Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fitnessgerät mit zwei Stützelementen für ein Körperglied,
wobei die beiden Stützelemente in zwei Raumdimensionen zueinander koordiniert bewegbar
sind. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung auch eine Anordnung aus zwei derartigen
Fitnessgeräten, um vier I<örperglieder zu trainieren.
Stand der Technik
[0002] Im Stand der Technik ist eine Vielzahl an Fitnessgeräten bekannt. Fitnessgeräte zum
Trainieren der Beinmuskulatur oder der Armmuskulatur sind in der Regel relativ gross
und sperrig. Insbesondere Fitnessgeräte, mit denen sich sowohl die Beinmuskulatur
wie auch die Armmuskulatur trainieren lassen, sind in der Regel aufgrund ihres Gewichts
und ihrer Grösse nur für die stationäre Benutzung geeignet.
[0003] Die
US 2009/0298655 (Mark Lacher) sowie
US 2017/113094 A1 offenbaren beispielsweise ein Trainingsgerät mit einer Fläche, auf welcher zwei gleitend
gelagerte Plattformen angeordnet sind, wobei eine gegenläufige Bewegung der Plattformen
durch einen Mechanismus synchronisiert werden. Der Synchronisierungsmechanismus umfasst
zwei Zahnstangen, die in ein gemeinsames Zahnrad eingreifen.
[0004] Die
WO 2015/106227 (Serge Goldberg) bezieht sich auf ein Trainingsgerät für den unteren Oberkörper mit einer länglichen
Plattform, auf welcher zwei Fussplatten linear verschiebbar gelagert sind und welche
um einen Drehpunkt in der Art einer Wippe bewegt werden kann. Zwei Federelemente sind
unterhalb der Plattform angebracht und wirken jeweils auf ein Ende der Plattform eine
Kraft auf, die gegen eine Wippbewegung derselben entgegengerichtet ist.
[0005] Die
DE 10 2016 106 902 (Uwe Buschhorn) offenbart ein abdominales Trainingsgerät mit einer beweglichen Armeinheit, einer
beweglichen Beineinheit und mit einem in Längsrichtung I<räfteveränderlichen Koppelglied,
welches zwischen Armeinheit und Beineinheit angeordnet ist. Zusätzlich sind auch die
Armeinheit und/oder die Beineinheit mit einem ortsfesten Halter verbunden, so dass
in zwei entgegengesetzten Bewegungsrichtungen bei einer hin und her Bewegung eine
I<örpertrainierende Kraft vorhanden ist. Die Armeinheit, die Beineinheit sowie das
Koppelglied bilden eine geradlinige Reihe. Die Armeinheit und die Beineinheit sind
als Schlitten ausgebildet, wobei zwischen Armeinheit und Beineinheit ein in Längsrichtung
I<räfteveränderliches inneres Koppelglied und zwischen Beineinheit und Armeinheit
und Halterung jeweils ein in Längsrichtung I<räfteveränderliches äusseres Koppelglied
vorhanden ist. Die Koppelglieder können als flexibles Band ausgestaltet sein.
Darstellung der Erfindung
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörendes
Fitnessgerät zu schaffen, welches einen möglichst kompakten, einfachen Aufbau aufweist,
welches jedoch dennoch ein möglichst effizientes, isometrisches Training von Muskelgruppen
in Beinen oder Armen ermöglicht.
[0007] Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der
Erfindung weist das Fitnessgerät ein Gehäuse auf, auf welchem ein erstes Stützelement
sowie ein zweites Stützelement, welche jeweils in zwei zueinander rechtwinklig stehenden
Raumdimensionen linear bewegbar angeordnet sind. Das Gehäuse verfügt über mindestens
ein Wirkelement, welches einer Bewegung des ersten Stützelements oder des zweiten
Stützelements aus einer jeweiligen Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt. Das
Gehäuse weist ferner mindestens ein Kopplungselement auf, welches die lineare Bewegung
des ersten Stützelements in eine erste Richtung einer ersten der zwei Raumdimensionen
an eine lineare Bewegung des zweiten Stützelements in eine zweite Richtung, die der
ersten Richtung in der ersten Raumdimension entgegengesetzt ist, koppelt.
[0008] Durch die Kopplung der Bewegung des ersten Stützelements mit einer Bewegung des zweiten
Stützelements lässt sich auf eine einfache Weise ein isometrisches Training, beispielsweise
der Muskulatur beider Beine eines Benutzers des erfindungsgemässen Fitnessgeräts erzielen.
[0009] Das Gehäuse ist vorzugsweise aus einem widerstandsfähigen, festen Material gefertigt.
Vorzugsweise besteht das Gehäuse aus einem Metall oder einer Legierung, insbesondere
Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Alternativ kann das Gehäuse jedoch auch aus einem
Polymermaterial gefertigt sein, wie beispielsweise Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer
(ABS). Das Gehäuse ist vorzugsweise quaderförmig, insbesondere mit abgerundeten Ecken.
Alternativ kann das Gehäuse jedoch auch in der Form eines Zylinderstumpfs vorliegen.
[0010] Das erste und das zweite Stützelement sind vorzugsweise derart dimensioniert, dass
darauf ein Fuss oder ein Teil eines Arms abgestützt werden können. Vorzugsweise ist
die Oberfläche der Stützelemente mit einer Struktur versehen, welche die Reibung der
Oberfläche erhöht, beispielsweise durch Anordnen eines Griptapes auf der Oberfläche.
[0011] Die Stützelemente weisen bevorzugt eine rechteckige Form auf. Alternativ können die
Stützelemente jedoch auch eine ovale, runde oder polygonale Form aufweisen. Die Stützelemente
sind vorzugsweise aus einem Metall, einer Metalllegierung oder einem Polymermaterial
gefertigt.
[0012] Die beiden Stützelemente sind vorzugsweise jeweils auf mindesten einem Lager angeordnet,
welcher eine Bewegung der beiden Stützelemente in die erste und/oder in die zweite
Raumdimension ermöglicht. Als Lager kann beispielsweise ein Gleitlager oder ein Wälzlager
verwendet werden.
[0013] Jedes der zwei Stützelemente verfügt über eine Grundposition, das heisst, eine Position
in Ruhelage. Vorzugsweise befinden sich die beiden Stützelemente in der Grundposition
in der ersten Raumdimension auf derselben Position, während die beiden Stützelemente
in der zweiten Raumdimension voneinander beabstandet sind. Das mindestens eine Wirkelement
wirkt jeder Bewegung des ersten oder des zweiten Stützelements aus der jeweiligen
Grundposition heraus entgegen. Das heisst, dass das mindestens eine Wirkelement das
erste oder das zweite Stützelement in die Grundposition zurück zieht oder zurück stösst.
