| (19) |
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(11) |
EP 3 885 582 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2024 Patentblatt 2024/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
MOTORKÜHLUNGSGEBLÄSE MIT DYNAMISCHEM UNWUCHTAUSGLEICH
ENGINE COOLING FAN WITH DYNAMIC IMBALANCE COMPENSATION
VENTILATEUR DE REFROIDISSEMENT DU MOTEUR À COMPENSATION DYNAMIQUE DES DÉSÉQUILIBRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
08.09.2008 DE 102008041858
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.2021 Patentblatt 2021/39 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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09780316.7 / 2324251 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Helming, Thomas
76530 Baden-Baden (DE)
- Schneider, Tobias
77833 Ottersweier (DE)
- Liedel, Markus
77815 Buehl (DE)
- Schied, Heidrun
77866 Rheinau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 462 657 WO-A-02/097279 JP-A- H03 141 900 US-A- 5 256 037 US-B1- 6 213 717
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EP-A- 1 500 823 DE-U1-202006 010 094 JP-B2- 2 572 460 US-A1- 2008 056 899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Motorkühlungsgebläse eines Fahrzeugs, das mit einer dynamischen
Unwuchtausgleichseinrichtung versehen ist.
Stand der Technik
[0002] Massenkräfte bzw. statische und dynamische Unwuchten werden im Allgemeinen durch
inhomogene Massenverteilungen der rotierenden Baugruppen, wie z.B. dem Rotor bzw.
Anker eines Motors und dem Lüfter hervorgerufen, sowie durch Form- und Lagetoleranzen
zur Rotationsachse und Hauptträgheitsachse des Antriebs. Die Form- und Lagetoleranzen
bewirken hierbei, dass die Rotationsachse und Hauptträgheitsachse nicht mehr zusammenfallen.
Bei einer Parallelverschiebung zwischen der Rotationsachse und der Hauptträgheitsachse
eines Kühlungsgebläses mit an der Rotorwelle aufgenommenem Lüfterrad, führt dies beispielsweise
zu einer statischen Unwucht. Ist die Rotationsachse dagegen zu der Hauptträgheitsachse
gekippt, so wird ein Zentrifugalmoment erzeugt, welches in seinen Auswirkungen einer
Momentenunwucht bzw. dynamischen Unwucht gleichkommt.
[0003] Eine dynamische Unwucht bei Motorkühlungsgebläsen verursacht normalerweise mechanische
Schwingungen. Die erzeugten Vibrationen können dabei bis in den Fahrgastraum hinein
reichen und beispielsweise ein Lenkradflattern verursachen, sowie das Entstehen von
störenden Vibrationsgeräuschen bewirken. Des Weiteren steht die Kraftwirkung, verursacht
durch die dynamische Unwucht, im begründeten Verdacht, sporadisch einen rapiden Lagerverschleiß
bei Motorkühlungsgebläsemotoren auszulösen.
[0004] Bei heutigen Motorkühlungsgebläsen erfolgt in der Regel ein Ausgleich der statischen
Unwucht, um zulässige Grenzwerte einzuhalten. Der Ausgleich der dynamischen Unwucht
gestaltet sich bei den oft sehr flach bauenden Lüftern jedoch als schwierig und sehr
aufwendig.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Gemäß der Erfindung wird nun eine Motorgebläsevorrichtung bereitgestellt, mit einem
verbesserten Ausgleich der dynamischen Unwucht.
[0007] Die erfindungsgemäße Motorgebläsevorrichtung für ein Fahrzeug weist dabei die Merkmale
des unabhängigen Anspruchs 1 auf.
[0008] Eine solche Motorgebläsevorrichtung hat den Vorteil, dass eine einfache und automatisierbare
Möglichkeit gegeben ist, die dynamische Unwucht auszuwuchten und die aus der Unwucht
entstehenden Nachteile zu verhindern. Gemäß der Erfindung werden beispielsweise zwei
oder mehr Wuchtelemente zum Ausgleichen einer dynamischen Unwucht in zwei oder mehreren
Aufnahmekonturen befestigt bzw. von außen verklemmt und/oder verklebt. Die Wuchtelemente
sind dabei so dimensioniert bzw. weisen ein vorbestimmtes Gewicht auf und sind so
in den Aufnahmekonturen positioniert, dass eine dynamische Unwucht im Wesentlichen
verhindert werden kann. Dabei sind beispielsweise zwei Aufnahmekonturen vorgesehen,
die jeweils nur eine Rotationsebene aufweisen.
[0009] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend anhand der schematischen Figuren
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung gemäß eines ersten Beispiels;
Fig. 2 ein Ausschnitt der Motorgebläsevorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Motorgebläseeinrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung gemäß
eines zweiten Beispiels;
Fig. 5 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung mit Weiterbildungen
der Erfindung;
Fig. 6 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung mit Weiterbildungen
der Erfindung;
Fig. 7 eine Schnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung gemäß eines dritten Beispiels;
Fig. 8 eine Schnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung gemäß einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform;
Fig. 9 eine Schnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung mit Weiterbildungen der Erfindung;
Fig. 10 eine Schnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung mit Weiterbildungen der
Erfindung;
Fig. 11 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung mit Weiterbildungen
der Erfindung;
Fig. 12 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung gemäß
eines vierten Beispiels;
Fig. 13 verschiedene Ausführungsformen für ein Auswuchtelement; und
Fig. 14 eine Schnittansicht der Motorgebläsevorrichtung gemäß des ersten Beispiels
mit einer Bestimmung des maximalen Unwuchtausgleichs.
