| (19) |
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(11) |
EP 3 880 407 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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19.04.2023 Patentblatt 2023/16 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.07.2022 Patentblatt 2022/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.07.2020 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2020/071600 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2021/089207 (14.05.2021 Gazette 2021/19) |
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| (54) |
VERBINDUNGSANORDNUNG FÜR EINE HANDGEFÜHRTE WERKZEUGMASCHINE UND HANDGEFÜHRTE WERKZEUGMASCHINE
CONNECTION ARRANGEMENT FOR A HAND-GUIDED MACHINE TOOL AND A HAND-GUIDED TOOL MACHINE
AGENCEMENT DE RACCORDEMENT POUR MACHINE-OUTIL GUIDÉE À LA MAIN, ET MACHINE-OUTIL GUIDÉE
À LA MAIN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.11.2019 DE 102019129824
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2021 Patentblatt 2021/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Festool GmbH |
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73240 Wendlingen am Neckar (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- TULODZIECKI, Stefan
73765 Neuhausen a.d.F. (DE)
- ALBRECHT, Hans-Peter
73240 Wendlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: DREISS Patentanwälte PartG mbB |
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Friedrichstraße 6 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 970 168 EP-A2- 1 634 679 US-A1- 2017 172 362
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EP-A1- 2 954 977 US-A1- 2013 142 563
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1. Zudem betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine mit den Merkmalen
des nebengeordneten Anspruchs. Schließlich betrifft die Erfindung ein Verlängerungsstück
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 20. Eine Verbindungsanordnung sowie
ein Verlängerungsstück entsprechend dieser Oberbegriffe ist aus
EP 1 970 168 A1 (
DE 10 2007 012 394 A1)- wie unten näher beschrieben - bekannt.
[0002] Werkzeugmaschinen sind aus dem Stand der Technik bekannt, bspw. aus der auf die Anmelderin
zurückgehenden
DE 10 2007 012 394 A1. Darin ist eine handgeführte Werkzeugmaschine mit einem Griffstab beschrieben, der
mehrere Griffstabteile aufweist, die mittels einer Spanneinrichtung miteinander verbindbar
sind. Somit kann die Länge des Griffstabs zur Anpassung der Maschine an den Arbeitseinsatz
verändert und der Griffstab zu Transportzwecken zerlegt werden. Dies begünstigt die
Handhabung der Werkzeugmaschine.
[0003] Nach einer gewissen Einsatzzeit ist es jedoch erforderlich, die Spanneinrichtung
verschleißbedingt nachzujustieren. Zudem sind zum Verbinden bzw. Lösen der Griffstabteile
mehrere Handgriffe nötig. So müssen die Griffstabteile zum Verbinden zusammengeführt
und in dieser Stellung festgehalten werden, um danach die beiden Zuganker in Eingriff
mit Hintergreifteilen zu bringen und diese mit den beiden Handbetätigungshebeln zu
spannen. Zudem muss der elektrische Anschlussstecker auf Steckkontakte aufgebracht
werden. Eine Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei hierzu ebenfalls
mehrere Handgriffe erforderlich sind. Insoweit besteht Optimierungspotential.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer handgeführten Werkzeugmaschine
die Handhabung mit einfachen konstruktiven Mitteln zu erleichtern, insbesondere deren
Montage und Demontage. Wünschenswert ist zudem, den Aufwand für Nachjustierungen möglichst
gering zu halten.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Verbindungsanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Danach zeichnet sich die Verbindungsanordnung dadurch aus, dass innerhalb
des Querschnitts des Verbindungsabschnitts eines ersten der Verbindungsteile ein mechanisches
Spannelement (bspw. eine Spannklaue) angeordnet ist und innerhalb des Querschnitts
des Verbindungsabschnitts des anderen Verbindungsteils ein mechanisches Gegenelement
(bspw. ein Haken) angeordnet ist. Am Verbindungsabschnitt des ersten Verbindungsteils
ist eine betätigbare Spanneinrichtung vorgesehen, die auf das Spannelement wirkt.
Das Spannelement und das Gegenelement sind derart ausgebildet, dass diese beim Zusammenstecken
der Verbindungsabschnitte miteinander in Eingriff bringbar sind bzw. gebracht werden.
Durch Betätigen der Spanneinrichtung sind die Verbindungsteile bei Eingriff des Spannelements
mit dem Gegenelement gegeneinander verspannbar.
[0006] Eine solche Ausgestaltung trägt zu einer platzsparenden Kraftübertragung bei, da
die Spannverbindung (Spannelement und Gegenelement) nicht außerhalb, sondern innerhalb
des Querschnitts der Verbindungsteile angeordnet ist (innenliegende Spannverbindung).
Dies begünstigt Handhabung und Transport der Verbindungsanordnung bzw. der Werkzeugmaschine.
Durch die innenliegende Anordnung von Spannelement und Gegenelement können Verschmutzung
und Verschleiß dieser Komponenten reduziert werden. Das Spannelement und das Gegenelement
können jeweils ein hakenförmiges Profil aufweisen.
[0007] Bei der Werkzeugmaschine, die mit einer solchen Verbindungsanordnung ausgerüstet
ist, kann es sich bspw. um eine handgeführte Werkzeugmaschine handeln. Unabhängig
davon kann es sich bei der Verbindungsanordnung um eine Verbindungsleitung handeln,
bspw. ein Schlauch oder ein Rohr.
[0008] Die Verbindungsteile können bspw. einen Rohrabschnitt aufweisen, wobei an einem Ende
oder an beiden Enden des Rohrabschnitts ein Verbindungsabschnitt ausgebildet ist.
[0009] Bei dem weiteren Maschinenmodul kann es sich um ein Griffteil handeln. Optional kann
das Griffteil Anzeigeelemente und/oder Bedienelemente zur Überwachung bzw. Bedienung
der Werkzeugmaschine aufweisen. Bei dem (inneren) Querschnitt der Verbindungsteile
kann es sich bspw. um einen Innenraum handeln.
[0010] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung können die Verbindungsteile lösbar miteinander
verbindbar sein. Somit kann die Verbindungsanordnung auf einfache Weise zusammengesetzt
oder demontiert werden. Bspw. kann die Verbindungsanordnung zum Einsatz der Werkzeugmaschine
montiert und zum Transport oder zur Lagerung demontiert werden.
[0011] In vorteilhafter Weise kann die Spanneinrichtung als Betätigungseinrichtung einen
von Hand betätigbaren Spannhebel aufweisen und derart ausgebildet sein, dass zum Verspannen
der Verbindungsteile (Verspannen zweier benachbarter Verbindungsteile) mittels Spannelement
und Gegenelement lediglich dieser Spannhebel betätigt werden muss.
[0012] Dies begünstigt die Handhabung der Verbindungsanordnung, da zum Verriegeln oder Entriegeln
zweier Verbindungsteile lediglich der Spannhebel betätigt werden muss (Einhebel-Betätigung
bzw. -Verriegelung). Somit ist die Anzahl der Bedienelemente gering. Zur Montage bzw.
Demontage der Verbindungsanordnung sind nur wenige Handgriffe erforderlich, die durch
einen Anwender alleine ausgeführt werden können.
[0013] In zweckmäßiger Weise kann das Spannelement drehbeweglich an der Spanneinrichtung
gelagert und relativ zum Gegenelement vorgespannt sein, so dass das Spannelement und
das Gegenelement beim Zusammenstecken der Verbindungsabschnitte selbsttätig miteinander
in Eingriff gelangen. Somit gelangen Spannelement und Gegenelement beim Zusammenstecken
automatisch miteinander in Eingriff, vorzugsweise in Hintergriff, miteinander. Somit
sind die Verbindungsteile aneinander gesichert, auch wenn diese noch nicht mittels
der Spanneinrichtung verspannt sind. Dies erhöht die Sicherheit bei der Handhabung,
da das Schadensrisiko und auch das Verletzungsrisiko reduziert sind. Zum Vorspannen
kann ein Federelement vorgesehen sein, welches bspw. auf das Spannelement wirkt. Bei
dem Federelement kann es sich um eine Druckfeder handeln.
[0014] Im Konkreten kann das Spannelement am ersten Verbindungsteil und/oder das Gegenelement
am zweiten Verbindungsteil jeweils mittels eines Querbolzens festgelegt sein, wobei
der Querbolzen quer oder schräg zur Längsachse durch den Querschnitt des jeweiligen
Verbindungsteils ragt und mit seinen Enden jeweils in eine in der Wandung des Verbindungsteils
ausgebildete Ausnehmung oder in einen in der Wandung des Verbindungsteils ausgebildeten
Durchgang eingreift. Somit ist eine stabile Anbindung von Spannelement bzw. Gegenelement
am jeweiligen Verbindungsteil geschaffen. Durch den Querbolzen ist eine zuverlässige
Kraftübertragung auch bei vergleichsweise weichen Werkstoffen für das Verbindungsteil
möglich. Bspw. können die Verbindungsteile aus Aluminium ausgebildet sein. Der Querbolzen
kann als (rohrförmige) Hülse ausgeführt sein. Der Querbolzen kann im Verbindungsteil
radial ausgerichtet sein.
[0015] In zweckmäßiger Weise kann die Spanneinrichtung ein Lagerteil aufweisen, welches
den Querbolzen des ersten Verbindungsteils umschlingt und eine vom Querbolzen beabstandete
Lagerstelle mit einer zur Mittellängsachse des Querbolzens schräg oder orthogonal
orientierten Lagerachse definiert. Hiermit ist eine platzsparende und hinsichtlich
des Kraftverlaufs günstige Bereitstellung einer Lagerachse realisiert. Das Lagerteil
kann als Lagerblech ausgebildet sein. Das Lagerblech kann aus Stabilitätsgründen vorzugsweise
einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
[0016] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann der Spannhebel mittels einer Hebelwelle
schwenkbar an der Lagerstelle des Lagerteils gelagert sein, wobei das Spannelement
mittels eines Exzenters mit der Hebelwelle gekoppelt ist. Somit ist eine konstruktiv
einfache und kostengünstige Aufbringung hoher Kräfte auf das Spannelement bzw. auf
das ggf. mit dem Spannelement in Eingriff befindliche Gegenelement möglich.
[0017] Optional kann am Verbindungsabschnitt des ersten Verbindungsteils ein von Hand betätigbarer
Taster vorgesehen sein, der auf das Spannelement wirkt, wobei durch Betätigung des
Tasters das Spannelement und das Gegenelement (bei gelöster Spanneinrichtung) außer
Eingriff gebracht werden können. Auf diese Weise sind das Verletzungsrisiko für den
Anwender und das Beschädigungsrisiko für die Werkzeugmaschine reduziert. So muss der
Taster gedrückt werden, um Spannelement und Gegenelement außer Eingriff miteinander
zu bringen. Bei einem (versehentlichen) Betätigen des Spannhebels (Lösen der Spanneinrichtung)
kann ein unbeabsichtiges Lösen der Verbindungsteile verhindert werden, da hierfür
der Taster betätigt werden muss.
[0018] Alternativ oder ergänzend kann die Spanneinrichtung derart ausgebildet sein, dass
der Spannhebel nach einem Entspannen des Spannelements in Öffnungsrichtung weiterbewegt
werden kann, um das Spannelement und das Gegenelement (bei gelöster Spanneinrichtung)
außer Eingriff zu bringen. Auch auf diese Weise kann ein unbeabsichtigtes Lösen der
Verbindungsteile verhindert werden. Eine solche Ausgestaltung erfordert vergleichsweise
wenige Komponenten bzw. Bedienelemente.
[0019] In vorteilhafter Weise kann das Gegenelement verschieblich am zweiten Verbindungsteil
geführt und durch Zwischenschaltung einer Feder am zweiten Verbindungsteil oder am
Verbindungabschnitt des zweiten Verbindungsteils gelagert sein. Hiermit ist ein konstruktiver
Toleranzausgleich geschaffen, wobei die Feder etwaige Toleranzen ausgleicht. Ein verschleißbedingtes
Nachjustieren ist somit nicht mehr erforderlich. Die Kraftrichtung der Feder ist in
bzw. parallel zur Längsrichtung des betreffenden Verbindungsteils ausgerichtet. Die
Feder kann bspw. zwischen einem Absatz des Gegenelements und dem Querbolzen positioniert
sein. Bei der Feder kann es sich bspw. um eine Druckfeder handeln.
