[0001] Die Erfindung betrifft eine Axialkolbenpumpe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und einen Antriebsstrang für ein Fahrzeug mit einer derartigen Axialkolbenpumpe
und ein Verfahren zu deren Steuerung.
[0002] In der Druckschrift BODAS-drive eDA der Anmelderin vom März 2019 ist ein Antriebsstrang
für ein Fahrzeug mit einer Axialkolbenpumpe offenbart. Der Antriebsstrang wird von
einem voll elektronifizierten Dieselmotor angetrieben. Die Axialkolbenpumpe hat eine
ET-Verstellung.
[0003] Eine derartige ET-Verstellung ist in dem Datenblatt "Axialkolben-Verstellpumpe A4VG
Baureihe 40 RD 92004" vom September 2017 der Anmelderin beschrieben. Demnach bedeutet
ET-Verstellung, dass der Volumenstrom am Ausgang der Axialkolbenpumpe stufenlos verstellbar
ist. In Abhängigkeit einer vorgewählten Stromstärke an den Magneten von Druckreduzierventilen
eines Pumpenreglers wird ein Stellzylinder der Axialkolbenpumpe proportional mit einem
als Stelldruck bezeichneten Steuerdruck versorgt. Das sich bei einem bestimmten Steuerstrom
einstellende Pumpenverdrängungsvolumen ist dabei von Drehzahl und Pumpendruck der
Axialkolbenpumpe abhängig. Jedem Druckreduzierventil ist eine Durchflussrichtung zugeordnet.
[0004] Nachteilig an Axialkolbenpumpen aus dem Stand der Technik ist eine hohe Pumpenvarianz
auf Grund von projektspezifischen Anpassungen des hydromechanischen Pumpensettings
(Verdrillung, Umsteuerplatte, Federpaket). Weiterhin nachteilig ist, dass eine hydromechanische
Druckabschneidung nötig ist.
[0005] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine hydrostatische verstellbare
Axialkolbenpumpe und einen Antriebsstrang für ein Fahrzeug mit einer derartigen Axialkolbenpumpe
und ein Verfahren zur Steuerung einer derartigen Axialkolbenpumpe zu schaffen, bei
denen die Pumpenvarianz verringert ist, und bei denen keine Druckabschneidung nötig
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird hinsichtlich der Axialkolbenpumpe mit der Merkmalskombination
des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Antriebsstrangs mit der Merkmalskombination des
Anspruchs 4 und hinsichtlich des Verfahrens mit der Merkmalskombination des Anspruchs
6. gelöst.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
beschrieben.
[0008] Erfindungsgemäß wird eine hydrostatische Axialkolbenpumpe mit einen Pumpenregler
anhand zweier in der Steuerelektronik hinterlegter Kennlinien angesteuert. Beide Kennlinien
beschreiben das Verhältnis zwischen Drehzahl der Antriebswelle (Eingangsgröße) und
Ansteuergrad bzw. Steuerdruck (Ausgangsgröße) von vorzugsweise zwei Druckregelventilen
des Pumpenreglers. Eine erste Kennlinie wird Block-Kennlinie genannt. Sie beschreibt
das gewünschte Verhalten der Axialkolbenpumpe in einem ersten Betriebszustand bei
hohem Drehmoment und geringer Drehzahl bzw. geringer Fördermenge. Die Axialkolbenpumpe
fördert gedanklich gegen Block. Der Pumpendruck wird aufgebaut. Eine zweite Kennlinie
wird Q-Kennlinie genannt. Sie beschreibt das gewünschte Verhalten der Axialkolbenpumpe
in einem zweiten Betriebszustand bei Abgabe einer maximalen Fördermenge, bei dem die
Axialkolbenpumpe schnell gegen die hydromechanische Rückstellkräfte ausschwenken soll.
Vorzugsweise werden die beiden Ausgangsgrößen der beiden Kennlinien durch ein Rechenglied
mit einem Mischungsverhältnis gemischt, das vom Schwenkwinkel der Axialkolbenpumpe
abhängig ist. Erfindungsgemäß wird bei geringerem Schwenkwinkel die Ausgangsgröße
der Block-Kennlinie stärker bei der Ansteuerung der Axialkolbenpumpe berücksichtigt.
