Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spülkorb, ein Spülkorb-System, ein Spülsystem und ein
Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut mit mindestens einem Hohlraum. Insbesondere
können die Vorrichtungen und Verfahren der Erfindung eingesetzt werden zur Reinigung
von Gefäßen, insbesondere zur Reinigung von Flaschen. Die Erfindung kann insbesondere
im Bereich der Geschirrspültechnik eingesetzt werden, insbesondere im Bereich der
gewerblichen Geschirrspültechnik. So kann die Erfindung insbesondere in Großküchen
eingesetzt werden, in denen Reinigungsgut, beispielsweise Tabletts, Geschirr und Besteck,
in größeren Mengen gereinigt werden müssen. Insbesondere kann die Erfindung eingesetzt
werden, um Flaschen zu reinigen, beispielsweise Flaschen für Tafelwasser in Restaurants,
oder auch andere flaschenähnliche Gegenstände wie beispielsweise Weinkaraffen, Limonadenkrüge
oder ähnliches Reinigungsgut mit mindestens einem Hohlraum. Auch andere Einsatzgebiete
sind jedoch grundsätzlich denkbar.
Technischer Hintergrund
[0002] Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Reinigungsvorrichtungen, auch als
Reinigungsgeräte bezeichnet, bekannt, welche Reinigungsgut reinigen und/oder desinfizieren
können. Die Ausgestaltung dieser Reinigungsvorrichtungen hängt insgesamt stark von
den verschiedenen Randbedingungen, wie beispielsweise der Art des zu reinigenden Reinigungsguts,
den Verschmutzungen, dem Durchsatz oder ähnlichen Bedingungen ab. Exemplarisch kann
auf Reinigungsvorrichtungen verwiesen werden, welche beispielsweise in
DE 10 2004 056 052 A1 oder in
DE 10 2007 025 263 A1 beschrieben sind.
[0003] Besondere technische Herausforderungen treten insbesondere dann auf, wenn das zu
reinigende Reinigungsgut einen oder mehrere Hohlräume aufweist. In diesem Fall ist
sicherzustellen, dass die Innenwände des Hohlraums ausreichend mit Reinigungsfluid
beaufschlagt werden, um auch dort eine zuverlässige Reinigungs- und Hygienisierungswirkung
gewährleisten zu können. Diese Problematik tritt insbesondere bei der Reinigung von
Flaschen, insbesondere wiederverwendbaren Flaschen, auf, welche typischerweise einem
engen Hals und einen sich daran anschließenden aufgeweiteten Hohlraum aufweisen. Um
derartiges Reinigungsgut zuverlässig reinigen zu können, sind Spülkörbe bekannt, welche
in Spülmaschinen einsetzbar sind und welche ein Düsensystem zum Aufstecken der Flaschen
aufweisen. Ein Beispiel sind hierbei die Spülkörbe der Fa. Dishmachines (www.cmadishmachi-nes.com)
aus Garden Grove, CA 92841, USA. Ein weiteres Beispiel wird in
DE 10 2016 114 589 B3 und in
WO 2018/024772 A1 beschrieben. Dieses Dokument beschreibt eine Flaschenspülkorbvorrichtung für eine
gewerbliche Geschirrspülmaschine mit zwei voneinander getrennten Spülsystemen, die
einen Korbträger und einen Spülkorb zur Aufnahme von zu reinigenden Flaschen umfasst.
Der Korbträger umfasst eine Andockvorrichtung mit mindestens zwei voneinander getrennten
Zuführkanälen, und der Spülkorb umfasst ein Verteilersystem mit einem Verteilerflansch,
der an die Andockvorrichtung des Korbträgers anschließbar ist. Weiterhin ist ein Abgaberohr
zur Abgabe von Flüssigkeit auf zu reinigende Flaschen vorgesehen, das an einen gemeinsamen
Verteilerkanal eines Verteilersystems angeschlossen ist, wobei diesem Abgaberohr über
den gemeinsamen Verteilerkanal Flüssigkeiten jedes der beiden Spülsysteme zugeführt
werden können.
[0004] Die
DE 77 02 174 U1 beschreibt einen Einsatzkorb für eine Spülmaschine mit Düsendornen zum Aufstecken
von hohlem Spülgut wie Flaschen, Gläsern oder dergleichen, und mit einem Rohrsystem,
an das die Düsendorne angeschlossen sind und das mit Anschlussrohrstutzen zum Zuführen
von Spülwasser versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich unmittelbar neben oder
mit Wandabstand in jedem Düsendorn ein weiteres Düsenrohrstück erstreckt, und dass
der Einsatzkorb ein weiteres separates Rohrsystem mit einem separaten Anschlussrohrstutzen
zum Zuführen eines Fluids zur Spezialbehandlung des Innenraumes des hohlen Spülgutes
aufweist, an das die Düsenrohrstücke angeschlossen sind.
[0005] Die
US 3 590 863 A beschreibt eine Waschmaschine für laborartige Glaswaren mit einem verbesserten Koppler,
der einen austauschbaren Drehkopf enthält und Schienen aufweist, die zur Aufnahme
eines aufrollbaren Rollwagens geeignet sind, der eine Vielzahl von Haltern einschließlich
eines Spindelgestells und eines Pipettenhalters trägt.
[0006] Die
US 5 010 660 A beschreibt eine Vorrichtung zum Waschen und Vakuumtrocknen von langhalsigen Laborkolben.
Der Apparat umfasst einen Schrank, der ein Wasch- und Trockenabteil sowie eine Pumpe
und einen rotierenden Sprüharm aufweist. Ein spezielles Gestell, das in die Kammer
hinein- und aus ihr herausgerollt werden kann, umfasst einen zentralen Verteiler und
eine Vielzahl von Verteilerarmen, die sich radial vom Verteiler aus erstrecken. Von
den Verteilerarmen erstrecken sich aufrechte Spindelrohre zur Aufnahme der umgedrehten
Kolben, so dass die Rohre durch die schmalen Hälse der Kolben verlaufen und die offenen
Enden der Rohre innerhalb der Kolbenkörper liegen. Über eine Membrankupplung kann
Wasser zum Verteiler gepumpt werden, das während der Wasch- und Spülzyklen zu den
Spindelrohren geleitet wird. Die Rohre versprühen das Wasser direkt in das Innere
der Kolbenkörper zum gründlichen Waschen und Spülen. Eine Vakuumleitung, die vom Verteiler
ausgeht, trägt einen Sitz, der in eine Dichtung eingreift, um den Verteiler mit einem
Vakuumgebläse zu koppeln, wenn das Gestell in den Schrank bewegt wird. Während des
Trocknungszyklus legt das Gebläse durch den Verteiler ein Vakuum an die Spindelrohre
an, um feuchte Luft aus den Kolben anzusaugen und sie durch trockenere Luft aus dem
Schrank zu ersetzen. Das Vakuum-Trocknungssystem rezirkuliert und erwärmt die Luft
und mischt sie mit trockener Außenluft, um die Trocknung der Kolben zu verbessern.
[0007] Trotz der mit diesen Systemen verbundenen Vorteile verbleiben einige technische Herausforderungen.
So besteht eine Herausforderung darin, dass insbesondere bei gewerblichen Geschirrspülmaschinen
mit zwei getrennten Fluidsystemen für den Waschvorgang und den Klarspülvorgang erhebliche
Unterschiede in der Dimensionierung der Kreisläufe bestehen. So ist in der Regel das
Klarspülsystem deutlich kleiner dimensioniert als das Waschsystem, da das Waschsystem
in der Regel im Umwälzbetrieb mit erheblichen Flüssigkeitsmengen arbeitet und nicht
durch Schmutzpartikel verstopfen darf, wohingegen das Klarspülsystem in der Regel
mit deutlich kleineren Volumina an Flüssigkeit arbeitet und nicht im Umwälzbetrieb
eingesetzt wird. So können beispielsweise übliche Volumina von Klarspültanks bei weniger
als 3 Litern liegen, welche während des Klarspülschritts beispielsweise innerhalb
von weniger als 20 Sekunden auf das Reinigungsgut aufgebracht werden. Diese Dimensionsunterschiede
wirken sich jedoch in der Regel deutlich auf die Gestaltung der Systeme aus. So muss
trotz des in der Regel deutlich geringeren Volumens und des in der Regel deutlich
geringeren Volumenstroms des Klarspülfluids im Vergleich zum Waschfluid ein gutes
Strahlverhalten erreicht werden, um den Hohlraum der Flaschen ausreichend zu säubern.
Eine weitere technische Herausforderung bei den oben beschriebenen bekannten Systemen
liegt darin, dass der Klarspülschritt in der Regel dem Waschschritt nachgelagert ist.
Dies bedingt jedoch bei den beschriebenen Systemen, dass von dem ohnehin in geringer
Menge vorhandenen Klarspülfluid zunächst ein nicht unbeträchtlicher Teil verwendet
werden muss, um Hohlräume innerhalb des Düsensystems, wie beispielsweise innerhalb
des Abgaberohrs, auszuspülen und von verbliebenem Waschfluid zu reinigen, bevor der
eigentliche Nachspülvorgang beginnen kann. Eine weitere technische Herausforderung
besteht darin, dass die bekannten Systeme im Spülkorb auf Ventilsysteme zurückgreifen,
beispielsweise Rückschlagventile. Diese Ventilsysteme müssen jedoch leicht zu öffnen
sein, da insbesondere ein Druck des Klarspülfluids aufgrund der geringen Flüssigkeitsmengen
nur vergleichsweise gering ausgestaltet sein kann. Leicht zu öffnende Ventile, insbesondere
Rückschlagventile, bedingen jedoch in vielen Fällen eine Anfälligkeit gegenüber Verschmutzungen,
welche sich in das Ventil einlagern können und die Dichtigkeit des Ventils beeinträchtigen
können. So kann eine Kontamination des Klarspülfluids mit Waschfluid erfolgen. Zudem
sind Ventilsysteme in der Praxis aufwändig und teuer und erhöhen das Bauvolumen und
die Herstellungskosten der Spülkörbe. Ein weiterer Nachteil an derartigen Systemen
besteht darin, dass diese in der Praxis nur schwer zu reinigen sind, da beispielsweise
ein Rückspülen prinzipbedingt in der Regel nicht möglich ist. Zudem ist eine Demontage
der beschriebenen Systeme in vielen Fällen nur durch einen Fachmann und nicht durch
entsprechendes Bedienpersonal möglich.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Es wäre daher wünschenswert, Vorrichtungen und Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut
mit mindestens einem Hohlraum, insbesondere zur Reinigung von Flaschen, bereitzustellen,
welche die Nachteile bekannter Vorrichtungen und Verfahren der genannten Art zumindest
weitgehend vermeiden. Insbesondere sollte eine einfache Reinigung des Reinigungsguts
möglich werden, welche auch eine zuverlässige Klarspülung mit geringen Mengen an Klarspülfluid
ermöglicht.
Allgemeine Beschreibung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe wird adressiert durch einen Spülkorb, ein Spülkorb-System, ein Spülsystem
und ein Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut mit mindestens einem Hohlraum, mit
den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen, welche
einzeln oder in beliebiger Kombination realisierbar sind, sind in den abhängigen Ansprüchen
darge stellt.
[0010] Im Folgenden werden die Begriffe "haben", "aufweisen", "umfassen" oder "einschließen"
oder beliebige grammatikalische Abweichungen davon in nicht-ausschließlicher Weise
verwendet. Dementsprechend können sich diese Begriffe sowohl auf Situationen beziehen,
in welchen, neben den durch diese Begriffe eingeführten Merkmalen, keine weiteren
Merkmale vorhanden sind, oder auf Situationen, in welchen ein oder mehrere weitere
Merkmale vorhanden sind. Beispielsweise kann sich der Ausdruck "A hat B", "A weist
B auf", "A umfasst B" oder "A schließt B ein" sowohl auf die Situation beziehen, in
welcher, abgesehen von B, kein weiteres Element in A vorhanden ist (d.h. auf eine
Situation, in welcher A ausschließlich aus B besteht), als auch auf die Situation,
in welcher, zusätzlich zu B, ein oder mehrere weitere Elemente in A vorhanden sind,
beispielsweise Element C, Elemente C und D oder sogar weitere Elemente.
[0011] Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Begriffe "mindestens ein" und "ein oder
mehrere" sowie grammatikalische Abwandlungen dieser Begriffe, wenn diese in Zusammenhang
mit einem oder mehreren Elementen oder Merkmalen verwendet werden und ausdrücken sollen,
das das Element oder Merkmal einfach oder mehrfach vorgesehen sein kann, in der Regel
lediglich einmalig verwendet werden, beispielsweise bei der erstmaligen Einführung
des Merkmals oder Elementes. Bei einer nachfolgenden erneuten Erwähnung des Merkmals
oder Elementes wird der entsprechende Begriff "mindestens ein" oder "ein oder mehrere"
in der Regel nicht mehr verwendet, ohne Einschränkung der Möglichkeit, dass das Merkmal
oder Element einfach oder mehrfach vorgesehen sein kann.
[0012] Weiterhin werden im Folgenden die Begriffe "vorzugsweise", "insbesondere", "beispielsweise"
oder ähnliche Begriffe in Verbindung mit optionalen Merkmalen verwendet, ohne dass
alternative Ausführungsformen hierdurch beschränkt werden. So sind Merkmale, welche
durch diese Begriffe eingeleitet werden, optionale Merkmale, und es ist nicht beabsichtigt,
durch diese Merkmale den Schutzumfang der Ansprüche und insbesondere der unabhängigen
Ansprüche einzuschränken. So kann die Erfindung, wie der Fachmann erkennen wird, auch
unter Verwendung anderer Ausgestaltungen durchgeführt werden. In ähnlicher Weise werden
Merkmale, welche durch "in einer Ausführungsform der Erfindung" oder durch "in einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung" eingeleitet werden, als optionale Merkmale verstanden,
ohne dass hierdurch alternative Ausgestaltungen oder der Schutzumfang der unabhängigen
Ansprüche eingeschränkt werden soll. Weiterhin sollen durch diese einleitenden Ausdrücke
sämtliche Möglichkeiten, die hierdurch eingeleiteten Merkmale mit anderen Merkmalen
zu kombinieren, seien es optionale oder nicht-optionale Merkmale, unangetastet bleiben.
[0013] In einem ersten Aspekt wird ein Spülkorb zur Reinigung von Reinigungsgut vorgeschlagen,
wobei das Reinigungsgut mindestens einen Hohlraum aufweist. Wie oben ausgeführt, kann
es sich bei dem Reinigungsgut insbesondere um mindestens ein Gefäß und insbesondere
um mindestens eine Flasche handeln.
[0014] Der Begriff "Reinigung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem
seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann
sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste
Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf einen Vorgang
beziehen, bei welchem Reinigungsgut von anhaftenden makroskopischen oder auch mikroskopischen
Verunreinigungen befreit wird und/oder bei welchem derartige Verunreinigungen zumindest
teilweise beseitigt werden. Zusätzlich kann optional eine Desinfektionswirkung ausgeübt
werden.
[0015] Entsprechend ist auch der Begriff "Reinigungsgut", wie er hier verwendet wird, ein
weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll,
wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle
oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere
auf beliebige Gegenstände beziehen, welche mittels der Reinigungsvorrichtung gereinigt
werden können. Dabei kann ein Gegenstand gereinigt werden, oder es können mehrere
Gegenstände gleichzeitig oder sequenziell gereinigt werden. Insbesondere kann es sich
bei dem Reinigungsgut um Gegenstände handeln, welche direkt oder indirekt für die
Zubereitung, Aufbewahrung oder Darreichung von Speisen verwendet werden. Insbesondere
kann das Reinigungsgut, wie oben ausgeführt, eine oder mehrere Flaschen umfassen.
