[0001] Die Erfindung betrifft ein Induktionskochfeld mit einer Kochfeldplatte.
[0002] Das Marktvolumen von Küchenmaschinen, insbesondere Multifunktionsküchenmaschinen,
hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Multifunktionsküchenmaschinen sind in
ihrer Form sehr voluminös und sperrig. Demgemäß muss die Küche genug Abstellflächen
bieten, um einen Küchenhelfer auf der Arbeitsfläche oder im Küchenschrank zu verstauen.
Insbesondere bei einer Nichtbenutzung oder eher seltenen Benutzung der Küchengeräte
ist der Verlust der Arbeitsfläche oft ärgerlich. Multifunktionsküchenmaschinen verfügen
häufig nicht über die Funktion des Bratens und sind somit oftmals nur in Abhängigkeit
von weiteren Küchengeräten einsetzbar.
[0003] Der Erfindung stellt sich die Aufgabe ein verbessertes Induktionskochfeld mit einer
Kochfeldplatte zu schaffen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Induktionskochfeld mit einer Kochfeldplatte
mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass für eine Basiseinheit
einer Multifunktionsküchenmaschine erforderliche Einheiten in ein Induktionskochfeld
integriert werden können. Es lässt sich somit eine Küchenmaschine im Kochfeld realisieren.
Dies führt neben einer Platzeinsparung in der Küche bei der Verwendung von Multifunktionsküchenmaschinen
zu einer erweiterten Funktionalität eines Induktionsherds. Ein handelsübliches Induktionskochfeld
kann dadurch um weitere nützliche Funktionen aufgewertet werden. Beispielsweise Mixen,
Kochen mit Rührfunktion, Dampfgaren und gegebenenfalls einer Waage. Dem Nutzer stehen
somit viele benötigte Funktionen an einem Arbeitsplatz zur Verfügung
[0006] Es wird ein Induktionskochfeld mit einer Kochfeldplatte mit einer eine Induktionsspule
umfassende Kochzone vorgestellt, wobei das Induktionskochfeld die folgenden Merkmale
aufweist:
eine Aufnahmekammer, die in der Kochzone angeordnet ist und eine Vertiefung zum Aufnehmen
eines Topfmoduls ausformt, wobei das Topfmodul ein rotierbares Element mit einer Kupplungsschnittstelle
zum Kuppeln des rotierbaren Elements mit einer Motorwelle aufweist; und
eine Antriebseinrichtung, die an der Aufnahmekammer angeordnet ist und einen die Motorwelle
aufweisenden Motor umfasst.
[0007] Das Induktionskochfeld kann auch als Herd bezeichnet werden. Die Kochfeldplatte kann
beispielsweise als Glaskeramikplatte ausgeführt sein, unterhalb der eine oder mehrere
Induktionsspulen angeordnet sein können. Wenn das Induktionskochfeld mehrere Kochzonen
umfasst, kann jeder Kochzone zumindest eine Induktionsspule zugeordnet sein. Dabei
kann eine der Kochzonen dergestalt erweitert sein, dass sich ein Ausschnitt mit einer
Vertiefung in der Glasscheibe befindet, in der ein Topfmodul aufgenommen werden kann.
[0008] Bei dem Topfmodul kann es sich beispielsweise um den bei Multifunktionsküchenmaschinen
verwendeten Mixtopf handeln, an dessen Boden ein rotierendes Element angeordnet sein
kann. Das rotierende Element kann beispielsweise eine Rühreinheit oder rotierende
Schneidemesser sein, mit denen im Topf befindliche Nahrungsmittel verrührt, gemischt,
oder zerkleinert werden können. Durch die Antriebsvorrichtung kann das rotierende
Element wie bei einer bekannten Multifunktionsküchenmaschine angetrieben werden. Dazu
kann eine die Kupplungsschnittstelle umfassende Welle durch einen Boden des Topfmoduls
geführt sein.
[0009] Durch die Aufnahme des Topfmoduls in das Induktionskochfeld und durch den Antrieb
des rotierenden Elements, beispielsweise der Schneidemesser, durch die in dem Induktionskochfeld
integrierte Antriebseinrichtung, kann auf den großformatigen Unterbau bekannter Multifunktionsküchenmaschinen
verzichtet werden. Somit kann die Basisaufnahme des beispielsweise als Mixtopf ausgeführten
Topfmoduls optisch komplett im Kochfeld verschwinden, wodurch die Basisaufnahme vorteilhafterweise
keine zusätzliche Arbeitsfläche in der Küche einnimmt. Des Weiteren kann das Topfmodul
direkt unter einer über dem Herd angebrachten Dunstabzugshaube angeordnet werden,
die beispielsweise bei der Funktion Dampfgaren direkt mit eingeschaltet werden kann.
