[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Bereitstellung einer Leuchte nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Gattungsgemäße Systeme zur Bereitstellung bzw. Realisierung einer Leuchte, umfassen
eine in ihrer Längsrichtung langgestreckte Tragschiene, an welcher Versorgungsleitungen
angeordnet sind, sowie einen in der Längsrichtung langgestreckten Montagekörper, an
dem ein Leuchtmittel und/oder ein anderes Funktionselement der Leuchte angeordnet
ist. Derartige Funktionselemente können beispielsweise Betriebsgeräte, Leuchtmittel
etc. sein. Typischerweise dient die Tragschiene zur Fixierung der Leuchte an einem
Bauelement, beispielsweise einer Decke oder einer Wand. Bei der Montage einer Leuchte
wird üblicherweise zunächst die Tragschiene an dem Bauelement befestigt und anschließend
der Montagekörper, der mit den genannten Elementen bzw. Komponenten der Leuchte bestückt
ist, die eine entsprechende elektrische Versorgung benötigen, an der Tragschiene fixiert,
sodass Tragschiene und Montagekörper einen Innenraum bilden, in welchem Bauelemente
der Leuchte, insbesondere Funktionselemente der Leuchte angeordnet sind, beispielsweise
Leuchtmittelplatinen, Betriebsgeräte, Versorgungsleitungen etc. Je nach Ausführungsform
kann das jeweilige Leuchtmittel, beispielsweise auf einer Platine angeordnete LEDs,
an der Unterseite des Montagekörpers angeordnet bzw. befestigt sein. Das gattungsgemäße
System weist darüber hinaus eine in der Längsrichtung langgestreckte Stromleitschiene
mit Kanälen auf, in welchen Leitungsdrähte angeordnet sind sowie eine elektrische
Kontakteinrichtung mit einem Montageabschnitt und einem in einer Vertikalrichtung
von dem Montageabschnitt versetzten Kontaktabschnitt. Die elektrische Kontakteinrichtung
weist Längsseitenabschnitte und Stirnseitenabschnitte auf, wobei in einer Betriebsposition
die Tragschiene und der Montagekörper aneinander befestigt sind, die Stromleitschiene
an der Tragschiene befestigt ist und die Kontakteinrichtung mit ihrem Montageabschnitt
an dem Montagekörper befestigt ist und in ihrem Kontaktabschnitt mit zumindest einigen
der Leitungsdrähte elektrisch leitend verbunden ist. Dabei kann der Montagekörper
einen Bodenabschnitt und zwei sich von dem Bodenabschnitt entlang einer Vertikalrichtung
weg erstreckende Seitenwandabschnitte aufweisen, wobei in der Betriebsposition der
Montageabschnitt der Kontakteinrichtung gegen den Bodenabschnitt gepresst an dem Montagekörper
gehalten ist.
[0003] Grundsätzlich sind im Stand der Technik eine Vielzahl an den Kontakteinrichtungen
bekannt, über welche die Kontaktierung zwischen Montagekörper und Tragschiene bzw.
zwischen den am Montagekörper angeordneten Komponenten und an der Tragschiene mittels
einer Stromleitschiene angeordneten Versorgungsleitungen möglich ist. Dabei sind die
Kontakteinrichtungen häufig so ausgebildet, dass sie Kontaktabschnitte aufweisen,
mit denen sie in Kanäle der Stromleitschiene eingeführt werden können. Beispielsweise
sind Kontakteinrichtungen bekannt, die mit ihrem Montageabschnitt am Montagekörper
des Systems befestigt sind, wobei die Stromleitschiene an der Tragschiene befestigt
ist und die Kontakteinrichtung solche elektrische Kontaktabschnitte aufweist, dass
bei dem vertikalen Zusammenführen von Montagekörper und Tragschiene die Kontaktabschnitte
in die Kanäle der Stromleitschiene eingeführt werden und die darin angeordneten Leitungsträger
kontaktieren.
[0004] Um beispielsweise am Montagekörper und zur Kontakteinrichtung in Längsrichtung beabstandet
angeordnete Funktionselemente wie Betriebsgeräte, Leuchtmittel etc. versorgungstechnisch
und/oder steuerungstechnisch zu kontaktieren, weist ein gattungsgemäßes System zur
Bereitstellung einer Leuchte weitere Leitungen auf, die sich in Längsrichtung erstrecken
und insofern an einem der Komponenten der Leuchte kontaktiert und/oder befestigt sind.
Diese Leuchtenverdrahtung kann beispielsweise unterhalb der Kontakteinrichtung am
Boden des Montagekörper erfolgen, wie es beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung
EP 2 365 597 B1 beschrieben ist. Diese lehrt das Vorsehen von Drahthaltern, die an einer Montageplatte
befestigt sind und ausreichend gegen eine Verdrehung gesichert sind, sodass eine manuelle
oder automatische Bestückung mittels eines Roboters möglich ist. Die im Stand der
Technik beschriebenen Drahthalter erfordern jedoch einen weiteren Arbeitsschritt durch
die Befestigung des jeweiligen Drahthalters an der Montageplatte, was den Aufwand
beim Aufbau der Leuchte erhöht. Bei einer seitlichen Anordnung der Verdrahtung an
der Kontakteinrichtung besteht dagegen die Gefahr, dass beim Einstellen der Betriebsposition
der Komponenten, insbesondere der Fixierung des Montagekörpers an der Tragschiene,
Leitungen gequetscht und hierdurch beschädigt werden. Ferner können die Leitungen
beim Zusammensetzen der Komponenten des Systems zur Einstellung der Betriebsposition
dieser Komponenten die Leitungen unbeabsichtigt in Hinterschneidungen oder Ausnehmungen
der Komponenten eingreifen oder mit Vorsprüngen der Komponenten oder Bauteilen interferieren,
sodass dann ein Zusammensetzen des Systems und damit die Einstellung der Betriebsposition
der Komponenten oder Bauteilen verhindert ist.
