[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein insbesondere auf der Vakuumtechnik basierende
Greifsysteme für die dynamische Handhabung von Gegenständen. Im Einzelnen betrifft
die Erfindung insbesondere Vakuum-Hebevorrichtungen sowie entsprechende Vorrichtungen
zur Steuerung der Funktion von Vakuum-Hebevorrichtungen.
[0002] Vakuum-Hebevorrichtungen werden dazu genötigt, um Gegenstände (Werkstücke) mit Hilfe
von Vakuum anzuheben und zu halten. Der Vorgang des Hebens wird durch einen längenvariablen
Saugschlauch, beispielsweise Spiralschlauch, ermöglicht, welcher auch gelegentlich
als "Hubschlauch" bezeichnet wird. Am Ende des längenvariablen Saugschlauches ist
ein Lastaufnahmemittel angebracht, welches hauptsächlich mit Vakuum funktioniert,
aber auch mechanisch sein kann.
[0003] Setzt man mit einer Vakuum-Hebevorrichtung auf das zu bewegende Werkstück auf, wird
die in dem Vakuumsauger und Hubschlauch enthaltene Luft evakuiert, der Hubschlauch
zieht sich wie eine Ziehharmonika zusammen, so dass das Werkstück am Vakuumsauger
haftet und schließlich angehoben werden kann. Sinkt das Vakuum, so wird die Last wieder
abgesenkt.
[0004] Das Vakuum wird je nach Anwendungsfall entweder durch einen Seitenkanalverdichter,
eine Vakuumpumpe oder einen Mehrkammer-Ejektor (Venturi-Düse) erzeugt. Die manuelle
Steuerung des Schlauchhebers erfolgt mit Hilfe eines Bedienteiles, dass am unteren
Ende des Schlauchhebers angebracht ist. Mit diesem wird das Ansaugen, Heben, Senken
und anschließende Lösen der Last einhändig kontrolliert.
[0005] Derartige Steuerungen für Vakuum-Hebevorrichtungen sind dem Prinzip nach aus dem
Stand der Technik allgemein bekannt. So ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 20 2005 016 147 U1 ein Ventil für eine Vakuum-Hebevorrichtung bekannt, mit dem der Hubschlauch belüftet
werden kann, so dass der angesaugte Gegenstand abgesetzt und losgelassen werden kann.
EP 3 539 916 A1 stellt ein Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ dar und offenbart den Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung anzugeben, mit
welcher eine Vakuum-Hebevorrichtung besonders ergonomisch bedient werden kann, wobei
insbesondere ein kompakter Aufbau der Vakuum-Hebevorrichtung gewünscht ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Steuerung der Funktion einer Vakuum-Hebevorrichtung
gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 sowie durch ein Verfahren gemäß dem Patentanspruch
14 gelöst, wobei vorteilhafte Weiterbildungen hiervon in den jeweiligen abhängigen
Ansprüchen angegeben sind.
[0008] Demgemäß betrifft die Erfindung insbesondere eine Vorrichtung zur Steuerung der Funktion
einer Vakuum-Hebevorrichtung, wobei die Vorrichtung einen insbesondere stutzenförmigen
Verteilerblock mit einem ersten Anschluss und einem zweiten Anschluss aufweist, wobei
in dem Verteilerblock ein erster Strömungskanal ausgebildet ist, über den mit Hilfe
einer ersten Ventileinrichtung bedarfsweise der erste Anschluss strömungsmäßig mit
dem zweiten Anschluss verbindbar ist. Ferner ist vorgesehen, dass in dem Verteilerblock
ein zweiter Strömungskanal ausgebildet ist, über den mit Hilfe einer zweiten Ventileinrichtung
bedarfsweise der erste Anschluss strömungsmäßig mit der Außenatmosphäre verbindbar
ist. Darüber hinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in dem Verteilerblock ein
weiterer, dritter Strömungskanal ausgebildet ist, über den mit Hilfe einer dritten
Ventileinrichtung bedarfsweise der zweite Anschluss strömungsmäßig mit der Au-ßenatmosphäre
verbindbar ist.
[0009] Mit anderen Worten, die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine kompakte
und modulare Ausführung der Steuerung einer Vakuum-Hebevorrichtung, wobei mit dieser
Steuerung alle notwendigen Funktionen der Vakuum-Hebevorrichtung angesteuert, initiiert
bzw. veranlasst werden können. Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
dass der Verteilerblock einen stutzenförmigen Körper aufweist, was einen modularen
Aufbau erlaubt, und was wiederrum auch kurze Steuerkanäle ermöglicht, so dass das
Ansprechverhalten und insbesondere die Ansprechzeit der entsprechenden Ventileinrichtungen
des Verteilerblockes optimiert sind.
[0010] Der insbesondere stutzenförmige und modulare Aufbau des Verteilerblockes garantiert
darüber hinaus eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, was sich bei dem manuellen Handling
der Vakuum-Hebevorrichtung als Vorteil erweist. Darüber hinaus erlaubt es der modulare
Aufbau des Verteilerblockes, dass dieser für unterschiedliche Vakuum-Hebevorrichtungen
eingesetzt werden kann.
[0011] Gemäß bevorzugten Realisierungen der erfindungsgemäßen Lösung ist vorgesehen, dass
der Verteilerblock zumindest bereichsweise einen im Wesentlichen rohr- oder stutzenförmigen
Körper aufweist und zumindest im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
Der erste Anschluss ist dabei an einer ersten Stirnseite und der zweite Anschluss
an einer gegenüberliegenden, zweiten Stirnseite des zumindest bereichsweise im Wesentlichen
rohr- oder stutzenförmigen Körpers ausgebildet. Der im Wesentlichen rohr- oder stutzenförmige
Körper weist vorzugsweise einen Außendurchmesser auf, welcher zumindest im Wesentlichen
dem Innendurchmesser des längenvariablen Saugschlauches der Vakuum-Hebevorrichtung
entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, dass der gesamte Verteilerblock innerhalb
des längenvariablen Saugschlauches integriert wird. Dies führt zu einer besonders
kompakten, wartungsarmen und betriebssicheren Vakuum-Hebevorrichtung, da damit sämtliche
Ventileinrichtungen vor äußeren Einflüssen (Verschmutzung, Feuchtigkeit, etc.) wirksam
geschützt sind.