[0020] In zweckmäßiger Weise kann das Gegenelement mit einem Halteabschnitt gekoppelt sein
oder in diesen übergehen, wobei der Halteabschnitt einen abgewinkelten Abschnitt aufweisen
und wobei die Feder zwischen dem abgewinkelten Abschnitt und dem Querbolzen am zweiten
Verbindungsteil angeordnet sein kann. Hiermit ist mit wenigen Komponenten eine konstruktiv
einfache und stabile Kopplung von Feder, Gegenelement und Querbolzen geschaffen. Dies
führt zu einer insgesamt günstigen Ausgestaltung des Toleranzausgleichs.
[0021] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann am Verbindungsabschnitt des ersten
Verbindungsteils ein Vorsprung ausgebildet sein, der dann, wenn sich der Spannhebel
in der Stellung befindet, in der das Spannelement gespannt ist, an ein freies Ende
des Spannhebels anschließt, insbesondere dessen Kontur fortsetzt. Somit kann durch
den Vorsprung das Risiko eines versehentlichen Öffnens des Spannhebels erheblich reduziert
werden. Der Vorsprung kann als Nase ausgebildet sein. Das freie Ende des Spannhebels
ist von der Lagerachse abgewandt.
[0022] In vorteilhafter Weise kann an den Verbindungsabschnitten jeweils ein elektrischer
Steckverbinder und/oder eine Anschlussöffnung zu einem im jeweiligen Verbindungsteil
ausgebildeten Strömungskanal angeordnet sein, wobei der Steckverbinder und/oder die
Anschlussöffnung innerhalb des Querschnitts des jeweiligen Verbindungsabschnitts angeordnet
sind. Auf diese Weise ist ein einfaches Koppeln der Schnittstellen ermöglicht, da
hierzu lediglich die Verbindungsteile bzw. deren Verbindungsabschnitte zusammengesteckt
werden müssen. Dies erleichtert die Handhabung und trägt zu einer platzsparenden Ausgestaltung
bei. Die Anordnung innerhalb des Querschnitts reduziert Verschmutzung und Verschleiß.
Der Steckverbinder kann als mehrpoliger Steckverbinder ausgebildet sein, bspw. mit
zwei oder mehr Polen (mehradrig).
[0023] Optional können der Steckverbinder, das Spannelement bzw. das Gegenelement und/oder
die Anschlussöffnung relativ zur Stirnseite des jeweiligen Verbindungsabschnitts bündig
oder nach innen versetzt angeordnet sein. Anders ausgedrückt stehen diese stirnseitig
nicht aus dem betreffenden Verbindungsabschnitt heraus. Dies reduziert das Risiko
von Verletzungen oder Verschleiß. Zudem bietet dies einen gewissen Schutz vor Umgebungseinflüssen.
[0024] In zweckmäßiger Weise kann zumindest einer der Steckverbinder jeweils mittels eines
elastischen Elements am Verbindungsabschnitt oder am Verbindungsteil gelagert sein,
insbesondere derart, dass der oder die Steckverbinder relativ zum Verbindungsabschnitt
oder zum Verbindungsteil beweglich ist bzw. sind. Die Steckverbinder weisen somit
ein gewisses Spiel auf, damit die Verbindungsteile stets zusammengesteckt werden können.
[0025] Im Konkreten kann der Steckverbinder durch das elastische Element in eine, vorzugsweise
mittige, Ausgangsstellung rückstellbar sein. Somit ist eine definierte Ausgangsstellung
geschaffen. Sofern sich der Steckverbinder außermittig dreht, kann mittels des Rückstellelements
eine Rückstellung in die Ausgangsstellung erfolgen.
[0026] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung können im Steckverbinder, insbesondere
angrenzend an dessen Steckkontakte, eine oder mehrere Staubabfuhröffnungen ausgebildet
sein. Somit ist das Risiko, dass Staubablagerungen die Funktion der elektrischen Steckverbinder
beeinträchtigen, reduziert. Die Staubabführöffnungen können mittels einer Strömungsverbindung
mit dem im betreffenden Verbindungsteil ausgebildeten Strömungskanal (Absaugkanal)
strömungsverbunden sein.
[0027] In vorteilhafter Weise kann der Verbindungsabschnitt des ersten Verbindungsteils
einen parallel zur Längsachse abragenden Bund aufweisen, mit dem der Verbindungsabschnitt
des ersten Verbindungsteils beim Zusammenstecken den Verbindungsabschnitt des anderen
Verbindungsteils umgreift.
[0028] Somit ist ein Zusammenstecken vereinfacht, da die Verbindungsabschnitte hierbei durch
den Bund geführt werden. Dabei können die Schnittstellen der Verbindungsabschnitte
zueinander ausgerichtet werden. Der Bund trägt zum Schutz der Schnittstellen der Verbindungsabschnitte
vor Umgebungseinflüssen bei. Der Bund ist vorzugsweise vollständig umlaufend ausgebildet.
[0029] In zweckmäßiger Weise kann ein weiteres Verbindungsteil vorgesehen sein, welches
an beiden Enden jeweils einen Verbindungsabschnitt derart aufweist, dass das weitere
Verbindungsteil als Verlängerungsstück zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsteil
eingefügt und lösbar mit diesen verbunden werden kann. Somit können die Verbindungsanordnung
bzw. die handgeführte Werkzeugmaschine bei Bedarf in der Länge angepasst werden. Durch
Einsetzen des weiteren Verbindungsteils kann eine Verlängerung und durch Entnahme
des Verbindungsteils eine Verkürzung erfolgen.
[0030] Die eingangs genannte Aufgabe wird auch durch eine, vorzugsweise handgeführte, Werkzeugmaschine
mit den Merkmalen des nebengeordneten Anspruchs gelöst. Die Werkzeugmaschine weist
einen Bearbeitungskopf, ein weiteres Maschinenmodul und eine Verbindungsanordnung
zur Verbindung von Bearbeitungskopf und dem Maschinenmodul wie voranstehend beschrieben
auf. Bei der handgeführten Bearbeitungsmaschine kann es sich um eine Oberflächenbearbeitungsmaschine
handeln, bspw. einen Langhalsschleifer. Der Bearbeitungskopf kann bspw. als Schleifkopf
ausgebildet sein. Bei dem weiteren Maschinenmodul kann es sich bspw. um ein Griffteil
handeln.
[0031] Hinsichtlich der mit der Werkzeugmaschine erzielbaren Vorteile sei auf die diesbezüglichen
Ausführungen zur Verbindungsanordnung verwiesen. Zur weiteren Ausgestaltung der Werkzeugmaschine
können die im Zusammenhang mit der Verbindungsanordnung beschriebenen Maßnahmen dienen.
[0032] Die eingangs genannte Aufgabe wird auch durch ein Verlängerungsstück für eine Verbindungsanordnung
mit den Merkmalen des weiter nebengeordneten Anspruchs gelöst. Das Verlängerungsstück
stellt ein weiteres Verlängerungsteil für eine Verbindungsanordnung dar, wie oben
beschrieben.
[0033] Das Verlängerungsstück weist insbesondere an beiden Enden jeweils einen Verbindungsabschnitt
auf, so dass das Verlängerungsstück zur Verlängerung zwischen die beiden Verbindungsteile
eingefügt und mit diesen verbunden werden kann. Hinsichtlich der mit dem Verlängerungsstück
erzielbaren Vorteile sei auf die diesbezüglichen Ausführungen zur Verbindungsanordnung
verwiesen.
[0034] In vorteilhafter Weise kann das Verlängerungsstück für eine Verbindungsanordnung
zur Verbindung eines Bearbeitungskopfs und eines weiteren Maschinenmoduls einer handgeführten
Werkzeugmaschine dienen. Das Verlängerungsstück weist an beiden Enden jeweils einen
Verbindungsabschnitt auf, über den das Verlängerungsstück jeweils mit einem Verbindungsteil
der Verbindungsanordnung verbindbar ist, wobei die Verbindungsabschnitte des Verlängerungsstücks
jeweils einen inneren Querschnitt (bspw. Innenraum) nach außen hin begrenzen. Das
Verlängerungsstück zeichnet sich dadurch aus, dass innerhalb des Querschnitts des
ersten Verbindungsabschnitts ein mechanisches Spannelement (bspw. Spannklaue) angeordnet
ist und innerhalb des Querschnitts des zweiten Verbindungsabschnitts ein mechanisches
Gegenelement (bspw. Haken) angeordnet ist, wobei am ersten Verbindungsabschnitt eine
betätigbare Spanneinrichtung vorgesehen ist, die auf das Spannelement wirkt. Auf diese
Weise kann das Verlängerungsstück als (weiteres) Verbindungsteil genauso vorteilhaft
mit einem Verbindungsteil verbunden werden wie die oben beschriebenen Verbindungsteile
der Verbindungsanordnung.
[0035] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Spannelement derart ausgebildet
sein, dass dieses beim Zusammenstecken des ersten Verbindungsabschnitts mit einem
Verbindungsabschnitt eines (weiteren) Verbindungsteils der Verbindungsanordnung mit
einem Gegenelement des Verbindungsabschnitts in Eingriff bringbar ist, wobei durch
Betätigen der Spanneinrichtung das Verlängerungsstück und das Verbindungsteil gegeneinander
verspannbar sind, wenn das Spannelement mit dem Gegenelement in Eingriff ist. Dies
begünstigt die Verbindbarkeit von Verlängerungsstück mit weiteren Verbindungsteilen.
[0036] In zweckmäßiger Weise können die Verbindungsabschnitte des Verlängerungsstücks komplementär
(teilkomplementär oder vollkomplementär) zueinander ausgebildet sein. Mit anderen
Worten könnten die Verbindungsabschnitte des Verlängerungsstücks zusammengesteckt
werden. Somit kann das Verlängerungsstück auf einfache Weise zwischen die weiteren
Verbindungsteile der Verbindungsanordnung eingefügt werden. Auch ein Zusammenstecken
mehrerer Verlängerungsstücke zur Verlängerung der Verbindungsanordnung ist denkbar.
[0037] In vorteilhafter Weise kann die Spanneinrichtung einen von Hand betätigbaren Spannhebel
aufweisen und derart ausgebildet sein, dass zum Verspannen des Verlängerungsstücks
mit einem der Verbindungsteile mittels Spannelement und Gegenelement lediglich dieser
Spannhebel betätigt werden muss. Hiermit ist ein Verspannen auf einfache Weise und
mit wenigen Komponenten möglich.
[0038] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Spannelement drehbeweglich an
der Spanneinrichtung gelagert und vorgespannt sein, so dass das Spannelement beim
Zusammenstecken des Verlängerungsstücks mit einem Verbindungsteil der Verbindungsanordnung
selbsttätig mit einem Gegenelement des Verbindungsteils in Eingriff gelangt. Somit
können Spannelement und Gegenelement beim Zusammenstecken automatisch miteinander
in Eingriff, insbesondere in Hintergriff, miteinander gelangen. Somit sind das Verlängerungsstück
und das Verbindungsteile aneinander gesichert, auch wenn diese noch nicht mittels
der Spanneinrichtung verspannt sind. Dies erhöht die Sicherheit bei der Handhabung,
da das Schadensrisiko und auch das Verletzungsrisiko reduziert sind. Zum Vorspannen
kann ein Federelement vorgesehen sein, welches bspw. auf das Spannelement wirkt. Bei
dem Federelement kann es sich um eine Druckfeder handeln.
[0039] Im Konkreten kann das Spannelement und/oder das Gegenelement jeweils mittels eines
Querbolzens am Verlängerungsstück festgelegt sein, wobei der Querbolzen quer oder
schräg zur Längsachse durch den Querschnitt des Verlängerungsstücks ragt und mit seinen
Enden jeweils in eine in der Wandung des Verlängerungsstücks ausgebildete Ausnehmung
oder in einen in der Wandung des Verlängerungsstücks ausgebildeten Durchgang eingreift.
Somit ist eine stabile Anbindung von Spannelement bzw. Gegenelement am Verlängerungsstück
geschaffen. Durch den Querbolzen ist eine zuverlässige Kraftübertragung auch bei vergleichsweise
weichen Werkstoffen für das Verlängerungsstück möglich. Bspw. kann das Verlängerungsstück
aus Aluminium ausgebildet sein. Der Querbolzen kann als (rohrförmige) Hülse ausgeführt
sein. Der Querbolzen kann im Verlängerungsstück radial ausgerichtet sein.