[0005] Insofern liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
System zur Realisierung einer Leuchte so abzuwandeln, dass der Zusammenbau des Systems
vereinfacht wird.
[0006] Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung mit einem System mit den Merkmalen von
Anspruch 1. Das zu einer Realisierung einer Leuchte geeignete erfindungsgemäße System
umfasst eine in einer Längsrichtung langgestreckte Tragschiene, an welcher Versorgungsleitungen
angeordnet sind sowie einen in der Längsrichtung langgestreckten Montagekörper, an
dem ein Leuchtelement und/oder ein anderes Funktionselement wie ein Betriebsgerät
etc. angeordnet ist. Die Tragschiene des erfindungsgemäßen Systems kann einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung aufweisen, der entlang einer Vertikalrichtung an einem
vertikalen Ende offen ist und entlang einer Transversalrichtung durch zwei Seitenwände
begrenzt ist, die durch einen entlang der Transversalrichtung verlaufenden Bodenabschnitt
der Tragschiene miteinander verbunden sind. Dabei kann der Bodenabschnitt der Tragschiene
zur Befestigung an einem Bauelement wie einer Decke ausgebildet sein. Der Montagekörper
kann in Einbaulage an dem offenen vertikalen Ende der Tragschiene angeordnet sein,
sodass der Montagekörper gemeinsam mit der Tragschiene einen Innenraum ausbildet,
der durch die Tragschiene und den Montagekörper senkrecht zur Längsrichtung umlaufend
abgeschlossen ist, wobei selbstverständlich die Umschließung des Innenraums abschnittsweise
unterbrochen sein kann, beispielsweise zum Ermöglichen einer Luftzufuhr. Das erfindungsgemäße
System umfasst ferner eine in der Längsrichtung langgestreckte Stromleitschiene, die
Kanäle aufweist, in welchen Leitungsträger angeordnet sind sowie eine elektrische
Kontakteinrichtung mit einem Montageabschnitt und einem entlang einer Vertikalrichtung
von dem Montageabschnitt beabstandeten Kontaktabschnitt, und mit Längsseitenabschnitten
und Stirnseitenabschnitten, wobei in einer Betriebsposition die Tragschiene und der
Montagekörper aneinander befestigt sind, die Stromleitschiene an der Tragschiene befestigt
ist und die Kontakteinrichtung mit ihrem Montageabschnitt an dem Montagekörper befestigt
ist und mit ihrem Kontaktabschnitt mit zumindest einigen der Leitungsdrähte elektrisch
leitend verbunden ist, wobei der Montagekörper einen Bodenabschnitt und zwei sich
von dem Bodenabschnitt entlang einer Vertikalrichtung weg erstreckende Seitenwandabschnitte
aufweist und in der Betriebsposition der Montageabschnitt der Kontakteinrichtung gegen
den Bodenabschnitt gepresst an dem Montagekörper gehalten ist.
[0007] In dem erfindungsgemäßen System können die in den Kanälen der Stromleitschiene angeordneten
Leitungsträger zumindest einen Abschnitt von Versorgungsleitungen ausbilden, die in
der Tragschiene angeordnet sind, wobei der Montageabschnitt der Kontakteinrichtung
an dem Montagekörper fixiert ist und der Kontaktabschnitt der Kontakteinrichtung in
die Kanäle der an der Tragschiene angeordneten Stromleitschiene eingreift zum Kontaktieren
der darin angeordneten Leitungsträger, und wobei die Kontakteinrichtung gleichzeitig
mit Komponenten, die an dem Montagekörper angeordnet sind, elektrisch leitend verbunden
ist zum Versorgen dieser Komponenten. Die Kontakteinrichtung ermöglicht somit prinzipiell
die Versorgung von an dem Montagekörper angeordneten Komponenten, indem sie eine elektrische
Verbindung zwischen dem an der Tragschiene angeordneten Versorgungsleitungen und elektrischen
Komponenten ermöglicht. Diese Versorgungsleitungen können neben Energieversorgungsleitungen
auch Steuerungs- bzw. Datenleitungen umfassen.
[0008] Es ist zu beachten, dass zum Erreichen der Betriebsposition der Montagekörper und
die Tragschiene bei einer Deckenmontage entlang einer Vertikalrichtung, die senkrecht
auf der Längsrichtung steht, aufeinander zu bewegt werden, bis sie aneinander angeordnet
sind und aneinander fixiert sind. Dem Fachmann sind gängige Haltefedern bekannt, über
die eine Fixierung eines Montagekörpers relativ zu einer Tragschiene erfolgen kann.
