[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung, insbesondere zum Einsatz
in Anlagen zur katalytischen Verflüssigung von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien
sowie ein Verfahren zur Betreibung einer Mischvorrichtung zur katalytischen Verflüssigung
von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien.
Stand der Technik
[0002] Es sind bereits einige Mischvorrichtungen und Verfahren zur katalytischen Verflüssigung
von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien (KDV-Verfahren) im Stand der Technik bekannt.
[0003] Die europäische Patentanmeldung
EP 3 441 136 A1 betrifft eine Zerkleinerungs- und Mischvorrichtung, die mit einem zur Anordnung im
Mischreaktor der Anlage ausgebildeten Zerkleinerungs- und Mischabschnitt, einer für
die Positionierung außerhalb des Mischreaktors ausgelegten Antriebseinrichtung und
einer diese Antriebseinrichtung mit dem Zerkleinerungs- und Mischabschnitt antriebsmäßig
verbindenden Schneckenwendel ausgestattet ist.
[0004] Die internationale Veröffentlichung
WO 2016/116484 A1 betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur katalytischen drucklosen Depolymerisation.
[0005] Diese bekannten Mischvorrichtungen haben allerdings einige technischen Nachteil.
Ein Nachteil einiger Vorrichtungen ist, dass der Gasfluss der Vergasungsprodukte nicht
effizient gestaltet werden kann und der Betrieb häufig nicht sehr effizient möglich
ist. Bei einigen Verfahren sind die Produkte häufig mit Restwasser und anderen Stoffen
verunreinigt. Nachteilig bei einigen Mischvorrichtungen und Verfahren zur katalytischen
Verflüssigung ist auch, dass die im Ausgangsmaterial enthaltende Restfeuchte eine
effiziente Abführung des Wasserdampfes erforderlich macht.
Darstellung der Erfindung. Aufgabe. Lösung. Vorteile
[0006] Ausgehend von den vorgenannten Überlegungen liegt der vorliegenden Erfindung deshalb
die Aufgabe zugrunde, eine Mischvorrichtung bereitzustellen, die die oben genannten
Nachteile nicht aufweist.
[0007] Insbesondere liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischvorrichtung bereitzustellen, bei
der der Gasfuß der gasförmigen Verflüssigungsproduke entlang der Schnecke optimal
ist und die hinsichtlich energetischer und effizienter Betriebsführung verbessert
ist. Überdies liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
und ein Verfahren bereitzustellen, bei der die gasförmigen Verflüssigungsproduke reiner
sind und bei der der Wasserdampf beim Trocknen effizient abgeleitet werden kann.
[0008] In einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung deshalb eine Mischvorrichtung.
Die Mischvorrichtung ist zum Einsatz in Anlagen zur katalytischen Verflüssigung von
kohlenwasserstoffhaltigen Materialien geeignet. Die Mischvorrichtung kann ein im Wesentlichen
zylindrisches Reaktorgehäuse mit einer Zylinderachse z umfassen. Zudem kann die Mischvorrichtung
einen Motor und eine Schneckenwendel umfassen. Die Schneckenwendel kann in dem Reaktorgehäuse
geführt werden und von dem Motor angetrieben werden.
[0009] Erfindungsgemäß kann als Schneckenwendel jede Welle oder jede Schnecke verwendet
werden, die zum Vortrieb von organischen Bestandteilen geeignet ist. Gleichzeitig
muss die Schneckenwendel auch wärmebeständig sein, d.h. Temperaturen von 250 °C bis
450 °C auch unter oxidativen und reduktiven Bedingungen und unter Anwesenheit von
Wasser korrosionsfrei überstehen können. Vorzugsweise ist die Schneckenwendel aus
Edelstahl gefertigt. Vorzugsweise ist der Motor mit der Antriebsweise gekoppelt. Vorzugsweise
befindet sich der Motor außerhalb des zylindrischen Reaktorgehäuses, so dass er leichter
gewartet und betrieben werden kann, sowie den Reaktionsbedingungen in der Mischvorrichtung
nicht ausgesetzt ist. Das Reaktorgehäuse kann vorzugsweise doppelwandig ausgebaut
sein, so dass die Wärmeisolierung optimal ist. Insbesondere kann das Reaktorgehäuse
aus einem doppelwandigen dünnwandigen Edelstahlblech gefertigt sein. Die Bleche können
durch Abstandselemente voneinander beabstandet sein. Auf diese Weise ist die Betriebsweise
der Mischvorrichtung effizienter.