Dadurch, dass die Bewegung des ersten Stützelements mit der Bewegung des zweiten Stützelements
gekoppelt ist, wird die Kraft des mindestens einen Wirkelements über das Kopplungselement
gleichzeitig auch auf das jeweilige andere Stützelement übertragen.
[0014] Als Wirkelement wird vorzugsweise ein Element aus einem Material mit elastischen
Eigenschaften eingesetzt. Beispielsweise kann das mindestens eine Wirkelement ein
Seil, Band oder Stück eines Elastomers oder eines Gummimaterials sein. Alternativ
kann das mindestens eine Wirkelement jedoch auch als Pneumatikzylinder ausgestaltet
sein. Ferner kann das mindestens eine Wirkelement auch Magnete umfassen, welche sich
gegenseitig abstossen. Als Magnete können Permanentmagnete wie auch Elektromagnete
verwendet werden, wobei letztere den Vorteil aufweisen, dass sich die Abstosskraft
durch Variation der durch die Elektromagnete fliessenden Stromes beeinflussen lässt.
[0015] Vorzugsweise ist das mindestens eine Wirkelement jedoch mindestens eine Feder. Die
mindestens eine Feder kann eine Zug- oder Druckfeder sein. Bevorzugt ist die mindestens
eine Feder als Schraubenfeder ausgestaltet. Allerding kann die mindestens eine Feder
auch als Schenkelfeder oder Tellerfeder ausgestaltet sein. In einer weiteren Ausführungsform
kann die mindestens eine Feder jedoch auch als Luftfeder oder Gasdruckfeder ausgestaltet
sein.
[0016] Die mindestens eine Feder kann als Zug- oder als Druckfeder ausgestaltet sein. Vorzugsweise
weist das Gehäuse mehrere Wirkelemente auf, welche einer Bewegung des ersten bzw.
zweiten Stützelements aus der jeweiligen Grundposition eine Kraft entgegensetzen.
Die Wirkelemente sind vorzugsweise derart angeordnet, dass einer Bewegung des ersten
bzw. zweiten Stützelements in beide Raumdimensionen eine Kraft entgegengesetzt wird.
[0017] Durch das Kopplungselement wird eine lineare Bewegung des ersten Stützelements, die
durch die Bewegung eines auf diesem aufgestützten Fuss oder Teil eines Arm eines Benutzers
des Fitnessgeräts erzeugt wird, auf das zweite Stützelement übertragen, wobei die
Bewegung des zweiten Stützelements in der entsprechenden Raumdimension in einer der
Bewegung des ersten Stützelements entgegengesetzten Richtung erfolgt. Durch diese
I<opplung lassen sich die beiden Stützelemente nicht unabhängig voneinander bewegen.
Dadurch wird ein isometrisches Training ermöglicht.
[0018] Sofern das Fitnessgerät zum Training der Beinmuskulatur ausgelegt ist, weist das
Gehäuse eine Auflagefläche auf, mit der sich dieses auf einen Boden auflegen lässt.
In diesem Fall ist das Gehäuse vorzugsweise derart ausgestaltet, dass die erste Raumdimension
sowie die zweite Raumdimension parallel zur Bodenfläche ausgerichtet sind. Ein derartiges
Fitnessgerät lässt sich beispielsweise unter einem Schreibtisch benutzen, um bei einer
sitzenden Tätigkeit dennoch die Beinmuskulatur trainieren zu können.
[0019] Das Fitnessgerät kann jedoch auch zum Trainieren der Armmuskulatur eingesetzt werden,
wobei das Gehäuse beispielsweise auf einen Tisch gestellt oder mit einem Ständer,
der insbesondere höhenverstellbar ist, verbunden werden kann. Das Gehäuse kann hierbei
an zwei einander gegenüberliegenden Kanten über zwei Ablageflächen verfügen, die auf
der Seite des Gehäuses, die von den zwei Auflageflächen abgewendet ist, hervorragen.
Dadurch kann das Fitnessgerät auf einem Bett seitlich eines liegenden Benutzers abgestützt
werden. Dadurch kann das Fitnessgerät zum Trainieren der Armmuskulatur bei bettlägerigen
Patienten verwendet werden. Ferner kann das Gehäuse auch über Befestigungselemente
verfügen, mit denen sich das Fitnessgerät an einem Rollstuhl befestigen lässt, so
dass ein im Rollstuhl sitzender Patient auf einfache Weise die Armmuskulatur trainieren
kann.
[0020] Vorzugsweise kann das Gehäuse mindestens eine Vibrationseinheit aufweisen, mit welcher
sich das erste Stützelement und/oder das zweite Stützelement in Vibration versetzen
lassen können. Dadurch können mit dem Fitnessgerät zusätzlich die Vorteile des Vibrationstrainings
genutzt werden.
[0021] Vorzugsweise sind die Stützelemente mittels mindestens einer Linearführung in der
ersten und/oder in der zweiten Raumdimension geführt. Als Linearführung kann beispielsweise
mindestens eine Linearführungsbuchse oder eine Rollenführung, die auf einer Schiene
oder in einer Profilschiene läuft, eingesetzt werden.
[0022] Vorzugsweise sind die beiden Stützelemente durch dieselbe mindestens eine Linearführung
in der ersten und/oder in der zweiten Raumdimension geführt. Alternativ kann jedoch
jedes Stützelement durch mindestens eine jeweilige Linearführung geführt sein.
[0023] Die mindestens eine Linearführung weist vorzugsweise mindestens einen Stopper auf,
der die Bewegung der Stützelemente in der ersten und/oder der zweiten Raumdimension
begrenzt. Das heisst, dass mit dem mindestens einen Stopper eine maximale Bewegung
der Stützelemente von der Ruheposition aus in der jeweiligen Raumdimension, in welcher
sich die Linearführung erstreckt, definiert werden kann.
[0024] Vorzugsweise weist das Gehäuse mindestens eine erste Linearführung auf, welche sich
in der ersten Raumdimension erstreckt, wobei ein Wagen auf dieser mindestens einen
ersten Linearführung bewegbar angeordnet ist. Auf diesem Wagen ist mindestens eine
zweite Linearführung angeordnet, welche sich in der zweiten Raumdimension erstreckt.
Die beiden Stützelemente sind auf dieser mindestens einen zweiten Linearführung bewegbar
angeordnet.
[0025] Diese Ausführungsform ist relativ einfach im Aufbau, robust und wartungsarm. Dennoch
können dadurch die beiden Stützelemente in beiden Raumdimensionen linear bewegt werden.