[0011] In allen Figuren sind gleiche bzw. funktionsgleiche Elemente und Vorrichtungen -
sofern nichts anderes angegeben ist - mit denselben Bezugszeichen versehen worden.
[0012] In den Fig. 1, 2 und 3 ist ein erstes Beispiel einer Motorgebläsevorrichtung 10 gezeigt,
bei welcher eine dynamische Unwucht ausgeglichen wird.
[0013] Die Motorgebläsevorrichtung 10 weist, eine Lüftereinrichtung 12 auf, welche ein oder
mehrere Flügelelemente 14 enthält, die an ihrer Außenseite von einem Lüfterrad 16
begrenzt sind und an ihrer Innenseite an einem Nabenbereich 18 der Lüftereinrichtung
12 z.B. angeformt sind. Des Weiteren weist die Motorgebläsevorrichtung 10 einen Motor
20 auf zum Antreiben der Lüftereinrichtung 12. Die Lüftereinrichtung 12 ist dabei
beispielsweise über eine Mitnehmereinrichtung 22 mit dem Motor 20 koppelbar.
[0014] Um nun eine dynamische Unwucht der Motorgebläsevorrichtung 10 und deren Lüftereinrichtung
12 geeignet auszugleichen weist die Motorgebläsevorrichtung 10gemäß dem ersten Beispiel,
eine Aufnahmekontur 24 auf, die wenigstens zwei, drei oder mehr Ebenen 26 aufweist,
welche auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. In der Aufnahmekontur 24 können
hierbei eins, zwei, drei oder mehr Wuchtelemente 28 vorgesehen werden. Die Wuchtelemente
28 können dabei in den verschiedenen Ebenen 26 der Aufnahmekontur 24 geeignet positioniert
werden, um einer dynamischen Unwucht entgegen zu wirken. Die Aufnahmekontur 24 bildet
dabei beispielsweise eine umlaufende Rille 30 die eine erste Ebene 26 aufweist und
die des Weiteren mit zusätzlichen Vertiefungen bzw. Aufnahmen versehen ist, die die
zweite Ebene 26 bilden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Die Aufnahmekontur 24
bzw. Rille 30 ist z.B. konzentrisch angeordnet wechselt durch die zusätzlichen Vertiefungen
32 in zwei Rotationsebenen 26 wechselt. Die Aufnahmekontur 24 bzw. Rille 30 kann beispielsweise
auch nur teilweise umlaufende vorgesehen sein.
[0015] In Fig. 3 ist eine Schnittansicht der Motorgebläsevorrichtung 10 gezeigt. Dabei ist
die Aufnahmekontur 24 in Form einer Rille 30 dargestellt und deren zwei Rotationsebenen
A und B. Die Aufnahmekontur 24 ist dabei beispielsweise im Nabenbereich 18 der Motorgebläsevorrichtung
10 ausgebildet. Die Rotationsebene A ist dabei höher angeordnet als die Rotationsebene
B. In der Vertiefung 32 der Rille 30 sind hierbei beispielsweise zwei Wuchtelemente
28 vorgesehen in Form von Kugeln, wobei eine Kugel in der Rotationsebene A und eine
Kugel in der Rotationsebene B angeordnet ist. Auf diese Weise kann beispielsweise
einer unerwünschten Verkippung der Rotationsachse 34 zu einer Hauptträgheitsachse
entgegen gewirkt werden und damit der Bildung einer dynamischen Unwucht bei einer
Drehung der Lüftereinrichtung 12. Die Wuchtelemente 28 können von außen beispielsweise
durch Verkleben und/oder eine entsprechende Vorspannung in der Aufnahmekontur 24 bzw.
Rille 30 befestigt werden. Des Weiteren sind die Wuchtelemente 28 aus dem selben Material
bzw. weisen die selben Stoffzusammensetzung auf, sowie dasselbe Gewicht und die selbe
Form.
[0016] In Fig. 4 ist ein zweites Beispiel der Motorgebläsevorrichtung 10 dargestellt. Das
zweite Beispiel unterscheidet sich dabei von dem ersten Beispiel in den Fig. 1-3 dadurch,
dass beispielsweise zwei oder mehr Wuchtelemente 28 in der selben Rotationsebene 26,
hier z.B. der Rotationsebene A angeordnet sind, während ein, zwei oder mehr Wuchtelemente
28, hier z.B. ein drittes Wuchtelement 28, in der anderen Rotationsebene 26 angeordnet
sind, hier z.B. der Rotationsebene B. Dabei ist beispielsweise die Stoffzusammensetzung
bzw. das Gewicht wenigstens zweier oder mehrerer der Wuchtelemente 28 unterschiedlich.
