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(11) |
EP 3 887 746 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.2022 Patentblatt 2022/09 |
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Anmeldetag: 21.11.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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F41F 3/10 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/082137 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2020/109141 (04.06.2020 Gazette 2020/23) |
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AUSSTOSSVORRICHTUNG
EJECTION DEVICE
DISPOSITIF D'ÉJECTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.11.2018 DE 102018220266
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2021 Patentblatt 2021/40 |
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Patentinhaber: |
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- thyssenkrupp Marine Systems GmbH
24143 Kiel (DE)
- thyssenkrupp AG
45143 Essen (DE)
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Erfinder: |
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- VÖGE, Thomas
24235 Laboe (DE)
- GOSSLAR, Jana
24103 Kiel (DE)
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Vertreter: thyssenkrupp Intellectual Property GmbH |
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ThyssenKrupp Allee 1 45143 Essen 45143 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2017/129444 JP-A- S5 869 398 US-A- 5 438 948
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FR-A1- 3 049 055 US-A- 5 099 745
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausstoß einer Waffe, insbesondere eines
Torpedos, aus einem Waffenrohr, insbesondere aus einem getauchten Unterseeboot, wobei
der Ausstoß gegenüber den herkömmlichen Systemen deutlich geräuschreduziert erfolgt.
[0002] Aus der
EP 0 151 980 A2 ist eine Ausstoßvorrichtung mit einer Wasserzylinder-KolbenEinheit bekannt, wobei
der Antrieb über eine hydraulische Stellzylinderanordnung erfolgt.
[0003] Aus der
DE 10 2014 217 747 A1 ist ein Ausstoßrohr mit einer Ausstoßvorrichtung bekannt, wobei die Ausstoßvorrichtung
einen Arbeitszylinder aufweist.
[0004] Aus der
US 3,631,760 ist eine pneumatische Torpedoausstoßvorrichtung mit einem Druckspeicher mit einem
Kolben bekannt.
[0005] Aus der
DE 10 2016 201 101 A1 (
WO 2017/129444 A1) ist eine Vorrichtung zum Ausstoß einer Waffe mit wenigstens einem ersten Waffenrohr
und einen Wasserkolbenzylinder und einer Beschleunigungs- und Abbremsvorrichtung bekannt.
[0007] Aus der
DE 25 24 479 A1 ist eine Freikolbenmaschine nach dem Stirlingprozess bekannt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine kompakte und einfache geräuscharme Druckwasserausstoßvorrichtung
bereitzustellen.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Druckwasserausstoßvorrichtung mit den in Anspruch
1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0012] Die erfindungsgemäße Druckwasserausstoßvorrichtung für ein Waffenrohr weist einen
Wasserzylinder, einen Arbeitszylinder und einen Bremsbereich auf. Eine erste Kolbenstange
verbindet einen Wasserkolben im Wasserzylinder und einen Druckkolben im Arbeitszylinder.
Eine zweite Kolbenstange verbindet einen ersten Bremskolben im Arbeitszylinder und
einen zweiten Bremskolben im Bremsbereich. Die erste Kolbenstange weist ein Sackloch
zur Aufnahme des ersten Bremskolbens auf.
[0013] Bei herkömmlichen Druckwasserausstoßvorrichtungen trifft der Druckkolben auf den
ersten Bremskolben. Selbst wenn hier ein Dämpfungsmaterial aufgetragen ist, entsteht
durch den Zusammenstoß dennoch ein Geräusch. Dieses Geräusch wird durch die Schaffung
eines weiteren Zylinderbereichs im Inneren der ersten Kolbenstange vermieden, da die
Kraftübertragung bereits ohne direkten Kontakt erfolgt.
[0014] Da der erste Bremskolben im dem Sackloch der ersten Kolbenstange angeordnet ist,
ermöglicht gerade dieses eine sehr kompakte Bauweise, beispielsweise im Vergleich
zur Vorrichtung der
DE 10 2016 201 101 A1, die eine deutlich größere Bauform aufweist.
[0015] Ein Waffenrohr dient dem Ausstoß einer Waffe. Waffe umfasst hier im Sinne der Erfindung
zum Beispiel Torpedos, Flugkörper, Minen sowie Täuschkörper aber auch Staucontainer
[0016] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung schließt der erste Bremskolben das
Sackloch der ersten Kolbenstange gasdicht ab. Besonders bevorzugt umschließen der
erste Bremskolben und die erste Kolbenstange einen ersten Gasbereich. Vorteil dieser
Ausdrucksform ist, dass die Kraftübertragung zwischen der ersten Kolbenstange und
dem ersten Bremskolben durch den Gasdruck und dadurch sowohl durch den vorgewählten
Gasdruck als auch durch Komprimierung während des Ausstoßes eingestellt oder gesteuert
werden kann. Besonders bevorzugt ist der erste Gasbereich mit einem Inertgas, beispielsweise
und insbesondere Stickstoff, Kohlenstoffdioxid oder Argon, besonders bevorzugt Stickstoff,
gefüllt.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Bremsbereich einen zweiten
Gasbereich auf, wobei der zweite Gasbereich bei einem Druckwasserausstoß geschlossen
ist, wobei der zweite Gasbereich während des Druckwasserausstoßes komprimiert wird.
