Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gebläsevorrichtung für ein Atemschutzsystem, mit zumindest
einer Ventilationseinheit, welche zu einer Luftzufuhr zu einer Atemmaskeneinheit vorgesehen
ist, und mit einer Transfereinheit zu einem Lufttransfer von der Ventilationseinheit
zu der Atemmaskeneinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Atemmaskeneinheit ist beispielsweise aus der
WO 98/41306 A1 bekannt. Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße
Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Beweglichkeit bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Gebläsevorrichtung für ein Atemschutzsystem, mit
zumindest einer Ventilationseinheit, welche zu einer Luftzufuhr zu einer Atemmaskeneinheit
vorgesehen ist, und mit einer Transfereinheit zu einem Lufttransfer von der Ventilationseinheit
zu der Atemmaskeneinheit.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass die Gebläsevorrichtung eine zumindest teilweise beweglich
an der Ventilationseinheit gelagerte Verbindungseinheit aufweist, welche die Transfereinheit
mit der Ventilationseinheit, insbesondere zumindest im Wesentlichen luftdicht, verbindet
und welche zumindest teilweise in der Ventilationseinheit angeordnet ist.
[0005] Unter einer "Gebläsevorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Vorrichtung
verstanden werden, die zu einer aktiven Erzeugung eines Luftstroms zu einer Atemluftversorgung
eines Benutzers vorgesehen ist. Die Gebläsevorrichtung ist insbesondere von einer
kompakten Gebläsevorrichtung gebildet. Die Gebläsevorrichtung ist insbesondere zu
einem Tragen an dem Körper, wie beispielsweise auf dem Rücken und/oder an der Hüfte,
vorgesehen. Die Gebläsevorrichtung ist in einem Betrieb insbesondere dazu vorgesehen,
der Atemmaskeneinheit des Atemschutzsystems den Luftstrom zuzuführen. Vorzugsweise
ist die Gebläsevorrichtung in einem Betrieb dazu vorgesehen, Luft aus einer Umgebung
anzusaugen, die Luft zu reinigen, insbesondere zu filtern, und die gereinigte Luft
einem Benutzer aktiv über die Transfereinheit, insbesondere über die Atemmaskeneinheit,
zuzuführen. Vorzugsweise ist die Ventilationseinheit über die zumindest eine Transfereinheit
mit der Atemmaskeneinheit des Atemschutzsystems verbunden. Vorzugsweise ist die Transfereinheit
als eine Atemluftversorgungsleitung, wie beispielsweise ein Schlauch, bevorzugt ein
Faltenbalgschlauch, ausgebildet. Bevorzugt ist die Ventilationseinheit zu einer Erzeugung
eines aktiven Luftstroms vorgesehen. Die Ventilationseinheit ist insbesondere zu einer
Erzeugung eines Überdruckluftstroms vorgesehen. Die Ventilationseinheit weist insbesondere
einen Lüfter zu einer aktiven Erzeugung des Luftstroms auf. Der Lüfter ist in einem
Betrieb insbesondere zu einer aktiven Erzeugung des Luftstroms vorgesehen. Der Lüfter
ist insbesondere zu einem aktiven Ansaugen einer Luft aus einer Umgebung sowie zu
einem aktiven Transport der Luft zu der Atemmaskeneinheit des Atemschutzsystems vorgesehen.
Der Lüfter ist insbesondere von einem Axiallüfter und/oder Radiallüfter gebildet.
Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Die Ventilationseinheit weist ein Ventilationsgehäuse auf.
[0007] Vorzugsweise ist die Verbindungseinheit als eine Adaptereinheit zu einer Verbindung
der Transfereinheit mit dem Ventilationsgehäuse ausgebildet. Vorzugsweise ist die
Verbindungseinheit als ein Schlauch-Gehäuse-Adapter ausgebildet. Vorzugsweise ist
die Verbindungseinheit fest, insbesondere unbeweglich, bevorzugt untrennbar, mit der
Transfereinheit verbunden. Die Verbindungseinheit kann einstückig mit der Transfereinheit
ausgebildet sein. Vorzugsweise verbindet die Verbindungseinheit die als Atemluftversorgungsleitung
ausgebildete Transfereinheit, bevorzugt zumindest im Wesentlichen luftdicht, mit dem
Ventilationsgehäuse. Darunter, dass "die Verbindungseinheit die Transfereinheit mit
der Ventilationseinheit zumindest im Wesentlichen luftdicht verbindet" soll insbesondere
verstanden werden, dass der Luftstrom zwischen der Ventilationseinheit und der Transfereinheit
durch die Verbindung ermöglicht ist, wobei die Verbindungseinheit einen Luftaustausch
zwischen einer außerhalb der Transfereinheit und außerhalb der Ventilationseinheit
angeordneten Umgebungsluft und dem Luftstrom unterbindet. Insbesondere definiert der
Luftstrom eine definierte Luftstromachse, welche insbesondere durch eine Ausrichtung
des Lüfters definiert ist. Vorzugsweise ist die Luftstromachse von dem Lüfter zu der
Transfereinheit, insbesondere zu der Verbindungseinheit, ausgerichtet. Vorzugsweise
ist eine Längsachse der Verbindungseinheit zumindest im Wesentlichen parallel zu der
Luftstromachse ausgerichtet. Unter einer "Längsachse eines Objekts oder einer Einheit"
soll vorzugsweise eine Achse verstanden werden, welche parallel zu einer längsten
Außenkante eines kleinsten gedachten Quaders verläuft, welcher das Objekt oder die
Einheit gerade noch vollständig umschließt. Unter zumindest "im Wesentlichen parallel"
soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung,
insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung
eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders
vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Unter zumindest "im Wesentlichen senkrecht" soll
insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung verstanden
werden, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet,
einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere
kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2°
aufweist.