[0010] Beim Betrieb einer wie oben definierten erfindungsgemäßen Mischvorrichtung fällt
bei der Zerkleinerung von organischen Ausgangsstoffe im Wesentlichen kein oder nur
wenig Staub aus. Hierdurch werden die gasförmigen Verflüssigungsprodukte nicht verunreinigt.
Vorteilhafterweise sind die gasförmigen Verflüssigungsprodukte sehr rein. Zudem kann
auch der Wasserdampf beim Trocknen effizient abgeleitet werden.
[0011] Die Schneckenwendel kann um eine Rotationsachse r drehbar sein. Dabei kann die Rotationsachse
r mit der Zylinderachse z des Reaktorgehäuses nicht zusammenfallen. Wenn die Rotationsachse
r der Schneckenwendel nicht mit der Zylinderachse z des Reaktorgehäuses zusammenfällt,
befindet sich die Schneckenwendel mit anderen Worten bei Betriebsbedingungen nicht
mittig im Reaktorraum, sondern kann sich vorzugsweise versetzt im Reaktorraum drehen.
[0012] In einer bevorzugten Implementierung kann die Schneckenwendel an der Unterseite auf
dem Reaktorgehäuse aufliegen. In diesem Fall kann die Schneckenwendel an der Unterseite
mit dem Reaktorgehäuse bündig abschließen. Sofern die Schneckenwendel beim Betrieb
an der Unterseite auf dem Reaktorgehäuse aufliegt bzw. mit dem Reaktorgehäuse bündig
abschließt, können die organischen Ausgangsstoffen effizient entlang der Welle durch
Drehung der Welle transportiert werden.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Implementierung kann die Schneckenwendel an der Oberseite
von dem Reaktorgehäuse beabstandet sein. In diesem Fall kann ein Gasfuß entlang der
Schneckenwendel und dem Reaktorgehäuse im Wesentlichen nicht behindert werden. Während
des Betriebes der Mischvorrichtung wird sowohl der aus den Ausgangsmaterialien austretende
Wasserdampf als auch die austretenden organischen Verflüssigungsprodukte über den
Raum zwischen der Schneckenwendel und der oberen Reaktorgehäusewand effizient abgeführt.
Die Verflüssigungsprodukte haben auf diese Weise eine sehr hohe Reinheit.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Implementierung kann die Schneckenwendel an der Oberseite
von dem Reaktorgehäuse mit einem Abstand d
2 beabstandet sein. Der Abstand d
2 entspricht dabei vorzugsweise 15 bis 30 % des Radius d
1/2 (das heißt die Hälfte des Durchmessers d
1) des zylindrischen Reaktorgehäuses (10). Mit anderen Worten beträgt die Beabstandung
bei einem Reaktor mit einem beispielhaften Durchmesser d
1 = 1 m, also einem Radius d
1/2 von 50 cm somit 7,5 cm (15 %) bis 15 cm (30 %). Bei dieser Dimensionierung des
Abstandes der Schneckenwendel von dem Reaktorgehäuse ist ein Abführen der organischen
Produkte und des Wasserdampfes sehr gut möglich und es kommt seltener zu Betriebsstörungen.
[0015] In einer allgemeinen Ausführungsform kann die Schneckenwendel jede beliebige Gangzahl
aufweisen. Beispielsweise kann die Schneckenwendel eine Gangzahl von 1, 2, 3, oder
4 aufweisen. In einer bevorzugten Implementierung weist die Schneckenwendel jedoch
eine Gangzahl von 1 auf. In diesem Fall wird ein optimaler Kompromiss hinsichtlich
leichter Bauweise und optimaler Durchmischung der Materialien erreicht.
[0016] In einer bevorzugten Implementierung weise die Schneckenwendel ein oder mehrere Mitnehmer
auf. Die Mitnehmer können bei Rotation der Schneckenwendel um die Rotationsachse r
die kohlenwasserstoffhaltigen Materialien optimal durchmischen.
[0017] In einer bevorzugten Implementierung weist die Schneckenwendel innerhalb eines Schneckenumlaufes
von 4 bis 8, vorzugsweise genau 6, Mitnehmer auf. In dieser Implementierung sind mit
anderen Worten die Mitnehmer entlang der Schneckenwendel in einem Winkel von 30° bis
90°, vorzugsweise genau 60°, versetzt angeordnet. Beim Umlauf der Schneckenwendel
können durch die Mitnehmer die Materialien optimal durchmischt werden, wobei gleichzeitig
die Schneckenwendel mittels des Motors energetisch effizient angetrieben werden kann.
[0018] Vorzugsweise sind die Mitnehmer an der Schneckenwendel aufgeschweißte Metallstangen
mit einer bestimmten Länge l. Idealerweise bestehen die Metallstangen im Wesentlichen
aus nicht korrodierendem Edelmetallstahl. Hinsichtlich Bauweise der Schneckenwendel
sind aufgeschweißte Metallstangen in der Herstellung ideal.
