[0001] Die Erfindung betrifft ein Rückentragbehältnis, umfassend ein Aufnahmebehältnis mit
einer in der Tragstellung zum Rücken des Trägers gerichteten Rückseite sowie zwei
in der Tragstellung von den Armen durchgriffene Schultergurte.
[0002] Ein solches Rückentragbehältnis ist üblicherweise als Rucksack oder als Schulranzen
ausgeführt. Das Behältnis umfasst das eigentliche Aufnahmebehältnis, das ein oder
mehrere Fächer aufweisen kann, in die Gegenstände eingebracht werden können. Um das
Rückentragbehältnis bequem tragen zu können, sind zwei Schultergurte vorgesehen, die
sich quasi von der Rückseite weg erstrecken und von den Armen durchgriffen werden
können, so dass das Aufnahmebehältnis in bekannter Weise am Rücken positioniert ist
und mit seiner Rückseite zum Rücken des Trägers gerichtet ist. Das Aufnahmebehältnis
selbst kann aus einem Stoff sein respektive eine stabilisierende Basisstruktur aufweisen,
die mit Stoff bezogen ist, aber auch mit Leder oder Ähnlichem. Um den Tragekomfort
zu erhöhen, ist es bekannt, die Rückseite zu polstern, wozu rückseitig eine größerflächige
Polsterschicht eingenäht ist, die also in den das Aufnahmebehältnis bildenden Stoff
respektive in den Überzug fest eingesetzt ist. Hierdurch wird das Aufnahmebehältnis
zum Rücken hin abgepolstert, so dass es angenehmer zu tragen ist, insbesondere, nachdem
durchaus auch relativ schwere Gegenstände transportiert werden können.
[0003] Die Polsterung bietet einen verbesserten Tragkomfort, ist aber, da insbesondere für
die ganze Modellreihe gleich, wenig individuell ausgelegt.
[0004] Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein demgegenüber verbessertes Rückentragbehältnis
anzugeben.
[0005] Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Rückentragbehältnis der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass an der Rückseite wenigstens eine reversibel aufmach-
und schließbare Tasche mit wenigstens einem darin herausnehmbar angeordneten Polsterelement
vorgesehen ist.
[0006] Das erfindungsgemäße Rückentragbehältnis zeichnet sich dadurch aus, dass an der Rückseite
mindestens eine Tasche vorgesehen ist, in der ein entnehmbares Polsterelement angeordnet
ist. Dieses Polsterelement kann auf einfache Weise durch Öffnen der Tasche herausgenommen
werden, was eine Reihe von Vorteilen bietet. Denn so besteht für den Anwender die
Möglichkeit, ein Polsterelement einzusetzen, das seinen individuellen Wünschen besser
gerecht wird. Hierzu wird dem Anwender eine Mehrzahl an verschiedenartigen Polsterelementen
angeboten, die er beliebig nach individuellen Wünschen einsetzen kann, um das Rückentragbehältnis
so zu adaptieren, dass es für ihn den optimalen Tragekomfort bietet. Zu diesem Zweck
unterscheiden sich natürlich die verwendbaren Polsterelemente hinsichtlich ihrer Form
oder Geometrie, des Materials respektive der Härte etc., worauf nachfolgend noch eingegangen
wird, um eine entsprechende Variationsbandbreite zu bieten.
[0007] Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass das Polsterelement auf einfache Weise
gereinigt werden kann. Da ein solches Rückentragbehältnis oft auch bei sportlichen
Aktivitäten genutzt wird, bei denen man schwitzt, kommt es mitunter vor, dass das
Polsterelement Schweiß aufsaugt oder anderweitig verschmutzt. Hier besteht nun vorteilhaft
die Möglichkeit, das Polsterelement bei Bedarf zu entnehmen und zu waschen und im
gereinigten Zustand wieder einzusetzen, was der Hygiene förderlich ist.
[0008] Um die Tasche auf einfache Weise öffnen und schließen zu können, bietet es sich an,
einen Reißverschluss vorzusehen, der sich über einen wesentlichen Teil der Taschenlänge
respektive die gesamte Taschenlänge erstreckt, und der ein einfaches Öffnen und Schließen
erlaubt. Alternativ dazu ist auch die Verwendung eines oder mehrerer Klettverschlüsse
oder Druckknopfverschlüsse denkbar.
[0009] Wie beschrieben ist rückseitig wenigstens eine Tasche vorgesehen. Diese kann sich
nun in unterschiedliche Richtungen erstrecken und unterschiedlich positioniert sein.
