| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 896 793 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.09.2023 Patentblatt 2023/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.04.2021 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
STECKER FÜR DATENKABEL
CONNECTOR FOR DATA CABLE
CONNECTEUR POUR CÂBLE DE DONNÉES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.04.2020 DE 102020110495
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.10.2021 Patentblatt 2021/42 |
| (73) |
Patentinhaber: METZ CONNECT TECH GmbH |
|
78176 Blumberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Sticker, Rolf
78166 Donaueschingen (DE)
- Deschle, Marko
78176 Blumberg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Westphal, Mussgnug & Partner
Patentanwälte mbB |
|
Am Riettor 5 78048 Villingen-Schwenningen 78048 Villingen-Schwenningen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 151 454
|
DE-B3-102017 110 544
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stecker für Datenkabel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bekannt sind Stecker für Datenkabel wie sie beispielsweise in den Figuren 9 und 10
dargestellt sind, wobei Figur 9 eine perspektivische Ansicht und Figur 10 einen Schnitt
entlang der Längsachse darstellt. Der dargestellte Stecker 1 für ein geschirmtes Datenkabel
2 weist ein elektrisch leitendes Gehäuse 3 auf. In dem Gehäuse 3 ist ein Kontaktträger
4 angeordnet, auf welchem Kontaktelemente 5 zum Anschluss von Adern 2a des Datenkabels
2 und Steckerkontakte 6 angeordnet sind, wobei jeweils ein Kontaktelement 5 mit jeweils
einem Steckerkontakt 6 elektrisch leitend miteinander verbunden ist. Weiterhin weist
der Stecker 1 ein Ladestück 7 mit Aufnahmekanälen 8 für die Adern 2a des Datenkabels
2 auf, wobei jeder Aufnahmekanal 8 von einer Aufnahmeöffnung 9 durchsetzt ist, und
wobei das Ladestück 7 derart auf den Kontaktträger 4 aufsetzbar ist, dass die Kontaktelemente
5 in den Aufnahmeöffnungen 9 zu liegen kommen, um die in den Aufnahmekanälen 8 aufgenommenen
Adern 2a elektrisch leitend zu kontaktieren. Der Stecker 1 weist eine Längsachse 1
auf, wobei der Stecker 1 derart ausgebildet ist, dass in Richtung der Längsachse 1
ein Vereinzelungsabschnitt 2c des Datenkabels 2, in welchem die Adern 2a des Datenkabels
2 vereinzelt werden, hinter den Kontaktelementen 5 angeordnet ist, wobei insbesondere
hinter den Kontaktelementen 5 und dem Vereinzelungsabschnitt 2c in der Regel sowohl
eine Schirmabnahmefeder 3b als auch eine Zugentlastungsvorrichtung 3c angeordnet sind.
Insgesamt ergibt sich eine vergleichsweise große Länge des Steckers 1 in Richtung
der Längsachse. Ein derartiger Stecker ist beispielsweise in der
DE 10 2006 010 279 A1 offenbart.
[0003] Als weiterer Stand der Technik wird die
DE 10 2017 110 544 B3 genannt, dieses Dokument offenbart einen Stecker für Datenkabel gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0004] Im Hinblick auf verschiedene Anwendungen ist eine derart große Länge nachteilig.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen Stecker für Datenkabel bereitzustellen,
dessen Länge reduziert ausgebildet ist.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Stecker für Datenkabel mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Der erfindungsgemäße Stecker für Datenkabel mit einem Gehäuse, mit Steckerkontakten
und mit einem Kontaktträger, auf welchem Kontaktelemente zum Anschluss von Adern des
Datenkabels angeordnet sind, wobei jeweils ein Kontaktelement mit jeweils einem Steckerkontakt
elektrisch leitend miteinander verbunden ist, mit einem Ladestück mit Aufnahmekanälen
für die Adern des Datenkabels, wobei jeder Aufnahmekanal von einer Aufnahmeöffnung
durchsetzt ist, und wobei das Ladestück derart auf den Kontaktträger aufsetzbar ist,
dass die Kontaktelemente in den Aufnahmeöffnungen zu liegen kommen, und mit einer
Längsachse, zeichnet sich dadurch aus, dass die Kontaktelemente und die Aufnahmeöffnungen
in wenigstens zwei beabstandet zueinander angeordneten Ebenen, welche die Längsachse
vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht schneiden, angeordnet sind, dass das Ladestück
eine erste Seite und eine zweite Seite aufweist, wobei die Aufnahmekanäle auf der
zweiten Seite angeordnet sind und wobei eine Auflagefläche für das Datenkabel auf
der ersten Seite angeordnet ist, und dass in dem Ladestück in Richtung der Längsachse
gesehen zwischen den beiden Ebenen ein Durchbruch zur Durchführung der Adern des Datenkabels
von der ersten Seite auf die zweite Seite angeordnet ist. Die erste Seite ist dabei
insbesondere der zweiten Seite gegenüberliegend und einander abgewandt angeordnet.
Mit anderen Worten sind die erste und die zweite Seite in zwei unterschiedliche Raumrichtungen
gewandt angeordnet. Insbesondere sind die erste Seite und die zweite Seite im Wesentlichen
parallel zur Längsachse angeordnet. Der erfindungsgemäße Durchbruch ermöglicht es,
das Datenkabel in Richtung der Längsachse gesehen neben einem Teil der Kontaktelemente
vorbeizuführen und an dem Ladestück anzulegen, die Adern um etwa 90° abgewinkelt durch
den Durchbruch in den Bereich zwischen den beiden Ebenen und zwischen die Aufnahmeöffnungen
zu führen und dort einen Teil der Adern erneut um etwa 90° abgewinkelt in Richtung
von dem Datenkabel weg zu führen und in den Aufnahmekanälen anzuordnen und einen anderen
Teil der Adern ebenfalls erneut um etwa 90° abgewinkelt, aber in Richtung auf das
Datenkabel zu, zu führen und in den Aufnahmekanälen anzuordnen. Dabei ist das Datenkabel
abschnittsweise neben den Kontaktelementen angeordnet, was zwar die Höhe des Steckers
in Richtung quer zur Längsachse erhöht, die Länge des Steckers in Richtung der Längsachse
jedoch reduziert.
