[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Gehäuse, in dem ein Garraum ausgebildet
ist. Das Gargerät weist eine Tür auf, die zum Verschließen des Garraums ausgebildet
ist. Die Tür ist schwenkbar an dem Gehäuse angeordnet. Das Gargerät weist darüber
hinaus einen Stauraum auf, der in dem Gehäuse ausgebildet ist. Die Tür ist in diesen
Stauraum versenkbar. Die Tür weist einen Laufwagen auf, der in einer Führungskulisse
des Gargeräts geführt ist, so dass dadurch die Versenkbewegung in den Stauraum und
die Herausführbewegung der Tür aus dem Stauraum geführt ist.
[0002] Aus
DE 10 2008 010 526 A1 ist eine Hausgerätvorrichtung mit zumindest einer Türeinheit bekannt. Die Türeinheit
ist mit Scharnieren an einem Gehäuse des Haushaltsgeräts befestigt und relativ dazu
verschwenkbar und in geöffnetem Zustand in einem unter dem Aufnahmeraum ausgebildeten
Stauraum versenkbar. Die Scharniere umfassen auch einen U-förmigen Bügel als Scharnierteil,
an dem zwei Rollen drehbar gelagert sind. Der Bügel ist in sich starr und um eine
Drehachse verschwenkbar.
[0003] Des Weiteren ist aus der
DE 199 06 913 A1 eine Tür für ein Küchengerät bekannt. Die Tür kann mit einer motorischen Antriebseinheit
automatisch bewegt werden und kann auch in einem in dem Gehäuse des Küchengeräts ausgebildeten
Stauraum versenkt werden.
[0004] Aus der
DE 10 2017 207 980 A1 ist ein Gargerät mit einer Seilzugvorrichtung zum automatischen Schwenken einer Tür
bekannt. Darüber hinaus ist aus der
DE 10 2015 226 009 A1 ein Gargerät mit einer Türöffnungsvorrichtung zum automatischen Verbringen einer
Tür in eine Zwischenstellung bekannt.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zu schaffen, bei welchem
das Bewegen einer Tür verbessert ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Gargerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
gelöst.
[0008] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Gehäuse. In dem Gehäuse
ist ein Garraum des Gargeräts ausgebildet. Das Gargerät weist darüber hinaus eine
Tür zum Verschließen des Garraums auf. Die Tür ist schwenkbar an dem Gehäuse angeordnet.
Das Gargerät weist darüber hinaus einen Stauraum auf. Dieser ist in dem Gehäuse ausgebildet.
Die Tür ist in diesen Stauraum versenkbar. Die Tür weist einen Laufwagen auf, der
in einer Führungskulisse des Gargeräts geführt ist, so dass dadurch die Versenkbewegung
in den Stauraum und die Herausführbewegung der Tür aus dem Stauraum geführt sind.
Das Gargerät weist eine Positionsbestimmungsvorrichtung auf, mit welcher die Position
der Tür bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung bestimmbar
ist. Durch diese Positionsbestimmungsvorrichtung ist es nunmehr möglich, dass bei
einer derartigen Schwenkbewegung der Tür die jeweilige Position genau bestimmbar ist.
Bewegt sich also die Tür zwischen der geschlossenen Endstellung und der vollständig
geöffneten Endstellung, so kann jede Zwischenstellung exakt bestimmt werden. Dies
kann insbesondere in Bezug zur vollständig geöffneten Endstellung und/oder in Bezug
zur vollständig geschlossenen Endstellung erfolgen. Diese von den Endstellungen unterschiedlichen
Zwischenstellungen können somit durch die Positionsbestimmungsvorrichtung erkannt
werden. Somit kann insbesondere auch durch diese Positionsbestimmungsvorrichtung erkannt
werden, welchen Teilweg beziehungsweise welche Länge des Teilwegs die Tür in Bezug
zur vollständig geöffneten Endstellung und/oder zur vollständig geschlossenen Endstellung
zurückgelegt hat. Zusätzlich zu dieser entsprechenden Längenbestimmung des Teilwegs
kann auch vorgesehen sein, dass damit automatisch eine Neigestellung der Tür gegenüber
einer Vertikalebene und/oder gegenüber einer Horizontalebene automatisch bestimmt
werden.
[0009] Insbesondere ist mit der Versenkbewegung und/oder der Herausführbewegung derjenige
Bewegungsweg der Tür gemeint, der sich zwischen den genannten Endstellungen erstreckt,
jedoch die Endstellungen nicht mehr aufweist.
[0010] Durch die Positionsbestimmungsvorrichtung kann diese jeweilige genannte Position
der Tür automatisch erfasst werden. Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Positionsbestimmungsvorrichtung
eine sensorische Positionsbestimmungsvorrichtung ist. Die Positionsbestimmungsvorrichtung
kann eine Steuereinheit aufweisen, mit welcher die Informationen ausgewertet werden
können, die insbesondere bei der Bewegung der Tür erfasst wurden.
[0011] Mit einer derartigen automatischen und exakten Positionsbestimmung der Tür bei der
genannten Bewegung können vielfältige Zusatzfunktionen einhergehen. Beispielsweise
kann abhängig von der automatisch bestimmten Position beziehungsweise Stellung der
Tür eine weitere Betriebsfunktion des Gargeräts aktiviert oder deaktiviert werden.
Ebenso ist es möglich, dass abhängig von der erfassten Position beziehungsweise Stellung
der Tür eine Geschwindigkeit der Tür beim weiteren Bewegungsweg verändert werden kann,
insbesondere auch hier automatisch verändert werden kann. Ebenso ist es möglich, dass
zumindest eine definierte Position beziehungsweise Zwischenstellung der Tür zwischen
den genannten Endstellungen sehr definiert und gleichmäßig angefahren werden kann.
Diese Zwischenstellung kann dann auch eine Stellung der Tür sein, in welcher sie angehalten
ist beziehungsweise in welcher sie dann verharrt. Es ist also ermöglicht, dass vielfältigste
Bewegungskonzepte der Tür automatisch durchgeführt werden. Dadurch ist es auch ermöglicht,
dass dem Nutzer des Gargeräts in vielfältiger Weise das Handhaben der Tür abgenommen
wird und er gegebenenfalls in unterschiedlichsten Situationen einen bestmöglichen
Zugang zum Garraum oder zu anderen Komponenten des Gargeräts, insbesondere auch der
Tür, hat. Insbesondere muss er dazu nicht mehr umfänglich die Tür selbst manuell betätigen
und in die jeweiligen Positionen verbringen beziehungsweise mit der entsprechenden
Geschwindigkeit dahin verbringen.
[0012] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Positionsbestimmungsvorrichtung
zur berührungslosen, insbesondere elektromagnetischen, Positionsbestimmung der Tür
bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung ausgebildet ist.
