[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz für eine Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung
für Filamentspulen sowie ein Verfahren zum Aufbau der Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung
für Filamentspulen aus einem Bausatz.
[0002] 3D-Druckverfahren, welche auch als additive Fertigungsverfahren bezeichnet werden,
verbreiten sich immer weiter. Hierunter werden insbesondere Verfahren verstanden,
bei denen durch ein Auftragen von Materialschicht auf Materialschicht dreidimensionale
Gegenstände, ein so genanntes Werkstück, hergestellt werden können. Es sind verschiedene
Verfahren bekannt. Eines dieser Verfahren wird als Fused Filament Fabrication (FFF)
bezeichnet, bei dem das Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen Kunststoff
oder beispielsweise auch aus anderen schmelzfähigen Materialien aufgebaut wird. Bei
diesem Verfahren wird in ähnlicher Weise wie beim normalen Drucken ein Raster aus
aufgeschmolzenen Punkten auf eine Fläche aufgebracht. Das Material, welches hierzu
verwendet wird, wird dem 3D-Drucker meist in drahtähnlicher Form zugeführt, im 3D-Drucker
erwärmt und mittels einer Düse extrudiert.
[0003] Um unterschiedliche Materialien zu verwenden, werden verschiedene Filamentspulen
verwendet. In diesem Sinne ist eine Filamentspule eine Spule, auf der ein entsprechender
Filamentdraht mit der gewünschten Farbe und aus dem jeweils gewünschten Material aufgerollt
ist. Dieser wird auch nur als Filament bezeichnet.
[0004] Der Vorteil am 3D-Drucken ist, dass relativ einfach verschiedene Elemente mit verschiedenen
Eigenschaften hergestellt werden können. Aus diesem Grund ist es auch notwendig, verschiedene
Filamentspulen einzusetzen. Der herkömmliche Ablauf ist, wie folgt. Eine Filamentspule
wird aus der Aufbewahrungsmöglichkeit, beispielsweise einer Verpackung, herausgenommen
und an eine entsprechende Vorrichtung am Drucker angebracht. Anschließend wird das
Filament der Spule zum Drucker geführt und der Druckvorgang gestartet. Sobald der
Druck beendet ist und das Filament ausgetauscht werden muss, wird die Spule wiederum
entfernt und separat in die Verpackung zurückgelegt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die
Aufgabe zugrunde, die Aufbewahrung und den Einsatz von Filamentspulen insbesondere bei 3D-Druckern
zu vereinfachen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Bausatz für eine Aufbewahrungs- und
Einsatzvorrichtung für Filamentspulen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein
Verfahren zum Aufbau einer Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung für Filamentspulen
mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung
sowie in den Figuren und deren Erläuterung angegeben.
[0008] Der erfindungsgemäße Bausatz für eine Aufbaubewahrungs- und Einsatzvorrichtung für
Filamentspulen weist eine Aufbewahrungsbox, einen Filamentspulenträger, der in die
Aufbewahrungsbox einsetzbar ist, sowie zwei Trägerzapfen auf. Ferner ist vorgesehen,
dass der Filamentspulenträger u-förmig faltbar ausgebildet ist und im gefalteten Zustand
zwei gegenüberliegende Aufnahme für die Trägerzapfen aufweist. Jeder der Trägerzapfen
ist als faltbares Element ausgebildet.
[0009] Grundsätzlich ist es möglich, den Filamentspulenträger sowie entsprechende Trägerzapfen
für die Filamentspule jeweils als vorgefertigte Bauelemente vorzusehen und auszubilden.
Dies würde jedoch deutliche zusätzliche Kosten mit sich bringen, so dass das eigentliche
Produkt, also das Filament selbst, unverhältnismäßig teuer werden würde. Daher wurde
entsprechend der Erfindung erkannt, dass es möglich ist, sowohl den Filamentspulenträger
als auch die entsprechenden Trägerzapfen im Rahmen eines Bausatzes vorzusehen, so
dass diese Bauteile vom Benutzer selbst zusammengebaut beziehungsweise zusammengefaltet
werden können. Hierbei ist der Filamentspulenträger korrespondierend zu den zwei Trägerzapfen
ausgebildet. Entsprechend der Erfindung ist vorgesehen, dass die Trägerzapfen in korrespondierende
Aufnahmen in den Filamentspulenträger eingesetzt werden können.
