Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gesichtsbedeckung, eine Verwendung eines
FFP Maskenmaterials als textile Mittelschicht in einer solchen Gesichtsbedeckung sowie
ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Gesichtsbedeckung.
Hintergrund
[0002] Gesichtsbedeckungen, auch Maske, Mundschutz, Behelfsmaske, Mund-Nasenschutz oder
Mund-Nasenschutz Masken genannt, sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt.
Ein Mund-Nasenschutz als Gesichtsbedeckung dient dazu, Keime, Viren und Krankheitserreger,
Umweltgifte die vom Träger der Gesichtsbedeckung abgesondert und/ oder eingeatmet
werden, einzudämmen. Eine Gesichtsbedeckung kann auch, vor dem Aufnehmen von größeren
Tröpfchen, teils zeitverzögert einen gewissen Schutz bieten.
[0003] Medizinische und PSA Mund-Nasenschutz Masken sind ebenfalls bekannt. Auch nicht medizinische
Behelfsmasken sind meist aus Meterware genäht und in unterschiedlichen Ausprägungen
am Markt erhältlich. Es sind verschiedene Materialien und Halterungen an Kopf und
Ohren in Form von angenähten Gummis erhältlich.
[0004] In diesem Zusammenhang hat sich nun herausgestellt, dass ein Bedarf besteht, eine
solche Gesichtsbedeckung weiter zu verbessern, insbesondere besteht ein Bedarf, eine
kostengünstige und komfortable Gesichtsbedeckung bereitzustellen. Es ist daher eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Gesichtsbedeckung bereitzustellen,
insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine möglichst kostengünstige
und komfortable Gesichtsbedeckung bereitzustellen.
[0005] Diese und andere Aufgaben, die beim Lesen der folgenden Beschreibung noch genannt
werden oder vom Fachmann erkannt werden können, werden durch den Gegenstand der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden
Erfindung besonders vorteilhafter Weise weiter.
Zusammenfassung der Erfindung
[0006] Eine erfindungsgemäße Gesichtsbedeckung, umfasst: ein Schlauchelement; eine erste
Schlaufe, die an dem Schlauchelement angeordnet ist und eingerichtet ist, um an einem
ersten Ohr eines Menschen befestigt zu werden; eine zweite Schlaufe, die an dem Schlauchelement
angeordnet ist und eingerichtet ist, um an einem zweiten Ohr des Menschen befestigt
zu werden; und wobei das Schlauchelement, die erste Schlaufe und die zweite Schlaufe
aus einem Stück sind.
[0007] Der Begriff Gesichtsbedeckung ist vorliegend breit zu verstehen und umfasst alle
Elemente die eingerichtet sind, um am Gesicht angeordnet zu werden und dieses dabei
abzudecken. Ein Synonym für Gesichtsbedeckung ist beispielsweise Maske, Behelfsmaske,
Mund-Nasenschutz und Mund-Nasenschutz Maske. Der Begriff Schlauchelement ist vorliegend
breit zu verstehen und umfasst hohlförmigen Textilelemente. Das Textilelement ist
dabei beispielsweise einlagig oder doppellagig. Das Schlauchelement ist dabei beispielsweise
nahtlos hergestellt. Das Schlauchelement ist beispielsweise über Strumpfhosenmaschine
hergestellt. Der Begriff Schlaufe ist vorliegend breit zu verstehen und umfasst Öffnungen,
die eingerichtet sind, ein Ohr zumindest teilweise derart zu umfassen, dass die Schlaufe
ohne weiteres Zutun am Ohr halten kann bzw. dort befestigt werden kann.
[0008] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es am Markt verschiedene Materialien
und Halterungen in Form von angenähten Gummis für Gesichtsbedeckungen gibt, wobei
die Gesichtsbedeckung zumeist aus Meterware genäht ist. Die Halterungen neigen dazu,
nach geraumer Zeit einzuschneiden und infolgedessen einen geringen Tragekomfort bereitzustellen.
Durch die Bereitstellung einer einteiligen Gesichtsbedeckung aus einem vorzugsweise
für den Menschen angenehmen Material wird ein andauernder Tragekomfort gewährleistet.
Durch den Verzicht auf Gummibänder oder dergleichen wird ein Einschneiden in die Haut
des Menschen oder ein erhöhter Druck auf eine Anlagefläche der Halterung an den Ohren
des Menschen vermieden. Durch die einteilige Gesichtsbedeckung können Fertigungsschritte
reduziert werden sowie Lager-, und Produktionskosten insgesamt und die Umweltbelastung
verringert werden. Durch ein weiche und graduelle Rücksprungkraft des Ohrenschlaufenmaterials
aus dem Hauptmaterial des Textils aus dem die Gesichtsbedeckung hergestellt ist, wird
ein komfortables Trageerlebnis ermöglicht.
