[0001] Die Erfindung betrifft ein induktives Küchensystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, ein induktives Kochfeld zur Verwendung in einem derartigen induktiven Küchensystem
gemäß dem Patentanspruch 13 sowie ein Küchengeschirr zur Verwendung in einem derartigen
induktiven Küchensystem gemäß dem Patentanspruch 14.
[0002] Der Trend beim heimischen Kochen geht immer weiter dahin, die Durchführung der Kochprozesse
für den Benutzer einfacher, komfortabler und bzw. oder sicherer hinsichtlich des gewünschten
Kochergebnisses zu gestalten. Hierzu ist es seit längerem bekannt, Temperatursensoren
im Kochfeld zu verwenden, um insbesondere für jede Kochstelle eine Restwärme nach
einem durchgeführten Garprozess dort ermitteln und dem Benutzer als Warnung anzeigen
zu können.
[0003] Ein Garprozess bzw. ein Kochprozess kann auch dadurch unterstützt werden, dass dem
Benutzer vollständige Automatikprogramme bzw. Assistenzfunktionen zur Verfügung gestellt
werden, welche dem Benutzer einen Teil der Durchführung oder sogar die vollständige
Durchführung des Kochprozesses abnehmen sollen. Auch kann ein Kochprozess z.B. von
dem Kochfeld und bzw. oder von einem Mobilgerät unterstützt werden, indem dort der
Kochprozess verfolgt, dem Benutzer dargestellt sowie die nächsten Handlungen im Rezeptablauf
angezeigt bzw. entsprechende Anweisungen an den Benutzer gegeben werden.
[0004] Auch sollen die Kochfelder optisch immer weiter aus der Küche verschwinden. Hierzu
gehört es auch, die Bedienelemente der Kochfelder immer unauffälliger zu gestalten
oder vollständig verschwinden zu lassen. Dies kann dazu führen, die Bedienelemente
sowie die Anzeigeelemente der Kochfelder auf die Kochgeschirre zu verlagern. Daher
kann es erforderlich oder zumindest wünschenswert sein, dass Informationen zwischen
dem Kochgeschirr und dem Kochfeld ausgetauscht werden können. Dies kann die Übermittlung
von Anweisungen sowie von Messgrößen enthalten.
[0005] Die
EP 2 361 538 A1 betrifft eine thermoelektrisch-energieerzeugende, elektronisch temperaturmessende
Pfanne mit einer Halbleiterkühlschicht umfassend einen Pfannenkörper, einen Pfannenstiel,
welcher am Pfannenkörper angebracht ist, ein thermoelektrisches Energieerzeugungssystem
und ein Temperaturmesssystem, wobei das thermoelektrische Energieerzeugungssystem
durch Verbinden der Halbleiterkühlschicht, einer aufwärtsregelnden elektronischen
Komponente und einer Stromspeichervorrichtung in Serie ausgebildet ist, wobei eine
Oberfläche der Halbleiterkühlschicht sich in Kontakt mit dem Pfannenkörper befindet
und die andere Oberfläche mit einer Hitzeableitvorrichtung verbunden ist. Das Temperaturmesssystem
ist konfiguriert, um die Temperatur eines Bodens des Pfannenkörpers zu messen. Das
thermoelektrische Energieerzeugungssystem ist mit dem Temperaturmesssystem verbunden,
um elektrische Energie an das Temperaturmesssystem zu liefern.
[0006] Nachteilig ist hierbei, dass eine thermoelektrische Energieerzeugung, d.h. die Wandlung
von Wärme in Elektrizität z.B. mittels des Seebeck-Effekts, technisch einen nicht
unerheblichen Aufwand bedeuten kann, welcher zu entsprechenden Kosten in der Herstellung
und bzw. oder in der Montage führen sowie auch zusätzlichen Bauraum benötigen kann.
[0007] Die
EP 1 280 443 A1 betrifft ein elektronisches Bratpfannensystem mit einer Pfanne zum Bereiten von Speisen
bzw. Lebensmitteln, mit einem Griff, der zur Bewegung bzw. Manipulation der Pfanne
mit der Pfanne verbunden ist, mit einem oder mit mehreren Temperatursensoren, die
mit der Pfanne verbunden sind, um Signale zu erzeugen, die eine Pfannencharakteristik
bzw. mehrere Pfannencharakteristika angeben und mit einer Anzeigeelektronik, die mit
den Sensoren verbunden ist und in bzw. mit dem Griff vorgesehen ist, um wenigstens
eine Angabe bzw. Anzeige der Pfannencharakteristika einem Benutzer der Pfanne zur
Verfügung zu stellen, wobei die Anzeigeelektronik eine Benutzerschnittstelle zum Auswählen
einer von mehreren Speisencharakteristika umfasst. Zur Versorgung der elektronischen
Elemente mit elektrischer Energie weist das elektronische Bratpfannensystem im Griff
eine auswechselbare Batterie als elektrischen Energiespeicher auf.
[0008] Die
DE 10 2008 051 265 A1 betrifft ein Gargerät, insbesondere einen Schnellkochtopf, mit einer Steuerungs-,
Regelungs- und Bedienvorrichtung mit zumindest einer Sensoreinrichtung zur Erfassung
von zumindest einem, einen Garvorgang beeinflussenden Parameter, mit zumindest einem
Mikrokontroller zur Datenverarbeitung und Steuerung/Regelung von Garprozessen, mit
zumindest einem Datenspeicher zum Speichern von Ablaufprogrammen, von Geräteparametern
auch umgebender für den Garprozess relevanter Geräte, von Garguttypen und Garguttypenparametern
und zur Dokumentation von Garprozessen für eine spätere Auswertung und Optimierung
derselben, mit zumindest einer Datenschnittstelleneinrichtung, mit zumindest einem
elektrischen Energiespeicher zur Energieversorgung, mit zumindest einer Kopplungseinrichtung
zur lösbaren Verbindung der Steuerungs-, Regelungs- und Bedienvorrichtung mit dem
Gargerät, mit zumindest einer Ausgabeeinrichtung zur Information eines Benutzers,
und mit zumindest einer Eingabeeinrichtung zur Bedienung der Steuerungs-, Regelungs-
und Bedienvorrichtung.
[0009] Die Stromversorgung der Steuerungs-, Regelungs- und Bedienvorrichtung kann beispielsweise
durch eine Batterie, durch ein Thermoelement, durch induktive Kopplung wie z. B. im
Falle eines Induktionsherdes oder durch einen Akku gewährleistet werden. Im Falle
der Verwendung eines Akkus kann die Aufladung über eine Datenschnittstelleneinrichtung
des Gargeräts, so z. B. über eine stromführende Leitung eines USB-Anschlusses, oder
optional in einer separaten Ladestation vorgenommen werden.
[0010] Nachteilig ist bei der Verwendung einer Batterie, dass die gespeicherte elektrische
Energie der auswechselbaren Batterie endlich ist und durch den bestimmungsgemäßen
Betrieb des elektronischen Bratpfannensystems verbraucht wird. Ab einem gewissen niedrigen
Maß an gespeicherter elektrischer Energie bzw. bei ausreichend verbrauchtem bzw. entleertem
auswechselbaren elektrischen Energiespeicher können die elektronischen Funktionen
des elektronischen Bratpfannensystems der
EP 1 280 443 A1 bzw. des Gargeräts der
DE 10 2008 051 265 A1 somit nicht mehr betrieben und vom Benutzer genutzt werden. Hierzu muss der Benutzer
die leere Batterie gegen eine ausreichend aufgeladene Batterie austauschen, was Aufwand
bedeuten und Zeit sowie Geld für die Anschaffung der Batterie kosten kann.
[0011] Nachteilig ist bei der Verwendung eines Akku als elektrischen Energiespeicher bei
der Steuerungs-, Regelungs- und Bedienvorrichtung der
DE 10 2008 051 265 A1, dass auch dieser vom Benutzer wieder aufzuladen ist, falls die gespeicherte elektrische
Energie verbraucht ist. Dies kann für den Benutzer einen lästigen Aufwand bedeuten.
[0012] Nachteilist ist bei der Verwendung eines Akku oder einer auswechselbaren Batterie
als elektrischer Energiespeicher allgemein, dass die elektronischen Funktionen des
elektronischen Bratpfannensystems der
EP 1 280 443 A1 bzw. des Gargeräts der
DE 10 2008 051 265 A1 solange nicht dem Benutzer zur Verfügung stehen, bis die Batterie ausgetauscht bzw.
der Akku ausreichend aufgeladen ist. Dies kann die Verfügbarkeit einschränken.
[0013] Nachteilig ist auch im Fall der Steuerungs-, Regelungs- und Bedienvorrichtung der
DE 10 2008 051 265 A1, dass eine thermoelektrische Energieerzeugung vergleichbar der Pfanne der
EP 2 361 538 A1 technisch aufwendig und entsprechend teuer sein kann.
