[0001] Die Erfindung betrifft eine Seilbahn mit zwei Endstationen zwischen denen zumindest
ein Seilbahnwagen an zumindest einem Förderseil bewegbar ist und mit zumindest einer
zwischen den Endstationen angeordneten Seilbahnstütze zur Führung des zumindest einen
Förderseils, wobei sich die Seilbahnstütze in Längsrichtung des Förderseils über eine
Seilbahnstützenlänge zwischen zwei gegenüberliegende Stützenenden erstreckt, wobei
im Bereich eines ersten Stützenendes ein Einfahrtsbereich zur Einfahrt des Seilbahnwagens
in die Seilbahnstütze vorgesehen ist und im Bereich des zweiten Stützenendes ein Ausfahrtsbereich
zur Ausfahrt des Seilbahnwagens aus der Seilbahnstütze vorgesehen ist. Weiters betrifft
die Erfindung ein Verfahren zur Durchfahrtserkennung von Seilbahnwagen an einer, sich
in Längsrichtung eines an der Seilbahnstütze geführten Förderseils über eine Seilbahnstützenlänge
zwischen zwei gegenüberliegende Stützenenden erstreckenden Seilbahnstütze einer Seilbahn,
wobei zumindest ein Seilbahnwagen am Förderseil über die Seilbahnstütze bewegt wird.
[0002] Seilbahnen gibt es in verschiedensten Ausführungsformen, meist zum Personen- und/oder
Gütertransport, beispielsweise als städtisches Verkehrsmittel oder für den Personentransport
in Skigebieten. Bekannt sind dabei Standseilbahnen, bei denen meist schienengebundene
Fahrzeuge an einem Drahtseil befestigt sind, um vom Drahtseil gezogen werden. Die
Bewegung erfolgt dabei am Boden, wobei Standseilbahnen meist auf Bergstrecken oder
im urbanen Bereich eingesetzt werden. Bei Luftseilbahnen hingegen, werden Seilbahnwagen
wie z.B. Gondeln, Kabinen oder Sessel ohne feste Führungen von einem oder mehreren
(Draht-)Seilen getragen und in der Luft hängend bewegt. Die Seilbahnwagen haben also
keinen Bodenkontakt. Luftseilbahnen werden in der Regel in unwegsamem Gelände verwendet,
meist für Bergstrecken, beispielsweise in Skigebieten, um Personen vom Tal auf einen
Berg zu befördern, aber auch im urbanen Bereich zur Personenbeförderung. In der Regel
weisen Seilbahnen zwei oder mehrere Stationen auf, zwischen denen die Seilbahnwagen
bewegt werden.
[0003] Zu unterscheiden sind dabei Umlaufbahnen und Pendelbahnen. Bei Pendelbahnen verkehren
ein oder zwei Seilbahnwagen, gezogen von einem Zugseil, auf einem Förderseil oder
auf Schienen auf einer Fahrspur zwischen zwei Stationen pendelnd hin und zurück. Die
Umlaufseilbahn hingegen hat zwischen den Stationen ein endloses, ständig umlaufendes
Förderseil, an dem eine Vielzahl von Seilbahnwagen wie Gondeln oder Sesseln hängend
angeordnet sind. Die Seilbahnwagen werden dadurch auf einer Seite von einer Station
zur anderen und auf der Gegenseite wieder zurück bewegt. Die Bewegung der Seilbahnwagen
erfolgt daher immer im Wesentlichen kontinuierlich in eine Richtung, analog eines
Stetigförderers.
[0004] Um auch größere Distanzen überbrücken zu können, sind zwischen den beiden Stationen
in der Regel eine oder mehrere Seilbahnstützen zur Führung des/der (Trag-/Zug-)Seile
angeordnet. Seilbahnstützen können als Stahlfachwerkkonstruktion, aber auch als Stahlrohr-
oder Blechkastenkonstruktion ausgeführt sein. An einer Seilbahnstütze sind meist mehrere
Rollen angeordnet, beispielsweise in Form einer sogenannten Rollenbatterie, um das
Seil zu tragen und zu führen. Bei Umlaufbahnen sind die Seilbahnwagen in der Regel
in einem definierten Abstand voneinander am Förderseil befestigt. Um eine möglichst
gleichmäßige Belastung des Förderseils und auch der Seilbahnstützen zu gewährleisten,
sind die Abstände zwischen der Vielzahl von Seilbahnwagen an einer Seilbahn meist
gleich groß. Der Abstand zwischen den Seilbahnwagen kann natürlich je nach konkreter
Ausgestaltung einer Seilbahn variieren. Beispielsweise wird der Abstand zwischen den
Sesseln einer Sesselbahn wegen der geringeren Belastung geringer sein, als der Abstand
zwischen den Gondeln einer Gondelbahn usw.
[0005] Bei modernen Umlaufbahnen sind die Seilbahnwagen in der Regel nicht fest mit dem
Förderseil verbunden, sondern mittels öffenbaren Seilklemmen. Dadurch können die Seilbahnwagen
in den Stationen vom Förderseil abgekoppelt werden und mit einer relativ zur Geschwindigkeit
des Förderseils geringeren Geschwindigkeit durch die Station bewegt werden. Insbesondere
bei der Personenbeförderung werden dadurch der Komfort und die Sicherheit für die
Passagiere erhöht, weil mehr Zeit für das Aus- und Einsteigen zur Verfügung steht.
Bei der Ausfahrt aus der Station werden die Seilbahnwagen dann wieder mittels der
Seilklemmen am Förderseil festgeklemmt. Vorzugsweise werden die Seilbahnwagen dabei
wieder auf die Geschwindigkeit des umlaufenden Förderseils beschleunigt, um ein abruptes
Beschleunigen und stoßartige Belastungen zu vermeiden. Aufgrund der Entwicklung zu
größerer Beförderungskapazität und kürzeren Transportzeiten hat sich neben der Größe
bzw. Kapazität der Seilbahnwagen natürlich auch die Beförderungsgeschwindigkeit des
Förderseils in den letzten Jahren erhöht. Der Umstand des Abkoppelns der Seilbahnwagen
in den Stationen und die immer höheren Beförderungsgeschwindigkeiten sind natürlich
ebenfalls bei der Festlegung des Abstands zwischen den einzelnen Seilbahnwagen zu
berücksichtigen. Daneben gibt es noch Seilbahnen mit fix am Förderseil geklemmten
Seilbahnwagen.
[0006] In der Regel führen die Abstände zwischen den Seilbahnwagen dazu, dass sich an einer
Seilbahnstütze (zumindest in einer Fahrtrichtung) zwischen einem Einfahrtsbereich
in die Rollenbatterie und einem Ausfahrtsbereich aus der Rollenbatterie jeweils nur
ein Seilbahnwagen befindet. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Seilbahn und der
Sicherheit für die Passagiere und zur Verringerung der Gefahr von Beschädigungen sind
an den Rollenbatterien oftmals Seillagesensoren vorgesehen. Die Seillagesensoren sind
vorgesehen, um ein Abweichen der Lage des Förderseils in der Rollenbatterie von einer
durch die Rollen vorgegebene Soll-Seillage zu erkennen. Wird eine Abweichung erkannt,
kann die Seilbahn unter Umständen gestoppt werden, die Geschwindigkeit reduziert werden
und/oder ein Warnsignal ausgegeben werden. Dadurch wird die Sicherheit insbesondere
bei hohen Windgeschwindigkeiten erhöht, weil beispielsweise ein Herausspringen des
Förderseils aus den Rollen der Rollenbatterie zuverlässig erkannt werden kann. Unter
Umständen kann der Betrieb der Seilbahn dadurch länger aufrechterhalten werden.