Bei höherem Schwenkwinkel wird die Ausgangsgröße der Q-Kennlinie stärker bei der Ansteuerung
der Axialkolbenpumpe berücksichtigt. Damit sind eine hydrostatische verstellbare Axialkolbenpumpe
und ein Verfahren zur Steuerung einer derartigen Axialkolbenpumpe geschaffen, bei
denen die Pumpenvarianz verringert ist, und bei denen keine Druckabschneidung nötig
ist.
[0009] Der Schwenkwinkel kann geschätzt oder gemessen werden.
[0010] Bei eine besonders bevorzugten Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Axialkolbenpumpe
und des erfindungsgemäßen Verfahrens zu deren Ansteuerung weist der Pumpenregler eine
ET-Verstellung auf, wobei die beiden Druckregelventile Druckreduzierventile sind,
und wobei die Ansteuergrade jeweilige Steuerdrücke eines Stellzylinders der Axialkolbenpumpe
sind.
[0011] Wenn die Axialkolbenpumpe in einem hydrostatischen Antriebsstrang verbaut ist, kann
die Schätzung und/oder Berechnung des Schwenkwinkels mit dem zumindest einen Hydromotor
vorgenommen werden. Genauer gesagt kann der Schwenkwinkel aus den Drehzahlen der Axialkolbenpumpe
und des Hydromotors und dem Schluckvolumen des Hydromotors geschätzt und/oder berechnet
werden. Damit ist ein Antriebsstrang für ein Fahrzeug geschaffen, bei dessen Axialkolbenpumpe
die Varianz verringert ist und keine Druckabschneidung nötig ist.
[0012] Die Drehzahl der Antriebswelle der Axialkolbenpumpe (Eingangsgröße) kann die Drehzahl
einer Antriebsmaschine (z.B. Dieselmotor) sein oder daraus berechnet werden.
[0013] Die Q-Kennlinie und die Block-Kennlinie können im Rahmen der Maschinenoptimierung
oder - im Falle des Antriebsstranges für das Fahrzeug - im Rahmen der Fahrzeugprojektierung
eingestellt/parametriert werden.
[0014] Auch die Interpolations-Kennlinie kann im Rahmen der Maschinenoptimierung oder -
im Falle des Antriebsstranges für das Fahrzeug - im Rahmen der Fahrzeugprojektierung
eingestellt/parametriert werden. Das beeinflusst den Steuerdruckverkauf über den Pumpenschwenkwinkel.
Damit ist es möglich in der Dimension Schwenkwinkel die Steuerungscharakteristik passend
zur Leistungsanforderung anzupassen.
[0015] Für die Einstellung aller drei Kennlinien wird vorzugsweise zunächst mit Hilfe von
bekannten Pumpenkennfeldern und - im Falle des Antriebsstrangs - der Fahrzeugauslegung
(aus denen das Pumpendruck- und Leistungsverhalten abgeleitet wird) zunächst eine
Initialbedatung erzeugt. Das kann toolgestützt erfolgen. Die einmal gefundenen Kennlinien
bzw. Parameter sind dann fix für die Serie.
[0016] Im Falle des Antriebsstrangs für das Fahrzeug können in einem zweiten Schritt die
Kennlinien bzw. Parameter dann noch einmal an einem Prototyp des Fahrzeugs feinjustiert
werden. Die so präzisierten Kennlinien bzw. Parameter sind dann fix für die Serie.
[0017] Mehrere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Antriebsstrang
und Axialkolbenpumpe sind in den Figuren dargestellt.
[0018] Es zeigen
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Antriebsstrangs,
Figur 2 einen Schaltplan zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Figur 3 eine weitere Block-Kennlinie und eine weitere Q-Kennlinie,
Figur 4 eine weitere Block-Kennlinie und eine weitere Q-Kennlinie,
Figur 5 eine Block-Kennlinie und eine Q-Kennlinie als Pumpendruck über der Drehzahl,
Figur 6 eine weitere Interpolations-Kennlinie, und
Figur 7 ein dreidimensionales Kennfeld.
