[0001] Die Erfindung betrifft eine Türbandanordnung mit einem Türbandteil aus Gussmaterial
und einer Schraube, wobei die Schraube mit einem Schraubenschaft in einen seitlich
offenen Schlitz des Türbandteils eingesetzt ist.
[0002] Eine gattungsgemäße Türbandanordnung ist aus der
DE 10 2011 002 216 B3 bekannt. Bei Türbändern besteht häufig das Bedürfnis einer Verstellbarkeit, um ein
mit dem Türband an einer Türzarge befestigten Türflügel noch in seiner Lage - vorzugsweise
dreidimensional - zu verstellen. Entsprechende Höhen-, Seiten- und Andruckverstellungen
sind aus dem Stand der Technik bekannt, wobei gemäß der
DE 10 2011 002 216 B3 durch die dort beschriebenen Türbandteile eine Seitenverstellung realisiert ist.
Durch die Seitenverstellung kann der Türflügel horizontal in der von seiner Schließstellung
vorgegebenen Ebene verstellt werden.
[0003] In Übereinstimmung mit dem genannten Stand der Technik kann auch die erfindungsgemäße,
nachfolgend beschriebene Türbandanordnung Bestandteil eines mehrteiligen Aufnahmekörpers
sein, der insbesondere in die Schmalseite eines Türflügels oder in die Laibungsseite
einer Türzarge eingesetzt werden kann. Selbstverständlich sind jedoch auch andere
Ausgestaltungen des Türbandteils denkbar.
[0004] Gemäß der
DE 10 2011 002 216 B3 ist die Schraube als Zylinderkopfschraube ausgestaltet, wobei der Schraubenkopf in
einem im Wesentlichen quaderförmigen Aufnahmeraum des Türbandteils angeordnet ist.
Der Schraubenkopf wird dazu an einem Einführungsende des Schlitzes seitlich eingeschoben.
[0005] Wenn die als Stellschraube oder Stellspindel genutzte Schraube dann mit ihrem an
dem Schraubenschaft vorgesehenen Gewinde in ein komplementäres Türbandteil eingreift,
ist die Schraube alleine dadurch in ihrer Position innerhalb des Aufnahmeraums gehalten.
Vor einer solchen Verbindung besteht jedoch die Gefahr, dass die bereits mit dem Schraubenkopf
in den Aufnahmeraum eingesetzte Schraube bei der Handhabung oder Montage versehentlich
wieder herausfällt.
[0006] Um ein solches herausfallen zu vermeiden, ist ausgehend von der
DE 10 2011 002 216 B3 in der Praxis vorgesehen, dass nach dem Einsetzen der Schraube an dem Einführende
des Schlitzes eine plastische Verformung erfolgt. Die Schraube sitzt dann mit ihrem
Schraubenschaft weiterhin mit Spiel in dem zugeordneten Schlitz, kann jedoch nicht
mehr herausfallen.
[0007] Das nachträgliche Verformen ist mit einem separaten, vergleichsweise aufwendigen
Verfahrensschritt verbunden. Bei der Verbindung der Türbandanordnung mit einem komplementären
Türbandteil muss die weiterhin mit Spiel in dem Schlitz angeordnete Schraube noch
positioniert werden.
[0008] Dabei ist zu beachten, dass die Montage des Türbandteils mit weiteren Türbandteilen
auch durch ungelernte und/oder in einem gewissen Maße hinsichtlich ihrer kognitiven
oder motorischen Fähigkeiten eingeschränkten Personen möglich sein soll.
[0009] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Türbandanordnung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen derart weiterzubilden, dass
sich eine verbesserte und sicherere Handhabung ergibt.
[0010] Gegenstand der Erfindung und Lösung der Aufgabe ist eine Türbandanordnung gemäß Patentanspruch
1.
[0011] Ausgehend von einer gattungsgemäßen Türbandanordnung ist demnach vorgesehen, dass
die Breite des Schlitzes gegenüber einem Außendurchmesser des Schraubenschaftes mit
einem Untermaß gefertigt ist, so dass der eingesetzte Schraubenschaft klemmend gehalten
ist.