[0014] Nachteilig ist bei der induktiven Kopplung eines Induktionsherdes gemäß der
DE 10 2008 051 265 A1, dass das Gargerät ausgebildet sein muss, induktiv elektrische Energie zum Betrieb
der elektronischen Elemente zu erhalten. Auch muss der Induktionsherd entsprechend
ausgebildet sein. Dies kann einen nicht unerheblichen Aufwand darstellen. Ferner können
nur geeignete Induktionsherde und Gargeschirre miteinander hierzu verwendet werden.
Auch kann die induktive Energieversorgung lediglich beim induktiven Beheizen des Gargeschirrs
zum direkten Betreiben der elektronischen Elemente der Steuerungs-, Regelungs- und
Bedienvorrichtung der
DE 10 2008 051 265 A1 verwendet werden.
[0015] Mit anderen Worten erfordern die Bedienkonzepte derartiger Koch-, Küchen- bzw. Gargeschirre
mit integrierten elektronischen Elementen, dass z.B. ein EIN/AUS-Sensor ständig in
Bereitschaft ist, um eine Eingabe eines Benutzers zu detektieren. Dieses bedingt wiederum,
dass ein elektrischer dauerhafter oder auswechselbarer Energiespeicher z.B. im Kochgeschirrgriff
des Gargeschirrs eingebaut wird, welcher die Elektronik bzw. die elektronischen Elemente
mit elektrischer Energie versorgt, um z.B. die Touchsensorik durchgängig in Bereitschaft
zu halten.
[0016] Als ein derartiger elektrischer Energiespeicher wird ein Kurzzeitenergiespeicher
wie z.B. ein Kondensator, welcher z.B. in einen Kochgeschirrgriff integriert werden
kann, die erforderliche elektrische Energie zum Betrieb der elektronischen Elemente
üblicherweise nicht in ausreichendem Maße dauerhaft zur Verfügung stellen können.
Daher werden üblicherweise elektrische Energiespeicher wie Batterien oder Akkus wie
zuvor beschrieben verwendet, welche immerhin einen Betrieb über mehrere Tage und ggfs.
einige Wochen mit einer typischen täglichen Benutzungsdauer für ein derartiges Gargeschirr
ermöglichen können.
[0017] Ist der elektrische Energiespeicher leer, muss vor einer weiteren Benutzung des Gargeschirrs
z.B. in Form eines Systemkochgeschirrs dieser vom Benutzer als Batterie ersetzt bzw.
als Akku aufgeladen werden. Kann dieses nicht durchgeführt werden, weil z. B. die
verwendete handelsübliche Batterie nicht spontan zu Verfügung steht oder Spezialbatterien
erst beim Hersteller bestellt werden müssen bzw. der Aufladevorgang des Akkus erst
abgewartet werden muss, ist nur ein manueller herkömmlicher Betrieb des Gargeschirrs,
als Systemgargeschirr ggfs. mit Steuerung über das Kochfeld, möglich. Dadurch ist
z.B. keine Anwahl von Assistenzfunktionen und dergleichen am Gargeschirr möglich.
Ggfs. vorhandene Sicherheitsfunktionen des Gargeschirrs wie z.B. eine im Hintergrund
immer aktive Sicherheitsfunktion zur Begrenzung der maximalen Temperatur des Gargeschirrs
können ebenfalls in diesem Fall nicht genutzt werden.
[0018] Werden die elektronischen Elemente des Gargeschirrs vom Induktionsherd induktiv elektrisch
versorgt, so ist dies lediglich während des Betriebs des Induktionsherds möglich.
Eine Speisung der elektronischen Elemente des Gargeschirrs außerhalb des Garbetriebs
ist nicht möglich, weshalb die Funktionen der elektronischen Elemente des Gargeschirrs
dann nicht zur Verfügung stehen. Ist dies, wie zuvor beschrieben, gewollt, so ist
ein elektrischer Energiespeicher zu verwenden, mit welchem jedoch die zuvor beschriebenen
Nachteile einhergehen.
[0019] Dies gilt nicht nur für induktive Kochfelder mit separaten Kochstellen, sondern auch
für sog. Flächen- bzw. Vollflächeninduktionskochfelder, welche heutzutage zunehmend
verwendet werden, um die Flexibilität der Verwendung der Gargeschirre zu erhöhen.
[0020] Bei Flächen- bzw. Vollflächeninduktionskochfeldern sind eine Vielzahl von vergleichsweise
kleinen Induktionsspulen unterhalb der Aufstellfläche gleichmäßig verteilt angeordnet.
Seitens des induktiven Kochfelds bzw. dessen Steuerung kann die Position eines Gargeschirrs
auf der Aufstellfläche z.B. mittels zusätzlicher Topferkennungsspulen erkannt und
die unterhalb der Position befindlichen Induktionsspulen dem Gargeschirr zugeordnet
werden. Die Induktionsspulen können dann vom induktiven Kochfeld bzw. von dessen Steuerung
mit der gewünschten Leistung betrieben werden und so gemeinsam die Kochstelle für
das Gargeschirr bilden. Die Kochstellen eines Flächeninduktionskochfelds können somit
flexibel in Abhängigkeit der Anzahl, der Größe und der Positionen der verwendeten
Gargeschirre gebildet werden. Somit kann ein Benutzer ein Gargeschirr beliebig auf
der Aufstellfläche des Flächeninduktionskochfelds positionieren und wie gewohnt betreiben,
ohne vorbestimmte Kochstellen beachten und einhalten zu müssen. Die Leistungsstufe
der Kochstelle kann vom Benutzer bestimmt und ihm vom Flächeninduktionskochfeld angezeigt
werden. Auch kann seitens des Flächeninduktionskochfelds angezeigt werden, wo zumindest
ungefähr sich das Gargeschirr auf dem Flächeninduktionskochfeld befindet.
[0021] Bei Flächen- bzw. Vollflächeninduktionskochfeldern sind zwei grundlegende Systemen
am Markt bekannt.
[0022] Zum einen wird eine Vielzahl von kleinen Induktionsspulen als Heizspulen, als induktive
Heizelemente bzw. als Induktionselemente eingesetzt. Die Größe der Induktionsspulen
ist erheblich kleiner als der Durchmesser des Bodens der induktiv zu beheizenden Küchengeschirre
bzw. Gargeschirre. Jede der einzelnen Induktionsspulen ist mit einem Temperatursensor
und mit Leistungsanschlüssen ausgestattet sowie mit einer Leistungsversorgung des
induktiven Kochfelds verbunden. Jede dieser einzelnen Induktionsspulen wird über einen
separaten Schwingkreis angesteuert. Alternativ werden die einzelnen Induktionsspulen
über eine Relaismatrix zu einer Spulengruppe zusammengeschaltet und die Spulengruppe
wird von einem Schwingkreis angesteuert. Letzteres hat den Vorteil, dass die Topfposition
über die hohe Anzahl an einzelnen Induktionsspulen für eine Darstellung mittels eines
Displays eines Anzeige-/Bedienelements der induktiven Kochstelle ausreichend genau
bestimmt werden kann. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass diese Lösung technisch aufwendiger
und verhältnismäßig teuer sein kann.
[0023] Zum anderen können die o.g. Herstellkosten reduziert werden, indem die Anzahl der
Induktionsspulen sinnvoll reduziert wird. Damit die Küchengeschirrposition für eine
Darstellung in einem Display ausreichend genau ist, werden zusätzliche Spulen als
Küchengeschirrerkennungssensoren über die Induktionsspulen der Kochzonen eines induktiven
Kochfeldes positioniert. Diese Küchengeschirrerkennungssensoren erzeugen im Küchengeschirr
bzw. im Gargeschirr bzw. in dessen Boden keinen Leistungseintrag zum Erhitzen des
Kochgeschirrs. Stattdessen wird, vereinfacht beschrieben, die Dämpfung des Signals
in der Spule als Küchengeschirrerkennungssensor ausgewertet, welche durch die Anwesenheit
eines Kochgeschirrs bewirkt wird. Hierdurch kann zwischen einer An- oder Abwesenheit
eines Küchengeschirrs oberhalb des Küchengeschirrerkennungssensors auf einer Abdeckung
als Aufstellfläche Kochfeldunterschieden werden.
[0024] Die Aufstellfläche oder Abdeckung ist beispielsweise als eine Glasplatte eines herkömmlichen
induktiven Kochfelds ausgeführt. Als Aufstellfläche oder Abdeckung kann auch eine
Arbeitsplatte, zum Beispiel eines Küchenmöbels oder eines Tisches mit einem darunter
integrierten Kochfeld angesehen werden. Eine solche Arbeitsplatte kann aus anderen
Materialien als Glas bestehen, beispielsweise aus Holz oder Stein.
[0025] Das Anzeige-/Bedienelement des Kochfeldes kann unter der Aufstellfläche, auf der
Aufstellfläche, oder in der Aufstellfläche angeordnet sein.
