GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halterung zur Befestigung eines Leuchtkörpers
an einem Deckenelement oder an einem Wandelement, umfassend einen im Wesentlichen
zylinderförmigen Basiskörper, der sich entlang einer Längsachse von einem Basiskörperanfang
zu einem Basiskörperende erstreckt und eine äußere Mantelfläche aufweist, wobei an
der äußeren Mantelfläche ein Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse,
insbesondere ein Außengewinde, angeordnet ist, wobei im Bereich des Basiskörperendes
mindestens ein Spachtelelement angeordnet ist, welches Spachtelelement in einer ersten
Richtung vom Basiskörper absteht, wobei die erste Richtung zumindest eine Richtungskomponente
aufweist, welche Richtungskomponente in einer normal auf die Längsachse stehenden
Normalebene liegt.
STAND DER TECHNIK
[0002] Versenkte Leuchtkörper, die zu einem überwiegenden Teil im Inneren eines Decken-
oder Wandelements sitzen, kommen in Gebäuden, wie beispielsweise Häusern, oder in
Bauwerken und Tragwerken, wie beispielsweise Überdachungen und Tunneln, zum Einsatz.
Hierbei werden üblicherweise Halterungen verwendet, die den Leuchtkörper sicher am
Decken- oder Wandelement fixieren.
[0003] Aus
EP 3 434 964 A1 ist beispielsweise eine Halterung zur Befestigung eines Leuchtkörpers an einem Decken-
oder Wandelement bekannt, der bei unterschiedlichen Decken- oder Wandkonstruktionen
einsetzbar ist und einen optimalen Halt in einer Spachtel- oder Putzschicht bietet.
In
EP 3 434 964 A1 wird allerdings weder beschrieben noch findet sich ein Hinweis darauf, ob und wie
die Leuchtkörper gegebenenfalls gekühlt werden.
[0004] Je nach Leuchtkörper können Kühlelemente notwendig sein, welche die Aufgabe haben,
die Verlustwärme der Leuchtkörper möglichst gut an die Umgebung abzugeben, um so die
Betriebstemperatur der Leuchtkörper niedrig zu halten. Um dies zu erreichen kommen
vorzugsweise Kühlelemente zum Einsatz, die eine große Oberfläche aufweisen.
[0005] Beispielsweise offenbart
EP 3 428 509 A1 eine Halterung zum Montieren einer Elektrobaugruppe, insbesondere eines Leuchtkörpers,
an einem Decken- oder Wandelement. Zusätzlich zum Leuchtkörper umfasst die Elektrobaugruppe
u.a. ein Kühlelement zum Kühlen einer Versorgungsplatine.
[0006] Nachteilig bei der aus dem Stand der Technik bekannten Halterung ist, dass in diese
lediglich Leuchtkörper, die direkt mit einem Kühlelement verbunden sind, eingebaut
werden können. D.h. bei einem Austausch des Leuchtkörpers muss nicht nur der Leuchtkörper,
sondern auch das mit dem Leuchtkörper verbundene Kühlelement aus der Halterung entfernt
werden. Damit dies möglich ist, darf der Durchmesser des Kühlelements nicht größer
als der Durchmesser des Leuchtkörpers sein. Um trotzdem eine ausreichende Kühlung
zu ermöglichen, muss das Kühlelement deshalb eine entsprechende Höhe aufweisen. Dies
hat zur Folge, dass die Einbautiefe der Halterung groß ist.
[0007] Des Weiteren ist bei
EP 3 428 509 A1 nachteilig, dass die Halterung nur bedingt an eine Dicke einer auf das Decken- oder
Wandelement aufgetragenen Spachtel- oder Putzschicht anpassbar ist.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0008] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halterung zur Befestigung
eines Leuchtkörpers zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Stands der Technik
überwindet und trotz einer geringen Einbautiefe, kleiner Leuchtöffnung und guter Wartbarkeit
zu keiner Überhitzung des Leuchtkörpers führt. Des Weiteren soll bei gleichbleibender
Wand- oder Deckenbündiger Aufnahme des Leuchtkörpers die Halterung an eine Dicke einer
auf ein Deckenelement oder auf ein Wandelement aufgetragenen Spachtelschicht oder
Putzschicht anpassbar sein.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Diese Aufgabe wird bei einer Halterung zur Befestigung eines Leuchtkörpers an einem
Deckenelement oder an einem Wandelement umfassend einen im Wesentlichen zylinderförmigen
Basiskörper, der sich entlang einer Längsachse von einem Basiskörperanfang zu einem
Basiskörperende erstreckt und eine äußere Mantelfläche aufweist, wobei an der äußeren
Mantelfläche ein Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse, insbesondere
ein Außengewinde, angeordnet ist, wobei im Bereich des Basiskörperendes mindestens
ein Spachtelelement angeordnet ist, welches Spachtelelement in einer ersten Richtung
vom Basiskörper absteht, wobei die erste Richtung zumindest eine Richtungskomponente
aufweist, welche Richtungskomponente in einer normal auf die Längsachse stehenden
Normalebene liegt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Halterung weiters mindestens
ein Plattenelement und mindestens ein Kühlelement umfasst, wobei das Plattenelement
eine, vorzugsweise zylindrische, Öffnung aufweist, in welcher Öffnung der Basiskörper
mittels des Elements zur einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse, insbesondere
mittels des Außengewindes durch eine Schraubverbindung, gehalten ist, wobei das Kühlelement
im Bereich des Basiskörperanfangs mit dem Basiskörper verbunden ist, und wobei das
Kühlelement normal zur Längsachse einen größeren Durchmesser aufweist als die Öffnung.
[0010] Dadurch, dass das Kühlelement nun einen größeren Durchmesser aufweist, kann die Einbautiefe
bei gleicher Kühlleistung verringert werden. Der Durchmesser des Basiskörpers, in
welchen der Leuchtkörper eingesetzt wird, kann entsprechend dem Durchmesser des Leuchtkörpers
relativ klein gehalten werden, weil bei einem Wechsel des Leuchtkörpers tatsächlich
nur der Leuchtkörper aus dem Basiskörper entnommen werden muss, aber nicht das Kühlelement,
welches beim Wechsel des Leuchtkörpers in der Halterung verbleibt. Insofern wird auch
die Wartung des Systems bestehend aus Halterung und Leuchtkörper durch die Trennung
von Leuchtkörper und Kühlelement für den Leuchtkörper erleichtert.
[0011] Bei dem Plattenelement kann es sich beispielsweise um eine Gipsfaserplatte handeln,
die zumindest abschnittsweise eine zylindrische Form aufweist.