[0040] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Spanneinrichtung ein Lagerteil
aufweisen, welches den Querbolzen des Verlängerungsstücks umschlingt und eine vom
Querbolzen beabstandeten Lagerstelle mit einer zur Mittellängsachse des Querbolzens
schräg oder orthogonal orientierten Lagerachse definiert. Hiermit ist platzsparend
und hinsichtlich des Kraftverlaufs günstig eine Lagerachse realisiert. Das Lagerteil
kann als Lagerblech ausgebildet sein. Das Lagerblech kann aus Stabilitätsgründen vorzugsweise
einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
[0041] In vorteilhafter Weise kann der Spannhebel mittels einer Hebelwelle schwenkbar an
der Lagerstelle des Lagerteils gelagert sein, wobei das Spannelement mittels eines
Exzenters mit der Hebelwelle gekoppelt ist. Somit ist eine konstruktiv einfache und
kostengünstige Aufbringung hoher Kräfte auf das Spannelement bzw. auf das ggf. mit
dem Spannelement in Eingriff befindliche Gegenelement möglich.
[0042] Optional kann am Verbindungsabschnitt des Verlängerungsstücks ein von Hand betätigbarer
Taster vorgesehen sein, der auf das Spannelement wirkt, wobei durch Betätigung des
Tasters das Spannelement (bei gelöster Spanneinrichtung) außer Eingriff mit dem Gegenelement
eines Verbindungsteils der Verbindungsanordnung gebracht werden kann. Auf diese Weise
sind Verletzungsrisiko und Beschädigungsrisiko reduziert. So muss der Taster gedrückt
werden, um Spannelement und Gegenelement außer Eingriff miteinander zu bringen. Bei
einem (versehentlichen) Betätigen des Spannhebels (Lösen der Spanneinrichtung) kann
ein unbeabsichtiges Lösen des Verlängerungsstücks verhindert werden, da hierfür der
Taster betätigt werden muss.
[0043] Alternativ oder ergänzend kann die Spanneinrichtung derart ausgebildet sein, dass
der Spannhebel nach einem Entspannen des Spannelements in Öffnungsrichtung weiterbewegt
werden kann, um das Spannelement außer Eingriff mit dem Gegenelement eines Verbindungsteils
der Verbindungsanordnung zu bringen. Auch auf diese Weise kann ein unbeabsichtigtes
Lösen der Verbindungsteile verhindert werden. Eine solche Ausgestaltung erfordert
vergleichsweise wenige Komponenten bzw. Bedienelemente.
[0044] In vorteilhafter Weise kann das Gegenelement verschieblich am Verlängerungsstück
geführt und durch Zwischenschaltung einer Feder am Verlängerungsstück oder am zweiten
Verbindungabschnitt des Verlängerungsstücks gelagert sein. Hiermit ist ein konstruktiver
Toleranzausgleich geschaffen (Feder gleicht Toleranzen aus). Verschleißbedingtes Nachjustieren
ist nicht mehr erforderlich. Die Kraftrichtung der Feder ist in bzw. parallel zur
Längsrichtung des Verlängerungsstücks ausgerichtet. Die Feder kann bspw. zwischen
einem Absatz des Gegenelements und dem Querbolzen positioniert sein. Bei der Feder
kann es sich bspw. um eine Druckfeder handeln.
[0045] In zweckmäßiger Weise kann das Gegenelement mit einem Halteabschnitt gekoppelt sein
oder in diesen übergehen, wobei der Halteabschnitt einen abgewinkelten Abschnitt aufweisen
und wobei die Feder zwischen dem abgewinkelten Abschnitt und dem Querbolzen am zweiten
Verbindungabschnitt des Verlängerungsstücks angeordnet sein kann. Hiermit ist mit
wenigen Komponenten eine konstruktiv einfache und stabile Kopplung von Feder, Gegenelement
und Querbolzen geschaffen. Dies führt zu einer insgesamt günstigen Ausgestaltung des
Toleranzausgleichs.
[0046] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann an den Verbindungsabschnitten jeweils
ein elektrischer Steckverbinder und/oder eine Anschlussöffnung zu einem im Verlängerungsstück
ausgebildeten Strömungskanal angeordnet sein, wobei der Steckverbinder und/oder die
Anschlussöffnung innerhalb des Querschnitts des jeweiligen Verbindungsabschnitts angeordnet
sind. Auf diese Weise ist ein einfaches Koppeln der Schnittstellen ermöglicht, da
das Verlängerungsstück lediglich mit einem bzw. zwei Verbindungsteilen zusammengesteckt
werden muss. Dies erleichtert die Handhabung und trägt zu einer platzsparenden Ausgestaltung
bei. Die Anordnung innerhalb des Querschnitts reduziert Verschmutzung und Verschleiß.
Die beiderseitigen Anschlussöffnungen am Verlängerungsstück sind durch den Strömungskanal
strömungsverbunden. Die beiderseitigen, insbesondere komplementär zueinander ausgebildeten,
elektrischen Steckverbinder sind mittels einer oder mehrerer elektrischer Leitungen
elektrisch verbunden. Die elektrischen Leitungen sind insbesondere im Inneren des
Verlängerungsstücks geführt, bspw. in einem vom Strömungskanal separaten Abschnitt
des Verlängerungsstücks.
[0047] In vorteilhafter Weise kann zumindest einer der Steckverbinder jeweils mittels eines
elastischen Elements am Verbindungsabschnitt oder am Verlängerungsstück gelagert sein,
insbesondere derart, dass der Steckverbinder relativ zum Verbindungsabschnitt oder
zum Verlängerungsstück beweglich ist. Die Steckverbinder weisen somit ein Spiel auf,
damit Rohrteile stets zusammengesteckt werden können. Es ist denkbar, dass der Steckverbinder
durch das elastische Element in eine, vorzugsweise mittige, Ausgangsstellung rückstellbar
ist.
[0048] Zur weiteren Ausgestaltung der Verbindungsabschnitte des Verlängerungsstücks können
die im Zusammenhang mit der Verbindungsanordnung beschriebenen Maßnahmen dienen.
[0049] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert, wobei gleiche
oder funktional gleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind, ggf.
jedoch lediglich einmal. Es zeigen:
- Fig.1
- eine Ausführungsform einer handgeführten Werkzeugmaschine und eine Verbindungsanordnung
mit zwei Verbindungsteilen in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig.2
- die Werkzeugmaschine aus Figur 1, wobei in der Verbindungsanordnung als weiteres Verbindungsteil
ein Verlängerungsstück eingesetzt ist;
- Fig.3
- zwei zusammengesteckte Verbindungsabschnitte zweier benachbarter Verbindungsteile
gemäß Detail A in Figur 2 in einer vergrößerten Ansicht;
- Fig.4
- die Verbindungsabschnitte aus Figur 3 in einem nicht zusammengesteckten Zustand in
einer perspektivischen Draufsicht;
- Fig.5
- die Verbindungsabschnitte aus Figur 3 mit Blick ins Innere der Verbindungsabschnitte
bzw. der jeweiligen Verbindungsteile;
- Fig.6
- die Verbindungsabschnitte bzw. Verbindungsteile aus Figur 3 in einem teilweisen Längsschnitt;
- Fig.7
- die Verbindungsabschnitte bzw. Verbindungsteile aus Figur 3 in einem Längsschnitt,
wobei die Schnittebene parallel zur Wandung angeordnet ist, die den Querschnitt der
Verbindungsteile in zwei separate Abschnitte trennt;
- Fig.8
- eine Schnittdarstellung ähnlich Figur 7, wobei die Schnittebene so angeordnet ist,
dass diese die Querbolzen schneidet;
- Fig.9
- die zusammengesteckten Verbindungsabschnitte gemäß Figur 3 in einem Längsschnitt,
wobei die Schnittebene das Spannelement und das Gegenelement schneidet;
- Fig.10
- Spanneinrichtung, Spannelement und Gegenelement der Verbindungsanordnung gemäß Figur
3 in Alleinstellung;
- Fig.11
- die Verbindungsabschnitte gemäß Figur 3 in nicht zusammengestecktem Zustand in einem
Längsschnitt, wobei die Schnittebene das Spannelement und das Gegenelement schneidet;
- Fig.12
- die zusammengesteckten Verbindungsabschnitte gemäß Figur 3 in einer Seitenansicht;
- Fig.13
- das Gegenelement und den Steckverbinder der Verbindungsanordnung gemäß Figur 3 in
Alleinstellung;
- Fig.14
- das Verlängerungsstück der Verbindungsanordnung aus Figur 2 in Alleinstellung in einer
perspektivischen Ansicht;
- Fig.15
- das Verlängerungsstück gemäß Figur 14 mit Blick auf einen der Verbindungsabschnitte;
- Fig.16
- das Verlängerungsstück gemäß Figur 14 mit Blick auf den anderen Verbindungsabschnitt;
und
- Fig.17
- das Verlängerungsstück gemäß Figur 14 in einem Halbschnitt.
[0050] Figur 1 zeigt eine handgeführte Werkzeugmaschine, die insgesamt mit dem Bezugszeichen
200 bezeichnet ist (nachfolgend "Werkzeugmaschine"). Die Werkzeugmaschine 200 ist
hier beispielhaft als Oberflächenbearbeitungsmaschine 200 in Form eines Langhalsschleifers
ausgebildet.
[0051] Die Werkzeugmaschine 200 weist einen Bearbeitungskopf 202 in Form eines Schleifkopfs
202 auf. Zudem weist die Werkzeugmaschine 200 ein weiteres Maschinenmodul 204 in Form
eines Griffteils 204 auf. Weiter verfügt die Werkzeugmaschine 200 über eine Verbindungsanordnung
10 zur Verbindung von Schleifkopf 202 und Griffteil 204.
[0052] Am Schleifkopf 202 ist ein Schlauchabschnitt 206 angeordnet, der einends mit einer
am Schleifkopf 202 befindlichen Absaugstelle (nicht dargestellt) strömungsverbunden
ist. Der Schlauchabschnitt 206 ist andernends mit einem am Griffteil 204 angeordneten
Schlauchaustritt 208 strömungsverbunden, und zwar mittels der Verbindungsanordnung
10. An den Schlauchaustritt 208 kann ein Schlauch (bspw. Saugschlauch) angeschlossen
sein, der andernends bspw. an einen Staubsauger angeschlossen sein kann (nicht dargestellt).
Somit kann am Schleifkopf 202 entstehender Schleifstaub an der Absaugstelle abgesaugt
und über den Schlauchabschnitt 206, die Verbindungsanordnung 10 (Strömungskanal bzw.
Absaugkanal) und den Schlauchaustritt 208 abgeführt werden.
[0053] Am Schleifkopf 202 befinden sich zudem stromführende Leitungen (Bereitstellung elektrischer
Energie; ohne Bezugszeichen) und Steuerleitungen (Bereitstellung von Steuersignalen;
ohne Bezugszeichen). Die Leitungen bzw. Steuerleitungen sind einends elektrisch oder
elektronisch mit am Schleifkopf 202 angeordneten Komponenten verbunden. Andernends
sind diese Komponenten elektrisch oder elektronisch mit am Griffteil 204 angeordneten
Steuer- und Versorgungseinrichtungen verbunden (ohne Bezugszeichen), und zwar über
die Verbindungsanordnung 10 (elektrische Steckverbindung). Der Griffteil 204 kann
einen Griffabschnitt 210 aufweisen, an dem der Griffteil 204 händisch durch einen
Benutzer gegriffen oder umgriffen werden kann.
[0054] Die Verbindungsanordnung 10 kann ein Verbindungsteil 14 und ein weiteres Verbindungsteil
18 aufweisen, die miteinander verbunden und voneinander gelöst werden können (siehe
Figur 1). Anders ausgedrückt sind die Verbindungsteile 14, 18 lösbar miteinander verbindbar.
Das Verbindungsteil 18 ist am Griffteil 204 ausgebildet und weist einen Verbindungsabschnitt
auf, der dem nachfolgend beschriebenen Verbindungsabschnitt 22 entsprecht (siehe Figur
3f.). Das Griffteil 204 bzw. dessen Verbindungsabschnitt können bspw. aus Kunststoff
ausgebildet sein.