Auch andere Ausgestaltungen des Reinigungsguts sind grundsätzlich möglich.
[0016] Der Begriff "Spülkorb", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine
gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht.
Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der
Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine tragbare Aufnahmevorrichtung
beziehen, in welcher Reinigungsgut aufgenommen werden kann, in eine Spülmaschine eingebracht
werden kann und anschließend wieder in gereinigtem Zustand aus der Spülmaschine herausgenommen
werden kann. Weiterhin können Spülkörbe auch zur zwischenzeitlichen Aufbewahrung von
Reinigungsgut dienen, beispielsweise von gereinigten Gläsern oder Flaschen. Der Spülkorb
kann insbesondere eine Vielzahl von Öffnungen aufweisen, so dass Flüssigkeit nach
unten abtropfen kann.
[0017] Der Spülkorb kann insbesondere eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt aufweisen,
mit einem Korbboden, welcher beispielsweise einen quadratischen oder allgemein rechteckigen
Grundriss aufweisen kann, und welcher eine Auflagefläche zum Aufsetzen des Spülkorbs
auf eine ebene Arbeitsfläche aufweist. Wie unten noch näher beschrieben wird, kann
sich optional von dem Korbboden aus nach oben ein Korbgestell erstrecken, beispielsweise
mit einem hochstehenden Rand sowie weiterhin optional anderen Elementen wie beispielsweise
Griffen.
[0018] Der Spülkorb umfasst einen Korbboden. Der Begriff "Korbboden", wie er hier verwendet
wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen
werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine
spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere
auf ein Element beziehen, welches den Spülkorb nach unten hin abschließt, wenn dieser
auf einer Auflagefläche aufliegt. Der Korbboden kann insbesondere im Wesentlichen
eben ausgestaltet sein. So kann dieser auf seiner Unterseite eine ebene Auflagefläche
aufweisen. Auch auf seiner Oberfläche kann der Korbboden beispielsweise im Wesentlichen
eben ausgestaltet sein. Der Korbboden kann insbesondere quadratisch oder allgemein
rechteckig ausgestaltet sein. Der Korbboden kann beispielsweise ganz oder teilweise
aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sein, insbesondere aus einem thermoplastischen
Kunststoffmaterial. Der Korbboden kann weiterhin eine Mehrzahl von Öffnungen aufweisen,
welche einen Ablauf von Flüssigkeit durch den Korbboden hindurch ermöglichen.
[0019] Der Spülkorb umfasst weiterhin eine Mehrzahl von sich von dem Korbboden aus erstreckenden
Düsen. So kann der Korbboden beispielsweise eine Unterseite mit einer Auflagefläche
zum Aufsetzen des Spülkorbs auf eine Arbeitsfläche aufweisen, sowie eine der Unterseite
gegenüberliegende und zur Unterseite im Wesentlichen parallel ausgebildete Oberseite,
wobei sich die Düsen von der Oberseite aus erstrecken. Beispielsweise können die Düsen
im Wesentlichen senkrecht zu der Oberseite und/oder zu einer Ebene des Spülkorbs,
beispielsweise einer Ebene, in welcher die Auflagefläche angeordnet ist, angeordnet
sein. Dabei können auch Abweichungen von einer senkrechten Orientierung akzeptabel
sein, beispielsweise Abweichungen um bis zu 45°, beispielsweise um Flaschen schräg
in dem Spülkorb aufnehmen zu können. Die Düsen können sich beispielsweise mindestens
40 mm von dem Korbboden aus erstrecken, beispielsweise 50 mm bis 200 mm. Die Düsen
können sich beispielsweise in einen Korbinnenraum hinein erstrecken, welcher durch
den Korbboden und ein Korbgestell umrandet werden kann.
[0020] Der Begriff "Düse", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine
gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht.
Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der
Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung beziehen,
welche eingerichtet ist, um Flüssigkeit auf einen anderen Gegenstand aufzubringen,
beispielsweise aufzusprühen oder aufzutropfen. So kann die Düse insbesondere einen
Düsenkörper aufweisen, in welchem eine oder mehrere Zuleitungen angeordnet sind, sowie
mindestens eine Düsenöffnung, durch welche die Flüssigkeit aus der Düse austreten
kann, beispielsweise als Strahl, Strahlenbündel oder Tropfen. Der Düsenkörper kann
insbesondere, wie unten noch näher ausgeführt wird, ganz oder teilweise aus mindestens
einem Kunststoffmaterial hergestellt sein. Der Düsenkörper kann insbesondere im Wesentlichen
langgestreckt ausgebildet sein, mit einer Länge, welche einen Durchmesser um mindestens
einen Faktor 2, insbesondere um mindestens einen Faktor 3 oder mindestens einen Faktor
4 überschreitet. Der Düsenkörper kann beispielsweise im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet
sein.
[0021] In dem Korbboden sind mindestens zwei Fluidzuführungen vorgesehen. Die Fluidzuführungen
umfassen mindestens eine Waschfluidzuführung und mindestens eine Klarspülfluidzuführung.
Der Begriff "Fluidzuführung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff,
dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann
sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste
Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf einen beliebigen
Kanal oder eine Kanalstruktur beziehen, welche von außen her eine Zufuhr von Fluid,
insbesondere Waschfluid und Klarspülfluid, in den Spülkorb und zu den Düsen ermöglichen.
Wie nachfolgend noch näher ausgeführt wird, können die mindestens zwei Fluidzuführungen
insbesondere zwei oder mehr Kanäle umfassen, welche in dem Korbboden integriert sind.
Die mindestens eine Waschfluidzuführung und die mindestens eine Klarspülfluidzuführung
können insbesondere als vollständig voneinander getrennte Kanäle ausgestaltet sein,
mit jeweils mindestens einer Öffnung, über welche eine Fluidzufuhr von außen möglich
ist, also beispielsweise mindestens eine Waschfluid-Öffnung der mindestens einen Waschfluidzuführung
und mindestens eine Klarspülfluid-Öffnung der mindestens einen Klarspülfluidzuführung.
[0022] Der Begriff "Fluid", wie er hier im Zusammenhang mit den Begriffen "Waschfluid" und
"Klarspülfluid" verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und
gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff
ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann,
ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Flüssigkeit beziehen, welche, bei Auftreffen
auf das Reinigungsgut, eine Reinigungswirkung entfalten kann. Insbesondere kann das
Fluid eine wässrige Flüssigkeit umfassen, beispielsweise Wasser und/oder Wasser mit
einem oder mehreren Zusatzstoffen, beispielsweise mit einem oder mehreren Reinigerkonzentraten
und/oder Klarspülern und/oder Desinfektionsmitteln. Dementsprechend kann unter einem
Waschfluid beispielsweise ein Fluid verstanden werden, welches für einen Waschvorgang
eingesetzt werden kann und welches beispielsweise Wasser und Reinigerkonzentrat umfassen
kann. Das Klarspülfluid kann beispielsweise eine höhere Temperatur aufweisen als das
Waschfluid und kann beispielsweise ebenfalls Wasser umfassen, welches jedoch beispielsweise
versetzt sein kann mit einem Klarspüler.
[0023] Die Düsen weisen jeweils mindestens einen Waschfluidkanal und mindestens einen Klarspülfluidkanal
auf, vorzugsweise mindestens zwei Klarspülfluidkanäle. Dabei kann unter einem Waschfluidkanal
eine in der Düse ausgebildete fluidische Leitung verstanden werden, welche eine Waschfluiddüsenöffnung
der Düse, aus welcher das Waschfluid austreten und das Reinigungsgut beaufschlagen
kann, mit Waschfluid versorgt. Entsprechend kann unter einem Klarspülfluidkanal eine
in der Düse ausgebildete fluidische Leitung verstanden werden, welche eine Klarspüldüsenöffnung
der Düse, aus welcher das Klarspülfluid austreten und das Reinigungsgut beaufschlagen
kann, mit Klarspülfluid versorgt.
[0024] Die Düsen weisen, wie oben ausgeführt, jeweils mindestens einen Waschfluidkanal auf,
welcher mit der mindestens einen Waschfluidzuführung in dem Korbboden fluidisch verbindbar
ist und in mindestens einer Waschdüsenöffnung der jeweiligen Düse mündet. Weiterhin
weisen die Düsen, wie ebenfalls oben ausgeführt, jeweils mindestens einen von dem
Waschfluidkanal getrennt ausgebildeten Klarspülfluidkanal auf, wobei der Klarspülfluidkanal
mit der mindestens einen Klarspülfluidzuführung in dem Korbboden fluidisch verbindbar
ist und in mindestens einer Klarspüldüsenöffnung der jeweiligen Düse mündet.
[0025] Der vorgeschlagene Spülkorb weist gegenüber den oben beschriebenen bekannten Spülkörben
eine Vielzahl an Vorteilen auf. Insbesondere kann in dem vorgeschlagenen Spülkorb
ein fluidisches System für das Klarspülfluid vollständig, bis hin zur Klarspüldüsenöffnung,
getrennt von einem fluidischen System für das Waschfluid ausgestaltet werden. Dementsprechend
lassen sich die oben beschriebenen Nachteile bekannter Systeme vermeiden. So kann
beispielsweise die mindestens eine Klarspüldüsenöffnung von ihrer Dimensionierung
her deutlich kleiner ausgebildet werden, als die mindestens eine Waschdüsenöffnung.
Dementsprechend kann der Tatsache, dass das Klarspülfluid in der Regel in deutlich
geringeren Mengen zur Verfügung steht als das Waschfluid, sowie der Tatsache, dass
bei dem Waschfluid in der Regel eine Beaufschlagung im Umwälzbetrieb erfolgt und bei
dem Klarspülfluid lediglich eine einmalige Verwendung, Rechnung getragen werden. Durch
die kleinere Dimensionierung kann beispielsweise auch bei geringen Mengen an Klarspülfluid
mit einem vergleichsweise geringen Durchsatz ein zur Klarspülung geeigneter Sprühstrahl
erzeugt werden. Zudem können auch die separat ausgebildeten Düsenöffnungen in Form
der mindestens einen Klarspüldüsenöffnung und der mindestens einen Waschdüsenöffnung
unabhängig voneinander in ihrer Dimension und Gestalt angepasst und sogar optimiert
werden. Weiterhin bietet die vollständige Trennung von Waschfluid und Klarspülfluid
im gesamten Spülkorb einschließlich der Düsen den Vorteil, dass die üblicherweise
geringe Menge an Klarspülfluid beim Start eines Klarspülvorgangs nicht erst genutzt
werden muss, um Überreste von Waschfluid in der Fluidzuführung zu beseitigen. Zudem
kann aufgrund der Trennung der Systeme auf die Verwendung von Ventilen vollständig
verzichtet werden, wie nachfolgend noch näher ausgeführt wird.
[0026] Die Waschfluidzuführung und der Waschfluidkanal können insbesondere gemeinsam ein
Waschfluidsystem bilden. Entsprechend können die Klarspülfluidzuführung und der Klarspülfluidkanal
ein Klarspülfluidsystem bilden. Das Waschfluidsystem und das Klarspülfluidsystem können
fluidisch vollständig voneinander getrennt ausgebildet sein, so dass kein Übertritt
von Fluid vom Klarspülfluidsystem in das Waschfluidsystem erfolgen kann und umgekehrt.
[0027] Die Düsen können insbesondere separat von übrigen Bestandteilen des Spülkorbs ausgebildet
sein. Insbesondere sind die Düsen lösbar mit dem Korbboden verbindbar. So können die
Düsen beispielsweise jeweils durch mindestens ein an der Düse ausgebildetes Verbindungselement
und/oder durch mindestens ein an dem Korbboden ausgebildetes Verbindungselement mit
dem Korbboden verbindbar sein, wobei die Verbindung vorzugsweise reversibel, also
lösbar, ist. So können die Düsen beispielsweise durch mindestens eine Schraubverbindung
mit dem Korbboden verbindbar sein. Beispielsweise können die Düsen, wie nachfolgend
noch näher ausgeführt wird, mindestens ein Außengewinde aufweisen, welches beispielsweise
in mindestens ein Innengewinde in mindestens einer Bohrung in dem Spülkorb, insbesondere
in dem Korbboden, eingeschraubt werden kann.
[0028] Beispielsweise können die Düsen jeweils einen Düsenabschnitt und einen Verbindungsabschnitt
aufweisen. Unter einem Düsenabschnitt kann dabei allgemein ein Abschnitt der Düse
verstanden werden, welcher von dem Korbboden vorsteht und in welchem die mindestens
eine Klarspüldüsenöffnung und die mindestens eine Waschdüsenöffnung ausgebildet sind.
Entsprechend kann unter einem Verbindungsabschnitt ein Abschnitt der Düse verstanden
werden, welcher zur Verbindung mit dem Spülkorb, insbesondere mit dem Korbboden, ausgestaltet
ist und welcher beispielsweise mindestens ein Verbindungselement aufweisen kann. Der
Verbindungsabschnitt kann beispielsweise in einer Bohrung in dem Korbboden aufgenommen
sein. Insbesondere kann der Verbindungsabschnitt also bei mit dem Korbboden verbundener
Düse in den Korbboden hineinragen. Dabei kann mindestens eine mit dem Waschfluidkanal
in Verbindung stehende Waschfluidverbindung der Düse mit der Waschfluidzuführung in
dem Korbboden verbindbar sein oder bei der Verbindung der Düse mit dem Korbboden mit
dieser Waschfluidzuführung verbunden werden. Entsprechend kann mindestens eine mit
dem Klarspülfluidkanal in Verbindung stehende Klarspülfluidverbindung der Düse mit
der Klarspülfluidzuführung verbindbar sein oder bei der Verbindung der Düse mit dem
Korbboden mit dieser Klarspülfluidzuführung verbunden werden. Die Waschfluidverbindung
kann beispielsweise eine Öffnung in dem Waschfluidkanal umfassen, insbesondere eine
Öffnung, welche der mindestens einen Waschdüsenöffnung gegenüberliegt, so dass der
Waschfluidkanal diese Öffnung mit der Waschdüsenöffnung verbindet. Entsprechend kann
die Klarspülfluidverbindung beispielsweise eine Öffnung in dem Klarspülfluidkanal
umfassen, insbesondere eine Öffnung, welche der mindestens einen Klarspüldüsenöffnung
gegenüberliegt, so dass der Klarspülfluidkanal diese Öffnung und die Klarspüldüsenöffnung
verbindet. Auf diese Weise kann beim Verbinden der Düse mit dem Korbboden, beispielsweise
beim Einschrauben der Düse in den Korbboden, eine fluidische Verbindung zwischen der
mindestens einen Waschfluidzuführung und der mindestens einen Waschdüsenöffnung sowie
eine fluidische Verbindung zwischen der mindestens einen Klarspülfluidzuführung und
der mindestens einen Klarspüldüsenöffnung hergestellt werden.
[0029] Dementsprechend sind die Düsen vorzugsweise leicht zu montieren und wieder zu demontieren,
beispielsweise zu Wartungs- und/oder Reinigungszwecken. Zudem können das Waschfluidsystem
und das Klarspülfluidsystem leicht in Einzelteile zerlegt werden, welche einzeln gereinigt
werden können.
[0030] Die Waschfluidzuführung und die Klarspülfluidzuführung können insbesondere in unterschiedlichen
Ebenen des Korbbodens angeordnet sein. So kann beispielsweise die Waschfluidzuführung,
von den Düsen aus betrachtet, tiefer in dem Korbboden angeordnet sein als die Klarspülfluidzuführung.