[0008] Die Verbindungseinheit ist zumindest teilweise beweglich an dem Ventilationsgehäuse
gelagert. Darunter, dass "die Verbindungseinheit zumindest teilweise beweglich an
der Ventilationseinheit, insbesondere an dem Ventilationsgehäuse," gelagert ist soll
insbesondere verstanden werden, dass die Verbindungseinheit um die Luftstromachse
drehbar an der Ventilationseinheit, insbesondere an dem Ventilationsgehäuse gelagert
ist, wobei die Verbindungseinheit insbesondere zumindest im Wesentlichen parallel
der Luftstromrichtung bis auf eine Abweichung von maximal 2 mm, bevorzugt maximal
1 mm, unbeweglich gelagert ist und wobei die Verbindungseinheit insbesondere zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu der Luftstromrichtung bis auf eine Abweichung von maximal
2 mm, bevorzugt maximal 1 mm, unbeweglich gelagert ist.
[0009] Darunter, dass "die Verbindungseinheit zumindest teilweise in der Ventilationseinheit
angeordnet ist" soll insbesondere verstanden werden, dass die Verbindungseinheit zumindest
teilweise in dem Ventilationsgehäuse angeordnet ist. Erfindungsgemäß weist das Ventilationsgehäuse
eine Verbindungsschnittstelle auf, durch welche die zumindest eine Verbindungseinheit
zumindest teilweise in dem Ventilationsgehäuse angeordnet werden kann.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Gebläsevorrichtung kann eine vorteilhaft
bewegliche Verbindung der Transfereinheit mit der Ventilationseinheit erreicht werden.
Es kann insbesondere eine vorteilhaft robuste Verbindung der Transfereinheit mit der
Ventilationseinheit bereitgestellt werden. Es kann insbesondere eine vorteilhaft kompakte
Verbindung der Transfereinheit mit der Ventilationseinheit bereitgestellt werden.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Verbindungseinheit trennbar mit der Ventilationseinheit
verbunden ist. Vorzugsweise ist die Verbindungseinheit trennbar mit dem Ventilationsgehäuse
verbunden. Bevorzugt ist die Verbindungseinheit zu einem zumindest teilweisen Einstecken
in das Verbindungsgehäuse vorgesehen. Bevorzugt ist die Verbindungseinheit in dem
Ventilationsgehäuse trennbar mit der Ventilationseinheit verbunden. Es kann eine vorteilhafte
Lösbarkeit der Verbindung der Transfereinheit mit der Ventilationseinheit, insbesondere
dem Ventilationsgehäuse, erreicht werden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Verbindungseinheit zumindest teilweise um eine,
insbesondere die bereits genannte, Luftstromachse der Verbindungseinheit drehbar an
der Ventilationseinheit, insbesondere an dem Ventilationsgehäuse, gelagert ist. Vorzugsweise
ist eine Verdrehung der Verbindungseinheit um die Luftstromachse der Verbindungseinheit
durch eine Elastizität der Transfereinheit begrenzt. Die Verdrehung der Verbindungseinheit
um die Luftstromachse der Verbindungseinheit kann alternativ oder zusätzlich durch
die Ventilationseinheit, insbesondere die Fixierplatte und/oder das Ventilationsgehäuse,
und/oder die Verbindungseinheit begrenzt sein. Vorzugsweise ist eine Verdrehung der
Verbindungseinheit um die Luftstromachse der Verbindungseinheit auf einen Drehwinkel
von maximal 270°, bevorzugt von maximal 180°, besonders bevorzugt von maximal 120°
und ganz besonders bevorzugt von maximal 90°, begrenzt. Es kann eine vorteilhaft einer
Nutzerbewegung folgende Verbindung der Transfereinheit mit der Ventilationseinheit
erreicht werden. Insbesondere kann eine vorteilhaft unanfällige Verbindungseinheit,
insbesondere Transfereinheit, erreicht werden. Insbesondere kann eine vorteilhaft
langlebige, insbesondere robuste, Verbindung der Transfereinheit mit der Ventilationseinheit
erreicht werden.
[0013] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Verbindungseinheit mit der
zumindest einen Ventilationseinheit unlösbar verbunden ist. Die Verbindungseinheit
kann unlösbar mit dem Ventilationsgehäuse verbunden sein. Insbesondere kann die Verbindungseinheit,
bevorzugt um die Luftstromachse, drehbar und unlösbar mit dem Ventilationsgehäuse
verbunden sein. Insbesondere kann ein Fixierelement der Ventilationseinheit zu einem
Fixieren der Verbindungseinheit an der Ventilationseinheit unlösbar mit dem Ventilationsgehäuse
verbunden sein. Es kann eine vorteilhaft robuste Verbindung der Verbindungseinheit
mit der Ventilationseinheit, bevorzugt in dem Ventilationsgehäuse, erreicht werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Ventilationseinheit ein verschiebbares Fixierelement
aufweist, durch welches die zumindest eine Verbindungseinheit zumindest teilweise
in der Ventilationseinheit fixierbar ist. Erfindungsgemäß umfasst die Ventilationseinheit
ein Fixierelement, bevorzugt eine Fixierplatte, welche insbesondere dazu vorgesehen
ist, die Verbindungseinheit an dem Ventilationsgehäuse zu fixieren. Erfindungsgemäß
vorzugsweise ist das Fixierelement, bevorzugt die Fixierplatte, zu einem Verschieben
in dem Ventilationsgehäuse vorgesehen. Vorzugsweise ist das Fixierelement, bevorzugt
die Fixierplatte, zu einem teilweisen Umgreifen der Verbindungseinheit vorgesehen.