[0010] Durch die Kombination des Filamentspulenträgers mit den eingesetzten Trägerzapfen,
entsteht so eine Aufnahme in die die Filamentspule aufgenommen werden kann. Anschließend
ist es möglich, den Filamentspulenträger mit der Spule in die Aufbewahrungsbox einzusetzen,
welche oft auch bereits zum Versand verwendet wurde.
[0011] Durch diese Konstruktion ist es nicht mehr notwendig, eine Filamentspule aus der
Aufbewahrungsbox herauszunehmen und dann erst an den 3D-Drucker anzubringen, sondern
es ist möglich, sie in ihrer Aufbewahrungsbox an die entsprechende Vorrichtung am
3D-Drucker anzubringen, da die Aufbewahrungsbox durch das Vorsehen des Filamentspulenträgers
mit den Trägerzapfen so konstruiert ist, dass aus der Aufbewahrungsbox das entsprechende
Filament herausgeführt und zum Drucker geführt werden kann. Dies erleichtert den Arbeitsablauf
deutlich.
[0012] Bevorzugt ist es, wenn jeder Trägerzapfen eine Grundfläche aufweist, an deren Kanten
Faltelemente zum Abknicken vorgesehen sind. Diese Grundfläche kann eine drei- oder
mehreckige geometrische Form aufweisen. Bevorzugt stellt sie ein regelmäßiges Vier-,
Fünf- oder Sechseck dar.
[0013] Nachdem die Faltelemente ungefähr in einem 90°-Winkel zur Grundfläche abgeknickt
sind, hat der Trägerzapfen eine becherartige Form, die mit der Grundfläche voran in
die Aufnahmen des Filamentspulenträgers eingesetzt werden kann. Eine derartige Konstruktion
bietet eine ausreichende Stabilität, um eine Filamentspule im Filamentspulenträger
zu halten. Hierbei greifen die Trägerzapfen in den Hohlraum der rohrförmigen Spule
ein.
[0014] Bevorzugt ist es, wenn die Aufnahmen des Filamentspulenträgers mit der Grundfläche
der Trägerzapfen korrespondieren. Dies bedeutet beispielsweise bei einer viereckigen
Grundfläche, dass die Aufnahmen des Filamentspulenträgers entsprechend ebenfalls viereckig
ausgebildet sind. Durch die korrespondierende Form wird die Gesamtstabilität weiter
erhöht.
[0015] Grundsätzlich kann die Aufbewahrungsbox beliebig ausgeführt sein. Da es jedoch entsprechend
der Erfindung nötig ist, den Filamentspulenträger mit den eingesetzten Trägerzapfen
sowie der installierten Filamentspule wieder in die Aufbewahrungsbox einzusetzen,
ist es vorteilhaft, wenn diese einen Grundkörper mit einem Deckel aufweist. Dieser
Deckel sollte idealerweise soweit vom Grundkörper abgeknickt beziehungsweise geklappt
werden können, dass der Filamentspulenträger mit eingesetzter Filamentspule problemlos
in den Grundkörper eingesetzt werden kann.
[0016] Ferner ist es bevorzugt, wenn die Aufbewahrungsbox mindestens eine Austrittsöffnung
zum Herausführen des Filaments der Filamentspule aufweist. Diese Austrittsöffnung
kann beispielsweise im vorderen Bereich oder im hinteren Bereich des Deckels aber
oder auch im unteren vorderen Bereich des Grundkörpers vorgesehen sein. Über diese
Austrittsöffnung kann das Filament aus der geschlossenen Aufbewahrungsbox hinausgeführt
werden. Dies vereinfacht die Verwendung der Filamentspule noch weiter, da so erreicht
wird, dass die Filamentspule nicht aus der Aufbewahrungsbox entfernt werden muss,
um sie zu verwenden. Die unterschiedlichen Austrittsöffnungen, welche in der Aufbewahrungsbox
vorgesehen sein können, haben den Vorteil, dass dasselbe Modell der Aufbewahrungsbox
des erfindungsgemäßen Bausatzes für verschiedene 3D-Drucksysteme verwendet werden
kann. Dies erleichtert die Lagerhaltung.