[0055] Das Verbindungsteil 14 weist einends einen nachfolgend beschriebenen Verbindungsabschnitt
20 auf (vgl. Figur 3f.), der mit dem am Griffteil 204 ausgebildeten Verbindungsabschnitt
(ohne Bezugszeichen) zusammengesteckt werden kann. Andernends ist das Verbindungsteil
14 mit einem Anschlussstück 212 verbunden, welches den Schleifkopf 202 trägt.
[0056] Optional kann die Verbindungsanordnung 10 zumindest ein weiteres Verbindungsteil
16 aufweisen, welches zwischen die beiden anderen Verbindungsteile 14, 18 als Verlängerungsstück
16 eingefügt werden kann (siehe Figur 2). Hierzu weist das Verlängerungsstück 16 an
einem Ende einen Verbindungsabschnitt 20 und am anderen Ende einen Verbindungsabschnitt
22 auf, wie weiter unten noch beschrieben wird.
[0057] Die Verbindungsanordnung 10 wird nachfolgend genauer beschrieben, und zwar unter
Bezugnahme auf den Verbindungsabschnitt 20 des Verbindungsteils 14 und den Verbindungsabschnitt
22 des Verbindungsteils 16 (vgl. Markierung "A" in Figur 2 und Figur 3f.). Eine entsprechende
Verbindungsanordnung 10 befindet sich zwischen dem Verbindungsteil 14 und dem Verbindungsteil
18 bzw. zwischen dem Verbindungsteil 16 und dem Verbindungsteil 18 (vgl. Markierung
"A'", lediglich in Figur 2 angedeutet).
[0058] Die Verbindungsanordnung 10 bildet insgesamt eine Verbindungsleitung aus, bspw. ein
Verbindungsrohr. Die Verbindungsteile 14, 16 weisen jeweils einen Rohrabschnitt auf,
bspw. ein Abschnitt eines Aluminiumrohrs, an dem jeweils ein Verbindungsabschnitt
20, 22 ausgebildet ist.
[0059] Wie bereits angedeutet, dient die Verbindungsanordnung 10 zur Verbindung des Schleifkopfs
202 und des Griffteils 204 der handgeführten Werkzeugmaschine 200 in Form eines Langhalsschleifers.
Die Verbindungsanordnung 10 weist hierzu (mindestens) zwei entlang einer Längsachse
12 aufeinander folgende Verbindungsteile 14, 16 auf (vgl. Figur 3f.). Die Verbindungsteile
14, 16 sind lösbar miteinander verbindbar.
[0060] Das Verbindungsteil 14 weist einen Verbindungsabschnitt 20 auf. Das Verbindungsteil
16 weist einen Verbindungsabschnitt 22 auf. Über die Verbindungsabschnitte 20, 22
sind die Verbindungsteile 14, 16 miteinander verbindbar, und zwar durch Zusammenstecken
der Verbindungsabschnitte 20, 22. Die Verbindungsabschnitte 20, 22 begrenzen jeweils
einen inneren Querschnitt 24, 26 nach außen hin (siehe u.a. Figur 5 und 6).
[0061] An den Verbindungsabschnitten 20, 22 verfügen die Verbindungsteile 14, 16 jeweils
über drei unterschiedliche Schnittstellen, die jeweils im inneren Querschnitt 24,
26 bzw. im Innenraum 24, 26 des betreffenden Verbindungsabschnitts 20, 22 angeordnet
sind. Bei den Schnittstellen handelt es sich um eine elektrische Steckverbindung,
eine mechanische Spannverbindung und eine Strömungsverbindung. Die Spannverbindung
ist räumlich zwischen der Steckverbindung und der Strömungsverbindung angeordnet und
befindet sich in etwa im Zentrum der Verbindungsabschnitte.
[0062] Das Verbindungsteil 14 weist im inneren Querschnitt 24 einen elektrischen Steckverbinder
28 auf, der eine Komponente der elektrischen Steckverbindung bildet. Der Steckverbinder
28 kann bspw. als Steckbuchse (weiblicher Teil) ausgebildet sein. Zudem weist das
Verbindungsteil 14 ein Gegenelement 32 auf, welches eine Komponente der mechanischen
Spannverbindung bildet. Das Gegenelement 32 kann bspw. als hakenförmiges Element oder
Haken 32 ausgebildet sein. Das Verbindungsteil 14 weist zudem eine Anschlussöffnung
36 zu einem im Verbindungsteil 14 ausgebildeten Strömungskanal 40 auf (Absaugkanal),
wodurch ein Teil der Strömungsverbindung gebildet ist.
[0063] Das Verbindungsteil 16 weist im inneren Querschnitt 26 einen elektrischen Steckverbinder
30 auf, der eine Komponente der elektrischen Steckverbindung bildet. Der Steckverbinder
30kann bspw. als Stecker (männlicher Teil) ausgebildet sein. Zudem weist das Verbindungsteil
16 ein Spannelement 34 auf, welches eine Komponente der mechanischen Spannverbindung
bildet. Das Spannelement 34 kann bspw. als klauenförmiges Element oder Spannklaue
34 ausgebildet sein. Das Spannelement 34 ist mittels einer Betätigungseinrichtung
in Form eines Spannhebels 80 betätigbar. Das Verbindungsteil 16 weist zudem eine Anschlussöffnung
38 zu einem im Verbindungsteil 14 ausgebildeten Strömungskanal 42 auf, wodurch ein
Teil der Strömungsverbindung gebildet ist.
[0064] Im Folgenden wird das Verbindungsteil 14 näher beschrieben. Wie bereits angedeutet,
weist das Verbindungsteil 14 einen Rohrabschnitt auf, wobei an einem von dessen Enden
der Verbindungsabschnitt 20 angeordnet ist. Der Verbindungsabschnitt 20 weist eine
Ummantelung 44 auf, die das Verbindungsteil 14 (an seinem freien Ende) abschnittsweise
einfasst (siehe Figur 5 und 6). Stirnseitig weist die Ummantelung 44 drei Durchgänge
(ohne Bezugszeichen) für den elektrischen Steckverbinder 28, das Gegenelement 32 und
die Anschlussöffnung 36 auf.
[0065] Die Ummantelung 44 weist eine sich nach außen, d.h. zum freien Ende hin verjüngende,
insbesondere konisch verjüngende, Außenfläche 54 auf. Zudem weist die Ummantelung
44 einen die Stirnseite des Verbindungsteils 14 (stirnseitiges Ende des Rohrabschnitts)
überdeckenden Auflageabschnitt 56 auf. Im zusammengesteckten Zustand der Verbindungsteile
14, 16 kann der Auflageabschnitt 56 mit einem Auflageabschnitt 58 des Verbindungsteils
16 in Kontakt gelangen. An seinem vom freien Ende des Verbindungsteil 14 abgewandten
Ende weist die Ummantelung 44 einen radial abragenden Absatz 60 auf. Der Absatz 60
kann ein Zusammenstecken der Verbindungsabschnitte 20, 22 in Einschubrichtung begrenzen.
Unabhängig davon realisiert der Absatz 60 einen sanften Übergang der Kontur von der
Ummantelung 44 auf den Rohrabschnitt des Verbindungsteils 14.
[0066] Im Rohrabschnitt des Verbindungsteils 14 ist eine sich parallel zu oder entlang der
Längsachse 12 erstreckende Wandung 66 vorgesehen, die den (inneren) Querschnitt des
Verbindungsteils 14 in zwei separate Abschnitte 70, 72 unterteilt. In dem ersten Abschnitt
70 ist der Strömungskanal 40 angeordnet. In dem weiteren Abschnitt 72 sind das Gegenelement
32 und der elektrische Steckverbinder 28 angeordnet.
[0067] Der Steckverbinder 28 ist mittels eines elastischen Elements 64 am Verbindungsteil
14 gelagert (siehe Figur 13). Aufgrund des elastischen Elements 64 ist der Steckverbinder
28 relativ zum Verbindungsabschnitt 20 oder zum Verbindungsteil 14 beweglich. Mittels
des elastischen Elements 64 ist der Steckverbinder 28 in eine, vorzugsweise mittige,
Ausgangsstellung rückstellbar. Sofern sich der Steckverbinder 28 außermittig gedreht
hat, kann dieser durch das elastische Element 64 zurückgestellt werden. Optional können
am Steckverbinder 28 Staubabführöffnungen ausgebildet sein (nicht dargestellt). Diese
reduzieren Staubablagerungen am Steckverbinder 28. Die Staubabführöffnungen können
mit dem Strömungskanal 40 strömungsverbunden sein.
[0068] Das Gegenelement 32 ist mittels eines Querbolzens 84 am Verbindungsteil 14 festgelegt
(vgl. u.a. Figur 6 bis 10 und 13). Der Querbolzen 84 ragt quer zur Längsachse 12 durch
den Querschnitt 24 des Verbindungsteils 14. Mit seinen Enden greift der Querschnitt
84 jeweils in einen in der Wandung des Verbindungsteils 14 (Wandung des Rohrabschnitts)
ausgebildete Durchgang 88 ein (siehe Figur 8) .
[0069] Das Gegenelement 32 ist verschieblich am Verbindungsteil 14 geführt und durch Zwischenschaltung
einer Feder 106 verschieblich am Verbindungsteil 14 gelagert. Das (hakenförmige) Gegenelement
32 geht in einen Halteabschnitt 108 über, wobei der Halteabschnitt 108 einen abgewinkelten
Abschnitt 110 aufweist (siehe u.a. Figur 7 und 8). Die Feder 106 ist zwischen dem
abgewinkelten Abschnitt 110 und dem Querbolzen 84 angeordnet (siehe Figur 8). Die
Feder 106 ist mittels einer Schraube 11 am abgewinkelten Abschnitt 110 befestigt,
wobei auf die Schraube eine Führungsbüchse 113 aufgeschraubt ist, die die Feder 106
führt. Die Feder 106 ist insbesondere als Druckfeder 106 ausgebildet.
[0070] Im Folgenden wird das Verbindungsteil 16 näher beschrieben. Wie bereits angedeutet,
weist das Verbindungsteil 16 einen Rohrabschnitt auf, wobei an einem von dessen Enden
der Verbindungsabschnitt 22 angeordnet ist. Der Verbindungsabschnitt 22 weist eine
Ummantelung 46 auf, die das Verbindungsteil 16 (an seinem hier gezeigten freien Ende)
abschnittsweise einfasst (siehe Figur 4f.). Stirnseitig weist die Ummantelung 46 mehrere
Durchgänge (ohne Bezugszeichen) für den elektrischen Steckverbinder 30, das Spannelement
34 und die Anschlussöffnung 38 auf.
[0071] Die Ummantelung 46 weist einen parallel zur Längsachse 12 abragenden Bund 50 auf
(siehe Figur 6), mit dem der Verbindungsabschnitt 22 beim Zusammenstecken der Verbindungsteile
14, 16 den gegenüberliegenden Verbindungsabschnitt 20 umgreift. Der Bund 50 weist
eine sich nach außen erweiternde, insbesondere konisch erweiternde, Innenfläche 52
auf. Die Innenfläche 52 ist insbesondere korrespondierend zur sich konisch verjüngenden
Außenfläche 44 des Verbindungsabschnitts 20 ausgebildet.
[0072] Der Verbindungsabschnitt 22 weist an der Ummantelung 46 einen die Stirnseite des
Verbindungsteils 16 (stirnseitiges Ende des Rohrabschnitts) überdeckenden Auflageabschnitt
58 auf. Der Auflageabschnitt 58 kann mit dem Auflageabschnitt 56 des Verbindungsabschnitts
20 in Kontakt gelangen, wenn die Verbindungsteile 14, 16 miteinander zusammengesteckt
sind.
[0073] Am Verbindungsabschnitt 22 ist an der Ummantelung 46 ein Vorsprung 112 vorgesehen,
der als Nase ausgebildet sein kann. Der Vorsprung 112 ist derart ausgebildet, dass
sich dieser dann, wenn sich der Spannhebel 80 in der Stellung befindet, in der das
Spannelement 34 gespannt ist, an ein freies Ende des Spannhebels 80 anschließt. Dabei
setzt der Vorsprung 112 die Kontur des Spannhebels 80 fort (siehe insbesondere Figur
6).