[0009] Bei dem Stecker handelt es sich insbesondere um einen RJ45-Stecker.
[0010] Vorzugsweise sind die Kontaktelemente und die Aufnahmeöffnungen in vier beabstandet
zueinander angeordneten Ebenen, welche im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse angeordnet
sind, angeordnet, wobei der Durchbruch in Richtung der Längsachse gesehen insbesondere
zwischen den beiden mittleren Ebenen angeordnet ist. Die Anordnung der Kontaktelemente
und der Aufnahmeöffnungen in vier beabstandet zueinander angeordneten Ebenen ermöglicht
eine kompaktere Bauweise.
[0011] Bei dem Datenkabel handelt es sich insbesondere um ein geschirmtes Datenkabel, welches
mehrere, beispielsweise acht, Adern aufweist. Typischerweise sind die Adern des Datenkabels
von einem Schirm umgeben, welcher wiederum von einer isolierenden Hülle umgeben ist.
Zusätzlich kann um jeweils ein verdrilltes Paar von Adern jeweils ein sogenannter
Paarschirm angeordnet sein. Soll das Datenkabel an den Stecker angeschlossen werden,
wird die isolierende Hülle über einen Abschnitt des freien Endes des Datenkabels entfernt.
Ebenso wird der Schirm über einen Abschnitt des freien Endes des Datenkabels entfernt.
Falls vorhanden, werden auch die Paarschirme über einen - in der Regel kürzeren Abschnitt
als der Schirm - Abschnitt des freien Endes des Datenkabels entfernt. In diesem Abschnitt
liegen die einzelnen Adern des Datenkabels frei und lassen sich in einem Vereinzelungsabschnitt
vereinzeln bis zu einem Punkt, an welchem sie von der Hülle und dem Schirm und ggfs.
dem Paarschirm umgeben sind. Ist das Datenkabel ein ungeschirmtes Datenkabel, liegen
die Adern des Datenkabels nach Entfernen der isolierenden Hülle frei und lassen sich
in einem Vereinzelungsabschnitt vereinzeln bis zu einem Punkt, an welchem sie von
der Hülle umgeben sind.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist bei in dem Stecker angeordnetem
Datenkabel ein Vereinzelungsabschnitt des Datenkabels, in welchem die Adern des Datenkabels
vereinzelt werden, im Bereich des Durchbruchs angeordnet. Das Datenkabel ist somit
abschnittsweise neben den Kontaktelementen angeordnet, was zwar die Höhe des Steckers
in Richtung quer zur Längsachse erhöht, die Länge des Steckers in Richtung der Längsachse
jedoch reduziert.
[0013] Vorzugsweise ist an dem Ladestück an der Auflagefläche eine Schirmabnahmefeder angeordnet
ist. Die Schirmung des Datenkabels kann somit quasi zwangsläufig bei der Montage in
Kontakt mit der Schirmabnahmefeder gebracht werden.
[0014] Vorteilhafterweise ist an dem Ladestück eine Zugentlastungsvorrichtung anbringbar,
insbesondere mittels Rastelementen.
[0015] Vorzugsweise weist das Gehäuse ein erstes Gehäuseteil und ein zweites Gehäuseteil
auf, wobei der Kontaktträger zumindest abschnittsweise in dem zweiten Gehäuseteil
angeordnet ist. Dies ermöglicht eine einfache Montage.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind das erste Gehäuseteil
und/oder das zweite Gehäuseteil elektrisch leitend ausgebildet. Ein elektrisch leitend
ausgebildetes Gehäuseteil kann auf einfache Art und Weise eine Abschirmung ermöglichen.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass an dem Kontaktträger
oder einem mit dem Kontaktträger verbundenen Trägerelement oder dem zweiten Gehäuseteil
ein Führungselement und an dem Ladestück ein komplementäres Führungselement zur relativen
Positionierung von Ladestück und Kontaktträger angeordnet sind, welche insbesondere
eine geführte Bewegung parallel zu den Ebenen definieren. Dadurch kann die Montage
erleichtert werden, da quasi zwangsläufig die richtige relative Positionierung von
Ladestück und Kontaktträger erreicht werden kann.
[0018] Besonders bevorzugt weisen das Führungselement und das komplementäre Führungselement
Rastelemente zur Fixierung in einer Endposition auf, wodurch die Montage weiter vereinfacht
werden kann.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind insbesondere an dem
ersten Gehäuse ein Gehäuseführungselement und insbesondere an dem zweiten Gehäuseteil
ein komplementäres Gehäuseführungselement zur relativen Positionierung der beiden
Gehäuseteile sowie der in und an diesen angeordneten Komponenten, d. h. zur relativen
Positionierung der beiden Steckerbaugruppen, angeordnet, welche insbesondere eine
geführte Bewegung parallel zur Längsachse definieren. Dadurch kann die Montage erleichtert
werden, da quasi zwangsläufig die richtige relative Positionierung der beiden Gehäuseteile
und/oder der beiden Steckerbaugruppen zueinander erreicht werden kann.
[0020] Vorteilhafterweise weisen das Gehäuseführungselement und das komplementäre Gehäuseführungselement
Rastelemente zur Fixierung in einer Endposition auf, was die Montage weiter erleichtern
kann.
[0021] Vorzugsweise ist der Kontaktträger als Leiterplatte ausgebildet, wobei die Kontaktelemente
und die Steckerkontakte an der Leiterplatte angeordnet und in der Leiterplatte elektrisch
leitend miteinander verbunden sind. Dies kann die Herstellung des Kontaktträgers vereinfachen.
