[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einem Korpus. In dem Korpus
ist zumindest ein Aufnahmeraum für Lebensmittel ausgebildet. Darüber hinaus weist
das Haushaltsgerät ein Verschlusselement auf. Dieses Verschlusselement ist an dem
Korpus bewegbar angeordnet. Das Verschlusselement weist eine Schmalseite auf. In dieser
Schmalseite ist eine Griffmulde angeordnet. Die Griffmulde weist eine Muldenbodenwand
auf.
[0002] Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Haushaltskältegeräte, sind als derartige Ausgestaltungen
bekannt. In dem Zusammenhang kann das Verschlusselement eine Frontplatte aufweisen.
Diese Frontplatte ist beispielsweise aus Blech ausgebildet. Darüber hinaus sind an
die Frontplatte seitlich anschließende Segmente als Randbereiche ausgebildet. In diesen
Randbereichen sind Griffnute ausgebildet. Diese Griffnute sind z.B. durch vordere
und hintere Begrenzungswände begrenzt. Darüber hinaus sind die Griffnute jeweils durch
einen Nutboden begrenzt.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät zu schaffen, bei welchem
eine derartige seitlich in einer Schmalseite des Verschlusselements ausgebildete Griffmulde
bezüglich ihrer Nutzbarkeit verbessert ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1
aufweist, gelöst.
[0005] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einem Korpus. In dem Korpus
ist ein Aufnahmeraum, insbesondere für Lebensmittel, ausgebildet. Darüber hinaus weist
das Haushaltsgerät ein Verschlusselement auf. Die Verschlusselement ist an dem Korpus
bewegbar angeordnet. Durch das Verschlusselement ist der Aufnahmeraum verschließbar
bzw. zugänglich. Die Verschlusselement weist eine Frontseite auf. Darüber hinaus weist
die Verschlusselement mehrere an die Frontseite anschließende Schmalseiten auf. Die
Frontseite und die Schmalseiten sind in unterschiedlichen Ebenen und in einem Winkel
zueinander orientiert. Die Schmalseiten erstrecken sich in Tiefenrichtung des Verschlusselements
oder zumindest im Wesentlichen in Tiefenrichtung des Verschlusselements. Typischerweise
ist die Frontseite rechteckig ausgebildet, so dass das Verschlusselement vier Schmalseiten
aufweist: nämlich eine linke, eine rechte, eine obere und eine untere Schmalseite.
In zumindest einer Schmalseite ist eine Griffmulde angeordnet, insbesondere ausgebildet.
Die Griffmulde ist vorzugsweise durch eine in Tiefenrichtung betrachtet vordere Begrenzungswand
nach vorne begrenzt. Möglich ist weiterhin, dass die Griffmulde durch eine in Tiefenrichtung
betrachtet hintere Begrenzungswand nach hinten begrenzt ist. In jedem Fall ist die
Griffmulde durch eine Muldenbodenwand begrenzt. Diese Muldenbodenwand ist in Tiefenrichtung
des Verschlusselements geneigt ausgebildet. In einer zu der der Längserstreckung der
Schmalseite senkrecht stehenden Ebene ist die Muldenbodenwand somit geneigt bzw. schräg
gestellt gegenüber der Tiefenrichtung angeordnet. Die Muldenbodenwand verläuft in
dieser Ebene nicht parallel zur Tiefenrichtung.
[0006] Durch eine derartige Ausgestaltung wird somit eine ganz spezifische Querschnittgeometrie
der Griffmulde bereitgestellt. Durch die diesbezüglich spezifisch orientierte Muldenbodenwand
kann die Griffmulde individuell vergrößert werden. Dadurch ist einerseits das Eingreifen
mit Fingern verbessert ermöglicht. Insbesondere kann somit in dem Zusammenhang die
Muldenbodenwand auch bereits als Anlagefläche dienen, auf welche z.B. entgegen der
Tiefenrichtung betrachtet eine Kraft durch einen oder mehrere Finger, die in die Griffmulde
eingreifen, ausgeübt werden kann. Es kann somit ein Ziehen an dem Verschlusselement
durch Eingriff in die Griffmulde verbessert werden. Es muss nicht mehr nur eine entsprechende
Krafteinwirkung auf z.B. eine vordere Begrenzungswand erfolgen. Darüber hinaus ist
durch diese Orientierung der Muldenbodenwand ein tieferer Eingriff mit einem oder
mehreren Fingern in die Griffmulde ermöglicht. Dadurch ist das Herausrutschen der
Finger aus der Griffmulde verbessert vermieden. Ein weiterer besonderer Vorteil durch
diese Orientierung der Muldenbodenwand ist dahingehend gegeben, dass eine der beiden
möglichen Begrenzungswände im Vergleich zum Stand der Technik in dieser Horizontalebene
quasi verlängert ist. Dadurch kann diese Begrenzungswand im Vergleich zum Stand der
Technik verbessert für die Bestückung mit anderen Komponenten genutzt werden.
