[0001] Die Erfindung betrifft eine Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Flüssigkeitsspender, welche auf Druck über einen Pumpmechanismus eine Flüssigkeit
dosieren, sind aus vielen Bereichen des täglichen Gebrauchs bekannt und werden beispielsweise
als Seifenspender oder als Spender für Desinfektionsmittel oder Handlotionen im Hygienebereich
eingesetzt. Handelsübliche Flüssigseifenspender sind insbesondere für den Hausgebrauch
häufig als vorgefüllte Einwegspender ausgebildet und werden in großen Stückzahlen
vertrieben. In öffentlichen Einrichtungen werden zum Zwecke einer genauen Dosierung
bzw. Portionierung aber auch aus Hygienegründen Spendervorrichtungen vorgeschlagen,
welche beispielsweise über Fußpedale betätigbar sind.
[0003] So gibt beispielsweise die
DE 200 13 253 U 1 eine Betätigungsvorrichtung für eine Portioniereinrichtung, insbesondere einen Seifenspender
an, bei dem die mit einem Seifenvorratsbehälter verbundene Portioniereinrichtung mittels
Zugelement betätigbar ist, wobei das Zugelement an ein im Fußbodenbereich angeordnetes
Pedal angeschlossen ist. Ferner beschreibt die
DE 695 09 880 T2 eine Testvorrichtung zum Zerstäuben von Kosmetikprodukten, bei der aus einem mit
einem auf Druck wirkenden Zerstäubungsventil ausgestatteten Flakon über Verteilungs-
und Betätigungsmittel ein flüssiges Kosmetikprodukt zerstäubt wird. Der auf einer
Platte stehende Flakon wird bei Betätigung des Betätigungsmittels, beispielsweise
eines Fußpedals vertikal nach oben verschoben. Das auf Druck wirkende Zerstäubungsventil
wird durch dieses Anheben gegen eine Anschlagplatte gedrückt, wodurch ein Zerstäubungsvorgang
ausgelöst wird und das Kosmetikprodukt über das als Schlauch ausgebildete Verteilungsmittel
ausgegeben wird.
[0004] Auch aus dem Bereich der Lebensmittelverarbeitung bzw. des Lebensmittelhandels oder
in der Gastronomie sind Spender für die Dosierung von flüssigen bzw. zähflüssigen
oder fließfähigen Medien, insbesondere Lebensmitteln bekannt und finden zum Beispiel
als Senf-, Ketchup- oder Mayonnaisespender Verwendung. Vor allem in Großküchen, an
Kioskbetrieben oder in der Massengastronomie bzw. im "Fast-Food" Bereich sind Spender
notwendig, welche große Volumina an fließfähigen Medien aufnehmen können und dabei
möglichst einfach und zugleich hygienisch unbedenklich bedienbar sind.
[0005] Es fehlt jedoch eine Spendervorrichtung insbesondere zum Spenden von Desinfektionsmittel
und/oder Wasser und/oder einem sonstigen Fluid, welches in seiner Viskosität nur unwesentlich
von derjenigen von Desinfektionsmittel und/oder Wasser abweicht.
[0006] Auch fehlt eine Spendervorrichtung, zum Spenden von flüssigen bzw. zähflüssigen oder
fließfähigen Medien, insbesondere von Lebensmitteln, wie zum Beispiel Senf-, Ketchup-
oder Mayonnaisespender, welche besonders einfach aufgebaut und insbesondere auch besonders
kostengünstig herstellbar ist.
[0007] Eine Abweichung von der Viskosität von Wasser und/oder dem zu nutzenden Desinfektionsmittel
beträgt bevorzugt bis zu 10%, besonders bevorzugt bis 5%, erlaubt und durch die Spendervorrichtung
hindurchpumpbar. Als Referenztemperatur kann eine Temperatur des fließfähigen Mediums
um 10 Grad Celsius angenommen werden, wobei die physikalische Einheit Pas hinsichtlich
der Viskosität zu gelten hat.
[0008] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung, unter anderem eine Aufgabe zugrunde, eine
Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien zur Verfügung zu stellen, welche
bei einfacher Handhabung eine saubere, hygienisch einwandfreie Entnahme des fließfähigen
Mediums erlaubt. Die Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffes des
Patentanspruches 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
[0009] Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist die Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger
Medien, insbesondere von Desinfektionsmittel und/oder Wasser (zum Beispiel Weihwasser,
zum Beispiel ist Weihwasser oftmals mit einem Zusatzmittels vermischt. Bei solchen
Zusatzmitteln kann es sich um Öle, Duftstoffe etc. handeln), ein Gehäuse, zumindest
einen in dem Gehäuse auswechselbar angeordneten Vorratsbehälter mit wenigstens einer
Pumpvorrichtung und zumindest eine Betätigungsvorrichtung auf, wobei die Pumpvorrichtung
oberseitig oder unterseitig am Vorratsbehälter angeordnet ist und aus zumindest einer
Pumpeneinheit und einem Auslasselement besteht.
