(19)
(11) EP 3 887 001 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.01.2025  Patentblatt  2025/03

(21) Anmeldenummer: 19806176.4

(22) Anmeldetag:  18.11.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63B 21/00(2006.01)
A63B 22/20(2006.01)
A63B 22/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
A63B 22/0005; A63B 21/4034; A63B 21/0058; A63B 22/0012; A63B 22/0007; A63B 21/4045; A63B 21/157; A63B 21/4035; A63B 21/0428; A63B 21/068; A63B 21/025; A63B 22/203; A63B 22/208; A63B 2225/09; A63B 2220/51; A63B 2208/12; A63B 2210/06; A63B 2225/10; A63B 21/0023; A63B 21/00196
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2019/081656
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2020/109057 (04.06.2020 Gazette  2020/23)

(54)

FITNESSGERÄT

FITNESS APPARATUS

APPAREIL DE CONDITIONNEMENT PHYSIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 28.11.2018 CH 14662018

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.10.2021  Patentblatt  2021/40

(73) Patentinhaber: Tekerlek, Korkut
8185 Winkel (CH)

(72) Erfinder:
  • Tekerlek, Korkut
    8185 Winkel (CH)

(74) Vertreter: Keller Schneider Patent- und Markenanwälte AG 
Eigerstrasse 2 Postfach
3000 Bern 14
3000 Bern 14 (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2015/106227
US-A1- 2004 204 293
US-A1- 2017 113 094
DE-A1- 102016 106 902
US-A1- 2009 298 655
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Fitnessgerät mit zwei Stützelementen für ein Körperglied, wobei die beiden Stützelemente in zwei Raumdimensionen zueinander koordiniert bewegbar sind. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung auch eine Anordnung aus zwei derartigen Fitnessgeräten, um vier I<örperglieder zu trainieren.

    Stand der Technik



    [0002] Im Stand der Technik ist eine Vielzahl an Fitnessgeräten bekannt. Fitnessgeräte zum Trainieren der Beinmuskulatur oder der Armmuskulatur sind in der Regel relativ gross und sperrig. Insbesondere Fitnessgeräte, mit denen sich sowohl die Beinmuskulatur wie auch die Armmuskulatur trainieren lassen, sind in der Regel aufgrund ihres Gewichts und ihrer Grösse nur für die stationäre Benutzung geeignet.

    [0003] Die US 2009/0298655 (Mark Lacher) sowie US 2017/113094 A1 offenbaren beispielsweise ein Trainingsgerät mit einer Fläche, auf welcher zwei gleitend gelagerte Plattformen angeordnet sind, wobei eine gegenläufige Bewegung der Plattformen durch einen Mechanismus synchronisiert werden. Der Synchronisierungsmechanismus umfasst zwei Zahnstangen, die in ein gemeinsames Zahnrad eingreifen.

    [0004] Die WO 2015/106227 (Serge Goldberg) bezieht sich auf ein Trainingsgerät für den unteren Oberkörper mit einer länglichen Plattform, auf welcher zwei Fussplatten linear verschiebbar gelagert sind und welche um einen Drehpunkt in der Art einer Wippe bewegt werden kann. Zwei Federelemente sind unterhalb der Plattform angebracht und wirken jeweils auf ein Ende der Plattform eine Kraft auf, die gegen eine Wippbewegung derselben entgegengerichtet ist.

    [0005] Die DE 10 2016 106 902 (Uwe Buschhorn) offenbart ein abdominales Trainingsgerät mit einer beweglichen Armeinheit, einer beweglichen Beineinheit und mit einem in Längsrichtung I<räfteveränderlichen Koppelglied, welches zwischen Armeinheit und Beineinheit angeordnet ist. Zusätzlich sind auch die Armeinheit und/oder die Beineinheit mit einem ortsfesten Halter verbunden, so dass in zwei entgegengesetzten Bewegungsrichtungen bei einer hin und her Bewegung eine I<örpertrainierende Kraft vorhanden ist. Die Armeinheit, die Beineinheit sowie das Koppelglied bilden eine geradlinige Reihe. Die Armeinheit und die Beineinheit sind als Schlitten ausgebildet, wobei zwischen Armeinheit und Beineinheit ein in Längsrichtung I<räfteveränderliches inneres Koppelglied und zwischen Beineinheit und Armeinheit und Halterung jeweils ein in Längsrichtung I<räfteveränderliches äusseres Koppelglied vorhanden ist. Die Koppelglieder können als flexibles Band ausgestaltet sein.

    Darstellung der Erfindung



    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörendes Fitnessgerät zu schaffen, welches einen möglichst kompakten, einfachen Aufbau aufweist, welches jedoch dennoch ein möglichst effizientes, isometrisches Training von Muskelgruppen in Beinen oder Armen ermöglicht.

    [0007] Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der Erfindung weist das Fitnessgerät ein Gehäuse auf, auf welchem ein erstes Stützelement sowie ein zweites Stützelement, welche jeweils in zwei zueinander rechtwinklig stehenden Raumdimensionen linear bewegbar angeordnet sind. Das Gehäuse verfügt über mindestens ein Wirkelement, welches einer Bewegung des ersten Stützelements oder des zweiten Stützelements aus einer jeweiligen Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt. Das Gehäuse weist ferner mindestens ein Kopplungselement auf, welches die lineare Bewegung des ersten Stützelements in eine erste Richtung einer ersten der zwei Raumdimensionen an eine lineare Bewegung des zweiten Stützelements in eine zweite Richtung, die der ersten Richtung in der ersten Raumdimension entgegengesetzt ist, koppelt.

    [0008] Durch die Kopplung der Bewegung des ersten Stützelements mit einer Bewegung des zweiten Stützelements lässt sich auf eine einfache Weise ein isometrisches Training, beispielsweise der Muskulatur beider Beine eines Benutzers des erfindungsgemässen Fitnessgeräts erzielen.

    [0009] Das Gehäuse ist vorzugsweise aus einem widerstandsfähigen, festen Material gefertigt. Vorzugsweise besteht das Gehäuse aus einem Metall oder einer Legierung, insbesondere Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Alternativ kann das Gehäuse jedoch auch aus einem Polymermaterial gefertigt sein, wie beispielsweise Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS). Das Gehäuse ist vorzugsweise quaderförmig, insbesondere mit abgerundeten Ecken. Alternativ kann das Gehäuse jedoch auch in der Form eines Zylinderstumpfs vorliegen.

    [0010] Das erste und das zweite Stützelement sind vorzugsweise derart dimensioniert, dass darauf ein Fuss oder ein Teil eines Arms abgestützt werden können. Vorzugsweise ist die Oberfläche der Stützelemente mit einer Struktur versehen, welche die Reibung der Oberfläche erhöht, beispielsweise durch Anordnen eines Griptapes auf der Oberfläche.

