(19)
(11) EP 3 915 803 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.12.2021  Patentblatt  2021/48

(21) Anmeldenummer: 21164798.7

(22) Anmeldetag:  25.03.2021
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B44F 11/04(2006.01)
B41M 5/00(2006.01)
B44C 3/12(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B44C 3/123; B41M 5/007; B44F 11/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 26.05.2020 DE 102020206547

(71) Anmelder: Ehrath, Martin
8354 St. Anna am Aigen (AT)

(72) Erfinder:
  • Ehrath, Martin
    8354 St. Anna am Aigen (AT)

(74) Vertreter: Kohler Schmid Möbus Patentanwälte 
Partnerschaftsgesellschaft mbB Gropiusplatz 10
70563 Stuttgart
70563 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) MOSAIKSEGMENT, MOSAIK, VERFAHREN ZUM BEDRUCKEN EINES MOSAIKSEGMENTS, VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES MOSAIKSEGMENTS


    (57) Die Erfindung betrifft ein Mosaiksegment (1) umfassend eine Trägerplatte (2) mit einer Oberflächenstruktur, wobei die Oberflächenstruktur eine Vielzahl an Mosaikstrukturelementen (3) umfasst, die so gruppiert sind, dass sie ein Segmentmuster (12) bilden und zwischen den Mosaikstrukturelementen (3) Fugen (4) ausgebildet sind, wobei die strukturierte Trägerplatte (2) als einstückiges Presskeramikteil ausgebildet ist. Das erfindungsgemäße Mosaiksegment ermöglicht es, auf zeitsparende und einfache Weise präzise Mosaike herzustellen, die eine hohe Anzahl an Mosaikelementen (Mosaikstrukturelemente) aufweisen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Mosaiksegment umfassend eine Trägerplatte mit einer Oberflächenstruktur. Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Mosaik umfassend eine Vielzahl an zusammengefügten Mosaiksegmenten, ein Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments und ein Verfahren zur Herstellung eines Mosaiksegments.

    Hintergrund der Erfindung



    [0002] Aus dem Stand der Technik bekannte Mosaike umfassen eine Vielzahl an kleinen Mosaiksteinchen, die zu einem Muster/Bild zusammengefügt werden. Das Zusammenfügen der kleinen Mosaiksteinchen ist extrem aufwändig und die Mosaike entsprechend teuer.

    [0003] Für den Luxusbereich werden die Mosaiksteinchen insbesondere aus Glas gefertigt und mit Sandoxiden gefärbt [2].

    [0004] Um das Aneinanderfügen der Mosaiksteine am Montageort zu erleichtern, ist es insbesondere im Sanitärbereich üblich, 20-45cm2 große Mosaiknetze vorzufertigen, bei denen die Mosaiksteinchen auf ein Netz aus Kunststoff aufgeklebt sind [1], was die Handhabung und Weiterverarbeitung erleichtert.

    [0005] Da der Aufwand zur Erstellung eines Mosaiks enorm steigt je kleiner die Mosaiksteinchen sind, werden für übliche Mosaike nur ca. 4300 Mosaiksteinchen (Kantenlänge ca. 1,5cm) pro Quadratmeter verwendet. Detailreiche Bilder können daher nur unzureichend aufgelöst werden.

    Aufgabe der Erfindung



    [0006] Es ist Aufgabe der Erfindung Mosaiksegmente bereitzustellen, mit denen auf zeitsparende und einfache Weise präzise Mosaike hergestellt werden können, die eine hohe Anzahl an Mosaikelementen (Mosaikstrukturelemente) aufweisen. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung solcher Mosaiksegmente vorzuschlagen, mit dem einfach und kostengünstig Mosaiksegmente hergestellt werden können, die eine hochwertige, exklusive optische Erscheinung aufweisen.

    Beschreibung der Erfindung



    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Mosaiksegment gemäß Anspruch 1, ein Mosaik gemäß Anspruch 6, ein Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments gemäß Anspruch 9 und ein Verfahren zur Herstellung eines Mosaiksegments gemäß Anspruch 14.

    [0008] Das erfindungsgemäße Mosaiksegment umfasst eine Trägerplatte mit einer Oberflächenstruktur, wobei die Oberflächenstruktur eine Vielzahl an Mosaikstrukturelementen umfasst, die so gruppiert sind, dass sie ein Segmentmuster bilden und zwischen den Mosaikstrukturelementen Fugen ausgebildet sind, wobei die strukturierte Trägerplatte als einstückiges Presskeramikteil ausgebildet ist. Dabei kann ein Mosaiksemgent Mosaikstrukturelemente verschiedener Größen und Formen aufweisen.