[0009] Vorzugsweise ist die Gesichtsbedeckung rundgestrickt oder gewirkt. Das Stricken,
Rundstricken und/oder Wirken als Herstellungsverfahren der Gesichtsentdeckung ermöglichen
ein vollautomatisches Herstellen. Das Rundstricken oder Wirken ermöglichen die Einbringung
von Löchern in die Gesichtsbedeckung, die als Schlaufen fungieren. Das Stricken, Rundstricken
oder Wirken ermöglichen die Einbringung von unterschiedlichen Materialeigenschaften
beim Fertigungsprozess, vorzugsweise die Einstellung der Elastizität an lokalen Stellen
des Materials. Beispielsweise werden die Schlaufen durch automatisch gestrickte maschinenprogrammierte
Lochselektion produziert.
[0010] Vorzugsweise sind die erste Schlaufe und die zweite Schlaufe bi-elastisch ausgeführt.
Durch die bi-elastische Ausführung kann ein Einschneiden der Schlaufen in die Haut
des Menschen vermieden werden. Die bi-elastische Ausführung kann direkt beim Herstellungsverfahren
durch Schwächung der Struktur des Materials eingestellt werden. Beispielsweise wird
die Dichte des Bereichs reduziert.
[0011] Vorzugsweise ist die Gesichtsbedeckung aus einem ein-, oder doppellagigen Synthetikfaser,
wie Multifaserstoff oder einem ein- oder doppellagigen Mikrofaserstoff, oder Naturfasern
und/oder einem wasserabweisenden Stoff. Es kann zum verbesserten Eigenschutz eine
OP-Vliesmaske oder ein ausgerüstetes Kunstfaser oder Naturfaser, sprich Baumwolle
(BW) Material in die zweilagige Textilstruktur eingelegt werden. Die Materialien können
biologisch abbaubar und/ oder aus recycelte Fasern hergestellt sein, sprich nach Gebrauch
auch wieder recycelt werden.
[0012] Der Begriff Ausrüstung meint im Folgenden eine Aufbringung eines Mittels, beispielsweise
Silberchlorid, oder Zink. Mit anderen Worten meint der Begriff Ausrüstung eine Imprägnierung.
[0013] Vorzugsweise weist die Gesichtsbedeckung keine Nähte auf. Dies wird durch Herstellung
über Sticken, Rundstricken oder Wirken erreicht.
[0014] Vorzugsweise ist das Schlauchelement eingerichtet, um im Inneren des Schlauchelements
eine Atemschutzvliesmaske und/oder einen Atemschutzstoff aufzunehmen. Dadurch kann
die Schutzwirkung und der Einsatzbereich der Gesichtsbedeckung erhöht werden.
[0015] Vorzugsweise sind die erste Schlaufe und die zweite Schlaufe an einem ersten Ende
des Schlauchelements angeordnet. Eine derartige Ausführung wird als Bandana bezeichnet.
Beispielsweise ist die Bandana einlagig. Beispielsweise wird die Bandana auf einem
Body Zylinder einer Seamless Maschine (bspw. Fa. Santoni Typ SM8) im Rundstrickverfahren
hergestellt. Die Bandana kann komfortabel über den Kopf gezogen getragen werden.
[0016] Vorzugsweise ist die erste Schlaufe an einem ersten Ende des Schlauchelements angeordnet
ist und die zweite Schlaufe an einem zweiten Ende des Schlauchelements angeordnet.
Eine derartige Ausführung wird als Feinstrumpfmaske bezeichnet.
[0017] Vorzugsweise umfasst das Schlauchelement eine textile Tasche, die eingerichtet, eine
textile Mittelschicht aufzunehmen. Die textile Mittelschicht umfasst beispielsweise
ein Vlies, ein non woven Vlies, eine antivirales Material, bakteriostatisches Material,
ein FFP2 Material. Das einzulegende textile Material kann aus Kunstfaser, wie beispielsweise
Polyiamid, oder Naturfaser, wie beispielsweise Baumwolle bestehen und zusätzlich antiviral
und/ oder bakteriostatisch ausgerüstet sein. Als weitere Möglichkeit kann ein 3-5
lagiges non woven Atemschutzvließ vor Mund und Nase, eingelegt werden. Die Erzeugung
der textilen Tasche, womit eine einlegbare dritte Mittelschicht geschaffen wird, ermöglicht
somit zusätzlich auch eine FFP 1-3 Atemschutzmasken in die Zwischenschicht vor Mund
und Nase einzusetzen. Die textile Mittelschicht kann eingenäht und/oder eingelegt
werden. Dies kann sich insgesamt vorteilhaft auf die Schutzwirkung und die Einsatzflexibilität
der Gesichtsbedeckung auswirken.