    [0011] Die Stützelemente weisen bevorzugt eine rechteckige Form auf. Alternativ können die Stützelemente jedoch auch eine ovale, runde oder polygonale Form aufweisen. Die Stützelemente sind vorzugsweise aus einem Metall, einer Metalllegierung oder einem Polymermaterial gefertigt.

    [0012] Die beiden Stützelemente sind vorzugsweise jeweils auf mindesten einem Lager angeordnet, welcher eine Bewegung der beiden Stützelemente in die erste und/oder in die zweite Raumdimension ermöglicht. Als Lager kann beispielsweise ein Gleitlager oder ein Wälzlager verwendet werden.

    [0013] Jedes der zwei Stützelemente verfügt über eine Grundposition, das heisst, eine Position in Ruhelage. Vorzugsweise befinden sich die beiden Stützelemente in der Grundposition in der ersten Raumdimension auf derselben Position, während die beiden Stützelemente in der zweiten Raumdimension voneinander beabstandet sind. Das mindestens eine Wirkelement wirkt jeder Bewegung des ersten oder des zweiten Stützelements aus der jeweiligen Grundposition heraus entgegen. Das heisst, dass das mindestens eine Wirkelement das erste oder das zweite Stützelement in die Grundposition zurück zieht oder zurück stösst. Dadurch, dass die Bewegung des ersten Stützelements mit der Bewegung des zweiten Stützelements gekoppelt ist, wird die Kraft des mindestens einen Wirkelements über das Kopplungselement gleichzeitig auch auf das jeweilige andere Stützelement übertragen.

    [0014] Als Wirkelement wird vorzugsweise ein Element aus einem Material mit elastischen Eigenschaften eingesetzt. Beispielsweise kann das mindestens eine Wirkelement ein Seil, Band oder Stück eines Elastomers oder eines Gummimaterials sein. Alternativ kann das mindestens eine Wirkelement jedoch auch als Pneumatikzylinder ausgestaltet sein. Ferner kann das mindestens eine Wirkelement auch Magnete umfassen, welche sich gegenseitig abstossen. Als Magnete können Permanentmagnete wie auch Elektromagnete verwendet werden, wobei letztere den Vorteil aufweisen, dass sich die Abstosskraft durch Variation der durch die Elektromagnete fliessenden Stromes beeinflussen lässt.

    [0015] Vorzugsweise ist das mindestens eine Wirkelement jedoch mindestens eine Feder. Die mindestens eine Feder kann eine Zug- oder Druckfeder sein. Bevorzugt ist die mindestens eine Feder als Schraubenfeder ausgestaltet. Allerding kann die mindestens eine Feder auch als Schenkelfeder oder Tellerfeder ausgestaltet sein. In einer weiteren Ausführungsform kann die mindestens eine Feder jedoch auch als Luftfeder oder Gasdruckfeder ausgestaltet sein.

    [0016] Die mindestens eine Feder kann als Zug- oder als Druckfeder ausgestaltet sein. Vorzugsweise weist das Gehäuse mehrere Wirkelemente auf, welche einer Bewegung des ersten bzw. zweiten Stützelements aus der jeweiligen Grundposition eine Kraft entgegensetzen. Die Wirkelemente sind vorzugsweise derart angeordnet, dass einer Bewegung des ersten bzw. zweiten Stützelements in beide Raumdimensionen eine Kraft entgegengesetzt wird.

    [0017] Durch das Kopplungselement wird eine lineare Bewegung des ersten Stützelements, die durch die Bewegung eines auf diesem aufgestützten Fuss oder Teil eines Arm eines Benutzers des Fitnessgeräts erzeugt wird, auf das zweite Stützelement übertragen, wobei die Bewegung des zweiten Stützelements in der entsprechenden Raumdimension in einer der Bewegung des ersten Stützelements entgegengesetzten Richtung erfolgt. Durch diese I<opplung lassen sich die beiden Stützelemente nicht unabhängig voneinander bewegen. Dadurch wird ein isometrisches Training ermöglicht.

    [0018] Sofern das Fitnessgerät zum Training der Beinmuskulatur ausgelegt ist, weist das Gehäuse eine Auflagefläche auf, mit der sich dieses auf einen Boden auflegen lässt. In diesem Fall ist das Gehäuse vorzugsweise derart ausgestaltet, dass die erste Raumdimension sowie die zweite Raumdimension parallel zur Bodenfläche ausgerichtet sind. Ein derartiges Fitnessgerät lässt sich beispielsweise unter einem Schreibtisch benutzen, um bei einer sitzenden Tätigkeit dennoch die Beinmuskulatur trainieren zu können.

    [0019] Das Fitnessgerät kann jedoch auch zum Trainieren der Armmuskulatur eingesetzt werden, wobei das Gehäuse beispielsweise auf einen Tisch gestellt oder mit einem Ständer, der insbesondere höhenverstellbar ist, verbunden werden kann. Das Gehäuse kann hierbei an zwei einander gegenüberliegenden Kanten über zwei Ablageflächen verfügen, die auf der Seite des Gehäuses, die von den zwei Auflageflächen abgewendet ist, hervorragen. Dadurch kann das Fitnessgerät auf einem Bett seitlich eines liegenden Benutzers abgestützt werden. Dadurch kann das Fitnessgerät zum Trainieren der Armmuskulatur bei bettlägerigen Patienten verwendet werden. Ferner kann das Gehäuse auch über Befestigungselemente verfügen, mit denen sich das Fitnessgerät an einem Rollstuhl befestigen lässt, so dass ein im Rollstuhl sitzender Patient auf einfache Weise die Armmuskulatur trainieren kann.

    [0020] Vorzugsweise kann das Gehäuse mindestens eine Vibrationseinheit aufweisen, mit welcher sich das erste Stützelement und/oder das zweite Stützelement in Vibration versetzen lassen können. Dadurch können mit dem Fitnessgerät zusätzlich die Vorteile des Vibrationstrainings genutzt werden.

    [0021] Vorzugsweise sind die Stützelemente mittels mindestens einer Linearführung in der ersten und/oder in der zweiten Raumdimension geführt. Als Linearführung kann beispielsweise mindestens eine Linearführungsbuchse oder eine Rollenführung, die auf einer Schiene oder in einer Profilschiene läuft, eingesetzt werden.

    [0022] Vorzugsweise sind die beiden Stützelemente durch dieselbe mindestens eine Linearführung in der ersten und/oder in der zweiten Raumdimension geführt. Alternativ kann jedoch jedes Stützelement durch mindestens eine jeweilige Linearführung geführt sein.