Gemäß einer ersten Erfindungsalternative kann sich die Tasche quer zur Höhe des Aufnahmebehältnisses
erstrecken und in einem unteren, in der Tragstellung im Bereich der Lendenwirbel liegenden
Bereich der Rückseite angeordnet sein. Hier verläuft also die Tasche im unteren Rückseitenbereich
quer, also in der Tragstellung quasi horizontal. Sie befindet sich in der Tragstellung
benachbart zum Lendenwirbelbereich und kann demzufolge das mitunter schwere Aufnahmebehältnis
zum Lendenwirbelbereich hin abstützen und abpolstern. Hierdurch kann der Sitz des
Aufnahmebehältnisses am Rücken deutlich verbessert werden, wie auch die Last besser
abgepolstert und verteilt werden kann.
[0010] Alternativ oder zusätzlich dazu ist es denkbar, dass sich die Tasche längs der Höhe
des Aufnahmebehältnisses erstreckt und in einem mittigen, in der Tragstellung im Bereich
der Wirbelsäule liegenden Bereich der Rückseite angeordnet ist. Diese quasi vertikale
Taschenerstreckung bietet die Möglichkeit, das Aufnahmebehältnis über das wenigstens
eine Polsterelement optimiert zur Wirbelsäule hin abzupolstern respektive abzustützen,
so dass die Wirbelsäule hierüber entlastet wird und weniger Druck auf den Wirbelkörpern
liegt.
[0011] Dabei kann nur eine sich längs erstreckende Tasche vorgesehen sein, die sich in der
Mitte der Rückseite befindet, also quasi in der Tragstellung direkt über der Wirbelsäule
verläuft. Die Tasche ist entsprechend breit und erstreckt sich zu beiden Seiten der
Wirbelsäule, so dass sich auch das Polsterelement zu beiden Wirbelsäulenseiten erstreckt
und das abzustützende Gewicht seitlich der Wirbelsäule verteilen und abstützen kann,
oder zwei Polsterelemente nebeneinander angeordnet werden.
[0012] Alternativ ist es denkbar, zwei sich längs erstreckende Taschen vorzusehen, die nebeneinander
und seitlich zur Mitte der Rückseite versetzt angeordnet sind. Diese beiden Taschen
nehmen folglich die Wirbelsäule zwischen sich auf. In jede Tasche kann ein Polsterelement
eingesetzt werden, das zum der Wirbelsäule benachbarten Bereich hin abstützt und abpolstert,
so dass wiederum die Wirbelsäule entlastet werden kann.
[0013] Denkbar ist es, in die oder jede Tasche nur ein einzelnes Polsterelement einzusetzen,
das die Tasche nahezu vollständig ausfüllt. Alternativ ist es möglich, in der Tasche
mehrere übereinander liegende Polsterelemente anzuordnen, die entweder nicht oder
fest oder lösbar miteinander verbunden sind. Es werden also beispielsweise zwei oder
drei dünnere Polsterelemente übereinandergelegt und bilden quasi einen Elementstapel.
Unterscheiden sich nun die Polsterelemente etwas in ihrer Geometrie oder ihren mechanischen
Eigenschaften, insbesondere ihrer Härte, so kann hierüber ein individuell konfiguriertes
"Gesamtpolsterelement" gebildet werden, beispielsweise umfassend ein sehr weiches
Polster sowie ein demgegenüber deutlich härteres Polster, so dass das weichere Polster
beispielsweise zum Rücken weist und sanft abpolstert, während das härtere Polster
eine Basisstabilität verleiht oder Ähnliches. Das heißt, dass sich die mehreren Polsterelemente
in der Härte und/oder der Form unterscheiden können.
[0014] Wie beschrieben ist es dabei möglich, dass die Polsterelemente nicht miteinander
verbunden sind, das heißt, dass sie lose aufeinanderliegen. Sie können aber auch lösbar
miteinander verbunden sein, beispielsweise über Klettverbinder oder Ähnliches, die
ein einfaches Zusammensetzen und Lösen ermöglichen. Alternativ ist es auch denkbar,
dass die Polsterelemente bereits werksseitig fest verbunden sind und sich ein fester
Mehrlagenaufbau ergibt.
