[0001] Die Erfindung betrifft einen Anzünder von Personenschutzeinrichtungen. Solche sind
im Sinne dieser Offenbarung insbesondere Airbags und/oder Gurtstraffer und/oder Schlossstraffer,
Fußgängerschutzsysteme, dabei insbesondere pyrotechnische Aktuatoren für beispielsweise
aktive Scharniere oder aktive Schlösser, Insassenschutzsysteme, dabei insbesondere
aktive Kopfstützen und/oder Lenksäulen, und/oder Batterietrenner. Die Anzünder sind
hohen Drücken ausgesetzt. Der Anzünder umfasst wenigstens einen Metallstift oder Anschlussstift
mit einem Anschlussende. Des Weiteren beschreibt die Erfindung auch ein Verfahren
zur Herstellung eines Anzünders mit einem Metallstift.
[0002] Anschlussstifte oder Metallstifte für Durchführungen, insbesondere Metall-Fixiermaterial-Durchführungen,
die in Anzündern Verwendung finden, sind in verschiedenen Ausführungen aus dem Stand
der Technik vorbekannt.
[0003] Unter Metall-Fixiermaterial-Durchführungen versteht man vakuumdichte Verschmelzungen
von Fixiermaterialien, insbesondere aus Gläsern, Glaskeramiken oder Kunststoffen in
Metallen. Die Metalle fungieren dabei als elektrische Leiter. Stellvertretend wird
dabei auf die
US-A-5,345,872,
US-A-3,274,937 verwiesen. Derartige Durchführungen sind in der Elektronik und in der Elektrotechnik
weit verbreitet. Das zum Einschmelzen verwendete Material, insbesondere Glas, dient
hierbei als Isolator. Typische Metall-Fixiermaterial-Durchführungen sind derart aufgebaut,
dass metallische Innenleiter insbesondere Metallstifte oder Anschlussstifte in ein
vorgeformtes Sinterglasteil eingeschmolzen werden, wobei das Sinterglasteil oder das
Glasrohr in ein äußeres Metallteil mit dem sogenannten Grundkörper, der aus einem
ring- oder plattenförmigen Element gebildet wird, eingebracht wird. Als bevorzugte
Anwendungen derartiger Metall-Fixiermaterial-Durchführungen gelten beispielsweise
Zündeinrichtungen. Diese werden unter anderem für Personenschutzeinrichtungen, insbes.
Airbags oder Gurtspanner, bei Kraftfahrzeugen verwendet. In diesem Fall sind die Metall-Fixiermaterial-Durchführungen
Bestandteil einer Zündeinrichtung. Die gesamte Zündeinrichtung umfasst außer der Metall-Fixiermaterial-Durchführung
eine Zündbrücke, den Sprengstoff sowie eine Metallabdeckung, die den Zündmechanismus
dicht umschließt. Durch die Durchführung können entweder ein oder zwei oder mehr als
zwei Metallstifte oder Anschlussstifte, insbesondere metallische Stifte, hindurchgeführt
werden. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einem metallischen Stift
liegt das Gehäuse auf Masse, bei einer bevorzugten zweipoligen Ausführung auf einer
der Stifte.
[0004] Aus der
US 2006/0222881 A1, der
US 2004/0216631, der
EP-A-1 455 160, der
US 2007/0187934 A1 sowie der
US-A-1 813 906 sind Metall-Fixiermaterial-Durchführungen insbesondere für Anzünder von Airbags oder
Gurtspannern bekannt geworden, die sich dadurch auszeichnen, dass die Durchgangsöffnung
für die Anschlussstifte, insbesondere die Metallstifte aus dem Grundkörper ausgestanzt
ist. Bei der Herstellung der Grundkörper werden gemäß der
US 2007/0187934 A1 aus einem Bandmaterial mit einer Dicke im Bereich zwischen 1 mm und 5 mm, bevorzugt
1,5 mm und 3,5 mm, insbesondere zwischen 1,8 mm bis 3,0 mm, ganz besonders bevorzugt
zwischen 2,0 mm bis 2,6 mm, die Öffnungen durch die gesamte Dicke des Grundkörpers
mittels des Stanzprozesses hindurchgetrieben.
[0005] Der Metallstift oder Anschlussstift, insbesondere der Metallstift im Fixiermaterial
wird über die gesamte Dicke des Grundkörpers, der im oben genannten Bereich liegt
in die in den Grundkörper eingestanzte Eingangsöffnung eingelassen bzw. eingeglast.
[0006] Des Weiteren ist die Durchgangsöffnung bei den Durchführungen mit mehr als einem
Stift gemäß der
US 2007/0187934 A1 außermittig angeordnet.