[0012] Als Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse kommt vorzugsweise
ein Gewinde zur Anwendung. Ein solches Außengewinde an der äußeren Mantelfläche des
Basiskörpers ermöglicht die Befestigung des Basiskörpers am Plattenelement. Es wäre
vorstellbar, dass der Basiskörper mit seinem Außengewinde direkt in das Plattenelement
eingeschraubt ist, wobei eine die Öffnung begrenzende innere Fläche des Plattenelements
zumindest abschnittsweise durch das Außengewinde eingeschnitten ist.
[0013] Des Weiteren wäre es möglich, dass der Basisköper mittels eines mit dem Außengewinde
im Eingriff stehenden Innengewindes eines Gegenelements, beispielsweise einer Mutter,
in der Öffnung gehalten ist. Das Gegenelement kann vor Verbauung des Plattenelements
auf einer Rückseite des Plattenelements fixiert, beispielsweise formschlüssig befestigt
oder angeklebt, werden. Es wäre aber auch denkbar, dass das Gegenelement in der Öffnung
befestigt, beispielsweise eingeklebt, ist. Darüber hinaus ist es auch vorstellbar,
dass das Befestigungselement in der Öffnung angeordnet und mit dem Gegenelement auf
der Rückseite des Plattenelements gekontert bzw. angezogen wird, sodass das Gegenelement
nicht zusätzlich auf der Rückseite des Plattenelements fixiert bzw. angeklebt zu werden
braucht.
[0014] Als Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse könnten aber auch
ein oder mehrere Rastelemente am Basiskörper vorgesehen sein, die in entsprechende
Gegenelemente am Plattenelement eingreifen, etwa in Gegenelemente in der Öffnung des
Plattenelements. Auf diese Weise kann der Basiskörper in durch die Rastelemente definierte
Positionen längs der Längsachse geschoben und fixiert werden.
[0015] Durch entsprechendes Drehen des Basiskörpers im Falle des Außengewindes (oder durch
entsprechendes Einschieben oder Herausziehen des Basisteils im Falle einer Rastverbindung)
kann exakt eingestellt werden, wieviel der Basiskörper, insbesondere das Spachtelelement,
das Plattenelement überragt. D.h. wenn auf das Plattenelement eine Spachtel- oder
Putzschicht aufgetragen wird, kann durch Drehen des Basiskörpers (oder durch entsprechendes
Einschieben oder Herausziehen des Basisteils im Falle einer Rastverbindung) erreicht
werden, dass der Basiskörper das Plattenelement - ohne Spachtel- oder Putzschicht
- um exakt die Dicke der Spachtel- oder Putzschicht überragt. Dies ermöglicht ein
bündiges Abschließen des Basiskörpers, insbesondere des Spachtelelements, mit der
Spachtel- oder Putzschicht, was zusätzlich auch mit einem guten Halt des Basiskörpers
in der Spachtel- oder Putzschicht einhergeht.
[0016] Wie bereits oben erwähnt, wäre es vorstellbar, dass das Spachtelelement eine vorstehende
definierte Begrenzung bildet, bis zu welcher die Spachtel- oder Putzschicht aufgetragen
wird. Das Spachtelelement ermöglicht eine leichte Erzeugung eines wohldefinierten
bündigen Abschlusses der Spachtel- oder Putzschicht zum Basiskörper hin.
[0017] Es wäre vorstellbar, dass das Spachtelelement eine oder mehrere Ausnehmungen aufweist,
in welche ein entsprechendes Werkzeug eingeführt werden kann, um den Basiskörper ohne
Schwierigkeiten drehen zu können. Beispielsweise kann es sich um eine schlitzförmige
Ausnehmung handeln, in welche ein Schraubenzieher eingeführt werden kann.
[0018] Im Betriebszustand der Halterung, wenn also der Basiskörper mit dem Plattenelement
und dem mindestens einen Kühlelement verbunden ist, ist in Richtung der Längsachse
gesehen das mindestens eine Kühlelement hinter dem Plattenelement angeordnet, wenn
man davon ausgeht, dass die Vorderseite des Plattenelements in den zu beleuchtenden
Raum weist, wenn das Plattenelement an bzw. in einem Decken- oder Wandelement befestigt
ist. Es wäre vorstellbar, dass das Kühlelement und der Basiskörperanfang mittels Schraubverbindung
miteinander verbunden sind. Es könnte allerdings auch sein, dass das Kühlelement und
der Basiskörperanfang mittels Nietverbindung oder mittels Klebeverbindung miteinander
verbunden sind. Die Verbindung zwischen Kühlelement und Basiskörper muss nicht lösbar
sein, weil das Kühlelement nach Montage der Halterung in einem Decken- oder Wandelement
nicht demontiert werden muss bzw. auch nicht ohne Entfernung des Decken- oder Wandelements
zugänglich ist.
[0019] Selbstverständlich wäre es auch denkbar, dass in Richtung der Längsachse gesehen
mehrere Kühlelemente hintereinander und/oder nebeneinander hinter dem Plattenelement
angeordnet sind.
[0020] Normal zur Längsachse gesehen weist das Kühlelement einen größeren Durchmesser auf
als die Öffnung des Plattenelements. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter Durchmesser
ein kürzester Abstand zwischen jenen zwei Punkte einer Oberfläche des Kühlelements
verstanden, welche Punkte am weitesten von einander beabstandet sind.
[0021] Durch den größeren Durchmesser des Kühlelements im Vergleich zur Öffnung des Plattenelements
wird einerseits eine gute Kühlung sichergestellt. Andererseits kann dadurch die Höhe
des Kühlelements reduziert werden, da sich der größte Teil des Kühlelements normal
zur Längsachse erstreckt, wodurch die Einbautiefe der erfindungsgemäßen Halterung
reduziert ist.
[0022] Die geometrische Form des Kühlelements kann variieren. Beispielsweise kann das Kühlelement
in Aufsicht entlang der Längsachse gesehen eine zumindest abschnittsweise polygonale
Form oder vorzugsweise eine zumindest abschnittsweise kreisartige Form aufweisen.
Entsprechend kann das Kühlelement zumindest abschnittsweise die Form eines Polygons
oder vorzugsweise zumindest abschnittsweise die Form eines Zylinders besitzen. Eine
stetige glatte Kontur des oder der Kühlelemente, insbesondere also die Kreisform,
verhindert ein Hängenbleiben des Kühlelements beim Verdrehen an anderen Einrichtungen,
etwa an den Fixierungselementen zur Fixierung des Plattenelements an einem Decken-
oder Wandelement, oder an Kabeln, die zwischen Decken- oder Wandelement und fester
Wand verlaufen.