[0010] An dem Gehäuse ist zumindest ein Auslassrohr oder zumindest ein sonstiges Auslauselement
zur zumindest teilweisen Aufnahme des Auslasselementes der Pumpvorrichtung vorgesehen,
wobei die Betätigungsvorrichtung zumindest ein Betätigungselement aufweist, mittels
welchem die Pumpvorrichtung antreibbar ist, sodass das fließfähige Medien dosierbar
aus dem Auslassrohr austritt.
[0011] Eine hier vorgestellte Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien, weist
ein Gehäuse, zumindest einen in dem Gehäuse auswechselbar angeordneten Vorratsbehälter
mit wenigstens einer Pumpvorrichtung auf und verfügt über zumindest eine Betätigungsvorrichtung.
Die Pumpvorrichtung ist oberseitig oder unterseitig am Vorratsbehälter angeordnet
ist und besteht aus zumindest einer Pumpeneinheit und einem Auslasselement. Die Erfindung
zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass an dem Gehäuse zumindest ein Auslassrohr
zur wenigstens teilweisen Aufnahme des Auslasselements der Pumpvorrichtung vorgesehen
ist,
[0012] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist in vertikaler Richtung unterhalb einer
Öffnung des Auslassrohres ein Auffangbehältnis angeordnet, sodass überschüssige Mengen
der fließfähigen Medien darin aufbewahrt werden. "Unterhalb der Öffnung angeordnet"
heißt in vorliegender Erfindung eine entlang der Haupterstreckungsrichtung des Spenders
(und damit in der Regel vom Montageboden bis zur Spenderöffnung) angeordnetes Auffangbehältnis.
[0013] Gemäß zumindest einer Ausführungsform tritt mittels eines einmaligen Betätigens der
Pumpenvorrichtung durch die Betätigungsvorrichtung ein solches Fluidvolumen aus dem
Auslassrohr maximal aus, sodass der Vorratsbehälter maximal zu höchstens 5% bevorzugt
zu höchstens 10% füllt. Es kann sich hierbei um eine Hubfüllbegrenzung handeln, sodass
das Auffangbehältnis erst ab einer gewissen Anzahl von Hüben, insbesondere von einer
Mehrzahl, weiter insbesondere von einer Vielzahl, von einzelnen Huben, vollläuft.
[0014] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist das Fluidvolumen, welches aus der Austrittsöffnung
durch ein einmaliges Betätigen der Pumpenvorrichtung austritt, einstellbar.
[0015] Gemäß zumindest einer Ausführungsform geschieht die Einstellung des Fluidvolumens
über ein Einstellmittel, welches ein Hubvolumen der Pumpenvorrichtung einstellt. Eine
Einstellung kann über ein Einstellmittel erfolgen, welches entweder händisch oder
aber pneumatisch und/oder elektrisch einstellbar ist. Auch kann eine Hubmengeneinstellung
stufenlos oder in Stufen über eine entsprechende Betätigung der Pumpeneinrichtung
und/oder über das oben genannte Einstellmittel durch den Benutzer erfolgen.
[0016] Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist die Pumpenvorrichtung ein Betätigungselement
auf, welcher als Fußpedal ausgebildet ist. Mittels des Betätigungselementes kann die
Pumpenvorrichtung allein durch Druckpunkbeanspruchung des Betätigungselementes eines
Fußes des Benutzers zum Pumpen angesprochen werden. Hierzu kann die Spendervorrichtung
durch die Fußbeanspruchung rein mechanisch beträgt werden oder aber die Beanspruchung
kann pneumatisch und/oder elektrisch erfolgen. Auch eine Kombination aus mechanischer
Beanspruchung und pneumatischer und/oder elektrischer Beanspruchung ist denkbar. Statt
des Betätigungselementes kann auch ein anderes Auslösemittel betätigt werden, wie
zum Beispiel ein mechanischer und/oder elektrischer Schalter.
[0017] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist innerhalb des Gehäuses oder außen an dem
Gehäuse zumindest ein weiters Vorratsbehältnis angeordnet, welches dazu eingerichtet
und dafür vorgesehen ist, das fließfähige Medium aufzubewahren und/oderwelches dazu
eingerichtet und dafür vorgesehen ist, ein Betriebsmittel, wie zum Beispiel Münzen
oder Scheine aufzubewahren. Denkbar ist auch, dass das weitere Vorratsbehältnis als
ein Ablagebehältnis eingebaut ist, in welches Spenden, wie zum Beispiel Münzen u.
ä. aufbewarbar sind. Es kann sich bei dem Vorratsbehältnis um einen sogenannten Opferstock
handeln.