[0007] Das Ausstanzen aus einem Blechmaterial gemäß der
US 2007/0187934 A1 hat eine Vielzahl von Nachteilen. Ein Nachteil besteht darin, dass bei einem Stanzen
aus einem Bandmaterial, beispielsweise einem Blech des Grundkörpers, ein großer Anteil
an Materialabfall entsteht.
[0008] Aus der
DE 10 2006 056077 A1 ist eine Zündvorrichtung für eine pyrotechnische Schutzvorrichtung bekannt geworden,
die eine Ummantelung zur Lagefixierung der Stromdurchführung des Metallstiftes aufweist
und Mittel zur Vermeidung einer Relativbewegung zwischen Ummantelung und Metallstift.
Wie im Falle der
US 2007/0187934A1 wird auch bei der
DE 10 2006 056 077 A1 der Grundkörper aus einem Blech, beispielsweise einem Bandmaterial ausgestanzt, was
einen großen Materialabfall zur Folge hat. Des Weiteren waren wie in der
US 2007/0187934A1 die Durchgangsöffnungen außeraxial angeordnet.
[0009] Die
EP 1 491 848 A1 zeigt eine Stromdurchführung mit einer mittig angeordneten Durchgangsöffnung für
einen stiftförmigen Leiter. Die Durchgangsöffnung ist in ihrer Herstellweise nicht
beschrieben und erstreckt sich über die gesamte Dicke des Grundkörpers.
[0010] Aus der
US 8,978,557 B2 ist ein ringförmiges, plattenförmiges Element für einen Gurtspanner und/oder Airbag-Zünder
bekannt geworden mit einem Freistellungsbereich, bei dem die Durchgangsöffnung durch
Stanzen eingebracht wird. Das Durchführungsbauteil mit dem ringförmigen, plattenförmigen
Element umfasst zwei Metallstifte, wobei in der
US 8,978,557 B2 keine Angaben darüber gemacht sind, wie die Metallstifte hergestellt werden.
[0011] Die
DE 10 2017 123 278 A1 zeigt einen Grundkörper für Durchführungselemente umfassend einen metallischen Grundkörper,
zumindest eine Durchgangsöffnung zur Aufnahme eines Funktionselements in einem insbesondere
elektrisch isolierenden Fixiermaterial und zumindest einen Leiter, der elektrisch
leitfähig mit dem Grundkörper durch eine Lotverbindung verbunden ist. Die Lotverbindung
umfasst ein metallisches Lotmaterial, wobei das metallische Lotmaterial einen Oberflächenbereich
des Grundkörpers bedeckt und so einen Lotbereich auf einer Oberfläche des Grundkörpers
bildet. Der Grundkörper weist zumindest im Lotbereich eine Mikrostrukturierung auf,
die zumindest Vertiefungen in der Oberfläche des Grundkörpers umfasst.
[0012] Aus der
AT 513 238 B1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Anzünders für pyrotechnische Systeme bekannt
geworden. Der Anschlussstift, der in der
AT 513 238 B1 verwandt wird, zeichnet sich durch eine Verrundung aus.
[0013] Die
US 2010/199872 A1 zeigt eine Durchführung, in die zwei Metallstifte eingeglast sind. Die aus der
US 2010/199872 A1 bekannten Metallstifte können zumindest in Ihrem Endbereich vergoldet sein. Über
die Dicke der Goldschicht sind in der
US 2010/199872 A1 keine Aussagen gemacht.
[0014] Aus der
EP 1710532 A1 ist eine Durchführung für eine pyrotechnische Einrichtung mit zwei Metallstiften
bekannt geworden.
[0015] Die
DE 10 2012 009 765 A1 zeigt einen Anzünder für einen Gasgenerator eines Fahrzeugsicherheitssystems mit
wenigstens zwei Kontaktpins bzw. Anschlussstiften, die durch eine elektrisch isolierende
Masse räumlich voneinander getrennt sind, wobei jeder Kontaktpin mit einer chlorfreien
Goldbeschichtung versehen ist. Die Goldschicht kann in einem galvanischen Prozess
aufgebracht werden, wobei Chlorfänger in eine bei einem vorgelagerten Reinigungsschritt
verwendete Reinigungslösung eingebracht werden.
[0017] Insbesondere bei Metall-Fixiermaterial-Durchführungen mit zwei Anschlussstiften,
insbesondere Metallstiften und außermittig angeordneter Durchgangsöffnung führt die
außermittige Durchgangsöffnung zu einer Schwächung der Einglasung.
[0018] Im Stand der Technik wurden die Anschlussstifte, insbesondere die Metallstifte für
Durchführungen, insbesondere Glas-Metall-Durchführungen, im wesentlichen über die
gesamte Länge des Metallstiftes hinweg mit einer Goldschicht überzogen. Um eine ausreichende
Leitfähigkeit zur Verfügung zu stellen wird diese Goldschicht so dick ausgebildet
wie es für eine ausreichende Leitfähigkeit und einen sicheren Kontakt z. B. beim Einsatz
in einem Stecker notwendig ist. Dies führt zu einem sehr hohen Materialeinsatz und
damit hohe Kosten.