[0015] Weiterhin ist es denkbar, dass bei Verwendung mehrerer übereinander liegender Polsterelemente
ein erstes, weicheres Polsterelement positionsfest in der Tasche fixiert ist, während
ein oder mehrere weitere, härtere Polsterelemente entnehmbar sind. Wie beschrieben
kann ein weiches Polsterelement nicht unbedingt eine entsprechende Formstabilität
aufweisen. Die Erfindungsausgestaltung sieht nun vor, dieses weichere, weniger formstabile
Polsterelement taschenseitig fest zu integrieren, also beispielsweise fest im Taschenmaterial
respektive Taschenstoff einzunähen, oder beispielsweise über Klettverschlüsse hinreichend
fest zu fixieren und das eine oder die mehreren weiteren Polsterelemente auf einfache
Weise nur in die Tasche einzustecken.
[0016] Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Polsterelement
oder zumindest eines der mehreren übereinander liegenden Polsterelemente der Form
des Rückenbereichs des Trägers, an dem die Tasche anliegt, entsprechend anatomisch
geformt ist. Gemäß dieser Erfindungsausgestaltung nimmt ein Polsterelement die Form
des Rückenbereichs, zu dem hin es abstützen soll, auf, um für einen optimalen Tragekomfort
einerseits, aber auch Schutz von Körperpartien andererseits zu sorgen. Es wird also
eine Anpassung an die gegebene Anatomie des Rückenbereichs vorgenommen, was für eine
bessere Last- und Druckverteilung sowie Abstützung von Vorteil ist.
[0017] Dabei ist es in diesem Zusammenhang denkbar, dass das in der quer verlaufenden Tasche
angeordnete, anatomisch geformte Polsterelement eine quer verlaufende, konvexe Wölbung
aufweist. Der Rücken zeigt im Bereich der Lendenwirbel eine leichte, konkave Wölbung.
Ein Rucksack oder ein Schulranzen oder Ähnliches erstreckt sich üblicherweise bis
in diesen Bereich und sitzt in diesem Bereich, der, zum Gesäß übergehend, leicht nach
außen gewölbt ist, auf. Um hier eine anatomische Anpassung des Polsterelements vorzunehmen,
wird das Polsterelement mit einer konvexen Wölbung versehen, die die übliche anatomische
Form in diesem konkav geformten Rückenbereich aufnimmt, so dass sich eine Formkompatibilität
ergibt und das Polsterelement formangepasst und flächig aufsitzt.
[0018] Das oder die längs verlaufenden Taschen sind im Bereich der Wirbelsäule angeordnet.
Um auch hier eine anatomisch orientierte Form zu geben, ist in Weiterbildung der Erfindung
hier vorgesehen, dass das in der längs verlaufenden Tasche oder die in den längs verlaufenden
Taschen angeordneten Polsterelemente oder zumindest eines der darin angeordneten Polsterelemente
einen längs laufenden Kanal aufweist oder mit einem benachbarten Polsterelement bildet.
Hier wird also ein Kanal ausgebildet, der mittig, bezogen auf die Rückseitenbreite,
längs verläuft und der die Wirbelsäule respektive die Dornfortsätze aufnimmt. Dabei
sind hier unterschiedliche Ausgestaltungen denkbar. Kommt nur eine gemeinsame, mittig
angeordnete Tasche zum Einsatz, in die nur ein Polsterelement oder nur ein "Gesamtpolsterelement"
eingesetzt wird, so weist dieses eine Polsterelement einen mittigen, längs laufenden
Kanal, also eine entsprechende Vertiefung auf, die die Wirbelsäule respektive die
Dornfortsätze aufnimmt, so dass diese entlastet sind, nachdem das Polsterelement mit
den sich an den Kanal beidseits anschließenden Elementabschnitten auf der beidseits
der Wirbelsäule vorhandenen Muskulatur aufsitzt. Kommen zwei Taschen zum Einsatz,
so ist in jeder Tasche ein separates Polsterelement aufgenommen, so dass sich zwischen
diesen zwangsläufig ein entsprechender Kanal ausbildet, da beide Polsterelemente nicht
miteinander verbunden sind. In diesem Zwischenbereich liegen die dann unbelasteten
Dornfortsätze, während die Polsterelemente wiederum zur Muskulatur hin abgestützt
sind.
[0019] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das oder zumindest
eines der mehreren übereinander liegenden Polsterelemente eine Lüftungsstruktur aufweist.
Über diese Lüftungsstruktur wird eine Belüftung ermöglicht, um Wärme, aber auch Feuchtigkeit
abführen zu können respektive das Polsterelement be- oder hinterlüften zu können,
was den Tragekomfort weiter verbessert.