[0017] Vorteilhaft ist es, wenn zumindest der Filamentspulenträger und die Trägerzapfen
im gefalteten Zustand aus einem Flachmaterial bestehen. Dieses kann beispielsweise
zusätzlich mit der Aufbewahrungsbox an den Kunden ausgeliefert werden, so dass der
Käufer selbst den Filamentspulenträger und die Trägerzapfen zusammenbaut und dann
die Filamentspule mit dem Filamentspulenträger in die Aufbewahrungsbox einsetzt. Dies
hat den Vorteil, dass beim Hersteller beziehungsweise Versender keine wesentlichen
weiteren Produktionsschritte erforderlich sind und so keine deutlich höheren Kosten
entstehen. Bei dem Flachmaterial kann es sich beispielsweise um Pappe aber auch um
geeignete Kunststoffe handeln.
[0018] Grundsätzlich ist es aber auch möglich, den Filamentspulenträger und/oder die Trägerzapfen
aus einem anderen Material, beispielsweise fest vorgeformt, auszubilden und die Filamentspule
bereits einsatzfertig in einer entsprechenden Aufbewahrungsbox mit installierten Filamentspulenträger
auszuliefern.
[0019] Die Aufnahmen des Filamentspulenträgers können beliebig ausgebildet sein. Ein möglichst
einfacher Aufbau, der zusätzlich die Stabilität weiter erhöht, wird dadurch erreicht,
dass diese zum Eindrücken ausgebildet sind, wobei das eingedrückte Material der Aufnahme
des Filamentspulenträgers am Filamentspulenträger verbleibt. Anders ausgedrückt, kann
das Material der Aufnahmen beispielsweise sternförmig eingeschnitten sein, so dass
das Material beim Einsetzen der Trägerzapfen nach innen gedrückt wird. Durch die Materialkombination
des eingedrückten Materials der Aufnahmen sowie des Materials der Trägerzapfen selbst
wird so eine hohe Stabilität erreicht, wodurch eine Filamentspule noch besser gehalten
werden kann.
[0020] Ferner betrifft die Erfindung eine Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung aus einem
erfindungsgemäßen Bausatz.
[0021] Abschließend betrifft die Erfindung noch ein Verfahren zum Aufbau einer Aufbewahrungs-
und Einsatzvorrichtung für Filamentspulen aus einem Bausatz mit einem Filamentspulenträger
und zwei Trägerzapfen, welche jeweils aus einem Flachmaterial hergestellt sind, und
einer Aufbewahrungsbox. Hierbei ist vorgesehen, dass der Filamentspulenträger durch
Knicken in eine U-förmige Form gebracht wird. In ähnlicher Weise werden die zwei Trägerzapfen
durch Knicken von Faltflächen relativ zu einer Grundfläche in eine becherartige Form
überführt. Anschließend werden die Trägerzapfen in korrespondierende Aufnahmen in
dem Filamentspulenträger eingesetzt. Nun kann in den Filamentspulenträgern mit den
eingebrachten Trägerzapfen eine Filamentspule eingesetzt werden, wobei die Trägerzapfen
in den hohlen Zylinder, welcher die Filamentspule im Wesentlichen ausbildet, eingreifen.
Anschließend kann der Filamentspulenträger mit der Filamentspule in die Aufbewahrungsbox
eingesetzt werden, so dass es nicht mehr notwendig ist, eine Filamentspule aus der
Aufbewahrungsbox herauszunehmen, um sie zu verwenden. In diesem Zusammenhang ist es
bevorzugt, wenn zusätzlich durch eine Öffnung in der Aufbewahrungsbox das entsprechende
Filament herausgeführt wird.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematischen Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die beiliegende Figur näher erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der einzelnen Schritte zum Erstellen der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung.
[0023] In Fig. 1 sind 11 grundlegende Schritte zum Zusammen- und Aufbau einer erfindungsgemäßen
Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung 5 dargestellt, welche mit A bis K bezeichnet
sind.