    [0023] Die mindestens eine Linearführung weist vorzugsweise mindestens einen Stopper auf, der die Bewegung der Stützelemente in der ersten und/oder der zweiten Raumdimension begrenzt. Das heisst, dass mit dem mindestens einen Stopper eine maximale Bewegung der Stützelemente von der Ruheposition aus in der jeweiligen Raumdimension, in welcher sich die Linearführung erstreckt, definiert werden kann.

    [0024] Vorzugsweise weist das Gehäuse mindestens eine erste Linearführung auf, welche sich in der ersten Raumdimension erstreckt, wobei ein Wagen auf dieser mindestens einen ersten Linearführung bewegbar angeordnet ist. Auf diesem Wagen ist mindestens eine zweite Linearführung angeordnet, welche sich in der zweiten Raumdimension erstreckt. Die beiden Stützelemente sind auf dieser mindestens einen zweiten Linearführung bewegbar angeordnet.

    [0025] Diese Ausführungsform ist relativ einfach im Aufbau, robust und wartungsarm. Dennoch können dadurch die beiden Stützelemente in beiden Raumdimensionen linear bewegt werden. Dabei sind auch gleichzeitige Bewegungen der Stützelemente in beiden Raumdimensionen ohne weiteres möglich, beispielsweise eine kreisende Bewegung.

    [0026] Vorzugsweise umfasst das mindestens eine Kopplungselement ein erstes Zahnrad, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht. Eine erste Zahnstange und eine zweite Zahnstange stehen auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Zahnrads mit diesem in Eingriff. Die erste Zahnstange ist mit dem ersten Stützelement und die zweite Zahnstange ist mit dem zweiten Stützelement befestigt. Die erste Zahnstange und die zweite Zahnstange erstrecken sich in Richtung der ersten Raumdimension.

    [0027] Dadurch lässt sich mit einfachen, jedoch robusten und wartungsarmen Mitteln eine I<opplung der linearen Bewegung des ersten Stützelements mit der Bewegung des zweiten Stützelements in der ersten Raumdimension erzielen.

    [0028] Das Zahnrad ist vorzugsweise ein Stirnrad, insbesondere bevorzugt mit einer achsparallelen Verzahnung. Durch den Eingriff der ersten bzw. der zweiten Zahnstage in die Verzahnung des ersten Zahnrades wird zwischen der ersten Zahnstange bzw. der zweiten Zahnstange und dem ersten Zahnrad jeweils ein Zahnstangengetriebe gebildet. Da sich die beiden Zahnstangen auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Zahnrades befinden, ist die Bewegung der Zahnstangen in der ersten Raumdimension bei einer Drehung des ersten Zahnrades jeweils gegenläufig.

    [0029] Vorzugsweise umfasst das Gehäuse ein zweites Kopplungselement, welches ein zweites Zahnrad aufweist, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht. Das zweite Zahnrad ist oberhalb oder unterhalb des ersten Zahnrades angeordnet. Eine dritte Zahnstange und eine vierte Zahnstange stehen auf gegenüberliegenden Seiten des zweiten Zahnrads mit diesem in Eingriff, wobei die dritte Zahnstange mit dem ersten Stützelement und die vierte Zahnstange mit dem zweiten Stützelement befestigt sind. Die dritte Zahnstange und die vierte Zahnstange erstrecken sich in Richtung der zweiten Raumdimension.

    [0030] Vorzugsweise sind die Drehachsen des ersten und des zweiten Zahnrades identisch, das heisst, dass die beiden Zahnräder deckungsgleich übereinander stehen.

    [0031] Unter dem Begriff "gegenüberliegend" wird in der vorliegenden Anmeldung eine Anordnung verstanden, bei der die Zahnstangen an Positionen mit dem ersten bzw. zweiten Zahnrad in Eingriff stehen, die sich am ersten bzw. zweiten Zahnrad um 180° gegeneinander versetzt befinden.

    [0032] Vorzugsweise ist das mindestens eine Wirkelement derart ausgestaltet, dass dessen Kraft, die einer Bewegung des ersten Stützelements oder des zweiten Stützelements aus seiner Grundposition entgegenwirkt, auf das erste Zahnrad und/oder auf das zweite Zahnrad wirkt.

    [0033] Dies ermöglicht einen besonders kompakten wartungsarmen Aufbau des erfindungsgemässen Fitnessgeräts. Bei dieser Ausführungsform kann das Wirkelement beispielsweise als Torsionsfeder, insbesondere als Schenkelfeder ausgestaltet sein.

    [0034] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das mindestens eine Wirkelement als Elektromotor oder als elektromechanischer Antrieb ausgestaltet sein. Dies erlaubt eine dynamische Einstellung der Kraft, die einer Bewegung des ersten oder des zweiten Stützelements aus der Grundposition entgegenwirkt, wobei diese Kraft auch im zeitlichen Verlauf einer Trainingseinheit variiert werden kann.

    [0035] Besonders bevorzugt wird ein Elektromotor oder ein elektromechanischer Antrieb dann eingesetzt, wenn die Kraft auf das erste und/oder auf das zweite Zahnrad wirkt. In diesem Fall kann die Drehachse des ersten bzw. zweiten Zahnrads durch die Welle des Elektromotors gebildet werden.

    [0036] In der vorliegenden Anmeldung wird unter einem elektromechanischen Antrieb eine Kombination aus Elektromotor sowie Getriebe verstanden. Das Getriebe weist vorzugsweise eine Unter- oder Übersetzung auf.

    [0037] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verfügt das Fitnessgerät sowohl für das erste Stützelement wie auch für das zweite Stützelement über jeweils je einen Elektromotor oder elektromechanischen Antrieb, die jeweils einer Bewegung des jeweiligen Stützelements aus der Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt, wobei das Fitnessgerät ferner über eine Steuerung verfügt, welche die Funktion des mindestens einen Kopplungselements übernimmt, indem diese die Elektromotoren oder elektromechanischen Antriebe derart ansteuert, dass die lineare Bewegung des ersten Stützelements in eine erste Richtung einer ersten der zwei Raumdimensionen an eine lineare Bewegung des zweiten Stützelements in eine zweite Richtung, die der ersten Richtung in dieser ersten der zwei Raumdimension entgegengesetzt ist, koppelt

    [0038] Vorzugsweise ist die Kraft des mindestens einen Wirkelements, welche einer Bewegung des ersten Stützelements oder des zweiten Stützelements aus seiner Grundposition entgegenwirkt, einstellbar.

    [0039] Bei der Verwendung einer Feder als das mindestens eine Wirkelement kann die Kraft durch Einstellen der Vorspannkraft der Feder eingestellt werden. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass in der Grundposition der Stützelemente die Länge der Feder durch eine Justierschraube eingestellt werden kann, wobei mittels der Justierschraube ein Befestigungspunkt der Feder linear entlang der Längsachse der Feder verschoben werden kann. Sofern ein Pneumatikzylinder als das mindestens eine Wirkelement verwendet wird, kann die Kraft durch Variation des Luftdrucks innerhalb des Pneumatikzylinders eingestellt werden.

