[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektropneumatisches Schlagwerk für eine elektrische
Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Bohr- und/oder Meißelhammer. Das Schlagwerk
ist ausgestattet mit einem Getriebegehäuse, einem zumindest abschnittsweise in dem
Getriebegehäuse angeordneten Führungsrohr, einem in dem Führungsrohr beweglichen Erregerkolben,
einem mit dem Erregerkolben gekoppelten Pleuel sowie mit einem Exzenterrad. Das Exzenterrad
ist einerseits mit dem Pleuel gekoppelt und andererseits drehbar bezüglich des Getriebegehäuses
gelagert.
[0002] Schlagwerke der eingangs genannter Art sowie Handwerkzeugmaschinen mit solchen Schlagwerken
sind grundsätzlich aus dem Stand der Technik bekannt.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schlagwerk bereitzustellen, das vergleichsweise
einfach und damit kostengünstig montiert und demontiert werden kann.
[0004] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Schlagwerk einen Lagerkörper aufweist,
an dem das Exzenterrad mittels einer Gleitlagerpaarung drehbar gelagert ist. Dies
hat den Vorteil, dass auf vergleichsweise aufwendige Lagerungen des Exzenterrades,
die Kugellager, Nadellager oder dergleichen einschließen, verzichtet werden kann und
somit weniger Teile zu montieren sind.
[0005] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung besteht die Lagerwelle aus Kunststoff
oder weist einen solchen auf. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die
Lagerwelle aus einem kohlefaserverstärkten Kunststoff besteht oder einen solchen aufweist.
Der Kunststoff kann einen oder mehrere der Basispolymere Polyketon (PK), Polyamide
(PA), Polybutylenterephthalat (PBT), Polyphthalamide (PPA), Polyphenylensulfid (PPS)
und/oder Polyetheretherketon (PEEK) aufweisen. Der Kunststoff kann ein oder mehre
Additive zur Verbesserung der Gleiteigenschaften (insbesondere bei Mangelschmierung
und Trockenlauf) aufweisen, insbesondere Molybdändisulfid, Polytetrafluorethylen (PTFE)
und/oder Graphit. Die Erfindung schließt diesbezüglich die Erkenntnis ein, dass eine
Lagerwelle, die aus Kunststoff besteht oder einen solchen aufweist, deutlich leichter
ist als aus dem Stand der Technik bekannte Lagerwellen aus Stahl.
[0006] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist der Lagerkörper als eine von dem
Exzenterrad verschiedene Lagerwelle ausgebildet. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt,
wenn das Exzenterrad eine zentrale Bohrung aufweist, die mit der Lagerwelle über eine
Spielpassung gepaart ist und so die Gleitlagerpaarung gebildet wird. Die Lagerwelle
kann dem Exzenterrad demnach eine radiale Lauffläche bieten.
[0007] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die Lagerwelle einen Kragen auf,
der eine axiale Gleitfläche für das Exzenterrad bietet. Es hat sich als vorteilhaft
herausgestellt, wenn die Lagerwelle durch ihren Kragen formschlüssig gegen ein Verdrehen
relativ zum Getriebegehäuse gesichert ist. Der Kragen kann eine wellenförmige Umlaufverzahnung
aufweisen, die mit einer korrespondierenden Verzahnung im Lagerschild des Getriebegehäuses
einen Formschluss, bezogen auf die Umlaufrichtung der Lagerwelle, bereitstellt. In
einer besonders bevorzugten Ausgestaltung steht das Exzenterrad unmittelbar mit dem
Kragen in Kontakt. Alternativ oder zusätzlich kann das Exzenterrad durch den Kragen
in axialer Richtung gegen ein Abheben vom Pleuel gesichert sein.
[0008] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Lagerwelle auf einer dem Exzenterrad
angewandten Seite des Kragens über eine Spielpassung mit dem Getriebegehäuse gepaart.
Alternativ oder zusätzlich kann die Lagerwelle auf einer dem Exzenterrad angewandten
Seite des Kragens durch eine Schraubverbindung in axialer Richtung in dem Getriebegehäuse
gesichert sein.