Dabei sind auch gleichzeitige Bewegungen der Stützelemente in beiden Raumdimensionen
ohne weiteres möglich, beispielsweise eine kreisende Bewegung.
[0026] Vorzugsweise umfasst das mindestens eine Kopplungselement ein erstes Zahnrad, welches
im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses angeordnet ist und dessen
Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension
steht. Eine erste Zahnstange und eine zweite Zahnstange stehen auf gegenüberliegenden
Seiten des ersten Zahnrads mit diesem in Eingriff. Die erste Zahnstange ist mit dem
ersten Stützelement und die zweite Zahnstange ist mit dem zweiten Stützelement befestigt.
Die erste Zahnstange und die zweite Zahnstange erstrecken sich in Richtung der ersten
Raumdimension.
[0027] Dadurch lässt sich mit einfachen, jedoch robusten und wartungsarmen Mitteln eine
I<opplung der linearen Bewegung des ersten Stützelements mit der Bewegung des zweiten
Stützelements in der ersten Raumdimension erzielen.
[0028] Das Zahnrad ist vorzugsweise ein Stirnrad, insbesondere bevorzugt mit einer achsparallelen
Verzahnung. Durch den Eingriff der ersten bzw. der zweiten Zahnstage in die Verzahnung
des ersten Zahnrades wird zwischen der ersten Zahnstange bzw. der zweiten Zahnstange
und dem ersten Zahnrad jeweils ein Zahnstangengetriebe gebildet. Da sich die beiden
Zahnstangen auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Zahnrades befinden, ist die Bewegung
der Zahnstangen in der ersten Raumdimension bei einer Drehung des ersten Zahnrades
jeweils gegenläufig.
[0029] Vorzugsweise umfasst das Gehäuse ein zweites Kopplungselement, welches ein zweites
Zahnrad aufweist, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses
angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und
zur zweiten Raumdimension steht. Das zweite Zahnrad ist oberhalb oder unterhalb des
ersten Zahnrades angeordnet. Eine dritte Zahnstange und eine vierte Zahnstange stehen
auf gegenüberliegenden Seiten des zweiten Zahnrads mit diesem in Eingriff, wobei die
dritte Zahnstange mit dem ersten Stützelement und die vierte Zahnstange mit dem zweiten
Stützelement befestigt sind. Die dritte Zahnstange und die vierte Zahnstange erstrecken
sich in Richtung der zweiten Raumdimension.
[0030] Vorzugsweise sind die Drehachsen des ersten und des zweiten Zahnrades identisch,
das heisst, dass die beiden Zahnräder deckungsgleich übereinander stehen.
[0031] Unter dem Begriff "gegenüberliegend" wird in der vorliegenden Anmeldung eine Anordnung
verstanden, bei der die Zahnstangen an Positionen mit dem ersten bzw. zweiten Zahnrad
in Eingriff stehen, die sich am ersten bzw. zweiten Zahnrad um 180° gegeneinander
versetzt befinden.
[0032] Vorzugsweise ist das mindestens eine Wirkelement derart ausgestaltet, dass dessen
Kraft, die einer Bewegung des ersten Stützelements oder des zweiten Stützelements
aus seiner Grundposition entgegenwirkt, auf das erste Zahnrad und/oder auf das zweite
Zahnrad wirkt.
[0033] Dies ermöglicht einen besonders kompakten wartungsarmen Aufbau des erfindungsgemässen
Fitnessgeräts. Bei dieser Ausführungsform kann das Wirkelement beispielsweise als
Torsionsfeder, insbesondere als Schenkelfeder ausgestaltet sein.
[0034] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das mindestens eine Wirkelement
als Elektromotor oder als elektromechanischer Antrieb ausgestaltet sein. Dies erlaubt
eine dynamische Einstellung der Kraft, die einer Bewegung des ersten oder des zweiten
Stützelements aus der Grundposition entgegenwirkt, wobei diese Kraft auch im zeitlichen
Verlauf einer Trainingseinheit variiert werden kann.
[0035] Besonders bevorzugt wird ein Elektromotor oder ein elektromechanischer Antrieb dann
eingesetzt, wenn die Kraft auf das erste und/oder auf das zweite Zahnrad wirkt. In
diesem Fall kann die Drehachse des ersten bzw. zweiten Zahnrads durch die Welle des
Elektromotors gebildet werden.
[0036] In der vorliegenden Anmeldung wird unter einem elektromechanischen Antrieb eine Kombination
aus Elektromotor sowie Getriebe verstanden. Das Getriebe weist vorzugsweise eine Unter-
oder Übersetzung auf.
[0037] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verfügt das Fitnessgerät sowohl für
das erste Stützelement wie auch für das zweite Stützelement über jeweils je einen
Elektromotor oder elektromechanischen Antrieb, die jeweils einer Bewegung des jeweiligen
Stützelements aus der Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt, wobei das Fitnessgerät
ferner über eine Steuerung verfügt, welche die Funktion des mindestens einen Kopplungselements
übernimmt, indem diese die Elektromotoren oder elektromechanischen Antriebe derart
ansteuert, dass die lineare Bewegung des ersten Stützelements in eine erste Richtung
einer ersten der zwei Raumdimensionen an eine lineare Bewegung des zweiten Stützelements
in eine zweite Richtung, die der ersten Richtung in dieser ersten der zwei Raumdimension
entgegengesetzt ist, koppelt
[0038] Vorzugsweise ist die Kraft des mindestens einen Wirkelements, welche einer Bewegung
des ersten Stützelements oder des zweiten Stützelements aus seiner Grundposition entgegenwirkt,
einstellbar.
[0039] Bei der Verwendung einer Feder als das mindestens eine Wirkelement kann die Kraft
durch Einstellen der Vorspannkraft der Feder eingestellt werden. Dies wird beispielsweise
dadurch erreicht, dass in der Grundposition der Stützelemente die Länge der Feder
durch eine Justierschraube eingestellt werden kann, wobei mittels der Justierschraube
ein Befestigungspunkt der Feder linear entlang der Längsachse der Feder verschoben
werden kann. Sofern ein Pneumatikzylinder als das mindestens eine Wirkelement verwendet
wird, kann die Kraft durch Variation des Luftdrucks innerhalb des Pneumatikzylinders
eingestellt werden.
[0040] Vorzugsweise weist das Gehäuse mindestens einen Sensor auf, welcher die Bewegung
des ersten und/oder des zweiten Stützelements überwachen. Der mindestens eine Sensor
kann dabei ein optoelektronischer Sensor sein, beispielsweise eine Lichtschranke.