[0007] Allerdings können Situationen auftreten, bei denen keine abweichende Seillage detektiert
wird, die aber trotzdem zu Beschädigungen und/oder zu einer Gefährdung von Passagieren
führen können. Beispielsweise könnte ein Seilbahnwagen quer zur Bewegungsrichtung
um das Förderseil pendeln, beispielsweise durch Windböen bedingt, ohne dass die Seillage
des Förderseils in der Rollenbatterie einer Seilbahnstütze in unzulässiger Weise von
der Soll-Seillage abweicht. Wenn die Pendelbewegung zu stark ist, kann das bei der
Einfahrt oder Durchfahrt des Seilbahnwagens durch die Rollenbatterie einer Seilbahnstütze
unter Umständen dazu führen, dass Bereiche des Seilbahnwagens mit Bereichen der Seilbahnstütze
kollidieren. Eine solche Kollision kann im schlimmsten Fall zu einem Blockieren des
Seilbahnwagens im Bereich der Seilbahnstütze führen, ohne dass der Seillagesensor
eine abweichende Seillage erkennt. Die Seilklemmen sind aus Sicherheitsgründen in
der Regel so ausgelegt, dass diese ab einem bestimmten Widerstand zwischen Seilbahnwagen
und Förderseil ein Durchrutschen des Förderseils zulassen (natürlich ohne die Klemme
zu lösen). Ein solcher blockierter Seilbahnwagen kann von der Seilbahnsteuerung nicht
ohne weiteres erkannt werden. Wenn die Seilbahnstütze von einer Seilbahnstation nicht
einsehbar ist, kann ein blockierter Seilbahnwagen auch nicht vom Betriebspersonal
erkannt werden.
[0008] Das beschriebene Szenario könnte folglich dazu führen, dass der Seilbahnwagen im
Bereich einer Seilbahnstütze blockiert und das Förderseil im Wesentlichen mit unveränderter
Geschwindigkeit relativ zum Seilbahnwagen durch die Seilklemme bewegt wird. Das könnte
nun in weiterer Folge dazu führen, dass ein nachfolgender Seilbahnwagen in den Bereich
der Seilbahnstütze einfährt und mit dem darin bereits blockierten Seilbahnwagen kollidiert
und seinerseits blockiert. Wenn sich die Seillage dabei ebenfalls nicht unzulässig
verändert, kann das zu einer Kettenreaktion bis hin zu einer Karambolage weiterer
nachfolgender Seilbahnwagen führen.
[0009] US 4,003,314 offenbart beispielsweise eine Seilbahn in Form eines Sesselliftes, wobei im Bereich
einer Seilbahnstütze ein Entgleisungssensor zur Detektion des Entgleisens des Tragseils
vorgesehen ist.
[0010] Die Aufgabe der gegenständlichen Erfindung besteht folglich darin, die Sicherheit
einer Seilbahn, insbesondere bei der Durchfahrt eines Seilbahnwagens durch eine Seilbahnstütze
der Seilbahn, zu erhöhen.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an zumindest einer Seilbahnstütze
eine Detektionseinrichtung mit zumindest einer Auswerteeinheit und mit zumindest zwei
mit der Auswerteeinheit verbundenen Sensoren vorgesehen ist, wobei ein erster Sensor
im Einfahrtsbereich der Seilbahnstütze angeordnet ist, um eine Anwesenheit eines Seilbahnwagens
in einem Erfassungsbereich des ersten Sensors zu erkennen und ein zweiter Sensor im
Ausfahrtsbereich der Seilbahnstütze angeordnet ist, um eine Anwesenheit eines Seilbahnwagens
in einem Erfassungsbereich des zweiten Sensors zu erkennen, wobei die Detektionseinrichtung
vorgesehen ist, eine Anzahl von Seilbahnwagen zwischen dem ersten Sensor und dem zweiten
Sensor zu ermitteln und ein Fehlersignal zu erzeugen, wenn die ermittelte Anzahl eine
vorgegebene Maximalanzahl übersteigt.
[0012] Vorzugsweise weist die Seilbahn eine Steuerungseinheit zur Steuerung der Seilbahn
auf, die vorgesehen ist, das Fehlersignal der Detektionseinrichtung zu verarbeiten,
wobei die Steuerungseinheit die Seilbahn in Abhängigkeit von der Verarbeitung steuert.
Dadurch kann die Seilbahn beispielsweise automatisch abgestellt werden, wenn eine
Fehlersignal vorliegt. Alternativ oder zusätzlich kann auch automatisch ein vorzugsweise
optisches und/oder akustisches Warnsignal bei Erhalt eines Fehlersignals abgegeben
werden, beispielsweise um das Betriebspersonal auf den Ort der Störung hinzuweisen.
[0013] Die Sensoren sind vorzugsweise vorgesehen, bei Erkennung der Anwesenheit eines Seilbahnwagens
im Erfassungsbereich des Sensors einen Sensorwert zu erzeugen und an die Auswerteeinheit
zu übermitteln und wobei die Auswerteeinheit vorgesehen ist, die erhaltenen Sensorwerte
zu verarbeiten, um die Anzahl der Seilbahnwagen zwischen dem ersten Sensor im Einfahrtsbereich
und dem zweiten Sensor im Ausfahrtsbereich der Seilbahnstütze zu ermitteln und das
Fehlersignal zu erzeugen, wenn die ermittelte Anzahl die vorgegebene Maximalanzahl
übersteigt. Durch diesen relativ einfachen Aufbau kann eine zuverlässige Durchfahrtserkennung
für Seilbahnwagen realisiert werden.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Auswerteeinheit vorgesehen, einen Zählerwert um einen
Schrittwert zu inkrementieren, wenn der erste Sensor im Einfahrtsbereich einen Sensorwert
liefert und den Zählerwert um einen Schrittwert zu dekrementieren, wenn der zweite
Sensor im Ausfahrtsbereich einen Sensorwert liefert oder umgekehrt und vorgesehen,
das Fehlersignal zu erzeugen, wenn der Zählerwert einen vorgegebenen Zählerwert überschreitet.
Dadurch wird eine relativ einfache Logik der Durchfahrtserkennung realisiert.
[0015] Vorzugsweise ist ein initialer Zählerwert gleich Null vorgesehen und ein Schrittwert
von eins vorgesehen, wobei die Auswerteeinheit vorgesehen ist, bei einem Zählerwert
größer eins das Fehlersignal zu erzeugen. Dadurch erkennt die Auswerteeinheit, wenn
sich mehr als ein Seilbahnwagen zwischen dem Einfahrtsbereich und Ausfahrtsbereich
befinden, wenn der Zählerwert den Wert eins übersteigt und kann ein Fehlersignal auslösen.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zur redundanten
Ermittlung der Anzahl von Seilbahnwagen und/oder zur Ermittlung einer Bewegungsrichtung
eines Seilbahnwagens zumindest zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Sensoren
im Einfahrtsbereich und zumindest zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Sensoren
im Ausfahrtsbereich der Seilbahnstütze vorgesehen sind. Dadurch ist es beispielsweise
möglich die Anforderungen einer bestimmten SIL-Stufe (safety integrity level) zu erfüllen
und das Ausfallsrisiko der Detektionseinrichtung zu minimieren.
[0017] Vorzugsweise ist zumindest eine Auswerteinheit je Seilbahnstütze vorgesehen, um die
Sensorwerte der Sensoren der jeweiligen Seilbahnstütze zu verarbeiten oder es ist
eine Auswerteeinheit für eine Mehrzahl von Seilbahnstützen vorgesehen ist, um die
Sensorwerte der Sensoren der Mehrzahl von Seilbahnstützen zu verarbeiten. Damit kann
die Anzahl der auszuwertenden Sensoren an die Leistungsfähigkeit der Auswerteeinheit
angepasst werden bzw. umgekehrt. Wenn eine Seilbahn eine ausreichend leistungsfähige
Steuerungseinheit aufweist, könnte aber auch auf eine separate Auswerteeinheit verzichtet
werden und die Auswertung der Sensorwerte in der Steuerungseinheit erfolgen.
[0018] Vorzugsweise ist zumindest ein Sensor ein induktiver Sensor, der vorgesehen ist,
eine Seilklemme eines Seilbahnwagens zu erkennen, mit der der Seilbahnwagen am Förderseil
befestigt ist. Damit ist eine einfache und robuste Erkennung der Seilbahnwagen gegeben.
[0019] Weiters wird die Aufgabe mit einem Verfahren zur Durchfahrtserkennung dadurch gelöst,
der Seilbahnwagen in einen, sich im Bereich eines ersten Stützenendes der Seilbahnstütze
vorgesehenen Einfahrtsbereich bewegt wird, wobei zumindest ein im Einfahrtsbereich
vorgesehener erster Sensor eine Anwesenheit des Seilbahnwagens in einem Erfassungsbereich
des ersten Sensors erkennt und einen Sensorwert an eine Auswerteeinheit übermittelt,
dass der Seilbahnwagen vom Einfahrtsbereich in einen, sich im Bereich des zweiten
Stützenendes vorgesehenen Ausfahrtsbereich der Seilbahnstütze bewegt wird, wobei zumindest
ein im Ausfahrtsbereich vorgesehener zweiter Sensor eine Anwesenheit des Seilbahnwagens
in einem Erfassungsbereich des zweiten Sensors erkennt und einen Sensorwert an die
Auswerteeinheit übermittelt und dass die Auswerteeinheit die erhaltenen Sensorwerte
verarbeitet, um eine Anzahl von Seilbahnwagen zwischen dem ersten und zweiten Sensor
zu ermitteln und ein Fehlersignal erzeugt, wenn die ermittelte Anzahl eine vorgegebene
Maximalanzahl übersteigt.