[0010] Bei der Integration einer Küchenmaschine in ein Induktionskochfeld mit Display liegt
der Gewinn ferner in der Ausbeute von Synergieeffekten, zum Beispiel eine gemeinsame
Bedienung über ein Display, Nutzung der vorhandenen Induktionstechnik zur Erwärmung
oder der Verwendung von nur einem WLAN-Modul.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform kann ein freies Ende der Motorwelle eine Gegenkupplungsstelle
zum lösbaren Kuppeln der Motorwelle mit dem rotierbaren Element aufweisen. Die Kupplungsstellen
können beispielsweise Zähne aufweisen, die bei einem Zusammenfügen der Kupplungsstellen
ineinandergreifen können, um die Kupplung bereitzustellen. Vorteilhafterweise ermöglichen
die Kupplungsstellen ein einfaches Einsetzen des Topfmoduls in die Aufnahmekammer.
[0012] Wird also beispielsweise ein Mixtopf einer Multifunktionsküchenmaschine in die Aufnahmekammer
eingesetzt, dann kann die Motorwelle über die lösbare Kupplung mit dem rotierenden
Element innerhalb des Mixtopfes verbunden werden. Eine rotierende Bewegung der Motorwelle
kann dadurch beispielsweise Schneidemesser im Mixtopf antreiben. Eine solche Kupplung
kann leicht lösbar ausgebildet sein um dem Nutzer das Einsetzen und Herausnehmen des
Topfelementes zu erleichtern.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Aufnahmekammer eine Bodenplatte zum
Aufstellen des Topfmoduls und eine Dichtung umfassen. Dabei kann die Bodenplatte eine
Öffnung für die Motorwelle aufweisen. Die Dichtung kann die Motorwelle gegenüber der
Bodenplatte abdichten. Die Bodenplatte kann beispielsweise von der gleichen Ausführungsform
sein wie die Kochfeldplatte um eine einheitliche Optik herzustellen. Die Öffnung in
der Bodenplatte kann die Kupplung der Motorwelle mit dem rotierenden Element ermöglichen.
Vorteilhafterweise kann eine solche Öffnung mit der Dichtung ausgebildet sein um das
Eindringen von Flüssigkeiten zu verhindern, wie sie während des Kochvorgangs, zum
Beispiel durch überkochendes Wasser, entstehen können. So kann vermieden werden, dass
beispielsweise der Motor oder andere an der Kochzone angeordnete elektrische oder
mechanische Elemente beschädigt werden können.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Induktionsspule auf einer der Kochfeldplatte
abgewandten Seite der Bodenplatte angeordnet sein. Will ein Nutzer beispielsweise
die im Topfmodul verwendeten Nahrungsmittel erwärmen, braten oder garen, so kann er
wie bei einem gewohnten Kochvorgang die Induktionsspule in Betrieb nehmen, wodurch
das Topfmodul erwärmt werden kann. Das hat den Vorteil, dass das verwendete Topfmodul
nicht nur als Mixtopf, sondern zugleich als Kochtopf genutzt werden kann und ein Synergieeffekt
zwischen dem Induktionsherd und der Multifunktionsküchenmaschine erreicht werden kann.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Bodenplatte eine Mehrzahl von Vertiefungen,
beispielsweise mindestens drei Vertiefungen zum Aufnehmen von Standeinheiten des Topfmoduls
auf umfassen. Dabei können die Vertiefungen benachbart zu der Öffnung angeordnet sein.
Solche Standeinheiten können beispielsweise wie kleine Füße ausgeformt sein, mit denen
das Topfmodul zum Beispiel nach einem Kochvorgang auf einer Arbeitsfläche oder einem
Tisch abgestellt werden kann. Beim Einsetzen des Topfmoduls in die Aufnahmekammer
können die Füße am Außenradius der Bodenplatte eintauchen. Eine solche Ausführungsform
hat den Vorteil stabilisierend auf das Topfmodul einzuwirken und beispielsweise ein
Mitdrehen des Topfmoduls mit der Motorwelle zu vermeiden.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Aufnahmekammer durch einen Deckel verschließbar
ausgeformt sein. Vorteilhafterweise kann die Aufnahmekammer so jederzeit verschlossen
werden, wenn sich kein Topfmodul darin befindet.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Deckel ausgeformt um ebenflächig mit
der Kochfeldplatte des Induktionskochfelds abzuschließen. Dies erleichtert es beispielsweise
einen Topf auf den Deckel zu verschieben.