Alternativ kann der mindestens eine Sensor jedoch auch als akustischer Sensor, insbesondere
ein Ultraschallwandler mit entsprechendem Empfänger ausgestaltet sein. Ferner kann
der mindestens eine Sensor auch als Beschleunigungssensor ausgestaltet sein. Alternativ
weist das Gehäuse mindestens einen Sensor auf, mit welchem sich auf die auf das erste
Stützelement und/oder auf das zweite Stützelement wirkende Kraft misst.
[0041] Vorzugsweise wird mit dem mindestens einen Sensor die Bewegungsgeschwindigkeit, die
Position und/oder die Beschleunigung des ersten und/oder des zweiten Stützelements
gemessen. Vorzugsweise weist das Fitnessgerät eine Steuerung auf, welche die Daten
des mindestens einen Sensors auswerten kann. Vorzugsweise ist die Steuerung dabei
derart ausgestaltet, dass diese anhand der durch den mindestens einen Sensor gemessenen
Daten einem Benutzer des Fitnessgeräts Informationen über mindestens eine Anzeige,
beispielsweise ein LCD-Bildschirm, anzeigen kann. Die Steuerung verändert vorzugsweise
anhand der Daten des mindestens einen Sensors die Kraft, die der Bewegung des ersten
oder zweiten Stützelements aus der Grundposition entgegenwirkt, insbesondere so dass
die durch den mindestens einen Sensor gemessene Geschwindigkeit und/oder Beschleunigung
des ersten bzw. zweiten Stützelements in einem Sollwertbereich liegt. Dieser Sollwertbereich
ist vorzugsweise in der Steuerung gespeichert und entspricht einem Wertebereich, der
ein optimales Muskeltraining ermöglicht.
[0042] Vorzugsweise wird auf der mindestens einen Anzeige eine Position angezeigt, die ein
Nutzer auf dem Fitnessgerät einnehmen muss. Anhand der Daten des mindestens einen
Sensors überprüft die Steuerung, ob der Benutzer die angezeigte Position eingenommen
hat. Dabei kann die Steuerung den Benutzer beispielsweise anhand der während einer
bestimmten Zeiteinheit eingenommenen Anzahl an unterschiedlichen Positionen bewerten
bzw. eine Punktzahl vergeben. Somit kann der Spieltrieb des Nutzers angespornt werden
und als Motivation für das Trainieren benutzt werden.
[0043] Vorzugsweise verfügen die zwei Stützelemente jeweils über einen Griff, welcher sich
in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und
zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt. Dadurch können die zwei Stützelemente
auch mit den Händen ergriffen werden.
[0044] Der Griff verfügt vorzugsweise über einen ersten Teil und über einen zweiten Teil,
wobei der erste Teil relativ zum zweiten Teil in der dritten Raumdimension linear
verschiebbar ist. Eine Verschiebung des ersten Teils relativ zum zweiten Teil erfolgt
entgegen einer Federkraft. Dadurch kann die Armmuskulatur zusätzlich zu den Bewegungen
in der ersten und der zweiten Raumdimension auch mittels Bewegungen in der dritten
Raumdimension trainiert werden.
[0045] Zur Erzeugung der Federkraft wird vorzugsweise eine Kombination aus einer Zug- und
einer Druckfeder, so dass bei einer linearen Bewegung des ersten Teils relativ zum
zweiten Teil des Griffs in beiden Richtung eine Federkraft der Bewegung entgegenwirkt.
[0046] Vorzugsweise kann das Fitnessgerät über mindestens ein zweites Kopplungselement verfügen,
mit welchem eine Bewegung des ersten Teils des Griffs des ersten Stützelements an
eine Bewegung des ersten Teils des Griffs des zweiten Stützelements gekoppelt wird.
Hierbei kann die Kopplung derart erfolgen, dass sich die ersten Teile in derselben
Richtung in der dritten Raumdimension bewegen oder in entgegengesetzte Richtungen.
[0047] Die vorliegende Anmeldung betrifft ferner eine Anordnung aus zwei Fitnessgeräten
gemäss oben stehender Beschreibung. Das Gehäuse eines ersten der zwei Fitnessgeräte
ist zum Ablegen auf einen Boden ausgestaltet, wobei dessen Stützelemente zum Auflegen
von Füssen geeignet sind. Die erste Raumdimension sowie die zweite Raumdimension sind
im Wesentlichen parallel zum Boden ausgerichtet. Ein zweites Fitnessgerät ist über
eine Stange, die sich im Wesentlichen in einer dritten Raumdimension, die im rechten
Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt, mit
dem ersten Fitnessgerät lösbar verbunden und von diesem um eine erste Distanz beabstandet.
[0048] Durch eine derartige Anordnung kann ein Benutzer eine Vielzahl an Muskelgruppen gleichzeitig
trainieren. Da sowohl Arme wie auch Beine beweglich abgestützt sind, bewirkt eine
Bewegung beispielsweise der Arme automatisch auch eine Gegenbewegung der Beine, da
ansonsten das Gleichgewicht verloren gehen würde. Dementsprechend werden mehr Muskelgruppen
trainiert, als lediglich die Bein- und Armmuskulatur.. Als lösbare Verbindung verfügen
das Gehäuse des ersten Fitnessgeräts sowie die Stange über komplementäre Elemente
eines Schnellverschlusses.
[0049] Vorzugsweise ist die erste Distanz über einen Einstellmechanismus der Stange veränderbar,
insbesondere mit einem Schnellspannverschluss. Dadurch lässt sich die Anordnung von
Benutzern mit unterschiedlicher Körpergrösse benutzen. Alternativ kann der Einstellmechanismus
jedoch auch über einen elektromechanischen Antrieb verfügen, mit welchem sich die
erste Distanz automatisch, beispielsweise auf Knopfdruck, verändern lässt.
[0050] Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben
sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0051] Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts von oben;
- Fig. 2
- die Ausführungsform gemäss Fig. 1 in einer isometrischen Ansicht;
- Fig. 3
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts;
- Fig. 4
- eine Anordnung aus zwei erfindungsgemässen Fitnessgeräten.
[0052] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0053] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts
1 von oben, während die Fig. 2 dieselbe Ausführungsform des Fitnessgeräts 1 in einer
isometrischen Sicht darstellt. Das Fitnessgerät 1 verfügt über einen Rahmen 2 (auf
Fig. 2 aus darstellerischen Gründen nicht gezeigt). Auf dem Rahmen 2 sind ein erstes
Stützelement 3.1 sowie ein zweites Stützelement 3.2 (auf der Fig. 2 aus darstellerischen
Gründen nicht gezeigt) angeordnet. Die beiden Stützelemente 3.1, 3.2 sind in zwei
Raumdimensionen x, y auf dem Rahmen 2 bewegbar. Diese Bewegung wird durch eine Kombination
einer ersten Linearführung, welche sich in der ersten Raumdimension x sowie einer
zweiten Linearführung, welche sich in der zweiten Raumdimension y erstreckt, ermöglicht.