    [0009] Unter Presskeramik versteht man bspw. eine spritzgegossene Keramik.

    [0010] Gegenüber spanenden Fertigungsverfahren bietet das Spritzgießen von keramischen Werkstoffen (Ceramic Injection Moulding CIM) eine wesentlich höhere Freiheit in der Teilegeometrie. Alleine die Materialeigenschaften der Keramiken schaffen in vielen Fällen eine aus wirtschaftlicher und technischer Sicht bessere Lösung gegenüber herkömmlichen Materialien oder Fertigungsmethoden. Die Formgebungsfreiheit des Spritzgussverfahrens kann diese Vorteile noch steigern oder ermöglicht erst die Realisation völlig neuer Produktideen.

    [0011] Gemäß der Erfindung werden die Elemente des anzufertigenden Mosaiks nicht als Einzelelemente gefertigt, sondern als Strukturelemente einer Trägerplatte. Ein Mosaiksegment übernimmt daher die Funktion einer Vielzahl an konventionellen Mosaiksteinchen, wobei das Mosaiksegment wie ein einzelnes Mosaiksteinchen gehandhabt werden kann, da es sich lediglich um ein einziges Teil handelt. Aufgrund der vorgesehenen Fugen zwischen den Mosaikstrukturelementen kann dennoch der Eindruck von vielen Mosaiksteinchen erweckt werden.

    [0012] Die Mosaikstrukturelemente sind auf der Trägerplatte gruppiert, d.h. in einer vorgegebenen Reihenfolge angeordnet, und bilden das Segmentmuster (also das Muster innerhalb eines Mosaiksegments). Das Mosaiksegment wird auch als "Cluster" bezeichnet.

    [0013] Um einen sichtbaren Rapport der einzelnen Cluster zu verhindern, ist das Design der abgebildeten Mosaikelemente so beschaffen, dass es sich in allen Richtungen gleich homogen verlegen lässt, d.h. Es entstehen visuell immer neue Anordnungen der Mosaike. Durch die spätere Verfugung der Cluster sind keine Anfänge und -enden der Cluster mehr sichtbar. Die Mosaikstrukturelemente bilden Erhebungen. Der Zwischenraum (Fuge) zwischen den Mosaikstrukturelementen wird durch die Trägerplatte begrenzt. Die Breite (kleinste Ausdehnung parallel zur Trägerplattenebene) der Mosaikstrukturelemente beträgt vorzugsweise weniger als 2 cm. Der Abstand benachbarter Mosaikstrukturelemente ist vorzugsweise kleiner als die Breite der Mosaikstrukturelemente, insbesondere kleiner 1/10 der Breite der Mosaikstrukturelemente.

    [0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Mosaikstrukturelemente in der Aufsicht (Sicht senkrecht zur Trägerplattenebene) abgerundeten Konturen, bspw. rund oder länglich mit abgerundeten Ecken oder organische Formen, z.B. kieselsteinähnlich. Die abgerundeten Konturen ermöglichen das serielle, transparente glasieren der Mosaikelemente. Aufgrund der abgerundeten Form kann die Glasur komplett um die Mosaikstrukturelemente ausfließen. Darüber hinaus lassen sich die abgerundeten Elemente später durch die Handwerker präziser ausfugen. Prinzipiell können aber beliebige Formen realisiert werden.

    [0015] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mosaiksegments ist die Trägerplatte aus Oxidkeramik, insbesondere aus Zirkonoxid ZrO2 oder Aluminiumoxid Al2O3, oder Silikatkeramik. gefertigt. Derartige Presskeramikteile werden in der Dentaltechnik für Kronen und Brücken verwendet [3] und können als werkzeugfallende Teile mit einer hohen Präzision hergestellt werden.

    [0016] Um das Gewicht des Mosaiksegments zu verringern, ist es vorteilhaft, wenn die Trägerplatte zwischen den Mosaikstrukturelementen mit Bohrungen versehen ist. Darüber hinaus bieten die Bohrungen die Möglichkeit, das Mosaiksegment von hinten zu beleuchten, wodurch leuchtende Mosaikbilder erzeugt werden können.