[0018] Es kann empfehlenswert sein für den Deckel das gleiche Material zu wählen aus dem
auch die Kochfeldplatte besteht, beispielsweise Glaskeramik. Ferner kann der Deckel
so ausgeformt werden, dass er beim Einsetzen in die Kochfeldplatte lückenlos mit dieser
verschlossen werden kann. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, dass sich die
Aufnahmekammer und der Deckel einerseits optisch in das Design der Kochfeldplatte
einfügen und andererseits auf dem Deckel Gegenstände abgestellt werden können, solange
die Aufnahmekammer nicht für ein Topfmodul verwendet wird.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Induktionsspule zum Erhitzen eines auf
den Deckel abgestellten Kochgeschirrs verwendbar. Will ein Nutzer beispielsweise während
eines Kochvorgangs die Kochzone, in der die Aufnahmekammer angeordnet ist, nicht für
eine Multifunktionsküchenmaschine nutzen, dann kann sie im verschlossenen Zustand
wie die anderen Kochzonen des Induktionskochfelds genutzt werden. Beispielsweise können
darauf abgestellte Töpfe oder Pfannen erhitzt werden. Das hat den Vorteil, dass das
Induktionskochfeld trotz der zusätzlichen Integration einer Multifunktionsküchenmaschine
noch im gleichen Umfang für normale Kochvorgänge genutzt werden kann wie es ohne eine
solche Integration möglich wäre.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das Induktionskochfeld eine weitere eine
Induktionsspule umfassende Kochzone umfassen. Dabei kann die Kochfeldplatte im Bereich
der weiteren Kochzone durchgängig ausgeformt sein. Beispielsweise kann das Induktionskochfeld
drei Kochzonen aufweisen, an denen keine Aufnahmekammern angeordnet sind und die somit
von einem Nutzer für gewohnte Kochvorgänge verwendet werden können. Zusätzlich kann
ein solches Induktionskochfeld eine Kochzone mit einer Aufnahmekammer entsprechend
einer zuvor beschriebenen Ausführungsform umfassen. Eine solche Kombination ist besonders
vorteilhaft, da in einer Küche meist nicht mehr als eine Multifunktionsküchenmaschine
benötigt wird und ein Induktionskochfeld so mit möglichst geringem Kosten- und Arbeitsaufwand
um ein solches Gerät erweitert werden kann.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das Induktionskochfeld eine Bedieneinheit
umfassen, die ausgebildet ist um ansprechend auf eine Benutzereingabe ein Steuersignal
zum Ansteuern des Motors und zusätzlich oder alternativ der Induktionsspule bereitzustellen.
[0022] Beispielsweise verfügen die meisten Induktionskochfelder über eine Bedieneinheit
mit Display über das ein Nutzer die Funktionen des Induktionskochfeldes ansteuern
kann. Eine solche Bedieneinheit kann um die Funktion des Ansteuerns des Motors erweitert
werden, sodass ein Nutzer über das bereits vorhandene Display im Induktionskochfeld
auch die Multifunktionsküchenmaschine bedienen kann. Das hat den Vorteil, dass auf
eine zusätzliche Bedieneinheit an der Multifunktionsküchenmaschine verzichtet werden
kann und das Induktionskochfeld mit einer integrierten Multifunktionsküchenmaschine
besonders benutzerfreundlich aufgebaut werden kann.
[0023] Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann
die hier beschrieben Vorrichtung entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen
oder professionellen Gerät eingesetzt werden.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Induktionskochfelds;
- Figur 2
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Induktionskochfelds mit einer Aufnahmekammer;
- Figur 3
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Induktionskochfelds mit einer Aufnahmekammer
und einem Deckel;
- Figur 4
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Induktionskochfelds mit einem Topfmodul;
- Figur 5
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Aufnahmekammer;
- Figur 6a
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Bodenplatte;
- Figur 6b
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Bodenplatte;
- Figur 7a
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines mit dem Motor gekuppelten Topfmoduls;
- Figur 7b
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines mit dem Motor gekuppelten Topfmoduls;
- Figur 7c
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines über eine Motorwelle mit einem
Motor gekoppelten rotierbaren Elements;
- Figur 8
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Aufnahmekammer mit eingesetztem
Topfmodul;
- Figur 9
- eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Bodenplatte mit darunter angeordneter
Induktionsspule;
- Figur 10
- einen Querschnitt einer Aufnahmekammer mit eingesetztem Topfmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 11
- eine Draufsicht auf eine Bodenplatte mit darunter angeordneter Induktionsspule gemäß
einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 12
- einen Querschnitt einer Aufnahmekammer mit eingesetztem Topfmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 13
- eine Draufsicht auf eine Bodenplatte mit darunter angeordneter Induktionsspule gemäß
einem Ausführungsbeispiel; und
- Figur 14
- ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Induktionskochfelds mit einer
Bedieneinheit und einem Steuersignal zum Ansteuern des Motors und/oder der Induktionsspule.
