[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpacken von Frischprodukten
gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 11.
[0002] Bei der Herstellung von Frischprodukten, wie z. B. Hackfleisch, Burger, Patties,
Frischwürsten, etc., werden in die Verpackung feuchtigkeitsabsorbierende Saugunterlagen,
z.B. sogenannte Vliese, eingelegt, damit überschüssige Feuchtigkeit gebunden wird.
Dies verhindert einerseits, dass in der Verpackung Flüssigkeit sichtbar wird und andererseits,
dass die Innenseite der Verpackung beschlägt und somit das verpackte Lebensmittel
nicht mehr gut erkennbar ist.
[0003] Derartige Saugunterlagen werden nach der Herstellung von Verpackungsschalen (Trays)
in einem eigenen Schritt in die selbigen lose eingelegt oder eingeklebt oder eingeschweißt
(z. B. mittels Ultraschallschweißen). Im Anschluss werden die Schalen aufgestapelt
und zu den späteren Kunden (z. B. Produktionsbetriebe von Hackfleisch etc.) ausgeliefert.
Dort werden die Schalen dann wieder entstapelt, befüllt und verschlossen.
[0004] Saugunterlagen werden bisher immer in einem eigenen Produktionsschritt (nicht gleichzeitig
mit dem Produkt) in die Schale bzw. Verpackung eingebracht. Durch das Einbringen der
Saugunterlagenzuschnitte in die Schale und das anschließende Stapeln, Lagern, Transportieren
und Wiederentstapeln können sich hygienische Probleme ergeben, da Lebensmittel berührende
Flächen kontaminiert werden können. Die bisherige Lösung ist unflexibel, da die Saugunterlage,
d. h., z.B. das Vlies, im Vorfeld in die Schale eingebracht wird. Für den Fall, dass
ein Produzent in einem Schalenformat unterschiedliche Produkte verpackt und jeweils
die zu dem jeweiligen Produkt passende Saugunterlage (verschiedene Größen, Dicken,
Saugkapazitäten/Absorptionseigenschaften) verwenden möchte, müsste er also identische
Schalen mit unterschiedlichen Einlagen bevorraten. Dies bedeutet einen höheren Aufwand
für Lagerfläche, Verwechslungsgefahr und höhere Stückkosten, da jeweils geringere
Stückzahlen benötigt werden. In der Praxis werden heute deshalb oft Vlieseinlagen
verwendet, die eigentlich nicht ideal zum jeweiligen Produkt passen. Es werden also
gegebenenfalls Einlagen mit zu kleiner oder zu großer Saugkapazität verwendet (dadurch
wird oft auch eine zu teure Saugunterlage verwendet als eigentlich notwendig wäre).
[0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Verpacken von Frischprodukten bereitzustellen, die eine verbesserte
Hygiene mit sich bringen und darüber hinaus kostengünstiger zu fertigen und zu lagern
sind.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 11 gelöst.
[0007] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist also ein Verfahren zum Verpacken von Frischhalteprodukten,
insbesondere Fleisch und Wurstprodukten, vorgesehen, wobei das Frischprodukt gleichzeitig
mit einer Saugunterlage in ein Behältnis eingebracht wird. Unter gleichzeitig versteht
man hier in einem Schritt, d. h., dass sich beim Einlegen des Frischprodukts in das
Behältnis das Frischprodukt bereits über der Saugunterlage befindet. Im Stand der
Technik gab es hierfür immer mindestens zwei getrennte Verfahrensschritte.
[0008] Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass jetzt Behältnisse, wie beispielsweise
Schalen, Trays, etc. nicht mehr zusammen mit den Saugunterlagen gelagert werden müssen.
Dies bringt weiter den Vorteil mit sich, dass für ein bestimmtes Produkt stets eine
ideal passende Saugunterlage gewählt werden kann. Somit können die Behältnisse unabhängig
von den entsprechenden Saugunterlagen in größerer Stückzahl gekauft und bevorratet
werden, was wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Ferner ergeben sich auch hygienische
Vorteile, da die Saugunterlage nicht zusammen mit dem Behälter gelagert werden muss,
insbesondere Flächen, die das Lebensmittel berühren, nicht kontaminiert werden. Dies
bedeutet auch, dass Behältnisse und Saugunterlagen unabhängig voneinander gekauft
werden können.
[0009] Unter Saugunterlage versteht man in dieser Anmeldung eine Unterlage, die Feuchtigkeit
absorbieren kann und einen Saugkörper aufweist z. B. ein Vlies, z. B. aus Zellulose.
Die Saugunterlage kann aus dem Saugkörper gebildet sein oder einen solchen umfassen.
Unter Behältnis versteht man in dieser Anmeldung eine Schale, eine Tiefziehpackung,
eine Flow Wrap-Verpackung (Schlauchbeutel), Karton etc.
[0010] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass im Vergleich zum
Stand der Technik ein Produktionsschritt gespart werden kann, da die Saugunterlage
zusammen mit dem Produkt eingebracht werden kann.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann zwischen Saugunterlage und Frischprodukt
eine Zwischenlage angeordnet sein, insbesondere ein Papier, z.B. ein Wachspapier mit
glatter Oberfläche oder eine Folie, insbesondere eine Kunststofffolie, z. B. eine
PE-Folie. Somit kann beispielsweise ein Frischprodukt auf die Zwischenlage produziert
werden, z. B. ein Hackfleischstrang. Wenn zwischen absorbierender Saugunterlage und
dem Frischprodukt noch die Zwischenlage liegt, kann verhindert werden, dass das Produkt
durch den direkten Kontakt zu der absorbierenden Saugunterlage, z. B. dem Saugvlies,
austrocknet. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Saugunterlage einen Saugkörper
aufweist, insbesondere in Form eines Vlieses, dessen dem Frischprodukt zugewandte
Oberfläche Feuchtigkeit absorbiert. Eine Zwischenlage bringt darüber hinaus den Vorteil
mit sich, dass die darunter liegende Saugunterlage, die eventuell auch schon Flüssigkeit,
z.B. Blut aufgesaugt hat nicht sichtbar ist, was zu einem verbesserten Erscheinungsbild
führt. Ferner kann das Frischprodukt, wenn die Saugunterlage eine raue Oberfläche
aufweist, leichter von der Zwischenlage, die eine glatte Oberfläche aufweisen kann,
abgenommen werden und klebt nicht fest. Vorteilhafterweise ist die Zwischenlage aus
einem nicht Flüssigkeit absorbierenden Material gefertigt.
[0012] Alternativ kann die Saugunterlage auch so ausgebildet sein, dass auf den Saugkörper
zumindest einseitig ein Kunststoff aufgebracht, insbesondere aufkaschiert, ist.
[0013] Vorzugsweise ist die Saugunterlage derart ausgebildet, dass die dem Frischprodukt
zugewandte Auflagefläche keine Feuchtigkeit über den Saugkörper aufnehmen kann. Das
bedeutet, dass, wenn eine Kunststofffolie auf den Saugkörper aufgebracht ist, an der
Seite der Auflagefläche der Kunststoff auch nicht perforiert ist. Vorzugsweise ist
dann, wenn beide Seiten des Saugkörpers mit Kunststoff versehen sind, die vom Frischprodukt
abgewandte Unterseite perforiert, derart, dass Flüssigkeit über den Saugkörper aufgesogen
werden kann.
[0014] Eine entsprechende Ausbildung, bei der die dem Frischprodukt zugewandte Auflagefläche
nicht feuchtigkeitsabsorbierend ist, bringt den Vorteil mit sich, dass das Frischprodukt
nicht austrocknet und dann gegebenenfalls keine Zwischenlage notwendig ist.
[0015] Vorteilhafterweise wird die Saugunterlage von einer Rolle, z. B. in Form einer Bahn,
abgewickelt und in Transportrichtung durch eine Transporteinrichtung, z. B. ein Transportband,
gefördert. Auch das Frischprodukt, das auf die Saugunterlage aufgebracht wird, wird
zusammen mit der Saugunterlage in Transportrichtung T gefördert. Es ist auch möglich,
wenn eine Zwischenlage vorhanden ist, dass die Saugunterlage und die Zwischenlage
von einer gemeinsamen Rolle abgewickelt werden oder aber von zwei verschiedenen Rollen.
Wenn die Saugunterlage und die Zwischenlage von unterschiedlichen Rollen abgewickelt
werden, müssen diese nicht die gleiche Länge (in Transportrichtung betrachtet) aufweisen,
wenn sie an unterschiedlichen Stellen geschnitten werden. Die abgewickelte Saugunterlage
und die Zwischenlage werden in Transportrichtung gefördert, wobei dann das Frischprodukt
auf die Zwischenlage aufgebracht wird.
[0016] Dabei kann vorteilhafterweise das Frischprodukt erst auf die Zwischenlage aufgebracht
werden und nachfolgend die Saugunterlage unter die Zwischenlage eingebracht werden,
oder aber die Zwischenlage und die Saugunterlage wurden bereits übereinandergelegt
und in Transportrichtung bewegt, wenn das Frischprodukt darauf abgelegt wird.
[0017] Die Saugunterlage und/oder die Zwischenlage können vor dem Einbringen in das Behältnis
in Einzelzuschnitte durchtrennt werden, gegebenenfalls auch zusammen mit dem Produkt,
z. B. einem Hackfleischstrang. Es ist also möglich, die Saugunterlage und/oder die
Zwischenlage, d. h. die Bahn, zu durchtrennen bevor oder nachdem das Frischprodukt
aufgebracht wurde.
[0018] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel,
dass die geschnittene Saugunterlage eine kleinere Fläche aufweist als die geschnittene
Zwischenlage, insbesondere eine kleinere Länge, derart, dass die Menge an teurer Saugunterlage
reduziert werden kann. Darüber hinaus kann dann die Saugunterlage unter der Zwischenlage
von oben nicht gesehen werden, was zu einem verbesserten Erscheinungsbild führen kann.
Eine Zwischenlage ist insbesondere auch deshalb vorteilhaft, da das Frischprodukt,
z. B. Hackfleisch, leichter von der glatten Zwischenlage vom Endverbraucher abgenommen
werden kann, als von der absorbierenden Saugunterlage, die eine raue Oberfläche aufweist.
[0019] Es ist auch möglich, dass die Saugunterlage und die Zwischenlage vor dem Aufbringen
des Frischprodukts miteinander verbunden, d.h. aneinander befestigt werden, z. B.,
verklebt, verschweißt, etc. Dabei können die Saugunterlage und die Zwischenlage bereits
vorab miteinander verbunden werden und auf eine gemeinsame Rolle aufgewickelt sein
oder aber die Saugunterlage und die Zwischenlage werden nach dem Abwickeln zusammengeführt
und miteinander verbunden.
[0020] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist mindestens eine Zuführeinrichtung für eine
Saugunterlage, die insbesondere eine Rolle umfasst auf und eine Zuführeinrichtung
für das Frischprodukt, z.B. eine Ausstoßeinrichtung für Hackfleisch, ein Transportband
für einen Frischproduktstrang oder portionierte Frischprodukte etc.
[0021] Die Vorrichtung ist dabei derart ausgebildet, dass das Frischprodukt, d.h. das portionierte
Frischprodukt zusammen mit der Saugunterlage in ein Behältnis eingebracht werden kann.
[0022] Die Vorrichtung kann auch noch eine Zuführeinrichtung für eine Zwischenlage, die
insbesondere eine Rolle umfasst, aufweisen.
[0023] Die Vorrichtung umfasst gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Transporteinrichtung,
mit der das auf der Saugunterlage oder auf der Saugunterlage und der Zwischenlage
liegende Frischprodukt transportiert werden kann bevor es in das Behältnis eingebracht
werden kann.
[0024] Weiter weist die Vorrichtung mindestens eine Trenneinrichtung auf, zum Trennen der
Saugunterlagenbahn und der Zwischenlagenbahn in entsprechende Zuschnitte .Die Vorrichtung
ist ausgebildet zum gleichzeitigen Einbringen des Frischprodukts mit der Saugunterlage
und umfasst dazu vorteilhafterweise eine Transporteinrichtung zum Transportieren der
Behältnisse, die tiefer liegt als die Transporteinrichtung, auf der das Frischprodukt
zusammen mit der Saugunterlage oder der Saugunterlage und der Zwischenlage gefördert
wird, derart, dass das Frischprodukt zusammen mit der Saugunterlage oder der Saugunterlage
und der Zwischenschicht in das Behältnis abgeworfen oder eingebracht (z.B. in einen
Schlauchbeutel) werden kann. Dabei kann das Frischprodukt am Ende der Transporteinrichtung,
insbesondere eines Transportbands, einfach vom Band laufen und in das Behältnis hineinfallen
oder -rutschen oder kann über einen Schieber abgeschoben werden. Dazu kann die Behälterwandung
schräg zum Behälterboden verlaufen. Es ist auch möglich am Ende der Transporteinrichtung,
z.B. am in Transportrichtung betrachtet hinterem Ende eines Transportbandes eine Rutsche
anzuordnen, über die das Frischprodukt und die Saugunterlage in das Behältnis rutschen
können.
[0025] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme folgender Figuren näher
erläutert.
- Fig. 1A
- zeigt grobschematisch eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 1B
- zeigt grobschematisch eine weitere Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2
- zeigt grobschematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 3
- zeigt grobschematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 4
- zeigt grobschematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 5
- zeigt grobschematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0026] Die Fig. 1A, 1B, 2 und 3 zeigen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung am
Beispiel der Hackfleischproduktion. Das Frischprodukt 2, hier in Form von Hackfleisch
2, wird von dem schematisch dargestellten Fleischwolf 7 in Transportrichtung T als
Hackfleischstrang ausgestoßen und auf eine erste Transporteinrichtung, hier dem Transportband
6a, in Transportrichtung weitertransportiert. Der Fleischwolf 7 dient hier als der
Einrichtung 7 zum Zuführen des Frischprodukts 2, hier dem Hackfleischstrang.
[0027] Ferner umfasst die Vorrichtung 10 eine Zufuhreinrichtung, die hier eine Rolle 5a
umfasst, über die eine Saugunterlage 1, hier in Form einer Saugunterlagenbahn, abgewickelt
werden kann. Die Saugunterlage bzw. die Saugunterlagenbahn kann hier über z. B. eine
Führung, die z. B. eine Umlenkrolle 11 und ein Rollenpaar 12a umfassen kann, zum vorderen
Ende einer Transporteinrichtung 6a, hier dem Förderband 6a geführt werden. Dabei kann
ein Antrieb vorgesehen sein der z.B. mindestens eine Rolle des Rollenpaars 12a und/oder
die Rolle 5a antreibt um die Saugunterlagenbahn zu fördern. Die Saugunterlage 1 wird
dabei über das vordere Ende des Förderbands geführt, wobei das Frischprodukt 2 auf
das Förderband 6a produziert wird und die Saugunterlage 1 zwischen dem Förderband
und dem Frischprodukt 2 mitgeführt wird. Eine nicht dargestellte Steuereinrichtung
steuert die Antriebe der Zuführeinrichtung für die Saugunterlage und den Antrieb des
Förderbands vorzugsweise synchron. Am Ende der Fördereinrichtung 6a ist eine Fördereinrichtung
6b hier ebenfalls in Form eines umlaufenden Förderbands angeordnet.
[0028] Zwischen den Fördereinrichtungen 6a und 6b, die beabstandet voneinander sind, ist
eine Trenneinheit in Form eines Messers 8 vorgesehen, das sowohl das Produkt 2 als
auch die Saugunterlage 1 durchtrennt. Das Förderband 6b fördert dann das Frischprodukt
2 auf der Saugunterlage in Transportrichtung weiter. In einem Bereich unterhalb der
Transporteinrichtung 6b ist eine Transporteinrichtung 9, hier ebenfalls z. B. als
umlaufendes Transportband ausgebildet, angeordnet. Dabei ist die Fördereinrichtung
9 zum Transportieren der Behältnisse 3 derart angeordnet, dass sich die Transporteinrichtungen
9 in Transportrichtung T überlappen, derart, dass am Ende der Transporteinrichtung
6b das Frischprodukt 2 zusammen mit der Saugunterlage 1 in ein Behältnis 3 fallen
bzw. rutschen kann. Dabei kann das Behältnis, wie in Fig. 1A dargestellt ist, eine
schräge Wandung aufweisen oder es ist eine nicht dargestellte Rutsche vorgesehen,
die derart angeordnet ist, dass das Frischprodukt 2 zusammen mit der Saugunterlage
1 in das Behältnis 3 rutschen kann. Dies ist produktschonend und minimiert die Fallhöhe.
Das Transportband 6b nach der Trenneinrichtung 8 kann schneller laufen als die Transporteinrichtung
6a, um eine Lücke zwischen den einzelnen Portionen zu erzeugen. An dieser Stelle können
die Portionen auch mit einem Rückzugsband in eine Tiefziehmaschine oder in eine Horizontalschlauchbeutelmaschine
eingelegt werden.
[0029] Das Frischprodukt kann mit der Saugunterlage auch in das jeweilige Behältnis geschoben
werden.
[0030] Bei dem in Fig. 1A gezeigten Ausführungsbeispiel können die Behältnisse 3 alternativ
auch z. B. auf eine Fördereinrichtung, z. B. ein Förderband, das senkrecht zur Transportrichtung
T läuft (nicht dargestellt), übergeben werden insbesondere aufgeschoben werden, etc.
[0031] Die geführten Behältnisse 3 können dann z. B. weiter in Transportrichtung T transportiert
werden 40und nachfolgend verschlossen werden.
[0032] Die Saugunterlage 1 umfasst einen Saugkörper, beispielsweise ein Material, das Feuchtigkeit
absorbieren kann, wie z. B. ein Vlies, insbesondere Zellulose. Der Saugkörper hat
beispielsweise eine Saugfähigkeit von bis zu 4000ml / m
2.
[0033] Die Saugunterlage ist z.B. 0,2 mm - 4 mm stark und kann bei entsprechender Stärke
auch eine polsternde Wirkung haben.
[0034] Es ist auch möglich, dass die Saugunterlage derart ausgebildet ist, dass sie nicht
ausschließlich aus einem feuchtigkeitsabsorbierenden Saugkörper gebildet ist, sondern
dass z. B. auf zumindest einer Seite ein Kunststoff z. B. eine PE-Folie (Polyethylen)
mit einer Stärke von 0,05 - 0,5 mm aufgebracht, insbesondere aufkaschiert, ist. Vorzugsweise
ist dabei zumindest die Auflagefläche, auf der das Frischprodukt 2 auf der Saugunterlage
1 aufliegt, derart ausgebildet, dass keine Flüssigkeit absorbiert werden kann, um
zu verhindern, dass das Frischprodukt austrocknet. Wenn die Saugunterlage auf der
dem Frischprodukt 2 zugewandten Seite und auf der Unterseite Kunststoff aufweist,
kann der Kunststoff an der Unterseite perforiert sein, derart, dass von der Unterseite
Flüssigkeit absorbiert werden kann. Die Geschwindigkeiten der einzelnen Transporteinrichtungen
6a, 6b, 9 sowie der Antrieb der Zuführung der Saugunterlagenbahn und die Geschwindigkeit
des Ausstoßes des Frischprodukts können über eine nicht dargestellte Steuereinrichtung
angepasst werden.
[0035] Fig. 1B zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung,
das im Wesentlichen dem in Fig. 1A gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht, wobei
hier lediglich noch eine Zwischenlage 4 zwischen Frischprodukt und Saugunterlage 1
angeordnet werden kann. Dazu ist z. B. eine zweite Rolle 5b vorgesehen, die ebenfalls
über eine Führungseinrichtung beispielsweise mittels Umlenkrolle 11b und Rollenpaar
12b als Zwischenlagebahn 4 zum Anfang der Transporteinrichtung 6a in einen Bereich
über der Saugunterlage 1 geführt werden kann. Dabei kann die Zuführung für die Zwischenlage
ebenfalls einen Antrieb aufweisen, wobei z.B. zumindest eine Rolle des Rollenpaars
12b angetrieben wird. Dabei wird dann das Frischprodukt 2 auf die Zwischenlage 4 aufgebracht.
Das bedeutet, dass die Zwischenlage 4 zwischen Frischprodukt 2, hier dem Hackfleischstrang,
und der Saugunterlage 1 angeordnet ist.
[0036] Die Zwischenlage 4 ist beispielsweise ein Papier, ein gewachstes Papier oder eine
Folie, z. B. eine PE-Folie oder PS-Folie (Polstyrol). Vorzugsweise ist die Zwischenlage
derart ausgebildet, dass sie keine Feuchtigkeit absorbiert. Die restliche Vorrichtung
entspricht der in der Fig. 1A beschriebenen Vorrichtung, wobei dann ebenfalls das
Frischprodukt 2 zusammen mit der Saugunterlage 1 in das Behältnis 3 eingebracht werden
kann, jedoch zwischen Saugunterlage 1 und Fertigprodukt 2 noch die ebenfalls geschnittene
Zwischenlage 4 angeordnet ist.
[0037] Bei den in Fig. 1A und 1B gezeigten Ausführungsbeispielen werden die Saugunterlagenbahn
1 und die Zwischenlagenbahn 4 gemeinsam über die Trenneinrichtung 8 auf die gewünschte
Größe, d. h. in Transportrichtung T betrachtete Länge, zusammen mit dem Hackfleisch
abgeteilt. Somit sind die drei Komponenten immer gleich lang. Die Breite der drei
Komponenten kann sich allerdings unterscheiden, d. h., die Zwischenlage 4 kann z.
B. breiter sein als die Hackfleischportion 2 und die Saugunterlage 1 kann schmäler
sein als die Zwischenlage 4, damit die Saugunterlage in der Fertigverpackung für den
Endkunden nicht mehr sichtbar ist. So kann Saugunterlagenmaterial gespart werden,
wenn die Fläche des Saugmaterials kleiner ist als die Fläche der Zwischenlage 4.
[0038] Bei dem in Fig. 1B gezeigten Ausführungsbeispiel kann natürlich die Saugunterlage
ausschließlich aus dem saugfähigen Saugkörper gebildet sein oder aber ebenfalls, wie
im Zusammenhang mit Fig. 1A beschrieben wurde, auf zumindest der Auflageseite derart
ausgebildet sein, dass keine Flüssigkeit absorbiert wird. Dies ist insbesondere dann
vorteilhaft, wenn die Zwischenlage aus unbeschichtetem Papier gebildet ist, über das
Flüssigkeit absorbiert werden könnte.
[0039] Um eine Relativbewegung zwischen Zwischenlage und Saugunterlage auf dem Weg bis in
die Verpackung, d. h. das Behältnis 3, zu vermeiden, können beide Lagen nach dem Abrollen
von den Rollen 5a und b und vor dem Unterlegen unter das Frischprodukt miteinander
verbunden werden. Das Verbinden kann erfolgen durch Aufbringen von Klebstoff, insbesondere
einen oder mehreren Klebepunkten auf der Zwischenlage und/oder der Saugunterlage 1
auf den jeweils zugewandten Seiten oder durch Verkleben durch selbstklebende Streifen
auf der Zwischenlage oder der Saugunterlage. Ein Verbinden kann auch erfolgen durch
Ultraschallschweißen, stationär oder im Durchlauf oder durch Prägeverbindung stationär
oder im Durchlauf.
[0040] Fig. 2 entspricht im Wesentlichen dem in Fig. 1B gezeigten Ausführungsbeispiel, mit
der Ausnahme, dass die Saugunterlage 1 und die Zwischenlage 4 an unterschiedlichen
Stellen zugeführt wird. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist dabei
die Transporteinrichtung 6a unterteilt in die Transporteinrichtungen 6ai, 6a
2.
[0041] Hierbei wird die Saugunterlagenbahn 1 zwischen den Transporteinrichtungen 6a
1 und 6a
2 zugeführt und unter das Frischprodukt 2 und die Zwischenlage 4 eingebracht.
[0042] In Fig. 2 kann die Verbindung zwischen Zwischenlage 4 und Saugunterlage z. B. über
selbstklebende Streifen auf der Oberseite der Saugunterlage oder der Unterseite der
Zwischenlage erfolgen. Auch bei dieser Anordnung werden die drei Komponenten (Frischprodukt,
Zwischenlage, Saugunterlage) auf gleiche Länge abgeteilt, während, wie zuvor beschrieben,
die Breiten unterschiedlich sein können. Der weitere Verlauf der Produktionslinie
entspricht dem in Fig. 1A und 1B.
[0043] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, die der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform entspricht,
wobei die Saugunterlage 1 zwischen den Transporteinrichtungen 6a
1 und 6a
2 zugeführt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine zusätzliche Trenneinrichtung
13 vorgesehen, die z. B. unmittelbar nach dem Rollenpaar 12 angeordnet ist, bei dem
zumindest eine Rolle angetrieben ist, um die Saugunterlagenbahn der Transporteinrichtung
6a
2 zuzuführen. Dabei kann die Trenneinrichtung 13 die Saugunterlage bereits in Einzelteile
unterteilen, bevor sie unter die Zwischenlage 4 eingelegt wird. Über das Transportrollenpaar
12a kann dann stets Saugunterlage 1 nachgezogen werden.
[0044] Dieses Ausführungsbeispiel bringt den Vorteil mit sich, dass die Länge von Zwischenlage
4 und Saugunterlage 1 (in Transportrichtung T betrachtet) unterschiedlich sein kann.
Somit kann nicht nur die Breite der Zwischenlage 4 und der Saugunterlage 1 unterschiedlich
gewählt werden, sondern auch deren Länge. Somit kann die Größe der Saugunterlage dem
Bedarf des Produkts angepasst werden.
[0045] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der bereits abgeteilte Portionen an
Frischprodukt 2, wie z. B. Burger, Patties, Gruppen von Frischwürsten etc., zugeführt
werden. Aber auch bereits durch einen vorgelagerten Prozess vereinzelte Hackfleischportionen
sind denkbar. Hier kann z.B. das Hackfleisch portionsweise ausgestoßen werden. Die
einzelnen Portionen werden voneinander beabstandet auf dem Förderband 6a transportiert.
Zwischen der Transporteinrichtung 6a und 6b wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel
sowohl die Saugunterlage 1 als auch die Zwischenlage 4, wie zuvor beschrieben, zugeführt.
Alternativ ist es auch möglich, nur eine Saugunterlage zuzuführen. Saugunterlage 1
und Zwischenlage 4 werden hier durch die Trenneinrichtung 13 z.B. auf gleiche Länge
unterteilt. Es ist nicht zwingend, dass die Saugunterlage 1 und die Zwischenlage 4
auf gleiche Länge unterteilt werden, da durch unterschiedlichen Vorschub verschiedene
Längen erzeugt werden können. Die Hinterkante von Zwischenlage und Saugunterlage sind
dann an gleicher Stelle abgetrennt. Dabei können wenn auch nicht dargestellt, die
Saugunterlage 1 und die Zwischenlage 4 auch länger sein als das Produkt und vorne
und / oder hinten über das Produkt vorstehen. Das unterteilte Frischprodukt 2 wird
dann beim Übergang zwischen den beiden Transporteinrichtung 6a und 6b auf die Zwischenlage
4 und die Saugunterlage 1 aufgeschoben, weiter in Transportrichtung T transportiert
und schließlich, wie zuvor beschrieben, in das jeweilige Behältnis 3 eingelegt werden
bzw. eingebracht.
[0046] Fig. 5 entspricht dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Ausnahme, dass
hier zwei unterschiedliche Trenneinrichtungen 13a und 13b für die Saugunterlage 1
und die Zwischenlage 4 vorgesehen sind. Auch die Zuführrollen 12a, 12b können getrennt
voneinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angesteuert werden. Dies bietet
den Vorteil, dass die Länge der Zwischenlage 4 und der Saugunterlage 1 völlig unabhängig
voneinander eingestellt werden kann und mit unterschiedlicher Länge dem Frischprodukt
2 zugeführt werden kann. Somit kann sowohl die Position der Zwischenlage 4 relativ
zum Frischprodukt 2, aber auch die Position der Saugunterlage 1 relativ zum Frischprodukt
2 bzw. zur Zwischenlage 4 eingestellt werden. Auch hier kann die Größe der Saugunterlage
1, und damit die Absorption der Feuchtigkeit, sehr gut an das Produkt angepasst werden.
Um zu verhindern, dass die Unterlagen zueinander verrutschen, kann auch hier z. B.
ein selbstklebender Streifen auf einer oder auf beiden Unterlagen vorgesehen sein.
Es ist aber auch möglich, dass in dem Bereich, wo die Zwischenlage 4 und Saugunterlage
1 zusammengeführt werden, dazwischen ein Klebstoff aufgebracht wird, oder die Saugunterlage
1 und die Zwischenlage 4, wie ebenfalls zuvor beschrieben, mittels nicht dargestellter
Ultraschallschweißeinrichtung oder nicht dargestellter Prägeeinrichtung miteinander
verbunden werden. Der Weitertransport der Produkte erfolgt wie zuvor beschrieben.
[0047] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also ein Frischproduktstrang 2 oder ein
bereits unterteiltes Frischprodukt zugeführt und zumindest eine Saugunterlage 1 untergelegt
oder aber eine Zwischenlage sowie eine Saugunterlage. Die Saugunterlage 1 oder die
Saugunterlage und die Zwischenlage 4 werden im laufenden Prozess über eine Schneideinrichtung
8, 13 auf eine gewünschte Länge zugeschnitten. Die Saugunterlage 1 und die Zwischenlage
4 können entweder gemeinsam zugeschnitten werden und haben dann die gleiche Länge
oder über getrennte Einrichtungen getrennt zugeführt werden, derart, dass sie sich
in ihrer Länge unterscheiden. Somit kann die Länge an bestimmte Erfordernisse angepasst
werden. Dabei kann dann auch ein entsprechender Antrieb zum Fördern der Saugunterlage
1 unabhängig von einem Antrieb zum Fördern der Zwischenlage 4 angetrieben werden.
Für den Fall, dass das Produkt als Produktstrang vorliegt, kann dieser entweder zusammen
mit der Saugunterlage und/oder gegebenenfalls mit der Zwischenlage 4 getrennt werden.
Das Frischprodukt kann dann zusammen mit der Saugunterlage oder der Saugunterlage
und der Zwischenlage 4 in ein Behältnis 3 eingebracht und eitertransportiert und schließlich
z.B. mittels Deckel oder Folie verschlossen oder verschweißt werden. Bei einem Schlauchbeutel
bzw. einer Flow Wrap Verpackung wird der Beutel ohne zusätzliche Folie zugeschweißt.
1. Verfahren zum Verpacken von Frischprodukten, insbesondere Fleisch und Wurstprodukten,
dadurch gekennzeichnet, dass das Frischprodukt (2) gleichzeitig mit einer Saugunterlage (1) in ein Behältnis (3)
eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen zwischen der Saugunterlage (1) und dem Frischprodukt (2) eine
Zwischenlage (4) angeordnet wird, insbesondere ein Papier oder eine Folie.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage (1) einen Saugkörper aufweist, insbesondere ein Vlies.
4. Verfahren nach mindestens Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Saugkörper zumindest einseitig ein Kunststoff aufgebracht ist, wobei vorzugsweise
die Auflagefläche der Saugunterlage (1) derart ausgebildet ist, dass über die Auflagefläche
keine Feuchtigkeit vom Saugkörper aufgenommen werden kann, insbesondere der Kunststoff
an der Auflagefläche nicht zur Feuchtigkeitsaufnahme perforiert ist und vorzugsweise
der Kunststoff, an der dem Frischprodukt abgewandten Unterseite perforiert ist.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage (1) von einer Rolle (5a,b) abgewickelt wird und in eine Transportrichtung
(T) gefördert wird und das Frischprodukt (2) auf die Saugunterlage (1) aufgebracht
wird und zusammen mit der Saugunterlage in Transportrichtung (T) gefördert wird.
6. Verfahren nach mindestens Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage (1) und die Zwischenlage (4) jeweils von einer Rolle oder von einer
gemeinsamen Rolle (5a,b) abgewickelt und in Transportrichtung befördert werden und
das Frischprodukt (2) auf die Zwischenlage (4) aufgebracht wird, wobei vorzugsweise
das Frischprodukt (2) erst auf die Zwischenlage (4) aufgebracht wird und nachfolgend
die Saugunterlage unter die Zwischenlage (4) eingebracht wird, oder
die Zwischenlage (4) und die Saugunterlage (1) übereinandergelegt werden und dann
das Frischprodukt (2) auf Zwischenlage (4) und Saugunterlage (1) abgelegt wird.
7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage (1) und/oder die Zwischenlage (4) von jeweiligen Bahnen zuschnitte
in Einzelzuschnitte durchtrennt werden, bevor das Frischprodukt (2) und die Saugunterlage
(1) oder das Frischprodukt (2) mit der Saugunterlage und der Zwischenlage in das Behältnis
(3) eingebracht werden.
8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage und/oder die Zwischenlage am Anfang einer Transporteinrichtung
(6a,6b), insbesondere eines Transportbands, zugeführt werden und von dieser Transporteinrichtung
mit in Transportrichtung (T) befördert werden.
9. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die geschnittene Saugunterlage eine kleinere Fläche aufweist als die geschnittene
Zwischenlage und insbesondere die Breite und /oder Länge der geschnittenen Saugunterlage
kleiner ist als jeweils die Breite und/oder Länge der geschnittenen Zwischenlage.
10. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugunterlage (1) und die Zwischenlage (4) vor dem Aufbringen des Frischprodukts
aneinander befestigt werden.
11. Vorrichtung, insbesondere zum Durchführen des Verfahrens nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 10, zum Verpacken von Frischprodukten (2),
mit mindestens einer Zuführeinrichtung (5a,b) für eine Saugunterlage (1), die insbesondere
eine Rolle (5a,b) umfasst und
mit einer Zuführeinrichtung (6a 7) für das Frischprodukt (2), wobei die Vorrichtung
zum gleichzeitigen Einbringen des Frischprodukts (2) zusammen mit der Saugunterlage
(1) in ein Behältnis (3) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Zuführeinrichtung für eine Zwischenlage (4), die insbesondere
eine Rolle (5a,b) umfasst, aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine Transporteinrichtung (6b) aufweist, mit der das auf
der Saugunterlage (1) oder auf der Saugunterlage und der Zwischenlage (4) liegende
Frischprodukt transportiert werden kann, bevor es in das Behältnis (3) eingebracht
werden kann.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine Trenneinrichtung (8) aufweist zum Trennen der Saugunterlage
und/oder der Zwischenlage in Einzelzuschnitte.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Transporteinrichtung (9) zum Transportieren der Behältnisse
(3) aufweist, die vorzugsweise tiefer liegt als eine Transporteinrichtung (6b), die
das Frischprodukt auf der Saugunterlage oder auf der Zwischenlage und Saugunterlage
fördert, derart, dass das Frischprodukt (2) zusammen mit der Saugunterlage oder zusammen
mit der Zwischenlage und der Saugunterlage in das Behältnis (3) eingebracht werden
kann.
16. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung für die Saugunterlage (1) und/oder die Zuführeinrichtung für
die Zwischenlage (4) eine Führung (12) aufweist, die derart gestaltet ist, dass die
Saugunterlage und/oder die Zwischenlage (4) zwischen Produkt und Transporteinrichtung,
insbesondere Transportband, eingezogen und mittransportiert werden.
17. Vorrichtung nach mindestens einen der Ansprüche 11-16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung für die Saugunterlage und/oder Zwischenlage einen Antrieb aufweist.