[0054] Die erste Linearführung verfügt über vier Schienen 6.1 - 6.4, welche sich in der
ersten Raumdimension x erstrecken. Auf den vier Schienen 6.1 - 6.4 der ersten Linearführung
sind zwei Wagen 8.1, 8.2 linear verfahrbar angeordnet. Ein erster Wagen 8.1 ist mittels
einer ersten, zweiten, dritten und vierten Rollenführung 7.1 - 7.4 auf der ersten
Schiene 6.1 und auf der zweiten Schiene 6.2 der ersten Linearführung verfahrbar gelagert.
Ein zweiter Wagen 8.2 ist mittels einer fünften, sechsten, siebten und achten Rollenführung
7.5 - 7.8 auf der dritten Schiene 6.3 und auf der vierten Schiene 6.4 verfahrbar gelagert.
[0055] Auf den beiden Wagen 8.1, 8.2 befindet sich eine zweite Linearführung, welche sich
in der zweiten Raumdimension y erstreckt und auf welcher die beiden Stützelemente
3.1, 3.2 linear verfahrbar angeordnet sind. Die zweite Linearführung umfasst analog
zur ersten Linearführung vier Schienen 9.1 - 9.4, welche sich in Richtung der zweiten
Raumdimension y erstrecken. Eine erste Schiene 9.1 sowie eine zweite Schiene 9.2 der
zweiten Linearführung sind auf dem ersten Wagen 8.1 angeordnet. Das erste Stützelement
3.1 ist über vier Rollenführungen (nicht gezeigt) linear verfahrbar auf der ersten
Schiene 9.1 sowie der zweiten Schiene 9.2 der zweiten Linearführung angeordnet. Eine
dritte Schiene 9.3 sowie eine vierte Schiene 9.4 der zweiten Linearführung sind auf
dem zweiten Wagen 8.2 angeordnet. Das zweite Stützelement 3.2 ist über vier Rollenführungen
(nicht gezeigt) linear verfahrbar auf der dritten Schiene 9.3 sowie der vierten Schiene
9.4 der zweiten Linearführung angeordnet.
[0056] Vier Federn 10.1 - 10.4 dienen als ein erstes Wirkelement, welches einer Bewegung
des ersten Stützelements 8.1 bzw. des zweiten Stützelements 8.2 aus einer Ruheposition
eine Kraft entgegensetzt. Eine erste Feder 10.1 sowie eine zweite Feder 10.2 des ersten
Wirkelements ist mit dem Gehäuse 2 sowie mit dem ersten Wagen 8.1 verbunden, wobei
die erste Feder 10.1 und die zweite Feder 10.2 sich in Richtung der ersten Raumdimension
x erstrecken. Eine dritte Feder 10.3 sowie eine vierte Feder 10.4 des ersten Wirkelements
ist mit dem Gehäuse 2 sowie mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden, wobei die dritte
Feder 10.3 und die vierte Feder 10.4 sich in Richtung der ersten Raumdimension x erstrecken.
[0057] Das Fitnessgerät 1 verfügt ferner über ein zweites Wirkelement, welches einer Bewegung
der zwei Stützelemente 3.1, 3.2 aus der Grundposition in Richtung der zweiten Raumdimension
y eine Kraft entgegensetzt. Dieses zweite Wirkelement verfügt ebenfalls über Federn,
die mit dem ersten Wagen 8.1 bzw. dem zweiten Wagen 8.2 und dem ersten Stützelement
3.1 bzw. dem zweiten Stützelement 3.2 verbunden sind. Auf der in Fig. 1 gezeigten
Draufsicht sind diese Federn nicht erkennbar, da sich dies unterhalb der Stützelemente
3.1, 3.2 befinden. In der Fig. 2 sind die zum zweiten Wirkelement gehörenden fünfte
Feder 10.5 und sechste Feder 10.6 zu sehen.
[0058] Ferner verfügt das Fitnessgerät über zwei I<opplungselemente, welche eine Bewegung
des ersten Stützelements 3.1 in eine erste Richtung in der ersten Raumdimension oder
in der zweiten Raumdimension y mit einer Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in
eine der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung koppelt.
[0059] Ein erstes Kopplungselement koppelt die Bewegung des ersten Stützelements 3.1 mit
der Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in der ersten Raumdimension x. Dieses erste
I<opplungselement verfügt über ein erstes Zahnrad 4.1, welches sich im Wesentlichen
mittig auf der Grundfläche des Gehäuses 2 befindet. Die Drehachse des ersten Zahnrads
4.1 steht in einem rechten Winkel zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension
y. Eine erste Zahnstange 5.1 sowie eine zweite Zahnstange 5.2 greifen in die Verzahnung
des ersten Zahnrades 4.1 ein. Die erste Zahnstange 5.1 ist mit dem ersten Wagen 8.1
verbunden, während die zweite Zahnstange 5.2 mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden ist.
Die erste Zahnstange 5.1 und die zweite Zahnstange 5.2 greifen hierbei um 180° in
Umfangsrichtung am ersten Zahnrad 4.1 ein, wobei diese parallel zur ersten Raumdimension
x ausgerichtet sind.
[0060] Ein zweites Kopplungselement koppelt die Bewegung des ersten Stützelements 3.1 mit
der Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in der zweite Raumdimension y. Dieses zweite
I<opplungselement verfügt über ein zweites Zahnrad 4.2, welches im Wesentlichen mittig
auf der Grundfläche des Gehäuses 2 befindet. Die Drehachse des zweiten Zahnrads 4.2
steht in einem rechten Winkel zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension
y. Das zweite Zahnrad 4.2 ist oberhalb des ersten Zahnrads 4.1 angeordnet. Eine dritte
Zahnstange 5.3 sowie eine vierte Zahnstange 5.4 greifen in die Verzahnung des zweiten
Zahnrades 4.2 ein. Die dritte Zahnstange 5.3 ist mit dem ersten Wagen 8.1 verbunden,
während die vierte Zahnstange 5.4 mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden ist. Die dritte
Zahnstange 5.3 und die vierte Zahnstange 5.4 greifen hierbei um 180° in Umfangsrichtung
am zweiten Zahnrad 4.2 ein, wobei diese parallel zur zweiten Raumdimension y ausgerichtet
sind.