[0074] Am Verbindungsabschnitt 22 des Verbindungsteils 16 ist eine betätigbare Spanneinrichtung
82 vorgesehen, die auf das Spannelement 34 wirkt (siehe insbesondere Figur 7). Das
Spannelement 34 und das Gegenelement 32 sind derart ausgebildet, dass diese beim Zusammenstecken
der Verbindungsabschnitte 20, 22 miteinander in Eingriff bringbar sind. Durch Betätigen
der Spanneinrichtung 82 sind die Verbindungsteile 14, 16 bei Eingriff des Spannelements
34 mit dem Gegenelement 32 gegeneinander verspannbar.
[0075] Die Spanneinrichtung 82 ist mittels des von Hand betätigbaren Spannhebels 80 betätigbar.
Zudem ist die Spanneinrichtung 82 derart ausgebildet, dass zum Verspannen der Verbindungsteile
14, 16 mittels Spannelement 34 und Gegenelement 32 lediglich der Spannhebel 80 betätigt
werden muss.
[0076] Das Spannelement 34 ist drehbeweglich an der Spanneinrichtung 82 gelagert und relativ
zum Gegenelement 32 vorgespannt. Dadurch gelangen das Spannelement 34 und das Gegenelement
32 beim Zusammenstecken der Verbindungsabschnitte 20, 22 miteinander in Eingriff.
Hierzu ist eine Feder 92 vorgesehen, die auf das Spannelement 34 wirkt und sich bspw.
an der Innenwand des Rohrabschnitts des Verbindungsteils 16 abstützt (siehe insbesondere
Figur 8). Bei der Feder 92 handelt es sich insbesondere um eine Druckfeder 92.
[0077] Das Spannelement 34 ist mittels eines Querbolzens 86 am Verbindungsteil 16 festgelegt.
Der Querbolzen 86 erstreckt sich quer zur Längsachse 12 durch den Querschnitt 26 des
Verbindungsteils 16. Mit seinen Enden greift der Querbolzen 86 jeweils in einen in
der Wandung des Verbindungsteils 16 ausgebildeten Durchgang 90 ein (siehe Figur 8).
[0078] Die Spanneinrichtung 82 weist ein Lagerteil 94 auf, welches als im Querschnitt U-förmiges
Lagerblech ausgebildet ist (siehe u.a. Figur 7 bis 10). Das Lagerteil 94 umschlingt
den Querbolzen 86 und definiert eine von Querbolzen 86 beabstandete Lagerstelle 96
mit einer zur Mittellängsachse des Querbolzen 86 orthogonal orientierten Lagerachse
98 (siehe insbesondere Figur 10). Der Spannhebel 80 ist mittels einer Hebelwelle 100
schwenkbar an der Lagerstelle 96 des Lagerteils 94 gelagert, wobei das Spannelement
34 mittels eines Exzenters 102 mit der Hebelwelle 100 gekoppelt ist (siehe insbesondere
Figuren 8 bis 10).
[0079] Die Spanneinrichtung 82 kann derart ausgebildet sein, dass der Spannhebel 80 nach
einem Entspannen des Spannelements 34 in Öffnungsrichtung weiterbewegt werden kann
(bspw. in Figur 4 im Gegenuhrzeigersinn), um das Spannelement 34 und das Gegenelement
32 außer Eingriff zu bringen, damit die Verbindungsteile 14, 16 voneinander gelöst
werden können.
[0080] Optional kann am Verbindungsabschnitt 22 des Verbindungsteil 16 ein von Hand (bspw.
per Finger) betätigbarer Taster 104 vorgesehen sein, der auf das Spannelement 34 wirkt,
wobei durch Betätigung des Tasters 104 das Spannelement 34 und das Gegenelement 32
(bei gelöster Spanneinrichtung 82) außer Eingriff gebracht werden können (siehe Figuren
9, 11 und 12).
[0081] Im Rohrabschnitt des Verbindungsteils 16 ist eine sich parallel zu oder entlang der
Längsachse 12 erstreckende Wandung 68 vorgesehen, die den (inneren) Querschnitt des
Verbindungsteils 16 in zwei separate Abschnitte 74, 76 unterteilt. In dem ersten Abschnitt
74 ist der Strömungskanal 42 angeordnet. In dem weiteren Abschnitt 76 sind das Spannelement
34 bzw. die Spanneinrichtung 82 und der elektrische Steckverbinder 30 angeordnet (vgl.
Figur 6) .
[0082] Der Steckverbinder 30 des Verbindungsteils 16 kann optional mittels eines elastischen
Elements am Verbindungsteil 16 gelagert sein. Damit ist der Steckverbinder 30 relativ
zum Verbindungsteil 16 beweglich (nicht dargestellt). Durch das elastische Element
kann der Steckverbinder 30 in eine, vorzugsweise mittige, Ausgangsstellung zurückgestellt
werden. Sofern sich der Steckverbinder 30 außermittig gedreht haben sollte, kann mittels
des elastischen Elements eine Rückstellung in die Ausgangsstellung erfolgen.
[0083] Optional können im Steckverbinder 30, insbesondere angrenzend an dessen Steckkontakte,
ein oder mehrere Staubabführöffnungen ausgebildet sein. Die Staubabführöffnungen können
optional mit dem im Verbindungsteil 16 ausgebildeten Strömungskanal 42 strömungsverbunden
sein.
[0084] Die Figuren 14 bis 17 zeigen das als Verlängerungsstück ausgebildete Verbindungsteil
16 in Alleinstellung. Das Verlängerungsstück 16 erstreckt sich entlang einer Längsrichtung
12. Das Verlängerungsstück 16 weist ein Rohrabschnitt auf, welches an einem Ende (in
Figur 14 links) den Verbindungsabschnitt 22 und am anderen Ende (in Figur 14 rechts)
den Verbindungsabschnitt 20 aufweist.
[0085] Der Verbindungsabschnitt 22 des Verlängerungsstücks 16 ist entsprechend dem oben
beschriebenen Verbindungsabschnitt 22 des Verbindungsteils 16 ausgebildet (gleiche
oder funktional gleiche Elemente sind mit identischen Bezugszeichen versehen). Zur
Vermeidung von Wiederholungen sei daher auf die obigen Ausführungen zum Verbindungsabschnitt
22 des Verbindungsteils 16 verwiesen.
[0086] Der Verbindungsabschnitt 20 des Verlängerungsstücks 16 ist entsprechend dem oben
beschriebenen Verbindungsabschnitt 20 des Verbindungsteils 14 ausgebildet (gleiche
oder funktional gleiche Elemente sind mit identischen Bezugszeichen versehen). Zur
Vermeidung von Wiederholungen sei daher auf die obigen Ausführungen zum Verbindungsabschnitt
20 des Verbindungsteils 14 verwiesen.
[0087] Abweichend von den obigen Ausführungen ist Folgendes zu beachten: Im Rohrabschnitt
des Verlängerungsstücks 16 ist eine sich parallel zu oder entlang der Längsachse 12
erstreckende Wandung 68 vorgesehen, die den Querschnitt des Verlängerungsstücks 16
in zwei separate Abschnitte 74, 76 unterteilt.
[0088] In dem ersten Abschnitt 74 ist der Strömungskanal 42 angeordnet. Der Strömungskanal
74 erstreckt sich zwischen dem Verbindungsabschnitt 22 und dem Verbindungsabschnitt
20 des Verlängerungsstücks 16. Die Anschlussöffnungen 36 und 38 münden beide in den
Strömungskanal 42.
[0089] In dem weiteren Abschnitt 76 sind am Verbindungsabschnitt 20 der elektrische Steckverbinder
28 sowie das Gegenelement 32 und am Verbindungsabschnitt 22 das Spannelement 34 bzw.
die Spanneinrichtung 82 sowie der elektrische Steckverbinder 30 angeordnet. Der elektrische
Steckverbinder 28 und der elektrische Steckverbinder 30 sind mittels durch den weiteren
Abschnitt 76 geführten elektrischen oder elektronischen Leitungen elektrisch bzw.
elektronisch miteinander verbunden. Somit können mittels der elektrischen Steckverbinder
28, 30 Strom und/oder Steuersignale durch das Verlängerungsstück 16 übertragen werden.
[0090] Die Verbindungsanordnung 10 bzw. eine mit der Verbindungsanordnung 10 ausgestattete
handgeführte Werkzeugmaschine arbeitet folgendermaßen (anhand der Verbindungsteile
14 und 16 erläutert):
Zum Verbinden werden die Verbindungsteile 14, 16 zunächst so zueinander positioniert,
dass die Verbindungsabschnitte 20, 22 derart aufeinander ausgerichtet sind, dass die
Verbindungsabschnitte 20, 22 zusammengesteckt werden können (vgl. bspw. Figur 4, 6
oder 11).
[0091] Anschließend werden die Verbindungsabschnitte 20, 22 zusammengesteckt und der Spannhebel
80 kann geschlossen werden (vgl. bspw. Figur 3 oder 9). Bereits beim Zusammenstecken
gelangen das Spannelement 34 und das Gegenelemente 32 miteinander in Eingriff (Hintergriff),
da das Spannelement 34 durch die Feder 92 relativ zum Gegenelemente 32 vorgespannt
ist (vgl. bspw. Figur 8).
[0092] Zudem werden beim Zusammenstecken auch die Steckverbinder 28, 30 miteinander verbunden.
Ist beim Zusammenstecken eine Endposition erreicht, bspw. dann, wenn der Auflageabschnitt
56 des Verbindungsabschnitts 20 mit dem Auflageabschnitt 58 des Verbindungsabschnitts
22 in Kontakt gelangt, sind auch die Anschlussöffnungen 36, 38 aufeinander ausgerichtet,
so dass der Strömungskanal 40 und der Strömungskanal 42 miteinander strömungsverbunden
sind.
[0093] Durch Verschwenken des Spannhebels 80 wird die Spanneinrichtung 82 betätigt, die
auf das Spannelement 34 wirkt, welches mit dem Gegenelement 32 in Hintergriff ist
(siehe Figur 9). Das Spannelement 34 wird hierdurch mittels des Exzenters 102 im Verbindungsteil
16 entlang der Längsrichtung 12 nach (axial) innen gezogen. Dadurch, dass die Verbindungsteile
14, 16 an den Verbindungsabschnitten 20, 22 aneinander anliegen, bspw. mittels der
Aufgabeabschnitte 56, 58, und das Spannelement 34 eine Zugkraft auf das Gegenelement
32 aufbringt, sind die Verbindungsteile 14, 16 miteinander verspannt.
[0094] In diesem Zustand ist zwischen den Steckverbindern 28, 30 eine elektrische Steckverbindung
hergestellt. Durch Gegenelement 32 und Spannelement 34 ist eine mechanische Spannverbindung
hergestellt. Durch die zueinander ausgerichteten Anschlussöffnungen 36, 38 ist zudem
eine Strömungsverbindung zwischen den Verbindungsteilen 14, 16 hergestellt.
[0095] Zum Lösen muss der Spannhebel 80 in Öffnungsrichtung verschwenkt werden, wodurch
die Spanneinrichtung 82 betätigt wird und das Spannelement 34 entlastet (Zugkraft
wird abgebaut). Das Spannelement 34 und das Gegenelement 32 sind noch in Hintergriff
miteinander.
[0096] Um das Spannelement 34 und das Gegenelement 32 außer Eingriff zu bringen, muss der
Spannhebel 80 in Öffnungsrichtung weiter verschwenkt werden oder alternativ der Taster
104 betätigt werden. Dadurch wird das Spannelement 34 so verschwenkt, dass dieses
zum Gegenelement 32 außer Eingriff ist. Die mechanische Spannverbindung ist somit
gelöst.
[0097] Anschließend können die Verbindungsteile 14, 16 voneinander getrennt bzw. auseinandergezogen
werden. Dabei werden durch Trennen der elektrischen Steckverbinder 28, 20 und der
Anschlussöffnungen 26, 38 auch die elektrische Steckverbindung und die Strömungsverbindung
zwischen den Verbindungsteile 14, 16 gelöst.