[0019] Aufgabe der Erfindung ist es , die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden
und einen Anzünder mit einem Anschlussstift, insbesondere einem metallischen Anschlussstift
für Durchführungen, insbesondere Metall-Fixiermaterial-Durchführungen, anzugeben,
der diese Nachteile vermeidet.
[0020] Erfindungsgemäß wird dies durch einen Anzünder einer Personenschutzeinrichtung gemäß
Anspruch 1 erreicht. Der Anzünder umfasst zumindest einen Metallstift oder Anschlussstift
mit einem Anschlussende, der mit einer Auslöseeinrichtung verbindbar ist, wobei erfindungsgemäß
der Metallstift sich durch eine Goldbeschichtung mit einer Schichtdicke D auszeichnet
und die Schichtdicke D der Goldbeschichtung mindestens 1 mm vom Anschlussende entfernt
vorliegt. Die in der Entfernung von mehr als 1mm vorliegende Goldbeschichtung weist
eine Schichtdicke auf, die eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit für einen Anschluss
an einer Auslöseeinrichtung zur Verfügung stellt.
[0021] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der zumindest eine Metallstift
mittels Kontaktflächen, insbesondere eines Steckers, mit der Auslöseeinrichtung beabstandet
vom Anschlussende verbindbar. Die maximale Schichtdicke der Goldschicht liegt erfindungsgemäß
in einem Bereich vor, an dem die Kontaktflächen im Betriebszustand an dem Metallstift
anliegt. Durch die Beschichtung des Metallstiftes nur im Bereich, in dem der Metallstift
kontaktiert ist mit der hierfür notwendigen Schichtdicke bspw. Au-Schichtdicke, führt
zu erheblichen Materialeinsparungen. Erreicht werden kann diese selektive Beschichtung
durch entsprechende Abschirmungen in der Anlage zu Aufbringen der Goldbeschichtung.
[0022] Das Aufbringen der Goldbeschichtung gemäß der Erfindung kann beispielsweise mittels
"Brush-Technik" mit hoher Selektivität erfolgen. Bei der Brush-Technik handelt es
sich um eine Selektivtechnik für das Aufbringen von Beschichtungen Bevorzugt steigt
die Schichtdicke bis auf eine maximale Schichtdicke an, die für eine sichere Kontaktierung
mit einer ausreichenden Leitfähigkeit benötigt wird.
[0023] Die maximale Schichtdicke der Beschichtung liegt bevorzugt in einem Plateaubereich
vor, in welchen die Schichtdicke um höchstens 40% bezogen auf die maximale Schichtdicke,
insbesondere höchstens 20% oder höchstens 10%, variiert.
[0024] Um einen sicheren elektrischen Kontakt zwischen den mit dem Metallstift über die
Kontaktfläche mit Goldbeschichtung verbundenen leitenden Bauteilen, beispielsweise
Stecker zur Verfügung zu stellen ist es bevorzugt, wenn die maximale Schichtdicke
D zwischen 0,20 µm und 0,80 µm beträgt, insbesondere zwischen 0,40 µm und 0,70 µm
oder ungefähr 0,60 µm.
[0025] Da der Metallstift in Gänze beschichtet wird und erfindungsgemäß nicht nur in dem
Bereich, der elektrisch einen Stecker kontaktiert, beträgt die Dicke der Goldschicht
außerhalb des Kontaktbereiches, der mit dem Plateaubereich gleichzusetzen ist, z.B.
am Anschlussende weniger als 0,20 µm, insbesondere zwischen 0,05 µm und 0,20 µm.
[0026] Bevorzugt beträgt die Länge des Metallstiftes mehr als 7 mm und die Schichtdicke
der Goldschicht in einem Abstand von 7 mm vom Anschlussende mehr als 0,15, µm, insbesondere
mehr als 0,20 µm, insbesondere zwischen 0,15 µm und 0,35 µm.
[0027] Zu einer alternativen Ausführungsform kann der Metallstift eine Länge von mehr als
7 mm aufweisen, insbesondere von 7 mm bis 12 mm, bevorzugt 9 mm. Der Plateaubereich
der Beschichtung gemäß der Erfindung beginnt in einem Abstand von 1 mm bis 4 mm vom
Anschlussende, insbesondere in einem Abstand, von 2 mm bis 6 mm, bevorzugt 3 mm bis
5 mm.
