[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Meißelwerkzeug, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine,
umfassend eine wenigstens eine Keilfläche aufweisende Werkzeugspitze und einen Werkzeugschaft.
[0002] Beim Meißeln in Gestein, beispielsweise beim Meißeln in ein zementhaltiges Gestein,
mit einem Meißelwerkzeug nach der eingangs beschriebenen Gattung kommt es oftmals
zu einem Festsetzen des Meißelwerkzeugs im Gestein. Besonders häufig ist ein derartiges
Festsetzen des Meißelwerkzeugs zu beobachten, wenn das Meißelwerkzeug mit leistungsfähigen
Handwerkzeugmaschinen wie beispielsweise elektrisch und/oder pneumatisch betriebenen
Meißelhandwerkzeugmaschinen verwendet wird.
[0003] Es besteht daher ein langgehegter Wunsch in der Fachwelt, über ein Meißelwerkzeug
der eingangs genannten Gattung zu verfügen, bei dem das Risiko eines Festsetzens beim
Meißeln, insbesondere beim Meißeln in Gestein, reduziert ist. Dieser Wunsch liegt
der vorliegenden Erfindung als Aufgabe zugrunde.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe auf ebenso einfache wie überraschende Weise durch ein Meißelwerkzeug,
insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine, umfassend eine wenigstens eine Keilfläche
aufweisende Werkzeugspitze und einen Werkzeugschaft, wobei der Werkzeugschaft umfangsseitig
einen strukturierten Abschnitt aufweist.
[0005] Der Erfindung liegt dabei die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass der strukturierte
Abschnitt durch die im Betrieb des Meißelwerkzeugs üblicherweise stattfindende Vibration
beitragen kann, entlang des Werkzeugschafts oder zumindest entlang eines Teils des
Werkzeugschafts einen zusätzlichen Freiraum innerhalb der im Betrieb durch das Meißelwerkzeug
geschaffenen Meißelloch zu schaffen. Dieser zusätzliche Freiraum kann dann ein Festsetzen
des Meißelwerkzeugs im Gestein, insbesondere an Wänden des Meißellochs, verhindern.
[0006] Diese Erkenntnis erscheint umso überraschender, da sonst, beispielsweise in Bezug
auf Gesteinsanker wie in der Gebrauchsmusterschrift
DE 1 763 014 U beschrieben, rund laufende Rillen, Ausnehmungen, Ausbuchtungen oder dergleichen dafür
bekannt sind, eine gute Haftfähigkeit des Gesteinsankers in einem Gestein zu fördern,
also gerade nicht, um einen besonders wenig festen Sitz in dem Gestein zu ermöglichen.
[0007] Der strukturierte Abschnitt kann zum Reiben und/oder Sägen eingerichtet sein, um
seine Freiraum-schaffende Wirkung in Verbindung mit der Vibration weiter zu verbessern.
Er kann eine, insbesondere radial nach außen weisende, Sägezahnstruktur und/oder ein,
vorzugsweise flächiges und besonders bevorzugt radial nach außen weisendes, Wellenmuster
aufweisen.
[0008] Vorzugsweise erstreckt sich der strukturierte Abschnitt nicht auf die Werkzeugspitze,
insbesondere nicht bis auf die wenigstens eine Keilfläche der Werkzeugspitze. Der
strukturierte Abschnitt kann sich ausschließlich auf dem Werkzeugschaft befinden.
[0009] Das Meißelwerkzeug kann für die Verwendung mit einer als Meißelhammermaschine und/oder
einer Bohrhammermaschine ausgebildeten Handwerkzeugmaschine eingerichtet sein.
[0010] Bei einer Klasse von Ausführungsformen weist der strukturierte Abschnitt wenigstens
eine Rippe auf. Vorzugsweise weist der strukturierte Abschnitt eine Vielzahl von Rippen
auf.
[0011] Die wenigstens eine Rippe kann eine Außenkante aufweisen. Die Außenkante der Rippe
lässt sich besonders einfach zum Reiben und/oder Sägen ausbilden. Die Außenkante kann
geschärft ausgebildet und/oder gehärtet sein.
[0012] Die Rippen können regelmäßig über den strukturierten Abschnitt hinweg verteilt angeordnet
sein. Beispielsweise können sie entlang zueinander parallel versetzter Ringe angeordnet
sein.