[0023] Es ist in einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass es sich
bei dem mindestens einen Kühlelement um ein ebenes Kühlblech handelt, das normal zur
Längsachse ausgerichtet ist. Durch die entsprechende Ausrichtung ergibt sich zusätzlich
zu den guten Kühleigenschaften auch eine besonders geringe Einbautiefe der erfindungsgemäßen
Halterung.
[0024] Es wäre vorstellbar, dass das Kühlblech mindestens einen Durchbruch aufweist, um
einerseits die Luftzirkulation zu verbessern und andererseits Material und Gewicht
des Kühlblechs einzusparen.
[0025] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass der Durchmesser
des mindestens einen Kühlelements ein Vielfaches von einem Durchmesser der Öffnung
ist. Der Durchmessers des Kühlelements kann etwa das Doppelte, Dreifache, oder Vierfache,
bevorzugt das Fünffache, Sechsfache oder Siebenfache verglichen mit dem Durchmesser
der Öffnung sein. Der Durchmessers des Kühlelements kann jedoch auch irgendeinen Wert
über dem siebenfachen Durchmesser der Öffnung betragen, sowie jeden Wert zwischen
dem zwei- bis siebenfachen Durchmesser der Öffnung.
[0026] Der Durchmesser des Kühlelements ist mindestens doppelt so groß wie die Öffnung des
Plattenelements. Dies bewirkt einerseits eine gute Kühlung des Leuchtkörpers und andererseits
stellt dies eine geringe Einbautiefe der erfindungsgemäßen Halterung sicher. In der
Regel ist der Durchmesser des Kühlelements kleiner als ein Durchmesser des Plattenelements.
Dies hat den Vorteil, dass die Halterung, umfassend das daran montierte Kühlelement,
grundsätzlich von beiden Seiten in das Decken- oder Wandelement eingesetzt werden
kann.
[0027] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halterung
mindestens ein Verbindungselement umfasst, welches Verbindungselement zwischen dem
Basiskörper und dem Kühlelement angeordnet ist. D.h. das Verbindungselement ist in
Richtung der Längsachse gesehen hinter dem Plattenelement angeordnet und dient der
mechanischen Verbindung von Basiskörper und Kühlelement. Gleichzeitig kann das Verbindungselement
elektrisch isolierend wirken, um das in der Regel metallische Kühlelement von einem
elektrischen Anschluss, der für den Leuchtkörper am Basiselement vorgesehen ist, zu
trennen. Das Verbindungselement ist so ausgebildet, dass ein eingebauter Leuchtkörper
in thermischen Kontakt mit dem Kühlelement ist.
[0028] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halterung
mindestens eine Anschlussplatine für einen elektrischen Anschluss des Leuchtkörpers
umfasst. Bei der Anschlussplatine handelt es sich um einen Verbindungsteil, welcher
mit einem anderen Verbindungsteil zusammenwirken kann, um einen elektrischen Anschluss
herzustellen.
[0029] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die mindestens
eine Anschlussplatine zwischen dem Plattenelement und dem Verbindungselement angeordnet
ist. D.h. die Anschlussplatine ist in Richtung der Längsachse gesehen hinter dem Plattenelement
und vor dem Verbindungselement angeordnet. Dies stellt sicher, dass die Anschlussplatine
in keinem direkten Kontakt zum Kühlblech steht, da sie durch das Verbindungselement
vom Kühlelement räumlich getrennt ist. Das Verbindungselement wird etwa mittels Schrauben
oder dergleichen zwischen Anschlussplatine und Kühlelement gehalten, z.B. geklemmt.
[0030] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass das mindestens
eine Plattenelement mindestens ein Fixierungselement zur Fixierung an einem Deckenelement
oder Wandelement umfasst. Das mindestens eine Fixierungselement dient einerseits der
Ausrichtung des Plattenelements und verhindert andererseits ein Verrutschen des Plattenelements
entlang der Längsachse.
[0031] Bei mindestens einem Fixierungselement kann es sich beispielsweise um einen drehbaren
Bolzen oder eine Schraube mit einem endseitig am Bolzen bzw. der Schraube angeordneten
Flügelelement handeln, welches Flügelelement sich beim Montieren der Halterung in
einem Decken- oder Wandelement an dessen Rückseite abstützt. Das Flügelement verhindert
somit ein Herausrutschen der Halterung aus dem Decken- oder Wandelement in den zu
beleuchteten Raum. Zusätzlich wäre es vorstellbar, dass das mindestens eine Fixierungselement
dann zumindest ein Anschlagelement umfasst, das mit dem Flügelelement zusammenwirkt.
[0032] Um ein zu weites Hineindrücken des Plattenelements in das Decken- oder Wandelement
zu verhindern, können am Umfang des Plattenelements mehrere Fortsätze in radialer
Richtung vorgesehen sein, welche sich im Decken- oder Wandelement eindrücken. Diese
Fortsätze legen gemeinsam mit etwaigen Flügelelementen die Lage des Plattenelements
in beiden Richtungen entlang der Längsachse fest.
[0033] Alternativ zu Flügelementen und Fortsätzen sind als Fixierungselemente auch Befestigungslaschen
denkbar, die mit dem Plattenelement fest, z.B. mittels Schraubverbindung, verbunden
sind und später fest mit dem Decken- oder Wandelement, z.B. mittels Schraubverbindung,
verbunden werden können. Diese Befestigungslaschen fixieren die Lage des Plattenelements
in beiden Richtungen entlang der Längsachse, wenn das Plattenelement am Decken- oder
Wandelement befestigt ist.
[0034] Grundsätzlich kann der Basiskörper, der mit dem mindestens einen Kühlelement verbunden
ist, im Falle einer Schraubverbindung gegenüber dem Plattenelement aufgrund der Schraubverbindung
verdreht werden. Es wäre allerdings auch vorstellbar, dass der Basiskörper im Betriebszustand
nur mehr eingeschränkt oder gar nicht mehr verdrehbar ist. Deshalb ist in einer weiteren
Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass das mindestens eine Plattenelement
mindestens ein Arretierungselement zur Arretierung des mindestens einen Kühlelements
gegenüber Drehungen relativ zum Plattenelement umfasst. Um ein ungewolltes Verdrehen
des mindestens einen Kühlelements gegenüber dem Plattenelement zu verhindern, ist
das zumindest eine Arretierungselement vorgesehen. Beispielsweise kann es sich bei
dem zumindest einen Arretierungselement um eine Arretierungsfeder handeln.