[0028] Bevorzugt ist es, wenn der Plateaubereich in einem Abstand von 5 mm bis 10 mm vom
Anschlussende endet, insbesondere in einem Abstand von 5,5 mm bis 7,5 mm oder 5,8
mm bis 7 mm.
[0029] Für einen guten elektrischen Kontakt ist es vorteilhaft, wenn der Plateaubereich
eine Länge P zwischen 2 und 6 mm aufweist, insbesondere zwischen 3 mm und 5 mm. Bevorzugt
beträgt die Länge des Plateaubereiches 3,5 mm bis 4,5 mm. Der Plateaubereich mit der
Länge P charakterisiert dabei den Bereich an dem die Kontaktfläche, beispielsweise
eines Steckers anliegt.
[0030] Bevorzugt nimmt die Schichtdicke der Goldschicht vom Anschlussende zum Plateaubereich
hin zu, insbesondere mit einer Steigung von 0,1 µm bis 0,3 µm bevorzugt 0,25 µm je
mm auf eine Schichtdicke von 0,5 bis 0,65 µm im Plateaubereich.
[0031] Der Anzünder zeichnet sich bevorzugt dadurch aus, dass der zumindest eine Metallstift
in einem Fixiermaterial einer Metall Fixiermaterial-Durchführung mit einem Grundkörper
angeordnet ist oder elektrisch leitfähig mit dem Grundkörper verbunden ist, insbesondere
durch eine Lotverbindung oder durch eine Schweißverbindung.
[0032] Neben dem Anzünder stellt die Erfindung auch ein Verfahren gemäß Anspruch 12 zur
Herstellung eines Anzünders /Airbags mit einem Metallstift, der mit einer Goldschicht
versehen ist zur Verfügung.
[0033] Die erfindungsgemäßen Anzünder werden vorteilhaft in Personenschutzeinrichtung eingesetzt
ausgewählt aus der Gruppe Airbags und/oder Gurtstraffer und/oder Schlossstraffer und/oder
pyrotechnische Aktuatoren und/oder aktive Scharniere und/oder aktive Schlösser und/oder
aktive Kopfstützen und/oder aktive Lenksäulen, und/oder Batterietrenner. Dies ist
Gegenstand von Anspruch 13.
[0034] Die Erfindung soll nachfolgend ohne Beschränkung anhand der Figuren beispielhaft
beschrieben werden.
[0035] Es zeigen:
- Fig. 1:
- einen erfindungsgemäßen Metallstift mit Goldbeschichtung
- Fig. 2:
- einen Anzünder mit einem Metallstift mit Goldbeschichtung
- Fig. 3:
- Verlauf der Dicke der Goldbeschichtung entlang der Länge L des Metallstiftes.
[0036] Figur 1 zeigt beispielhaft einen Anschlussstift mit Goldbeschichtung 220, wie er
in einem Anzünder gemäß der Erfindung verwendet wird. Der Anschlussstift 1 umfasst
in der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform beispielhaft drei Bereiche. Einen
ersten, im Wesentlichen geraden Bereich, der mit Bezugsziffer 3 belegt ist. Einen
gebogenen Bereich, der mit Bezugsziffer 5 belegt sowie einen Endbereich bzw. Endabschnitt,
der mit Bezugsziffer 7 belegt ist. Die Endabschnitte 10.1, 10.2 des Stiftes 1 sind
verrundet, beispielsweise mit Hilfe eines spanlosen und/oder spanenden Verfahrens,
wobei der Radius R der Verrundung vorgegeben ist. Der Endabschnitt 10.1 ist das Anschlussende
des Metallstiftes an eine Auslöseeinrichtung eines Anzünders. Der Radius R der Verrundung
kann beispielsweise 0,5 mm sein, der Durchmesser D des Anschlussstiftes 1 mm. Mit
Hilfe des spanenden und/oder spanlosen Verfahrens ist es möglich, einen vorgegebenen
Radius der bevorzugt die Hälfte des Durchmessers des zylindrischen Teiles des Anschlussstiftes
ist, einzustellen. Der mit der 0,5 - 0,65 µm dicken Goldschicht 220 versehene Abschnitt
200 ist Teil des Endabschnittes 7 des Metallstiftes. Die 0,5 - 0,65 µm dicke Goldschicht
220 im Plateaubereich stellt die Kontaktfläche zu anderen elektrischen Einrichtungen,
beispielsweise Steckern, dar. Die Länge des Abschnittes 200 des Endabschnittes 7,
der die 0,5 - 0,65 µm dicke Goldschicht 220 aufnimmt ist mit L bezeichnet. Die Länge
L des Abschnittes 200 des Metallstiftes beträgt bevorzugt 7 bis 12 mm. Der mit der
Goldschicht beschichtete Bereich 220 fängt bevorzugt in einem Abstand von 1 mm bis
4 mm vom Anschlussende, das vorliegend dem Endabschnitt 10.1 entspricht, an. Der Plateaubereich
des Bereiches 220 hat eine Länge P. Ein Profil des Metallstiftes in Abhängigkeit von
der Länge L des Abschnittes 200, der auch den Plateaubereich zeigt, ist in Fig. 3
dargestellt. Die Anschlussstifte oder Metallstifte werden durch Abschneiden aus einem
Drahtabschnitt erhalten. Der nicht gerade, d. h. gebogene Abschnitt 5 des Stiftes
ist um 45° gegenüber dem geraden Bereich 3 und dem Endabschnitt 7 geneigt. Der Durchmesser
D des Stiftes beträgt z.B. zwischen 0,5 bis 2,5 mm. Auch Stifte mit kleinerem Durchmesser
als 0,5 mm sind möglich.