[0061] Die Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts
1. Das Fitnessgerät 1 dieser Ausführungsform ist im Wesentlichen gleich aufgebaut
wie die in den Figs. 1 und 2 gezeigte Ausführungsform. Allerdings weisen die erste
und die zweite Linearführung bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils nur zwei Schienen
6.1, 6.2, 9.1, 9.2 auf. Die Stützelemente 3.1, 3.2 verfügen zudem jeweils über einen
Griff 12.1, 12.2. Die Griffe stehen von den Stützelementen in einer dritten Raumdimension
z, welche zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension y in einem rechten
Winkel steht, ab. Ein Benutzer des Fitnessgeräts 1 kann die Griffe 12.1, 12.2 mit
den Händen ergreifen, womit ein effektives isometrisches Training der Armmuskulatur
ermöglicht wird.
[0062] Die Griffe 12.1, 12.2 weisen jeweils einen ersten Teil 13.1, 13.2 auf, der mit dem
jeweiligen Stützelement 3.1, 3.2 verbunden ist. Ein zweiter Teil 14.1, 14.2 der Griffe
12.1, 12.2 ist in der dritten Raumdimension z linear beweglich mit dem jeweiligen
ersten Teil 13.1, 13.2 verbunden. Der zweite Teil 14.1, 14.2 jedes Griffes 12.1, 12.2
lässt sich entgegen einer Federkraft in der dritten Raumdimension z verschieben. Somit
ermöglicht die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Fitnessgeräts
1 ein Training der Armmuskulatur in allen drei Raumdimensionen. Die Federkraft kann
durch eine Anordnung von je einer Zug- und Druckfeder innerhalb der ersten Teile 13.1,
13.2 der Griffe 12.1, 12.2 erzeugt werden. Diese erzeugen eine einer Bewegung des
jeweiligen zweiten Teils aus einer Grundposition hinaus entgegen gerichtete Kraft.
Am zweiten Teil 14.1, 14.2 jeden Griffes 12.1, 12.2 ist ferner eine Halteschlaufe
15.1, 15.2 angebracht, welche das Halten der Griffe 12.1, 12.2 durch einen Benutzer
vereinfacht.
[0063] Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung 16 aus zwei erfindungsgemässen Fitnessgeräten 1.1,
1.2. Ein erstes Fitnessgerät 1.1 weist einen ersten Rahmen 2.1 auf, der zum Abstellen
des ersten Fitnessgeräts 1.1 auf einem Boden ausgestaltet ist. Dementsprechend sind
die Stützelemente des ersten Fitnessgeräts 1.1 derart dimensioniert, dass ein Benutzer
seine Füsse darauf stellen kann. Das erste Fitnessgerät 1.1 ist über eine Stange 17
mit einem zweiten Fitnessgerät 1.2 verbunden. Das zweite Fitnessgerät verfügt über
ein zweites Gehäuse, wobei die Stützelemente des zweiten Fitnessgeräts zum Aufstützen
des Unter- oder Oberarms bzw. zum Halten mit den Händen ausgestaltet sind. Sowohl
das erste Gehäuse 1.1 sowie das zweite Gehäuse 1.2 sind lösbar mit der Stange 17 verbunden,
insbesondere über einen Schnellverschluss. Dadurch lassen sich die beiden Fitnessgeräte
1.1, 1.2 auch unabhängig voneinander einsetzen. Die Stange 17 verfügt über einen Mechanismus
zur Längenverstellung. Das heisst, dass durch das Verändern der Länge der Stange 17
das zweite Fitnessgerät in unterschiedlichen Distanzen zum ersten Fitnessgerät 1.1
positioniert werden kann, so dass die Anordnung von Benutzern mit unterschiedlichen
Körpergrössen benutzt werden können.
[0064] Ferner verfügt das zweite Fitnessgerät 1.2 über eine Anzeige 19, welche über einen
Ständer 18 mit dem zweiten Gehäuse 1.2 verbunden ist. Über diese Anzeige 19 können
Informationen zu einer Trainingseinheit angezeigt werden, beispielsweise ein I<alorienverbrauch
oder eine Zeitanzeige. Vorzugsweise verfügt die Anzeige 19 auch über Eingabemittel,
beispielsweise über einen Touch-Screen Bildschirm, so dass ein Benutzer auch Daten
eingeben kann.
1. Fitnessgerät (1) mit einem Gehäuse (2), auf welchem ein erstes Stützelement (3.1)
sowie ein zweites Stützelement (3.2), welche jeweils in zwei zueinander rechtwinklig
stehenden Raumdimensionen linear bewegbar sind, angeordnet sind, wobei das Gehäuse
(2) über mindestens ein Wirkelement (10.1 - 10.5) verfügt, welches einer Bewegung
des ersten Stützelements (3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2) aus einer jeweiligen
Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt, und wobei das Gehäuse (2) mindestens
ein I<opplungselement aufweist, welches die lineare Bewegung des ersten Stützelements
(3.1) in eine erste Richtung einer ersten der zwei Raumdimensionen an eine lineare
Bewegung des zweiten Stützelements (3.2) in eine zweite Richtung, die der ersten Richtung
in dieser ersten der zwei Raumdimension entgegengesetzt ist, koppelt, wobei die Stützelemente
(3.1, 3.2) mittels mindestens einer Linearführung (6.1, 6.2; 9.1, 9.4) in der ersten
Raumdimension geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mindestens eine erste Linearführung (6.1, 6.2) aufweist, welche sich
in der ersten Raumdimension erstreckt, wobei ein Wagen (8.1) auf dieser mindestens
einen ersten Linearführung (6.1, 6.2) bewegbar angeordnet ist, und wobei auf diesem
Wagen (8.1) mindestens eine zweite Linearführung (7.1 - 7.8) angeordnet ist, welche
sich in der zweiten Raumdimension erstreckt und die beiden Stützelemente (3.1, 3.2)
auf dieser mindestens einen zweiten Linearführung (7.1 - 7.8) bewegbar angeordnet
sind..
2. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement (10.1 - 10.5) mindestens eine Feder ist.
3. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine I<opplungselement ein erstes Zahnrad (4.1) umfasst, welches im
Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses (2) angeordnet ist und dessen
Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension
steht, sowie eine erste Zahnstange (5.1) und eine zweite Zahnstange (5.2), welche
auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Zahnrads (4.1) mit diesem in Eingriff stehen,
wobei die erste Zahnstange (5.1) mit dem ersten Stützelement (3.1) und die zweite
Zahnstange (5.2) mit dem zweiten Stützelement (3.2) befestigt ist, und wobei sich
die erste Zahnstange (5.1) und die zweite Zahnstange (5.2) in Richtung der ersten
Raumdimension erstrecken.
4. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) ein zweites I<opplungselement umfasst, welche ein zweites Zahnrad
(4.2) aufweist, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses (2)
angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und
zur zweiten Raumdimension steht, und welches oberhalb oder unterhalb des ersten Zahnrades
(4.1) angeordnet ist, sowie eine dritte Zahnstange (5.3) und eine vierte Zahnstange
(5.4), welche auf gegenüberliegenden Seiten des zweiten Zahnrads (4.2) mit diesem
in Eingriff stehen, wobei die dritte Zahnstange (5.3) mit dem ersten Stützelement
(3.1) und die vierte Zahnstange (5.4) mit dem zweiten Stützelement (3.2) befestigt
ist, und wobei sich die dritte Zahnstange (5.3) und die vierte Zahnstange (5.4) in
Richtung der zweiten Raumdimension erstrecken.
5. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement derart ausgestaltet ist, dass dessen Kraft, welche
einer Bewegung des ersten Stützelements (3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2)
aus seiner Grundposition entgegenwirkt, auf das erste Zahnrad (4.1) und/oder auf das
zweite Zahnrad (4.2) wirkt.
6. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement als Elektromotor oder als elektromechanischer Antrieb
ausgestaltet ist.
7. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft des mindestens einen Wirkelements, welche einer Bewegung des ersten Stützelements
(3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2) aus seiner Grundposition entgegenwirkt,
einstellbar ist.
8. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Stützelemente (3.1, 3.2) jeweils über einen Griff (12.1, 12.2) verfügen,
welcher sich in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension
und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt.
9. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (12.1, 12.2) über einen ersten Teil (13.1, 13.2) und über einen zweiten
Teil (14.1, 14.2) verfügt, wobei der erste Teil (13.1, 13.2) relativ zum zweiten Teil
(14.1, 14.2) in der dritten Raumdimension linear verschiebbar ist, und wobei eine
Verschiebung des ersten Teils (13.1, 13.2) relativ zum zweiten Teil (14.1, 14.2) entgegen
einer Federkraft erfolgt.
10. Anordnung (16) bestehend aus zwei Fitnessgeräten (1.1, 1.2) gemäss einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2.1) eines ersten der zwei Fitnessgeräte (1.1) zum Ablegen auf einen
Boden ausgestaltet ist und dessen Stützelemente (3.1, 3.2) zum Auflegen von Füssen
geeignet sind, wobei die erste Raumdimension sowie die zweite Raumdimension im Wesentlichen
parallel zum Boden ausgerichtet sind, und wobei ein zweites Fitnessgerät (1.2) über
eine Stange (17), die sich im Wesentlichen in einer dritten Raumdimension, die im
rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt,
mit dem ersten Fitnessgerät (1.1) lösbar verbunden ist und von diesem um eine erste
Distanz beabstandet ist.
11. Anordnung (16) gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Distanz über einen Einstellmechanismus der Stange (17) veränderbar ist,
insbesondere mit einem Schnellspannverschluss.
1. Fitness apparatus (1) having a housing (2) on which are arranged a first supporting
element (3.1) and also a second supporting element (3.2), which can each be moved
linearly in two spatial dimensions, located at right angles to one another, wherein
the housing (2) has at least one active element (10.1-10.5), by means of which a movement
of the first supporting element (3.1) or the second supporting element (3.2) out of
a respective starting position is counteracted by a force, and wherein the housing
(2) has at least one coupling element, which couples the linear movement of the first
supporting element (3.1) in a first direction of a first of the two spatial dimensions
to a linear movement of the second supporting element (3.2) in the second direction,
which opposes the first direction in this first of the two spatial dimensions, wherein
the supporting elements (3.1, 3.2) are guided in the first spatial dimension by means
of at least one linear guide (6.1, 6.2; 9.1, 9.4), characterized in that the housing (2) has at least one first linear guide (6.1, 6.2), which extends in
the first spatial dimension, wherein a carriage (8.1) is arranged in a movable manner
on this at least one first linear guide (6.1, 6.2), and wherein this carriage (8.1)
has arranged on it at least one second linear guide (7.1-7.8), which extends in the
second spatial dimension, and the two supporting elements (3.1, 3.2) are arranged
in a movable manner on this at least one second linear guide (7.1-7.8).
2. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 1, characterized in that the at least one active element (10.1-10.5) is at least one spring.
3. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 or 2, characterized in that the at least one coupling element comprises a first gearwheel (4.1), which is arranged
essentially centrally on the surface area of the housing (2), and of which the axis
of rotation is located at right angles to the first spatial dimension and to the second
spatial dimension and also comprises a first rack (5.1) and a second rack (5.2), which
engages with the first gearwheel (4.1) on opposite sides of the latter, wherein the
first rack (5.1) is fastened to the first supporting element (3.1) and the second
rack (5.2) is fastened to the second supporting element (3.2), and wherein the first
rack (5.1) and the second rack (5.2) extend in the direction of the first spatial
dimension.
4. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 3, characterized in that the housing (2) comprises a second coupling element, which has a second gearwheel
(4.2), which is arranged essentially centrally on the surface area of the housing
(2) and of which the axis of rotation is located at right angles to the first spatial
dimension and to the second spatial dimension, and which is arranged above or beneath
the first gearwheel (4.1), and also comprises a third rack (5.3) and a fourth rack
(5.4), which engage with the second gearwheel (4.2) on opposite sides of the latter,
wherein the third rack (5.3) is fastened to the first supporting element (3.1) and
the fourth rack (5.4) is fastened to the second supporting element (3.2), and wherein
the third rack (5.3) and the fourth rack (5.4) extend in the direction of the second
spatial dimension.
5. Fitness apparatus (1) as claimed in either of claims 3 or 4, characterized in that the at least one active element is configured such that the force thereof which counteracts
a movement of the first supporting element (3.1) or of the second supporting element
(3.2) out of the starting position acts on the first gearwheel (4.1) and/or on the
second gearwheel (4.2).
6. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 1 or one of claims 3 to 5, characterized in that the at least one active element is configured in the form of an electric motor or
in the form of an electromechanical drive.
7. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that it is possible to adjust the force of at least one active element which counteracts
a movement of the first supporting element (3.1) or of the second supporting element
(3.2) out of the starting position.
8. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the two supporting elements (3.1, 3.2) each have a handle (12.1, 12.2), which each
extends in a third spatial dimension, which is located at right angles to the first
spatial dimension and to the second spatial dimension.
9. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 8, characterized in that the handle (12.1, 12.2) has a first part (13.1, 13.2) and a second part (14.1, 14.2),
wherein the first part (13.1, 13.2) can be displaced linearly relative to the second
part (14.1, 14.2) in the third spatial dimension, and wherein displacement of the
first part (13.1, 13.2) relative to the second part (14.1, 14.2) takes place counter
to a spring force.