[0022] Gemäß einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Kontaktträger
als Leiterplatte ausgebildet, wobei die Kontaktelemente und Kontaktflächen zur elektrisch
leitenden Kontaktierung der Steckerkontakte an der Leiterplatte angeordnet und in
der Leiterplatte elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Die elektrisch leitende
Verbindung zwischen den Steckerkontakten und den Kontaktelementen erfolgt durch Anlage
der Steckerkontakte an den Kontaktflächen, beispielsweise beim Zusammenfügen der beiden
Gehäuseteile einschließlich der entsprechenden in den Gehäuseteilen angeordneten Komponenten,
d. h. beim Zusammenfügen der beiden Steckerbaugruppen. Durch eine derartige Ausgestaltung
können Toleranzprobleme im Steckgesicht reduziert oder ganz vermieden werden.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Kontaktelemente als
Schneidklemmkontakte oder Piercing-Kontakte ausgebildet, welche eine zuverlässige
elektrische Kontaktierung ermöglichen.
[0024] Besonders bevorzugt ist an dem Gehäuse ein Verriegelungshebel angeordnet ist, welcher
insbesondere eine stufenförmige Kontur aufweist. Der Verriegelungshebel ermöglicht
ein Verriegeln, beispielsweise durch Verrasten, des Steckers in einer Buchse. Durch
Betätigen des Verriegelungshebels kann die Verriegelung vorzugsweise auch wieder gelöst
werden. Die stufenförmige Kontur ermöglicht eine platzsparende Anordnung des Verriegelungshebels
an dem Gehäuse.
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren ausführlich
erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckers für Datenkabel,
- Figur 2
- eine Explosionsdarstellung des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Ansicht von unten auf das Ladestück des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 1
mit eingelegten Adern des Datenkabels,
- Figur 4
- einen Schnitt entlang der Längsachse des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 1,
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckers für Datenkabel,
- Figur 6
- eine Explosionsdarstellung des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 5,
- Figur 7
- eine Ansicht von unten auf das Ladestück des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 5
mit eingelegten Adern des Datenkabels,
- Figur 8
- einen Schnitt entlang der Längsachse des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 5,
- Figur 9
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Steckers für Datenkabel
gemäß dem Stand der Technik und
- Figur 10
- einen Schnitt entlang der Längsachse des Steckers für Datenkabel gemäß Figur 9.
[0026] Die Figuren 1 bis 4 zeigen verschiedene Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels,
die Figuren 5 bis 8 verschiedene Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Steckers 10 für ein Datenkabel 80. Soweit nicht anders erwähnt gelten
die nachstehenden Ausführungen für beide Ausführungsbeispiele. Gleiche oder funktionsgleiche
Teile sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet, wobei zur besseren Übersicht nicht
sämtliche Bezugsziffern in sämtlichen Figuren angegeben sind.
[0027] Bei dem Datenkabel 80 kann es sich um ein geschirmtes Datenkabel 80, welches mehrere,
beispielsweise acht, Adern 82 aufweist, handeln. Typischerweise sind die Adern 82
des Datenkabels 80 von einem Schirm umgeben, welcher wiederum von einer isolierenden
Hülle 84 umgeben ist. Zusätzlich kann um jeweils ein verdrilltes Paar von Adern jeweils
ein sogenannter Paarschirm angeordnet sein. Soll das Datenkabel 80 an den Stecker
10 angeschlossen werden, wird die isolierende Hülle 84 über einen Abschnitt des freien
Endes des Datenkabels 80 entfernt. Ebenso wird der Schirm über einen Abschnitt des
freien Endes des Datenkabels 80 entfernt. Falls vorhanden, werden auch die Paarschirme
über einen - in der Regel kürzeren Abschnitt als der Schirm - Abschnitt des freien
Endes des Datenkabels 80 entfernt. In diesem Abschnitt liegen die einzelnen Adern
82 des Datenkabels 80 frei und lassen sich in einem Vereinzelungsabschnitt 86 vereinzeln
bis zu einem Punkt, an welchem sie von der Hülle 80 und dem Schirm und ggfs. dem Paarschirm
umgeben sind. Ist das Datenkabel 80 ein ungeschirmtes Datenkabel, liegen die Adern
82 des Datenkabels 80 nach Entfernen der isolierenden Hülle 84 frei und lassen sich
in einem Vereinzelungsabschnitt 86 vereinzeln bis zu einem Punkt, an welchem sie von
der Hülle 84 umgeben sind.
[0028] Der Stecker 10 weist ein Gehäuse 20 auf, welches ein erstes Gehäuseteil 21 und ein
zweites Gehäuseteil 22 umfassen kann. Das erste Gehäuseteil 21 und/oder das zweite
Gehäuseteil, bevorzugt lediglich das erste Gehäuseteil 21, können insbesondere, falls
das Datenkabel 80 ein geschirmtes Datenkabel ist, elektrisch leitend ausgebildet sein
und dazu beispielsweise als Metalldruckgussteil, insbesondere als Zinkdruckgussteil,
ausgebildet sein.
[0029] Der Stecker 10 weist Steckerkontakte 34 auf, welche insbesondere zur Kontaktierung
von in einer Buchse, in welche der Stecker 10 in einer Steckrichtung x eingeführt
werden kann, angeordneten Kontakten ausgebildet sind. Weiterhin weist der Stecker
10 einen Kontaktträger 30 auf, auf welchem Kontaktelemente 33 zum Anschluss der Adern
82 des Datenkabels 80 angeordnet sind. Jeweils ein Kontaktelement 33 ist mit jeweils
einem Steckerkontakt 34 elektrisch leitend verbunden.
[0030] Der Kontaktträger 30 kann dazu wie in dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten ersten
Ausführungsbeispiel als Leiterplatte 32 ausgebildet sein, wobei die Kontaktelemente
33 und Kontaktflächen 35 an der Leiterplatte 32 angeordnet und auf dieser elektrisch
leitend miteinander verbunden sind. Dabei können die Kontaktflächen 35 in einem vorderen
Bereich auf der Leiterplatte 32 angeordnet sein. Die Steckerkontakte 34 können in
einem Trägerelement 31 fixiert sein, welches beispielsweise in dem vorderen Gehäuseteil
21 angeordnet sein kann. Die Steckerkontakte 34 können dabei derart ausgebildet sein,
dass sie federnd beaufschlagt an den Kontaktflächen 35 anliegen, wenn das zweite Gehäuseteil
22 mit dem Kontaktträger 30 in das erste Gehäuseteil 21 eingeschoben ist (vgl. Figur
4). Das Trägerelement 31 kann in einer vorderen Stirnseite 31a Schlitze 31b aufweisen,
in welchen die Steckerkontakte 34 geschützt zu liegen kommen können. Die vordere Stirnseite
31a des Trägerelements 31 kann dabei einen Teil des Steckgesichts des Steckers 10
bilden.