    [0040] Vorzugsweise weist das Gehäuse mindestens einen Sensor auf, welcher die Bewegung des ersten und/oder des zweiten Stützelements überwachen. Der mindestens eine Sensor kann dabei ein optoelektronischer Sensor sein, beispielsweise eine Lichtschranke. Alternativ kann der mindestens eine Sensor jedoch auch als akustischer Sensor, insbesondere ein Ultraschallwandler mit entsprechendem Empfänger ausgestaltet sein. Ferner kann der mindestens eine Sensor auch als Beschleunigungssensor ausgestaltet sein. Alternativ weist das Gehäuse mindestens einen Sensor auf, mit welchem sich auf die auf das erste Stützelement und/oder auf das zweite Stützelement wirkende Kraft misst.

    [0041] Vorzugsweise wird mit dem mindestens einen Sensor die Bewegungsgeschwindigkeit, die Position und/oder die Beschleunigung des ersten und/oder des zweiten Stützelements gemessen. Vorzugsweise weist das Fitnessgerät eine Steuerung auf, welche die Daten des mindestens einen Sensors auswerten kann. Vorzugsweise ist die Steuerung dabei derart ausgestaltet, dass diese anhand der durch den mindestens einen Sensor gemessenen Daten einem Benutzer des Fitnessgeräts Informationen über mindestens eine Anzeige, beispielsweise ein LCD-Bildschirm, anzeigen kann. Die Steuerung verändert vorzugsweise anhand der Daten des mindestens einen Sensors die Kraft, die der Bewegung des ersten oder zweiten Stützelements aus der Grundposition entgegenwirkt, insbesondere so dass die durch den mindestens einen Sensor gemessene Geschwindigkeit und/oder Beschleunigung des ersten bzw. zweiten Stützelements in einem Sollwertbereich liegt. Dieser Sollwertbereich ist vorzugsweise in der Steuerung gespeichert und entspricht einem Wertebereich, der ein optimales Muskeltraining ermöglicht.

    [0042] Vorzugsweise wird auf der mindestens einen Anzeige eine Position angezeigt, die ein Nutzer auf dem Fitnessgerät einnehmen muss. Anhand der Daten des mindestens einen Sensors überprüft die Steuerung, ob der Benutzer die angezeigte Position eingenommen hat. Dabei kann die Steuerung den Benutzer beispielsweise anhand der während einer bestimmten Zeiteinheit eingenommenen Anzahl an unterschiedlichen Positionen bewerten bzw. eine Punktzahl vergeben. Somit kann der Spieltrieb des Nutzers angespornt werden und als Motivation für das Trainieren benutzt werden.

    [0043] Vorzugsweise verfügen die zwei Stützelemente jeweils über einen Griff, welcher sich in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt. Dadurch können die zwei Stützelemente auch mit den Händen ergriffen werden.

    [0044] Der Griff verfügt vorzugsweise über einen ersten Teil und über einen zweiten Teil, wobei der erste Teil relativ zum zweiten Teil in der dritten Raumdimension linear verschiebbar ist. Eine Verschiebung des ersten Teils relativ zum zweiten Teil erfolgt entgegen einer Federkraft. Dadurch kann die Armmuskulatur zusätzlich zu den Bewegungen in der ersten und der zweiten Raumdimension auch mittels Bewegungen in der dritten Raumdimension trainiert werden.

    [0045] Zur Erzeugung der Federkraft wird vorzugsweise eine Kombination aus einer Zug- und einer Druckfeder, so dass bei einer linearen Bewegung des ersten Teils relativ zum zweiten Teil des Griffs in beiden Richtung eine Federkraft der Bewegung entgegenwirkt.

    [0046] Vorzugsweise kann das Fitnessgerät über mindestens ein zweites Kopplungselement verfügen, mit welchem eine Bewegung des ersten Teils des Griffs des ersten Stützelements an eine Bewegung des ersten Teils des Griffs des zweiten Stützelements gekoppelt wird. Hierbei kann die Kopplung derart erfolgen, dass sich die ersten Teile in derselben Richtung in der dritten Raumdimension bewegen oder in entgegengesetzte Richtungen.

    [0047] Die vorliegende Anmeldung betrifft ferner eine Anordnung aus zwei Fitnessgeräten gemäss oben stehender Beschreibung. Das Gehäuse eines ersten der zwei Fitnessgeräte ist zum Ablegen auf einen Boden ausgestaltet, wobei dessen Stützelemente zum Auflegen von Füssen geeignet sind. Die erste Raumdimension sowie die zweite Raumdimension sind im Wesentlichen parallel zum Boden ausgerichtet. Ein zweites Fitnessgerät ist über eine Stange, die sich im Wesentlichen in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt, mit dem ersten Fitnessgerät lösbar verbunden und von diesem um eine erste Distanz beabstandet.

    [0048] Durch eine derartige Anordnung kann ein Benutzer eine Vielzahl an Muskelgruppen gleichzeitig trainieren. Da sowohl Arme wie auch Beine beweglich abgestützt sind, bewirkt eine Bewegung beispielsweise der Arme automatisch auch eine Gegenbewegung der Beine, da ansonsten das Gleichgewicht verloren gehen würde. Dementsprechend werden mehr Muskelgruppen trainiert, als lediglich die Bein- und Armmuskulatur.. Als lösbare Verbindung verfügen das Gehäuse des ersten Fitnessgeräts sowie die Stange über komplementäre Elemente eines Schnellverschlusses.

    [0049] Vorzugsweise ist die erste Distanz über einen Einstellmechanismus der Stange veränderbar, insbesondere mit einem Schnellspannverschluss. Dadurch lässt sich die Anordnung von Benutzern mit unterschiedlicher Körpergrösse benutzen. Alternativ kann der Einstellmechanismus jedoch auch über einen elektromechanischen Antrieb verfügen, mit welchem sich die erste Distanz automatisch, beispielsweise auf Knopfdruck, verändern lässt.

    [0050] Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0051] Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts von oben;
    Fig. 2
    die Ausführungsform gemäss Fig. 1 in einer isometrischen Ansicht;
    Fig. 3
    eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts;
    Fig. 4
    eine Anordnung aus zwei erfindungsgemässen Fitnessgeräten.


    [0052] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.