Beispielsweise können solche Haltefedern in Betriebsposition einen Bodenabschnitt
zur Montage an dem Montagekörper aufweisen sowie an beiden Transversalenden des Bodenabschnitts
jeweils einen sich von dem Bodenabschnitt vertikal weg erstreckenden Halteabschnitt,
an dem ein sich in der Transversalrichtung nach außen erstreckender Haltevorsprung
vorgesehen sein kann. Dieser Haltevorsprung kann typischerweise einen Befestigungsvorsprung
hintergreifen, der an einer dem Haltevorsprung zugeordneten Seitenwand der Tragschiene
angeordnet sein kann. Es kann vorgesehen sein, dass der Montagekörper selbst so ausgebildet
ist, dass er einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung nach Art einer U-Form aufweist
und somit einen Bodenabschnitt und zwei Seitenwandabschnitte umfasst, wobei der Bodenabschnitt
der Haltefeder an dem Montagekörper befestigt sein kann, indem der Bodenabschnitt
an Vorsprüngen verklemmt wird, die an den Seitenwandabschnitten des Montagekörpers
vorgesehen sind, wodurch der Bodenabschnitt der Haltefeder gegen den Bodenabschnitt
des Montagekörpers gepresst wird. Es sind jedoch auch weitere Befestigungsmöglichkeiten
bekannt, beispielsweise mittels Verschraubung, Verrastung oder mittels Bajonettverschlüsse,
über die ein Montagekörper an der Tragschiene fixiert werden kann. Allgemein dienen
geeignete Befestigungsmittel, mit denen der Montagekörper in der Betriebsposition
an der Tragschiene befestigt ist, bevorzugt dazu, ein vertikales voneinander Wegbewegen
von Montagekörper und Tragschiene ausgehend von der Betriebsposition zu verhindern.
[0009] Die elektrische Kontakteinrichtung des erfindungsgemäßen Systems zur Bereitstellung
bzw. Realisierung einer Leuchte weist erfindungsgemäß im Bereich ihres Montageabschnittes
an einer der beiden Stirnseitenabschnitte eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme
und elektrischen Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes eine Mehrzahl von ersten
elektrischen Leitern und an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitte eine Mehrzahl
von Kontaktelementen zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnitts
einer Mehrzahl von zweiten Leitern auf, wobei die beiden Mehrzahl von Kontaktelementen
über die Längserstreckung der elektrischen Kontakteinrichtung jeweils mittels eines
Durchgangsleiters elektrisch miteinander verbunden sind, insbesondere derart, dass
ein Kontaktelement an der einen der beiden Stirnseitenabschnitte elektrisch mit einem
zugeordneten Kontaktelement an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitte verbunden
ist.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen System wird die Realisierung einer Leuchte wesentlich erleichtert,
da eine Kontaktierung von zu beiden Längsseiten beabstandet zur Kontakteinrichtung
angeordneten Funktionselemente wie Betriebsgeräte, Leuchtmittel, etc. einfach dadurch
realisiert werden kann, dass die im Bereich des Montageabschnittes der elektrischen
Kontakteinrichtung an beiden Längsstirnseiten vorgesehenen Kontaktelemente eine Durchkontaktierung
durch die Kontakteinrichtung hindurch bereitstellen und damit eine versorgungs- oder
steuerungstechnische Verdrahtung durch eine elektrische Kontakteinrichtung hindurch
ermöglicht wird, ohne dass eine umständliche Verdrahtung unterhalb der Kontakteinrichtung
und/oder seitlich an der Kontakteinrichtung vorbei notwendig ist. Stattdessen kann
mit dem erfindungsgemäßen System durch einfaches Verbinden eines Leiters mit einem
der Mehrzahl der Kontaktelemente an einer Stirnseite der Kontakteinrichtung und durch
Verbinden eines anderen Leiters an einem zugeordneten Kontaktelement an der anderen
der beiden Stirnseiten der elektrischen Kontakteinrichtung eine elektrische Verbindung
von zwei in Längsrichtung benachbart zu unterschiedlichen Stirnseiten angeordneten
Komponenten bereitgestellt werden, was im Vergleich zu den beschriebenen Systemen
des Standes der Technik einfacher, insbesondere durch Verwendung von Bestückungsautomaten
bzw. Robotern durchgeführt werden kann. Mit der erfindungsgemäßen Gestaltung des Systems
zur Bereitstellung bzw. Realisierung einer Leuchte und damit der Kontakteinrichtung
kann im Bedarfsfall eine Weiterleitung der Leuchtenverdrahtung in Längsrichtung über
die elektrische Kontakteinrichtung hinaus durch den Anschluss der Leitung an der vorderen
Seite der Kontakteinrichtung und Fortführung durch Abnahme von der Rückseite der Kontakteinrichtung
bereitgestellt werden, wobei Vorder- bzw. Rückseite die besagten beiden Stirnseitenabschnitte
der elektrischen Kontakteinrichtung darstellen.
[0011] Weitere vorteilsbehaftete Merkmale sowie Weiterbildungen der Erfindung sind in der
nachfolgenden allgemeinen Beschreibung, den Figuren, der Figurenbeschreibung sowie
den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Um die Bereitstellung bzw. Realisierung einer Leuchte mit dem erfindungsgemäßen System
weiter zu vereinfachen, kann zweckmäßigerweise vorgesehen sein, dass Kontaktelemente
an den beiden Stirnseitenabschnitten der elektrischen Kontakteinrichtung als Steckkontakt
ausgebildet sind, in welche abisolierte oder nicht abisolierte Leiterabschnitte eines
Kabels bzw. Leitungsdrahtes einsteckbar sind, insbesondere mittels eines Bestückungsroboters.
Im Falle von nichtabisolierten Leiterabschnitten, welche in die Kontaktelemente einsteckbar
sind, kann vorgesehen sein, dass die Steckkontakte Schneiden aufweisen, welche beim
Einstecken des Leitungsdrahtes in ein zugeordnetes Kontaktelement die Ummantelung
bzw. Isolierung durchdringen und einen elektrischen Kontakt mit dem Drahtleiter herstellen.
[0013] Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass der Montageabschnitt und der in einer
Vertikalrichtung vom Montageabschnitt versetzte Kontaktabschnitt als Abschnitte einer
integral, einstückig hergestellten elektrischen Kontakteinrichtung ausgebildet sind.