[0037] In Figur 2 ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen Anschlussstiftes, insbesondere
Metallstiftes, in einer Durchführung für einen Anzünder einer Personenschutzeinrichtung
dargestellt. Figur 2 zeigt eine Durchführung 100, insbesondere eine Metall-Fixiermaterial-Durchführung
für Einrichtungen, die hohen Drücken ausgesetzt sind, wie beispielsweise Airbags oder
Gurtstraffer sowie generell bei Personenschutzeinrichtungen.
[0038] Deutlich zu erkennen ist die Durchführung 100 umfassend ein ringförmiges Element
106 mit Öffnung. Des Weiteren gezeigt ist ein Freistellungsbereich 105. Aus dem Restmaterial
des ringförmigen Elementes 106 wird mit der Dicke DR eine Durchgangsöffnung 20 ausgestanzt,
die vorliegend einen konischem Verlauf 300 aufweist. Während in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
die Konizität über die gesamte Länge der Durchgangsöffnung eingebracht ist, kann in
einer alternativen Ausführungsform sich die Konizität nur über einen Teil der Länge
der Durchgangsöffnung erstrecken, d.h. die Durchgangsöffnung weist dann zwei Abschnitte
auf, einen konischen und daran anschließend einen nicht konischen. Der konische Abschnitt
kann dann z. B. durch Umformen bzw. Formen hergestellt werden und der nicht konische
durch Stanzen.
[0039] Das ring- oder plattenförmige Element 106 dient als Basis für eine Metall-Fixiermaterial-Durchführung
mit insgesamt zwei Anschlussstiften 50, 52 mit Beschichtung gemäß der Erfindung. Sowohl
der Anschlussstift 50 wie der Anschlussstift 52 sind erfindungsgemäß, wie in Fig.
3 dargestellt, zumindest über einen Teil der Länge L zumindest mit Gold bzw. Au zur
besseren Kontaktierung beschichtet. Die Beschichtung der Stifte 50, 52 ist in Fig.
2 im Gegensatz zu Fig. 1 nicht explizit dargestellt. Während der Anschlussstift, der
bevorzugt ein Metallstift 50 ist, in einem Fixiermaterial 60, hier einem Glasmaterial,
das aber auch ein Glaskeramikmaterial oder ein Keramikmaterial sein kann, isoliert
zum ring- oder plattenförmigen Grundkörper 106 von der Vorder- zur Rückseite hindurchgeführt
wird, dient der zweite Anschlussstift, insbesondere Metallstift 52 als Massestift.
Auch der Massestift kann vergoldet sein.
[0040] Als Massestift wird der zweite Metallstift 52 direkt mit dem ring- oder plattenförmigen
Körper 106 verbunden. Sowohl der Anschlussstift, insbesondere Metallstift 50 wie der
Anschlussstift, insbesondere Metallstift 52 sind gebogen ausgeführt. Der Bogen beider
Metallstifte ist mit 54 bzw. 56 bezeichnet und deutlich erkennbar.
[0041] Der Anschlussstift, insbesondere Metallstift 50, kann zudem mit Mitteln 62 am Metallstift
50 selbst versehen sein, die in den Glaspfropfen eingreifen und so ein Herausdrücken
des Metallstiftes aus dem Glaspfropfen 60, in der der Metallstift eingeglast ist,
auch bei hohen Drücken verhindert.