    [0017] Die Mosaikstrukturelemente des erfindungsgemäßen Mosaiksegments sind vorzugsweise mit einer Glasur versehen, wobei die glasierten Mosaikstrukturelemente eine Bombierung aufweisen. Die Bombierung wird durch eine spezielle Glasurtechnik bewirkt, die vorzugsweise durch Edelstahlschablonen maschinell aufgetragen wird, und dient dazu einen Glanz-/Leuchteffekt zu erzeugen, da durch die Bombierung einfallendes Licht durch die Oberfläche bis auf den reinweißen Grund der Mosaikstrukturelemente fällt und durch die Glasur hindurch zurückreflektiert wird. Die Bombierung verhindert zudem aufgrund der geringen Auflagefläche bei Kontakt mit einem Gegenstand tiefgreifende und sichtbare Kratzer. Das erfindungsgemäße Mosaiksegment weist daher eine hohe Kratzfestigkeit auf.

    [0018] Vorzugsweise handelt es sich bei der Glasur um eine opake, also lichtundurchlässige Glasur, insbesondere um eine weiße oder schwarze opake Glasur.

    [0019] Das erfindungsgemäße Mosaik umfasst eine Vielzahl an zusammengefügten zuvor beschriebenen Mosaiksegmenten. Die Fugen zwischen den Mosaikstrukturelementen sind zumindest teilweise mit einer Fugenmasse gefüllt. Verfugt werden dabei sowohl die Fugen zwischen den Mosaikstrukturelementen innerhalb eines Mosaiksegments als auch die Fugen zwischen den Mosaikstrukturelementen benachbarter Mosaiksegmente.

    [0020] Da die Elemente des erfindungsgemäßen Mosaiks nicht als Einzelelemente gefertigt sind, sondern als Strukturelemente einer Trägerplatte, die eine Vielzahl an Strukturelementen umfasst, können sehr kleine Strukturelemente mit vergleichsweise geringem Aufwand hergestellt werden. Die Strukturelemente des erfindungsgemäßen Mosaiksegments sind vorzugsweise kleiner als 1 cm, insbesondere 0,5 cm oder kleiner. Dies ermöglicht es, hochaufgelöste Mosaikbilder zu erstellen, beispielsweise von Portraits, so dass die Persönlichkeitsmerkmale der dargestellten Person nicht verloren gehen.

    [0021] Um ein einheitliches Gesamtmuster, insbesondere ohne Rapport, zu erhalten, ist es vorteilhaft, wenn benachbarte Mosaiksegmente jeweils mit 90° Kantendrehung gegeneinander verdreht angeordnet sind. Dazu sind die Mosaiksegmente vorzugsweise quadratisch.

    [0022] Bei einer speziell Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mosaiks sind die Fugen zwischen den Mosaikstrukturelementen zumindest teilweise mit einer selbstilluminierenden Fugenmasse gefüllt. Unter "selbstilluminierend" wird insbesondere phosphoreszierend verstanden. In Kombination mit einer perforierten Trägerplatte kann somit der Eindruck erweckt werden, dass die Mosaikstrukturelemente auf einer leuchtenden Fläche aufgebracht sind.

    [0023] Die erfindungsgemäßen Mosaiksegmente werden vorzugsweise zur Verkleidung einer Interieurwand oder einer Bordwand eines Schiffs, insbesondere einer Yacht, verwendet. Darüber hinaus können die erfindungsgemäßen Mosaiksegmente zur Verkleidung von Zimmerwänden, Flugzeugwänden, Möbeln etc. verwendet werden.

    [0024] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments mit einem Zielmotiv, wobei das Mosaiksegment eine Trägerplatte und eine Vielzahl an in einem Segmentmuster angeordneten Mosaikstrukturelementen umfasst, wobei Trägerplatte und Mosaikstrukturelemente als einstückiges Presskeramikteil ausgebildet sind. Das erfindungsgemäß Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments umfasst folgende Verfahrensschritte:
    1. a) Bereitstellung von abgespeicherten Farbverteilungen, wobei die Farbverteilungen erzeugt wurden durch:

      a.a.i. Herstellen eines Mosaiksegment-Dummies, wobei der Mosaiksegment-Dummy eine Dummy-Trägerplatte mit Dummy-Mosaikstrukturelementen umfasst, wobei die Dummy-Mosaikstrukturelemente in demselben Segmentmuster angeordnet sind wie die Mosaikstrukturelemente des Mosaiksegments;

      a.a.ii. Kolorieren der Mosaiksegment-Dummies, wobei jedes Dummy-Mosaikstrukturelement eine charakteristische Farbverteilung erhält;

      a.a.iii. digitales Ablichten der kolorierten Mosaiksegment-Dummies, wobei jede Farbverteilung der Dummy-Mosaikstrukturelemente in einem Speicher abgelegt wird;