[0026] In Kombination mehrerer und insbesondere aller Küchengeschirrerkennungssensoren kann
die Position des Gargeschirrs auf der Aufstellfläche des induktiven Kochfelds genauer
als zuvor beschrieben ermittelt und die Zuordnung eines Gargeschirrs zu einem Bedienelement
vergleichsweise exakt ermöglicht werden. Vorteilhaft ist hierbei, dass die Herstellkosten
für ein Flächen- bzw. Vollflächeninduktionskochfeld reduziert werden können. Nachteilig
ist jedoch, dass die als Küchengeschirrerkennungssensoren wirkenden zusätzlichen Spulen
einen zusätzlichen Bauraum erfordern, welcher insbesondere unterhalb der Abdeckung
bzw. Aufstellfläche eines induktiven Kochfelds ohnehin sehr begrenzt ist.
[0027] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein induktives Küchensystem der eingangs
beschriebenen Art bereitzustellen, so dass die elektronischen Elemente des Küchengeschirrs
jederzeit betriebsbereit sind bzw. die Funktionen der elektronischen Elemente des
Küchengeschirrs jederzeit zur Verfügung stehen. Insbesondere soll das Wechseln von
Batterie vermieden und bzw. oder das Aufladen von Akkus für den Benutzer vereinfacht
werden. Dies soll insbesondere für ein induktives Küchensystem mit einem induktiven
Kochfeld ermöglicht werden. Zumindest soll eine Alternative zu bekannten derartigen
induktiven Küchensystemen geschaffen werden.
[0028] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein induktives Küchensystem mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1, durch ein induktives Kochfeld mit den Merkmalen des Patentanspruchs
13 sowie durch ein Küchengeschirr mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
nachfolgenden Unteransprüchen.
[0029] Somit betrifft die Erfindung ein induktives Küchensystem mit einem induktiven Kochfeld
mit einer Aufstellfläche, welche ausgebildet ist, wenigstens ein Küchengeschirr von
oben frei positionierbar auf sich aufzunehmen, mit einer Mehrzahl von ersten Induktionselementen,
welche unterhalb der Aufstellfläche angeordnet und jeweils ausgebildet sind, ein auf
der Aufstellfläche befindliches Küchengeschirr frei positionierbar zu beheizen, und
mit einer Mehrzahl von zweiten Induktionselementen, welche unterhalb der Aufstellfläche
vorbestimmt angeordnet und jeweils ausgebildet sind, die Anwesenheit eines Küchengeschirrs
auf der Aufstellfläche zumindest im Wesentlichen direkt über sich zu erkennen, und
mit wenigstens dem Küchengeschirr mit wenigstens einem elektrischen Energiespeicher,
welcher ausgebildet ist, wenigstens ein elektronisches Element des Küchengeschirrs
elektrisch zu versorgen.
[0030] Die ersten Induktionselemente sind eingerichtet und vorgesehen zur induktiven Erwärmung
eines Küchengeschirrs, insbesondere eines ferromagnetischen Bodens eines Küchengeschirrs.
Die zweiten Induktionselemente sind eingerichtet und vorgesehen als Sensoren zur Erkennung
der Anwesenheit eines Küchengeschirrs. Erfindungsgemäß sind die zweiten Induktionselemente
auch vorgesehen uns eingerichtet zur induktiven Übertragung elektrischer Energie an
das Küchengeschirr, insbesondere an ein Induktionselement des Küchengeschirrs.
[0031] Ein Aspekt ist, dass ein induktives Erwärmen des Küchengeschirrs mittels der zweiten
Induktionselemente nicht möglich ist. Die zweiten Induktionselemente sind weder vorgesehen
noch eingerichtet oder ausgeführt eine induktive Erwärmung eines ferromagnetischen
Bodens des Küchengeschirrs zu bewirken.
[0032] Die Anzahl der zweiten Induktionselemente kann identisch oder auch geringer sein
als die Anzahl der ersten Induktionselemente. Vorzugsweise ist die Anzahl der zweiten
Induktionselemente größer als die Anzahl der ersten Induktionselemente. Hierdurch
kann das Ansprechverhalten und/oder die Wirkung der zweiten Induktionselemente auf
das Küchengeschirr verbessert werden. Besonders bevorzugt ist die Anzahl der zweiten
Induktionselemente deutlich höher, als die Anzahl der ersten Induktionselemente. Dies
bedeutet, dass die Anzahl der zweiten Induktionselemente zu der Anzahl der ersten
Induktionselemente in einem Verhältnis von 3/2 oder größer stehen.
[0033] Die zweiten Induktionselemente sind in ihrer räumlich Ausdehnung deutlich kleiner,
insbesondere in der Längsrichtung X und in der Querrichtung Y, als die ersten Induktionselemente
ausgebildet. Hierdurch wird eine Anordnung in und/oder zwischen den ersten Induktionselementen
erleichtert.
[0034] Das Küchengeschirr kann jede Art von Küchengeschirren sein, welche in einer Küche
zur Zubereitung, zu dessen Vorbereitung und bzw. oder zur Lagerung von Lebensmittels
sowie zum Anrichten zubereiteter Lebensmittel verwendet werden können. Dies können
insbesondere Kochtöpfe, Schmortöpfe, Bratpfannen und dergleichen sein. Der elektrische
Energiespeicher ist ein aufladbarer bzw. ein wiederaufladbarer elektrischer Energiespeicher
wie z.B. ein Kondensator oder ein Akku, wie weiter unten noch näher beschrieben werden
wird. Die elektronischen Elemente des Küchengeschirrs können z.B. Sensoren, Anzeige-
und bzw. oder Bedienelemente, Steuerungselemente und dergleichen sein.
[0035] Das erfindungsgemäße induktive Küchensystem ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Küchengeschirr wenigstens ein Induktionselement aufweist und das induktive Kochfeld
ausgebildet ist, wenigstens eines seiner zweiten Induktionselemente derart zu betreiben,
dass der elektrische Energiespeicher des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs
mittels dessen Induktionselement induktiv aufgeladen werden kann. Die Induktionselemente
können insbesondere Induktionsspulen sein. Die Induktionsspulen des induktiven Kochfelds
können als Leistungsspulen und als Sensor- bzw. Ladespulen verwendet und bezeichnet
werden.
[0036] Mit anderen Worten kann erfindungsgemäß ein Aufladen bzw. ein Wiederaufladen des
elektrischen Energiespeichers des Küchengeschirrs durch das induktive Kochfeld erfolgen.
Vorteilhaft ist hierbei, dass auf zusätzliche Aufladegeräte verzichtet werden kann.
Auch kann auf das Auswechseln eines verbrauchten elektrischen Energiespeichers wie
z.B. einer Batterie verzichtet werden. Dies kann den Komfort für den Benutzer erhöhen.
Auch kann dies die Verfügbarkeit des Küchengeschirrs bzw. dessen elektronischer Funktionen
erhöhen.
[0037] Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, dass bisher die elektronischen
Elemente eines Küchengeschirrs entweder mit elektrischer Energie betrieben werden,
welche in einem elektrischen Energiespeicher gespeichert ist oder in diesem Moment
induktiv von dem induktiven Kochfeld mit konkreten Kochstellen in das Küchengeschirr
eingekoppelt und direkt verwendet wird. Dies schränkt diese Möglichkeit ein, da nicht
in jedem Betriebszustand des induktiven Kochfelds induktiv elektrische Energie zur
Verfügung gestellt werden kann. So kann eine Kochstelle eines induktiven Kochfelds
bisher entweder induktiv elektrische Energie zur Verfügung stellen, um Funktionen
des Küchengeschirrs betreiben zu können, oder das Küchengeschirr kann von dem induktiven
Kochfeld induktiv beheizt werden; in diesem Moment bzw. in diesem Betriebszustand
stehen dann die Funktionen der elektronischen Elemente des Küchengeschirrs jedoch
nicht zur Verfügung.
[0038] Bei induktiven Kochfeldern ist die induktive Einkopplung von elektrischer Energie
in das Küchengeschirr bisher gar nicht bekannt.
[0039] Erfindungsgemäß werden daher die ohnehin vorhandenen zweiten Induktionselemente eines
induktiven Kochfelds, welches bisher lediglich der Positionserkennung der Küchengeschirre
auf der Aufstellfläche dienen, dazu verwendet, zusätzlich eine induktive Kopplung
mit wenigstens einem Induktionselement des Küchengeschirrs vorzunehmen und so dessen
elektrischen Energiespeicher aufzuladen.
[0040] Das Beheizen des Küchengeschirrs mittels der ersten Induktionselemente, welche auch
als Leistungsspulen bezeichnet werden können, und das Aufladen mittels wenigstens
eines der zweiten Induktionselemente, welches auch als Sensor-/Ladespule bezeichnet
werden können, kann parallel, d.h. zeitgleich, oder alternativ, d.h. zeitlich versetzt,
erfolgen, wobei das induktive Kochfeld ausgebildet sein kann, beide Möglichkeiten
vorzusehen.
[0041] Ein Aspekt ist es, dass die induktive Kopplung zur Übertragung elektrischer Energie
von dem Kochfeld an das Küchengeschirr nur mittels den zweiten Induktionselementen
und dem Induktionselement des Küchengeschirrs erfolgt.