[0020] Als eine solche Lüftungsstruktur können mehrere Löcher oder Rillen oder Aussparungen
vorgesehen sein, die eine Belüftung ermöglichen. Die Löcher, die sich beispielsweise
zur Rückseite hin erstrecken, ermöglichen es, Luft respektive Feuchtigkeit vom Rücken
her zur Rückseite hin zu transportieren und dort beispielsweise über eine quer verlaufende
Rillenstruktur zur Seite hin abzuführen oder Ähnliches.
[0021] Um einerseits ein Polsterelement in entsprechend variierender respektive der Anatomie
angepasster Geometrie, aber auch in entsprechender Weichheit respektive Härte respektive
Steifigkeit und gegebenenfalls auch mit einer entsprechenden Lüftungsstruktur auf
einfache Weise herstellen zu können, ist das oder jedes Polsterelement bevorzugt aus
einem Schaumstoff gebildet. Ein solches Schaumstoffelement kann über eine entsprechende
Form mit beliebiger dreidimensionaler Geometrie gebildet werden, auch ist die Ausbildung
von Lüftungsstrukturen wie Löchern, Rillen oder dergleichen problemlos möglich. Auch
kann die Härte nahezu beliebig variiert werden, von sehr weich bis relativ hart. Das
heißt, dass bei Verwendung von Schaumstoff als Polsterelementmaterial eine beliebige,
sehr große Variationsbandbreite bezüglich der Polsterelemente gegeben ist, die auch
insbesondere für unterschiedliche Rucksack- oder Schulranzengrößen (Kinder, Erwachsene,
verschiedene Volumina der Aufnahmebehältnisse etc.) in unterschiedlichen Größen bereitgestellt
werden müssen.
[0022] Denkbar ist es, ein Polsterelement nur aus dem eigentlichen Elementmaterial, also
insbesondere dem Schaumstoff, herzustellen. Zweckmäßig ist es, wenn das oder jedes
Polsterelement darüber hinaus neben dem eigentlichen Elementkern, also beispielsweise
dem Schaumstoffkern, einen Überzug aufweist. Das heißt, dass ein zusätzlicher Überzug
vorgesehen ist, der wiederum spezifische Eigenschaften aufweisen kann, und der beispielsweise
dampfdurchlässig ist, um Feuchtigkeit vom Rücken abzutransportieren, insbesondere,
wenn eben eine entsprechende Lüftungsstruktur am Polsterelement vorgesehen ist. Dieser
Überzug ist bevorzugt ein Gestrick oder ein Gewebe und kann, wie auch das Polsterelement
selbst, problemlos gewaschen werden. Bevorzugt ist der Überzug fest am Elementkern
angeordnet, also nicht lösbar. Alternativ wäre es auch denkbar, beispielsweise einen
Reißverschluss vorzusehen und den Überzug quasi taschenartig auszuführen, so dass
ein Wechsel des Elementkerns und eine Wiederverwendung eines Überzugs möglich ist.
[0023] Zweckmäßig ist es ferner, wenn das Polsterelement oder der Überzug wasserabweisend
ist. Dies ist dahingehend von Vorteil, als bei einer Verwendung des Rucksacks oder
dergleichen im Winter hierüber verhindert werden kann, dass Schnee durch den Überzug
hindurch beispielsweise in die Lüftungsstruktur des Polsterelements eingedrückt wird
und diese verstopfen kann. Denkbar ist es dabei aber auch, bei einem spezifisch für
den Wintereinsatz vorgesehenen Polsterelement eine solche Lüftungsstruktur nicht vorzusehen,
gleichwohl aber das Polsterelement oder den Überzug entsprechend wasserabweisend auszugestalten,
und im Sommer ein anderes Polsterelement mit einer entsprechenden Lüftungsstruktur
zu verwenden.
[0024] Wie beschrieben handelt es sich bei dem Rückentragbehältnis bevorzugt um einen Rucksack
oder einen Schulranzen, wobei der Einsatz aber hierauf nicht beschränkt ist.
[0025] Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den
im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei
zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines Rückentragbehältnisses in Form eines Rucksacks,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Teilansicht einer sich quer zur Längsrichtung der Rückseite erstreckenden
Tasche mit herausgenommenen Polsterelement,
- Fig. 3
- eine Teilansicht, geschnitten, durch den Bereich der Tasche aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Darstellung eines zweiteiligen Polsterelements für die Tasche aus Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Rückseitenansicht eines Rückentragbehältnisses einer zweiten Ausführungsform
mit sich längs der Rückseite erstreckender Tasche,
- Fig. 6
- eine Schnittansicht durch ein in die Tasche einzusetzendes Polsterelement,
- Fig. 7
- eine Perspektivansicht des Polsterelements aus Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Teilansicht, geschnitten, durch die das Behältnis aus Fig. 5 im Bereich der Tasche
mit zwei eingesetzten Polsterelementen, und
- Fig. 9
- eine Teilansicht, geschnitten, durch ein Behältnis mit zwei rückseitigen Taschen und
separaten Polsterelementen.
