der Fixiereinrichtung
ausgehend von der Montageposition unter Realisierung der Betriebsposition in Eingriff
bringbar ist, eine Schwenkbewegung der Fixiervorrichtung relativ zum Anlageabschnitt
umfasst, wobei insbesondere in der Betriebsposition die Fixiervorrichtung die Fixiereinrichtung
entlang der Längsrichtung hintergreift, und wobei insbesondere eine Schwenkachse,
um die die Schwenkbewegung erfolgt, senkrecht zur Längsachse verläuft.
6. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtung auf einer Außenfläche des ersten Leuchtenmoduls und die Fixiereinrichtung
auf einer Außenfläche des zweiten Leuchtenmoduls angeordnet ist, wobei die Außenflächen
Flächenabschnitte von Außenseiten der Leuchtenmodule sind, die jeweils bezogen auf
eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung von einer Mitte des jeweiligen Leuchtenmoduls
weg weisen.
7. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Leuchtenmodul ein erstes Leuchtengehäuse aufweist, das mit dem ersten Modulendabschnitt,
insbesondere unmittelbar, verbunden ist, und das zweite Leuchtenmodul ein zweites
Leuchtengehäuse aufweist, das mit dem zweiten Modulendabschnitt, insbesondere unmittelbar,
verbunden ist, wobei sich die Leuchtengehäuse zwischen den jeweiligen zwei Modulenden
langgestreckt erstrecken, und wobei die korrespondierenden Steckeinrichtungen senkrecht
zur Längsrichtung innerhalb des jeweiligen Leuchtengehäuses angeordnet sind.
8. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchtenmodule dergestalt zueinander korrespondierend ausgebildet sind, dass sie
über eine relative Montagebewegung zueinander in die Montageposition bringbar sind,
in der die korrespondierenden Steckeinrichtungen verbunden sind, wobei insbesondere
die Steckeinrichtungen ausgehend von der Montageposition zueinander entlang der Längsrichtung
bewegbar sind zum Erreichen der Betriebsposition, wobei sie in der Betriebsposition
und insbesondere in der Montageposition elektrisch verbunden sind.
9. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2
bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtungsabschnitte ausgehend von der Montageposition relativ zu der
Fixiereinrichtung entlang einer gleichen Bewegungsachse bewegbar sind, wobei die Fixiervorrichtungsabschnitte
zum gemeinsamen Ausführen der Bewegung starr verbunden sind, wobei insbesondere die
Fixiervorrichtung einen Fixierbügel aufweist, der mit den Fixiervorrichtungsabschnitten
starr verbunden ist, wobei der Fixierbügel eine Betätigungsfläche aufweist, mittels
derer der Fixierbügel in der Montageposition und in der Betriebsposition betätigbar
ist zum Ausführen der Bewegung der Fixiervorrichtung relativ zur Fixiereinrichtung,
wobei insbesondere der Fixierbügel mit seiner Betätigungsfläche von der Außenseite
des ersten Modulendabschnitts aus betätigbar ist und zwischen den Fixiervorrichtungsabschnitten
außenseitig verläuft.
10. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Modulendabschnitt des ersten Leuchtenmoduls und der erste Modulendabschnitt
des zweiten Leuchtenmoduls in der Betriebsposition insbesondere gegen Wasser- und/oder
Staubeintritt dichtend miteinander verbunden sind, wobei insbesondere einer der ersten
Modulendabschnitte des ersten und zweiten Leuchtenmoduls einen Nutabschnitt aufweist
und der andere der ersten Modulendabschnitte des ersten und zweiten Leuchtenmoduls
einen Federabschnitt aufweist, wobei in der Betriebsposition der Federabschnitt abdichtend
in dem Nutabschnitt liegt.
11. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtung hakenförmig ausgebildet ist, wobei sie ausgehend von der Montageposition
unter Realisierung der Betriebsposition an der Fixiereinrichtung selbstsperrend eingehakt
ist, wobei insbesondere die Fixiervorrichtung an beiden Fixiervorrichtungsabschnitten
hakenförmig ausgebildet ist, sodass durch die erste Teilbewegung der erste der Fixiervorrichtungsabschnitte
ausgehend von der Montageposition mit dem ihm zugeordneten ersten der Fixiereinrichtungsabschnitte
in Eingriff einhakbar ist, und durch eine zweite Teilbewegung der zweite der Fixiervorrichtungsabschnitte
ausgehend von der Montageposition mit dem ihm zugeordneten zweiten der Fixiereinrichtungsabschnitte
in Eingriff einhakbar ist unter Realisierung der Betriebsposition.