[0013] Die wenigstens eine Rippe kann unter einem Neigungswinkel von mindestens 45°, vorzugsweise
60°, gegenüber einer Längsrichtung des Meißelwerkzeugs geneigt verlaufen. Vorzugsweise
sind alle Rippen gegenüber der Längsrichtung, insbesondere mit demselben Neigungswinkel,
geneigt ausgebildet und/oder angeordnet.
[0014] Die wenigstens eine Rippe kann eine helixartige Struktur aufweisen und/oder als helixartige
Struktur ausgebildet und/oder in einer helixartigen Struktur angeordnet sein. Vorzugsweise
können alle Rippen derart ausgebildet und/oder angeordnet sein.
[0015] Bei einer Klasse von Ausführungsformen der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens
eine Rippe quer zur Längsrichtung verläuft. Besonders bevorzugt verlaufen alle Rippen
quer zur Längsrichtung.
[0016] Die wenigstens eine Rippe kann zwischen 0,3 mm und 3 mm, besonders bevorzugt 1 mm,
von dem übrigen Werkzeugschaft lokal abragen, um eine ausreichende Reibe- und/oder
Sägewirkung zu erzielen. Mit anderen Worten kann die Rippenhöhe 0,3 mm bis 3 mm, besonders
bevorzugt 1 mm, betragen.
[0017] In Längsrichtung können jeweils benachbarte Rippen einen Abstand zwischen 0,2 cm
und 1 cm, bevorzugt 0,4 cm, voneinander aufweisen. Allgemein kann der Abstand derart
gewählt sein, dass durch den Betrieb des Meißelwerkzeugs hergestelltes Meißelmehl
entweder nicht zwischen benachbarten Rippen gelangen kann und/oder zwischen den benachbarten
Rippen im Betrieb des Meißelwerkzeugs nicht kompaktiert wird.
[0018] Die Abmessungen, insbesondere die Rippenhöhe und/oder der Abstand benachbarter Rippen
voneinander, können in Abhängigkeit von dem zu meißelnden Gestein und/oder in Abhängigkeit
von dem während des Meißelns entstehenden Meißelmehls gewählt sein.
[0019] Die Abfuhr des Meißelmehls lässt sich verbessern, wenn der Werkzeugschaft im Bereich
des strukturierten Abschnitts, insbesondere im Bereich der Rippen, wenigstens einen
in Längsrichtung oder zumindest im Wesentlichen in Längsrichtung des Werkzeugschafts
verlaufenden Kanal aufweist. Vorzugsweise können zwei, drei oder vier und/oder mehrere,
gleichmäßig über den Umfang des Werkzeugschafts, insbesondere des strukturierten Abschnitts,
verteilte Kanäle ausgebildet sein. Die Kanäle können rinnenförmig ausgebildet sein.
Denkbar ist auch, dass die Kanäle als Spülkanäle eingerichtet sind.
[0020] Die Abfuhr des Meißelmehls lässt sich weiter optimieren, wenn sich der wenigstens
eine Kanal, vorzugsweise alle Kanäle, entlang der Längsrichtung über den gesamten
strukturierten Abschnitt erstreckt. Insbesondere kann der wenigstens eine Kanal durch
den strukturierten Abschnitt hindurchführend ausgebildet sein.
[0021] Der Werkzeugschaft kann außerhalb des strukturierten Abschnitts einen geringeren
größten Durchmesser aufweisen als im Bereich des strukturierten Abschnitts. Insbesondere
kann der Werkzeugschaft auf der der Werkzeugspitze gegenüberliegenden Seite des strukturierten
Abschnitts einen gegenüber dem strukturierten Abschnitt verringerten größten Durchmesser
aufweisen. Somit kann sich dieser übrige Teil des Werkzeugschafts weitgehend reibungsfrei
innerhalb des durch das Meißelwerkzeug geschaffenen Meißellochs bewegen, wodurch das
Risiko eines Festsetzens des Meißelwerkzeugs noch weiter reduzierbar ist.
[0022] Bevorzugt ist das Meißelwerkzeug als Spitzmeißel ausgebildet. Alternativ ist auch
denkbar, dass das Meißelwerkzeug als Flachmeißel ausgebildet ist.
[0023] Ein Meißelwerkzeug, bei dem zumindest der strukturierte Abschnitt durch einen Umformprozess
und/oder nichtspanend hergestellt ist, kann besonders kostengünstig dargeboten werden.
Dabei kann zunutze gemacht werden, dass für die benötigte Reibe- und/oder Sägewirkung
durch die Rippen deren Außenkante verhältnismäßig stumpf ausgebildet sein kann.