[0018] Gemäß zumindest einer Ausführungsform wird in Abhängigkeit des Betriebsmittels die
Pumpenvorrichtung für eine vorgegebene Zahl an Pumphüben und/oder für eine vorgegeben
Zeiteinheit und/oder für ein vorgegebenen Zeitintervall freigeschaltet.
[0019] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst das Vorratsbehältnis ein Opferstock
oder ist ein solcher.
[0020] In einer beispielhaften Ausgestaltung der Spendervorrichtung weist diese eine Art
doppelte Schlauch- bzw. Rohrführung auf, wobei das Auslasselement der Pumpvorrichtung
einen inneren, mit dem fließfähigen Medium in Kontakt stehenden Schlauch bildet und
das am Gehäuse angeordnete Auslassrohr (oder allgemeiner Auslasselement) ein äußeres,
den inneren Schlauch führendes Rohr zur Verfügung stellt.
[0021] Generell kann jedoch im Sinne der Erfindung jedwedes Schlauchelement auch durch ein
Rohrelement oder durch ein sonstiges fluidführendes Element ersetzt sein.
[0022] Das Auslasselement kann somit im Wesentlichen als Führungselement dienen, nämlich
als schützende und stabilisierende Führung für das mit der Pumpeneinheit verbundenen,
Auslasselement. Ausgehend von der Pumpeneinheit verläuft das Auslasselement somit
zum Beispiel zunächst frei durch den Innenraum des Gehäuses, tritt an oder nahe der
Gehäusewand durch die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung des Auslassrohres
(oder allgemeiner "des Auslasselementes") in das Auslassrohr ein und verläuft geführt
vom Auslassrohr näherungsweise bis zu dessen nach außen gerichteten freien Ende.
[0023] Somit erstreckt sich das Auslasselement zum Beispiel über die gesamte Länge des Auslassrohres.
[0024] Besonders vorteilhaft kommt auf diese Weise das Auslassrohr bzw. die Innenseite der
Wandung des Auslassrohres nicht mit dem fließfähigen, über das Auslasselement transportierte
Medium in Berührung. Es versteht sich von selbst, dass dies aus hygienischer Sicht
von ganz besonderem Vorteil ist, da das am Gehäuse angeordnete Auslassrohr sauber
bleibt und daher keiner besonderen Reinigungsprozedur unterzogen werden muss.
[0025] Zudem ist aufgrund dieser doppelten Schlauch- oder Rohrführung die Gefahr eines Eintrags
von Keinem in den Vorratsbehälter weitestgehend gebannt und eine mögliche Rückverkeimung
ausgehend von der Mündung des Auslassrohres kann somit effektiv verhindert werden.
[0026] Die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung des Auslasselementes ist bevorzugt
an oder nahe der Gehäusewand angeordnet. Das Auslasselement ist vorzugsweise durch
eine Ausnehmung in der Gehäusewand geführt und beispielsweise so an der Gehäusewand
befestigt, dass die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung an der Innenfläche
der Gehäusewand angeordnet ist, so dass sich das Auslassrohr nicht in den Innenraum
des Gehäuses hinein erstreckt, sondern vielmehr an der Innenfläche der Gehäusewand
endet. Das Einführen des flexiblen Auslassschlauches der Pumpvorrichtung in das Auslassrohr
kann somit bequem vom Innenraum des Gehäuses her erfolgen.
[0027] Das Auslasselement, bildet zusammen mit der Pumpeneinheit die zum Beispiel oberhalb
des Vorratsbehälters angeordnete Pumpvorrichtung.
[0028] Die Pumpvorrichtung wird zum Beispiel von oben auf den Vorratsbehälter bzw. auf einen
eine Ausnehmung aufweisenden Deckel des Vorratsbehälters aufgesetzt und dort ausreichend
befestigt.
[0029] Die Pumpeneinheit der Pumpvorrichtung verfügt zum Beispiel über ein vertikal verschiebbares
Bediendruckstück, vorzugsweise über einen Druckknopf.
[0030] Durch Druck auf das Bediendruckstück von oben her kann das Bediendruckstück in vertikaler
Richtung nach unten verschoben werden, wodurch ein Pumpmechanismus bzw. ein Pumpvorgang
ausgelöst wird. Durch diesen Pumpmechanismus wird das fließfähige Medium in den Auslassschlauch
gefördert und kann dosiert werden.
[0031] Der Druck auf das Bediendruckstück und somit das Auslösen des Pumpvorganges erfolgt
in der vorliegenden Erfindung mittels einer Betätigungsvorrichtung.
[0032] Diese zum Beispiel aus einer Hubtischeinheit und einer Anschlagplatte bestehende
Betätigungsvorrichtung ist als weiterer möglicher Aspekt der vorliegenden erfindungsgemäßen
Spendervorrichtung zu sehen.
[0033] Die Hubtischeinheit der Betätigungsvorrichtung kann über ein Betätigungselement betrieben
werden und ist zum Anheben des darauf abgestellten Vorratsbehälters vorgesehen. Das
Anschlagelement ist oberhalb der Pumpvorrichtung angeordnet und dient als Anschlag
für das Bediendruckstück.