12. Set für eine modulare Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixiervorrichtung eine Keilfläche ausbildet, die ausgehend von der Montageposition
während der Bewegung der Fixiervorrichtung zunächst mit der Fixiereinrichtung in Anlage
gebracht ist und anschließend während einer Fortsetzung der Bewegung durch die Anlage
der Keilfläche mit der Fixiereinrichtung ein Teil der Bewegung in eine Fügebewegung
entlang der Längsachse zwischen dem ersten und dem zweiten Leuchtenmodul übersetzt
ist, die insbesondere die elektrische Verbindung der korrespondierenden Steckeinrichtungen
miteinander bewirkt
und/oder dass
die Fixiereinrichtung eine Keilfläche ausbildet, die ausgehend von der Montageposition
während der Bewegung der Fixiervorrichtung zunächst mit der Fixiervorrichtung in Anlage
gebracht ist und anschließend während einer Fortsetzung der Bewegung durch die Anlage
der Keilfläche mit der Fixiervorrichtung ein Teil der Bewegung in eine Fügebewegung
entlang der Längsachse zwischen dem ersten und dem zweiten Leuchtenmodul übersetzt
ist, die insbesondere die elektrische Verbindung der korrespondierenden Steckeinrichtungen
miteinander bewirkt.
13. Leuchtenmodul für ein Set nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leuchtenmodul (21, 22), sich zwischen zwei Modulenden langgestreckt erstreckt,
wobei die Modulenden jeweils durch einen Modulendabschnitt ausgebildet sind, wobei
ein erster Modulendabschnitt (3) einen Anlageabschnitt (31) aufweist und ein zweiter
Modulendabschnitt (4) einen Gegenanlageabschnitt (41) aufweist, wobei das Leuchtenmodul
(21, 22) innerhalb des ersten und des zweiten Modulendabschnitts (3, 4) zueinander
korrespondierende elektrische Steckeinrichtungen (34, 43) aufweist, der erste Modulendabschnitt
eine zu dem Anlageabschnitt (31) beweglich gelagerte Fixiervorrichtung (33) aufweist
und der zweite Modulendabschnitt eine zu der Fixiervorrichtung (33) korrespondierende
Fixiereinrichtung (44) aufweist, wobei das Leuchtenmodul dergestalt ausgebildet ist,
dass es als erstes Leuchtenmodul mit seinem ersten Modulendabschnitt mit dem zweiten
Modulendabschnitt eines identisch ausgebildeten zweiten Leuchtenmoduls verbindbar
ist unter Realisierung einer in einer Montageposition angeordneten Leuchtenanordnung
mit identisch ausgebildetem ersten und zweiten Leuchtenmodul, wobei in der Montageposition
eine von dem Anlageabschnitt (31) des ersten Leuchtenmoduls ausgebildete Anlagefläche
(32) mit flächigem Kontakt an einer von dem Gegenanlageabschnitt (41) des zweiten
Leuchtenmoduls ausgebildeten Gegenanlagefläche (42) anliegt unter Festlegung einer
Relativposition von Anlageabschnitt (31) und Gegenanlageabschnitt (41) zueinander
in zumindest einer Querrichtung (Y), wobei ausgehend von der Montageposition mittels
einer Bewegung der Fixiervorrichtung (33) des ersten Leuchtenmoduls relativ zu der
Fixiereinrichtung (44) des zweiten Leuchtenmoduls unter Aufrechterhaltung des flächigen
Kontakts zwischen der Anlagefläche (32) des ersten Leuchtenmoduls und der Gegenanlagefläche
(42) des zweiten Leuchtenmoduls die Fixiervorrichtung (33) des ersten Leuchtenmoduls
mit der Fixiereinrichtung (44) des zweiten Leuchtenmoduls in Eingriff bringbar ist
unter Realisierung einer Betriebsposition der Leuchtenanordnung, in der durch den
Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung (33) des ersten Leuchtenmoduls und der Fixiereinrichtung
(44) des zweiten Leuchtenmoduls eine Relativposition der Leuchtenmodule in einer Längsrichtung
(X) senkrecht zur Querrichtung (Y) festgelegt ist und die korrespondierenden Steckeinrichtungen
(34, 43) jeweils eines Modulendabschnitts des ersten und des zweiten Leuchtenmoduls
miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
14. Leuchtenmodul nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leuchtenmodul ein Leuchtengehäuse aufweist, wobei der erste Modulendabschnitt
und insbesondere der zweite Modulendabschnitt des Leuchtenmoduls separat hergestellt
und anschließend mit dem Leuchtengehäuse des ersten Leuchtenmoduls verbunden ist,
wobei insbesondere der erste Modulendabschnitt und das Leuchtengehäuse miteinander
verklebt und/oder verschweißt sind, und/oder dass das Leuchtenmodul ein Hohlprofil,
insbesondere ein Extrusionsprofil umfasst, das zwischen den Modulenden des Leuchtenmoduls
insbesondere durchgehend langgestreckt verläuft, insbesondere über mindestens 50 %
der durch die Modulenden begrenzten langgestreckten Erstreckung des Leuchtenmoduls,
wobei das Hohlprofil einen Innenraum ausbildet, innerhalb dessen ein Geräteträger
angeordnet ist, der zumindest senkrecht zur Längsrichtung relativ zu dem Hohlprofil
festgelegt ist.