[0026] Fig. 1 zeigt ein Rückentragbehältnis 1 hier in Form eines Rucksacks 2 mit einem Aufnahmebehältnis
3, das üblicherweise über einen Deckabschnitt 4, der schwenkbar ist, geöffnet und
geschlossen werden kann.
[0027] Im Bereich der Rückseite 5 des Aufnahmebehältnisses 3 sind zwei Schultergurte 6 vorgesehen,
die in bekannter Weise von den Armen durchgriffen werden, so dass der Rucksack 2 auf
dem Rücken getragen werden kann.
[0028] An der Rückseite 5 ist im unteren, in der Tragstellung im Bereich der Lendenwirbel
liegenden Bereich 7 der Rückseite 5 eine Tasche 8 angeordnet, die sich ersichtlich
quer zur Längsrichtung der Rückseite 5 erstreckt. Die Tasche 8 dient der Aufnahme
eines entnehmbaren Polsterelements, über das der untere Bereich 7 individuell ausgepolstert
werden kann.
[0029] Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Tasche 8 sowie eines herausgenommenen,
in die Tasche 8 einsetzbaren Polsterelements 9. Die Tasche 8 ist aus einem Stoff oder
Gewebe 10 gebildet und an der Rückseite 5 fest vernäht. Über einen Reißverschluss
11 kann die Tasche reversibel geöffnet und geschlossen werden, wobei anstelle eines
Reißverschlusses 11 auch ein Klettverschluss oder Ähnliches vorgesehen sein kann.
Der Stoff 10 kann beispielsweise leicht perforiert sein oder feuchtigkeitsdurchlässig,
so dass Feuchtigkeit, die am Rücken des Trägers entstehen kann, quasi durchgelassen
und zum Polsterelement 9 geführt werden kann, worüber sie weitergeführt werden kann.
[0030] Das Polsterelement 9 ist ebenfalls in Fig. 2 gezeigt. Es ist bevorzugt aus einem
Schaumstoff hergestellt. Als Schaumstoffkörper ist das Polsterelement 9 sehr einfach
herstellbar, wie auch seine insbesondere mechanischen Eigenschaften hierüber beliebig
variiert werden können. Denn es kann ein Schaumstoffmaterial mit unterschiedlicher
Härte verwendet werden, das heißt, dass dem Anwender beispielsweise drei oder fünf
verschiedene Polsterelemente 9 unterschiedlicher Härtegrade zur Verfügung gestellt
werden, die er beliebig in die Tasche 8 einsetzen kann, so dass er individuell den
Polsterungsgrad respektive die Abstützung einstellen kann.
[0031] Darüber hinaus ist im gezeigten Ausführungsbeispiel das Polsterelement 9 auch der
Form der Rückenpartie, an welcher das Polsterelement 9 respektive die Tasche 8 anliegt,
entsprechend geformt. Da die Tasche 8 und damit das Polsterelement 9 im Bereich der
Lendenwirbelsäule anliegt, wo der Rücken eine leicht konkave Struktur aufweist und
in das Gesäß übergeht, ist zur Formanpassung das Polsterelement 9 mit einer Wölbung
12 versehen, die die Rückenform aufnimmt. Das Polsterelement 9 wird beim Tragen leicht
komprimiert und passt sich so aufgrund der Materialverteilung optimal der Form des
Rückenbereichs an, so dass eine sehr gute Lastverteilung und Abstützung in Verbindung
mit einer guten Polsterung erreicht werden kann.
[0032] Wie Fig. 2 ferner zeigt, weist das Polsterelement 9 eine Lüftungsstruktur 13 auf,
die hier über eine Vielzahl von Löchern 14, die über die Fläche des Polsterelements
9 verteilt sind, sowie durch rückseitig ausgebildete Rillen 15 gebildet ist. Durch
den Stoff 10 diffundierende Feuchtigkeit und Wärme wird über die Löcher 14 von der
Vorderseite zur Rückseite geführt, wo sie über die quer verlaufenden Rillen 15 zur
Seite abgeführt werden kann. Das heißt, dass hierüber eine Hinterlüftung respektive
Ventilation im Rückenbereich möglich ist und sich vom Schwitzen stammende Staunässe
oder Ähnliches zumindest teilweise vermeiden lässt.