[0020] Die gegenständliche Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 1
bis 2c näher erläutert, die beispielhaft, schematisch und nicht einschränkend vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung zeigen. Dabei zeigt
Fig.1 einen oberen Abschnitt einer Seilbahnstütze einer Seilbahn mit einem Förderseil
und einem daran befestigten Seilbahnwagen in einer Seitenansicht,
Fig.2a-2c eine Rollenbatterie einer Seilbahnstütze mit einer Seilklemme eines Seilbahnwagens
in verschiedenen Positionen.
[0021] In Fig.1 ist eine Seilbahnstütze 1 einer Seilbahn dargestellt, an der ein Förderseil
3 der Seilbahn mittels einer Rollenbatterie 4 geführt wird. Am Förderseil 3 ist ein
Seilbahnwagen 5 mittels einer Seilklemme 6 (öffenbar oder fix geklemmt) hängend angeordnet.
Die Seilbahn ist hier als Umlaufbahn, insbesondere als Gondelbahn ausgeführt, wobei
der Seilbahnwagen 5 als Gondel ausgeführt ist. Natürlich wären aber auch andere Varianten
von Seilbahnen denkbar, wie z.B. eine Sesselbahn mit als Sessel ausgeführten Seilbahnwagen
5 oder auch Schlepplifte mit Bügeln. Auch ein Mischbetrieb mit abwechselnd einer Gondel
und einem Sessel wäre möglich. Die Seilbahn weist in der Regel zwei (nicht näher dargestellte)
Endstationen 14 auf, zwischen denen üblicherweise eine Mehrzahl von Seilbahnwagen
5 mittels des Förderseils 3 bewegt werden. Die Seilbahnwagen 5 sind dazu in einem
bestimmten vorgegebenen Abstand voneinander beabstandet am Förderseil 3 befestigt,
wobei die Befestigung vorzugsweise mittels Seilklemmen 6 erfolgt. Bei manchen Ausführungen
können auch mehrere parallele Förderseile 3 und ggf. ein umlaufendes oder hin und
her laufendes Zugseil vorgesehen sein. Die Erfindung wird im folgenden Beispiel allerdings
anhand nur eines Förderseils 3 erläutert, natürlich ist die Erfindung aber auch auf
Seilbahnen mit mehreren Förderseilen 3 und/oder Zugseilen anwendbar.
[0022] Zwischen den Endstationen 14 der Seilbahn ist zumindest eine Seilbahnstütze 1 angeordnet,
wobei in der Regel mehrere Seilbahnstützen 1 vorgesehen sind. Die Anzahl der Seilbahnstützen
1 richtet sich beispielsweise nach der Distanz zwischen den Endstationen 14 der Seilbahn
und nach der zu erwartenden Belastung durch die Seilbahnwagen 5, aber auch nach der
Topologie des Geländes in dem die Seilbahn betrieben wird. Die Seilbahnstützen 1 dienen
dazu, das Förderseil 3 zu tragen und zu führen. Der Einfachheit halber ist in Fig.1
nur ein oberer Abschnitt einer Seilbahnstütze 1 dargestellt sowie nur ein Seilbahnwagen
5 und ein Abschnitt des Förderseils 3 im Bereich der Seilbahnstütze 1. Zur Führung
des Förderseils 3 ist eine sogenannte Rollenbatterie 4 an der Seilbahnstütze 1 angeordnet.
Die Rollenbatterie 4 kann einen Längsträger 7 aufweisen, auf dem eine Mehrzahl von
Rollen 8 hintereinander angeordnet sind. Die Rollen 8 sind an der Rollenbatterie 4,
beispielsweise am Längsträger 7, drehbar gelagert und dienen dazu, das Förderseil
3 zu tragen und seitlich zu führen. Die Rollenbatterie 4 stützt damit die Last des
Förderseils 3 inkl. der daran befestigten Seilbahnwagen 5 über die Seilbahnstütze
1 am Boden ab.
[0023] Die Seilbahnstütze 1 erstreckt sich in Längsrichtung des Förderseils 3 über eine
bestimmte Seilbahnstützenlänge L zwischen zwei gegenüberliegende Stützenenden SE1,
SE2. Im Bereich eines ersten Stützenendes SE1 ist ein Einfahrtsbereich E zur Einfahrt
des Seilbahnwagens 5 in die Seilbahnstütze 1 vorgesehen und im Bereich des zweiten
Stützenendes SE2 ist ein Ausfahrtsbereich A zur Ausfahrt des Seilbahnwagens 5 aus
der Seilbahnstütze 1 vorgesehen. Im dargestellten Beispiel sind die Stützenenden SE1,
SE2 durch die Enden der Rollenbatterie 4 ausgebildet. Natürlich könnten die Stützenenden
SE1, SE2 aber auch an einem anderen Teil der Seilbahnstütze 1 vorgesehen sein, beispielsweise
an einer Führungseinrichtung zur Führung des Förderseils 3 oder an einer Wartungsplattform
der Seilbahnstütze 1. Die Länge des Einfahrtsbereichs E und des Ausfahrtsbereichs
A beträgt vorteilhafterweise bis zu einem Drittel der Seilbahnstützenlänge L der Seilbahnstütze
1.
[0024] Im gezeigten Beispiel erfolgt die Bewegung der Seilbahn im Normalbetrieb so, dass
die Seilbahnwagen 5 von rechts bzw. unten nach links bzw. oben bewegt werden, wie
durch den Pfeil angedeutet ist. Das bedeutet, der Seilbahnwagen 5 fährt in den Einfahrtsbereich
E der Seilbahnstütze 1 bzw. insbesondere der Rollenbatterie 4 ein, wird dann entlang
der Rollenbatterie 4 bis zum Ausfahrtsbereich A bewegt und wird im Ausfahrtsbereich
A aus der Rollenbatterie 4 hinausbewegt. Bei einer Richtungsumkehr der Seilbahn kehrt
sich die Reihenfolge natürlich sinngemäß um. Die Seilbahnstütze 1 kann bei einer Umlaufbahn
auch eine (nicht dargestellte) gegenüberliegende zweite Rollenbatterie 4 aufweisen,
die zur Führung des gegenüberliegenden Teils des umlaufenden Förderseils 3 dient.
Auf der zweiten Rollenbatterie 4 ist der Einfahrtsbereich E und der Ausfahrtsbereich
A umgekehrt. Die zweite Rollenbatterie 4 weist eine analoge Funktionsweise auf.
[0025] Erfindungsgemäß ist an zumindest einer Seilbahnstütze 1 der Seilbahn eine Detektionseinrichtung
9 mit zumindest einer Auswerteeinheit 16 und mit zumindest zwei mit der Auswerteeinheit
16 verbundenen Sensoren 15 vorgesehen. Dabei ist erster Sensor 15 im Einfahrtsbereich
E der Seilbahnstütze 1 angeordnet, um eine Anwesenheit eines Seilbahnwagens 5 in einem
Erfassungsbereich des ersten Sensors 15 zu erkennen. Im Ausfahrtsbereich A der Seilbahnstütze
1 ist ein zweiter Sensor 15 angeordnet, um eine Anwesenheit eines Seilbahnwagens 5
in einem Erfassungsbereich des zweiten Sensors 15 zu erkennen. Die Detektionseinrichtung
9 ist vorgesehen, eine Anzahl i von Seilbahnwagen 5 zwischen dem ersten Sensor 15
und dem zweiten Sensor 15 zu ermitteln und ein Fehlersignal F zu erzeugen, wenn die
ermittelte Anzahl i eine vorgegebene Maximalanzahl i
max übersteigt. Vorzugsweise weist die Seilbahn auch eine Steuerungseinheit 11 zur Steuerung
der Seilbahn auf, die vorgesehen ist, das Fehlersignal F der Detektionseinrichtung
9 zu verarbeiten und die Seilbahn in Abhängigkeit von der Verarbeitung zu steuern.