    Wege zur Ausführung der Erfindung



    [0053] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts 1 von oben, während die Fig. 2 dieselbe Ausführungsform des Fitnessgeräts 1 in einer isometrischen Sicht darstellt. Das Fitnessgerät 1 verfügt über einen Rahmen 2 (auf Fig. 2 aus darstellerischen Gründen nicht gezeigt). Auf dem Rahmen 2 sind ein erstes Stützelement 3.1 sowie ein zweites Stützelement 3.2 (auf der Fig. 2 aus darstellerischen Gründen nicht gezeigt) angeordnet. Die beiden Stützelemente 3.1, 3.2 sind in zwei Raumdimensionen x, y auf dem Rahmen 2 bewegbar. Diese Bewegung wird durch eine Kombination einer ersten Linearführung, welche sich in der ersten Raumdimension x sowie einer zweiten Linearführung, welche sich in der zweiten Raumdimension y erstreckt, ermöglicht.

    [0054] Die erste Linearführung verfügt über vier Schienen 6.1 - 6.4, welche sich in der ersten Raumdimension x erstrecken. Auf den vier Schienen 6.1 - 6.4 der ersten Linearführung sind zwei Wagen 8.1, 8.2 linear verfahrbar angeordnet. Ein erster Wagen 8.1 ist mittels einer ersten, zweiten, dritten und vierten Rollenführung 7.1 - 7.4 auf der ersten Schiene 6.1 und auf der zweiten Schiene 6.2 der ersten Linearführung verfahrbar gelagert. Ein zweiter Wagen 8.2 ist mittels einer fünften, sechsten, siebten und achten Rollenführung 7.5 - 7.8 auf der dritten Schiene 6.3 und auf der vierten Schiene 6.4 verfahrbar gelagert.

    [0055] Auf den beiden Wagen 8.1, 8.2 befindet sich eine zweite Linearführung, welche sich in der zweiten Raumdimension y erstreckt und auf welcher die beiden Stützelemente 3.1, 3.2 linear verfahrbar angeordnet sind. Die zweite Linearführung umfasst analog zur ersten Linearführung vier Schienen 9.1 - 9.4, welche sich in Richtung der zweiten Raumdimension y erstrecken. Eine erste Schiene 9.1 sowie eine zweite Schiene 9.2 der zweiten Linearführung sind auf dem ersten Wagen 8.1 angeordnet. Das erste Stützelement 3.1 ist über vier Rollenführungen (nicht gezeigt) linear verfahrbar auf der ersten Schiene 9.1 sowie der zweiten Schiene 9.2 der zweiten Linearführung angeordnet. Eine dritte Schiene 9.3 sowie eine vierte Schiene 9.4 der zweiten Linearführung sind auf dem zweiten Wagen 8.2 angeordnet. Das zweite Stützelement 3.2 ist über vier Rollenführungen (nicht gezeigt) linear verfahrbar auf der dritten Schiene 9.3 sowie der vierten Schiene 9.4 der zweiten Linearführung angeordnet.

    [0056] Vier Federn 10.1 - 10.4 dienen als ein erstes Wirkelement, welches einer Bewegung des ersten Stützelements 8.1 bzw. des zweiten Stützelements 8.2 aus einer Ruheposition eine Kraft entgegensetzt. Eine erste Feder 10.1 sowie eine zweite Feder 10.2 des ersten Wirkelements ist mit dem Gehäuse 2 sowie mit dem ersten Wagen 8.1 verbunden, wobei die erste Feder 10.1 und die zweite Feder 10.2 sich in Richtung der ersten Raumdimension x erstrecken. Eine dritte Feder 10.3 sowie eine vierte Feder 10.4 des ersten Wirkelements ist mit dem Gehäuse 2 sowie mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden, wobei die dritte Feder 10.3 und die vierte Feder 10.4 sich in Richtung der ersten Raumdimension x erstrecken.

    [0057] Das Fitnessgerät 1 verfügt ferner über ein zweites Wirkelement, welches einer Bewegung der zwei Stützelemente 3.1, 3.2 aus der Grundposition in Richtung der zweiten Raumdimension y eine Kraft entgegensetzt. Dieses zweite Wirkelement verfügt ebenfalls über Federn, die mit dem ersten Wagen 8.1 bzw. dem zweiten Wagen 8.2 und dem ersten Stützelement 3.1 bzw. dem zweiten Stützelement 3.2 verbunden sind. Auf der in Fig. 1 gezeigten Draufsicht sind diese Federn nicht erkennbar, da sich dies unterhalb der Stützelemente 3.1, 3.2 befinden. In der Fig. 2 sind die zum zweiten Wirkelement gehörenden fünfte Feder 10.5 und sechste Feder 10.6 zu sehen.

    [0058] Ferner verfügt das Fitnessgerät über zwei I<opplungselemente, welche eine Bewegung des ersten Stützelements 3.1 in eine erste Richtung in der ersten Raumdimension oder in der zweiten Raumdimension y mit einer Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in eine der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung koppelt.

    [0059] Ein erstes Kopplungselement koppelt die Bewegung des ersten Stützelements 3.1 mit der Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in der ersten Raumdimension x. Dieses erste I<opplungselement verfügt über ein erstes Zahnrad 4.1, welches sich im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses 2 befindet. Die Drehachse des ersten Zahnrads 4.1 steht in einem rechten Winkel zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension y. Eine erste Zahnstange 5.1 sowie eine zweite Zahnstange 5.2 greifen in die Verzahnung des ersten Zahnrades 4.1 ein. Die erste Zahnstange 5.1 ist mit dem ersten Wagen 8.1 verbunden, während die zweite Zahnstange 5.2 mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden ist. Die erste Zahnstange 5.1 und die zweite Zahnstange 5.2 greifen hierbei um 180° in Umfangsrichtung am ersten Zahnrad 4.1 ein, wobei diese parallel zur ersten Raumdimension x ausgerichtet sind.

    [0060] Ein zweites Kopplungselement koppelt die Bewegung des ersten Stützelements 3.1 mit der Bewegung des zweiten Stützelements 3.2 in der zweite Raumdimension y. Dieses zweite I<opplungselement verfügt über ein zweites Zahnrad 4.2, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses 2 befindet. Die Drehachse des zweiten Zahnrads 4.2 steht in einem rechten Winkel zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension y. Das zweite Zahnrad 4.2 ist oberhalb des ersten Zahnrads 4.1 angeordnet. Eine dritte Zahnstange 5.3 sowie eine vierte Zahnstange 5.4 greifen in die Verzahnung des zweiten Zahnrades 4.2 ein. Die dritte Zahnstange 5.3 ist mit dem ersten Wagen 8.1 verbunden, während die vierte Zahnstange 5.4 mit dem zweiten Wagen 8.2 verbunden ist. Die dritte Zahnstange 5.3 und die vierte Zahnstange 5.4 greifen hierbei um 180° in Umfangsrichtung am zweiten Zahnrad 4.2 ein, wobei diese parallel zur zweiten Raumdimension y ausgerichtet sind.