Durch eine derartige berührungslose Ausgestaltung kann eine sehr exakte Positionsbestimmung
dieser gegebenenfalls relativ komplexen Bewegung der Tür exakt erkannt werden. Darüber
hinaus ist durch die berührungslose Ausgestaltung vermieden, dass durch Reibung Bewegungsbeeinflussungen
der Tür auftreten würden.
[0013] Darüber hinaus ist gerade eine elektromagnetische Positionsbestimmung bei den unterschiedlichsten
Umgebungsbedingungen, die Komponenten im Betrieb des Gargeräts ausgesetzt sein können,
bevorzugt. Auch bei starken Temperaturunterschieden und sonstigen Medieneinflüssen,
wie sie beim Zubereiten eines Garguts auftreten können, ist diese Detektionsmethode
vorteilhaft.
[0014] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Positionsbestimmungsvorrichtung
ein erstes Teilelement aufweist, welches an der Tür angeordnet ist. Die Positionsbestimmungsvorrichtung
weist zumindest ein zweites Teilelement auf, welches in dem Stauraum angeordnet ist.
Die zumindest zwei separaten Teilelemente der Positionsbestimmungsvorrichtung sind
zur Wechselwirkung miteinander ausgebildet. Abhängig von dieser Wechselwirkung ist
eine Position der Tür bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung
bestimmbar. Insbesondere ist diese Wechselwirkung eine elektromagnetische Wechselwirkung.
Durch die vorgesehene Konfiguration mit zumindest zwei derartigen separaten Teilelementen,
die an unterschiedlichen Komponenten des Gargeräts angeordnet sind, wird bei der Bewegung
der Tür auch eine Relativbewegung zwischen den Teilelementen vollzogen. Abhängig davon
kann dann diese Wechselwirkung auftreten oder nicht, so dass dadurch auch sehr präzise
erkannt werden kann, wie die jeweilige Position der Tür ist.
[0015] Es kann auch vorgesehen sein, dass mehrere separate erste Teilelemente vorgesehen
sind. Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch vorgesehen sein, dass mehrere zweite
separate Teilelemente vorgesehen sind. Dadurch kann die Detektion der Position der
Tür vielfältiger und detaillierter erfolgen. Insbesondere können vielfältigste Positionen
auf diesem Bewegungsweg exakt erfasst werden.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass mehrere zweite Teilelemente entlang
der Bewegungsbahn des Laufwagens in dem Stauraum angeordnet sind, so dass eine Teilelementelinie
aus mehreren beabstandeten, zweiten Teilelementen gebildet ist. Dies ist eine weitere
sehr vorteilhafte Ausführung, da dadurch entlang des Bewegungswegs des Laufwagens
eine vielfältige und detaillierte Bestimmung von vielen Positionen der Tür ermöglicht
ist. Da abhängig von der Position des Laufwagens auch die Position der Tür einhergeht,
ist die Anordnung dieser zweiten Teilelemente entlang der Bewegungsbahn des Laufwagens
vorteilhaft.
[0017] Vorzugsweise sind die zweiten Teilelemente in einem Seitenwandteil des Gargeräts
angeordnet. Durch dieses Seitenwandteil ist der Stauraum seitlich begrenzt. Dadurch
sind die zweiten Teilelemente einerseits platzsparend und mechanisch stabil verbaubar.
Andererseits ist genau dieses Seitenwandteil ein derartiges, an dem der Laufwagen
in unmittelbarer Nähe in Tiefenrichtung des Gargeräts entlanggeführt ist. Damit wird
ein in Breitenrichtung seitliches Ende des Laufwagens sehr definiert und konkret unmittelbar
benachbart zu diesem Seitenwandteil in Tiefenrichtung des Gargeräts geführt. Da ein
somit in Breitenrichtung betrachtet ausgebildetes Ende des Laufwagens unmittelbar
benachbart zu diesem Seitenwandteil geführt ist, ist gerade durch diese Anordnung
die berührungslose Positionsbestimmung besonders vorteilhaft und genau ermöglicht.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Führungskulisse in dem Seitenwandteil ausgebildet
ist. Damit werden die oben genannten Vorteile nochmals unterstützt. Denn dann ist
die Führung des Laufwagens in der Führungskulisse auch sehr exakt und präzise vorgegeben,
und gerade die unmittelbare Nähe eines Endes dieses Laufwagens zu dem Seitenwandteil
und somit auch zur Führungskulisse ist über den gesamten Bewegungsweg des Laufwagens
und somit auch über den gesamten Bewegungsweg der gesamten Tür ermöglicht. Damit ist
eine besonders vorteilhafte und präzise Erkennung der Wechselwirkung zwischen den
Teilelementen ermöglicht, da auch dann diese unmittelbar jeweils benachbart und berührungslos
aneinander vorbeigeführt werden und sehr exakt das Wechselwirkungspotenzial erkannt
und detektiert werden kann. Vorzugsweise sind die zweiten Teilelemente in einem Wandbereich
dieses Seitenwandteils angeordnet. Die zweiten Teilelemente sind diesbezüglich vorzugsweise
außerhalb und in Höhenrichtung betrachtet unterhalb der Führungskulisse angeordnet.
Damit wird einerseits die Form und Ausgestaltung der Führungskulisse nicht beeinträchtigt,
andererseits durch die unmittelbare Positionierung dieser zweiten Teilelemente zu
dieser Führungskulisse eine besonders vorteilhafte Nähe zu zumindest einem ersten
Teilelement in der Tür, insbesondere im Laufwagen, erreicht. Die berührungslose Wechselwirkung
kann somit besonders exakt auftreten und detektiert werden. Dadurch ist eine besonders
exakte Positionsbestimmung ermöglicht.
[0019] In einem Ausführungsbeispiel ist das zumindest eine erste Teilelement in Höhenrichtung
des Gargeräts betrachtet so an dem Laufwagen angeordnet, dass es bei dieser Versenkbewegung
und/oder bei dieser Herausführbewegung der Tür mit dem zumindest einen zweiten Teilelement
in Höhenrichtung überlappend vorbeigeführt ist. Vorzugsweise ist dies mit allen zweiten
Teilelementen vorgesehen, wenn mehrere zweite Teilelemente verbaut sind. Es ist dann
immer in Höhenrichtung betrachtet ein Überlappen zwischen dem jeweiligen zweiten Teilelement
und des vorbeigeführten ersten Teilelements erreicht. Dieses Überlappen des ersten
Teilelements mit einem zweiten Teilelement in Höhenrichtung ist immer dann gegeben,
wenn das erste Teilelement in Tiefenrichtung des Gargeräts an derjenigen tiefen Stelle
angelangt ist, an der sich das korrespondierende und betrachtete zweite Teilelement
befindet. Durch eine derartige Anordnung und Ausgestaltung ist das Auftreten der gewünschten
Wechselwirkung zwischen den Teilelementen besonders präzise ermöglicht, so dass sehr
exakt erkannt werden kann, welche Position die Tür gerade erreicht hat.