Es kann vorgesehen sein, dass die Kontaktelemente, die in Einbaulage in Vertikalhöhe
des Montageabschnitts angeordnet sind, in einem Kontaktblock angeordnet sind, wobei
die elektrische Kontakteinrichtung im Bereich ihres Montageabschnittes und in Längsrichtung
zwischen ihren beiden Stirnseitenabschnitten eine Aufnahme aufweist zur Aufnahme dieses
Kontaktblocks. Dabei kann der Kontaktblock in Einbaulage Seitenflächen und Stirnseitenflächen
aufweisen, wobei die Seitenflächen zur Anlage an, die Aufnahme der Kontakteinrichtung
festlegende Innenflächen der elektrischen Kontakteinrichtung ausgebildet sein können.
Zweckmäßigerweise kann der Kontaktblock an einer seiner Stirnseitenabschnitte die
eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und elektrischen Kontaktierung eines
jeweiligen Endabschnitts einer Mehrzahl von ersten elektrischen Leitern und an dem
anderen der beiden Stirnseitenabschnitte die andere Mehrzahl von Kontaktelementen
zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnitts einer Mehrzahl von zweiten
Leitern aufweisen. Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass die beiden Mehrzahle
von Kontaktelementen über die Längserstreckung des Kontaktblocks jeweils mittels eines
zugeordneten Durchgangsleiters elektrisch miteinander verbunden sind, insbesondere
derart, dass ein Kontaktelement an der einen der beiden Stirnseitenabschnitte des
Kontaktblocks elektrisch mit einem zugeordneten Kontaktelement an der anderen der
beiden Stirnseitenabschnitte verbunden ist. Durch diese konstruktive Maßnahme erhält
das erfindungsgemäße System eine weitere Flexibilität dadurch, dass in der beschriebenen
Aufnahme der elektrischen Kontakteinrichtung je nach Bedarf einer von mehreren, sich
unterscheidende Kontaktblöcke eingesetzt werden kann bzw. ein Kontaktblock in die
elektrische Kontakteinrichtung dann nicht eingesetzt werden muss, wenn im Bereich
der jeweiligen elektrische Kontakteinrichtung keine elektrische Kontaktierung in Längsrichtung
über die betreffende elektrische Kontakteinrichtung hinaus bzw. hindurch erfolgen
muss, sodass eine Leuchte ressourcenschonend und flexibel bereitgestellt bzw. realisiert
werden kann. Eine solche durch ein erfindungsgemäßes System realisierbare Leuchte
kann z.B. eine elektrische Kontakteinrichtung mit eingesetztem Kontaktblock und eine
weitere elektrische Kontakteinrichtung anderer Art, insbesondere mit leerer Aufnahme
oder mit einer in die Aufnahme eingesetztem Kontaktblock anderer Funktionalität im
Vergleich zum beschriebenen Kontaktblock umfassen, z.B. mit einer anderen Anzahl von
Kontaktelementen und zugehörigen Durchgangsverbindungen.
[0014] Bei der Ausführungsform, bei welcher die elektrische Kontakteinrichtung eine Aufnahme
im Bereich des Montageabschnitts zur Aufnahme eines Kontaktblocks aufweist, kann vorgesehen
sein, dass diese Aufnahme in Einbaulage (Betriebsposition) zum Boden des Montagekörpers
offen ist und der Kontaktblock in Einbaulage am Boden des Montagekörpers anliegt.
In einer anderen Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, dass die Aufnahme als
in Längsrichtung des Montagekörpers offener Hohlraum ausgebildet ist, in welchen der
jeweilige Kontaktblock in Längsrichtung einschiebbar ist.
[0015] Zur Bereitstellung einer Fixierung des jeweiligen Kontaktblocks und der Kontakteinrichtung
in deren Aufnahme im Bereich des Montageabschnitts kann vorgesehen sein, dass der
Kontaktblock und die Kontakteinrichtung zueinander komplementäre Verriegelungselemente,
insbesondere Rastelemente aufweisen. Diese können insbesondere lösbar ausgebildet
sein, sodass ein jeweiliger, mit der Kontakteinrichtung verbundener Kontaktblock bei
Bedarf aus dem Grundkörper der Kontakteinrichtung entnommen werden kann. Damit ist
es beispielsweise auch möglich, in die Aufnahme einen anderen, zum erstgenannten ersten
Kontaktblock unterschiedlichen Kontaktblock einzusetzen zur Gestaltung einer elektrischen
Kontakteinrichtung anderer Art.
[0016] Zur Befestigung der elektrischen Kontakteinrichtung an den Montagekörper kann vorgesehen
sein, dass der Montageabschnitt der Kontakteinrichtung in Einbaulage an seinen Seitenwandabschnitten
sich transversal nach außen erstreckende Haltestege aufweist, welche jeweils an einem
zugeordneten Transversalvorsprung eines Seitenwandabschnittes des Montagekörpers zum
Halten der Kontakteinrichtung an dem Montagekörper anliegen. Vorzugsweise kann vorgesehen
sein, dass diese Haltestege sich in Längsrichtung durchgehend erstrecken, d.h. im
Wesentlichen über die gesamte Längserstreckung der elektrischen Kontakteinrichtung.
Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass der jeweilige Transversalvorsprung eines
Seitenwandabschnittes des Montagekörpers unter elastischer Auslenkung an dem jeweiligen
zugeordneten Haltesteg der Kontakteinrichtung anliegt.