[0042] Ein Aspekt ist es, dass das Küchengeschirr einen Filter zwischen dem Induktionselement
des Küchengeschirrs und der Elektronik des Küchengeschirrs aufweist, welches nur die
Frequenzen des zweiten Induktionselements durchlässt. Hierdurch wird erreicht, dass
das Energie durch induktive Kopplung nur mittels der zweiten Induktionselemente an
das Küchengeschirr übertragen wird. Hierdurch wird eine Überlastung der Elektronik
des Küchengeschirrs vermieden, ohne die Zeiten für eine induktive Energieübertragung
zu sehr zu verkürzen.
[0043] Auch kann zusätzlich eine direkte Versorgung der elektronischen Elemente des Küchengeschirrs
mittels wenigstens eines der zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds erfolgen,
d.h. neben dem Aufladen kann zusätzlich ein direkter Betrieb der elektronischen Elemente
des Küchengeschirrs ermöglicht werden, um die gespeicherte elektrische Energie nicht
zu verbrauchen. Dabei kann überschüssige elektrische Energie, welche nicht zum direkten
Betreiben der elektronischen Elemente des Küchengeschirrs erforderlich ist, im elektrischen
Energiespeicher gespeichert werden.
[0044] Vorteilhaft ist somit, dass die Funktion des Aufladens des elektrischen Energiespeichers
des Küchengeschirrs mittels wenigstens eines der zweiten Induktionselemente des induktiven
Kochfelds unabhängig von der Technik der ersten Induktionselemente realisiert werden
kann. Mit anderen Worten kann die Ladefunktion des Küchengeschirrs unabhängig von
der Induktionstechnologie des induktiven Kochfelds umgesetzt werden. Insbesondere
können die beiden Funktionen des induktiven Beheizens und des induktiven Aufladens
technisch unabhängig voneinander umgesetzt werden, was die Kosten reduzieren kann.
Insbesondere kann eine derartige Funktionstrennung es ermöglichen, beide Typen von
Induktionselementen des induktiven Kochfelds für den jeweiligen Zweck gezielt auszulegen
bzw. zu optimieren, wobei die zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds
zusätzlich ihre bisherige Sensorfunktion beibehalten müssen.
[0045] Vorteilhaft ist dabei auch, dass durch die Verwendung der zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds, welche bisher lediglich als Sensoren zum Erkennen einer
Anwesenheit von Küchengeschirren verwendet werden, eine ungewollte zu hohe Leistungsabgabe
seitens der zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds sicher vermieden werden
kann, da die zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds hierzu technisch
gar nicht in der Lage sind. Dies kann die Sicherheit der Verwendung des erfindungsgemäßen
induktiven Küchensystems für den Benutzer erhöhen.
[0046] Die Induktionselemente weisen eine flächige Ausdehnung auf, welche parallel zur Aufstellfläche
für das Küchengeschirr auf dem Kochfeld orientiert ist. Dabei haben die für die induktive
Erwärmung des Küchengeschirrs vorgesehenen ersten Induktionselemente eine deutlich
größere flächige Ausdehnung als die als Sensoren und/oder als Energieüberträger mittels
induktiver Kopplung vorgesehenen zweiten Induktionselemente. Dies hat den Vorteil,
dass einerseits mittels möglichst großen ersten Induktionselementen eine gute Flächenabdeckung
mit den ersten Induktionselementen und somit eine wirksame Erwärmung des Küchengeschirrs
ermöglicht wird. Andererseits können gerade die möglichst kleinen zweiten Induktionselemente
gut in Zwischenräumen zwischen benachbarten ersten Induktionselementen beziehungsweise
um die ersten Induktionselemente herum angeordnet werden, ohne die Flächenwirksamkeit
der ersten Induktionselemente wesentlich zu beeinträchtigen.
[0047] Ein Aspekt ist es, dass die ersten Induktionselemente einen mittleren Durchmesser
von wenigstens 8 Zentimeter und/oder parallel zur Aufstellfläche des Kochfeldes eine
Ausdehnung von wenigstens 50 Quadratzentimeter aufweisen. Weiterhin hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, dass die zweiten Induktionselemente einen mittleren Durchmesser
von höchstens 5 Zentimeter und/oder parallel zur Aufstellfläche des Kochfeldes eine
Ausdehnung von maximal 20 Quadratzentimeter aufweisen.
[0048] Eine Ausführungsform eines Kochfeldes sieht vor, dass die mittlere Überdeckungsfläche
aller ersten Induktionselemente mindestens doppelt, vorzugsweise wenigstens dreifach
so groß ist wie die Überdeckungsfläche des größten zweiten Induktionselementes. Der
Begriff Überdeckungsfläche ist ein Synonym für die flächige Ausdehnung parallel zur
Aufstellfläche des Kochfeldes.
[0049] Gemäß einem Aspekt der Erfindung können bei einem Kochfeld die ersten Induktionselemente
unterschiedliche Größen aufweisen. Die zweiten Induktionselemente sind vorzugsweise
hinsichtlich ihrer Größe, insbesondere hinsichtlich ihrer flächigen Ausdehnung parallel
zur Aufstellfläche des Kochfeldes, identisch ausgeführt sind.
[0050] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ausgebildet, mehrere
seiner zweiten Induktionselemente derart zu betreiben, dass der elektrische Energiespeicher
des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs mittels dessen Induktionselement
induktiv aufgeladen werden kann. Diesem Aspekt der Erfindung liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass die zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds deutlich kleiner
als die Küchengeschirre ausgebildet und flächig deutlich dichter als die ersten Induktionselemente
angeordnet sind. Somit kann üblicherweise ein Küchengeschirr oberhalb von wenigstens
zwei zweiten Induktionselementen angeordnet werden, so dass auch alle vom Küchengeschirr
abgedeckten zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds genutzt werden können,
am induktiven Aufladevorgang teilzuhaben. Dies kann die induktive Aufladung erhöhen
und bzw. oder beschleunigen und bzw. oder die Belastung pro zweitem Induktionselement
reduzieren.
[0051] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Küchengeschirr eine Mehrzahl
von Induktionselementen auf. Diese Induktionselemente des Küchengeschirrs können entsprechend
kleiner als der Boden des Küchengeschirrs ausgebildet und flächig verteilt angeordnet
sein.
[0052] Diesem Aspekt der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds deutlich kleiner als die Küchengeschirre ausgebildet und
flächig deutlich dichter als die ersten Induktionselemente angeordnet sind. Somit
kann üblicherweise ein Küchengeschirr oberhalb von wenigstens zwei zweiten Induktionselementen
angeordnet werden. Wird dann das Induktionselement des Küchengeschirrs, wie bisher
bei Küchengeschirren für induktive Kochfelder mit konkreten Kochstellen üblich, möglichst
groß und flächendeckend am Boden des Küchengeschirrs ausgebildet, so kann das Induktionselement
des Küchengeschirrs deutlich größer als die zweiten Induktionselemente des induktiven
Kochfelds sein, was sich ungünstig auf die induktive Kopplung auswirken kann.
[0053] Daher werden gemäß diesem Aspekt der Erfindung seitens des Küchengeschirrs mehrere
kleinere Induktionselemente vorgesehen, welche eher der Größe der zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds entsprechen und somit bei ausreichender Überdeckung zu einer
besseren induktiven Kopplung führen können, was der induktiven elektrischen Energieübertragung
zugutekommen kann.
[0054] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ausgebildet,
in einem Bereitschaftsmodus seine zweiten Induktionselemente derart zu betreiben,
dass der elektrische Energiespeicher des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs
mittels dessen Induktionselement induktiv aufgeladen werden kann, und in einem Betriebsmodus
seine zweiten Induktionselemente derart zu betreiben, dass die Anwesenheit des Küchengeschirrs
auf der Aufstellfläche zumindest im Wesentlichen direkt über den zweiten Induktionselementen
erkannt werden kann.
[0055] In dem Bereitschaftsmodus können verschiedene Funktionen des induktiven Kochfelds
genutzt werden, ohne dass eine Leistungsabgabe mittels der ersten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds an das Küchengeschirr möglich ist, welche zu einem bestimmungsgemäßen
induktiven Beheizen des Küchengeschirrs führen könnte. Dies ist erst im Betriebsmodus
möglich. Hierdurch kann bei einem induktiven Kochfeld ermöglicht werden, beide Funktionen
des induktiven Küchensystems separat zu nutzen.
[0056] Mit anderen Worten kann in einem Bereitschaftsmodus, wenn die Position eines Küchengeschirrs
von den sensorisch betriebenen zweiten Induktionselementen des induktiven Kochfelds
nicht erkannt werden muss, ein Betrieb der zweiten Induktionselemente des induktiven
Kochfelds ausschließlich zur elektrischen induktiven Aufladung des elektrischen Energiespeichers
und bzw. oder zur direkten elektrischen induktiven Versorgung der elektronischen Elemente
des Küchengeschirrs erfolgen. Wird das induktive Kochfeld jedoch im Betriebsmodus
zum Beheizen eines Küchengeschirrs genutzt, so ist bei einem induktiven Kochfeld die
Position des Küchengeschirrs auf der Aufstellfläche zu erkennen und auch fortlaufend
zu überprüfen, so dass dann die zweiten Induktionselemente des induktiven Kochfelds
sensorisch hierfür genutzt werden können.