[0024] In Schritt A ist ein Ausstanzbogen 26 dargestellt, in dem zwei Trägerzapfen 20 vorausgestanzt
vorhanden sind. Die Trägerzapfen 20 haben hierbei noch nicht ihre einsetzbare Form.
Der Ausstanzbogen 26 besteht aus einem Flachmaterial, beispielsweise Pappe.
[0025] In Schritt B wird der Aufbau der Trägerzapfen 20 näher erläutert. Die Trägerzapfen
20 besitzen eine Grundfläche 22, welche im Wesentlichen aus einem gleichmäßigen Sechseck
besteht. An die jeweiligen Seiten des Sechseckes schließen sich insgesamt sechs Faltelemente
23 an. Insofern hat der Trägerzapfen 20 im nicht gefalteten Zustand eine sternähnliche
Form. Die Faltelemente 23 werden, wie durch die Pfeile 27 angedeutet, in dieselbe
Richtung geklappt oder gefaltet, so dass sie ungefähr einen 90°-Winkel mit Grundfläche
22 ausbilden. Hierdurch entstehen die zusammengefalteten Trägerzapfen 20, welche eine
becherartige Form aufweisen.
[0026] In Schritt C ist ein Faltbogen 16 gezeigt, welches wie im Folgenden näher beschrieben,
im zusammengefalteten Zustand einen Filamentspulenträger 10 darstellt. In dem Faltbogen
16 sind Aufnahmen 11 vorgesehen, welche durch Ausstanzungen oder Ausschnitte ausgeführt
sind. Hierbei sind die Aufnahmen 11 so dimensioniert, dass sie im Wesentlichen der
Grundfläche 22 der Trägerzapfen 20 entsprechen. In der hier dargestellten Ausführungsform
ist diese Grundfläche 22 sechseckig ausgebildet.
[0027] In Schritt D ist verdeutlicht, dass zwei Seitenflächen 13, in denen sich die Aufnahmen
11 befindet, zu einer Grundfläche 14 geknickt werden, so dass diese jeweils ungefähr
einen 90°-Winkel zueinander ausbilden.
[0028] Anschließend oder zuvor, können wie in Schritt E gezeigt, die Aufnahmen 11 eingedrückt
werden. Somit stehen die im Wesentlichen dreieckigen Teilelemente des Materials der
Aufnahmen 11 nach innen in das U, welches durch den Filamentspulenträger 10 gebildet
wird.
[0029] Anschließend ist in Schritt F ausgeführt, dass nun die Trägerzapfen 20 in die entsprechenden
Aufnahmen 11 eingesetzt werden. Durch die korrespondierende Größe der Trägerzapfen
20 mit den Aufnahmen 11, welche bevorzugt etwas kleiner als die Grundfläche 22 ausgebildet
sind, werden die Trägerzapfen 22 sicher in den Aufnahmen 11 gehalten. Dieser Zustand
ist in Schritt G gezeigt.
[0030] Die weitere Verwendung wird nun im Zusammenhang, insbesondere mit den Schritten H
und I gezeigt. In Schritt H ist zusätzlich zu dem Filamentspulenträger 10 mit dem
Trägerzapfen 20 eine Aufbewahrungsbox 30 dargestellt. Diese weist einen Grundkörper
32 sowie einen Deckel 33 auf. Bevorzugt sind der Deckel 33 und der Grundkörper 32
derartig dimensioniert, dass der Filamentspulenträger 10 einfach in die Aufbewahrungsbox
30 einsetzbar ist.
[0031] Insbesondere in Schritt I ist ersichtlich, dass in den Filamentspulenträger 10 mit
den Trägerzapfen 20 eine Filamentspule 40 eingesetzt ist. Meist ist ein Filament 42
der Filamentspule 40 um einen hohlen Zylinder aufgewickelt. Zusätzlich können Seitenfixierungen
vorgesehen sein. Die Trägerzapfen 20 sind hierbei so dimensioniert, dass sie in den
hohlen Zylinder der Filamentspule 40 eingreifen und diese sicher halten. So kann die
Filamentspule 40 in den Filamentspulenträger 10 eingesetzt werden. Anschließend wird
der Filamentspulenträger 10 mit der Filamentspule 40 in die Aufbewahrungsbox 30 eingesetzt.