[0007] In einem weiteren unabhängigen Aspekt ein Haushaltsgerät mit einem Korpus, in dem
ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, vorgeschlagen ist. Das Haushaltsgerät weist ein
Verschlusselement auf, das an dem Korpus bewegbar angeordnet ist. Durch das Verschlusselement
ist der Aufnahmeraum verschließbar bzw. zugänglich. Das Verschlusselement weist eine
Frontseite und mehrere daran anschließende Schmalseiten auf. Die Frontseite und die
Schmalseiten sind auch bei diesem Aspekt in unterschiedlichen Ebenen und in einem
Winkel zueinander orientiert. In zumindest einer dieser Schmalseiten ist eine Griffmulde
ausgebildet. Die Griffmulde ist vorzugsweise durch eine in Tiefenrichtung betrachtet
vordere Begrenzungswand nach vorne begrenzt. Möglich ist weiterhin, dass die Griffmulde
durch eine in Tiefenrichtung betrachtet hintere Begrenzungswand nach hinten begrenzt
ist. Die Griffmulde weist in jedem Fall eine Muldenbodenwand auf, durch welche die
Griffmulde begrenzt ist. Jede Schmalseite weist eine Längserstreckung auf, d.h. eine
Erstreckung der Schmalseite, die gegenüber den sonstigen Erstreckungen der Schmalseite,
maximal ist. In einer zu der der Längserstreckung der Schmalseite senkrecht stehenden
Ebene weist die Muldenbodenwand ein erstes Ende und ein zweites Ende auf. In dieser
Ebene erstreckt sich die Muldenbodenwand zwischen dem ersten Ende und dem zweiten
Ende. Sofern diese Ebene eine Horizontalebene ist (Griffmulde in linker oder rechter
Schmalseite), ist gemäß diesem Aspekt der Erfindung das erste Ende gegenüber dem zweiten
Ende in einer unterschiedlichen Breitenposition angeordnet. Sofern diese Ebene eine
Vertikalebene ist (Griffmulde in oberer oder unterer Schmalseite), ist gemäß diesem
Aspekt der Erfindung das erste Ende gegenüber dem zweiten Ende in einer unterschiedlichen
Höhenposition angeordnet. Für diesen Aspekt sind die entsprechenden Vorteile, wie
sie beim oben genannten ersten unabhängigen Aspekt eines Haushaltsgeräts genannt wurden,
ebenfalls zutreffend.
[0008] Zu diesem zweiten unabhängigen Aspekt ist insbesondere vorgesehen, dass die Muldenbodenwand
in Tiefenrichtung des Verschlusselements geneigt angeordnet ist. Dies bedeutet, dass
die Muldenbodenwand in einer senkrecht zur Längserstreckung der Griffmulde orientierten
Ebene nicht parallel zur Tiefenrichtung orientiert ist. Vielmehr ist die Muldenbodenwand
in dieser Ebene schräg gestellt zu dieser Tiefenrichtung angeordnet.
[0009] In einem weiteren unabhängigen Aspekt des Haushaltsgeräts ist vorgesehen, dass dieses
ein Korpus aufweist. In dem Korpus ist ein Aufnahmeraum ausgebildet, insbesondere
zur Aufnahme von Lebensmitteln. Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät ein Verschlusselement
auf, das an dem Korpus bewegbar angeordnet ist. Durch das Verschlusselement ist der
Aufnahmeraum verschließbar bzw. zugänglich. Die Verschlusselement weist eine Frontseite
und mehrere daran anschließende Schmalseiten auf. Die Frontseite und die Schmalseiten
sind auch bei diesem Aspekt in unterschiedlichen Ebenen und in einem Winkel zueinander
orientiert. In zumindest einer dieser Schmalseiten ist eine Griffmulde ausgebildet.
Die Griffmulde ist durch eine in Tiefenrichtung betrachtet vordere Begrenzungswand
nach vorne begrenzt. Die Griffmulde ist durch eine in Tiefenrichtung betrachtet hintere
Begrenzungswand nach hinten begrenzt. Die Griffmulde weist eine Muldenbodenwand auf,
durch welche die Griffmulde ebenfalls begrenzt ist. Die Muldenbodenwand schließt vorzugsweise
direkt an die vordere und an die hintere Begrenzungswand an. Jede Schmalseite weist
eine Längserstreckung auf, d.h. eine Erstreckung der Schmalseite, die gegenüber den
sonstigen Erstreckungen der Schmalseite, maximal ist. Ein Innenwinkel, der somit in
der Griffmulde bemessen ist und somit zwischen den Innenseiten der Wände der Griffmulde
bemessen ist, und der zwischen der Muldenbodenwand und der vorderen Begrenzungswand
ausgebildet ist, ist unterschiedlich zu einem Innenwinkel zwischen der Muldenbodenwand
und der hinteren Begrenzungswand. Diese Innenwinkel sind in der Ebene bemessen, die
senkrecht zur Längserstreckung der Griffmulde orientiert ist. Durch diese Ausgestaltung
der Muldenbodenwand sind die entsprechenden Vorteile, wie sie bereits zu dem eingangs
genannten unabhängigen Aspekt eines Haushaltsgeräts benannt wurden, ebenso erreicht.