[0020] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das zumindest eine erste Teilelement
ein Hall-Sensor ist. Dies ist ein kompaktes Sensorteil mit sehr genauer Detektionsfunktion.
[0021] Das zweite Teilelement ist vorzugsweise ein Magnet. Eine derartige sensorische Ausgestaltung
der Positionsbestimmungsvorrichtung ist sehr vorteilhaft. Da ein Hall-Sensor sehr
exakt detektiert, kann hier durch die elektromagnetische Wechselwirkung mit dem Magneten
auch die entsprechende Position der Tür bei der Bewegung sehr genau erkannt werden.
Darüber hinaus ist die Ausgestaltung mit einen Hall-Sensor und einem Magneten auch
sehr robust, so dass die Funktionsweise unter unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen
genau ist.
[0022] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die zweiten Teilelemente
entlang der Bewegungsbahn des Laufwagens in einem Abstand von wenigen Millimetern,
insbesondere im Abstand zwischen 4 mm und 8 mm, insbesondere zwischen 5 mm und 7 mm,
insbesondere 6 mm, angeordnet sind.
[0023] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Laufwagen einen freikragenden Tragarm aufweist.
Insbesondere an diesem Tragarm ist zumindest ein erstes Teilelement angeordnet. Es
ist also ein explizites Bauteil vorgesehen, an dem dieses zumindest eine erste Teilelement
angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung und die freikragende Orientierung kann die
Position des ersten Teilelements so vorgegeben werden, dass die vorteilhaft vorgesehenen
Positionen zwischen einem ersten Teilelement und einem zweiten Teilelement auf dem
Bewegungsweg der Tür erreicht werden. Dies betrifft insbesondere die bereits oben
dargelegten Überlappungen in Höhenrichtung, wenn ein erstes Teilelement und ein zweites
Teilelement in Tiefenrichtung an gleicher Tiefenstellung angelangt sind. Durch einen
derartigen expliziten Tragarm kann auch das erste Teilelement sehr exponiert an dem
Laufwagen angeordnet werden, so dass keinerlei Verdeckungen von anderen Komponenten
im Hinblick auf die Wechselwirkung mit dem zweiten Teilelement auftreten. Auch dadurch
ist das Auftreten der Wechselwirkung besonders genau ermöglicht und somit die Positionsbestimmung
sehr genau erreicht.
[0024] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Gargerät eine elektronische
Bewegungseinheit aufweist, mit welcher die Bewegungsgeschwindigkeit der Tür bei dieser
Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung einstellbar ist. Insbesondere
ist diesbezüglich eine Veränderung der Bewegungsgeschwindigkeit ermöglicht, insbesondere
automatisch ermöglicht. Vorzugsweise weist die elektronische Bewegungseinheit einen
Motor auf, mit welchem die Tür automatisch bewegt werden kann. Für eine derartige
Möglichkeit kann auf dem Bewegungsweg individuell die Geschwindigkeit der Tür verändert
werden. Dadurch kann ein gezieltes Anfahren und Stoppen einer Zwischenstellung exakt
erreicht werden. Darüber hinaus ist es möglich, dass durch eine derartige Geschwindigkeitsveränderung
ein unerwünscht schnelles Anfahren einer Position verhindert ist. Ein abruptes Anhalten
einer Tür ist dadurch vermieden. Gegebenenfalls können dadurch Schwingbewegungen der
Tür, die bereits geöffnet ist und bei welcher somit entsprechende Hebelkräfte bei
einem derartigen abrupten Abstoppen auftreten, vermieden werden. Die gesamte mechanische
Belastung der Tür bei der Bewegung und einem gegebenenfalls Anhalten der Tür in einer
Zwischenstellung ist dadurch reduziert. Die elektronische Bewegungseinheit kann Bestandteil
der Positionsbestimmungseinheit sein. Die elektronische Bewegungseinheit kann jedoch
auch eine zur Positionsbestimmungsvorrichtung separate Komponente des Gargeräts sein.
[0025] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Tür durch die Bewegungseinheit
bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung in zumindest eine,
von der geschlossenen Endstellung der Tür und der vollständig geöffneten Endstellung
der Tür unterschiedliche Zwischenstellung bringbar ist und dort anhaltbar ist. Eine
derartige Zwischenstellung kann vorgegeben sein. Sie kann insbesondere auch abhängig
von einem Betriebszustand des Gargeräts bestimmbar sein. Beispielsweise kann dies
abhängig von einem ausgewählten Zubereitungsprogramm, mit welchem ein Zubereiten eines
Garguts im Garraum erfolgt, abhängig sein. Darüber hinaus kann eine derartige Zwischenstellung
auch automatisch von einem Zustand im Garraum abhängig sein, insbesondere bestimmbar
sein. Beispielsweise kann dies abhängig von einer Temperatur im Garraum sein und/oder
von einem Feuchtegrad im Garraum abhängig sein, insbesondere auch abhängig von Dampf
im Garraum sein, wenn ein derartiger vorhanden ist.
[0026] Eine Zwischenstellung kann zusätzlich oder anstatt der Möglichkeit, dass sie abhängig
von einem Zustand des Gargeräts vorgegeben und/oder bestimmbar ist, auch von einem
Nutzer vorgegeben sein. Beispielsweise kann dies in dem Gargerät eingespeichert sein,
indem es von einem Nutzer vorgegeben ist. Dadurch kann einen Zwischenstellung, die
beim Handhaben des Nutzers oftmals benötigt wird oder gewünscht ist, eingespeichert
werden und dann stets automatisch angefahren werden. Dies bedeutet auch hier, dass
die Tür an dieser Position angehalten wird. Zusätzlich oder anstatt dazu kann ein
derartiger Nutzerwunsch jedoch auch in Echtzeit vorgegeben werden. Beispielsweise
durch ein Sprachsignal oder eine Geste oder ein Betätigen eines Bedienelements. Somit
kann beispielsweise beim Öffnen oder beim Schließen der Tür dann, wenn eine gewünschte
Stellung der Tür unmittelbar bevorsteht, durch eine derartige Echtzeithandlung des
Nutzers die Tür automatisch angehalten werden, ohne dass sie vom Nutzer berührt und
angehalten werden muss. Dies erfolgt dann automatisch durch die Bewegungseinheit.