[0017] Zur Erhöhung der Funktionalität des erfindungsgemäßen Systems zur Bereitstellung
bzw. Realisierung einer Leuchte kann vorgesehen sein, dass das System neben dem erstgenannten
Kontaktblock zur Durchkontaktierung in Längsrichtung der Kontakteinrichtung zumindest
einen weiteren in die Aufnahme der Kontakteinrichtung einsetzbaren Kontaktblock aufweist,
wobei der zumindest eine weitere Kontaktblock Längsseitenflächen und Stirnseitenflächen
aufweist, und die Längsseitenflächen zur Anlage an, die Aufnahme der Kontakteinrichtung
festlegende Innenflächen in Einsetzlage in der elektrischen Kontakteinrichtung ausgebildet
sind und der zumindest eine weitere Kontaktblock an einer seiner Stirnseitenabschnitte
eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und elektrischen Kontaktierung eines
jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von ersten elektrischen Leitern und an der
anderen der beiden Stirnseitenabschnitte eine andere Mehrzahl von Kontaktelementen
zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von
zweiten Leitern aufweist, und wobei sich der erste Kontaktblock und der weitere Kontaktblock
in Bezug auf die Kontaktelemente unterscheiden, insbesondere in Bezug auf die Anzahl
der Kontaktelementen und/oder der zugeordneten Durchkontaktierungen zur Realisierung
von Kontakteinrichtungen weiterer Arten.
[0018] Um eine Kontaktierung von in der Stromleitschiene angeordneten Leitungsdrähte ausgehend
vom Kontaktabschnitt der elektrischen Kontakteinrichtung in die im Bereich des Montageabschnitts
der Kontakteinrichtung angeordneten Kontaktelemente bereitzustellen, kann zweckmäßigerweise
vorgesehen sein, dass an einer der die Aufnahme der Kontakteinrichtung festlegenden
Innenflächen eine Kontaktanordnung vorgesehen ist, welche elektrisch mit dem Kontaktabschnitt
der Kontakteinrichtung verbunden ist und welche mechanisch und/oder elektrisch in
Eingriff mit einer zugeordneten, an einer Seitenfläche des Kontaktblocks angeordneten
Kontaktanordnung in eine Betriebsposition bringbar ist. Hierdurch kann beispielsweise
ein an einem oder mehreren der Leitungsdrähte geführten Versorgungspotential mit einem
im Bereich des Montageabschnittes der Kontakteinrichtung angeordnetes Kontaktelementes
verbunden werden, um beispielsweise ein in Längsrichtung beabstandet zu der elektrischen
Kontakteinrichtung und an dem Montagekörper angebrachtes Funktionselement wie beispielsweise
ein Sensorelement mit einer Betriebsspannung zu versorgen.
[0019] Die Erfindung wird im Folgenden durch das Beschreiben einer Ausführungsform nebst
Abwandlungen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren erläutert, wobei
- Figur 1
- in einer schematischen Prinzipdarstellung einen Querschnitt senkrecht zur Längsachse
von Komponenten einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems in der Betriebsposition,
- Figur 2
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine perspektivische Ansicht auf das System
der Figur 1 ohne Trageinrichtung, und
- Figur 3
- die Darstellung der Figur 2 ohne Stromleitschiene und ohne Kontaktblock
zeigt.
[0020] Figur 1 ist eine Prinzipdarstellung in Form eines Schnittes durch ein erfindungsgemäß
gestaltetes System zur Bereitstellung einer Leuchte, wobei die Schnittebene senkrecht
zur Längsrichtung X liegt und sich das System und damit alle gezeigten Systemkomponenten
in ihrer jeweiligen Betriebsposition befinden. Das System umfasst in der beschriebenen
Ausführungsform eine an einem Bauelement wie einer Decke befestigbare Tragschiene
1 sowie einen Montagekörper 2. Sowohl die Tragschiene 1 als auch der Montagekörper
2 weisen im Schnitt senkrecht zur Längsachse einen U-förmigen Querschnitt auf, der
durch jeweils einen Bodenabschnitt 10, 20 und Seitenwandabschnitte 13a, b; 23a, b
gebildet ist. In der dargestellten Betriebsposition ist der Montagekörper 2 an der
Tragschiene 1 durch ein in der Figur 1 nicht dargestelltes Befestigungsmittel, wie
beispielsweise einer Haltefeder so gehalten, dass der Montagekörper 2 mit seinen Seitenwandabschnitten
23a, b entlang der Vertikalrichtung Z gegen Vorsprünge gepresst ist, die von den Seitenwandabschnitten
13a, b der Tragschiene 1 gebildet sind. In der Betriebsposition der Komponenten des
erfindungsgemäßen Systems kann darüber hinaus an dem Bodenabschnitt 10 der Tragschiene
1 eine Stromleitschiene 3 befestigt sein. Hierzu kann die Stromleitschiene 3 an Seitenwandabschnitten
Rastarme 32 aufweisen, welche in einen zugeordneten Hinterschnitt der Seitenwandabschnitte
13a, b der Tragschiene in der Betriebsposition eingreifen, siehe Figur 1. Die Stromleitschiene
3 weist sich vertikal erstreckende und in transversaler Richtung Y beabstandete Stege
30 auf, die dazwischen liegende Kanäle ausbilden zur Aufnahme von Leitungsdrähten
8. Zur Klarheit der Darstellung sind in Figur 1 nur einige der Stege 30 der Stromleitschiene
und der durch diese gebildeten Kanäle oder Haltenuten sowie Drähte 8 bezeichnet. Die
Leitungsdrähte 8 können in den Kanälen 31 durch in der Figur nicht dargestellte Halteklammern
gehalten werden.