Diese Anordnung in unterschiedlichen Ebenen kann insbesondere eine fluidische Verbindung
der entsprechenden Fluidkanäle in der Düse mit den jeweils zugehörigen Fluidzuführungen
erleichtern. So kann beispielsweise der oben beschriebene Verbindungsabschnitt einer
Düse bei mit dem Korbboden verbundener Düse sowohl in eine Ebene der Waschfluidzuführung
als auch in eine Ebene der Klarspülfluidzuführung hineinragen, wobei die Waschfluidverbindung
in der Ebene der Waschfluidzuführung angeordnet ist und wobei die Klarspülfluidverbindung
in der Ebene der Klarspülfluidzuführung angeordnet ist. Auf diese Weise lässt sich
leicht eine fluidische Anbindung auf verschiedenen Ebenen gewährleisten, wobei die
Fluidsysteme getrennt bleiben können.
[0031] Der Verbindungsabschnitt kann insbesondere, wie oben ausgeführt, mindestens ein Außengewinde
aufweisen. Dabei kann das Außengewinde insbesondere den Waschfluidkanal und den Klarspülfluidkanal
umschließen. Auf einer dem Korbboden zuweisenden Seite der Düse kann der Klarspülfluidkanal
mit dem Außengewinde enden, wohingegen der Waschfluidkanal über das Außengewinde hinaus
weiter in den Korbboden hineinragen kann. So können allgemein, bei mit dem Korbboden
verbundener Düse, Mündungen des Klarspülfluidkanals und des Waschfluidkanals unterschiedlich
weit in den Korbboden hineinragen, so dass eine fluidische Anbindung auf unterschiedlichen
Ebenen ermöglicht werden kann, nämlich eine Anbindung einer Mündung des Klarspülfluidkanals
in einer Ebene der Klarspülfluidzuführung und eine Anbindung einer Mündung des Waschfluidkanals
in einer, vorzugsweise tieferliegenden, Ebene der Waschfluidzuführung.
[0032] Wie oben ausgeführt, sollen die Fluidzuführungen derart ausgestaltet sein, dass diese
von außerhalb des Korbs mit entsprechendem Fluid beaufschlagbar sind, nämlich die
Waschfluidzuführung mit Waschfluid und die Klarspülfluidzuführung mit Klarspülfluid.
Zu diesem Zweck können die Fluidzuführungen insbesondere jeweils in Anschlussöffnungen
im Korbboden münden, wobei die Anschlussöffnungen mindestens eine Waschfluid-Anschlussöffnung
und mindestens eine von der Waschfluid-Anschlussöffnung getrennt ausgebildete Klarspülfluid-Anschlussöffnung
aufweisen. Die Waschfluidzuführung kann über die Waschfluid-Anschlussöffnung mit Waschfluid
beaufschlagbar sein, und die Klarspülfluidzuführung kann über die Klarspülfluid-Anschlussöffnung
mit Klarspülfluid beaufschlagbar sein.
[0033] Die Anschlussöffnungen können insbesondere in einer Stirnseite des Korbbodens angeordnet
sein. Unter einer Stirnseite kann dabei beispielsweise eine Seite des Spülkorbs verstanden
werden, welche im Wesentlichen senkrecht zu einer Auflagefläche des Korbbodens angeordnet
ist. So kann es sich insbesondere um eine sich im Betrieb vertikal erstreckende Seite
des Spülkorbs handeln. Die Anordnung der Anschlussöffnungen in der Stirnseite kann
insbesondere, wie nachfolgend noch näher ausgeführt wird, dazu genutzt werden, um
durch einen Druck auf eine der Stirnseite gegenüberliegende Seite des Spülkorbs die
Anschlussöffnungen gegen einen nachfolgend noch näher beschriebenen Fluidadapter zu
pressen, um hierdurch eine Dichtigkeit zu gewährleisten.
[0034] Die Fluidbeaufschlagung des Korbbodens kann somit aus einer Richtung parallel zur
Ebene des Korbbodens erfolgen. Dementsprechend kann aus dem Anschlussadapter beispielsweise
Waschfluid und/oder Klarspülfluid parallel zur Ebene des Spülkorbs in die Fluidzuführungen
einströmen. Insbesondere kann eine Spülmaschine, in welcher der Spülkorb eingesetzt
wird, beispielsweise eine Aufnahme für den mindestens einen Spülkorb aufweisen, beispielsweise
eine Schiene, in die der Spülkorb eingeschoben werden kann, beispielsweise in eine
Reinigungskammer hinein und/oder auch wieder aus der Reinigungskammer heraus. Die
Beaufschlagung des Spülkorbs mit Waschfluid und/oder Klarspülfluid kann somit auch
beispielsweise parallel oder auch antiparallel zu einer Richtung eines Einschubs des
Spülkorbs in die Reinigungskammer erfolgen. Allgemein kann eine Beaufschlagung des
Spülkorbs mit Waschfluid und/oder Klarspülfluid in einer horizontalen Ebene erfolgen,
so dass Waschfluid und/oder Klarspülfluid horizontal in den Spülkorb einströmt, wenn
dieser in der Reinigungskammer aufgenommen ist.
[0035] Der Spülkorb und insbesondere der Korbboden können weiterhin mindestens eine Zentriervorrichtung
aufweisen, welche eingerichtet ist, um die Anschlussöffnungen relativ zu einem Fluidadapter
zu positionieren. Diese Zentriervorrichtung kann insbesondere mindestens ein Element
aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Zentrierbohrung, einer Zentrierkerbe.
[0036] Der Spülkorb kann weiterhin insbesondere auf einer der Stirnseite gegenüberliegenden
Seite mindestens ein Andruckelement aufweisen, insbesondere ein federgelagertes Andruckelement.
Der Spülkorb kann durch einen Druck auf das Andruckelement mit den Anschlussöffnungen
gegen korrespondierende Anschlussöffnungen eines Anschlussadapters pressbar sein.
Das Andruckelement kann beispielsweise als bewegliches Element ausgestaltet sein und/oder
kann mindestens einen Bolzen oder Stift aufweisen, welcher von dem Spülkorb hervorsteht
und welcher beispielsweise, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird, durch eine
Öffnungsvorrichtung einer Spülmaschine, beispielsweise eine Tür, eine Klappe oder
eine Haube, mit einer Kraft beaufschlagt werden kann, um den Spülkorb mit den Anschlussöffnungen
auf entsprechende Anschlussöffnungen des Anschlussadapters zu pressen oder umgekehrt.
So kann die Kraftbeaufschlagung derart erfolgen, dass der Spülkorb gegen den Anschlussadapter
gepresst wird, und/oder die Kraftbeaufschlagung kann derart erfolgen, dass der Anschlussadapter
gegen den Spülkorb gepresst wird.
[0037] Die Fluidzuführungen in dem Korbboden können sich insbesondere im Wesentlichen senkrecht
zu dem Waschfluidkanal und dem Klarspülfluidkanal in den Düsen erstrecken. Weiterhin
kann der mindestens eine Waschfluidkanal axial auf einer Düsenachse der Düse angeordnet
sein. Der mindestens eine Klarspülfluidkanal kann insbesondere außerhalb der Düsenachse
der Düse angeordnet sein. Weiterhin können mehrere Klarspülfluidkanäle vorgesehen
sein, beispielsweise zwei Klarspülfluidkanäle, welche koaxial zu dem Waschfluidkanal
angeordnet sein können.
[0038] Der Klarspülfluidkanal oder, bei mehreren Klarspülfluidkanälen beispielsweise jeweils
einer der Klarspülfluidkanäle, können insbesondere einen kleineren Querschnitt, beispielsweise
eine kleinere Querschnittsfläche, aufweisen als der Waschfluidkanal. So kann beispielsweise
der Querschnitt des Waschfluidkanals um mindestens einen Faktor 2 größer sein als
der Querschnitt des Klarspülfluidkanals oder, bei mehreren Klarspülfluidkanälen, als
der Querschnitt eines dieser Klarspülfluidkanäle.
[0039] Die Waschdüsenöffnung kann beispielsweise einen Querschnitt von 15 mm
2 bis 30 mm
2, insbesondere einen Querschnitt von 20 mm
2 bis 25 mm
2 und besonders bevorzugt einen Querschnitt von 22 mm
2 aufweisen. Auch eine Verjüngung an der Waschdüsenöffnung ist jedoch beispielsweise
möglich. Der Waschfluidkanal kann insbesondere einen Querschnitt von 15 mm
2 bis 30 mm
2, insbesondere einen Querschnitt von 20 mm
2 bis 25 mm
2 und besonders bevorzugt einen Querschnitt von 22 mm
2 aufweisen. Alternativ kann der Waschfluidkanal jedoch auch beispielsweise eine andere
Dimensionierung aufweisen als die Waschdüsenöffnung, beispielsweise einen größeren
Querschnitt.
[0040] Die Klarspüldüsenöffnung oder, bei mehreren Klarspüldüsenöffnungen jeweils eine der
Klarspüldüsenöffnungen, kann insbesondere einen Querschnitt von 3 mm
2 bis 15 mm
2, insbesondere von 5 mm
2 bis 10 mm
2 und besonders bevorzugt von 6 mm
2 bis 6,5 mm
2 aufweisen. Auch eine Verjüngung an der Klarspüldüsenöffnung ist jedoch beispielsweise
möglich. Der Klarspülfluidkanal oder, bei mehreren Klarspülfluidkanälen jeweils einer
der Klarspülfluidkanäle, kann insbesondere einen Querschnitt von 3 mm
2 bis 15 mm
2, insbesondere von 5 mm
2 bis 10 mm
2 und besonders bevorzugt von 6 mm
2 bis 6,5 mm
2 aufweisen. Alternativ kann der Klarspülfluidkanal jedoch auch beispielsweise eine
andere Dimensionierung aufweisen als die Klarspüldüsenöffnung, beispielsweise einen
größeren Querschnitt.
[0041] Die Waschdüsenöffnung kann insbesondere einen ebenen Rand aufweisen. Beispielsweise
kann die Waschdüsenöffnung nach außen hin glatt abgeschlossen sein. Die Klarspüldüsenöffnung
kann insbesondere einen vorstehenden Rand zur Strahlformung aufweisen, beispielsweise
einen die Klarspüldüsenöffnung umschließenden ringförmigen Vorsprung.
[0042] Wie oben ausgeführt, können die Düsen insbesondere jeweils mindestens zwei Klarspülfluidkanäle
aufweisen, sowie dementsprechend mindestens zwei Klarspüldüsenöffnungen. Beispielsweise
können Klarspüldüsenöffnungen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Waschdüsenöffnung
vorgesehen sein.
[0043] Wie oben ausgeführt, kann der Spülkorb einschließlich der Düsen insbesondere ventilfrei
ausgestaltet sein. So kann durch die Trennung der Fluidsysteme insbesondere auf fehleranfällige
und aufwändige Rückschlagventile verzichtet werden. Durch die vorgeschlagene modulare
Bauweise und insbesondere durch die bevorzugte Demontierbarkeit der Düsen kann eine
leichte Demontage und Reinigung der Düsen und der Fluidsysteme erfolgen, beispielsweise
durch eine Rückspülung. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Schlauch auf die Düsen
aufgesteckt werden, und diese können durch Beaufschlagung beispielsweise mit Wasser
rückgespült werden.
[0044] Die Düsen können insbesondere auf ihrer Außenseite jeweils mindestens einen axial
verlaufenden Abtropfkanal aufweisen, beispielsweise mindestens zwei Abtropfkanäle
oder sogar mindestens drei oder mindestens vier Abtropfkanäle. Ein Abtropfkanal kann
dabei beispielsweise durch eine sich parallel zu einer Düsenachse erstreckende Rinne
auf einer Außenseite der Düse gebildet werden.
[0045] Die Düsen können weiterhin jeweils an ihrer Außenseite mindestens zwei axial verlaufende
Rippen zur Positionierung des Reinigungsguts aufweisen. Unter "Rippen" können dabei
beispielsweise im Wesentlichen radial von der Düse vorstehende Vorsprünge verstanden
werden, welche sich beispielsweise entlang einer Düsenachse erstrecken. Diese Rippen
können sich beispielsweise vom Korbboden aus nach oben erstrecken, in einen Korbinnenraum
hinein. Die Rippen können sich beispielsweise nach oben hin, also in einer Richtung
weg vom Korbboden, verjüngen. So können beispielsweise die Gefäße derart auf die Düsen
aufgesteckt werden, dass die Düsen in den Hohlraum hineinragen, wobei ein Rand der
Gefäße auf den Rippen aufliegt. Beispielsweise können zwei, drei, vier oder mehr Rippen
vorgesehen sein. Die Rippen können beispielsweise eine Auflagefläche der Gefäße auf
dem Spülkorb minimieren, so dass eine Trocknung im Vergleich zu Düsen ohne Rippen
und einer vollflächigen Auflage des Randes der Gefäße auf dem Spülkorb verbessert
werden kann.
[0046] Der Korbboden kann insbesondere aus mindestens einem Grundmaterial hergestellt sein,
insbesondere Kunststoff, beispielsweise aus mindestens einem thermoplastischen Kunststoff.
Beispielsweise kann das Grundmaterial mindestens ein Material aufweisen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus: einem Polypropylen; einem faserverstärkten Polypropylen;
Polyethylen; Polyamid, oder das Grundmaterial kann aus mindestens einem Material aus
dieser Gruppe bestehen oder eines oder mehrere der genannten Materialien umfassen.
Beispielsweise kann der Korbboden ganz oder teilweise durch einen Spritzgussvorgang
hergestellt sein. Die Fluidzuführungen können insbesondere ganz oder teilweise als
Kanäle in dem Grundmaterial ausgebildet sein. Dabei können die Fluidzuführungen beispielsweise
vollständig von dem Grundmaterial gebildet werden, so dass beispielsweise ein separates
Einbringen von Rohrleitungen in den Korbboden entfallen kann. Dennoch kann, wie oben
beschrieben, eine fluidische Kontaktierung der Düsen leicht erfolgen, indem diese
beispielsweise in den Korbboden eingeschraubt und auf unterschiedlichen Ebenen fluidisch
kontaktiert werden können. Auf diese Weise lassen sich die Herstellkosten im Vergleich
zu Spülkörben, bei welchen separate Rohrleitungen, beispielsweise in Form von metallischen
Rohren, in den Korbboden eingebracht werden müssen, deutlich reduzieren, und eine
Konstruktion der Spülkörbe lässt sich deutlich vereinfachen. Alternativ oder zusätzlich
kann der Korbboden auch mindestens eine Verteilerplatte und/oder mindestens eine andere
Art von Verteilerelement aufweisen, welches in den Korbboden integriert ist und/oder
mit dem Korb Boden verbunden ist, beispielsweise an den Korbboden montiert ist. Die
Düsen können fest oder lösbar mit der Verteilerstruktur und/oder dem mindestens einen
Verteilerelement verbunden sein.
[0047] Die Fluidzuführungen können insbesondere eine Verteilerstruktur aufweisen. Diese
Verteilerstruktur kann Kanäle umfassen, welche voneinander abzweigen. Die Verteilerstruktur
kann beispielsweise eine Mehrzahl von Verteilerhohlräumen aufweisen, wobei die Verteilerhohlräume
jeweils entweder mit mindestens einem Klarspülfluidkanal einer Düse oder mit mindestens
einem Waschfluidkanal einer Düse in Verbindung stehen, wenn die Düse mit dem Korbboden
verbunden ist. So können die Verteilerhohlräume beispielsweise auch den Ort definieren,
an welchem eine Düse mit dem Korbboden verbunden wird und an welchem beispielsweise
mindestens ein Verbindungselement zur Verbindung mit der Düse vorgesehen ist, beispielsweise
mindestens ein Gewinde. Die Verteilerstruktur kann insbesondere eine Baumstruktur
aufweisen.
[0048] Die Düsen können insbesondere eine langgestreckte, im Wesentlichen zylindrische Gestalt
aufweisen, mit einer vom Korbboden aus gemessenen Länge, welche einen Durchmesser
oder Äquivalentdurchmesser der Düse um mindestens einen Faktor 2, vorzugsweise um
mindestens einen Faktor 3 oder mindestens einen Faktor 4 überschreitet. Insbesondere
können die Düsen gerade ausgestaltet sein.
[0049] Der Spülkorb kann weiterhin mindestens einen mit dem Korbboden verbundenen und parallel
zum Korbboden angeordneten Oberkorb aufweisen. Der Oberkorb kann insbesondere eine
Vielzahl von Fächern aufweisen. Jedes Fach kann beispielsweise zur Aufnahme eines
Stücks Reinigungsgut, beispielsweise eines Gefäßes und insbesondere einer Flasche,
ausgestaltet sein. Jedem Fach kann beispielsweise genau eine Düse zugeordnet sein.
Ein Fach kann somit durch eine entsprechende Öffnung im Oberkorb definiert werden.
Die Fächer können insbesondere zu den Düsen korrespondieren, so dass jeweils ein Stück
Reinigungsgut, insbesondere ein Gefäß, mit einer Öffnung hin zum Korbboden in ein
Fach einsteckbar und auf eine Düse aufsteckbar ist.
[0050] Die Fächer können insbesondere eine variable Größe aufweisen. Hierdurch lassen sich
beispielsweise unterschiedliche Arten von Gefäßen in die Fächer einbringen. So kann
der Oberkorb beispielsweise eine Vielzahl von steckbaren oder verschiebbaren Begrenzungselementen
aufweisen, welche durch Veränderung ihrer Position eine Größe der Fächer variieren.
Die Begrenzungselemente können beispielsweise als Stäbe oder Drähte ausgebildet sein,
welche in entsprechende Löcher in dem Oberkorb eingesteckt werden können, beispielsweise
in Form eines Lochrasters, um eine variable Größe zu gewährleisten.
[0051] Der Oberkorb selbst kann beispielsweise in seinem Abstand zum Korbboden variabel
gelagert sein. Auf diese Weise können beispielsweise auch Gefäße unterschiedlicher
Höhe in dem Spülkorb sicher aufgenommen werden, beispielsweise kurze oder lange Flaschen.
So kann der Spülkorb beispielsweise ein Korbgestell aufweisen, welches den Korbboden
und den Oberkorb verbindet. Das Korbgestell kann beispielsweise stabförmige Profile
an den Ecken des Spülkorbs umfassen. Zur Variation des Abstands des Oberkorbs vom
Korbboden kann beispielsweise eine Position des Oberkorbs an dem Korbgestell variabel
festlegbar sein.
[0052] In einem weiteren Aspekt wird ein Spülkorb-System zur Reinigung von Reinigungsgut
mit mindestens einem Hohlraum vorgeschlagen, insbesondere von Gefäßen und insbesondere
zur Reinigung von Flaschen. Das Spülkorb-System umfasst mindestens einen Spülkorb
gemäß der vorliegenden Erfindung, beispielsweise gemäß einer oder mehreren der oben
vorgeschlagenen Ausgestaltungen und/oder gemäß einer oder mehrerer der nachfolgend
noch näher beschriebenen Ausführungsformen. Weiterhin umfasst das Spülkorb-System
mindestens einen Anschlussadapter, welcher eingerichtet ist, um die Fluidzuführungen
in dem Korbboden mit Reinigungsfluid derart zu versorgen, dass die Waschfluidzuführung
mit Waschfluid versorgt wird und davon getrennt die Klarspülfluidzuführung mit Klarspülfluid
versorgt wird.
[0053] Der Begriff "Anschlussadapter", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff,
dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann
sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste
Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung
beziehen, welche eingerichtet ist, um ein fluidisches System einer Spülmaschine, insbesondere
eine Beaufschlagungsvorrichtung einer nachfolgend noch näher beschriebenen Spülmaschine,
fluidisch mit einem Spülkorb zu verbinden. Der Anschlussadapter kann insbesondere
mindestens einen Grundkörper aufweisen, welcher als Träger für den Spülkorb dienen
kann und welcher mindestens eine Kanalstruktur zur fluidischen Verbindung der Spülmaschine
mit dem Spülkorb aufweist. Der Anschlussadapter kann einteilig oder mehrteilig ausgestaltet
sein.
[0054] Der Anschlussadapter kann insbesondere reversibel auf eine Wascharm-Nabe einer Spülmaschine,
insbesondere eines Beaufschlagungssystems einer Spülmaschine, montierbar sein. Der
Begriff "Wascharm-Nabe", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine
gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht.
Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der
Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf ein Spülmaschinen-seitiges
Bauteil oder eine Kombination mehrerer Spülmaschinen-seitiger Bauteile beziehen, welche
eingerichtet sind, um einen Wascharm mechanisch zu halten, insbesondere drehbar zu
halten, und/oder welche eingerichtet sind, um einen Wascharm mit mindestens einem
Reinigungsfluid zu beaufschlagen. Dabei kann die Wascharm-Nabe beispielsweise selbst
starr oder auch beweglich gelagert sein. So kann die Wascharm-Nabe selbst beispielsweise
fest und nicht-drehbar in der Reinigungskammer aufgenommen sein und kann beispielsweise
selbst ein Lager für den mindestens einen Wascharm, insbesondere ein Drehlager für
den mindestens einen Wascharm, bereitstellen. Insbesondere kann die Wascharm-Nabe
mindestens ein Bauelement der Spülmaschine umfassen, das einerseits einen Lagerzapfen
für den mindestens einen Wascharm aufweist und welches weiterhin mindestens einen
Fluidkanal für mindestens ein Reinigungsfluid aufweist, beispielsweise mindestens
einen Fluidkanal für mindestens ein Waschfluid und mindestens einen Fluidkanal für
mindestens ein Klarspülfluid. Die Wascharm- Nabe kann insbesondere weiterhin mindestens
ein Bauelement aufweisen, mit dem eine Befestigung des Wascharms in der Spülmaschine,
insbesondere in der Reinigungskammer, möglich ist.
[0055] Zur reversiblen Montage des Anschlussadapters auf der Wascharm-Nabe der Spülmaschine
kann der Anschlussadapter beispielsweise eine Anschlussbuchse aufweisen, welche auf
die Wascharm-Nabe aufgesteckt werden kann, so dass beispielsweise eine Waschfluidleitung
in dem Anschlussadapter mit Waschfluid aus der Wascharm-Nabe versorgt wird und eine
Klarspülfluidleitung in dem Anschlussadapter mit Klarspülfluid aus der Wascharm-Nabe
versorgt wird. Auf diese Weise kann der Anschlussadapter an Fluidsysteme der Spülmaschine
angeschlossen werden.
[0056] Der reversible Anschluss kann, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird, insbesondere
durch ein Stecksystem erfolgen, beispielsweise ein Stecksystem mit Schnellverschluss.
So kann beispielsweise der Anschlussadapter mindestens einen manuellen betätigbaren
Riegel aufweisen, welcher gelöst werden kann, um den Anschlussadapter auf die Wascharm-Nabe
aufzubringen und wieder von der Wascharm-Nabe zu entfernen. So kann der Anschlussadapter
beispielsweise anstelle eines Wascharms auf die Wascharm-Nabe aufgebracht werden und
wieder gegen diesen Wascharm ausgetauscht werden.
[0057] Der Anschlussadapter kann insbesondere mindestens eine Waschfluidleitung zur Beaufschlagung
der Waschfluidzuführung mit Waschfluid aufweisen und mindestens eine Klarspülfluidleitung
zur Beaufschlagung der Klarspülfluidzuführung mit Klarspülfluid. Bei der Waschfluidleitung
und der Klarspülfluidleitung kann es sich um Leitungen handeln, welche beispielsweise
in Grundkörper des Anschlussadapters ausgebildet sind oder aufgenommen sind, und welche
die Beaufschlagungsvorrichtung der Spülmaschine mit der Waschfluidzuführung und der
Klarspülfluidzuführung fluidisch verbinden. Die Waschfluidleitung und die Klarspülfluidleitung
sollen dabei fluidisch getrennt ausgebildet sein, um eine Durchmischung von Waschfluid
und Klarspülfluid zu vermeiden.
[0058] Der Anschlussadapter kann sich insbesondere in einem in der Spülmaschine montierten
Zustand von der Wascharm-Nabe zu einer Rückwand einer Reinigungskammer der Spülmaschine
erstrecken. So kann der Anschlussadapter beispielsweise im Wesentlichen S-förmig ausgebildet
sein, wobei ein Ende des S mit der Wascharm-Nabe verbunden werden kann und ein gegenüberliegendes
Ende mit dem Spülkorb.
[0059] Die Waschfluidleitung und die Klarspülfluidleitung können insbesondere in entsprechenden
Anschlussöffnungen des Anschlussadapters münden, beispielsweise in einer Kontaktfläche
des Anschlussadapters, welche gegen den Spülkorb gepresst werden kann, so dass die
Anschlussöffnungen des Spülkorbs mit den entsprechenden Anschlussöffnungen des Anschlussadapters
zur Deckung kommen und Waschfluid aus der Waschfluidleitung in die Waschfluidzuführung
strömen kann, sowie Klarspülfluid aus der Klarspülfluidleitung in die Klarspülfluidzuführung.
So kann der Anschlussadapter beispielsweise mindestens einen Fluidadapter aufweisen,
welcher gegen den Spülkorb gepresst werden kann und in welchem sich die Anschlussöffnungen
des Anschlussadapters befinden. Zwischen den Anschlussöffnungen der Fluidzuführungen
des Spülkorbs und den korrespondierenden Anschlussöffnungen des Anschlussadapters
kann jeweils mindestens ein Dichtelement angeordnet sein, welches beispielsweise Bestandteil
des Fluidadapters sein kann. Dieses mindestens eine Dichtelement kann ganz oder teilweise
Bestandteil des Anschlussadapters sein, kann auch ganz oder teilweise Bestandteil
des Spülkorbs sein oder kann auch ganz oder teilweise getrennt, als separates Dichtelement,
ausgebildet sein. Insbesondere kann das Dichtelement mindestens eine Dichtscheibe
und/oder mindestens einen Dichtring aufweisen.
[0060] Wie oben ausgeführt, kann der Spülkorb insbesondere mindestens eine Zentriervorrichtung
aufweisen. Entsprechend kann auch der Anschlussadapter mindestens eine zu der Zentriervorrichtung
des Spülkorbs korrespondierende Zentriervorrichtung aufweisen. So können die Zentriervorrichtung
des Spülkorbs und die Zentriervorrichtung des Anschlussadapters beispielsweise nach
dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ineinandergreifen, um eine Positionierung des Spülkorbs
zu gewährleisten.
[0061] In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Spülsystem zur Reinigung
von Reinigungsgut mit mindestens einem Hohlraum vorgeschlagen, insbesondere zur Reinigung
von Gefäßen und insbesondere zur Reinigung von Flaschen. Der Begriff " Spülsystem",
wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige
Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist
nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne
Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung oder eine Kombination von Vorrichtungen
beziehen, welche eingerichtet ist, um eine Reinigung an mindestens einem Stück Reinigungsgut
durchzuführen.
[0062] Das Spülsystem umfasst mindestens eine Spülmaschine. Die Spülmaschine umfasst mindestens
eine Reinigungskammer zur Aufnahme des Reinigungsguts. Weiterhin umfasst die Spülmaschine
mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit
mindestens einem Waschfluid und mindestens einem Klarspülfluid.
[0063] Der Begriff "Spülmaschine", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem
seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann
sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste
Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung
beziehen, welche eingerichtet ist, um Reinigungsgut von anhaftenden makroskopischen
oder auch mikroskopischen Verunreinigungen zu befreien oder derartige Verunreinigungen
zumindest teilweise zu beseitigen. Zusätzlich kann optional eine Desinfektionswirkung
ausgeübt werden. Die Spülmaschine kann, wie unten noch näher ausgeführt wird, insbesondere
als Geschirrspülmaschine ausgestaltet sein. Die Spülmaschine kann dabei beispielsweise
als EinkammerSpülmaschine, insbesondere als gewerbliche Einkammer-Geschirrspülmaschine
mit Mehrkreis-Spülsystem, oder auch als Hauben-Spülmaschine, insbesondere als Durchschub-Spülmaschine,
ausgestaltet sein. Beispiele werden unten noch näher ausgeführt.
[0064] Der Begriff "Reinigungskammer", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff,
dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann
sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste
Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine vollständig
oder teilweise geschlossene Kammer beziehen, innerhalb derer der Reinigungsvorgang
vollständig oder teilweise durchgeführt werden kann. Die Reinigungskammer kann insbesondere
mindestens ein Gehäuse aufweisen, welches die Reinigungskammer ganz oder teilweise
umschließt. Dabei kann eine einzige Reinigungskammer vorgesehen sein, oder es können
grundsätzlich auch mehrere Reinigungskammern, beispielsweise sequenziell, vorgesehen
sein. Die Reinigungskammer kann beispielsweise mindestens eine Öffnung zum Beladen
der Reinigungskammer mit dem Reinigungsgut aufweisen. Beispielsweise kann dies eine
Öffnung mit einer an eine Frontseite der Reinigungskammer und/oder eine Oberseite
der Reinigungskammer angeordneten Klappe sein. Alternativ sind auch Hauben zum Abschluss
der Reinigungskammer möglich, beispielsweise im Rahmen von so genannten Hauben-Geschirrspülmaschinen
oder Durchschub-Spülmaschinen. Auch andere Ausgestaltungen sind grundsätzlich möglich.
[0065] Der Begriff "Beaufschlagungsvorrichtung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter
Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie
der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder
angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine
grundsätzlich beliebige Vorrichtung beziehen, mittels derer das Reinigungsgut innerhalb
der Reinigungskammer mit der Reinigungsfluid, insbesondere Reinigungsflüssigkeit,
beaufschlagt werden kann. Die Beaufschlagungsvorrichtung kann insbesondere, wie unten
noch näher erläutert wird, mindestens ein Düsensystem umfassen. Weiterhin kann die
Beaufschlagungsvorrichtung mindestens eine Pumpe umfassen, sowie mindestens ein Leitungssystem,
zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit an das Düsensystem. Dabei können beispielsweise
ein Düsensystem und ein Leitungssystem zur Beaufschlagung mit Reinigungsflüssigkeit
aus einem Tank vorgesehen sein, sowie mindestens eine entsprechende Pumpe. Alternativ
oder zusätzlich kann auch beispielsweise mindestens ein Düsensystem direkt aus einer
Zuleitung beaufschlagt werden, ohne dass hierfür eine Pumpe erforderlich wäre. Die
Spülmaschine kann beispielsweise eingerichtet sein, um mittels der Beaufschlagungsvorrichtung
ein Reinigungsprogramm durchzuführen, bei welchem das Reinigungsgut stationär in der
Reinigungskammer aufgenommen ist und nacheinander in einem oder mehreren Reinigungsschritten
des Reinigungsprogramms auf unterschiedliche Weise mit Reinigungsfluid beaufschlagt
wird, beispielsweise zunächst in mindestens einem Waschschritt mit dem mindestens
einen Waschfluid und in mindestens einem Klarspülschritt mit dem mindestens einen
Klarspülfluid. Weiterhin kann mindestens ein Trocknungsschritt vorgesehen sein, welcher
beispielsweise in der einen Reinigungskammer bei stationärer Aufnahme des Reinigungsguts
der Beaufschlagung mit dem Reinigungsfluid nachgelagert sein.
[0066] Das Spülsystem weist weiterhin mindestens ein Spülkorb-System gemäß der vorliegenden
Erfindung auf, beispielsweise nach einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausgestaltungen
und/oder gemäß einer oder mehreren der nachfolgend näher beschriebenen Ausführungsformen.
Die Reinigungskammer der Spülmaschine ist eingerichtet, um das Spülkorb-System aufzunehmen.
Beispielsweise kann die Reinigungskammer derart dimensioniert sein, dass das Spülkorb-System
darin aufgenommen werden kann. Beispielsweise kann die Reinigungskammer mindestens
eine Schiene aufweisen, in welche der Spülkorb eingeschoben werden kann. Weiterhin
kann die Spülmaschine in der Reinigungskammer mindestens eine Wascharm-Nabe aufweisen,
auf welche der Anschlussadapter montierbar ist, so dass der Anschlussadapter mit der
Beaufschlagungsvorrichtung der Spülmaschine fluidisch in Verbindung steht und in diese
Beaufschlagungsvorrichtung eingebunden werden kann. Bei in der Reinigungskammer aufgenommenem
Spülkorb kann dann auch der Spülkorb Bestandteil der Beaufschlagungsvorrichtung werden,
da die Düsen des Spülkorbs fluidisch an die Beaufschlagungsvorrichtung angebunden
sind.
[0067] Die Beaufschlagungsvorrichtung ist eingerichtet, um das Reinigungsgut mittels der
Düsen des Spülkorb-Systems mit dem Waschfluid und dem Klarspülfluid zu beaufschlagen,
beispielsweise sequenziell. So kann die Spülmaschine insbesondere als Programmautomat
eingerichtet sein und kann eingerichtet sein, um mindestens ein Reinigungsprogramm
oder Spülprogramm durchzuführen, in welchem das Reinigungsgut in mindestens einem
Waschschritt mit Waschfluid beaufschlagt wird und in mindestens einem dem Waschschritt
zeitlich nachgelagerten Klarspülschritt mit Klarspülfluid beaufschlagt wird. Weiterhin
kann das Spülprogramm mindestens einen Trocknungsschritt aufweisen.
[0068] Die Spülmaschine kann insbesondere mindestens einen Waschtank aufweisen. Das Reinigungsgut
kann mittels der Düsen mit Waschfluid aus dem Waschtank im Umwälzbetrieb beaufschlagbar
sein, beispielsweise in dem mindestens einen Waschschritt des Spülprogramms. Der Waschtank
kann beispielsweise in einem Boden der Reinigungskammer ausgebildet sein. Die Spülmaschine
kann insbesondere als gewerbliche Spülmaschine ausgestaltet sein und kann zusätzlich
zu dem mindestens einen Waschtank insbesondere weiterhin mindestens einen von dem
Waschtank getrennt ausgebildeten Klarspültank aufweisen, wobei das Reinigungsgut mittels
der Düsen mit Klarspülfluid aus dem Klarspültank beaufschlagbar ist. Der Klarspültank
kann insbesondere als Boiler ausgestaltet sein.
[0069] Wie oben ausgeführt, kann die Beaufschlagungsvorrichtung insbesondere mindestens
einen austauschbaren Wascharm aufweisen. Der Wascharm kann beispielsweise als rotierbarer
Wascharm ausgestaltet sein. Insbesondere kann dieser Wascharm eine Mehrzahl von Düsenöffnungen
aufweisen und kann rotierbar auf der Wascharm-Nabe aufgenommen sein. Insbesondere
kann der Wascharm reversibel mit der Wascharm-Nabe der Spülmaschine verbindbar sein
und kann gegen den Anschlussadapter austauschbar sein. So können, wie oben ausgeführt,
insbesondere der Wascharm und der Anschlussadapter Schnellverschlüsse zur Verbindung
mit der Wascharm-Nabe aufweisen.
[0070] Die Spülmaschine kann insbesondere mindestens eine Verschlussvorrichtung zum Verschließen
der Reinigungskammer aufweisen. Diese Verschlussvorrichtung kann insbesondere eingerichtet
sein, um in einem geschlossenen Zustand den Spülkorb gegen den Anschlussadapter zu
pressen. Wie oben ausgeführt, kann dabei der Spülkorb gegen den Anschlussadapter gepresst
werden und/oder der Anschlussadapter kann gegen den Spülkorb gepresst werden. Durch
diesen Vorgang der Druckbeaufschlagung oder Kraftbeaufschlagung kann der Anschlussadapter
dicht mit den Fluidzuführungen verbunden werden. Wie oben ausgeführt, kann dabei insbesondere
ein Dichtelement zwischen dem Anschlussadapter und dem Spülkorb zusammengepresst werden
und eine zusätzliche Dichtwirkung entfalten.
[0071] Wie oben ausgeführt, ist die Erfindung in verschiedenen Arten von Spülmaschinen einsetzbar.
Insbesondere kann die Spülmaschine ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus: einer
Frontlader-Einkammerspülmaschine; einer Hauben-Spülmaschine, insbesondere einer Durchschub-Spülmaschine.
So kann die Verschlussvorrichtung insbesondere mindestens eine Vorrichtung aufweisen,
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Klappe; einer Tür; einer Haube. Dementsprechend
kann die Spülmaschine beispielsweise, wie oben ausgeführt, als Frontlader-Spülmaschine
ausgestaltet sein oder, alternativ, als Hauben-Spülmaschine, beispielsweise als Durchschub-Spülmaschine,
bei welcher der Spülkorb bei geöffneter Haube von einer Richtung her in die Reinigungskammer
eingeschoben werden kann, und, nach dem Reinigungsvorgang, in eine andere Richtung
aus der Reinigungskammer ausgeschoben werden kann. Während im ersten Fall die Verschlussvorrichtung
beispielsweise eine Frontklappe oder Tür umfassen kann, welche die Kraftbeaufschlagung
beim Schließen bewerkstelligen kann, kann, wie nachfolgend noch näher beschrieben
wird, kann im Fall der Haubenspülmaschine die Kraftbeaufschlagung beispielsweise über
ein Hebelsystem erfolgen.
[0072] Die Verschlussvorrichtung kann insbesondere mindestens eine geöffnete Stellung und
mindestens eine geschlossene Stellung aufweisen. In der geöffneten Stellung kann Reinigungsgut
in die Reinigungskammer eingebracht und anschließend wieder aus der Reinigungskammer
entfernt werden, wohingegen in der geschlossenen Stellung ein Reinigungsvorgang erfolgen
kann.
[0073] Die Spülmaschine kann beispielsweise, wie oben ausgeführt, als Hauben-Spülmaschine
ausgestaltet sein. In diesem Fall kann das Spülsystem beispielsweise mindestens eine
Vorrichtung aufweisen, um bei einem Schließen einer Haube der Spülmaschine den Anschlussadapter
gegen den Spülkorb zu pressen. Diese Vorrichtung kann beispielsweise mindestens eine
Konstruktion aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Hebelkonstruktion,
wobei die Haube beim Schließen auf mindestens einen Hebel der Hebelkonstruktion drückt;
einem hydraulischen Aktor; einem pneumatischen Aktor; einen elektromechanischen Aktor.
[0074] Die Vorrichtung kann ganz oder teilweise Bestandteil der Spülmaschine sein, kann
auch beispielsweise ganz oder teilweise Bestandteil des Anschlussadapters sein oder
kann auch ganz oder teilweise Bestandteil des Spülkorbs sein.
[0075] In einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut mit mindestens
einem Hohlraum vorgeschlagen, insbesondere zur Reinigung mindestens eines Gefäßes
und insbesondere mindestens einer Flasche. Das Verfahren umfasst die nachfolgend näher
genannten Schritte. Diese Schritte können in der genannten Reihenfolge durchgeführt
werden. Auch eine andere Reihenfolge ist jedoch grundsätzlich möglich. Weiterhin können
zwei oder mehr der genannten Verfahrensschritte zeitlich überlappend oder gleichzeitig
durchgeführt werden. Weiterhin können einer oder mehrere der genannten Verfahrensschritte
einfach oder auch wiederholt durchgeführt werden. Das Verfahren kann über die genannten
Schritte hinaus weitere Verfahrensschritte umfassen, welche nicht genannt sind.
[0076] Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
- a) Bereitstellen eines Spülkorbs, umfassend einen Korbboden und eine Mehrzahl von
sich von dem Korbboden aus erstreckenden Düsen, wobei in dem Korbboden mindestens
zwei Fluidzuführungen vorgesehen sind, wobei die Düsen jeweils mindestens einen Waschfluidkanal
aufweisen, welcher mit einer Waschfluidzuführung in dem Korbboden fluidisch verbunden
ist und in mindestens einer Waschdüsenöffnung der jeweiligen Düse mündet, wobei die
Düsen weiterhin jeweils mindestens einen von dem Waschfluidkanal getrennt ausgebildeten
Klarspülfluidkanal aufweisen, wobei der Klarspülfluidkanal mit einer Klarspülfluidzuführung
in dem Korbboden fluidisch verbunden ist und in mindestens einer Klarspüldüsenöffnung
der jeweiligen Düse mündet;
- b) Aufstecken des Reinigungsguts auf mindestens eine der Düsen, derart, dass die Düse
in den Hohlraum des Reinigungsguts ragt;
- c) Beaufschlagen des Hohlraums mit Waschfluid über die Waschfluidzuführung und den
Waschfluidkanal; und
- d) Beaufschlagen des Hohlraums mit Klarspülfluid über die Klarspülfluidzuführung und
den Klarspülfluidkanal.
[0077] Für mögliche Definitionen der verwendeten Begriffe kann auf die obige Beschreibung
des Spülkorbs, des Spülkorb-Systems und des Spülsystems verwiesen werden. Insbesondere
kann das vorgeschlagene Verfahren unter Verwendung des Spülkorbs, des Spülkorb-Systems
oder des Spülsystems gemäß einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausführungsformen
und/oder gemäß einer oder mehrerer der nachfolgend noch näher beschriebenen Ausgestaltungen
durchgeführt werden.
[0078] Das Verfahren kann weiterhin folgende Schritte umfassen:
e) Bereitstellen mindestens eines Anschlussadapters, wobei der Anschlussadapter eingerichtet
ist, um die Fluidzuführungen in dem Korbboden mit Reinigungsfluid derart zu versorgen,
dass die Waschfluidzuführung mit Waschfluid versorgt wird und die Klarspülfluidzuführung
getrennt mit Klarspülfluid versorgt wird;
f) Beaufschlagung der Waschfluidzuführung mit Waschfluid mittels des Anschlussadapters;
und
g) Beaufschlagung der Klarspülfluidzuführung mit Klarspülfluid mittels des Anschlussadapters.
[0079] Weiterhin kann das Verfahren folgende Schritte umfassen:
h) Bereitstellen einer Spülmaschine, wobei die Spülmaschine mindestens eine Reinigungskammer
zur Aufnahme des Reinigungsguts umfasst, wobei die Spülmaschine weiterhin mindestens
eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit mindestens
einem Waschfluid und mindestens einem Klarspülfluid aufweist;
i) Einbringen des Spülkorb-Systems, umfassend den Anschlussadapter und den Spülkorb,
in die Reinigungskammer;
j) Beaufschlagen des Reinigungsguts mittels der Beaufschlagungsvorrichtung und der
Düsen mit Waschfluid, und
k) Beaufschlagen des Reinigungsguts mittels der Beaufschlagungsvorrichtung und der
Düsen mit Klarspülfluid.
[0080] Der Spülkorb, das Spülkorb-System und das Spülsystem, sowie das vorgeschlagene Verfahren,
wie sie vorliegend vorgeschlagen werden, weisen gegenüber bekannten Vorrichtungen
und Verfahren der genannten Art zahlreiche Vorteile auf. So lassen sich insbesondere
die eingangs beschriebenen Nachteile bekannter Vorrichtungen und Verfahren der genannten
Art zumindest weitgehend vermeiden. Insbesondere lassen sich Spülmaschinen mit einem
Zweikreis-Fluidsystem für den gewerblichen Einsatz zur Reinigung von Flaschen mittels
des vorgeschlagenen Spülkorbs, welcher als Korbeinsatz zu dieser Spülmaschine eingesetzt
werden kann, ausgestalten. Bei den Flaschen handelt es sich beispielsweise um Flaschen
für Tafelwasser in Restaurants oder ähnliche Arten von Reinigungsgut oder auch flaschenähnliche
Gegenstände wie Weinkaraffen, Limonadenkrüge.
[0081] Die Vorrichtungen und Verfahren, welche vorliegend vorgeschlagen werden, können darüber
hinaus vollständig ohne Rückschlagventile ausgestaltet werden, insbesondere ohne Rückschlagventile
zwischen den beiden Fluidsträngen im Spülkorb. Weiterhin kann Klarspülfluid am Ende
des Klarspülvorgangs aus dem Spülkorb zurück in einen Spültank geleitet werden, so
dass dieses Klarspülfluid nicht verloren geht, einschließlich der darin gespeicherten
Wärme.
[0082] Der Anschlussadapter kann insbesondere derart gestaltet werden, dass dieser ohne
Werkzeug zu montieren und zu demontieren ist. Dies kann beispielsweise, wie oben ausgeführt,
durch die Verwendung von Schnellverschlüssen erfolgen, beispielsweise durch die Verwendung
eines Schnellverschlusses zur Verbindung mit der Wascharm-Nabe. Der Anschlussadapter
kann anstelle eines unteren Wascharms in der Spülmaschine, insbesondere in einer Reinigungskammer
der Spülmaschine, montiert werden.
[0083] In dem Spülkorb, in dem Spülsystem und in der Spülmaschine können durchweg zwei getrennte
Fluidwege realisiert werden, nämlich einer für das Waschfluid und einer für das Klarspülfluid.
Diese getrennten Fluidwege können beispielsweise von der Wascharm-Nabe bis hin zu
den Düsen im Spülkorb realisiert werden. Hierdurch wird eine Vermischung beider Fluide
vermieden. Zudem wird Klarspülfluid somit vorzugsweise nicht zum Ausspülen gemeinsam
verwendeter Leitungen verwendet, wodurch Klarspülfluid eingespart werden kann und
wodurch ebenfalls eine Vermischung vermieden werden kann.
[0084] Die Fluidzuführungen in dem Korbboden können beispielsweise übereinander oder auch
nebeneinander angeordnet sein. Eine Anordnung nebeneinander kann beispielsweise dazu
führen, dass eine möglichst kleine Bauhöhe des Spülkorbs realisiert werden kann.
[0085] Das Reinigungsgut kann derart in die Reinigungskammer eingebracht werden, dass dieses
mit einer Öffnung nach unten oder schräg nach unten zeigt, so dass die Düsen von unten
nach oben in den Hohlraum des Reinigungsguts hineinragen können. So können die Düsen
beispielsweise in auf dem Kopf stehenden Flaschen oberhalb eines Flaschenhalses, also
oberhalb einer Engstelle des Flaschenhalses, münden. Auf diese Weise kann beispielsweise
eine verbesserte Waschmechanik am Flaschenboden auftreten, da eine Anhaftung des aufsteigenden
Strahls des Waschfluids und/oder des Klarspülfluids an der Flascheninnenfläche vermieden
werden kann. Zudem lassen sich Spülschatten, welche aufgrund einer Verjüngung der
Flasche auftreten, vermeiden. Die Düsen können also beispielsweise so weit in einen
Innenraum des Reinigungsguts hineinragen, dass eine Engstelle zwischen einer Öffnung
des Reinigungsguts und dem Innenraum, beispielsweise in Form eines Flaschenhalses,
von der Düse überwunden wird.
[0086] Aufgrund der Trennung des Waschfluidkanals und des Klarspülfluidkanals können weitere
Vorteile erreicht werden. Wie oben ausgeführt, lassen sich insbesondere Strahlprofile
auf diese Weise getrennt optimieren. Zudem können mindestens zwei Klarspülfluidkanäle
pro Düse vorgesehen sein. Deren Strahlen können sich teilweise überschneiden, wodurch
eine gesamte Innenfläche des Reinigungsguts beaufschlagbar ist. Zudem lassen sich
aufgrund einer Trennung von Klarspülfluid und Waschfluid Trübungen des Klarspülfluids
vermeiden und das Spülergebnis sowie die Trocknung des Reinigungsguts bei einem Einsatz
von Klarspüler verbessern.
[0087] In der Spülmaschine, insbesondere in einer Reinigungskammer der Spülmaschine, können
eine oder mehrere Schienen oder andere Arten von Aufnahmen für den mindestens einen
Spülkorb vorgesehen sein. So kann die mindestens eine Schiene beispielsweise eine
oder mehrere Leisten umfassen. Beispielsweise kann der Spülkorb auf der Leiste abgestellt
und/oder in die Schiene eingeschoben werden. Eine freie Höhe oberhalb des Spülkorbs
kann im Vergleich zu normalen Spülkörben erhalten bleiben, wodurch beispielsweise
eine reguläre Funktion eines oberen Wascharms erhalten bleiben kann, beispielsweise
für eine Außenreinigung des Reinigungsguts.
[0088] Der Spülkorb kann insbesondere einen oder mehrere Ablaufkanäle umfassen. Beispielsweise
kann dieser mindestens eine Ablaufkanal in dem Korbboden vorgesehen sein. Beispielsweise
kann der mindestens eine Ablaufkanal schräg nach hinten verlaufen und kann allgemein
dazu dienen, bei einem Anheben des Spülkorbs an einer Vorderseite, beispielsweise
von einer Frontklappe der Spülmaschine aus betrachtet, das Reinigungsgut von Flüssigkeit
zu befreien.
[0089] Der Spülkorb und/oder der Anschlussadapter können insbesondere einen oder mehrere
Filter aufweisen. So können beispielsweise jeweils ein oder mehrere Filter in einer
oder mehreren der Fluidzuführungen vorgesehen sein. Weiterhin können ein oder mehrere
Filter in oder an dem Anschlussadapter vorgesehen sein. Wiederum weiterhin können
ein oder mehrere Filter zwischen dem Anschlussadapter und dem Spülkorb vorgesehen
sein. Beispielsweise kann mindestens ein Feinfilter innerhalb des Anschlussadapters
vorgesehen sein und beispielsweise ein Verstopfen der Nachspüldüsenöffnungen durch
eventuelle Verunreinigungen im Frischwasser, beispielsweise mit Kalk, verhindern.
Dieser Filter kann bei demontiertem Anschlussadapter beispielsweise einfach rückgespült
und dadurch gereinigt werden.
[0090] Die Funktion des Spülkorbs und/oder der Düsen lässt sich durch ein einfaches Verfahren
überprüfen. So können eine oder mehrere der Fluidzuführungen beispielsweise ganz oder
teilweise mit Wasser beaufschlagt werden, um ein Strahlbild einer oder mehrerer oder
aller Düsen zu überprüfen. Dementsprechend kann der Spülkorb beispielsweise ein Anschlussstück
aufweisen, welches mit einer oder mehreren der Fluidzuführungen in dem Korbboden verbunden
werden kann und welches beispielsweise direkt oder über ein Verbindungsstück mit einer
Fluidquelle, beispielsweise einem Wasseranschluss und insbesondere einem Wasserhahn,
verbunden werden kann. Auf diese Weise kann bei Wasserzufuhr das Strahlbild der Düsen
überprüft werden. Mit einer Reinigungsnadel können eventuell vorhandene Anhaftungen
in den Düsenöffnungen beseitigt und anschließend die betroffene Düse rückgespült werden.
Dementsprechend kann der Spülkorb weiterhin mindestens ein Adapterstück zum Aufstecken
auf mindestens eine der Düsen aufweisen, wobei das Adapterstück eingerichtet ist,
um mit einer Fluidquelle, insbesondere einem Wasseranschluss und insbesondere einem
Wasserhahn, verbunden zu werden und die mindestens eine Düse rückzuspülen. Das Adapterstück
und/oder das Anschlussstück können auch Bestandteile eines Servicekits sein.
[0091] Der Spülkorb kann insbesondere derart ausgestaltet sein, dass eine vollständige Trennung
der beiden Flüssigkeitssysteme bis hin zu einer Spitze der Düsen erfolgt. Hierdurch
ergeben sich insbesondere die oben genannten Vorteile im Hinblick auf eine Einsparung
von Klarspülfluid, auf eine Vermeidung einer Durchmischung und auf eine Vermeidung
von Verschmutzungen. Zudem kann auf Ventilsysteme verzichtet werden.
[0092] Weiterhin lässt sich das Strahlverhalten von Waschfluid und Klarspülfluid getrennt
optimieren. So können beispielsweise die Waschdüsenöffnungen mit größerem Querschnitt
ausgestaltet werden als die Klarspüldüsenöffnungen. Beispielsweise lässt sich der
Querschnitt der einzelnen Nachspüldüsenöffnungen auf 3,14 mm
2 einstellen, wobei beispielsweise zwei derartige Nachspüldüsenöffnungen pro Düse vorgesehen
sein können, was insgesamt einen exemplarischen Querschnitt für die Nachspüldüsenöffnungen
von 6,3 mm
2 ergeben kann. Allgemein sind jedoch Abweichungen möglich, beispielsweise im Rahmen
der oben genannten Grenzen. Der Querschnitt, also die Querschnittsfläche, der Waschdüsenöffnung
kann beispielsweise auf 22 mm
2 eingestellt werden, was bei dem oben genannten Beispiel näherungsweise einen Faktor
sieben zwischen Waschdüsenöffnung und einer einzelnen Nachspüldüsenöffnung ergeben
kann. Auch diesbezüglich sind jedoch wieder Abweichungen möglich, beispielsweise innerhalb
der oben genannten Bereiche. Allgemein lassen sich beispielsweise mindestens zwei
Nachspüldüsenöffnungen pro zu reinigendem Stück Reinigungsgut, beispielsweise pro
Flasche, vorsehen.
[0093] Weiterhin lässt sich das Strahlverhalten und auch das Trocknungsverhalten durch besondere
Gestaltung der Düsen verbessern. So können die Düsen beispielsweise, wie oben ausgeführt,
jeweils eine oder mehrere Rippen und/oder eine oder mehrere Ablaufrinnen aufweisen.
Weiterhin lassen sich an den Düsenöffnungen, beispielsweise an den Waschdüsenöffnungen
und/oder den Klarspüldüsenöffnungen, strahlformende Elemente vorsehen, wie beispielsweise
eine oder mehrere Abrisskanten.
[0094] Der Spülkorb kann für eine bestimmte Anzahl an Stücken von Reinigungsgut vorgesehen
sein, welche fest vorgegeben sein kann oder welche auch beispielsweise variabel ausgestaltet
sein kann. Durch die oben beschriebene Variabilität kann der Spülkorb an die Anzahl
und/oder die Art des Reinigungsguts angepasst werden. Beispielsweise kann der Spülkorb
eingerichtet sein, um 12 oder 16 Flaschen gleichzeitig zu reinigen, beispielsweise
abhängig von der Flaschengröße. Weiterhin kann eine Facheinteilung variabel gestaltet
werden, beispielsweise durch eine variable Facheinteilung an einem Oberkorb. Diese
Variabilität kann beispielsweise durch steckbare und/oder verschiebbare Abtrennungen
realisiert werden, beispielsweise durch Abtrennungen aus Runddraht und/oder durch
Abtrennungen in Form von Trennelementen aus Kunststoff. Weiterhin kann eine Variabilität
auch beispielsweise durch variable Abtrennungen realisiert werden wie beispielsweise
elastische Materialien, beispielsweise Gummibänder. Weiterhin kann, wie oben ebenfalls
ausgeführt, ein Abstand zwischen Oberkorb und Korbboden variabel gestaltet werden.
So kann beispielsweise der Oberkorb einen oberen Rahmen am Korb aufweisen, welcher
höhenverstellbar ist, beispielsweise für eine Aufnahme unterschiedlich hoher Flaschen.
Die Variabilität der Höhe kann beispielsweise durch Splinte, Kugelraster oder auch
andere Vorrichtungen zur Höhenverstellung realisiert werden.
[0095] Die Spülmaschine kann insbesondere als Programmautomat ausgestaltet sein. Für das
Reinigen mit dem beschriebenen Spülkorb können ein oder mehrere spezielle Reinigungsprogramme
vorgesehen sein. So kann beispielsweise ein reguläres Reinigungsprogramm mit mindestens
einem Waschschritt und mindestens einem Klarspülschritt vorgesehen sein. Alternativ
oder zusätzlich können ein oder mehrere weitere Programme vorgesehen sein, welche
spezielle Funktionen erfüllen. So können auch ein oder mehrere Programme vorgesehen
sein, welche mindestens einen Entkalkungsschritt zum Entkalken des Reinigungsguts
mittels der Düsen umfassen, beispielsweise mittels einer speziellen Entkalkungschemie
in dem Waschfluid. Alternativ oder zusätzlich können auch ein oder mehrere andere
Arten von speziellen Reinigungsschritten mittels der Düsen durchgeführt werden. Wiederum
alternativ oder zusätzlich kann auch mindestens ein Flaschenreinigungsprogramm vorgesehen
sein, bei welchem mindestens ein Waschschritt und/oder mindestens ein Klarspülschritt
vorgesehen sind, welche nicht kontinuierlich ablaufen, sondern bei denen die Beaufschlagung
mit Waschfluid und/oder mit Klarspülfluid einmal oder mehrfach unterbrochen wird.
Insbesondere eine Beaufschlagung mit Waschfluid kann dabei unterbrochen werden, wobei
eine Beaufschlagung mit Klarspülfluid auch kontinuierlich erfolgen kann. So kann beispielsweise
eine Umwälzung von Waschfluid im Umwälzbetrieb mit zeitlichen Unterbrechungen durchgeführt
werden. Die Unterbrechung der Beaufschlagung mit Fluid kann insbesondere dazu führen,
dass ein Befüllen eines Innenraums der Gefäße mit Fluid, insbesondere eines Innenraums
der Flaschen, verhindert wird, da oftmals ein Ablaufen des Fluids durch den engen
Flaschenhals verhindert wird. Durch die Unterbrechungen kann eventuell aufgestautes
Waschfluid und/oder Klarspülfluid aus dem Innenraum auslaufen, um danach den wieder
einsetzenden Strahl in der Flasche nicht zu beeinträchtigen und somit eine gute Reinigungsleistung
sicherzustellen. Beispielsweise kann eine Zeit für eine Umwälzung des Waschfluids
5x18 s betragen, mit jeweils 4 s Unterbrechung. Die Zeit für eine Klarspülung kann
beispielsweise 10 s betragen. Eine gesamte Programmdauer kann beispielsweise näherungsweise
120 s betragen. Auch andere zeitliche Ausgestaltungen sind jedoch grundsätzlich möglich.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0096] Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen, insbesondere in Verbindung mit den Unteransprüchen. Hierbei
können die jeweiligen Merkmale für sich alleine oder zu mehreren in Kombination miteinander
verwirklicht sein. Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt.
Die Ausführungsbeispiele sind in den Figuren schematisch dargestellt. Gleiche Bezugsziffern
in den einzelnen Figuren bezeichnen dabei gleiche oder funktionsgleiche bzw. hinsichtlich
ihrer Funktionen einander entsprechende Elemente.
[0097] Im Einzelnen zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer geschlossenen Spülmaschine eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Spülsystems, eines Spülkorb-Systems und eines Spülkorbs;
- Figur 2A
- eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 1 mit geöffneter
Spülmaschine und mit einem Spülkorb vor einem Einschub in eine Reinigungskammer der
Spülmaschine;
- Figur 2B
- die Anordnung gemäß Figur 2A nach Einschub des Spülkorbs in die Reinigungskammer;
- Figur 3
- die Anordnung gemäß den Figuren 2A und 2B ohne Spülkorb, mit in die Reinigungskammer
eingebrachtem Anschlussadapter;
- Figur 4
- der Spülkorb in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 5
- der Anschlussadapter in einer perspektivischen Darstellung schräg von oben;
- Figur 6
- der Anschlussadapter in einer perspektivischen Darstellung schräg von unten;
- Figur 7
- eine Schnittdarstellung durch das Spülkorb-System mit dem Spülkorb und dem Anschlussadapter;
- Figur 8
- eine Ansicht einer Verteilerstruktur in dem Spülkorb;
- Figur 9a
- eine perspektivische Ansicht einer Düse des Spülkorbs;
- Figur 9b
- eine Schnittdarstellung durch die Düse mit Schnittebene parallel zu einer Längserstreckungsachse;
- Figur 9c
- eine Schnittdarstellung durch die Düse mit Schnittebene senkrecht zu der Längserstreckungsachse;
- Figur 10
- eine perspektivische Darstellung einer geöffneten Spülmaschine eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Spülsystems, eines Spülkorb-Systems und eines Spülkorbs;
- Figur 11a
- eine Schnittdarstellung durch eine Reinigungskammer der Anordnung gemäß Figur 10 mit
geöffneter Haube;
- Figur 11b
- eine Schnittdarstellung analog zu Figur 11a, mit geschlossener Haube; und
- Figur 12
- einen schematischen Ablaufplan einer Ausführungsform eines Verfahrens zur Reinigung
von Reinigungsgut.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0098] In den Figuren 1 bis 9c ist in verschiedenen Ansichten und Teilansichten ein erstes
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Spülsystems 110 zur Reinigung von Reinigungsgut
112 gezeigt. Das Reinigungsgut 112 weist mindestens einen Hohlraum 114 auf, welcher
beispielsweise in einer Querschnittsdarstellung gemäß Figur 7 erkennbar ist. Insbesondere
kann es sich bei dem Reinigungsgut 112 um Gefäße 116 und insbesondere um Flaschen
118 handeln.
[0099] Das Spülsystem umfasst eine Spülmaschine 120, welche in dem Ausführungsbeispiel der
Figuren 1 bis 9c exemplarisch als Frontlader-Geschirrspülmaschine 122 ausgestaltet
sein kann. Auch andere Ausgestaltungen sind jedoch möglich, wie nachfolgend noch näher
beschrieben wird. Weiterhin umfasst das Spülsystem 110, neben der Spülmaschine 120,
ein Spülkorb-System 124. Das Spülkorb-System 124 umfasst seinerseits mindestens einen
Spülkorb 126 sowie mindestens einen Anschlussadapter 128.
[0100] Die Spülmaschine 120 weist ein Gehäuse 130 auf, in welchem eine Reinigungskammer
132 zur Aufnahme des Reinigungsguts 112 vorgesehen ist. Diese Reinigungskammer 132
ist durch eine Verschlussvorrichtung 134 verschließbar, welche im vorliegenden Fall
exemplarisch als Klappe 136 ausgestaltet sein kann. Auch andere Ausgestaltungen sind
jedoch möglich.
[0101] Die Spülmaschine 120 weist weiterhin eine Beaufschlagungsvorrichtung 138 zur Beaufschlagung
des Reinigungsguts 112 mit mindestens einem Waschfluid und mindestens einem Klarspülfluid
auf. Diese Beaufschlagungsvorrichtung 138 ist hier nur teilweise dargestellt. Erkennbar
ist eine Wascharm-Nabe 140 für einen unteren Wascharm, auf welche der Anschlussadapter
128 in der in Figur 3 gezeigten Darstellung aufgesteckt ist. Die Beaufschlagungsvorrichtung
138 kann beispielsweise einen oder mehrere Tanks, eine oder mehrere Rohrleitungen
und eine oder mehrere Pumpen umfassen. Weiterhin kann die Beaufschlagungsvorrichtung
138 Düsenarme umfassen, welche beispielsweise unterhalb und oberhalb des Reinigungsguts
112 in der Reinigungskammer 132 vorgesehen sein können. Allgemein kann exemplarisch
für die Ausgestaltung der Beaufschlagungsvorrichtung auf den oben genannten Stand
der Technik verwiesen werden, beispielsweise auf
DE 10 2004 056 052 A1 oder
DE 10 2007 025 263 A1. Auch andere Ausgestaltungen sind jedoch möglich.
[0102] Die Spülmaschine 120 ist eingerichtet, um das Spülkorb-System 124 in der Reinigungskammer
132 aufzunehmen, und die Beaufschlagungsvorrichtung 138 ist eingerichtet, um das Reinigungsgut
112 mittels der nachfolgend noch näher beschriebenen Düsen 142 des Spülkorb-Systems
124 mit Waschfluid und Klarspülfluid zu beaufschlagen.
[0103] In Figur 7 ist exemplarisch das Spülkorb-System 124 in einer Schnittdarstellung gezeigt.
Das Spülkorb-System 124 umfasst den Spülkorb 126 und den Anschlussadapter 128.
[0104] Der Spülkorb 126 umfasst einen Korbboden 144 sowie eine Mehrzahl der sich von dem
Korbboden 144 aus erstreckenden Düsen 142. Die Gefäße 116, insbesondere die Flaschen
118, können umgekehrt auf die Düsen 142 aufgesteckt sein, so dass die Düsen 142 in
den Innenraum 114 der Gefäße 116 ragen. Die Düsen 142 weisen, wie beispielsweise in
den Figuren 9a, 9b und 9c erkennbar, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen
Düsenkörper 146 auf, welcher beispielsweise aus einem starren Material, beispielsweise
einem Kunststoff, hergestellt sein kann. In Figur 9a ist eine perspektivische Ansicht
einer Düse 142 gezeigt, während 9b eine Schnittdarstellung durch den Düsenkörper 146
parallel zu einer Längserstreckungsachse 148 der Düse 142 zeigt, und Figur 9c eine
Schnittdarstellung senkrecht zur Längserstreckungsachse 148. Die Längserstreckungsachse
148 kann auch als Düsenachse bezeichnet werden.
[0105] Die Düsen 142 weisen jeweils in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen auf der Längserstreckungsachse
148 angeordneten Waschfluidkanal 150 sowie zwei oder mehr außerhalb der Längserstreckungsachse
148 angeordnete Klarspülfluidkanäle 152 auf.
[0106] In dem Korbboden 144 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Fluidzuführungen
154 vorgesehen, nämlich eine Waschfluidzuführung 156 und eine Klarspülfluidzuführung
158. Diese Fluidzuführungen 154 sind in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 übereinander
in dem Korbboden 144 angeordnet. Auch eine andere Anordnung ist jedoch möglich, beispielsweise
eine Anordnung nebeneinander in dem Korbboden 144. Der Korbboden 144 kann beispielsweise
aus einem Grundmaterial gefertigt sein, wobei die Fluidzuführungen in das Grundmaterial
eingelassen sind oder durch Kanäle in dem Grundmaterial gebildet werden. Auch andere
Ausgestaltungen sind jedoch alternativ oder zusätzlich möglich, beispielsweise Systeme
bei denen die Kanalstruktur durch ein separates Bauteil gebildet wird oder Rohrsysteme.
So können beispielsweise auch in oder an dem Korbboden 144 eine oder mehrere Verteilerplatten
vorgesehen und/oder montiert sein. Die mindestens eine Verteilerplatte kann auch beispielsweise
fest oder lösbar mit den Düsen 142 verbunden sein.
[0107] Der Waschfluidkanal in den Düsen 142 ist fluidisch mit der Waschfluidzuführung 156
verbunden, wenn die jeweilige Düse 142 in dem Spülkorb 126 verbaut ist. Analog sind
die Klarspülfluidkanäle 152 mit der Klarspülfluidzuführung 158 fluidisch verbunden.
[0108] Die Düsen 142 können beispielsweise jeweils einen Düsenabschnitt 160 und mindestens
einen Verbindungsabschnitt 162 aufweisen. Während der Düsenabschnitt 160 von dem Korbboden
144 hervorsteht, ragt der Verbindungsabschnitt 162, bei mit dem Korbboden 144 verbundener
Düse 142, in den Korbboden 144 hinein. Der Waschfluidkanal 150 der Düse 142 endet
an seinem unteren Ende in einer Waschfluidverbindung 164, mittels derer die Waschfluidzuführung
156 in dem Korbboden 144 mit dem Waschfluidkanal 150 verbunden wird. In analoger Weise
können die Klarspülfluidkanäle 152 in entsprechenden Klarspülfluidverbindungen 166
münden. Wenn der Verbindungsabschnitt 162 in den Korbboden 144 hineinragt, können
über die Waschfluidverbindung 164 die Waschfluidzuführung 156 in dem Korbboden 144
und der Waschfluidkanal 150 fluidisch verbunden werden. In analoger Weise können über
die Klarspülfluidverbindungen 166 die Klarspülfluidzuführung 158 in dem Korbboden
144 und die Klarspülfluidkanäle 152 in der Düse 142 fluidisch miteinander verbunden
werden. Diese fluidischen Verbindungen können während des Einsetzens der Düse 142
in den Korbboden 144 automatisch hergestellt werden. Die Düsen 142 sind lösbar mit
dem Korbboden 144 verbindbar. Insbesondere kann dies durch mindestens eine Schraubverbindung
erfolgen. So kann beispielsweise der Verbindungsabschnitt 162 ein Außengewinde 168
umfassen, welches beispielsweise an seiner Oberseite durch einen Flansch 170 begrenzt
wird, der auf dem Korbboden auflegbar ist. Entsprechend kann beispielsweise in dem
Korbboden 144 ein Innengewinde vorgesehen sein, in welches das Außengewinde 168 eingeschraubt
werden kann.
[0109] Beim Verbinden der Düsen 142 mit dem Korbboden 144 können also die fluidischen Verbindungen
der Kanäle 150, 152 mit den entsprechenden Fluidzuführungen 154, 156, 158 automatisch
hergestellt werden, wobei die fluidischen Systeme des Waschfluids und des Klarspülfluids
vollständig getrennt bleiben können. Insbesondere können die Waschfluidverbindung
164 und die Klarspülfluidverbindung 166 automatisch in die jeweilige Fluidzuführung
154 hineinragen. Beispielsweise kann die Waschfluidverbindung 164 weiter in den Korbboden
144 hineinragen als die Klarspülfluidverbindungen 166, so dass diese Verbindungen
164, 166 in unterschiedlichen Ebenen innerhalb des Korbbodens 144 angeordnet sind.
Dies ist insbesondere realisierbar in Kombination mit den optional in unterschiedlichen
Ebenen angeordneten Fluidzuführungen 156, 158. Wie oben beschrieben, können diese
jedoch auch auf andere Weise angeordnet sein, beispielsweise nebeneinander.
[0110] Der Waschfluidkanal 150 und die Klarspülfluidkanäle 152 sind fluidisch voneinander
getrennt ausgebildet. Der Waschfluidkanal 150 mündet an seiner Spitze in einer Waschdüsenöffnung
172, und die Klarspülfluidkanäle 152 münden jeweils in einer Klarspüldüsenöffnung.
Wie beispielsweise in Figur 9a erkennbar, können diese Düsenöffnungen 172, 174 auf
unterschiedliche Weisen gestaltet werden. So kann beispielsweise die Waschdüsenöffnung
172 mit großem Querschnitt ausgestaltet werden, wohingegen die Klarspüldüsenöffnungen
174 mit deutlich kleinerem und/oder anders gestaltetem Querschnitt ausgestaltet sein
können. Weiterhin kann auch eine Geometrie der Düsenöffnungen 172, 174 unterschiedlich
gestaltet werden. So können die Klarspüldüsenöffnungen 174 beispielsweise mit einem
hochgezogenen Rand 176 ausgestaltet werden, welcher der Strahlformung dienen kann.
[0111] Der Düsenkörper 146 kann auf seiner Außenseite beispielsweise einen, zwei oder mehrere
parallel zur Längserstreckungsachse 148 verlaufende Abtropfkanäle 178 aufweisen. Diese
können beispielsweise als Rinnen auf einer Außenseite des Düsenkörpers 146 ausgestaltet
sein, wie beispielsweise in Figur 9a erkennbar. Weiterhin können die Düsen 142 auf
ihrer Außenseite jeweils mindestens zwei axial verlaufende Rippen 180 aufweisen, welche
zur Positionierung des Reinigungsguts 112 eingesetzt werden können. Diese Rippen 180
können als Auflagen für Mündungen 183 des Reinigungsguts 112 dienen, wie beispielsweise
in Figur 7 erkennbar ist. Die Rippen 180 können dabei gleichartig oder, wie in Figur
9a erkennbar, auch unterschiedlich ausgestaltet sein. Die Rippen 180 können sich beispielsweise
vom Korbboden 144 aus nach oben erstrecken, in einen Korbinnenraum 182 hinein.
[0112] Die Fluidzuführungen 154, 156, 18 können in dem Korbboden 144 beispielsweise eine
Verteilerstruktur 184 bilden oder aufweisen, welche exemplarisch in Figur 8 für eine
der Fluidzuführungen 154 gezeigt ist. Diese Verteilerstruktur 184 kann beispielsweise
eine Baumstruktur bilden. Diese Verteilerstruktur 184 kann beispielsweise eine Vielzahl
von Verteilerhohlräumen 185 aufweisen, wobei die Verteilerhohlräume 185 beispielsweise
jeweils entweder mit einem der Klarspülfluidkanäle 152 oder mit einem der Waschfluidkanäle
150 einer Düse 142 in Verbindung stehen.
[0113] Das Spülkorb-System 124 weist neben dem Spülkorb 126 den Anschlussadapter 128 auf.
Dieser Anschlussadapter 128 hat in der in den Figuren 3, 5, 6 und 7 erkennbaren Ausgestaltung
eine Waschfluidleitung 186 und eine von dieser getrennt ausgebildete Klarspülfluidleitung
188, welche in einem Korpus 190 des Anschlussadapters 128 ausgebildet sein können.
Der Anschlussadapter 128 verfügt weiterhin über ein Verbindungsstück 192, mittels
dessen der Anschlussadapter 128 anstelle eines unteren Wascharms auf die Wascharm-Nabe
140 aufgesteckt werden kann, so dass der Anschlussadapter 128 mit der Beaufschlagungsvorrichtung
138 verbunden wird und in diese Beaufschlagungsvorrichtung 138 eingebunden wird. Auf
diese Weise kann aus einem Waschfluidsystem der Spülmaschine 120 Waschfluid in die
Waschfluidleitung 186 eingeleitet werden, und Klarspülfluid aus einem Klarspülfluidsystem
der Spülmaschine 120 in die Klarspülfluidleitung 188. Das Verbindungsstück 192 kann
beispielsweise einen oder, wie insbesondere in den Figure 5 und 6 erkennbar, zwei
Schnellverschlüsse 194 aufweisen, mittels derer der Anschlussadapter 128 auf die Wascharm-Nabe
140 aufgesetzt und anschließend wieder von dieser gelöst werden kann. Zum Austauschen
des Wascharms können beispielsweise entsprechende Schnellverschlüsse an dem Wascharm
gelöst werden, dieser von der Wascharm-Nabe 140 abgenommen werden und anschließend
der entsprechende Anschlussadapter 128 anstelle des Wascharms auf die Wascharm-Nabe
140 aufgesteckt werden.
[0114] Der Anschlussadapter 128 weist, wie beispielsweise in Figur 7 erkennbar, vorzugsweise
eine S-Form auf und erstreckt sich von der Wascharm-Nabe 140 aus hin zu einer Rückwand
196 der Reinigungskammer 132, wie beispielsweise in Figur 3 erkennbar. In der Reinigungskammer
132 können Aufnahmen für den Spülkorb 126 vorgesehen sein, beispielsweise, wie in
Figur 3 erkennbar, Schienen 198. Wird der Spülkorb 126 in diese Schienen 198 eingeschoben,
mit seiner in Figur 4 erkennbaren Stirnseite voraus, so wird diese Stirnseite 200
gegen einen Fluidadapter 202 des Anschlussadapters 128 gepresst. In seiner Stirnseite
200 des Korbbodens 144 des Spülkorbs 126 weist der Spülkorb 126 Anschlussöffnungen
204, 206 auf, welche insbesondere in Figur 4 erkennbar sind. Diese Anschlussöffnungen
204, 206 können, wie oben ausgeführt, beispielsweise nebeneinander angeordnet sein,
wie in Figur 4 erkennbar, oder, wie in Figur 7 angedeutet, übereinander. Auch andere
Ausgestaltungen sind grundsätzlich möglich. Der Fluidadapter 202 des Anschlussadapters
128 weist zu diesen Anschlussöffnungen 204, 206 korrespondierende Anschlussöffnungen
208, 210 auf. Die Waschfluidleitung 186 des Anschlussadapters 128 mündet in der korrespondierenden
Anschlussöffnung 208, und die Klarspülfluidleitung 188 des Anschlussadapters 128 mündet
in der korrespondierenden Anschlussöffnung 210. Entsprechend bildet die Anschlussöffnung
204 einen Eingang zu der Waschfluidzuführung 156, und die Anschlussöffnung 206 bildet
einen Eingang zu der Klarspülfluidzuführung 158. Werden somit die Anschlussöffnungen
204, 206 auf die korrespondierenden Anschlussöffnungen 208, 210 gepresst, kann dementsprechend
Waschfluid aus der Waschfluidleitung 186 in die Waschfluidzuführung 156 strömen, und
Klarspülfluid aus der Klarspülfluidleitung 188 in die Klarspülfluidzuführung 158.
Zwischen den Anschlussöffnungen 204, 206 und ihren korrespondierenden Anschlussöffnungen
208, 210 können ein oder mehrere Dichtelemente 212 vorgesehen sein. Diese können beispielsweise,
wie in Figur 5 erkennbar, Bestandteil des Fluidadapters 202 sein. Alternativ oder
zusätzlich können auch ein oder mehrere Dichtelemente 212 an dem Spülkorb 126 vorgesehen
sein.
[0115] Weiterhin weist der Spülkorb 126 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Zentriervorrichtung
214 auf, welche beispielsweise in Figur 4 erkennbar ist. Diese Zentriervorrichtung
214 umfasst in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Vertiefung in der Stirnseite
200 des Spülkorbs 126, mittels derer die Anschlussöffnungen 204, 206 zu ihren korrespondierenden
Anschlussöffnungen 208 bzw. 210 positioniert werden, wenn der Spülkorb 126 in die
Reinigungskammer 132 eingeschoben und gegen den Fluidadapter 202 gepresst wird. Entsprechend
kann der Anschlussadapter 128 eine korrespondierende Zentriervorrichtung 216 aufweisen,
welche beispielsweise in Figur 5 erkennbar ist und welche beispielsweise Bestandteil
des Fluidadapters 202 sein kann. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine, insbesondere
keilförmige, Nase oder einen Vorsprung in dem Fluidadapter 202 handeln, welche in
die Vertiefung der Zentriervorrichtung 214 eingreifen kann. Auch andere Arten von
Zentriervorrichtungen sind grundsätzlich denkbar.
[0116] Um den Spülkorb 126 während des Reinigungsvorgangs fluiddicht mit dem Anschlussadapter
128 zu verbinden, kann der Spülkorb 126 weiterhin, wie in Figur 7 erkennbar, mindestens
ein Andruckelement 218 aufweisen. Dieses Andruckelement 218 kann beispielsweise in
Form eines gefederten Druckstücks ausgestaltet sein, welches in Figur 7 dargestellt
ist. Auch andere Ausgestaltungen von Andruckelementen 218 sind denkbar, wie nachfolgend
noch näher beschrieben wird. Beim Schließen der Klappe 136 drückt diese Klappe 136
auf das Andruckelement 218, so dass der Spülkorb 126 gegen den Fluidadapter 202 gepresst
wird.
[0117] Wie insbesondere in Figur 4 erkennbar, kann der Spülkorb 126 mehrteilig ausgestaltet
sein und kann neben dem Korbboden 144 weiterhin einen Oberkorb 220 aufweisen. Dieser
Oberkorb 220 kann beispielsweise eine Vielzahl von Fächern 222 aufweisen, in welche
das Reinigungsgut 112 eingesteckt werden kann, beispielsweise indem die Flaschen 118
mit ihrer Mündung nach unten in die Fächer 222 eingesteckt werden. Insbesondere können
diese Fächer 222 zu den Düsen 142 korrespondieren, so dass jeweils eine Flasche auf
eine Düse aufgesteckt werden kann. Die Fächer 222 können dabei insbesondere eine variable
Größe aufweisen. Dies kann beispielsweise, wie in Figur 4 erkennbar, durch variable
Begrenzungselemente 224 erfolgen. Diese Begrenzungselemente 224 können beispielsweise
steckbar und/oder verschiebbar sein, beispielsweise in Form von Runddrähten, welche
in ein Lochraster 226 eines Rahmens 228 variabel eingesteckt werden können. Weiterhin
kann der Oberkorb 220 beispielsweise höhenverstellbar ausgestaltet sein. So kann der
Oberkorb 220 beispielsweise an einem Gestell 230 variabel festlegbar befestigt sein,
so dass der Oberkorb 220 beispielsweise entlang des Gestells 230 verschiebbar sein
kann. Hierbei können Fixiervorrichtungen für eine Festlegung der Höhe vorgesehen sein,
und/oder es kann beispielsweise ein Raster vorgesehen sein. Auch andere Ausgestaltungen
für eine Höhenverstellung sind grundsätzlich möglich.
[0118] Wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, lässt sich der vorgeschlagene Spülkorb 126
in einer oder mehreren der beschriebenen Ausgestaltungen beispielsweise in der Frontlader-Geschirrspülmaschine
122 einsetzen. Alternativ zu Spülmaschinen 120, in welchen die Verschlussvorrichtung
134 als Klappe 136 ausgebildet ist, sind jedoch auch andere Arten von Spülmaschinen
möglich. So ist in den Figuren 10 bis 11b ein Spülsystem 110 dargestellt, mit einem
Spülkorb-System 124 und einem Spülkorb 126, in welchem eine Spülmaschine 120 in Form
einer Durchschub-Geschirrspülmaschine 232 eingesetzt wird. Exemplarisch kann für den
Aufbau und die Funktionsweise der beschriebenen Durchschub-Geschirrspülmaschinen,
auch als Hauben-Geschirrspülmaschinen bezeichnet, auf
DE 10 2016 205 367 A1 verwiesen werden.
[0119] Das Spülsystem 110 umfasst beispielsweise wieder einen Spülkorb 126 gemäß dem oben
beschriebenen Ausführungsbeispiel. Dieser Spülkorb 126 kann in eine Reinigungskammer
132 der Spülmaschine 120 eingeschoben werden. Die Reinigungskammer 132 kann durch
eine Verschlussvorrichtung 134 in Form einer in Figur 10 vertikal beweglich gelagerten
Haube 234 verschlossen werden. So zeigt die Figur 11a in einer Schnittdarstellung
das in der Reinigungskammer 132 aufgenommene Spülkorb-System 124 mit dem Spülkorb
126 und einem Anschlussadapter 128 bei geöffneter Haube 234, wohingegen Figur 11b
die gleiche Anordnung bei geschlossener Haube 234 zeigt.
[0120] Dabei ist erkennbar, dass wiederum der Spülkorb 126 mit dem darin aufgenommenen Reinigungsgut
112, in der Reinigungskammer 132 gelagert ist. Die Reinigungskammer 132 kann beispielsweise
nach oben hin durch die Haube 234 begrenzt werden, und nach unten hin durch einen
Tankboden 236. Der Tankboden 236 kann beispielsweise nach unten hin einen Tank 238
abschließen. Die Spülmaschine 134 weist wiederum eine Beaufschlagungsvorrichtung 138
zur Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit Reinigungsfluid, also mit Waschfluid
und mit Klarspülfluid, auf. Bezüglich möglicher Ausgestaltungen der Beaufschlagungsvorrichtung
138 kann auf den oben zitierten Stand der Technik verwiesen werden. Insbesondere kann
die Beaufschlagungsvorrichtung 138 beispielsweise ein Mehrkreis-System sein, in welchem
ein separater Klarspültank vorgesehen ist. Auch andere Ausgestaltungen sind jedoch
möglich. Bestandteil der Beaufschlagungsvorrichtung 138 ist wiederum eine Wascharm-Nabe
140, auf welche üblicherweise, sofern gerade keine Flaschen oder ähnliche Stücke von
Reinigungsgut unter Einsatz des vorgeschlagenen Spülkorb-Systems 124 gespült werden
sollen, ein Wascharm aufgesteckt werden kann, indem dieser beispielsweise drehbar
gelagert wird. Anstelle dieses Wascharms kann, wie oben im ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben, wiederum ein Anschlussadapter 128 aufgesteckt werden, wie in den Figuren
11a und 11b gezeigt. Der Anschlussadapter 128 kann grundsätzlich ausgestaltet sein
wie im obigen Ausführungsbeispiel beschrieben. Im Unterschied zu der oben beschriebenen
Ausführungsform wird bei der Durchschub-Geschirrspülmaschine 234 gemäß Figur 10 der
Spülkorb 126 jedoch beispielsweise in einer Durchschubrichtung in die Reinigungskammer
132 eingeschoben, welche in Figur 10 mit dem Pfeil 240 bezeichnet ist. Die Schnittdarstellungen
in den Figuren 11a und 11b sind vertikale Schnittdarstellungen senkrecht zu dieser
Durchschubrichtung 240. Dies zeigt, dass der Einschub des Spülkorbs 126 in die Reinigungskammer
132 nun nicht mehr derart erfolgt, dass die Stirnseite 200 des Spülkorbs 126, an welchem
die in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel erläuterten Anschlussöffnungen 204
für das Waschfluid und 206 für das Klarspülfluid angeordnet sind, gegen den Fluidadapter
202 des Anschlussadapters 128 gepresst wird. Daher kann das Spülsystem 110 beispielsweise
eine Vorrichtung 242 aufweisen, welche eingerichtet ist, um beim Schließen der Verschlussvorrichtung
134, beispielsweise der Haube 234, den Spülkorb 126 gegen den Anschlussadapter 128
zu pressen oder umgekehrt. Insbesondere kann diese Vorrichtung 242 eine bewegliche
Vorrichtung sein. Wie in den Figuren 11a und 11b gezeigt, kann beispielsweise der
Fluidadapter 202 beweglich gelagert sein und mit einem Hebel 244 verbunden sein, der
wiederum über ein Betätigungselement 246 verfügt. Beim Schließen der Verschlussvorrichtung
134, beispielsweise beim Schließen der Haube 234, drückt diese auf das Betätigungselement
246, wie in Figur 11b gezeigt, wodurch der Fluidadapter 202 gegen die Stirnseite 200
des Spülkorbs 126 gepresst wird. Als Gegenlager für den Spülkorb 126 kann beispielsweise
eine Schiene 198 der Spülmaschine 120 dienen. Auf diese Weise kann wiederum eine fluiddichte
Verbindung zwischen dem Anschlussadapter 128 und dem Spülkorb 126 hergestellt werden.
[0121] Bezüglich weiterer möglicher Ausgestaltungen des Spülkorbs 126 und des Anschlussadapters
128 kann beispielsweise auf die obige Beschreibung verwiesen werden.
[0122] In Figur 12 ist ein möglicher Ablaufplan eines vorgeschlagenen Verfahrens zur Reinigung
von Reinigungsgut 112 beschrieben. Das Verfahren kann insbesondere unter Verwendung
eines Spülsystems 110 gemäß einem oder mehreren der oben beschriebenen Ausgestaltungen
durchgeführt werden, so dass bezüglich möglicher Ausgestaltungen auf die obige Beschreibung
verwiesen werden kann.
[0123] Das vorgeschlagene Verfahren umfasst in einem ersten Schritt 248 ein Bereitstellen
einer Spülmaschine, beispielsweise gemäß einem oder mehreren der oben beschriebenen
Ausgestaltungen. In einem zweiten Schritt 250 umfasst das vorgeschlagene Verfahren
ein Bereitstellen eines Spülkorb-Systems, mit den Teilschritten des Bereitstellens
252 eines Anschlussadapters und des Bereitstellens 254 eines Spülkorbs.
[0124] Weiterhin umfasst das Verfahren in Schritt 256 ein Aufstecken des Reinigungsguts
auf mindestens eine der Düsen des Spülkorbs, derart, dass die Düse in den Hohlraum
des Reinigungsguts ragt. Das Verfahren umfasst weiterhin in Schritt 258 ein Einbringen
des Spülkorb-Systems in die Reinigungskammer der Spülmaschine. Dies kann beispielsweise
in mehreren Schritten erfolgen, wie oben ausgeführt, indem beispielsweise zunächst
der Wascharm der Spülmaschine gegen den Anschlussadapter ausgetauscht wird, und anschließend
der Spülkorb in die Reinigungskammer eingebracht wird.
[0125] In einem nächsten Schritt, Schritt 260, wird das Reinigungsgut mittels der Beaufschlagungsvorrichtung
der Spülmaschine und mittels der Düsen mit Waschfluid beaufschlagt. Schritt 260 umfasst
auch einen Schritt 262, bei welchem die Waschfluidzuführung des Spülkorbs mittels
des Anschlussadapters mit Waschfluid beaufschlagt wird. Dabei kann insgesamt das Reinigungsgut
von innen und von außen mit Waschfluid beaufschlagt werden. Insbesondere wird dabei
in einem Schritt 264 der Hohlraum des Reinigungsguts über die Waschfluidzuführung
und den Waschfluidkanal mit Waschfluid beaufschlagt.
[0126] In einem weiteren Schritt 266 wird das Reinigungsgut mittels der Beaufschlagungsvorrichtung
und der Düsen mit Klarspülfluid beaufschlagt. Dieser Schritt 266 umfasst, in Figur
12 mit der Bezugsziffer 268 bezeichnet, eine Beaufschlagung der Klarspülfluidzuführung
mit Klarspülfluid mittels des Anschlussadapters. Insgesamt kann in Schritt 266 das
Reinigungsgut beispielsweise von innen und von außen mit Klarspülfluid gespült werden.
Insbesondere umfasst dieser Schritt 268 ein Beaufschlagen des Hohlraums mit Klarspülfluid
über die Klarspülfluidzuführung und den Klarspülfluidkanal, in Figur 12 mit der Bezugsziffer
270 bezeichnet.
[0127] Die Verfahrensschritte 260 bis 270 können beispielsweise programmgesteuert ablaufen.
So kann die Spülmaschine beispielsweise als Programmautomat ausgestaltet sein, und
die beschriebenen Schritte können beispielsweise Bestandteil eines Spülprogramms sein.
Bezugszeichenliste
[0128]
- 110
- Spülsystem
- 112
- Reinigungsgut
- 114
- Hohlraum
- 116
- Gefäße
- 118
- Flaschen
- 120
- Spülmaschine
- 122
- Frontlader-Geschirrspülmaschine
- 124
- Spülkorb-System
- 126
- Spülkorb
- 128
- Anschlussadapter
- 130
- Gehäuse
- 132
- Reinigungskammer
- 134
- Verschlussvorrichtung
- 136
- Klappe
- 138
- Beaufschlagungsvorrichtung
- 140
- Wascharm-Nabe
- 142
- Düsen
- 144
- Korbboden
- 146
- Düsenkörper
- 148
- Längserstreckungsachse
- 150
- Waschfluidkanal
- 152
- Klarspülfluidkanal
- 154
- Fluidzuführung
- 156
- Waschfluidzuführung
- 158
- Klarspülfluidzuführung
- 160
- Düsenabschnitt
- 162
- Verbindungsabschnitt
- 164
- Waschfluidverbindung
- 166
- Klarspülfluidverbindung
- 168
- Außengewinde
- 170
- Flansch
- 172
- Waschdüsenöffnung
- 174
- Klarspüldüsenöffnung
- 176
- Rand
- 178
- Abtropfkanal
- 180
- Rippe
- 182
- Korbinnenraum
- 183
- Mündung des Reinigungsguts
- 184
- Verteilerstruktur
- 185
- Verteilerhohlraum
- 186
- Waschfluidleitung
- 188
- Klarspülfluidleitung
- 190
- Korpus des Anschlussadapters
- 192
- Verbindungsstück
- 194
- Schnellverschluss
- 196
- Rückwand
- 198
- Schiene
- 200
- Stirnseite
- 202
- Fluidadapter
- 204
- Anschlussöffnung Waschfluid
- 206
- Anschlussöffnung Klarspülfluid
- 208
- korrespondierende Anschlussöffnung Waschfluid
- 210
- korrespondierende Anschlussöffnung Klarspülfluid
- 212
- Dichtelement
- 214
- Zentriervorrichtung
- 216
- korrespondierende Zentriervorrichtung
- 218
- Andruckelement
- 220
- Oberkorb
- 222
- Fach
- 224
- Begrenzungselement
- 226
- Lochraster
- 228
- Rahmen
- 230
- Gestell
- 232
- Durchschub-Geschirrspülmaschine
- 234
- Haube
- 236
- Tankboden
- 238
- Tank
- 240
- Durschubrichtung
- 242
- Vorrichtung zum Anpressen des Anschlussadapters gegen den Spülkorb
- 244
- Hebel
- 246
- Betätigungselement
- 248
- Bereitstellen einer Spülmaschine
- 250
- Bereitstellen eines Spülkorb-Systems
- 252
- Bereitstellen eines Anschlussadapters
- 254
- Bereitstellen eines Spülkorbs
- 256
- Aufstecken des Reinigungsguts
- 258
- Einbringen des Spülkorb-Systems in die Reinigungskammer
- 260
- Beaufschlagen des Reinigungsguts mittels der Beaufschlagungsvorrichtung und der Düsen
mit Waschfluid
- 262
- Beaufschlagung der Waschfluidzuführung mit Waschfluid mittels des Anschlussadapters
- 264
- Beaufschlagen des Hohlraums mit Waschfluid über die Waschfluidzuführung und den Waschfluidkanal
- 266
- Beaufschlagen des Reinigungsguts mittels der Beaufschlagungsvorrichtung und der Düsen
mit Klarspülfluid
- 268
- Beaufschlagung der Klarspülfluidzuführung mit Klarspülfluid mittels des Anschlussadapters
- 270
- Beaufschlagen des Hohlraums mit Klarspülfluid über die Klarspülfluidzuführung und
den Klarspülfluidkanal