[0018] Vorzugsweise weist das Schlauchelement eine dreidimensionale gestrickte Struktur
auf, wobei die dreidimensionale gestrickte Struktur derart geformt ist, dass sie eine
Aussparung für eine Mundnasenpartie eines Menschen besitzt. Mit Hilfe einer besonderen
Selektion an der Maschine und Zugabe von gradueller Kompression und variabler Elasthan-Dosierungen
beim Herstellungsverfahren kann die 3D Zone in der Art erzeugt werden, dass eine leicht
schalenförmige Ausbeulung einer Atmungsschutzzone der Gesichtsbedeckung, an die Anatomie
von Mund und Nase angepasst, erzeugt wird.
[0019] Vorzugsweise ist die dreidimensionale Struktur weiterhin ausgeführt ist, um einen
Atemwiderstandsdruckwert einzustellen. Durch die Variation der Materialstärke über
das Rundstrick- oder Wirkverfahren lässt sich der Atemwiderstandsdruckwert vollautomatisch
einstellen bzw. anpassen. Dies kann vorteilhafterweise die Einsatzbandbreite der Gesichtsbedeckung
erhöhen.
[0020] Vorzugsweise ist eine textile Mittelschicht zumindest teilweise in der ersten Schlaufe
und der zweiten Schlaufe zur Befestigung der textilen Mittelschicht in der Gesichtsabdeckung
angeordnet, und wobei vorzugsweise die textile Mittelschicht eine FFP2 Maske ist und
Ohrhalterungen der FFP2 Maske durch die erste Schlaufe und die zweite Schlaufe durchgeführt
sind.
[0021] Vorzugsweise ist Silberchlorid und/oder eine Kombination aus Silberchlorid mit und
ohne Liposome auf das Schlauchelement aufgebracht. Diese Aufbringung, auch als Ausrüstung
bezeichnet, kann bei bis zu mindestens 5 Wäschen (bei 60°) signifikant wirksam sein.
Das Silberchlorid kann einen bakteriostatischen Effekt haben und kann das Hemmen des
Geruchs ermöglichen. Zudem ist Silberchlorid nichtionogen. Es handelt sich um ein
Biozid Produkt. Für die antiviralen und bakteriostatischen Ausrüstungen kann beispielsweise
folgendes Rezept verwendet werden: 0,3% Silberchlorid- und/ oder 6% antiviral Liposom
Ausrüstung werden im Verhältnis zum Gesichtsbedeckungsgewicht aufgetragen. Die Aufbringung
erfolgt vorzugsweise über ein Ausziehverfahren.
[0022] Vorzugsweise weist das Schlauchelement Lüftungsbereiche auf. Dies kann den Tragekomfort
erhöhen.
[0023] Vorzugsweise umfasst die Gesichtsbedeckung kühlende oder wärmende Funktionsgarne.
Dies ermöglicht einen komfortablen Einsatz der Gesichtsbedeckung bei unterschiedlichen
Temperaturen. Dies ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen saisonalen Anwendungen.
[0024] Die Gesichtsbedeckungen, Feinstrumpfmaske und Bandanamaske, können beispielsweise
in verschiedenen Größen gefertigt werden. Beispielsweise können die Gesichtsbedeckung
in Größe 1 (Erwachsene, Damen und Herren), Größe 2 (Teenager) und Größe 3 (Kinder-/Kleinkinder)
hergestellt werden. Die größenspezifischen Anpassungen können durch den Einsatz unterschiedlicher
Zylinder beim Rundstricken und/oder Wirken ermöglicht werden.
[0025] Die Gesichtsbedeckungen können mit Design vollautomatisch gestrickt oder bedruckt
werden.
[0026] Beispielsweise werden mit dem Waschen der Gesichtsbedeckung Spulöle, die von einem
Nadelbett der Strickmaschine bei Herstellung stammen können, von der Gesichtsbedeckung
entfernt.