[0010] Insbesondere gelten diese oben genannten Aspekte und vorteilhaften Ausführungen für
zumindest 50 Prozent oder zumindest 70 Prozent oder zumindest 80 Prozent oder zumindest
90 Prozent der Länge der Griffmulde und/oder entlang der Längserstreckung der Griffmulde.
Die Länge der Griffmulde bzw. die Längserstreckung der Griffmulde ist die größte Erstreckung
der Griffmulde. Typischerweise verläuft die Längserstreckung der Griffmulde parallel
zur Längserstreckung der Schmalseite.
[0011] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene ein erstes Ende der Muldenbodenwand in Breitenrichtung
bzw. Höhenrichtung betrachtet um maximal 2 cm, insbesondere maximal 1 cm, insbesondere
maximal 0,7 cm, insbesondere maximal 0,5 cm gegenüber einem zweiten Ende der Muldenbodenwand
versetzt angeordnet ist. Insbesondere sind sie zwischen 0,3 cm und 0,5 cm, insbesondere
0,4 cm zueinander versetzt. Dieser Abstand zu einer Linie parallel zur Tiefenrichtung
ist in Breitenrichtung bzw. Höhenrichtung bemessen, je nachdem, ob es sich bei der
Ebene um eine Horizontalebene (Breitenrichtung) oder um eine Vertikalebene (Höhenrichtung)
handelt. Durch diese spezifische Orientierung der Muldenbodenwand werden die oben
genannten Vorteile besonders begünstigt.
[0012] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene die Muldenbodenwand kürzer ist, als eine
hintere Begrenzungswand der Griffmulde und/oder kürzer ist als eine vordere Begrenzungswand
der Griffmulde. Durch eine derartige Ausgestaltung wird die Griffmulde an ihrem Muldenboden
relativ klein beziehungsweise relativ eng ausgebildet. Damit kann einerseits die Griffmulde
auch ergonomisch für das Eingreifen verbessert gestaltet werden. Insbesondere wird
anderweitiger Bauraum der Verschlusselement, der durch ein thermisch isolierendes
Material gefüllt ist, dadurch vergrößert. Die Isolierwirkung der Verschlusselement
ist somit verbessert.
[0013] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene die Muldenbodenwand zumindest abschnittsweise
gekrümmt ist. Beispielsweise kann die Muldenbodenwand zumindest abschnittsweise konvex
oder konkav gekrümmt sein, d.h. zu einem Muldeneingang der Griffmulde hin bombiert
oder von einem Muldeneingang der Griffmulde weg bombiert sein. Denkbar ist insbesondere,
dass die Muldenbodenwand in dieser Ebene vollständig zwischen einem ersten Ende der
Muldenbodenwand und einem zweiten Ende der Muldenbodenwand gekrümmt verläuft.
[0014] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene die Muldenbodenwand zumindest abschnittsweise
geradlinig ausgebildet ist. Denkbar ist insbesondere, dass die Muldenbodenwand in
dieser Ebene vollständig zwischen einem ersten Ende der Muldenbodenwand und einem
zweiten Ende der Muldenbodenwand geradlinig verläuft. Dies ist eine weitere sehr vorteilhafte
Ausführungsform. Einerseits ist dadurch eine einfache Geometrie der Muldenbodenwand
erreicht. Andererseits kann die Griffmulde an diesem Boden im Hinblick auf ihre Weite
entsprechend gestaltet werden. Durch eine geradlinige Ausgestaltung der Muldenbodenwand
sind auch die eingangs bei den oben genannten unabhängigen Aspekten erreichbaren Vorteile
besonders begünstigt.
[0015] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Muldenbodenwand in einem Innenwinkel
zwischen 5° und 45°, insbesondere zwischen 15° und 40°, zur Tiefenrichtung geneigt
ist. Dies ist insbesondere in der senkrecht zur Längserstreckung der Schmalseite stehenden
Ebene zu sehen.
[0016] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Muldenbodenwand in Tiefenrichtung
abfallend geneigt ausgebildet ist. Das heißt, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene ein in Tiefenrichtung des Verschlusselements
betrachtet hinteres Ende der Muldenbodenwand (erstes Ende) weiter von einem Muldeneingang
der Griffmulde beabstandet ist, als ein in Tiefenrichtung des Verschlusselements betrachtet
vorderes Ende der Muldenbodenwand (zweites Ende). Durch diese Ausgestaltung wird die
Griffmulde somit in Tiefenrichtung nach hinten betrachtet im Bodenbereich der Griffmulde
vergrößert, insbesondere in Breitenrichtung bzw. Höhenrichtung vergrößert. Die eingangs
genannten Vorteile werden dadurch nochmals verstärkt.
[0017] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in einer zu einer Längserstreckung
der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene ein Innenwinkel zwischen der hinteren Begrenzungswand
und der Muldenbodenwand von einem Innenwinkel zwischen der Muldenbodenwand und der
vorderen Begrenzungswand verschieden ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass
in dieser Ebene der Innenwinkel zwischen der hinteren Begrenzungswand und der Muldenbodenwand
kleiner ist, als der Innenwinkel zwischen der Muldenbodenwand und der vorderen Begrenzungswand.