Dadurch kann die Steuerungseinheit 11 in den Betrieb der Seilbahn eingreifen, beispielsweise
um die Seilbahn abzustellen, die Fördergeschwindigkeit zu reduzieren und/oder um mittels
einer Signaleinrichtung 12 ein akustisches und/oder optisches Warnsignal, beispielsweise
an einer Ausgabeeinheit der Steuerungseinheit 11, zu erzeugen. Die Steuerungseinheit
11 ist in Fig.1 nur schematisch dargestellt und kann beispielsweise in einer Endstation
14 angeordnet sein, um eine Antriebseinrichtung 13 der Seilbahn, wie z.B. einen Elektromotor,
zu steuern, wenn die Steuerungseinheit 11 das Fehlersignal F von der Detektionseinrichtung
9 erhält.
[0026] Die Signaleinrichtung 12 könnte z.B. einen Lautsprecher 12a zur Abgabe eines akustischen
Warnsignals aufweisen und/oder eine Beleuchtungseinheit 12b zur Abgabe eines optischen
Warnsignals und/oder eine Ausgabe an einer Ausgabeeinheit, wie z.B. einem Display.
Die Signaleinrichtung 12 kann beispielsweise in einer oder beiden Endstationen 14
vorgesehen sein und/oder auf einer oder mehreren Seilbahnstützen 1. Bei Anordnung
in einer Endstation 14 könnte das Warnsignal beispielsweise von Betriebspersonal in
der Endstationen 14 wahrgenommen werden, ohne direkte Sicht auf die Seilbahnstütze
1, an der das Fehlersignal F von der Detektionseinrichtung 9 erzeugt wird.
[0027] Die Sensoren 15 sind vorteilhafterweise vorgesehen, bei Erkennung der Anwesenheit
des Seilbahnwagens 5 im Erfassungsbereich des Sensors 15 einen Sensorwert SW zu erzeugen
und an die Auswerteeinheit 16 zu übermitteln. Die Auswerteeinheit 16 ist vorzugsweise
vorgesehen, die erhaltenen Sensorwerte SW zu verarbeiten, um die Anzahl i der Seilbahnwagen
5 zwischen dem ersten Sensor 15 im Einfahrtsbereich E und dem zweiten Sensor 15 im
Ausfahrtsbereich A der Seilbahnstütze 1 zu ermitteln. Wenn die ermittelte Anzahl i
die vorgegebene Maximalanzahl i
max übersteigt, erzeugt die Auswerteeinheit 16 ein Fehlersignal F und übergibt das Fehlersignal
F vorzugsweise an die Steuerungseinheit 11 der Seilbahn. Wenn an der Rollenbatterie
4 wie eingangs beschrieben ein oder mehrere Seillagesensoren 18 zur Erfassung einer
Seillage des Förderseils 3 vorgesehen sind (in Fig.1 angedeutet), könnten die Sensoren
15 der Detektionseinrichtung 9 beispielsweise auch an die Auswerteeinheit der Seillagesensoren
18 angeschlossen sein, die dann auch als Auswerteeinheit 16 der Detektionseinrichtung
9 fungiert. Auch der umgekehrte Fall wäre natürlich denkbar, dass die Seillagesensoren
18 an die Auswerteeinheit 16 der Detektionseinrichtung 9 angeschlossen werden. Die
Auswerteeinheit 16 der Detektionseinrichtung 9 (oder die Auswerteeinheit der Seillagesensoren
18) könnte dann beispielsweise sowohl zur Auswertung der Sensorwerte SW der Sensoren
15 der Detektionseinrichtung 9, als auch zur Auswertung der Seillagesensoren 18 vorgesehen
sein. Natürlich könnten aber auch eine (nicht dargestellte) getrennte Auswerteeinheit
für die Seillagesensoren 18 vorgesehen sein, die beispielsweise mit der Auswerteeinheit
16 kommuniziert und oder mit der Steuerungseinheit 11 der Seilbahn. Ebenfalls könnten
die Seillagesensoren 18 zusätzlich zur Seillageerkennung auch als Sensoren 15 für
die Durchfahrtserkennung der Seilbahnwagen 5 fungieren.
[0028] Vorteilhafterweise sind zur redundanten Ermittlung der Anzahl i von Seilbahnwagen
5 aber zumindest zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Sensoren 15 im Einfahrtsbereich
E und zumindest zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Sensoren 15 im Ausfahrtsbereich
A der Seilbahnstütze 1 vorgesehen. Durch eine solche redundante Ausführung der Sensorik
können bestimmte Anforderungen an die funktionale Sicherheit erfüllt werden, wie beispielsweise
eine Stufe SIL3 (safety integrity level 3). Je nach SIL-Stufe sind verschiedene Anforderungen
zu erfüllen, um das Risiko einer Fehlfunktion des Systems zu minimieren. Details dazu
sind dem Fachmann bekannt. Im dargestellten Beispiel mit jeweils nur einem Sensor
15 im Einfahrts- und Ausfahrtsbereich E, A würde z.B. der Ausfall eines Sensors 15
zum Ausfall des gesamten Systems führen. Durch die redundante Ausführung würde selbst
bei Ausfall eines Sensors 15 im Einfahrts- oder Ausfahrtsbereich E, A eine normale
Funktion der Detektionseinrichtung 9 gewährleistet sein. Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit
16 vorgesehen, einen Ausfall oder eine Fehlfunktion eines Sensors 15 zu erkennen,
z.B. an die Steuereinheit 11 zu übermitteln. Die Steuerungseinheit 11 könnte beispielsweise
ein entsprechendes Signal ausgeben, beispielsweise über einen Bildschirm, um dem Betriebspersonal
den Ausfall oder die Fehlfunktion zu signalisieren. Dadurch könnte der entsprechende
Sensor 15 frühzeitig gewartet oder ggf. getauscht werden, bevor es zu einem Ausfall
der gesamten Detektionseinrichtung 9 kommt.
[0029] Die Anordnung von zumindest zwei Sensoren 15 im Einfahrtsbereich E und im Ausfahrtsbereich
A kann vorteilhafterweise auch dazu genutzt werden, um eine Bewegungsrichtung des
Seilbahnwagens 5 zu ermitteln. Dazu sind die Sensoren 15 in Bewegungsrichtung hintereinander
voneinander beabstandet angeordnet. Dadurch erfolgt die Erkennung des Seilbahnwagens
5 und die Erzeugung der Sensorwerte SW zeitversetzt bei Vorbeifahrt des Seilbahnwagens
5 an den Sensoren 15.
[0030] Vorzugsweise ist zumindest eine Auswerteinheit 16 je Seilbahnstütze vorgesehen, um
die Sensorwerte SW der Sensoren 15 der jeweiligen Seilbahnstütze 1 zu verarbeiten.
Es könnte aber auch eine Auswerteeinheit 16 für eine Mehrzahl von Seilbahnstützen
1 vorgesehen sein, um die Sensorwerte SW der Sensoren 15 der Mehrzahl von Seilbahnstützen
1 zu verarbeiten. Eine dafür notwendige Kommunikation zwischen den Stützen könnte
beispielsweise drahtgebunden über Kabel oder auch drahtlos wie z.B. über Funk erfolgen.
Beispielsweise könnten für eine redundante Ausführung der Signalverarbeitung auch
zumindest zwei Auswerteeinheiten 16 an einer Seilbahnstütze 1 vorgesehen sein, um
die Anforderungen einer bestimmten SIL-Stufe zu erfüllen.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest ein Sensor 15
als ein induktiver Sensor ausgeführt, der vorgesehen ist, einen Teil des Seilbahnwagens
5, insbesondere die Seilklemme 6 des Seilbahnwagens 5, zu erkennen. Vorzugsweise sind
aber alle Sensoren 15 induktive Sensoren. Der Aufbau und die Funktionsweise von induktiven
Sensoren sind im Stand der Technik bekannt. Im Wesentlichen erzeugt ein induktiver
Sensor über eine Spule ein Magnetfeld in einem Nahbereich des Sensors. Wenn ein elektrisch
leitendes Objekt in den Erfassungsbereich des Sensors eindringt wird das Magnetfeld
verändert und die Änderung des Magnetfeldes wird vom Sensor erkannt, wobei der Sensor
einen Sensorwert SW erzeugt. Im gegenständlichen Beispiel in Fig.1 ist ein induktiver
Sensor 15 im Einfahrtsbereich E am Längsträger 7 der Rollenbatterie 4 angeordnet und
ein induktiver Sensor 15 im Ausfahrtsbereich A am Längsträger 7 der Rollenbatterie
4 angeordnet. Die Sensoren 15 sind so angeordnet, dass sie bei Vorbeifahrt des Seilbahnwagens
5 mit der Seilklemme 6 zusammenwirken, um einen Sensorwert SW zu erzeugen. Die Seilklemme
6 ist üblicherweise zur Gänze aus einem elektrisch leitenden Material ausgeführt oder
weist zumindest einen Bereich mit einem elektrisch leitenden Material auf, der mit
den (induktiven) Sensoren 15 zusammenwirkt.