[0017] In Fig. 5 ist eine Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung 10 gemäß einer
Weiterbildung gezeigt. Bei dieser Weiterbildung ist die Aufnahmekontur 24, hier in
Form einer Rille 30 umlaufend ausgebildet, wobei eine, zwei, drei oder mehr Rippen
36 vorgesehen sind, welche den Lauf der Rille 30 bzw. der Aufnahmekontur 24 unterbrechen.
Durch die Rippen 36 kann beispielsweise eine Aufnahmekontur 24 in mehrere Kammern
38 unterteilt werden, die eine, zwei oder mehrere Wuchtelemente 28 aufnehmen kann.
[0018] Gemäß einer nicht erfindungsgemäßen Weiterbildung bilden die Kammern 38 hierbei eine,
zwei oder mehrere Ebenen 26. In dem Beispiel in Fig. 5 weisen die vier Kammern 38
jeweils beispielsweise die beiden Rotationsebenen A und B auf. Die vier Kammern 38
können hierbei gleich viele oder unterschiedlich viele Vertiefungen 32 aufweisen zur
Aufnahme von Wuchtelementen 28.
[0019] Weiter ist in Fig. 6 eine Weiterbildung der Motorgebläsevorrichtung 10 gezeigt. Hierbei
weist die Motorgebläsevorrichtung 10 bzw. deren Lüftereinrichtung 12 ebenfalls eine
Aufnahmekontur 24 in Form einer Rille 30 auf, die im Nabenbereich 18 der Motorgebläsevorrichtung
10 angeordnet ist. Die Rille 30 ist hierbei jedoch nur teilweise umlaufend ausgebildet.
Mit anderen Worten die Aufnahmekontur 24 kann beispielsweise ein, zwei, drei oder
mehr teilweise umlaufende Rillen 30 aufweisen. Diese können beispielsweise in einem
Ring, z.B. einem konzentrischen Ring angeordnet sein, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Die
teilweise umlaufenden Rillen 30 können jedoch auch auf hinter einander angeordnet
Ringen positioniert werden (nicht dargestellt).
[0020] Gemäß einer nichterfindungsgemäßen Weiterbildung bilden die teilweise umlaufenden
Rillen 30, wie sie in Fig. 6 gezeigt sind, unterschiedliche Kammern 38 mit ein, zwei
oder mehreren Ebenen 26. Die drei Kammern 38 können hierbei z.B. eine unterschiedliche
Anzahl von Wuchtelementen 28 aufnehmen. So kann eine Kammer 38 nur ein Wuchtelement
28 in einer Rotationsebene B aufnehmen. Die beiden anderen Kammern 38 können verschiedene
Anzahlen an Wuchtelementen 28 aufnehmen, davon in den Rotationsebenen A und B.
[0021] Fig. 7 zeigt eine Teilschnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung 10 gemäß eines
dritten Beispiels. Dabei weist die Motorgebläsevorrichtung 10 bzw. deren Lüftereinrichtung
12 wenigstens zwei Aufnahmekonturen 24 auf, die nebeneinander teilweise oder vollständig
umlaufen angeordnet sind, hier im Nabenbereich 18 der Motorgebläsevorrichtung 10 bzw.
dessen Lüftereinrichtung 12. Die Aufnahmekonturen 24 bilden beispielsweise zwei Rillen
30 die in Form zweier konzentrischer Kreise angeordnet sind. Jede der Aufnahmekonturen
24 bzw. Rillen 30 weist dabei wenigstens eine oder mehrere Ebene 26 bzw. Rotationsebene
26 auf. Die erste, innere Rille 30 bildet beispielsweise die Rotationsebene A und
die zweite, äußere Rille 30 die Rotationsebene B. Grundsätzlich kann jedoch auch jede
der Aufnahmekonturen 24 zwischen wenigstens zwei, drei und mehr Ebenen 26 wechseln,
wie die vorherigen Ausführungsformen. In einer oder beiden Aufnahmekonturen 24 können
dabei ein, zwei, drei oder mehr Wuchtelemente 28 vorgesehen werden.
[0022] Fig. 8 zeigt weiter eine Teilschnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung 10 gemäß
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform. Die Ausführungsform basiert dabei im Wesentlichen
auf dem dritten Beispiel. Dabei sind jedoch angeschlossen an den Nabenbereich 18 bzw.
dem inneren Ende 40 der Flügelelemente 14 der Lüftereinrichtung 12 wenigstens eine,
zwei oder mehr Aufnahmekonturen 24 vorgesehen. Die Aufnahmekonturen 24 sind hierbei
zur Oberseite 42 und zur Unterseite 44 der Motorgebläsevorrichtung 10 ausgerichtet.
Diese Aufnahmekontur 24 oder Aufnahmekonturen 24 können darüber hinaus wenigstens
eine weitere Ebene 26 bilden, beispielsweise eine Rotationsebene C, in welcher wenigstens
ein, zwei, drei oder mehr Wuchtelemente 28 aufnehmbar sind. Die Rotationsebene C kann
beispielsweise höher oder tiefer liegen als die Rotationsebenen A und B.