[0035] Das zumindest eine Arretierungselement kann auf unterschiedliche Art und Weise mit
dem zumindest einen Kühlelement zusammenwirken. Es wäre beispielsweise vorstellbar,
dass das mindestens eine Arretierungselement lediglich einen Druck auf einen Umfangsbereich
des mindestens einen Kühlelements ausübt. Deshalb ist in einer weiteren Ausführungsvariante
der Erfindung vorgesehen, dass das mindestens eine Arretierungselement am mindestens
einen Kühlelement anliegt und so ausgebildet ist, dass es eine Drehung des mindestens
einen Kühlelements gegenüber dem Plattenelement durch Reibung bremst. Dies bietet
einen Widerstand gegen ein ungewolltes Verdrehen. Trotzdem ist bis zum Einputzen der
Halterung eine andauernde Verstellmöglichkeit des Basiskörpers gegeben. D.h. der Basiskörper
kann zu jeder Zeit an eine Dicke einer noch aufzubringenden Spachtel- oder Putzschicht
angepasst werden.
[0036] Es wäre allerdings auch vorstellbar, dass das mindestens eine Arretierungselement
derart mit dem mindestens einen Kühlblech zusammenwirkt, dass es zu einer formschlüssigen
Verriegelung kommt. Aus diesem Grund ist in einer weiteren Ausführungsvariante der
Erfindung vorgesehen, dass das mindestens eine Kühlelement in einem Umfangsbereich
mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme des Arretierungselements aufweist. Sobald
das Arretierungselement in die Ausnehmung einrastet, ist eine Verdrehung des Basiskörpers
nicht mehr möglich, da das Kühlelement formschlüssig mit der Arretierungsfeder verriegelt
ist und sich nicht mehr verdrehen lässt. D.h. der Basiskörper kann in dieser Ausführungsvariante
in der Öffnung des Plattenelements nur vor dem Einbau der Halterung in ein Decken-
oder Wandenelement verdreht werden.
[0037] Selbstverständlich wäre auch eine Kombination der beiden zuvor ausgeführten Varianten
möglich. Es wäre beispielsweise vorstellbar, dass das Kühlelement im Umfangsbereich
eine Raststruktur aufweist, in welche die Arretierungsfeder eingreift. D.h. hierbei
ist eine andauernde Verstellmöglichkeit des Basiskörpers im montierten Zustand der
Halterung an einem Decken- oder Wandelement möglich, jedoch sind Rastpunkte spürbar.
[0038] Grundsätzlich kann auch der Basiskörper, der mit dem mindestens einen Kühlelement
über eine Rastverbindung verbunden ist, ebenfalls ein Arretierungselement, etwa einen
Anschlag, aufweisen, über den hinaus keine relative Verschiebung längs der Längsachse
möglich ist.
[0039] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Halterung
eine entlang der Längsachse verlaufenden Einbautiefe von maximal 7 cm, bevorzugt von
maximal 6 cm, besonders bevorzugt von maximal 4 cm, aufweist. Somit lässt sich die
erfindungsgemäße Halterung auch bei Decken- oder Wandelementen einbauen, bei deren
dahinter liegendem Hohlraum wenig Platz vorherrscht. D.h. die erfindungsgemäßen Halterungen
ermöglichen einen breiten Einsatz, da sie an unterschiedlichsten Decken- oder Wandkonstruktionen
verbaubar ist.
[0040] Des Weiteren ist erfindungsgemäß ein System umfassend eine erfindungsgemäße Halterung
und mindestens einen Leuchtkörper vorgesehen, wobei der Leuchtkörper in einem Inneren
des Basiskörpers lösbar, insbesondere werkzeuglos lösbar, anordenbar ist. Unter "werkzeuglos"
wird hier verstanden, dass kein Schraubenzieher notwendig ist, um einen Leuchtkörper
in die Halterung einzubauen oder aus dieser zu lösen. Entsprechende Vertiefungen des
Leuchtkörpers können es erleichtern, mittels alttäglich verfügbarer Mittel, etwa einer
Münze oder nur der Hand, das Leuchtmittel aus der Halterung zu lösen, etwa mit einer
Drehung des Leuchtmittels um einen Winkel, insbesondere kleiner als 180°, z.B. um
90°.
[0041] Unter dem Begriff Leuchtkörper sind im Rahmen der Erfindung alle elektrischen Betriebsmittel
und elektrischen Verbraucher zu verstehen, die dazu dienen, Licht zu erzeugen.
[0042] Um den Leuchtkörper bequem und einfach mit der erfindungsgemäßen Halterung verbinden
zu können, ist vorzugsweise eine an sich bekannte Befestigungsstruktur für den Leuchtkörper
an einer Innenseite des Basiskörpers ausgebildet, insbesondere ein Vorsprung, ein
Absatz, ein Gewinde, ein Bajonettverschlussteil, ein Schnappverschlussteil oder ein
Magnetverschlussteil.
[0043] Der Leuchtkörper wird dabei vorzugsweise in direkten Kontakt mit dem Kühlelement
gebracht.
[0044] In einer weiteren Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen,
dass der mindestens eine Leuchtkörper eine Platine, insbesondere eine Platine mit
zumindest einer Leuchtdiode, umfasst, welche Platine in eine entsprechende Ausnehmung
der Anschlussplatine platzierbar und mit dem Kühlelement kontaktierbar ist. Insbesondere
ist die Platine durch eine entsprechende Ausnehmung der Anschlussplatine durchführbar,
um den Kontakt mit dem Kühlelement herzustellen. D.h. durch das Einsetzen der Platine
in die Anschlussplatine bildet sich eine formschlüssige Verbindung aus, die den Leuchtkörper
in der Halterung hält. Hierzu können etwa Federn an der Platine vorgesehen sein.
[0045] Bei der Platine handelt es sich um einen Träger für elektronische Bauteile. Die Platine
dient der elektrischen Verbindung mit einer Strom- oder Spannungsquelle.
[0046] Wie aus den obigen Erläuterungen hervorgeht, kann die erfindungsgemäße Halterung
bei verschiedenen Decken- oder Wandkonstruktionen eingesetzt werden. Entsprechend
dem oben Gesagten ist erfindungsgemäß daher ein Deckenelement oder Wandelement umfassend
eine erfindungsgemäße Halterung vorgesehen, wobei die Halterung in einer Ausnehmung
des Deckenelements oder des Wandelements bündig gehalten ist. Vorzugsweise ist hinter
dem Decken- oder Wandelement ein entsprechender Hohlraum vorgesehen, um die Montage
der erfindungsgemäßen Halterung zu erleichtern. Das Decken- oder Wandelement kann
eine Gipsfaserplatte sein.
[0047] Es ist somit keine Unterkonstruktion an einer festen Wand hinter dem Decken- oder
Wandelement für die erfindungsgemäße Halterung notwendig. Es ist ausreichend, wenn
das Decken- oder Wandelement eine der Halterung entsprechende, in der Regel kreisförmige,
Ausnehmung aufweist.
[0048] Es wäre vorstellbar, dass das Plattenelement in der Ausnehmung des Decken- oder Wandelements
mit Hilfe des mindestens einen Fixierungselements bündig gehalten ist.