[0032] Die Sensoren 15 sind mit der Auswerteeinheit 16 verbunden, um die Sensorwerte SW
an die Auswerteeinheit 16 zu übermitteln. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise über
geeignete Leitungen, so wie in Fig.1 angedeutet, könnte alternativ aber auch drahtlos
erfolgen. Die Auswerteeinheit 16 verarbeitet die erhaltenen Sensorwerte SW und ermittelt
daraus die Anzahl i an Seilbahnwagen 5, die sich zwischen dem Einfahrtsbereich E und
dem Ausfahrtsbereich A befinden, insbesondere zwischen den jeweils angeordneten Sensoren
15.
[0033] Vorzugsweise erfolgt die Auswertung durch die Auswerteeinheit 16, indem die Auswerteeinheit
16 einen Zählerwert Z um einen Schrittwert W inkrementiert, wenn ein erster Sensor
15 im Einfahrtsbereich E einen Sensorwert SW liefert und den Zählerwert Z um einen
Schrittwert W dekrementiert, wenn ein zweiter Sensor 15 im Ausfahrtsbereich A einen
Sensorwert SW liefert oder umgekehrt. Wenn der Zählerwert Z einen vorgegebenen Zählerwert
Z
V überschreitet, erzeugt die Auswerteeinheit 16 das Fehlersignal F und sendet es vorzugsweise
an die Steuerungseinheit 11 der Seilbahn. Die Auswerteeinheit 16 könnte das Fehlersignal
F aber auch direkt an eine Signaleinrichtung 12 senden, um ein akustisches und/oder
optisches Signal zu erzeugen. Die Auswerteeinheit 16 dient damit zur Durchfahrtserkennung
von Seilbahnwagen 5, wobei das Verfahren der Durchfahrtserkennung nachfolgend anhand
Fig.2a - 2c noch im Detail erläutert wird.
[0034] Fig.2a-2c zeigen einen vorteilhaften Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand
einer vereinfachten Darstellung einer Rollenbatterie 4 einer (nicht dargestellten)
Seilbahnstütze 1. Die Stützenenden SE1, SE2 sind durch die Enden des Längsträgers
7 der Rollenbatterie 4 ausgebildet. Der Einfahrtsbereich E für den Seilbahnwagen 5
ist im Bereich des ersten Stützenendes SE1 vorgesehen und der Ausfahrtsbereich A für
den Seilbahnwagen 5 ist im Bereich des zweiten Stützenendes SE2 vorgesehen. Am Förderseil
3 ist ein Seilbahnwagen 5 mit einer Seilklemme 6 befestigt, wobei der Seilbahnwagen
5 aus Gründen der Übersichtlichkeit nur teilweise dargestellt ist. Durch die Bewegung
des Förderseils 3 wird die Seilklemme 6 mit dem daran hängenden Seilbahnwagen 5 über
die Rollenbatterie 4 bewegt, hier von rechts nach links, wie durch den Pfeil angedeutet
ist. Sobald die Seilklemme 6 in den Erfassungsbereich des ersten Sensors 15 kommt,
erkennt der Sensor 15 die Anwesenheit der Seilklemme 6, erzeugt einen Sensorwert SW
und sendet ihn an die Auswerteeinheit 16, z.B. über eine geeignete Sensorleitung 17.
Im dargestellten Beispiel sind aus Gründen der Redundanz jeweils zwei Sensoren 15
im Einfahrtsbereich E und im Ausfahrtsbereich A in Bewegungsrichtung des Förderseils
3 hintereinander vorgesehen. Der Einfahrtsbereich E und Ausfahrtsbereich A erstreckt
sich vorzugsweise jeweils über eine Länge, die bis zu einem Drittel der Seilbahnstützenlänge
L beträgt, im gezeigten Beispiel also über ein Drittel der Länge des Längsträgers
7 der Rollenbatterie 4. Um den Bereich der Durchfahrtserkennung zu erhöhen ist es
vorteilhaft, wenn die Sensoren jeweils möglichst nahe am jeweiligen Stützenende SE1,
SE2 angeordnet werden.
[0035] Zusätzlich zur Erhöhung der Ausfallssicherheit könnten die Sensoren 15 wie beschrieben
zur Ermittlung der Bewegungsrichtung verwendet werden. Die Auswerteeinheit 16 könnte
die Sensorwerte SW aller Sensoren 15 der Seilbahnstütze 1 verarbeiten, könnte aber
beispielsweise auch gewisse Sensorwerte SW ignorieren. Beispielsweise könnte nach
dem Erhalt eines Sensorwerts SW eine bestimmte Totzeit t implementiert sein, innerhalb
der die Auswerteeinheit 16 weitere erhaltende Sensorwerte SW ignoriert. Die Totzeit
t könnte beispielsweise in Abhängigkeit einer Geschwindigkeit des Förderseils 3 und
eines Abstandes zwischen den beiden Sensoren 15 des Ein- und/oder Ausfahrtsbereichs
E, A festgelegt werden. Das könnte bedeuten, dass die Auswerteeinheit 16 nach Erhalt
eines Sensorwerts SW des ersten Sensors 15 eine festgelegte Totzeit t weitere Sensorwerte
SW ignoriert, hier z.B. den Sensorwert SW des zweiten Sensors 15b.
[0036] Nach Ablauf der Totzeit t könnte die Auswerteeinheit 16 z.B. den nächsten erhaltenen
Sensorwert SW zur Auswertung verwenden, hier den Sensorwert SW des dritten Sensors
15c. Nach Erhalt des Sensorwerts SW des dritten Sensors 15c könnte wiederum eine Totzeit
t implementiert sein, um einen weiteren erhaltenen Sensorwert SW (hier des vierten
Sensors 15d) zu ignorieren. Natürlich könnte die Auswerteeinheit 16 aber auch vorgesehen
sein, die Sensorwerte SW paarweise im Wesentlichen redundant zu verarbeiten. Daraus
könnte beispielsweise eine Fehlfunktion oder ein Ausfall eines Sensors 15 ermittelt
werden.
[0037] Denkbar wäre aber beispielsweise auch, dass eine bestimmte vorgegebene Durchlaufzeit
des Seilbahnwagens 5 in der Auswerteeinheit 16 implementiert ist. Die Durchlaufzeit
kann sich beispielsweise aus einer Geschwindigkeit des Förderseils 3 (die der Geschwindigkeit
des Seilbahnwagens 5 entspricht) und einem Abstand zwischen dem/den Sensor/en 15 im
Einfahrtsbereich E und dem/den Sensor/en 15 im Ausfahrtsbereich A ergibt. Die Auswerteeinheit
16 könnte dann beispielsweise auch ein Fehlersignal F erzeugen, wenn eine Zeit zwischen
dem Erhalt des Sensorwerts SW des/der Sensor/en 15 im Einfahrtsbereich E und dem Erhalt
des Sensorwerts SW des/der Sensor/en 15 im Ausfahrtsbereich A die vorgegebene Durchlaufzeit
übersteigt, ggf. unter Berücksichtigung einer gewissen Toleranzzeit. Die Durchlaufzeit
könnte beispielsweise auch aus einer aktuellen Geschwindigkeit des Förderseils 3 ermittelt
werden, die z.B. von der Steuerungseinheit 11 zur Verfügung gestellt werden könnte
oder von der Auswerteinheit 16 über die Sensoren 15 ermittelt werden könnte (im Normalbetrieb
bei konstanter Geschwindigkeit wenn keine Störung vorliegt über den Abstand der Sensoren
15 und die Zeit zwischen dem Erhalt der Sensorwerten SW). Des Weiteren könnte die
Geschwindigkeit des Förderseils 3 auch von anderen Sensoren der Seilbahnstütze 1 ermittelt
und an die Auswerteeinheit 16 übergeben werden, z.B. von den Seillagesensoren 18 zur
Erfassung der Seillage.