[0023] Des Weiteren ist in Fig. 9 eine Teilschnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung
10 gemäß einer Weiterbildung, bzw. Ausführungsform dargestellt. Die Weiterbildung
basiert dabei auf dem dritten Beispiel gemäß Fig. 7. Bei der Weiterbildung sind jedoch
zusätzlich auf der Ober- und/oder der Unterseite 42, 44 der Lüftereinrichtung 12 und
zwar dieses mal auf der Außenseite 46 der Lüftereinrichtung 12 bzw. der Außenseite
46 des Lüfterrads 16 wenigstens eine, zwei oder mehr Aufnahmekonturen 24 vorgesehen
sind. Diese Aufnahmekontur 24 oder Aufnahmekonturen 24 können dabei wenigstens eine
weitere Ebene 26 bilden, beispielsweise eine Rotationsebene C, in welcher wenigstens
ein, zwei, drei oder mehr Wuchtelemente 28 aufnehmbar sind. Die Rotationsebene C kann
beispielsweise höher oder tiefer liegen als die Rotationsebenen A und B. Wie in den
anderen Ausführungsformen ist die Aufnahmekontur 24 beispielsweise in Form einer Rille
30, z.B. einer teilweise oder vollständig umlaufenden Rille 30 ausgebildet.
[0024] Fig. 10 zeigt nun eine Teilschnittansicht einer Motorgebläsevorrichtung 10 mit erfindungsgemäßen
Weiterbildungen. Die Weiterbildung basiert hierbei auf dem dritten Beispiel, wobei
die Weiterbildung zusätzlich neben wenigstens einer Aufnahmekontur 24 auf der Außenseite
46 des Lüfterrads 16 auch auf der Innenseite 48 des Lüfterrads 16 wenigstens eine,
zwei oder mehrere Aufnahmekonturen 24 aufweist. Die Aufnahmekonturen 28 sind dabei
zur Oberseite 42 oder zur Unterseite 44 der Motorgebläseeinrichtung 10 bzw. der Lüftereinrichtung
12 ausgerichtet.
[0025] Gemäß einer nicht erfindungsgemäßen Weiterbildung kann die jeweilige Aufnahmekontur
24, wenigstens eine, zwei oder mehrere Ebenen 26 bzw. Rotationsebenen 26 aufweisen
zur Aufnahme einer, zwei oder mehrerer Wuchtelemente 28. In Fig. 10 ist beispielsweise
eine Aufnahmekontur 24 auf der Innenseite 48 des Lüfterrads 16 vorgesehen, wobei die
Aufnahmekontur 24, beispielsweise in Form einer Rille 30, auf der Unterseite 44 der
Lüftereinrichtung 12 angeordnet ist und eine Rotationsebene D bildet, die z.B. am
Tiefsten gelegen ist. Dabei sind z.B. wenigstens ein oder mehrere Wuchtelemente 28
in der Rille 30 angeordnet.
[0026] Fig. 11 zeigt einen Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung
10 mit erfindungsgemäßen Weiterbildungen. Bei der erfindungsgemäßen Weiterbildung
ist die jeweilige Aufnahmekontur 24 in Form einer Öffnung 50, z.B. einer kreisförmigen
Öffnung 50, ausgebildet. In der Öffnung 50 wird hierbei ein Wuchtelement 28 in Form
eines Nietelements 52 befestigt. Genauer gesagt wird das Wuchtelement 28, hier z.B.
das Nietelement 52, von außen von der Lüftergeometrie eingefasst. Grundsätzlich kann
die jeweilige Öffnung 50 als Aufnahmekontur 24 bzw. Befestigungskontur jede beliebige
Form aufweisen, d.h. beispielsweise kreisförmig, oval und/oder eckig sein. Die Aufnahmekonturen
24 bzw. Öffnungen 50 sind hierbei in wenigstens einem oder mehreren der Flügelelemente
14 der Lüftereinrichtung 12 ausgebildet. Die Aufnahmekonturen 24 können dabei beispielsweise
auf dem selben Radius um die Rotationsachse 34 der Motorgebläsevorrichtung 10 bzw.
der Lüftereinrichtung 12 angeordnet sein aber auf verschiedenen Höhen, wie in Fig.
11 angedeutet ist, um verschiedene Ebenen 26 zu bilden. Die Aufnahmekonturen 24 könne
aber auch auf verschiedenen Radien um die Rotationsachse 34 angeordnet sein und des
Weiteren hierbei auch auf verschiedenen Höhen und/oder auf der gleichen Höhe.
[0027] Dabei können neben Nietelementen 52 als Wuchtelementen 28 auch beispielsweise pilzförmige
Elemente 54, Stiftelemente 56 oder sonstig beliebig geformte Wuchtelemente 28 vorgesehen
werden, die in einer jeweiligen Öffnung 50 befestigbar sind. Dabei können in wenigstens
einem, zwei oder mehreren Flügelelementen 14 wenigstens eine, zwei oder mehr Aufnahmekonturen
24 in Form von Öffnungen 50 vorgesehen werden die mit Wuchtelementen 28 bestückt werden
können.
[0028] Diese Weiterbildung kann dabei auch mit den anderen Ausführungsformen und Weiterbildungen
kombiniert werden. Dabei sind neben den Aufnahmekonturen 24 in Form von Öffnungen
50 in den Flügelelementen 14 auch wenigstens eine, zwei oder mehrere Aufnahmekonturen
24 in Form von Rillen 30 an der Lüftereinrichtung 12 vorgesehen. Eine Rille 30 weist
hierbei beispielsweise zwei Rotationsebenen 26 auf, in welchen Wuchtelemente 28, beispielsweise
in Form von Kugeln 58, aufgenommen werden können.