1. Verbindungsanordnung (10) zur Verbindung eines Bearbeitungskopfs (202) und eines weiteren
Maschinenmoduls (204) einer handgeführten Werkzeugmaschine (200), insbesondere Oberflächenbearbeitungsmaschine
(200), wobei die Verbindungsanordnung (10) mindestens zwei entlang einer Längsachse
(12) aufeinander folgende Verbindungsteile (14, 16, 18) aufweist, die jeweils einen
Verbindungsabschnitt (20, 22) aufweisen, über den die Verbindungsteile (14, 16, 18)
miteinander verbindbar sind, wobei die Verbindungsabschnitte (20, 22) jeweils einen
inneren Querschnitt (24, 26) nach außen hin begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Querschnitts (26) des Verbindungsabschnitts (22) eines ersten der Verbindungsteile
(16, 18) ein mechanisches Spannelement (34) angeordnet ist und innerhalb des Querschnitts
(28) des Verbindungsabschnitts (20) des anderen Verbindungsteils (14, 16) ein mechanisches
Gegenelement (32) angeordnet ist, wobei am Verbindungsabschnitt (22) des ersten Verbindungsteils
(16, 18) eine betätigbare Spanneinrichtung (82) vorgesehen ist, die auf das Spannelement
(34) wirkt, wobei das Spannelement (34) und das Gegenelement (32) derart ausgebildet
sind, dass diese beim Zusammenstecken der Verbindungsabschnitte (20, 22) miteinander
in Eingriff bringbar sind und wobei durch Betätigen der Spanneinrichtung (82) die
Verbindungsteile (14, 16, 18) bei Eingriff des Spannelements (34) mit dem Gegenelement
(32) gegeneinander verspannbar sind.
2. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile (14, 16, 18) lösbar miteinander verbindbar sind.
3. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (82) einen von Hand betätigbaren Spannhebel (80) aufweist und
derart ausgebildet ist, dass zum Verspannen der Verbindungsteile (14, 16, 18) mittels
Spannelement (34) und Gegenelement (32) lediglich dieser Spannhebel (80) betätigt
werden muss.
4. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (34) drehbeweglich an der Spanneinrichtung (82) gelagert und relativ
zum Gegenelement (32) vorgespannt ist, so dass das Spannelement (34) und das Gegenelement
(32) beim Zusammenstecken der Verbindungsabschnitte (20, 22) selbsttätig miteinander
in Eingriff gelangen.
5. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (34) am ersten Verbindungsteil (16) und/oder das Gegenelement (32)
am zweiten Verbindungsteil (14) jeweils mittels eines Querbolzens (84, 86) festgelegt
sind, wobei der Querbolzen (84, 86) quer oder schräg zur Längsachse (12) durch den
Querschnitt (24, 26) des jeweiligen Verbindungsteils (14, 16) ragt und mit seinen
Enden jeweils in eine in der Wandung des Verbindungsteils (14, 16, 18) ausgebildete
Ausnehmung oder in einen in der Wandung des Verbindungsteils (14, 16, 18) ausgebildeten
Durchgang (88, 90) eingreift.
6. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (82) ein Lagerteil (94) aufweist, welches den Querbolzen (86)
des ersten Verbindungsteils (16) umschlingt und eine vom Querbolzen (86) beabstandeten
Lagerstelle (96) mit einer zur Mittellängsachse des Querbolzens (86) schräg oder orthogonal
orientierten Lagerachse (98) definiert.
7. Verbindungsanordnung (10) nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (80) mittels einer Hebelwelle (100) schwenkbar an der Lagerstelle
(96) des Lagerteils (94) gelagert ist, wobei das Spannelement (34) mittels eines Exzenters
(102) mit der Hebelwelle (100) gekoppelt ist.
8. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsabschnitt (22) des ersten Verbindungsteils (16) ein von Hand betätigbarer
Taster (104) vorgesehen ist, der auf das Spannelement (34) wirkt, wobei durch Betätigung
des Tasters (104) das Spannelement (34) und das Gegenelement (32) außer Eingriff gebracht
werden können.
9. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (82) derart ausgebildet ist, dass der Spannhebel (80) nach einem
Entspannen des Spannelements (34) in Öffnungsrichtung weiterbewegt werden kann, um
das Spannelement (34) und das Gegenelement (32) außer Eingriff zu bringen.
10. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (32) verschieblich am zweiten Verbindungsteil (14, 16) geführt und
durch Zwischenschaltung einer Feder (106) am zweiten Verbindungsteil (14, 16) oder
am Verbindungabschnitt (20) des zweiten Verbindungsteils (14, 16) gelagert ist.
11. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (32) mit einem Halteabschnitt (108) gekoppelt ist oder in diesen
übergeht, wobei der Halteabschnitt (108) einen abgewinkelten Abschnitt (110) aufweist
und wobei die Feder (106) zwischen dem abgewinkelten Abschnitt (110) und dem Querbolzen
(84) am zweiten Verbindungsteil (14) angeordnet ist.
12. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsabschnitt (22) des ersten Verbindungsteils (16, 18) ein Vorsprung (112)
ausgebildet ist, der dann, wenn sich der Spannhebel (80) in der Stellung befindet,
in der das Spannelement (34) gespannt ist, an ein freies Ende des Spannhebels (80)
anschließt, insbesondere dessen Kontur fortsetzt.
13. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsabschnitten (20, 22) jeweils ein elektrischer Steckverbinder (28,
30) und/oder eine Anschlussöffnung (36, 38) zu einem im jeweiligen Verbindungsteil
(14, 16) ausgebildeten Strömungskanal (40, 42) angeordnet ist, wobei der Steckverbinder
(28, 30) und/oder die Anschlussöffnung (36, 38) innerhalb des Querschnitts (26, 28)
des jeweiligen Verbindungsabschnitts (20, 22) angeordnet sind.
14. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Steckverbinder (28, 30) jeweils mittels eines elastischen Elements
(64) am Verbindungsabschnitt (20, 22) oder am Verbindungsteil (14, 16, 18) gelagert
ist.
15. Verbindungsanordnung (10) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (28, 30) durch das elastische Element (64) in eine, vorzugsweise
mittige, Ausgangsstellung rückstellbar ist.
16. Verbindungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Steckverbinder (28, 30), insbesondere angrenzend an dessen Steckkontakte, eine
oder mehrere Staubabfuhröffnungen ausgebildet sind.
17. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (22) des ersten Verbindungsteils (16, 18) einen parallel
zur Längsachse (12) abragenden Bund (50) aufweist, mit dem der Verbindungsabschnitt
(22) des ersten Verbindungsteils (16) beim Zusammenstecken den Verbindungsabschnitt
(20) des anderen Verbindungsteils (14) umgreift.
18. Verbindungsanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Verbindungsteil (16) vorgesehen ist, welches an beiden Enden jeweils
einen Verbindungsabschnitt (20, 22) derart aufweist, dass das weitere Verbindungsteil
(18) als Verlängerungsstück zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsteil (14,
18) eingefügt und lösbar mit diesen verbunden werden kann.
19. Werkzeugmaschine (200), insbesondere Oberflächenbearbeitungsmaschine (200), mit einem
Bearbeitungskopf (202), einem weiteren Maschinenmodul (204) und einer Verbindungsanordnung
(10) zur Verbindung von Bearbeitungskopf (202) und weiterem Maschinenmodul (204) nach
einem der voranstehenden Ansprüche.
20. Verlängerungsstück (16) für eine Verbindungsanordnung (10) zur Verbindung eines Bearbeitungskopfs
(202) und eines weiteren Maschinenmoduls (204) einer handgeführten Werkzeugmaschine
(200), wobei das Verlängerungsstück (16) an beiden Enden jeweils einen Verbindungsabschnitt
(20, 22) aufweist, über den das Verlängerungsstück (16) jeweils mit einem Verbindungsteil
(14, 18) der Verbindungsanordnung (10) verbindbar ist, wobei die Verbindungsabschnitte
(20, 22) des Verlängerungsstücks (16) jeweils einen inneren Querschnitt (24, 26) nach
außen hin begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Querschnitts (26) des ersten Verbindungsabschnitts (22) ein mechanisches
Spannelement (34) angeordnet ist und innerhalb des Querschnitts (28) des zweiten Verbindungsabschnitts
(20) ein mechanisches Gegenelement (32) angeordnet ist, wobei am ersten Verbindungsabschnitt
(22) eine betätigbare Spanneinrichtung (82) vorgesehen ist, die auf das Spannelement
(34) wirkt.
21. Verlängerungsstück (16) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (34) derart ausgebildet ist, dass dieses beim Zusammenstecken des
ersten Verbindungsabschnitts (22) mit einem Verbindungsabschnitt (20) eines Verbindungsteils
(14) der Verbindungsanordnung (10) mit einem Gegenelement (32) des Verbindungsabschnitts
(20) in Eingriff bringbar ist, wobei durch Betätigen der Spanneinrichtung (82) das
Verlängerungsstück (16) mit dem Verbindungsteil (14) bei Eingriff des Spannelements
(34) mit dem Gegenelement (32) gegeneinander verspannbar sind.
22. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte (20, 22) des Verlängerungsstücks (16) komplementär zueinander
ausgebildet sind.
23. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (82) einen von Hand betätigbaren Spannhebel (80) aufweist und
derart ausgebildet ist, dass zum Verspannen des Verlängerungsstücks (16) mit einem
der Verbindungsteile (14, 18) mittels Spannelement (34) und Gegenelement (32) lediglich
dieser Spannhebel (80) betätigt werden muss.
24. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (34) drehbeweglich an der Spanneinrichtung (82) gelagert und vorgespannt
ist, so dass das Spannelement (34) beim Zusammenstecken des Verlängerungsstücks (16)
mit einem Verbindungsteil (14) der Verbindungsanordnung (10) selbsttätig mit einem
Gegenelement (32) des Verbindungsteils (14) in Eingriff gelangt.
25. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (34) und/oder das Gegenelement jeweils mittels eines Querbolzens
(84, 86) am Verlängerungsstück (16) festgelegt sind, wobei der Querbolzen (84, 86)
quer oder schräg zur Längsachse (12) durch den Querschnitt (24, 26) des Verlängerungsstücks
(16) ragt und mit seinen Enden jeweils in eine in der Wandung des Verlängerungsstücks
(16) ausgebildete Ausnehmung oder in einen in der Wandung des Verlängerungsstücks
(16) ausgebildeten Durchgang (88, 90) eingreift.
26. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (82) ein Lagerteil (94) aufweist, welches den Querbolzen (86)
des Verlängerungsstücks (16) umschlingt und eine vom Querbolzen (86) beabstandeten
Lagerstelle (96) mit einer zur Mittellängsachse des Querbolzens (86) schräg oder orthogonal
orientierten Lagerachse (98) definiert.
27. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (80) mittels einer Hebelwelle (100) schwenkbar an der Lagerstelle
(96) des Lagerteils (94) gelagert ist, wobei das Spannelement (34) mittels eines Exzenters
(102) mit der Hebelwelle (100) gekoppelt ist.
28. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 27 dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsabschnitt (22) ein von Hand betätigbarer Taster (104) vorgesehen ist,
der auf das Spannelement (34) wirkt, wobei durch Betätigung des Tasters (104) das
Spannelement (34) außer Eingriff mit dem Gegenelement (32) eines Verbindungsteils
(14) der Verbindungsanordnung (10) gebracht werden kann und/oder dass die Spanneinrichtung
(82) derart ausgebildet ist, dass der Spannhebel (80) nach einem Entspannen des Spannelements
(34) in Öffnungsrichtung weiterbewegt werden kann, um das Spannelement (34) außer
Eingriff mit dem Gegenelement (32) eines Verbindungsteils (14) der Verbindungsanordnung
(10) zu bringen.
29. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (32) verschieblich am Verlängerungsstück (16) geführt und durch
Zwischenschaltung einer Feder (106) am Verlängerungsstück (16) oder am zweiten Verbindungabschnitt
(20) des Verlängerungsstücks (16) gelagert ist.
30. Verlängerungsstück (16) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (32) mit einem Halteabschnitt (108) gekoppelt ist oder in diesen
übergeht, wobei der Halteabschnitt (108) einen abgewinkelten Abschnitt (110) aufweist
und wobei die Feder (106) zwischen dem abgewinkelten Abschnitt (110) und dem Querbolzen
(84) am zweiten Verbindungabschnitt (20) des Verlängerungsstücks (16) angeordnet ist.