[0038] Vorzugsweise ist in der Auswerteeinheit 16 ein initialer Zählerwert Z=0 vorgesehen
und ein Schrittwert W=1 vorgesehen, wobei die Auswerteeinheit vorgesehen ist, das
Fehlersignal F zu erzeugen, wenn der Zählerwert Z>1 beträgt, wie im dargestellten
Beispiel dargestellt ist. In Fig.2a bewegt sich die Seilklemme 6 des Seilbahnwagens
5 in Richtung der Seilbahnstütze 1, befindet sich allerdings noch vor dem Einfahrtsbereich
E. Der initiale Zählerwert Z beträgt Z=0. In Fig.2b hat die Seilklemme 6 die Sensoren
15 des Einfahrtsbereichs E passiert und befindet sich an der Rollenbatterie 4 zwischen
dem Einfahrtsbereichs E und dem Ausfahrtsbereich A. Zumindest einer der Sensoren 15
des Einfahrtsbereichs E hat einen Sensorwert SW an die Auswerteeinheit 16 übermittelt,
wodurch die Auswerteeinheit 16 den initialen Zählerstand von Z=0 um einen Schrittwert
W=1 auf einen Zählerwert Z=1 inkrementiert. In Fig.2c hat die Seilklemme 6 die Sensoren
15 des Ausfahrtsbereichs A passiert. Zumindest einer der Sensoren 15 des Ausfahrtsbereichs
A hat einen Sensorwert SW an die Auswerteeinheit 16 übermittelt, wodurch die Auswerteeinheit
16 den Zählerwert Z=1 um einen Schrittwert W=1 auf einen Zählerwert Z=0 dekrementiert.
Dass der Zählerwert Z den Zählerwert Z=1 nicht übersteigt bedeutet, dass sich nur
eine Seilklemme 6 und damit nur ein Seilbahnwagen 5 zwischen dem Einfahrtsbereich
E und dem Ausfahrtsbereich A befinden bzw. befunden hat.
[0039] Würde es beispielsweise wie eingangs beschrieben zu einem Blockieren eines Seilbahnwagens
5 zwischen dem Einfahrtsbereich E und dem Ausfahrtsbereich kommen und eine Seilklemme
6 eines nachfolgenden Seilbahnwagens 5 den Einfahrtsbereich E passieren, würde sich
der Zählerwert Z=1 um einen Schrittwert W auf einen Zählerwert Z=2 erhöhen. Dadurch
würde die Auswerteeinheit 16 ein Fehlersignal F auslösen und vorzugsweise an die Steuerungseinheit
11 der Seilbahn senden, um ggf. die Seilbahn zu stoppen. Vorzugsweise weist die Auswerteeinheit
16 eine (nicht dargestellte) Speichereinheit auf, um im Falle eines Abschaltens der
Seilbahn den aktuellen Zählerwert Z zu speichern. Dadurch kann die Durchfahrtserkennung
nach dem Wiederanfahren der Seilbahn fortgesetzt werden.
[0040] Natürlich ist die beschriebene Ausführungsform der Erfindung nur beispielhaft zu
verstehen und es liegt im Ermessen des Fachmanns, bestimmte konstruktive Änderungen
der Detektionseinrichtung 9 und/oder Änderungen der Auswertelogik vorzunehmen. Beispielsweise
könnten auch andere Sensoren 15 verwendet werden, die geeignet sind die Seilbahnwagen
zu erkennen. Denkbar wären z.B. optische Sensoren, kapazitive Sensoren, Lichtschranken,
magnetische Sensoren, mechanische Sensoren, etc.
1. Seilbahn mit zwei Endstationen (14) zwischen denen zumindest ein Seilbahnwagen (5)
an zumindest einem Förderseil (3) bewegbar ist und mit zumindest einer zwischen den
Endstationen (14) angeordneten Seilbahnstütze (1) zur Führung des zumindest einen
Förderseils (3), wobei sich die Seilbahnstütze (1) in Längsrichtung des Förderseils
(3) über eine Seilbahnstützenlänge zwischen zwei gegenüberliegende Stützenenden erstreckt,
wobei Im Bereich eines ersten Stützenendes ein Einfahrtsbereich (E) zur Einfahrt des
Seilbahnwagens (5) in die Seilbahnstütze (1) vorgesehen ist und im Bereich des zweiten
Stützenendes ein Ausfahrtsbereich (A) zur Ausfahrt des Seilbahnwagens (5) aus der
Seilbahnstütze (1) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Seilbahnstütze (1) eine Detektionseinrichtung (9) mit zumindest
einer Auswerteeinheit (16) und mit zumindest zwei mit der Auswerteeinheit (16) verbundenen
Sensoren (15) vorgesehen ist, wobei ein erster Sensor (15) im Einfahrtsbereich (E)
der Seilbahnstütze (1) angeordnet ist, um eine Anwesenheit eines Seilbahnwagens (5)
in einem Erfassungsbereich des ersten Sensors (15) zu erkennen und ein zweiter Sensor
(15) im Ausfahrtsbereich (A) der Seilbahnstütze angeordnet ist, um eine Anwesenheit
eines Seilbahnwagens (5) in einem Erfassungsbereich des zweiten Sensors (15) zu erkennen,
wobei die Detektionseinrichtung (9) vorgesehen ist, eine Anzahl (i) von Seilbahnwagen
(5) zwischen dem ersten Sensor (15) und dem zweiten Sensor (15) zu ermitteln und ein
Fehlersignal (F) zu erzeugen, wenn die ermittelte Anzahl (i) eine vorgegebene Maximalanzahl
(imax) übersteigt.
2. Seilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilbahn eine Steuerungseinheit (11) zur Steuerung der Seilbahn aufweist, die
vorgesehen ist, das Fehlersignal (F) der Detektionseinrichtung (9) zu verarbeiten,
wobei die Steuerungseinheit (11) die Seilbahn in Abhängigkeit von der Verarbeitung
steuert.
3. Seilbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (15) vorgesehen sind, bei Erkennung der Anwesenheit eines Seilbahnwagens
(5) im Erfassungsbereich des Sensors (15) einen Sensorwert (SW) zu erzeugen und an
die Auswerteeinheit (16) zu übermitteln und wobei die Auswerteeinheit (16) vorgesehen
ist, die erhaltenen Sensorwerte (SW) zu verarbeiten, um die Anzahl (i) der Seilbahnwagen
(5) zwischen dem ersten Sensor (15) im Einfahrtsbereich (E) und dem zweiten Sensor
(15) im Ausfahrtsbereich (A) der Seilbahnstütze (1) zu ermitteln und das Fehlersignal
(F) zu erzeugen, wenn die ermittelte Anzahl (i) die vorgegebene Maximalanzahl (imax) übersteigt.
4. Seilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (16) vorgesehen ist einen Zählerwert (Z) um einen Schrittwert
(W) zu inkrementieren, wenn der erste Sensor (15) im Einfahrtsbereich (E) einen Sensorwert
(SW) liefert und den Zählerwert (Z) um einen Schrittwert (W) zu dekrementieren, wenn
der zweite Sensor (15) im Ausfahrtsbereich (A) einen Sensorwert (SW) liefert oder
umgekehrt und dass die Auswerteeinheit (16) vorgesehen ist das Fehlersignal (F) zu erzeugen, wenn der
Zählerwert (Z) einen vorgegebenen Zählerwert (Z) überschreitet.
5. Seilbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein initialer Zählerwert (Z) Z=0 vorgesehen ist und ein Schrittwert (W) von W=1 vorgesehen
ist, wobei die Auswerteeinheit (16) vorgesehen ist, bei einem Zählerwert (Z) von Z
> 1 das Fehlersignal (F) zu erzeugen.
6. Seilbahn nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur redundanten Ermittlung der Anzahl (i) von Seilbahnwagen (5) und/oder zur Ermittlung
einer Bewegungsrichtung eines Seilbahnwagens (5) zumindest zwei in Längsrichtung voneinander
beabstandete Sensoren (15) im Einfahrtsbereich (E) und zumindest zwei in Längsrichtung
voneinander beabstandete Sensoren (15) im Ausfahrtsbereich (A) der Seilbahnstütze
(1) vorgesehen sind.
7. Seilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Auswerteinheit (16) je Seilbahnstütze (1) vorgesehen ist, um die Sensorwerte
(SW) der Sensoren (15) der jeweiligen Seilbahnstütze (1) zu verarbeiten oder dass
eine Auswerteeinheit (16) für eine Mehrzahl von Seilbahnstützen (1) vorgesehen ist,
um die Sensorwerte (SW) der Sensoren (15) der Mehrzahl von Seilbahnstützen (1) zu
verarbeiten.
8. Seilbahn nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Sensor (15) ein induktiver Sensor (15) ist, der vorgesehen ist, eine
Seilklemme (6) eines Seilbahnwagens (5) zu erkennen, mit der der Seilbahnwagen (5)
am Förderseil (3) befestigt ist.
9. Verfahren zur Durchfahrtserkennung von Seilbahnwagen (5) an einer, sich in Längsrichtung
eines an der Seilbahnstütze (1) geführten Förderseils (3) über eine Seilbahnstützenlänge
zwischen zwei gegenüberliegende Stützenenden erstreckenden Seilbahnstütze (1) einer
Seilbahn, wobei zumindest ein Seilbahnwagen (5) am Förderseil (3) über die Seilbahnstütze
(1) bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilbahnwagen (5) in einen, sich im Bereich eines ersten Stützenendes der Seilbahnstütze
(1) vorgesehenen Einfahrtsbereich (E) bewegt wird, wobei zumindest ein im Einfahrtsbereich
(E) vorgesehener erster Sensor (15) eine Anwesenheit des Seilbahnwagens (5) in einem
Erfassungsbereich des ersten Sensors (15) erkennt und einen Sensorwert (SW) an eine
Auswerteeinheit (16) übermittelt, dass der Seilbahnwagen (5) vom Einfahrtsbereich (E) in einen, sich im Bereich des zweiten
Stützenendes vorgesehenen Ausfahrtsbereich (A) der Seilbahnstütze (1) bewegt wird,
wobei zumindest ein im Ausfahrtsbereich (A) vorgesehener zweiter Sensor (15) eine
Anwesenheit des Seilbahnwagens (5) in einem Erfassungsbereich des zweiten Sensors
(15) erkennt und einen Sensorwert (SW) an die Auswerteeinheit (16) übermittelt und dass die Auswerteeinheit (16) die erhaltenen Sensorwerte (SW) verarbeitet, um eine Anzahl
(i) von Seilbahnwagen (5) zwischen dem ersten und zweiten Sensor (15) zu ermitteln
und ein Fehlersignal (F) erzeugt, wenn die ermittelte Anzahl (i) eine vorgegebene
Maximalanzahl (imax ) übersteigt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fehlersignal (F) an eine Steuerungseinheit (11) zur Steuerung der Seilbahn übermittelt
wird und dass die Steuerungseinheit (11) die Seilbahn in Abhängigkeit von der Verarbeitung
steuert.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (16) einen Zählerwert (Z) um einen Schrittwert (W) inkrementiert,
wenn der erste Sensor (15) im Einfahrtsbereich (E) einen Sensorwert (SW) liefert und
den Zählerwert (Z) um einen Schrittwert (W) dekrementiert, wenn der zweite Sensor
(15) im Ausfahrtsbereich (A) einen Sensorwert (SW) liefert oder umgekehrt und dass die Auswerteeinheit (16) das Fehlersignal (F) erzeugt, wenn der Zählerwert (Z) einen
vorgegebenen Zählerwert (Z) überschreitet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein initialer Zählerwert (Z) von Z=0 verwendet wird und ein Schrittwert (W) von W=1
verwendet wird, wobei die Auswerteeinheit (16) bei einem Zählerwert (Z) von Z > 1
das Fehlersignal (F) erzeugt.
1. A cableway with two end stations (14) between which at least one cable car (5) can
be moved on at least one conveyor cable (3) and with at least one cableway support
(1) arranged between the end stations (14) for guiding the at least one conveyor cable
(3), wherein the cableway support (1) extends in the longitudinal direction of the
conveyor cable (3) over a cableway support length between two opposing support ends,
wherein in the area of a first support end an entry area (E) is provided for the entry
of the cable car (5) into the cableway support (1) and in the area of the second support
end an exit area (A) is provided for the exit of the cable car (5) from the cableway
support (1), characterized in that a detection device (9) with at least one evaluation unit (16) and with at least two
sensors (15) connected to the evaluation unit (16) is provided on at least one cableway
support (1), wherein a first sensor (15) is arranged in the entry area (E) of the
cableway support (1) to detect the presence of a cable car (5) in a detection area
of the first sensor (15), and a second sensor (15) is arranged in the exit area (A)
of the cableway support to detect the presence of a cable car (5) in a detection area
of the second sensor (15), wherein the detection device (9) is configured to determine
a number (i) of cable cars (5) between the first sensor (15) and the second sensor
(15) and to generate a fault signal (F) if the determined number (i) exceeds a predetermined
maximum number (imax).
2. The cableway according to claim 1, characterized in that the cableway has a control unit (11) for controlling the cableway, the control unit
being configured to process the fault signal (F) of the detection device (9), wherein
the control unit (11) controls the cableway depending on the processing.
3. The cableway according to claim 1 or 2, characterized in that the sensors (15) are provided to generate a sensor value (SW) when the presence of
a cable car (5) is detected in the detection area of the sensor (15), and to transmit
it to the evaluation unit (16), and the evaluation unit (16) is configured to process
the received sensor values (SW) in order to determine the number (i) of cable cars
(5) between the first sensor (15) in the entry area (E) and the second sensor (15)
in the exit area (A) of the cableway support (1) and to generate the fault signal
(F) if the determined number (i) exceeds the predetermined maximum number (imax).
4. The cableway according to any of claims 1 to 3, characterized in that the evaluation unit (16) is configured to increment a counter value (Z) by a step
value (W) if the first sensor (15) in the entry area (E) supplies a sensor value (SW)
and to decrement the counter value (Z) by a step value (W) if the second sensor (15)
in the exit area (A) supplies a sensor value (SW), or vice versa, and that the evaluation unit (16) is provided to generate the fault signal (F) when the counter
value (Z) exceeds a predetermined counter value (Z).
5. The cableway according to claim 4, characterized in that an initial counter value (Z) Z=0 is provided and a step value (W) of W=1 is provided,
wherein the evaluation unit (16) is configured to generate the fault signal (F) when
the counter value (Z) is Z>1.
6. The cableway according to any of claims 3 to 5, characterized in that for redundant determination of the number (i) of cable cars (5) and/or for determining
a direction of movement of a cable car (5) at least two longitudinally spaced sensors
(15) are provided in the entry area (E) and at least two longitudinally spaced sensors
(15) are provided in the exit area (A) of the cableway support (1).
7. The cableway according to any of claims 1 to 6, characterized in that at least one evaluation unit (16) is provided per cableway support (1) in order to
process the sensor values (SW) of the sensors (15) of the respective cableway support
(1), or an evaluation unit (16) is provided for a plurality of cableway supports (1)
in order to process the sensor values (SW) of the sensors (15) of the plurality of
cableway supports (1).
8. The cableway according to any of claims 3 to 7, characterized in that at least one sensor (15) is an inductive sensor (15) which is provided to detect
a cable clamp (6) of a cable car (5) by which the cable car (5) is attached to the
conveyor cable (3).
9. A method for detecting the passage of cable cars (5) on a cableway support (1) of
a cableway, which support extends in the longitudinal direction of a conveyor cable
(3) guided on the cableway support (1) over a cableway support length between two
opposing support ends, wherein at least one cable car (5) is moved on the conveyor
cable (3) over the cableway support (1), characterized in that the cable car (5) is moved into an entry area (E) provided in the area of a first
support end of the cableway support (1), wherein at least one first sensor (15) provided
in the entry area (E) detects the presence of the cable car (5) in a detection area
of the first sensor (15) and transmits a sensor value (SW) to an evaluation unit (16),
that the cable car (5) is moved from the entry area (E) into an exit area (A) of the cableway
support (1) provided in the area of the second end of the support, wherein at least
one second sensor (15) provided in the exit area (A) detects the presence of the cable
car (5) in a detection area of the second sensor (15) and transmits a sensor value
(SW) to the evaluation unit (16), and that the evaluation unit (16) processes the received sensor values (SW) in order to determine
a number (i) of cable cars (5) between the first and second sensors (15) and generates
a fault signal (F) if the determined number (i) exceeds a predetermined maximum number
(imax).