    2. b) Erstellung eines Gesamtmusters durch virtuelles Zusammenfügen von einer vorgegebenen Anzahl an Segmentmustern mittels einer Software;
    3. c) virtuelles Aufteilen des Zielmotivs in Mosaikstrukturelement-Bereiche durch Überlagerung des Zielmotivs mit dem Gesamtmuster, wobei jeder Mosaikstrukturelement-Bereich ein Mosaikstrukturelement des Mosaiksegments repräsentiert;
    4. d) Zuweisen einer der abgespeicherten Farbverteilungen zu jeweils einem der Mosaikstrukturelement-Bereiche;
    5. e) Farbauftrag auf die Mosaikstrukturelemente mit denjenigen Farbverteilungen, die den Mosaikstrukturelement-Bereichen zugeordnet wurden, welche die jeweiligen Mosaikstrukturelemente repräsentieren.


    [0025] Die Dummy-Mosaikstrukturelemente des in Schritt a) hergestellten Mosaiksegment-Dummies sind in demselben Segmentmuster angeordnet sind wie die Mosaikstrukturelemente des Mosaiksegments, d.h. die geometrische Anordnung (Ausrichtungen der Elemente zueinander) und die Proportionen (Länge/Breite/Abstände) der Dummy-Mosaikstrukturelemente entsprechen der geometrischen Anordnung und den Proportionen der entsprechenden Mosaikstrukturelemente des Mosaiksegments. Die Größe der Mosaikstrukturelemente kann sich jedoch von der der Dummy-Mosaikstrukturelemente unterscheiden. Dies ermöglicht eine Flexibilität in der Wahl des für das Mosaiksegment-Dummies zu verwendenden Materials. So kann für den Mosaiksegment-Dummy beispielsweise ein Material mit einem höheren oder geringeren Materialschwund verwendet werden als für das Mosaiksegment. Die Höhe der Dummy-Mosaikstrukturelemente ist vorzugsweise kleiner als Höhe der Mosaikstrukturelemente des Mosaiksegments. Dies ermöglicht ein einfaches Kolorieren. Vorzugsweise beträgt die Höhe der Dummy-Mosaikstrukturelemente gleich dem Höhenunterschied zwischen Mosaikstrukturelementen und Fugenmasse bei einem fertig ausgefugten Mosaiksegment.

    [0026] Vorzugsweise erfolgt das Kolorieren in Schritt b) durch Auftragen einer Glasur, insbesondere einer Keramik-Glasur. Beim Kolorieren erhalten die Dummy-Mosaikstrukturelemente eine individuelle Farbverteilung. Vorzugsweise wird jedes Dummy-Mosaikstrukturelement in einem bestimmten Farbton oder mit einer Kombination aus ähnlichen Farbtönen vorzugsweise von Hand koloriert.

    [0027] Dadurch kommen handwerkliche Ausprägungen zum Vorschein. Deshalb können sich innerhalb eines Dummy-Mosaikstrukturelements insbesondere Helligkeit und Farbsättigung ändern.

    [0028] Das digitale Ablichten in Schritt c) kann durch Fotografieren oder Einscannen erfolgen. Vorzugsweise erhält jede in Schritt c) abgespeicherte Farbverteilung einen individuellen Farbcode, der den jeweiligen Mosaikstrukturelement-Bereichen zugewiesenen werden kann. Die entsprechenden Farbcodes werden dann zusammen mit Informationen, die das jeweilige Mosaikstrukturelement identifizieren, einer Druckeranlage übermittelt.

    [0029] Die Erstellung des Gesamtmusters in Schritt d) kann durch eine 2-dimensionale Anordnung von jeweils um 90° gegeneinander verdrehten Segmentmustern erfolgen. Die Größe des Gesamtmusters entspricht der Größe des Zielmotivs.

    [0030] In Schritt e) wird das Zielmotiv entsprechend den Mosaiksegmenten des Gesamtmusters aufgeteilt, so dass jedem Mosaikstrukturelement des Gesamtmusters ein Mosaikstrukturelement-Bereich des Zielmotivs zugeordnet wird.

    [0031] Die in den Mosaikstrukturelement-Bereichen vorhandenen Färbungen werden in Schritt f) denjenigen abgespeicherten Farbverteilungen zugewiesen, die den realen Färbungen der entsprechenden Mosaikstrukturelement-Bereiche des Zielmotivs am nächsten kommen.

    [0032] Der Farbauftrag auf die Mosaikstrukturelemente in Schritt g) erfolgt vorzugsweise mittels Pinseln oder Airbrush.