[0057] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ausgebildet,
in einem Betriebsmodus seine zweiten Induktionselemente derart zu betreiben, dass
die Anwesenheit des Küchengeschirrs auf der Aufstellfläche zumindest im Wesentlichen
direkt über den zweiten Induktionselementen erkannt werden kann, oder dass der elektrische
Energiespeicher des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs mittels dessen
Induktionselement induktiv aufgeladen werden kann. Mit anderen Worten können die zweiten
Induktionselemente des induktiven Kochfelds im Betriebsmodus beide Funktionen, d.h.
das sensorische Erkennen von Küchengeschirren und das induktive Aufladen bzw. Betreiben
der Küchengeschirre, wie zuvor beschrieben alternativ übernehmen.
[0058] Diesem Aspekt der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein sensorisches
Überprüfen der (anhaltenden) Anwesenheit eines Küchengeschirrs oberhalb der zweiten
Induktionselemente des induktiven Kochfelds zwar im Betriebsmodus des induktiven Kochfelds
fortlaufend erfolgen muss, jedoch nicht durchgängig. Mit anderen Worten kann eine
derartige sensorische Überprüfung der Anwesenheit eines Küchengeschirrs in einem Takt
von z.B. 0,1 Sekunden genügen, um ausreichend schnell eine Veränderung der Anwesenheit
bzw. Abwesenheit des Küchengeschirrs pro zweitem Induktionselement erkennen und hierauf
reagieren zu können. In der Zwischenzeit können daher die zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds zur induktiven Aufladung bzw. zum induktiven Betrieb des
Küchengeschirrs genutzt werden, ohne dabei die sensorische Funktion der zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds einzuschränken.
[0059] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ausgebildet,
eine für eine induktive Kopplung ausreichende Überdeckung wenigstens eines seiner
zweiten Induktionselemente mit dem Induktionselement, vorzugsweise mit wenigstens
einem der Induktionselemente, des Küchengeschirrs zu erkennen und in Reaktion hierauf
einen Ladevorgang zu starten und bzw. oder einem Benutzer die Überdeckung mitzuteilen.
Dies kann durch die Wechselwirkung der Induktionselemente untereinander erfolgen.
In Reaktion hierauf kann somit der Ladevorgang und bzw. oder eine direkte elektrische
Speisung des Küchengeschirrs selbsttätig von dem induktiven Kochfeld aufgenommen werden,
was den Benutzer hiervon entlasten kann. Zusätzlich oder alternativ kann dies dem
Benutzer mitgeteilt werden, um den Benutzer über diesen Vorgang zu informieren. Dies
kann durch optische, akustische und bzw. oder haptische Mittel erfolgen. Auch kann
eine derartige Information seitens des induktiven Kochfelds und bzw. oder seitens
des Küchengeschirrs an ein Mobilgerät des Benutzers wie z.B. an ein Smartphone übertragen
und dort dem Benutzer optisch, akustisch und bzw. oder haptisch mitgeteilt werden.
In jedem Fall kann dies den Benutzer darüber informieren bzw. daran erinnern, dass
ein Aufladevorgang zwischen induktivem Kochfeld und Küchengeschirr durchgeführt wird,
damit der Benutzer nicht versehentlich das Küchengeschirr von dem induktiven Kochfeld
entfernt bzw. die Position des Küchengeschirrs auf der Aufstellfläche des induktiven
Kochfelds verändert und hierdurch das Aufladen unterbricht oder beendet.
[0060] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ausgebildet,
eine Veränderung einer für eine induktive Kopplung ausreichenden Überdeckung wenigstens
eines seiner zweiten Induktionselemente mit dem Induktionselement, vorzugsweise mit
wenigstens einem der Induktionselemente, des Küchengeschirrs zu erkennen und in Reaktion
hierauf das Maß der Überdeckung einem Benutzer mitzuteilen. Dies kann durch eine Veränderung
der Wechselwirkung der Induktionselemente untereinander erfolgen, welche von dem induktiven
Kochfeld erkannt werden kann. Mit anderen Worten kann seitens des induktiven Kochfelds
erkannt werden, ob das Maß der Überdeckung wenigstens eines der zweiten Induktionselemente
des induktiven Kochfelds mit dem Induktionselement bzw. mit mehreren Induktionselementen
des Küchengeschirrs zu- oder abnimmt, wenn der Benutzer die Positionierung des Küchengeschirrs
auf der Aufstellfläche des induktiven Kochfelds verändert. Dies kann dem Benutzer
mitgeteilt werden, so dass der Benutzer eine Unterstützung erhält, die Positionierung
des Küchengeschirrs auf der Aufstellfläche des induktiven Kochfelds derart zu verändern,
dass eine ausreichende Überdeckung bzw. induktive Kopplung erreicht werden kann, um
ein induktives Aufladen des elektrischen Energiespeichers des Küchengeschirrs ausführen
zu können. Dass eine derartige Positionierung erreicht ist, kann dem Benutzer ebenfalls
mitgeteilt werden.
[0061] Dies kann durch optische, akustische und bzw. oder haptische Mittel erfolgen. Auch
kann eine derartige Information seitens des induktiven Kochfelds und bzw. oder seitens
des Küchengeschirrs an ein Mobilgerät des Benutzers wie z.B. an ein Smartphone übertragen
und dort dem Benutzer optisch, akustisch und bzw. oder haptisch mitgeteilt werden.
[0062] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ferner ausgebildet,
seine ersten Induktionselemente zum Beheizen des auf der Aufstellfläche befindlichen
Küchengeschirrs parallel zum induktiven Aufladen des elektrischen Energiespeichers
des Küchengeschirrs mittels dessen Induktionselementen durch das zweite Induktionselement
des induktiven Kochfelds zu betreiben. Dies kann ein induktives Aufladen des elektrischen
Energiespeichers des Küchengeschirrs während des Beheizens des Küchengeschirrs ermöglichen.
Dies kann Zeit sparen, die sonst zur alleinigen Durchführung des Aufladevorgangs verwendet
werden müsste.
[0063] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das induktive Kochfeld ferner ausgebildet,
seine ersten Induktionselemente zum Beheizen des auf der Aufstellfläche befindlichen
Küchengeschirrs alternativ zum induktiven Aufladen des elektrischen Energiespeichers
des Küchengeschirrs mittels dessen Induktionselementen durch das zweite Induktionselement
des induktiven Kochfelds zu betreiben. Dies kann beide Funktionen voneinander trennen.
Insbesondere kann die Erwärmung der Kochstelle reduziert werden.
[0064] Insbesondere sind die zweiten Induktionselemente nicht vorgesehen, eingerichtet und/oder
geeignet das Küchengeschirr induktiv zu erwärmen. Die hat seine Ursache in der Größe
der zweiten Induktionselemente und/oder in der Frequenz mit welcher die zweiten Induktionselemente
betrieben werden und/oder in der Leistung welche die zweiten Induktionselemente abgeben.
[0065] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das induktive Kochfeld ferner einen
ersten Generator auf, welcher ausgebildet ist, das erste Induktionselement mit einer
niedrigen Frequenz, insbesondere unter 500 kHz, beispielsweise zwischen ca. 15 kHz
und ca. 100 kHz zu betreiben. Insbesondere in diesem Frequenzbereich kann eine wirksame
induktive Beheizung erfolgen.
[0066] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das induktive Kochfeld ferner einen
zweiten Generator auf, welcher ausgebildet ist, das zweite Induktionselement mit einer
hohen Frequenz, insbesondere über 50 kHz, vorzugsweise mit einer Frequenz zwischen
ca. 50 kHz und ca. 10 MHz zu betreiben. Es hat sich herausgestellt, dass in diesem
Frequenzband eine Ladespule in einem Küchengeschirr besonders gut angesprochen werden
kann. Besonders bevorzugt ist die Frequenz zwischen 80 kHz und 240 kHz oder zwischen
480 kHz und 1 MHz oder zwischen 3 MHz und 6MHz. Insbesondere in diesen Frequenzbereichen
kann eine wirksame induktive Aufladung erfolgen.
[0067] Ein Aspekt ist es, dass das erste Induktionselement mit einer niedrigen Frequenz
betrieben wird, welche geringer ist als eine hohe Frequenz, mit der das zweite Induktionselement
betrieben wird. Eine mögliche Ausführungsform sieht vor, dass der Wert der hohen Frequenz
mindestens doppelt so groß ist wie der Wert der niedrigen Frequenz.
[0068] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Küchengeschirr ferner ausgebildet,
wenigstens ein elektronisches Element mittels seines Induktionselements elektrisch
direkt zu versorgen. Hierdurch kann das Aufladen zusätzlich zum direkten Betreiben
der elektronischen Elemente des Küchengeschirrs erfolgen. Auch kann ein alleiniges
direktes Betreiben der elektronischen Elemente des Küchengeschirrs erfolgen, z.B.
falls der elektrische Energiespeicher des Küchengeschirrs vollständig geladen ist.