[0018] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die vordere Begrenzungswand und die
Muldenbodenwand einstückig ausgebildet sind. Sofern eine hintere Begrenzungswand vorhanden
ist, kann vorgesehen sein, dass die vordere Begrenzungswand, die hintere Begrenzungswand
und die Muldenbodenwand einstückig ausgebildet sind. Dadurch kann Montageaufwand eingespart
werden. Ebenso können so Schnittstellen, die zwischen Einzelkomponenten vorhanden
wären, vermieden werden. Dadurch können Leckagen, wie beispielsweise das Hindurchtreten
von Verunreinigung von der Griffmulde in den Innenraum der Verschlusselement, vermieden
werden. Ebenso kann thermisch isolierendes Material, welches in diesem Innenraum der
Verschlusselement angeordnet ist, daran gehindert werden, durch derartige Schnittstellen
in die Griffmulde einzutreten.
[0019] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass diese Schmalseite der Verschlusselement
durch eine Randabdeckung abgedeckt ist und die Griffmulde einstückig mit der Randabdeckung
ausgebildet ist. Die Randabdeckung ist in vorteilhafter Ausführung ein randseitiges
Sichtbauteil des Verschlusselements. Insbesondere ist durch diese Randabdeckung der
Innenraum des Verschlusselements seitlich (links/rechts/oben/unten) abgedeckt.
[0020] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Frontseite durch eine Frontabdeckung
gebildet ist. Die Randabdeckung und die Frontabdeckung sind insbesondere einstückig
ausgebildet. Durch die Frontabdeckung wird frontseitig der Innenraum des Verschlusselements
abgedeckt. Insbesondere bildet die Frontabdeckung ein frontseitiges Sichtbauteil des
Verschlusselements. Durch die Frontabdeckung und/oder die Randabdeckung ist somit
eine Außenschale beziehungsweise Außenhülle des Verschlusselements bereitgestellt.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass die Randabdeckung und/oder die Frontabdeckung aus Metall,
z.B. Blech, ausgebildet sind.
[0022] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde eine hintere Begrenzungswand
aufweist und die Schmalseite durch eine Randabdeckung gebildet ist, wobei in einer
zu einer Längserstreckung der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene ein der Muldenbodenwand
abgewandtes Ende der hinteren Begrenzungswand an einen über seine gesamte (innerhalb
der Ebene bemessenen) Länge konvex gekrümmten Übergang der Randabdeckung endet, wobei
ein weiteres Ende des Übergangs an ein Horizontalteil der Randabdeckung endet. Es
wird somit ein stetig gekrümmter Übergang geschaffen. Damit ist dieser Eckbereich
der Randabdeckung in einem relativ kleinen Radius ausgebildet, wodurch entsprechender
Bauraum gespart werden kann. Dieser Übergang ist somit ohne ein Teilstück ausgebildet,
welches geradlinig ist. Das "Horizontalteil der Randabdeckung" wird vorzugsweise durch
eine ebene Fläche gebildet, die in einer durch die Breite und Höhe des Verschlusselements
aufgespannten Ebene liegt.
[0023] Insbesondere ist dieser über seine gesamte Länge gekrümmte, insbesondere konvex gekrümmte,
Übergang so gebildet, dass zwischen der hinteren Begrenzungswand und dem Horizontalteil
ein Winkel zwischen 30° und 50°, insbesondere zwischen 35° und 45°, insbesondere 40°,
gebildet ist.
[0024] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde eine hintere und eine
vordere Begrenzungswand aufweist und diese in einer zu einer Längserstreckung der
Schmalseite senkrecht stehenden Ebene betrachtet von einem Muldeneingang der Griffmulde
zu der Muldenbodenwand hin aufeinander zu orientiert sind. Damit ist die Griffmulde
in dieser Ebene betrachtet zum Muldenboden hin verjüngt ausgebildet.
[0025] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde eine hintere und eine
vordere Begrenzungswand aufweist und die hintere Begrenzungswand und die vordere Begrenzungswand
in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite senkrecht stehenden Ebene jeweils
geradlinig ausgebildet sind.
[0026] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde, gegebenenfalls mit
den Begrenzungswänden und der Muldenbodenwand, als Umformbauteil, insbesondere als
Biegebauteil, ausgebildet ist.
[0027] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass sich die Griffmulde in Längserstreckung
der Schmalseite über die komplette Schmalseite erstreckt.
[0028] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde entlang zumindest 50
%, oder zumindest 75 % oder zumindest 80 % oder zumindest 90 % ihrer Längserstreckung
ein konstantes Querschnittsprofil aufweist.