    [0033] Vorzugsweise erfolgt in Schritt b) das Kolorieren der Mosaiksegment-Dummies in Handarbeit. Durch das Auftragen der Farbe in Handarbeit ergibt sich eine einzigartige Farbverteilung für jedes Mosaikstrukturelement. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann also einerseits das Bedrucken maschinell erfolgen, andererseits wird eine Farbverteilung realisiert, die derjenigen einer Handbemalung entspricht. Auf diese Weise können auf vergleichsweise günstige Art und Weise hochwertige Mosaike mit einer individuellen Charakteristik hergestellt werden.

    [0034] Zur Herstellung der Mosaiksegment-Dummies und der Mosaiksegmente können unterschiedliche Materialien verwendet werden. Während für die Mosaiksegmente, die für das zu erstellende Mosaik verwendet werden, vorzugsweise Presskeramik verwendet wird, um den Schwund nach dem Brennen zu minimieren, kann für die Mosaiksegment-Dummies ein einfacher verarbeitbares Material verwendet werden, da es hier lediglich auf die Proportionen der Mosaikstrukturelemente zueinander ankommt.

    [0035] Vorzugsweise werden die Mosaiksegment-Dummies aus giessfähigem oder pastösem Porzellan gefertigt (wegen der Unmöglichkeit der Entformung als ganzer Cluster sind hier die Fugen gefüllt). Porzellan ist als Material für die Mosaikelement-Dummies ideal, da es als Gießmasse erhältlich ist und die perfekte Konsistenz zum Glasieren von Hand aufweist. Die Dummies aus gießfähigem Porzellan haben alle Eigenschaften des klassischen "Geschirr-Porzellan". In der traditionellen Handmalerei wirkt sich das auf die Aufnahme der Glasuren in die Oberfläche aus - es kann deutlich präziser und damit authentisch gearbeitet werden.

    [0036] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines zuvor oben beschriebenen Mosaiksegments mit folgende Verfahrensschritten:
    • Herstellung einer einteiligen strukturierten Trägerplatte mit einer Oberflächenstruktur, die eine Vielzahl an Mosaikstrukturelementen umfasst, die so gruppiert sind, dass zwischen den Mosaikstrukturelementen Fugen ausgebildet sind, mittels eines Keramik-Presswerkzeugs;
    • Glasieren der Mosaikstrukturelemente, wobei eine Bombierung der Mosaikstrukturelemente erzeugt wird;
    • Bedrucken der Mosaikstrukturelemente.


    [0037] Die Trägerplatten werden vorzugsweise mittels eines dem Spritzgussverfahren ähnlichen Verfahrens hergestellt, insbesondere mittels eines Keramikspritzgusses [4]. Hier ist der Werkzeugaufbau deutlich vereinfacht, auf eine Verwendung von Normalien wird hierbei verzichtet. Der Keramikspritzguss ermöglicht eine große Vielfalt der Formgebung bei hoher Materialqualität.

    [0038] Beim Pressen der Trägerplatten wird ein bedingter Teil eines Polymerwerkstoffs zur flüssigen Masse des Trägerplatten-Materials (z.B. Aluminiumoxid) zugegeben und dann unter hohem Druck im Werkzeug (fast schwindungsfrei) "verbacken".

    [0039] Um die Rauhigkeit der Oberfläche ggf zu erhöhen kann vor dem Glasieren die Oberflächen der Mosaikstrukturelemente flachgeschliffen werden. Bei entsprechender Verfahrensoptimierung kann jedoch auf ein Flachschleifen verzichtet werden.

    [0040] Vorzugsweise wird zum Bedrucken der Mosaikstrukturelemente das zuvor beschriebene Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments verwendet.

    [0041] Bei einer speziellen Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zum Bedrucken ein Muffelglasur-Verfahren verwendet. Muffelglasuren lassen sich perfekt einbrennen und haben damit eine besondere Härte. Durch die Muffelglasur bekommen die Mosaike eine besondere Brillanz in der Oberfläche, da die vorgefertigten Elemente bereits transparent glasiert angeliefert werden.

    [0042] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.