[0027] Beispielsweise umfasst die Gesichtsbedeckung eine erste wasserabweisende Ausrüstung:
Auf die Gesichtsbedeckung ist Hydrophobierungsmittel zur möglichen Reduzierung von
Tröpfcheninfektion aufgebracht. Hydrophopbierungsmittel sind wasserabweisend, atmungsaktiv,
waschbeständig und fluorfrei. Ferner kann die wasserabweisende Ausrüstung davor schützen,
dass die Gesichtsbedeckung beim Sprechen einfeuchtet und kann somit den Tragekomfort
und die Dauer des Tragens positiv beeinflussen.
[0028] Beispielsweise umfasst die Gesichtsbedeckung eine zweite bakteriostatische Ausrüstung:
Auf die Gesichtsbedeckung ist Silberchlorid mit bakteriostatischem Effekt und zum
möglichen Hemmen des Geruchs aufgebracht (z.B. Biozidprodukt). Silberchlorid ist nichtionogen.
[0029] Beispielsweise umfasst die Gesichtsbedeckung eine wasserabweisende und eine bakteriostatische
Ausrüstung.
[0030] Beispielweise werden die wasserabweisende Ausrüstung und die bakteriostatische Ausrüstung
nach dem folgenden Rezept erstellt: 0,3% Silberchloridausrüstung und 6% Hydrophobausrüstung
auf das Gesichtsbedeckungsgewicht von beispielsweise 13g.
[0031] Beispielsweise wird das Material der Gesichtsbedeckung als wasserabweisendes Additiv
ausgerüstet. Zudem wird der Wirkstoff Silberchlorid bei 60° 20 min lang im Ausziehverfahren
in der Trommel aufgebracht. Daraufhin wird das Material bei ca. 90° getrocknet, letztlich
bei 150° 120 Sekunden lang fixiert. Die Ausrüstungen sind mindestens 5 Wäschen signifikant
wirksam.
[0032] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Verwendung eines FFP Maskenmaterials
als textile Mittelschicht in einer wie oben beschriebenen Gesichtsbedeckung.
[0033] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer oben
beschriebenen Gesichtsbedeckung, umfassend vollautomatisches Rundstricken. Alternativ
kann die oben beschriebene Gesichtsbedeckung auch über Wirken hergestellt werden.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
[0034] Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Figuren gegeben, darin zeigt
- Figur 1
- eine schematische Teilansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsbedeckung;
- Figur 2
- eine zweite schematische Teilansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 3
- eine schematische Teilansicht einer zweite bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsbedeckung;
- Figur 4
- eine zweite schematische Teilansicht einer zweite bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 5
- eine erste schematische Teilansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 6
- eine erste schematische Teilansicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 7
- eine erste schematische Teilansicht einer fünften bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 8
- eine zweite schematische Teilansicht einer fünfte bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung;
- Figur 9
- eine schematische schräge Frontansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung;
- Figur 10
- eine schematische Rückansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung;
- Figur 11
- eine schematische Seitenansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung;
- Figur 12
- eine schematische Teilansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung;
- Figur 13
- eine schematische Teilansicht einer siebten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung;
- Figur 14
- eine zweite schematische Teilansicht einer siebten bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung;
- Figur 15
- eine schematische Teilansicht einer achten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung; und
- Figur 16
- eine schematische Teilansicht einer neunten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung.
[0035] Figur 1 und 2 zeigen schematische Teilansichten einer ersten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gesichtsbedeckung 10. Die Gesichtsbedeckung 10 umfasst ein
Schlauchelement 11. Das Schlauchelement 11 ist vorliegend ein querliegendes, doppellagiges
nahtloses Strumpfhosenmaschinen Schlauchgestrick. Alternativ könnte es auch ein Gewirk
sein. Das Schlauchelement 11 ist vollautomatisch aus einem Material über Rundstricken
oder Wirken hergestellt worden. Die Gesichtsbedeckung 10 weist zwei Schlaufen 12,
13 auf, die automatisch über maschinenprogrammierte Lochselektion gestrickt oder gewirkt
worden sind. Die Schlaufen sind 12, 13 sind als doppelt gelegte Bündchen ausgeführt.