[0027] In einem Ausführungsbeispiel weist das Gargerät eine Antriebseinheit auf. Die Bewegungseinheit
kann eine Antriebseinheit aufweisen, bei welcher die Tür auf zumindest einem Teilweg
zwischen einer geschlossenen Endstellung und einer vollständig geöffneten Endstellung
der Tür automatisch bewegbar ist. Die Antriebseinheit weist insbesondere einen Motor
auf. Dieser weist insbesondere eine Zahnriemenvorrichtung auf, mit welcher der Laufwagen
gekoppelt ist. Die Antriebseinheit kann separat zur Bewegungseinheit sein. Insbesondere
kann sie jedoch Bestandteil der Bewegungseinheit sein. In einem Ausführungsbeispiel
des Gargeräts weist die Tür eine Bedienblende auf. Die Bedienblende ist insbesondere
eine plattenartige Komponente. Insbesondere ist an der Bedienblende eine Bedienvorrichtung
und/oder eine Anzeigeeinheit der Tür angeordnet. Die Tür weist ein zur Bedienblende
separates Türblatt auf. Dieses Türblatt ist unmittelbar benachbart beziehungsweise
angrenzend an die Bedienblende angeordnet. Die Tür ist somit durch das Türblatt und
die dazu separate Bedienblende gebildet. Die Bedienblende ist insbesondere schwenkbar
an dem Türblatt angeordnet. Dies bedeutet, dass sie relativ zum Türblatt bewegbar
ist und diesbezüglich an dem Türblatt angeordnet ist. Die Schwenkbewegung ist relativ
zum Türblatt automatisch durchführbar. Insbesondere erfolgt diese Schwenkbewegung
der Bedienblende relativ zum Türblatt dann, wenn die Versenkbewegung oder die Herausführbewegung
der gesamten Tür in den Stauraum oder aus dem Stauraum heraus erfolgt. Vorzugsweise
ist eine Frontseite der Bedienblende in der geschlossenen Endstellung der Tür in einer
Vertikalebene angeordnet. Eine Frontseite des Türblatts ist in dieser geschlossenen
Endstellung der Tür in einer Vertikalebene angeordnet. Insbesondere sind die beiden
Frontseiten in der geschlossenen Endstellung der Tür in einer gemeinsamen Vertikalebene
angeordnet. In der vollständig geöffneten Endstellung der Tür ist die Bedienblende
im Vergleich zu ihrer Grundstellung in der vollständig geschlossenen Endstellung der
Tür um einen Winkel zwischen 100° und 180° verschwenkt. Insbesondere ist die Bedienblende
diesbezüglich um einen Winkel zwischen 110° und 150°, insbesondere zwischen 120° und
140°, insbesondere 130°, verschwenkt. Dadurch ist die Beobachtung der Frontseite der
Bedienblende in der vollständig geöffneten Stellung der Tür besonders vorteilhaft
für einen Nutzer ermöglicht. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Tür in der vollständig
geöffneten Stellung zumindest zu 50%, insbesondere zumindest zu 60%, insbesondere
zumindest zu 70%, insbesondere zumindest zu 80% ihrer Höhe in den Stauraum versenkt
angeordnet ist. Insbesondere ist die gesamte Bedienblende, insbesondere die gesamte
Frontseite der Bedienblende in der vollständig geöffneten Endstellung der Tür außerhalb
des Stauraums angeordnet. Insbesondere ist diese Bedienblende in Tiefenrichtung des
Gargeräts betrachtet vor dem Stauraum positioniert.
[0028] Vorzugsweise ist in einem Ausführungsbeispiel an der Tür eine, insbesondere optisch
arbeitende, Hinderniserkennungseinheit und/oder eine berührungslos betätigbare, insbesondere
optisch arbeitende, Schließbewegungsinitiierungseinheit der Tür angeordnet. Die Hinderniserkennungseinheit
und/oder die Schließbewegungsinitiierungseinheit sind vorzugsweise an einer Rückseite
der Bedienblende angeordnet. Vorzugsweise kann die Hinderniserkennungseinheit eine
zur Schließbewegungsinitiierungseinheit separate Einheit sein. Die beiden Einheiten
können jedoch in einer gemeinsamen Einheit zusammengefasst sein. Vorzugsweise weist
die Hinderniserkennungseinheit zumindest einen Lidarsensor auf. Diesbezüglich ist
ein Beispiel für eine optische Projektionsvorrichtung genannt, die Bestandteil einer
genannten Einheit ist. Durch die Hinderniserkennungseinheit kann optisch erkannt werden,
ob im Schwenkbereich der Bedienblende ein Hindernis angeordnet ist. Dadurch kann die
Schwenkbewegung der Bedienblende sehr sicher erfolgen, ohne dass gegebenenfalls ein
Anstoßen oder eine Kollision mit einem derartigen Hindernis auftreten würde. Somit
ist es möglich, dass die Bewegung der Bedienblende gestoppt wird, wenn optisch ein
derartiges Hindernis im Schwenkbereich erkannt wird. Darüber hinaus ist es möglich,
dass mit der Schließbewegungsinitiierungseinheit ein berührungslos initiierter Schließwunsch
der Tür erkannt wird. Beispielsweise kann mit der Lichtquelle, insbesondere dem Lidarsensor,
ein Erfassungsbereich einhergehen, der in der vollständig geöffneten Stellung der
Tür oder in einer diesbezüglichen Zwischenstellung vor der Tür erzeugt wird. Bewegt
ein Nutzer beispielsweise einen Gegenstand oder ein Körperteil in diesen Erfassungsbereich,
so wird dies berührungslos durch den optischen Sensor erfasst. Abhängig davon kann
dann ein Schließwunsch erkannt werden und die Tür automatisch in eine andere Zwischenstellung
und/oder in eine Endstellung, insbesondere die geschlossene Endstellung, verbracht
werden. Es können in dem Zusammenhang unterschiedliche berührungslose Betätigungsmöglichkeiten
vorgesehen sein, die durch diesen optischen Sensor erfasst werden können. Jede dieser
Betätigungsmöglichkeiten kann beispielsweise einer individuellen Zwischenstellung
der Tür zugeordnet sein. Dadurch kann sehr exakt erkannt werden, wenn ein Nutzer eine
spezifische Zwischenstellung der Tür wünscht, die dann automatisch eingestellt werden
soll.
[0029] Beispielsweise kann der optische Sensor mit seinem Erfassungsbereich nach unten orientiert,
insbesondere auf den Boden projizieren. Dadurch kann ein Nutzer auch optisch erkennen,
wo ein entsprechender Erfassungsbereich des optischen Sensors ist, so dass er auch
in diesen Erfassungsbereich hineingreift.
[0030] Durch die Positionsbestimmungsvorrichtung und/oder die Bewegungseinheit ist es konzeptionell
auch möglich, dass kein weiterer Dämpfer, insbesondere ein hydraulischer Dämpfer oder
ein pneumatischer Dämpfer oder dergleichen erforderlich ist, um die Bewegung der Tür
kontinuierlich und gedämpft, insbesondere ohne harten Einschlag an den Endstellungen,
durchführen zu können. Dies ist ein weiterer wesentlicher Vorteil, da so bauraumintensive
und teure Komponenten, die derartige Dämpfer darstellen, nicht benötigt werden.
[0031] Allgemein kann auch gesagt werden, dass durch das beschriebene Konzept verschiedene
alternative Interaktionskonzepte zur Auslösung des Öffnungsmechanismus und/oder des
Schließmechanismus der Tür möglich sind. Insbesondere ist dadurch in vorteilhafter
Ausführung durch das Mitschwenken der gesamten Bedienblende ermöglicht, dass die Tür
einen Griff haben kann. Dieser kann im Türblatt oder der Bedienblende angeordnet sein.
Somit kann er gegebenenfalls bei schwenkbarer Bedienblende mitgeschwenkt werden. Bei
dem vorgeschlagenen Konzept ist es jedoch auch möglich, dass die Tür grundsätzlich
keinen Griff mehr aufweist. Da die Bewegung auch vollständig automatisiert erfolgen
kann, ist Derartiges nicht mehr erforderlich.
[0032] In einem Ausführungsbeispiel kann das Gargerät ein Dampfgargerät sein. Ein derartiges
Dampfgargerät weist vorzugsweise einen Wassertank auf. In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
ist dieser Wassertank hinter der Bedienblende angeordnet. Insbesondere ist es ermöglicht,
dass auch bei vollständig geschlossener Tür und somit in der geschlossenen Endstellung
der Tür die Bedienblende relativ zum Türblatt verschwenkbar ist. Dies kann beispielsweise
durch Betätigen eines Bedienelements und/oder durch eine Geste und/oder durch ein
Sprachsignal eines Nutzers initiiert werden. Die Tür kann in diesem Fall dann auch
geschlossen bleiben. In einer derartigen Situation kann die Bedienblende um zumindest
90°, insbesondere um einen Winkel größer 90° und kleiner 140° verschwenken. Dadurch
wird der Bereich hinter der Bedienblende freigegeben. Es kann dann der diesbezüglich
positionierte Wassertank zugänglich sein und einfach entnommen werden.
[0033] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0034] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0035] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Gargeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung von Teilkomponenten des Gargeräts gemäß Fig. 1 mit
einer Tür in der vollständig geschlossenen Stellung;
- Fig. 3
- die Darstellung der Komponenten gemäß Fig. 2 mit einer vollständig geöffneten Stellung
der Tür;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 3 und 4;
- Fig. 6
- eine perspektivische Teildarstellung des Gargeräts mit einer Positionsbestimmungsvorrichtung;
und
- Fig. 7
- eine Darstellung von Teilkomponenten der Tür des Gargeräts.
[0036] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0037] In Fig. 1 ist in einer schematischen perspektivischen Darstellung ein als Backofen
und/oder Dampfgargerät ausgebildetes Gargerät 1 gezeigt. Das Gargerät 1 weist ein
Gehäuse 2 auf, in welchem ein durch eine nicht dargestellte Muffel begrenzter Garraum
ausgebildet ist. In dem Garraum können Lebensmittel zur Zubereitung eingebracht werden.
Der Garraum ist frontseitig durch eine Tür 3 verschließbar, die in Fig. 1 in der geschlossenen
Endstellung gezeigt ist. An der Frontseite der Tür 3 ist beispielhaft und optional
ein Griff 4 ausgebildet.
[0038] Darüber hinaus weist das Gargerät 1 eine Bedienvorrichtung 5 auf, die in der Position
und Ausgestaltung lediglich beispielhaft eine Anzeigeeinheit 6 und Bedienelemente
7 und 8 aufweist. Die Anzeigeeinheit 6 kann auch separat zur Bedienvorrichtung 5 sein.
[0039] Wie in Fig. 2 gezeigt, weist die Tür 3 eine Bedienblende 41 auf. An dieser Bedienblende
41 sind die Bedienvorrichtung 5 und/oder die Anzeigeeinheit 6 angeordnet. Die Bedienblende
41 ist Bestandteil der Tür 3 und wir beim Öffnen und Schließen der Tür 3 mit dieser
mitbewegt. Die Bedienblende 41 ist an einem dazu separaten Türblatt 24 der Tür 3 angeordnet,
insbesondere an einem oberen Bereich 42 des Türblatts 24. Insbesondere ist die Bedienblende
41 schwenkbar an dem Türblatt 24 angeordnet. Dies bedeutet, dass sich die Bedienblende
41 um eine in Breitenrichtung orientierte Schwenkachse A relativ zu dem Türblatt 24
bewegen kann. Die Schwenkachse A ist an einem in Höhenrichtung oberen Ende der plattenförmigen
Bedienblende 41 ausgebildet.
[0040] Darüber hinaus sind ebenfalls im Hinblick auf Position und Anzahl lediglich beispielhaft
dargestellte Kochzonen 9, 10, 11 und 12 (Fig. 1) gezeigt. Die Kochzonen 9 bis 12 können
auch nicht vorhanden sein.
[0041] Die Tür 3 kann gemäß der Darstellung in Fig. 1 in ihrem unteren Bereich 13 in das
Gehäuse 2 eingeschoben beziehungsweise versenkt werden. Dies ist bei dem Überführen
der Tür 3 von der in Fig. 1 gezeigten geschlossenen Endstellung in die vollständig
offene Endstellung der Fall ist. Die Tür 3 ist dann in einem Freiraum des Gehäuses
2 versenkt eingeschoben angeordnet, wobei dazu durch diesen Freiraum ein unter dem
Garraum angeordneter und von diesem durch eine entsprechende Trennwand separierter
Stauraum 14 ausgebildet ist.
[0042] Die Tür 3 ist mit beispielhaft gezeigten und gekennzeichneten Bewegungseinheiten
15 und 16 verbunden und über diese verschwenkbar sowie in den genannten Stauraum 14
einfahrbar und ausfahrbar.
[0043] In Fig. 2 ist das Gargerät 1 in Teilkomponenten gezeigt. Es ist hier ein Blick in
den Stauraum 14 dargestellt, um die Komponenten für diese automatische Bewegung der
Tür 3 darstellen zu können. Die Tür 3 ist hier entsprechend in Fig. 1 in vollständig
geschlossenem Zustand gezeigt. Das Gargerät 1 weist eine Antriebseinheit 17 auf. Diese
Antriebseinheit 17 weist einen Motor 18 auf. Mittels der Antriebseinheit 17 ist eine
automatische Bewegung der Tür 3 bewirkbar.
[0044] Das Gargerät 1 weist eine Seilzugvorrichtung 19 mit einem Seil 20 auf. Diese Seilzugvorrichtung
19 kann vorzugsweise mit dem Motor 18 gekoppelt sein. Durch die Seilzugvorrichtung
19 ist die Bedienblende 41 relativ zum Türblatt 42 bewegbar.
[0045] Darüber hinaus weist das Gargerät 1 einen Zahnriemenvorrichtung 43 auf. Diese ist
unter oder in dem Stauraum 14 angeordnet. Die Zahnriemenvorrichtung 43 ist mit der
Antriebseinheit 17 gekoppelt. Die Zahnriemenvorrichtung 43 ist des Weiteren mit dem
Laufwagen 23 gekoppelt. Der Laufwagen 23 wird durch die Zahnriemenvorrichtung 43,
die mittels der Antriebseinheit 17 angetrieben wird, automatisch bewegt. Die Tür 3
wird dadurch automatisch zwischen der geschlossenen Endstellung und der vollständig
geöffneten Endstellung bewegt. Sie wird somit auch auf ihre Versenkbewegung in den
Stauraum 14 und ihrer Herausführbewegung aus dem Stauraum 14 automatisch bewegt.
[0046] Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, wird der Zahnriemen 44 der Zahnriemenvorrichtung
43 hier im Ausführungsbeispiel über mehrere Umlenkungen 21 und 22 umgelenkt, um eine
besonders effektive Bewegung zu erreichen und den Bauraum kompakt zu gestalten.
[0047] Darüber hinaus ist in Fig. 2 auch zu erkennen, dass durch den Laufwagen 23 das Türblatt
24 der Tür 3 getragen ist.
[0048] Das Gargerät 1 weist Lagerteile 25 und 26 auf, die in Fig. 2 zu erkennen sind. Diese
Lagerteile 25 und 26 sind insbesondere U-förmig ausgebildete Bügel. Es sind jeweils
hier insbesondere zwei Laufrollen 27 und 28 daran ausgebildet. Über diese Laufrollen
27 und 28 ist eine Kopplung mit dem Türblatt 24 vorgesehen, wobei an vertikalen Seitenrändern
des Türblatts 24 entsprechende Führungskulissen angeordnet sind, in welche diese Laufrollen
27 und 28 eingreifen und darin entsprechend entlangrollen. In Fig. 2 ist nur die Führungskulisse
45a am seitlichen Rand des Türblatts 24 gezeigt. Die Lagerteile 25 und 26 sind im
Horizontalachsen schwenkbar angeordnet. Sie sind jedoch ansonsten ortsfest positioniert.
Sie sind nicht mit dem Laufwagen 23 verbunden und werden somit nicht mit dem Laufwagen
23 mitgeführt. An der gegenüberliegenden Seite ist eine entsprechende Ausgestaltung
ausgebildet. Insbesondere mit einer Führungskulisse 45b.
[0049] Das Türblatt 24 ist darüber hinaus auch noch mit Koppelzapfen 29 und 30 verbunden,
die an Bügeln des Laufwagens 23 ausgebildet sind.
[0050] Die Lagerteile 25 und 26 sind darüber hinaus mit jeweils einem Scharnier 31 und 32
verbunden. Die Scharniere 31 und 32 weisen insbesondere jeweils ein Federelement 33
und 34 auf. Der Laufwagen 23 läuft in Führungskulissen 35 und 36 (Fig. 5) entlang.
[0051] Wie darüber hinaus in Fig. 2 zu erkennen ist, weist der Laufwagen 23 an in Breitenrichtung
gegenüberliegenden Enden jeweils einen Träger 46 auf. An diesem plattenartigen Träger
46 ist jeweils zumindest eine Laufrolle 37 angebracht. Diese greifen in Führungskulissen
35, 36 ein und laufen darin entlang. Die Führungskulissen 35, 36 sind an Seitenwänden
beziehungsweise Seitenwandteilen ausgebildet. Diese begrenzen den Stauraum 14.
[0052] Wie darüber hinaus auch in Fig. 2 und Fig. 5 zu erkennen ist, ist die Zahnriemenvorrichtung
43 in vorteilhafter Weise mit einem insbesondere vorhandenen Laufschlitten 38 gekoppelt.
Der Laufschlitten 38 ist in einer Führungseinrichtung 39 geführt. Die Führungseinrichtung
39 ist an einem Boden 40, der den Stauraum 14 nach unten hin begrenzt, angeordnet.
Die Führungseinrichtung 39 ist insbesondere zum geradlinigen Führen des Laufschlittens
38 ausgebildet, insbesondere in Tiefenrichtung (z-Richtung) des Gargeräts 1.
[0053] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Seilzugvorrichtung 19 mit dem Laufschlitten
38 gekoppelt ist und die Bewegung des Seils 20 durch den Motor 18 über den Laufschlitten
38 bewirkt wird. Die Betätigung der Seilzugvorrichtung 19 kann aber nur durch den
Motor 18 erfolgen. Eine Kopplung mit dem Laufschlitten 38 ist dann nicht vorgesehen.
Dadurch kann die Bedienblende 41 durch Seilzugvorrichtung 19 auch dann verschwenkt
werden, wenn die Tür insbesondere in der geschlossenen Endstellung verbleibt. Beispielsweise
kann dann ein Zugang zu einem hinter der Bedienblende 41 angeordneten Wassertank ermöglicht
werden. Dieser kann vorhanden sein, wenn das Gargerät 1 ein Dampfgargerät ist. Die
Bedienblende 41 kann dann aus der Vertikalstellung um beispielsweise zumindest 90°
nach oben verschwenkt werden. Der Wassertank kann dann herausgenommen werden. Insbesondere
auch dann, wenn die Tür 3 vollständig geschlossen ist.
[0054] Die Antriebseinheit 17 und der Motor 18 können Bestandteil einer elektronischen Bewegungseinheit
57 des Gargeräts 1 sein.
[0055] Darüber hinaus ist in Fig. 2 eine Positionsbestimmungsvorrichtung 47 gezeigt. Die
Positionsbestimmungsvorrichtung 47 des Gargeräts 1 ist dazu ausgebildet, die Position
der Tür 3 bei der Versenkbewegung und/oder bei der Herausführbewegung zu erfassen,
insbesondere kontinuierlich zu erfassen. Die Positionsbestimmungsvorrichtung 47 ist
zur berührungslosen Positionsbestimmung der Tür 3 ausgebildet. Insbesondere ist die
Positionsbestimmungsvorrichtung 47 zur elektromagnetischen Positionsbestimmung der
Tür 3 ausgebildet. Die Positionsbestimmungsvorrichtung 47 weist zumindest ein erstes
Teilelement 48 auf. Dieses erste Teilelement 48 ist an der Tür 3, insbesondere dem
Laufwagen 23, angeordnet. Vorzugsweise weist der Laufwagen 23 einen Tragarm 49 auf.
Der Tragarm 49 ist vorzugsweise als freikragend ausgebildet und erstreckt sich somit
freikragend in Tiefenrichtung nach hinten. An einem hinteren Ende dieses freikragenden
Tragarms 49 ist das erste Teilelement 48 angeordnet. Der Tragarm 49 ist fest mit dem
Laufwagen 23 verbunden. Die Positionsbestimmungsvorrichtung 47 weist darüber hinaus
zumindest ein zweites Teilelement 50, insbesondere mehrere separate zweite Teilelemente
50 auf. In Fig. 2 sind diesbezüglich nur einige dieser zweiten Teilelemente 50 mit
dem Bezugszeichen versehen. Die zweiten Teilelemente 50 sind ortsfest extern zur Tür
3 angeordnet. Insbesondere sind sie in einem Seitenwandteil 51, welches den Stauraum
14 seitlich begrenzt, angeordnet. Insbesondere sind diese zweiten Teilelemente 50
in Höhenrichtung betrachtet unterhalb der in Fig. 2 gezeigten Führungskulisse 35,
die ebenfalls in dem Seitenwandteil 51 ausgebildet ist, angeordnet. Insbesondere sind
die zweiten Teilelemente 50 in einer Teilelementlinie 52 angeordnet und entlang dieser
Teilelementlinie 52 wird der Laufwagen 23, insbesondere der Tragarm 49, bewegt. Bei
dem Bewegen des Laufwagens bei der Herausführbewegung und/oder bei der Versenkbewegung
wird somit das erste Teilelement 48 an diesen zweiten Teilelementen 50 verbeigeführt.
Die Anordnung des Teilelements 48 zu dem zweiten Teilelementen 50 ist insbesondere
derart, dass in Höhenrichtung betrachtet das erste Teilelement 48 mit einem zweiten
Teilelement 50 überlappend angeordnet ist, wenn dieses erste Teilelement 48 in Tiefenrichtung
betrachtet an gleicher Tiefenposition beziehungsweise in gleicher Tiefenstellung wie
dieses zweite Teilelement 50 gerade positioniert ist. Insbesondere trifft diese Überlappung
für jede paarweise Betrachtung des ersten Teilelements 48 mit einem zweiten Teilelement
50 zu, wenn das erste Teilelement 48 bei seinem Bewegungsweg an einer entsprechenden
Tiefenposition zu diesem jeweils anderen zweiten Teilelement 50 positioniert ist.
[0056] Vorzugsweise ist das erste Teilelement 48 ein Hall-Sensor. Die zweiten Teilelemente
50 sind insbesondere Magnete. Darunter sind insbesondere Permanentmagnete verstanden.
Die zweiten Teilelemente 50 sind so entlang der Teilelementlinie 52 angeordnet, dass
sie jeweils entlang dieser Linie betrachtet einen Abstand zwischen 4 mm und 8 mm,
insbesondere 6 mm, aufweisen. Insbesondere weist die Teilelementlinie 52 eine Länge
auf, die dem gesamten Bewegungsweg des Laufwagens 23, insbesondere des Tragarms 49,
entspricht, wenn die Tür 3 zwischen den Endstellungen hin- und herbewegt wird.
[0057] In Fig. 3 ist die Komponentenanordnung gemäß Fig. 2 gezeigt. Hier ist die Tür 3 jedoch
in der vollständig geöffneten Endstellung gezeigt. Es ist zu erkennen, dass die Tür
3 in den Stauraum 14 versenkt ist, wobei dies teilweise erfolgt ist. Dies bedeutet,
dass die Tür 3 zumindest zu 60%, insbesondere zumindest 70%, in den Stauraum 14 eingefahren
ist. Insbesondere bezieht sich dies auf die Höhe des Türblatts 24 der Tür 3. Wie zu
erkennen ist, ist die Bedienblende 41 vollständig außerhalb des Stauraums 14 angeordnet.
Darüber hinaus ist auch zu erkennen, dass die Bedienblende 41 gegenüber dem Türblatt
24 verschwenkt ist. Insbesondere ist hier eine Schwenkung um einen Winkel von 130°
im Vergleich zur Grundstellung, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, ausgebildet. Eine Vorderseite
53 dieser Bedienblende 41 ist diesbezüglich auch in der vollständig geöffneten Endstellung
der Tür 3 dem Beobachter nach oben hin zugewandt. Das Bedienen der Bedienvorrichtung
5 und/oder das Betrachten der Anzeigeeinheit 6 ist dadurch auch in der vollständig
geöffneten Endstellung der Tür 3 ermöglicht. Der Schwenkwinkel α der Bedienblende
41 ist in Fig. 4 beispielhaft eingezeichnet. In Fig. 4 ist in dem Zusammenhang eine
Seitenansicht der Darstellung in Fig. 3 gezeigt.
[0058] Darüber hinaus ist auch vorgesehen, dass in einem Ausführungsbeispiel das Gargerät
1 eine Hinderniserkennungseinheit 55 aufweist. Zusätzlich oder anstatt dazu kann das
Gargerät 1 eine Schließbewegungsinitiierungseinheit 56 aufweisen. Vorzugsweise sind
an einer Rückseite 54 dieser Bedienblende 41 die Hinderniserkennungseinheit 55 und/oder
die Schließbewegungsinitiierungseinheit 56 angeordnet. Die Hinderniserkennungseinheit
55 und/oder die Schließbewegungsinitiierungseinheit 56 sind insbesondere optisch arbeitende
Einheiten. Sie können separate Einheiten sein, sie können jedoch auch in einer gemeinsamen
Einheit zusammengefasst sein. Die Hinderniserkennungseinheit 55 weist vorzugsweise
eine Lichtquelle, insbesondere einen Lidar-Sensor, auf. Die Schließbewegungsinitiierungseinheit
56 weist vorzugsweise eine Lichtquelle, insbesondere einen Lidar-Sensor, auf. Ist
die Bedienblende 41 in ihrer ausgeschwenkten Stellung, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist,
so kann mit diesem Lidar-Sensor ein Licht nach unten hin abgestrahlt werden. Dadurch
wird auch ein Erfassungsbereich generiert. Insbesondere kann so ein Hindernis im Schwenkbereich
der Bedienblende 41 optisch erkannt werden. Dadurch kann das Schwenken der Bedienblende
41 auch gestoppt werden oder grundsätzlich unterbunden werden, wenn in diesem Schwenkbereich
ein Hindernis erkannt wurde. Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass
durch bewusstes Einbringen eines Betätigungselements, welches auch ein Körperteil,
wie ein Finger oder eine Hand oder ein Fuß sein kann, ein Schließwunsch der Tür 3
berührungslos angezeigt werden kann. Wird dieses Betätigungselement in dem Erfassungsbereich
des Lidar-Sensors erkannt, so wird auch ein entsprechender Schließwunsch detektiert.
Die Tür 3 wird dann automatisch von beispielsweise der in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigten
vollständig geöffneten Endstellung aus dem Stauraum 14 herausgeführt. Insbesondere
erfolgt diesbezüglich eine Bewegung zumindest in eine Zwischenstellung oder in die
dann vollständig geschlossene Endstellung der Tür 3.
[0059] In Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Darstellung in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt. Darüber
hinaus ist in Fig. 6 ein vergrößerter Teilausschnitt von Teilkomponenten des Laufwagens
23 und Komponenten der Positionsbestimmungsvorrichtung 47 gezeigt.
[0060] Ein diesbezüglich endseitiger Träger 46 des Laufwagens 23 ist gezeigt. Dieser Träger
46 weist entsprechende Laufrollen 37 auf, wie dies auch der gegenüberliegende Träger
46, der ebenfalls in Breitenrichtung endseitig des Laufwagens 23 angeordnet ist, aufweist.
[0061] In Fig. 7 sind Teilkomponenten der Tür 3 gezeigt, wobei hier die Seilzugvorrichtung
19 mit dem Seil 20 detaillierter gezeigt ist. Damit wird die Schwenkbewegung der Bedienblende
41 vollzogen.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Gargerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Tür
- 4
- Griff
- 5
- Bedienvorrichtung
- 6
- Anzeigeeinheit
- 7
- Bedienelement
- 8
- Bedienelement
- 9
- Kochzone
- 10
- Kochzone
- 11
- Kochzone
- 12
- Kochzone
- 13
- Bereich
- 14
- Stauraum
- 15
- Bewegungseinheit
- 16
- Bewegungseinheit
- 17
- Antriebseinheit
- 18
- Motor
- 19
- Seilzugvorrichtung
- 20
- Seil
- 21
- Umlenkung
- 22
- Umlenkung
- 23
- Laufwagen
- 24
- Türblatt
- 25
- Lagerteil
- 26
- Lagerteil
- 27
- Laufrolle
- 28
- Laufrolle
- 29
- Koppelzapfen
- 30
- Koppelzapfen
- 31
- Scharnier
- 32
- Scharnier
- 33
- Federelement
- 34
- Federelement
- 35
- Führungskulisse
- 36
- Führungskulisse
- 37
- Laufrolle
- 38
- Laufschlitten
- 39
- Führungseinrichtung
- 40
- Boden
- 41
- Bedienblende
- 42
- oberer Bereich
- 43
- Zahnriemenvorrichtung
- 44
- Zahnriemen
- 45a
- Führungskulisse
- 45b
- Führungskulisse
- 46
- Träger
- 47
- Positionsbestimmungsvorrichtung
- 48
- Teilelement
- 49
- Tragarm
- 50
- Teilelement
- 51
- Seitenwandteil
- 52
- Teilelementlinie
- 53
- Vorderseite
- 54
- Rückseite
- 55
- Hinderniserkennungseinrichtung
- 56
- Schließbewegungsinitiierungseinheit
- 57
- Bewegungseinheit
1. Gargerät (1) mit einem Gehäuse (2), in dem ein Garraum ausgebildet ist, und mit einer
Tür (3) zum Verschließen des Garraums, wobei die Tür (3) schwenkbar an dem Gehäuse
(2) angeordnet ist und in einen Stauraum (14) in dem Gehäuse (2) versenkbar ist, wobei
die Tür (3) einen Laufwagen (23) aufweist, der in einer Führungskulisse (35, 36) des
Gargeräts (1) geführt ist, so dass dadurch die Versenkbewegung in und die Herausführbewegung
der Tür (3) aus dem Stauraum (14) geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) eine Positionsbestimmungsvorrichtung (47) aufweist, mit welcher
die Position der Tür (3) bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung
bestimmbar ist.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsbestimmungsvorrichtung (47) zur berührungslosen, insbesondere elektromagnetischen,
Positionsbestimmung der Tür (3) bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung
ausgebildet ist.
3. Gargerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsbestimmungsvorrichtung (47) zumindest ein erstes Teilelement (48) aufweist,
welches an der Tür (3) angeordnet ist und zumindest ein zweites Teilelement (50) aufweist,
welches in dem Stauraum (14) extern zur Tür (3) angeordnet ist, wobei die beiden Teilelemente
(48, 50) zur Wechselwirkung ausgebildet sind und abhängig davon eine Position der
Tür (3) bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser Herausführbewegung bestimmbar
ist.
4. Gargerät (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zweite Teilelemente (50) entlang der Bewegungsbahn des Laufwagens (23) in
dem Stauraum (14) angeordnet sind, so dass eine Teilelementlinie (52) aus mehreren
beabstandeten zweiten Teilelemente (50) gebildet ist.
5. Gargerät (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Teilelemente (52) in einem Seitenwandteil (51) angeordnet sind, durch
welches der Stauraum (14) seitlich begrenzt ist.
6. Gargerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskulisse (35, 36) in dem Seitenwandteil (51) ausgebildet ist und die zweiten
Teilelemente (50) in einem Wandbereich des Seitenwandteils (51) außerhalb und unterhalb
der Führungskulisse (35, 36) angeordnet sind.
7. Gargerät (1) nach einem der vorehrgehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Teilelement (48) in Höhenrichtung (y) des Gargeräts (1)
so an dem Laufwagen (23) angeordnet ist, dass es bei dieser Versenkbewegung und/oder
bei dieser Herausführbewegung mit dem zumindest einen zweiten Teilelement (50) in
Höhenrichtung (y) überlappend vorbeigeführt ist.
8. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Teilelement (48) ein Hall-Sensor ist und das zumindest eine
zweite Teilelement (50) ein Magnet ist.
9. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwagen (23) einen, insbesondere frei kragenden, Tragarm (49) aufweist, an
dem das zumindest eine erste Teilelement (48) angeordnet ist.
10. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) eine elektronische Bewegungseinheit (57) aufweist, mit welcher die
Bewegungsgeschwindigkeit der Tür (3) bei dieser Versenkbewegung und/oder bei dieser
Herausführbewegung einstellbar ist, insbesondere veränderbar ist.
11. Gargerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (3) durch die Bewegungseinheit (57) bei dieser Versenkbewegung und/oder bei
dieser Herausführbewegung in zumindest eine von der geschlossenen Endstellung der
Tür (3) und der vollständig geöffneten Endstellung der Tür (3) unterschiedliche Zwischenstellung
bringbar und dort anhaltbar ist.
12. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Antriebseinheit (17) aufweist, mit welcher die Tür (3) auf zumindest einem
Teilweg zwischen einer geschlossenen Endstellung und einer vollständig geöffneten
Endstellung der Tür (3) automatisch bewegbar ist, wobei die Antriebseinheit (17) einen
Motor (18) und eine Zahnriemenvorrichtung (43) aufweist, die mit dem Laufwagen (23)
gekoppelt ist.
13. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (3) eine Bedienblende (41) mit einer Bedienvorrichtung (5) und/oder einer
Anzeigeeinheit (6) aufweist, und ein Türblatt (24) aufweist, wobei die Bedienblende
(41) schwenkbar an dem Türblatt (24) angeordnet ist, wobei die Schwenkbewegung relativ
zum Türblatt (24) automatisch erfolgt, wenn die Tür (3) die Versenkbewegung oder die
Herausführbewegung vollzieht.
14. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Tür (3) eine, insbesondere optisch arbeitende, Hinderniserkennungseinheit
(55) und/oder eine berührungslos aktivierbare, insbesondere optisch arbeitende, Schließbewegungsinitiierungseinheit
(56) der Tür (3) angeordnet ist.
15. Gargerät (1) nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinderniserkennungseinheit (55) und/oder die Schließbewegungsinitiierungseinheit
(56) an einer Rückseite (54) der Bedienblende (41) angeordnet ist.