[0069] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der elektrische Energiespeicher des
Küchengeschirrs ein Kurzzeitenergiespeicher, vorzugsweise ein Kondensator, und das
induktive Kochfeld ist ausgebildet, sein zweites Induktionselement, vorzugsweise wiederholend,
kurzzeitig mit einer ausreichend hohen elektrischen Leistung zu betreiben, so dass
der elektrische Energiespeicher des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs
mittels dessen Induktionselement induktiv aufgeladen werden kann. Dies kann die Umsetzung
der Erfindung vereinfachen und bzw. oder den Aufwand, die Kosten und bzw. oder den
Bauraum für den elektrischen Energiespeicher geringhalten.
[0070] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der elektrische Energiespeicher des
Küchengeschirrs ein Langzeitenergiespeicher, vorzugsweise ein Akku, und das induktive
Kochfeld ist ausgebildet, sein zweites Induktionselement ausreichend lang mit einer
ausreichend hohen elektrischen Leistung zu betreiben, so dass der elektrische Energiespeicher
des auf der Aufstellfläche befindlichen Küchengeschirrs mittels dessen Induktionselement
induktiv aufgeladen werden kann. Dies kann die Anzahl und bzw. die Dauer der Aufladevorgänge
geringhalten und bzw. oder die Verfügbarkeit der Funktionen der elektronischen Elemente
des Küchengeschirrs erhöhen.
[0071] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist bzw. sind das induktive Kochfeld und
bzw. oder das Küchengeschirr ausgebildet, einen Benutzer auf einen laufenden Aufladevorgang
des elektrischen Energiespeichers des Küchengeschirrs hinzuweisen. Dies kann durch
optische, akustische und bzw. oder haptische Mittel erfolgen. Auch kann eine derartige
Information seitens des induktiven Kochfelds und bzw. oder seitens des Küchengeschirrs
an ein Mobilgerät des Benutzers wie z.B. an ein Smartphone übertragen und dort dem
Benutzer optisch, akustisch und bzw. oder haptisch mitgeteilt werden. In jedem Fall
kann dies den Benutzer darüber informieren bzw. daran erinnern, dass ein Aufladevorgang
zwischen induktivem Kochfeld und Küchengeschirr durchgeführt wird, damit der Benutzer
nicht versehentlich das Küchengeschirr von der Aufstellfläche des induktiven Kochfelds
entfernt bzw. dort verschiebt und hierdurch das Aufladen unterbricht oder beendet.
[0072] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Küchengeschirr ausgebildet, den
Ladezustand des elektrischen Energiespeichers zu bestimmen und einem Benutzer mitzuteilen.
Dies kann durch optische, akustische und bzw. oder haptische Mittel erfolgen. Auch
kann eine derartige Information seitens des Küchengeschirrs an das induktive Kochfeld
und bzw. oder an ein Mobilgerät des Benutzers wie z.B. an ein Smartphone übertragen
und dort dem Benutzer optisch, akustisch und bzw. oder haptisch mitgeteilt werden.
In jedem Fall kann der Benutzer auf diese Art und Weise über den aktuellen Ladezustand
des Küchengeschirrs auf dem Laufenden gehalten werden.
[0073] Die Erfindung betrifft auch ein induktives Kochfeld zur Verwendung in einem induktiven
Küchensystem wie zuvor beschrieben. Somit kann ein induktives Kochfeld zur Verfügung
gestellt werden, um das zuvor beschriebene erfindungsgemäße induktive Küchensystem
umzusetzen.
[0074] Die Erfindung betrifft auch ein Küchengeschirr, vorzugsweise ein Gargeschirr, zur
Verwendung in einem induktiven Küchensystem wie zuvor beschrieben. Somit kann ein
Küchengeschirr wie z.B. ein Kochtopf, ein Schmortopf, ein Bratpfannen und dergleichen
zur Verfügung gestellt werden, um das zuvor beschriebene erfindungsgemäße induktive
Küchensystem umzusetzen.
[0075] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist das Küchengeschirr ausgebildet, einen vorbestimmt
geringen Ladezustand des elektrischen Energiespeichers zu erkennen und in Reaktion
hierauf wenigstens einen entsprechenden Hinweis an einen Benutzer auszugeben. Dies
kann durch optische, akustische und bzw. oder haptische Mittel erfolgen. Auch kann
eine derartige Information seitens des Küchengeschirrs an das induktive Kochfeld und
bzw. oder an ein Mobilgerät des Benutzers wie z.B. an ein Smartphone übertragen und
dort dem Benutzer optisch, akustisch und bzw. oder haptisch mitgeteilt werden. In
jedem Fall kann dies dafür sorgen, dass das Aufladen des Küchengeschirrs rechtzeitig
vom Benutzer vorgenommen wird, bevor der elektrische Energiespeicher des Küchengeschirrs
so weit entleert ist, dass die elektronischen Elemente des Küchengeschirrs nicht mehr
betrieben werden können und somit vor der nächsten Nutzung der Funktionen der elektronischen
Elemente des Küchengeschirrs ein Aufladen erfolgen muss, was die Nutzung verzögern
und bzw. oder einschränken kann.
[0076] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen induktiven Küchensystems von
der Seite; und
- Figur 2
- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen induktiven Küchensystems von oben.
[0077] Die o.g. Figuren werden in kartesischen Koordinaten betrachtet. Es erstreckt sich
eine Längsrichtung X, welche auch als Tiefe X oder als Länge X bezeichnet werden kann.
Senkrecht zur Längsrichtung X erstreckt sich eine Querrichtung Y, welche auch als
Breite Y bezeichnet werden kann. Senkrecht sowohl zur Längsrichtung X als auch zur
Querrichtung Y erstreckt sich eine vertikale Richtung Z, welche auch als Höhe Z bezeichnet
werden kann.
[0078] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen induktiven Küchensystems
1, 2 von der Seite. Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
induktiven Küchensystems 1, 2 von oben.
[0079] Das induktive Küchensystem 1, 2 besteht aus einem induktiven Kochfeld 1 sowie aus
einem Küchengeschirr 2 in Form eines Gargeschirrs 2, welches beispielhaft als Pfanne
2 umgesetzt ist.
[0080] Das induktive Kochfeld 1 weist eine Aufstellfläche 10 bzw. eine Abdeckung 10 in Form
einer Glasplatte oder einer Arbeitsplatte auf, welche die Oberfläche des induktiven
Kochfelds 1 bildet, auf welcher Küchen- bzw. Gargeschirre 2 wie z.B. die Pfanne 2
abgestellt werden können. Das induktive Kochfeld 1 weist ein Anzeige-/Bedienelement
11 auf, so dass einem Benutzer Informationen angezeigt sowie vom Benutzer Eingaben
getätigt werden können.
[0081] Unterhalb der Aufstellfläche 10 des induktiven Kochfelds 1 ist eine Mehrzahl von
ersten Induktionselementen 12 vorgesehen, welche als erste Induktionsspulen 12 ausgebildet
sind und induktive Heizelemente 12 darstellen. Die ersten Induktionselemente 12 können
von einem ersten Generator (nicht dargestellt) in einem Frequenzbereich zwischen ca.
15 kHz und ca. 100 kHz betrieben werden. Die ersten Induktionsspulen 12 können auch
als Leistungsspulen 12 und der erste Generator auch als Heizgenerator bezeichnet werden.
Ferner weist das induktive Kochfelds 1 in der Höhe Z unterhalb der Aufstellfläche
10 zusätzlich eine Mehrzahl von zweiten Induktionselementen 13 auf, welche jeweils
dazu ausgebildet sind, die Anwesenheit eines Küchengeschirrs 2 wie z.B. der Pfanne
2 in der Höhe Z direkt über sich auf der Aufstellfläche 10 drauf zu erkennen. Mit
anderen Worten kann jedes zweite Induktionselement 13 unterscheiden, ob in der Höhe
Z oberhalb ein Küchengeschirr 2 auf der Aufstellfläche 10 anwesend ist oder nicht.
Dies kann durch eine Veränderung des Schwingkreises des jeweiligen zweiten Induktionselements
13 in Abhängigkeit der Anwesenheit oder Abwesenheit eines Küchengeschirrs 2 oberhalb
erfolgen. Die zweiten Induktionselements 13 sind als zweite Induktionsspulen 13 ausgebildet
und können auch als Küchengeschirrerkennungssensoren 13 bezeichnet werden.
[0082] Die Anzahl der zweiten Induktionselemente 13 ist in der hier gezeigten Ausführungsform
größer, vorzugsweise deutlich höher, als die Anzahl der ersten Induktionselemente
12. Die zweiten Induktionselemente 13 sind deutlich kleiner, insbesondere in der Längsrichtung
X und in der Querrichtung Y, als die ersten Induktionselemente 12 ausgebildet. Auch
sind die zweiten Induktionselemente 13 oberhalb der ersten Induktionselemente 12 sowie
in der Längsrichtung X und in der Querrichtung Y zwischen den ersten Induktionselementen
13 angeordnet, vgl. insbesondere Fig. 2.
[0083] Erfindungsgemäß sind die zweiten Induktionselemente 13 ferner dazu ausgebildet, mittels
induktiver Kopplung elektrische Energie an ein Küchengeschirr 2 wie hier an die Pfanne
2 zu übertragen. Die zweiten Induktionselemente 13 können daher auch als induktive
Ladeelemente 13 bezeichnet werden. Die zweiten Induktionsspulen 13 können von einem
zweiten Generator (nicht dargestellt) in einem Frequenzbereich in einem Frequenzbereich
zwischen ca. 50 kHz und ca. 4 MHz betrieben werden. Die zweiten Induktionselemente
13 können auch als Ladespulen 13 und der zweite Generator auch als Ladegenerator bezeichnet
werden.
[0084] Das induktive Kochfeld 1 weist ferner eine Sende-/Empfangseinheit 14 auf, welche
dazu in der Lage ist, drahtlose Signale z.B. von der Pfanne 2 zu empfangen sowie drahtlose
Signale z.B. an die Pfanne 2 auszusenden. Die ersten Induktionsspulen 12, die zweiten
Induktionsspulen 13, der erste Generator, der zweite Generator sowie die Sende-/Empfangseinheit
sind signalübertragend mit einer Steuerungseinheit 15 des induktiven Kochfelds 1 verbunden,
welche Signale bzw. Daten verarbeiten, erzeugen sowie den ersten Generator, den zweiten
Generator und die Sende-/Empfangseinheit 14 betreiben bzw. steuern kann. Auch kann
die Steuerungseinheit 15 den Betrieb und die Auswertung der zweiten Induktionselemente
13 als Küchengeschirrerkennungssensoren 13 übernehmen.
[0085] Die bereits erwähnte Pfanne 2 als Küchengeschirr 2 weist einen Küchengeschirrkörper
20 bzw. einen Gargeschirrkörper 20 als Pfannenkörper 20 auf, an welchem seitlich,
in der Darstellung der Fig. 1 rechts, ein Griffelement 21 bzw. ein Griff 21 angeordnet
ist; in der Fig. 2 ist der Griff 21 zur Verbesserung der Darstellung weggelassen.
Der Pfannenkörper 20 bildet in dieser Ausführungsform einen zylindrischen und flachen
Boden 28 aus, mit welchem die Pfanne 2 auf der Aufstellfläche 10 des induktiven Kochfelds
1 aufgesetzt werden kann.
[0086] Der Griff 21 weist ein Anzeigeelement 22 auf, beispielsweise in Form einer Flüssigkristallanzeige
oder wenigstens einer LED, welches der Ausgabe von Informationen an den Benutzer dient.
Der Griff 21 weist auch ein Bedienelement 23 in Form eines Knopfes und/oder eines
Näherungssensors und/oder eines Berührungssensors auf, welches wenigstens dem Herstellen
bzw. dem Initialisieren eines Pairing der Pfanne 2 mit dem induktiven Kochfeld 1 dient.
Ferner weist der Griff 21 eine Sende-/Empfangseinheit 24 auf. Das Anzeigeelement 22,
das Bedienelement 23 sowie die Sende-/Empfangseinheit 24 sind jeweils signalübertragend
(nicht dargestellt) mit einer Steuerungseinheit 25 verbunden, welche auch als Signalverarbeitungseinheit
25 bezeichnet werden kann. Das Anzeigeelement 22, das Bedienelement 23, die Sende-/Empfangseinheit
24 sowie die Steuerungseinheit 25 stellen die elektronischen Elemente 22-25 der Pfanne
2 dar.
[0087] Im Boden 28 des Pfannenkörpers 20 sind gleichmäßig verteilt und bei bestimmungsgemäßer
Verwendung der Aufstellfläche 10 des induktiven Kochfelds 1 zugewandt mehrere Induktionselemente
27 in Form von Induktionsspulen 27 angeordnet oder aufgedruckt. Die Induktionsspulen
27 sind energieübertragend mit einem elektrischen Energiespeicher 26 verbunden, welcher
in dem Griff 21 angeordnet und seinerseits mit den elektronischen Elementen 22-25
der Pfanne 2 energieübertragend verbunden ist sowie diese elektrisch speisen kann.
Der elektrische Energiespeicher 26 kann z.B. als elektrischer Kurzzeitenergiespeicher
26 z.B. als Kondensator 26 oder als elektrischer Langzeitenergiespeicher 26 z.B. als
Akku 26 ausgebildet sein.
[0088] Weist die Pfanne 2 einen Akku 26 auf, so können die Funktionen der elektronischen
Elemente 22-25 der Pfanne 2 vom Benutzer verwendet werden, solange ausreichend elektrische
Energie im Akku 26 gespeichert ist. Neigt sich die gespeicherte elektrische Energie
des Akku 26 dem Ende, so kann dies z.B. seitens der Steuerungseinheit 25 der Pfanne
2 erkannt und eine entsprechende Mitteilung z.B. über das Anzeigeelement 22 der Pfanne
2 an den Benutzer ausgegeben werden.
[0089] Der Benutzer kann dann die Pfanne 2 auf die Aufstellfläche 10 des induktiven Kochfelds
1 stellen. Entweder manuell durch den Benutzer oder automatisch durch die Pfanne 2
und bzw. oder das induktive Kochfeld 1 kann ein induktiver Aufladevorgang initialisiert
werden, welcher mit der Herstellung einer ausreichenden induktiven Kopplung beginnen
kann. Hierzu kann der Benutzer selbsttätig oder nach Aufforderung durch die Pfanne
2 und bzw. oder durch das induktive Kochfeld 1 die Pfanne 2 auf der Aufstellfläche
10 des induktiven Kochfelds 1 in der Längsrichtung X sowie in der Querrichtung Y solange
verschieben, bis eine Deckung zwischen wenigstens einer der zweiten Induktionselemente
13 des induktiven Kochfelds 1 und wenigstens eines der Induktionselemente 27 der Pfanne
2 erfolgt ist, welche eine ausreichende induktive Kopplung zur induktiven Energieübertragung
gewährleisten kann.
[0090] Dies kann seitens des induktiven Kochfelds 1 mittels der zweiten Induktionselemente
13 fortlaufend geprüft werden. Insbesondere kann fortlaufend das Maß der jeweiligen
Überdeckung bzw. induktiven Kopplung jeder der zweiten Induktionselemente 13 bestimmt
und in Abhängigkeit dessen räumlicher Verteilung auf die Position der Pfanne 2 relativ
zu den zweiten Induktionselementen 13 geschlossen werden. Hierauf basierend kann seitens
des induktiven Kochfelds 1 mittels dessen Anzeige-/Bedienelement 11 und bzw. oder
seitens der Pfanne 2 mittels dessen Anzeigeelement 22 dem Benutzer optisch, akustisch
und bzw. oder haptisch ein Hinweis gegeben werden, in welche Richtung der Benutzer
die Pfanne 2 auf der Aufstellfläche 10 des induktiven Kochfelds 1 zu bewegen hat,
um die Überdeckung bzw. induktive Kopplung zu erhöhen bzw. eine ausreichende Überdeckung
bzw. induktive Kopplung zu erreichen.
[0091] Ist die erforderliche induktive Kopplung wenigstens eines zweiten Induktionselements
13 des induktiven Kochfelds 1 und wenigstens eines Induktionselements 27 der Pfanne
2 erfolgt, so kann der Akku 26 der Pfanne 2 induktiv aufgeladen werden. Zusätzlich
kann die induktiv eingekoppelte elektrische Energie auch direkt zum Betrieb der elektronischen
Elemente 22-25 der Pfanne 2 verwendet werden. Die Induktionselemente 27 der Pfanne
2 können hierzu als Induktionsspulen 27 ausgebildet sein und als induktive Ladeelemente
27 oder als Ladespulen 27 bezeichnet werden.
[0092] Das induktive Aufladen kann in einem Bereitschaftsmodus des induktiven Kochfelds
1 erfolgen, in welchem die ersten Induktionsspulen 13 des induktiven Kochfelds 1 inaktiv
bleiben können. Vorteilhaft ist hierbei, dass in einem Bereitschaftsmodus die zweiten
Induktionselemente 13 des induktiven Kochfelds 1 nicht als Küchengeschirrerkennungssensoren
13 verwendet werden müssen und somit durchgehend als Ladespulen 13 zur Verfügung stehen
können.
[0093] In einem separaten Betriebsmodus hingegen müssen die zweiten Induktionselemente 13
des induktiven Kochfelds 1 in vorbestimmten kurzen Zeitabständen als Küchengeschirrerkennungssensoren
13 wirken, um z.B. die Pfanne 2 zu erkennen; dies ist erforderlich, damit seitens
des induktiven Kochfelds 1 überhaupt diejenigen ersten Induktionselemente 12, welche
sich in der Höhe Z unterhalb eines Küchengeschirrs 2 befinden, zum Beheizen des Küchengeschirrs
2 angesteuert werden können. Zwischen diesen Zeitpunkten, in den die zweiten Induktionselemente
13 des induktiven Kochfelds 1 als Küchengeschirrerkennungssensoren 13 betrieben werden,
können die zweiten Induktionselemente 13 des induktiven Kochfelds 1 weiterhin zur
induktiven Aufladung des Akku 26 der Pfanne 2 als Ladespulen 13 verwendet werden.