Die Schlaufen 12, 13 befinden sich an zwei gegenüberliegenden Enden des Schlauchelements
11. Das Schlauchelement 11 sowie die Schlaufen 12, 13 bestehen aus dem gleichen Material
("one piece"). Beispielsweise besteht die Gesichtsbedeckung 10 aus PA/PP/PES/BW/CV
und/oder EL Mischungen. Beispielsweise wird die Gesichtsbedeckung 10 vollautomatisch
auf einer Rundstrick- oder Wirkmaschine erzeugt. Die Gesichtsbedeckung 10 weist links
und rechts eine Öffnung 14, 15 auf, in die bei Bedarf eine OP Vliesmaske (non woven),
oder ein Schutzmaterial, beispielsweise aus BW zusätzlich zum Schutz des Trägers eingelegt
werden kann. Die Gesichtsbedeckung 10 kann bi-elastische Stege, Lamellen, Lüftungszonen
mit bunten Designs und Motiven, oder 3D Gestrick/ Gewirk umfassen. Diese können über
maschinenprogrammierte Selektionen zur Raffung und besseren Passform eingearbeitet
werden. Die Gesichtsbedeckung 10 kann Ausführungen für Kinder-/ Kleinkinder (Größe
3), Teenagermasken (Größe 2) und Erwachsene (Größe 1) umfassen. Die Gesichtsbedeckung
10 wird quer mit den beiden Schlaufen 12, 13 doppellagig über Mund/Nase/ Kinn gezogen
und an den Ohren befestigt, getragen.
[0036] Figur 3 und Figur 4 zeigen schematische Teilansichten einer zweiten bevorzugten Ausführungsform.
Im Gegensatz zu Figur 1 und 2, sind die Schlaufen 21 und 22 der Gesichtsbedeckung
20 auf der gleichen Seite angeordnet. Diese als Bandana Variante bezeichnete Form
ist ein Schlauchschal mit eben zwei Schlaufen 21, 22 an der gleichen Seite zur Anordnung
bzw. Befestigung an den Ohren. Die Gesichtsbedeckung 20 ist vorliegend einlagig ausgeführt.
Die Bandana Variante kann auch zweilagig ausgeführt sein. Figur 3 zeigt dabei eine
Außenansicht und Figur 4 eine Innenansicht. Die Bandana Variante 20 ist vorliegend
als seamless tube (i.e. nahtloser Schlauch) gestrickt. Alternativ könnte sie auch
über ein Wirkverfahren hergestellt werden. Die Bandana Variante wird über den Kopf
gestülpt. Das Schlauchelement 23 besitzt dabei vorliegend eine dreidimensionale gestrickte
Struktur 24, wobei die dreidimensionale gestrickte Struktur 24 derart geformt ist,
dass sie eine Aussparung für eine Mundnasenpartie eines Menschen besitzt. Mit Hilfe
einer besonderen Selektion und Zugabe von gradueller Kompression und variabler Elasthan-Dosierungen
beim Herstellverfahren wird die 3D Zone in der Art erzeugt, dass eine leicht schalenförmige
Ausbeulung einer Atmungsschutzzone der Gesichtsbedeckung, an die Anatomie von Mund
und Nase angepasst, erzeugt wird.
[0037] Figur 5 zeigt eine Bandana Variante einer Gesichtsbedeckung 30, die eine textile
Tasche 31 umfasst, die eingerichtet, eine textile Mittelschicht aufzunehmen. Die textile
Tasche 31 ist vertikal an der Gesichtsbedeckung angeordnet. Die textile Mittelschicht
umfasst beispielsweise ein Vlies, ein non woven Vlies, ein BW antivirales Material,
bakteriostatisches Material, ein FFP2 Material. Das einzulegende textile Material
kann beispielsweise aus Baumwolle bestehen und zusätzlich antiviral und/ oder bakteriostatisch
ausgerüstet sein. Als weitere Möglichkeit kann ein 3-5 lagiges non woven Atemschutzvließ
vor Mund und Nase, eingelegt werden. Die textile Mittelschicht kann eingelegt oder
eingenäht werden.
[0038] Figur 6 zeigt ebenfalls eine Bandana Variante einer Gesichtsbedeckung 40, die eine
textile Tasche 41 umfasst, die eingerichtet eine textile Mittelschicht aufzunehmen.
Im Gegensatz zu der in Figur 5 gezeigten Variante ist die textile Tasche 41 horizontal
an der Gesichtsbedeckung 40 angeordnet.
[0039] Figur 7 und Figur 8 zeigen eine Erweiterung der in Figur 1 und 2 gezeigten Ausführungsform
um eine Textiltasche 51. Die Figur 7 zeigt hierzu eine Außenansicht und die Figur
8 eine Innenansicht einer Gesichtsbedeckung 50 mit einer textilen Tasche 51 zur Aufnahme
einer textilen Mittelschicht. Die textile Mittelschicht kann dabei eingelegt oder
eingenäht sein. Die textile Mittelschicht kann dabei beispielsweise eine FFP1-3 Atemschutzmaske
sein.