[0021] An dem Bodenabschnitt 20 des Montagekörpers 2 ist in der in Figur 1 angegebenen Betriebsposition
eine Kontakteinrichtung 4 befestigt, die in Vertikalrichtung versetzt einen Montageabschnitt
6 zur Montage bzw. Befestigung der Kontakteinrichtung 4 am Montagekörper 2 sowie einen
Kontaktabschnitt 5 zur Kontaktierung bzw. Abgreifung jeweiliger Potentiale an den
in der Stromleitschiene 3 angeordneten Leitern 8 aufweist. Hierzu kann in der beschriebenen
Ausführungsform der Kontaktabschnitt 5 in transversaler Richtung Y beabstandete Stege
50 aufweisen, welche in zugeordnete Kanäle 31 der Stromleitschiene 30 eingreifen zum
jeweiligen Kontaktieren eines in Figur 1 nicht dargestellten elektrischen Kontaktes
der Stege 50 mit einem zugeordneten Leitungsdraht 8.
[0022] In der beschriebenen Ausführungsform der Figur 1 kann die Kontakteinrichtung 4 so
ausgebildet sein, dass der Kontaktabschnitt 5 und der Montageabschnitt 6 als gemeinsames,
einzelnes und integral hergestelltes Teil ausgebildet sind, insbesondere mittels eines
Spritzgießverfahren. Die Kontakteinrichtung 4 kann in der Betriebsposition im Bereich
ihres Montageabschnitts 6 gegen den Bodenabschnitt 22 des Montagekörpers 2 gepresst
sein. Zu diesem Zweck kann die elektrische Kontakteinrichtung 4 an ihren Seitenwandabschnitten
40a, b im Bereich ihres Montageabschnitts 6 Haltestege 60a, b aufweisen, welche Anlageflächen
61a, b bereitstellen, an welchen transversale Vorsprünge 24a, b der Seitenwandabschnitte
23a, b des Montagekörpers 2 elastisch drücken bzw. anliegen, um den Montageabschnitt
6 bzw. die elektrische Kontakteinrichtung 4 gegen den Bodenabschnitt 20 des Montagekörpers
2 zu pressen.
[0023] Der elektrische Anschluss elektrischer Komponenten, beispielsweise einer LED-Platine
an die Kontakteinrichtung 4 erfolgt dann mittels Anschlusselementen 52, die leitend
mit den Kontaktabgriffen im Bereich des Kontaktabschnitts 5 elektrisch verbunden sind,
beispielsweise mittels zugeordneter elektrischer Verbindungselemente zwischen den
Anschlusselementen 52 und den Kontaktabgriffen zu den Leitern 8.
[0024] In der in den Figuren beschriebenen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems
zur Bereitstellung einer Leuchte weist die elektrische Kontakteinrichtung 4 neben
den Anschlusselementen 52 zum elektrischen Anschluss an zugeordnete, in der Stromleitschiene
3 verlaufende Leitungsdrähte 8 ferner im Bereich ihres Montageabschnitts 6 eine Mehrzahl
von Kontaktelementen 70a, b auf zur Aufnahme und elektrischen Kontaktierung eines
jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von ersten elektrischen Leitern an einem
Stirnseitenabschnitt 41a, b der elektrischen Kontakteinrichtung. Die Angabe Stirnseitenabschnitt
41a, b der Kontakteinrichtung 4 meint dabei jeweilige Endabschnitte der Kontakteinrichtung
in Längsrichtung X, wobei Figur 1 die Frontalansicht auf eine dieser Stirnseitenabschnitte
41a zeigt. In Figur 1 nicht sichtbar weist die Kontakteinrichtung 4 an dem hier verdeckten
Stirnseitenabschnitt 41b eine weitere Mehrzahl von Kontaktelementen 70b auf zur Aufnahme
und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnitts eine Mehrzahl von zweiten Leitern,
wobei die beiden Mehrzahl von Kontaktelementen 70a, b über die Längserstreckung der
elektrischen Kontakteinrichtung 4 jeweils mittels eines Durchgangsleiters elektrisch
verbunden sind. Diese Verbindung kann so ausgebildet sein, dass ein jeweiliges Kontaktelement
70a an dem einen Stirnseitenabschnitt 41a elektrisch mit einem zugeordneten Kontaktelement
70b an dem anderen Stirnseitenabschnitt 41b verbunden ist mittels eines jeweils zugeordneten
Durchgangsleiters, sodass in dieser Ausführungsform eine Durchgangsverdrahtung ermöglicht
wird über die Längserstreckung der elektrischen Kontakteinrichtung 4 hinaus. Eine
solche Durchgangsverdrahtung kann in solchen Ausführungsformen zweckmäßig sein, bei
welchen Versorgungs- und/oder Steuerleitungen über die Längserstreckung der elektrischen
Kontakteinrichtung 4 zu führen sind und vermeiden insofern ansonsten notwendige, umständliche
Verdrahtungen, insbesondere im Bereich der Seitenwandabschnitte der Kontakteinrichtung
oder vertikal unterhalb der Kontakteinrichtung.
[0025] In der beschriebenen Ausführungsform können die an den jeweiligen Stirnseitenabschnitten
41a, b der Kontakteinrichtung 4 angeordneten Kontaktelemente 70a, b mit den zugeordneten
Durchgangsverdrahtungen über die Längserstreckung der Kontakteinrichtung als getrennt
zur Kontakteinrichtung herstellbarer Kontaktblock 75 ausgebildet sein, der in eine
entsprechende Aufnahme der Kontakteinrichtung im Bereich von dessen Montageabschnitt
6 einsetzbar ist. Zu diesem Zweck kann dieser Kontaktblock und die Kontakteinrichtung
selbst zugeordnete komplementäre Verriegelungselemente, beispielsweise Rastelemente
aufweisen zur Fixierung des Kontaktblocks an der Kontakteinrichtung. Ein solches System
kann neben dem in der Figur angegebenen Kontaktblock bzw. Kontakteinsatz 75 noch weitere
Kontaktblöcke bzw. -einsätze zur Bereitstellung von elektrischen Kontakteinrichtungen
anderer Arten aufweisen, Kontaktblöcke mit einer anderen Anzahl von Kontaktelementen
70a, b. In dieser Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße System insofern eine
Kontakteinrichtung 4, welche im Bereich ihres Montageabschnitts 6 eine beschriebene
Aufnahme zur Aufnahme des beschriebenen Kontaktblocks bzw. Kontakteinsatzes 75 aufweist,
wobei das System darüber hinaus noch weitere Kontakteinrichtungen anderer Art umfassen
kann, bei welchen in deren jeweilige Aufnahme ein Kontaktblock zur Umsetzung einer
weiteren Funktion einsetzbar ist. Dabei kann der jeweilige Kontaktblock jeweils Seitenflächen
und Stirnseitenflächen aufweisen, wobei seine Seitenflächen zur Anlage an, die Aufnahme
der Kontakteinrichtung festlegende Innenflächen in Einsetzlage in der elektrischen
Kontakteinrichtung ausgebildet sind.