    [0061] Die Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Fitnessgeräts 1. Das Fitnessgerät 1 dieser Ausführungsform ist im Wesentlichen gleich aufgebaut wie die in den Figs. 1 und 2 gezeigte Ausführungsform. Allerdings weisen die erste und die zweite Linearführung bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils nur zwei Schienen 6.1, 6.2, 9.1, 9.2 auf. Die Stützelemente 3.1, 3.2 verfügen zudem jeweils über einen Griff 12.1, 12.2. Die Griffe stehen von den Stützelementen in einer dritten Raumdimension z, welche zur ersten Raumdimension x und zur zweiten Raumdimension y in einem rechten Winkel steht, ab. Ein Benutzer des Fitnessgeräts 1 kann die Griffe 12.1, 12.2 mit den Händen ergreifen, womit ein effektives isometrisches Training der Armmuskulatur ermöglicht wird.

    [0062] Die Griffe 12.1, 12.2 weisen jeweils einen ersten Teil 13.1, 13.2 auf, der mit dem jeweiligen Stützelement 3.1, 3.2 verbunden ist. Ein zweiter Teil 14.1, 14.2 der Griffe 12.1, 12.2 ist in der dritten Raumdimension z linear beweglich mit dem jeweiligen ersten Teil 13.1, 13.2 verbunden. Der zweite Teil 14.1, 14.2 jedes Griffes 12.1, 12.2 lässt sich entgegen einer Federkraft in der dritten Raumdimension z verschieben. Somit ermöglicht die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Fitnessgeräts 1 ein Training der Armmuskulatur in allen drei Raumdimensionen. Die Federkraft kann durch eine Anordnung von je einer Zug- und Druckfeder innerhalb der ersten Teile 13.1, 13.2 der Griffe 12.1, 12.2 erzeugt werden. Diese erzeugen eine einer Bewegung des jeweiligen zweiten Teils aus einer Grundposition hinaus entgegen gerichtete Kraft. Am zweiten Teil 14.1, 14.2 jeden Griffes 12.1, 12.2 ist ferner eine Halteschlaufe 15.1, 15.2 angebracht, welche das Halten der Griffe 12.1, 12.2 durch einen Benutzer vereinfacht.

    [0063] Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung 16 aus zwei erfindungsgemässen Fitnessgeräten 1.1, 1.2. Ein erstes Fitnessgerät 1.1 weist einen ersten Rahmen 2.1 auf, der zum Abstellen des ersten Fitnessgeräts 1.1 auf einem Boden ausgestaltet ist. Dementsprechend sind die Stützelemente des ersten Fitnessgeräts 1.1 derart dimensioniert, dass ein Benutzer seine Füsse darauf stellen kann. Das erste Fitnessgerät 1.1 ist über eine Stange 17 mit einem zweiten Fitnessgerät 1.2 verbunden. Das zweite Fitnessgerät verfügt über ein zweites Gehäuse, wobei die Stützelemente des zweiten Fitnessgeräts zum Aufstützen des Unter- oder Oberarms bzw. zum Halten mit den Händen ausgestaltet sind. Sowohl das erste Gehäuse 1.1 sowie das zweite Gehäuse 1.2 sind lösbar mit der Stange 17 verbunden, insbesondere über einen Schnellverschluss. Dadurch lassen sich die beiden Fitnessgeräte 1.1, 1.2 auch unabhängig voneinander einsetzen. Die Stange 17 verfügt über einen Mechanismus zur Längenverstellung. Das heisst, dass durch das Verändern der Länge der Stange 17 das zweite Fitnessgerät in unterschiedlichen Distanzen zum ersten Fitnessgerät 1.1 positioniert werden kann, so dass die Anordnung von Benutzern mit unterschiedlichen Körpergrössen benutzt werden können.

    [0064] Ferner verfügt das zweite Fitnessgerät 1.2 über eine Anzeige 19, welche über einen Ständer 18 mit dem zweiten Gehäuse 1.2 verbunden ist. Über diese Anzeige 19 können Informationen zu einer Trainingseinheit angezeigt werden, beispielsweise ein I<alorienverbrauch oder eine Zeitanzeige. Vorzugsweise verfügt die Anzeige 19 auch über Eingabemittel, beispielsweise über einen Touch-Screen Bildschirm, so dass ein Benutzer auch Daten eingeben kann.


    Ansprüche

    1. Fitnessgerät (1) mit einem Gehäuse (2), auf welchem ein erstes Stützelement (3.1) sowie ein zweites Stützelement (3.2), welche jeweils in zwei zueinander rechtwinklig stehenden Raumdimensionen linear bewegbar sind, angeordnet sind, wobei das Gehäuse (2) über mindestens ein Wirkelement (10.1 - 10.5) verfügt, welches einer Bewegung des ersten Stützelements (3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2) aus einer jeweiligen Grundposition mit einer Kraft entgegenwirkt, und wobei das Gehäuse (2) mindestens ein I<opplungselement aufweist, welches die lineare Bewegung des ersten Stützelements (3.1) in eine erste Richtung einer ersten der zwei Raumdimensionen an eine lineare Bewegung des zweiten Stützelements (3.2) in eine zweite Richtung, die der ersten Richtung in dieser ersten der zwei Raumdimension entgegengesetzt ist, koppelt, wobei die Stützelemente (3.1, 3.2) mittels mindestens einer Linearführung (6.1, 6.2; 9.1, 9.4) in der ersten Raumdimension geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mindestens eine erste Linearführung (6.1, 6.2) aufweist, welche sich in der ersten Raumdimension erstreckt, wobei ein Wagen (8.1) auf dieser mindestens einen ersten Linearführung (6.1, 6.2) bewegbar angeordnet ist, und wobei auf diesem Wagen (8.1) mindestens eine zweite Linearführung (7.1 - 7.8) angeordnet ist, welche sich in der zweiten Raumdimension erstreckt und die beiden Stützelemente (3.1, 3.2) auf dieser mindestens einen zweiten Linearführung (7.1 - 7.8) bewegbar angeordnet sind..
     
    2. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement (10.1 - 10.5) mindestens eine Feder ist.
     
    3. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine I<opplungselement ein erstes Zahnrad (4.1) umfasst, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses (2) angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, sowie eine erste Zahnstange (5.1) und eine zweite Zahnstange (5.2), welche auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Zahnrads (4.1) mit diesem in Eingriff stehen, wobei die erste Zahnstange (5.1) mit dem ersten Stützelement (3.1) und die zweite Zahnstange (5.2) mit dem zweiten Stützelement (3.2) befestigt ist, und wobei sich die erste Zahnstange (5.1) und die zweite Zahnstange (5.2) in Richtung der ersten Raumdimension erstrecken.
     