[0012] Für das Einsetzen des Schraubenschaftes in den Schlitz ist zwar ein erhöhter Kraftaufwand
notwendig, wobei die ein Untermaß zueinander aufweisenden Teile gewissermaßen verpresst
werden. Ohne einen separaten Arbeitsschritt ist die Schraube dann an ihrem Schraubenschaft
jedoch auch bereits bei der Handhabung und Montage gegen ein herausfallen gesichert.
Zusätzlich kann auch erreicht werden, dass die Schraube - wenn gewünscht - bereits
an der richtigen Stelle des Schlitzes angeordnet ist, welche optimal für die nachfolgende
Montage ist.
[0013] Das Untermaß kann so gewählt werden, dass einerseits das Einsetzen mit einem geeigneten
Kraftaufwand möglich ist, andererseits die Schraube zuverlässig gehalten wird. Das
geeignete Untermaß ist dabei von den Materialien und Geometrien abhängig und kann
im Einzelfall geeignet gewählt werden. Beispielsweise kann das Untermaß des Schlitzes
bezogen auf seine geringste Breite gegenüber dem Außendurchmesser des Schraubenschaftes
zwischen 0,1 mm bis 2 mm, insbesondere zwischen 0,4 mm bis 1,6 mm betragen.
[0014] Wie grundsätzlich auch aus dem Stand der Technik gemäß der
DE 10 2011 002 216 B3 bekannt, kann ein Schraubenkopf der Schraube in einem vorzugsweise im Wesentlichen
quaderförmigen Aufnahmeraum des Türbandteils angeordnet sein. Der Schlitz ist dann
seitlich an diesem Aufnahmeraum angeordnet.
[0015] Entsprechend der Form des Aufnahmeraumes ist es dann insbesondere bevorzugt, wenn
der Schraubenkopf als Zylinderkopf mit einer innenliegenden Antriebsaufnahme ausgestaltet
ist. Die Antriebsaufnahme kann beispielsweise eine Imbus-, Torx-, oder Kreuzschlitz-Form
aufweisen.
[0016] Bei dem Einsetzen und insbesondere Einpressen des Schraubenschaftes in den Schlitz
sind - wie zuvor bereits angedeutet - die Materialien und Geometrien von Bedeutung.
Insbesondere ist vorgesehen, dass durch das Einsetzen des Schraubenschaftes in den
Schlitz der Schraubenschaft und/oder der Schlitz plastisch verformt werden/wird.
[0017] Das Türbandteil ist erfindungsgemäß aus Gussmaterial gebildet, wobei das Türbandteil
bevorzugt als Zink-Druckgussteil ausgestaltet ist. Zink-Druckguss zeichnet sich hinsichtlich
der Formbarkeit und Stabilität durch ausgewogene Eigenschaften aus. Insbesondere ist
bei einem solchen Gussmaterial auch noch eine hinreichende Verformbarkeit gegeben.
[0018] Hinsichtlich der gewünschten klemmenden Fixierung des Schraubenschaftes mit einer
geeigneten Haltekraft kann auch die Geometrie des Schlitzes optimiert sein. Dabei
ist auch zu berücksichtigen, dass der Schraubenschaft trotz seiner klemmenden Aufnahme
in dem Schlitz weiterhin noch relativ leicht drehbar sein soll. So ist insbesondere
vorgesehen, dass der Schlitz entlang der Längsrichtung des Schraubenschaftes eine
definierte Engstelle aufweist, an der dann die klemmende Arretierung erfolgt. Wenn
dagegen entlang der Längsrichtung des Schraubenschaftes über den gesamten Schlitz
eine Klemmung bewirkt werden soll, so ist sowohl für das Einsetzen als auch für ein
Drehen der eingesetzten Schraube unter Umständen ein unerwünscht großer Kraftaufwand
notwendig.
[0019] Vor diesem Hintergrund kann vorgesehen sein, dass der Schlitz an einer dem Aufnahmeraum
gegenüberliegenden Seite eine geringste Breite aufweist.
[0020] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass entlang der Längsrichtung des Schraubenschaftes
der Schlitz einen ersten Schlitzabschnitt und einen zweiten Schlitzabschnitt aufweist,
wobei bezogen auf den Außendurchmesser des Schraubenschaftes der erste Schlitzabschnitt
ein Übermaß und der zweite Schlitzabschnitt zumindest bereichsweise ein Untermaß aufweist.