[0019] Vorzugsweise bestehen die Mitnehmer aus Metallstangen mit einer Länge l von 30 bis
70 cm, vorzugsweise von 40 bis 60 cm, insbesondere ungefähr 50 cm. Die Länge l entspricht
dem Abstand eines Schneckengangs.
[0020] In einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Betreibung
einer Mischvorrichtung zur katalytischen Verflüssigung von kohlenwasserstoffhaltigen
Materialien. Das Verfahren kann die folgenden Schritte umfassen
- a) Befüllung einer erfindungsgemäßen Mischvorrichtung mit kohlenwasserstoffhaltigen
Materialien,
- b) Erwärmen und Durchmischen der kohlenwasserstoffhaltigen Materialien innerhalb des
Reaktorgehäuses, und
- c) Ableiten der aus den kohlenwasserstoffhaltigen Materialien austretenden Dämpfe.
[0021] In Schritt a) kann können beispielsweise Säge- oder Hobelspäne, Miscanthus, Kunststoffe
und andere Ausgangsstoffe in die Mischvorrichtung befüllt werden. Diese Stoffe besitzen
eine bestimmte Restfeuchte, so dass sie beispielsweise bei einer Tonne Ausgangsmaterialien
ca. 150 Liter Wasser enthalten. Das Befüllen der Mischvorrichtung kann über eine angeflanschte
Eintragsvorrichtung, einschließlich einer Eintragsschnecke, erfolgen.
[0022] In Schritt b) werden die Ausgangsmaterien auf ca. 250 bis 400 °C unter Sauerstoffabschluss
erwärmt, wodurch kohlenwasserstoffhaltige Verflüssigungsprodukte als Gase austreten
sowie Wasserdampf aus der Restfeuchte. Vorteilhafterweise werden die Materialien dabei
gleichzeitig durchmischt, so dass die Erwärmung effizienter erfolgt und der Austausch
zwischen Festphase und Gasphase insgesamt verbessert wird.
[0023] In Schritt c) werden die austretenden Dämpfe, d.h. sowohl die kohlenwasserstoffhaltige
Verflüssigungsprodukte entlang der Schneckenwendel abgeführt.
[0024] In einem Verfahren werden die Schritte a) bis c) konsekutiv durchgeführt (Batch-Ansatz).
Allerdings wird das Verfahren vorzugsweise kontinuierlich (Konti-Betrieb) durchgeführt,
d.h. die Schritte a) bis c) werden im Betrieb gleichzeitig parallel durchgeführt.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0025] Im Folgenden werden beispielhaft und nicht abschließend einige besondere Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben.
[0026] Die besonderen Ausführungsformen dienen nur zur Erläuterung des allgemeinen erfinderischen
Gedankens, jedoch beschränken sie die Erfindung nicht.
[0027] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäßer Mischvorrichtung 1 mit einem im Wesentlichen
zylindrischen Reaktorgehäuse 10 mit einer Zylinderachse z, einem Motor 11 und einer
Schneckenwendel 12. Die Schneckenwendel 12 wird in dem Reaktorgehäuse 10 geführt und
von dem Motor 11 angetrieben. Der Motor ist in dieser Ausführungsform außerhalb des
Reaktorgehäuses angeordnet. Die Schneckenwendel 12 liegt an der Unterseite auf dem
Reaktorgehäuse 10 auf und schließt mit diesem bündig ab. An der Oberseite ist die
Schneckenwendel 12 von dem Reaktorgehäuse 10 beabstandet. Der Abstand d
2 zwischen der Schneckenwendel 12 und dem Reaktorgehäuse 10 beträgt 20 % des Radius
d
1/2 des zylindrischen Reaktorgehäuses 10. Die Schneckenwendel 12 weist eine Gangzahl
von 1 auf. Zudem weist die Schneckenwendel 12 eine Vielzahl von Mitnehmer 16 auf,
die bei Rotation der Schneckenwendel 12 um die Rotationsachse r die kohlenwasserstoffhaltigen
Materialien durchmischen können. Innerhalb eines Schneckenumlaufes weist die Schneckenwendel
12 insgesamt sechs Mitnehmer 16 auf, d.h. die Mitnehmer 16 sind um einen Winkel von
60° versetzt angeordnet. Die Mitnehmer 16 sind zwischen den Schneckenumläufen der
Schneckenwendel 12 aufgeschweißte Metallstangen 16 aus Edelmetall. Die Länge der Mitnehmer
16 beträgt 50 cm.