[0012] Der Verteilerblock weist einen radial von dem Verteilerblock zeigenden oder abstehenden
ersten Anschlussbereich zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der ersten Ventileinrichtung,
einen radial von dem Verteilerblock zeigenden oder abstehenden zweiten Anschlussbereich
zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der zweiten Ventileinrichtung sowie einen radial
von dem Verteilerblock zeigenden oder abstehenden dritten Anschlussbereich zum vorzugsweise
lösbaren Anschließen der dritten Ventileinrichtung auf. Vorzugsweise sind dabei die
entsprechenden Anschlussbereiche gleichmäßig auf der Mantelfläche des Verteilerblockes
verteilt, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu ermöglichen.
[0013] Die erste, zweite und dritte Ventileinrichtung weisen jeweils mindestens ein Ventil,
insbesondere Drosselventil auf, wobei dieses zumindest eine Ventil vorzugsweise ein
elektromotorisches Ventil mit Ventilantrieb oder ein elektromagnetisch betätigtes
Ventil ist. Auf diese Weise können die Ventileinrichtungen besonders genau und ohne
mechanischen Aufwand betätigt werden, was ein ergonomisches sowie flüssiges Heben
und Umsetzen von Lasten, wie z.B. Kartons, Säcke, Holz- und Kunststoffplatten, Bleche
oder Glasscheiben, in den unterschiedlichsten Branchen ermöglicht. Das Heben und Ansaugen
wird dabei auf einfachste Weise in einem Zug erledigt, wodurch sich ein angenehmer
Arbeitsrhythmus ergibt.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Realisierung der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung
verläuft der bedarfsweise dem ersten Anschluss strömungsmäßig mit dem zweiten Anschluss
verbindende erste Strömungskanal zumindest bereichsweise längs der Längsachse des
Verteilerblockes, wobei der erste Strömungskanal bedarfsweise strömungsmäßig unterbrechbar
ist, und zwar mit Hilfe einer vorzugsweise senkrecht oder zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Verteilerblockes verlaufenden Trennwand sowie mit Hilfe
der mit dieser Trennwand zusammenwirkenden ersten Ventileinrichtung. Dabei kann vorgesehen
sein, dass in einem Zustand, der durch die erste Ventileinrichtung mit der zusammenwirkenden
Trennwand eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Anschluss
getrennt ist, der erste Strömungskanal in einen ersten Bereich und einen hiervon getrennten
zweiten Bereich unterteilt ist.
[0015] Gemäß Weiterbildungen der zuletzt genannten Ausführungsform ist vorgesehen, dass
die zweite Ventileinrichtung ausgebildet ist, bedarfsweise eine strömungsmäßige Verbindung
zwischen dem ersten Bereich und der Außenatmosphäre herzustellen, wobei die dritte
Ventileinrichtung ausgebildet ist, bedarfsweise eine strömungsmäßige Verbindung zwischen
dem zweiten Bereich und der Außenatmosphäre herzustellen.
[0016] Die Erfindung betrifft nicht lediglich eine Steuerungsvorrichtung der zuvor genannten
Art, sondern auch eine Vakuum-Hebevorrichtung mit einem insbesondere stutzenförmigen
Verteilerblock der zuvor genannten Art.
[0017] Gemäß Realisierungen der erfindungsgemäßen Lösung weist die Vakuum-Hebevorrichtung
eine Saugleitung auf, welche sich zwischen einem Vakuumanschluss und einer Mündungsöffnung
erstreckt. Obgleich es grundsätzlich denkbar ist, dass die Vakuum-Hebevorrichtung
ein mechanisches Lastaufnahmemittel aufweisen kann, ist es bevorzugt, wenn als Lastaufnahmemittel
ein Saugmittel insbesondere in Gestalt eines Saugnapfes zum Einsatz kommt, wobei dieses
Saugmittel zur abdichtenden Anlage an Transportgutoberflächen dient. Darüber hinaus
weist die Vakuum-Hebevorrichtung einen längenvariablen Saugschlauch auf, welcher die
Saugleitung zumindest bereichsweise zwischen dem Saugmittel und dem Vakuumanschluss
begrenzt.
[0018] Das vorzugsweise als Saugmittel zum Einsatz kommende Lastaufnahmemittel ist bei einem
entseitigen Bereich des längenvariablen Saugschlauches an der Saugleitung vorzugsweise
lösbar angebracht und begrenzt die Mündungsöffnung.
[0019] Der insbesondere stutzenförmige Verteilerblock der Vakuum-Hebevorrichtung dient dabei
insbesondere zum Einstellen eines Unterdruckes im Saugschlauch, zum Beeinflussen eines
freien Strömungsquerschnittes der Saugleitung in einem Leitungsabschnitt zwischen
dem Saugschlauch und der Mündungsöffnung und/oder zum Einstellen eines Unterdruckes
in einem Leitungsabschnitt zwischen dem entseitigen Bereich des Saugschlauches und
der Mündungsöffnung.
[0020] In vorteilhafter Weise ist dabei vorgesehen, dass der Verteilerblock vollständig
am entseitigen Bereich des Saugschlauches im Saugschlauch aufgenommen ist. Dabei bietet
es sich an, wenn die Saugleitung bereichsweise durch den ersten Strömungskanal des
Verteilerblockes gebildet wird.
[0021] Gemäß bevorzugten Realisierungen der erfindungsgemäßen Vakuum-Hebevorrichtung ist
ferner eine Bedieneinrichtung insbesondere in Gestalt eines Pistolengriffes zwischen
dem Saugmittel und dem entseitigen Bereich des Saugschlauches vorgesehen. Dabei bietet
es sich an, wenn das Saugmittel über eine Kupplung schwenkbar an der Bedieneinrichtung
vorzugsweise lösbar oder austauschbar angebracht ist.