    Detaillierte Beschreibung der Erfindung und Zeichnung



    [0043] 
    Fig. 1
    zeigt eine dreidimensionale Darstellung eines erfindungsgemäßen Mosaiksegments mit runden und länglichen Mosaikstrukturelementen.
    Fig. 2
    zeigt eine Aufsicht auf das Mosaiksegment aus Figur 1.
    Fig. 3
    zeigt eine Seitenansicht des Mosaiksegments aus Figur 1.
    Fig. 4
    zeigt einen Ausschnitt einer Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Mosaiksegment mit Bohrungen durch die Trägerplatte.
    Fig. 5
    zeigt das Gesamtmuster eines erfindungsgemäßen Mosaiks aus 4 gegeneinander verdrehten Mosaiksegmenten.
    Fig. 6
    zeigt das Gesamtmuster aus Fig. 5, ein Zielmotiv und die Überlagerung des Zielmotivs mit dem Gesamtmuster.
    Fig. 7
    zeigt reihenweise gegeneinander verschobenen Mosaiksegmente mit kiesel-förmigen Mosaikstrukturelementen
    Fig. 8
    zeigt das aus der Anordnung von Fig. 7 resultierende Gesamtmuster.
    Fig. 9
    zeigt die Verfahrensschritte für ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments.
    Fig. 10
    zeigt eine dreidimensionale Darstellung eines Mosaiksegment-Dummies.
    Fig. 11
    zeigt die Verfahrensschritte für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Mosaiksegments.


    [0044] Figuren 1 bis 3 zeigen ein erfindungsgemäßes Mosaiksegment 1. Das Mosaikelement 1 weist eine Trägerplatte 2 mit einer Vielzahl an Mosaikstrukturelementen 3 auf, die ein Segmentmuster 12 bilden. Zwischen den Mosaikstrukturelementen 3 sind befinden sich Fugen 4. In Figur 3 sind die Fugen 4 bis zu einer bestimmten Höhe mit einer Fugenmasse 5 gefüllt. Das Befüllen der Fugen 4 mit der Fugenmasse 5 kann vor und/oder nach dem Zusammenfügen mehrerer Mosaiksegmente 1 zu einem Mosaik 7 (s. Figur 5) erfolgen. Die Mosaikstrukturelemente 3 weisen eine gewölbte Oberfläche (Bombierung 6) auf und können in verschiedenen Formen ausgebildet sein (hier drei verschiedene Formen).

    [0045] Im Bereich der Fugen 4 können Bohrungen 8 in der Trägerplatte 2 vorgesehen sein, um eine Hintergrundbeleuchtung zu ermöglichen, wie in Figur 4 dargestellt.

    [0046] Figur 5 zeigt eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Mosaiks 7. Die Mosaikstrukturelemente 3 aller Mosaiksegmente 1 bilden ein Gesamtmuster 9. Das in Figur 5 gezeigte Mosaik 7 umfasst beispielhaft vier Mosaiksegmente 1, die jeweils um 90° gegeneinander verdreht sind, damit sich ein einheitliches, rapportloses Gesamtmuster bildet. Um die Rotation der einzelnen Mosaiksegmente 1 zu verdeutlichen wurde in jedem Mosaiksegment 1 das gleiche Mosaikstrukturelement 3 mit einer Schraffierung markiert. Die Ränder der einzelnen Mosaiksegmente 3 sind gestrichelt dargestellt.

    [0047] Eine andere Möglichkeit, ein rapportloses Gesamtmuster zu bilden, besteht darin, die Mosaiksegmente verschiedener Reihen gegeneinander zu verschieben, wie in den Figuren 7 und 8 beispielhaft für Mosaiksegmente mit kieselförmigen Mosaikstrukturelementen dargestellt.

    [0048] Figur 6 zeigt rechts ein Zielmotiv 10, das auf einem Mosaik mit dem in Figur 6 links dargestellten Gesamtmuster 9 dargestellt werden soll.

    [0049] Die einzelnen Verfahrensschritte zum Bedrucken der entsprechenden Mosaiksegmente 1 sind in Figur 9 gezeigt: Zunächst wird mit Hilfe einer Software das Gesamtmuster 9 aus einzelnen Segmentmustern 12 erstellt. Die Anzahl der Segmentmuster 12 richtet sich nach der Größe und gewünschten Auflösung des zu erzeugenden Mosaiks. In Figur 6 unten ist gezeigt, wie das Zielmotiv 10 mit dem Gesamtmuster 9 überlagert wird, um das Zielmotiv 10 in Mosaikstrukturelement-Bereiche 11 aufzuteilen, die den Mosaikstrukturelementen des zu erzeugenden Mosaiks entsprechen. Die Farben (hier als Schraffur dargestellt) innerhalb jedes Mosaikstrukturelement-Bereichs 11 wird analysiert und es wird jedem Mosaikstrukturelement-Bereich 11 eine zuvor bereitgestellte (abgespeicherte) Farbverteilung zugewiesen, derart, dass die zugewiesene Farbverteilung möglichst gut den Farben des entsprechenden Mosaikstrukturelement-Bereichs 11 entspricht. Somit werden die im Zielmotiv enthaltenen Farben bereichsweise ersetzt durch die bereitgestellten Farbverteilungen. Die Mosaikstrukturelemente 3 der Mosaiksegmente 1 werden sodann entsprechend den zugewiesenen Farbverteilungen bedruckt.