[0033] Fig. 3 zeigt eine Teilansicht des Rucksacks 2 mit der hier nur dem Prinzip nach gezeigten
Rückseite 5, an der die Tasche 8, gebildet über den Stoff 10, ausgebildet ist. Geschnitten
gezeigt ist auch das Polsterelement 9 mit der Lüftungsstruktur in Form der Löcher
14 und der rückseitigen Rillen 15. Ersichtlich entspricht die Form des Stoffs 10 respektive
die Taschenform näherungsweise der Form des Polsterelements 9, muss dies aber nicht
unbedingt, nämlich dann, wenn der Stoff 10 hinreichend elastisch ist, also ein etwas
elastisches oder flexibles Gewebe oder Gestrick ist, so dass es sich ohne Probleme
der Form des Polsterelements 9 anpassen kann.
[0034] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform umfassend zwei Polsterelemente 9a, 9b,
die aufeinandergelegt werden und zusammen ein "Gesamtpolsterelement" bilden. Das Polsterelement
9a entspricht beispielsweise in seiner Geometrie dem Polsterelement 9 der Figuren
2 und 3, weist also ebenfalls eine entsprechende Wölbung 12 auf, so dass es der anatomischen
Rückenbereichsform näherungsweise angepasst ist. Dieses Polsterelement 9a wird auf
das hintere Polsterelement 9b aufgesetzt, beide werden zusammen in die Tasche 8 eingeschoben.
Dabei kann das Polsterelement 9b aus einem härteren Material, also einem härteren
Schaumstoff sein als das Polsterelement 9a. Dem Polsterelement 9b kommt in diesem
Fall eine Aussteifungsfunktion zu, damit das "Gesamtpolsterelement" eine hinreichende
Stabilität respektive Steifigkeit besitzt, gleichwohl aber in seinem vorderen, zum
Rücken gewandten Bereich entsprechend weich ist. Das Polsterelement 9b muss dabei
aber nicht unbedingt aus einem Schaumstoff bestehen, es kann sich auch um einen anderweitigen,
nicht geschäumten Kunststoff handeln, der eine gewisse Flexibilität besitzt, jedoch
deutlich härter als das Schaumstoff-Polsterelement 9a ist. Je nach Kombination der
Polsterelemente 9a, 9b, die beispielsweise jeweils in unterschiedlichen Härtegraden
vorliegen, kann demzufolge ein "Gesamtpolsterelement" zusammengesetzt werden, das
eine individuelle mechanische Eigenschaft, also einerseits Flexibilität für die Polsterung,
andererseits Stabilität, aufweist.
[0035] Dabei ist es denkbar, dass die beiden Polsterelemente 9a, 9b nur lose aufeinanderliegen.
Alternativ ist es aber auch möglich, sie beispielsweise über Klettverschlüsse trennbar
aneinander zu fixieren, wenngleich diese Klettverschlüsse vorliegend nicht näher gezeigt
sind.
[0036] Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rückentragbehältnisses
1, hier in Form eines Schulranzens 16. Für gleiche Bauteile werden gleiche Bezugszeichen
verwendet.
[0037] Auch hier ist ein Aufnahmebehältnis 3 vorgesehen, das über einen Deckel 4 geöffnet
und geschlossen werden kann. Das Aufnahmebehältnis 3 weist eine Rückseite 5 auf, ebenso
sind entsprechende Schultergurte 6 vorgesehen, die hier der Übersichtlichkeit halber
zur Vorderseite hin umgeschlagen gezeigt sind.
[0038] Auch hier ist eine Tasche 8 vorgesehen, diese verläuft jedoch in Längsrichtung der
Rückseite 5, erstreckt sich also von unten nach oben. Die Tasche 8 ist im mittleren
Bereich der Rückseite 5 angeordnet und erstreckt sich zu beiden Seiten hin, so dass
in die Tasche 8 ein entsprechend breites, gleichzeitig aber auch hohes Polsterelement
lösbar und damit entnehmbar eingesetzt werden kann.
[0039] Zum Öffnen der wiederum aus einem Stoff 10 gebildeten Tasche 8 ist auch hier ein
Reißverschluss 11 vorgesehen.