[0029] Weiter ist in Fig. 12 ein Ausschnitt einer Perspektivansicht einer Motorgebläsevorrichtung
10 gemäß einem vierten Beispiel dargestellt. Das Beispiel ist dabei vergleichbar mit
dem ersten und zweiten Beispiel. Dabei sind eine, zwei oder mehrere Aufnahmekonturen
24 vorgesehen, beispielsweise in Form von teilweise oder vollständig umlaufender Rillen
30. Die in Fig. 12 dargestellt Rille 30 weist beispielsweise zwei Ebenen 26 bzw. Rotationsebenen
26 auf. Die zweite, tiefer liegende Ebene 26 ist dabei in Form von mehreren Aufnahmen
bzw. Vertiefungen 32 ausgebildet, in welchen Wuchtelemente 28 aufnehmbar sind.
[0030] Als Wuchtelemente 28 können, wie in Fig. 12 und 13 dargestellt ist, einerseits kugelförmige
Wuchtelemente 58 vorgesehen werden, die von außen in der Aufnahme bzw. der Rille 30
geklemmt werden. Alternativ oder zusätzlich kann auch ein pilzförmiges Element 54
als Wuchtelement 28 vorgesehen werden, dass ebenfalls von außen geklemmt wird, um
in der Aufnahmekontur 24 befestigt zu werden. Das pilzförmige Element 58 wird dabei
beispielsweise mit seinem Schaftabschnitt in die Rille 30 gesteckt und von dieser
von außen eingeklemmt. Entsprechend kann auch ein Zylinderelement 56 als Wuchtelement
28 verwendet werden, dass in die Rille 30 gesteckt wird und von außen durch die Rille
30 geklemmt wird. Des Weiteren kann statt des Zylinderelements 56 als Wuchtelement
28 auch beispielsweise ein Quaderelement 60 oder mehreckiges Element als Wuchtelement
28 eingesetzt werden und in die Rille 30 eingeführt und dort von außen festgeklemmt
werden. Daneben kann auch beispielsweise ein Spreizfederelement 62 als Wuchtelement
28 eingesetzt werden. Dieses wird in die Rille 30 eingeführt und dort von außen festgeklemmt.
Darüber hinaus kann auch eine Vergussmasse 64 als Wuchtelement 28 verwendet werden,
wobei die Vergussmasse 64 umlaufend durch z.B. eine Aufnahme der Rille 30 eingefasst
werden kann. Dies sind jedoch lediglich Beispiele für Wuchtelemente 28 die von außen
geklemmt oder umlaufend eingefasst werden können in der jeweiligen Aufnahmekontur
24 in Form z.B. einer Rille 30 oder einer Öffnung 50. Die Erfindung ist auf diese
Wuchtelemente nicht beschränkt. Die aufgeführten Wuchtelemente 28 sind lediglich beispielhaft.
Gemeinsam ist den Wuchtelementen 28, dass sie an umlaufenden oder zumindest zwei Stellen
von der in der Lüftereinrichtung 12 integrierten, speziellen Aufnahmekontur 24 von
außen durch z.B. Vorspannung und/oder Verklebung gehalten oder eingefasst werden.
Dies gilt für alle Ausführungsformen und Weiterbildung der Erfindung. Die Wuchtelemente
28 können hierbei miteinander beliebig kombiniert werden und beispielsweise dasselbe
Gewicht oder ein unterschiedliches Gewicht aufweisen, je nach Funktion und Einsatzzweck.
[0031] Fig. 14 zeigt weiter eine Schnittansicht der Motorgebläsevorrichtung 10 gemäß dem
ersten Beispiel mit einer Bestimmung eines maximalen Unwuchtausgleichs. Dabei ist
eine Aufnahmekontur 24 vorgesehen im Nabenbereich 18 der Lüftereinrichtung 12. Die
Aufnahmekontur 24 ist dabei z.B. in Form einer Rille 30 ausgebildet mit zwei Rotationsebenen
A und B, wobei die Rotationsebene B von der Rotationsebene A um h= 15mm beabstandet
ist. Die Rille 30 selbst hat einen Durchmesser von R= 84mm gemessen von der Rotationsachse
34. Des Weiteren sind beispielsweise zwei Wuchtelemente 28 in Form von Kugeln 58 vorgesehen,
die einen Durchmesser von jeweils 10mm aufweisen und auf gegenüberliegenden Seiten
in der Rotationsebene A bzw. der Rotationsebene B angeordnet sind, wie in Fig. 14
dargestellt ist.