[0049] In einer weiteren Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Deckenelements oder Wandelements
ist vorgesehen, dass eine auf dem Plattenelement aufgetragene Spachtelschicht oder
Putzschicht eine Dicke aufweist, die im Wesentlichen einem entlang der Längsachse
gemessenen Abstand zwischen dem Plattenelement und dem justierbaren Spachtelelement
entspricht.
[0050] Wie oben bereits geschildert, wäre es vorstellbar, dass durch Drehen des Basiskörpers
genau eingestellt werden kann, um welchen Abstand der Basiskörper, insbesondere das
Spachtelelement, das Plattenelement überragt. Entsprechend kann dann leicht eine Spachtel-
oder Putzschicht aufgebracht werden, deren Dicke genau dem Abstand entspricht.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0051] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen
sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls
einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0052] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Systems umfassend eine erfindungsgemäße Halterung sowie einen
Leuchtkörper von schräg oben;
- Fig. 2
- eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Systems aus Fig. 1 von schräg unten;
- Fig. 3
- eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung eines Plattenelements sowie
eines Gegenelements des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Halterung
aus Fig. 1;
- Fig. 4
- eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung eines Kühlelements, eines
Verbindungselements, einer Anschlussplatine sowie eines Basiskörpers des ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halterung aus Fig. 1;
- Fig. 5
- eine axonometrische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung aus Fig. 1 von schräg oben;
- Fig. 6
- eine axonometrische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung aus Fig. 1 von schräg unten;
- Fig. 7
- eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung des Leuchtkörpers;
- Fig. 8
- eine axonometrische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung von schräg oben;
- Fig. 9
- eine axonometrische Schnittansicht des erfindungsgemäßen Systems, welches in einem
Deckenelement angeorndet ist;
- Fig. 10
- eine axonometrische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung mit alternativen Fixierungselementen von schräg oben.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0053] Fig. 1 zeigt eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Systems umfassend eine erfindungsgemäße
Halterung 1 sowie einen Leuchtkörper 2 von schräg oben, während Fig. 2 eine axonometrische
Ansicht einer Explosionsdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Systems aus Fig. 1 von schräg unten darstellt. Die erfindungsgemäße Halterung 1 umfasst
einen Basiskörper 4, ein Plattenelement 13 und ein Kühlelement 14.
[0054] Der zylinderförmige Basiskörper 4 erstreckt sich entlang einer Längsachse 5 von einem
Basiskörperanfang 6 zu einem Basiskörperende 7 und weist eine äußere Mantelfläche
8 auf, auf welcher Mantelfläche 8 ein Außengewinde 9 angeordnet ist. Des Weiteren
ist im Bereich des Basiskörperendes 7 ein das Basiskörperende 7 vollumfänglich umgebendes
Spachtelelement 10 angeordnet, welches in einer ersten Richtung 11 vom Basiskörper
4 absteht, wobei die erste Richtung 11 normal auf die Längsachse 5 steht.
[0055] Das Plattenelement 13 weist eine zylindrische Öffnung 15 auf, in welcher der Basiskörper
4 in einem Betriebszustand gehalten ist, wobei unter dem Betriebszustand die zusammengebaute
erfindungsgemäße Halterung 1 zu verstehen ist - d.h. im Betriebszustand ist der Basiskörper
4 in der Öffnung 15 des Plattenelements 13 gehalten und das Kühlelement 14 ist mit
dem Basiskörper 4 im Bereich des Basiskörperanfangs 6 verbunden.
[0056] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Basiskörper 4 mittels eines mit dem Außengewinde
9 im Eingriff stehenden Innengewindes 26 eines Gegenelements 25, in diesem Fall einer
Mutter, welche insbesondere aus Kunststoff gefertigt ist, in der Öffnung 15 gehalten.
Fig. 3 zeigt eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung des Plattenelements
13 sowie des Gegenelements 25 des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung 1 aus Fig. 1, wobei das Gegenelement 25 auf einer Rückseite des Plattenelements
13 in einer entsprechenden Vertiefung fixiert ist.
[0057] Fig. 4 stellt eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung eines Kühlelements
14, eines Verbindungselements 16, einer Anschlussplatine 17 sowie eines Basiskörpers
4 des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Halterung 1 aus Fig. 1 dar.
Im Betriebszustand ist in Richtung der Längsachse 5 gesehen das Kühlelement 14 hinter
dem Plattenelement 13 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Kühlelement
14 als ebenes Kühlblech ausgeführt, das normal zur Längsachse 5 ausgerichtet ist,
wobei ein Durchmesser des Kühlelements 14 ungefähr fünfmal so lang ist wie ein Durchmesser
der Öffnung 15. Das Kühlelement 14 weist eine Vielzahl von Durchbrüchen auf, welche
der Material- und Gewichtseinsparung dienen sowie die Luftzirkulation durch und um
das Kühlelement 14 ermöglichen. Es wäre auch denkbar, mehrere Kühlelemente 14 parallel
zueinander anzuordnen.
[0058] Zwischen dem Basiskörper 4 und dem Kühlelement 14 ist im Betriebszustand ein Verbindungselement
16 angeordnet, welches im ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls als Mutter, insbesondere
als Kunststoffmutter, ausgeführt ist.
[0059] Des Weiteren umfasst die erfindungsgemäße Halterung 1 eine Anschlussplatine 17, die
im Betriebszustand zwischen dem Plattenelement 13 und dem Verbindungselement 16 angeordnet
ist und mit einer Spannungsquelle oder Stromquelle (nicht dargestellt) verbunden werden
kann.
[0060] Die Anschlussplatine 17 wird über den Basiskörperanfang 6 geschoben und liegt mit
nach innen gerichteten Fortsätzen in zwei Ausnehmungen des Basiskörpers 4 auf. Das
Verbindungselement 16 wird mit seinem Innengewinde auf das Außengewinde des Basiskörpers
4 aufgeschraubt. Das Kühlelement wird auf das Verbindungselement 16 aufgelegt und
mittels Schrauben, die hier außerhalb des Verbindungselement 16 verlaufen, mit der
Anschlussplatine 17 verschraubt, welche hierzu entsprechende Bohrungen aufweist.