10. Arrangement (16) comprising two fitness apparatuses (1.1, 1.2) as claimed in one of
claims 1 to 9, characterized in that the housing (2.1) of a first of the two fitness apparatuses (1.1, 1.2) is configured
for placing on a floor and the supporting elements (3.1, 3.2) of the housing (2.1)
are suitable for having feet placed in position on them, wherein the first spatial
dimension and also the second spatial dimension are oriented essentially parallel
to the floor, and wherein a second fitness apparatus (1.2) is connected in a releasable
manner to the first fitness apparatus (1.1), and is spaced apart therefrom by a first
distance, via an upright (17), which extends essentially in a third spatial dimension,
which is located at right angles to the first spatial dimension and to the second
spatial dimension.
11. Arrangement (16) as claimed in claim 10, characterized in that it is possible to alter the first distance via an adjustment mechanism of the upright
(17), in particular with a quick-release fastener.
1. Appareil de fitness (1) comprenant un boîtier (2), sur lequel sont disposés un premier
élément de support (3.1) ainsi qu'un deuxième élément de support (3.2), qui sont configurés
de manière à pouvoir être déplacés de façon linéaire respectivement dans deux dimensions
spatiales perpendiculaires l'une à l'autre, dans lequel le boîtier (2) dispose d'au
moins un élément d'action (10.1 - 10.5), qui s'oppose avec une force à un mouvement
du premier élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support (3.2) à partir
d'une position de base respective, et dans lequel le boîtier (2) présente au moins
un élément de couplage, qui couple le mouvement linéaire du premier élément de support
(3.1) dans une première direction d'une première des deux dimensions spatiales à un
mouvement linéaire du deuxième élément de support (3.2) dans une deuxième direction,
qui est opposée à la première direction dans cette première des deux dimensions spatiales,
dans lequel les éléments de support (3.1, 3.2) sont guidés dans la première dimension
spatiale au moyen d'au moins un guide linéaire (6.1, 6.2 ; 9.1, 9.4), caractérisé en ce que le boîtier (2) présente au moins un premier guide linéaire (6.1, 6.2), qui s'étend
dans la première dimension spatiale, dans lequel un chariot (8.1) est disposé de manière
déplaçable sur cet au moins un premier guide linéaire (6.1, 6.2), et dans lequel au
moins un deuxième guide linéaire (7.1 - 7.8) est disposé sur ledit chariot (8.1),
lequel s'étend dans la deuxième dimension spatiale et les deux éléments de support
(3.1, 3.2) sont disposés de manière déplaçable sur ledit au moins un deuxième guide
linéaire (7.1 - 7.8).
2. Appareil de fitness (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action (10.1 - 10.5) est au moins un ressort.
3. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément de couplage comprend une première roue dentée (4.1), qui est
disposée sensiblement au centre sur la surface de base du boîtier (2) et dont l'axe
de rotation est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à la deuxième
dimension spatiale, ainsi qu'une première crémaillère (5.1) et une deuxième crémaillère
(5.2), qui sont en prise avec la première roue dentée (4.1) sur des côtés opposés
de celle-ci, dans lequel la première crémaillère (5.1) est fixée au premier élément
de support (3.1) et la deuxième crémaillère (5.2) est fixée au deuxième élément de
support (3.2), et dans lequel la première crémaillère (5.1) et la deuxième crémaillère
(5.2) s'étendent dans la direction de la première dimension spatiale.
4. Appareil de fitness (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le boîtier (2) comprend un deuxième élément de couplage, qui présente une deuxième
roue dentée (4.2), qui est disposée sensiblement au centre sur la surface de base
du boîtier (2) et dont l'axe de rotation est perpendiculaire à la première dimension
spatiale et à la deuxième dimension spatiale, et qui est disposée au-dessus ou au-dessous
de la première roue dentée (4.1), ainsi qu'une troisième crémaillère (5.3) et une
quatrième crémaillère (5.4), qui sont en prise avec la deuxième roue dentée (4.2)
sur des côtés opposés de celle-ci, dans lequel la troisième crémaillère (5.3) est
fixée au premier élément de support (3.1) et la quatrième crémaillère (5.4) est fixée
au deuxième élément de support (3.2), et dans lequel la troisième crémaillère (5.3)
et la quatrième crémaillère (5.4) s'étendent dans la direction de la deuxième dimension
spatiale.
5. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action est configuré de telle sorte que sa force, qui s'oppose
à un mouvement du premier élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support
(3.2) à partir de sa position de base, agit sur la première roue dentée (4.1) et/ou
sur la deuxième roue dentée (4.2).
6. Appareil de fitness (1) selon la revendication 1 ou l'une des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action est configuré comme un moteur électrique ou comme
un entraînement électromécanique.
7. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la force de l'au moins un élément d'action, qui s'oppose à un mouvement du premier
élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support (3.2) à partir de sa position
de base, est réglable.
8. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les deux éléments de support (3.1, 3.2) disposent chacun d'une poignée (12.1, 12.2),
qui s'étend dans une troisième dimension spatiale, qui est perpendiculaire à la première
dimension spatiale et à la deuxième dimension spatiale.
9. Appareil de fitness (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la poignée (12.1, 12.2) dispose d'une première partie (13.1, 13.2) et d'une deuxième
partie (14.1, 14.2), dans lequel la première partie (13.1, 13.2) est configurée de
manière à pouvoir être déplacée de façon linéaire par rapport à la deuxième partie
(14.1, 14.2) dans la troisième dimension spatiale, et dans lequel un déplacement de
la première partie (13.1, 13.2) par rapport à la deuxième partie (14.1, 14.2) s'effectue
à l'encontre d'une force de ressort.
10. Dispositif (16) constitué de deux appareils de fitness (1.1, 1.2) selon l'une des
revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le boîtier (2.1) d'un premier des deux appareils de fitness (1.1) est configuré pour
être posé sur un sol et dont les éléments de support (3.1, 3.2) sont adaptés pour
poser des pieds, dans lequel la première dimension spatiale ainsi que la deuxième
dimension spatiale sont orientées sensiblement parallèlement au sol, et dans lequel
un deuxième appareil de fitness (1.2) est relié de façon amovible au premier appareil
de fitness (1.1) par le biais d'une tige (17), qui s'étend sensiblement dans une troisième
dimension spatiale, qui est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à
la deuxième dimension spatiale, et est espacé de celui-ci d'une première distance.
11. Dispositif (16) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la première distance est modifiable par le biais d'un mécanisme de réglage de la
tige (17), en particulier avec une fermeture à serrage rapide.