[0032] Der maximale dynamische Unwuchtausgleich ist nun gleich

[0033] Die Motorgebläsevorrichtung 10 enthält gemäß der beschriebenen Erfindung eine in
der Lüftereinrichtung 12 integrierte spezielle Aufnahmekontur 24 bzw. Aufnahmekonturen
24. Diese Aufnahmekonturen 24 dienen jeweils zur Befestigung von Wuchtmassen 28 in
verschiedenen Rotationsebenen 26, vorzugsweise senkrecht zu der Lüfterrotationsachse
34. In diese Aufnahmekonturen 24 werden beispielsweise metallische oder metallhaltige
Wuchtgewichte 28 befestigt. Der Metallanteil der Wuchtgewichte 28 beträgt dabei beispielsweise
25 bis 100 Gew.-%. Die Wuchtgewichte bzw. Wuchtelemente 28 erzeugen alleine eine dynamische
Unwucht bei der Rotation um die Lüfterrotationsachse 34 von > 400 gmm
2, wie zuvor an dem Beispiel von Fig. 14 gezeigt wurde, was dazu dient, die gesamte
dynamische Unwucht des Gebläses zu reduzieren. Das Wuchtgewicht bzw. das Wuchtelement
28 wird umlaufend oder mindestens an zwei Stellen mittels dieser speziellen Aufnahmekontur
24 von außen durch z.B. Vorspannung und/oder Verkleben gehalten oder eingefasst.
[0034] Durch das Einbringen von zwei, drei und mehr Aufnahmekonturen 24 in die Lüftereinrichtung
12 zur Befestigung von Wuchtelementen 28 bzw. Wuchtmassen in unterschiedlichen Rotationsebenen
26, kann die dynamische Unwucht von Motorkühlungsgebläsen 10 erstmals technisch einfach
automatisiert gewuchtet werden. Ein Verfahren zum automatischen Anbringen von Wuchtmassen
durch Einpressen oder Einschießen von z.B. Kugeln zum statischen Unwuchtausgleich
kann nach Anpassung zum automatisierten dynamischen Unwuchtausgleich übernommen werden.
Ebenso ist es vorstellbar, schwere z.B. metallhaltige Gießmassen in diesen Konturen
24 zu verkleben und dadurch die dynamische Unwucht des Gebläses 10 zu wuchten. Mit
der Anwendung der Erfindung können die mit Bezug auf den Stand der Technik zuvor beschriebenen
Mängel im Wesentlichen beseitigt werden und dadurch ein erheblicher technischer Wettbewerbsvorteil
realisiert werden.
[0035] Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen und Weiterbildungen können miteinander
kombiniert werden, insbesondere einzelne Merkmale davon. Bei den Wuchtelementen 28
können Wuchtelemente 28 eingesetzt werden, die gleich an Gewicht, Material und/oder
Form sind oder es können wenigstens zwei oder mehr oder alle Wuchtelemente 28 sich
in Form, Material und/oder Gewicht unterscheiden. Des Weiteren können Aufnahmekonturen
24 in Form von Öffnungen 50 nicht nur an Flügelelementen 14 des Lüfterrads 16 vorgesehen
werden sondern z.B. auch am Lüfterrad 16 selbst und/oder z.B. dem Nabenbereich 18
der Lüftereinrichtung 12.
1. Motorgebläsevorrichtung für ein Fahrzeug, die wenigstens zwei oder mehrere Aufnahmekonturen
(24, 30, 50) aufweist, worin ein oder zwei oder mehrere Wuchtelemente (28) aufnehmbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der Aufnahmekonturen (24) jeweils nur eine Rotationsebene (26) aufweisen,
wobei die wenigstens zwei Rotationsebenen (26, A, B, C, D) in axialer Richtung zu
einer Rotationsachse (34) der Motorgebläsevorrichtung (10) versetzt zueinander angeordnet
sind, und wobei wenigstens eine Aufnahmekontur (24) geöffnet zu einer Oberseite (42)
und eine Aufnahmekontur (24) geöffnet zu einer Unterseite (44) der Motorgebläsevorrichtung
(10) ausgerichtet ist, und wobei die Aufnahmekonturen (24) jeweils zur Befestigung
von mindestens einem Wuchtelement (28) in verschiedenen Rotationsebenen (26) vorgesehen
sind.
2. Motorgebläsevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Aufnahmekonturen (24) in Form von wenigstens einer oder mehreren
Rillen (30) ausgebildet sind, wobei die Rillen (30) teilweise oder vollständig umlaufend
ausgebildet sind.
3. Motorgebläsevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Aufnahmekontur (24) konzentrisch um die Rotationsachse (34) der
Motorgebläsevorrichtung (10) angeordnet ist.
4. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine oder mehrere Aufnahmekonturen (24) in einem Nabenbereich (18) einer
Lüftereinrichtung (12) der Motorgebläsevorrichtung (10) angeordnet sind und/oder wenigstens
eine oder mehrere Aufnahmekonturen (24) auf der Außenseite (46) eines Lüfterrads (16)
der Lüftereinrichtung (12) angeordnet sind und/oder wenigstens eine oder mehrere Aufnahmekonturen
(24) im Anschluss an den Nabenbereich (18) bzw. am inneren Ende (40) von Flügelelementen
(14) der Lüftereinrichtung (12) angeordnet sind und/oder wenigstens eine oder mehrere
Aufnahmekonturen (24) am äußeren Ende der Flügelelemente (14) bzw. an der Innenseite
(44) des Lüfterrings (12) angeordnet sind.
5. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekontur (24) in Form einer Rille (30) umlaufend oder teilweise umlaufend
ausgebildet ist, wobei die Aufnahmekontur (24) durch eine oder mehrere Rippen (36)
unterteilt ist, um eine oder mehrere Kammern (38) zu bilden in welchen ein oder mehrere
Wuchtelemente (28) aufnehmbar sind.
6. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmekonturen (24) in Form von Rillen (30) in einem Kreis um die Rotationsachse
(34) angeordnet sind, wobei die Aufnahmekonturen (24) gleich große oder verschieden
große Kammern (38) aufweisen, in welchen wenigstens ein oder mehrere Wuchtelemente(28)
aufnehmbar sind.
7. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lüftereinrichtung (12) der Motorgebläsevorrichtung (10) wenigstens einen oder
mehrere Flügelelemente (14) aufweist, wobei wenigstens ein, mehrere oder alle Flügelelemente
(14) wenigstens eine oder mehrere Aufnahmekonturen (24) in Form von Öffnungen (50)
aufweisen, in welchen wenigstens ein Wuchtelement (28) aufnehmbar ist, wobei die Aufnahmekonturen
(24) beispielsweise auf verschiedenen Höhen des Flügelelements (14) oder der Flügelelemente
(14) anordenbar sind.
8. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wuchtelement (28) zur Aufnahme in der Aufnahmekontur (24), beispielsweise einer
Rille (30) oder Öffnung (50), ein Kugelelement (58), ein Nietelement (52), ein pilzförmiges
Element (54), ein Stiftelement (56) bzw. ein zylindrisches Element, ein Spreizfederelement
(62), ein quaderförmiges Element (60) oder eine Vergussmasse (64) ist und wobei die
Aufnahmekontur (24) in Form einer Öffnung (50) beispielsweise rund, oval und/oder
eckig ausgebildet ist.
9. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wuchtelement (28) durch die Aufnahmekontur (24) von außen geklemmt und dadurch
befestigt wird bzw. von außen durch Vorspannung geklemmt wird und wobei zusätzlich
oder alternativ das Wuchtelement (28) mittels Klebstoff in der Aufnahmekontur (24)
befestigbar ist.
10. Motorgebläsevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere oder alle Wuchtelemente (28) hinsichtlich Form, Dimensionierung,
Gewicht und/oder Material unterschiedlich oder gleich ausgebildet sind, wobei ein
Wuchtelement (28) beispielsweise aus Metall ist oder metallhaltig ist, wobei ein metallhaltiges
Wuchtelement (28) beispielsweise einen Metallanteil von 25 bis 100 Gew.-% aufweist.
1. Engine fan device for a vehicle, the engine fan device having at least two or more
mounting contours (24, 30, 50), in which one or two or more balancing elements (28)
can be mounted, characterized in that at least two of the mounting contours (24) each have only one plane of rotation (26),
wherein the at least two planes of rotation (26, A, B, C, D) are arranged offset from
one another in the axial direction with respect to an axis of rotation (34) of the
engine fan device (10), and wherein at least one mounting contour (24) is oriented
open towards an upper side (42) and one mounting contour (24) is oriented open towards
an underside (44) of the engine fan device (10), and wherein the mounting contours
(24) are in each case provided for fixing at least one balancing element (28) in different
planes of rotation (26).
2. Engine fan device according to Claim 1, characterized in that one or more mounting contours (24) are embodied in the form of at least one or more
grooves (30), the grooves (30) being designed to run around all or part of the circumference.
3. Engine fan device according to Claim 1 or 2, characterized in that the at least one mounting contour (24) is arranged concentrically around the axis
of rotation (34) of the engine fan device (10).
4. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that at least one or more mounting contours (24) are arranged in a hub area (18) of a
fan appliance (12) of the engine fan device (10) and/or at least one or more mounting
contours (24) are arranged on the outside (46) of a fan wheel (16) of the fan appliance
(12) and/or at least one or more mounting contours (24) are arranged adjoining the
hub area (18) or at the inner end (40) of blade elements (14) of the fan appliance
(12) and/or at least one or more mounting contours (24) are arranged at the outer
end of the blade elements (14) or on the inside (44) of the fan ring (12) .
5. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the mounting contour (24) in the form of a groove (30) is designed to run around
all or part of the circumference, the mounting contour (24) being divided by one or
more ribs (36) in order to form one or more chambers (38), in which one or more balancing
elements (28) can be mounted.
6. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that multiple mounting contours (24) in the form of grooves (30) are arranged in a circle
around the axis of rotation (34), the mounting contours (24) comprising chambers (38)
of the same or different sizes, in which at least one or more balancing elements (28)
can be mounted.
7. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that a fan appliance (12) of the engine fan device (10) comprises at least one or more
blade elements (14), at least one, more or all blade elements (14) having at least
one or more mounting contours (24) in the form of openings (50), in which at least
one balancing element (28) can be mounted, it being possible to arrange the mounting
contours (24) on different levels of the blade element (14) or the blade elements
(14), for example.
8. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that a balancing element (28) for mounting in the mounting contour (24), for example a
groove (30) or opening (50), is a spherical element (58), a rivet element (52), a
mushroom-shaped element (54), a pin element (56) or a cylindrical element, an expanding
spring element (62), a rectangular block element (60) or a casting compound (64),
and the mounting contour (24) in the form of an opening (50) being of circular, oval
and/or polygonal design, for example.
9. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 8, characterized in that the balancing element (28) is externally clamped and fixed thereby by the mounting
contour (24) or is externally clamped by pre-tightening, and the balancing element
(28) being additionally or alternatively capable of being fixed in the mounting contour
(24) by means of adhesive.
10. Engine fan device according to at least one of Claims 1 to 9, characterized in that two or more or all balancing elements (28) are of different or the same design in
respect of shape, dimensions, weight and/or material, a balancing element (28) being
made of metal or being metallic, for example, a metallic balancing element (28) having
a metal content of 25% to 100% by weight, for example.
1. Dispositif de ventilateur de moteur pour un véhicule, lequel dispositif présente au
moins deux ou plusieurs contours de réception (24, 30, 50), dans lesquels un ou deux
ou plusieurs éléments d'équilibrage (28) peuvent être reçus, caractérisé en ce qu'au moins deux des contours de réception (24) présentent respectivement seulement un
plan de rotation (26), les au moins deux plans de rotation (26, A, B, C, D) étant
disposés de manière décalée les uns par rapport aux autres dans la direction axiale
par rapport à un axe de rotation (34) du dispositif de ventilateur de moteur (10),
et au moins un contour de réception (24) étant orienté de manière à être ouvert vers
un côté supérieur (42) et un contour de réception (24) étant orienté de manière à
être ouvert vers un côté inférieur (44) du dispositif de ventilateur de moteur (10),
et les contours de réception (24) étant prévus respectivement pour la fixation d'au
moins un élément d'équilibrage (28) dans différents plans de rotation (26).
2. Dispositif de ventilateur de moteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs contours de réception (24) sont réalisés sous la forme d'au moins
une ou de plusieurs rainures (30), les rainures (30) étant réalisées de manière partiellement
ou complètement périphérique.
3. Dispositif de ventilateur de moteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un contour de réception (24) est disposé de manière concentrique autour
de l'axe de rotation (34) du dispositif de ventilateur de moteur (10).
4. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'au moins un ou plusieurs contours de réception (24) sont disposés dans une région
de moyeu (18) d'un moyen formant ventilateur (12) du dispositif de ventilateur de
moteur (10) et/ou au moins un ou plusieurs contours de réception (24) sont disposés
sur le côté extérieur (46) d'une roue de ventilateur (16) du moyen formant ventilateur
(12) et/ou au moins un ou plusieurs contours de réception (24) sont disposés dans
le prolongement de la région de moyeu (18) ou à l'extrémité intérieure (40) d'éléments
formant pales (14) du moyen formant ventilateur (12) et/ou au moins un ou plusieurs
contours de réception (24) sont disposés à l'extrémité extérieure des éléments formant
pales (14) ou sur le côté intérieur (44) de l'anneau de ventilateur (12).
5. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le contour de réception (24) est réalisé de manière périphérique ou partiellement
périphérique sous la forme d'une rainure (30), le contour de réception (24) étant
divisé par une ou plusieurs nervures (36), afin de former une ou plusieurs chambres
(38) dans lesquelles un ou plusieurs éléments d'équilibrage (28) peuvent être reçus.
6. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que plusieurs contours de réception (24) sont disposés sous la forme de rainures (30)
dans un cercle autour de l'axe de rotation (34), les contours de réception (24) présentant
des chambres (38) de même taille ou de tailles différentes, dans lesquelles au moins
un ou plusieurs éléments d'équilibrage (28) peuvent être reçus.
7. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'un moyen formant ventilateur (12) du dispositif de ventilateur de moteur (10) présente
au moins un ou plusieurs éléments formant pales (14), au moins un, plusieurs ou tous
les éléments formant pales (14) présentant au moins un ou plusieurs contours de réception
(24) sous la forme d'ouvertures (50) dans lesquelles au moins un élément d'équilibrage
(28) peut être reçu, les contours de réception (24) pouvant être disposés par exemple
à différentes hauteurs de l'élément formant pale (14) ou des éléments formant pales
(14).
8. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'un élément d'équilibrage (28) destiné à être reçu dans le contour de réception (24),
par exemple dans une rainure (30) ou une ouverture (50), est un élément sphérique
(58), un élément rivet (52), un élément en forme de champignon (54), un élément goupille
(56) ou un élément cylindrique, un élément ressort écarteur (62), un élément parallélépipédique
(60) ou une masse de scellement (64) et le contour de réception (24) étant réalisé
sous la forme d'une ouverture (50) par exemple de manière circulaire, ovale et/ou
polygonale.
9. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que l'élément d'équilibrage (28) est serré depuis l'extérieur par le biais du contour
de réception (24) et est par conséquent fixé ou est serré depuis l'extérieur par précontrainte
et en outre ou en variante l'élément d'équilibrage (28) pouvant être fixé dans le
contour de réception (24) au moyen d'un adhésif.
10. Dispositif de ventilateur de moteur selon au moins l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que deux ou plusieurs ou tous les éléments d'équilibrage (28) sont réalisés de manière
différente ou identique en termes de forme, de dimensionnement, de poids et/ou de
matière, un élément d'équilibrage (28) étant par exemple constitué de métal ou contenant
un métal, un élément d'équilibrage (28) contenant un métal présentant par exemple
une proportion de métal de 25 à 100 % en poids.
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