Vorzugsweise ist das Fixierelement, bevorzugt die Fixierplatte, dazu vorgesehen, die
Verbindungseinheit, insbesondere durch ein Verschieben der Fixierplatte, trennbar
mit dem Ventilationsgehäuse zu verbinden. Insbesondere kann die Verbindungseinheit
durch das Fixierelement, bevorzugt die Fixierplatte, bevorzugt ein Verschieben der
Fixierplatte, mit dem Ventilationsgehäuse verbunden werden. Das Fixierelement, bevorzugt
die Fixierplatte, kann als Rastplatte ausgebildet sein, insbesondere zu einer Rastverbindung
mit der Verbindungseinheit. Vorzugsweise blockiert das Fixierelement, bevorzugt die
Fixierplatte, bei einem teilweisen Umgreifen der Verbindungseinheit eine Bewegung
der Verbindungseinheit zumindest im Wesentlichen parallel zu der Luftstromachse, insbesondere
zumindest bis auf eine Abweichung von maximal 2 mm, bevorzugt maximal 1 mm. Bevorzugt
ist die Verbindungseinheit zu einem zumindest teilweisen Einstecken in das Verbindungsgehäuse
vorgesehen. Es kann eine vorteilhaft unkomplizierte und stabile Verbindung der Verbindungseinheit
mit dem Verbindungsgehäuse erreicht werden. Insbesondere kann ein vorteilhaft unkompliziertes
Lösen und/oder Herstellen der Verbindung der Verbindungseinheit mit dem Verbindungsgehäuse
erreicht werden.
[0015] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Verbindungseinheit eine Rastnut zu einer
zumindest teilweisen Aufnahme des zumindest einen Fixierelements aufweist. Vorzugsweise
ist die zumindest eine Rastnut an einer Außenseite der Verbindungseinheit angeordnet.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Rastnut an einer der Ventilationseinheit zugewandten
Seite, insbesondere entlang der Luftstromachse, der Verbindungseinheit angeordnet.
Vorzugsweise erstreckt sich die zumindest eine Rastnut in einer Ebene senkrecht zur
Luftstromachse um den gesamten Umfang der Verbindungseinheit. Insbesondere ist die
Rastnut dazu vorgesehen, das zumindest eine Fixierelement zumindest teilweise, bevorzugt
eine abgerundete Außenkante des zumindest einen Fixierelements, insbesondere zumindest
im Wesentlichen vollständig, aufzunehmen. Es kann ein vorteilhaftes Ineinandergreifen
der Verbindungseinheit und der Ventilationseinheit zu einem vorteilhaft sicheren Fixieren
der Verbindungseinheit an der Ventilationseinheit erreicht werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Verbindungseinheit zumindest ein
Ventilelement zu einer Luftstromregulation aufweist. Vorzugsweise ist das zumindest
eine Ventilelement in einem Inneren der Verbindungseinheit angeordnet. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Ventilelement lösbar, insbesondere austauschbar, in dem Inneren
der Verbindungseinheit angeordnet. Das Ventilelement kann ein Filterelement umfassen.
Das Ventilelement ist vorzugsweise als ein Rücklaufventilelement ausgebildet. Das
Ventilelement kann insbesondere dazu vorgesehen sein, den Luftstrom zu der Atemmaskeneinheit
in einen Teilluftkanal der Transfereinheit zu leiten. Beispielsweise kann die Transfereinheit
zwei Teilkanäle aufweisen, jeweils einen zu einem Hintransport von Luft zu der Atemmaskeneinheit
und einen zu einem Abtransport von Luft von der Atemmaskeneinheit zu einem Luftausgang,
welcher insbesondere an einem der Ventilationseinheit zugewandten Ende der Transfereinheit
angeordnet ist. Es kann ein vorteilhaft gerichteter Luftstrom erreicht werden. Insbesondere
kann ein Risiko eines Rücklaufs von sauerstoffarmer Luft zu der Ventilationseinheit
vorteilhaft verringert werden. Es kann ein vorteilhafter Sicherheitsstandard erreicht
werden.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Ventilationseinheit
ein Ventilationsgehäuse und eine Verbindungsschnittstelle zu einer Aufnahme der zumindest
einen Verbindungseinheit aufweist, und die Verbindungsschnittstelle einstückig mit
dem Ventilationsgehäuse ausgebildet ist. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest
stoff-schlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden
werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine
Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus
einem einzelnen Rohling. Es kann eine vorteilhaft stabile Verbindungseinheit erreicht
werden. Darüber hinaus wird eine Transfereinheit vorgeschlagen mit einer Verbindungseinheit,
wobei die Verbindungseinheit und die Transfereinheit einstückig ausgebildet sind.