Besonders bevorzugt ist der zweite Gasbereich mit einem Inertgas, beispielsweise und
insbesondere Stickstoff, Kohlenstoffdioxid oder Argon, besonders bevorzugt Stickstoff,
gefüllt.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Bremsbereich einen ersten
Bremszylinder und einen zweiten Bremszylinder auf. Der zweite Bremskolben ist im ersten
Bremszylinder angeordnet. Der zweite Bremszylinder weist einen dritten Bremskolben
auf.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der zweite Gasbereich im zweiten
Bremszylinder angeordnet. Der zweite Gasbereich wird durch den zweiten Bremszylinder
und den dritten Bremskolben gebildet. Der zweite Bremszylinder weist einen ersten
Flüssigkeitsbereich auf und der erste Bremszylinder weist einen zweiten Flüssigkeitsbereich
auf, wobei der erste Flüssigkeitsbereich und der zweite Flüssigkeitsbereich miteinander
verbunden sind. Durch diese Anordnung ist es möglich die Baulänge der gesamten Anordnung
zu reduzieren, da die Flüssigkeitsbereiche platzsparend angeordnet werden können und
die Verbindung der Flüssigkeitsbereiche durch Winkel oder Umleitungen realisiert werden
können.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der Arbeitszylinder durch den
Druckkolben in einen Ausstoßbereich und einen Spannbereich geteilt. Der Auslassbereich
ist bevorzugt mit einem Blasenspeicher verbunden. Aus dem Blasenspeicher kann schnell
Hydraulikflüssigkeit beispielsweise mit einem Druck von 300 bar in den Ausstoßbereich
eingeleitet werden, um hierdurch den Druckkolben und den mit dem Druckkolben verbundenen
Wasserkolben zu bewegen und so das Wasser aus dem Wasserzylinder in das Waffenrohr
zu befördern. Nach dem Abfeuern der Waffe kann die Hydraulikflüssigkeit anschließend
aus dem Auslassbereich in den Spannbereich gefördert und so die Druckwasserausstoßvorrichtungen
wieder in den betriebsbereiten Zustand versetzt werden.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Oberfläche des ersten Bremskolbens
kleiner als die Oberfläche des zweiten Bremskolbens. Durch das Kräftegleichgewicht
erzeugen unterschiedlich große Flächen auf beiden Seiten der zweiten Kolbenstange
unterschiedliche Drücke. Hierdurch kann die Abbremscharakteristik eingestellt werden.
[0022] Nachfolgend ist die erfindungsgemäße Druckwasserausstoßvorrichtung anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 Querschnittszeichnung
[0023] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Druckwasserausstoßvorrichtung 10 im Querschnitt
dargestellt. Die Druckwasserausstoßvorrichtung 10 weist einen Wasserzylinder 20, einen
Arbeitszylinder 30 und einen Bremsbereich 40 auf. Der Wasserzylinder 20 und der Arbeitszylinder
30 sind durch eine erste Kolbenstange 50 verbunden, wobei die erste Kolbenstange 50
einen Wasserkolben 60 und einen Druckkolben 70 aufweist. Zum Ausstoß einer Waffe aus
einem Waffenrohr wird Hydraulikflüssigkeit in den Einlassbereich 180 unter hohem Druck
eingeführt. Hierdurch wird der Druckkolben 70 nach links bewegt und zieht den Wasserkolben
60 mit. Hierdurch wird das Wasser aus dem Wasserzylinder 20 in das Waffenrohr gedrückt.