[0024] Alternativ oder ergänzend ist auch denkbar, dass der strukturierte Abschnitt, zumindest
auch, durch ein spanendes Fertigungsverfahren, beispielsweise durch Fräsen, hergestellt
ist. Das Meißelwerkzeug lässt sich dann in weiten Grenzen auf individuelle Anforderungen,
beispielsweise hinsichtlich des zu bearbeitenden Materials, flexibel anpassen.
[0025] Das Meißelwerkzeug kann ein zum werkzeuglosen Werkzeugwechsel eingerichtetes Einsteckende
aufweisen. Insbesondere kann es ein Einsteckende für ein werkzeugloses Werkzeugwechselsystem
aufweisen, das allgemein üblich beispielsweise mit "SDS", insbesondere "SDS-plus"
oder "SDS-max", oder mit "TE-S" oder "TE-H28" bezeichnet wird.
[0026] In den Rahmen der Erfindung fällt auch eine Verwendung eines erfindungsgemäßen Meißelwerkzeugs
zum Meißeln in einem, vorzugsweise zementhaltigen, Gestein. Besonders nutzbringend
ist es dabei, wenn das Meißelwerkzeug zusammen mit einer Hochleistungs-Handwerkzeugmaschine,
beispielsweise einer tragbaren Hochleistungsmeißelmaschine, verwendet wird. Insbesondere
beim Meißeln mit hohen Abbauleistungen hat bislang ein erhöhtes Risiko eines Festsetzens
des Meißelwerkzeugs in dem von ihm geschaffenen Meißelloch bestanden.
[0027] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die dort gezeigten
Merkmale sind nicht notwendig maßstäblich zu verstehen und derart dargestellt, dass
die erfindungsgemäßen Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können. Die
verschiedenen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen
bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein.
[0028] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Meißelwerkzeug in einer Seitenansicht und
- Fig. 2
- ein zweites Meißelwerkzeug in einer Seitenansicht.
[0030] In der nachfolgenden Beschreibung der Figuren werden zur Erleichterung des Verständnisses
der Erfindung für gleiche oder sich funktional entsprechende Elemente jeweils die
gleichen Bezugszeichen verwendet.
[0031] Fig. 1 zeigt ein Meißelwerkzeug
10 mit einer Werkzeugspitze
12 und einem Werkzeugschaft
14. Das Meißelwerkzeug 10 ist als Spitzmeißel ausgebildet. Dazu weist die Werkzeugspitze
12 eine kegelförmige Keilfläche
16 auf, durch die ein spitzes Ende der Werkzeugspitze 12 ausgebildet ist.
[0032] Der Werkzeugschaft 14 weist angrenzend an die Werkzeugspitze 12 einen strukturierten
Abschnitt
18 auf.
[0033] An seinem der Werkzeugspitze 12 gegenüberliegenden Ende weist der Werkzeugschaft
14 ein, insbesondere y-förmiges, dem Standard "SDS max" entsprechendes, Einsteckende
20 auf. Denkbar ist auch, dass der Werkzeugschaft 14 alternativ ein c-förmiges Einsteckende
20 aufweist.
[0034] Der strukturierte Abschnitt 18 weist eine Vielzahl regelmäßig angeordneter Rippen
22 auf, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit beispielhaft und stellvertretend
für die übrigen Rippen drei Rippen 22 mit einem Bezugszeichen versehen sind.
[0035] Der strukturierte Abschnitt 18 weist insgesamt vier in einer Längsrichtung
L des Meißelwerkzeugs 10 verlaufende Kanäle
24 auf, von denen in der Darstellung gemäß Fig. 1 lediglich zwei Kanäle 24 erkennbar
sind. Die Kanäle 24 sind gleichmäßig über den Umfang des Werkzeugschafts 14 und insbesondere
des strukturierten Abschnitts 18 verteilt angeordnet.
[0036] Die Rippen 22 weisen eine quaderförmige Gestalt auf. Sie sind quer zur Längsrichtung
L verlaufend angeordnet. Sie weisen eine Rippenhöhe
hr von 1 mm auf. Ihre Rippenbreite
br beträgt ebenfalls 1 mm. Jeweils zueinander benachbarte Rippen 22 weisen einen Abstand
ar von 4 mm auf.
[0037] Der strukturierte Abschnitt 18 weist einen größten Durchmesser
da von 21 mm, insbesondere 21,2 mm, auf. Der größte Durchmesser
dw des übrigen Werkzeugschafts 14 beträgt 18 mm.