[0025] Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Induktionskochfeld 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
In diesem Ausführungsbeispiel umfasst das Induktionskochfeld 100 eine Kochfeldplatte
105, in der insgesamt vier Kochzonen 110, 112 angeordnet sind. Optional ist eine Bedieneinheit
115 mit einem Display in der Kochfeldplatte 105 angeordnet. Die Kochzonen 112 können
entsprechend bekannter Kochzonen zum Erhitzen von Kochgeschirr verwendet werden. Die
Kochzonen 110, die lediglich beispielhaft hinten rechts angeordnet ist, umfasst eine
Aufnahmekammer 120, in die ein Topfmodul eingesetzt werde kann, wie es von Küchenmaschinen
her bekannt ist. Optional ist die Kochzone 110 so ausgeführt, dass die Aufnahmekammer
120 mit einem Deckel verschlossen werden kann, sodass die Kochzone 110 entsprechend
den Kochzonen 112 zum Erhitzen von Kochgeschirr verwendet werden kann.
[0026] Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf ein Induktionskochfeld 100 mit einer Aufnahmekammer
120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Dabei kann es sich um ein Ausführungsbeispiel
des anhand von Figur 1 beschriebenen Kochfelds handeln. Die Kochzone 110 ist in einem
geöffneten Zustand gezeigt, in dem die Aufnahmekammer 120 zu erkennen ist. Dazu wurde
eine geeignete Öffnung aus der Kochplatte 105 ausgeschnitten, sodass die Aufnahmekammer
120 in dem Ausschnitt Platz findet.
[0027] Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf ein Induktionskochfeld 100 mit einer Aufnahmekammer
120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Dabei kann es sich um ein Ausführungsbeispiel
des anhand der vorangegangenen Figuren beschriebenen Kochfelds handeln. Das Induktionskochfeld
100 umfasst einen Deckel 300. Die Aufnahmekammer 120 kann durch den Deckel 300 abgedeckt
werden, wenn keine Küchenmaschine benötigt wird und somit kein Gerät in der Aufnahmekammer
120 angeschlossen ist. Gezeigt ist der Deckel 300 in einem von der Arbeitsplatte 105
entfernten Zustand. Der Deckel 300 kann von einem Nutzer des Induktionskochfelds 100
gehandhabt werden.
[0028] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf ein Induktionskochfeld 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Dabei kann es sich um ein Ausführungsbeispiel des anhand der vorangegangenen Figuren
beschriebenen Kochfelds handeln. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist ein Topfmodul
400 in die Aufnahmekammer der Kochzone 110 eingesetzt. Sobald das Topfmodul 400 zum
Einsatz kommen soll, wie es in Figur 4 gezeigt ist, wird der in Figur 3 gezeigte Deckel
von der Aufnahmekammer 120 des Induktionskochfelds 100 entfernt und das Topfmodul
400 kann von der Aufnahmekammer 120 aufgenommen werden.
[0029] Es ist anzumerken, dass herkömmliche Küchenmaschinen, insbesondere durch die Kombination
beispielsweise eines Mixtopfes mit einem oft relativ voluminösen Unterbau, nicht nur
viel Platz von der Arbeitsfläche in der Küche einnehmen, sondern auch in den Küchenschränken,
wenn man die Maschine überhaupt verstauen kann. Des Weiteren müssen oft für unterschiedliche
Anwendungen verschiedene Küchengeräte gekauft werden, was gegebenenfalls das Platzproblem
verstärkt oder für den Nutzer kostspielig werden kann. Des Weiteren steht die Bedienungsfreundlichkeit
für den Kunden im Fokus. Als technische Lösung bietet sich ein Kombinationsgerät an,
welches das Induktionskochfeld 100 mit einer integrierten Küchenmaschine umfasst.
Bei einer Integration des Topfmoduls 400 der Küchenmaschine in das Induktionskochfeld
100, wie es aus den Figuren 1 bis 4 ersichtlich wird, kann der Unterbau der Multifunktionsküchenmaschine
im Kochfeld versenkt und somit viel Platz in der Küche gespart werden. Es können auf
geringerem Raum Menüs zubereitet werden, mit zum Beispiel Braten, da auf einem Kochfeld,
somit an einem Arbeitsplatz, das Küchengerät betrieben werden kann.