[0042] Das Einglasen des Anschlussstifts, insbesondere Metallstiftes 50 in das Fixiermaterial
60 erfolgt durch Einschmelzen. Sobald der Anschlussstift, insbesondere Metallstift
in das Fixiermaterial 60 eingeschmolzen ist, wird der Glaspfropfen zusammen mit dem
Metallstift in die Durchgangsöffnung 20 eingebracht. Anschließend wird der Glaspfropfen
zusammen mit dem ring- oder plattenförmigen Element, d.h. dem Grundkörper, erwärmt,
so dass nach dem Abkühlen das Metall des ring- oder plattenförmigen Elements auf das
Fixiermaterial, hier das Glasmaterial, aufschrumpft, wie schon zuvor bei der Herstellung
des Glaspfropfens, bei dem der Anschlussstift, insbesondere Metallstift in den Glaspfropfen
eingebracht wird. Auf diese Art und Weise wird eine Druckeinglasung mit einer Dichtheit
von 1·10
-8 mbar l/sec bei 1 bar Druckunterschied zur Verfügung gestellt. Der als Erde dienende
Anschlussstift, insbesondere Metallstift 52 wird mit dem plattenförmigen Element leitend,
beispielsweise durch Hartlöten, verbunden. Die Lotstelle ist mit 70 bezeichnet. Sämtliche
verwandten Metallstifte sind an den Endabschnitten 72 durch spanende und/oder spanlose
Verfahren verrundet. Hierdurch kommt es zu keinen Verunreinigungen der Oberfläche
der Anschlussstifte, insbesondere Metallstifte, so dass die Anschlussstifte ohne Fehlstellen
mit einer Beschichtung, z. B. Gold oder auch Nickel, versehen werden können.
[0043] Die erfindungsgemäß beschichteten Anschlussstifte weisen einen niedrigen Kontaktwiderstand
und gute elektrische Leitbarkeit auf. Da Fehlstellen vermieden werden, ist eine erfindungsgemäße
Beschichtung mit Gold bzw. Au im Abschnitt 200 des Endabschnittes des Metallstiftes
7 mit einer geschlossenen Oberfläche weitgehend frei von Fehlstellen möglich. Alternativ
zu einer direkten Beschichtung des Metallstifts mit Gold (Au), kann der Metallstift
zunächst mit Nickel (Ni) als Haftschicht und auf der Ni-Schicht anschließend mit Gold
entsprechend dem in Figur 3 gezeigten Beschichtungsprofil für Beschichtungen nach
dem Stand der Technik und gemäß der Erfindung beschichtet werden. Der Plateaubereich
2300 der Beschichtung weist eine Länge P auf und ist in Fig. 3 dargestellt.
[0044] Die geschlossene Oberfläche der Beschichtung wiederrum sorgt dafür, dass eine Korrosion
weitgehend ausgeschlossen werden kann. Der Plateaubereich der Beschichtung gemäß der
Erfindung, der mit 2300 bezeichnet ist, beginnt in einem Abstand von 1 mm bis 4 mm
anschließend an das Anschlussende bzw. den Endabschnitt 10.1 des Metallstiftes und
erstreckt sich über eine Länge P von bis zu 10 mm, so dass der Plateaubereich 2300
in einem Abstand von 2 mm bis 8 mm vom Endabschnitt 10.1, d.h. der Spitze des Metallstiftes
endet. Die maximale Schichtdicke der Goldbeschichtung im Plateaubereich mit der Länge
P liegt zwischen 0,2 µm und 0,8 µm, insbesondere zwischen 0,4 µm und 0,7 µm. Außerhalb
des Plateaubereiches zum Anschlussende 10.1 hin beträgt die Schichtdicke nur 0,05
µm bis 0,20 µm. Das Aufbringen der Goldschicht kann in einer Vergoldungsanlage beispielsweise
mit selektiver Brush-Technik mit hoher Selektivität erfolgen.
[0045] Der Verlauf der Goldbeschichtung entlang der Länge L des Metallstifts in Abhängigkeit
vom Abstand vom Endabschnitt bzw. Anschlussende 10.1, d.h. der Spitze des Metallstiftes
ist in Fig. 3 dargestellt.
[0046] Der Dickenverlauf des Profils der Goldbeschichtung von zwei Metallstiften nach den
Stand der Technik ist in Fig. 3 mit 2000.1 und 2000.2 bezeichnet, der erfindungsgemäße
Verlauf mit 2200.
[0047] Das erste Profil 2000.1 gemäß dem Stand der Technik weist im Bereich der Spitze des
Metallstiftes wie in Fig.3 gezeigt eine sehr große Dicke von 0,75 bis 0,65 µm auf.
Im Bereich des Plateaus, das zur Kontaktierung dient nimmt die Schichtdicke beim Profil
2000.1 gemäß dem Stand der Technik zu schnell zu stark ab, so dass eine sichere Kontaktierung
beispielsweise eines Steckers nicht möglich ist. Dies liegt daran, dass beim Profil
2000.1 im Bereich von 3 mm bis 6 mm Abstand von der Spitze des Metallstiftes die Schichtdicke
nur 0,3 µm beträgt, so dass keine ausreichend dicke Goldschicht für eine Kontaktierung
zur Verfügung gestellt wird. Das zweite Profil 2000.2 gemäß dem Stand der Technik
zeigt zwar im Plateaubereich von 3 mm bis 6 mm eine ausreichende Dicke, so dass eine
sichere Kontaktierung zur Verfügung gestellt wird, allerdings ist die Goldschicht
in geringem Abstand zur Spitze bzw. an der Spitze mit 0,75 µm unnötig dick. Das erfindungsgemäße
Profil 2200 zeigt gegenüber dem Stand der Technik in Form des Profiles 2000.2 ähnlich
gute Eigenschaften im Bezug auf die Kontaktierung, jedoch ist hierfür deutlich weniger
Material notwendig als beim Profil 2000.2, gemäß dem Stand der Technik.