[0019] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Antriebsstrangs. Er hat
einen hydrostatischen geschlossenen Kreis mit einer verstellbaren Axialkolbenpumpe
1 in Schrägscheibenbauweise und mit einem konstanten Hydromotor 2, die über zwei Arbeitsleistungen
4 miteinander verbunden sind. Die Axialkolbenpumpe 1 wird von einem Dieselmotor 6
angetrieben, während der Hydromotor 2 zwei Räder antreibt. Die Axialkolbenpumpe 1
hat einen ET-Regler mit zwei Druckreduzierventilen. Der Antriebsstrang hat eine Elektronik
8, die die Druckreduzierventile des ET-Reglers mit Steuerstrom versorgt.
[0020] Figur 2 zeigt einen Schaltplan, der in der Elektronik 8 realisiert ist. Mit dem Schaltplan
wird ein Ansteuergrad bzw. ein Steuerdruck p
st für die Druckreduzierventile des ET-Reglers ermittelt. Zunächst wird eine aktuelle
Drehzahl n der Axialkolbenpumpe 1 und eine gewählte Fahrtrichtung ermittelt. Die Drehzahl
n der Axialkolbenmaschine 1 wird aus einer Drehzahl n
Eng der Dieselmotors 6 berechnet. Die Drehzahl n bzw. n
Eng wird mittels eines Filtergliedes PT1 geglättet und dient dann als Eingangsgröße einerseits
eines Regelgliedes mit einer (so genannten) Q-Kennlinie 10 und andererseits eines
Regelgliedes mit einer (so genannten) Block-Kennlinie 12.
[0021] Die Block-Kennlinie 12 beschreibt das gewünschte Verhalten der Axialkolbenpumpe 1
in einem ersten Betriebszustand bei hohem Drehmoment und geringer Drehzahl n bzw.
n
Eng bzw. geringer Fördermenge. Die Axialkolbenpumpe 1 fördert gedanklich gegen Block.
Der Pumpendruck wird aufgebaut.
[0022] Die Q-Kennlinie 10 beschreibt das gewünschte Verhalten der Axialkolbenpumpe 1 in
einem zweiten Betriebszustand bei Abgabe einer maximalen Fördermenge, bei dem die
Axialkolbenpumpe 1 schnell gegen die hydromechanische Rückstellkräfte ihres Schwenkwinkels
α ausschwenken soll.
[0023] Beide Kennlinien 10, 12 sind monoton steigende Funktionen, die einen jeweiligen Steuerdruck
p
Block, p
Q in Abhängigkeit der Drehzahl n bzw. n
Eng definieren. Genauer gesagt definiert die Q-Kennlinie 10 einen Steuerdruck po, während
die Block-Kennlinie 12 einen Steuerdruck p
Block definiert.
[0024] Diese beiden Steuerdrücke p
Block, p
Q sind die Eingangsgrößen eines Mischgliedes mit einer Interpolations-Kennlinie 14.
Die Interpolations-Kennlinie 14 definiert den resultierenden Steuerdruck p
st für die beiden Druckreduzierventile, der erfindungsgemäß (zumindest über einen mittleren
Bereich der Drehzahl n bzw. n
eng) ein Mischungsverhältnis zwischen dem Steuerdruck p
Q der Q-Kennlinie 10 und dem Steuerdruck p
Block der Block-Kennlinie 12 ist. Weiterhin erfindungsgemäß ist dieses Mischungsverhältnis
vom Schwenkwinkel α der Axialkolbenpumpe 1 abhängig. Bei einem Schwenkwinkel α von
0° entspricht der Steuerdruck p
st dem Steuerdruck p
Block und bei einem maximalen Schwenkwinkel α entspricht der Steuerdruck p
st dem Steuerdruck p
Q.
[0025] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt auch bei geringen Schwenkwinkeln α der
resultierende Steuerdruck p
st dem Steuerdruck p
Block und bei hohen Schwenkwinkel α dem Steuerdruck p
Q. In einem mittleren Bereich des Schwenkwinkels α erfolgt bei der Ermittlung des Steuerdrucks
p
st die erfindungsgemäße Mischung der beiden Steuerdrücke p
Block, p
Q.
[0026] Figur 3 zeigt eine Block-Kennlinie 12 und eine Q-Kennlinie 10, die von den in Figur
2 gezeigten Beispielen abweichen. Weiterhin abweichend von Figur 2 ist an der senkrechten
Achse des Koordinatensystems statt dem Steuerdruck p
Block, p
Q ein dementsprechender Ansteuergrad der Druckreduzierventile in Prozent aufgetragen.
[0027] Figur 4 zeigt eine weitere Block-Kennlinie 12 und eine weitere Q-Kennlinie 10, die
von den vorher gezeigten Beispielen abweichen.
[0028] Figur 5 zeigt eine weitere Block-Kennlinie 12 und eine weitere Q-Kennlinie 10, wobei
beide Kennlinien abweichend als Pumpendruck über der Drehzahl n bzw. n
Eng der Axialkolbenpumpe 1 aufgetragen sind.
[0029] Weiterhin sind bei den Figuren 4 und 5 entlang der waagerechten Achse, auf der die
Drehzahl n bzw. n
Eng aufgetragen ist, verschiedene Kennwerte eingetragen. Dabei steht der Kennwert "Idle"
für die Leerlaufdrehzahl des Dieselmotors 6 (vgl. Fig. 1) und der Kennwert "Idle +
x rpm" für den Fahrbeginn des betroffenen Fahrzeugs. "FADI" steht für die maximale
Leistung der Axialkolbenpumpe 1.
[0030] Figur 6 zeigt eine Interpolations-Kennlinie 14, die von der in Figur 2 gezeigten
abweicht. Gemäß dieser Interpolations-Kennlinie 14 wird bis zu einem Schwenkwinkel
α von 20% oder 40 % alleine der Steuerdruck p
Block der Block-Kennlinie 12 als Steuerdruck p
st verwendet. Ab einem Schwenkwinkel α von 90 % wird alleine der Steuerdruck po der
Q-Kennlinie 10 als Steuerdruck p
st verwendet. Im mittleren Bereich des Schwenkwinkels α von 20 % bzw. 40 % bis 90 %
wird linear zwischen den beiden Steuerdrücken p
Block, p
Q interpoliert.
[0031] Figur 7 zeigt ein dreidimensionales Kennfeld, wobei der resultierende Steuerdruck
p
st über dem Schwenkwinkel α aufgetragen ist. Dabei sind verschiedene sich ergebende
Pumpendrücke als jeweilige Kennlinien eingetragen. Negative Pumpendrücke (im Kennfeld
der Figur unten) stehen für eine Verzögerung des Fahrzeugs über den erfindungsgemäß
gesteuerten Antriebsstrang. Der mittlere Bereich des Schwenkwinkels a, in dem linear
zwischen den beiden Steuerdrücken p
Block, p
Q interpoliert wird, wird erstreckt sich hier von etwa 20 % bis etwa 55 %.
[0032] Die Steuerdrücke p
Block sind durch eine senkrechte Linie miteinander verbunden, die quasi die Block-Kennlinie
12 darstellt. Entsprechend sind auch die Steuerdrücke p
Q durch eine senkrechte Linie miteinander verbunden, die quasi die Q-Kennlinie 10 darstellt.
[0033] Beispielhaft ist eine der Interpolations-Kennlinien 14 dargestellt. Genauer gesagt
sind der mittlere Drehzahlbereich und der höhere Drehzahlbereich der Interpolations-Kennlinien
14 dargestellt.
[0034] Offenbart sind eine hydrostatische Axialkolbenpumpe 1 und ein Antriebsstrang damit
und ein Verfahren zur Steuerung der Axialkolbenmaschine 1. Eine speziell für niedrige
Drehzahlen n der Axialkolbenmaschine 1 optimierte Kennlinie 12 und eine speziell für
hohe Drehzahlen n optimierte Kennlinie 10 definieren jeweils Steuerdrücke p
Block, p
Q für den Pumpenregler in Abhängigkeit der Drehzahl n. Zumindest in einem mittleren
Bereich der Drehzahl n werden Zwischenwerte p
st von den beiden definieren Steuerdrücken p
Block, p
Q für den Pumpenregler ermittelt und verwendet.
1. Hydrostatische Axialkolbenpumpe mit einem Pumpenregler und mit einer Elektronik (8),
in der eine Block-Kennlinie (12) und eine Q-Kennlinie (10) hinterlegt sind, die jeweils
einen Ansteuergrad zumindest eines Druckregelventils in Abhängigkeit einer Drehzahl
(n) einer Antriebswelle der Axialkolbenpumpe definieren, wobei von der Elektronik
(8) ein resultierender Ansteuergrad berechenbar ist.
2. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 1, wobei der Pumpenregler eine ET-Verstellung aufweist,
und wobei das Druckregelventil ein Druckreduzierventil ist, und wobei die Ansteuergrade
jeweilige Steuerdrücke (pBlock, pQ, pst) sind.
3. Axialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Elektronik
eine Interpolations-Kennlinie (14) hinterlegt ist, die ein Mischungsverhältnis in
Abhängigkeit eines Schwenkwinkels (a) der Axialkolbenpumpe definiert.
4. Hydrostatischer Antriebsstrang mit einem Hydromotor (2) und mit einer Axialkolbenpumpe
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
5. Hydrostatischer Antriebsstrang nach Anspruch 4, wobei der Schwenkwinkel (a) von der
Elektronik (8) schätzbar oder berechenbar ist.
6. Verfahren zur Steuerung eines Ansteuergrades zumindest eines Druckregelventils eines
Pumpenreglers einer hydrostatischen Axialkolbenpumpe (1)
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Hinterlegen einer Block-Kennlinie (12) und einer Q-Kennlinie (10), die jeweils einen
Ansteuergrad (Ausgangsgröße) des zumindest einen Druckregelventils in Abhängigkeit
einer Drehzahl (Eingangsgröße) einer Antriebswelle der Axialkolbenpumpe (1) definieren;
- Ermitteln der Drehzahl der Axialkolbenpumpe (1) ;
- Ermitteln der jeweiligen Ansteuergrade der Block-Kennlinie (12) und der Q-Kennlinie
(10);
- Ermittlung eines resultierenden Ansteuergrades.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei vorbereitend auch eine Interpolations-Kennlinie (14)
hinterlegt wird, die ein Mischungsverhältnis zwischen den beiden Ansteuergraden in
Abhängigkeit eines Schwenkwinkels (a) der Axialkolbenpumpe (1) definiert, und wobei
die Ermittlung des resultierend Ansteuergrades ein Mischen der beiden Ansteuergrade
mittels der Interpolations-Kennlinie (14) erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Schwenkwinkel (a) gemessen oder geschätzt oder
berechnet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Schätzung oder Berechnung des Schwenkwinkels
(a) mit der Drehzahl (n) der Axialkolbenpumpe (1) und mit der Drehzahl und dem Schluckvolumen
zumindest eines Hydromotors (2) vorgenommen wird, der von der Axialkolbenpumpe (1)
versorgt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Interpolations-Kennlinie (14)
im Rahmen einer Maschinenoptimierung und/oder Fahrzeugprojektierung eingestellt oder
parametriert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die Q-Kennlinie (10) und die Block-Kennlinie
(12) im Rahmen einer Maschinenoptimierung und/oder Fahrzeugprojektierung eingestellt
oder parametriert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei vor der Einstellung oder Parametrierung
der Kennlinien (10, 12, 14) mit Hilfe von Pumpenkennfeldern und einer Fahrzeugauslegung
eine Initialbedatung erfolgt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei abschließend die Kennlinien (10,
12, 14) oder Parameter an einem Prototypfahrzeug feinjustiert werden.