[0030] Figur 5 zeigt einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Aufnahmekammer 120
eines Induktionskochfelds gemäß einem Ausführungsbeispiel. Dabei kann es sich um ein
Ausführungsbeispiel der anhand der vorangegangenen Figuren beschriebenen Aufnahmekammer
handeln. Die Aufnahmekammer 120 weist eine gegenüber der Kochfeldplatte 105 abgesenkte
Ebene mit einer Bodenplatte 500 auf. Auf der Bodenplatte 500 kann ein Topfmodul aufgesetzt
werden, wie es in Figur 4 gezeigt ist. Beispielsweise kann die Bodenplatte 500 als
Glaskeramikscheibe ausgeführt sein, identisch oder ähnlich mit der Glaskeramikscheibe
der Kochfeldplatte 105.
[0031] In der Mitte der Bodenplatte 500 befindet sich eine Öffnung 505 für eine Antriebseinrichtung
510, die eine Motorwelle 515 und einen Motor 520 umfasst. In diesem Ausführungsbeispiel
wurde als Form der Öffnung 505 eine Sternenform gewählt. Der Motor 520, beispielsweise
ein Elektromotor, ist auf einer der Kochfeldplatte 105 abgewandten Seite der Bodenplatte
500 angeordnet. Die Motorwelle 515 ist zentral durch die Öffnung 505 durchgeführt
und an einer Seite direkt mit dem Motor 520 verbunden. Wird nun beispielsweise ein
Topfmodul in die Aufnahmekammer 120 eingesetzt, so kann es über die Motorwelle 515
mit dem Motor 520 gekoppelt werden.
[0032] In diesem Ausführungsbeispiel ist direkt unterhalb der Bodenplatte 500 eine Induktionsspule
525 angeordnet. Unter Verwendung der Induktionsspule 525 kann ein Topfmodul erwärmt
werden um beispielsweise darin befindliche Nahrungsmittel zu kochen, zu braten oder
zu garen.
[0033] Eine Form der Bodenplatte 500 kann an eine Form eines Bodens des Topfmoduls angepasst
sein. Beispielhaft ist die Bodenplatte 500 kreisförmig. Ein Spalt zwischen der Kochfeldplatte
105 und der Bodenplatte 500 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel durch eine umlaufende
Wand 530 verdeckt. Beispielsweise liegt eine Höhe der Wand 530 zwischen einem Fünftel
und einer Hälfte des Durchmessers der Bodenplatte 500.
[0034] Figur 6a zeigt eine Draufsicht auf eine Bodenplatte 500 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Zentral in der Bodenplatte 500 angeordnet befindet sich die sternförmige Öffnung 505.
Zusätzlich zu der Öffnung 505 sind in diesem Ausführungsbeispiel drei Vertiefungen
605 oder Fußaufnahmen abgebildet. Diese Vertiefungen 605 können zur Stabilisierung
des in Figur 4 beschriebenen Topfmoduls dienen, indem sie beispielsweise am Topfmodul
ausgeformte Standeinheiten oder Füße aufnehmen können.
[0035] Figur 6b zeigt eine Draufsicht auf eine Bodenplatte 500 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Zentral in der Bodenplatte 500 angeordnet befindet sich die sternförmige Öffnung 505,
die einen Wellendurchgang für die Motorwelle 515 ausformt. Ein Spalt zwischen der
Motorwelle 515 und der Bodenplatte 500 ist durch eine Dichtung 600 abgedichtet. Die
Dichtung 600 verhindert das Eindringen von Flüssigkeiten in den Bereich unterhalb
der Bodenplatte 500 während eines Kochvorgangs. Dadurch werden die Induktionsspule
und der Motor geschützt.
[0036] Zusätzlich zu der Öffnung 505 sind auch in diesem Ausführungsbeispiel drei Vertiefungen
605 zur Aufnahme von Standeinheiten eines Topfmoduls abgebildet.
[0037] Figur 7a zeigt einen Querschnitt eines Topfmoduls 400, das mit einer einen Motor
520 und eine Motorwelle 515 umfassenden Antriebseinrichtung gekoppelt ist, wie sie
anhand der vorangegangenen Figuren beschrieben ist.