[0031] Der Kontaktträger 30 kann alternativ wie in dem in den Figuren 5 bis 8 dargestellten
zweiten Ausführungsbeispiel als Leiterplatte 32` ausgebildet sein, wobei die Kontaktelemente
33 und die Steckerkontakte 34 an der Leiterplatte 32` angeordnet und auf dieser elektrisch
leitend miteinander verbunden sind (vgl. Figur 8). Dabei können die Steckerkontakte
34 vorne an der Leiterplatte 32` angeordnet sein. Die Leiterplatte 32` kann an einem
Trägerelement 31` angeordnet sein, welches in einer vorderen Stirnseite 31a Schlitze
31b aufweisen kann, in welchen die Steckerkontakte 34 geschützt zu liegen kommen können.
In diesem Ausführungsbeispiel dient das Trägerelement 31` im Wesentlichen zum Schutz
der Steckerkontakte 34, welche an der Leiterplatte 32` direkt fixiert sind. Ist das
zweite Gehäuseteil 22 aus einem elektrisch leitenden Material gefertigt, dient das
Trägerelement 31` zudem zur Isolation der Leiterplatte 32', der Kontaktelemente 33
und der Steckerkontakte 34 gegen das Gehäuseteil 22 und kann sich dazu über einen
Großteil der Länge der Leiterplatte 32` zwischen der Leiterplatte 32` und dem zweiten
Gehäuseteil 22 erstrecken. Ist das zweite Gehäuseteil 22 aus einem nicht-leitenden
Material gefertigt, kann das Trägerelement 31` einstückig an dem zweiten Gehäuseteil
22 angeordnet sein. Die vordere Stirnseite 31a des Trägerelements 31` kann auch in
dieser Ausführungsform einen Teil des Steckgesichts des Steckers 10 bilden.
[0032] Der Kontaktträger 30 ist in beiden Ausführungsformen insbesondere zumindest abschnittsweise
in dem zweiten Gehäuseteil 22 angeordnet.
[0033] Die Kontaktelemente 33 können als Piercing-Kontakte oder, wie in den dargestellten
Ausführungsbeispielen illustriert, als Schneidklemmkontakte ausgebildet sein. Die
Kontaktelemente 33 sind in wenigstens zwei Ebenen, vorliegend in vier Ebenen E1, E2,
E3, E4 angeordnet, wobei die Ebenen E1, E2, E3, E4 eine Längsachse 1 des Stecker 10
schneiden, insbesondere im Wesentlichen senkrecht.
[0034] Der Stecker 10 weist weiterhin ein Ladestück 40 mit einer ersten Seite 40a und einer
zweiten Seite 40b auf, in welchem Aufnahmekanäle 41 für die Adern 82 des Datenkabels
80 angeordnet sein. Die erste Seite 40a ist dabei insbesondere der zweiten Seite 40b
gegenüberliegend und einander abgewandt angeordnet. Mit anderen Worten sind die Seiten
40a, 40b in zwei unterschiedliche Raumrichtungen gewandt angeordnet. Insbesondere
sind die erste Seite 40a und die zweite Seite 40b im Wesentlichen parallel zur Längsachse
1 des Steckers 10 angeordnet. Jeder Aufnahmekanal 41 ist dabei von einer Aufnahmeöffnung
42 durchsetzt. Auch die Aufnahmeöffnungen 42 sind in wenigstens zwei Ebenen, vorliegend
in vier Ebenen E1, E2, E3, E4 angeordnet, wobei die Ebenen E1, E2, E3, E4 eine Längsachse
1 des Stecker 10 schneiden, insbesondere im Wesentlichen senkrecht. Das Ladestück
40 ist derart auf den Kontaktträger 30 aufsetzbar, dass die Kontaktelemente 33 in
den Aufnahmeöffnungen 42 zu liegen kommen, um die in den Aufnahmekanälen 41 angeordneten
Adern 82 elektrisch leitend zu kontaktieren. Zur Fixierung der Adern 82 in den Aufnahmekanälen
41 können an der offenen Seite der Aufnahmekanäle 41 Fixiervorsprünge 41a angeordnet
sein. Die Aufnahmekanäle sind auf der zweiten Seite 40b des Ladestücks 40 angeordnet.
[0035] Auf der ersten Seite 40a des Ladestücks 40 ist eine Auflagefläche 43 für das Datenkabel
80 angeordnet. Die Auflagefläche 43 kann beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt
aufweisen, so dass das Datenkabel 80 auch seitlich fixiert werden kann. An der Auflagefläche
43 kann eine Schirmabnahmefeder 45 angeordnet sein, welche bei Auflegen des Datenkabels
80 mit dem Schirm des Datenkabels 80 in Kontakt kommt, und welche andererseits in
elektrisch leitendem Kontakt mit dem Gehäuse stehen kann, um eine Schirmung der freiliegenden
Enden der Adern 82 des angeschlossenen Datenkabels 80 in dem Stecker 10 zu ermöglichen.
Bei einem ungeschirmten Datenkabel 80 kann die Schirmabnahmefeder 45 entfallen.
[0036] Das Ladestück 40 weist einen Durchbruch 44 auf, welcher in Richtung der Längsachse
1 gesehen zwischen zwei der vier Ebenen E1, E2, E3, E4, im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwischen den beiden mittleren Ebenen E2, E3, angeordnet ist und durch welchen die
Adern 82 des Datenkabels 80 von der ersten Seite 40a auf die zweite Seite 40b geführt
werden können. Der Durchbruch schließt sich insbesondere an die Auflagefläche 43 an
und erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zu dieser. Das Datenkabel 80 wird dazu
insbesondere derart auf die Auflagefläche 43 gelegt, dass der Vereinzelungsabschnitt
86 in räumlicher Nähe zu dem Durchbruch 44 angeordnet ist.