[0028] Die Ausgangsstoffe werden unter Abschluss von Sauerstoff über eine Eintragungsschnecke
13 in den Reaktor geführt und können dann durch Drehung der Schneckenwendel 12 unter
gleichzeitigem Erwärmen auf 250 °C bis 400 °C bewegt und mittels der Mitnehmer 16
der Schneckenwendel durchmischt werden. Hierdurch treten gasförmige Verflüssigungsprodukte
aus den Ausgangsmaterial aus. Die gasförmigen Bestandteile werden hiernach über den
Raum oberhalb der Schneckenwendel 12 abgeleitet und über eine Passage 14 am oberen
Ende der Mischvorrichtung 1 abgeführt. Die festen Reststoffe werden am unteren Ende
der Mischvorrichtung 1 über einen Austrag 15 entfernt. Die Mischvorrichtung 1 kann
folglich durch eine kontinuierliche Betriebsführung betrieben werden.
[0029] Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäßer Mischvorrichtung 1 im Querschnitt. In der Fig.
2A sind die Öffnungen für den Eintrag an der Oberseite der Mischvorrichtung 1 zu erkennen.
In der Fig. 2B ist der Austrag der festen Stoffe am unteren Ende des der Mischvorrichtung
zu erkennen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Mischvorrichtung
- 10
- Reaktorgehäuse
- 11
- Motor
- 12
- Schneckenwendel
- 13
- Eintragsschnecke
- 14
- Austrittspassage für gasförmige Verflüssigungsprodukte
- 15
- Austrag
- 16
- Mitnehmer
1. Mischvorrichtung (1), insbesondere zum Einsatz in Anlagen zur katalytischen Verflüssigung
von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien, umfassend ein im Wesentlichen zylindrisches
Reaktorgehäuse (10) mit einer Zylinderachse z, einen Motor (11) und eine Schneckenwendel
(12), wobei die Schneckenwendel (12) in dem Reaktorgehäuse (10) geführt wird und von
dem Motor (11) angetrieben werden kann,
dadurch gekennzeichnet ist, dass
- die Schneckenwendel (12) um eine Rotationsachse r drehbar ist, wobei die Rotationsachse
r mit der Zylinderachse z des Reaktorgehäuses (10) nicht zusammenfällt.
2. Mischvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, wobei die Schneckenwendel (12) an der Unterseite
auf dem Reaktorgehäuse (10) aufliegt und mit dem Reaktorgehäuse (10) bündig abschließt.
3. Mischvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Schneckenwendel
(12) an der Oberseite von dem Reaktorgehäuse (10) beabstandet ist und einen Gasfluss
entlang der Schneckenwendel (12) und dem Reaktorgehäuse (10) im Wesentlichen nicht
behindert.
4. Mischvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Schneckenwendel
(12) an der Oberseite von dem Reaktorgehäuse (10) mit einem Abstand d2 beabstandet ist, der 15 bis 30 % des Radius d1/2 des zylindrischen Reaktorgehäuses (10) entspricht.
5. Mischvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Schneckenwendel
(12) eine Gangzahl von 1 aufweist.
6. Mischvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Schneckenwendel
(12) ein oder mehrere Mitnehmer (16) umfasst, die bei Rotation der Schneckenwendel
(12) um die Rotationsachse r die kohlenwasserstoffhaltigen Materialien durchmischen
können.
7. Mischvorrichtung (1) gemäß Anspruch 6, wobei die Schneckenwendel (12) innerhalb eines
Schneckenumlaufes von 4 bis 8, vorzugsweise 6 Mitnehmer (16) aufweist.
8. Mischvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei die Mitnehmer (16)
zwischen den Schneckenumläufen der Schneckenwendel aufgeschweißte Metallstangen (16)
sind.
9. Mischvorrichtung (1) gemäß Anspruch 8, wobei die Metallstangen (16) eine Länge von
30 bis 70 cm, vorzugsweise von 40 bis 60 cm, insbesondere ungefähr 50 cm aufweisen.
10. Verfahren zur Betreibung einer Mischvorrichtung (1) zur katalytischen Verflüssigung
von kohlenwasserstoffhaltigen Materialien, umfassend die Folgenden Schritte:
a) Befüllung einer Mischvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 mit kohlenwasserstoffhaltigen
Materialien,
b) Erwärmen und Durchmischen der kohlenwasserstoffhaltigen Materialien innerhalb des
Reaktorgehäuses (10), und
c) Ableiten der aus den kohlenwasserstoffhaltigen Materialien austretenden Dämpfe.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das Verfahren in einer kontinuierlichen Betriebsweise
durchgeführt wird.