[0021] Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn der zweite Schlitzabschnitt keilförmig ausgestaltet
ist, sodass dann lediglich die am weitesten nach innen reichenden Bereiche der Keilform
die klemmende Halterung des Schraubenschaftes bewirken. Durch eine solche Keilform
wird auch die Verformbarkeit des Materials begünstigt.
[0022] Der Schraubenschaft kann im Bereich der klemmenden Anordnung in dem Schlitz ein Gewinde
aufweisen. Der Außendurchmesser wird dabei von den Zahnspitzen des Gewindes bestimmt.
[0023] Hinsichtlich der vorliegenden Erfindung ist es von Vorteil, wenn im Bereich der klemmenden
Aufnahme der Schraubenschaft wie beschrieben mit einem Außengewinde versehen ist.
Die Zähne des Gewindes können sich dann in den Schlitz und insbesondere die zuvor
beschriebene Keilform einschneiden, während zwischen den Zähnen gewissermaßen ein
Ausgleichsraum für eine plastische Verformung bereitgestellt wird. Zusätzlich oder
alternativ kann abhängig von den eingesetzten Materialien auch eine plastische Verformung
an dem Außengewinde des Schraubenschaftes also insbesondere an den Zähnen eines dort
vorgesehenen Gewindes erfolgen. Auch dabei ist die Zahnform hinsichtlich der Verformbarkeit
von Vorteil.
[0024] Abgesehen von einer gegebenenfalls plastischen Verformung durch das Einsetzen des
Schraubenschaftes in den Schlitz verlaufen die Seitenkanten des Schlitzes gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung im Wesentlichen gerade. In Einschubrichtung
kann somit der Schraubenschaft an einer beliebigen Stelle angeordnet werden. Insbesondere
kann der Schraubenschaft genau an einer Montageposition angeordnet werden, die für
eine nachfolgende Verbindung mit einem weiteren Türbandteil vorgesehen ist.
[0025] Hinsichtlich der Fertigung des Türbandteils in einem Gussverfahren sind auch im Wesentlichen
gerade verlaufende Seitenkanten zweckmäßig. Im Hinblick auf die übliche Geometrie
verläuft bei dem zuvor beschriebenen Türbandteil die Ausformrichtung bei dem Gießverfahren
entlang des Schlitzes. Ein Ausformen des Türbandteils erfolgt dann in Richtung des
offenen Endes des Schlitzes.
[0026] Im Rahmen einer solchen Ausgestaltung kann dort dann auch durch eine entsprechende
Ausformung der Gussform an einem Einführende des Schlitzes einer Erweiterung vorgesehen
sein, um den Schraubenschaft zunächst leichter zu positionieren und zu zentrieren,
bevor dieser eingedrückt bzw. eingepresst wird.
[0027] Wie zuvor beschrieben, kann durch die Geometrie des Schlitzes, das gewählte Untermaß
sowie die eingesetzten Materialien die für ein Einsetzen des Schraubenschaftes in
den Schlitz notwendige Kraft beeinflusst werden. Grundsätzlich ist es denkbar, dass
die Schraube mit ihrem Schraubenschaft von Hand in den Schlitz eingesetzt wird. Alternativ
ist auch ein einfaches Einpressen mit geeigneten Werkzeugen, beispielsweise einer
Kniehebelpresse möglich. Ein solches Einpressen kann sowohl manuell als auch automatisiert
erfolgen. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass durch eine vorgegebene Einpresstiefe
die Schraube mit ihrem Schraubenschaft an einer optimalen Längsposition des Schlitzes
und nicht zwangsläufig am Ende des Schlitzes positioniert werden kann.
[0028] Gegenstand der Erfindung ist auch das Türbandteil selbst, welches für die zuvor beschriebene
Türbandanordnung vorgesehen und eingerichtet ist.
[0029] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnungen erläutert.
[0030] Es zeigen:
Fig.1A eine Türbandanordnung mit einem Türbandteil und einer Schraube,
Fig.1B die Türbandanordnung gemäß der Fig. 1A im zusammengesetzten Zustand,
Fig.2A die Türbandanordnung gemäß der Fig. 1A und Fig.1B aus einer anderen Blickrichtung
bei dem Einsetzen der Schraube in einen Schlitz des Türbandteils,
Fig. 2B die Türbandanordnung gemäß der Fig.1B in einer Ansicht gemäß der Fig. 2A.