[0034] Durch eine Betätigung des Betätigungselement, wird der auf der Hubtischeinheit stehende
Vorratsbehälter mit seiner oberseitig aufgesetzten Pumpvorrichtung angehoben, nämlich
in vertikaler Richtung nach oben verschoben. Es versteht sich, dass die auf dem Vorratsbehälter
aufsitzende Pumpeneinheit mit ihrem Bediendruckstück dabei ebenfalls nach oben bewegt
wird, wodurch das Bediendruckstück an das oberhalb der Pumpvorrichtung bzw. des Bediendruckstückes
angeordnete Anschlagelement herangeführt wird und schließlich dort anschlägt. Bei
weiterem Anheben drückt das Anschlagelement auf das Bediendruckstück, welches dadurch
in vertikaler Richtung nach unten verschoben wird. Der Pumpmechanismus zum Dosieren
des fließfähigen Mediums wird ausgelöst.
[0035] Besonders vorteilhaft ist mittels der Betätigungsvorrichtung der erfindungsgemäßen
Spendervorrichtung ein Dosieren bzw. Portionieren eines fließfähigen Mediums, wie
zum Beispiel des Desinfektionsmittelsauf besonders einfache und zugleich saubere,
hygienisch einwandfreie Weise möglich.
[0036] Jeder Nutzer löst den Pumpmechanismus und damit letztlich die Ausgabe einer Portionsgröße
des fließ- und pumpfähigen Fluids über ein entfernt vom Fluid angeordneten Betätigungselement
(generell über ein Betätigungselement) aus.
[0037] Die direkte Berührung der Pumpvorrichtung und somit auch im weiteren Sinne des Vorratsbehälters
durch die Hände der Nutzer ist damit nicht notwendig.
[0038] Die Gefahr einer Kontamination des Benutzers mit Bakterien und/oder Vieren ist dadurch
ausgeschlossen, dass die Betätigung der Spendereinrichtung ganz besonders hygienisch
erfolgt. Es können schlichtweg keine durch andere Personen getragene Bakterien und
Viren in das Fluid eindringen. Nicht nur das Fluid bleibt daher während der gesamten
Benutzung kontaminationsfrei, sondern es wird dadurch eine Weiterkontaminierung und
damit gerade keine Infektionskette ausgelöst.
[0039] Ebenso vorteilhaft ist die auf dem Betätigungselement (zum Beispiel der Hebel oder
aber ein Bediendruckstück) auftreffende Druckkraft vorzugsweise vertikal nach unten
gerichtet, wodurch beispielsweise ein Verdrehen oder Verkanten der Pumpeneinheit vermieden
werden kann. Über das beispielhafte Betätigungselement kann zudem auch der Anhebeweg
bzw. die Hubstrecke oder Hubhöhe für die Hubtischeinheit vorgegeben werden, worüber
eine definierte Portionsgröße für das zu dosierende Lebensmittel eingestellt werden
kann und eine genaue Dosierung möglich ist.
[0040] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Auslasselement
der Pumpvorrichtung lösbar mit der Pumpeneinheit verbindbar und besonders bevorzugt
in Form eines Verbrauchsmaterialelements, insbesondere als Einwegschlauch- oder Rohrstücks
ausgebildet. Über ein lösbares Verbindungsmittel, beispielsweise eine Schraub- oder
Steckverbindung kann das Auslasselement mit der Pumpeneinheit der Pumpvorrichtung
verbunden werden.
[0041] Vorzugsweise sind das Auslasselement und/oder das Auslassrohr auswechselbar.
[0042] Ein als einstückige Platte, insbesondere als Deckelelement bzw. als Deckfläche des
Gehäuses ausgebildetes Anschlagelement kann Vorteile mit sich bringen. Das als Deckfläche
des Gehäuses ausgebildete Anschlagelement kann fest oder lösbar mit den Front-, Rück-
und/oder Seitenwänden des Gehäuses verbunden sein. Beispielsweise ist es denkbar,
dass die Deckfläche, nämlich das Anschlagelement über Scharniere beweglich bzw. klappbar
mit einer der Front-, Rück- und/oder Seitenwände des Gehäuses verbunden ist. In alternativen
Ausführungsformen kann jedoch auch zusätzlich zur Deckfläche eine im Gehäuse angeordnete
und fest mit dem Gehäuse verbundene einstückige Platte als Anschlagelement vorgesehen
sein.