[0026] In der beschriebenen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Kontakteinsatz
75 keine elektrische Verbindung zum Kontaktabschnitt 5 der Kontakteinrichtung 4, d.h.
keine elektrische Verbindung in der Betriebsposition der Bauteile zu den in der Stromleitschiene
3 geführten Leitungsdrähten bzw. Leiter 8 aufweisen. In einer weiteren Ausführungsform
kann jedoch auch vorgesehen sein, dass an einer der die Aufnahme der Kontakteinrichtung
festlegenden Innenfläche eine Kontaktanordnung vorgesehen ist, welche elektrisch mit
dem Kontaktabschnitt der Kontakteinrichtung verbunden ist und welche mechanisch und/oder
elektrisch in Eingriff mit einer zugeordneten, an einer Seitenfläche des Kontaktblocks
angeordneten Kontaktanordnung in eine Betriebsposition bringbar ist. Bei dieser Ausführungsform
kann insofern zusätzlich zu den Anschlusselementen 52 auch im Bereich des Montageabschnitts
6 der Kontakteinrichtung 4 eine elektrische Verbindung zwischen den Kontaktelementen
70a, b und den in der Stromleitschiene 3 verlaufenden Leiter 8 vorgesehen sein.
[0027] Zur Klarheit der Darstellung der beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Systems zur Bereitstellung einer Leuchte sind in den Figuren 2, 3 Schrägansichten
auf das erfindungsgemäße System gezeigt, wobei in Figur 2 die Tragschiene 1 und in
Figur 3 darüber hinaus auch die Stromleitschiene 3 und der Kontaktblock 75 entfernt
sind. Durch diese Darstellung sind in Figuren 2 die von den verdeckten Kontaktelementen
70b ausgehenden bzw. mit diesen verbundenen zweiten elektrischen Leitern 80 sichtbar,
die sich an der Innenseite des Bodenabschnitts 20 des Montagekörpers 2 erstrecken.
In der beschriebenen Ausführungsform können die Kontaktelemente 70a, b als Klemmelemente
ausgebildet sein, in welche abisolierte Endabschnitte von jeweiligen Leitern 80 eingesteckt
sind. Wie aus Figur 3 ersichtlich, können die Kontaktstege 50 der elektrischen Kontaktanordnung
4 in Längsrichtung zueinander versetzte Kontaktstege 50a, b darstellen zur Erleichterung
der Kontaktierung mit den in der Stromleitschiene 3 geführten Leitern 8. Die hier
etwa rechteckförmig ausgebildete Aufnahme 42 der Kontakteinrichtung ist der ein Kontaktblock
75 einsetzbar.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Tragschiene
- 2
- Montagekörper
- 3
- Stromleitschiene
- 4
- Elektrische Kontakteinrichtung
- 5
- Kontaktabschnitt
- 6
- Montageabschnitt
- 8
- Leitungsdraht / Leiter
- 10
- Bodenabschnitt
- 13a, b
- Seitenwandabschnitt
- 14a, b
- Transversalvorsprung
- 20
- Bodenabschnitt des Montagekörpers
- 23a, b
- Seitenwandabschnitt des Montagekörpers
- 24a, b
- Vorsprung/Transversalvorsprung
- 30
- Steg der Stromleitschiene
- 31
- Haltenut / Kanal der Stromleitschiene
- 32a, b
- Rastarm der Stromleitschiene
- 40a, b
- Längsseitenwandabschnitt
- 41a, b
- Stirnseitenabschnitt
- 42
- Aufnahme
- 50a, b
- Kontaktsteg
- 52
- Anschlusselement
- 60a, b
- Haltesteg
- 61a, b
- Anlagefläche
- 70a, b
- Kontaktelement
- 75
- Kontaktblock/Kontakteinsatz
- 80
- Leiter
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversaltrichtung
- Z
- Vertikalrichtung
1. System zur Bereitstellung einer Leuchte, das System umfassend eine in einer Längsrichtung
(X) langgestreckte Tragschiene (1), an welcher Versorgungsleitungen angeordnet sind,
sowie einen in der Längsrichtung (X) langgestreckten Montagekörper (2), an dem ein
Leuchtmittel und/oder ein anderes Funktionselement angeordnet ist, wobei das System
eine in der Längsrichtung (X) langgestreckte Stromleitschiene (3) mit Kanälen aufweist,
in denen Leitungsdrähte (5) angeordnet sind, sowie eine elektrische Kontakteinrichtung
(4) mit einem Montageabschnitt (6) und einem in einer Vertikalrichtung (Z) von dem
Montageabschnitt (6) versetzten Kontaktabschnitt (5), und mit Längsseitenabschnitten
und Stirnseitenabschnitten, wobei in einer Betriebsposition die Tragschiene (1) und
der Montagekörper (2) aneinander befestigt sind, die Stromleitschiene (3) an der Tragschiene
(1) befestigt ist und die Kontakteinrichtung (4) mit ihrem Montageabschnitt (6) an
dem Montagekörper (2) befestigt ist und mit ihrem Kontaktabschnitt (5) mit zumindest
einigen der Leitungsdrähte elektrisch leitend verbunden ist, wobei der Montagekörper
(2) einen Bodenabschnitt und zwei sich von dem Bodenabschnitt entlang einer Vertikalrichtung
(Z) weg erstreckende Seitenwandabschnitte aufweist und in der Betriebsposition der
Montageabschnitt (6) der Kontakteinrichtung (4) gegen den Bodenabschnitt gepresst
an dem Montagekörper (2) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, das s die elektrische Kontakteinrichtung (4) im Bereich ihres Montageabschnittes
(6) an einer der beiden Stirnseitenabschnitten eine Mehrzahl von Kontaktelementen