[0038] Das Meißelwerkzeug 10 weist eine Gesamtlänge
Im von 36 cm, insbesondere 360 mm, auf. Dabei befinden sich die Rippen 22 des strukturierten
Abschnitts 18 mit einer Distanz
Ir von 22 cm entfernt vom Einsteckende 20 -seitigen Endes des Werkzeugschafts 14.
[0039] Fig. 2 zeigt ein weiteres Meißelwerkzeug 10. Dieses Meißelwerkzeug 10 entspricht dem vorangehend
in Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Meißelwerkzeug 10, sofern nachfolgend nicht anderweitig
angegeben. Insbesondere können dieses Meißelwerkzeug 10 und seine Elemente auch die
gleichen Maße und/oder Abmessungen aufweisen wie das vorangehend beschriebene Meißelwerkzeug
10 und dessen Elemente.
[0040] Diese Ausführungsform des Meißelwerkzeugs 10 unterscheidet sich allerdings von der
vorangehend beschriebenen Ausführungsform durch die Ausgestaltung seiner Rippen 22
seines strukturierten Abschnitts 18.
[0041] Insbesondere weisen diese Rippen 22 eine prismatische Gestalt auf. Sie sind unter
einem Neigungswinkel
alpha von 60° gegenüber der Längsrichtung L geneigt verlaufend angeordnet. Sie sind insbesondere
helixförmig über den Umfang des strukturierten Abschnitts 18 verlaufend angeordnet.
Dabei wird der helixförmige Verlauf der Rippen 22 durch die - wiederum gleichmäßig
über den Umfang hinweg verteilten - Kanäle 24 unterbrochen.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 10
- Meißelwerkzeug
- 12
- Werkzeugspitze
- 14
- Werkzeugschaft
- 16
- Keilfläche
- 18
- strukturierter Abschnitt
- 20
- Einsteckende
- 22
- Rippe
- 24
- Kanal
- L
- Längsrichtung
- alpha
- Neigungswinkel
- ar
- Abstand
- br
- Rippenbreite
- da
- Durchmesser
- dw
- Durchmesser
- hr
- Rippenhöhe
- Im
- Gesamtlänge
- Ir
- Distanz
1. Meißelwerkzeug (10), insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine, umfassend eine wenigstens eine
Keilfläche (16) aufweisende Werkzeugspitze (12) und einen Werkzeugschaft (14),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkzeugschaft (14) umfangsseitig einen strukturierten Abschnitt (18) aufweist.
2. Meißelwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der strukturierte Abschnitt (18) wenigstens eine Rippe (22) aufweist.
3. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (22) unter einem Neigungswinkel (alpha) von mindestens
45°, vorzugsweise 60°, gegenüber einer Längsrichtung (L) des Meißelwerkzeugs (10)
geneigt verläuft.
4. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (22) quer zur Längsrichtung (L) verläuft.
5. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (22) eine helixartige Struktur aufweist und/oder als helixartige
Struktur ausgebildet und/oder in einer helixartigen Struktur angeordnet ist.
6. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (22) zwischen 0,3 mm und 3 mm, besonders bevorzugt 1 mm,
von dem übrigen Werkzeugschaft (14) lokal abragt.
7. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung (L) jeweils benachbarte Rippen (22) einen Abstand (ar) zwischen
0,2 cm und 1 cm, bevorzugt 0,4 cm, voneinander aufweisen.
8. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschaft (14) im Bereich des strukturierten Abschnitts (18), insbesondere
im Bereich der wenigstens einen Rippe (22), wenigstens einen in Längsrichtung (L)
oder zumindest im Wesentlichen in Längsrichtung (L) des Werkzeugschafts (14) verlaufenden
Kanal (24) aufweist.
9. Meißelwerkzeug nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der wenigstens eine Kanal (24) entlang der Längsrichtung (L) über den gesamten
strukturierten Abschnitt (18) erstreckt.
10. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschaft (14) außerhalb des strukturierten Abschnitts (18) einen geringeren
größten Durchmesser (dw) aufweist als im Bereich des strukturierten Abschnitts (18).
11. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Meißelwerkzeug (10) als Spitzmeißel ausgebildet ist.
12. Meißelwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der strukturierte Abschnitt (18) durch einen Umformprozess und/oder nichtspanend
hergestellt ist.
13. Verwendung eines Meißelwerkzeugs (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum
Meißeln in einem, vorzugsweise zementhaltigen, Gestein.