Bevorzugt ist die Transfereinheit als ein flexibler Luftschlauch, insbesondere als
ein Faltenbalgluftschlauch, ausgebildet. Besonders bevorzugt ist die Transfereinheit
zumindest teilweise aus einem künstlichen oder natürlichen Elastomer ausgebildet.
Insbesondere ist eine Luftleitlänge der Transfereinheit, insbesondere um zumindest
10% einer Luftleitlänge in einem kraftwirkungsfreien Zustand der Transfereinheit,
variabel ausgebildet. Es kann eine vorteilhafte Kombinierbarkeit der Transfereinheit
mit der Ventilationseinheit und/oder der Atemmaskeneinheit erreicht werden.
[0018] Darüber hinaus wird ein Atemschutzsystem vorgeschlagen mit zumindest einer, insbesondere
der bereits genannten, Atemmaskeneinheit und mit einer Gebläsevorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche. Vorzugsweise ist die Atemmaskeneinheit zu einem Luftleiten
mit der Transfereinheit lösbar oder unlösbar verbunden. Das Atemschutzsystem kann
eine Bedieneinheit umfassen. Das Atemschutzsystem kann eine Weste umfassen. Es kann
eine vorteilhafte Kombinierfähigkeit der Transfereinheit mit der Atemmaskeneinheit
erreicht werden.
[0019] Die erfindungsgemäße Gebläsevorrichtung, die erfindungsgemäße Transfereinheit und/oder
das erfindungsgemäße Atemschutzsystem sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße
Gebläsevorrichtung, die erfindungsgemäße Transfereinheit und/oder das erfindungsgemäße
Atemschutzsystem zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine
von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten
abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnungen
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Atemschutzsystem mit einer erfindungsgemäßen Gebläsevorrichtung, mit einer Atemmaskeneinheit,
mit einer Weste und mit einer externen Bedieneinheit und einen Benutzer in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Gebläsevorrichtung des Atemschutzsystems in einer schematischen
Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie II-II und
- Fig. 3
- ein Fixierelement einer Ventilationseinheit der erfindungsgemäßen Gebläsevorrichtung
in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0022] Die Figur 1 zeigt ein Atemschutzsystem 50. Das Atemschutzsystem 50 ist von einem
Gebläse-Atemschutzsystem gebildet. Das Atemschutzsystem 50 ist insbesondere von einem
Gebläse-Atemschutzsystem der Sicherheitsklasse TH3 gebildet. Das Atemschutzsystem
50 ist zu einem Schutz eines Benutzers 48 vor Partikeln wie Rauch, Aerosolen und/oder
Staub vorgesehen. Ferner kann das Atemschutzsystem 50 zusätzlich vor unangenehmen
Gerüchen und schädlichem Ozon schützen. Insbesondere ist denkbar, dass das Atemschutzsystem
50 in Umgebungen mit gesundheitsschädlichen oder gar toxischen Gasen den Benutzer
48 vor organischen, anorganischen und/oder sauren Gasen schützt. Das Atemschutzsystem
50 umfasst eine Gebläsevorrichtung 10. Die Gebläsevorrichtung 10 ist für das Atemschutzsystem
50 vorgesehen. Das Atemschutzsystem 50 weist eine Atemmaskeneinheit 12 auf. Die Gebläsevorrichtung
10 weist eine Ventilationseinheit 14 auf. Die Gebläsevorrichtung 10 weist eine Transfereinheit
16 auf. Die Gebläsevorrichtung 10 weist eine Verbindungseinheit 44 auf. Die Verbindungseinheit
44 ist zu einer Verbindung der Transfereinheit 16 mit der Ventilationseinheit 14 vorgesehen.
[0023] Die Ventilationseinheit 14 ist zu einer Erzeugung eines Luftstroms 54 vorgesehen.
Die Ventilationseinheit 14 ist zu der Erzeugung des Luftstroms 54 für die Atemmaskeneinheit
12 vorgesehen. Die Ventilationseinheit 14 weist einen Lüfter 56 zu der Erzeugung des
Luftstroms 54 auf. Die Ventilationseinheit 14 ist zu einer Luftzufuhr zu der Atemmaskeneinheit
12 vorgesehen.
[0024] Die Transfereinheit 16 ist teilweise als flexibler Luftschlauch ausgebildet. Die
Transfereinheit 16 ist zu einem Lufttransfer von der Ventilationseinheit 14 zu der
Atemmaskeneinheit 12 vorgesehen. Die Transfereinheit 16 umfasst einen Y-Maskenkoppelluftschlauch
38. Die Transfereinheit 16 umfasst einen Ventilationskoppelluftschlauch 40. Der Y-Maskenkoppelluftschlauch
38 ist weniger flexibel als der Ventilationskoppelluftschlauch 40 ausgebildet. Der
Ventilationskoppelluftschlauch 40 ist als Faltenbalgschlauch ausgebildet.
[0025] Die Atemmaskeneinheit 12 weist einen Maskengrundkörper 30 auf. Der Maskengrundkörper
30 ist dazu vorgesehen, eine Mund- und Nasenpartie des Benutzers 48 zu verdecken.
Ferner ist der Maskengrundkörper 30 dazu vorgesehen, zumindest teilweise einen Atembereich
32 zu begrenzen.
[0026] Die Atemmaskeneinheit 12 weist ferner zwei Befestigungsbänder 34, 34' zu einer Fixierung
des Maskengrundkörpers 30 an einem Kopf 52 des Benutzers 48 auf. Die Befestigungsbänder
34, 34' sind von einem elastischen Band, wie insbesondere einem Gummiband, gebildet.