[0029] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass an einer Innenseite der hinteren Begrenzungswand
ein dazu separates Funktionsbauteil angeordnet ist. Dieses Funktionsbauteil kann beispielsweise
zumindest eine Lichtquelle, insbesondere ein Lichtquellenarray sein. Es kann jedoch
auch vorgesehen sein, dass dieses Funktionsbauteil ein Display ist. Es kann auch eine
Bedien- und/oder Anzeigeeinheit als Funktionsbauteil dort angeordnet sein. Das Funktionsbauteil
kann auch ein berührsensitives Bedienfeld aufweisen.
[0030] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Griffmulde frontseitig verschlossen
ist. Die Griffmulde kann nur über die Schmalseite, in welcher die Griffmulde angeordnet
bzw. ausgebildet ist, eingegriffen werden. Insbesondere ragt die Griffmulde in Breitenrichtung
und/oder Höhenrichtung nicht über die Frontseite hinaus. Die Griffmulde bildet einen
integrierten Griff aus.
[0031] Das Verschlusselement kann eine Tür, eine Schublade bzw. eine Schubladenfront oder
eine Klappe sein. Unter einer "beweglichen Anordnung" des Verschlusselements an dem
Korpus ist z.B. eine (ausschließlich) drehbare Anlenkung des Verschlusselements mittels
Scharnieren oder eine (ausschließlich) translatorische Anlenkung mittels (Teleskop)Auszügen
denkbar.
[0032] Das Haushaltsgerät kann insbesondere ein Haushaltskältegerät, wie z.B. ein Kühlschrank
oder ein Gefrierschrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination sein. Denkbar ist ebenfalls,
dass das Haushaltsgerät ein Backofen, ein Geschirrspülgerät oder eine Waschmaschine
ist.
[0033] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Verschlusselement bzw. des Geräts gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0034] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0035] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine Horizontalschnittdarstellung eines Teilbereichs eines Ausführungsbeispiels einer
Frontabdeckung und einer Randabdeckung einer Verschlusselement des Haushaltsgeräts
gemäß Fig. 1; und
- Fig. 3
- die Darstellung gemäß Fig. 2 mit einer zusätzlichen Funktionseinheit in der Griffmulde.
[0036] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0037] In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Haushaltsgerät 1 gezeigt. Das
Haushaltsgerät 1 ist hier zum Lagern von Lebensmitteln ausgebildet. Insbesondere ist
das Haushaltsgerät 1 ein Haushaltskältegerät. Es kann somit ein Kühlgerät oder ein
Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltsgerät 1 weist ein
Korpus 2 auf. In dem Korpus 2 ist zumindest ein Aufnahmeraum 3 ausgebildet. Der Aufnahmeraum
3 ist hier zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet. Es kann auch zusätzlich oder
anstatt dazu ein weiterer, separater Aufnahmeraum 4 ausgebildet sein. Beispielsweise
kann der Aufnahmeraum 3 ein Kühlraum sein. Der Aufnahmeraum 4 kann beispielsweise
ein Gefrierraum sein. Es kann jedoch auch ein zweiter Kühlraum sein.
[0038] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus eine Verschlusselement 5 auf. Die Verschlusselement
5 ist an dem Korpus 2 bewegbar angeordnet. Insbesondere ist sie um eine vertikale
Achse A schwenkbar. Weist das Haushaltsgerät 1 einen weiteren Aufnahmeraum 4 auf,
so kann eine weitere Verschlusselement 6 vorhanden sein. Diese ist insbesondere separat
zur Verschlusselement 5. Insbesondere können die beiden Verschlusselementen 5 und
6 unabhängig voneinander bewegt werden. Die zweite Verschlusselement 6 kann um eine
Vertikalachse B schwenkbar sein.
[0039] Die Verschlusselement 5 weist eine Frontseite 7 auf. Die Frontseite 7 ist eine Frontfläche.
Darüber hinaus weist die Verschlusselement 5 aufgrund ihrer dreidimensionalen Ausgestaltung
eine obere Schmalseite 8, eine untere Schmalseite 9 und zwei gegenüberliegende vertikale
Schmalseiten 10 und 11 auf. Die Schmalseiten 8 bis 11 stellen die Schmalseiten der
plattenartigen Verschlusselement 5 dar. Im Ausführungsbeispiel ist in der vertikalen
Schmalseite 11 eine Griffmulde 12 ausgebildet. Diese ist frontseitig verschlossen
und kann nur über diese Schmalseite 11 eingegriffen werden. Diese Griffmulde 12 weist
somit nur eine diesbezüglich seitlich offene Griffmulde 12 auf. Die Griffmulde 12
kann somit nur durch Eingriff in Breitenrichtung (x-Richtung) eingegriffen werden.
[0040] Ist die Verschlusselement 6 vorhanden, kann diese an einer entsprechenden vertikalen
Schmalseite 13 eine weitere Griffmulde 14 aufweisen.
[0041] Die Griffmulden 12 und 14 erstrecken sich in Längsrichtung der Schmalseiten 11 und
13 jeweils nur über einen Teilabschnitt dieser Schmalseiten 11 und 13. Alternativ
kann vorgesehen sein, dass sich die Griffmulden 12 und/oder 14 über die kompletten
Längserstreckungen der Schmalseiten 11 und 13 erstrecken.