Um ein Anschlag des Wasserkolbens 60 an die Wand zu verhindern weist die Druckwasserausstoßvorrichtung
10 eine Bremsvorrichtung auf. Diese besteht aus einer zweiten Kolbenstange 80 mit
einem ersten Bremskolben 90 und einem zweiten Bremskolben 100, wobei der zweite Bremskolben
100 in einem ersten Bremszylinder 130 angeordnet ist. Der erste Bremskolben 90 ist
in einem Sackloch der ersten Kolbenstange 50 angeordnet. Hierdurch ergibt sich ein
erster Gasbereich 110. Beim Ausstoß einer Waffe wie oben beschrieben wird zunächst
der erste Gasbereich 110 verkleinert und bei ausreichend hohem Druck erfolgt eine
Kraftübertragung auf den ersten Bremskolben 90. Hierdurch wird die zweite Kolbenstange
80 und damit der zweite Bremskolben 100 ebenfalls nach links bewegt und Hydraulikflüssigkeit
aus dem zweiten Flüssigkeitsbereich 170 in den ersten Flüssigkeitsbereich 160 gedrückt.
Dadurch wird der dritte Bremskolben 150 aufwärts bewegt, sodass der zweite Gasbereich
120 komprimiert wird. Hierdurch wird ein Abbremsen der ersten Kolbenstange 50 und
des Wasserkolbens 60 erreicht bevor er die Wand anschlägt. Eine unerwünschte Geräuscherzeugung
wird entsprechend vermieden. Wie dargestellt weist der Bremsbereich einen ersten Bremszylinder
130 und einen zweiten Bremszylinder 140 auf. Diese können gegebenenfalls räumlich
voneinander getrennt angeordnet und mittels Leitungen verbunden werden. Hierdurch
ergibt sich die Möglichkeit eines kleineren Bauraums durch optimierte Anordnung. Um
die Druckwasserausstoßvorrichtung 10 anschließend wieder einsatzfähig zu machen, wird
Hydraulikflüssigkeit in den Auslassbereich 190 gefördert und aus dem Einlassbereich
180 entfernt. Dieses kann beispielsweise mittels einer hier nicht gezeigten Pumpe
erfolgen.
Bezugszeichen
[0024]
- 10
- Druckwasserausstoßvorrichtung
- 20
- Wasserzylinder
- 30
- Arbeitszylinder
- 40
- Bremsbereich
- 50
- erste Kolbenstange
- 60
- Wasserkolben
- 70
- Druckkolben
- 80
- zweite Kolbenstange
- 90
- erster Bremskolben
- 100
- zweiter Bremskolben
- 110
- erster Gasbereich
- 120
- zweiter Gasbereich
- 130
- erster Bremszylinder
- 140
- zweiter Bremszylinder
- 150
- dritter Bremskolben
- 160
- erster Flüssigkeitsbereich
- 170
- zweiter Flüssigkeitsbereich
- 180
- Einlassbereich
- 190
- Auslassbereich
- 200
- Oberfläche des ersten Bremskolbens
- 210
- Oberfläche des zweiten Bremskolbens
1. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) für ein Waffenrohr, wobei die Druckwasserausstoßvorrichtung
(10) einen Wasserzylinder (20), einen Arbeitszylinder (30) und einen Bremsbereich
(40) aufweist, wobei eine erste Kolbenstange (50) einen Wasserkolben (60) im Wasserzylinder
(20) und einen Druckkolben (70) im Arbeitszylinder (30) verbindet, wobei eine zweite
Kolbenstange (80) einen ersten Bremskolben (90) im Arbeitszylinder (30) und einen
zweiten Bremskolben (100) im Bremsbereich (40) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kolbenstange (50) ein Sackloch zur Aufnahme des ersten Bremskolbens (90)
aufweist.
2. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bremskolben (90) das Sackloch der ersten Kolbenstange (50) gasdicht abschließt.
3. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bremskolben (90) und die erste Kolbenstange (50) einen ersten Gasbereich
(110) umschließen.
4. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbereich (40) einen zweiten Gasbereich (120) aufweist, wobei der zweite Gasbereich
(120) bei einem Druckwasserausstoß geschlossen ist, wobei der zweite Gasbereich (120)
während des Druckwasserausstoßes komprimiert wird.
5. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbereich (40) einen ersten Bremszylinder (130) und einen zweiten Bremszylinder
(140) aufweist, wobei der zweite Bremskolben (100) im ersten Bremszylinder (130) angeordnet
ist, wobei der zweite Bremszylinder (140) einen dritten Bremskolben (150) aufweist.
6. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gasbereich (120) im zweiten Bremszylinder (140) angeordnet ist, wobei
der zweite Gasbereich (120) durch den zweiten Bremszylinder (140) und den dritten
Bremskolben (150) gebildet wird, wobei der zweite Bremszylinder (140) einen ersten
Flüssigkeitsbereich (160) aufweist, wobei der erste Bremszylinder (130) einen zweiten
Flüssigkeitsbereich (170) aufweist, wobei der erste Flüssigkeitsbereich (160) und
der zweite Flüssigkeitsbereich (170) miteinander verbunden sind.
7. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (30) durch den Druckkolben (70) in einen Einlassbereich (180)
und einen Auslassbereich (190) geteilt wird.
8. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassbereich (180) mit einem Blasenspeicher verbunden ist.
9. Druckwasserausstoßvorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des ersten Bremskolbens (200) kleiner ist als die Oberfläche des zweiten
Bremskolbens (210).
1. Pressurized water ejection device (10) for a weapon tube, wherein the pressurized
water ejection device (10) comprises a water cylinder (20), a working cylinder (30)
and a brake region (40), wherein a first piston rod (50) connects a water piston (60)
in the water cylinder (20) and a pressure piston (70) in the working cylinder (30),
wherein a second piston rod (80) connects a first brake piston (90) in the working
cylinder (30) and a second brake piston (100) in the brake region (40), characterized in that the first piston rod (50) has a blind hole for receiving the first brake piston (90).
2. Pressurized water ejection device (10) according to Claim 1, characterized in that the first brake piston (90) closes the blind hole of the first piston rod (50) in
a gastight manner.
3. Pressurized water ejection device (10) according to Claim 2, characterized in that the first brake piston (90) and the first piston rod (50) enclose a first gas region
(110).
4. Pressurized water ejection device (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the brake region (40) has a second gas region (120), wherein the second gas region
(120) is closed during a pressurized water ejection, wherein the second gas region
(120) is compressed during the pressurized water ejection.
5. Pressurized water ejection device (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the brake region (40) has a first brake cylinder (130) and a second brake cylinder
(140), wherein the second brake piston (100) is arranged in the first brake cylinder
(130), wherein the second brake cylinder (140) has a third brake piston (150).
6. Pressurized water ejection device (10) according to Claims 4 and 5, characterized in that the second gas region (120) is arranged in the second brake cylinder (140), wherein
the second gas region (120) is created by the second brake cylinder (140) and the
third brake piston (150), wherein the second brake cylinder (140) has a first liquid
region (160), wherein the first brake cylinder (130) has a second liquid region (170),
wherein the first liquid region (160) and the second liquid region (170) are connected
to one another.
7. Pressurized water ejection device (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the working cylinder (30) is separated into an inlet region (180) and an outlet region
(190) by the pressure piston (70).
8. Pressurized water ejection device (10) according to Claim 7, characterized in that the inlet region (180) is connected to a bladder accumulator.
9. Pressurized water ejection device (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the surface of the first brake piston (200) is smaller than the surface of the second
brake piston (210).
1. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) pour un tube d'arme, le dispositif
d'éjection d'eau sous pression (10) présentant un cylindre à eau (20), un cylindre
de travail (30) et une zone de freinage (40), une première tige de piston (50) reliant
un piston à eau (60) dans le cylindre à eau (20) et un piston de pression (70) dans
le cylindre de travail (30), une deuxième tige de piston (80) reliant un premier piston
de frein (90) dans le cylindre de travail (30) et un deuxième piston de frein (100)
dans la zone de freinage (40), caractérisé en ce que la première tige de piston (50) présente un trou borgne pour recevoir le premier
piston de frein (90).
2. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier piston de frein (90) ferme le trou borgne de la première tige de piston
(50) de manière étanche aux gaz.
3. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le premier piston de frein (90) et la première tige de piston (50) entourent une
première zone de gaz (110).
4. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la zone de freinage (40) présente une deuxième zone de gaz (120), la deuxième zone
de gaz (120) étant fermée lors d'une éjection d'eau sous pression, la deuxième zone
de gaz (120) étant comprimée pendant l'éjection d'eau sous pression.
5. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la zone de freinage (40) comprend un premier cylindre de frein (130) et un deuxième
cylindre de frein (140), le deuxième piston de frein (100) étant agencé dans le premier
cylindre de frein (130), le deuxième cylindre de frein (140) présentant un troisième
piston de frein (150).
6. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que la deuxième zone de gaz (120) est agencée dans le deuxième cylindre de frein (140),
la deuxième zone de gaz (120) étant formée par le deuxième cylindre de frein (140)
et le troisième piston de frein (150), le deuxième cylindre de frein (140) présentant
une première zone de liquide (160), le premier cylindre de frein (130) présentant
une deuxième zone de liquide (170), la première zone de liquide (160) et la deuxième
zone de liquide (170) étant reliées entre elles.
7. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de travail (30) est divisé par le piston de pression (70) en une zone
d'entrée (180) et une zone de sortie (190).
8. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la zone d'entrée (180) est reliée à un réservoir à bulles.
9. Dispositif d'éjection d'eau sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la surface du premier piston de frein (200) est inférieure à la surface du deuxième
piston de frein (210).

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