[0038] Das Topfmodul 400 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel ein zentral angeordnetes
rotierbares Element 700, das in diesem Ausführungsbeispiel ein an einer Topfwelle
befestigtes Schneidmesser aufweist, mit denen zum Beispiel in das Topfmodul 400 gegebene
Nahrungsmittel zerkleinert werden können. Die Topfwelle ist in einem Lager 705 in
einem Topfboden 710 des Topfmoduls 400 drehbar gelagert. Ein freies Ende der Topfwelle
ist mit einem freien Ende der Motorwelle 515 gekuppelt. Die Motorwelle 515 stellt
somit den Kontakt vom Motor 520 zum Topfmodul 400 her und kann die Messer des rotierbaren
Element 700 im Topfinneren des Topfmoduls 400 antreiben. Die Kraftübertragung zwischen
der Motorwelle 515 und der Topfwelle erfolgt über eine lösbare Kupplung 715. Zum Ausformen
der Kupplung 715 weist das rotierbare Element 700 an der Topfwelle eine Kupplungsschnittstelle
auf, die ausgeformt ist in eine Gegenkupplungsstelle der Motorwelle 515 einzugreifen.
Durch die Kupplung 715 wird eine Rotation der Motorwelle 515 auf das Schneidmesser
im Inneren des Topfmoduls 400 übertragen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die
Kupplung 715 Teil eines Mitnahmebauteils, das in einer Ausnehmung des Topfbodens 710
realisiert ist. Die Motorwelle 515 ragt im gekuppelten Zustand in die Ausnehmung des
Topfbodens 710 hinein.
[0039] Beispielsweise kann ein Nutzer verschiedene Nahrungsmittel, die für den Kochvorgang
zerkleinert werden sollen, in das Topfmodul 400 geben und dann den Motor 520 einschalten
um das Schneidmesser in Gang zu setzen. Auf diese Art lassen sich auch ähnliche Vorgänge
umsetzen, wie beispielsweise das Verrühren von Saucen, wenn das rotierbare Element
700 beispielsweise als Rührgerät ausgeführt ist.
[0040] Will der Nutzer das Topfmodul 400 entfernen, so kann er die Kupplung 715 leicht lösen
und das Topfmodul 400 aus der Aufnahmekammer 120 entfernen und es nach Belieben auf
beispielsweise einem Tisch oder einer anderen Arbeitsfläche abstellen, wobei das Topfmodul
400 auf Standeinheiten 720 des Bodens 710 zum Stehen kommt. Beispielhaft sind in Figur
7 zwei als Füße ausgeformte Standeinheiten 720 des Topfmoduls 400 gezeigt.
[0041] Zusammen mit der Antriebseinrichtung stellt das Topfmodul 400 gemäß einem Ausführungsbeispiel
die Funktionalität einer bekannten Küchenmaschine bereit.
[0042] Figur 7b zeigt einen Querschnitt eines Topfmoduls 400, das mit einer einen Motor
520 und eine Motorwelle 515 umfassenden Antriebseinrichtung gekoppelt ist, wie sie
anhand der vorangegangenen Figuren beschrieben ist. Im Unterschied zu dem in Figur
7a beschriebenen Aufbau sind in diesem Ausführungsbeispiel keine Standeinheiten am
Topfboden 710 abgebildet.
[0043] Figur 7c zeigt einen Querschnitt eines über eine Motorwelle 515 mit einem Motor 520
gekoppelten rotierbaren Elements 700, wie es anhand der vorangegangenen Figuren beschrieben
ist.
[0044] Figur 8 zeigt einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Aufnahmekammer mit
eingesetztem Topfmodul 400, wie es beispielsweise anhand von Figur 7 beschrieben ist.
Das Topfmodul 400 ist in diesem Ausführungsbeispiel auf der Bodenplatte 500 der Aufnahmekammer
angeordnet. Unterhalb der Bodenplatte 500 ist die Induktionsspule 525 angeordnet,
sodass das auf der Bodenplatte 500 stehende Topfmodul 400 durch die Induktionsspule
525 bei Bedarf erwärmt werden kann. Durch die Induktionsspule 525 und die Bodenplatte
500 hindurch verläuft die Motorwelle 515, wobei die Motorwelle 515 durch eine Dichtung
600 gegenüber der Bodenplatte 500 und der Induktionsspule 525 abgedichtet ist.
[0045] Durch eine solche Anordnung ist es beispielsweise möglich Nahrungsmittel, die in
das Topfmodul 400 gegeben werden, nicht nur mittels des rotierbaren Elements zu verrühren,
sondern zugleich durch Einsatz der Induktionsspule 525 zu erwärmen. Zum Beispiel wäre
es einem Nutzer durch diese Konstruktion möglich, eine Sauce auf einer voreingestellten
Temperatur köcheln und zugleich gleichmäßig verrühren zu lassen.