    [0050] Dadurch kann der Charakter des Zielmotivs verändert werden, bspw. indem die bereitgestellten Farbverteilungen durch Handmalerei erzeugt wurden.

    [0051] Zur Bereitstellung von Farbverteilungen wird zunächst mindestens ein Mosaiksegment-Dummy 13 hergestellt, welcher Dummy-Mosaikstrukturelemente 14 aufweist, die dasselbe Segmentmuster 12 bilden wie das zu bedruckende Mosaikstrukturelement 1, wie in Figur 10 gezeigt. Der Mosaiksegment-Dummy 13 besteht in der Regel aus einem anderen (einfach zu verarbeitenden Material) als das Mosaiksegment 1 und wird vorzugsweise mit Hand bemalt. Um die Kolorierung der Dummy-Mosaikstrukturelemente 14 zu erleichtern, sind die Dummy-Mosaikstrukturelemente 14 des Mosaiksegment-Dummies 13 weniger erhaben als die Mosaikstrukturelemente 3 des Mosaiksegments 1. Bei der Kolorierung des Mosaiksegment-Dummies 13 wird nicht das Zielmotiv 10 aufgemalt, sondern jedes Dummy-Mosaikstrukturelement 14 wird mit einem bestimmten Farbton oder einer Kombination aus ähnlichen Farbtönen versehen, wobei durch die Handbemalung die Dummy-Mosaikstrukturelemente 14 nicht monochrom einfarbig sind, sondern eine gewisse Farbverteilung innerhalb des/der vorgegebenen Farbtons/ Farbtonkombination aufweisen. Der so sehr aufwändig kolorierte Mosaiksegment-Dummy 13 wir dann digital abgelichtet und die Farbverteilung jedes Dummy-Mosaikstrukturelements 14 wird gespeichert. Die so gespeicherten Farbverteilungen können für eine Vielzahl an Zielmotiven verwendet werden, so dass die bislang beschriebenen Verfahrensschritte betreffend die Herstellung und Kolorierung der Mosaiksegment-Dummies 13 nicht für jeden Druckvorgang erneut durchgeführt werden müssen.

    [0052] Die mit dem zuvor beschriebenen Verfahren bedruckten Mosaiksegmente 1 werden hergestellt indem zunächst die strukturierte Trägerplatte 2 mit den Mosaikstrukturelementen 3 und den dazwischenliegenden Fugen 4 als Presskeramik-Werkstück hergestellt wird. Die Mosaikstrukturelemente werden dann durch eine Glasur mit einer Bombierung versehen und können anschließend mit dem oben beschriebenen Verfahren bedruckt werden (Figur 11).

    Bezuaszeichenliste



    [0053] 
    1
    Mosaiksegment
    2
    Trägerplatte
    3
    Mosaikstrukturelemente
    4
    Fugen
    5
    Fugenmasse
    6
    Bombierung
    7
    Mosaik
    8
    Bohrungen in Trägerplatte
    9
    Gesamtmuster
    10
    Zielmotiv
    11
    Mosaikstrukturelement-Bereiche
    12
    Segmentmuster
    13
    Mosaiksegment-Dummy
    14
    Dummy-Mosaikstrukturelemente

    Literaturliste



    [0054] 
    1. [1] https://cerasell.de/index.php/mosaike
    2. [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bisazza
    3. [3] http://www.bolkart-dental.de/RBDT/zahntechnik.html
    4. [4] https://www.keramikspritzguss.eu/



    Ansprüche

    1. Mosaiksegment (1) umfassend eine Trägerplatte (2) mit einer Oberflächenstruktur, wobei die Oberflächenstruktur eine Vielzahl an Mosaikstrukturelementen (3) umfasst, die so gruppiert sind, dass sie ein Segmentmuster (12) bilden und zwischen den Mosaikstrukturelementen (3) Fugen (4) ausgebildet sind, wobei die strukturierte Trägerplatte (2) als einstückiges Presskeramikteil ausgebildet ist.
     