[0040] Figur 9, Figur 10 und Figur 11 zeigen je eine schräge Frontansicht, eine Rückansicht
und eine Seitenansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Gesichtsabdeckung 60. Die Gesichtsabdeckung 60 weist ein einlagiges Schlauchelement
62 mit je zwei Schlaufen 63 auf. Ferner weist die Gesichtsabdeckung 60 eine formgebende
Naht 61, die eingerichtet ist, um eine einer Mund-Nasen-Kontur entsprechenden Form
bei der Gesichtsabdeckung 60 abzubilden. Die Gesichtsabdeckung 60 ist zur Aufnahme
einer FFP2 Maske (nicht dargestellt) eingerichtet.
[0041] Figur 12 zeigt eine schematische Teilansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung 70. Im Unterschied zu den Figuren 9, 10
und 11 zeigt Figur 12 eine in der Gesichtsabdeckung 70 angeordnete FFP2 Maske 73,
wobei die Ohrenhalterung 72 der FFP2 Maske durch die Schlaufe 74 der Gesichtsabdeckung
geführt derart ist, dass ein Träger komfortabel die FFP2 -Maske unterhalb der Gesichtsabdeckung
tragen kann. Die Ohrenhalterung 72 der FFP2 Maske wird an den Ohren des Trägers angeordnet.
[0042] Figur 13 und Figur 14 zeigen schematische Teilansichten einer siebten bevorzugten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung 80. Die Gesichtsabdeckung
80 ist zweilagig ausgeführt und weist ferner eine formgebende Naht 81 auf, die eingerichtet
ist, um eine einer Mund-Nasen-Kontur entsprechenden Form bei der Gesichtsabdeckung
80 abzubilden.
[0043] Figur 15 zeigt eine schematische Teilansicht einer achten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung 90. Die Gesichtsabdeckung 90 umfasst ein
Schlauchelement 91, das zweilagig ausgeführt ist, und Schlaufen 92. Ferner umfasst
die Gesichtsabdeckung 90 eine textile Tasche, die über eine zentral angeordnete Öffnung
92 zur Aufnahme einer Atemschutzmaske und/oder eines Flies eingerichtet ist.
[0044] Figur 16 zeigt eine schematische Teilansicht einer neunten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gesichtsabdeckung 100. Die Gesichtsabdeckung 100 umfasst ein
Schlauchelement 101, das zweilagig ausgeführt ist, und Schlaufen 103. Im Gegensatz
zu der in Figur 15 gezeigten Ausführungsform umfasst die Gesichtsabdeckung eine textile
Tasche, die über zwei links und rechts angeordnete Öffnungen 102 zur Aufnahme einer
Atemschutzmaske und/oder eines Flies eingerichtet ist.
[0045] Im Folgenden wird eine nicht erschöpfende Liste von nicht einschränkenden Beispielen
bereitgestellt. Jedes oder mehrere der Merkmale dieser Beispiele können mit einem
oder mehreren Merkmalen eines anderen hier beschriebenen Beispiels, einer Ausführungsform
oder eines Aspekts kombiniert werden.
- A. Textile Feinstrumpf Mund Nasen Maske in Form von eines querliegenden rundgestrickten
doppellagigem Multi- oder Mikrofaser Schlauchgestricks, oder Gewirks als Gesichtsbedeckungen
vollautomatisch gefertigt,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit automatisch nahtlosen, vollautomatischen Strumpfhosenmaschinen (bsp. Fa.
Lonati) gestrickten "one piece" Mund-Nase-Masken, welche maschinenprogrammiert links
und rechts jeweils mittels Lochselektion bi-elastische und weiche Ohrenbefestigungen
produziert werden können. Diese werden aus dem gleichen Stück Material ("one piece")
gefertigt und sind hier rundgestrickt, wobei die graduelle Rücksprungkraft des Ohrenschlaufenmaterials
hohen Tragekomfort und ein langes Tragen ermöglicht.
- B. Nahtlose textile Feinstrumpf Mund Nasen Maske nach A, dadurch gekennzeichnet,dass
die zweilagigen textilen Mund- Nasemasken derart gearbeitet sind, damit in des links
und rechts offenstehenden doppellagigen Schlauchs bei Bedarf eine OP Atemschutzvließmaske
(non woven), oder ein Atemschutzmaterial, beispielsweise aus BW in die Zwischenschicht
zusätzlich zum Schutz des Trägers eingelegt werden kann.