[0042] In Fig. 2 ist in einer Schnittdarstellung ein Teilelement der Verschlusselement 5
teilweise gezeigt. Die Ebene, die in Fig. 2 gezeigt ist, ist eine Horizontalebene.
Diese Ebene wird durch die Tiefenrichtung (z-Richtung) der Verschlusselement 5 und
die Breitenrichtung (x-Richtung) der Verschlusselement 5 aufgespannt. Wie zu erkennen
ist, weist die Verschlusselement 5 eine Frontabdeckung 15 auf. Die Frontseite 7 ist
durch diese Frontabdeckung 15 abgedeckt. Darüber hinaus weist die Verschlusselement
5 eine Randabdeckung 16 auf. Durch diese Randabdeckung 16 ist die Schmalseite 11 abgedeckt.
[0043] Die Frontabdeckung 15 stellt ein frontseitiges Sichtbauteil der Verschlusselement
5 dar. Die Randabdeckung 16 stellt eine Seitenabdeckung der Schmalseite 11 dar.
[0044] Insbesondere ist die Frontabdeckung 15 aus Blech. Insbesondere ist die Randabdeckung
16 aus Blech. Vorzugsweise sind die Frontabdeckung 15 und die Randabdeckung 16 einstückig
ausgebildet. Insbesondere sind diese Bauteile als Umformbauteil, insbesondere als
Biegebauteil, ausgebildet.
[0045] Die Griffmulde 12 ist durch eine in Tiefenrichtung (z-Richtung) hintere Begrenzungswand
17 und eine dazu separate vordere Begrenzungswand 18 begrenzt. Grundsätzlich ist die
Randabdeckung 16 in einem Winkel α1 zur Frontabdeckung 15 angeordnet. Die Frontabdeckung
15 und die Randabdeckung 16 erstrecken sich somit nicht in einer Ebene.
[0046] Die Griffmulde 12 ist darüber hinaus durch eine Muldenbodenwand 19 begrenzt. Die
Muldenbodenwand 19 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in der Horizontalebene über
ihre gesamte Länge vollständig geradlinig ausgebildet. Insbesondere ist die hintere
Begrenzungswand 17 in dieser gezeigten Horizontalebene über ihre gesamte Länge vollständig
geradlinig ausgebildet. Insbesondere ist die vordere Begrenzungswand 18 in dieser
Horizontalebene betrachtet über ihre gesamte Länge geradlinig ausgebildet.
[0047] Es kann auch sein, dass die Muldenbodenwand 19 in dieser gezeigten Horizontalebene
zumindest bereichsweise bombiert ist. Die Bombierung kann in Richtung zu einem Muldeneingang
20 orientiert sein. Sie kann jedoch auch von diesem Muldeneingang 20 weg orientiert
sein. Es können somit konvexe oder konkave Krümmungen dieser Muldenbodenwand 19 vorgesehen
sein.
In der in Fig. 2 gezeigten Ausführung ist vorgesehen, dass ein erstes Ende 19a der
Muldenbodenwand 19 in Breitenrichtung (x-Richtung) betrachtet weiter entfernt zu einem
zweiten Ende 19b dieser Muldenbodenwand 19 in Bezug zum Muldeneingang 20 ist. Der
in Breitenrichtung bemessene Abstand des ersten Endes 19a zum Muldeneingang 20 ist
somit größer als der in dieser Breitenrichtung bemessene Abstand des zweiten Endes
19b zu diesem Muldeneingang 20. Diese Abstände und Orientierungen zueinander sind
in dieser in Fig. 2 gezeigten Horizontalebene zu sehen.
[0048] Insbesondere ist das erste Ende 19a ein in Tiefenrichtung betrachtet weiter hinten
angeordnetes Ende als das zweite Ende 19b.
[0049] Die beiden Enden 19a und 19b sind in dieser in Fig. 2 gezeigten Horizontalebene in
Breitenrichtung betrachtet auf unterschiedlichen Breitenpositionen angeordnet.
[0050] Insbesondere ist die Muldenbodenwand 19 in dieser Horizontalebene betrachtet in einem
Innenwinkel α2 zur hinteren Begrenzungswand 17 angeordnet. Insbesondere ist die Muldenbodenwand
19 in einem Innenwinkel α3 zur vorderen Begrenzungswand 18 in dieser Horizontalebene
betrachtet angeordnet. Insbesondere ist der Innenwinkel α2 kleiner als der Innenwinkel
α3. Wie darüber hinaus in Fig. 3 zu erkennen ist, ist bei dieser Ausgestaltung, bei
welcher die Muldenbodenwand 19 vollständig geradlinig ausgebildet ist, in einem Winkel
α4 geneigt zur Tiefenrichtung z angeordnet.
[0051] Bei einem Ausführungsbeispiel, bei welchem die Muldenbodenwand 19 nicht vollständig
geradlinig ausgebildet ist, ist in vorteilhafter Ausführung ein entsprechender Winkel
α4 vorgesehen. Dieser ist dann zwischen der Tiefenrichtung z bei einer Geraden, die
durch die Enden 19a und 19b verläuft, gebildet.