    2. Mosaiksegment (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (2) aus Oxidkeramik, insbesondere aus Zirkonoxid ZrO2 oder Aluminiumoxid Al2O3, oder Silikatkeramik, insbesondere Porzellan, gefertigt ist.
     
    3. Mosaiksegment (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (2) zwischen den Mosaikstrukturelementen mit Bohrungen (8) versehen ist.
     
    4. Mosaiksegment (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mosaikstrukturelemente (3) mit einer Glasur versehen sind, und wobei die glasierten Mosaikstrukturelemente (3) eine Bombierung (6) aufweisen.
     
    5. Mosaik (7) umfassend eine Vielzahl an zusammengefügten Mosaiksegmenten (1) nach Anspruch 4.
     
    6. Mosaik (7) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen (4) zwischen den Mosaikstrukturelementen (3) zumindest teilweise mit einer selbstilluminierenden Fugenmasse gefüllt sind.
     
    7. Verwendung von Mosaiksegmenten (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Verkleidung einer Interieurwand oder einer Bordwand eines Schiffs, insbesondere einer Yacht.
     
    8. Verfahren zum Bedrucken eines Mosaiksegments (1) mit einem Zielmotiv (10), umfassend eine Trägerplatte (2) und eine Vielzahl an in einem Segmentmuster angeordneten Mosaikstrukturelementen (3), wobei Trägerplatte (2) und Mosaikstrukturelemente (3) als einstückiges Presskeramikteil ausgebildet sind, umfassend folgende Verfahrensschritte:

    b) Bereitstellung von abgespeicherten Farbverteilungen, wobei die Farbverteilungen erzeugt wurden durch:

    i. Herstellen eines Mosaiksegment-Dummies, wobei der Mosaiksegment-Dummy eine Dummy-Trägerplatte mit Dummy-Mosaikstrukturelementen umfasst, wobei die Dummy-Mosaikstrukturelemente in demselben Segmentmuster (12) angeordnet sind wie die Mosaikstrukturelemente (3) des Mosaiksegments (1);

    ii. Kolorieren der Mosaiksegment-Dummies, wobei jedes Dummy-Mosaikstrukturelement eine charakteristische Farbverteilung erhält;

    iii. digitales Ablichten der kolorierten Mosaiksegment-Dummies, wobei jede Farbverteilung der Dummy-Mosaikstrukturelemente in einem Speicher abgelegt wird;

    c) Erstellung eines Gesamtmusters (9) durch virtuelles Zusammenfügen von einer vorgegebenen Anzahl an Segmentmustern (12) mittels einer Software;

    d) virtuelles Aufteilen des Zielmotivs (10) in Mosaikstrukturelement-Bereiche (11) durch Überlagerung des Zielmotivs (10) mit dem Gesamtmuster (9), wobei jeder Mosaikstrukturelement-Bereich (11) ein Mosaikstrukturelement (3) des Mosaiksegments (1) repräsentiert;

    e) Zuweisen einer der abgespeicherten Farbverteilungen zu jeweils einem Mosaikstrukturelement-Bereichen (11);

    f) Farbauftrag auf die Mosaikstrukturelemente (3) mit denjenigen Farbverteilungen, die den Mosaikstrukturelement-Bereichen (11) zugeordnet wurden, welche die jeweiligen Mosaikstrukturelemente (3) repräsentieren.


     
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b) das Kolorieren der Mosaiksegment-Dummies in Handarbeit erfolgt.
     
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Mosaiksegment-Dummies und der Mosaiksegmente (1) unterschiedliche Materialien verwendet werden.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mosaiksegment-Dummies aus Porzellan gegossen werden.
     
    12. Verfahren zur Herstellung eines Mosaiksegments nach einem der Ansprüche 1 bis 4, umfassend folgende Verfahrensschritte:

    • Herstellung einer einteiligen strukturierten Trägerplatte (2) mit einer Oberflächenstruktur, die eine Vielzahl an Mosaikstrukturelementen (3) umfasst, die so gruppiert sind, dass zwischen den Mosaikstrukturelementen (3) Fugen (4) ausgebildet sind, mittels eines Keramik-Presswerkzeugs;

    • Glasieren der Mosaikstrukturelemente (3), wobei eine Bombierung (6) der Mosaikstrukturelemente (3) erzeugt wird;

    • Bedrucken der Mosaikstrukturelemente.


     
    13. Verfahren nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass zum Bedrucken der Mosaikstrukturelemente (3) ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11 verwendet wird.
     
    14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass zum Bedrucken ein Muffelglasur-Verfahren verwendet wird.
     




    Zeichnung

























    Recherchenbericht









    Recherchenbericht