15. Verfahren zu Realisierung einer modularen Leuchtenanordnung,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein erstes und ein zweites Leuchtenmodul, die sich jeweils zwischen zwei Modulenden,
die jeweils durch einen Modulendabschnitt (3, 4) des jeweiligen Leuchtenmoduls (21,
22) ausgebildet sind, langgestreckt erstrecken, wobei ein erster Modulendabschnitt
(3) eines ersten Leuchtenmoduls (21) einen Anlageabschnitt (31) aufweist und ein erster
Modulendabschnitt (4) eines zweiten Leuchtenmoduls (22) einen Gegenanlageabschnitt
(41) aufweist, wobei das erste und das zweite Leuchtenmodul (21, 22) innerhalb ihrer
ersten Modulendabschnitte (3, 4) zueinander korrespondierende elektrische Steckeinrichtungen
(34, 43) aufweisen, wobei das erste Leuchtenmodul (21) eine zu dem Anlageabschnitt
(31) beweglich gelagerte Fixiervorrichtung (33) aufweist und das zweite Leuchtenmodul
(22) eine zu der Fixiervorrichtung (33) korrespondierende Fixiereinrichtung (44) aufweist,
wobei das erste und das zweite Leuchtenmodul (21, 22) mit ihren ersten Modulendabschnitten
(3, 4) miteinander verbunden werden unter Realisierung einer Montageposition, in der
eine von dem Anlageabschnitt (31) ausgebildete Anlagefläche (32) mit flächigem Kontakt
an einer von dem Gegenanlageabschnitt (41) ausgebildeten Gegenanlagefläche (42) anliegt,
wobei mit Erreichen der Montageposition eine Relativposition von Anlageabschnitt (31)
und Gegenanlageabschnitt (41) zueinander in zumindest einer Querrichtung (Y) festgelegt
wird, wobei die Fixiervorrichtung (33) ausgehend von der Montageposition mittels einer
Bewegung der Fixiervorrichtung (33) relativ zu der Fixiereinrichtung (44) unter Aufrechterhaltung
des flächigen Kontakts zwischen Anlagefläche (32) und Gegenanlagefläche (42) mit der
Fixiereinrichtung (44) in Eingriff gebracht wird unter Realisierung einer Betriebsposition,
wobei durch den Eingriff zwischen der Fixiervorrichtung (33) und der Fixiereinrichtung
(44) eine Relativposition der Leuchtenmodule in einer Längsrichtung (X) senkrecht
zur Querrichtung (Y) festgelegt wird, und wobei die korrespondierenden Steckeinrichtungen
(34, 43) miteinander elektrisch leitend verbunden werden.
16. Leuchte, realisiert mit einem Set nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte mehrere Leuchtenmodule umfasst, die in der Betriebsposition miteinander
verbunden sind, wobei insbesondere die Leuchte ein erstes Leuchtenmodul, ein zweites
Leuchtenmodul und/oder ein drittes Leuchtenmodul umfasst, wobei das erste Leuchtenmodul
als ein Einspeisemodul, das zweite Leuchtenmodul als ein Leuchtmodul und das dritte
Leuchtenmodul als ein Funktionsmodul ausgebildet ist, wobei das Leuchtmodul sich gegenüber
dem Funktionsmodul und dem Einspeisemodul zumindest dadurch unterscheidet, dass es
eine Lichtquelle aufweist und dazu ausgebildet ist, Licht der Lichtquelle aus dem
Leuchtmodul auszustrahlen, und wobei sich das Einspeisemodul von dem Leuchtmodul und
dem Funktionsmodul zumindest dadurch unterscheidet, dass es an einer Modulseite eine
mit sämtlichen Modulendabschnitten der anderen beiden Leuchtenmodule inkompatible
elektrische Versorgungsschnittstelle aufweist zum Anschließen an ein Versorgungsnetz.