[0009] Alternativ zu einer Ausgestaltung des Lagerkörpers als Lagerwelle, kann der Lagerkörper
als Lagerzapfen und/oder einstückig mit dem Getriebegehäuse ausgebildet sein. Es hat
sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Gleitlagerpaarung eine zwischen Exzenterrad
und Lagerzapfen angeordnete Gleitlagerbuchse aufweist. Es hat sich ebenfalls als vorteilhaft
herausgestellt, wenn die Gleitlagerbuchse in das Exzenterrad eingepresst ist. In einer
besonders bevorzugten Ausgestaltung weist der Lagerzapfen eine Formschräge auf, die
mit einer Formschräge der Gleitlagerbuchse korrespondiert. Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften
zwischen Lagerschild und Exzenterrad kann zwischen dem Lagerschild und dem Exzenterrad
eine Gleitschicht, beispielsweise eine PTFE-Gleitschicht vorgesehen sein.
[0010] In allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen kann das Getriebegehäuse einen Verschlussdeckel
aufweisen, der auf einer dem Exzenterrad zugewandten Seite wenigstens eine Haltelippe
aufweist. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn ein Verlauf der Haltelippe
zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, einer Kreisbahn eines Exzenterpunktes
des Exzenterrades folgt. Es können mehrere, jeweils konzentrisch zueinander ausgebildete
Haltelippen vorgesehen sein. Die Haltelippen können voneinander verschiedene Durchmesser
aufweisen. Derart werden der Pleuel und das Exzenterrad vorzugsweise gegen ein Abheben
in axialer Richtung gesichert.
[0011] In allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen kann das Exzenterrad vorzugsweise
als außenverzahntes Zahnrad ausgebildet sein, das vorzugsweise über einen von einer
Handwerkzeugmaschine umfassten Elektromotor rotatorisch angetrieben werden kann.
[0012] Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine elektrische Handwerkzeugmaschine, insbesondere
einen Bohr- und/oder Meißelhammer, der mit einem Schlagwerk der vorbeschriebenen Art
ausgestattet ist.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren
sind verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die
Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen
weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0014] In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
beziffert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlagwerks; und
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlagwerks.
Ausführungsbeispiele:
[0015] Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines elektropneumatischen Schlagwerks
70 einer elektrischen Handwerkzeugmaschine 100 (vgl. Fig. 1B beispielhaft als Meißelhammer
ausgebildet) ist in Fig. 1A dargestellt.
[0016] Das elektropneumatische Schlagwerk 70 weist ein Getriebegehäuse 60 und ein Führungsrohr
50 auf, wobei das Führungsrohr 50 zumindest abschnittsweise in dem Getriebegehäuse
60 angeordnet ist. Das elektropneumatische Schlagwerk 70 weist weiter ein in dem Führungsrohr
50 beweglichen Erregerkolben 40, einen mit dem Erregerkolben 40 gekoppelten Pleuel
30 sowie ein Exzenterrad 20 auf. Das Exzenterrad 20 ist einerseits mit dem Pleuel
30 gekoppelt und andererseits über ein Lagerschild 10 des Getriebegehäuses 60 drehbar
bezüglich des Getriebegehäuses 60 gelagert. Das Lagerschild 10 ist in das Getriebegehäuse
60 integriert. Das Exzenterrad 20 ist als außenverzahntes Zahnrad ausgebildet, das
über einen hier nicht dargestellten Elektromotor rotatorisch angetrieben werden kann.
[0017] Erfindungsgemäß weist das Schlagwerk 70 einen Lagerkörper 25 auf an dem das Exzenterrad
20 mittels einer Gleitlagerpaarung 28 drehbar gelagert ist. Dabei ist der Lagerkörper
25 als eine von dem Exzenterrad 20 verschiedene Lagerwelle 26 ausgebildet. Die Lagerwelle
26 besteht beispielhaft aus einem kohlefaserverstärkten PEEK-Kunststoff, der zur Verbesserung
der tribologischen Eigenschaften mit Polytetrafluorethylen (PTFE) versehen wurde.
Das Exzenterrad 20 weist eine zentrale Bohrung 22 auf, die mit der Lagerwelle 26 über
eine Spielpassung SP gepaart ist, wodurch die Gleitlagerpaarung 28 gebildet ist.
[0018] Wie insbesondere auch der Fig. 1C (Freistellung der Lagerwelle der Fig. 1A) entnommen
werden kann, weist die Lagerwelle 26 einen Kragen 27 auf, der sich in radialer Richtung
RR erstreckt. Der Kragen 27 bietet eine axiale Gleitfläche AG für das Exzenterrad
20. Dabei ist die Lagerwelle 26 durch ihren Kragen 27 formschlüssig gegen ein Verdrehen
relativ zum Getriebegehäuse 60, genauer gesagt relativ zum Lagerschild 10 des Getriebegehäuses
60, gesichert. Der Formschluss wird durch eine wellenförmige Umlaufverzahnung 27'
am Kragen 27 bereitgestellt. Wie der Fig. 1A entnommen werden kann, steht das Exzenterrad
20 unmittelbar mit dem Kragen 27 in Kontakt. Das Exzenterrad 20 ist durch den Kragen
27 in axialer Richtung AR gegen ein Abheben vom Pleuel 30 (in Fig. 1A nach unten)
gesichert.