[0040] Dadurch, dass die Tasche rückseitig mittig und sich über circa die Hälfte der Rückseitenhöhe
erstreckend angeordnet ist, erstreckt sie sich folglich in der Tragstellung über einen
beachtlichen Teil der Wirbelsäule, was es ermöglicht, ein bezüglich dieses Rückenbereichs
anatomisch adaptiertes Polsterelement zu verwenden. Ein solches ist exemplarisch in
Fig. 6 gezeigt. Das dort gezeigte Polsterelement 9, das exemplarisch in eine optionale,
gestrichelt gezeigte Umhüllung 17 aus einem Gewebe oder Gestrick eingesetzt sein kann,
ist wiederum ein Schaumstoffelement. Ist eine Umhüllung 17 vorgesehen, so ist demzufolge
das Schaumstoffelement der Elementkern.
[0041] An der zum Rücken des Trägers weisenden Seite ist mittig ein Kanal 18 ausgebildet,
das heißt, dass die Oberfläche 19 mittig eingetieft ist, so dass sich ein Aufnahmeraum
für die Dornfortsätze der Wirbelsäule ergibt. Diese wird demzufolge entlastet, die
Abstützung erfolgt über die Seitenbereiche 20 des Polsterelements 9, das ersichtlich
leicht gewölbt respektive geschwungen ausgeführt ist, um sich bestmöglich der Rückenanatomie
anzupassen.
[0042] Eine Perspektivansicht des Polsterelements 9 aus Fig. 6 ist in Fig. 7 gezeigt, aus
der die Struktur der Oberfläche 19 ersichtlich ist. Gezeigt ist der mittige Kanal
18 sowie die beiden Seitenbereiche 20 des aus Schaumstoff bestehenden Polsterelements
9. Weiterhin gezeigt ist auch hier eine Lüftungsstruktur 13, die wiederum in Form
von Löchern 14 ausgebildet ist, die hier als quer angeordnete, längliche Schlitze,
die sich von vorne nach hinten erstrecken, ausgeführt sind.
[0043] Das Polsterelement 9 besteht wie beschrieben aus einem Schaumstoff, der insoweit
zusammengedrückt werden kann, dass er in die Tasche 8 eingesetzt werden kann. Er ist
in diesem Fall etwas zusammenzudrücken, damit er durch den mittigen Reißverschluss
11 geschoben werden kann. Für den Fall, dass der Reißverschluss 11 an der Seite wäre,
ist eine entsprechend starke Komprimierbarkeit des Polsterelements 9 nicht unbedingt
erforderlich.
[0044] Während die Figuren 6 und 7 ein einteiliges Polsterelement 9 zeigen, besteht natürlich
auch hier die Möglichkeit, dieses Polsterelement aus zwei übereinander liegenden Lagen
zu bilden, ähnlich wie in Bezug auf Fig. 4 bereits beschrieben, wobei sich auch hier
die beiden separaten Polsterelemente dann in ihrer Härte oder Ähnlichem unterscheiden
können, wie natürlich auch in der Geometrie.
[0045] Fig. 8 zeigt eine Ausgestaltung, bei der ebenfalls nur eine Tasche 8 wiederum an
der Rückseite 5 über einen entsprechenden Stoff 10 ausgebildet ist, die wiederum einen
mittigen Reißverschluss 11 aufweist. Hier sind zwei Polsterelemente 9 nebeneinander
angeordnet, die sich vertikal erstrecken und quasi jeweils eine Taschenhälfte füllen.
Beide sind geometrisch gleich ausgeführt und weisen einen sich zur Mitte hin verjüngenden
Abschnitt auf, so dass sich wiederum ein Kanal 18 zwischen ihnen bildet. Da hier zwei
separate Polsterelemente 9 in die mittige Tasche 8, die den mittigen Reißverschluss
11 aufweist, eingeschoben werden können, ist es hier nicht erforderlich, dass die
Polsterelemente 9 allzu sehr komprimiert werden können, da ausreichend Platz zum Einschieben
zur Verfügung steht. Hier können also die Polsterelemente 9 entsprechend härter ausgebildet
werden. Bevorzugt jedoch handelt es sich auch hierbei um entsprechende Schaumstoffelemente.
[0046] Fig. 9 zeigt schließlich eine Ausführungsform in Form einer geschnittenen Teilansicht,
bei der an der Rückseite 5 zwei Taschen 8 vorgesehen sind, in denen jeweils ein Polsterelement
9 aufgenommen ist. Die Taschen 8, die jeweils über einen Reißverschluss 11 geöffnet
und geschlossen werden können, sind versetzt zur Längsmitte der Rückseite 5 angeordnet,
so dass die beiden Polsterelemente 9 ebenfalls mittig voneinander beabstandet sind
und sich so auch hier wiederum ein Kanal 18 bildet, der die Dornfortsätze der Wirbelsäule
aufnimmt. Die Polsterelemente 9 sind spiegelverkehrt in ihrer Querschnittsgeometrie
ausgebildet. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, nur ein Polsterelement 9 herzustellen,
das in der anderen Tasche um 180° verdreht eingesetzt wird.