zur Aufnahme und elektrischen Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes einer
Mehrzahl von ersten elektrischen Leitern und an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitten
eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen
Endabschnittes einer Mehrzahl von zweiten Leitern aufweist, wobei die beiden Mehrzahl
von Kontaktelementen über die Längserstreckung der Kontakteinrichtung (4) jeweils
mittels eines Durchgangsleiters elektrisch miteinander verbunden sind, insbesondere
derart, dass ein Kontaktelement an der einen der beiden Stirnseitenabschnitten elektrisch
mit einem zugeordneten Kontaktelement an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitten
verbunden ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontakteinrichtung (4) im Bereich ihres Montageabschnittes (6) und
in Längsrichtung (X) zwischen den beiden Stirnseitenabschnitten eine Aufnahme aufweist,
zur Aufnahme eines in die Aufnahme einsetzbaren Kontaktblocks, wobei der Kontaktblock
Seitenflächen und Stirnseitenflächen aufweist, und die Seitenflächen zur Anlage an,
die Aufnahme der Kontakteinrichtung festlegende Innenflächen in Einsetzlage in der
elektrischen Kontakteinrichtung (4) ausgebildet sind und der Kontaktblock an einer
seiner Stirnseitenabschnitte die eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und
elektrischen Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von ersten
elektrischen Leitern und an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitte die andere
Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes
einer Mehrzahl von zweiten Leitern aufweist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das s die Aufnahme zur Aufnahme eines Kontaktblockes in Einbaulage zum Boden des
Montagekörpers (2) offen ist und der Kontaktblock in Einbaulage am Boden des Montagekörpers
(2) anliegt.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, das s der Kontaktblock und die Aufnahme der elektrischen Kontakteinrichtung (4)
zueinander komplementäre Verrieglungselemente, insbesondere Rastelemente, aufweisen
zur Fixierung des Kontaktblocks in der Aufnahme der Kontakteinrichtung.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (6) der Kontakteinrichtung (4) in Einbaulage an seinen Seitenwandabschnitten
sich transversal nach außen erstreckende Haltestege aufweist, welche jeweils mit einem
zugeordneten Transversalvorsprung eines Seitenwandabschnittes des Montagekörpers (2)
zum Halten der Kontakteinrichtung (4) an dem Montagekörper (2) anliegen.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, das s der jeweilige Transversalvorsprung eines Seitenwandabschnittes des Montagekörpers
(2) unter elastischer Auslenkung an dem zugeordneten Haltesteg der Kontakteinrichtung
(4) anliegt.
7. System nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das System neben dem ersten Kontaktblock zur Durchkontaktierung in Längsrichtung
der Kontakteinrichtung zumindest einen weiteren in die Aufnahme einsetzbaren Kontaktblock
aufweist, wobei der zumindest eine weitere Kontaktblock Längsseitenflächen und Stirnseitenflächen
aufweist, und die Längsseitenflächen zur Anlage an, die Aufnahme der Kontakteinrichtung
festlegende Innenflächen in Einsetzlage in der elektrischen Kontakteinrichtung (4)
ausgebildet sind und der zumindest eine weitere Kontaktblock an einer seiner Stirnseitenabschnitte
die eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Aufnahme und elektrischen Kontaktierung
eines jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von ersten elektrischen Leitern und
an der anderen der beiden Stirnseitenabschnitte die andere Mehrzahl von Kontaktelementen
zur Aufnahme und Kontaktierung eines jeweiligen Endabschnittes einer Mehrzahl von
zweiten Leitern aufweist, und wobei sich der erste Kontaktblock und der weitere Kontaktblock
in Bezug auf die Kontaktelemente unterscheiden, insbesondere in Bezug auf die Anzahl
der Kontaktelementen und/oder der zugeordneten Durchkontaktierungen zur Realisierung
von Kontakteinrichtungen weiterer Arten.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das s der jeweilige Kontaktblock jeweils Seitenflächen und Stirnseitenflächen aufweist,
wobei diese Seitenflächen zur Anlage an, die Aufnahme der Kontakteinrichtung (4) festlegende
Innenflächen in Einsetzlage in der elektrischen Kontakteinrichtung (4) ausgebildet
sind.
9. System nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der die Aufnahme der Kontakteinrichtung (4) festlegenden Innenflächen eine
Kontaktanordnung vorgesehen ist, welche elektrisch mit dem Kontaktabschnitt (5) der
Kontakteinrichtung (4) verbunden ist und welche mechanisch und/oder elektrisch in
Eingriff mit einer zugeordneten, an einer Seitenfläche des Kontaktblocks angeordneten
Kontaktanordnung in eine Betriebsposition bringbar ist.