Fig. 3A das Türbandteil alleine in einer dritten Blickrichtung,
Fig. 3B die Türbandanordnung gemäß der Fig. 1B in einer Ansicht gemäß der Fig. 3A.
[0031] Die Figuren zeigen in unterschiedlichen Ansichten ein Türbandteil 1 alleine (Fig.
3A) oder mit einer noch nicht (vollständig) eingesetzten Schraube 2 (Fig.1A und Fig.
2A). In den Figuren 1B, 2B, 3B ist dann die Schraube 2 mit einem Schraubenschaft 3
in einen seitlich offenen Schlitz 4 des Türbandteils 1 eingesetzt.
[0032] Insbesondere in Fig. 2A und Fig. 2B ist zu erkennen, dass die Breite des Schlitzes
4 gegenüber einem Außendurchmesser des Schraubenschaftes 3 mit einem Untermaß gefertigt
ist, sodass der eingesetzte Schraubenschaft 3 im zusammengesetzten Zustand klemmend
gehalten ist.
[0033] Die Schraube 2 ist als Zylinderkopfschraube ausgestaltet, wobei ein Schraubenkopf
5 eine innenliegende Antriebsaufnahme aufweist.
[0034] Zur Aufnahme des zylinderförmigen Schraubenkopfes 5 weist das Türbandteil 1 einen
im Wesentlichen quaderförmigen Aufnahmeraum 6 auf, an dem sich seitlich der bereits
zuvor beschriebene Schlitz 4 befindet.
[0035] Wenn die Schraube 2 mit ihrem Schraubenschaft 3 in den Schlitz 4 eingesetzt ist,
erstreckt sich der Schraubenschaft 3 durch den Schlitz 4 aus dem Aufnahmeraum 6 heraus,
während der Aufnahmeraum 6 gegenüberliegend des Schraubenschaftes 3 eine Öffnung 7
für ein Werkzeug aufweist.
[0036] Da die Breite des Schlitzes 4 gegenüber dem Außendurchmesser des Schraubenschaftes
3 ein Untermaß aufweist, ergibt sich eine klemmende Arretierung des Schraubenschaftes
3. Der Schraubenschaft 3 kann beispielsweise per Hand oder auch mit einem geeigneten
Werkzeug eingesetzt bzw. eingepresst werden. Damit einerseits nicht zu große Kräfte
für ein Einsetzen notwendig werden und andererseits eine sichere Halterung der Schraube
2 erreicht wird, ist das Untermaß des Schlitzes 4 in geeigneter Weise zu wählen. Das
Untermaß liegt beispielsweise zwischen 0,1 mm bis 2 mm, insbesondere zwischen 0,4
mm bis 1,6 mm. Darüber hinaus sind auch die Materialien des Türbandteils 1 sowie der
Schraube 2 einerseits und die Geometrien andererseits zu beachten.
[0037] So ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass entlang einer
Längsrichtung l des Schraubenschaftes 3 der Schlitz 4 einen ersten Schlitzabschnitt
4a und einen zweiten Schlitzabschnitt 4b aufweist, wobei bezogen auf den Außendurchmesser
des Schraubenschaftes 3 der erste Schlitzabschnitt 4a ein Übermaß und der zweite Schlitzabschnitt
4b zumindest bereichsweise das erfindungsgemäß Untermaß aufweist. Um die klemmende
Fixierung auf einen klar definierten Bereich zu begrenzen, ist der zweite Schlitzabschnitt
4b dazu keilförmig ausgestaltet. Der Schlitz 4 weist somit an einer dem Aufnahmeraum
6 gegenüberliegenden Seite eine geringste Breite, das heißt das gewünschte Untermaß
auf (siehe Fig. 2a).
[0038] Der Schlitz 4 weist entlang seines Verlaufes im Wesentlichen gerade Seitenkanten
8 auf, wobei optional an einem Ende des Schlitzes auch eine Fase 9 vorgesehen sein
kann.