    4. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) ein zweites I<opplungselement umfasst, welche ein zweites Zahnrad (4.2) aufweist, welches im Wesentlichen mittig auf der Grundfläche des Gehäuses (2) angeordnet ist und dessen Drehachse im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, und welches oberhalb oder unterhalb des ersten Zahnrades (4.1) angeordnet ist, sowie eine dritte Zahnstange (5.3) und eine vierte Zahnstange (5.4), welche auf gegenüberliegenden Seiten des zweiten Zahnrads (4.2) mit diesem in Eingriff stehen, wobei die dritte Zahnstange (5.3) mit dem ersten Stützelement (3.1) und die vierte Zahnstange (5.4) mit dem zweiten Stützelement (3.2) befestigt ist, und wobei sich die dritte Zahnstange (5.3) und die vierte Zahnstange (5.4) in Richtung der zweiten Raumdimension erstrecken.
     
    5. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement derart ausgestaltet ist, dass dessen Kraft, welche einer Bewegung des ersten Stützelements (3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2) aus seiner Grundposition entgegenwirkt, auf das erste Zahnrad (4.1) und/oder auf das zweite Zahnrad (4.2) wirkt.
     
    6. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Wirkelement als Elektromotor oder als elektromechanischer Antrieb ausgestaltet ist.
     
    7. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft des mindestens einen Wirkelements, welche einer Bewegung des ersten Stützelements (3.1) oder des zweiten Stützelements (3.2) aus seiner Grundposition entgegenwirkt, einstellbar ist.
     
    8. Fitnessgerät (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Stützelemente (3.1, 3.2) jeweils über einen Griff (12.1, 12.2) verfügen, welcher sich in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt.
     
    9. Fitnessgerät (1) gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (12.1, 12.2) über einen ersten Teil (13.1, 13.2) und über einen zweiten Teil (14.1, 14.2) verfügt, wobei der erste Teil (13.1, 13.2) relativ zum zweiten Teil (14.1, 14.2) in der dritten Raumdimension linear verschiebbar ist, und wobei eine Verschiebung des ersten Teils (13.1, 13.2) relativ zum zweiten Teil (14.1, 14.2) entgegen einer Federkraft erfolgt.
     
    10. Anordnung (16) bestehend aus zwei Fitnessgeräten (1.1, 1.2) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2.1) eines ersten der zwei Fitnessgeräte (1.1) zum Ablegen auf einen Boden ausgestaltet ist und dessen Stützelemente (3.1, 3.2) zum Auflegen von Füssen geeignet sind, wobei die erste Raumdimension sowie die zweite Raumdimension im Wesentlichen parallel zum Boden ausgerichtet sind, und wobei ein zweites Fitnessgerät (1.2) über eine Stange (17), die sich im Wesentlichen in einer dritten Raumdimension, die im rechten Winkel zur ersten Raumdimension und zur zweiten Raumdimension steht, erstreckt, mit dem ersten Fitnessgerät (1.1) lösbar verbunden ist und von diesem um eine erste Distanz beabstandet ist.
     
    11. Anordnung (16) gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Distanz über einen Einstellmechanismus der Stange (17) veränderbar ist, insbesondere mit einem Schnellspannverschluss.
     


    Claims

    1. Fitness apparatus (1) having a housing (2) on which are arranged a first supporting element (3.1) and also a second supporting element (3.2), which can each be moved linearly in two spatial dimensions, located at right angles to one another, wherein the housing (2) has at least one active element (10.1-10.5), by means of which a movement of the first supporting element (3.1) or the second supporting element (3.2) out of a respective starting position is counteracted by a force, and wherein the housing (2) has at least one coupling element, which couples the linear movement of the first supporting element (3.1) in a first direction of a first of the two spatial dimensions to a linear movement of the second supporting element (3.2) in the second direction, which opposes the first direction in this first of the two spatial dimensions, wherein the supporting elements (3.1, 3.2) are guided in the first spatial dimension by means of at least one linear guide (6.1, 6.2; 9.1, 9.4), characterized in that the housing (2) has at least one first linear guide (6.1, 6.2), which extends in the first spatial dimension, wherein a carriage (8.1) is arranged in a movable manner on this at least one first linear guide (6.1, 6.2), and wherein this carriage (8.1) has arranged on it at least one second linear guide (7.1-7.8), which extends in the second spatial dimension, and the two supporting elements (3.1, 3.2) are arranged in a movable manner on this at least one second linear guide (7.1-7.8).
     
    2. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 1, characterized in that the at least one active element (10.1-10.5) is at least one spring.
     
    3. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 or 2, characterized in that the at least one coupling element comprises a first gearwheel (4.1), which is arranged essentially centrally on the surface area of the housing (2), and of which the axis of rotation is located at right angles to the first spatial dimension and to the second spatial dimension and also comprises a first rack (5.1) and a second rack (5.2), which engages with the first gearwheel (4.1) on opposite sides of the latter, wherein the first rack (5.1) is fastened to the first supporting element (3.1) and the second rack (5.2) is fastened to the second supporting element (3.2), and wherein the first rack (5.1) and the second rack (5.2) extend in the direction of the first spatial dimension.
     
    4. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 3, characterized in that the housing (2) comprises a second coupling element, which has a second gearwheel (4.2), which is arranged essentially centrally on the surface area of the housing (2) and of which the axis of rotation is located at right angles to the first spatial dimension and to the second spatial dimension, and which is arranged above or beneath the first gearwheel (4.1), and also comprises a third rack (5.3) and a fourth rack (5.4), which engage with the second gearwheel (4.2) on opposite sides of the latter, wherein the third rack (5.3) is fastened to the first supporting element (3.1) and the fourth rack (5.4) is fastened to the second supporting element (3.2), and wherein the third rack (5.3) and the fourth rack (5.4) extend in the direction of the second spatial dimension.
     
    5. Fitness apparatus (1) as claimed in either of claims 3 or 4, characterized in that the at least one active element is configured such that the force thereof which counteracts a movement of the first supporting element (3.1) or of the second supporting element (3.2) out of the starting position acts on the first gearwheel (4.1) and/or on the second gearwheel (4.2).
     
    6. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 1 or one of claims 3 to 5, characterized in that the at least one active element is configured in the form of an electric motor or in the form of an electromechanical drive.
     
    7. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that it is possible to adjust the force of at least one active element which counteracts a movement of the first supporting element (3.1) or of the second supporting element (3.2) out of the starting position.
     
    8. Fitness apparatus (1) as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the two supporting elements (3.1, 3.2) each have a handle (12.1, 12.2), which each extends in a third spatial dimension, which is located at right angles to the first spatial dimension and to the second spatial dimension.
     