[0048] Wie zu erkennen ist beträgt die Schichtdicke der Beschichtung der Erfindung beim
Verlauf 2200 am Anschlussende 10.1, d.h. der Spitze des Anschlussstiftes bzw. Metallstiftes
bei der erfindungsgemäßen Lösung nur 0,1 µm und steigt weitgehend linear bis zu einem
Abstand von 3 mm von der Spitze auf mehr als 0,6 µm an.
[0049] Der Plateaubereich 2300 mit der Länge P im Verlauf 2200 der Metallbeschichtung gemäß
der Erfindung ist der Kontaktbereich des Anschluss- bzw. Metallstiftes, z. B. mit
einem Stecker. Im Kontaktbereich sind andere elektrische Bauteile, bspw. Stecker mit
dem Metallstift elektrisch verbunden. Aufgrund der relativ dicken Goldbeschichtung
mit einer Dicke von ungefähr 0,65 µm im Plateaubereich 2300 wird ein sehr zuverlässiger
Anschluss des Metallstiftes an andere elektrische Einrichtungen mit niedrigem Kontaktwiderstand
ermöglicht. Der Plateaubereich 2300 im Verlauf 2200 der Beschichtung wird erfindungsgemäß
im Bereich 3 mm bis 6 mm von der Spitze des Metallstiftes sehr selektiv bspw. durch
Abschirmungen in der Vergoldungslage hergestellt. Die Goldbeschichtung hat im Plateaubereich
weitgehend konstante Dicke von 0,6 µm bis 0,65 µm . Das selektive Aufbringen der Goldschicht
insbesondere im Plateaubereich 2300 des Verlaufes 22,00 erfolgt bevorzugt galvanisch.
Nach dem Plateaubereich 2200 fällt die Schichtdicke weitgehend linear ab, so dass
nach einer Länge von 9 mm keine Beschichtung mehr vorliegt.
[0050] Im Gegensatz zum Stand der Technik mit dem Verlauf 2000.4 der am Stiftanfang, d.h.
im Anschlussende 10.1 eine Schichtdicke von mehr als 0,75 µm aufweist kann durch Abschirmungen
in der Goldbeschichtungsanlage ein nahezu rechteckförmiger Verlauf der Beschichtung
dargestellt werden, so dass selektiv gemäß Schichtverlauf 2200 nur der Kontaktbereich
des Metallstiftes beschichtet wird, was signifikante Materialeinsparungen zur Folge
gegenüber dem Profil 2000.2 gemäß dem Stand der Technik hat.
[0051] Mit der Erfindung wird somit ein Anschlussstift bzw. Metallstift und ein Personenschutzeinrichtungs-
Zünder mit einem derartigen Anschlussstift bzw. Metallstift zur Verfügung gestellt,
der einen geometrisch definierten Anschlussbereich mit einer Beschichtung, insbesondere
wenigstens einer Au-Beschichtung, insbesondere zum Einführen in ein Steckersystem,
zur Verfügung stellt. Üblicherweise wird der erfindungsgemäße Metallstift in einen
Stecker eingeschoben. Dieser weist Kontaktflächen auf, die vom Ende des Anschlussstiftes
bzw. Metallstifts beabstandet sind. Die maximale Schichtdicke der Goldschicht liegt
erfindungsgemäß in dem Bereich der Kontaktflächen vor. Damit ist eine sichere, d.
h. auch langzeitstabile Kontaktierung ermöglicht, die einen geringen Kontaktwiderstand
aufweist. Im Gegensatz dazu nimmt die Schichtdicke der Goldschicht zum Anschlussende
bzw. Endabschnitt ab und ist dort dünner, was dazu führt, dass der Kontaktwiderstand
dort höher ist und die Wahrscheinlichkeit einer Korrosion größer.
1. Anzünder einer Personenschutzeinrichtung, mit zumindest einem Metallstift (50, 52)
zum Kontaktieren mit der Auslöseeinrichtung der Personenschutzeinrichtung, wobei der
zumindest eine Metallstift (50, 52) ein Anschlussende (10.1, 72) aufweist, das mit
der Auslöseeinrichtung verbindbar ist,
wobei
der zumindest eine Metallstift (50, 52) eine Goldbeschichtung (200, 220) mit einer
Schichtdicke D aufweist und wobei die maximale Schichtdicke D mindestens 1 mm vom
Anschlussende (10.1, 72) entfernt vorliegt.