[0047] Natürlich besteht auch die Möglichkeit, an den in den Figuren 8 und 9 gezeigten Polsterelementen
9 entsprechende Lüftungsstrukturen 13 vorzusehen in Form der Löcher 14 oder Rillen
15 etc. Auch besteht die Möglichkeit, die Polsterelemente 9 mit einer Umhüllung 17
auszustatten, beispielsweise ein elastisches Gewebe oder Gestrick, in dem sie fest
aufgenommen sind, oder das gegebenenfalls auch geöffnet werden kann, so dass das jeweilige
Polsterelement 9 (dies gilt auch in Bezug auf Fig. 6) separat entnommen und bei Bedarf
gegeneinander ausgetauscht werden kann.
1. Rückentragbehältnis, umfassend ein Aufnahmebehältnis (3) mit einer in der Tragstellung
zum Rücken des Trägers gerichteten Rückseite (5) sowie zwei in der Tragstellung von
den Armen durchgriffene Schultergurte (6), dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite (5) wenigstens eine reversibel aufmach- und schließbare Tasche (8)
mit wenigstens einem darin herausnehmbar angeordneten Polsterelement (9, 9a, 9b) vorgesehen
ist.
2. Rückentragbehältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tasche (8) quer zur Höhe des Aufnahmebehältnisses (3) erstreckt und in einem
unteren, in der Tragstellung im Bereich der Lendenwirbel liegenden Bereich (7) der
Rückseite (5) angeordnet ist.
3. Rückentragbehältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wenigstens eine Tasche (8) längs der Höhe des Aufnahmebehältnisses (3) erstreckt
und in einem mittigen, in der Tragstellung im Bereich der Wirbelsäule liegenden Bereich
der Rückseite (5) angeordnet ist.
4. Rückentragbehältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine sich längs erstreckende Tasche (8) vorgesehen ist, die in der Mitte der
Rückseite (5) angeordnet ist, oder dass zwei sich längs erstreckende Taschen (8) vorgesehen
sind, die nebeneinander und seitlich zur Mitte der Rückseite (5) versetzt angeordnet
sind.
5. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tasche (8) mehrere nebeneinander oder übereinander liegende Polsterelemente
(9, 9a, 9b) vorgesehen sind, die entweder nicht oder fest oder lösbar miteinander
verbunden sind.
6. Rückentragbehältnis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Polsterelemente (9, 9a, 9b) unterschiedliche Härten und/oder unterschiedliche
Formen aufweisen.
7. Rückentragbehältnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes, weicheres Polsterelement (9a, 9b) positionsfest in der Tasche (8) fixiert
ist, während ein oder mehrere weitere härtere Polsterelements (9a, 9b) entnehmbar
sind.
8. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (9, 9a, 9b) oder zumindest eines der mehreren übereinander liegenden
Polsterelemente (9a, 9b) der Form des Rückenbereichs des Trägers, an dem die Tasche
(8) anliegt, entsprechend anatomisch geformt ist.
9. Rückentragbehältnis nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das in der quer verlaufenden Tasche (8) angeordnete, anatomisch geformte Polsterelement
(9, 9a) eine quer verlaufende, konvexe Wölbung (12) aufweist.
10. Rückentragbehältnis nach einem der Ansprüche 3 oder 4 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das in der längs verlaufenden Tasche (8) oder die in den längs verlaufenden Taschen
(8) angeordneten Polsterelemente (9, 9a, 9b) oder zumindest eines der darin angeordneten
Polsterelemente (9, 9a, 9b) einen längs laufenden Kanal (18) aufweist oder mit einem
benachbarten Polsterelement (9, 9a, 9b) bildet.
11. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oder zumindest eines der mehreren übereinander liegenden Polsterelemente (9,
9a, 9b) eine Lüftungsstruktur (13), insbesondere mehrere Löcher (14) oder Rillen (15)
oder Aussparungen, aufweist.
12. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oder jedes Polsterelement (9, 9a, 9b) aus einem Schaumstoff ist.
13. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes Polsterelement (9, 9a, 9b) einen Elementkern und einen Überzug (17),
insbesondere aus einem Gestrick oder Gewebe, aufweist.
14. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das Polsterelement (9, 9a, 9b) oder der Überzug (17) wasserabweisend ist.
15. Rückentragbehältnis nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Rucksack (2) oder ein Schulranzen (16) ist.