[0061] Das Plattenelement 13 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel außerdem drei Fixierungselemente
18 (siehe Fig. 1), die der Fixierung der erfindungsgemäßen Halterung 1 an einem Decken-
oder Wandelement 3 dienen. Jedes der drei Fixierungselemente 18 weist eine drehbare
Schraube 27 mit einem endseitig an der Schraube fest angeordneten Flügelelement 28
auf. Die Schraube 27 lässt sich in diesem Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Schraubenziehers
einfach verdrehen. Zusätzlich umfasst jedes der drei Fixierungselemente 18 ein Anschlagelement
29, das die Fixierung erleichtert. Mit Hilfe der Flügelelemente 28 wird die erfindungsgemäße
Halterung 1 in diesem Ausführungsbeispiel in eine entsprechende Ausnehmung 24 des
Decken- oder Wandelements 3 derart eingehängt, dass die Halterung 1 bündig gehalten
wird.
[0062] Um ein zu weites Hineindrücken des Plattenelements 13 in das Decken- oder Wandelement
3 zu verhindern, sind am Umfang des Plattenelements 13 sechs Fortsätze 32 in radialer
Richtung vorgesehen, welche über die Kreiskontur des Plattenelements 13 hinausragen.
Im Decken- oder Wandelement 3 sind keine entsprechenden Ausnehmungen vorgesehen, sodass
sich die Fortsätze 32 wie Zähne oder Krallen in das umgebende Decken- oder Wandelement
3 eindrücken. Diese Fortsätze 32 legen gemeinsam mit den Flügelelementen 28 die Lage
des Plattenelements 13 in beiden Richtungen entlang der Längsachse 5 fest.
[0063] Arretierungselemente 12 (siehe Fig. 8) sind in diesem Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen,
d.h. der Basiskörper 4 kann ohne Widerstand jederzeit verdreht werden.
[0064] Fig. 5 zeigt eine axonometrische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung 1 aus Fig. 1 von schräg oben, während Fig. 6 eine axonometrische Ansicht
des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Halterung 1 aus Fig. 1 von schräg
unten darstellt. Aus diesen beiden Figuren lässt sich die sehr geringe Einbautiefe
21 der erfindungsgemäßen Halterung 1 gut erkennen. In diesem Ausführungsbeispiel weist
die erfindungsgemäße Halterung 1 nämlich eine Einbautiefe 21 von lediglich 4 cm auf,
wodurch sich die erfindungsgemäße Halterung 1 auch bei Decken- oder Wandelementen
3 einbauen lässt, die einen sehr kleinen dahinter liegenden Hohlraum aufweisen.
[0065] Fig. 7 zeigt eine axonometrische Ansicht einer Explosionsdarstellung des Leuchtkörpers
2, der vom erfindungsgemäßen System umfasst ist und in allen Ausführungsbeispielen
zum Einsatz kommen kann. Der Leuchtkörper 2 ist in seinem Betriebszustand in einem
Inneren 22 des Basiskörpers 4 angeordnet und fixiert, z.B. mittels eines Bajonettverschlussteils
und/oder mittels Federn, und umfasst eine Platine 23 mit einer Leuchtdiode 35, welche
Platine 23 durch eine Ausnehmung der Anschlussplatine 17 hindurchgeführt wird, bis
die Platine 23 das Kühlelement 14 kontaktiert. Durch flexible, an der Platine 23 angelötete
Federn 34 wird eine elektrische Verbindung zur Anschlussplatine 17 ausgebildet. Zusätzliche,
nicht dargestellte Federn der Platine 23, die sich an der Anschlussplatine 17 abstützen,
bewirken, dass die Platine 23 am Kühlelement 14 anliegt. Der elektrische Kontakt zwischen
Platine 23 und Anschlussplatine 17 wird gleichzeitig zur mechanischen Verriegelung
per Drehbewegung hergestellt, ähnlich einem Bajonettverschluss. Die mechanische Verriegelung
kann einfach mit der Hand oder einer Münze geöffnet und der Leuchtkörper 2 ausgetauscht
werden.
[0066] Weiters umfasst der Leuchtkörper 2 weitere optische Elemente, wie hier einen Reflektor
30. Es könnte alternativ oder zusätzlich auch eine Linse vorgesehen sein. Ein Entblendring
31 kann mit der Platine 23 verpresst oder verklebt sein. Der Entblendring 31 kann
auch zusätzlich in Federn der Platine 23 eingehängt sein.
[0067] Durch entsprechendes Drehen des Basiskörpers 4 kann bei diesem Ausführungsbeispiel
im Betriebszustand exakt eingestellt werden, wieviel das Spachtelelement 10 das Plattenelement
13 überragt. D.h. wenn auf das Plattenelement 13 eine Spachtel- oder Putzschicht aufgetragen
wird, kann durch Drehen des Basiskörpers 4 erreicht werden, dass das Spachtelelement
10 das Plattenelement 13 - ohne Spachtel- oder Putzschicht - um exakt die Dicke der
Spachtel- oder Putzschicht überragt. Dies ermöglicht ein bündiges Abschließen des
Spachtelelements 10 mit der Spachtel- oder Putzschicht, was zusätzlich auch mit einem
guten Halt des Basiskörpers 4 in der Spachtel- oder Putzschicht einhergeht.
[0068] Durch den größeren Durchmesser des Kühlelements 14 im Vergleich zum Durchmesser der
Öffnung 15 des Plattenelements 13 wird einerseits eine gute Kühlung sichergestellt.
Andererseits kann dadurch die Höhe des Kühlelements 14 reduziert werden, da sich der
größte Teil des Kühlelements 14 normal zur Längsachse 5 erstreckt, wodurch die Einbautiefe
21 der erfindungsgemäßen Halterung 1 bzw. des erfindungsgemäßen Systems reduziert
ist.
[0069] Fig. 8 zeigt eine axonometrische Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Halterung 1 von schräg oben. Der Aufbau der erfindungsgemäßen Halterung 1 des zweiten
Ausführungsbeispiels entspricht dem Aufbau der erfindungsgemäßen Halterung 1 des ersten
Ausführungsbeispiels mit dem Unterschied, dass ein Arretierungselement 12, das als
Arretierungsfeder ausgeführt ist, vorgesehen ist.
[0070] Das Kühlelement 14 weist im zweiten Ausführungsbeispiel in einem Umfangsbereich 19
einen Ausnehmung 20 zur Aufnahme des Arretierungselements 12 auf. Sobald das Arretierungselement
12 im Betriebszustand in die Ausnehmung 20 einrastet, ist eine Verdrehung des Basiskörpers
4 nicht mehr möglich, da das Kühlelement 14 formschlüssig mit der Arretierungselement
12 verriegelt ist und sich nicht mehr verdrehen lässt. D.h. der Basiskörper 4 kann
in diesem Ausführungsbeispiel in der Öffnung 15 des Plattenelements 13 nur vor dem
Einbau der Halterung 1 in ein Decken- oder Wandelement 3 verdreht werden.
[0071] Fig. 9 stellt eine axonometrische Schnittansicht des zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Systems, welches in einem Deckenelement 3 angeordnet ist, dar.