[0043] Insbesondere kann das Betätigungselement als Fußpedal ausgebildet sein. Bei Betätigung
des als Fußpedal ausgebildeten Betätigungselements wird ein nach unten gerichteter
Bediendruck umgelenkt und resultiert in einem nach oben gerichteten Hub der Hubtischeinheit
und des darauf abgestellten Vorratsbehälters. Die beispielhafte gelenkige Verbindung
zwischen Fußpedal und Hubstange stellt dabei sicher, dass der im Wesentlichen vertikal
ausgerichtete Bediendruck wiederum in einen vertikalen, jedoch nach oben gerichteten
Hub umgekehrt wird, wobei die Kraftrichtung des Hubes im Wesentlichen parallel zur
Hauptachse der Spendervorrichtung verläuft. Die Ausbildung des Betätigungselementes
als Fußpedal (oder als sonstiges Bedienelement, wie zum Beispiel einem Zieh- oder
Druckelement) hat den Vorteil nämlich insofern, als dass ein Benutzer der Spendervorrichtung
beide Hände frei und diese nicht kontaminieren kann.
[0044] Ein Vorteil kann sich auch dadurch ergeben, dass, eine einstückige Platte vorzugsweise
als gemeinsames Anschlagelement ausgebildet ist. Über diese Anordnung ist es zum Beispiel
möglich, für jeden einzelnen Vorratsbehälter einen gesonderten Pumpvorgang zu starten.
So wird zum Beispiel bei Betätigung eines bestimmten Fußpedals der zugeordnete Vorratsbehälter
mit seiner Pumpvorrichtung angehoben, wodurch das entsprechende Bediendruckstück an
das gemeinsame Anschlagelement geführt und von diesem nach unten gedrückt wird. Nach
individuellen Benutzerwünschen können die in den verschiedenen Vorratsbehältern vorgelegten
Lebensmittel, einzeln entnommen werden.
[0045] Für einen erleichterten Transport der Spendervorrichtung verfügt das Gehäuse unterseitig
zum Beispiel über Rollen und/oder es sind Handgriffe außen am Gehäuse vorgesehen.
Ebenso vorteilhaft ist eine außen am Gehäuse vorgesehene Ablage, insbesondere in Form
einer auskragenden Platte. Besonders vorteilhaft sind das Gehäuse und die Auslassrohre
sowie die Hubtischeinheit aus einem Metall, vorzugsweise aus Stahl, besonders bevorzugt
aus Edelstahl hergestellt.
[0046] Die vorliegende Erfindung betrifft daher unter anderem auch einen solchen Spender,
welcher verschieden von einer Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien,
sofern es sich bei diesen Medien um Ketchup, Mayonnaise oder anderweitige Saucen und/oder
sonstige spendbare Nahrungsmitteln handelt. Die hier vorgestellte Erfindung schließt
jedoch per se keinen Saucenspender aus.
[0047] Insbesondere kann es sich bei der vorliegenden Erfindung daher um eine solche Spendervorrichtung
handeln, welche dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist, ein Desinfektionsmittel
und/oder Wasser und/oder einem sonstigen Fluid, welches in seiner Viskosität nur unwesentlich
von derjenigen von Desinfektionsmittel und/oder Wasser abweicht, kontrolliert zu spenden.
Eine Abweichung von der Viskosität von Wasser und/oder dem zu nutzenden Desinfektionsmittel
beträgt bevorzugt bis zu 10%, besonders bevorzugt bis 5%, erlaubt und durch die Spendervorrichtung
hindurchpumpbar. Als Referenztemperatur kann eine Temperatur des fließfähigen Mediums
um 10 Grad Celsius angenommen werden, wobei die physikalische Einheit Pas hinsichtlich
der Viskosität zu gelten hat.
[0048] Insofern kann es sich bei der vorliegenden Spendervorrichtung um einen Desinfektionsspendervorrichtung
handeln. Weiter ist denkbar, dass es sich somit die Spendervorrichtung auch um einen
Wasser-, insbesondere um einen Weilwasserspender, handelt.
[0049] Die vorliegende Erfindung erfasst in zumindest einer Ausführungsform insbesondere
keinen Saucenspende, mittels welcher entsprechende Saucen oder anderweitige Nahrungsmittel
spendbar sind. In einem solchen Fall fällt Wasser nicht unter ein Nahrungsmittel.
[0050] Hierzu kann eine Öffnung des Auslassrohres derartig klein gemessen sein, als dass
solche Saucen, wie zum Beispiel Ketchup oder Mayonnaise nicht hindurch- oder herausführbar
sind. Mit einer derartigen Öffnung in dem Auslassrohr käme es dann sofern man versuchen
sollte, solche Saucen herausspenden zu wollen, zu einer Rückstauung und damit zu einer
Verstopfung der gesamten Spendervorrichtung.
[0051] Vorzugsweise ist ein Fluidführungsdurchmesser innerhalb des Auslasselementes und/oder
des Auslassrohres nicht größer als 3 mm, bevorzugt kleiner als 2 mm und weiter bevorzugt
kleiner als 1 mm, und besonders bevorzugt kleiner als 0,5 mm.
[0052] Es sei jedoch ein Saucenspender im Rahmen der Erfindung explizit nicht ausgeschlossen.
Auch ein solcher Saucenspender kann derartige Querschnittsbemessungen aufweisen. Dann
jedoch mit solchen Saucen entsprechender Dünnflüssigkeit.
[0053] Des Weiteren kann die Öffnung an dem Auslasselement zumindest eine Düsenvorrichtung
aufweisen, welche den Fluidstrom zentriert und auf einen sehr kleinen Auslasspunkt
hin konzentriert, insbesondere nämlich zum Ende des Auslasselementes, also an der
Position der Öffnung des Auslasselementes.
[0054] Selbiges kann für die Beschaffenheit des Auslassrohres gelten, denn auch das Auslassrohr
hat eine Öffnung, durch welche vorzugsweise das zu spendende Fluid aus der Spendervorrichtung
austritt. Auch diese Öffnung kann einen Querschnittswert von höchstens 2 mm, bevorzugt
von höchstens 1 mm und ganz besonders bevorzugt von höchstens 0,5 mm aufweisen, wobei
auch hier eine entsprechende Auslassdüse vorgesehen sein kann, welche entweder das
Fluid punktförmig konzentriert oder zumindest teilweise zerstäubt.
[0055] Bei einer Konzentrierung des Fluidstroms auf zumindest einen Punkt oder einen punktförmigen
Ort kann es sich um eine Spinndüse handeln.
[0056] Bei einer Zerstäubung kann es sich um einen Konfusor oder einen Diffusor handeln.
Ein Konfusor ist das Gegenstück eines Diffusors. In einem Konfusor erhöht sich die
Geschwindigkeit des Fluids im Gegensatz zum Diffusor eben in dem das durchströmende
Fluid abgebremst wird. Die Geometrie vom Konfusor und Diffusor hängt dabei von der
Machzahl des strömenden Fluids ab, während bei Unterschollgeschwindigkeit ein sich
verjüngernder Querschnitt als Konfusor und sich einem weiteren Querschnitt als Diffusor
wirkt, ist die Beziehung bei Überschollgeschwindigkeit umgekehrt.
[0057] Eine Überschollgeschwindigkeit wird jedoch vorzugsweise in vorliegender Erfindung
vermieden. Dies schon allein deshalb, als dass die hier vorgeschlagene Pumpenvorrichtung
nicht stark genug ist, um das Fluid auch nur in die Nähe einer Überschollgeschwindigkeit
transportieren zu können.
[0058] Grundsätzlich nutzt daher die hier vorgeschlagene Düse ausschließlich die kinetische
Energie, welche entweder aus der Öffnung des Auslasselementes oder der Öffnung des
Auslassrohres tritt. Mittels der Pumpenvorrichtung wird daher die Flüssigkeit mit
einer Druckdifferenz beaufschlagt. Hieraus resultiert eine bestimmte Strömungsgeschwindigkeit
des Fluids sodass der Flüssigkeitsstrahl zum Beispiel einzelnen Strahlen oder Zerstäubungstropfen
zerfallen kann, sodass aufgrund der turbulenten Strömung es zur Bildung einzelner
Tropfen kommen kann was in Form eines und bildet ein Spraystrahls sich realisieren
kann. Zudem sind aerodynamisch Effekte in der Folge der Wechselwirkung mit der umgebenen
Atmosphäre der Tropfenbildung zu berücksichtigen.
[0059] Wie obig bereits erwähnt, kann jedoch auch die vorliegende Erfindung frei von einer
solchen Düse (Geometrie) sein, sodass der Auslass entweder des Auslassrohres oder
des Auslasselementes insbesondere auch lediglich über den Austrittsquerschnitt bestimmt
ist.
[0060] Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist zumindest eine Innenfläche des Fluidleitungsrohres
(Flüssigkeitskanal) des Auslasses des Auslassrohres und/oder des Auslasselementes
zumindest teilweise eine antibakterielle und/oder antivirale Beschichtung auf. Diess
dient unter anderem auch dazu evtl. an der Innenfläche und/oder in dem zu pumpenden
Fluid befindlichen Bakterien und/oder Viren abzutöten. Bei der Beschichtung kann es
sich um eine Aktivkohle Beschichtung handeln. Auch ist denkbar, dass die Beschichtung
mit einem sonstigen antibakteriellen Materia, wie zum Beispiel Messing, gebildet ist.
Denkbar ist sogar, dass zumindest Teile des Auslasses und/oder des Auslasselementes
mit einem antibakteriellen Material gebildet ist.