- C. Nahtlose textile seamless Mund Nasen Masken, auch optional als Bandana getragen
nach A oder B, dadurch gekennzeichnet, dass die ein- oder zweilagige Bandana Schlauch
Mund Nasen Maske aus einem seamless tube vollautomatisch auf einer Rundstrick,- oder
Wirkmaschine insgesamt aus einem Stück erzeugt wird. Diese allerdings im Gegensatz
zur zweilagigen Strumpfschlauchmaske über den Kopf gezogen getragen wird. Es wird
auf einem "Body Zylinder" der Seamless Maschine (bsp. Fa. Santoni, Typ SM8) ein Bandanaschlauch
einlagig, rundgestrickt.
- D. Nahtlose textile seamless Mund Nasen Masken, als Bandana getragen nach A, B, oder
C, dadurch gekennzeichnet, dass mit automatisch gestrickten, maschinenprogrammierten
Lochselektionen zur Ohrenbefestigung produziert wird, welches aus dem gleichen Material
bestehen und rundgestrickt oder gewirkt sind.
- E. Nahtlose textile seamless Mund Nasen Masken, als Bandana getragen nach A, B, C
oder D, dadurch gekennzeichnet, dass die seamless Bandana Mund-Nasenmaske über den
Kopf gestülpt und auf die Mund- und Nasenregion positioniert zweilagig vollautomatisch
nahtlos gestrickt ist.
- F. Nahtlose textile seamless Mund Nasen Masken, als Bandana getragen nach A, B, C,
D oder E, dadurch gekennzeichnet, dass die zweilagige seamless Bandana Mund- Nasenmaske
eine textile Tasche für eine einlegbare dritte Mittelschicht besitzt. Das einzulegende
textile Material kann aus Baumwolle bestehen und zusätzlich antiviral und/ oder bakteriostatisch
ausgerüstet sein. Als weitere Möglichkeit kann ein 3-5 lagiges non woven Atemschutzvließ
vor Mund und Nase, eingelegt werden. Es wird eine textile Tasche erzeugt, womit eine
einlegbare dritte Mittelschicht geschaffen wird, somit zusätzlich auch eine FFP 1-3
Atemschutzmasken in die Zwischenschicht vor Mund und Nase eingesetzt werden kann.
- G. Nahtlose textile seamless Mund Nasen Masken, als Bandana getragen nach A, B, C,
D, E oder F, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ein- oder zweilagige Bandana Schlauch
Mund Nasen Maske am Mund- und Nasenbereich eine dreidimensional gestrickte Zone dank
Programmierung der seamless Maschine mit geeigneter Atemwiderstandsdruckwerten vorhanden
ist. Mit Hilfe einer besonderen Selektion und Zugabe von gradueller Kompression und
variabler Elasthandosierungen die 3D Zone in der Art erzeugt wird, dass eine leicht
schalenförmige Ausbeulung der Atmungsschutzzone des Gestricks, an der Anatomie von
Mund Nase angepasst, erzeugt wird.
- H. Nahtlose textile seamless und Feinstrumpf Mund Nasen Masken, nach A, B, C, D, E,
F oder G, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer besonderen Ausführung der Erfindung
das Textil wasserabweisend ausgerüstet wird.
- I. Nahtlose textile seamless und Feinstrumpf Mund Nasen Masken, nach A, B, C, D, E,
F, G oder H, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkstoff Silberchlorid, auch in Kombination
mit einem Liposom Wirkstoff auf die Mund Nase Masken aufgebracht wird. Die Ausrüstung
ist bei bis zu mindestens 5 Wäschen (bei 60°) signifikant wirksam. Das Silberchlorid
hat einen bakteriostatischen Effekt und ermöglicht das Hemmen des Geruchs, zudem ist
es nichtionogen; es handelt sich um ein Biozid Produkt. Es wird für die antiviralen
und bakteriostatischen Ausrüstungen folgendes Rezept erstellt: 0,3% Silberchlorid-
und/ oder 6% antiviral Liposom Ausrüstung werden im Verhältnis zum Maskengewicht aufgetragen.
- J. Nahtlose textile Seamless und Feinstrumpf Mund Nasen Masken, nach A, B, C, D, E,
F, G, H oder I, dadurch gekennzeichnet, dass die Masken mit Designs versehen vollautomatisch
gestrickt und/ oder bedruckt werden.
- K. Nahtlose textile Seamless und Feinstrumpf Mund und Nasen Masken, nach A, B, C,
D, E, F, G, H, I oder J, dadurch gekennzeichnet, dass Lüftungszonen eingestrickt und
kühlende und wärmende Funktionsgarne zur jeweiligen saisonalen Anwendung eingesetzt
werden.