[0022] In bevorzugter Weise weist die Bedieneinrichtung entsprechende elektrische Schalter
oder Taster, wie beispielsweise Folienschalter oder Folientaster auf, um darüber die
erste, zweite und dritte Ventileinrichtung entsprechend ansteuern zu können. Vorzugsweise
sind dabei die elektrischen Schalter oder Taster jeweils über eine elektrische Leitung
mit den entsprechenden Ventileinrichtungen verbunden, wobei die elektrischen Leitungen
in bevorzugter Weise zumindest bereichsweise in der Wandung der Saugleitung integriert
oder aufgenommen sind.
[0023] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die elektrischen
Schalter oder Taster der Bedieneinrichtung fernbedienbar sind, insbesondere über eine
drahtlose Fernsteuerung.
[0024] Alternativ oder zusätzlich ist vorgesehen, dass die Bedieneinrichtung mindestens
ein Display oder eine Anzeige aufweist zum Anzeigen von für die Bedienung der Vakuum-Hebevorrichtung
relevanten Informationen, wie beispielsweise die Gewichtskraft eines von der Vakuum-Hebevorrichtung
gehaltenen Gegenstandes, die Höhe zwischen dem Saugmittel und dem Fußboden, oder die
Position und/oder Bewegungsdaten der Vakuum-Hebevorrichtung.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein System mit einer
ersten Vakuum-Hebevorrichtung der zuvor genannten Art und optional mit einer Krananlage,
über welche die Vakuum-Hebevorrichtung an verschiedene Positionen positionierbar ist.
Dabei ist ferner vorgesehen, dass das System mindestens eine weitere, zweite Vakuum-Hebevorrichtung,
insbesondere eine weitere, zweite Vakuum-Hebevorrichtung der zuvor genannten Art aufweist,
wobei die erste und mindestens eine zweite Vakuum-Hebevorrichtung über einen Datenübertragungskanal
zur Datenübertragung miteinander verbunden sind.
[0026] Insbesondere ist bei dem erfindungsgemäßen System vorgesehen, dass die erste und
mindestens eine zweite Vakuum-Hebevorrichtung ausgebildet sind, nach dem Master/Slave-Prinzip
zu kommunizieren und/oder Daten auszutauschen, wobei beispielsweise die erste Vakuum-Hebevorrichtung
ausgebildet ist, eine Bedienung der zweiten Vakuum-Hebevorrichtung mit der Bedienung
der ersten Vakuum-Hebevorrichtung zu synchronisieren.
[0027] Um das zuvor genannte erfindungsgemäße System zu bedienen kann somit von dem Bediener
des Systems die erste Vakuum-Hebevorrichtung über die Bedieneinrichtung der ersten
Vakuum-Hebevorrichtung vorzugsweise manuell gesteuert werden, und zwar durch Ansteuerung
der ersten, zweiten und/oder dritten Ventileinrichtung der ersten Vakuum-Hebevorrichtung.
Vorzugsweise automatisch und noch bevorzugter wahlweise automatisch wird dabei die
mindestens eine weitere, zweite Vakuum-Hebevorrichtung insbesondere synchron mit der
ersten Vakuum-Hebevorrichtung gesteuert.
[0028] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen die Erfindung
anhand von exemplarischen Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
[0029] Es zeigen:
- FIG. 1
- schematisch und in einer isometrischen Ansicht eine exemplarische Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung;
- FIG. 2
- schematisch und in einer Seitenansicht die Steuerungsvorrichtung gemäß FIG. 1;
- FIG. 3
- schematisch und in einer Draufsicht die Steuerungsvorrichtung gemäß FIG. 1;
- FIG. 4
- schematisch und in einer isometrischen Ansicht der Verteilerblock der Steuerungsvorrichtung
gemäß FIG. 1;
- FIG. 5
- schematisch eine geschnittene Draufsicht des Verteilerblockes gemäß FIG. 4;
- FIG. 6a
- schematisch eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in FIG. 5;
- FIG. 6b
- schematisch eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in FIG. 5;
- FIG. 6c
- schematisch eine Schnittansicht entlang der Linie C-C in FIG. 5; und
- FIG. 7
- schematisch ein Pneumatik Diagramm der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung.
[0030] Die in den Zeichnungen dargestellte exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Steuerungsvorrichtung 1 dient dazu, die Funktion einer Vakuum-Hebevorrichtung zu steuern.
[0031] Eine derartige Vakuum-Hebevorrichtung weist eine Saugleitung 102 auf, die sich zwischen
einem Vakuumanschluss und einer Mündungsöffnung erstreckt. Des Weiteren weist die
Vakuum-Hebevorrichtung ein Lastaufnahmemittel auf, welches hauptsächlich mit Vakuum
funktioniert und als Saugmittel insbesondere in Gestalt eines Saugnapfes ausgeführt
sein kann, obgleich aber auch mechanische Lastaufnahmemittel grundsätzlich denkbar
sind. Das insbesondere als Saugmittel 101 ausgeführte Lastaufnahmemittel dient zur
abdichtenden Anlage an Transportgutoberflächen.
[0032] Ferner weist die Vakuum-Hebevorrichtung einen längenvariablen Saugschlauch 100 auf,
welcher die Saugleitung 102 zumindest bereichsweise zwischen dem insbesondere als
Saugmittel 101 ausgeführten Lastaufnahmemittel 101 und dem Vakuumanschluss begrenzt.
[0033] Das insbesondere als Saugmittel ausgeführte Lastaufnahmemittel 101 ist dabei bei
einem endseitigen Bereich des längenvariablen Saugschlauches 100 an der Saugleitung
102 vorzugsweise lösbar angebracht und begrenzt die Mündungsöffnung, insbesondere
dann, wenn das Lastaufnahmemittel 101 als Saugmittel ausgeführt ist.
[0034] Zum Einstellen eines Unterdruckes im Saugschlauch 100, zum Beeinflussen eines freien
Strömungsquerschnittes der Saugleitung 102 in einem Leitungsabschnitt zwischen dem
Saugschlauch 100 und der Mündungsöffnung und/oder zum Einstellen eines Unterdruckes
in einem Leitungsabschnitt zwischen dem endseitigen Bereich des Saugschlauches 100
und der Mündungsöffnung kommt die erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung 1 mit dem
insbesondere stutzenförmigen Verteilerblock 2 zum Einsatz.
[0035] Wie es den Darstellungen in den FIGS. 1 bis 3 insbesondere entnommen werden kann,
ist der Verteilerblock 2 insbesondere stutzenförmig ausgeführt und weist einen ersten
Anschluss 3 sowie einen zweiten Anschluss 4 auf. In dem Verteilerblock 2 ist ein erster
Strömungskanal 6 ausgebildet, über den mit Hilfe einer ersten Ventileinrichtung 12
bedarfsweise der erste Anschluss 3 strömungsmäßig mit dem zweiten Anschluss 4 verbindbar
ist. Ferner ist in dem Verteilerblock 2 ein zweiter Strömungskanal 7 ausgebildet,
über den mit Hilfe einer zweiten Ventileinrichtung 13 bedarfsweise der erste Anschluss
3 strömungsmäßig mit der Außenatmosphäre 50 verbindbar ist. Darüber hinaus ist in
dem Verteilerblock 2 ein dritter Strömungskanal 8 ausgebildet, über den mit Hilfe
einer dritten Ventileinrichtung 14 bedarfsweise der zweite Anschluss 4 strömungsmäßig
mit der Außenatmosphäre 50 verbindbar ist.
[0036] Wie es insbesondere der isometrischen Ansicht gemäß FIG. 1 entnommen werden kann,
weist der Verteilerblock 2 zumindest bereichsweise einen im Wesentlichen rohr- oder
stutzenförmigen Körper auf und ist zumindest im Wesentlichen rotationssymmetrisch
ausgebildet. Dabei sind der erste Anschluss 3 an einer ersten Stirnseite und der zweite
Anschluss 4 an einer gegenüberliegenden, zweiten Stirnseite des im Wesentlichen rohr-
oder stutzenförmigen Körpers ausgebildet.
[0037] Bei der exemplarischen Ausführungsform gemäß den FIG. 4 weist der Verteilerblock
2 einen radial von dem Verteilerblock 2 zeigenden oder abstehenden ersten Anschlussbereich
9 zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der ersten Ventileinrichtung 12, einen radial
von dem Verteilerblock 2 zeigenden oder abstehenden zweiten Anschlussbereich 10 zum
vorzugsweise lösbaren Anschließen der zweiten Ventileinrichtung 13 und einen radial
von dem Verteilerblock 2 zeigenden oder abstehenden dritten Anschlussbereich 11 zum
vorzugsweise lösbaren Anschließen der dritten Ventileinrichtung 14 auf.
[0038] Die erste, zweite und dritte Ventileinrichtung 12, 13, 14 weisen jeweils mindestens
ein Ventil, insbesondere Drosselventil auf, wobei das mindestens eine Ventil vorzugsweise
ein elektromotorisches Ventil mit Ventilantrieb oder ein elektromagnetisches Ventil
ist.
[0039] Bei der exemplarischen Ausführungsform der Steuerungsvorrichtung 1 verläuft der bedarfsweise
den ersten Anschluss 3 strömungsmäßig mit dem zweiten Anschluss 4 verbindende erste
Strömungskanal 6 zumindest bereichsweise längst der Längsachse des Verteilerblockes
2. Dieser erste Strömungskanal 6 ist bedarfsweise strömungsmäßig unterbrechbar, und
zwar mit Hilfe einer vorzugsweise senkrecht oder zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Längsachse des Verteilerblockes 2 verlaufenden Trennwand 15 sowie mit Hilfe der
mit der Trennwand 15 zusammenwirkenden ersten Ventileinrichtung 12. In einem Zustand,
wenn durch die erste Ventileinrichtung 12 mit der zusammenwirkenden Trennwand 15 eine
strömungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Anschluss 3, 4 getrennt
ist, ist dabei der erste Strömungskanal 6 in einen ersten Bereich 16 und einen hiervon
getrennten zweiten Bereich 17 unterteilt.
[0040] Bei der exemplarischen Ausführungsform ist ferner vorgesehen, dass die zweite Ventileinrichtung
13 ausgebildet ist, bedarfsweise eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten
Bereich 16 und der Außenatmosphäre 50 herzustellen, wobei die dritte Ventileinrichtung
14 ausgebildet ist, bedarfsweise eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem zweiten
Bereich 17 und der Außenatmosphäre 50 herzustellen.
[0041] In vorteilhafter Weise ist der Verteilerblock 2 als monolithisches Bauteil ausgeführt,
und zwar insbesondere aus Metall oder in bevorzugter Weise aus Kunststoff.
[0042] Der Verteilerblock 2 ist vorzugsweise vollständig am endseitigen Bereich eines Saugschlauches
100 der Vakuum-Hebevorrichtung im Saugschlauch 100 aufgenommen, wobei die Saugleitung
102 der Vakuum-Hebevorrichtung zumindest bereichsweise durch den ersten Strömungskanal
des Verteilerblockes 2 gebildet wird. Dabei dient der Verteilerblock 2 mit den Ventileinrichtungen
12, 13, 14 dazu, einen Unterdruck im Saugschlauch 100 einzustellen, einen freien Strömungsquerschnitt
der Saugleitung 102 in einem Leitungsabschnitt zwischen dem Saugschlauch 100 und der
Mündungsöffnung des Saugmittels einzustellen und/oder einen Unterdruck in einem Leitungsabschnitt
zwischen dem endseitigen Bereich des Saugschlauches 100 und der Mündungsöffnung einzustellen.
[0043] Vorzugsweise weist die Vakuum-Hebevorrichtung, welche als solche nicht in den Zeichnungen
dargestellt ist, eine Bedieneinrichtung insbesondere in Gestalt eines Art Pistolengriffes
zwischen dem Saugmittel 101 und dem endseitigen Bereich des Saugschlauches 100 auf,
wobei das Saugmittel 101 vorzugsweise über eine Kupplung schwenkbar in der Bedieneinrichtung
insbesondere lösbar oder austauschbar angebracht ist.
[0044] Die Bedieneinrichtung weist entsprechende elektrische Schalter oder Taster, insbesondere
Folienschalter oder Folientaster, auf, um die erste, zweite und dritte Ventileinrichtung
ansteuern zu können. Die elektrischen Schalter oder Taster sind jeweils über eine
elektrische Leitung mit den entsprechenden Ventileinrichtungen verbunden, wobei die
elektrischen Leitungen vorzugsweise zumindest bereichsweise der Wandung der Saugleitung
102 integriert oder aufgenommen sind.
[0045] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die elektrischen Schalter oder Taster
der Bedieneinrichtung fern bedienbar, insbesondere teilweise fern bedienbar, beispielsweise
über eine drahtlose Fernsteuerung.
[0046] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Bedieneinrichtung mindestens ein Display oder
eine Anzeige aufweist, um für die Bedienung der Vakuum-Hebevorrichtung relevante Informationen
dem Bediener anzuzeigen.
[0047] Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen gezeigte exemplarische Ausführungsform
beschränkt, sondern ergibt sich aus den nachstehenden Ansprüche.
1. Vorrichtung (1) zur Steuerung der Funktion einer Vakuum-Hebevorrichtung, wobei die
Vorrichtung (1) einen insbesondere stutzenförmigen Verteilerblock (2) mit einem ersten
Anschluss (3) und einem zweiten Anschluss (4) aufweist, wobei in dem Verteilerblock
(2) ein erster Strömungskanal (6) ausgebildet ist, über den mit Hilfe einer ersten
Ventileinrichtung (12) bedarfsweise der erste Anschluss (3) strömungsmäßig mit dem
zweiten Anschluss (4) verbindbar ist, wobei in dem Verteilerblock (2) ein zweiter
Strömungskanal (7) ausgebildet ist, über den mit Hilfe einer zweiten Ventileinrichtung
(13) bedarfsweise der erste Anschluss (3) strömungsmäßig mit der Außenatmosphäre (50)
verbindbar ist, und wobei in dem Verteilerblock (2) ein dritter Strömungskanal (8)
ausgebildet ist, über den mit Hilfe einer dritten Ventileinrichtung (14) bedarfsweise
der zweite Anschluss (4) strömungsmäßig mit der Außenatmosphäre (50) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verteilerblock (2) einen radial von dem Verteilerblock (2) zeigenden oder abstehenden
ersten Anschlussbereich (9) zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der ersten Ventileinrichtung
(12), einen radial von dem Verteilerblock (2) zeigenden oder abstehenden zweiten Anschlussbereich
(10) zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der zweiten Ventileinrichtung (13) und
einen radial von dem Verteilerblock (2) zeigenden oder abstehenden dritten Anschlussbereich
(11) zum vorzugsweise lösbaren Anschließen der dritten Ventileinrichtung (14) aufweist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1,
wobei der Verteilerblock (2) zumindest bereichsweise einen im Wesentlichen rohr- oder
stutzenförmigen Körper aufweist und zumindest im Wesentlichen rotationssymmetrisch
ausgebildet ist, wobei der erste Anschluss (3) an einer ersten Stirnseite und der
zweite Anschluss (4) an einer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite des zumindest
bereichsweise im Wesentlichen rohr- oder stutzenförmigen Körpers ausgebildet sind.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die erste, zweite und dritte Ventileinrichtung (12, 13, 14) jeweils mindestens
ein Ventil, insbesondere Drosselventil, aufweisen, wobei das mindestens eine Ventil
vorzugsweise ein elektromotorisches Ventil mit Ventilantrieb oder ein elektromagnetisch
betätigtes Ventil ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei der bedarfsweise den ersten Anschluss (3) strömungsmäßig mit dem zweiten Anschluss
(4) verbindende erste Strömungskanal (6) zumindest bereichsweise längs der Längsachse
des Verteilerblockes (2) verläuft und durch eine vorzugsweise senkrecht oder zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Verteilerblockes (2) verlaufende Trennwand
(15) und durch die mit der Trennwand (15) zusammenwirkende erste Ventileinrichtung
(12) bedarfsweise strömungsmäßig unterbrechbar ist, wobei in einem Zustand, wenn durch
die erste Ventileinrichtung (12) mit der zusammenwirkenden Trennwand (15) eine strömungsmäßige
Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Anschluss (4) getrennt ist, der erste Strömungskanal
(6) in einen ersten Bereich (16) und einen hiervon getrennten zweiten Bereich (17)
unterteilt ist,
wobei die zweite Ventileinrichtung (13) vorzugsweise ausgebildet ist, bedarfsweise
eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten Bereich (16) und der Außenatmosphäre
(50) herzustellen, und wobei die dritte Ventileinrichtung (14) vorzugsweise ausgebildet
ist, bedarfsweise eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem zweiten Bereich (17)
und der Außenatmosphäre (50) herzustellen.
5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei der Verteilerblock (2) als monolithisches Bauteil ausgeführt ist, insbesondere
aus Metall oder Kunststoff.
6. Vakuum-Hebevorrichtung mit:
- einer Saugleitung (102), die sich zwischen einem Vakuumanschluss und einer Mündungsöffnung
erstreckt;
- einem Saugmittel (101) insbesondere in Gestalt eines Saugnapfes, wobei das Saugmittel
(101) zur abdichtenden Anlage an Transportgutoberflächen dient; und
- einem längenvariablen Saugschlauch (100), der die Saugleitung (102) zumindest bereichsweise
zwischen dem Saugmittel (101) und dem Vakuumanschluss begrenzt,
wobei das Saugmittel (101) bei einem endseitigen Bereich des längenvariablen Saugschlauches
(100) an der Saugleitung (102) vorzugsweise lösbar angebracht ist und die Mündungsöffnung
begrenzt; und
wobei die Vakuum-Hebevorrichtung ferner eine Vorrichtung (1) mit einem insbesondere
stutzenförmigen Verteilerblock (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist zum Einstellen
eines Unterdruckes im Saugschlauch (100), zum Beeinflussen eines freien Strömungsquerschnittes
der Saugleitung (102) in einem Leitungsabschnitt zwischen dem Saugschlauch (100) und
der Mündungsöffnung und/ oder zum Einstellen eines Unterdruckes in einem Leitungsabschnitt
zwischen dem endseitigen Bereich des Saugschlauches (100) und der Mündungsöffnung.
7. Vakuum-Hebevorrichtung nach Anspruch 6,
wobei der Verteilerblock (2) vollständig am endseitigen Bereich des Saugschlauches
(100) im Saugschlauch (100) aufgenommen ist, und wobei die Saugleitung (102) bereichsweise
durch den ersten Strömungskanal (6) des Verteilerblockes (2) gebildet wird.
8. Vakuum-Hebevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
wobei ferner eine Bedieneinrichtung insbesondere in Gestalt eines Art Pistolengriffes
zwischen dem Saugmittel (101) und dem endseitigen Bereich des Saugschlauches (100)
vorgesehen ist, wobei das Saugmittel (101) über eine Kupplung schwenkbar an der Bedieneinrichtung
vorzugsweise lösbar oder austauschbar angebracht ist.
9. Vakuum-Hebevorrichtung nach Anspruch 8,
wobei die Bedieneinrichtung entsprechende elektrische Schalter oder Taster, insbesondere
Folienschalter oder Folientaster, aufweist zum Ansteuern der ersten, zweiten und dritten
Ventileinrichtung (14), wobei die elektrischen Schalter oder Taster jeweils über eine
elektrische Leitung mit den entsprechenden Ventileinrichtungen verbunden sind, und
wobei die elektrischen Leitungen vorzugsweise zumindest bereichsweise in der Wandung
der Saugleitung (102) integriert oder aufgenommen sind.
10. Vakuum-Hebevorrichtung nach Anspruch 9,
wobei ferner die elektrischen Schalter oder Taster fernbedienbar sind, insbesondere
über eine drahtlose Fernsteuerung.
11. Vakuum-Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
wobei die Bedieneinrichtung mindestens ein Display oder eine Anzeige aufweist zum
Anzeigen von für die Bedienung der Vakuum-Hebevorrichtung relevanten Informationen.
12. System mit einer ersten Vakuum-Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11 und
optional mit einer Krananlage, über welche die Vakuum-Hebevorrichtung an verschiedenen
Positionen positionierbar ist, wobei das System ferner mindestens eine weitere, zweite
Vakuum-Hebevorrichtung, insbesondere eine weitere, zweite Vakuum-Hebevorrichtung nach
einem der Ansprüche 6 bis 11, aufweist, wobei die erste und mindestens eine zweite
Vakuum-Hebevorrichtung über einen Datenübertragungskanal zur Datenübertragung miteinander
verbunden sind.
13. System nach Anspruch 12,
wobei die erste und mindestens eine zweite Vakuum-Hebevorrichtung insbesondere ausgebildet
sind, nach dem Master/Slave-Prinzip zu kommunizieren oder Daten auszutauschen, wobei
die erste Vakuum-Hebevorrichtung ausgebildet ist, eine Bedienung der zweiten Vakuum-Hebevorrichtung
mit der Bedienung der ersten Vakuum-Hebevorrichtung zu synchronisieren.
14. Verfahren zum Bedienen eines Systems nach Anspruch 12 oder 13, wobei von dem Bediener
des Systems die erste Vakuum-Hebevorrichtung über die Bedieneinrichtung der ersten
Vakuum-Hebevorrichtung vorzugsweise manuell gesteuert wird, und zwar durch Ansteuerung
der ersten, zweiten und/oder dritten Ventileinrichtung (14) der ersten Vakuum-Hebevorrichtung,
und wobei vorzugsweise automatisch und noch bevorzugter wahlweise automatisch die
mindestens eine weitere, zweite Vakuum-Hebevorrichtung synchron mit der ersten Vakuum-Hebevorrichtung
gesteuert wird.
1. A device (1) for controlling the function of a vacuum lifting device, wherein the
device (1) has a, particularly nozzle-shaped, manifold (2) comprising a first port
(3) and a second port (4), wherein a first flow channel (6) is formed in the manifold
(2) via which the first port (3) can be fluidly connected as needed to the second
port (4) by means of a first valve device (12), wherein a second flow channel (7)
is formed in the manifold (2) via which the first port (3) can be fluidly connected
as needed to the external atmosphere (50) by means of a second valve device (13),
and wherein a third flow channel (8) is formed in the manifold (2) via which the second
port (4) can be fluidly connected as needed to the external atmosphere (50) by means
of a third valve device (14),
characterized in that
the manifold (2) comprises a first connecting region (9) radially pointing or protruding
from the manifold (2) for the preferably detachable connecting of the first valve
device (12), a second connecting region (10) radially pointing or protruding from
the manifold (2) for the preferably detachable connecting of the second valve device
(13), and a third connecting region (11) radially pointing or protruding from the
manifold (2) for the preferably detachable connecting of the third valve device (14).
2. The device (1) according to claim 1,
wherein at least part of the manifold (2) has a substantially tubular or nozzle-shaped
body and is of at least substantially rotationally symmetric design, wherein the first
port (3) is formed on a first end face and the second port (4) is formed on an oppositely
disposed second end face of the at least in part substantially tubular or nozzle-shaped
body.
3. The device (1) according to claim 1 or 2,
wherein the first, second and third valve device (12, 13, 14) in each case comprises
at least one valve, in particular a throttle valve, wherein the at least one valve
is preferably an electromotive valve with a valve actuator or an electromagnetically
actuated valve.
4. The device (1) according to one of claims 1 to 3,
wherein at least part of the first flow channel (6) fluidly connecting the first port
(3) to the second port (4) as needed runs along the longitudinal axis of the manifold
(2) and the flow through which can be cut off as needed by a dividing wall (15) preferably
running vertical or at least substantially vertical to the longitudinal axis of the
manifold (2) and by the first valve device (12) interacting with the dividing wall
(15), wherein in a state in which a fluid connection between the first and second
port (4) is cut off by the first valve device (12) together with the interacting dividing
wall (15), the first flow channel (6) is divided into a first region (16) and a separate
second region (17),
wherein the second valve device (13) is preferably designed to establish a fluid connection
as needed between the first region (16) and the external atmosphere (50), and wherein
the third valve device (14) is preferably designed to establish a fluid connection
as needed between the second region (17) and the external atmosphere (50).
5. The device (1) according to one of claims 1 to 4,
wherein the manifold (2) is implemented as a monolithic component, particularly of
metal or plastic.
6. A vacuum lifting device comprising:
- a suction line (102) extending between a vacuum connection and an outlet opening;
- a suction means (101) particularly in the form of a suction cup, wherein the suction
means (101) serves in the sealing attachment to the surfaces of conveyed goods; and
- a variable-length suction hose (100) which at least partially delimits the suction
line (102) between the suction means (101) and the vacuum connection,
wherein the suction means (101) is preferably detachably fixed to the suction line
(102) at an end region of the variable-length suction hose (100) and delimits the
outlet opening; and
wherein the vacuum lifting device further comprises a device (1) having a, particularly
nozzle-shaped, manifold (2) according to one of claims 1 to 5 for setting a negative
pressure in the suction hose (100), for affecting a free flow cross-section of the
suction line (102) in a line section between the suction hose (100) and the outlet
opening, and/or for setting a negative pressure in a line section between the end
region of the suction hose (100) and the outlet opening.
7. The vacuum lifting device according to claim 6,
wherein the manifold (2) is fully accommodated in the suction hose (100) at the end
region of said suction hose (100), and wherein the suction line (102) is partially
formed by the first flow channel (6) of the manifold (2).
8. The vacuum lifting device according to claim 6 or 7,
wherein a control unit particularly in the form of a pistol grip is further provided
between the suction means (101) and the end region of the suction hose (100), wherein
the suction means (101) is pivotably mounted to the control unit in preferably detachable
or exchangeable manner by means of a coupling.
9. The vacuum lifting device according to claim 8,
wherein the control unit has appropriate electrical switches or buttons, in particular
membrane switches or membrane keys, for controlling the first, second and third valve
device (14), wherein the electrical switches or buttons are in each case connected
to the corresponding valve device via an electrical line, and wherein the electrical
lines are preferably at least partially integrated or accommodated in the wall of
the suction line (102).
10. The vacuum lifting device according to claim 9,
wherein the electrical switches or buttons can further be remotely controlled, in
particular via a wireless remote control.
11. The vacuum lifting device according to one of claims 8 to 10,
wherein the control unit comprises at least one display or indicator for displaying
information relevant to the operation of the vacuum lifting device.
12. A system having a first vacuum lifting device according to one of claims 6 to 11 and
an optional crane system by means of which the vacuum lifting device can be positioned
at different positions, wherein the system further comprises at least one further
second vacuum lifting device, particularly a further second vacuum lifting device
according to one of claims 6 to 11, wherein the first and at least one second vacuum
lifting device are connected to each other via a data transmission channel for transmitting
data.
13. The system according to claim 12,
wherein the first and at least one second vacuum lifting device are in particular
designed to communicate or exchange data according to the master/slave principle,
wherein the first vacuum lifting device is designed to synchronize operation of the
second vacuum lifting device to the operation of the first vacuum lifting device.
14. A method for operating a system according to claim 12 or 13, wherein the first vacuum
lifting device is preferably manually controlled by the operator of the system via
the control unit of the first vacuum lifting device, and that by controlling the first,
second and/or third valve device (14) of the first vacuum lifting device, and wherein
the at least one further second vacuum lifting device is preferably controlled automatically,
and even more preferentially selectively automatically, synchronously with the first
vacuum lifting device.
1. Dispositif (1) pour commander le fonctionnement d'un dispositif de levage sous vide,
le dispositif (1) comprenant un bloc de distribution (2) en particulier en forme de
tubulure ayant un premier raccord (3) et un deuxième raccord (4), un premier canal
d'écoulement (6) étant formé dans le bloc de distribution (2) et permettant de relier
fluidiquement, selon les besoins, le premier raccord (3) au deuxième raccord (4) à
l'aide d'un premier organe de vanne (12), un deuxième canal d'écoulement (7) étant
formé dans le bloc de distribution (2) et permettant de relier fluidiquement, selon
les besoins, le premier raccord (3) à l'atmosphère extérieure (50) à l'aide d'un deuxième
organe de vanne (13), et un troisième canal d'écoulement (8) état formé dans le bloc
de distribution (2) et permettant de relier fluidiquement, selon les besoins, le deuxième
raccord (4) à l'atmosphère extérieure (50), à l'aide d'un troisième organe de vanne
(14), caractérisé en ce que
le bloc de distribution (2) présente une première zone de raccordement (9) partant
ou dépassant radialement du bloc de distribution (2) pour raccorder le premier organe
de vanne (12) de préférence de manière amovible, une deuxième zone de raccordement
(10) partant ou dépassant radialement du bloc de distribution (2) pour raccorder le
deuxième organe de vanne (13) de préférence de manière amovible, et une troisième
zone de raccordement (11) partant ou dépassant radialement du bloc de distribution
(2) pour raccorder le troisième organe de vanne (14) de préférence de manière amovible.
2. Dispositif (1) selon la revendication 1,
dans lequel le bloc de distribution (2) présente au moins localement un corps sensiblement
en forme de tube ou de tubulure et est réalisé au moins sensiblement à symétrie de
révolution, le premier raccord (3) étant réalisé sur une première face frontale et
le deuxième raccord (4) étant réalisé sur une deuxième face frontale opposée du corps
au moins localement sensiblement en forme de tube ou de tubulure.
3. Dispositif (1) selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel les premier, deuxième et troisième organes de vanne (12, 13, 14) présentent
chacun au moins une vanne, en particulier une vanne d'étranglement, ladite au moins
une vanne étant de préférence une vanne électromotrice à actionneur de vanne ou une
vanne à commande électromagnétique.
4. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel le premier canal d'écoulement (6) reliant fluidiquement, selon les besoins,
le premier raccord (3) au deuxième raccord (4) s'étend au moins localement le long
de l'axe longitudinal du bloc de distribution (2) et peut être interrompu fluidiquement,
selon les besoins, par une cloison de séparation (15) s'étendant de préférence perpendiculairement
ou au moins sensiblement perpendiculairement à l'axe longitudinal du bloc de distribution
(2) et par le premier organe de vanne (12) coopérant avec la cloison de séparation
(15),
dans un état où une communication fluidique entre le premier et le deuxième raccord
(4) est coupée par le premier organe de vanne (12) en coopération avec la cloison
de séparation (15), le premier canal d'écoulement (6) est subdivisé en une première
zone (16) et une deuxième zone (17) séparée de la première,
de préférence, le deuxième organe de vanne (13) est conçu pour établir, selon les
besoins, une communication fluidique entre la première zone (16) et l'atmosphère extérieure
(50), et
de préférence, le troisième organe de vanne (14) est conçu pour établir, selon les
besoins, une communication fluidique entre la deuxième zone (17) et l'atmosphère extérieure
(50).
5. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
dans lequel le bloc de distribution (2) est réalisé sous forme de composant monolithique,
en particulier en métal ou en matière plastique.
6. Dispositif de levage sous vide, comprenant :
- une conduite d'aspiration (102) s'étendant entre un raccord à vide et une ouverture
d'embouchure ;
- un moyen d'aspiration (101), en particulier sous la forme d'une ventouse, le moyen
d'aspiration (101) servant à l'application étanche contre des surfaces de marchandises
transportées ; et
- un tuyau d'aspiration (100) de longueur variable, qui délimite la conduite d'aspiration
(102) au moins localement entre le moyen d'aspiration (101) et le raccord à vide,
dans lequel
le moyen d'aspiration (101) est monté de préférence de manière amovible sur la conduite
d'aspiration (102) dans une zone d'extrémité du tuyau d'aspiration (100) de longueur
variable, et délimite l'ouverture d'embouchure ; et
le dispositif de levage sous vide comprend en outre un dispositif (1) ayant un bloc
de distribution (2) en particulier en forme de tubulure selon l'une des revendications
1 à 5 pour régler une dépression dans le tuyau d'aspiration (100), pour influencer
une section transversale d'écoulement libre de la conduite d'aspiration (102) dans
un tronçon de conduite entre le tuyau d'aspiration (100) et l'ouverture d'embouchure
et/ou pour régler une dépression dans un tronçon de conduite entre la zone d'extrémité
du tuyau d'aspiration (100) et l'ouverture d'embouchure.
7. Dispositif de levage sous vide selon la revendication 6,
dans lequel le bloc de distribution (2) est entièrement logé dans le tuyau d'aspiration
(100) dans la zone d'extrémité du tuyau d'aspiration (100), et
la conduite d'aspiration (102) est formée localement par le premier canal d'écoulement
(6) du bloc de distribution (2).
8. Dispositif de levage sous vide selon la revendication 6 ou 7,
dans lequel il est en outre prévu un organe de manoeuvre, en particulier sous la forme
d'une poignée de pistolet, entre le moyen d'aspiration (101) et la zone d'extrémité
du tuyau d'aspiration (100), le moyen d'aspiration (101) étant monté de manière pivotante
sur l'organe de manoeuvre, de préférence de manière amovible ou interchangeable, par
l'intermédiaire d'un accouplement.
9. Dispositif de levage sous vide selon la revendication 8,
dans lequel l'organe de manoeuvre comporte des interrupteurs ou touches électriques
correspondants, en particulier des interrupteurs à membrane ou des touches à membrane,
pour piloter les premier, deuxième et troisième organes de vanne (14), les interrupteurs
ou touches électriques étant respectivement reliés aux organes de vanne correspondants
par une ligne électrique respective, et les lignes électriques étant de préférence
intégrées ou logées au moins localement dans la paroi de la conduite d'aspiration
(102).
10. Dispositif de levage sous vide selon la revendication 9,
dans lequel, en outre, les interrupteurs ou touches électriques peuvent être commandés
à distance, en particulier par une télécommande sans fil.
11. Dispositif de levage sous vide selon l'une des revendications 8 à 10, dans lequel
l'organe de manoeuvre comporte au moins un écran ou un affichage pour afficher des
informations pertinentes pour la manoeuvre du dispositif de levage sous vide.
12. Système comprenant un premier dispositif de levage sous vide selon l'une des revendications
6 à 11 et, en option, une grue permettant de positionner le dispositif de levage sous
vide dans différentes positions, le système comprenant en outre au moins un deuxième
dispositif de levage sous vide supplémentaire, en particulier un deuxième dispositif
de levage sous vide supplémentaire selon l'une des revendications 6 à 11, le premier
et au moins un deuxième dispositif de levage sous vide étant reliés entre eux par
un canal de transmission de données pour la transmission de données.
13. Système selon la revendication 12,
dans lequel le premier et au moins un deuxième dispositif de levage sous vide sont
en particulier conçus pour communiquer ou échanger des données selon le principe maître/esclave,
le premier dispositif de levage sous vide étant conçu pour synchroniser une manoeuvre
du deuxième dispositif de levage sous vide avec la manoeuvre du premier dispositif
de levage sous vide.
14. Procédé de manoeuvre d'un système selon la revendication 12 ou 13,
dans lequel le premier dispositif de levage sous vide est commandé par l'opérateur
du système via l'organe de manoeuvre du premier dispositif de levage sous vide, de
préférence manuellement, à savoir par pilotage du premier, deuxième et/ou troisième
organe de vanne (14) du premier dispositif de levage sous vide, et
ledit au moins un deuxième dispositif de levage sous vide supplémentaire est piloté
de manière synchrone avec le premier dispositif de levage sous vide, de préférence
automatiquement et de manière particulièrement préférée au choix automatiquement.