[0061] Gemäß zumindest umfasst die hier beschriebene Vorrichtung zumindest ein Filterelement,
welches zum Beispiel zwischen dem Auslassrohr und dem Auslasselement angeordnet ist,
und das Verunreinigungen aus dem zu spendenden Fluid zumindest teilweise herausfiltert
und/oder ebenso bereits Bakterien und/oder Viren abtötet und/oder herausfiltert. Bei
dem Filter kann es sich um einen Aktivkohlefilter handeln. Auch ist vorstellbar, dass
am Ende des Auslassrohres und/oder des Auslasselementes ein Filterelement, wie zum
Beispiel ein Aktivkohlefilter positioniert ist. Das Filterelement muss daher nicht
innerhalb des Gehäuses angeordnet sein, sondern kann von außen in das Auslassrohr/oder
das Auslasselement reinpositioniert sein. Hierzu ist vorstellbar, dass der Filter
oder ein der Teil des Auslasselement, welcher die Innenbeschichtung aufweist auf den
Auslassrohr aufgesteckt, aufgeschraubt oder sonstwie mechanisch stabil positioniert
ist.
[0062] Zudem ist denkbar, dass die Innenfläche der Düse, welche auf das äußere Ende des
Auslassrohres und/oder des Auslasselementes angeordnet ist, in ebenso eine antibakterielle
und/oder antivirale Beschichtung, zum Beispeil der gleichen wie oben beschriebenen
Art, aufweist.
[0063] Weiter kann der Flüssigkeitskanal zumindest eine Querschnittsverringerung in Form
einer Sanduhr aufweisen, sodass in Richtung vom Auslassrohr zu dem Auslasselement
zunächst eine Engstelle auftaucht, welche von den auszuleitenden Fluiden überwindbar
ist, um dann aus dem Auslasselement ausgeleitet zu werden. Es wurde die Erfahrung
gemacht, dass insbesondere nach Beendigung des Zapfvorgangs (= Dosiervorgang), ein
Resttropfen vermieden werden kann. Auf Basis des Bernulli- und Kapillareffekts, kann
nach Beendigung des Zapfvorgang es so vermieden werden, dass weitere Tropen den Flüssigkeitskanal
verlassen, wobei zudem der Abzapfvorgang sehr schnell, insbesondere auch abrupt, beendet
werden kann.
[0064] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist ein Querschnitt des Flüssigkeitskanals
oberhalb der Engstelle kleiner, zumindest um 5% kleiner als der Querschnitt des Flüssigkeitskanals
unterhalb der Engstelle.
[0065] Denkbar ist jedoch trotzdem, dass an einer Auslassöffnung, zum Beispiel der Öffnung
des Auslassrohres eine Düsenvorrichtung angeordnet, zum Beispiel aufgeschraubt oder
sonst wie befestigt ist. Vorstellbar ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei
der Düsenvorrichtung um eine Hohlkegeldüse oder um eine Pilzkopfdüse handelt.
[0066] Dies schließt die Verwendung von Saucen oder sonstigen zähen oder zähflüssigen Nahrungsmitteln
aus.
[0067] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert.
[0068] Die Figuren 1A bis 1C zeigen in einer schematischen Seitenansicht (die Figur 1B ist
eine Querschnittsseitenansicht) eine Ausführungsbeispiel einer ersten Implementation
der vorliegenden Erfindung.
[0069] Die Figur 1D zeigt ein Halteelement zum Halten des Auffangbehältnisses.
[0070] Die Figur 1E zeigt in einer schematischen Draufansicht die hier beschriebene Erfindung
gemäß den Figuren 1A bis 1D, wobei die Figur 2 eine Ausschnittdarstellung des Hebelbereichs
der vorliegenden Erfindung zeigt.
[0071] Die Figur 3 zeigt die Ausführungsform gemäß den Figuren 1A bis 2 in einer schematisch
perspektivischen Ansicht.
[0072] In der Figur sind gleich oder gleichwirkende Bestandteile mit den gleichen Bestandteilen
versehen, auch wenn einzelne Bestandteile die Figuren übertrieben dargestellt sein
mögen.
[0073] Die Spendervorrichtung 1 weist ein Gehäuse 2, zumindest einen in dem Gehäuse 2 auswechselbar
angeordneten Vorratsbehälter 3 mit wenigstens einer Pumpvorrichtung 4 und zumindest
eine Betätigungsvorrichtung, insbesondere wobei die Pumpvorrichtung 4 oberseitig oder
unterseitig am Vorratsbehälter 3 angeordnet ist und aus zumindest einer Pumpeneinheit
6 und einem Auslasselement 8 besteht. An dem Gehäuse 2 ist zumindest ein Auslassrohr
9 zur zumindest teilweisen Aufnahme des Auslasselementes 8 der Pumpvorrichtung 4 vorgesehen,
wobei die Betätigungsvorrichtung aus zumindest einer über ein Betätigungselement 10
besteht, mittels welchem die Pumpvorrichtung 4 antreibbar ist, sodass die fließfähigen
Medien dosierbar aus dem Auslassrohr 9 austritt.
[0074] In vertikaler Richtung ist unterhalb einer Öffnung des Auslassrohres 9 ein Auffangbehältnis
angeordnet, sodass überschüssige Menge der fließfähigen Medien darin aufbewahrt werden.
[0075] Mittels eines einmaligen Betätigens der Pumpenvorrichtung 4 durch die Betätigungsvorrichtung
tritt ein solches Fluidvolumen aus dem Auslassrohr (9) maximal aus, sodass der Vorratsbehälter
maximal zu höchstens 5% bevorzugt zu höchstens 10% füllt.
[0076] Das Fluidvolumen, welches insbesondere aus der Austrittsöffnung durch ein einmaliges
Betätigen der Pumpenvorrichtung 4 austritt, ist hierbei einstellbar
[0077] Die Einstellung des Fluidvolumens geschieht über ein Einstellmittel, welches insbesondere
ein Hubvolumen der Pumpenvorrichtung 4 einstellt.
[0078] Zudem weist die Pumpenvorrichtung ein Betätigungselement 10 auf, welcher hier als
Fußpedal ausgebildet ist.
[0079] Innerhalb des Gehäuses 2 oder außen an dem Gehäuse 2 ist zumindest ein weiters Vorratsbehältnis
15 angeordnet, welches insbesondere dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist, das
fließfähige Medium aufzubewahren oder aber dazu eingerichtet und dafür vorgesehen
ist, ein Betriebsmittel, wie zum Beispiel Münzen oder Scheine aufzubewahren.
[0080] In Abhängigkeit des Betriebsmittels wird die Pumpenvorrichtung für eine vorgegebene
Zahl an Pumphüben freigeschaltet.
[0081] Das Vorratsbehältnis ist hierbei ein Opferstock oder umfasst einen solchen.
[0082] Das Gehäuse 2 und das Auslassrohr 9 sowie die Hubtischeinheit 11 sind in der vorliegenden
Erfindung aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl hergestellt.
Bezugszeichenliste
[0083]
- 1
- Spendervorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Vorratsbehälter
- 4
- Pumpvorrichtung
- 5
- Ablage
- 8
- Auslasselement
- 9
- Auslassrohr
- 10
- Betätigungselement
- 11
- Hubtischeinheit
1. Spendervorrichtung (1) zum Dosieren fließfähiger Medien aufweisend ein Gehäuse (2),
zumindest einen in dem Gehäuse (2) auswechselbar angeordneten Vorratsbehälter (3)
mit wenigstens einer Pumpvorrichtung (4) und zumindest eine Betätigungsvorrichtung,
wobei die Pumpvorrichtung (4) oberseitig oder unterseitig am Vorratsbehälter (3) angeordnet
ist und aus zumindest einer Pumpeneinheit (6) und einem Auslasselement (8) besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (2) zumindest ein Auslassrohr (9) zur zumindest teilweisen Aufnahme
des Auslasselementes (8) der Pumpvorrichtung (4) vorgesehen ist, wobei die Betätigungsvorrichtung
aus zumindest einer über ein Betätigungselement (10) besteht, mittels welchem die
Pumpvorrichtung (4) antreibbar ist, sodass das fließfähige Medien dosierbar aus dem
Auslassrohr (9) austritt.
2. Spendervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in vertikaler Richtung unterhalb einer Öffnung des Auslassrohres (9) ein Auffangbehältnis
angeordnet ist, sodass überschüssige Menge der fließfähigen Medien darin aufbewahrt
werden.
3. Spendervorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines einmaligen Betätigens der Pumpenvorrichtung (4) durch die Betätigungsvorrichtung
ein solche Fluidvolumen aus dem Auslassrohr (9) maximal austritt, sodass der Vorratsbehälter
maximal zu höchstens 5% bevorzugt zu höchstens 10% füllt.
4. Spendervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das das Fluidvolumen, welches aus der Austrittsöffnung durch ein einmaliges Betätigen
der Pumpenvorrichtung (4) austritt einstellbar ist.
5. Spendervorrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Fluidvolumens über ein Einstellmittel geschieht, welches ein
Hubvolumen der Pumpenvorrichtung (4) einstellt.
6. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenvorrichtung ein Betätigungselement (10) aufweist, welcher als Fußpedal
ausgebildet ist.
7. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses (2) oder außen an dem Gehäuse (2) zumindest ein weiters Vorratsbehältnis
(15) angeordnet ist, welches dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ist das fließfähige
Medium aufzubewahren oder aber dazu eingerichtet und dafür vorgesehen ein Betriebsmittel,
wie zum Beispiel Münzen, Scheine aufzubewahren.
8. Spendervorrichtung (1) nach jedem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit des Betriebsmittels die Pumpenvorrichtung für eine vorgegebene Zahl
an Pumphüben freigeschaltet wird.
9. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsbehältnis ein Opferstock ist oder einen solchen umfasst.
10. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) und das Auslassrohre (9) sowie die Hubtischeinheit (11) aus Metall,
vorzugsweise aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl hergestellt sind.