2. Anzünder nach Anspruch 1,
wobei
der zumindest eine Metallstift (50, 52) mittels Kontaktflächen insbesondere eines
Steckers mit der Auslöseeinrichtung beabstandet vom Anschlussende (10.1, 72) verbindbar
ist und die die maximale Schichtdicke in dem Bereich vorliegt, an dem die Kontaktflächen
im Betriebszustand an dem Metallstift anliegen.
3. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 2, wobei
die maximale Schichtdicke in einem Plateaubereich (2200) vorliegt, in welchem die
Schichtdicke um höchstens 40% bezogen auf die maximale Schichtdicke variiert, insbesondere
höchstens 20% oder höchstens 10%.
4. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, wobei
die maximale Schichtdicke D zwischen 0,20 µm und 0,80 µm beträgt, insbesondere zwischen
0,40 µm und 0,70 µm, bevorzugt ungefähr 0,60 µm.
5. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, wobei
die Schichtdicke der Goldschicht am Anschlussende (10.1) weniger als 0,20 µm beträgt,
insbesondere zwischen 0,05 µm und 0,20 µm.
6. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, wobei
der zumindest eine Metallstift eine Länge (L) von mehr als 7 mm aufweist, die Schichtdicke
der Goldschicht in einem Abstand von 7 mm vom Anschlussende mehr als 0,15 µm beträgt,
insbesondere mehr als 0,20 µm, insbesondere zwischen 0,15 µm und 0,35 µm.
7. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, wobei
der zumindest eine Metallstift eine Länge (L) von mehr als 7 mm aufweist, insbesondere
von 7 mm bis 12 mm, bevorzugt 9 mm und der Plateaubereich (2200) in einem Abstand
von 1 mm bis 4 mm vom Anschlussende beginnt, insbesondere in einem Abstand von 2 mm
bis 5 mm oder von 3 mm bis 5 mm.
8. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 7, wobei
der Plateaubereich (2200) in einem Abstand von 5 mm bis 10 mm vom Anschlussende endet,
insbesondere in einem Abstand von 5,5 mm bis 7,5 mm oder von 5,8 mm bis 7 mm.
9. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 8, wobei
der Plateaubereich (2200) eine Länge P zwischen 2 und 6 mm aufweist, insbesondere
zwischen 3 mm und 5 mm, bevorzugt 3,5 mm bis 4,5 mm
10. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 9, wobei
die Schichtdicke der Goldschicht vom Anschlussende (10.1, 72) zum Plateaubereich (2200)
hin zunimmt, insbesondere mit einer Steigung von 0,1 bis 0,3, bevorzugt 0,25µm Schichtdicke
je mm Abstand vom Anschlussende.
11. Anzünder nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, wobei
der zumindest eine Metallstift (50, 52) in einem Fixiermaterial (20) einer Metall-Fixiermaterialdurchführung
mit einem Grundkörper (106) angeordnet ist oder elektrisch leitfähig mit dem Grundkörper
(106) verbunden ist, insbesondere durch eine Lotverbindung oder durch eine Schweißverbindung.
12. Verfahren zur Herstellung eines Anzünders von Airbags und/oder Gurtstraffern umfassend
folgende Schritte:
- es wird ein Metallstift über eine Länge mit einer Goldbeschichtung versehen, wobei
die Goldbeschichtung selektiv aufgebracht wird, derart, dass ein Plateaubereich im
Abstand von 1 mm bis 5 mm vom Anschlussende beginnend mit einer Dicke von 0,10 µm
bis 0,80 µm über eine Länge von 2 mm bis 8 mm, bevorzugt 3 mm bis 4 mm, ausgebildet
wird
- der Metallstift wird in ein Glas- oder Glaskeramikmaterial eingesetzt
- das Glas- oder Glaskeramikmaterial wird mit dem Metallstift alleine oder zusammen
mit einem Grundkörper in eine Gehäuseöffnung des Anzünders eingesetzt
- das Gehäuseteil mit eingesetztem Metallstift in einem Glas- oder Glaskeramikmaterial
wird erwärmt ergeben eine Druckeinglasung.
13. Verwendung eines Anzünders nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11 in einer Personenschutzeinrichtung
ausgewählt aus der Gruppe Airbags und/oder Gurtstraffer und/oder Schlossstraffer und/oder
pyrotechnische Aktuatoren und/oder aktive Scharniere und/oder aktive Schlösser und/oder
aktive Kopfstützen und/oder aktive Lenksäulen, und/oder Batterietrenner.