[0037] An dem Ladestück 40 kann eine Zugentlastungsvorrichtung 50 angeordnet sein. Die Zugentlastungsvorrichtung
50 kann U-förmig mit zwei Schenkeln 50a, 50b ausgebildet sein, wobei auf der Innenseite
der Schenkel 50a, 50b Rastzähne 51 angeordnet sein können. Die Rastzähne 51 können
entsprechende an dem Ladestück 40 angeordnete Rastvorsprünge hintergreifen. Insbesondere
können an jedem der Schenkel 50a, 50b mehrere Rastzähne 51 angeordnet sein, um eine
einstellbare Verrastung vornehmen zu können und insbesondere Datenkabel 80 mit unterschiedlichem
Querschnitt zuverlässig fixieren zu können. Am Verbindungselement zwischen den beiden
Schenkeln 50a, 50b können ein oder mehrere Druckstege 52 angeordnet sein, mittels
welchen das Datenkabel 80 an der Auflagefläche 43 zugentlastet fixiert werden kann.
Die Zugentlastungsvorrichtung 50 kann mittels eines Verbindungselements 53 verliersicher
an dem Ladestück 40 angeordnet sein.
[0038] Um die gewünschte relative Positionierung zwischen dem Ladestück 40 und dem Kontaktträger
30 gewährleisten zu können, kann an dem Kontaktträger 30 oder einer mit dem Kontaktträger
30 verbundenen Komponente wie beispielsweise dem Trägerelement 31` oder wie bei den
in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen dem zweiten Gehäuseteil 22 ein
Führungselement 25 und an dem Ladestück 40 ein komplementäres Führungselement 46 zur
relativen Positionierung von dem Ladestück 40 und dem Kontaktträger 30 angeordnet
sein, welche insbesondere eine geführte Bewegung parallel zu den Ebenen E1, E2, E3,
E4 definieren. Die Führungselemente 25, 46 können dabei beispielsweise als entlang
einer Führungsschiene 46 verschiebbarer Vorsprung 25 ausgebildet sein. Das Führungselement
25 und das komplementäre Führungselement 46 können auch Rastelemente zur Fixierung
in einer Endposition aufweisen.
[0039] Um die gewünschte relative Positionierung zwischen den beiden Gehäuseteilen 21, 22
und den in oder an ihnen angeordneten Komponenten gewährleisten zu können, kann insbesondere
an dem ersten Gehäuseteil 21 ein Gehäuseführungselement und insbesondere an dem zweiten
Gehäuseteil 22 ein komplementäres Gehäuseführungselement zur relativen Positionierung
der beiden Gehäuseteile 21, 22 bzw. der entsprechenden Steckerbaugruppen angeordnet
sein, welche insbesondere eine geführte Bewegung parallel zur Längsachse 1 definieren.
Die Gehäuseführungselemente können dabei beispielsweise als entlang einer Führungsschiene
verschiebbarer Vorsprung ausgebildet sein. Die beiden Gehäuseteile 21, 22 oder die
beiden Steckerbaugruppen, insbesondere das Gehäuseführungselement und das komplementäre
Gehäuseführungselement, können auch Rastelemente zur Fixierung in einer Endposition
aufweisen.
[0040] Das erste Gehäuseteil 21 ist insbesondere stufenförmig ausgebildet. Im Bereich der
Stirnseite 10a des Steckers kann das erste Gehäuseteil 21 eine Höhe aufweisen, welche
der Höhe eines genormten RJ45-Steckers entspricht. In einem von der vorderen Stirnseite
10a abgewandten Bereich kann das erste Gehäuseteil 21 eine signifikant größere Höhe
aufweisen. Insbesondere kommt in diesem Bereich das anzuschließende Ende des Datenkabels
80 zu liegen, welches somit nicht wie bei herkömmlichen Steckern hinter den Kontaktelementen
33, sondern über zumindest einem Teil der Kontaktelemente 33 angeordnet ist.
[0041] Das Gehäuse 20, insbesondere das erste Gehäuseteil 21, kann einen Verriegelungshebel
60 aufweisen, der ein Rastelement 61 zum Verrasten in einer Buchse umfasst. Der Verriegelungshebel
60 ist insbesondere mit einem Ende an der vorderen Stirnseite 10a des Steckers 10
angeordnet. Wie beispielsweise bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten ersten
Ausführungsbeispiel gezeigt, kann der Verriegelungshebel einstückig an dem Trägerelement
31 angeordnet sein.
[0042] Der Verriegelungshebel 60 kann ein Betätigungselement 63 zum Lösen der Verriegelung,
insbesondere der Verrastung, aufweisen, welches insbesondere eine stufenförmige Kontur
62 aufweist. Der Verriegelungshebel 60 verläuft dazu in einem Abschnitt 65 insbesondere
ausgehend von der vorderen Stirnseite 10a zunächst in einem spitzen Winkel zur Längsachse
1 des Steckers, ist dann um einen Winkel
α zwischen 90° und 120° von dem Gehäuse 20 weggebogen und nach einem Abschnitt 66 um
einen Winkel
β zwischen 60° und 90° auf das Gehäuse 20 zu gebogen, woran sich das Betätigungselement
63 anschließt. Bei Drücken auf das Betätigungselement 63 kann der Abschnitt 65 in
Richtung auf das Gehäuse 20 gedrückt werden, wodurch das Rastelement 61 aus der Verrastung
mit einem nicht dargestellten Rastelement einer Buchse gelöst werden kann.
[0043] Die Montage des Steckers 10 kann folgendermaßen erfolgen, wobei insbesondere keinerlei
Sonderwerkzeug oder besondere Fertigungseinrichtungen erforderlich sind:
Das freie Ende des anzuschließenden Datenkabels 80 wird abgemantelt und der Schirm
von den Adern 82 entfernt, so dass die Adern 82 bis zu einem Vereinzelungsabschnitt
86 frei liegen. Die frei liegenden Adern 82 werden von der ersten Seite 40a des Ladestücks
durch den Durchbruch 44 auf die zweite Seite 40b des Ladestücks geführt. Das Datenkabel
80 kann nun mit der Zugentlastungsklemme 50 an der Auflagefläche 43 fixiert werden.