- L. Nahtlose textile Seamless und Feinstrumpf Mund Nasen Masken, nach A, B, C, D, E,
F, G, H, I, J oder K, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus Polyamid, oder Polypropylen,
oder Polyester, oder BW, oder Viskose, oder Baumwolle, etc. sowie aus deren Mischungen
und in Kombinationen mit Elasthan erstellt werden kann. Das Textil ist bi-elastisch
und atmungsaktiv auf einer Rundstrick-, oder Wirkmaschine aus einem Stück mit doppelt
gelegten Bündchen gearbeitet.
- M. Nahtlose textile Seamless und Feinstrumpf Mund Nasen Masken, nach A, B, C, D, E,
F, G, H, I, J, K oder L, dadurch gekennzeichnet, dass es größenspezifische Anpassungen
durch den Einsatz unterschiedlicher Zylinder möglich sind, wie Teenagermasken und
Kinder-/ Kleinkindermasken.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100
- Gesichtsbedeckung
- 11, 23, 62. 91
- Schlauchelement
- 12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103
- Schlaufe
- 14, 15, 93, 102
- Öffnung
- 24
- dreidimensionale gestrickte Struktur
- 31, 41, 51
- textile Tasche
- 61, 71, 81
- formgebende Naht
- 72
- Ohrenhalterung FFP2 Maske
- 73
- FFP2 Maske
1. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100), umfassend:
ein Schlauchelement (11, 23, 62, 91);
eine erste Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103), die an dem Schlauchelement
(11, 23, 62, 91) angeordnet ist und eingerichtet ist, um an einem ersten Ohr eines
Menschen befestigt zu werden;
eine zweite Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103), die an dem Schlauchelement
(11, 23, 62, 91) angeordnet ist und eingerichtet ist, um an einem zweiten Ohr des
Menschen befestigt zu werden; und
wobei das Schlauchelement (11, 23, 62, 91), die erste Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63,
74, 82, 92, 103) und die zweite Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) aus
einem Stück sind.
2. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach Anspruch 1, wobei
das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) rundgestrickt oder gewirkt ist.
3. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die erste Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) und die zweite Schlaufe
(12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) bi-elastisch ausgeführt sind.
4. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei die Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) aus
einem doppellagigen Multifaserstoff oder einem doppellagigen Mikrofaserstoff und/oder
einem wasserabweisenden Stoff ist.
5. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei die Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) keine
Nähte aufweist.
6. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) eingerichtet ist, um im Inneren
des Schlauchelements (11, 23, 62, 91) eine Atemschutzvliesmaske und/oder einen Atemschutzstoff
aufzunehmen.
7. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei die erste Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) und die
zweite Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) an einem ersten Ende des Schlauchelements
(11, 23, 62, 91) angeordnet sind.
8. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der Ansprüche
1 bis 5, wobei die erste Schlaufe (12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) an einem ersten
Ende des Schlauchelements (11, 23, 62, 91) angeordnet ist und die zweite Schlaufe
(12, 13, 21, 22, 63, 74, 82, 92, 103) an einem zweiten Ende des Schlauchelements (11,
23, 62, 91) angeordnet ist.
9. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) eine textile Tasche (31, 41,
51) umfasst, die eingerichtet, eine textile Mittelschicht aufzunehmen.
10. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) eine dreidimensionale gestrickte
Struktur (24) aufweist, wobei die dreidimensionale derart geformt ist, dass sie eine
Aussparung für eine Mundnasenpartie eines Menschen besitzt, und wobei vorzugsweise
die dreidimensionale Struktur (24) weiterhin ausgeführt ist, um einen Atemwiderstandsdruckwert
einzustellen.
11. Gesichtsabdeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei eine textile Mittelschicht zumindest teilweise in der ersten Schlaufe
und der zweiten Schlaufe zur Befestigung der textilen Mittelschicht in der Gesichtsabdeckung
angeordnet ist, und wobei vorzugsweise die textile Mittelschicht eine FFP2 Maske (73)
ist und Ohrhalterungen (72) der FFP2 Maske durch die erste Schlaufe (74) und die zweite
Schlaufe (74) durchgeführt sind.
12. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei Silberchlorid und/oder eine Kombination aus Silberchlorid mit Liposom
auf das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) aufgebracht ist.
13. Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der vorherigen
Ansprüche, wobei das Schlauchelement (11, 23, 62, 91) Lüftungsbereiche aufweist und/oder
die Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) kühlende und/ oder
wärmende Funktionsgarne umfasst.
14. Verwendung eines FFP Maskenmaterials als textile Mittelschicht in einer Gesichtsbedeckung
(10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Verfahren zur Herstellung einer Gesichtsbedeckung (10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80,
90, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend vollautomatisches Rundstricken.