[0046] Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf eine Bodenplatte 500 mit darunter angeordneter
Induktionsspule 525 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Da die Induktionsspule 525 unter
der Bodenplatte 500 angeordnet ist, ist sie in dieser Draufsicht nur durch gestrichelte
Linien angedeutet. Zentral in der Bodenplatte 500 angeordnet ist die Öffnung 505 sowie
die Motorwelle 515. In diesem Ausführungsbeispiel nehmen die Wicklungen der Induktionsspule
525 beinahe ebenso viel Raum ein wie die Bodenplatte 500, wodurch beispielsweise gewährleistet
werden kann, dass ein Topfboden eines auf der Bodenplatte 500 abgestellten Topfmoduls
gleichmäßig erhitzt werden kann.
[0047] Figur 10 zeigt einen Querschnitt einer Aufnahmekammer mit eingesetztem Topfmodul
400 gemäß einem Ausführungsbeispiel, wie es beispielsweise anhand von Figur 8 beschrieben
ist. Das Topfmodul 400 ist in diesem Ausführungsbeispiel auf der Bodenplatte 500 der
Aufnahmekammer angeordnet. Im Unterschied zu dem in Figur 8 beschriebenen Aufbau ist
in diesem Ausführungsbeispiel eine zweite Induktionsspule 1000 unterhalb der Dichtung
600 angeordnet, wodurch bei einem Einsatz der Induktionsspule 1000 die entstehende
Hitze auf einen zentralen Bereich im Topfmodul 400 konzentriert werden kann.
[0048] Figur 11 zeigt eine Draufsicht auf eine Bodenplatte 500 mit darunter angeordneter
Induktionsspule 525 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Wie bereits in Figur 9 beschrieben
ist die Induktionsspule 525 unter der Bodenplatte 500 angeordnet und ist deshalb in
dieser Draufsicht nur durch gestrichelte Linien angedeutet. Zentral in der Bodenplatte
500 angeordnet ist die Öffnung 505 sowie die Motorwelle 515.
[0049] Figur 12 zeigt einen Querschnitt einer Aufnahmekammer mit eingesetztem Topfmodul
400 gemäß einem Ausführungsbeispiel, wie es beispielsweise anhand der Figuren 8 und
10 beschrieben ist. Das Topfmodul 400 ist auch in diesem Ausführungsbeispiel auf der
Bodenplatte 500 der Aufnahmekammer angeordnet. Unterhalb der Bodenplatte 500 ist die
Induktionsspule 525 angeordnet, sodass das auf der Bodenplatte 500 stehende Topfmodul
400 durch die Induktionsspule 525 bei Bedarf erwärmt werden kann. Zusätzlich zur Induktionsspule
525 ist in diesem Ausführungsbeispiel die zweite Induktionsspule 1000 unterhalb der
Dichtung 600 angeordnet. Durch die Verwendung von zwei Induktionsspulen 525;1000 kann
ein größtmöglicher Bereich des Topfmoduls 400 erhitzt werden.
[0050] Figur 13 zeigt eine Draufsicht auf eine Bodenplatte 500 mit darunter angeordneter
Induktionsspule 525 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Wie bereits in Figur 9 und 11
beschrieben ist die Induktionsspule 525 unter der Bodenplatte 500 angeordnet und ist
deshalb in dieser Draufsicht nur durch gestrichelte Linien angedeutet. Zusätzlich
ist in diesem Ausführungsbeispiel durch weitere gestrichelte Linie eine zweite Induktionsspule
1000 angedeutet, die ebenfalls unterhalb der Bodenplatte 500 angeordnet ist, dabei
aber näher am Zentrum der Bodenplatte 500 als die Induktionsspule 525. Zentral in
der Bodenplatte 500 angeordnet ist die Öffnung 505 sowie die Motorwelle 515.
[0051] Figur 14 zeigt ein Blockschaltbild eines Induktionskochfelds 100 eines Ausführungsbeispiel.
Dabei kann es sich um ein Induktionskochfeld handeln, wie es anhand der vorangegangenen
Figuren beschrieben ist. Das Induktionskochfeld 100 umfasst einer Bedieneinheit 115,
die einem Nutzer eine Bedienung des Induktionskochfelds 100 ermöglicht. Unter Verwendung
der Bedieneinheit 115 lassen sich Funktionen des Induktionskochfelds 100 aktivieren
und steuern.