Die freiliegenden Adern 82 können anschließend in die Aufnahmekanäle 41 eingelegt
werden. Dazu wird ein Teil der Adern 82 von dem Durchbruch 44 ausgehend in Richtung
auf eine vordere Stirnseite 40c gebogen, ein anderer Teil der Adern 82 wird von dem
Durchbruch 44 ausgehend in Richtung auf eine hintere Rückseite 40d gebogen. Die Adern
82 werden in den Aufnahmekanälen 41 durch die Fixiervorsprünge 41a gehalten. An der
Stirnseite 40c oder der Rückseite 40d überstehende Aderenden der Adern 82 können abgeschnitten
werden. Das Datenkabel 80 wird auf die Auflagefläche 43 des Ladestücks gelegt. Dabei
kommt die Schirmabnahmefeder 45 bei entsprechender Anordnung des Schirmgeflechts des
Datenkabels 80 mit diesem in Kontakt.
[0044] Anschließend kann das Ladestück 40 auf den Kontaktträger 30, an welchem insbesondere
bereits das zweite Gehäuseteil 22 angeordnet ist, aufgesetzt werden, wobei die Kontaktelemente
33 in die Aufnahmeöffnungen 42 eindringen und dabei die in den Aufnahmekanälen 41
angeordneten Adern 82 kontaktieren und eine elektrisch leitende Verbindung zu diesen
herstellen. Das Aufsetzen erfolgt insbesondere geführt durch das Führungselement 25
und das korrespondierende Führungselement 46. In einer Endposition können das Ladestück
40 und der Kontaktträger 30 oder das Ladestück 40 und das zweite Gehäuseteil 22 oder
das Ladestück 40 und das Trägerelement 31` miteinander verrasten.
[0045] Schließlich kann die Baugruppe umfassend das Ladestück 40 und den Kontaktträger 30,
sofern vorhanden das Trägerelement 31', sowie das zweite Gehäuseteil 22 in das erste
Gehäuseteil 21 geschoben werden, insbesondere im Wesentlichen parallel zur Längsachse
1 des Steckers 10. Die Bewegung kann ebenfalls geführt durch Führungselemente erfolgen.
In einer Endposition können die beiden Steckerbaugruppen, beispielsweise die beiden
Gehäuseteile 21, 22, miteinander verrasten.
[0046] Das erste Gehäuseteil 21 kann derart ausgebildet sein, dass eine Öffnung in der Stirnseite
10a des Steckers ausgebildet ist, durch welche die Stirnseite 31a des Trägerelements
31, 31` hervorragt, um einen Teil des Steckgesichts des Steckers 10 zu bilden.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Stecker
- 2
- Kabel
- 2a
- Ader
- 3
- Gehäuse
- 3b
- Schirmabnahmefeder
- 3c
- Zugentlastungsvorrichtung
- 4
- Kontaktträger
- 5
- Kontaktelement
- 6
- Steckerkontakt
- 7
- Ladestück
- 8
- Aufnahmekanal
- 9
- Aufnahmeöffnung
- 10
- Stecker
- 10a
- Stirnseite
- 20
- Gehäuse
- 21
- erstes Gehäuseteil
- 22
- zweites Gehäuseteil
- 25
- Führungselement
- 30
- Kontaktträger
- 31
- Trägerelement
- 31`
- Trägerelement
- 31a
- Stirnseite
- 31b
- Schlitz
- 32
- Leiterplatte
- 32`
- Leiterplatte
- 33
- Kontaktelement
- 34
- Steckerkontakt
- 35
- Kontaktfläche
- 40
- Ladestück
- 40a
- erste Seite
- 40b
- zweite Seite
- 40c
- Stirnseite
- 40d
- Rückseite
- 41
- Aufnahmekanal
- 41a
- Fixiervorsprung
- 42
- Aufnahmeöffnung
- 43
- Auflagefläche
- 44
- Durchbruch
- 45
- Schirmabnahmefeder
- 46
- Führungselement
- 47
- Rastvorsprung
- 50
- Zugentlastungsvorrichtung
- 50a
- Schenkel
- 50b
- Schenkel
- 51
- Rastzahn
- 52
- Drucksteg
- 53
- Verbindungselement
- 60
- Verriegelungselement
- 61
- Rastelement
- 62
- stufenförmige Kontur
- 63
- Betätigungselement
- 65
- Abschnitt
- 66
- Abschnitt
- 80
- Datenkabel
- 82
- Ader
- 84
- Hülle
- 86
- Vereinzelungsabschnitt
- E1
- erste Ebene
- E2
- zweite Ebene
- E3
- dritte Ebene
- E4
- vierte Ebene
- 1
- Längsachse
- x
- Steckrichtung
- α
- Winkel
- β
- Winkel
1. Stecker (10) für Datenkabel (80) mit einem Gehäuse (20), mit Steckerkontakten (34)
und mit einem Kontaktträger (30), auf welchem Kontaktelemente (33) zum Anschluss von
Adern (82) des Datenkabels (80) angeordnet sind, wobei jeweils ein Kontaktelement
(33) mit jeweils einem Steckerkontakt (34) elektrisch leitend miteinander verbunden
ist, mit einem Ladestück (40) mit Aufnahmekanälen (41) für die Adern (82) des Datenkabels
(80), wobei jeder Aufnahmekanal (41) von einer Aufnahmeöffnung (42) durchsetzt ist,
und wobei das Ladestück (40) derart auf den Kontaktträger (30) aufsetzbar ist, dass
die Kontaktelemente (33) in den Aufnahmeöffnungen (42) zu liegen kommen, und mit einer
Längsachse (1), wobei die Kontaktelemente (33) und die Aufnahmeöffnungen (42) in wenigstens
zwei beabstandet zueinander angeordneten Ebenen (E1, E2, E3, E4), welche die Längsachse
(1) vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht schneiden, angeordnet sind, wobei das Ladestück
(40) eine erste Seite (40a) und eine zweite Seite (40b) aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass die Aufnahmekanäle (41) auf der zweiten Seite (40b) angeordnet sind und wobei eine
Auflagefläche (43) für das Datenkabel (80) auf der ersten Seite (40a) angeordnet ist,
und dass in dem Ladestück (40) in Richtung der Längsachse (1) gesehen zwischen den
beiden Ebenen (E1, E2, E3, E4) ein Durchbruch (44) zur Durchführung der Adern (82)
des Datenkabels (80) von der ersten Seite (40a) auf die zweite Seite (40b) angeordnet
ist.
2. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (33) und die Aufnahmeöffnungen (42) in vier beabstandet zueinander
angeordneten Ebenen (E1, E2, E3, E4), welche im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse
(1) angeordnet sind, angeordnet sind, wobei der Durchbruch (44) in Richtung der Längsachse
(1) gesehen insbesondere zwischen den beiden mittleren Ebenen (E2, E3) angeordnet
ist.
3. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass bei in dem Stecker (10) angeordneten Datenkabel (80) ein Vereinzelungsabschnitt (86)
des Datenkabels (80), in welchem die Adern (82) des Datenkabels (80) vereinzelt werden,
im Bereich des Durchbruchs (44) angeordnet ist.
4. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ladestück (40) an der Auflagefläche (43) eine Schirmabnahmefeder (45) angeordnet
ist.
5. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ladestück (40) eine Zugentlastungsvorrichtung (50) anbringbar ist, insbesondere
mittels Rastelementen (51).
6. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (20) ein erstes Gehäuseteil (21) und ein zweites Gehäuseteil (22) aufweist,
wobei der Kontaktträger (30) zumindest abschnittsweise in dem zweiten Gehäuseteil
(22) angeordnet ist.
7. Stecker nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (21) und/oder das zweite Gehäuseteil (22) elektrisch leitend
ausgebildet sind.
8. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kontaktträger (30) oder einem mit dem Kontaktträger (30) verbundenen Trägerelement
(31, 31') oder dem zweiten Gehäuseteil (22) ein Führungselement (25) und an dem Ladestück
(40) ein komplementäres Führungselement (46) zur relativen Positionierung von dem
Ladestück (40) und dem Kontaktträger (30) angeordnet sind, welche insbesondere eine
geführte Bewegung parallel zu den Ebenen (E1, E2, E3, E4) definieren.
9. Stecker nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (25) und das komplementäre Führungselement (46) Rastelemente
zur Fixierung in einer Endposition aufweisen.
10. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere an dem ersten Gehäuse (21), ein Gehäuseführungselement und, insbesondere
an dem zweiten Gehäuseteil (22), ein komplementäres Gehäuseführungselement zur relativen
Positionierung der beiden Gehäuseteile (21, 22) und/oder der beiden Steckerbaugruppen
angeordnet sind, welche insbesondere eine geführte Bewegung parallel zur Längsachse
(1) definieren.
11. Stecker nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseführungselement und das komplementäre Gehäuseführungselement Rastelemente
zur Fixierung in einer Endposition aufweisen.
12. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (30) als Leiterplatte (32) ausgebildet ist, wobei die Kontaktelemente
(33) und die Steckerkontakte (34) an der Leiterplatte (32) angeordnet und in der Leiterplatte
(32) elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
13. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (30) als Leiterplatte (32) ausgebildet ist, wobei die Kontaktelemente
(33) und Kontaktflächen (35) zur elektrisch leitenden Kontaktierung der Steckerkontakte
(34) an der Leiterplatte (32) angeordnet und in der Leiterplatte (32) elektrisch leitend
miteinander verbunden sind.
14. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (33) als Schneidklemmkontakte oder Piercing-Kontakte ausgebildet
sind.
15. Stecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (20) ein Verriegelungshebel (60) angeordnet ist, welcher insbesondere
eine stufenförmige Kontur (62) aufweist.
1. Plug (10) for a data cable (80), having a housing (20), plug contacts (34) and having
a contact carrier (30), on which contact elements (33) for connection to the leads
(82) of the data cable (80) are arranged, wherein each one of the contact elements
(33) is electrically conductively interconnected with a respective plug contact (34),
further having a stuffer cap (40) with receiving channels (41) for the leads (82)
of the data cable (80), wherein each receiving channel (41) is traversed by a receiving
opening (42), and wherein the stuffer cap (40) can be fitted onto the contact carrier
(30) such that the contact elements (33) come to lie in the receiving openings (42),
and having a longitudinal axis (1), wherein the contact elements (33) and the receiving
openings (42) are arranged in at least one plane (E1, E2, E3, E4), each of which is
arranged at a distance to each other and which intersect the longitudinal axis (1),
preferably substantially horizontally, wherein the stuffer cap (40) comprises a first
side (40a) and a second side (40b),
characterized in that the receiving channels (41) are arranged on the second side (40b), and wherein a
bearing surface (43) for the data cable (80) is arranged on the first side (40a),
and in that an opening (40) is arranged in the stuffer cap (40) between the two planes (E1, E2,
E3, E4), as seen in the direction of the longitudinal axis (1), for conducting the
wires (82) of the data cable (80) from the first side (40a) to the second side (40b).
2. Plug in accordance with claim 1,
characterized in that the contact elements (33) and the receiving openings (42) are arranged in four planes
(E1, E2, E3, E4), arranged at a distance to each other, which are arranged substantially
vertically to the longitudinal axis (1), wherein the opening (44) is arranged, in
particular, between the two middle planes (E2, E3), as seen in the direction of the
longitudinal axis (1).
3. Plug in accordance with either of the preceding claims,
characterized in that, in the data cable (80) arranged in the plug (10), a separation section (86) of the
data cable (80), in which the wires (82) of the data cable (80) are separated is arranged
in the region of the opening (44).
4. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that a shield-removal spring (45) is arranged on the stuffer cap (40) on the bearing surface
(43).
5. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that a tension relief device (50) is attachable to the stuffer cap (40), in particular
by means of locking elements (51).
6. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that the housing (20) comprises a first housing part (21) and a second housing part (22),
wherein the contact carrier (30) is at least partially arranged in the second housing
part (22).
7. Plug in accordance with claim 6,
characterized in that the first housing part (21) and/or the second housing part (22) are implemented to
be electrically conductive.
8. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that, on the contact carrier (30), or on a carrier element (31, 31') which is connected
to the contact carrier (30), or on the second housing part (22), a guide element (25)
and, on the stuffer cap (40), a complementary guide element (46), are arranged for
the relative positioning of the stuffer cap (40) which, in particular, define a guided
movement parallel to the planes (E1, E2, E3, E4).
9. Plug in accordance with claim 8,
characterized in that the guide element (25) and the complementary guide element (46) comprise locking
elements for fixation in an end position.
10. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that, in particular on the first housing part (21), a housing guide element and, in particular
on the second housing part (22), a complementary housing guide element are arranged
for the relative positioning of the two housing parts (21, 22) and/or of the two plug
assemblies, which define, in particular, a guided movement parallel to the longitudinal
axis (1).
11. Plug in accordance with claim 10,
characterized in that the housing guide element and the complementary housing guide element comprise locking
elements for fixation in an end position.
12. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that the contact carrier (30) is implemented as a printed circuit board (32), wherein
the contact elements (33) and the plug contacts (34) are arranged on the printed circuit
board (32) and are electrically conductively interconnected in the printed circuit
board (32).
13. Plug in accordance with any of claims 1 to 11,
characterized in that the contact carrier (30) is implemented as a printed circuit board (32), wherein
the contact elements (33) and contact surfaces (35) are arranged, for the electrically
conductive contacting of the plug contacts (34), on the printed circuit board (32)
and are electrically conductively interconnected in the printed circuit board (32).
14. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that the contact elements (33) are implemented as insulation displacement contacts or
as piercing contacts.
15. Plug in accordance with any of the preceding claims,
characterized in that, on the housing (20), a locking lever (60) is arranged which comprises, in particular,
a step-like contour (62).
1. Connecteur (10) de câbles de données (80) comprenant un boîtier (20) avec des contacts
de connexion (34) et un porte-contacts (30) muni d'éléments de contacts (33) pour
brancher les fils (82) du câble de données (80),
* respectivement un élément de contact (33) étant raccordé électriquement par un contact
de connecteur (34), avec une pièce de chargement (40) comprenant des canaux récepteurs
(41) pour les fils (82) du câble de données (80),
* chaque canal récepteur (41) étant traversé par un orifice de réception (42), et
* la pièce de chargement (40) est appliquée sur le porte-contacts (30) de façon que
les éléments de contact (33) se placent dans les orifices de réception (42), et
un axe longitudinal (1),
- les éléments de contact (33) et les orifices de réception (42) étant prévus dans
au moins deux plans (E1, E2, E3, E4) écartés l'un de l'autre, et coupent l'axe longitudinal
(1) de préférence pratiquement perpendiculairement,
- la pièce de chargement (40) ayant un premier côté (40a) et un second côté (40b),
connecteur caractérisé en ce que
- les canaux récepteur (41) sont prévus sur le second côté (40b), et
* une surface d'appui (43) pour le câble de données (80) étant prévu sur le premier
côté (40a), et
- dans la pièce de chargement (40), vu dans la direction de l'axe longitudinal (1),
entre les deux plans (E1, E2, E3, E4) il y a un passage (44) pour le passage des fils
(82) du câble de données (80) du premier côté (40a) vers le second côté (40b).
2. Connecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de contact (33) et les orifices de réception (42) sont prévus dans quatre
plans (E1, E2, E3, E4) écartés et qui sont pratiquement perpendiculaires à l'axe longitudinal
(1),
* le passage (44) vu dans la direction de l'axe longitudinal (1), étant entre les
deux plans médians (E2, E3).
3. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour le câble de données (80) prévu dans le connecteur (10), on a un segment de séparation
(86) du câble de données (80) dans lequel les fils (82) du câble de données (80) sont
séparés, dans la zone du passage (44).
4. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce de chargement (40) comporte sur la surface d'appui (43) un ressort d'enlèvement
de capot (45).
5. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce de chargement (40) peut recevoir un dispositif de décharge de traction (50)
notamment par des éléments d'accrochage (51).
6. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (20) a une première partie (21) et une seconde partie (22), le porte-contact
(30) étant prévu au moins par segment dans la seconde partie de boîtier (22).
7. Connecteur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la première partie de boîtier (21) et/ou la seconde partie de boîtier (22) sont électro-conducteurs.
8. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le porte-contact (30) ou un élément de support (31, 31') relié au porte-contact (30)
ou la seconde partie de boîtier (22) comporte un élément de guidage (25) et la pièce
de chargement (40) comporte un élément de guidage complémentaire (46) pour le positionnement
relatif de la pièce de chargement (40) et du porte contact (30), qui définissent notamment
un mouvement de guidage parallèle aux plans (E1, E2, E3, E4).
9. Connecteur selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage (25) et l'élément de guidage complémentaire (46) comportent des
éléments d'accrochage pour la fixation dans une position finale.
10. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
notamment le premier boîtier (21) comporte un élément de guidage de boîtier, notamment
la seconde partie de boîtier (22) comporte un élément de guidage de boîtier complémentaire
pour le positionnement relatif des deux parties de boîtier (21, 22) et/ou des deux
composants de connecteur qui définissent notamment un mouvement guidé parallèlement
à l'axe longitudinal (1).
11. Connecteur selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'élément de guidage de boîtier et l'élément de guidage de boîtier complémentaire
comportent des éléments d'accrochage pour la fixation dans une position finale.
12. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le porte-contact (30) est sous la forme d'une plaque de circuit (32), les éléments
de contact (33) et les contacts de connecteur (34) étant prévus sur la plaque de circuit
(32) et ils sont branchés électriquement dans la plaque de circuit (32).
13. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
le porte-contact (30) est sous la forme d'une plaque de circuit (32), les éléments
de contact (33) et les surfaces de contact (35) étant prévus sur la plaque de circuit
(32) pour le branchement électrique des contacts de connecteur (34) à la plaque de
circuit (32) et ils sont reliés électriquement dans la plaque de circuit (32).
14. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de contact (33) sont réalisés sous la forme de contacts de coupe ou contacts
de percement.
15. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (20) comporte un levier de verrouillage (60) qui a notamment un contour
(62) de forme étagée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente