[0001] Die Erfindung betrifft einen insbesondere hydraulischen Arbeitszylinder mit Positionsgeber
sowie einen Positionsgeber.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind für eine Erkennung der Position der Kolbeneinheit
von druckmittelbetriebenen Arbeitszylindern unterschiedliche Lösungen bekannt.
[0003] Hierbei wird insbesondere die Abfrage der Position am Zylindergehäuse aufgrund der
geschützten Lage bevorzugt. Es kommen dabei Wirkprinzipien wie ein mechanischer Schaltkontakt,
magnetische und elektromagnetische Detektionen oder deren Kombination zur Anwendung.
[0004] So beschreibt beispielsweise die Druckschrift
US 5 906 222 A eine Positionserkennungsvorrichtung für einen Kolben eines Hydraulikzylinders. Die
Positionserkennungsvorrichtung weist ein Federelement, eine Betätigungseinheit mit
einem Formkörper und ein Magnetelement, sowie einen Näherungssensor zur Erfassung
der Lage des Magnetelements auf. Die Betätigung des Formkörpers erfolgt über ein Nockenelement,
das an einem Ende des Kolbens angeordnet und abschnittsweise in das Verschlussteil
eingeführt wird. Das Wirkprinzip beruht auf einem kontaktlosen Näherungsverfahren
auf induktiver Basis.
[0005] EP 2 878 831 A1 offenbart eine Lösung, die die Vorteile eines Reed-Schalters mit einer besonders
positionsgenauen mechanischen Auslösung bei zugleich zuverlässiger Entkopplung vom
Druckraum vereinigt. Hierbei wird durch die Kolbeneinheit beim Überfahren der Schalterposition
ein Magnetkörper mechanisch in Richtung des Reed-Schalters bewegt, wodurch der Schaltvorgang
eintritt.
[0006] Des Weiteren beschreibt die Druckschrift
EP 0 620 372 A1 die Positionserkennung eines Kolbens in einem Hydraulikzylinder über einen Magnetfeldsensor.
Dieser wird beim Erreichen der Position durch einen Magneten auf dem Kolben betätigt.
[0007] Ferner beschreibt die Druckschrift
EP 0 965 765 A2 einen mechanischen Schaltkontakt. Dieser besteht aus einem ersten, feststehenden
Kontakt und einem diesen gegenüber verschiebbaren, zweiten Kontakt. Erreicht der Kolben
eine definierte Position, verschiebt dieser den verschiebbaren Kontakt soweit in Richtung
des ersten Kontakts, sodass sich der Stromkreis schließt und ein Signal entsteht.
[0008] Nachteile der beschriebenen Lösungen können sich durch die Komplexität des Aufbaus
und die Ungenauigkeit der Positionserkennung ergeben. Zur Auswertung der Signale sind
mindestens zweidrahtige Leitungen sowie teilweise eine aufwändige Auswertungselektronik
erforderlich.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung ist es einen Arbeitszylinder aufzuzeigen, bei dem die Position
der Kolbeneinheit konstruktiv einfach sowie mit hoher Präzision und hoher Zuverlässigkeit
bestimmbar ist. Ferner ist es die Aufgabe der Erfindung, einen konstruktiv einfachen,
präzisen und zugleich robusten Positionsgeber zur Bestimmung der Kolbenposition eines
Arbeitszylinders bereitzustellen.
[0010] Die Aufgabe wird in Bezug auf den Arbeitszylinder durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten
Merkmale sowie in Bezug auf den Positionsgeber durch die im Patentanspruch 5 aufgeführten
Merkmale gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
[0011] Der erfindungsgemäße Arbeitszylinder mit Positionsgeber weist als Grundkomponenten
einen Zylinderkörper, eine Kolbeneinheit und einen Positionsgeber auf.
[0012] In an sich bekannter Weise bildet der Zylinderkörper einen Zylinderinnenraum aus.
Darin ist die Kolbeneinheit angeordnet, die einen Kolbenbewegungsraum aufweist. Die
Kolbeneinheit bewegt sich linear im Zylinderinnenraum. Der Teil des Zylinderinnenraums,
in der sich die Kolbeneinheit bewegt, wird als Kolbenbewegungsraum verstanden. Der
Zylinderinnenraum ist jeweils an seinen axialen Enden durch ein Verschlussteil druckmitteldicht
begrenzt und verschlossen.
[0013] Zur Bewegung der Kolbeneinheit wird in den Zylinderinnenraum ein Druckmittel, nachfolgend
auch Medium genannt, eingeleitet.
[0014] Der aus diesen Grundkomponenten gebildete erfindungsgemäße Arbeitszylinder kann in
unterschiedlichen Ausbildungen vorliegen. Insbesondere kann es sich bei dem Arbeitszylinder
um einen Differenzialarbeitszylinder, einen Plungerzylinder, einen Gleichgangzylinder,
einen Teleskopzylinder, einen Zugzylinder oder auch um einen pneumatischen Arbeitszylinder
handeln. Als Arbeitszylinder im Sinne der vorliegenden Erfindung werden insbesondere
ferner Speicherzylinder, Gasfederzylinder und hydraulische Stoßdämpfer verstanden.
Die Kolbeneinheit kann je nach Ausbildung des Arbeitszylinders ebenfalls in unterschiedlicher
Ausbildung, beispielsweise als eine Baugruppe aus Kolben und Kolbenstange, aber auch
beispielsweise als einteiliger Tauchkolben vorliegen.
[0015] Zur Detektion der Position der Kolbeneinheit im Kolbenbewegungsraum weist der Arbeitszylinder
mindestens einen Positionsgeber auf, der an dem Zylinderkörper angeordnet ist. Bei
der zu detektierenden Position kann es sich insbesondere um die Endlagen, aber auch
um eine bestimmte andere Position handeln, die durch die axiale Lage der Anordnung
des Positionsgebers definierbar ist. Es ist vorteilhaft zudem möglich, einen erfindungsgemäßen
Arbeitszylinder mit mehreren Positionsgebern auszubilden und so mehrere Positionen
der Kolbeneinheit zu erfassen.
[0016] Erfindungsgemäß weist der Positionsgeber einen Grundkörper und eine Kontakteinheit
auf.
[0017] Bei Orientierungsangaben und Lageangaben in Bezug auf den Positionsgeber bezeichnet
innen die Richtung zum Zylinderinnenraum und außen die entgegengesetzte, von dem Zylinderinnenraum
abgewandte Richtung.
[0018] Der Grundkörper weist einen Grundkörperinnenraum auf, der mit dem Zylinderinnenraum
druckverbunden ist. Hierzu ist der Grundkörperinnenraum einseitig in Richtung zu dem
Zylinderinnenraum offen. Als offen ist zu verstehen, dass ein Druckausgleich des Druckmittels
erfolgen kann, so dass der Zylinderinnenraum und der Grundkörperinnenraum einen gemeinsamen
Druckraum ausbilden.
[0019] Vorzugsweise ist der Grundkörper einteilig und als Dreh-/Frästeil ausgebildet. Dies
ermöglicht eine rationelle Fertigung sowie eine besonders robuste Ausbildung.
[0020] Weiterhin weist der Positionsgeber eine Kontakteinheit auf, die elektrisch gegenüber
dem Grundkörper isoliert ist. Die Kontakteinheit weist einen Kontaktkörper auf, der
den Grundkörper druckmitteldicht durchdringt. Vorzugsweise ist der Kontaktkörper in
einer stabförmigen Bauform ausgebildet und in der Längsachse des Grundkörpers angeordnet.
[0021] Der Kontaktkörper weist einen Kontaktkörperanschlussabschnitt und einen Kontaktkörperinnenabschnitt
auf.
[0022] Der Kontaktkörperanschlussabschnitt befindet sich außerhalb des Druckraums und ist
so ausgebildet, dass er als Anschlussstelle für eine Signalleitung zu einer Schalteinheit
dient. Vorzugsweise ist der Kontaktkörperanschlussabschnitt als ein genormter Kontaktstift
ausgebildet, so dass ein genormter Steckkontakt angesteckt werden kann, so dass eine
kostengünstige und sichere Kontaktierung möglich ist.
[0023] Der Kontaktkörperinnenabschnitt bildet den dem Kontaktkörperanschlussabschnitt entgegengesetzten
Endabschnitt des Kontaktkörpers und befindet sich im Grundkörperinnenraum und somit
im Druckraum.
[0024] Als weiteres Element weist die Kontakteinheit einen Berührungsformkörper auf. Dieser
ist elektrisch mit dem Kontaktkörper verbunden und ausgebildet, mit der Kolbeneinheit
in einen Berührungskontakt zu treten.
[0025] Bei dem Berührungskontakt handelt es sich erfindungsgemäß um einen mechanischen Kontakt
als auch zugleich um einen elektrischen Kontakt.
[0026] Somit wird mit der Berührung der Kolbeneinheit mit dem Berührungsformkörper ein elektrischer
Schluss erzeugt. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Masseschluss, da die
Kolbeneinheit in der Regel auf Masse liegt. Es ist zudem möglich, die Kolbeneinheit
über eine geeignete elektrisch isolierte Anlenkung an ein von dem Arbeitszylinder
angetriebenes Konstruktionsteil sowie über geeignete Führungen und Dichtungen in den
Verschlussteilen sowie am Kolben elektrisch isoliert gegenüber dem Zylinderkörper
auszubilden, so dass die Kolbeneinheit nicht notwendig auf Masse liegen muss und mit
einem anderen Potential als Masse belegt werden kann.
[0027] In jedem Fall wird mit dem elektrischen Kontaktschluss das Positionssignal erzeugt.
Anhand der bekannten Position des Positionsgebers ist damit die Position der Kolbeneinheit
im Zeitpunkt der Erzeugung des Positionssignals bekannt.
[0028] Weiterhin weist die Kontakteinheit ein Federelement auf. Das Federelement ist ausgebildet,
den Berührungsformkörper mit einer nach innen wirkenden Kraft zu beaufschlagen. Das
Federelement bewirkt so eine Rückstellung der Lage des Berührungsformkörpers, einen
Ausgleich von Toleranzen des Bewegungsraums der Kolbeneinheit sowie eine zuverlässige
elektrische Kontaktierung zur Kolbeneinheit.
[0029] Erfindungsgemäß ist der Arbeitszylinder mit Positionsgeber ausgebildet, als mögliche
Betriebszustände eine Ausgangslage und eine Arbeitslage einzunehmen.
[0030] In dem Betriebszustand der Ausgangslage befindet sich das Federelement in einer Entspannungslage,
der Berührungsformkörper ist zumindest abschnittsweise in dem Kolbenbewegungsraum
angeordnet und der Kontaktkörperanschlussabschnitt ist gegenüber der Kolbeneinheit
elektrisch getrennt. Die Kolbeneinheit befindet sich in diesem Betriebszustand in
dem Abschnitt des Kolbenbewegungsraums, der nicht durch den Positionsgeber detektiert
wird. In diesem Zustand liegt kein Masseschluss oder sonstiger elektrischer Schluss
zur Kolbeneinheit am Kontaktkörperanschlussabschnitt vor. Der Kontaktkörperanschlussabschnitt
bildet den Signalausgang. In diesem Betriebszustand ist kein Signal durch eine Steuerungseinheit
erfassbar.
[0031] In dem Betriebszustand der Arbeitslage steht der Berührungsformkörper mit der Kolbeneinheit
in einem Berührungskontakt, das Federelement ist gespannt und der Kontaktkörperanschluss
mit der Kolbeneinheit elektrisch verbunden. Die Kolbeneinheit befindet sich in der
Position, die durch den Positionsgeber überwacht ist. In diesem Zustand besteht zwischen
der Kolbeneinheit und der Positionseinheit ein elektrischer Schluss, der als ein Signal
an dem Signalausgang verfügbar ist.
[0032] Der erfindungsgemäße Arbeitszylinder mit Positionsgeber weist insbesondere nachfolgende
Vorteile auf.
[0033] Die Lösung stellt eine einfache und robuste Möglichkeit einer Positionsbestimmung
der Kolbeneinheit eines Arbeitszylinders dar. Durch das Bilden eines Masseschlusses
kann ein Positionssignal sehr leicht mit lediglich einer zugeführten Signalleitung
aufgenommen werden. Zusätzliche zugeführte Spannungsversorgungs- und Signalleitungen
können entfallen. Störungsgrößen aufgrund von elektromagnetischen Störeffekten werden
durch einen Masseschluss gänzlich ausgeschlossen, wodurch das korrekte Positionssignal
auch in schwierigen Umgebungen sichergestellt werden kann. Die Lösung weist eine hohe
elektromagnetische Verträglichkeit und Störunanfälligkeit auf.
[0034] Zur Auswertung des Positionssignals ist lediglich eine Schalteinheit notwendig, die
ein weiteres Ereignis beim Erreichen der Position auslöst, beispielsweise ein akustisches
Signal. Komplizierte algorithmusgesteuerte Steuerungseinheiten werden nicht benötigt,
können aber optional bei komplexen Maschinen und Vorrichtungen ergänzend eingesetzt
werden.
[0035] Vorteilhaft ist weiterhin die besondere Präzision der Positionserfassung, da im Moment
der Berührung der Kolbeneinheit mit dem Berührungsformkörper das Signal unmittelbar
zur Verfügung steht. Durch die Geometrie von Berührungsformkörper und Kolbeneinheit
ist die Position der Kolbeneinheit im Moment der Berührung exakt festgelegt.
[0036] Vorteilhaft ist insbesondere der konstruktiv einfache Aufbau, insbesondere aufgrund
des einteilig ausbildbaren Grundkörpers des Positionsgebers.
[0037] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Berührungsformkörper als Kugel ausgebildet.
Dadurch wird das häufige Überfahren der Kolbeneinheit über den Berührungsformkörper
kraft- und verschleißarm gewährleistet. Ferner ist eine mit dem Berührungsformkörper
korrespondierende Formkontur an der Kolbeneinheit nicht erforderlich.
[0038] Der Grundkörper weist gemäß dieser Weiterbildung einen konusförmigen druckseitigen
Endabschnitt auf. Bei dem druckseitigen Endabschnitt handelt es sich um den innenseitigen
Endabschnitt. Dieser nimmt einen isolierenden konusförmigen Lagersitz für den Berührungsformkörper
auf. Der isolierende konusförmige Lagersitz ist vorzugsweise aus einem Elastomer gebildet.
Durch den isolierenden konusförmigen Lagersitz wird die Kugel als Berührungsformkörper
durch lediglich ein Bauteil zum einen elektrisch zuverlässig von dem Grundkörper getrennt
und zum anderen zugleich in ihrem Bewegungsraum axial in Richtung des innenseitigen
Endabschnitts begrenzt. Die Kugel erhält so in dem Betriebszustand der Ausgangslage
eine festgelegte Lagebeziehung zu dem Grundkörper und zu dem Bewegungsraum der Kolbeneinheit.
[0039] Durch den isolierenden konusförmigen Lagersitz ergeben sich zudem besondere konstruktive
und fertigungstechnische Vorteile. Insbesondere ist es möglich, den Positionsgeber
mit Ausnahme der Kugel vollständig vorzumontieren und den isolierenden konusförmigen
Lagersitz so auszubilden, dass die Kugel unter Verformung des isolierenden konusförmigen
Lagersitzes innerhalb von dessen Elastizitätsgrenzen axial gegen die Kraft des Federelements
eingepresst werden kann. Alternativ ist es insbesondere möglich, zuerst die Kugel
einzuführen und dann als abschließenden Arbeitsschritt den isolierenden konusförmigen
Lagersitz in den konusförmigen Endabschnitt einzupressen.
Dies ermöglicht es, unter Überwindung von Nachteilen aus dem Stand der Technik, den
Grundkörper des Positionsgebers einteilig auszubilden und zugleich eine zuverlässige
Druckmitteldichtigkeit nach außen zu erreichen.
[0040] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist das Federelement als metallische
Feder ausgebildet und verbindet elektrisch leitend den Kontaktkörper und den Berührungsformkörper.
Vorzugsweise handelt es sich um eine Spiralfeder als Normbauteil, die kraftbeaufschlagend
zwischen dem Kontaktkörperinnenabschnitt des Kontaktkörpers und dem Berührungsformkörper
angeordnet ist. Das Federelement erfüllt somit zugleich eine mechanische und eine
elektrische Funktion.
[0041] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung nimmt der Grundkörper an seinem
außenseitigen Endabschnitt einen Isolationskörper auf. Der Kontaktkörper durchsetzt
den Isolationskörper. Das Federelement verspannt den Isolationskörper axial gegen
den Grundkörper. Durch die Federwirkung des Federelements wird somit nicht allein
die Lage und der Bewegungsraum des Berührungsformkörpers festgelegt, sondern auch
ein zuverlässiger axialer Sitz des Isolationskörpers bereitgestellt.
[0042] In einem hierauf aufbauenden Aspekt ist der Kontaktkörperinnenabschnitt tellerförmig
ausgebildet und weist einen außenseitigen Auflagekranz auf. Auf diese Weise wird der
im Grundkörperinnenraum anliegende Betriebsdruck des Arbeitszylinders zusätzlich ausgenutzt,
den Kontaktkörper axial nach außen gegen den Isolationskörper zu pressen und so einen
sicheren Sitz sowie eine Druckmitteldichtheit sicherzustellen.
[0043] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Positionsgeber. Der erfindungsgemäße Positionsgeber
ist ausgebildet, an dem Zylinderkörper eines Arbeitszylinders angeordnet zu sein,
wobei der Arbeitszylinder eine axial verschiebbare Kolbeneinheit aufweist, die einen
Kolbenbewegungsraum ausbildet, wobei der Kolbenbewegungsraum in dem Zylinderinnenraum
angeordnet ist.
[0044] Erfindungsgemäß weist der Positionskörper einen Grundkörper auf, der einen Grundkörperinnenraum
aufweist und einseitig geöffnet ist. Dieser ist ausgebildet, mit einem Zylinderinnenraum
druckverbunden zu sein.
[0045] Des Weiteren weist der Positionsgeber eine Kontakteinheit auf, die gegenüber dem
Grundkörper elektrisch isoliert ist. Die Kontakteinheit weist einen Kontaktkörper
auf, der den Grundkörper druckmitteldicht durchdringt. Durch die im Grundkörper fixierte,
isolierte Lage des Kontaktkörpers, weist dieser einen Kontaktkörperanschlussabschnitt
und einen Kontaktkörperinnenabschnitt auf.
Als weiteres Element weist die Kontakteinheit einen Berührungsformkörper auf. Dieser
ist elektrisch mit dem Kontaktkörper verbunden und ausgebildet, mit einer Kolbeneinheit
in einen Berührungskontakt zu treten. Weiterhin weist die Kontakteinheit ein Federelement
auf. Das Federelement ist vorzugsweise zwischen dem Kontaktkörper und dem Berührungsformkörper
angeordnet und verbindet diese elektrisch leitend.
[0046] Funktionell ist der Positionsgeber ausgebildet, als mögliche Betriebszustände eine
Ausgangslage und eine Arbeitslage einzunehmen.
In der Ausgangslage befindet sich das Federelement in einer Entspannungslage. Der
Berührungsformkörper ist ausgebildet zumindest abschnittsweise in dem Kolbenbewegungsraum
angeordnet zu sein. Weiterhin ist der Kontaktkörperanschlussabschnitt ausgebildet,
in der Ausgangslage gegenüber der Kolbeneinheit elektrisch getrennt zu sein. In der
Ausgangslage findet kein elektrischer Schluss statt. In der Arbeitslage ist der Berührungsformkörper
ausgebildet, mit der Kolbeneinheit in einem Berührungskontakt zu stehen. Das Federelement
ist gespannt und der Kontaktkörperanschlussabschnitt mit der Kolbeneinheit elektrisch
verbunden. Es entsteht ein elektrischer Schluss zur Kolbeneinheit. Dieser führt zu
einem Positionssignal, so dass die Position der Kolbeneinheit im Kolbenbewegungsraum
im Moment der Erzeugung des Positionssignals eindeutig feststellbar ist.
[0047] Zu dem erfindungsgemäßen Positionsgeber, insbesondere zu dessen Aufbau, Funktion
und Vorteilen, gelten die Beschreibungsabschnitte zu dem Arbeitszylinder, soweit sie
sich auf den Positionsgeber als Element des Arbeitszylinders beziehen, in entsprechender
Weise.
[0048] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Positionsgebers ist der Berührungsformkörper
als Kugel ausgebildet. Der Grundkörper weist einen konusförmigen, druckseitigen Endabschnitt
auf. Der konusförmige Endabschnitt nimmt einen isolierenden konusförmigen Lagersitz
für den Berührungskörper auf.
[0049] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Positionsgebers ist das Federelement
als metallische Feder ausgebildet und verbindet elektrisch leitend den Kontaktkörper
und den Berührungsformkörper.
[0050] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Positionsgebers nimmt der Grundkörper
an seinem außenseitigen Endabschnitt einen Isolationskörper auf. Der Kontaktkörper
durchsetzt den Isolationskörper. Das Federelement verspannt den Isolationskörper axial
gegen den Grundkörper. Der Isolationskörper kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet
sein. Insbesondere kann der Isolationskörper auch mehrteilig ausgebildet sein.
[0051] Auch in Bezug auf die vorteilhaften Weiterbildungen zu dem erfindungsgemäßen Positionsgeber,
insbesondere zu dessen Aufbau, Funktion und Vorteilen, gelten die Beschreibungsabschnitte
zu dem Arbeitszylinder, soweit sie sich auf den Positionsgeber als Element des Arbeitszylinders
beziehen, in entsprechender Weise.
[0052] Entsprechend einer weiterführenden Weiterbildung des Positionsgebers weist dieser
einen Isolationskörper aus einem elastischen Material auf. Der Isolationskörper legt
den Kontaktkörper radial und axial formschlüssig fest. Ferner weist der Isolationskörper
eine axial nach innen gerichtete Isolationskörperringfläche und der Grundkörper gegenüberliegend
eine axial nach außen gerichtete Grundkörperringfläche auf. Der elastische Isolationskörper
ist so ausgebildet, dass er unter elastischer radialer Verformung in den Grundkörperinnenraum
einführbar ist und unter radialer Entspannung die Isolationskörperringfläche gegenüber
der Grundkörperringfläche anordnet, so dass der Isolationskörper durch einen Berührungskontakt
zwischen der Isolationskörperringfläche und der Grundkörperringfläche axial nach innen
formschlüssig ein seiner Lagebeziehung zu dem Grundkörper festgelegt ist.
[0053] Die Erfindung wird als Ausführungsbeispiel anhand von
Fig. 1 Schnittdarstellung als Längsschnitt eines Arbeitszylinders mit Positionsgeber
Fig. 2 Schnittdarstellung als Seitenansicht des Positionsgebers
Fig. 3 Schnittdarstellung als Seitenansicht des Positionsgebers mit selbstarretierendem
Isolationskörper
näher erläutert.
[0054] Die Figur 1 zeigt eine Schnittdarstellung einer Ausführungsvariante des Arbeitszylinders
als Differenzialarbeitszylinder mit Positionsgeber 5. Abgebildet ist der Zylinderkörper
1, der als Zylinderrohr mit zwei Verschlussteilen ausgebildet ist und einen Zylinderinnenraum
2 ausbildet. In dem Zylinderrohr axial geführt befindet sich die Kolbeneinheit 3,
die durch die zwei Verschlussteile begrenzt linear verschieblich ist. Die Kolbeneinheit
3 bildet durch ihre lineare Verschieblichkeit einen Kolbenbewegungsraum 4 aus, der
sich im Zylinderinnenraum 2 befindet. An dem Zylinderkörper 1 ist in der Nähe des
Führungsverschlussteils der Positionsgeber 5 befestigt, dessen Berührungsformkörper
12 in den Kolbenbewegungsraum 4 ragt. In diesem Ausführungsbeispiel ist in der Nähe
des Bodenverschlussteils ein weiterer Positionsgeber (ohne Bezugszeichen) angeordnet.
[0055] Die Figur 2 zeigt im Detail die Seitenansicht des Positionsgebers 5 als Schnittdarstellung.
[0056] Der Grundkörper 6 bildet die zentrale Aufnahmeeinheit der weiteren Komponenten und
bietet die konstruktiven Schnittstellen zum Zylinderkörper 1 und einem Anschlussstecker
in Form von Gewindeelementen und Anschlagschultern.
[0057] Im Grundkörperinnenraum 8 befestigt ist die Kontakteinheit 7. Sie ist dort elektrisch
gegenüber dem Grundkörper isoliert angeordnet. Sie besteht aus dem hier als monolithischen
Drehkörper ausgebildeten Kontaktkörper 9, der den Anschluss für einen Kontaktstecker
ermöglicht. Der Kontaktkörper 9 weist an einem Ende den Kontaktkörperanschlussabschnitt
10 und am anderen Ende den Kontaktkörperinnenabschnitt 11 auf. Der Kontaktkörperanschlussabschnitt
10 bildet mit einer umgebenden Bohrung des Grundkörpers 6 eine Anschlussmöglichkeit
für einen Kontaktstecker. Der Kontaktkörperinnenabschnitt 11 ist im Ausführungsbeispiel
als ein tellerförmiger Bundansatz ausgebildet.
[0058] Der Berührungsformkörper 12, der ebenfalls zur Kontakteinheit 7 gehört, ist im Ausführungsbeispiel
als Kugel ausgebildet und ist am gegenüberliegenden innenseitigen Ende des Grundkörpers
6 angeordnet. Über ein Federelement 13 und einen konusförmigen isolierenden Lagersitz
14 wird er in seiner Position fixiert.
[0059] Der konische isolierende Lagersitz 14 und der konusförmige Endabschnitt 15 des Grundkörpers
6 sorgen dafür, dass der Berührungsformkörper 12 in seiner Position gehalten wird.
Der konische isolierende Lagersitz 14 ist als elastomeres Bauteil ausgebildet. Er
wird durch den druckseitigen konusförmigen Endabschnitt 15 axial formschlüssig gegen
die von dem Berührungsformkörper 12 übertragene Federkraft des Federelements 13 in
seiner axialen Position gehalten. Hierbei ist die Öffnungsweite des konischen isolierenden
Lagersitzes 14 geringfügig kleiner als die größte axiale Querschnittsfläche des Berührungsformkörpers
12, um den Berührungsformkörper 12 nicht aus der gewünschten axialen Position zu verschieben.
Zugleich ist die Öffnungsweite des konischen isolierenden Lagersitzes 14 in einem
solchen Maße kleiner als die Querschnittsfläche des Berührungsformkörpers 12, so dass
dieser bei einer Montage des Positionsgebers 5 unter elastischer Verformung des konusförmigen
isolierenden Lagersitzes 14 axial eingedrückt werden kann. Die Bemessung der axial
wirkenden Kraft des Federelements 13 und die durch das Material und die Geometrie
bestimmte Haltekraft des konusförmigen isolierenden Lagersitzes 14 sind so aufeinander
abgestimmt, dass der Berührungsformkörper 12 zum einen zuverlässig gegen den konusförmigen
isolierenden Lagersitz 14 gepresst, und zum anderen nicht durch diesen aus dem Grundkörperinnenraum
8 herausgedrückt wird.
[0060] Die Gestaltung des konusförmigen Endabschnitts 15 und des konischen isolierenden
Lagersitzes 15 erfolgt in der Weise, dass die Spreizung der den Konus bildenden Materialien
nicht über die Elastizitätsgrenze hinaus erfolgt, so dass weder in der Montage noch
im Betrieb eine irreversible plastische Verformung eintritt.
[0061] Das Federelement ist zwischen dem Kontaktkörper 9 und dem Berührungsformkörper 12
angeordnet. Hierbei ist das Federelement 13 konkret zwischen dem Kontaktkörperinnenabschnitt
11 und dem Berührungsformkörper 12 angeordnet.
[0062] Das Federelement 13 erfüllt im Ausführungsbeispiel eine Doppelfunktion, einerseits
als elektrisch leitende Verbindung zu wirken und andererseits mechanisches Stützelement
zu sein.
[0063] Hierbei stellt das Federelement 13, das aus einem metallischen Werkstoff besteht,
die elektrisch leitende Verbindung zwischen Berührungsformkörper 12 und Kontaktkörper
9 her.
[0064] Der Kontaktkörper 9 ist durch den in diesem Ausführungsbeispiel aus drei Teilen gebildeten
Isolationskörper 16 in seiner Lagebeziehung zu dem Grundkörper 6 festgelegt und diesem
gegenüber und somit gegen Masse elektrisch isoliert. Somit ist eine elektrisch leitende
Verbindung vom Berührungsformkörper 12 zum Kontaktkörperanschlussabschnitt, zugleich
isoliert gegen den Grundkörper gewährleistet.
[0065] Der Betriebsdrucks im Innenraum des Arbeitszylinders wirkt in diesem Ausführungsbeispiel
über den tellerförmigen Kontaktkörperinnenabschnitt 11 auf den Isolationskörper 16
und presst diesen zusätzlich in seinen Sitz. Als ein axiales Sperrelement sichert
ein Wellensicherungsring 18 zusätzlich den Isolationskörper 16 in seiner axialen Lage
nach innen.
[0066] Das hier als O-Ring ausgebildete Dichtelement 17 sichert den Betriebsdruck gegen
die Außenatmosphäre und verhindert einen Durchtritt des Druckmittels.
[0067] Die Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Positionsgebers, bei dem der Grundkörper
6 und der Isolationskörper 16 besonders vorteilhaft ausgebildet sind.
[0068] Der Grundaufbau stimmt mit dem Ausführungsbeispiel zu Fig. 2 überein; daher gelten
alle Bezugszeichen und Beschreibungsinhalte zum Grundaufbau nach Fig. 2 in entsprechender
Weise auch für Fig. 3.
[0069] Der in diesem Ausführungsbeispiel aus einem elastischen Material ausgebildete Isolationskörper
16 legt den Kontaktkörper 9 an seinem tellerförmigen Kontaktkörperinnenabschnitt 11
durch eine Aufnahmekontur 21 zudem sowohl axial nach außen als auch nach innen formschlüssig
fest. Der Kontaktkörper 9 kann so in einem ersten Arbeitsschritt allein durch die
elastische Verformung des Isolationskörpers 16 in den elastischen Isolationskörper
16 eingesetzt werden. Die Aufnahmekontur 21 weist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, sowohl
radiale als auch axiale Abschnitte auf, die mit der Form des Kontaktkörpers 9 korrespondieren.
[0070] Ferner weist der Isolationskörper 16 in diesem Ausführungsbeispiel eine nach innen
gerichtete axiale Isolationskörperringfläche 19 auf. Korrespondierend weist der Grundkörper
6 eine nach außen gerichtete axiale Grundkörperringfläche 20 auf. Der elastisch ausgebildete
Isolationskörper 16 mit vormontiertem Kontaktkörper 9 kann so unter elastischer radialer
Verformung in einem weiteren Arbeitsschritt axial in den Grundkörper 6 eingeführt
werden bis dieser einrastet, so dass sich die Isolationskörperringfläche 19 und die
Grundkörperringfläche 20 axial gegenüber liegen und in einem Berührungskontakt stehen.
Damit ist der Isolationskörper 16 zuverlässig formschlüssig in seiner Lagebeziehung
zu dem Grundkörper 6 festgelegt
[0071] Diese vorteilhafte Ausführungsform ermöglicht es neben dem Montagevorteil zudem,
ein zusätzliches axiales Sperrelement, wie es in Fig. 2 als Wellensicherungsring 18
beschrieben ist, einzusparen.
Verwendete Bezugszeichen
[0072]
- 1
- Zylinderkörper
- 2
- Zylinderinnenraum
- 3
- Kolbeneinheit
- 4
- Kolbenbewegungsraum
- 5
- Positionsgeber
- 6
- Grundkörper
- 7
- Kontakteinheit
- 8
- Grundkörperinnenraum
- 9
- Kontaktkörper
- 10
- Kontaktkörperanschlussabschnitt
- 11
- Kontaktkörperinnenabschnitt
- 12
- Berührungsformkörper
- 13
- Federelement
- 14
- isolierender konusförmiger Lagersitz
- 15
- konusförmiger druckseitiger Endabschnitt
- 16
- Isolationskörper
- 17
- Dichtelement
- 18
- Wellensicherungsring
- 19
- Isolationskörperringfläche
- 20
- Grundkörpergegenringfläche
- 21
- Aufnahmekontur
1. Arbeitszylinder mit Positionsgeber,
aufweisend einen Zylinderkörper (1), der einen Zylinderinnenraum (2) ausbildet,
eine axial verschiebbare Kolbeneinheit (3), die einen Kolbenbewegungsraum (4) aufweist,
der in dem Zylinderinnenraum (2) angeordnet ist und einen Positionsgeber (5), der
an dem Zylinderkörper (1) angeordnet ist und einen Grundkörper (6) und eine Kontakteinheit
(7) aufweist,
wobei der Grundkörper (6) einen Grundkörperinnenraum (8) aufweist, der mit dem Zylinderinnenraum
(2) druckverbunden ist,
wobei die Kontakteinheit (7) gegenüber dem Grundkörper (6) isoliert angeordnet ist
und einen Kontaktkörper (9), einen Berührungsformkörper (12) und ein Federelement
(13) aufweist,
wobei der Kontaktkörper (9) den Grundkörper (6) druckmitteldicht durchdringt und einen
Kontaktkörperanschlussabschnitt (10) und einen Kontaktkörperinnenabschnitt (11) aufweist,
wobei der Berührungsformkörper (12) elektrisch mit dem Kontaktkörper (9) verbunden
und ausgebildet ist, mit der Kolbeneinheit (3) in einen Berührungskontakt zu treten,
wobei das Federelement (13) auf den Berührungsformkörper (12) wirkt,
wobei der Positionsgeber (5) ausgebildet ist, eine Ausgangslage und eine Arbeitslage
einzunehmen,
wobei in der Ausgangslage das Federelement (13) in einer Entspannungslage ist und
der Berührungsformkörper (12) zumindest abschnittweise in dem Kolbenbewegungsraum
(4) angeordnet ist
und wobei in der Arbeitslage der Berührungsformkörper (12) mit der Kolbeneinheit (3)
in einem Berührungskontakt steht, das Federelement (13) gespannt und der Kontaktkörperanschlussabschnitt
(10) mit der Kolbeneinheit (3) elektrisch verbunden ist.
2. Arbeitszylinder mit Positionsgeber (5) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Berührungsformkörper (12) als Kugel ausgebildet ist und
der Grundkörper (6) einen konusförmigen druckseitigen Endabschnitt (15) aufweist,
wobei der konusförmige druckseitige Endabschnitt (15) einen isolierenden konusförmigen
Lagersitz (14) für den Berührungsformkörper (12) aufnimmt.
3. Arbeitszylinder mit Positionsgeber (5) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (13) als metallische Feder ausgebildet ist und den Kontaktkörper
(9) mit dem Berührungsformkörper (12) elektrisch leitend verbindet.
4. Arbeitszylinder mit Positionsgeber (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (6) an seinem außenseitigen Endabschnitt einen Isolationskörper aufnimmt,
wobei der Isolationskörper (16) von dem Federelement (13) axial gegen den Grundkörper
(6) verspannt ist.
5. Positionsgeber (5),
dadurch gekennzeichnet,
dass dieser ausgebildet ist, an einem Zylinderkörper (1) eines Arbeitszylinders angeordnet
zu sein,
wobei der Arbeitszylinder eine axial verschiebbare Kolbeneinheit (3) aufweist, die
einen Kolbenbewegungsraum (4) aufweist, der in dem Zylinderinnenraum (2) angeordnet
ist,
wobei der Positionsgeber (5) einen Grundkörper (6) und eine Kontakteinheit (7) aufweist,
wobei der Grundkörper (6) einen Grundkörperinnenraum (8) aufweist der einseitig geöffnet
und ausgebildet ist, mit dem Zylinderinnenraum (2) druckverbunden zu sein,
wobei die Kontakteinheit (7) gegenüber dem Grundkörper (6) isoliert angeordnet ist
und einen Kontaktkörper (9), einen Berührungsformkörper (12) und ein Federelement
(13) aufweist,
wobei der Kontaktkörper (9) den Grundkörper (6) druckmitteldicht durchdringt und einen
Kontaktkörperanschlussabschnitt (10) und einen Kontaktkörperinnenabschnitt (11) aufweist,
wobei der Berührungsformkörper (12) elektrisch mit dem Kontaktkörper (9) verbunden
und ausgebildet ist, mit der Kolbeneinheit (3) in einen Berührungskontakt zu treten,
wobei das Federelement (13) auf den Berührungsformkörper (12) wirkt,
wobei der Positionsgeber (5) ausgebildet ist, eine Ausgangslage und eine Arbeitslage
einzunehmen,
wobei in der Ausgangslage das Federelement (13) in einer Entspannungslage ist und
der Berührungsformkörper (12) zumindest abschnittweise in dem Kolbenbewegungsraum
(4) angeordnet ist
und wobei in der Arbeitslage der Berührungsformkörper (12) mit der Kolbeneinheit (3)
in einem Berührungskontakt steht, das Federelement (13) gespannt und der Kontaktkörperanschlussabschnitt
(10) mit der Kolbeneinheit (3) elektrisch verbunden ist.
6. Positionsgeber (5) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Berührungsformkörper (12) als Kugel ausgebildet ist und der Grundkörper (6) einen
konusförmigen, druckseitigen Endabschnitt aufweist, der einen isolierenden, konusförmigen
Lagersitz (14) aufnimmt.
7. Positionsgeber (5) nach einem der Ansprüche 5 oder,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (13) als metallische Feder ausgebildet ist und4 den Kontaktkörper
(9) mit dem Berührungsformkörper (12) elektrisch leitend verbindet.
8. Positionsgeber (5) nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (6) an seinem außenseitigen Endabschnitt einen Isolationskörper aufnimmt,
der Kontaktkörper (9) den Isolationskörper (16) durchsetzt und das Federelement (13)
den Isolationskörper (16) axial gegen den Grundkörper (6) verspannt.
9. Positionsgeber (5) nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Isolationskörper (16) aus einem elastischen Material ausgebildet ist und mittels
einer Aufnahmekontur (21) den Kontaktkörper (9) axial und radial formschlüssig in
einer Lagebeziehung zu dem Grundkörper (6) festlegt und dass der Isolationskörper
(16) eine Isolationskörperringfläche (19) aufweist und der Grundkörper (6) eine Grundkörperringfläche
(20) aufweist, wobei die Ringflächen (19, 20) eine Berührungskontakt ausbilden und
mittels des Berührungskontakts den Isolationskörper (16) axial nach innen formschlüssig
festlegen.