[0052] Beispielhaft ist die Bedieneinheit 115 ausgebildet um ansprechend auf eine erste
Eingabe des Nutzers ein Motorsteuersignal 1400 an eine Schnittstelle zu dem Motor
520 der Antriebseinheit oder zu einer Motorsteuerung bereitzustellen. Das Motorsteuersignal
bewirkt dabei eine Aktivierung des Motors 520 und/oder eine Einstellung einer Drehzahl
des Motors 520. Zusätzlich oder alternativ ist die Bedieneinheit 115 ausgebildet um
ansprechend auf eine zweite Eingabe des Nutzers ein Induktionssteuersignal 1402 an
eine Schnittstelle zu der Induktionsspule 525 oder zu einer Induktionsspulensteuerung
bereitzustellen. Das Induktionssteuersignal 1402 bewirkt dabei eine Aktivierung der
Induktionsspule 525 und/oder eine Einstellung einer Heizleistung der Induktionsspule
525.
[0053] Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird mit einem am Induktionskochfeld 100 bereits
vorhandenen Display der Bedieneinheit 115 das Topfmodul 400 angesteuert. Dabei wird
das Ansteuern der Induktionsspule 525 um die Motoransteuerung des Motors 520 erweitert.
[0054] Bei einer getrennten Verwendung von Kochfeld und Küchenmaschine muss ein Nutzer sich
üblicherweise die Bedienung von verschiedenen Geräten/Herstellern aneignen. Darüber
hinaus ist es gegebenenfalls nicht nur die unterschiedliche Bedienung, sondern auch
Apps/Clouds/Garantie/Kundenkonto etc. Solche Unterschiede und der damit verbundene
Arbeitsaufwand können vermieden werden, indem die Küchenmaschine ihn das Induktionskochfeld
100 integriert wird und wie zuvor beschrieben die Bedieneinheit 115 des Induktionskochfelds
100 zum Ansteuern des Motors 520 für das Topfmodulverwendet werden kann.
1. Induktionskochfeld (100) mit einer Kochfeldplatte (105) mit einer eine Induktionsspule
(525;1000) umfassenden Kochzone (110), wobei das Induktionskochfeld (100) die folgenden
Merkmale aufweist:
eine Aufnahmekammer (120), die in der Kochzone (110) angeordnet ist und eine Vertiefung
(605) zum Aufnehmen eines Topfmoduls (400) ausformt, wobei das Topfmodul (400) ein
rotierbares Element (700) mit einer Kupplungsschnittstelle zum Kuppeln des rotierbaren
Elements (700) mit einer Motorwelle (515) aufweist; und
eine Antriebseinrichtung (510), die an der Aufnahmekammer (120) angeordnet ist und
einen die Motorwelle (515) aufweisenden Motor (520) umfasst.
2. Induktionskochfeld (100) gemäß Anspruch 1, wobei ein freies Ende der Motorwelle (515)
eine Gegenkupplungsstelle zum lösbaren Kuppeln der Motorwelle (515) mit dem rotierbaren
Element (700) aufweist.
3. Induktionskochfeld (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Aufnahmekammer
(120) eine Bodenplatte (500) zum Aufstellen des Topfmoduls (400) und eine Dichtung
(600) umfasst, wobei die Bodenplatte (500) eine Öffnung (505) für die Motorwelle (515)
aufweist und die Dichtung (600) die Motorwelle (515) gegenüber der Bodenplatte (500)
abdichtet.
4. Induktionskochfeld (100) gemäß Anspruch 3, wobei die Induktionsspule (525;1000) auf
einer der Kochfeldplatte (105) abgewandten Seite der Bodenplatte (500) angeordnet
ist.
5. Induktionskochfeld (100) gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei die Bodenplatte (500) Vertiefungen
(605) zum Aufnehmen von Standeinheiten (720) des Topfmoduls (400) aufweist, wobei
die Vertiefungen (605) benachbart zu der Öffnung (505) angeordnet sind.
6. Induktionskochfeld (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Aufnahmekammer
(120) durch einen Deckel (300) verschließbar ausgeformt ist.
7. Induktionskochfeld (100) gemäß Anspruch 6, mit dem Deckel (300), der ausgeformt ist
um ebenflächig mit der Kochfeldplatte (105) des Induktionskochfelds (100) abzuschließen.
8. Induktionskochfeld (100) gemäß Anspruch 7, wobei die Induktionsspule (525;1000) zum
Erhitzen eines auf den Deckel (300) abgestellten Kochgeschirrs verwendbar ist.
9. Induktionskochfeld (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer eine
weitere Induktionsspule umfassenden weiteren Kochzone (110), wobei die Kochfeldplatte
(105) im Bereich der weiteren Kochzone (110) durchgängig ausgeformt ist.
10. Induktionskochfeld (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Bedieneinheit
(115), die ausgebildet ist um ansprechend auf eine Benutzereingabe ein Steuersignal
(1400, 1402) zum Ansteuern des Motors (520) und/oder der Induktionsspule (525;1000)
bereitzustellen.