    9. Fitness apparatus (1) as claimed in claim 8, characterized in that the handle (12.1, 12.2) has a first part (13.1, 13.2) and a second part (14.1, 14.2), wherein the first part (13.1, 13.2) can be displaced linearly relative to the second part (14.1, 14.2) in the third spatial dimension, and wherein displacement of the first part (13.1, 13.2) relative to the second part (14.1, 14.2) takes place counter to a spring force.
     
    10. Arrangement (16) comprising two fitness apparatuses (1.1, 1.2) as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the housing (2.1) of a first of the two fitness apparatuses (1.1, 1.2) is configured for placing on a floor and the supporting elements (3.1, 3.2) of the housing (2.1) are suitable for having feet placed in position on them, wherein the first spatial dimension and also the second spatial dimension are oriented essentially parallel to the floor, and wherein a second fitness apparatus (1.2) is connected in a releasable manner to the first fitness apparatus (1.1), and is spaced apart therefrom by a first distance, via an upright (17), which extends essentially in a third spatial dimension, which is located at right angles to the first spatial dimension and to the second spatial dimension.
     
    11. Arrangement (16) as claimed in claim 10, characterized in that it is possible to alter the first distance via an adjustment mechanism of the upright (17), in particular with a quick-release fastener.
     


    Revendications

    1. Appareil de fitness (1) comprenant un boîtier (2), sur lequel sont disposés un premier élément de support (3.1) ainsi qu'un deuxième élément de support (3.2), qui sont configurés de manière à pouvoir être déplacés de façon linéaire respectivement dans deux dimensions spatiales perpendiculaires l'une à l'autre, dans lequel le boîtier (2) dispose d'au moins un élément d'action (10.1 - 10.5), qui s'oppose avec une force à un mouvement du premier élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support (3.2) à partir d'une position de base respective, et dans lequel le boîtier (2) présente au moins un élément de couplage, qui couple le mouvement linéaire du premier élément de support (3.1) dans une première direction d'une première des deux dimensions spatiales à un mouvement linéaire du deuxième élément de support (3.2) dans une deuxième direction, qui est opposée à la première direction dans cette première des deux dimensions spatiales, dans lequel les éléments de support (3.1, 3.2) sont guidés dans la première dimension spatiale au moyen d'au moins un guide linéaire (6.1, 6.2 ; 9.1, 9.4), caractérisé en ce que le boîtier (2) présente au moins un premier guide linéaire (6.1, 6.2), qui s'étend dans la première dimension spatiale, dans lequel un chariot (8.1) est disposé de manière déplaçable sur cet au moins un premier guide linéaire (6.1, 6.2), et dans lequel au moins un deuxième guide linéaire (7.1 - 7.8) est disposé sur ledit chariot (8.1), lequel s'étend dans la deuxième dimension spatiale et les deux éléments de support (3.1, 3.2) sont disposés de manière déplaçable sur ledit au moins un deuxième guide linéaire (7.1 - 7.8).
     
    2. Appareil de fitness (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action (10.1 - 10.5) est au moins un ressort.
     
    3. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément de couplage comprend une première roue dentée (4.1), qui est disposée sensiblement au centre sur la surface de base du boîtier (2) et dont l'axe de rotation est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à la deuxième dimension spatiale, ainsi qu'une première crémaillère (5.1) et une deuxième crémaillère (5.2), qui sont en prise avec la première roue dentée (4.1) sur des côtés opposés de celle-ci, dans lequel la première crémaillère (5.1) est fixée au premier élément de support (3.1) et la deuxième crémaillère (5.2) est fixée au deuxième élément de support (3.2), et dans lequel la première crémaillère (5.1) et la deuxième crémaillère (5.2) s'étendent dans la direction de la première dimension spatiale.
     
    4. Appareil de fitness (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le boîtier (2) comprend un deuxième élément de couplage, qui présente une deuxième roue dentée (4.2), qui est disposée sensiblement au centre sur la surface de base du boîtier (2) et dont l'axe de rotation est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à la deuxième dimension spatiale, et qui est disposée au-dessus ou au-dessous de la première roue dentée (4.1), ainsi qu'une troisième crémaillère (5.3) et une quatrième crémaillère (5.4), qui sont en prise avec la deuxième roue dentée (4.2) sur des côtés opposés de celle-ci, dans lequel la troisième crémaillère (5.3) est fixée au premier élément de support (3.1) et la quatrième crémaillère (5.4) est fixée au deuxième élément de support (3.2), et dans lequel la troisième crémaillère (5.3) et la quatrième crémaillère (5.4) s'étendent dans la direction de la deuxième dimension spatiale.
     
    5. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action est configuré de telle sorte que sa force, qui s'oppose à un mouvement du premier élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support (3.2) à partir de sa position de base, agit sur la première roue dentée (4.1) et/ou sur la deuxième roue dentée (4.2).
     
    6. Appareil de fitness (1) selon la revendication 1 ou l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'action est configuré comme un moteur électrique ou comme un entraînement électromécanique.
     
    7. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la force de l'au moins un élément d'action, qui s'oppose à un mouvement du premier élément de support (3.1) ou du deuxième élément de support (3.2) à partir de sa position de base, est réglable.
     
    8. Appareil de fitness (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les deux éléments de support (3.1, 3.2) disposent chacun d'une poignée (12.1, 12.2), qui s'étend dans une troisième dimension spatiale, qui est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à la deuxième dimension spatiale.
     
    9. Appareil de fitness (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la poignée (12.1, 12.2) dispose d'une première partie (13.1, 13.2) et d'une deuxième partie (14.1, 14.2), dans lequel la première partie (13.1, 13.2) est configurée de manière à pouvoir être déplacée de façon linéaire par rapport à la deuxième partie (14.1, 14.2) dans la troisième dimension spatiale, et dans lequel un déplacement de la première partie (13.1, 13.2) par rapport à la deuxième partie (14.1, 14.2) s'effectue à l'encontre d'une force de ressort.
     
    10. Dispositif (16) constitué de deux appareils de fitness (1.1, 1.2) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le boîtier (2.1) d'un premier des deux appareils de fitness (1.1) est configuré pour être posé sur un sol et dont les éléments de support (3.1, 3.2) sont adaptés pour poser des pieds, dans lequel la première dimension spatiale ainsi que la deuxième dimension spatiale sont orientées sensiblement parallèlement au sol, et dans lequel un deuxième appareil de fitness (1.2) est relié de façon amovible au premier appareil de fitness (1.1) par le biais d'une tige (17), qui s'étend sensiblement dans une troisième dimension spatiale, qui est perpendiculaire à la première dimension spatiale et à la deuxième dimension spatiale, et est espacé de celui-ci d'une première distance.
     
    11. Dispositif (16) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la première distance est modifiable par le biais d'un mécanisme de réglage de la tige (17), en particulier avec une fermeture à serrage rapide.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente