| (19) |
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(11) |
EP 3 927 615 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.10.2024 Patentblatt 2024/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.2020 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2020/053261 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2020/169376 (27.08.2020 Gazette 2020/35) |
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| (54) |
AUFTRIEBSMODIFIKATIONSMODUL FÜR EIN MODULARES UNTERWASSERFAHRZEUG
BUOYANCY MODIFICATION MODULE FOR A MODULAR UNDERWATER VEHICLE
MODULE DE MODIFICATION DE FLOTTABILITÉ POUR UN VÉHICULE SUBMERSIBLE MODULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.02.2019 DE 102019202189
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2021 Patentblatt 2021/52 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- thyssenkrupp Marine Systems GmbH
24143 Kiel (DE)
- thyssenkrupp AG
45143 Essen (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- RICHTER, Nicolas
25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop (DE)
- NEHREN, Sascha
24232 Schoenkirchen (DE)
- JESS, Andreas
24306 Plön (DE)
- VOSS, Thomas
23701 Süsel-OT Middelburg (DE)
- WEHNER, Willem Hendrik
24143 Kiel (DE)
- SCHIEMANN, Marc
24145 Kiel (DE)
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| (74) |
Vertreter: thyssenkrupp Intellectual Property GmbH |
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ThyssenKrupp Allee 1 45143 Essen 45143 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2016/026894 CN-A- 107 804 442 GB-A- 2 351 718 NO-B- 160 190
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CN-A- 107 618 643 DE-A1- 102017 200 078 JP-A- 2009 096 396
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- ARAS M S M ET AL: "Auto Depth Control for Underwater Remotely Operated Vehicles using
a Flexible Ballast Tank System", JOURNAL OF TELECOMMUNICATION, ELECTRONIC AND COMPUTER
ENGINEERING, vol. 7, no. 1, 1 June 2015 (2015-06-01), XP093089908, ISSN: 2180-1843,
Retrieved from the Internet <URL:https://files.core.ac.uk/pdf/13518/235652367.pdf>
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Auftriebsmodifikationsmodul für ein modulares Unterwasserfahrzeug
sowie ein Unterwasserfahrzeug.
[0002] Modulare Wasserfahrzeuge werden üblicherweise missionstypisch zusammengestellt und
bestehen aus verschiedenen Modulen, welche verschiedene Funktionen übernehmen. Hierbei
werden die verschiedenen Module ähnlich wie Standardcontainer miteinander verbunden.
Hierzu besitzen die Module üblicherweise standardisierte Außenmaße sowie Verbindungselemente.
Art und Anzahl der Module können so einfach ausgewählt werden und durch einfaches
Verbinden missionsabhängig zu einem Unterwasserfahrzeug verbunden werden.
[0003] Bei einer Mission kann sich die Masse und damit der Auftrieb des modularen Wasserfahrzeugs
während der Mission ändern. Beispielsweise kann das modulare Wasserfahrzeug Gegenstände
aufnehmen, beispielsweise Gesteinsproben, Messvorrichtungen, Rohstoffe, Abfälle und
vieles andere mehr. Alternativ oder zusätzlich kann das modulare Wasserfahrzeug Gegenstände
abgeben, zum Beispiel Messvorrichtungen, Verbrauchsmittel (beispielsweise Treibstoff
an Unterwassereinrichtung), kleinere autonome Unterwasserfahrzeuge und vieles andere
mehr.
[0004] Auftrieb im Sinne der Erfindung kann positiv oder negativ sein. Negativer Auftrieb
wird auch Abtrieb genannt.
[0005] Aus der
DE 10 2017 200 078 A1 ist ein modulares Wasserfahrzeug mit wenigstens einem Nutzelement und zwei ersten
Bugelementen bekannt.
[0006] Aus der
WO 2016/026894 A1 ist ein Verfahren zum Steuern einer Auftriebskontrollvorrichtung bekannt.
[0007] Aus der
GB 2 351 718 A ist eine Auftriebskontrollvorrichtung bekannt.
[0008] Aus der
EP 0 850 830 A2 ist ein Unterseeboot mit mehreren Druckkörpern bekannt.
[0009] Aus der
US 9,315,248 B2 ist ein modulares System zur Herstellung von Unterwasserrobotern bekannt.
[0012] Aus der
CN 107 804 442 A ist eine hochpräzise modulare Auftriebsveränderungsvorrichtung und eine Unterwasserkontrolle
zur Erkennung der Verdrängung bekannt.
[0013] Aus der
CN 107 618 643 A ist eine integrierte Vorrichtung für die Einstellung der Auftriebskraft und die Selbstrettung
in Notfällen mit großer spezifischer Kapazität und Unterwassermaschine bekannt.
[0014] Aus der
NO 160 190 B ist eine Unterwasservorrichtung bekannt.
[0015] Aus der
Aras M S M ET AL: "Auto Depth Control for Undennrater Remotely Operated Vehicles using
a Flexible Ballast Tank System", Journal of Telecommunication, Electronic and Computer
Engineering, Bd. 7, Nr, 1, 1. Juni 2015, (2015-06-01), XP093089908, ISSN: 2180-1843,
URL https://files.core.ac.uk/pdf/1358/235652367.pdf ist eine automatische Tiefensteuerung für ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge unter
Verwendung eines flexiblen Ballasttanksystems bekannt.
[0016] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Modul zu schaffen, mit dem der Auftrieb eines modularen
Unterwasserfahrzeugs modifiziert werden kann, um die Aufnahme oder Abgabe von Gegenständen
zu kompensieren.
[0017] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Auftriebsmodifikationsmodul für ein modulares
Unterwasserfahrzeug mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch ein modulares
Unterwasserfahrzeug mit den in Anspruch 12 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen.
[0018] Das erfindungsgemäße Auftriebsmodifikationsmodul für ein modulares Unterwasserfahrzeug
weist wenigstens einen ersten Rahmen auf, wobei der Rahmen zur Verbindung des Auftriebsmodifikationsmoduls
mit weiteren Modulen ausgebildet ist. Das Auftriebsmodifikationsmodul ist wasserdurchspült.
Somit sind nicht genutzte Räume des Auftriebsmodifikationsmoduls auftriebsneutral.
Weiter muss nicht das gesamte Modul als Druckkörper ausgeführt sein, was problematisch
wäre, dafür eine einfache Kombination von Modulen beispielsweise eine quaderförmige
Grundform des Moduls optimal ist, welche einen Druckkörper jedoch nicht optimal ist.
Der Rahmen kann im einfachsten Fall tatsächlich als Rahmengestell in Form der Kanten
eines Quaders ausgeführt sein. Hierdurch kann eine gute Verbindbarkeit der Module
in alle drei Raumrichtungen erreicht werden.
[0019] Das Auftriebsmodifikationsmodul weist wenigstens einen ersten Druckkörper auf, wobei
der erste Druckkörper wenigstens einen ersten Flutbereich aufweist. Im Auftriebsmodifikationsmodul
ist wenigstens eine erste Pumpe angeordnet, wobei die erste Pumpe Wasser aus der Umgebung
oder einem auftriebsneutralen Reservoir in den ersten Flutbereich und aus dem ersten
Flutbereich in die Umgebung oder ein auftriebsneutrales Reservoir fördern kann.
[0020] Fördert die erste Pumpe Wasser aus der Umgebung, so ist das System vergleichsweise
einfach. Nachteilig ist jedoch, dass somit die Pumpe selbst sowie auch der erste
[0021] Flutbereich den Auswirkungen des Umgebungswassers ausgesetzt sind. Insbesondere relevant
sind Verunreinigungen, Korrosion und Bewuchs.
[0022] Fördert die erste Pumpe Wasser in und aus einem auftriebsneutralen Reservoir, so
kann sauberes Wasser verwendet werden. Ein auftriebsneutrales Reservoir kann beispielsweise
ballonförmig ausgeführt sein. Hierdurch ändert sich jedoch das Volumen. Außerdem altern
die hierfür verwendeten elastischen Materialien vergleichsweise schnell, sodass hierdurch
das Ausfallrisiko steigt. Weiter ist der Platzbedarf bei der Konstruktion zu berücksichtigen.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Rahmen eine Grundform auf,
die einem geraden Prisma mit einem regelmäßigen Viereck als Grundfläche entspricht.
Beispielsweise und insbesondere weist der Rahmen eine quaderförmige Grundform auf,
wobei ein Quader ein gerades Prisma mit einem Rechteck als Grundfläche ist. Hierdurch
ist eine optimale Kombination der Module möglich, sowohl was Stabilität als auch Raumnutzung
betrifft.
[0024] Erfindungsgemäß weist der erste Druckkörper wenigstens einen ersten Trockenbereich
auf, wobei im ersten Trockenbereich die wenigstens eine erste Pumpe angeordnet ist
[0025] Die Anordnung der ersten Pumpe im ersten Trockenbereich im Inneren des ersten Druckkörpers
ermöglicht die Verwendung einer einfacheren Pumpe, welche nicht sowohl dem Umgebungswasser
als auch dem Umgebungsdruck sowie den sich daraus wechselnden Umgebungsbedingungen
ausgesetzt ist.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Auftriebsmodifikationsmodul
wenigstens einen ersten Gasbereich auf, wobei der erste Gasbereich mit dem ersten
Flutbereich verbunden ist.
[0027] Prinzipiell besteht die Möglichkeit, dass bei jedem Tauchvorgang das im ersten Flutbereich
vorhandene Gas ausgestoßen wird und beim Entleeren aus einem Druckvorrat neu eingeleitet
wird. Dieses ist jedoch bei Unterwasserfahrzeugen problematisch, die entweder in große
Tiefen, beispielsweise 2000 m, vordringen wollen, oder eine größere Anzahl an Tauchvorgängen
beziehungsweise Tiefenänderungen vornehmen sollen. Da übliche Gasflaschen mit einem
Druck von insbesondere 300 bar arbeiten führt dieses bei 2000 m Tiefe dazu, dass pro
Tauchvorgang ein Vielfaches an Volumen an Gasflaschen im Verhältnis zum ersten Flutbereich
mitgeführt werden muss. Daher ist vorteilhaft, dass das im ersten Flutbereich befindliche
Gas beim Fluten im ersten Gasbereich komprimiert wird. Hierdurch muss die erste Pumpe
zwar gegen den steigenden Druck arbeiten, das Gasvolumen muss jedoch beim erneuten
Aufsteigen nicht erneut bereitgestellt werden.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der erste Gasbereich bei vollständig
entleertem ersten Flutbereich einen ersten Gasdruck auf. Weiter weist der erste Gasbereich
bei vollständig geflutetem ersten Flutbereich einen zweiten Gasdruck auf. Der Unterschied
zwischen dem ersten Gasdruck und dem zweiten Gasdruck ergibt sich durch die Verringerung
des dem im ersten Gasbereich befindlichen Gases zur Verfügung stehenden Raum.
[0029] Im einfachsten Fall bilden der erste Flutbereich und der erste Gasbereich einen gemeinsamen
Raum. Wenn also beispielsweise der erste Flutbereich

dieses gemeinsamen Raums ausmacht und der erste Gasbereich ⅓, so wird dieser gemeinsame
Raum maximal zu

geflutet. Hierdurch würde sich in erster Näherung (ideales Gasgesetz) der Gasdruck
zwischen dem entleerten Zustand und dem gefluteten Zustand verdreifachen. Hierbei
kann die Trennung zwischen dem ersten Flutbereich und dem Gasbereich rein regelungstechnisch,
beispielsweise durch die Druckänderung im Inneren erfolgen.
[0030] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Auftriebsmodifikationsmodul
wenigstens einen zweiten Gasbereich auf, wobei der erste Gasbereich und der zweite
Gasbereich gasführend miteinander verbunden sind. Beispielsweise und bevorzugt ist
der erste Gasbereich im ersten Druckkörper angeordnet und der zweite Gasbereich außerhalb
des ersten Druckkörpers angeordnet. Beispielsweise und insbesondere ist der zweite
Gasbereich in einem zweiten Druckkörper angeordnet. Besonders bevorzugt bildet der
zweite Druckkörper den zweiten Gasbereich. Beispielsweise und bevorzugt ist der zweite
Druckkörper eine Druckgasflasche. Beispielsweise und insbesondere kann das Auftriebsmodifikationsmodul
auch mehr als einen zweiten Gasbereich aufweisen. Beispielsweise und bevorzugt können
zwei, drei, vier, sechs, acht oder zehn handelsübliche Gasdruckflaschen zweite Gasbereiche
bilden.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind der erste Gasbereich und der
zweite Gasbereich über eine erste Gaspumpe verbunden. Ohne eine Gaspumpe ergibt sich
der resultierende Gasdruck aus der Verkleinerung beziehungsweise Vergrößerung des
zur Verfügung stehenden Volumens. Durch eine Gaspumpe kann eine Druckdifferenz erzeugt
werden. Zusätzlich kann der gegen die erste Pumpe wirkende Druck beim Fluten reduziert
werden, um dort Leistung einzusparen. Nachteilig ist jedoch die Erhöhung der Komplexität
des Systems.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind der erste Gasbereich und der
zweite Gasbereich über ein erstes Ventil verbunden, wobei das erste Ventil das Eindringen
von Flüssigkeit in den zweiten Gasbereich verhindert. Beispielsweise ist das erste
Ventil ein Rückschlagventil oder anderes Einwegeventil.
[0033] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der erste Gasbereich bei vollständig
entleertem ersten Flutbereich einen ersten Gasdruck auf, wobei der erste Gasdruck
der Hälfte des maximalen Tauchdrucks entspricht. Dieser Druck hat sich als optimal
herausgestellt, um die Leistung der ersten Pumpe auf möglichst geringem Niveau zu
halten und so Energie zu sparen.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der erste Gasbereich bei vollständig
geflutetem ersten Flutbereich einen zweiten Gasdruck auf, wobei der zweite Gasdruck
dem 1,5fachen des maximalen Tauchdrucks entspricht. Dieser Druck hat sich als optimal
herausgestellt, um die Leistung der ersten Pumpe auf möglichst geringem Niveau zu
halten und so Energie zu sparen.
[0035] Besonders bevorzugt weist der erste Gasbereich bei vollständig entleertem ersten
Flutbereich einen ersten Gasdruck auf, wobei der erste Gasdruck der Hälfte des maximalen
Tauchdrucks entspricht, und bei vollständig geflutetem ersten Flutbereich einen zweiten
Gasdruck auf, wobei der zweite Gasdruck dem 1 ,5fachen des maximalen Tauchdrucks entspricht.
Dieser Kombination hat sich als optimal herausgestellt, um die Leistung der ersten
Pumpe auf möglichst geringem Niveau zu halten und so Energie zu sparen.
[0036] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind der erste Gasbereich und der
erste Trockenbereich gasführend miteinander verbunden. Hierdurch kann das die erste
Pumpe umgebende Volumen genutzt werden. Gleichzeitig bleibt die erste Pumpe trocken.
Somit ist eine etwas kompaktere Bauweise möglich. Bevorzugt ist zwischen dem ersten
Gasbereich und dem ersten Trockenbereich ein Ventil angeordnet, welches Eindringen
von Wasser in den ersten Trockenbereich verhindert.
[0037] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind der erste Gasbereich und der
erste Flutbereich über eine bewegliche, flüssigkeitsdichte Schicht voneinander getrennt.
Durch eine bewegliche, flüssigkeitsdichte Schicht, beispielsweise eine Folie, kann
verhindert werden, dass Wasser nicht in den ersten Gasbereich gelangen kann. Auch
kann hierdurch verhindert werden, dass Gas aus dem ersten Gasbereich durch die erste
Pumpe in die Umgebung abgegeben werden kann.
[0038] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die erste Pumpe ausgewählt aus
der Gruppe Membranpumpe, Plungerpumpe, Drehschieberpumpe. Bevorzugt ist die erste
Pumpe eine Plungerpumpe.
[0039] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Auftriebsmodifikationsmodul
eine zweite Pumpe auf, wobei die erste Pumpe und die zweite Pumpe parallel geschaltet
sind. Besonders bevorzugt weisen die erste Pumpe und die zweite Pumpe einen gemeinsamen
Antrieb auf. Weiter bevorzugt weist das Auftriebsmodifikationsmodul eine dritte Pumpe
auf, wobei die erste Pumpe, die zweite Pumpe und die dritte Pumpe parallel geschaltet
sind. Besonders bevorzugt weisen die erste Pumpe, die zweite Pumpe und die dritte
Pumpe einen gemeinsamen Antrieb auf.
[0040] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Auftriebsmodifikationsmodul
die Außenmaße 2991 mm mal 2438 mm mal 2438 mm auf.
[0041] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein modulares Unterwasserfahrzeug.
Das modulare Unterwasserfahrzeug besteht aus wenigstens drei Modulen. Wenigstens ein
Modul ist ein erstes erfindungsgemäßen Auftriebsmodifikationsmodul.
[0042] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die Module eine Grundform
auf, die einem geraden Prisma mit einem regelmäßigen Viereck als Grundfläche entspricht.
Beispielsweise und insbesondere weisen die Module eine quaderförmige Grundform auf,
wobei ein Quader ein gerades Prisma mit einem Rechteck als Grundfläche ist. Hierdurch
ist eine optimale Kombination der Module möglich, sowohl was Stabilität als auch Raumnutzung
betrifft. Hierbei müssen nicht alle Module eine identische Form haben. Beispielsweise
haben alle Module die gleiche Grundfläche, sodass diese hintereinander leicht in einer
Reihe angeordnet werden können. Die Länge kann hierbei zwischen den Modulen unterschiedliche
sein. Ebenso können Module unterschiedliche Grundflächen aufweisen, beispielsweise
und insbesondere kann ein Modul einen doppelt so große Grundfläche wie ein weiteres
Modul aufweisen wodurch dieses Modul mit zwei nebeneinander angeordneten weiteren
Modulen kombiniert werden kann. Insbesondere das vorderste und hinterste Modul weisen
hiervon eine deutlich abweichende Form auf, um den Bug und das Heck des Unterwasserfahrzeugs
strömungsgünstig auszubilden. Jeweils lediglich eine Kompatibilität zur Grundfläche
des nächst angrenzenden Moduls notwendig.
[0043] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das erste Auftriebsmodifikationsmodul
mit allen benachbarten Modulen mechanisch verbunden. Weiter weist das erste Auftriebsmodifikationsmodul
mit wenigstens einem benachbarten Modul eine elektrische Verbindung auf. Bevorzugt
weist das erste Auftriebsmodifikationsmodul mit wenigstens einem benachbarten Modul
eine Datenverbindung auf.
[0044] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das modulare Unterwasserfahrzeug
wenigstens ein erstes Nutzlastmodul auf. Bevorzugt sind das erste Auftriebsmodifikationsmodul
und das erste Nutzlastmodul benachbart. Dieses ist vorteilhaft, da durch das erste
Nutzlastmodul eine Massenänderung des modularen Unterwasserfahrzeugs erfolgen kann,
wenn eine Nutzlast abgesetzt oder aufgenommen wird. Je näher also das erste Auftriebsmodifikationsmodul
ist, desto geringer ist die Veränderung der Trimmung des modularen Unterwasserfahrzeugs.
[0045] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das modulare Unterwasserfahrzeug
ein zweites Auftriebsmodifikationsmodul auf, wobei das erste Auftriebsmodifikationsmodul
bugseitig zum ersten Nutzlastmodul benachbart ist und das zweite Auftriebsmodifikationsmodul
heckseitig zum ersten Nutzlastmodul benachbart ist. Durch diese symmetrische Anordnung
kann die Trimmung besonders stabil gehalten werden.
[0046] Nachfolgend ist das erfindungsgemäße Auftriebsmodifikationsmodul anhand in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- Fig. 1
- erstes nicht geflutetes Auftriebsmodifikationsmodul
- Fig. 2
- erstes geflutetes Auftriebsmodifikationsmodul
- Fig. 3
- zweites geflutetes Auftriebsmodifikationsmodul mit zweitem Gasbereich
- Fig. 4
- drittes geflutetes Auftriebsmodifikationsmodul mit Gaspumpe
- Fig. 5
- Modulares Unterwasserfahrzeug
[0047] In Fig. 1 ist ein erstes Auftriebsmodifikationsmodul 10 im nicht gefluteten Zustand
und in Fig. 2 im gefluteten Zustand gezeigt. Das Auftriebsmodifikationsmodul 10 weist
einen Rahmen 20 und einen mit dem Rahmen 20 verbundenen ersten Druckkörper 30. Der
Innenraum des ersten Druckkörpers 30 teilt sich in zwei Bereiche. Rechts findet sich
ein erster Trockenbereich, in welchem sich die erste Pumpe 40 befindet. Mit Hilfe
der ersten Pumpe 40 kann Wasser aus der Umgebung in den linken Bereich des Druckkörpers
30 gefördert werden beziehungsweise in die entgegengesetzte Richtung. Der linke Bereich
teilt sich in einen ersten Flutbereich 50, welcher zur Flutung mit Wasser vorgesehen
ist, sowie einen ersten Gasbereich 60, in welchem sich ein Gas, insbesondere Luft
oder Stickstoff, befindet.
[0048] In Fig. 3 ist ein zweites Auftriebsmodifikationsmodul 10 gezeigt, welches zusätzlich
zwei zweite Gasbereiche 70 aufweist, welche mit dem ersten Gasbereich 60 verbunden
sind. Bevorzugt sind die zweiten Gasbereiche 70 in Form von handelsüblichen Druckgasflaschen
ausgeführt. Vorteil ist, dass diese neben dem üblicherweise zylinderförmigen ersten
Druckkörper 30 gut unter Ausnutzung des Platzes im Rahmen 30 angeordnet werden können.
Des Weiteren handelt es sich um handelsübliche und damit vergleichsweise günstige
Komponenten.
[0049] Das in Fig. 4 gezeigte dritte Auftriebsmodifikationsmodul 10 weist zusätzlich eine
Gaspumpe 80 auf, über welche Gas aus dem ersten Gasbereich 60 in den zweiten Gasbereich
70 und zurück gefördert werden kann.
[0050] Fig. 5 zeigt ein beispielhaftes modulares Unterwasserfahrzeug 100. Das modulare Unterwasserfahrzeug
100 weist ein erstes Nutzlastmodul 110 auf. Um die Masseänderung des Nutzlastmoduls
110 während der Mission zu kompensieren, sind vor und hinter dem Nutzlastmodul 110
jeweils ein Auftriebsmodifikationsmodul 10 angeordnet. Beispielsweise weist das modulare
Unterwasserfahrzeug 100 noch ein Bugmodul 120 auf, welches beispielsweise ein Sonar
und Steuerungselektronik aufweisen kann. Am Heck ist ein Energiemodul 130 angeordnet.
Dieses kann einen Akkumulator, eine Brennstoffzelle und/oder einen außenluftunabhängigen
Dieselmotor aufweisen. Durch das Energiemodul 130 werden alle anderen Module mit Energie
versorgt. Weiter weist das modulare Unterwasserfahrzeug 100 ein Heckmodul 140 auf,
welches beispielsweise den Fahrmotor und einen Propeller sowie die Ruder aufweist.
[0051] Bezugszeichen
- 10
- Auftriebsmodifikationsmodul
- 20
- Rahmen
- 30
- erster Druckkörper
- 40
- erste Pumpe
- 50
- erster Flutbereich
- 60
- erster Gasbereich
- 70
- zweiter Gasbereich
- 80
- Gaspumpe
- 100
- Modulares Unterwasserfahrzeug
- 110
- Nutzlastmodul
- 120
- Bugmodul
- 130
- Energiemodul
- 140
- Heckmodul
1. Auftriebsmodifikationsmodul (10) für ein modulares Unterwasserfahrzeug, wobei das
Auftriebsmodifikationsmodul (10) wasserdurchspült ist, wobei das Auftriebsmodifikationsmodul
(10) wenigstens einen ersten Rahmen (20) aufweist, wobei der Rahmen (20) zur Verbindung
des Auftriebsmodifikationsmoduls (10) mit weiteren Modulen ausgebildet ist, wobei
das Auftriebsmodifikationsmodul (10) wenigstens einen ersten Druckkörper (30) aufweist,
wobei der erste Druckkörper (30) wenigstens einen ersten Flutbereich (50) aufweist,
wobei im Auftriebsmodifikationsmodul (10) wenigstens eine erste Pumpe (40) angeordnet
ist, wobei die erste Pumpe (40) Wasser aus der Umgebung oder einem auftriebsneutralen
Reservoir in den ersten Flutbereich (50) und aus dem ersten Flutbereich (50) in die
Umgebung oder ein auftriebsneutrales Reservoir fördern kann, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckkörper (30) wenigstens einen ersten Trockenbereich aufweist, wobei
im ersten Trockenbereich die wenigstens eine erste Pumpe (40) angeordnet ist.
2. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftriebsmodifikationsmodul (10) wenigstens einen ersten Gasbereich (60) aufweist,
wobei der erste Gasbereich (60) mit dem ersten Flutbereich (50) verbunden ist.
3. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) bei vollständig entleertem ersten Flutbereich (50) einen
ersten Gasdruck aufweist, wobei der erste Gasbereich (60) bei vollständig geflutetem
ersten Flutbereich (50) einen zweiten Gasdruck aufweist, wobei der Unterschied zwischen
dem ersten Gasdruck und dem zweiten Gasdruck sich durch die Verringerung des dem im
ersten Gasbereich (60) befindlichen Gases zur Verfügung stehenden Raum ergibt.
4. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftriebsmodifikationsmodul (10) wenigstens einen zweiten Gasbereich (70) aufweist,
wobei der erste Gasbereich (60) und der zweite Gasbereich (70) gasführend miteinander
verbunden sind.
5. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) im ersten Druckkörper (30) angeordnet ist, wobei der zweite
Gasbereich (70) außerhalb des ersten Druckkörpers (30) angeordnet ist.
6. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Gasbereich (70) in einem zweiten Druckkörper angeordnet ist.
7. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) und der zweite Gasbereich (70) über ein erstes Ventil verbunden
sind, wobei das erste Ventil das Eindringen von Flüssigkeit in den zweiten Gasbereich
(70) verhindert.
8. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) bei vollständig entleertem ersten Flutbereich (50) einen
ersten Gasdruck aufweist, wobei der erste Gasdruck der Hälfte des maximalen Tauchdrucks
entspricht.
9. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) bei vollständig geflutetem ersten Flutbereich (50) einen
zweiten Gasdruck aufweist, wobei der zweite Gasdruck dem 1,5fachen des maximalen Tauchdrucks
entspricht.
10. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) und der erste Trockenbereich gasführend miteinander verbunden
sind.
11. Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gasbereich (60) und der erste Flutbereich (50) über eine bewegliche, flüssigkeitsdichte
Schicht voneinander getrennt sind.
12. Modulares Unterwasserfahrzeug (100), wobei das modulare Unterwasserfahrzeug (100)
aus wenigstens drei Modulen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Modul ein erstes Auftriebsmodifikationsmodul (10) nach einem der vorstehenden
Ansprüche ist.
13. Modulares Unterwasserfahrzeug (100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Auftriebsmodifikationsmodul (10) mit allen benachbarten Modulen mechanisch
verbunden ist, wobei das erste Auftriebsmodifikationsmodul (10) mit wenigstens einem
benachbarten Modul eine elektrische Verbindung aufweist.
14. Modulares Unterwasserfahrzeug (100) nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das modulare Unterwasserfahrzeug (100) wenigstens ein erstes Nutzlastmodul (110)
aufweist, wobei das erste Auftriebsmodifikationsmodul (10) und das erste Nutzlastmodul
(110) benachbart sind.
15. Modulares Unterwasserfahrzeug (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das modulare Unterwasserfahrzeug (100) ein zweites Auftriebsmodifikationsmodul (10)
aufweist, wobei das erste Auftriebsmodifikationsmodul (10) bugseitig zum ersten Nutzlastmodul
(110) benachbart ist, aufweist, wobei das zweite Auftriebsmodifikationsmodul (10)
heckseitig zum ersten Nutzlastmodul (110) benachbart ist.
1. A buoyancy modification module (10) for a modular underwater vehicle, wherein the
buoyancy modification module (10) is flushed through with water, wherein the buoyancy
modification module (10) has at least one first frame (20), wherein the frame (20)
is designed to connect the buoyancy modification modules (10) to other modules, wherein
the buoyancy modification module (10) has at least one first pressure hull (30), wherein
the first pressure hull (30) has at least one first flooding region (50), wherein
at least one first pump (40) is arranged in the buoyancy modification module (10),
wherein the first pump (40) can pump water out of the surroundings or a neutral-buoyancy
reservoir into the first flooding region (50) and out of the first flooding region
(50) into the surroundings or a neutral-buoyancy reservoir, characterized in that the first pressure hull (30) has at least one first dry region, wherein the at least
one first pump (40) is arranged in the first dry region.
2. The buoyancy modification module (10) as claimed claim 1, characterized in that the buoyancy modification module (10) has at least one first gas region (60), wherein
the first gas region (60) is connected to the first flooding region (50).
3. The buoyancy modification module (10) as claimed in claim 2, characterized in that the first gas region (60) has a first gas pressure when the first flooding region
(50) is completely empty, wherein when the first flooding region (50) is completely
flooded, the first gas region (60) has a second gas pressure, wherein the difference
between the first gas pressure and the second gas pressure results from the reduction
in the space available for the gas in the first gas region (60).
4. The buoyancy modification module (10) according to one of claims 2 to 3, characterized in that the buoyancy modification module (10) has at least one second gas region (70), wherein
the first gas region (60) and the second gas region (70) are connected to one another
in a gas-conveying manner.
5. The buoyancy modification module (10) as claimed in claim 4, characterized in that the first gas region (60) is arranged in the first pressure hull (30), wherein the
second gas region (70) is arranged outside the first pressure hull (30).
6. The buoyancy modification module (10) as claimed in claim 5, characterized in that the second gas region (70) is arranged in a second pressure hull.
7. The buoyancy modification module (10) as claimed in one of claims 4 to 6, characterized in that the first gas region (60) and the second gas region (70) are connected via a first
valve, wherein the first valve prevents the penetration of liquid into the second
gas region (70).
8. The buoyancy modification module (10) according to one of claims 2 to 7, characterized in that the first gas region (60) has a first gas pressure when the first flooding region
(50) is completely empty, wherein the first gas pressure corresponds to half the maximum
dive pressure.
9. The buoyancy modification module (10) according to one of claims 2 to 8, characterized in that the first gas region (60) has a second gas pressure when the first flooding region
(50) is completely flooded, wherein the second gas pressure corresponds to 1.5 times
the maximum dive pressure.
10. The buoyancy modification module (10) according to one of claims 2 to 9, characterized in that the first gas region (60) and the first dry region are connected to one another in
a gas-conveying manner.
11. The buoyancy modification module (10) according to one of claims 2 to 10, characterized in that the first gas region (60) and the first flooding region (50) are separated from one
another by a movable, liquid-tight layer.
12. A modular underwater vehicle (100), wherein the modular underwater vehicle (100) is
composed of at least three modules, characterized in that at least one module is a first buoyancy modification module (10) as claimed in one
of the preceding claims.
13. The modular underwater vehicle (100) as claimed in claim 12, characterized in that the first buoyancy modification module (10) is mechanically connected to all adjacent
modules, wherein the first buoyancy modification module (10) has an electrical connection
to at least one adjacent module.
14. The modular underwater vehicle (100) according to one of claims 12 to 13, characterized in that the modular underwater vehicle (100) has at least one first payload module (110),
wherein the first buoyancy modification module (10) and the first payload module (110)
are adjacent.
15. The modular underwater vehicle (100) as claimed in claim 14, characterized in that the modular underwater vehicle (100) has a second buoyancy modification module (10),
wherein the first buoyancy modification module (10) is adjacent to the first payload
module (110) at the bow end, wherein the second buoyancy modification module (10)
is adjacent to the first payload module (110) at the stern end.
1. Module de modification de la flottabilité (10) pour un véhicule sous-marin modulaire,
dans lequel le module de modification de la flottabilité (10) est traversé par de
l'eau, dans lequel le module de modification de la flottabilité (10) a au moins un
premier cadre (20), dans lequel le cadre (20) est conçu pour connecter les modules
de modification de la flottabilité (10) à d'autres modules, dans lequel le module
de modification de la flottabilité (10) a au moins une première coque de pression
(30), dans laquelle la première coque de pression (30) a au moins une première région
d'inondation (50), dans lequel au moins une première pompe (40) est disposée dans
le module de modification de la flottabilité (10), dans lequel la première pompe (40)
peut pomper de l'eau de l'environnement ou d'un réservoir à flottabilité neutre dans
la première région d'inondation (50) et de la première région d'inondation (50) dans
l'environnement ou un réservoir à flottabilité neutre, caractérisé en ce que la première coque de pression (30) a au moins une première région sèche, dans laquelle
au moins une première pompe (40) est disposée dans la première région sèche.
2. Le module de modification de la flottabilité (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module de modification de la flottabilité (10) a au moins une première région
de gaz (60), dans laquelle la première région de gaz (60) est reliée à la première
région d'inondation (50).
3. Module de modification de la flottabilité (10) selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la première région de gaz (60) a une première pression de gaz lorsque la première
région d'inondation (50) est complètement vide, où lorsque la première région d'inondation
(50) est complètement inondée, la première région de gaz (60) a une deuxième pression
de gaz, où la différence entre la première pression de gaz et la deuxième pression
de gaz résulte de la réduction de l'espace disponible pour le gaz dans la première
région de gaz (60).
4. Le module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 2
à 3, caractérisé par le fait que le module de modification de la flottabilité (10) comporte au moins une deuxième
zone de gaz (70), dans laquelle la première zone de gaz (60) et la deuxième zone de
gaz (70) sont reliées l'une à l'autre de manière à acheminer le gaz.
5. Module de modification de la flottabilité (10) selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la première région gazeuse (60) est disposée dans la première coque de pression (30),
la seconde région gazeuse (70) étant disposée à l'extérieur de la première coque de
pression (30).
6. Module de modification de la flottabilité (10) selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la seconde région gazeuse (70) est disposée dans une seconde coque de pression.
7. Module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 4 à
6, caractérisé par le fait que la première région gazeuse (60) et la deuxième région gazeuse (70) sont reliées par
une première soupape, la première soupape empêchant la pénétration de liquide dans
la deuxième région gazeuse (70).
8. Le module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 2
à 7, caractérisé par le fait que la première zone de gaz (60) a une première pression de gaz lorsque la première zone
d'inondation (50) est complètement vide, la première pression de gaz correspondant
à la moitié de la pré ssure de plongée maximale.
9. Le module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 2
à 8, caractérisé par le fait que la première région de gaz (60) a une deuxième pression de gaz lorsque la première région
d'inondation (50) est complètement inondée, la deuxième pression de gaz correspondant
à 1,5 fois la pression de plongée maximale .
10. Le module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 2
à 9, caractérisé par le fait que la première région gazeuse (60) et la première région sèche sont reliées l'une à
l'autre par une liaison gazeuse .
11. Le module de modification de la flottabilité (10) selon l'une des revendications 2
à 10, caractérisé par le fait que la première région de gaz (60) et la première région d'inondation (50) sont séparées
l'une de l'autre par une couche mobile étanche aux liquides.
12. Véhicule sous-marin modulaire (100), dans lequel le véhicule sous-marin modulaire
(100) est composé d'au moins trois modules, caractérisé en ce qu'au moins un module est un premier module de modification de la flottabilité (10) tel
que revendiqué dans l'une des revendications précédentes.
13. Véhicule sous-marin modulaire (100) selon la revendication 12, caractérisé par le fait que le premier module de modification de la flottabilité (10) est relié mécaniquement
à tous les modules adjacents, le premier module de modification de la flottabilité
(10) étant relié électriquement à au moins un module adjacent.
14. Le véhicule sous-marin modulaire (100) selon l'une des revendications 12 à 13, caractérisé par le fait que le véhicule sous-marin modulaire (100) comporte au moins un premier module de charge
utile (110), où dans le premier module de modification de la flottabilité (10) et
le premier module de charge utile (110) sont adjacents.
15. Véhicule sous-marin modulaire (100) selon la revendication 14, caractérisé par le fait que le véhicule sous-marin modulaire (100) comporte un second module de modification
de la flottabilité (10), dans lequel le premier module de modification de la flottabilité
(10) est adjacent au premier module de charge utile (110) à l'extrémité avant, dans
lequel le second module de modification de la flottabilité (10) est adjacent au premier
module de charge utile (110) à l'extrémité arrière.


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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- ARAS M S M et al.Auto Depth Control for Undennrater Remotely Operated Vehicles using a Flexible Ballast
Tank SystemJournal of Telecommunication, Electronic and Computer Engineering, 2015,
vol. 7, 1 [0015]