Das Plattenelement 13 ist in einer Ausnehmung 24 des Deckenelements 3 mit Hilfe der
Fixierungselemente 18 bündig gehalten.
[0072] Der Zusammenbau sowie der Einbau des erfindungsgemäßen Systems 1 in das Deckenelement
3 lässt sich wie folgt kurz zusammenfassen:
Zu Beginn wird der Basiskörper 4 in das Plattenelement 13 eingeschraubt und mittels
des mit dem Außengewinde 9 im Eingriff stehenden Innengewindes 26 des Gegenelements
25 in der Öffnung 15 gehalten. Des Weiteren wird der Basiskörperanfang 6 in die Ausnehmung
der Anschlussplatine 17 eingeführt und anschließend mit dem Verbindungselement 16
verschraubt. Dann wird die Anschlussplatine 17 mittels Schrauben mit dem Kühlelement
14 verbunden. D.h. die erfindungsgemäße Halterung 1 weist in Richtung der Längsachse
gesehen folgende Abfolge auf: Basiskörperende 7, Plattenelement 13, Gegenelement 25,
Anschlussplatine 17, am Basiskörperanfang 6 angeordnetes Verbindungselement 16, Kühlelement
14.
[0073] Die so hergestellte erfindungsgemäße Halterung 1 kann dann an einen Kunden geliefert
werden, der in einem Deckenelement 3 eine entsprechende Ausnehmung 24 herstellen muss.
Die erfindungsgemäße Halterung 1 wird in der Ausnehmung 24 des Deckenelements 3 angeordnet
und mittels Fixierungselementen 18, hier jeweils bestehend aus Bolzen 27, Flügelelement
28 und Anschlagelement 29, im Deckenelement 3 fixiert. Der Basiskörper 4 mit Spachtelelement
10 wird entsprechend der Putzstärke längs der Längsachse 5 eingestellt und die Putzschicht
aufgetragen. In den Basiskörper 4 der erfindungsgemäßen Halterung 1 wird schließlich
der Leuchtkörper 2 eingesetzt.
[0074] Fig. 10 zeigt eine alternative Möglichkeit zur Befestigung der Halterung 1 an einem
Decken- oder Wandelement 3. Hier sind, statt der Fixierungselemente 18 in Form von
Schrauben 27, Flügelelementen 28 und Anschlagelementen 29 wie in Fig. 1, zwei Befestigungslaschen
33 vorgesehen. Diese werden fest mit dem Plattenelement 13 verbunden, z.B. verschraubt.
Der Kunde kann dann die in das Decken- oder Wandelement 3 eingesetzte Halterung 1
durch Schrauben, welche die Befestigungslaschen 33 mit dem Decken- oder Wandelement
3 verbinden, fixieren.
[0075] Ein typischer Durchmesser eines erfindungsgemäßen Plattenelements beträgt für alle
Ausführungsformen 150 mm, ein typischer Durchmesser der Öffnung 15 beträgt 25 - 32
mm.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0076]
- 1
- Halterung
- 2
- Leuchtkörper
- 3
- Deckenelement / Wandelement
- 4
- Basiskörper
- 5
- Längsachse
- 6
- Basiskörperanfang
- 7
- Basiskörperende
- 8
- Mantelfläche
- 9
- Außengewinde
- 10
- Spachtelelement
- 11
- erste Richtung
- 12
- Arretierungselement
- 13
- Plattenelement
- 14
- Kühlelement
- 15
- Öffnung
- 16
- Verbindungselement
- 17
- Anschlussplatine
- 18
- Fixierungselement
- 19
- Umfangsbereich des Kühlelements 14
- 20
- Ausnehmung des Kühlelements 14
- 21
- Einbautiefe
- 22
- Inneres des Basiskörpers 4
- 23
- Platine
- 24
- Ausnehmung des Deckenelements / Wandelements 3
- 25
- Gegenelement
- 26
- Innengewinde
- 27
- Schraube
- 28
- Flügelelement
- 29
- Anschlagelement
- 30
- Reflektor
- 31
- Entblendring
- 32
- Fortsätze des Plattenelements 13
- 33
- Befestigungslaschen
- 34
- Federn
- 35
- Leuchtdiode
1. Halterung (1) zur Befestigung eines Leuchtkörpers (2) an einem Deckenelement (3) oder
an einem Wandelement (3), umfassend einen im Wesentlichen zylinderförmigen Basiskörper
(4), der sich entlang einer Längsachse (5) von einem Basiskörperanfang (6) zu einem
Basiskörperende (7) erstreckt und eine äußere Mantelfläche (8) aufweist, wobei an
der äußeren Mantelfläche (8) ein Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung der
Längsachse (5), insbesondere ein Außengewinde (9), angeordnet ist, wobei im Bereich
des Basiskörperendes (7) mindestens ein Spachtelelement (10) angeordnet ist, welches
Spachtelelement (10) in einer ersten Richtung (11) vom Basiskörper (4) absteht, wobei
die erste Richtung (11) zumindest eine Richtungskomponente aufweist, welche Richtungskomponente
in einer normal auf die Längsachse (5) stehenden Normalebene liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halterung (1) weiters mindestens ein Plattenelement (13) und mindestens ein Kühlelement
(14) umfasst, wobei das Plattenelement (13) eine, vorzugsweise zylindrische, Öffnung
(15) aufweist, in welcher Öffnung (15) der Basiskörper (4) mittels des Elements zur
einstellbaren Fixierung in Richtung der Längsachse (5), insbesondere mittels des Außengewindes
(9) durch eine Schraubverbindung, gehalten ist, wobei das Kühlelement (14) im Bereich
des Basiskörperanfangs (6) mit dem Basiskörper (4) verbunden ist, und wobei das Kühlelement
(14) normal zur Längsachse (5) einen größeren Durchmesser aufweist als die Öffnung
(15).
2. Halterung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mindestens einen Kühlelement (14) um ein ebenes Kühlblech handelt,
das normal zur Längsachse (5) ausgerichtet ist.
3. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des mindestens einen Kühlelements (14) ein Vielfaches von einem Durchmesser
der Öffnung (15) ist.
4. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1) mindestens ein Verbindungselement (16) umfasst, welches Verbindungselement
(16) zwischen dem Basiskörper (4) und dem Kühlelement (14) angeordnet ist.
5. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1) mindestens eine Anschlussplatine (17) für einen elektrischen Anschluss
des Leuchtkörpers (2) umfasst.
6. Halterung (1) nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Anschlussplatine (17) zwischen dem Plattenelement (13) und dem
Verbindungselement (16) angeordnet ist.
7. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Plattenelement (13) mindestens ein Fixierungselement (18; 27-29,
32; 33) zur Fixierung an einem Deckenelement (3) oder Wandelement (3) umfasst.
8. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Plattenelement (13) mindestens ein Arretierungselement (12) zur
Arretierung des mindestens einen Kühlelements (14) gegenüber Drehungen relativ zum
Plattenelement (13) umfasst.
9. Halterung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Arretierungselement (12) am mindestens einen Kühlelement (14)
anliegt und so ausgebildet ist, dass es eine Drehung des mindestens einen Kühlelements
(14) gegenüber dem Plattenelement (13) durch Reibung bremst.
10. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Kühlelement (14) in einem Umfangsbereich (19) mindestens eine
Ausnehmung (20) zur Aufnahme des Arretierungselements (12) aufweist.
11. Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1) eine entlang der Längsachse (5) verlaufenden Einbautiefe (21) von
maximal 7 cm, bevorzugt von maximal 6 cm, besonders bevorzugt von maximal 4 cm, aufweist.
12. System umfassend eine Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und mindestens
einen Leuchtkörper (2), wobei der Leuchtkörper (2) in einem Inneren (22) des Basiskörpers
(4) lösbar, insbesondere werkzeuglos lösbar, anordenbar ist.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Leuchtkörper (2) eine Platine (23), insbesondere eine Platine
(23) mit zumindest einer Leuchtdiode, umfasst, welche Platine (23) in eine entsprechende
Ausnehmung der Anschlussplatine (27) gemäß Anspruch 5 platzierbar und mit dem Kühlelement
(14) kontaktierbar ist.
14. Deckenelement (3) oder Wandelement (3), umfassend eine Halterung (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 11 oder ein System nach einem der Ansprüche 12 bis 13, wobei die Halterung
(1) in einer Ausnehmung (24) des Deckenelements (3) oder des Wandelements (3) bündig
gehalten ist.
15. Deckenelement (3) oder Wandelement (3) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Plattenelement (13) aufgetragene Spachtelschicht oder Putzschicht eine
Dicke aufweist, die im Wesentlichen einem entlang der Längsachse (5) gemessenen Abstand
zwischen dem Plattenelement (13) und dem justierbaren Spachtelelement (10) entspricht.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. System umfassend
- eine Halterung (1) zur Befestigung eines Leuchtkörpers (2) an einem Deckenelement
(3) oder an einem Wandelement (3), umfassend einen im Wesentlichen zylinderförmigen
Basiskörper (4), der sich entlang einer Längsachse (5) von einem Basiskörperanfang
(6) zu einem Basiskörperende (7) erstreckt und eine äußere Mantelfläche (8) aufweist,
wobei an der äußeren Mantelfläche (8) ein Element zur einstellbaren Fixierung in Richtung
der Längsachse (5), insbesondere ein Außengewinde (9), angeordnet ist, wobei im Bereich
des Basiskörperendes (7) mindestens ein Spachtelelement (10) angeordnet ist, welches
Spachtelelement (10) in einer ersten Richtung (11) vom Basiskörper (4) absteht, wobei
die erste Richtung (11) zumindest eine Richtungskomponente aufweist, welche Richtungskomponente
in einer normal auf die Längsachse (5) stehenden Normalebene liegt,
wobei die Halterung (1) weiters mindestens ein Plattenelement (13) umfasst, wobei
das Plattenelement (13) eine, vorzugsweise zylindrische, Öffnung (15) aufweist, in
welcher Öffnung (15) der Basiskörper (4) mittels des Elements zur einstellbaren Fixierung
in Richtung der Längsachse (5), insbesondere mittels des Außengewindes (9) durch eine
Schraubverbindung, gehalten ist,
und
- mindestens einen Leuchtkörper (2), wobei der Leuchtkörper (2) in einem Inneren (22)
des Basiskörpers (4) lösbar, insbesondere werkzeuglos lösbar, anordenbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halterung (1) mindestens ein Kühlelement (14) und mindestens eine Anschlussplatine
(17) für einen elektrischen Anschluss des Leuchtkörpers (2) umfasst, wobei das Kühlelement
(14) im Bereich des Basiskörperanfangs (6) mit dem Basiskörper (4) verbunden ist,
und wobei das Kühlelement (14) normal zur Längsachse (5) einen größeren Durchmesser
aufweist als die Öffnung (15),
und dass
der mindestens eine Leuchtkörper (2) eine Platine (23), insbesondere eine Platine
(23) mit zumindest einer Leuchtdiode, umfasst, welche Platine (23) in eine entsprechende
Ausnehmung der Anschlussplatine (17) platzierbar und mit dem Kühlelement (14) kontaktierbar
ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mindestens einen Kühlelement (14) um ein ebenes Kühlblech handelt,
das normal zur Längsachse (5) ausgerichtet ist.
3. System nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des mindestens einen Kühlelements (14) ein Vielfaches von einem Durchmesser
der Öffnung (15) ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1) mindestens ein Verbindungselement (16) umfasst, welches Verbindungselement
(16) zwischen dem Basiskörper (4) und dem Kühlelement (14) angeordnet ist.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Anschlussplatine (17) zwischen dem Plattenelement (13) und dem
Verbindungselement (16) angeordnet ist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Plattenelement (13) mindestens ein Fixierungselement (18; 27-29,
32; 33) zur Fixierung an einem Deckenelement (3) oder Wandelement (3) umfasst.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Plattenelement (13) mindestens ein Arretierungselement (12) zur
Arretierung des mindestens einen Kühlelements (14) gegenüber Drehungen relativ zum
Plattenelement (13) umfasst.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Arretierungselement (12) am mindestens einen Kühlelement (14)
anliegt und so ausgebildet ist, dass es eine Drehung des mindestens einen Kühlelements
(14) gegenüber dem Plattenelement (13) durch Reibung bremst.
9. System nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Kühlelement (14) in einem Umfangsbereich (19) mindestens eine
Ausnehmung (20) zur Aufnahme des Arretierungselements (12) aufweist.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1) eine entlang der Längsachse (5) verlaufenden Einbautiefe (21) von
maximal 7 cm, bevorzugt von maximal 6 cm, besonders bevorzugt von maximal 4 cm, aufweist.
11. Deckenelement (3) oder Wandelement (3), umfassend ein System nach einem der Ansprüche
1 bis 10, wobei die Halterung (1) in einer Ausnehmung (24) des Deckenelements (3)
oder des Wandelements (3) bündig gehalten ist.
12. Deckenelement (3) oder Wandelement (3) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Plattenelement (13) aufgetragene Spachtelschicht oder Putzschicht eine
Dicke aufweist, die im Wesentlichen einem entlang der Längsachse (5) gemessenen Abstand
zwischen dem Plattenelement (13) und dem justierbaren Spachtelelement (10) entspricht.