[0094] In dem Bereitschaftsmodus kann gleichzeitig zum induktiven Aufladen des induktiven
Kochfelds 1 ein Hinweis seitens des induktiven Kochfelds 1 mittels dessen Anzeige-/Bedienelement
11 und bzw. oder seitens der Pfanne 2 mittels dessen Anzeigeelement 22 optisch, akustisch
und bzw. oder haptisch an den Benutzer erfolgen, dass ein induktiver Aufladevorgang
des Akku 26 der Pfanne 2 vorgenommen wird.
[0095] Im jedem Fall kann bei einer induktiven Aufladung des elektrischen Energiespeichers
26 der Pfanne 2 ein Teil der induktiv zur Verfügung gestellten elektrischen Energie
auch zum Betrieb der elektronischen Elemente 22-25 der Pfanne 2 verwendet werden.
Auch können lediglich die elektronischen Elemente 22-25 der Pfanne 2 induktiv gespeist
werden, ohne dass gleichzeitig eine induktive Aufladung des elektrischen Energiespeichers
26 der Pfanne 2 erfolgen muss.
Bezugszeichenliste (Bestandteil der Beschreibung)
[0096]
- X
- Längsrichtung; Tiefe; Länge
- Y
- Querrichtung; Breite
- Z
- vertikale Richtung; Höhe
- 1
- induktives Kochfeld
- 10
- Aufstellfläche; Abdeckung;
- 11
- Anzeige-/Bedienelement
- 12
- erste Induktionselemente; erste Induktionsspulen; induktive Heizelemente; Leistungsspulen
- 13
- zweite Induktionselement; zweite Induktionsspule; Küchengeschirrerkennungssensoren;
induktive Ladeelemente; Ladespulen
- 14
- Sende-/Empfangseinheit
- 15
- Steuerungseinheit
- 2
- Küchengeschirr; Gargeschirr; Pfanne
- 20
- Küchengeschirrkörper; Gargeschirrkörper; Pfannenkörper
- 21
- Griffelement; Griff
- 22
- Anzeigeelement;
- 23
- Bedienelement; Knopf
- 24
- Sende-/Empfangseinheit
- 25
- Steuerungseinheit; Signalverarbeitungseinheit
- 26
- elektrischer (Kurzzeit-/Langzeit)Energiespeicher; Kondensator; Akku
- 27
- Induktionselemente; Induktionsspulen; induktive Ladeelemente; Ladespulen
- 28
- Boden
1. Induktives Küchensystem (1, 2)
mit einem induktiven Kochfeld (1)
mit einer Aufstellfläche (10), welche ausgebildet ist, wenigstens ein Küchengeschirr
(2) von oben frei positionierbar auf sich aufzunehmen,
mit einer Mehrzahl von ersten Induktionselementen (12), welche unterhalb der Aufstellfläche
(10) angeordnet und jeweils ausgebildet sind, ein auf der Aufstellfläche (10) befindliches
Küchengeschirr (2) induktiv zu beheizen, und
mit einer Mehrzahl von zweiten Induktionselementen (13), welche unterhalb der Aufstellfläche
(10) vorbestimmt angeordnet und jeweils ausgebildet sind, die Anwesenheit eines Küchengeschirrs
(2) auf der Aufstellfläche (10) zumindest im Wesentlichen direkt über sich zu erkennen,
und
mit wenigstens dem Küchengeschirr (2) mit wenigstens einem elektrischen Energiespeicher
(26), welcher ausgebildet ist, wenigstens ein elektronisches Element (22-25) des Küchengeschirrs
(2) elektrisch zu versorgen,
wobei die zweiten Induktionselemente (13) weder dazu vorgesehen noch dazu eingerichtet
sind ein auf der Aufstellfläche (10) befindliches Küchengeschirr (2) induktiv zu beheizen,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Küchengeschirr (2) wenigstens ein Induktionselement (27) und wenigstens ein elektronisches
Element (22-25) aufweist, wobei das Küchengeschirr (2) ausgebildet ist, das wenigstens
eine elektronische Element (22-25) mittels seines Induktionselements (27) elektrisch
zu versorgen, und
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, wenigstens eines seiner zweiten Induktionselemente
(13) derart zu betreiben, dass der elektrische Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche
(10) befindlichen Küchengeschirrs (2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv
aufgeladen werden kann.
2. Induktives Küchensystem (1, 2) nach Anspruch 1, wobei
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, mehrere seiner zweiten Induktionselemente
(13) derart zu betreiben, dass der elektrische Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche
(10) befindlichen Küchengeschirrs (2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv
aufgeladen werden kann.
3. Induktives Küchensystem (1, 2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Küchengeschirr (2) eine Mehrzahl von Induktionselementen (27) aufweist.
4. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
die mittlere Überdeckungsfläche aller ersten Induktionselemente (12) mindestens doppelt
so groß ist, vorzugsweise wenigstens dreifach so groß ist, wie die Überdeckungsfläche
des größten der zweiten Induktionselemente (13).
5. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist,
in einem Bereitschaftsmodus seine zweiten Induktionselemente (13) derart zu betreiben,
dass der elektrische Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche (10) befindlichen
Küchengeschirrs (2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv aufgeladen werden
kann, und
in einem Betriebsmodus seine zweiten Induktionselemente (13) derart zu betreiben,
dass die Anwesenheit des Küchengeschirrs (2) auf der Aufstellfläche (10) zumindest
im Wesentlichen direkt über den zweiten Induktionselementen (13) erkannt werden kann.
6. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, in einem Betriebsmodus seine zweiten Induktionselemente
(13) derart zu betreiben,
dass die Anwesenheit des Küchengeschirrs (2) auf der Aufstellfläche (10) zumindest
im Wesentlichen direkt über den zweiten Induktionselementen (13) erkannt werden kann,
oder
dass der elektrische Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche (10) befindlichen
Küchengeschirrs (2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv aufgeladen werden
kann.
7. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, eine für eine induktive Kopplung ausreichende
Überdeckung wenigstens eines seiner zweiten Induktionselemente (13) mit dem Induktionselement
(27), vorzugsweise mit wenigstens einem der Induktionselemente (27), des Küchengeschirrs
(2) zu erkennen und in Reaktion hierauf einen Ladevorgang zu starten und/oder einem
Benutzer die Überdeckung mitzuteilen.
8. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, eine Veränderung einer für eine induktive
Kopplung ausreichenden Überdeckung wenigstens eines seiner zweiten Induktionselemente
(13) mit dem Induktionselement (27), vorzugsweise mit wenigstens einem der Induktionselemente
(27), des Küchengeschirrs (2) zu erkennen und in Reaktion hierauf das Maß der Überdeckung
einem Benutzer mitzuteilen.
9. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
der elektrische Energiespeicher (26) des Küchengeschirrs (2) ein Kurzzeitenergiespeicher
(26), vorzugsweise ein Kondensator (26), ist und
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, sein zweites Induktionselement (13), vorzugsweise
wiederholend, kurzzeitig mit einer ausreichend hohen elektrischen Leistung zu betreiben,
so dass der elektrische Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche (10) befindlichen
Küchengeschirrs (2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv aufgeladen werden
kann.
10. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
der elektrische Energiespeicher (26) des Küchengeschirrs (2) ein Langzeitenergiespeicher
(26), vorzugsweise ein Akku (26), ist und
das induktive Kochfeld (1) ausgebildet ist, sein zweites Induktionselement (13) ausreichend
lang mit einer ausreichend hohen elektrischen Leistung zu betreiben, so dass der elektrische
Energiespeicher (26) des auf der Aufstellfläche (10) befindlichen Küchengeschirrs
(2) mittels dessen Induktionselement (27) induktiv aufgeladen werden kann.
11. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei induktive Kochfeld (1)
einen ersten Generator aufweist, welcher ausgebildet ist, das erste Induktionselement
(12) mit einer niedrigen Frequenz, insbesondere kleiner 200 kHz, vorzugsweise mit
einer Frequenz zwischen ca. 15 kHz und ca. 100 kHz zu betreiben, und
einen zweiten Generator aufweist, welcher ausgebildet ist, das zweite Induktionselement
mit einer hohen Frequenz, insbesondere größer 2 MHz, insbesondere mit einer Frequenz
zwischen ca. 50 kHz und ca. 5 MHz zu betreiben.
12. Induktives Küchensystem (1, 2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
der Wert der hohen Frequenz des zweiten Induktionselements größer ist als der Wert
der niedrigen Frequenz des ersten Induktionselements..
13. Induktive Kochfeld (1) zur Verwendung in einem induktiven Küchensystem (1, 2) nach
einem der Ansprüche 1 bis 12.
14. Küchengeschirr (2), vorzugsweise Gargeschirr (2), zur Verwendung in einem induktiven
Küchensystem (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
15. Küchengeschirr (2) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
das Küchengeschirr (2) ausgebildet ist, einen vorbestimmt geringen Ladezustand des
elektrischen Energiespeichers (25) zu erkennen und in Reaktion hierauf wenigstens
einen entsprechenden Hinweis an einen Benutzer auszugeben.