[0019] Auf einer dem Exzenterrad 20 angewandten Seite des Kragens 27 ist die Lagerwelle
26 über eine Schild-Spielpassung SS mit dem Getriebegehäuse 60, genauer gesagt mit
dem Lagerschild 10 des Getriebegehäuses 60, gepaart. Eine Schraubverbindung 11 sichert
die Lagerwelle 26 in axialer Richtung AR in dem Getriebegehäuse 60.
[0020] Schließlich weist das Getriebegehäuse 60 einen Verschlussdeckel 65 auf, der auf einer
dem Exzenterrad 20 zugewandten Seite vier Haltelippen 67 aufweist, deren Verläufe
- unmittelbar oder konzentrisch - einer Kreisbahn 23 eines Exzenterpunktes 21 des
Exzenterrades 20 folgen. Derart werden der Pleuel 30 und das Exzenterrad 20 gegen
ein Abheben in axialer Richtung AR (in Fig. 1A nach oben) gesichert.
[0021] Eine zwischen der Hauptschale 61 und der Deckschale 65 angeordnete Trennkappe 71,
die zumindest das Exzenterrad 20 umgreift, ist optional vorgesehen.
[0022] Ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines elektropneumatischen Schlagwerks
70 einer elektrischen Handwerkzeugmaschine 100 (vgl. Fig. 1B beispielhaft als Meißelhammer
ausgebildet) ist in Fig. 2 dargestellt.
[0023] Das elektropneumatische Schlagwerk 70 weist ebenfalls ein Getriebegehäuse 60 und
ein Führungsrohr 50 auf, wobei das Führungsrohr 50 zumindest abschnittsweise in dem
Getriebegehäuse 60 angeordnet ist. Das elektropneumatische Schlagwerk 70 weist weiter
ein in dem Führungsrohr 50 beweglichen Erregerkolben 40, einen mit dem Erregerkolben
40 gekoppelten Pleuel 30 sowie ein Exzenterrad 20 auf. Das Exzenterrad 20 ist einerseits
mit dem Pleuel 30 gekoppelt und andererseits über ein Lagerschild 10 des Getriebegehäuses
60 drehbar bezüglich des Getriebegehäuses 60 gelagert. Das Lagerschild 10 ist in das
Getriebegehäuse 60 integriert. Das Exzenterrad 20 ist als außenverzahntes Zahnrad
ausgebildet, das über einen hier nicht dargestellten Elektromotor der Handwerkzeugmaschine
100 rotatorisch angetrieben wird.
[0024] Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bei dem der Lagerkörper 25 als
eine von dem Exzenterrad 20 verschiedene Lagerwelle 26 ausgebildet ist, ist beim Schlagwerk
70 der Fig. 2 der Lagerkörper 25 als Lagerzapfen 24 einstückig mit dem Getriebegehäuse
60 ausgebildet. Eine Gleitlagerpaarung 28, die zwischen Exzenterrad 20 und Lagerzapfen
24 befindlich ist, weist eine Gleitlagerbuchse 29 auf. Die Gleitlagerbuchse 29 ist
in eine zentrale Bohrung 22 des Exzenterrades 20 eingepresst. Zur Verbesserung der
Gleiteigenschaften zwischen dem Lagerschild 10 und dem Exzenterrad 20 ist zwischen
dem Lagerschild 10 und dem Exzenterrad 20 eine PTFE-Gleitschicht 12 vorgesehen.