[0032] In Schritt J ist ein eingesetzter Filamentspulenträger 10 mit einer Filamentspule
40 in einer Aufbewahrungsbox 30 dargestellt, welche geschlossen ist. Lediglich aus
einer Austrittsöffnung 35, welche sich im hinteren Bereich des Deckels 33 befindet,
ist das Filament 42 herausgeführt. Wie in Schritt J zu sehen, können auch andere Austrittsöffnungen,
beispielsweise im vorderen Bereich des Deckels 33 oder im unteren vorderen Bereich
des Grundkörpers 32 vorgesehen werden. Da das Filament 42 direkt aus der Aufbewahrungsbox
30 herausgeführt ist, ist es so nicht mehr notwendig, die Filamentspule 40 aus einer
Aufbewahrungsbox 30 zu entnehmen und an einen 3D-Drucker zu platzieren und nach Gebrauch
erneut in die Aufbewahrungsbox 30 zurückzuführen. Es ist vielmehr möglich, die Filamentspule
40 direkt in der Aufbewahrungsbox 30 zu belassen.
[0033] Abschließend ist in Schritt K eine geöffnete Aufbewahrungsbox 30 dargestellt, bei
der das Filament 42 durch eine andere Austrittsöffnung 35 herausgeführt ist.
[0034] Mit dem erfindungsgemäßen Bausatz und dem entsprechend erfindungsgemäßen Verfahren
ist es möglich, die Verwendung von Filamentspulen für 3D-Drucker deutlich zu vereinfachen.
1. Bausatz für eine Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung (5) für Filamentspulen (40)
mit einer Aufbewahrungsbox (30),
mit einem Filamentspulenträger (10), welcher in die Aufbewahrungsbox (30) einsetzbar
ist und
mit zwei Trägerzapfen (20),
wobei der Filamentspulenträger (10) u-förmig faltbar ausgebildet ist und im gefalteten
Zustand zwei gegenüberliegende Aufnahmen (11) für die Trägerzapfen (20) aufweist und
wobei jeder Trägerzapfen (20) als faltbares Element ausgebildet ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Trägerzapfen (20) eine Grundfläche (22) aufweist, an deren Kanten Faltelemente
(23) zum Abknicken vorgesehen sind.
3. Bausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundfläche (22) jedes Trägerzapfens (20) eine drei- oder mehreckige geometrische
Form aufweist.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmen (11) des Filamentspulenträgers (10) mit der Grundfläche (22) der Trägerzapfen
(20) korrespondieren.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufbewahrungsbox (30) als Grundkörper (32) mit einem Deckel (33) ausgebildet
ist.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufbewahrungsbox (30) mindestens eine Austrittsöffnung (35) zum Herausführen
eines Filaments (42) einer Filamentspule (40) aufweist.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Filamentspulenträger (10) und die Trägerzapfen (20) in ungefaltetem Zustand aus
einem Flachmaterial bestehen.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmen des Filamentspulenträgers (10) zum Eindrücken ausgebildet sind, wobei
das eingedrückte Material der Aufnahmen (11) des Filamentspulenträgers (10) am Filamentspulenträger
(10) verbleibt.
9. Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung (5) aus einem Bausatz nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
10. Verfahren zum Aufbau einer Aufbewahrungs- und Einsatzvorrichtung (5) für Filamentspulen
(40) aus einem Bausatz mit einem Filamentspulenträger (10) und zwei Trägerzapfen (20)
aus einem Flachmaterial und einer Aufbewahrungsbox (30),
wobei der Filamentspulenträger (10) durch Knicken in eine U-förmige Form gebracht
wird,
wobei die zwei Trägerzapfen (20) durch Knicken von Faltflächen (23) relativ zu einer
Grundfläche (22) mit einer eine becherartige Form erstellt werden,
wobei die Trägerzapfen (20) in korrespondierende Aufnahmen (11) in den Filamentspulenträger
(10) eingebracht werden,
wobei in den Filamentspulenträger (10) mit dem eingebrachten Trägerzapfen (20) eine
Filamentspule (40) eingesetzt wird und
wobei der Filamentspulenträger (10) mit der Filamentspule (40) in die Aufbewahrungsbox
(30) eingesetzt wird.