[0039] Dort wo der Schraubenschaft 3 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an dem keilförmigen
zweiten Schlitzabschnitt 4b gehalten ist, weist der Schraubenschaft 3 ein in der Figur
1a angedeutetes Außengewinde 10 auf. Der Außendurchmesser des Schraubenschaftes 3
wird somit durch die Zahnspitzen des Außengewindes 10 definiert.
[0040] Die Zahnform des Außengewindes 10 begünstigt die klemmende Fixierung des Schraubenschaftes
3 in dem Schlitz 4, weil sich das Außengewinde 10 in einem gewissen Maße in die Seitenkanten
8 des Schlitzes 4 einschneiden kann bzw. selbst einer plastischen Verformung unterworfen
werden kann.
[0041] Das Türbandteil 1 ist erfindungsgemäß aus einem Gussmaterial gebildet, wobei Zink-Druckguss
bevorzugt ist.
[0042] Durch das Einsetzen des Schraubenschaftes 3 in den Schlitz 4 erfolgt üblicherweise
eine gewisse plastische Verformung des Schraubenschaftes 3 und/oder des Schlitzes
4, wobei eine solche Verformung zum Zwecke der Übersichtlichkeit nicht explizit dargestellt
ist.
1. Türbandanordnung mit einem Türbandteil (1) aus Gussmaterial und einer Schraube (2),
wobei die Schraube (2) mit einem Schraubenschaft (3) in einen seitlich offenen Schlitz
(4) des Türbandteils (1) eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite des Schlitzes (4) gegenüber einem Außendurchmesser des Schraubenschaftes
(3) mit einem Untermaß gefertigt ist, so dass der eingesetzte Schraubenschaft (3)
klemmend gehalten ist.
2. Türbandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schraubenkopf (5) der Schraube (2) in einem Aufnahmeraum (6) des Türbandteils
(1) angeordnet ist.
3. Türbandanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenkopf (5) ein Zylinderkopf mit einer innenliegenden Antriebsaufnahme
ist.
4. Türbandanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (4) an einer dem Aufnahmeraum (6) gegenüberliegenden Seite eine geringste
Breite aufweist.
5. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Türbandteil (1) als Zink-Druckgussteil ausgestaltet ist.
6. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass entlang einer Längsrichtung (l) des Schraubenschaftes (3) der Schlitz (4) einen ersten
Schlitzabschnitt (4a) und einen zweiten Schlitzabschnitt (4b) aufweist, wobei bezogen
auf den Außendurchmesser des Schraubenschaftes (3) der erste Schlitzabschnitt (4a)
ein Übermaß und der zweite Schlitzabschnitt (4b) zumindest bereichsweise ein Untermaß
aufweisen.
7. Türbandanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlitzabschnitt (4b) keilförmig ausgestaltet ist.
8. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenschaft (3) im Bereich der klemmenden Anordnung in dem Schlitz (4) ein
Außengewinde (10) aufweist.
9. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Untermaß des Schlitzes (4) gegenüber dem Außendurchmesser des Schraubenschaftes
(3) zwischen 0,1 mm bis 2 mm beträgt.
10. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Seitenkanten (8) des Schlitzes (4) im Wesentlichen gerade verlaufen.
11. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (4) an einem Einführende eine Erweiterung aufweist.
12. Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Einsetzen des Schraubenschaftes (3) in den Schlitz (4) der Schraubenschaft
(3) und/oder der Schlitz (4) plastisch verformt sind/ist.
13. Türbandteil (1) für eine Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
14. Verfahren zur Herstellung einer Türbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
wobei ein Türbandteil (2) mit einem seitlich offenen Schlitz (4) durch Metallguss,
insbesondere Zink-Druckguss, mit einem seitlich offenen Schlitz (4) für die Aufnahme
eines Schraubenschaftes (3) einer Schraube (2) gebildet wird, wobei die Schraube (2)
in den seitlich offenen Schlitz (4) eingesetzt wird und wobei die Breite des Schlitzes
(4) gegenüber einem Außendurchmesser des Schraubenschaftes (3) mit einem Untermaß
gefertigt wird, so dass der Schraubenschaft (3) nach dem Einsetzen in den seitlich
offenen Schlitz (4) klemmend gehalten ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Türbandteil bei dem Metallguss in Richtung des
offenen Schlitzes (4) ausgeformt wird.