Das Befestigungsband 34 ist in einem getragenen Zustand der Atemmaskeneinheit 12 dazu
vorgesehen, um einen Scheitel, insbesondere über den Kopf 52, geführt zu werden. Das
Befestigungsband 34' ist in einem getragenen Zustand der Atemmaskeneinheit 12 dazu
vorgesehen, um einen Hinterkopf, insbesondere in einem Nackenbereich, geführt zu werden.
[0027] Ferner ist die Atemmaskeneinheit 12, insbesondere der Maskengrundkörper 30, mit der
Transfereinheit 16 verbunden. Die Atemmaskeneinheit 12, insbesondere der Maskengrundkörper
30, ist über zwei Rastschnallen 36 mit der Transfereinheit 16 verbunden. Der Maskengrundkörper
30 ist über die Rastschnallen 36 mit dem Y-Maskenkoppelluftschlauch 38 luftleitend
verbunden. Die Verbindung des Maskengrundkörpers 30 mit dem Y-Maskenkoppelluftschlauch
38 ist luftdicht gegenüber einer Umgebungsluft. Der Y-Maskenkoppelluftschlauch 38
ist zu einer Stabilisierung in dem Nackenbereich mit dem Befestigungsband 34' verbunden.
[0028] Der Y-Maskenkoppelluftschlauch 38 ist mit dem Ventilationskoppelluftschlauch 40 unlösbar
verbunden. Insbesondere weist der Y-Maskenkoppelluftschlauch 38 ein Y-Endstück 42
auf. Alternativ könnte der Y-Maskenkoppelluftschlauch 38 auch ein T-Endstück anstelle
des Y-Endstücks 42 aufweisen.
[0029] Der Ventilationskoppelluftschlauch 40 verbindet die Transfereinheit 16 luftleitend
mit der Verbindungseinheit 44. Die Verbindungseinheit 44 verbindet die Transfereinheit
16 luftleitend mit der Ventilationseinheit 14. Die Verbindungseinheit 44 verbindet
den Ventilationskoppelluftschlauch 40 luftleitend mit der Ventilationseinheit 14.
Der Luftstrom 54 ist von der Ventilationseinheit 14 durch die Verbindungseinheit 44
und durch die Transfereinheit 16 zu der Atemmaskeneinheit 12 geführt. Die Verbindungseinheit
44 und die Transfereinheit 16 sind einstückig ausgebildet. Der Ventilationskoppelluftschlauch
40 ist einstückig mit der Verbindungseinheit 44 ausgebildet.
[0030] Die Ventilationseinheit 14 weist ein Ventilationsgehäuse 18 auf. Figur 2 zeigt insbesondere
einen Innenraum des Ventilationsgehäuses 18. Das Ventilationsgehäuse 18 ist aus Kunststoff
ausgebildet. Das Ventilationsgehäuse 18 weist zwei miteinander verbundene Gehäuseschalen
auf, und zwar eine erste Gehäuseschale und eine zweite Gehäuseschale. Eine Krümmung
des Ventilationsgehäuses 18 ist an eine Rückenkrümmung eines Menschen angepasst. Das
Ventilationsgehäuse 18 weist eine Dicke d von weniger als 70 mm auf. Das Ventilationsgehäuse
18 weist eine Dicke d von weniger als 50 mm auf. Ferner weist das Ventilationsgehäuses
18 mehrere Lufteinlassöffnungen auf. Die Lufteinlassöffnungen sind von Schlitzen in
einer der Gehäuseschalen gebildet. Die Lufteinlassöffnungen dienen in einem Betrieb
zu einem Ansaugen einer Umgebungsluft mittels eines Ansaugluftstroms, insbesondere
durch den Lüfter 56.
[0031] In dem Ventilationsgehäuse 18 ist der Lüfter 56 angeordnet. Die Ventilationseinheit
14 ist zu einer Erzeugung eines Überdrucks in der Atemmaskeneinheit 12 vorgesehen.
Der Lüfter 56 ist zu einer Erzeugung des Überdrucks in der Atemmaskeneinheit 12 vorgesehen.
Der Lüfter 56 ist zu einer Erzeugung eines Volumenstroms des Luftstroms 54 von zumindest
50 I/min und maximal 250l/min vorgesehen. Der Lüfter 56 ist zu einer Erzeugung eines
Volumenstroms des Luftstroms 54 von zumindest 80 I/min und maximal 120l/min vorgesehen.
In einem Betrieb ist die Ventilationseinheit 14 mittels des Lüfters 56 zu einer Erzeugung
eines relativen Überdrucks gegenüber einer Umgebung in der Atemmaskeneinheit 12 vorgesehen.
Der Lüfter 56 ist von einem elektrischen Radiallüfter gebildet. Grundsätzlich wäre
jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung denkbar.
Der Lüfter 56 ist an einer Ausgangsseite des Ventilationsgehäuses 18 angeordnet. An
der Ausgangsseite des Ventilationsgehäuses 18 ist eine Luftauslassöffnung 58 angeordnet.
[0032] Die Ventilationseinheit 14 weist ferner eine Steuer- und/oder Regeleinheit 60, insbesondere
einen Prozessor mit Speichermodul, zu einer Steuerung und/oder Regelung des Lüfters
56 in einem Betrieb auf. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 60 ist insbesondere zu
einer automatischen Anpassung einer Leistungsstufe des Lüfters 56 vorgesehen.