10. The method according to claim 9, characterized in that the fault signal (F) is transmitted to a control unit (11) for controlling the cableway
and that the control unit (11) controls the cableway depending on the processing.
11. The method according to claim 9 or 10, characterized in that the evaluation unit (16) increments a counter value (Z) by a step value (W) if the
first sensor (15) in the entry area (E) supplies a sensor value (SW), and decrements
the counter value (Z) by a step value (W) if the second sensor (15) in the exit area
(A) supplies a sensor value (SW), or vice versa, and that the evaluation unit (16) generates the fault signal (F) if the counter value (Z)
exceeds a predetermined counter value (Z).
12. The method according to claim 11, characterized in that an initial counter value (Z) of Z = 0 is used and a step value (W) of W = 1 is used,
wherein the evaluation unit (16) generates the fault signal (F) when the counter value
(Z) is Z > 1.
1. Téléphérique comportant deux stations finales (14) entre lesquelles au moins une cabine
de téléphérique (5) peut être déplacée sur au moins un câble de transport (3) et comportant
au moins un pylône de téléphérique (1) disposé entre les stations finales (14) pour
le guidage de l'au moins un câble de transport (3), le pylône de téléphérique (1)
s'étendant dans la direction longitudinale du câble de transport (3) sur une longueur
de pylône de téléphérique entre deux extrémités de pylônes opposées, une zone d'entrée
(E) pour l'entrée de la cabine de téléphérique (5) dans le pylône de téléphérique
(1) étant prévue dans la zone d'une première extrémité de pylône et une zone de sortie
(A) pour la sortie de la cabine de téléphérique (5) du pylône de téléphérique (1)
étant prévue dans la zone de la seconde extrémité de pylône, caractérisé en ce que sur au moins un pylône de téléphérique (1) un dispositif de détection (9) comportant
au moins une unité d'évaluation (16) et comportant au moins deux capteurs (15) connectés
à l'unité d'évaluation (16) est prévu, un premier capteur (15) étant disposé dans
la zone d'entrée (E) du pylône de téléphérique (1) pour la détection d'une présence
d'une cabine de téléphérique (5) dans une zone de détection du premier capteur (15)
et un second capteur (15) étant disposé dans la zone de sortie (A) du pylône de téléphérique
pour la détection d'une présence de la cabine de téléphérique (5) dans une zone de
détection du second capteur (15), le dispositif de détection (9) étant prévu pour
déterminer un nombre (i) de cabines de téléphérique (5) entre le premier capteur (15)
et le second capteur (15) et pour générer un signal d'erreur (F), lorsque le nombre
(i) déterminé dépasse un nombre maximal (imax) prédéfini.
2. Téléphérique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le téléphérique présente une unité de commande (11) pour la commande du téléphérique,
qui est prévue pour traiter le signal d'erreur (F) du dispositif de détection (9),
l'unité de commande (11) commandant le téléphérique en fonction du traitement.
3. Téléphérique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les capteurs (15) sont prévus pour, lors de la détection de la présence d'une cabine
de téléphérique (5) dans la zone de détection du capteur (15), générer une valeur
de capteur (SW) et la transmettre à l'unité d'évaluation (16) et l'unité d'évaluation
(16) étant prévue pour traiter la valeur de capteur (SW) reçue pour déterminer le
nombre (i) de cabines de téléphérique (5) entre le premier capteur (15) dans la zone
d'entrée (E) et le second capteur (15) dans la zone de sortie (A) du pylône de téléphérique
(1) et pour générer le signal d'erreur (F) lorsque le nombre (i) déterminé dépasse
le nombre maximal (imax) prédéfini.
4. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (16) est prévue pour incrémenter une valeur de compteur (Z)
d'une valeur de pas (W), lorsque le premier capteur (15) dans la zone d'entrée (E)
livre une valeur de capteur (SW) et pour décrémenter la valeur de compteur (Z) d'une
valeur de pas (W) lorsque le second capteur (15) dans la zone de sortie (A) livre
une valeur de capteur (SW) ou inversement et en ce que l'unité d'évaluation (16) est prévue pour générer le signal d'erreur (F) lorsque
la valeur de compteur (Z) dépasse une valeur de compteur (Z) prédéfinie.
5. Téléphérique selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une valeur de compteur (Z) initiale Z=0 est prévue et une valeur de pas (W) de W=1
est prévue, l'unité d'évaluation (16) étant prévue pour générer le signal d'erreur
(F) pour une valeur de compteur (Z) de Z > 1.
6. Téléphérique selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que, pour la détermination redondante du nombre (i) de cabines de téléphérique (5) et/ou
pour la détermination d'une direction de déplacement d'une cabine de téléphérique
(5), au moins deux capteurs (15) espacés l'un de l'autre dans la direction longitudinale
sont prévus dans la zone d'entrée (E) et au moins deux capteurs (15) espacés l'un
de l'autre dans la direction longitudinale sont prévus dans la zone de sortie (A)
du pylône de téléphérique (1).
7. Téléphérique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins une unité d'évaluation (16) est prévue par pylône de téléphérique (1), pour
traiter les valeurs de capteur (SW) des capteurs (15) du pylône de téléphérique (1)
respectif ou en ce qu'une unité d'évaluation (16) est prévue pour une pluralité de
pylônes de téléphérique (1), pour traiter les valeurs de capteur (SW) des capteurs
(15) de la pluralité de pylônes de téléphérique (1).
8. Téléphérique selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce qu'au moins un capteur (15) est un capteur inductif (15), lequel est prévu pour détecter
un serre-câble (6) d'une cabine de téléphérique (5), au moyen duquel la cabine de
téléphérique (5) est fixée au câble de transport (3).
9. Procédé pour la détection de passage de cabines de téléphérique (5) sur un pylône
de téléphérique (1) d'un téléphérique s'étendant d'une longueur de pylône de téléphérique
entre deux extrémités de pylône opposées dans la direction longitudinale d'un câble
de transport (3) guidé sur le pylône de téléphérique (1), au moins une cabine de téléphérique
(5) étant déplacée sur le câble de transport (3) à travers le pylône de téléphérique
(1), caractérisé en ce que la cabine de téléphérique (5) est déplacée dans une zone d'entrée (E) prévue dans
une zone d'une première extrémité de pylône du pylône de téléphérique (1), au moins
un premier capteur (15) prévu dans la zone d'entrée (E) détectant une présence de
la cabine de téléphérique (5) dans une zone de détection du premier capteur (15) et
transmettant une valeur de capteur (SW) à une unité d'évaluation (16), en ce que la cabine de téléphérique (5) est déplacée de la zone d'entrée (E) dans une zone
de sortie (A) du pylône de téléphérique (1) prévue dans la zone de la seconde extrémité
de pylône, au moins un second capteur (15) prévu dans la zone de sortie (A) détectant
une présence de la cabine de téléphérique (5) dans une zone de détection du second
capteur (15) et transmettant une valeur de capteur (SW) à l'unité d'évaluation (16)
et en ce que l'unité d'évaluation (16) traite les valeurs de capteur (SW) reçues pour déterminer
un nombre (i) de cabines de téléphérique (5) entre le premier et le second capteur
(15) et génère un signal d'erreur (F) lorsque le nombre (i) déterminé dépasse un nombre
maximal (imax) prédéfini.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le signal d'erreur (F) est transmis à une unité de commande (11) pour la commande
du téléphérique et en ce que l'unité de commande (11) commande le téléphérique en fonction du traitement.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (16) incrémente une valeur de compteur (Z) d'une valeur de pas
(W), lorsque le premier capteur (15) dans la zone d'entrée (E) livre une valeur de
capteur (SW) et décrémente la valeur de compteur (Z) d'une valeur de pas (W) lorsque
le second capteur (15) dans la zone de sortie (A) livre une valeur de capteur (SW)
et inversement et en ce que l'unité d'évaluation (16) génère le signal d'erreur (F) lorsque la valeur de compteur
(Z) dépasse une valeur de compteur (Z) prédéfinie.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'une valeur de compteur (Z) initiale de Z=0 est utilisée et une valeur de pas (W)
de W=1 est utilisée, l'unité d'évaluation (16) générant le signal d'erreur (F) pour
une valeur de compteur (Z) de Z > 1.