[0052] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass dann, wenn die Tiefenrichtung
durch eine der beiden Enden 19a oder 19b verläuft, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ein
in dieser Horizontalebene dann senkrecht zur Tiefenrichtung z bemessener Abstand d
des anderen Endes, hier des ersten Endes 19a, zwischen 2 mm und 7 mm, insbesondere
zwischen 2 mm und 5 mm, insbesondere 4 mm. Dieser Abstand d ist ebenfalls in dieser
Horizontalebene, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, bemessen.
[0053] Wie darüber hinaus in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die hintere Begrenzungswand 17
in dieser Horizontalebene länger als die vordere Begrenzungswand 18. Indem darüber
hinaus die dargelegte Orientierung der Muldenbodenwand 19 in dieser Horizontalebene
vorgesehen ist, verlängert sich die hintere Begrenzungswand 17 in dieser Horizontalebene
betrachtet um dasjenige Teilstück, welches von der Tiefenrichtung z bis zu dem ersten
Ende 19a gebildet ist.
[0054] Insbesondere ist vorgesehen, dass die beiden Begrenzungswände 17 und 18 nicht parallel
in dieser Horizontalebene orientiert sind. Sie sind ausgehend von dem Muldeneingang
20 zur Muldenbodenwand 19 hin aufeinander zu orientiert. Dadurch ist die Griffmulde
12 in dieser Horizontalebene betrachtet vom Muldeneingang 20 zum Muldenboden hin verjüngt
ausgebildet.
[0055] Es kann vorgesehen sein, dass ein der Muldenbodenwand 19 in dieser Horizontalebene
abgewandtes Ende 17a der hinteren Begrenzungswand 17 direkt an einen Übergang 21 mündet.
Dieser Übergang 21 ist vollständig gekrümmt ausgebildet. Insbesondere ist dieser Übergang
21 gleichmäßig gekrümmt ausgebildet. Vorzugsweise endet dieser Übergang 21 mit einem
Ende 21a, welches dem Ende 17a der hinteren Begrenzungswand 17 abgewandt ist, in einem
Horizontalteil 22 der Randabdeckung 16. Insbesondere beträgt ein Winkel α5 in dieser
Horizontalebene zwischen der Begrenzungswand 17 und dem Horizontalteil 22 zwischen
35° und 45°, insbesondere 40°. Insbesondere ist somit der Übergang 21 mit einem entsprechenden
Radius versehen, sodass dieser Winkel ausgebildet ist.
[0056] Der Winkel α4 beträgt vorzugsweise zwischen 5° und 45°, insbesondere zwischen 15°
und 40°.
[0057] Durch die erläuterte Geometrie der Griffmulde 12, insbesondere die Anordnung der
Begrenzungswände 17 und 18 sowie der Muldenbodenwand 19, ergibt sich auch eine ergonomische
Kontur. Dadurch ist ein verbessertes Eingreifen mit Fingern, insbesondere mit Fingerkuppen,
ermöglicht. Insbesondere dann, wenn ein Nutzer auch längere Fingernägel hat.
[0058] Darüber hinaus lässt sich durch diese Ausgestaltung eine Fläche einer Innenseite
17b der hinteren Begrenzungswand 17 vergrößern. Damit ist die Anbindungsfläche für
eine zusätzliche separate Funktionskomponente 23, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist,
verbessert. Insbesondere dann, wenn sich diese Funktionskomponente 23 in dieser Horizontalebene
betrachtet über die gesamte Erstreckung dieser Innenseite 17b anordnet. Insbesondere
lässt sich dadurch eine entsprechende Funktionseinheit beziehungsweise Funktionskomponente
23 mit individueller Materialstärke mit einem geringeren Spalt platzieren. Dadurch
ist eine geringere Verschmutzungsanfälligkeit erreicht. Nicht zuletzt ist durch diese
Ausgestaltung von die Griffmulde 12 begrenzenden Wänden auch erreicht, dass bei einem
Einblickwinkel α6, wie er in Fig. 3 eingezeichnet ist, der Muldenboden beziehungsweise
die Muldenbodenwand 19 sichtbar ist. Dieser Winkel α6 ist kleiner als bei Ausgestaltungen
aus dem Stand der Technik, bei welchen eine derartige Muldenbodenwand vollständig
über ihre gesamte Länge in Tiefenrichtung ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Korpus
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Aufnahmeraum
- 5
- Verschlusselement
- 6
- Verschlusselement
- 7
- Frontseite
- 8
- obere Schmalseite
- 9
- untere Schmalseite
- 10
- vertikale Schmalseite
- 11
- vertikale Schmalseite
- 12
- Griffmulde
- 13
- vertikale Schmalseite
- 14
- Griffmulde
- 15
- Frontabdeckung
- 16
- Randabdeckung
- 17
- hintere Begrenzungswand
- 17a
- Ende
- 17b
- Ende
- 18
- vordere Begrenzungswand
- 19
- Muldenbodenwand
- 19a
- erstes Ende
- 19b
- zweites Ende
- 20
- Muldeneingang
- 21
- Übergang
- 21a
- Ende
- 22
- Horizontalteil
- 23
- Funktionskomponente
- d
- Abstand
- x
- Breitenrichtung
- z
- Tiefenrichtung
- α1
- Winkel
- α2
- Innenwinkel
- α3
- Innenwinkel
- α4
- Winkel
- α5
- Winkel
- α6
- Einblickwinkel
- A
- Achse
- B
- Vertikalachse
1. Haushaltsgerät (1) mit einem Korpus (2), in dem ein Aufnahmeraum (3, 4) ausgebildet
ist, und mit einem Verschlusselement (5, 6), das an dem Korpus (2) bewegbar angeordnet
ist, wobei in einer Schmalseite (8, 9, 10, 11) des Verschlusselements (5, 6) eine
Griffmulde (12) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Muldenbodenwand (19) der Griffmulde (12) in Tiefenrichtung (z) des Verschlusselements
(5, 6) geneigt ausgebildet ist.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene ein erstes Ende (19a) der Muldenbodenwand (19) in Breitenrichtung (x) bzw. Höhenrichtung
(y) betrachtet um maximal 1 cm, insbesondere maximal 0,7 cm, gegenüber einem zweiten
Ende (19b) der Muldenbodenwand (19) versetzt angeordnet ist.
3. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene die Muldenbodenwand (19) kürzer ist, als eine hintere Begrenzungswand (17) der
Griffmulde (12) und/oder kürzer ist als eine vordere Begrenzungswand (18) der Griffmulde
(12).
4. Haushaltgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene die Muldenbodenwand (19) zumindest abschnittsweise gekrümmt ist.
5. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene die Muldenbodenwand (19) zumindest abschnittsweise geradlinig ausgebildet ist.
6. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenbodenwand (19) in einem Innenwinkel (α4) zwischen 5° und 45°, insbesondere
zwischen 15° und 40°, zur Tiefenrichtung (z) geneigt ist.
7. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenbodenwand (19) in Tiefenrichtung (z) abfallend geneigt ausgebildet ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene ein erstes Ende (19a) der Muldenbodenwand (19) bezüglich einem zweiten Ende
(19b) der der Muldenbodenwand (19) in Richtung eines Muldeneingangs (20) um einen
Abstand (d) zwischen 2 mm und 5 mm, insbesondere zwischen 3 mm und 4 mm, versetzt
angeordnet ist.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine vordere Begrenzungswand (18) der Griffmulde (12) und die Muldenbodenwand (19)
einstückig ausgebildet sind, insbesondere dass die vordere Begrenzungswand (18) der
Griffmulde (12), die Muldenbodenwand (19) und eine hintere Begrenzungswand (17) der
Griffmulde (12) einstückig ausgebildet sind.
10. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmalseite (8, 9, 10, 11) durch eine Randabdeckung (16) gebildet ist, und die
Griffmulde (12) einstückig mit der Randabdeckung (16) ausgebildet ist, insbesondere
eine Frontseite (7) des Verschlusselements (5, 6) durch eine Frontabdeckung (15) gebildet
ist, wobei die Randabdeckung (16) und die Frontabdeckung (15) einstückig ausgebildet
sind.
11. Haushaltgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabdeckung (16) und/oder die Frontabdeckung (15) aus Metall, z.B. Blech, ausgebildet
sind.
12. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) eine hintere Begrenzungswand (17) aufweist und die Schmalseite
(8, 9, 10, 11) durch eine Randabdeckung (16) gebildet ist, wobei in einer zu einer
Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden Ebene ein der
Muldenbodenwand (19) abgewandtes Ende (17a) der hinteren Begrenzungswand (17) an einen
über seine gesamte Länge konvex gekrümmten Übergang (21) der Randabdeckung (16) endet,
wobei ein weiteres Ende (21a) des Übergangs (21) an ein Horizontalteil (22) der Randabdeckung
(16) endet.
13. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) eine hintere Begrenzungswand (17) aufweist und in einer zu einer
Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden Ebene ein Winkel
(α5) zwischen der hinteren Begrenzungswand (17) und einer Haupterstreckungsebene des
Verschlusselements (5, 6) zwischen 30° und 50°, insbesondere zwischen 35° und 45°,
insbesondere 40°, beträgt.
14. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zu einer Längserstreckung der Schmalseite (8, 9, 10, 11) senkrecht stehenden
Ebene eine vordere Begrenzungswand (18) der Griffmulde (12) und eine hintere Begrenzungswand
(17) der Griffmulde (12) von einem Muldeneingang (20) zu der Muldenbodenwand (19)
hin aufeinander zu orientiert sind und/oder die hintere Begrenzungswand (17) und die
vordere Begrenzungswand (18) in dieser Ebene betrachtet jeweils geradlinig ausgebildet
sind.
15. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) als Umformbauteil, insbesondere Biegebauteil, ausgebildet ist.