[0033] Des Weiteren weist die Ventilationseinheit 14 einen Energiespeicher 62 auf. Der Energiespeicher
62 ist von einem Akkumulator gebildet. Der Energiespeicher 62 dient zu einer Energieversorgung
des Lüfters 56. Der Energiespeicher 62 ist in dem Ventilationsgehäuse 18 angeordnet.
Das Ventilationsgehäuse 18 nimmt den Lüfter 56, teilweise die Verbindungseinheit 44
und den Energiespeicher 62, auf. Das Ventilationsgehäuse 18 dient zu einem Schutz
und einer Ausrichtung des Lüfters 56 und des Energiespeichers 62. Ferner ist der Energiespeicher
62 auswechselbar ausgebildet.
[0034] Die Ventilationseinheit 14 weist eine Verbindungsschnittstelle 64 zu einer Aufnahme
der zumindest einen Verbindungseinheit 44 auf. Die Verbindungsschnittstelle 64 ist
einstückig mit dem Ventilationsgehäuse 18 ausgebildet. Die Verbindungsschnittstelle
64 ist an der Luftauslassöffnung 58 angeordnet. Der Luftstrom 54 wird in einem Betrieb
von der Luftauslassöffnung 58 an die Atemmaskeneinheit 12 weitergeleitet (vgl. Fig.
1 und Fig. 2).
[0035] Die Verbindungseinheit 44 verbindet die Transfereinheit 16 mit der Ventilationseinheit
14. Die Verbindungseinheit 44 verbindet die Transfereinheit 16 mit der Ventilationseinheit
14 luftdicht in Bezug auf die Umgebungsluft.
[0036] Die Verbindungseinheit 44 ist zum Großteil von einem zylinderförmigen Schlauch-Gehäuse-Adapter
gebildet. Die Verbindungseinheit 44 ist dazu vorgesehen, in der Verbindungsschnittstelle
64 angeordnet zu werden. Die Verbindungsschnittstelle 64 weist eine zylinderförmige
Außenkontur auf. Die Verbindungseinheit 44 ist teilweise in der Ventilationseinheit
14, insbesondere in dem Ventilationsgehäuse 18, angeordnet. Die Verbindungseinheit
44 ist durch die Verbindungsschnittstelle 64 teilweise in der Ventilationseinheit
14, insbesondere in dem Ventilationsgehäuse 18, angeordnet.
[0037] Die Verbindungseinheit 44 ist trennbar mit der Ventilationseinheit 14 verbunden.
Die Ventilationseinheit 14 weist ein verschiebbares Fixierelement 68 auf (vgl. Fig.
2 und Fig. 3). Durch das verschiebbare Fixierelement 68 ist die zumindest eine Verbindungseinheit
44 zumindest teilweise in der Ventilationseinheit 14 fixierbar. Die Verbindungseinheit
44 weist eine Rastnut 70 auf. Die Rastnut 70 ist zu einer zumindest teilweisen Aufnahme
des zumindest einen Fixierelements 68 vorgesehen. Die Rastnut 70 erstreckt sich vollständig
um einen kreisförmigen Umfang der Verbindungseinheit 44. Die Verbindungseinheit 44
ist in Bezug auf eine Verdrehung um eine Luftstromachse 66 invariant ausgebildet.
Die Verbindungseinheit 44 kann in jeglicher Verdrehung um die Luftstromachse 66 in
die Verbindungsschnittstelle 64 eingesteckt werden.
[0038] Das Fixierelement 68 ist in Figur 3 gezeigt. Das Fixierelement 68 ist als eine Fixierplatte
ausgebildet. Das Fixierelement 68 weist eine abgerundete Fixierkante 72 auf, welche
dazu vorgesehen ist, die zylinderförmige Verbindungseinheit 44 entlang der Rastnut
70 zu umgreifen. Das Fixierelement 68 ist zu einem Umgreifen von zumindest 50%, insbesondere
von zumindest 60%, eines Umfangs der Verbindungseinheit 44 vorgesehen. Das Fixierelement
68 begrenzt eine Beweglichkeit der Verbindungseinheit 44 in der Verbindungsschnittstelle
64 entlang der Luftstromachse 66 auf maximal 1 mm. Die Verbindungsschnittstelle 64
und das Fixierelement 68 begrenzen eine Beweglichkeit der Verbindungseinheit 44 in
der Verbindungsschnittstelle 64 senkrecht zu der Luftstromachse 66 auf maximal 0,5
mm. Die Fixierkante 72 ist dazu vorgesehen, an der Verbindungseinheit 44 anzuliegen.
Eine Krümmung der Fixierkante 72 entspricht einer kreisförmigen Krümmung entlang der
Rastnut 70 um die zylinderförmige Verbindungseinheit 44, insbesondere um ein Verdrehen
der Verbindungseinheit 44 in der Verbindungsschnittstelle 64 zu ermöglichen.
[0039] Die Verbindungseinheit 44 ist beweglich an der Ventilationseinheit 14 gelagert. Die
Verbindungseinheit 44 ist zumindest teilweise um eine Luftstromachse 66 der Verbindungseinheit
44 drehbar an der Ventilationseinheit 14 gelagert. Die Verbindungseinheit 44 ist um
360° um die Luftstromachse 66 der Verbindungseinheit 44 drehbar an der Ventilationseinheit
14 gelagert. Eine Verdrehung der Transfereinheit 16 und der Verbindungseinheit 44
ist durch eine Flexibilität der Transfereinheit 16 begrenzt.