31. Verlängerungsstück (16) nach einem der Ansprüche 20 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsabschnitten (20, 22) jeweils ein elektrischer Steckverbinder (28,
30) und/oder eine Anschlussöffnung (36, 38) zu einem im Verlängerungsstück (16) ausgebildeten
Strömungskanal (42) angeordnet ist, wobei der Steckverbinder (28, 30) und/oder die
Anschlussöffnung (36, 38) innerhalb des Querschnitts (26, 28) des jeweiligen Verbindungsabschnitts
(20, 22) angeordnet sind.
32. Verlängerungsstück (16) nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Steckverbinder (28, 30) jeweils mittels eines elastischen Elements
(64) am Verbindungsabschnitt (20, 22) oder am Verlängerungsstück (16) gelagert ist,
so dass der Steckverbinder (28, 30) relativ zum Verbindungsabschnitt (20, 22) oder
zum Verlängerungsstück (16) beweglich ist.
1. Connection assembly (10) for connecting a tool head (202) and a further machine module
(204) of a hand-guided machine tool (200), in particular a surface finishing machine
(200), wherein the connection assembly (10) comprises at least two connection parts
(14, 16, 18) following one another along a longitudinal axis (12) and each having
a connection section (20, 22) via which the connection parts (14, 16, 18) are connectable
to one another, wherein the connection sections (20, 22) each delimit an inner cross
section (24, 26) to the outside, characterized in that inside the cross section (26) of the connection section (22) of a first of the connection
parts (16, 18) a mechanical clamping element (34) is arranged and inside the cross
section (28) of the connection section (20) of the other connection part (14, 16)
a mechanical counter element (32) is arranged, wherein on the connection section (22)
of the first connection part (16, 18) an actuatable clamping device (82) is provided
that acts on the clamping element (34), wherein the clamping element (34) and the
counter element (32) are configured in such a way that they can be brought into engagement
with one another when the connection sections (20, 22) are plugged together and wherein,
by actuating the clamping device (82), the connection parts (14, 16, 18) are braceable
against one another when the clamping element (34) is in engagement with the counter
element (32).
2. Connection assembly (10) according to claim 1, characterized in that the connection parts (14, 16, 18) are detachably connectable to each other.
3. Connection assembly (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the clamping device (82) has a manually operable clamping lever (80) and is configured
in such a way that, for clamping the connection parts (14, 16, 18) via clamping element
(34) and counter element (32), only this clamping lever (80) has to be operated.
4. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping element (34) is rotatably mounted on the clamping device (82) and is
biased relative to the counter element (32), so that the clamping element (34) and
the counter element (32) automatically engage with each other when the connection
sections (20, 22) are plugged together.
5. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping element (34) is fixed to the first connection part (16) and/or the counter
element (32) is fixed to the second connection part (14) by means of a transverse
bolt (84, 86) respectively, wherein the transverse bolt (84, 86) projects transversely
or obliquely to the longitudinal axis (12) through the cross section (24, 26) of the
respective connection part (14, 16) and engages with its ends in a recess formed in
the wall of the connection part (14, 16, 18) or in a passage (88, 90) formed in the
wall of the connection part (14, 16, 18) respectively.
6. Connection assembly (10) according to claim 5, characterized in that the clamping device (82) comprises a bearing part (94) which wraps around the transverse
bolt (86) of the first connection part (16) and defines a bearing point (96) spaced
from the transverse bolt (86) and having a bearing axis (98) oriented obliquely or
orthogonally to the central longitudinal axis of the transverse bolt (86).
7. Connection assembly (10) according to claims 3 and 6, characterized in that the clamping lever (80) is pivotably mounted on the bearing point (96) of the bearing
part (94) via a lever shaft (100), wherein the clamping element (34) is coupled to
the lever shaft (100) by means of an eccentric (102).
8. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that at the connection portion (22) of the first connection part (16) a manually operable
pushbutton (104) is provided, which acts on the clamping element (34), wherein by
operating the pushbutton (104) the clamping element (34) and the counter element (32)
can be disengaged.
9. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping device (82) is configured in such a way that, after the clamping element
(34) has been released, the clamping lever (80) can be moved further in the opening
direction in order to disengage the clamping element (34) and the counter element
(32).
10. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the counter element (32) is displaceably guided on the second connection part (14,
16) and is mounted on the second connection part (14, 16) or on the connection section
(20) of the second connection part (14, 16) by interposition of a spring (106).
11. Connection assembly (10) of claim 10, characterized in that the counter element (32) is coupled to or merges with a retaining portion (108),
wherein the retaining portion (108) includes an angled portion (110), and wherein
the spring (106) is disposed between the angled portion (110) and the transverse bolt
(84) on the second connection part (14).
12. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that on the connection section (22) of the first connection part (16, 18) a projection
(112) is formed, that, when the clamping lever (80) is in the position in which the
clamping element (34) is braced, adjoins a free end of the clamping lever (80), in
particular continues its contour.
13. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that an electrical plug connector (28, 30) and/or a connection opening (36, 38) to a flow
channel (40, 42) formed in the respective connection part (14, 16) is arranged on
the connection sections (20, 22) respectively, wherein the plug connector (28, 30)
and/or the connection opening (36, 38) is arranged within the cross section (26, 28)
of the respective connection section (20, 22).
14. Connection assembly (10) according to claim 13, characterized in that at least one of the plug connectors (28, 30) is mounted on the connection section
(20, 22) or on the connection part (14, 16, 18) via an elastic element (64) respectively.
15. Connection assembly (10) according to claim 14, characterized in that the plug connector (28, 30) is returnable by the elastic element (64) into a, preferably
central, initial position.
16. Connection assembly (10) according to one of claims 13 to 15, characterized in that one or more dust removal openings are formed in the plug connector (28, 30), in particular
adjacent to its plug contacts.
17. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the connection section (22) of the first connection part (16, 18) has a collar (50)
projecting parallel to the longitudinal axis (12), with which collar the connection
section (22) of the first connection part (16) encompasses the connection section
(20) of the other connection part (14) when plugged together.
18. Connection assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that a further connection part (16) is provided, which has a connection portion (20, 22)
at both ends respectively in such a way that the further connection part (18) can
be inserted as an extension piece between the first and the second connection part
(14, 18) and can be detachably connected thereto.
19. Machine tool (200), in particular surface finishing machine (200), having a tool head
(202), a further machine module (204) and a connection assembly (10) for connecting
the tool head (202) and the further machine module (204) according to one of the preceding
claims.
20. Extension piece (16) for a connection assembly (10) for connecting a tool head (202)
and a further machine module (204) of a hand-guided machine tool (200), wherein the
extension piece (16) has at both ends a respective connection section (20, 22), via
which the extension piece (16) is connectable to a connection part (14, 18) of the
connection assembly (10) respectively, wherein the connection sections (20, 22) of
the extension piece (16) each delimit an inner cross-section (24, 26) towards the
outside, characterized in that inside the cross section (26) of the first connection section (22) a mechanical clamping
element (34) is arranged and inside the cross section (28) of the second connection
section (20) a mechanical counter element (32) is arranged, wherein on the first connection
section (22) an actuatable clamping device (82) is provided that acts on the clamping
element (34).
21. Extension piece (16) according to claim 20, characterized in that the clamping element (34) is configured such that, when the first connection section
(22) is plugged together with a connection section (20) of a connection part (14)
of the connection assembly (10), the clamping element (34) is engageable with a counter
element (32) of the connection section (20), wherein, by actuating the clamping device
(82), the extension piece (16) is braceable against the connection part (14) when
the clamping element (34) engages with the counter element (32) .
22. Extension piece (16) according to one of claims 20 to 21, characterized in that the connection sections (20, 22) of the extension piece (16) are formed complementarily
to one another.
23. Extension piece (16) according to one of claims 20 to 22, characterized in that the clamping device (82) has a manually operable clamping lever (80) and is configured
in such a way that, for clamping the extension piece (16) to one of the connection
parts (14, 18) via clamping element (34) and counter element (32), only this clamping
lever (80) has to be operated.
24. Extension piece (16) according to any one of claims 20 to 23, characterized in that the clamping element (34) is rotatably mounted on the clamping device (82) and biased
so that the clamping element (34) automatically engages a counter element (32) of
the connection part (14) when the extension piece (16) is plugged together with a
connection part (14) of the connection assembly (10) .
25. Extension piece (16) according to one of claims 20 to 24, characterized in that the clamping element (34) and/or the counter element are each fixed to the extension
piece (16) via a transverse bolt (84, 86), wherein the transverse bolt (84, 86) projects
transversely or obliquely to the longitudinal axis (12) through the cross-section
(24, 26) of the extension piece (16) and engages with its ends in a recess formed
in the wall of the extension piece (16) or in a passage (88, 90) formed in the wall
of the extension piece (16) respectively.
26. Extension piece (16) according to one of claims 20 to 25, characterized in that the clamping device (82) has a bearing part (94) which wraps around the transverse
bolt (86) of the extension piece (16) and defines a bearing point (96) spaced apart
from the transverse bolt (86) and having a bearing axis (98) oriented obliquely or
orthogonally to the central longitudinal axis of the transverse bolt (86).
27. Extension piece (16) according to any one of claims 23 to 26, characterized in that the clamping lever (80) is pivotably mounted on the bearing point (96) of the bearing
part (94) via a lever shaft (100), wherein the clamping element (34) is coupled to
the lever shaft (100) by means of an eccentric (102).
28. Extension piece (16) according to one of the claims 20 to 27, characterized in that at the connection section (22) a manually operable pushbutton (104) is provided,
that acts on the clamping element (34), wherein by operating the pushbutton (104)
the clamping element (34) can be brought out of engagement with the counter element
(32) of a connection part (14) of the connection assembly (10) and/or in that the clamping device (82) is configured in such a way that the clamping lever (80),
after the clamping element (34) has been released, can be moved further in the opening
direction in order to bring the clamping element (34) out of engagement with the counter
element (32) of a connection part (14) of the connection assembly (10).
29. Extension piece (16) according to one of claims 20 to 28, characterized in that the counter element (32) is displaceably guided on the extension piece (16) and is
mounted on the extension piece (16) or on the second connection section (20) of the
extension piece (16) by interposition of a spring (106).
30. Extension piece (16) according to claim 29, characterized in that the counter element (32) is coupled to or merges with a retaining portion (108),
wherein the retaining portion (108) comprises an angled portion (110) and wherein
the spring (106) is arranged between the angled portion (110) and the transverse bolt
(84) at the second connection portion (20) of the extension piece (16).
31. Extension piece (16) according to any one of claims 20 to 30, characterized in that in the connection sections (20, 22) an electrical plug connector (28, 30) and/or
a connection opening (36, 38) to a flow channel (42) formed in the extension piece
(16) are arranged respectively, wherein the plug connector (28, 30) and/or the connection
opening (36, 38) are arranged inside the cross section (26, 28) of the respective
connection section (20, 22).
32. Extension piece (16) according to claim 31, characterized in that at least one of the plug connectors (28, 30) is mounted on the connection section
(20, 22) or on the extension piece (16), respectively, via a resilient element (64),
so that the plug connector (28, 30) is movable relative to the connection section
(20, 22) or to the extension piece (16) .
1. Agencement de raccordement (10) pour raccorder une tête de traitement (202) et un
module de machine supplémentaire (204) d'une machine-outil guidée à la main (200),
en particulier une machine de traitement de surface (200), dans lequel l'agencement
de raccordement (10) présente au moins deux parties de raccordement (14, 16, 18) se
suivant le long d'un axe longitudinal (12) et présentant chacune une section de raccordement
(20, 22) par l'intermédiaire desquelles les parties de raccordement (14, 16, 18) peuvent
être raccordées les unes aux autres, dans lequel les sections de raccordement (20,
22) délimitent chacune une section transversale interne (24, 26) vers l'extérieur,
caractérisé en ce qu'à l'intérieur de la section transversale (26) de la section de raccordement (22) d'une
première des parties de raccordement (16, 18) est agencé un élément de serrage mécanique
(34) et à l'intérieur de la section transversale (28) de la section de raccordement
(20) de l'autre partie de raccordement (14, 16) est agencé un élément antagoniste
mécanique (32), dans lequel un dispositif de serrage pouvant être actionné (82) est
prévu au niveau de la section de raccordement (22) de la première partie de raccordement
(16, 18), qui agit sur l'élément de serrage (34), dans lequel l'élément de serrage
(34) et l'élément antagoniste (32) sont conçus de telle sorte que ceux-ci peuvent
être amenés en prise lorsque les sections de raccordement (20, 22) sont enfichées,
et dans lequel les pièces de raccordement (14, 16, 18) peuvent être serrées les unes
contre les autre en actionnant le dispositif de serrage (82) lorsque l'élément de
serrage (34) est mis en prise avec l'élément antagoniste (32).
2. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de raccordement (14, 16, 18) peuvent être raccordées les unes aux autres
de manière amovible.
3. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (82) présente un levier de serrage (80) pouvant être actionné
manuellement et est réalisé de telle sorte que pour serrer les parties de raccordement
(14, 16, 18) au moyen de l'élément de serrage (34) et de l'élément antagoniste (32),
seul ce levier de serrage (80) doit être actionné.
4. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de serrage (34) est monté de manière rotative sur le dispositif de serrage
(82) et est précontraint par rapport à l'élément antagoniste (32), de sorte que l'élément
de serrage (34) et l'élément (32) viennent en prise automatiquement l'un avec l'autre
lors de l'enfichage des sections de raccordement (20, 22).
5. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de serrage (34) est fixé sur la première partie de raccordement (16) et/ou
l'élément antagoniste (32) est fixé sur la deuxième partie de raccordement (14) au
moyen d'un boulon transversal (84, 86), dans lequel le boulon transversal (84, 86)
fait saillie transversalement ou obliquement par rapport à l'axe longitudinal (12)
à travers la section transversale (24, 26) de la partie de raccordement (14, 16) respective,
et vient en prise par ses extrémités dans un évidement formé dans la paroi de la partie
de raccordement (14, 16, 18) ou dans un passage (88, 90) formé dans la paroi de la
partie de raccordement (14, 16, 18).
6. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (82) présente une partie de palier (94) qui entoure le boulon
transversal (86) de la première partie de raccordement (16) et définit un point de
palier (96) espacé du boulon transversal (86) avec un axe de palier (98) orienté obliquement
ou orthogonalement par rapport à l'axe longitudinal médian du boulon transversal (86).
7. Agencement de raccordement (10) selon les revendications 3 et 6, caractérisé en ce que le levier de serrage (80) est monté pivotant au moyen d'un arbre de levier (100)
au niveau du point de palier (96) de la partie de palier (94), dans lequel l'élément
de serrage (34) est couplé à l'arbre de levier (100) au moyen d'un excentrique (102).
8. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un palpeur (104) pouvant être actionné manuellement est prévu sur la section de raccordement
(22) de la première partie de raccordement (16), qui agit sur l'élément de serrage
(34), dans lequel l'élément de serrage (34) et l'élément antagoniste (32) peuvent
être mis hors de prise par actionnement du palpeur (104).
9. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de serrage (82) est réalisé de telle sorte que le levier de serrage
(80) peut être déplacé plus loin dans une direction d'ouverture après un relâchement
de l'élément de serrage (34) pour mettre hors de prise l'élément de serrage (34) et
l'élément antagoniste (32).
10. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément antagoniste (32) est guidé de manière coulissante sur la seconde partie
de raccordement (14, 16) et est monté sur la seconde partie de raccordement (14, 16)
ou sur la section de raccordement (20) de la seconde partie de raccordement (14, 16)
par l'intermédiaire d'un ressort (106).
11. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément antagoniste (32) est couplé à ou se raccorde à une section de retenue (108),
dans lequel la section de retenue (108) présente une section coudée (110) et dans
lequel le ressort (106) est agencé entre la section coudée (110) et le boulon transversal
(84) au niveau de la seconde partie de raccordement (14).
12. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une saillie (112) est réalisée au niveau de la section de raccordement (22) de la
première partie de raccordement (16, 18), qui, lorsque le levier de serrage (80) se
trouve dans la position dans laquelle l'élément de serrage (34) est serré, se connecté
à une extrémité libre du levier de serrage (80), en particulier continue son contour.
13. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un connecteur mâle électrique (28, 30) et/ou une ouverture de connexion (36, 38) vers
un canal de circulation (40, 42) formé dans la partie de raccordement respective (14,
16) est agencé au niveau des sections de raccordement (20, 22), dans lequel le connecteur
mâle (28, 30) et/ou l'ouverture de connexion (36, 38) sont agencés à l'intérieur de
la section transversale (26, 28) de la section de raccordement respective (20, 22).
14. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'au moins l'un des connecteurs mâles (28, 30) est monté respectivement au moyen d'un
élément élastique (64) sur la section de raccordement (20, 22) ou sur la partie de
raccordement (14, 16, 18).
15. Agencement de raccordement (10) selon la revendication 14, caractérisé en ce que le connecteur mâle (28, 30) peut être rappelé dans une position initiale, de préférence
centrale, par l'élément élastique (64).
16. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications 13 à 15,
caractérisé en ce qu'une ou plusieurs ouvertures d'évacuation de poussière sont réalisées respectivement
dans le connecteur mâle (28, 30), en particulier à proximité immédiate de ses contacts
enfichables.
17. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section de raccordement (22) de la première partie de raccordement (16, 18) présente
un collier (50) faisant saillie parallèlement à l'axe longitudinal (12), avec lequel
la section de raccordement (22) de la première partie de raccordement (16) entoure
la section de raccordement (20) de l'autre partie de raccordement (14) lors de l'enfichage.
18. Agencement de raccordement (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une partie de raccordement supplémentaire (16) est prévue, qui présente respectivement
une section de raccordement (20, 22) aux deux extrémités, de sorte que la partie de
raccordement supplémentaire (16) peut être insérée comme pièce d'extension entre les
première et seconde parties de raccordement (14, 18), et peut être raccordée à celles-ci
de manière amovible.
19. Machine-outil (200), en particulier machine de traitement de surface (200), avec une
tête de traitement (202), un autre module de machine (204) et un agencement de raccordement
(10) pour le raccordement de la tête de traitement (202) et du module de machine supplémentaire
(204) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
20. Pièce d'extension (16) pour un agencement de raccordement (10) pour un raccordement
d'une tête de traitement (202) et d'un module de machine supplémentaire (204) d'une
machine-outil guidée à la main (200), dans laquelle la pièce d'extension (16) présente
aux deux extrémités respectivement une section de raccordement (20, 22), par l'intermédiaire
de laquelle la pièce d'extension (16) peut être raccordée respectivement à une partie
de raccordement (14, 18) de l'agencement de raccordement (10), dans laquelle les sections
de raccordement (20, 22) de la pièce d'extension (16) délimitent respectivement une
section transversale intérieure (24, 26) vers l'extérieur, caractérisée en ce qu'un élément de serrage mécanique (34) est agencé à l'intérieur de la section transversale
(26) de la première section de raccordement (22) et un élément antagoniste mécanique
(32) est agencé à l'intérieur de la section transversale (28) de la seconde section
de liaison (20), dans laquelle un dispositif de serrage actionnable (82) est prévu
au niveau de la première section de raccordement (22), qui agit sur l'élément de serrage
(34).
21. Pièce d'extension (16) selon la revendication 20, caractérisée en ce que l'élément de serrage (34) est réalisé de telle sorte qu'il peut être mis en prise
avec un élément antagoniste (32) de la section de raccordement (20) lors de l'enfichage
de la première section de raccordement (22) avec une section de raccordement (20)
d'une partie de raccordement (14) de l'agencement de raccordement (10), dans laquelle
la pièce d'extension (16) peut être serrée contre la partie de raccordement (14) lors
de la mise en prise de l'élément de serrage (34) avec l'élément antagoniste (32) par
actionnement du dispositif de serrage (82).
22. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 21, caractérisée en ce que les sections de raccordement (20, 22) de la pièce d'extension (16) sont réalisées
de manière à être complémentaires l'une de l'autre.
23. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 22, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (82) présente un levier de serrage (80) pouvant être actionné
manuellement et est réalisé de telle sorte que pour serrer la pièce d'extension (16)
avec l'une des parties de raccordement (14, 18) au moyen de l'élément de serrage (34)
et de l'élément antagoniste (32), seul ce levier de serrage (80) doit être actionné.
24. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 23, caractérisée en ce que l'élément de serrage (34) est monté de manière rotative au niveau du dispositif de
serrage (82) et est précontraint de telle sorte que l'élément de serrage (34) vient
en prise automatiquement avec un élément antagoniste (32) de la pièce de raccordement
(14) lors de l'enfichage de la pièce d'extension (16) avec une partie de raccordement
(14) de l'agencement de raccordement (10).
25. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 24, caractérisée en ce que l'élément de serrage (34) et/ou l'élément antagoniste sont fixés respectivement au
moyen d'un boulon transversal (84, 86) au niveau de la pièce d'extension (16), dans
laquelle le boulon transversal (84, 86) fait saillie transversalement ou obliquement
par rapport à l'axe longitudinal (12) à travers la section transversale (24, 26) de
la pièce d'extension (16) et vient en prise par ses extrémités respectivement dans
un évidement réalisé dans la paroi de la pièce d'extension (16) ou dans un passage
(88, 90) réalisé dans la paroi de la pièce d'extension (16).
26. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications à 20 à 25, caractérisée en ce que le dispositif de serrage (82) présente une partie de palier (94) qui entoure le boulon
transversal (86) de la pièce d'extension (16) et définit un point de palier (96) espacé
du boulon transversal (86) avec un axe de palier (98) orienté obliquement ou orthogonalement
par rapport à l'axe longitudinal médian du boulon transversal (86).
27. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 23 à 26, caractérisée en ce que le levier de serrage (80) est monté pivotant au moyen d'un arbre de levier (100)
au niveau du point de palier (96) de la partie de palier (94), dans lequel l'élément
de serrage (34) est couplé à l'arbre de levier (100) au moyen d'un excentrique (102).
28. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 27, caractérisée en ce qu'un palpeur (104) pouvant être actionné manuellement est prévu sur la section de raccordement
(22), qui agit sur l'élément de serrage (34), dans laquelle l'élément de serrage (34)
peut être mis hors de prise avec l'élément antagoniste (32) d'une partie de raccordement
(14) de l'agencement de raccordement (10) par actionnement du palpeur (104) et/ou
en ce que le dispositif de serrage (82) est réalisé de telle sorte que le levier de serrage
(80) peut être déplacé plus loin dans une direction d'ouverture après un relâchement
de l'élément de serrage (34) pour mettre l'élément de serrage (34) hors de prise avec
l'élément antagoniste (32) d'une partie de raccordement (14) de l'agencement de raccordement
(10).
29. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 28, caractérisée en ce que l'élément antagoniste (32) est guidé de manière coulissante sur la pièce d'extension
(16) et est monté sur la pièce d'extension (16) ou sur la deuxième section de raccordement
(20) de la pièce d'extension (16) par l'intermédiaire d'un ressort (106).
30. Pièce d'extension (16) selon la revendication 29, caractérisée en ce que l'élément antagoniste (32) est couplé à ou se raccorde à une section de retenue (108),
dans lequel la section de retenue (108) présente une section coudée (110) et dans
lequel le ressort (106) est agencé entre la section coudée (110) et le boulon transversal
(84) au niveau de la seconde section de raccordement (20) de la pièce d'extension
(16).
31. Pièce d'extension (16) selon l'une quelconque des revendications 20 à 30, caractérisé en ce qu'un connecteur mâle électrique (28, 30) et/ou une ouverture de connexion (36, 38) vers
un canal de circulation (42) formé dans la partie pièce d'extension respective (16)
est agencé au niveau des sections de raccordement (20, 22), dans laquelle le connecteur
mâle (28, 30) et/ou l'ouverture de connexion (36, 38) sont agencés à l'intérieur de
la section transversale (26, 28) de la section de raccordement respective (20, 22).
32. Pièce d'extension (16) selon la revendication 31, caractérisée en ce qu'au moins l'un des connecteurs mâles (28, 30) est monté respectivement au moyen d'un
élément élastique (64) au niveau de la section de raccordement (20, 22) ou de la pièce
d'extension (16), de sorte que le connecteur mâle (28, 30) est mobile par rapport
à la section de raccordement (20, 22) ou à la pièce d'extension (16).
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