[0025] Das Getriebegehäuse 60 weist ebenfalls einen Verschlussdeckel 65 auf, der auf einer
dem Exzenterrad 20 zugewandten Seite eine Haltelippe 67 auf, deren Verlauf einer Kreisbahn
23 eines Exzenterpunktes 21 des Exzenterrades 20 folgt. Es sind beispielhaft drei
weitere konzentrische Haltelippen 67 vorgesehen. Derart werden der Pleuel 30 und das
Exzenterrad 20 gegen ein Abheben in axialer Richtung AR (in Fig. 2 nach oben) gesichert.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 10
- Lagerschild
- 11
- Schraubverbindung
- 12
- Gleitschicht
- 20
- Exzenterrad
- 21
- Exzenterpunkt
- 22
- zentrale Bohrung
- 23
- Kreisbahn
- 24
- Lagerzapfen
- 25
- Lagerkörper
- 26
- Lagerwelle
- 27
- Kragen
- 27'
- Umlaufverzahnung
- 28
- Gleitlagerpaarung
- 29
- Gleitlagerbuchse
- 30
- Pleuel
- 40
- Erregerkolben
- 50
- Führungsrohr
- 60
- Getriebegehäuse
- 65
- Verschlussdeckel
- 67
- Haltelippe
- 70
- Schlagwerk
- 71
- Trennkappe
- 100
- Elektrische Handwerkzeugmaschine
- AG
- axiale Gleitfläche
- AR
- axiale Richtung
- RR
- radiale Richtung
- SP
- Spielpassung
- SS
- Schild-Spielpassung
1. Elektropneumatisches Schlagwerk (70) für eine elektrische Handwerkzeugmaschine (100),
insbesondere einen Bohr- und/oder Meißelhammer, wobei das Schlagwerk (70) ein Getriebegehäuse
(60), ein zumindest abschnittsweise in dem Getriebegehäuse (60) angeordnetes Führungsrohr
(50), ein in dem Führungsrohr (50) beweglichen Erregerkolben (40), einen mit dem Erregerkolben
(40) gekoppelten Pleuel (30) sowie ein Exzenterrad (20) aufweist, das einerseits mit
dem Pleuel (30) gekoppelt und andererseits drehbar bezüglich des Getriebegehäuses
(60) gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schlagwerk (70) einen Lagerkörper (25) aufweist an dem das Exzenterrad (20) mittels
einer Gleitlagerpaarung (28) drehbar gelagert ist.
2. Schlagwerk (70) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper (25) als eine von dem Exzenterrad (20) verschiedene Lagerwelle (26)
ausgebildet ist.
3. Schlagwerk (70) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerwelle (26) aus Kunststoff besteht, insbesondere aus einem kohlefaserverstärkten
Kunststoff besteht.
4. Schlagwerk (70) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Exzenterrad (20) eine zentrale Bohrung aufweist, die mit der Lagerwelle (26)
über eine Spielpassung (SP) gepaart ist und so die Gleitlagerpaarung gebildet wird.
5. Schlagwerk (70) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerwelle (26) einen Kragen (27) aufweist, der eine axiale Gleitfläche (AG)
für das Exzenterrad (20) bietet.
6. Schlagwerk (70) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerwelle (26) durch ihren Kragen (27) formschlüssig gegen ein Verdrehen relativ
zum Getriebegehäuse (60) gesichert ist.
7. Schlagwerk (70) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Exzenterrad (20) unmittelbar mit dem Kragen (27) in Kontakt steht und/oder das
Exzenterrad (20) durch den Kragen (27) in axialer Richtung (AR) gegen ein Abheben
vom Pleuel (30) gesichert ist.
8. Schlagwerk (70) nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerwelle (26) auf einer dem Exzenterrad (20) angewandten Seite des Kragens
(27) über eine Spielpassung mit dem Getriebegehäuse (60) gepaart ist und/oder durch
eine Schraubverbindung in axialer Richtung (AR) in dem Getriebegehäuse (60) gesichert
ist.
9. Schlagwerk (70) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper (25) als Lagerzapfen (24) einstückig mit dem Getriebegehäuse (60)
ausgebildet ist.
10. Schlagwerk (70) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitlagerpaarung eine zwischen Exzenterrad (20) und Lagerzapfen (24) angeordnete
Gleitlagerbuchse (29) aufweist.
11. Schlagwerk (70) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse (60) einen Verschlussdeckel (65) aufweist, der auf einer dem
Exzenterrad (20) zugewandten Seite eine Haltelippe (67) aufweist, deren Verlauf zumindest
abschnittsweise einer Kreisbahn (23) eines Exzenterpunktes (21) des Exzenterrades
(20) folgt.
12. Schlagwerk (70) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Exzenterrad (20) als außenverzahntes Zahnrad ausgebildet ist, das vorzugsweise
über einen von einer Handwerkzeugmaschine (100) umfassten Elektromotor rotatorisch
angetrieben werden kann.
13. Elektrische Handwerkzeugmaschine (100), insbesondere einen Bohr- und/oder Meißelhammer,
mit einem Schlagwerk (70) nach einem der vorangehenden Ansprüche.