[0040] Die zumindest eine Verbindungseinheit 44 weist ein Ventilelement 74 zu einer Luftstromregulation
auf. Insbesondere ist das Ventilelement 74 als ein Rücklaufventilelement ausgebildet.
[0041] Die zumindest eine Verbindungseinheit 44 kann mit der zumindest einen Ventilationseinheit
14 unlösbar verbunden sein. Beispielsweise kann das Fixierelement 68 mit dem Ventilationsgehäuse
18 in einem Sicherheitszustand verschweißt sein. In dem Sicherheitszustand ist die
Verbindungseinheit 44 zumindest teilweise um die Luftstromachse 66 der Verbindungseinheit
44 drehbar an der Ventilationseinheit 14 gelagert.
[0042] Ferner weist das Atemschutzsystem 50 eine externe Bedieneinheit 20 auf. Die externe
Bedieneinheit 20 ist von einer Fernbedienung gebildet. Die Bedieneinheit 20 weist
Bedienelemente 22 und eine Steuer- und/oder Regeleinheit 24 auf, welche zu einer Steuerung
und/oder Regelung der Ventilationseinheit 14 vorgesehen ist. Die Bedieneinheit 20
weist ein Akkuelement 26 zu einer Energieversorgung auf. Die externe Bedieneinheit
20 ist beispielhaft mittels eines Kabels 28 mit der Ventilationseinheit 14 verbunden.
Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24 der externen Bedieneinheit 20 ist insbesondere
dazu vorgesehen, die Ventilationseinheit 14 abhängig von einer Eingabe an den Bedienelementen
22 anzusteuern. Über die Bedienelemente 22 lässt sich beispielsweise eine Leistungsstufe
des Lüfters 56 der Ventilationseinheit 14 einstellen. Ferner lässt sich über die Bedienelemente
22 der Lüfter 56 aktivieren oder deaktivieren.
[0043] Des Weiteren weist das Atemschutzsystem 50 eine Weste 46 zu einem Tragen durch einen
Benutzer 48 auf. Die Weste 46 ist von einer Stoffweste gebildet. Auf einer Rückseite
der Weste 46 ist die Ventilationseinheit 14 angeordnet. Die Ventilationseinheit 14
ist lösbar mit der Weste 46 verbunden. Die Ventilationseinheit 14 wird von einem Benutzer
48 in einem Betrieb mittels der Weste 46 auf dem Rücken getragen. Ferner ist die externe
Bedieneinheit 20 dazu vorgesehen, von einem Benutzer 48 an einer Brust getragen zu
werden. Die externe Bedieneinheit 20 ist auf einer Vorderseite der Weste 46 angeordnet.
Bezugszeichen
[0044]
- 10
- Gebläsevorrichtung
- 12
- Atemmaskeneinheit
- 14
- Ventilationseinheit
- 16
- Transfereinheit
- 18
- Ventilationsgehäuse
- 20
- Bedieneinheit
- 22
- Bedienelement
- 24
- Steuer- und/oder Regeleinheit
- 26
- Akkuelement
- 28
- Kabel
- 30
- Maskengrundkörper
- 32
- Atembereich
- 34
- Befestigungsband
- 36
- Rastschnalle
- 38
- Y-Maskenkoppelluftschlauch
- 40
- Ventilationskoppelluftschlauch
- 42
- Y-Endstück
- 44
- Verbindungseinheit
- 46
- Weste
- 48
- Benutzer
- 50
- Atemschutzsystem
- 52
- Kopf
- 54
- Luftstrom
- 56
- Lüfter
- 58
- Luftauslassöffnung
- 60
- Steuer- und/oder Regeleinheit
- 62
- Energiespeicher
- 64
- Verbindungsschnittstelle
- 66
- Luftstromachse
- 68
- Fixierelement
- 70
- Rastnut
- 72
- Fixierkante
- 74
- Ventilelement
- d
- Dicke
1. Gebläsevorrichtung für ein Atemschutzsystem (50), mit zumindest einer Ventilationseinheit
(14), welche zu einer Luftzufuhr zu einer Atemmaskeneinheit (12) vorgesehen ist, mit
einer Transfereinheit (16) zu einem Lufttransfer von der Ventilationseinheit (14)
zu der Atemmaskeneinheit (12), und mit einer zumindest teilweise beweglich an der
Ventilationseinheit (14) gelagerten Verbindungseinheit (44), welche die Transfereinheit
(16) mit der Ventilationseinheit (14), insbesondere zumindest im Wesentlichen luftdicht,
verbindet und welche zumindest teilweise in der Ventilationseinheit (14) angeordnet,
wobei
die Ventilationseinheit (14) ein Ventilationsgehäuse (18) und eine Verbindungsschnittstelle
(64) zu einer Aufnahme der zumindest einen Verbindungseinheit (44) aufweist, wobei
die Verbindungsschnittstelle (64) einstückig mit dem Ventilationsgehäuse (18) ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventilationseinheit (14) ein verschiebbares Fixierelement (68) aufweist, durch
welches die zumindest eine Verbindungseinheit (44) zumindest teilweise in der Ventilationseinheit
(14) fixierbar ist, wobei das Fixierelement (68) dazu vorgesehen ist, die Verbindungseinheit
(44) an dem Ventilationsgehäuse (18) zu fixieren und wobei das Fixierelement (68)
zu einem Verschieben in dem Ventilationsgehäuse (18) vorgesehen ist.
2. Gebläsevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (44) trennbar mit der Ventilationseinheit (14) verbunden ist.
3. Gebläsevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (44) zumindest teilweise um eine Luftstromachse (66) der Verbindungseinheit
(44) drehbar an der Ventilationseinheit (14) gelagert ist.
4. Gebläsevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Verbindungseinheit (44) mit der zumindest einen Ventilationseinheit
(14) unlösbar verbunden ist.
5. Gebläsevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (44) eine Rastnut (70) aufweist, zu einer zumindest teilweisen
Aufnahme des zumindest einen Fixierelements (68).
6. Gebläsevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Verbindungseinheit (44) zumindest ein Ventilelement (74) zu einer
Luftstromregulation aufweist.
7. Transfereinheit mit einer Verbindungseinheit (44) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (44) und die Transfereinheit (16) einstückig ausgebildet sind.
8. Atemschutzsystem mit zumindest einer Atemmaskeneinheit (12) und mit einer Gebläsevorrichtung
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Blower device for a respiratory protection system (50),
with at least one ventilation unit (14) which is configured for supplying air to a
respiratory mask unit (12),
with a transfer unit (16) for an air transfer from the ventilation unit (14) to the
breathing mask unit (12),
and with a connection unit (44) which is supported at least partially movably on the
ventilation unit (14), which connects the transfer unit (16) to the ventilation unit
(14), in particular in an at least substantially airtight manner, and which is arranged
at least partially in the ventilation unit (14), wherein the ventilation unit (14)
comprises a ventilation housing (18) and a connecting interface (64) for receiving
the at least one connection unit (44), and wherein the connecting interface (64) is
realized integrally with the ventilation housing (18),
characterized in that the ventilation unit (14) comprises a displaceable fixing element (68) by which the
at least one connection unit (44) can be fixed at least partially in the ventilation
unit (14),
the fixing element (68) being configured to fix the connection unit (44) on the ventilation
housing (18) and the fixing element (68) being configured for a displacement in the
ventilation housing (18).
2. Blower device according to claim 1,
characterized in that the connection unit (44) is detachably connected with the ventilation unit (14).
3. Blower device according to claim 1 or 2,
characterized in that the connection unit (44) is supported at least partially on the ventilation unit
(14) so as to be rotatable around an air flow axis (66) of the connection unit (44).
4. Blower device according to one of the preceding claims,
characterized in that the at least one connection unit (44) is non-detachably connected with the at least
one ventilation unit (14).
5. Blower device according to one of the preceding claims,
characterized in that the connection unit (44) comprises a latching groove (70) for at least partially
receiving the at least one fixing element (68).
6. Blower device according to one of the preceding claims,
characterized in that the at least one connection unit (44) comprises at least one valve element (74) for
an air flow regulation.
7. Transfer unit with a connection unit (44) according to one of the preceding claims,
characterized in that the connection unit (44) and the transfer unit (16) are realized integrally.
8. Respiratory protection system
with at least one breathing mask unit (12)
and with a blower device (10) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de ventilation pour un système de protection respiratoire (50),
avec au moins une unité de ventilation (14) prévue pour une alimentation en air à
une unité de masque respiratoire (12),
avec une unité de transfert (16) pour un transfert d'air de l'unité de ventilation
(14) à l'unité de masque respiratoire (12),
et avec une unité de liaison (44) qui est supportée au moins en partie de manière
mobile sur l'unité de ventilation (14), qui relie l'unité de transfert (16) à l'unité
de ventilation (14), en particulier au moins sensiblement de manière étanche à l'air,
et qui est disposée au moins en partie dans l'unité de ventilation (14),
l'unité de ventilation (14) comprenant un boîtier de ventilation (18) et une interface
de liaison (64) pour le logement de l'au moins une unité de liaison (44), et l'interface
de liaison (64) étant réalisée intégralement avec le boîtier de ventilation (18)
caractérisé en ce que l'unité de ventilation (14) comprend un élément de fixation déplaçable (68) par le
biais duquel l'au moins une unité de liaison (44) peut être fixée au moins en partie
dans l'unité de ventilation (14), l'élément de fixation (68) étant prévu pour fixer
l'unité de liaison (44) au boîtier de ventilation (18) et l'élément de fixation (68)
étant prévu pour un déplacement dans le boîtier de ventilation (18).
2. Dispositif de ventilation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'unité de liaison (44) est reliée de manière séparable à l'unité de ventilation
(14).
3. Dispositif de ventilation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'unité de liaison (44) est supportée au moins en partie - de manière rotative autour
d'un axe d'écoulement d'air (66) de l'unité de liaison (44) - sur l'unité de ventilation
(14).
4. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une unité de liaison (44) est reliée de manière non séparable à l'au moins
une unité de ventilation (14).
5. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de liaison (44) comprend une rainure d'encliquetage (70) pour le logement
au moins partiel de l'au moins un élément de fixation (68).
6. Dispositif de ventilation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une unité de liaison (44) comprend au moins un élément soupape (74) pour
une régulation d'écoulement d'air.
7. Unité de transfert avec une unité de liaison (44) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'unité de liaison (44) et l'unité de transfert (16) sont réalisées intégralement.
8. Système de protection respiratoire
avec au moins une unité de masque respiratoire (12)
et avec un dispositif de ventilation (10) selon l'une des revendications précédentes.